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Genossenschaftswald seit fünf Jahren

Presseinformation Waldgenossenschaft Remscheid eG

Die Waldgenossenschaft Remscheid eG, Deutschlands erste Bürgerwaldgenossenschaft, zieht nach fünf Jahren ihres Bestehens eine erfolgreiche Bilanz: Über 200 Mitglieder, ein stetig wachsender mittlerweile großer 62 ha Bürgerwald und mit Vorbildfunktion für viele Regionen Deutschlands. Es war der 14. März 2013, an dem sich zehn Gründungsmitglieder und 30 Unterstützer in der Remscheider Stadtsparkasse einfanden, um Deutschlands erste Bürgerwaldgenossenschaft in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft feierlich zu gründen. Genau fünf Jahre später ist die Remscheider Waldgenossenschaft nach wie vor Deutschlands einzige Bürgerwaldgenossenschaft, aber weit über Remscheids Grenzen bekannt geworden. Dazu beigetragen haben vielfältige Aktionen und Initiativen, welche die mittlerweile über 200 Mitglieder der Genossenschaft, die so genannten Waldgenossen, in diesen fünf Jahren auf die Beine gestellt haben.

Zum heutigen Feiertag macht sich die Waldgenossenschaft, ihren Mitgliedern sowie dem Naturschutz selbst ein besonderes Geschenk. Unter Mitwirkung von Cornelia Pauls, PEFC-Regionalassistentin für Nordrhein-Westfalen, wurden im Lüttringhauser Genossenschaftswald 20 Biotopbäume mit der PEFC-Biotopbaumplakette zur Freude von Specht, Fledermaus & Co.  ausgewiesen. PEFC ist die weltweit größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Die Erhaltung von Biotopholz im Wald ist dabei eine elementare Forderung des PEFC-Standards für nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Baumpflanzaktionen mit Flüchtlingen, Remscheider Schulklassen und Serviceclubs, Ausweisung von Biotop- und Spechtbäumen sowie laufende Nistkastenaktionen im mittlerweile 62 ha großen Genossenschaftswald waren dabei nur einige der vielen Veranstaltungen. Das Bewusstmachen der vielfältigen Leistungen des Waldes, den sog. Ökosystemdienstleistungen, war ein weiterer Schwerpunkt. Die Remscheider Studie zur Inwertsetzung dieser Ökosystemdienstleistungen, veröffentlicht und diskutiert in einer Reihe von bundesweit erscheinenden Fachmedien, ist nach wie vor viel beachtet und hat Nachahmer- und Folgeprojekte initiiert. Pressemitteilung der Waldgenossenschaft Remscheid

Echte Partizipation und Information sowie das Werben für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, bei der dann Ökonomie, Ökologie und Soziales gleichrangige Prioritäten haben sollten, sind allen Akteuren der Waldgenossenschaft enorm wichtig und wurden von Beginn an so auch in der Satzung verankert. „Der ursprüngliche, seit 200 Jahren bestehende Genossenschaftsgedanke von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, nämlich ein Unternehmen auf Basis gemeinsamer Solidarität, sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit zu führen, ist inmitten der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts doch so aktuell wie eh und je“, erklärt Ronald Paas, der Aufsichtsratsvorsitzende der Waldgenossenschaft Remscheid. „Die Bewirtschaftung von Wald im gemeinschaftlichen Eigentum hat in NRW eine lange erfolgreiche Geschichte, an die wir hier anknüpfen. Gerade für die vielen Kleinstwaldbesitzer ist eine genossenschaftliche Organisation zukunftsträchtig“, so Uwe Schölmerich, der als Leiter des Forstamtes Rhein- Sieg-Erft das Land NRW als Genossenschaftsmitglied vertritt. Und Jutta Velte, die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende ergänzt : „Es ist schon bemerkenswert, dass unsere mittlerweile über 200 Genossenschaftsmitglieder aus ganz Deutschland stammen, nur knapp die Hälfte sind tatsächlich aus Remscheid und Umgebung. Das zeigt, dass wir mit unserem ursprünglichen Genossenschaftsansatz Wald 2.0 wohl einen Nerv in einer an Waldthemen zwar sehr interessierten, aber häufig kritisch eingestellten Öffentlichkeit getroffen haben“.


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