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Großer Auftrieb bei Grundsteinlegung für HBB-Invest

Oberbürgermeisterin Beate Wilding und HBB-Geschäftsführer Harald Ortner bei der Grundsteinlegung. Foto: Hans-Georg Müller

Die Grundsteinlegung bzw. der Spatenstich für die neuen  bahntechnischen Anlagen am Remscheider „“Haupt“-Bahnhöfchen liegt schon geraume Zeit zurück.  Heute erfolgt die Grundsteinlegung für das HBB-Invest. Parallel beginnt damit der Hochbau im Süd- und im Nordteil des Bahnhofsgeländes. Mit dabei: Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Vertreter des Lübecker Investorenkonsortiums.  Voraussichtlich in einem Jahr sollen die neuen Bahnanlagen fertig und das Einkaufzentrum von HBB in Betrieb sein. Die Lübecker wollen unbedingt vom Weihnachtsgeschäft 2008 profitieren. Einiges ist schon erledigt. Die neue Ladestraße ist zum Großteil asphaltiert, das „Ohr“, die Anbindung der Ladestraße an die Bismarckstraße, ist, so die Stadt, im Dezember fertig. Die Fundamente für den Nord- und den Südsteg sind trocken, derzeit werden sieben Einzelteile für die Stege geschweißt. Das Gelände ist frei geräumt, die Gründungspfähle für Hochbauten wie das Park-and-Ride-Parkhaus gesetzt.

 

Die heutige Grundsteinlegung erfolgt mit mindestens einjähriger Verspätung. Zur Erinnerung: 2005 hatte der Rat den zuvor ausgewählten Investor aus Lübeck kurz vor der Vertragsunterzeichnung buchstäblich vor die Tür gesetzt, nahm die Verhandlungen aber wieder auf, nachdem der Konkurrent, eine Immobilientochter des damals noch RAG genannten Essener Kohlekonzerns Evonic, sein Engagement in Remscheid für beendet erklärt hatte. Zwischenzeitlich stand das größte Remscheider Vorhaben zur Regionale 2006 vor dem Aus.

25 Millionen Euro beträgt nach Schätzungen der Verwaltung das Invest für den neuen Bahnsteig, die neue Ladestraße, das Parkhaus, die Stege, die Rasenrampe und viele weitere so genannte „unrentierliche Maßnahmen“. Eingerechnet sind auch die Kosten für Grunderwerb und Planungen. Drei Viertel der Summe zahlt das Land aus der Städtebau-Förderung. Eigentlich sollte mit dem Baustart auch Klarheit über das „Schaufenster der Bergischen Wirtschaft“ herrschen, das ebenfalls am Hauptbahnhof entstehen soll. Doch zu diesem Thema ist nach Aussage des Investors HBB, der mit einigen Remscheider Unternehmern über ein mögliches Mietmodell verhandelt, noch keine Entscheidung gefallen.


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Kommentare

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Chronist am :

Zur heutigen Grundsteinlegung des Einkaufszentrums „Remscheider Tor“ am neu entstehenden Hauptbahnhof haben W.i.R. den Geschäftsführern der HBB Gewerbebau Projektgesellschaften mbH, Harald Ortner und Helmut Schaube, den Remscheider Pressespiegel vom 6.11.2009 überreicht. Er befasst sich mit der Eröffnung des Schaufensters der Wirtschaft und hat folgenden Wortlaut: Vor 2 Jahren wurde es schon totgesagt. Fast niemand glaubte mehr daran, dass es noch ein Schaufenster der Wirtschaft in Remscheid geben wird. Die Politiker diskutierten über die Anzahl der zu planenden Parkbänke, die durch den Wegfall des Schaufensters der Wirtschaft auf der neu entstehenden Rasenfläche aufzustellen seien, und ob diese überdacht werden sollten. Glücklicherweise wollte und konnte sich ein harter Kern von Unterstützern des Schaufensters nicht damit abfinden. Hartnäckig und konsequent hatten sie an der Idee festgehalten und den Investor des Projektes - Hauptbahnhof HBB, namentlich die Geschäftsführer Harald Ortner und Helmut Schaube, mit ins Boot genommen. Unbeirrbar erkannten Sie im November 2007 die einmalige Chance des Schaufensters der Wirtschaft für Remscheid und für das Invest von HBB. In schwierigen Verhandlungen, mit kreativen Ideen und mutigen Entscheidungen gelang es Ihnen, einen Stimmungswandel in Remscheid durchzusetzen und das Schaufenster der Wirtschaft am Standort Hauptbahnhof zu verwirklichen. Es war heute nicht nur ein symbolischer Akt, dass die Geschäftsführer von HBB Harald Ortner und Helmut Schaube den Schlüssel der neuen Einrichtung an die Motoren des Projektes Herrn Klaus W. Kühn und Herrn Dr. Wolfgang Pütz übergaben, sondern auch eine Auszeichnung für deren persönliches Engagement. Mit verständlichem Stolz wiesen die „Macher” anlässlich der Eröffnung auf die Einzigartigkeit des Projektes hin. Zahlreiche Interessenten haben sich schon in Remscheid angemeldet, um das Schaufenster der Wirtschaft zu begutachten. HBB, so heißt es, sieht die Chance ein neues Geschäftsfeld zu erschließen. Es ist schon heute klar, so die Initiatoren, dass schnellstens die obere zusätzliche Etage geplant werden muss, da die Warteliste von bergischen, aber auch überregionalen Interessenten lang ist."

