Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Frauen verdienten 22 Prozent weniger als Männer

Pressemitteilung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)

Mit einem durchschnittlichen  Bruttostundenverdienst von 16,26 Euro verdienten Frauen in  Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017 fast 22 Prozent weniger als  ihre männlichen Kollegen (20,90 Euro). Wie Information und  Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des  Landes anlässlich des internationalen Aktionstages für die  Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen  am 18. März (Equal Pay Day) mitteilt, hat sich der prozentuale  Verdienstunterschied in den vergangenen elf Jahren kaum  verändert. Der Gender Pay Gap (Lohnlücke zwischen Frauen und Männern) wird  europaweit nach einheitlichen methodischen Vorgaben berechnet  und gilt als zentraler Maßstab für internationale Vergleiche der  geschlechtsspezifischen Verdienstunterschiede. Der vorliegende  Gender Pay Gap wurde auf Basis der Verdienststrukturerhebung unter Einbeziehung von Ergebnissen der vierteljährlichen  Verdiensterhebungen ermittelt.


Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Nach dem neuen Entgelttransparenzgesetz können Beschäftigte größerer Betriebe von ihrem Arbeitgeber Auskunft über die Einkommen von Kollegen mit gleicher Tätigkeit verlangen.

Gerd Rothbrust am :

Die bösen Arbeitgeber, die bösen Männer: Eine durchschnittlich fast 22%tige Bruttostundenverdienstlücke zwischen Männern und Frauen! Da muss Gerechtigkeit her! Allerdings Bruttostundenverdienstlücke bedeutet auch: Frauen arbeiten öfter in Teilzeit; sie arbeiten häufiger in Branchen mit niedrigem Lohnniveau; sie sind zum Teil geringer qualifiziert, und der „Heiratsmarkt“ wird besser entlohnt als der Arbeitsmarkt (Witwenrente ist höher als Altersrente, somit lohnender = "Karrierebremse"). DAS ist auch ein Teil der Brottostundenverdienstlücke…

Dirk Schaefer am :

Sehr geehrter Herr Rothbrust, vielleicht hätten sie doch lieber das Interview des Zeitmagazins mit Jutta Allmendinger hier verlinken sollen,anstatt sich nur einiger Zitate daraus zu bedienen. Denn im Zusammenhang gelesen,wirken diese doch noch mal ein wenig anders!

Gerd Rothbrust am :

Nun, Herr Schäfer, ich habe nicht nur das Interview des Zeitmagazins mit Jutta Allmendinger gelesen, sondern u.a. auch „faktenfinder“ von Tagesschau.de (15.3.2018); den Artikel von Markus Hessler (focus money, 11.7.2016) und den von Steffi Fetz (zeit online, 21.3.2013). Besonders der von Steffi Fetz ist zu empfehlen! In diesen Beiträgen steht nichts anderes als in meinem Kommentar vom 15.3.2018.

Gerd Rothbrust am :

Schade, dass dieses Thema so schnell abgehakt wurde. Könnte man vermuten: Unwichtiges Frauenproblem - löst sich von allein! Allerdings hier wird wieder die Dekadenz unserer Gesellschaft sichtbar. „Equal Pay Day“: Es werden nicht die „Tätigkeit-Ausübenden“ (Frauen) entwertet, sondern die Tätigkeiten selbst werden entwertet. Die Dekadenz begründet sich damit, dass der Beruf z.B. EINES Fußballspielers/Filmschauspielers/TV-Moderators/etc./etc. zig-tausendfach höher bewertet (und entlohnt) wird, als der Beruf EINER Krankenschwester/Altenpfegerin/Kindergärtnerin/Grundschullehrerin/Sprechstundenhilfe/etc./etc. Diese (Frauen)Berufe werden von Männern gemieden, das Gehalt stimmt: DAS ist der eigentliche Skandal! Diese lächerliche, leicht angreifbare, Statistik des IT.NRW lenkt vom wirklichen Problem ab!

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!