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Regionalrat stellt Weichen für die Zukunft

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Wie kann unsere wirtschaftsstarke Region im Einklang mit der Natur weiter wachsen?  Wo kann neuer Siedlungsraum geschaffen werden, der gut an den ÖPNV anzubinden ist und die bestehenden Verkehrssysteme nicht zu sehr belastet? Wie kann die Region den Erfordernissen des globalen Klimawandels Rechnung tragen und damit auch ihrer Verantwortung für kommende Generationen? Dies sind nur drei Fragen, um deren Beantwortung in den vergangenen Jahren intensiv gerungen wurde. Gestern nun hat der Regionalrat hierzu eine Schlüsselentscheidung getroffen und die Aufstellung des neuen Regionalplans Düsseldorf – kurz RPD – beschlossen. Regierungsvizepräsident Roland Schlapka: „Das ist ein Regionalplan, der für die Kommunen, die Unternehmen, die Verbände und natürlich die Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Jahren ein stabiler, verlässlicher Rahmen für die Raumentwicklung ist. Und der unsere starke Region noch weiter voranbringt.“

Der RPD stellt die Weichen für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung in den nächsten Jahrzehnten, indem er der Planungsregion Düsseldorf rund 3200 ha Entwicklungspotenziale für Gewerbe sichert. Viele Städte und Gemeinden haben die Chance genutzt, neue Standorte zu forcieren und „Planungsleichen“, d.h. nicht umsetzbare Flächen, zu streichen. Einige interkommunale Projekte wurden auf den Weg gebracht (z.B. in Grevenbroich/Jüchen, Mönchengladbach/Viersen, Krefeld/Meerbusch, Dormagen/Neuss). Städte und Gemeinden können so gemeinsam ein attraktives Flächenangebot schaffen und langfristig geplante Gewerbeflächen sichern. Dies betrifft auch Potenziale für besondere Ansiedlungen (z.B. Hafennutzungen, Logistik, stark emittierendes Gewerbe). Ferner wurden in großem Umfang neue Siedlungsbereiche festgelegt. Zur Vermeidung einer weiteren Überlastung von Straßen lag dabei ein zentraler Fokus auf der Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr.

Für die Nutzung der regenerativen Windenergie wurden knapp 2.300 ha auf Basis einer regionalen Gesamtbetrachtung in den Plan aufgenommen. Zudem sind die Bereiche für den Schutz der Natur und die regionalen Grünzüge grundlegend überprüft und neu festgelegt worden. Mit mehr als 2.000 Kilometern Straßen- und über 800 Kilometern Schienentrassen bildet der Regionalplan außerdem das überörtlich relevante Verkehrsnetz ab. Er sorgt auf diese Weise dafür, dass für zahlreiche zukünftige Verkehrsprojekte die benötigten Flächen „reserviert“ werden.

Wie entstand der Regionalplan? Kommunen, Verbände und vor allem auch Bürgerinnen und Bürger brachten sich intensiv in das Verfahren ein. Dies galt in beispielhafter Weise bereits sehr frühzeitig bei der Erarbeitung sogenannter „Leitlinien“ – quasi einem Arbeitsprogramm für die zu erarbeitenden Inhalte des Regionalplans. Auch unsere niederländischen Nachbarn erhielten Unterlagen in ihrer Sprache, um Ideen zu Themen einzubringen, die sie in der Grenzregion berühren könnten. Insoweit ruht die Entscheidung für dieses komplexe Steuerungsinstrument auf einer breiten regionalen Wissens- und Meinungsbasis. Bereits im März 2010 hatte der Regionalrat das Startschuss-Papier als Diskussionsgrundlage für diesen offenen Prozess in die Region getragen. Daran schlossen sich umfassende Beratungen über Strategien einer zukünftigen Regionalentwicklung an, in deren Verlauf  Bedenken und Wünsche intensiv diskutiert und Interessen gegeneinander abgewogen worden sind, bis der nun beschlossene Planentwurf vorlag. Die Vorlage hierfür umfasst immerhin 21 Aktenordner.

