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Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Februar

Samstag, 18. Februar, 16:00 Uhr
Karnevalskonzert
Bergische Symphoniker
10,- €; Jugendticket 6,- €; Familienticket
Das beliebte musikalisch-jecke Karnevalskonzert der Bergischen Symphoniker verspricht auch in diesem Jahr ein überaus unterhaltsames und energiegeladenes Programm in bunter Atmosphäre. Dieses musikalische Spektakel sollten sich Klein und Groß nicht entgehen lassen! Michael Forster, Leitung.

Spaß ohne Alkohol ist besser als Zudröhnen

‚Buddys‘ gegen Alkohol, wo Gespräch noch möglich ist“, überschrieb der Waterbölles am 28. Januar 2016 einen Bericht über die neun frisch geschulten Buddys, die Bernd Liebetrau, Leiter der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werks Remscheid, und Sandra Schwabe vom städtischen Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen damals den lokalen Medien vorgestellt hatte. Die gleiche Überschrift könnte auch über diesem Bericht stehen. Zum siebten Mal (seit 2012) nehmen in diesem Jahr Studenten/innen aus Wuppertal (innerhalb eines studienbegleitenden Praktikums) und Schüler/innen des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs (als Ehrenamtliche) an dem Remscheider „Buddy“-Projekt teil, acht Frauen und drei Männer. Von der Uni Wuppertal kommen Jonas Kruse, Jessica Förster, Bianca Förster, Lisa Pastors und Michaela Böhme, vom Käthe-Kollwitz-Berufskolleg Leonie Masuth, Kevin Wientzek, Svenja Leonhardt, David Voges, Elena Joost und Cathrin Melzer. Aauf ihre Einsätze gegen zu großen Alkoholkonsum von Jugendlichen wareen sie im 2. Halbjahr 2016 sieintensiv vorbereitet worden. Jetzt steht der erste Einsatz kurz bevor –  die „Antidrogen-Disco“ am Freitag, 24. Februar, im Zelt des Lenneper Karnevalsgesellschaft. Und zwei Tage später, vor dem Rosenmontagszug, von 10 bis 14.11 Uhr, dann der zweite.

„Buddys“, das sind die Freunde, die Kumpels. Dementsprechend treten sie bei ihrer besonderen Art der Alkoholprävention Jugendlichen auf Augenhöhe gegenüber. Nicht als Besserwisser, sondern als Ratgeber, Konflikte vermeidend, die Jugendlichen über ihren Konsum zum Nachdenken anregend. Auch mit ein paar „Giveaways“. Motto: Spaß haben ohne Alkohol und Drogen ist besser als Zudröhnen! Und wenn mehr als ein guter Ratschlag, sondern echte Hilfe gefordert ist, können sich die Buddys, unterwegs als Zweier-Team, stets an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes wenden, die am Rosenmontag in Lennep im Einsatz sind, wie Arndt Liesenfeld vom städtischen Ordnungsamt bestätigte. Er schätzt die Buddys ebenso wie Gunther Brockmann. Der Vorsitzende der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V. berichtete beim Pressetermin am vergangenen Mittwoch von Eltern, die den Jugendschutz offenbar nicht kennen oder nicht ernst nehmen. Denn es gingen bei ihm zunehmend Anfragen ein, ob zum Karnevalfeiern im Zelt nicht auch eigene Kinder unter 16 Jahren mitgebracht werden dürften. Brockmann: „Das geht natürlich gar nicht!“ Auch die so genannten Muttizettel würden am Zelteingang von den Ordnungskräften nicht akzeptiert. (Auf dem Muttizettel überträgt der/die Erziehungsberechtigte die Aufsicht über sein minderjähriges Kind einem anderen Erwachsenen.)

