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Donnerstag, 15. November 2007"Betreutes Wohnen" am Friedhof, ein makabrer Plan?Kommentare
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(Linear | Verschachtelt)
Die Ev. Kirchengemeinde Lennep hat auf eine Umfrage der Stadt Remscheid aus dem Jahre 2006 reagiert. Der war zu entnehmen, dass im Bereich Lennep eine deutliche Unterversorgung an Einrichtungen, die "betreutes Wohnen" oder "Service Wohnen" für Seniorinnen und Senioren besteht. Aus diakonischen und sozialen Gründen wurden bei der Kirchengemeinde Überlegungen angestellt, ob und wie ein Angebot in diesem Bereich entwickelt werden könnte. Es wurde ein Architekt beauftragt, für die brachliegende Freifläche am Friedhof ein Konzept zu erstellen. Mittlerweile liegen zwei Varianten vor, und sie wurden als Bebauungsplanentwurf dem Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplans beigefügt. Mehr ist bislang nicht geschehen. Alles ist noch im Stadium der Vorüberlegung, Fakten können noch gar nicht geschaffen werden. Für die Kirchengemeinde ist allein der Gedanke des diakonischen, sozialpolitischen Engagements in Lennep leitend und nicht, wie vermutet wird, dass sie "alles versilbern" muss. Selbstverständlich suchen wir das Gespräch mit den Einwohnern, es wurde Kontakt zu einem Bewohner der Brehmstraße aufgenommen, der als Sprecher der Anwohner fungiert.
Die angedachte Brachfläche wird in Zukunft für die Erweiterung des Friedhofs nicht mehr benötigt, es ist vielmehr so, dass auf der vorhandenen Fläche des Friedhofs ca. ein Drittel frei ist. Das ist unter anderem durch die zunehmende Zahl von Feuerbestattungen an Stelle von Erdbestattungen zu begründen.
Das Thema liegt uns sehr am Herzen. Wir sind seit 19 Jahren Anwohner der Brehmstrasse. Nicht zuletzt wegen der naturnahen Lage von Lennep haben wir diesen Stadteil gewählt. In dieser Zeit haben wir jedoch erlebt, wie immer mehr Felder und Wiesen der Umgebung mit Häusern bebaut und "zugepflastert" wurden. Ist es denn wirklich erforderlich, auch noch diese letzte Wiese innerhalb der Altstadt "zuzupflastern"?
Herr Rolf Haumann schrieb: "Für die Kirchengemeinde ist allein der Gedanke des diakonischen, sozialpolitischen Engagements in Lennep leitend und nicht, wie vermutet wird, dass sie "alles versilbern" muss." Wenn das so ist, gibt es denn dann keine Möglichkeit, dass die Stadt - die den dringenden Bedarf angemeldet hat - und die Kirche ihr Engagement bündeln und gemeinsam ein Projekt für "Betreutes Wohnen" z. B. auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Krankenhauses Lennep (jetzt Sana) in die Hand nehmen? Die Lage und die Verkehrsanbindung scheinen uns für Seniorinnen und Senioren um ein Vielfaches besser geeignet zu sein als eine Wiese am Friedhof. Wir könnten uns auch vorstellen, dass eine Bebauung an diesem Platz durch eine größere Bauhöhe wesentlich wirtschaftlicher möglich ist.
Aus den Plänen der evangelische Kirche geht hervor, dass auf dem Gelände sechs Wohnblöcke für Betreutes Wohnen sowie weitere Wohnhäuser mit entsprechender Zufahrtsstraße entstehen sollen. Bei der Recherche ergaben sich viel wichtigere Fragen zu Umweltaspekten und dem sogenannten beschleunigten Verfahren. Dabei wird insbesondere auf die die Umweltverträglichkeitsprüfung verzichtet. Dies verwundert umso mehr, da in der Analysekarte der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten des Landes Nordrhein Westfalen, die betroffene Fläche als Städtisches Biotop Nr. BK-4809-647 ausweist. In einem stadtökologischen Fachbeitrag (Seiten 60-62) der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten des Landes Nordrhein Westfalen wird besonders für die ausgewiesene Fläche auf folgende Punkte verwiesen: Dem Freiraum kommt auf Grund seiner Lage und der hohen Bevölkerungszahl im Einzugsgebiet eine besondere Bedeutung für das Naturleben zu. Aufgrund dessen werden dort folgende Maßnahmenempfehlungen gegeben: Anpflanzung großer Schatten spendender Bäume, Entsiegelung von Wegen prüfen, Anbringen von Nistkästen (Vögel, Fledermäuse, Insekten).
