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Aktuelle Zahlen zu Flüchtlingen in Remscheid

Nach Angaben des städtischen Fachdienstes Zuwanderung lebten Ende Januar in Remscheid 2.424 Flüchtlinge: 1.470 Flüchtlinge mit Bleiberecht (humanitäre Aufenthalte), 529 Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren und 425 Flüchtlinge mit abgelehntem Asylverfahren (Duldung). „Personen, die als Asylberechtigte anerkannt  bzw. denen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, sind grundsätzlich berechtigt, Familienangehörige (Ehepartner und Kinder) im Wege der Familienzusammenführung nach Deutschland zu holen. Im Jahr 2017 sind in Remscheid bisher 103 Personen im Rahmen der Familienzusammenführung zu hier lebenden Flüchtlingen (zu 40 Stammberechtigten) eingereist“, so die Verwaltung. „2018 fand bisher ein Familiennachzug von 18 Familienangehörigen zu acht 8 stammberechtigten Flüchtlingen statt. Aktuell sind in diesem Bereich 14 laufende Visumsverfahren anhängig.“

Am 1. Februar beschloss der Bundestag das Gesetz zur Verlängerung der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten. Dadurch ist der Familiennachzug zu diesem Personenkreis (Herkunft hauptsächlich Syrien, Irak) bis zum 31. Juli ausgesetzt. Vorgesehen sei, dass ab dem 1. August bis zu 1.000 Familienangehörige (Kernfamilie) von subsidiär Schutzberechtigten monatlich aus humanitären Gründen nach Deutschland nachziehen können. Die Stadt: „Welche Auswirkungen dieses auf die Stadt Remscheid hat, bleibt abzuwarten.“

Seit Jahresbeginn wurden in Remscheid 21 Rückführungsverfahren eingeleitet und fünf Abschiebungen vollzogen. ( in 2017 waren es insgesamt 41) Acht Abschiebungen seien  in diesem Jahr vor Vollzug gescheitert. „Es ist zunehmend zu beobachten, dass trotz intensiver Beratung die Bereitschaft ausreisepflichtiger Personen ihrer Ausreiseverpflichtung nachzukommen, nachlässt. Auch zum Teil erhebliche Rückkehrhilfen finanzieller Art schaffen hierzu keine Anreize. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten“. So nachzulesen in einer Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Integrationsrates am 23. März.


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