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Bürgersteig weicht neuer Lärmschutzwand

Die Gestaltung einer neuen Lärmschutzwand an der Ringstraße zum Schutz der Anwohner steht heute auf der Tagesordnung einer Sitzung der Bezirksvertretung Lennep. Die Beschlussvorlage der Verwaltung betrifft die Gestaltungsgrundsätze. Im Rahmen von Untersuchungen zum Immissionsschutz (TA-Lärm) war hinsichtlich des mit dem Bau des DOC zu  erwartenden größeren Verkehrsaufkommens festgestellt worden, „dass bereits jetzt die Lärmwerte an den Eckgebäuden im Bereich der Geschwister-Scholl-Straße die zulässigen Werte ... überschreiten.“ Deshalb sollen die Eckgebäude der Geschwister-Scholl-Straße künftig durch eine Lärmschutzwand parallel zur Ringstraße vor dem Verkehrslärm geschützt werden. Hinzukommen soll lärmtechnisch optimierter Asphalt auf der Ringstraße im Bereich zwischen Talsperrenweg und der Verkehrskreuzung Ringstraße/Rader Straße. „Diese Maßnahmen werden zu einer dauerhaften Reduzierung der Lärmwerte führen“, so die Verwaltung.

Die neue Gabionenwand wird ca. 220 Meter lang werden und vier Meter langen und 75 Zentimeter breiten Elementen bestehen. Zur Auflockerung sind Versätze (25 cm) bzw. Versprünge vorgesehen, die nach Möglichkeit mit Grünbeeten und Kletterpflanzen optisch hervorgehoben werden sollen. Wegen der beengten Platzverhältnisse muss die Lärmschutzwand auf dem bisherigen Gehweg errichtet werden. Er steht Fußgängern künftig nicht mehr zur Verfügung. Sie müssen den gegenüberliegenden Gehweg benutzen. Dazu die Verwaltung: „Nach bisherigen Beobachtungen ist die dortige Frequenz an Fußgängern gering. (...) Querungsmöglichkeiten für die Fußgänger bestehen an der Kreuzung Talsperrenweg sowie an der Kreuzung Ringstraße – Rader Straße. Diese Überwege sind durch eine Lichtsignalanlage gesichert.“

Durch die neue, drei Meter hohe Lärmschutz-Gabionenwand am südöstlichen Rand der Ringstraße werden nicht nur die angrenzenden Gebäude, sondern auch die dahinter liegenden Gartengrundstücke geschützt, um so „insgesamt eine deutliche Verbesserung der Lärmsituation zu erreichen“. Die im Laufe der Zeit auf einigen Grundstücken an der Geschwister-Scholl-Straße entstandenen fußläufigen Verbindungen zur Ringstraße sollen entfallen (ebenso die bisher für diese Grundtücken bestehende Gebührenpflicht für Straßenreinigung und Winterdienst an der Ringstraße).

Es ist vorgesehen, die Baumaßnahme gemeinsam mit dem Knoten Ringstraße – Rader Straße inkl. der umliegenden Bereiche auszuschreiben. Den Beschluss zur Gestaltung der Lärmschutzwand an der Ringstraße trifft die Bezirksvertretung Lennep, den Grundsatzbeschluss  der Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss auf Empfehlung des Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr.


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Kommentare

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Bettina Stamm am :

Es ist schon widersprüchlich, wie Einzelmaßnahmen, die im Zusammenhang mit der Ansiedlung des DOC stehen, von der Verwaltung begründet werden. Hat man bei der Begründung zur Verlegung des Flüsterasphalts und der damit verbundenen Entfernung der Bäume auf der Ringstraße noch darauf verwiesen, dass die Mindestbreite der Bürgersteige eingehalten werden müsse, ist es kein Problem, auf derselben Straße einen kompletten Gehweg zu entfernen. Unter anderem weil beobachtet wurde, dass dieser nur selten genutzt wird. Ganz abgesehen davon, dass mit dieser Argumentation viele Bürgersteige in Remscheid entfernt werden könnten, geht aus dieser Vorlage m.E. nicht ganz eindeutig hervor, ob der Bau der Lärmschutzwand nun in Abhängigkeit mit Ansiedlung des DOC steht oder nicht. An den Kosten für den Ausbau des Knotenpunktes Ring/Raderstr. muss sich der Investor beteiligen, und darüber hinaus sind Fördergelder für den DOC unabhängigen Ausbau genehmigt worden, die bis zu einem bestimmten Termin abgerufen werden müssen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, bis wann diese abgerufen werden müssen und wann mit dem Bau der Lärmschutzwand begonnen wird, denn der Umfang des Ausbaus kann ja erst dann feststehen, wenn die Gerichte entschieden haben.

Lothar Kaiser am :

Die Bezirksvertretung Lennep hat der Lärmschutzwand an der Ringstraße gestern zugestimmt, verbunden mit der Aufforderung an die Verwaltung, ein Finanzierungskonzept (Erstellung, Unterhaltung und Pflege) vorzulegen. Zuvor hatte TBR-Chef Michael Zirngiebl erläutert, dass Arbeiten an der neuen Wand und zum Ausbau der Kreuzung Ring-/Rader Straße gemeinsam ausgeschrieben werden und möglichst im Oktober beginnen sollen. Die ersten Pläne zur Kreuzung datierten auf 2011 und somit weit vor dem DOC-Projekt, so Zirngiebl. Das Land NRW beteilige sich an dem Ausbau mit 2,1 Millionen Euro. Das Geld sei zugesagt. Die Ausbaupläne hätten als Folge des DOC-Projektes modifiziert werden müssen. Daraus ergäbe sich für den Investor eine Kostenbeteiligung von 900.000 Euro. Um den Landeszuschuss nicht verfallen zu lassen, stünden die Ausbaupläne unter Zeitdruck. Deshalb auch der vorgezogene Bau der Lärmschutzmauer. Denn dafür werde die Wupperstraße als Umgehungsstrecke benötigt vor Beginn der Bauarbeiten auf der Kreuzung.

Eija Tirkkonen am :

Im Pressebericht der BM zur Lärmschutzwand hat Herr Zirngiebl darauf hingewiesen, dass die Baumaßnahme noch von den endgültigen Kosten abhängt. Möglich wäre demnach auch, dass den Anforderungen des Lärmschutzes zum Beispiel durch Einbau von Schallschutzfenstern entsprochen werden kann (wie schon an anderen Stellen um das DOC). Warum diese Kostengegenüberstellung nicht gemacht wurde, ist schleierhaft. Wenn am Ende aus Kostengründen die Wand nicht realisiert wird, bleiben dann trotzdem die Folgen des Beschlusses bestehen? Bleibt der Kostenträger durch den Beschluss die Stadt? Ändert der Lageplan die Kostenträgerschaft für sämtliche Lärmschutzmaßnahmen an der Straße und Gebäude? Und noch etwas, reden wir dann nicht wieder über Anwohnergebühren?

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