Insbesondere diesen Empfehlungen sollte besser gefolgt werden, da es sich bei den dort lebenden Fledermäusen und Feldhasen um gefährdete Tierarten in Remscheid handelt. Deren Lebensraum wird hier entgegen der Initiative der Bundesregierung, Stadt Natur/Natur Stadt, mit welcher der Bund für Naturschutz den Flächenverbrauch für Baumaßnahmen senken will und den Erhalt von Grünflächen wie z.B. Friedhofsflächen intensiv fordert, willkürlich zerstört! Die ev. Kirche als Grundstückseigentümer sollte sich vielleicht auf die eigenen Ansichten besinnen, die sie in einer eigenen Umwelterklärung verfasst hat. Folgende Fragen bleiben bisher unbeantwortet: 1. Ist eine etwaige Umnutzung im Hinblick auf die Notwendigkeit der Vorhaltung ausreichender Friedhofserweiterungsflächen im Bereich des Stadtteils Lennep im Rahmen der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben zulässig? 2. Steht eine etwaige Bebauung im Widerspruch zu den Zielen 3. Ist eine Umnutzung zur Bebauung im Rahmen der Förderung und des Erhalts innerstädtischer Grünflächen zu vertreten? 4. Wie soll im Falle einer positiven Bescheidung eine zu erwartende Überlastung des Kanalsystems (Abwasserkanäle im Bereich Brehmstraße) vermieden werden? 5. Weshalb kann ein beschleunigtes Verfahren beantragt werden, das eine Prüfung der Verträglichkeit für die Umwelt ausschließt. Aus den vorliegenden Plänen geht hervor, dass das Gebiet nahezu vollständig bebaut werden soll. Mit der Verwirklichung dieser Pläne würde Lennep die letzte größere freie Grünfläche im Stadtmittelpunkt verlieren; die Friedhofsfläche, die auch als Erholungsfläche dient, würde um fast die Hälfte reduziert. Die Anwohner der beplanten Flächen wehren sich gegen die Umwidmung der Friedhofsfläche und regen an, diese Fläche als Ergänzung zum derzeit genutzten Friedhof zu erhalten.
Den Bedenken der Anwohner, die zur Sitzung sehr zahlreich erschienen waren, schloss sich der Bauausschuss heute zwar nicht an, sondern leitete das Bebauungsplanverfahren samt frühzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit ein. In der für Anfang nächsten Jahres vorgesehenen Bürgerversammlung soll neben den Planvarianten der Kirchengemeinde aber auch der Vorschlag von Rosamarie Stippekohl (CDU) diskutiert werden, auf dem Gelände Einfamilienhäuser zu errichten. Sie hatte zuvor argumentiert, diese würden sich der bestehenden umliegenden Bebauung besser anpassen als die sechs Blocks für Betreutes Wohnen. Günter Bender von den Grünen regte an, darüber die Frage einer eventuellen Verschattung der bestehenden Wohngebäude nicht zu vergessen.