Zur „Feierkultur“ von Jugendlichen gehören außer Alkohol und Zigaretten in zunehmendem Maße auch Canabis und Amphetamine („Speed“), berichtete Bernd Liebetrau. Das sei eine besonders ungesunde Mischung, lege sich der künstliche Suchtstoff doch über den Alkohol und verhindere eine noch halbwegs reale Selbsteinschätzung der körperlich-geistigen Lage. Auch dies thematisieren die Buddys gegenüber Gleichaltrigen, wenn sie in ihrem Konsum wenig wählerisch erscheinen. Im vergangenen Jahr waren es 14 stark unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehende Jugendliche, denen in der im Röntgen-Museum eingerichteten „Jugendschutzstelle“ geholfen werden musste. Eine gegenüber den Rhein-Metropolen Düsseldorf und Köln vergleichsweise kleine Zahl. Das gilt auch für die 33 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr wegen einer Alkoholvergiftung im Sana-Klinikum Remscheid behandelt werden mussten. (Weiterhin besteht eine Vereinbarung zwischen der Sana-Klinik und der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes zwecks Ansprache der betroffenen Eltern. Dies habe 2016, so Liebetrau, zu acht Einzelberatungen bzw. Gruppengesprächen mit Eltern und Jugendlichen geführt. Hinzu kommen als weitere Schnittstellen, um Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum frühzeitig zu erreichen, Jugendberufshilfe, Ärzte, Schulsozialarbeit und Justiz.)

Dieses Netzwerk gegen den Alkohol-/Suchtmissbrauch bei Jugendlichen ist inzwischen auch bei der Landesregierung anerkannt. Liebetrau hofft deshalb darauf, dass der Antrag auf Förderung aus Mitteln der „Aktion Sucht“, den er im Mai stellen will, positiv beschieden wird. Das könnte dem Remscheider Projekt zu 53.000 Euro verhelfen. Denn eines ist klar: Die Alkoholprävention geht weiter. Im Laufe des Jahrs beispielsweise bei „Housepark“ und AGOT-Party „RS United“ im Stadtpark. Aber auch Einsätze vor den Glühweinständen des Remscheider Weihnachtsmarktes, bei denen Erwachsene auf den Alkoholkonsum ihre Kinder angesprochen werden, kann sich Bernd Liebetrau vorstellen.

Sparkassen-Azubis haben Prüfung bestanden

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Nach zweieinhalbjähriger Ausbildung haben in der Stadtsparkasse Remscheid elf Auszubildende die Abschlussprüfung zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann erfolgreich bestanden. In einer kleinen Feierstunde überreichten die drei Vorstandsmitglieder Frank Dehnke, Michael Wellershaus und Herbert Thelen zusammen mit Jutta Fricke, verantwortlich für die Ausbildung, den frisch gebackenen Bankkaufleuten  die Ausbildungszeugnisse und gratulierten ihnen zu dem erreichten Abschluss. „Für uns war Ihr Ausbildungsjahrgang etwas Besonderes“, betont Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke. „Mit Ihnen gemeinsam haben wir das Projekt Azubi-Geschäftsstelle ins Leben gerufen. Das war für uns ein spannendes Pilotprojekt, das wir - auch dank Ihrer hervorragenden Arbeit – in diesem Jahr gerne fortsetzen.“

Für den kommenden Ausbildungsstart in diesem Jahr sind bereits alle Ausbildungsplätze vergeben. „Im Mai wird unser Bewerberportal wieder geöffnet. Dann beginnen wir mit der Suche nach Auszubildenden für das Jahr 2018“, sagt Ausbildungsleiterin Jutta Fricke. Alle Informationen und das Online-Bewerbungsverfahren finden Interessierte auf der Internetseite www.stadtsparkasse-remscheid.de in der Rubrik Ausbildung und Karriere. Darüber hinaus ist Jutta Fricke unter der E-Mail jutta.fricke@stadtsparkasse-remscheid.de erreichbar. Im Bild: Sparkassenvorstand Frank Dehnke (mittlere Reihe rechts), Michael Wellershaus (oben links) und Herbert Thelen (oben rechts) freuen sich gemeinsam mit Jutta Fricke, verantwortlich für die Ausbildung (links) und den frischgebackenen Bankkaufleuten.

