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Pfarrer Korb: "Warten wir nicht erst auf die Stadt!“

Bildmitte v. li. n. re.: Hans-Werner Walter, Beate Wilding und Hans-Günter Korb. Fotos: Lothar Kaiser

Die Pressemitteilung von der Pflanzaktion beim „Neulandfest“ in Honsberg am vergangenen Samstag kam drei bis vier Wochen zu früh. Erst muss der große Schuttberg auf dem GEWAG-Gelände neben dem Ev. Gemeindezentrum eingeebnet und mit Erde bedeckt sein, bevor dort, wie angekündigt, 1.000 Krokusse gesetzt werden können. Aber da Hans-Werner Walter, Prokurist Abteilungsleiter des Remscheider Wohnungsbauunternehmens, das an der Lindenhofstraße mehrere alte Miethäuser hatte abreißen lassen, auch für die verschobene Pflanzaktion einen Bierstand versprach, wurde aus einem Fest flugs zwei. Und auch Oberbürgermeisterin Beater Wilding bemühte sich am Samstag, die Stimmung aufzuhellen, die sich in Honsberg seit der Hiobsbotschaft der städtischen Überschuldung vom vergangenen Donnerstag noch weiter eingetrübt hatte. Der „Stadtumbau West“ sei dadurch nicht gefährdet, versicherte sie ihren Zuhörerinnen und Zuhörern bei leichtem Nieselregen. Denn dieses Projekt habe „erste Priorität“ und gehöre zu den wenigen, für die sich Verwaltung und Politik in nächster Zeit beim Regierungspräsidenten in Düsseldorf vehement einsetzen wollten.

Dass der Honsberg und seine Bürger mehr denn je auf die Politik,  „die ganz oben und die ganz unten“ – angewiesen sei, betonte Pfarrer Hans-Günter Korb. Das geplante neue Gemeindezentrum („Neue Mitte Honsberg“) sei „die letzte Tankstelle vor der Autobahn“ – „sonst geht es am Honsberg stein nach unten, und dann werden auch andere Remscheider Stadtteile ‚dran sein’!“ Das sei seine Meinung als „kleiner Landpastor“. Korb fürchtete: „Die Zeiten werden eisiger“ Die Honsberger Bürger forderte er auf: „Lasst uns zusammenrücken und tun, was in unseren Kräften steht. Warten wir nicht erst auf die Stadt!“ Und anknüpfend an die 1.000 Krokusse: „Ich wünsche mir, dass Honsberg im nächsten Frühjahr zu einem blühenden Stadtteil erwacht!“

Zuvor hatte Hans-Werner Walter den „vielen Akteure“ in Honsberg dafür gedankt, dass sie „einen wichtigen Beitrag geleistet haben und zukünftig auch leisten wollen, um dem Stadtteil ein neues Gesicht zu geben, dabei aber immer darauf bedacht sind, seine Ursprünglichkeit zu bewahren.“ Es gelte, die Stärken des Quartiers hervorzuheben und Schwächen zu beseitigen. Die Neuen Mitte" sei ein großes Ziel, dem man bereits ein gutes Stück näher gekommen sei. Walter: „In die Planung des Architekturbüros Lorenzen, das den Planungswettbewerb gewonnen hat, ist auch das Umfeld intensiv mit einbezogen worden. Die Häuser der GEWAG sind gewichen und damit auch ein kleiner Teil der Geschichte Honsberg. Wie sie neu zu schreiben ist, wird sich noch zeigen. Vorerst bietet die neu gewonnene Feifläche, die nur ein Freiraum auf Zeit sein soll, Möglichkeiten der Zwischennutzung, die wir gerne mit den Bewohnern und Akteuren am Honsberg diskutieren möchten.“ Für den „den weiteren gemeinsamen Weg“ wünschte der Prokuirst der GEWAG „allen am Entwicklungsprozess beteiligten Personen Ausdauer, Geduld, Ideenreichtum, Kraft und viel Erfolg.“ – „Viele Akteure“ hatten auch das „Neulandfest“ vorbereitet.


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Chronist am :

1.000 Krokusse sollten am Samstag, 3. Oktober, beim Neulandfest in Remscheid-Honsberg gepflanzt werden. Leider war das an diesem Tag nicht möglich, da dem neuen Land noch die ausreichende Schicht Mutterboden fehlte. Die ist jetzt aufgetragen, und nun kann gepflanzt werden. Am 3. Dezember, um 13.30 Uhr wird Oberbürgermeisterin Beate Wilding die erste Pflanzung vornehmen. Sie wird dabei unterstützt von Kindern der Kindertageseinrichtung Engelsberg und der OGGS Honsberg. Der Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Stadtteilzentrums Lindenhof. Nach der Pflanzung lädt die GEWAG alle kleinen und großen Gärtner zum Glühsaft und Plätzchen in den Lindenhof ein.

Chronist am :

Die Kinder der OGGS Honsberg und der Kindertagesstätte Engelsberg hatten ihre große Freude. Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding und den beiden Mitgliedern des „Runden Tischs Honsberg“ Beatrice Schlieper und Hans Lothar Schiffer, pflanzten sie am Donnerstag 1.000 Krokusse in das neue Land. „Nach der Arbeit kommt das Vergnügen“, meinte die GEWAG und lud alle Beteiligten zu Glühsaft und Plätzchen in den nahen Lindenhof ein.

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