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Viele unterstützen die Wochen gegen Rassismus

„“Wir laden auch im Jahr 2018 dazu ein, bei den Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Remscheid Gitter der Abschottung zu öffnen und Abwehrverhalten gegenüber Fremdem zu überprüfen. Wir möchten mit einer klaren Haltung Aggression die Stirn bieten und uns selber vor Verletzungen schützen können. Aber wir möchten zu mehr einladen: neue Formen der Zusammenarbeit zu erleben, uns an Verständigung und an gemeinsamen Aktionen zu erfreuen,” steht aus aktuellem Grund auf der Homepage des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums. Das könnte aber auch auf der Homepage jeder anderen  Remscheider Institution stehen, die sich in diesem Jahr an den „Wochen gegen Rassismus“ beteiligt, zu denen der „Interkulturelle Rat in Deutschland e.V.“ aufgerufen hat. Johannes Haun: "Uns liegt daran, die eigenen Auffassungen in Gesprächen zu schärfen und für eine menschenfreundliche Haltung in Remscheid weiter zu werben!"

Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Frankfurt engagiert sich auf Bundes-, Länder und kommunaler Ebene für das friedliche Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. In Remscheid gilt das auch für den Verein Remscheid Tolerant e.V., der auch für die diesjährigen Aktionswoche (bis zum 19. April) wieder zahlreiche Unterstützer gefunden hat. Das zeigt das Gruppenbild von der gestrigen Pressekonferenz, auf der das vielfältige Programm vorgestellt wurde: Von re. n. li. Kerstin Becklas (Caritasverband Remscheid), Wolfgang Luge (Lütteraten), Gabriela Pires Rodrigues (Willi-Hartkopf-Haus), Johannes Haun (Remscheid Tolerant/Ökumenische Initiative Lüttringhausen), Antonio Scarpino (SPD/Jungsozialisten), Olav Wiegand (stellv. Leiter des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums), Erden Ankay Nachtwein (Vorsitzende des Integrationsrates und des Fördervereins für Interkulturelle Entwicklung e.V.), Hans Lothar Schiffer (Remscheid Tolerant) und Rolf Haumann /Jugendreferent de Ev. Kirchenkreise Lennep). Sie alle traten dafür ein, dass unsere Gesellschaft nicht auseinander driftet. Und dafür sei in vielerlei Hinsicht vorurteilsfreie Kommunikation ein gutes Hilfsmittel. Davon wird es während der Aktionswoche, nach den angebotenen Themen zu urteilen, jede Menge geben. Auch das Jugendzentrum Kraftstation, die Gelbe Villa und eine Schülergruppe engagieren sich.


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Heinz Wäscher am :

Zitat aus dem Impulspapier der Migrant*innenorganisationen zur Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft (2016): „Einen wichtigen Schlüssel für Teilhabe sehen wir, die hier unterzeichnen-den Migrant*innenorganisationen in Deutschland, in der nachhaltigen interkulturellen Öffnung der Gesellschaft, ihrer Organisationen und Instituti-onen. So wird Teilhabe von Individuen, Bevölkerungsgruppen und Organi-sationen an Entscheidungs- und Willensbildungsprozessen strukturell ver-ankert – als Teilhabe am Haben und am Sagen. Vielfältige interkulturelle Perspektiven werden von vornherein stärker einbezogen. Dadurch können Zugangsbarrieren für Menschen mit Einwanderungsgeschichte abgebaut und Dienstleistungen diskriminierungsfrei, kultursensibel und effektiver an-geboten werden. Interkulturelle Öffnung bedeutet auch, Rassismus und Diskriminierungen nachdrücklich zu ächten und zu sanktionieren – gerade vor dem Hinter-grund, dass sich das gesellschaftliche Klima rapide verschlechtert. Der Dis-kurs über das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft verroht, Gewalt greift um sich. Das Gewaltmonopol des Staates wird zunehmend in Frage gestellt. Eine Mehrheit der Bevölkerung lehnt diese Entwicklung ab, aber zu viele schweigen noch.“ (http://www.damigra.de/wp-content/uploads/Impulspapier_Teilhabe-in-der-Einwanderungsgesellschaft.pdf)

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