Jetzt setzt die Stadt auf Entspannung, aber die ev. Kirchengemeinde Lennep, die die Lage herbeigeführt hat, setzt weiter auf die Durchsetzung ihrer Interessen! Die Zuschauer in der gestrigen Sitzung des Bauausschusses begrüßten natürlich die Entscheidung der Politik, eine Bürgerbeteilung durchzuführen, allerdings bleibt ein schaler Beigeschmack. Denn erst aufgrund der starken Resonanz und des geschlossenen Auftretens betroffener Anwohner wurde eine Bürgerbeteilung überhaupt angedacht und dann auch beschlossen. Dies ist ganz offensichtlich nicht im Interesse der ev. Kirchengemeinde Lennep, die die Angelegenheit sehr schnell im beschleunigte Verfahren ‚durchziehen’ wollte, wodurch die Öffentlichkeit vor vollendete Tatsachen gestellt worden wäre. Kein Anwohner hatte vor der Veröffentlichung der Tagesordnung der Bezirksvertretung Lennep vom 14.11.2007 überhaupt Kenntnis von den Plänen der Kirchengemeinde, obgleich das Thema ausführlich und vor allem kontrovers im Lenneper Presbyterium diskutiert worden war. Auch kann entgegen der Aussage der Vorsitzenden des Presbyteriums und Pfarrerin (die heute für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war) nicht davon ausgegangen werden, dass man sich erst im Stadium allgemeiner Vorüberlegungen befindet. Es wäre schon ein Gebot des Anstands für die Kirchengemeinde gewesen, sich im Vorfeld mit den Betroffenen zusammen zu setzen.
Die Ev. Kirchengemeinde Lennep hat sich nach den üblichen Verfahrensregeln gerichtet. Danach ist eine Bürgerbeteiligung nach der Antragsstellung üblich und wird auch vom Presbyterium begrüßt, die Vorsitzende des Presbyteriums hat dies in der Sitzung der BV am 14.11. deutlich gemacht. Herrn Kolfertz muss allerdings ebenso deutlich widersprochen werden, wenn er behauptet, dass die Überlegungen für ein "Betreutes Wohnen" bereits konkreter seien. Es gibt definitiv nur Vorüberlegungen zu diesem Thema. Um es klar auszudrücken: Die Motivation der Kirchengemeinde, hier tätig zu werden, ist allein in den Überlegungen begründet, für die älteren Bürgerinnen und Bürger Lenneps ein Angebot des Service Wohnens zu machen. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Kirche ist wie wir alle kein Architekt und offensichtlich hat sie die Pläne nicht so studiert wie es 50 besorgte Anwohner tun, die sich Sorgen a) um die Grünfläche und b) um die eigenen Grundstücke machen.
In ihren "nicht mehr und nicht weniger" ersten Planungen steht in Variante I hinter dem Luchsweg bereits der Hinweis "zusätzl. Wohnbebauung" und in Variante II sind dort bereits vorsorglich sechs zusätzliche Häuser eingezeichnet, die sicher nichts mit betreutem Wohnen zu tun haben. Es soll in einem beschleunigten Verfahren auf die Umweltverträglichkeitsprüfung verzichtet werden. Bei Richtigkeit Ihrer Ausführung "Nein, wir wollen nichts versilbern" und "Es sind nur Vorüberlegungen" machen wir als Anwohner gerne den Vorschlag, einen Verein zu gründen, welcher für den Erhalt der Wiesenfläche einsteht und gemeinsam mit der Kirche Möglichkeiten sucht, diese letzte Grünfläche der Umwelt zu erhalten. In der Umwelterklärung der Evangelischen Kirche heißt es: "Die Erde und die Vielfalt ihrer Lebewesen sind uns Menschen, unserer Gestaltung, unserer Bewahrung und unserer Fürsorge anvertraut. Wir sind für unseren Umgang mit der Schöpfung verantwortlich vor Gott, vor den heutigen Menschen und vor den künftigen Generationen." Wir sind gespannt, wie ernst die Kirche diese Aufgaben nimmt, damit wir als Anwohner nicht ganz "den Glauben verlieren".
Warum soll aus jeder grünen Wiese Bauland gemacht werden?? Wurden nicht schon genug Grünflächen vernichtet? Aber die Tiere sterben ja eh aus, oder wie? Wo Häuser gebaut werden, muß doch die gesamte Infrastruktur verändert werden, ein nicht wieder gut zu machender Eingriff in die Natur. Hoffentlich sind unsere Politiker nicht so kurzsichtig und lassen auch noch die Kirche die Umwelt zerstören.
Der Flächennutzungsplan sollte bleiben wie er ist, denn einmal geändert wird am Ende sowieso alles ausgenutzt und rückgängig zu machen ist nachher nichts mehr!
