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Dörpersteg: Der Obergraben war schon 1880 verzeichnet

Verbreiteter Obergraben als Teich zum Dörpersteg. Foto: G. Schmidt 2006Vom ersten Wassertriebwerk am Dörpebach sind auf alten Karten um 1880 am Dörpersteg ein sehr langer Obergraben und ein kleines Wasserrad zu sehen. Die Dörpersteeger Mühle war als Getreidemühle gedacht und wurde 1778 erbaut. 1828 hatte sie zwei oberschlächtige Wasserräder, wobei zu lesen ist, dass 1835 ein drittes Wasserrad hinzukam. 1832 ist Wilhelm Hager zu Dörpmühle als Inhaber verzeichnet. Ihm folgt 1841 Wilhelm Rosenthal. Dieser ist Müller und wohnt in Dörpermühle 144. 1842/43 wurde die Mühle abgebrochen und neu erbaut. Sie arbeitet als Fruchtmühle zu "Dörpersteeg", unter Wilhelm Rosenthal zu Dörpersteeg mit einem Obergraben zum Sammelteich und 12 Fuss Gefälle. 1862 liest man von einer Farbmühle, die daraus entstanden ist. 1867 ist sie allerdings wieder als Fruchtmühle bzw. Getreidemühle verzeichnet. Am 14.12.1880 wird als Eigentümerin die Witwe Wilhelm Rosenthal zu Dürpermühle genannt.

1882 brennt die Mühle ab, wird aber wieder aufgebaut. Am 5. Juni 1884 überträgt Witwe Rosenthal das Anwesen auf den Ackerer Wilhelm Rosenthal jun. Seit 1914 ist die Mühle im Familienbesitz der Familie Hagemann zu Dörpersteg. Diese kamen von Untergarschagen bei Lüttringhausen und waren bis dato in der Landwirtschaft aktiv. 1946 ist die letzte Eintragung zu lesen: Eigentümer Karl Hagemann. (Aus: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid. Herausgegeben von Günther Schmidt, Band 5 - Vom Blombach bis Eschbach)


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