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Innovationspreis für Orga-Team des Benefizlaufs

Innovationspreis des Katholikenrates für Werner Fußwinkel“, titelte der Waterbölles am 22. Januar. Tags zuvor hatte der Katholikenrat Remscheid (vormals „Dekanatsrat“) im Gemeindezentrum von St. Josef an der Menninghauser Straße erstmals seinen „Innovationspreis“ vergeben – an Stadtcaritasdirektor a.D. Werner Fußwinkel, den langjährigen Vorsitzenden des Caritasverbandes Remscheid e.V.. Mit dem Preis soll Menschen gedankt werden, die für das kirchliche und soziale Leben in Remscheid nachhaltige Impulse und kreativ neue Akzente gesetzt haben. Und so stand gestern bei der zweiten Preisvergabe an gleicher Stelle und aus gleichem Anlass das Veranstalterteam des Bergischen 24 Stunden-Laufs der katholischen Pfarrgemeinde Gemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz im Blickpunkt: Bernhard Hoppe und Tochter Annabelle sowie Albrecht Franz. Die einen von Anfang an (1981) alle zwei Jahre aktiv mit dabei, die andere seit 2009. Und alle bemüht, das Flair des beliebten Benefiz-Laufes zu erhalten und neue Ideen einzubringen. Im kommenden Jahr, am 6. und 7. Juli, wird das zum 20. Mal geschehen. Und wieder wird dann der Erlös der Veranstaltung sozialen Zwecken zugutekommen. Der Lauf war von Albert Franz Albrecht Franz in Zusammenarbeit mit Bernhard Keyßner ins Leben gerufen worden, um den Bau des Jugendfreizeitheims an der Richard-Pick-Straße zu finanzieren. Dr. Erwin Bürgel, der Vorsitzende des Katholikenrates: „Der Lauf verbindet alle Menschen zu einem gemeinsamen friedlichen Miteinander im sportlichen Wettbewerb!“ und nicht nur Katholiken, wie Bernhard Hoppe ergänzte. Er bedankte sich seinerseits bei Bürgel für die Aktivitäten des Katholikenrates mit einem Pokal, der im vergangenen Jahr keinen neuen Besitzer gefunden hatte. Bürgel: „Da bin ich jetzt der erste mit Pokal, der selbst noch nie am Lauf teilgenommen hat!“

Im Namen des Orga-Teams dankte Hoppe für den Innovationspreis und nannte ihn „ eine enorme Wertschätzung unserer Arbeit“. Die Ehrung gelte vielen Helferinnen und Helfern in der Gemeinde, ohne die eine solch große Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. Dank sagte Hoppe auch Rony John, Olivia Klose, Klaus Rörig und Monika Gensecke und insbesondere den „junge, innovativen Menschen, die das Teams seit 2009 unterstützen, auch dies nicht nur Katholiken.“  Der 24 Stunden-Lauf habe sich entwickelt vom „Wir fassen uns an die Hände und laufen um die Kirche“, zu einem echten Sport und Freizeit-Ereignis im Bergischen Land. Das zeige auch die regelmäßige Teilnahme von Remscheider Spitzenläufern. Für  caritative Zwecke seien seit 1981 mehr als 100.000, Euro erlaufen worden. Insgesamt nahmen 190 Staffeln mit ca. 20.000 Läuferinnen und Läufern teil.


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