Sicherlich ändern sich im Laufe der Zeit Anforderungen und Zielsetzungen des Unternehmens Kirche. Das ist normal, und alle sollten bedenken, dass dies auch gut so ist. In diesem Fall bleiben aber bei den Anrainern viele große Fragezeichen ob der Verhaltensweise und des nachbarschaftlichen Umgangs.
Wenn angeführt wird, dass alles „üblich“ ist und es nur Vorüberlegungen gibt, dann erhebt sich für mich die Frage, warum eine Änderung des Flächennutzungsplanes ohne Information an die Nachbarn eingeleitet wurde. Um einmal in die Historie zu gehen: Hier wurde Gartenfläche von der Kirche erworben, um eine Friedhoferweiterungsfläche zu bekommen. Dies ging sogar soweit, dass Anwohner auf zugesagte Grundstückfläche verzichten mussten, damit auch ausreichend Reservefläche vorhanden ist. Bei einer Bebauung dieser Fläche wäre die Kirche zwar seniorenfreundlich, aber gegenüber den Hinterbliebenen unfreundlich. Auch wenn viele nicht Betroffene das belächeln mögen: Hier ist ein „Kleinod“ von Natur und Artenvielfalt mitten in der Stadt. An die ev. Kirche kann ich nur appellieren, ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu suchen und die „übliche“ Verfahrensweise zu überdenken, denn nur dann ist und bleibt gewährleistet, dass Kirche auch weiterhin als etwas besonders (unübliches) angesehen wird.
Mit Sicherheit währe es eine Geste gewesen, wenn sich unsere Kommunalpolitiker der Sorgen der Bürger angenommen hätten.
Auch wenn etwas in einem Verfahren „üblich“ ist und eine gängige Praxis darstellt, so könnte man doch nach der dem Grundsatz handeln: Keine Regel ohne Ausnahme. Eine durchschlagende Argumentation wäre hier doch gewesen, dass ALLEN Bürgern der Stadt davon etwas zugute kommt. Ausschüsse und Verwaltung könnten sich viel Zeit und Arbeit sparen, wenn im Vorfeld klar sein würde, dass diese Fläche vielleicht überhaupt nicht bebaut werden kann. Dies hätte eine Finanzersparnis zur Folge, die ALLEN Menschen in unserer Stadt zugute kommt. Auch eine sorgfältige Prüfung und Information der Nachbarn im Vorfeld seitens der Kirche,hätte Kirchengelder eingespart, die in anderen Bereichen der Kirche hätten verwendet werden können. Auch Planungen eines Architekten kosten Geld. Bleibt nur zu hoffen, dass alle Beteiligten sich schnell an einen Tisch setzten, um weiteren Schaden von ALLEN abzuwenden und zerschlagenes Porzellan so schnell wie möglich zu entsorgen.
Erklärung des NABU Remscheid zur geplanten Bebauung der Friedhoferweiterungsfläche am Friedhof Albrecht-Thaer-Straße in Lennep: Bei der „Umwidmungsfläche“ handelt es sich nach dem stadtökologischen Beitrag der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (NRW) um eine Freiraumfläche mit besonderem Naturerlebniswert im innerstädtischen Bereich. Im Rahmen dieses Gutachtens wurden auch Vorschläge zur Pflege- und Entwicklung als naturnahe und strukturreiche Grünlandfläche entwickelt. Der NABU Remscheid spricht sich gegen eine Bebauung der Grünfläche aus. Der hohe Flächenverbrauch ist auch im innerstädtischen Bereich abzulehnen, wenn er zu Lasten von Grünflächen geht.
Die Erklärung des NABU Remscheid können wir nur voll und ganz unterstützen. Endlich einmal eine Meinung von Nicht-Betroffenen, die die Erhaltung von Grünflächen unterstützen. Es verwundert uns schon sehr, dass die Stadt Remscheid nach unserer Feststellung den Antrag zur Umwidmung bereits in mehreren Gremien ohne Problem "durchgewunken" hat. Und das obwohl man auf der eigenen, aktuellen Homepage http://www.remscheid.de/ schreibt (Zitat): "Der Stadt Remscheid wurde am 29.10.2007 für ihr vorbildliches Engagement zum Schutz der Natur beim Wettbewerb "Bundeshauptstadt Naturschutz" vom Bundesumweltminister der Titel Naturschutzkommune 2007 verliehen. Remscheid ist zugleich die bestplatzierte Großstadt in NRW." (Zitatende)
Es wäre interessant zu wissen, was der Bundesumweltminister von dem Vorhaben hält, aus einem Biotop in Lennep Bauland zu machen.
