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Freie drahtlose Internetzugänge bis Ende 2018

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Remscheider Stadtverwaltung wird bis Ende 2018 insgesamt 900 Accesspoints, davon alleine 550 an Schulstandorten, angebracht und in Betrieb genommen haben. Von den bereits installierten 350 Zugangspunkten an sonstigen Standorten der Stadt Remscheid – so beispielsweise in Verwaltungsgebäuden –, die sich quer über das gesamte Stadtgebiet verteilen, ist größtenteils der Zugang der Öffentlichkeit zum kostenlosen, freien WLAN über die Freifunkbewegung möglich.

Die erforderliche Infrastruktur für die WLAN-Verfügbarkeit wird von der Abteilung Informationstechnologie des Fachdienstes Interne Dienste der Stadt Remscheid eingerichtet, betrieben und überwacht. Der freie Internetzugang an sich wird in Remscheid über Zugangspunkte, der Telekom und der Freifunkbewegung, die damit auch die Betreiberpflichten übernehmen, realisiert. Außerdem können weitere interessierte Provider die geschaffene Infrastruktur mit nutzen. Der weitere sukzessive Ausbau der WLAN-Infrastruktur befindet sich im Aufbau.

An vielen städtischen Standorten wird zwischenzeitlich die WLAN-Infrastruktur zu dienstlichen Zwecken der Verwaltung und parallel für den freien Internetzugang für Bürgerinnen und Bürger, Kunden und Gäste genutzt. Zu diesen Standorten gehören beispielsweise die Zentralbibliothek und die Stadtteilbibliotheken, das Deutsche Werkzeugmuseum und das Deutsche Röntgen Museum sowie verschiedene Verwaltungsstandorte.

Besonders stark öffentlich frequentierte Dienststellen wie die Wartezone im Ämterhaus für Einwohnermelde-, Zulassungs-, Führerschein- und Versicherungsangelegenheiten oder die Bibliotheken sind bereits mit offenen Internetzugängen ausgestattet, um den Besucherinnen und Besuchern während der Öffnungszeiten und zur Überbrückung von Wartezeiten einen entsprechenden, schnellen, guten und unkomplizierten Zugang zu ermöglichen. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen. So sind über die Freifunkbewegung tagsüber im Schnitt über 200 Nutzer online. Auch die städtischen Großsporthallen und -anlagen sind genauso wie das Freibad Eschbachtal bereits mit freiem Internet ausgestattet.

Eine Testung von freiem Internet an weiteren Standorten – zum Beispiel in Jugendzentren, die Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe in städtischen Gebäuden betreiben – ist vorstellbar, muss aber zunächst anforderungs- und bedarfsgerecht mit den jeweiligen Betreibern abgesprochen werden. Gleiches gilt auch für die Schulstandorte und für Standorte mit pädagogischen Einrichtungen der Stadt Remscheid. Hierzu Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Freies WLAN ist eines der grundlegenden Elemente unserer digitalen Agenda vor Ort. Es muss unbedingt im Zuge des sich schrittweise vollziehenden Breitbandausbaus realisiert werden. Dabei steht im Vordergrund, dass möglichst viele die Chance haben, über einen offenen und kostenfreien Internetzugang an dieser Entwicklung teilzuhaben. Daher leisten wir mit der Realisierung entsprechender Zugangspunkte an städtischen Standorten unseren Beitrag zu einer möglichst flächendeckenden Versorgung im gesamten Stadtgebiet. Wir werden auf diese Weise der mittlerweile erreichten Bedeutung offener Internetzugänge für die kommunale Daseinsfürsorge gerecht. Freies WLAN ist heute ein wichtiger Standortfaktor für eine zunehmend digital werdende Stadtgesellschaft und ein wesentlicher Faktor für den lokalen Tourismus.“

Oberbürgermeister Mast-Weisz betont zugleich die Wichtigkeit der Zusammenarbeit im Bergischen Städtedreieck bei der nun auch mit Fördermitteln unterstützten regionalen Digitalisierungsentwicklung. Denn auch hier ist freies WLAN ein elementarer Bestandteil.    

Hintergrund: Die politischen Gremien der Stadt Remscheid hatten der Verwaltung Ende 2016 den Auftrag erteilt, die Freifunkbewegung bei der Einrichtung freier Internetzugänge an städtischen Standorten zu unterstützen. Die Realisierung kann aus wirtschaftlichen und räumlichen Gründen nur im Zuge der Errichtung von weiteren WLAN-Netzen für bestimmte Nutzergruppen (unter anderem Verwaltung und Politik) im Kontext der Verwaltungsdigitalisierung erfolgen. Zugleich erfolgt die sukzessive Realisierung von WLAN-Netzen an den städtischen Schulstandorten entsprechend des beschlossenen Medienentwicklungsplans 2017-2021 und im Kontext des Landesförderprogramms Gute Schule 2020. In wieweit die geschaffene Infrastruktur an den Schulstandorten auch für freie Internetnutzung zur Verfügung gestellt wird, ist keine technische, sondern eine organisatorische Frage. Sie liegt im Entscheidungsbereich der Schulleitung.


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