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Optimierung des Nahverkehrs in Remscheid

Zur Sitzung des Rates am 22. Februar hat die Ratsgruppe der FDP eine ganze Reihe vn Fragen zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gestellt:

1. Welche konkreten Ergebnisse ergeben sich aus dem Abstimmungsgespräch zwischen den Städten Solingen, Remscheid und Wuppertal zur ÖPNV-Bedarfsplanung?

2. Wurden weitere Projekte aus Remscheid, die nicht Bestandteil des Ratsbeschlusses zur ÖPNV-Bedarfsplanung vom 28. September 2017 sind, im Abstimmungsgespräch vereinbart und/oder für die ÖPNV-Bedarfsplanung angemeldet?

3. Aus welchem Grund war der Haltepunkt in Honsberg nicht in der Projektliste für die ÖPNV-Bedarfsplanung, wie sie die Verwaltung dem Rat zur Beschlussfassung vorgeschlagen hatte, enthalten?

4. Auf der Grundlage welcher Annahmen und Erhebungen ergibt sich aus Sicht der Verwaltung der Bedarf nach dem Haltepunkt Honsberg?

5. Aus welchen Gründen wurde der Haltepunkt Honsberg gegenüber dem ebenfalls diskutierten Haltepunkt Mixsiepen durch die Verwaltung bevorzugt?

6. In welchem Maße stiege – gemessen an den gegenwärtigen Umlagezahlungen - die Umlage zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mit der Einrichtung des Haltepunktes Honsberg?

7. Ist es geplant, die bestehenden Busverbindungen im Bereich Honsberg mit Blick auf die Einrichtung des Bahnhaltepunktes und die damit einhergehende Bedarfsabdeckung zu reduzieren?

8. Ist die Optimierung der innerstädtischen ÖPNV-Verbindungen mit Blick auf den möglichen Bedarf im Bereich Honsberg geprüft worden? Wenn ja, welchen Gründen ist eine solche Optimierung aus Sicht der Verwaltung nicht tauglich, um den Bedarf zu decken?

9. Wann wird die Verwaltung den Entwurf eines neuen Nahverkehrsplans für Remscheid zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen?

Die FDP in der Begründung ihrer Anfrage:

„Der Rat beauftragte die Verwaltung in seiner Sitzung am 28. September 2017, die Einrichtung von Bahn-Direktverbindungen zwischen Remscheid und Düsseldorf bzw. Remscheid und Köln als Projekte für den nächsten ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW anzumelden. Damit bekräftigte der Rat seinen Beschluss aus der Sitzung am 26. November 2015, als er die Verwaltung beauftragte, eine Direktanbindung der Stadt Remscheid nach Köln und Düsseldorf in die Vorschlagsliste aufzunehmen. Nunmehr konnten wir den lokalen Medien entnehmen, dass der Oberbürgermeister in einem Abstimmungsgespräch zwischen den Städten Solingen, Remscheid und Wuppertal vereinbart hat, die Einrichtung des Haltepunktes Honsberg für die ÖPNV-Bedarfsplanung anzumelden. Mit Blick auf den jüngsten Ratsbeschluss zu diesem Thema sollte der Oberbürgermeister aus unserer Sicht über das Abstimmungsgespräch und damit über die Umsetzung des Ratsbeschlusses berichten.

Die möglichen Haltepunkte Honsberg und Mixsiepen wurden in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach diskutiert. Zuletzt wurde die Forderung nach Einrichtung der beiden Haltepunkte – wie auch die Direktverbindung über Solingen nach Düsseldorf - im Regionalen Positionspapier Infrastruktur im Jahr 2012 artikuliert. Es ist für uns von Interesse, ob eine Verkehrsanalyse mit aktuellen Fahrgastzählungen vorliegt und damit die Prognose, es könne eine ausreichende Nachfrage nach den beiden Haltepunkten oder nach einem dieser beiden Haltepunkte erwartet werden, gestützt wird. In diesem Zusammenhang interessiert uns, auf welcher Grundlage sich die Verwaltung für die Bevorzugung des möglichen Haltepunktes Honsberg entschieden hat.

Mit der Einrichtung eines zusätzlichen Haltepunktes müsste die Stadt Remscheid eine höhere SPNV-Umlage an den VRR zahlen. Der Anteil eines Verbandsmitglieds an der SPNV-Umlage berechnet sich nach § 17 Abs. 6 der Zweckverbandssatzung für den Zweckverband VRR aus dem Verhältnis der Haltestellenabfahrten der Eisenbahnverkehrsunternehmen innerhalb des Gebietes des jeweiligen Verbandsmitgliedes, also der Stadt Remscheid, zur Summe der Haltestellenabfahrten der Eisenbahnverkehrsunternehmen im Gebiet des VRR insgesamt. Die SPNV-Umlage beträgt 195.000 Euro für die Stadt Remscheid bei vier Haltepunkten im Jahr 2017.