Die Gegner des Projektes haben demnächst die Möglichkeit, ihre Bedenken den Vertretern der Stadt vorzutragen: Die sog. "Bürgeranhörung" findet am Mittwoch, 14. Januar, um 18 Uhr in der Freiherr-vom-Stein-Schule statt.
Die geplante Bebauung würde mich als Anwohner auch nicht erfreuen. Dass das Algemeinwohl jedoch immer höher zu bewerten ist, sollte man auch als Betroffener nicht vergessen. Dementsprechend würde ich eine genaue Beurteilung der Notwendigkeit der geplanten Anlage als wichtigstes Kriterium sehen.
Als ehemals langjähriges NABU-itglied muss ich aber auch kurz dessen Äußerungen kommentieren. Denn ein Vorgehen dieser Art kenne ich aus meiner aktiven Zeit leider noch allzu gut. Wer glaubt denn wirklich, dass auf dieser doch sehr kleinen Fläche seltene Tier- oder Pflanzenarten vorkommen, die eine natürliche Stadtentwicklung aufhalten können? Wird hier nicht einfach mal wieder das „Natuschutzschildchen“ für eigene, egoistische Ziele missbraucht? Gibt es nicht - nur einige hundert Meter entfernt - deutlich stärker verbundene und großflächigere Biotope? Umweltschutzziele sind absolut positiv und zu befürworten. Aber der Mensch – und dazu zählt auch der alte Mensch – ist ein Teil der Umwelt!
Glauben gehört in den Bereich der persönlichen Sphäre. Es steht jedem frei zu glauben an wen oder was er/sie möchte. Fakten und Aussagen:
1) Diese Fläche wurde bis zum vergangenen Jahr NICHT als Baufläche, sondern als eine „Friedhofserweiterungsfläche“ „gehandelt“. 2) handelt es sich nicht um „Betreutes Wohnen“, sondern, wie sich aus (nicht) Äusserungen von Kirchenvertreter schliessen lässt, um eine evtl. vollständige Einfamilienhaus-Bebauung, wenn sich das Projekt so nicht realisieren lässt. 3) sind bereits auch Einfamilienhäuser auf den Plänen ersichtlich. 4) Es handelt sich um ein ausgewiesenes Stadtbiotop. 5) Es ist nicht so, dass irgendein Anwohner etwas gegen „Betreutes Wohnen“ hat. Schade eigentlich, dass das immer wieder geforderte ernsthafte Engagement von Menschen dazu führt, dass diese wissentlich missverstanden werden (sollen). Ausgemerzte Natur verschwindet auf Nimmerwiedersehen“. Nicht nur für die jetzige, sondern auch für die nächsten Generationen. Die Frage ist, wer hier die „Emotionskarte“ zieht. Diejenigen, die unter dem Deckmantel von sozialem Engagement ein Stadtbiotop als Bauland haben und verwerten wollen? Oder diejenigen, die diese Grünflache erhalten möchten? Bauland ist Bauland – für was auch immer. Einmal als solches ausgewiesen, kann alles, abhängig von Genehmigungen, be/gebaut werden. Grünfläche ist Grünfläche und kann nicht mit irgend etwas bebaut werden. Anmerken möchte ich noch, dass auch jüngere Menschen zur „Umwelt“ gehören. Eine Diskriminierung, gleich in welche Richtung, darf es nicht geben. Ich halte es da mit einer Aussage meiner Grossmutter: WÄHRET DEN ÄNFANGEN.
Heute ist es soweit, die vor mehr als einem Jahr präsentierte Planung der ev. Kirche soll diskutiert werden.
