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Gewalt gegen Kinder erkennen und handeln

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gehört zu den dunkelsten Seiten der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, Gewalt schon frühzeitig erkennen zu können. Am Mittwochnachmittag fand daher im Sana Klinikum Remscheid eine Fortbildung zum Thema „Interdisziplinäres Handeln im Kinderschutz“ statt. Geladen waren Mitarbeiter von Kindertagesstädten, Schulen, Jugend -, Familien- und Sozialhilfeeinrichtungen sowie Kinderärzte, denen anhand von klinischen Fallbeispielen aufgezeigt wurde, in welcher Form eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Bereiche erfolgreich sein kann.

Die Veranstalter, die Klinik für Kinder und Jugendliche, das Sozialpädiatrische Zentrum, das Zentrum für seelische Gesundheit des Kindes- und Jugendalters sowie die Kinderschutzambulanz begrüßten die rund 150 interessierten Teilnehmer. „Unser Ziel ist es aufzuzeigen, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit für das Wohl des Kindes ist. Nur eine frühe Gewaltintervention kann die Entwicklungsstörung eines Kindes vermeiden“, erklärt Thomas Schliermann, ärztlicher Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums. Neben einer umfassenden körperlichen, psychologischen uns sozialpädiatrischen Diagnostik und Förderung des Kindes gehe es bei der Behandlung von Kindern mit körperlich und seelischen Entwicklungsstörungen auch darum,  die Eltern zu stärken und Ihnen die nötige Hilfe zukommen zu lassen. „Die frühkindliche Gewalt beeinträchtigt die Intelligenz und die Leistungsbereitschaft eines Kindes enorm“, erklärt Dr. Michael Thiel, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Sana Klinikum Remscheid. Enorm wichtig sei daher die frühe Hilfestellung, die schon im Kindergarten oder der Schule geleistet werden könne.

Das bestätigt auch Dr. Gerhard Hapfelmeier, Chefarzt des Zentrums für seelische Gesundheit des Kindes- und Jugendalters: „Ohne frühe Hilfen können psychische Folgestörungen bei Kindern und Jugendlichen, die Gewalt erlebt haben, im Laufe der individuellen Entwicklung gravierend werden“.  Frühe Hilfen können dabei sein, auf Gefühle und veränderte Verhaltensweisen der Kinder einzugehen und diese ernst zu nehmen. „Kinder vertrauen sich oft Lehrern oder Mitarbeitern des Kindergartens an. Wichtig ist es, alle Personen, die mit Kindern arbeiten, dafür zu sensibilisieren, solche Gefühlsäußerungen der Kinder ernst zu nehmen“, erklärt Martin Roggenkamp, stellvertretende Leitung der Ärztlichen Kinderschutzambulanz, die als Fachstelle für Kinder und Jugendliche, die von schwerer seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, die Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und dem Gesundheitssystem bildet. (Barbara Skondras)


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