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Beim Straßenbau liegt Remscheid weit abgeschlagen

Im Landesstraßenbauprogramm 2009 geht die Stadt Remscheid aller Voraussicht nach leer aus. Denn in der Prioritätenliste des Landesbetriebs Straßenbau, in der alle beantragten Maßnahmen aufgeführt sind, taucht Remscheid erst auf hinteren, aussichtslosen Plätzen auf, wie die Verwaltung den Fraktionen inzwiwschen mitgeteilt hat (erstmals wird sich damit der Bauausschuss am 13. Januar beschäftigen). Bei den Maßnahmen handelt es sich um Um- und Ausbaumaßnahmen an Landesstraßen bis zu Gesamtkosten von drei Millionen Euro und um Radwegebaumaßnahmen an bestehenden Landesstraßen. Von der Stadt Remscheid wurden gemeldet:

  •  L 81, Beyenburger Straße im Bereich Herbringhauser Talsperre
  • L 216, Morsbachtalstraße
  • L 411, Schwelmer Straße
  • L 412, Radwegebaumaßnahmen an bestehenden Landesstraßen, Engelsburg bis Wuppertalsperre

Im Bewertungsverfahren des Landesbetriebs wurde nur das Projekt L 81, Beyenburger Straße in den Rang 22 (von 30) eingestuft werden. Aller anderen Projekte laufen „ohne Rang“. Zitat der Verwaltung: „Da zur Finanzierung der Projekte für ganz NRW nur etwa 19 Millionen zur Verfügung stehen, können im günstigsten Fall nur die Maßnahmen mit Rang 1 - 3 umgesetzt werden, die Remscheider Projekte sind also mittelfristig nicht zu realisieren.“


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Kommentare

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wieland Gühne am :

Unsere Mdl Elke Rühl verbreitet doch immer so gerne (auch im Waterbölles) wenn sie "unter dem Einsatz ihres Lebens" etwas für Remscheid erreicht hat. Hier jedoch Funkstille.

Felix Staratschek am :

Wenn so wenig Geld da ist, sollte die oberste Frage sein, bei welcher Baumaßnahme (Reparatur) werden die meisten Folgekosten vermieden? Auf Neubau sollte weitgehend verzichtet werden, wenn man schon Mühe hat, den Bestand zu erhalten. In diesem Sinne sollte auch die B 229 n in Lennep schleunigst begraben werden und durch den Kreisverkehr- Vorschlag Trecknase ersetzt werden (einschließlich Abbindung der Kölner Straße und Bau der kurzen Westtangente neben den Bahngleisen). Das reduziert den Bauaufwand und schafft freie Kapazitäten für andere notwendige Projekte im Land. Darüber hinaus sollte alles getan werden, um Ampeln durch Kreisverkehre zu ersetzen. Auch als Fußgänger komme ich an den meisten Kreisverkehren schneller voran als an Ampeln. meistens muss man länger auf Grün warten als auf einen Autofahrer, der einen durchlässt! Und es entfallen für Jahrzehnte Energie- und Unterhaltungskosten der Technik. Kreisverkehre (u.a. B 229, Lennep- Rade, Anbindung des Hasenberg und Festplatzkreuzung oder bei Hertie oder der neuen A1- Abfahrt) wären ein sinnvolles Konjunkturprogramm mit finanzieller und ökologischer Rendite.

Chronist am :

Dass die Remscheider Straßenbauprojekte in den nächsten Jahren nicht zu realisieren sind, nahm gestern der Bauausschuss "mit Missfallen" zur Kenntnis (Rosemarie Stippekohl, CDU). Und York Edelhoff stellte bedauernd fest, nach der Prioritätenliste kämen se wohl erst 2020 an die Reihe.

Chronist am :

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau für das Landesstraßenbauprogramm 2012 alle beantragten Maßnahmen einem Bewertungsverfahren unterzogen. Dabei hat sich bei den von der Stadt Remscheid gemeldeten Projekten (siehe oben) keine Veränderung ergeben, d.h. die Projekte konnten nur nachrangig eingestuft werden. Da dem Land zur Finanzierung nur geringfügige Mittel zur Verfügung stehen, sind die Remscheider Projekte auch auf lange Sicht nicht zu realisieren. (aus der gestrigen Mitteilung der Verwaltung an den Bauausschuss)

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