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Unterstützung in entspannter Atmosphäre

Barbara Zirbes, Arbeitskreis Asyl Remscheid. Foto: Lothar Kaiservon  Barbara Zirbes *)

Unsere Lernwerkstatt und Beratungsstelle für Reha-Jugendliche, junge Erwachsene und Neuzugewanderte am Eisernstein in Lüttringhausen, Barmer Straße 5,  hat in den vergangenen 18 Monaten eine zufriedenstellende und gute Arbeit geleistet. Einige Kooperationspartner und Ehrenamtliche haben unsere ganzheitliche, praktische Arbeit mit getragen und geholfen, die betroffenen  Menschen zu fördern und ihnen eine Perspektive für ihren weiteren Lebensweg zu geben. Dafür danken wir ganz herzlich.

Da wir in 2016 und 2017 keinerlei finanzielle Unterstützung für diese Arbeit durch das Land oder die Stadt Remscheid erhalten haben, waren wir gezwungen, uns selber durch unsere Tätigkeiten in der Lernwerkstatt zu finanzieren. Das war mühsam und manchmal sehr anstrengend, hat uns jedoch flexibel, kreativ, selbstbewusst und autark gemacht. Enttäuschungen und Rückschläge (wie z.B. nicht ausgezahlte BuT-Gelder, obwohl dafür gearbeitet, nicht bezahlte Rechnungen für Dolmetschertätigkeit für den ASD oder Nichtberücksichtigung bei Landesförderungen wie Komm An NRW II durch die verteilende städtische Stelle) haben uns manchmal frustriert, aber nicht entmutigt. Wir haben im Stadtteil im vergangenen Jahr viel Zuspruch erfahren, das tat gut und war auf der kommunikativen Ebene und bei den Tätigkeiten in der Lernwerkstatt hilfreich.

Unser Dachverband - Der Paritätische - und unser Vermieter haben uns den Rücken gestärkt, moralisch und mit einer finanziellen Entlastung, das hat uns geholfen, schwierige Zeiten zu überstehen. Interessant und schön ist, dass sich unsere Lernwerkstatt auch für viele ältere und kranke Menschen im Stadtteil als Informations-, Orientierungs- und Kommunikationsort entwickelt hat. Ein gespendetes Sofa, ein Sessel und bequeme Stühle, ein kostenfreier Tee oder Kaffee sowie pragmatische, kompetente Ansprechpartner schaffen eine gute, entspannte Atmosphäre, in der vor allem alleinstehende bzw. Menschen mit einem Handikap gerne verweilen und sich trauen, um Rat und Unterstützung zu fragen.

*) Barbara Zirbes ist die Vorsitzende des Vereins Bildung statt Ausgrenzung e.V.


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