Was ist  der nächste Schritt? Dem Beschluss des Regionalrates folgt ein Anzeigeverfahren beim Wirtschaftsministerium als Landesplanungsbehörde. Erst danach – frühestens Anfang 2018 – kann der neue Plan in Kraft treten.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Fabrikbesetzung: Gerd Arntz bekannt sich nach dem Ersten Weltkrieg öffentlich zum Rätesozialismus. Abbildung: HIZ RemscheidEine Ausstellung mit Werken des Remscheider Grafikers Gerd Arntz aus dem Fundus der Stadt Remscheid wird am Dienstag, 19. Dezember, um 17.30 Uhr von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz im städtischen Informationsbüro (Markt 13) eröffnet. Der Waterbölles verweist in diesem Zusammenhang gerne auf den Artikel „Gerd Arntz und sein für unseren Alltag bedeutsames Werk“, den der damalige Leiter des Historischen Zentrums Remscheid, Dr. Urs Diederichs, am 28. August 2008 im Waterbölles veröffentlichte.

Einschränkungen beim Leeren der Bio- und Papiertonnen: Wegen der winterlichen Wetterlage ist es zu Erschwernissen beim Leeren der Bio- und Papiertonnen gekommen. Nicht alle Bereiche konnten wie gewohnt abgearbeitet werden. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) sind bemüht, die Leerungen so schnell wie möglich nachzuholen und bitten um Verständnis und etwas Geduld.

Interesse am Tag der Vereine 2018? Nach den großen Erfolgen des Tags der Vereine, der seit 2000 im Dreijahresrhythmus stattfindet, präsentieren sich die Remscheider Vereine am Sonntag, 9. September 2018, von 10 bis 18 Uhr erneut im Innenstadtbereich.  Von der Alleestraße bis hin zum Theodor-Heuss-Platz werben sie an Ständen und auf Aktionsbühnen mit Bewegungs- und Unterhaltungsprogrammen für ihre Angebote. Als Organisator hat sich das Remscheider Stadtmarketing darum bemüht, alle Remscheider Vereine, Initiativen und Interessenverbände schriftlich zu fragen, ob sie sich an diesem Tag aktiv beteiligen möchten. Rund vierhundert Anfragen wurden zwischenzeitlich versandt. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass einzelne Vereine bei dieser Aktion nicht berücksichtigt wurden, ruft das Stadtmarketing zusätzlich öffentlich dazu auf, ein Teilnahmeinteresse am Tag der Vereine 2018 unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@remscheid.de">stadtmarketing@remscheid.de oder unter Tel. RS 163657 bis spätestens 31. Januar 2018 anzumelden. Informationen und Anmeldebogen finden Interessierte im städtischen Internetportal unter www.remscheid.de/Remscheid_Tourismus/stadtmarketing/staedtische_veranstaltungen/146380100000086483.php.

Lenneper Wochenmarkt wird verlegt: Der Lenneper Wochenmarkt wird am 16. Dezember auf den unteren Alter Markt verlegt. Am Mittwoch, 27. Dezember, fällt er ersatzlos aus. Grund für die Verlegung ist der Lenneper Weihnachtstreff, den Lennep Offensiv e.V. vom 14. bis zum 17. Dezember auf dem oberen Alter Markt organisiert.

Weihnachtliche Klänge vom Rathausturm: In alljährlicher Tradition werden die Gäste des Remscheider Weihnachtstreffs auf dem Theodor-Heuss-Platz auch in diesem Jahr mit weihnachtlichen Klängen auf die bevorstehenden Festtage eingestimmt. Am Samstag, 16. Dezember, bläst Dr. Henning Paur gemeinsam mit den Almbrüdern ab 12 Uhr vom Rathausturm auf seiner Trompete eine halbe Stunde weihnachtliche Lieder.

Kölner Straße wird zur Einbahnstraße: Für Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahndecke auf Seiten des Hertie-Neubaus und wegen der Errichtung einer Querungshilfe wird die Kölner Straße vom 18. bis inklusive 22. Dezember talwärts ab der Bahnhofstraße bis zur Wupperstraße zur Einbahnstraße.

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

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Schülerinfotage 2018: Studieren, aber was?

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Abi – und dann? Diese Frage beschäftigt Hunderte von Schülerinnen und Schülern jedes Jahr. Einen ersten Einblick in das vielfältige Studienangebot der Bergischen Universität geben die traditionellen Schülerinfotage an der Wuppertaler Hochschule. Vom 15. bis 26. Januar können sich Schülerinnen und Schüler zwei Wochen lang über die mehr als 110 Studiengänge an der Bergischen Uni informieren. Zurzeit erhalten alle Schulen der Region das Veranstaltungsprogramm zur Weitergabe an ihre Oberstufenschülerinnen und -schüler. Zum Auftakt der Schülerinfotage am Montag, 15. Januar, gibt es um 12 Uhr einen Vortrag der Zentralen Studienberatung über „Wege zu einer guten Studienentscheidung“. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler den Campus kennenzulernen und um 14.30 Uhr die Veranstaltung der Chemie und Lebensmittelchemie besuchen.

