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Waltraud Bodenstedt wendet sich an Petitionsausschuss

Waltraud Bodenstedt Foto: Lothar KaiserLandesbehörde hält an Ampelanlage für Müngsten fest, titelte der Waterbölles am 4. Dezember. Doch Waltraud Bodenstedt, Ratsmitglied der W.i.R.-Fraktion, lässt nicht locker; damit will sie sich nicht abfinden. Nachdem sie sich, wie damals berichtet, an Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) gewandt und von diesem bzw. einen Mitarbeiter des Ministeriums unbefriedigend abgespeist worden war, hat sie nun einen Brief an Inge Howe (SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Petitionsausschusses) geschrieben. Der Brief lautet:

„Sehr geehrte Frau Howe, der Landesbetrieb Straßen NRW betreibt seit einiger Zeit die Planung einer Ampelanlage im Kreuzungsbereich B 229 / L 74 bzw. L 74 / Morsbachtalstraße um einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Diese Anlage soll Kosten in Höhe von rund 320.000 Euro verursachen. Parallel dazu wurde vom Landesbetrieb ein "großer" Kreisverkehr, der alle betroffenen Verkehrsströme einbeziehen würde und umfangreiche Brückenbauwerke betreffen würde, für geschätzte 1,3 Mio. Euro in Betracht gezogen und verworfen.

Obwohl die Planung nunmehr seit dem Jahr 2001 in Arbeit war, wurden die Öffentlichkeit und die politischen Gremien in Remscheid erstmals im August 2008 informiert. Dies geschah mit dem Hinweis, dass die Bauarbeiten für eine Ampelanlage in Kürze beginnen würden.

Ein Aufschrei ging durch die Remscheider Bürgerschaft. Der Remscheider Bauausschuss wandte sich an den Landesbetrieb Straßen mit der Bitte, die Hintergründe für diese Entscheidung in einer Sitzung des Bauausschusses darzustellen. Die Teilnahme an einer Sitzung wurde mehrmals verschoben und letztendlich abgesagt.

Begründet wurde diese Absage mit dem erfolgten Schriftverkehr zwischen mir, dem Bauminister Wittke sowie dem Landesbetrieb Straßen NRW.

Diesen Schriftverkehr lege ich meinem Schreiben als Anlage bei.

Obwohl dem Landesbetrieb Straßen NRW aus Remscheid eine Vielzahl von vorstellbaren und vor allem kostengünstigeren Alternativen vorliegen, besteht keinerlei Bereitschaft darüber offen und konstruktiv zu diskutieren, schlimmer noch, es wird jegliches Gespräch verweigert. Die möglichen Alternativen sind folgende:

  • Im unfallgefährdeten Bereich Aufbau von Starenkästen
  • Abknickende Vorfahrt zwischen B 229 (von Remscheid kommend) in die L 74 Richtung Wuppertal
  • Wie vor, jedoch alternativ mit Starenkasten im Bereich Morsbachtalstraße
  • "Kleiner Kreisverkehr" im Bereich B 229 / L 74 ohne Eingriff in die Brückenbauwerke
  • Wie vor, jedoch mit zusätzlichem Starenkasten im Bereich Morsbachtalstraße
  • "Kleiner Kreisverkehr" im Bereich B 229 / L 74 plus "Kleiner Kreisverkehr“ im Bereich Morsbachtalstraße

Ich wünsche mir, dass der Petitionsausschuss in einem ersten Schritt erreicht, dass der Landesbetrieb Straßen NRW keine "Fakten" schafft, welche von der Remscheider Bevölkerung sowie den politischen Gremien nicht gewünscht sind.

Des Weiteren erhoffe ich mir durch Ihr Einschreiten, eine ergebnisoffene Diskussion über alle möglichen Alternativen, wobei eine Moderation durch den Petitionsausschuss aus meiner Sicht wünschenswert wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Waltraud Bodenstedt“


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