Wenn der Bedarf nach einer zusätzlichen Anbindung am Honsberg besteht, so sollten aus unserer Sicht auch Alternativen, wie beispielsweise eine bessere Anbindung an den Hauptbahnhof, geprüft werden. Der derzeitige Nahverkehrsplan („ÖPNV der Zukunft“) ist bereits über zehn Jahre alt, so dass in der nächsten Zeit ein neuer Nahverkehrsplan erarbeitet und beschlossen werden sollte. Vor diesem Hintergrund erscheint es uns unsicher, ob solche Alternativen zu einem zusätzlichen Haltepunkt für die S-Bahn bereits untersucht wurden. So ist beispielsweise der Fahrplan für die Linie 654 (Richtung Lüttringhausen und Richtung Reinshagen) als großer innerstädtischer Busverbindung werktags in der Weise getaktet, dass nach Fahrplan eine Zeit von vier Minuten zwischen Ankunft an der Bushaltestelle am Hauptbahnhof und der Abfahrt der S-Bahn Richtung Solingen liegt. Dies reicht jedoch oftmals für weniger mobile Menschen nicht für den Umstieg aus. Auch bei einer nur geringen Verspätung der Linie verbleibt nicht mehr genügend Zeit für den Umstieg. Bei anderen Linien muss der Umstieg fahrplanmäßig sogar in drei Minuten erfolgen. Die Linie 670 (aus Richtung Honsberg) ist in der Weise getaktet, dass der Bus vier Minuten nach Abfahrt der S-Bahn Richtung Solingen am Hauptbahnhof ankommt, so dass sich eine längere Wartezeit beim Umstieg ergibt. Aus unserer Sicht dürfte es daher Möglichkeiten geben, die innerstädtischen Verbindungen besser auf den Schienenverkehr abzustimmen.


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Felix Staratschek am :

Montags bis freitags sollte solange die Züge im 20 Minuten Takt fahren der Bahnhof Güldenwerth besser an das Busnetz angebunden werden. Denn dort begegnen sich die Züge so dass man dort nach Solingen und Wuppertal umsteigen kann. Dafür wäre eine neue Buslinie nach Hasten nötig, die zum Teil bestehende Linien ersetzt und die eben angepasst an die Zugfahrten häufiger fährt. Pendler zu den Fabriken in Hasten würden diese optimale Verbindung begrüßen. Die Linie fährt dann noch durch die Nordstadt zum Friedrich Ebert Platz. Durch den optimalen Anschluss zwischen Zug und Bus in Güldenwerth verkürzen sich die Reisezeiten von Hasten nach Solingen und Lennep oder Wuppertal Oberbarmen und man muss seltener umsteigen. Ähnliches gilt für Lennep, wo beinahe die Zugkreuzung ist. Die Bedienung des Hasenberg und Hakenberg sollte durch eine Ringlinie erfolgen, die optimal Anschlüsse an die Züge hat. Eine Direktverbindung zwischen Hasenberg und Hakenberg in dieser Ringlinie würde sehr gut Mobilitätsbedürfnisse der Lenneper bedienen, die zum Sport auf den Hakenberg wollen oder Bekannte besuchen wollen. Die Linie 664 sollte mit mehreren neuen Haltestellen über die Ringstraße fahren und über die Haltestelle Röntrgenmuseum zum Bahnhof Lennep geführt werden. Wichtig ist, die Kommunikation zwischen den Verkehrsbetrieben zu schaffen, dass Busfahrer von verspäteten Zügen informiert werden können, dass sich deren Ankunft um wenige Minuten verzögert. Der NE 19 nach Radevormwald hat um 21.54 Uhr und 22.54 Uhr einen knappen Anschluss vom Zug aus Solingen, wird der verpasst, kann man eine Stunde das Nachtleben in Lennep genießen und auch manche Lenneper müssen dann eine längere Strecke laufen.. Auch intern klappt die Kommunikation bei den Stadtwerken nicht immer. Im Frühexpressverkehr sollten die Busse an den Knoten per Funk ihre Ankunft melden und bekommen dann, wenn alle Wagen sich gemeldet haben und Fahrgäste die Wege zwischen den Bussen schaffen konnten den Abfahrtsauftrag per Funk. Ich erlebe es immer wieder, dass in Lennep bei der ersten Frühfahrt der Anschluss nach Remscheid Mitte weg ist und am Hauptbahnhof ist der Anschluss an die FE der 675 unsicher. So verärgert man Fahrgäste. Und das könnte man mit einfachen Regeln verhindern.

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