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Jugendherberge, weil Burg Zukunft hat

Bergische Parlamentarier und Stadtspitzen haben eine „Burger Resolution" unterzeichnet:

„Weil Burg Zukunftspotenzial hat: Die Jugendherberge in Solingen- Burg muss erhalten werden! Für eine funktionierende Gesellschaft ist es von großer Bedeutung, dass junge Menschen Gemeinschaftserfahrungen sammeln, dass sie das Miteinander als etwas Positives erleben und dass sie lernen, in der Gruppe die eigene Position und Rolle zu finden. Deshalb haben Klassen- und Gruppenfahrten von Schülerinnen und Schülern eine pädagogische Bedeutung für das positive Miteinander, die nicht unterschätzt werden darf. Das alles kann in einer Jugendherberge hautnah erlebt werden: Soziales Verhalten einüben, Rücksichtnahme und Toleranz erfahren, ganzheitliches, vernetztes und nachhaltiges Lernen ermöglichen, Gelerntes in anderen Zusammenhängen anwenden, Natur und Kultur unmittelbar kennenlernen und erleben, Freizeit sinnvoll gestalten und vieles andere mehr…

Unser Bundesland Nordrhein-Westfalen, der Bund und die EU haben das Potenzial des Standortes Solingen-Burg erkannt und investieren nahezu 50 Millionen Euro Fördermittel in den Stadtteil und das Schloss. Der Stadtteil Burg und das Schloss werden derzeit umfassend saniert und das Museum konzeptionell neu aufgestellt. Diese Investitionen werden die Aufmerksamkeit vieler Investoren wecken. Und mehr noch: Solingen-Burg ist „trendy“, es bietet touristische Attraktionen für viele Alters- und Interessengruppen und ist zudem idealer Ausgangspunkt zur Erkundung des Bergischen Landes. Deshalb hat eine Jugendherberge am Standort Solingen-Burg das Potenzial sowohl zum Aushängeschild des Bergischen Landes als auch des Deutschen Jugendherbergswerks zu werden!

  • Wir Unterzeichnenden, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Bergischen Land sprechen uns für den Erhalt einer Jugendherberge in Solingen-Burg aus:
  • Wir sind sicher, dass mit einer modernen und weltoffenen Jugendherberge das Bergische Land auch in zukünftigen Generationen attraktiv wahrgenommen und erlebbar wird;
  • Wir sind überzeugt, dass eine Jugendherberge in Solingen-Burg attraktiv und wirtschaftlich geführt werden kann;
  • Wir sind überzeugt, dass eine Jugendherberge in Solingen-Burg die positive Entwicklung rund um „Schloss Burg“ nachhaltig und positiv fördert;
  • Wir glauben, dass die Zukunft mit einem attraktiven Standort in Solingen-Burg durch einen Neu- bzw. Ersatzbau nachhaltig gesichert werden kann;
  • Wir sind bereit, dafür jede mögliche Unterstützung zu geben: Ein attraktives Neubaugrundstück mit großen Expansionsmöglichkeiten kann kurzfristig durch die Stadt Solingen bereitgestellt werden;
  • Wir sind überzeugt, dass junge Menschen und junge Familien, die das Bergische Land und Solingen-Burg besuchen, Gefallen an unserer Heimat finden und den Wohnwert des Bergischen für sich entdecken werden.

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Lothar Kaiser am :

Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) in Düsseldorf hat die Bitte um einen Termin zur Abgabe der Resolution für den Standort Burg abgelehnt. In den drei bergischen Rathäusern ging die folgende unverbindliche, relativ harsch formulierte Absage von DJH-Geschäftsführer Friedhelm Kamps ein: "Aus Sicht des Landesverbandes sehen wir keine Veranlassung dafür, dass uns die Resolution zur Burger Jugendherberge persönlich überreicht wird. Sie können uns diese gerne, in aus ihrer Sicht geeigneter Form, zusenden." Oberbürgermeister Tim Kurzbach reagiert verstimmt auf diese Art des Umgangs. Sein Büro hatte dem Herbergswerk mehrere Terminvorschläge unterbreitet, um die Resolution zusammen mit Stadtdirektor Hartmut Hoferichter in der Landeshauptstadt abzugeben und mit dem DJH weitere Gespräche zu führen. Denn Ziel ist es, Burg als Standort einer Jugendherberge zu erhalten. Auch der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Jens Peter Nettekoven (CDU, Remscheid), Sven Wolf (SPD, Remscheid), Josef Neumann (SPD, Solingen) und Arne Moritz (CDU, Solingen) hatten das Bekenntnis pro Burg unterschrieben. Anfang Februar hatten die Stadtchefs das Papier in der Kemenate auf Schloss Burg unterzeichnet. Dort haben die Sanierungsarbeiten an der Schlossanlage begonnen. Die Innovationen sind für Kurzbach der Beleg dafür, Burg nicht nur einer der ältesten Jugendherbergsstandorte im Land, sondern nach wie vor „der ideale Standort einer Jugendherberge im Bergischen Land" ist. Dem pflichtet auch Stefan Görnert, erster Beigeordneter der benachbarten Stadt Wermelskirchen bei: Die Jugendherberge in Solingen-Burg sei wie die Burg selbst ein Aktivposten für die ganze Region und trage einen wesentlichen Teil zur Vernetzung ihrer kulturellen Attraktionen bei.

Stadt Solingen am :

Die „Burger Resolution“ zum Erhalt eines Jugendherbergsstandortes in Solingen-Burg wurde heute von Oberbürgermeister Tim Kurzbach dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Cornel Hüsch als Vertreter des Deutschen Jugendherbergswerks übergeben. Die Erklärung fasst die Argumente zusammen, die aus regionaler Sicht für den Solinger Stadtteil an der Wupper sprechen, in den in den kommenden Jahren rund 50 Millionen Euro aus Fördermitteln des Bundes, des Landesund der EU fließen. Allein die bekannte Burg der Grafen von Berg zieht jährlich rund 160.000 Menschen an. Wie Cornel Hüsch und Oberbürgermeister Tim Kurzbach ausführten, wird das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Rheinland prüfen, welche objektiven Kriterien, finanzielle Voraussetzungen und jugendtouristische Konzepte der Standortgemeinden für eine Entscheidung einer Bergischen Jugendherberge erfüllt sein müssen. An dieser Diskussion sollen auch die bergischen Kommunen beteiligt werden. Wie Oberbürgermeister Tim Kurzbach betont, wollen Solingen und seine Nachbarn dem Jugendherbergswerk „beide Hände" reichen und alle Hilfestellung leisten, die nötig sei, um Solingen-Burg als Herbergsstandort zu erhalten. Dazu gehört auch das Angebot eines alternativen Grundstücks aus städtischem Eigentum für die Jugendherberge, die an ihrem alten Platz keine Entwicklungsmöglichkeiten hat.

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