Infos über Studieninhalte, mögliche Fächerkombinationen, Bachelor- und Master-Abschlüsse sowie Zukunfts- und Arbeitsmarktperspektiven erhalten die Schülerinnen und Schüler bei den Schülerinfotagen aus erster Hand. Studierende und Lehrende stellen zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zentralen Studienberatung Studiengänge und Fächer an der Bergischen Uni vor, zeigen Räumlichkeiten und beantworten Fragen. Kurzvorträge, Präsentationen und Laborbesichtigungen vermitteln den Schülern vor Ort einen lebendigen Eindruck von Lehre und Forschung an der Bergischen Universität. Alle Details zum Programm der Schülerinfotage unter www.zsb.uni-wuppertal.de/fuer-schuelerinnen-und-schueler/schuelerinfotage.html

Zahlreiche Lehrende und Studierende der Bergischen Uni beteiligen sich auch am 49. Bergischen Primanertag, der bereits am Samstag, 13. Januar, im Berufskolleg Elberfeld stattfindet. Bei dieser Veranstaltung stehen rund 120 Berufspraktiker und Hochschullehrer aus verschiedenen Berufsfeldern für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Weitere Infos unter www.primanertag.de

„Konzept zur Gewaltprävention zwingend!“

Pressemitteilung der  komba remscheid

Nach Informationen unserer Kolleginnen und Kollegen hat sich am Dienstag ein weiterer Vorfall im Ämterhaus ereignet. Die Kolleginnen und Kollegen in einer Abteilung dort sind massiv bedroht worden. Bereits mehrfach hat es in der Vergangenheit Bedrohungssituationen gegeben. Als Sofortmaßnahme wurde in der Vergangenheit ein Sicherheitsdienst befristet eingesetzt. Ein erster Schritt, aber diese Einzelmaßnahme kann nicht eine umfängliche Betrachtung und Beurteilung der Gefahrensituation an jedem einzelnen Arbeitsplatz ersetzen. Seitens der komba gewerkschaft wird schon lange ein umfassendes Konzept zur Gewaltprävention für die Kolleginnen und Kollegen gefordert. Innerhalb der Stadtverwaltung Remscheid wird ein mögliches Modell zur Gewaltprävention diskutiert, jedoch bis heute nicht umgesetzt. Klar muss sein: Gewaltprävention ist nicht zum Nulltarif zu bekommen.

Die komba gewerkschaft verfolgt die Zunahme von gewalttätigen Übergriffen und verbalen Attacken auf kommunales Personal bereits seit geraumer Zeit. Ob hieran der allgemeine gesellschaftliche Wertewandel schuld ist oder ob dies auch an der angespannten Personallage im öffentlichen Dienst und der damit einhergehenden Arbeitsverdichtung liegt, ist unklar. Aus gewerkschaftlicher Perspektive ist es uns wichtig herauszustellen, dass und wie das Personal so gut wie möglich auf Gefahrensituationen vorbereitet werden kann. Entscheidend ist auch, dass die Betroffenen nicht allein gelassen werden und dass Täter und ihre Taten strafrechtlich verfolgt und gewürdigt werden. (Josef Köster)

Jubilare für langjährige Treue geehrt

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten in diesem Jahr ihr Dienstjubiläum in der Stadtsparkasse Remscheid. Zwei von ihnen halten bereits seit 40 Jahren die Treue, die anderen sind seit 25 Jahren dabei. „Ein Teil von Ihnen hat damit das gesamte Berufsleben in der Stadtsparkasse verbracht“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke bei der Ehrung der Jubilare. Die langjährige Treue zu einem Arbeitgeber ist etwas Besonderes, aber auch ein typisches Merkmal der Unternehmensphilosophie der Stadtsparkasse Remscheid. Durch das breitgefächerte Weiterbildungsangebot und die vielfältigen Aufstiegschancen bietet die Stadtsparkasse Remscheid ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Grundlage zur beruflichen Weiterentwicklung. „Die große Kontinuität ist ein wichtiges Standbein für unseren Erfolg in unserer Heimatstadt. Und das macht sich auch bemerkbar. Denn nicht umsonst bringen die Remscheiderinnen und Remscheider ihrer Sparkasse ein großes Vertrauen entgegen“, freut sich Frank Dehnke und würdigte die außergewöhnliche Loyalität zur Stadtsparkasse Remscheid in einer kleinen Feierstunde in der Klosterschänke in Lennep, zu der auch die Partner der Jubilare eingeladen waren.

