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Thomas Meyer neuer Präsident von “IHK NRW”

Pressemitteilung der IHK

Thomas Meyer (62), geschäftsführender Gesellschafter der TKM Gruppe mit Sitz in Remscheid, wurde heute zum neuen Präsidenten der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e. V. (IHK NRW) gewählt. In seinen Dankesworten setzte er auch die Agenda für seine Amtsperiode: „Wir müssen erheblich mehr in die berufliche Bildung und in die Digitalisierung unserer Unternehmen investieren. Damit beugen wir dem drohenden Fachkräftemangel vor und sorgen vor, dass unsere Wirtschaft den Umbruch in den Arbeitsprozessen reibungslos bewältigt. Wir wollen uns ehrgeizige Ziele setzen und NRW wieder an die Spitze der Bundesländer führen." Thomas Meyer folgt im Amt des Präsidenten der IHK NRW auf Ralf Kersting, der das Amt seit dem Jahr 2014 ausübte. Wegen eines beruflichen Wechsels hatte er zum Jahresende 2017 seine IHK-Ämter niedergelegt. „Ralf Kersting hat mit Leidenschaft für die Unternehmen in unserem Land gekämpft und hat mit seiner Idee eines Masterplans für die Wirtschaft NRWs die wirtschaftspolitische Debatte in NRW mit neuem Leben gefüllt, dies ist weit über seine Amtszeit hinaus spürbar“, würdigte Meyer die Arbeit seines Vorgängers.

Mit der IHK-Organisation ist Thomas Meyer seit rund neun Jahren eng verbunden. Im Jahr 2009 wurde er Mitglied der Vollversammlung der IHK zu Wuppertal-Solingen-Remscheid und ist seit dieser Zeit auch im Finanz- und Steuerausschuss der IHK tätig. Vor knapp fünf Jahren wurde er zum Präsidenten der IHK zu Wuppertal-Solingen-Remscheid gewählt und im vergangenen Mai in diesem Amt bestätigt. Seit November 2016 ist er zudem Vizepräsident von IHK NRW und im Vorstand des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Er erhofft sich von der Landesregierung genauso wie von der künftigen Bundesregierung mehr Verständnis für die Belange der Wirtschaft. „Gerade in NRW wurden die Unternehmen zu oft mit immer neuen Auflagen belastet. Ich hoffe, dass sich nach dem Abschluss der langen Regierungsbildung in Berlin die Bundespolitik wieder den drängenden Problemen wie Infrastruktur, Fachkräftesicherung und Bürokratieabbau annimmt. Ein gutes Beispiel ist die neue Landesregierung in NRW: Sie hat im ersten halben Jahr viele der Debatten der vergangenen Legislaturperioden aufgegriffen, teilweise abgeräumt oder Themen, die in einer Sackgasse steckten, neuen Schwung gegeben. In NRW haben wir nun ein – auch konjunkturbedingtes gutes Zeitfenster, in dem wir viel für unser Bundesland erreichen können, auch wenn um die Details sicher noch hart gerungen werden muss.“

Naheliegend steht für die IHK-Organisation die berufliche Bildung im Mittelpunkt. Allein in NRW betreuen die 16 IHKs mit rund 30.000 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern knapp 180.000 Auszubildende und tragen jährlich rund 70.000 neue Ausbildungsverträge ein. Das sind über 60 Prozent aller Ausbildungsverträge in NRW. „Angesichts der Herausforderungen aus der Digitalisierung werden wir unser Engagement und unsere Angebote vor allem in der betrieblichen (Weiter-) Bildung deutlich erweitern müssen“, so Meyer weiter.

Thomas Meyer führt seit 1993 die TKM Gruppe, ein 100prozentiges Familienunternehmen, damals 120 Mitarbeiter und heute rund 850 Mitarbeiter, die auf die Fertigung von hochwertigen Maschinenmessern für die Papier-, Metall-, Holz- und Kunststoffindustrie spezialisiert ist und derzeit über sieben Vertriebs- und Produktionsstandorte in Europa sowie sechs Vertriebs- und Servicestandorte in Europa, Asien und Amerika verfügt. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei rund 130 Millionen Euro. Meyer studierte während seiner Bundeswehrzeit Maschinenbau und absolvierte im Anschluss ein Aufbaustudium im Bereich Wirtschaft. Vor seinem Eintritt in die TKM Gruppe war er acht Jahre für die Barmag AG in Remscheid und zwei Jahre für die Monforts GmbH in Mönchengladbach tätig. Darüber hinaus ist Thomas Meyer seit fünf Jahren als Ehrenrichter am Finanzgericht Düsseldorf und im Beirat einer großen Bank aktiv.


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Chronist am :

Die Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hat heute Thomas Meyer zum DIHK-Vizepräsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Ralf Kersting an, der seine Ämter wegen eines beruflichen Wechsels niedergelegt hat. Damit ist der DIHK-Vorstand, die ehrenamtliche Spitze um DIHK-Präsident Eric Schweitzer, wieder komplett. Der DIHK-Vorstand unterstützt den Präsidenten und verantwortet unter anderem die wirtschaftspolitischen Positionen des DIHK. Zu seiner Arbeit gehört auch die Beratung der Bundesregierung. Dabei helfen den ehrenamtlichen Organen mehr als 200 Mitarbeiter in Berlin und Brüssel. Unter dem Dach des DIHK haben sich die 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) zusammengeschlossen. Das gemeinsame Ziel: Beste Bedingungen für erfolgreiches Wirtschaften.

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