Axel Behrend am :

Ein neues Super-Einkaufscenter mit Disko hat seine Grundsteinlegung erfahren. Angesichts der Verödung der unteren Alleestraße durch das Alleecenter könnte man sich doch nun fragen, welche Auswirkungen wohl das Kaufland auf den Einzelhandel im Südbezirk haben wird. Die Antwort darauf wird die Zukunft geben und dann wird es auch in diesem Fall wieder keiner gewesen sein wollen.

Michael Dickel am :

Handel ist Wandel. Das ist nicht nur ein Spruch. Nachdem der Kaufhof in der unteren Allee geschlossen hatte und das, weil man im Konzern nicht mehr an das System eines Kaufhauses - alles unter einem Dach - glaubte, ging es auf der Allee bergab. Denn das Allee-Center hat ja genau das Gegenteil bewiesen. Eben alles unter einem Dach. Und deshalb wird auch das Bahnhofsprojekt nur Erfolg haben, wenn es unter einem Dach ist. Leider hat man das für die Alleestrasse nie verstanden. Wenn es regnet oder schneit, gibt es zu den Shopping-Malls keine Alternative. Übrigens auch, wenn es zu warm ist. Dann hat man eben eine Klimaanlage. Und das liegt an den Käufern, die eben, wenn sie die Wahl haben, das überdachte Einkaufszentrum bevorzugen. Deshalb zu glauben, den bestehenden Einzelhandel könne man schützen, ist der erste Schritt zur Planwirtschaft, wo in den Regalen der Geschäfte dann irgendwann Dinge liegen, die keiner braucht, die aber gerade mal produziert wurden. Mir graut vor solchen Perspektiven für Remscheid, und ich wünsche mir daher ein Gesetz gegen "Bauernfängerei".

Fritz Beinersdorf am :

Natürlich hat die Schließung des Kaufhofs seinerzeit zur Verödung der unteren Alleestraße beigetragen. Trotzdem gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen der Eröffnung des Allecenters und der Verödung, denn sonst hätte sich nach dem kostenträchtigen Neubau der Allee-Arcaden die Situation auf der unter Allee verbessern müssen. Hat sie das? Mitnichten! Zum Bahnhaltepunkt und dem damit verbundenen Kaufland: Zur Erinnerung noch einmal ein Hinweis auf die Marktstudien für ein "Factory Outlet Center" am damaligen Hauptbahnhof. Außerdem kann ein Euro nur einmal ausgegeben werden: entweder im Center oder im Kaufland. Im Übrigen wäre ein Gesetz gegen Bauerfängerei wirklich ein tolle Sache, dann dürfte die CDU sich nicht mehr christlich nennen, die SPD würde des Sozialdemokratischen verlustig gehen, die FDP dürfte sich kaum noch liberal nennen, aus den Grünen würden die Olivgrünen und die kleine W.I.R. würde wegen Verfälschung des Bürgerwillens ( Ämterhaus ) vor Gericht stehen.;-)

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