Eltern helfen Kindern bei der Berufswahl

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wie Eltern ihren Kindern bei der Berufswahl helfen können ist Thema beim Elternabend am Donnerstag, 14. Dezember, um 18 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a.„Eltern sind die wichtigsten Partner ihres Kindes, das gilt ganz besonders für die Berufswahl“, weiß Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Wuppertal und selbst Vater zweier Kinder. „Denn keiner kennt das eigene Kind so gut wie Vater oder Mutter. Doch Eltern sind häufig unsicher, wie sie ihre Kinder auf dem Weg in den Beruf unterstützen können. Hier möchten wir auf unserem Elternabend Hilfestellung anbieten.“.

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Kameradschaftsabend: Beförderungen & Ehrungen

Pressemitteilung der Feuerwehr

Am Samstag hatte die Freiwillige Feuerwehr Remscheid, Löscheinheit Lüttringhausen, zum Kameradschaftsabend in die „Alte Rentei“ an der Richthofen Straße eingeladen. Dabei nahm der Leitende Branddirektor Guido Eul-Jordan, der Leiter der Feuerwehr Remscheid, Beförderungen und Ehrungen vor. Aufgrund von erfolgreich absolvierten Lehrgängen oder erfüllter Wartezeiten wurden Raphael Jäger zum Feuerwehrmann, Alexandra Ptok zur Feuerwehrfrau und der Unterbrandmeister Seven Heinemann, nach bestandener Gruppenführerprüfung am Institut der Feuerwehr in Münster zum Brandmeister befördert. Brandinspektor Thomas Janzen erhielt für 25 Jahre aktive Mitarbeit im Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr das Ehrenzeichen des Landes NRW in Silber und die silbernen Ehrennadel der Stadt Remscheid. (Frank Rodermann)

Auch handfeste politische Wünsche

Pressemitteilung der SPD-Lüttringhausen

Der SPD -Ortsverein Remscheid-Lüttringhausen verteilte mehr als 120 Schokoladennikoläuse und bat die Bürger/innen zugleich, einen „Lüttringhauser Wunschzettel“ auszufüllen und mit den Mitgliedern der Bezirksvertretung und des Rates ins Gespräch zu kommen. „Dieses Angebot wurde, trotz des kalten Wetters, sehr rege genutzt.“ So der Ortsvereinsvorsitzende Björn Gottschalk. Die unterschiedlichsten Wünsche wurden auf die Wunschzettel geschrieben, darunter auch handfeste politische Wünsche. Besonders lag den Lüttringhauser am Herzen, dass „die Spielplätze instand und spielfähig gehalten werden.“, „dass Lüttringhausen weiterhin sicher bleibt und das Marketing weiter so gut funktioniert“, „dass der ehemalige Kaufpark an der Gertenbachstraße wieder mit Leben gefüllt wird“ und „dass Radwege über Lennep nach Lüttringhausen  führen“. Auch Wünsche wie „keine Groko!“ oder „Rente mit 63“ wurde geäußert.

„Sicherlich werden wir nicht alle Wünsche erfüllen können, aber die handfesten kommunalpolitischen Anliegen der Lüttringhauser werden wir uns zu Herzen nehmen und in unsere politische Arbeit einfließen lassen“, sagte Ratsmitglied Björn Gottschalk zu.

25 % Behindertenbeauftragter zu wenig

Presseerklärung des Beirats für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Gestern fand in den Räumen der Lebenshilfe e. V. in Remscheid-Lennep die lange geplante Klausurtagung des Remscheider Beirats für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Zwei Arbeitsgruppen fassten die Vorstellungen des Beirats für die nächste Zeit zusammen mit den sich daraus ergebenden Aufträgen und Forderungen an die Stadt Remscheid. Themenschwerpunkte waren:

  • Akquise neuer Mitglieder, Öffentlichkeitsarbeit, Stärkung der Selbsthilfe
  • Verbesserung von Vernetzung, strukturellen Rahmenbedingungen, und Schnittstellen zu anderen Gremien.

Mehrere Resolutionen sollen in der nächsten Sitzung des Beirats am 12. Dezember beschlossen werden.