Die Argumente für den Erhalt der Fläche sind auf www.naturschutz-Lennep ausführlich präsentiert. Alle sind gespannt, ob es Antworten geben wird. Interessierte sollten daher zur Bürgerbeteiligung heute um 18 Uhr in die Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule kommen. |
SucheGoogle the SiteAKTUELLE KOMMENTAREFr, 03.02.2012 17:10
Armer Herr Hüsgen, armes Pro-NRW. Da können sie sich ja wieder so richtig verfolgt und unterdrückt fühlen. Von den Roten, dem Parteienfilz, der Meinungsdiktatur, dem Verwaltungsapparat, der Presse.
Fr, 03.02.2012 16:52
Die Gespräche zwischen der Stadt und dem Verkehrsverein seien "noch nicht abgeschlossen", sagte Amtsleiter Jörg Schubert in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am Mittwoch auf Nachfrage.
Fr, 03.02.2012 16:40
Die Bezirksvertretung Lennep habe leider vergeblich davor gewarnt, mit dem Bauarbeiten in der Neugasse schon im Winter und nicht erst im Frühjahr zu beginnen, erinnerte in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am Dienstag Bezi
[...]
Fr, 03.02.2012 16:30
Über eine Spende in Höhe von 592 Euro für die Arbeit der Lenneper Lebenshilfe konnte sich am Mittwoch Karin Lenhard-Moyzyczyk freuen, die Vorstandsvorsitzende der Remscheider Lebenshilfe. Bezirksbürgermeister Dr. Heinz Dieter Ro
[...]
Fr, 03.02.2012 16:24
Wie Bezirksbürgermeister Dr. Heinz Dieter Rohrweck am Mittwoch in der Sitzung der BV Lennep mitteilte, wird künftig ein Pressevertreter (Hans Kadereit) weniger unter den Zuhörern sitzen: das "SonntagsBlatt", Wochenendzeitung für
[...]
Fr, 03.02.2012 16:17
Seltsam: Auf der Internetseite der Alexanderwerk AG sucht man die Nachricht vergeglich, die der RGA heute meldete: Zum 1. Februar habe der Vorstandsvorsitzende Jürgen Kullmann seinen Platz freigemacht für Mandred Teichelkamp, der
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Fr, 03.02.2012 15:12
Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am kommenden Donnerstag hat die Verwaltung den Fraktionen folgende Beschlussvorlage vorgelegt:
"Der Anregung der Bürgerbewegung pro NRW, Kreisverband Remscheid, vertreten durch Herrn
[...]
Fr, 03.02.2012 10:06
Der Bergischen Morgenpost von heute ist zu entnehmen, dass die Firma Ikea im Rahmen der umstrittenen Planungen für einen Ikea-Homepark am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord (geplante Verkaufsfläche: Einrichtungshaus = 25.000 qm; Fachma
[...]
Fr, 03.02.2012 08:55
Eine gute Frage, innsbesonders ob und in welcher Höhe die städtischen Töchter eine Rolle spielen.
Do, 02.02.2012 18:26
Einer Frau Bodenstedt, die sich wie fast keine zweite in Remscheid für die Belange der Migranten einsetzt, Populismus (kann auch positiv besetzt sein) in der Sache zu unterstellen, ist schon ganz starker Tobak. Was ist außerdem a
[...]
Do, 02.02.2012 17:11
Zur Sitzung des Betriebsausschusses der Remscheider Entsorgungsbetriebe und zur Sitzung des Rates (23. Februar) hat die Wählergemeinschaft W.i.R. beantragt, im Zusammenhang mit dem Prüfauftrag bzw. Gutachten befristet einen Arbei
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Do, 02.02.2012 17:04
Die Fraktion DIE LINKE. hätte gerne folgende Fragen zur nächsten Haupt- und Finanzausschusssitzung schriftlich beantwortet:
1. Wie hoch ist der maßgebliche Anteil des Investors in Euro und Cent ?
2. Beteiligen sich an den Koste
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Do, 02.02.2012 16:58
Die Wuppertaler Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH (E/D/E), ein Familienunternehmen, spendet 600.000 Euro für den Bau des Kinderhospizes. Damit ist der "erste Spatenstich" für das Projekt noch in diesem Jahr gesichert. Nähe
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Do, 02.02.2012 13:49
Gründe für ausblutende Innenstädte fallen mir auch reichlich ein*. Meine Lebenswirklichkeit, und die, die ich aus meinem Umfeld wahr nehme, aus der ich auf diese Gründe schließe, scheint politisch nur entweder nicht für voll-, od
[...]