Arbeit in Pflege- und Gesundheitsberufen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit lädt alle Männer und Frauen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid, die sich für eine Ausbildung oder Arbeit in Pflege- und Gesundheitsberufen interessieren, zu einer Infobörse für Donnerstag, 23. Februar, von 13 bis 15:30 Uhr ins Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstraße 10a, ein. Fachleute aus neun Unternehmen sowie deren Azubis und Branchenvertreter informieren über die Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in Pflege- und Gesundheitsberufen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services und der Berufsberatung beantworten alle individuellen Fragen der Besucherinnen und Besucher. Zudem präsentieren die Wuppertaler Pflegefachschulen ihr Angebot und geben wertvolle Tipps: Wussten Sie zum Beispiel, dass man in Wuppertal die Ausbildung in der Altenpflege auch in Teilzeit absolvieren kann?

Aktuell werden in der Region mehr als 300 Arbeitskräfte in diesen Berufen gesucht, darunter beispielsweise Altenpfleger/in, Altenpflegehelfer/in, (Gesundheits- und Kinder-) Krankenpfleger/in, Operationstechnische/r Assistent/in, Krankenpflegehelfer/in, Medizinische Fachangestellte, Pflegedienstleitungen, Altentherapeuten, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten. „Die steigende Anzahl der Pflegebedürftigen und der Rückgang der klassischen familiären Pflege lässt die Nachfrage der Unternehmen nach Pflegekräften stetig steigen, daher sind die Beschäftigungschancen in dieser Branche hervorragend“, sagt Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Auf der Infobörse können sich unsere Kundinnen und Kunden aus erster Hand über Ausbildungen und Arbeitsstellen in diesen Berufen informieren und gleich mit Arbeitgebern und deren Nachwuchs sprechen. „Die Veranstaltung ist Teil der Bemühungen der Agentur für Arbeit, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zusammenzuführen.“ Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Auch Schulklassen sind herzlich willkommen

Viele Fragen drehten sich um um Donald Trump

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten für Solingen, Remscheid, Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), lernen 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis vier Tage lang, vom 15. bis 18. Februar das politische Berlin kennen. Immer steht bei diesen Fahrten, die das Bundespresseamt finanziert und organisiert, und die in der Regel dreimal jährlich stattfinden, ein Besuch des Reichstages und ein Gespräch mit dem Abgeordneten auf dem Programm. Es nimmt nicht wunder, dass es dabei diesmal neben kommunalen Themen wie der Müngstener Brücke vor allem um Donald Trump ging. Weitere Programmpunkte sind eine Ausstellung im „Tränenpalast“, dem früheren Grenzpunkt für die Einreise nach Ost-Berlin, eine politische Stadtrundfahrt und ein Informationsgespräch im Bundesverteidigungsministerium mit anschließender Führung durch die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“. Jürgen Hardt: „Bei dem Gespräch mit meinen Gästen gewann ich den Eindruck, dass das Interesse an Politik in dieser Zeit der großen Herausforderungen eher stärker geworden ist. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von uns Politikern zu recht klare Aussagen darüber, wie wir für die nächsten vier Jahre für einen starken Staat und eine starke Wirtschaft sorgen wollen, wie wir unser Land lebenswert gestalten und wie wir die internationale Lage und die Europäische Union in unsicherer Zeit mitgestalten wollen.“

Bernhard Grunau starb kurz vor seinem 80. Geburtstag

Vorsitzender Bernhard Grunau. Foto: Lothar Kaiser Lange Zeit war Bernhard Grunau nicht nur Vorsitzender des Marketingrates Innenstadt e.V., sondern auch Vorsitzender des Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes (REHDV). Mit den Jahren wurde es dann stiller um ihn. Doch an den Sitzungen des Bauausschusses nahm das CDU-Mitglied immer noch regelmäßig teil. Und auch in der Senioren-Union der CDU war er noch aktiv. Jetzt ist Bernhard Grunau nach langer Krankheit gestorben. Kurz vor seinem 80. Geburtstag, den er mit vielen Freunden hatte feiern wollen. In Remscheid lebte Bernhard Grunau seit 1970,  betrieb am Markt über viele Jahre ein Geschäft für Raumausstattung. Dort spürte er auch den Niedergang des Einzelhandels. Die Stadtentwicklung, speziell die Zukunft von Alleestraße und Markt, lag ihm daher stets sehr am Herzen. Sein Engagement ist zu würdigen, aber auch seine ruhige, freundliche Art. Sie machte ihn zu einem gern gesehenen Gesprächspartner.

