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Kleine Senfmühle hieß auch "dat Mostert-Mollschen"

Hangberger Mühle, Dörpe. Foto: Dörner, Hückeswagen

300 Meter oberhalb der Hagermühle lag an der Dörpe die Hangberger Mühle: Mitte des 19. Jahrhunderts entstand diese kleine Fruchtmühle am Einfluss des Waldbäches in die Dorpe. Sie wird 1872 erstmalig erwähnt. Sie war eine sehr kleine Mühle mit einem oberschlächtigen Wasserrad, spezialisiert auf das Mahlen von Senfkörnern. So wurde sie auch im Laufe der Zeit als "dat Mostert-Mollschen" verhöhnt. Am 10. Juli 1876 übertragt Theodor Karrenstein zu Vossiepen auf Jacob Albert Schulte zu Hangbergermühle die fünf  Parzellen mit zwei Hektar 65 Ar, 58 m2,  mit Wohnhaus, Fruchtmahlmühle am Wohnhaus und Stall am Wohnhaus per notariellem Kaufvertrag. Am 11. Dezember 1882 ist eine weitere Ubertragung von Jacob Albert Schulte zu Hückeswagen auf Theodor Karrenstein und Ehefrau Amalie geb. Osenberg zu Vossiepen mit der Besitzung von zwei Gebäuden amtlich vermerkt (Licitation des Amtsgerichtes Lennep). Lange hält sich die Mühle nicht bei ihren Besitzern, denn am 22. Mai 1892 wird eine Übertragung von Theodor Karrenstein und seiner Ehefrau auf Friedrich May und seine Ehefrau Therese geb. Winterberg zu Dörpmühle vorgenommen. 1901 ist ein erneuter Wechsel verzeichnet, denn Albert Benscheid und Frau Hulda geb. Sieper kauften das Anwesen. Von Produktionen ist nichts bekannt. 1910 wird die Mühle noch einmal erwähnt, bevor sie offenbar zwischen 1914 und 1918 stillgelegt wurde. 1925 liest man als Eigentümer immer noch Benscheid. Erst 1958 ist die letzte Erwähnung, wobei das Grundstuck einem Heinz Weymann und Ehefrau Ursula geb. Ilschek gehört. Der Teich war oberhalb der Straße und ist zugeschüttet.  (Aus: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid. Herausgegeben von Günther Schmidt, Band 5 - Vom Blombach bis Eschbach)


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