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VRR hält frühere Tunnelsanierung für machbar

Martin Husmann, Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Foto: Lothar KaiserSanierung des Rauenthaler Tunnels in weiter Ferne“, prophezeite die Remscheider SPD am 22. September 2017 in einer Pressemitteilung – und meinte damit das Jahr 2030. Der Rauenthaler Tunnel liegt kurz vor dem Bahnhof Oberbarmen und wird von der S7 (Der Müngstener) durchfahren. Der fast 120 Jahre alte Tunnel (gebaut 1897/1898) entspricht schon lange mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen Eisenbahnverkehr. Das bestätigte am vergangenen Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss Martin Husmann, der Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Doch vom Termin 2030 wollte er noch nichts gehört haben: „Das irritiert mich jetzt!“ Er sagte den Ausschussmitgliedern zu, sich bei der DB Netz AG als Auftraggeber für die Sanierungsarbeiten zu erkundigen und Druck zu machen. Denn: „Einen solchen Termin würde ich nicht akzeptieren!“ Nachdem die Bohrungen zur Erneuerung des „Rauenthaler Tunnels“ im Juli vorigen Jahren durchgeführt worden sind,  „sollte man bei einer Bauzeit von rund 18 Monaten nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens eigentlich ein Ende der Tunnelsanierung bis 2022/23 erwarten können“, so der Sprecher des VRR.

Das Martin Husmann ebenfalls nicht auf dem Schirm hatte: „Diro Stahl“ in Lüttringhausen ich auf die Bahnverbindung angewiesen. Eine längere Schließung der Strecke nach Wuppertal wegen Bauarbeiten könnte das Stahlunternehmen in den Konkurs treiben, dann in Richtung Solingen, über die Müngstener Brücke, dürfen keine Güterzüge mit Schwerlast mehr fahren.

Angesprochen wurde von Sven Wolf und anderen Ausschussmitglieder auch die seit langem geforderte Direktverbindung von Remscheid über Solingen nach Köln. Doch hier konnte Martin Husmann keine Hoffnung machen. Das läge an der „sehr dichte Trassenbelegung“ zwischen  Solingen und Deutz, und die Weiterfahrt über Hohenzollernbrücke sei technisch nicht möglich, ebenso wenig aber auch ein Wenden des Zuges in Deutz.

Eine Direktverbindung Remscheid - Düsseldorf sei dagegen fahrplantechnisch möglich und würde die Reisezeit von 51 Minuten auf 40 Minuten reduzieren. Aktuell liegt eine Preisanfrage vom Streckenbetreiber Abellio zur Beschaffung der zusätzlichen notwendigen Fahrzeuge eine Anfrage beim Fahrzeughersteller vor, um daraufhin eine unverbindliche Preiskalkulation erstellen zu können.


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Felix Staratschek am :

2022 und 2023 soll der Rauentaler Tunnel in Wuppertal saniert werden, über den die Züge der S 7 nach Remscheid und Solingen fahren. 18 Monate soll die Verbindung unterbrochen sein. Die Bahn hat festgestellt, dass beide Tunnelröhren zu dicht beieinander liegen und man durch Arbeiten in der einen Röhre Komplikationen in der anderen Röhre auslösen kann. Aber noch ist Zeit diese Sperrung zu beeinflussen: 1. Es gibt noch einen 3. Tunnel, wo man früher Richtung Schwelm und Hagen abbiegen konnte. Kann man diesen Tunnel für die Bauzeit reaktivieren? -a) Die Züge fahren durch den Tunnel auf die Hauptstrecke Richtung Schwelm, stoppen dort und wenden nach Oberbarmen fahren. -b) Die Züge fahren bis Schwelm und wenden dort. Sinnvoll könnte es sein, eine Weichenverbindung der Ferngleise zur S- Bahn zu schaffen, dann könnten die Züge aus Remscheid in die Abstellanlage für S-Bahnzüge fahren. Und diese Spange würde helfen, bei Streckenproblemen und Verspätungen die Gleise flexibler nutzen zu können. Laut Google Earth ist aus Richtung Schwelm noch ein Stumpfgleis zum 3. Rauentaler Tunnel. Es wäre auch zu prüfen, ob die Spange für Güterzüge sinnvoll wäre und man so Remscheid mit dem Containerbahnhof Langenfeld verbinden kann oder ob man die Güter von Hagen nach Remscheid bringt. 2. Wenn der 3. Tunnel nicht mehr nutzbar ist, kann in Rauental ein Haltepunkt geschaffen werden. Dort kann man eine Verknüpfung mit mehreren Buslinien herstellen und das Umfeld gut erschließen. Während der Tunnelsperrung können die Züge hier wenden und ein Bus nach Oberbarmen gefahren werden. Durch eine Reaktivierung der 3. Tunnelröhre oder eine neue Haltestelle Wuppertal Rauental mit Busanschluss sollten die Folgen der Tunnelsanierung für die Fahrgäste so gering wie möglich gehalten werden. Sollten die Züge nach Schwelm fahren, könnte hier ein Busshuttle nach Oberbarmen fahren.

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