Bis vor wenigen Jahren hatte der Behindertenbeauftragte der Stadt noch eine volle Stelle zur Verfügung, diese wurde dann auf eine halbe Stelle reduziert, kürzlich bekam der Behindertenbeauftragte zusätzlich die Aufgabe eines Seniorenbeauftragten übergeben. Das bedeutet insgesamt eine Reduktion von einer ganzen auf eine Viertelstelle. Dem Beirat selbst stehen - nicht wie anderen vergleichbaren Gremien – keinerlei eigene finanziellen Mittel zur Verfügung. Trotz der besonders großen Schnittmengen aufgrund gemeinsamer Interessen der Beiräte für Senioren und Menschen mit Behinderung liegt die Zuständigkeit für sie in unterschiedlichen Dezernaten. Dies ist nach Meinung unseres Beirats für die Arbeit beider Gremien abträglich statt förderlich.

Inklusion bedeutet die Ermöglichung umfassender Teilhabe aller Menschen, auch der mit Behinderung, an allen gesellschaftlichen Aktivitäten. Stellungnahmen zu sämtlichen politischen Fragestellungen sollten somit unter dieser Voraussetzung selbstverständlich sein, auch in städtischen Ausschüssen und anderen Gremien. Es ist heutzutage nicht mehr plausibel, weshalb sich Vertreter der Beiräte nicht zu allen Themen äußern dürfen sollten, auch wenn diese sich nicht um Barrierefreiheit im engeren Sinne drehen. Von der Entwicklung in einer Stadt und deren zukünftige Gestaltung sind alle Menschen betroffen, auch und in vielen Fällen besonders Menschen mit Behinderung. Wer die UN-Behindertenrechtskonvention ernst nimmt, kann sich dieser Erkenntnis nicht verschließen und sollte entsprechende Maßnahmen ergreifen, die dies möglich machen. Wie in vielen Vereinen ist ehrenamtliche Tätigkeit auch im Beirat häufig durch ältere Menschen abgedeckt. Wenn diese dann noch durch Krankheit gehandicapt sind, ist oft eine effektive Arbeit sehr erschwert. Bürokratische Hürden wirken zusätzlich als Hemmnisse, Verantwortung in der ehrenamtlichen Arbeit zu übernehmen. Die Akquise neuer Mitglieder bzw. Mitgliedsgruppen stellt sich so als eine besondere Herausforderung dar. Hierbei sollen auch die Medien in Zukunft noch stärker eingebunden werden, weshalb wir eine verbesserte Zusammenarbeit anstreben. (Karl-Heinz Bobring, 1. Vorsitzender)

Gitarrenpower von Klassik, Jazz bis Rock

Pressemeldung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V.

40 Jahre Internationales Bergisches Gitarrenfestival: Mit einem besonderen Jubiläumsprogramm startet das Internationale  Bergische Gitarrenfestival vom 2. bis 7. Januar ins Jahr 2018. Renommierte Gitarrist*innen aus  aller Welt geben wieder Konzerte und Workshops. Die Akademie der Kulturellen Bildung in  Remscheid ist seit vier Jahrzehnten Gastgeber und Partner  des Festivals. Profi- und Amateur-Gitarrist*innen könne sich  tagsüber  in Workshops  austoben und neue Kniffe am Instrument lernen. Abends heißt es dann Bühne frei für  internationale Stars und hochkarätige Talente der Gitarrenmusik.

Ein stimmiger Mix aus Tradition und aktuellsten Trends der Gitarrenszene machen den Reiz  des generationenübergreifenden Festivals aus. Jede*r ist herzlich willkommen - ob Anfänger*in,  Amateur*in, angehender Profi, Fingerstyler oder E-Gitarrist*in.  Die musikalische  Bandbreite reicht dabei von Klassik und Jazz bis Rock und Pop.

Zum Jubiläum hat das Festival besonders spektakuläre Gastdozent*innen eingeladen.  Für  Samstagnachmittag (6. Januar) ist zudem eine Open Stage geplant, auf der Künstler*innen  und Nachwuchstalente aus der Region spielen können. Abends wird die Akademie zur  Konzertbühne für Stars der internationalen Gitarrenszene, die Besucher*innen aus ganz  NRW anlocken. „Es lohnt sich, alle Konzerte zu besuchen!“, empfiehlt Mitorganisator Prof. Alfred Eickholt. „Bei der International Guitar Night setzen das Duo GolzDanilov und Ahmed El-Salamouny einen starken südamerikanischen Akzent. Die Young Generation und das  Eröffnungskonzert mit einer Hommage von Gerhard Reichenbach an Giulio Regondi sollte man ebenfalls nicht  verpassen! Ich freue mich aber auch auf den Auftritt von Peter Fischer zusammen  mit seiner  Band  und dem DSDS-Gewinner Tobias Regner.“
Tickets für die Konzerte gibt es an der Abendkasse, der Eintritt zum Abschlusskonzert am  Samstag ist frei.