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In einer Kurzmeldung wäre für Werbung kein Platz mehr

Waterbölles-Kommentar

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Von einem „guten Geschäft nach Weihnachten“ spricht der bergische Einzelhandel. Der vergangene Samstag sei der umsatzstärkste Tag des Jahres gewesen. Man kann vermuten, dass dazu die Massenmedien beigetragen haben, auch und gerade auf lokaler Ebene. Aufgefallen sind mir schon vor den Festtagen gleich mehrere „Seitenaufmacher“, die sich dem Einkaufstrubel widmeten und diverse Protagonisten des Handels zu Wort kommen ließen. Das gipfelte in einer Reportage über Päckchenpacken in einem Parfümladen - der Name der ‚Kette’ blieb selbstverständlich (?) nicht unerwähnt – und einem Bericht über einen Weinladen. In diesem Zusammenhang  habe ich mich an Richtlinien des Deutschen Presserates zur Schleichwerbung erinnert – und habe nachgelesen:

Richtlinie 7.2: Redaktionelle Veröffentlichungen, die auf Unternehmen, ihre Erzeugnisse, Leistungen oder Veranstaltungen hinweisen, dürfen nicht die Grenze zur Schleichwerbung überschreiten. Eine Überschreitung liegt insbesondere nahe, wenn die Veröffentlichung über ein begründetes öffentliches Interesse oder das Informationsinteresse der Leser hinausgeht. Die Glaubwürdigkeit der Presse als Informationsquelle gebietet besondere Sorgfalt beim Umgang mit PR-Material sowie bei der Abfassung eigener redaktioneller Hinweise durch die Redaktionen.“

Nicht ausgeschlossen, dass die Berichterstattung über Käuferverhalten und die Stimmungslage des Einzelhandels noch weiter steigerbar ist. Etwa so: Donnerstags, vor dem großen Wochenendeinkauf, ein „Anheizer“ mit Interviews der Geschäftsführer großer Filialläden in Remscheid über ihre Erwartungen, montags dann die „Bilanz“, wiederum „hautnah“ mit Zitaten von Verkäuferinnen und Verkäufern.

Keine Chance auf Verwirklichung sehe ich für eine Art lokaler ifo-Geschäftsklimaindex. Das ist laut Wikipedia-Lexikon ein vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München erstellter Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Der Index ergibt sich aus den Antworten der (regelmäßig befragten) Unternehmer auf Fragen nach Geschäftsklima und Geschäftserwartungen. Ausgehend vom Indexstichtag 1. Januar 2000 = 100  kann der aktuelle Geschäftsindex über 100 (positiv) oder darunter (negativ) liegen. Ein lokaler Geschäftsklimaindex ließe sich in den Medien schon in einem knappen Vierzeiler darstellen, aus der Sicht der Beteiligten eher ein Nachteil. Der Nachrichtenwert dieser Kurzmeldung könnte zwar durchaus dem manch größerer „Aufmacher“ entsprechen. Aber in einer Kurzmeldung wäre für Werbung kein Platz mehr...


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