IHK-Wahl: Powerfrauen in der Vollversammlung

Thomas Meyer.

Pressemitteilung der IHK

Beachtliche Veränderungen hat die Wahl zur Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid gebracht. Von den 80 Mitgliedern wurden 25 neu in das Gremium gewählt. Besonders stark schnitten die Frauen ab: „Von 17 angetretenen Kandidatinnen wurden 16 mit größtenteils herausragenden Stimmenzahlen gewählt. Wir haben also richtige Powerfrauen in der Vollversammlung“, freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Insgesamt hatten sich 138 Kandidatinnen und Kandidaten aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe in sechs Wahlgruppen um die Sitze im „Parlament der Wirtschaft“ beworben.
Der IHK-Vollversammlung gehören künftig folgende Remscheider an: Jan Wilhelm Amtz, Arntz GmbH + Co. KG; Inga Bauer, Bauer & Böcker GmbH & Co. KG; Dr. Manfred Diederichs, Dirostahl GmbH; Dr. Roman Diederichs, Karl Diederichs-KG; Dr. Oliver Kempkes. Helmut Kempkes GmbH; Thomas Meyer, TKM GmbH; Max Wilhelm Schenck, A. Mannesmann Maschinenfabrik; Gösta Mennenöh, Heinrich Böker GmbH & Co. KG; Heike Rottsieper-Halbach, Koring + Rottsieper Edelstahl; Bärbel Beck, Modehaus Johann; Annika Beckmann, Tee Gschwendner; Frank Dehnke, Stadtsparkasse Remscheid; Andreas Otto, Volksbank Remscheid-Solingen eG; Constanze Epe, Epe Verwaltungsgesellschaft; Oliver Knedlich, Paul Schulten GmbH & Co Kommanditgesellschaft; Gabriele Marx, Marxböhmer Agentur; Jens Mennenöh, Mennenöh + Röhrig Bauplanung.

Die Wahlbeteiligung war mit 14 Prozent über alle Branchen hinweg ähnlich wie vor vier Jahren und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Remscheid mit gut 16 Prozent. In Solingen gingen 14,1 Prozent zur Wahl, in Wuppertal 12,9. Branchen-Spitzenreiter war wie 2013 die kleine Wahlgruppe der Kreditinstitute und Versicherungen, von denen 52 Prozent ihre Stimme abgaben. In der Industrie wählten insgesamt circa 22,7 Prozent. Im Groß- und Außenhandel/Vermittlergewerbe betrug die Wahlbeteiligung 15,9 Prozent, im Verkehrsgewerbe 15,2 Prozent, im Dienstleistungsgewerbe knapp 12,8 Prozent. Das „Schlusslicht“ bildete wie bereits 2013 der Einzelhandel mit 10,9 Prozent. Die Wahlperiode dauert vier Jahre und beginnt am 1. Mai 2017. Am 16. Mai wird die neugewählte Vollversammlung zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammentreten. In deren Mittelpunkt werden die Wahl des Präsidenten und der sieben Vizepräsidenten sowie die Berufung der Ausschussmitglieder stehen. (IHK-Präsident war zuletzt Der Remscheider Unternehmer Thomas Meyer.)

