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Kein einziger Junge traute sich zu den Tänzern vom Senegal

Fotos: Lothar Kaiser

Bei einer kleinen „Jam-Session“ vor dem Teo Otto Theater will heute ab 11 Uhr die Gruppe „Jant-Bi" eine Kostprobe von dem geben, was sie ab 19.30 Uhr auf der Bühne präsentieren wird: „WAXTAAN“  (Gipfeltreffen) haben Germaine und Patrick Acogny, Mutter und Sohn, ihre Choreographie überschrieben. Die Tänzer: Ciré Beye, Tchébe Bertrand Saky, Mohamed Abdouleye Kane, André Drame, Daouda Camara Ndaw, Abdou Diop, Mamadou Baldé, Mamadou Diop und Ibrahima Ndiaye. Die Musiker: Musiker: Oumar Fandy Diop, Badara Fall, Ousmane Séne, Abdoulaye Diop und N’Deye Seck. Sie kommen aus dem Senegal und von der Elfenbeinküste. Heute abend werden sie Business-Look tragen, Präsidenten, Minister etc. parodieren und  so die Strukturen in  afrikanischen Ländern hinterfragen  in der Hoffnung, dass sich die Dinge ändern können und eine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Verbesserung in ihrer Heimat Afrika möglich ist. „Mit selbstironischem Humor und ernsthaftem politischem Anliegen zeigt die Choreographie ein eindrucksvolles Bild der afrikanischen Kultur“, wirbt das Theater auf ihrer Internetseite für den heutigen Abend.

Tänze und Stammesrituale, die in Mali, Guinea, Burkina Faso, der Elfenbeinküste, Benin, Kongo-Brazza und dem Senegal seit Jahrhunderten gepflegt werden, liegen „WAXTAAN“ zugrunde, vermischen sich in der Produktion mit modernen europäischen Ausdrucksformen. „Ein atemberaubend virtuoser Stil“, so die Thesaterleitung. Fünf Remscheiderinnen nutzten gestern das Angebot, diesen Tanzstil zum Rhythmus der Trommeln im Theaterfoyer einmal selbst auszuprobieren. Mit dem Workstop startete das Bergische Jugendkulturfestival 2010.  Zehn Jugendliche und junge Erwachsene hatten sich dazu bei Constanze Mandt angemeldet, aber nur fünf erschienen, darunter kein einziger Mann. „Ein schwaches Bild“, sagte Patrick Acogny nicht, mag es aber gedacht haben. Also wurde denn in kleinerem Kreise getanzt. Mit sichtlichem Spaß an der Bewegung, aber auch mit sportlichem Einsatz. Afrikanische und europäische Tänze haben eines gemeinsam: Sie sind schweißtreibend.


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