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Zwei verkaufsoffene Adventssonntage in 2018

Auch nach der Änderung des Ladenöffnungsgesetzes in NRW wird es möglich sein, zwei verkaufsoffene Adventssonntage zu genehmigen. Dies stellen jetzt die Freien Demokraten klar, nachdem wiederholt falsche Darstellungen über die künftigen Spielräume bei der Ladenöffnung kursierten. Die FDP: „Der NRW-Landtag wird als Bestandteil des Entfesselungspakets I auch das Ladenöffnungsgesetz ändern. Unter anderem beinhaltet der Gesetzentwurf die vollständige Freigabe der Öffnungszeiten an Samstagen, eine Neufassung des Anlassbezuges für die Sonntagsöffnungen und eine höhere Zahl an möglichen verkaufsoffenen Sonntagen innerhalb eines Jahres. Unverändert soll allerdings die Zahl der möglichen Sonntagsöffnungen in der Adventszeit bleiben. So soll es weiterhin zwei Adventssonntage pro Gemeinde geben können, soweit sich die Ladenöffnung auf bestimmte Bezirke oder Ortsteile beschränkt.“

Künftig wäre es also weiterhin möglich, betont die FDP; einen verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des Lüttringhauser Weihnachtsmarktes am ersten Advent und einen weiteren verkaufsoffenen Adventssonntag in Lennep zu erlauben. In der Innenstadt könnten die Geschäfte an einem dieser beiden Sonntage ebenfalls öffnen. „Zuletzt hatten jedoch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und zuvor bereits Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke gegenüber lokalen Medien fälschlicherweise davon gesprochen, in der Adventszeit werde es nur noch einen verkaufsoffenen Sonntag in Remscheid statt bislang zwei dieser Sonntage geben dürfen“, moniert die FDP.

Wolf Lüttinger begrüßt für die Freien Demokraten im Rat die geplanten Gesetzesänderungen: „Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz wird es klare, ausgewogene Spielregeln für den Einzelhandel, die Beschäftigten, die Kunden und die Kommune geben. Während etwa die Belebung der Innenstadt und die Stärkung des Einzelhandels vor Ort bislang kein Grund waren, einen verkaufsoffenen Sonntag zu genehmigen, wird dies künftig mit der Neuregelung des so genannten Anlassbezugs kein Problem sein. Damit entfallen die müßigen Prognosen von Besucherzahlen und die Rechtsstreitigkeiten der vergangenen Jahre und alle Beteiligten erhalten mehr Planungssicherheit. Wir in Remscheid haben künftig verstärkt die Chance, uns als attraktive Einkaufsstadt zu präsentieren und gegen die Konkurrenz zu behaupten.“


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