Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Jugendliche "entdecken" zunehmend legale Drogen

Auf Beschluss des Jugendhilfeausschusses unterstützt die Stadt Remscheid die Karnevals-Anti-Drogen-Disco „Jecke Teens Dance" der Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (AGOT) mit 1.600 Euro. Die Disco ist für den 20. Februar im Festzelt der Lenneper Karnevalsgesellschaft auf dem Jahnplatz geplant – als kleinere Variante der „Anti-Drogen-Disco“, die in der Vergangenheit von den Jugendlichen in der Sporthalle West sehr gut angenommen worden war. Auf Plakaten und Handzettel will die AGOT auf die Disco im Februar aufmerksam machen. Zitat: „Vor dem Hintergrund des zunehmenden Alkoholkonsums junger Menschen zwischen 13 und 14 Jahren, der positiven Resonanz der Anti-Drogen-Discos seit 2005 in Remscheid und der erfolgreichen Ausstellung „Sucht hat immer eine Geschichte" im Herbst 2008 sieht der Träger AGOT e.V. weiterhin einen hohen Handlungsbedarf.“ Die Ziele:

  • Sensibilisierung junger Menschen für das eigene Alkoholverhalten
  • Information und Aufklärung über Alkoholkonsum, Missbrauch, Wirkung und Folgen
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls
  • Aufzeigen von Alternativen der Freizeitgestaltung
  • Verbesserung der Kooperation der Einrichtungen, Verbände und Vereine

„Die AGOT-Mitglieder beobachteten, dass in den letzten Jahren die Jugendlichen sich verstärkt den legalen Drogen zugewandt haben. Die Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestätigt diese Beobachtung in ihrem Bericht vom Jahr 2007. Die Hälfte der Jugendlichen meint, durch den Konsum alkoholischer Getränke Spaß zu haben, die Kontaktfreudigkeit steigern zu können sowie Glücksgefühle und Entspannung hervorrufen zu können. Ein Drittel der Befragten ist sich einer Gefährdung der eigenen Gesundheit bewusst und ein Fünftel erwartet negative physische und psychische Folgen, wie einen ‚Kater’.

Wir beobachten, dass diese Altersgruppe bevorzugt harte alkoholische Getränke konsumiert. Gerade und besonders in diesem Alter hat das fatale Folgen für die Gesundheit und Entwicklung der Jugendlichen.

Der Anteil der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen, die regelmäßig alkoholische Getränke konsumieren, ist nach einem Rückgang von 2004 (19 Prozent) wieder angestiegen, der Anteil 2007 beträgt 22 Prozent. Dieser Verlauf findet bei Mädchen und Jungen in allen Altersgruppen auf unterschiedlichem Niveau statt, folgt aber immer dem gleichen Muster.

Nach Einführung der Sondersteuer für spirituosenhaltige Alcopops sinkt der Anteil Jugendlicher, die mindestens einmal im Monat spirituosenhaltige Alcopops trinken. Dieser Verlauf setzt sich über das Jahr 2005 hinaus fort, so dass bei spirituosenhaltigen Alcopops ein kontinuierlich rückläufiger Trend zu verzeichnen ist. Der Anteil der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen, die mindestens einmal monatlich spirituosenhaltige Alcopops trinken, sinkt von 28 Prozent im Jahr auf 2004 über 16 Prozent im Jahr 2005 auf nur noch zehn Prozent im Jahr 2007. Bei zeitgleich verstärkter kritischer Diskussion des Alkoholkonsums bei Jugendlichen kam es von 2004 zu 2005 auch zu einer Abnahme des Konsums anderer alkoholischer Getränke.

Seit 2005 steigt die pro Kopf konsumierte Alkoholmenge bei den 12- bis 17-jährigen Jugendlichen wieder. Dieser Gesamtanstieg ist auf den vermehrten Konsum von Bier, bier-bzw. weinhaltigen Mischgetränken sowie Spirituosen zurückzuführen und findet besonders deutlich bei männlichen Jugendlichen statt. Insgesamt hat sich der 2005 festgestellt Rückgang des Gesamtalkoholkonsums Jugendlicher nicht fortgesetzt. Der Konsum alkoholischer Getränke ist sogar bei Teilgruppen der Jugendlichen über den Wert von 2004 angestiegen.

Auch der Anteil der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen, die im letzten Monat mindestens einmal an einem Tag fünf oder mehr Gläser alkoholhaltiger Getränke trinken (Binge-Trinken), steigt deutlich an und beträgt nun 26 Prozent.“


Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!