Do, 02.02.2012 11:25
Für das Gemeinschaftshaus „Neue Mitte Honsberg“ hat das Planungsbüro Rohling aus Düsseldorf inzwischen auf der Grundlage des Siegerentwurfs von Prof. Carsten Lorenzen (städtebauliche Planungswerkstatt 2009) erste Entwürfe verarbe
[...]
Do, 02.02.2012 08:26
Das ist mir nicht ganz klar - ich meinte aber auch die Stellungnahme der Ministerpräsidentin (namens der Landesregierung, bla, bla, bla) und die bisherigen Äußerungen der Regierungspräsidentin.
Do, 02.02.2012 00:41
Hui, die Diskussion wird spannend.
Tja, ich glaube auch, das es eine einfache Erklärung nicht gibt. So aber doch ein paar Sachen, die den Bürger aus der Innenstadt herausgetrieben hat, ohne dass es seine Entscheidung gewesen wär
[...]
Mi, 01.02.2012 23:53
Vielen Dank für den Link! Ich bin mir gar nicht sicher, ob man das überhaupt seriös wissenschaftlich abbilden kann?! Faktisch sehe ich, dass seit Jahrzehnten der Bürger das Geld aus diesen oder jenen Gründen immer weniger in die
[...]
Mi, 01.02.2012 18:38
Hallo Herr Gerhardts, meinen Sie in etwa solche Stellungnahmen? Oder soll es eher deutlich wisschenschaftlicher sein?
http://tinyurl.com/86xzmnv.
Mi, 01.02.2012 18:09
Herr Leitzbach (SPD) ist von uns heute gebeten worden, nähere Informationen darüber abzugeben, wann der Heimatbund Lüttringhausen Kritik an der Vergabepraxis der Stadt bei der Vergabe städtischer Zuschüsse zur freien Kulturarbeit
[...]
Mi, 01.02.2012 16:41
Die Anfrage der beiden CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Deppe und Arne Moritz liest sich nicht so, als gehörten sie zu den Befürwortern eines DOC in Remscheid.
Mi, 01.02.2012 16:17
Die Aufgabe der Bezirksvertretung und der Ausschüsse ist es unter anderem, das Handeln der Verwaltung zu kontrollieren. Warum fehlen zu diesem Zweck regelmäßig die notwendigen Informationen in den städtischen Vorlagen? Die betref
[...]
Mi, 01.02.2012 16:02
Dass den Freien Kulturträgern in diesem Jahr mit Zuschuss-Zusagen schon sehr frühzeitig Planungssicherheit gegeben werden könne, betonte in der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses dessen Vorsitzender Karl Heinz Humpert (CDU).
[...]
Mi, 01.02.2012 16:01
Warum wird mir schlecht, wenn ich diese Stellungnahme lese?
Landesentwicklungsplan, landesplanerische Regelungen, Steuerung des großflächigen Einzelhandels... - Schuster bleib bei deinen Leisten und gieße Blumen.
Amazon reibt s
[...]
Mi, 01.02.2012 15:42
Gibt es eigentlich irgendwo eine schmale Erklärung, woher der politische Wille kommt, den Handel in der Innenstadt zu halten oder dorthin zu verlagern, ohne dass man bäumeweise Akten und Programme liest und daraus die Quersumme z
ieht?
Mi, 01.02.2012 13:18
Die Bewerbungsfrist zur Wahl des 5. Jugendrates endete am 27. Januar mit einer erfreulich hohen Zahl an Bewerber/innen: Insgesamt 46 Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl. Dabei sind Jungen und Mädchen etwa gleich st
[...]