Provisorische Ausbesserung mit schwarzem Asphalt

Der schadhafte rote Apshalt auf der Fichtenstraße. Archivfoto: Lothar Kaiser Rot gefärbter Asphalt markiert die Kreuzungsbereich der Fichtenstraße seit deren grundlegendem Ausbau. Ein länger währendes Fahrvergnügen war das nicht. Auf erste kleinere Risse im Asphalt folgten schon bald breitere, und inzwischen ärgern sich die Autofahrer auch über Schlaglöcher. Darauf hatte in der Bezirksvertretung Süd am 30. November vergangenen Jahres Jutta Wilke (CDU) aufmerksam grmacht,. In der gestrigen Sitzung hieß es dazu nun von Seiten der Verwaltung, die gröberen Schäden würden im Frühjahr mit schwarzem Asphalt ausgebessert und endgültig dann im Laufe des Jahres im Anschluss an ein Ausschreibungsverfahren.

Keine Lösung für Verkehrsstau in der Rushhour

Als ein Ärgernis empfindet es Klaus Wetzel, Mitglied der Linken in der Bezirksvertretung Süd, dass sich in den Verkehrsspitzenzeiten ("Rushhour") der Verkehr auf der Linkabbiegespur der Lenneper Straße Richtung Dortmund hin und wieder weit zurückstaut. Dann sei die Lenneper Straße in Richtung Lennep de facto nur noch einspurig befahrbar. Wetzel in einer Anfrage zur gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Lennep: „Die BA-Zufahrt Köln wird bei Rückstau zugestellt, ebenso die Kreuzung Bökerhöhe; die Ausfahrt der Feuerwehr ist dann nicht mehr frei. Dadurch kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und zu Verzögerungen!“ Das sei in der BV schon mehrfach angesprochen worden. „Aber geschehen ist bisher nichts!“ Welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, um den Verkehrsfluss zu verbessern, und welche Auswirkung das erwartete erhöhte Verkehrsaufkommen zum DOC auf dem beschriebenen Zustand haben werde, wollte Wetzel von der Verwaltung wissen. BV-„Pate“ Dietmar Klee, Leiter des Fachdienstes Recht und Datenschutz, hatte dazu allerdings nicht viel zu sagen. Sein „Das steht auf der Optimierungsliste der Fachabteilung!“ konnte Klaus Wetzel nicht zufriedenstellen: „Diese Larifari-Antwort habe ich im März 2014 schon einmal von der Verwaltung gehört!“

Intzestraße bleibt weiter ohne abbiegende Vorfahrt

Mit zwei Anträgen scheiterte die CDU in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd. Weil sie gegenüber den Mitgliedern von SPD, W.i.R., Grünen und Linken in der Minderheit blieb. Antrag Nr. 1: „Im Sinne eines besseren Verkehrsflusses“ möge die Verkehrsführung dergestalt geändert werden, dass die Intzestraße zur Vorfahrtsstraße wird. Und Antrag Nr. 2: Die Verwaltung möge die Intzebrücke für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen sperren (Ausnahme Linienbusse). Begründet hatte die CDU die neue Verkehrsführung (abbiegende Vorfahrt) damit, dass die schmale Brücke „kaum einen Begegnungsverkehr größerer Fahrzeuge erlaubt“. Inzwischen verlaufe der gesamte Bus- und Schwerlastverkehr Richtung Wermelskirchen über die Brücke. Doch aus der Sicht der Verwaltung waren diese beiden „Begründungen“ die besten Argumente g e g e n den Antrag. Denn der höhere Lkw-Verkehr auf der Intzestraße ist die Folge einer Sperrung der Preyersmühle für schwere Lkw. Würde nun auch noch der Weg über die Brücke an der Intzestraße auf die gleiche Weise versperrt, bliebe nur noch der Umweg über Bergisch Born. Und dass die Brücke sehr schmal sei, könne gerade dem aus der Intzestraße nach links abbiegenden Verkehr zum Verhängnis werden, wenn die Fahrer im Engpass entgegenkommende Fahrzeuge bei zügiger Fahrt zu spät bemerken würden. Auch seien dann die Fußgänger auf dem Überweg nicht mehr ausreichend sicher, so die Verwaltung weiter. In der nächsten Sitzung will die BV nun das Problem mit der Verwaltung grundlegender angehen. Ein entsprechender Beschluss, den Rita Jungesblut-Wagner (SPD) beantragt hatte, wurde einstimmig angenommen.