Mi, 01.02.2012 12:20
"Ich war beeindruckt, dass der Plenarsaal gestern mit fast 600 Feuerwehrleuten gefüllt war. Mit dabei waren auch viele Kolleginnen und Kollegen aus Remscheid" berichtete Remscheids Landtagsabgeordneter Sven Wolf aus Düsseldorf. "
[...]
Di, 31.01.2012 19:48
Sehr geehrter Herr Kronen, weil Sie im Grunde alle freiwillige Leistungen überprüfen müssen. H2O? 3,5 Mio Miese pro Jahr. Nimmt nur keiner wahr, weil in den Stadtwerken "versteckt". Bücherei? MKS? Theater? Galerie? Wo soll man Sc
[...]
Di, 31.01.2012 10:45
Um die Bergischen Symphoniker zu erhalten, müssten drei Fragen positiv beantwortet werden, zitiert die Bergische Morgenpost heute den SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Peter Meinecke: „Haben wir das Geld? Wie stark sind die städtisc
[...]
Di, 31.01.2012 10:37
„Es ist die Frage, ob man ein Theater als Standortvorteil sehen muss. Oder ein eigenes Orchester. Ich weiß nur, dass wir es uns vermutlich finanziell nicht erlauben können. (…) Es ist heutzutage kein Problem mehr, nach Köln oder
[...]
Di, 31.01.2012 09:52
Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 1. Februar und des Haupt- und Finanzausschusses am 9. Feb ruar hat die W.i.R –Fraktion beantragt, die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens für den Bereich Röntgenstraße, Ringstraße,
[...]
Di, 31.01.2012 09:45
Den erläuternden Satz zur geplanten Personalauslagerung von der Stadtverwaltung zu den Entsorgungsbetrieben (REB), der in der Beschlussvorlage an den REB-Betriebsausschuss leider fehlt (deshalb auch die Irritationen beim Sportbun
[...]
Mo, 30.01.2012 17:57
Warum eigentlich nicht, Herr Ellenbeck?
Mo, 30.01.2012 17:39
Beim RE13 ist aber nicht die Eurobahn schuld an der Kapazitätsverknappung, sondern der VRR zusammen mit dem NWL. Diese schreiben Mindest- und Höchstkapazitäten fest. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen bestellt dann Züge nach diesen
[...]
Mo, 30.01.2012 15:05
Prof. Anette Weber, Chefärztin der HNO-Klinik und Ärztliche Direktorin am Sana-Klinikum Remscheid, scheidet zum 31. März auf eigenen Wunsch aus dem Klinikum aus, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu stellen. Rund fünf Jahre lang
[...]
Mo, 30.01.2012 13:19
Der Personalrat der Stadtverwaltung Remscheid hat keine Kenntnis darüber, das eine GmbH-Gründung angestrebt werden soll. Wir sind über einen Untersuchungsauftrag informiert, der durchgefürt werden soll im Rahmen einer Eigenbetrie
[...]
Mo, 30.01.2012 12:45
Die seit November 2011 eingeschränkten Öffnungszeiten im „Wohngeld“ und in der „Wohnraumförderung“ im Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, Haddenbacherstr. 38, bleiben voraussichtlich bis Ende März bestehen, weil nach wie vor
[...]
Mo, 30.01.2012 11:06
Was sagt eigentlich der Personalrat der Stadt Remscheid zu den Plänen, Teile mehrerer Ämter in eine GmbH auszugliedern? Gibt es schon eine Stellungnahme an die Oberbürgermeisterin, die wegen der "vertrausnsvollen Zusammenarbeit"
[...]
So, 29.01.2012 22:01
Mit dem Autobahnanschluss Blume wurde doch ein idealer Platz für einen Autohof geschaffen. Dieser würde die Raststätte im Punkto Parkmöglichkeiten für LKWs entlasten und ein zweites starkes Standbein entstehen lassen. Einen Betre
[...]
So, 29.01.2012 14:07
Aus Fahrgastsicht ist der ganze Hauptbahnhof eine Katastrophe! Statt den Umbau zu nutzen, Bus und Bahn näher zusammenrücken zu lassen, wurde im Straßenbereich fast alles belassen, wie es ist und nur die Optik verändert. Ein klein
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