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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Rudolf-Steiner-Schule / Oberuferer Weihnachtsspiele: Am Donnerstag, 21. Dezember, um 20 Uhr findet in der Rudolf-Steiner-Schule in Bergisch-Born die traditionelle Aufführung des Christgeburtsspiels statt. Die aus Oberufer überlieferte Form und Art der Aufführung wurde seit Bestehen der Schule erst durch Lehrer und Eltern und seit einigen Jahren durch Oberstufenschüler wieder belebt. Eltern, Freunde und Interessierte der Waldorfschule Remscheid sind herzlich eingeladen, die besondere Stimmung an diesem Abend im großen Saal der Schule zu erleben.

Röntgen-Gymnasium / Turmblasen: Das Röntgen-Gymnasium lädt recht herzlich zum diesjährigen „Turmblasen“ ein, bei dem ein Bläserensemble aus Eltern, Schülern und ehemaligen Schülern auf dem Balkon der Schule Weihnachtslieder spielt. Es findet am Freitag, 22.Dezember, um 12 Uhr statt. Stimmungsvoll werden die Weihnachtsferien eingeläutet. (Doris Hildebrand)

SPD Unterbezirk Remscheid & Ortsverein Stadtmitte / Hasten / Weihnachtsbaumverkauf: Seit Donnerstag, 14. Dezember, läuft der 3. Weihnachtsbaumverkauf des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten. Nachdem 2015 der Förderverein "Christliches Hospiz Bergisch Land" und 2016 der Förderverein "Möhrchen" mit dem Weihnachtsbaumverkauf bedacht wurden, wird in diesem Jahr die "Praxis ohne Grenzen" unterstützt. Diese leistet medizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung. Der Weihnachtsbaumverkauf erfolgt an der Elberfelder Straße 39 / Ecke Friedrich-Ebert-Platz und findet montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr statt. Wie in den vergangenen Jahren wird es gegen einen Aufpreis von fünf Euro auch einen Bringdienst geben. Reservierungen für Weihnachtsbäume werden unter Tel. RS 4600622 oder E-Mail UB.Remscheid.NRW@spd.de">UB.Remscheid.NRW@spd.de entgegen genommen.

Caritasverband Remscheid / Spielgruppe „Oma, Opa und ich“: Das Großeltern-Projekt „Stark und kompetent“ lädt ein zu besonderen Nachmittagen im Advent für Großeltern, Eltern und Enkel in der Spielgruppe „Oma, Opa und ich“. Eine Möglichkeit mit Gleichaltrigen und mit Menschen in der gleichen Lebenssituation zusammen zu kommen und sich auszutauschen, alte und neue Spiele und Lieder auszuprobieren. Bis zum 21. Dezember treffen sich die Teilnehmer jeden Donnerstag ab 15 Uhr im Gemeindehaus Heilig Kreuz, Richard-Pick-Str.6, in Lüttringhausen unter Leitung der Erzieherin Christiane Zarske. Das Angebot ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten (Karin Dasbach, Beate Nierhoff, Caritasverband, Frühe Hilfen, Telefon RS 49110, E-Mail b.nierhoff@caritasverbandremscheid.de)

Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW / Jahresprogramm erschienen: Das Fortbildungsprogramm 2018 der Akademie der Kulturellen Bildung in Küppelstein ist ab sofort in gedruckter Form und online (auf www.kulturellebildung.de) erhältlich. Mehr als100 Kurse laden zum Besuch des Remscheider Fortbildungs-Instituts ein. Die Bandbreite der Angebote reicht von Tagesveranstaltungen bis zu mehrjährigen, berufsbegleitenden Qualifizierungen. Neu hinzugekommen ab 2018 ist der Fachbereich Performance, ein Zusammenschluss mehrerer Akademie-Dozent*innen. Sie bieten mit „Performative Verfahren in der Kulturellen Bildung“ eine neue Qualifizierung an, die interdisziplinär an die Praxis und Theorie der Performativen Kunst heranführt. Ebenfalls neu sind Fortbildungen für Multiplikator*innen und Kommunen im Feld der Diversitätsbewussten Kulturellen Bildung. Das Programm der Akademie der Kulturellen Bildung richtet sich an alle Fachkräfte der Jugend-, Sozial-, Bildungs- und Kulturarbeit. Seit sechs Jahrzehnten beteiligt die Akademie sich am Ausbau und der Weiterentwicklung der kulturellen Bildungslandschaft in Deutschland und ist damit ein Urgestein der Kulturellen Bildung. Am 31. August 2018 begeht die Akademie ihr 60-jähriges Bestehen mit einem öffentlichen Jubiläums-Event.

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Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Dezember

Sonntag, 17. Dezember, 18 Uhr
Wie schön geschmückt der festliche Raum!
Weihnachtlicher Liederabend

Weihnachtliche Klavierlieder der Romantik und Spätromantik von Peter Cornelius (1824-1874), Engelbert Humperdinck (1854-1921) u.a. Das Remscheider Trio Heike Bader, Uta Schmitter-Klisch und Siegfried Landau stellt ein neues Programm mit Weihnachtsliedern der Romantik und Spätromantik vor. Zu hören sind sowohl Klassiker als auch Raritäten von Peter Cornelius, Engelbert Humperdinck und deren Zeitgenossen. Humperdinck ist fast nur noch als Weihnachtskomponist mit seiner Märchenoper "Hänsel und Gretel" bekannt. Doch auch sein Liedschaffen nimmt einen großen Raum ein und zeigt Lieder von besonderer Schönheit und Volkstümlichkeit. Heike Bader, Mezzosopran; Uta Schmitter-Klisch, Klavier; Siegfried Landau, Moderation. Karten 20 €; Jugendticket fünf €. Bitte beachten Sie: Zugang nicht barrierefrei

Dienstag, 19. Dezember, 19.30 Uhr
Don KosakenChor Russland
Russische Weihnachtsgala

Musikalische Leitung: Marcel Nicolajevich Verhoeff
Egal ob im Kreml oder im Weißen Haus – der Don KosakenChor Russland hat schon die ganze Welt bereist und steht für russische Gesangskunst der absoluten Spitzenklasse. Gegründet wurde der Don KosakenChor im Jahr 1992, als geistige Geburtsstätte gilt die russische Föderation. Zu dieser Zeit hatte Präsident Jelzin bereits die Erlaubnis erteilt, die Kosaken als Elitekorps wiedereinzusetzen, was ihnen erlaubte, zum ersten Mal in ihre ursprüngliche Heimat an die Ufer des Flusses Don zurück zu kehren. Gemeinsam mit den Bräuchen und Gesängen der orthodoxen Kirche sowie den russischen Volksliedern symbolisiert der Chor für Millionen von Menschen das „alte Russland”. Der 20-Mann-starke Chor begeistert mit einer traditionellen Musikauswahl aus bekannten Werken der russisch-orthodoxen Kirche und slawischen Volksliedern und wird begleitet von 6 Musikern mit traditionellen Instrumenten wie Bayan, Balalaika und Domra. Der ganz besondere altrussische Klang des Ensembles kombiniert mit aufwendigen Originalkostümen ist ein Garant für eine unvergessliche original-russische Weihnachts-Gala. So klingt die russische Seele! Kat. III ab 23 €; Jugendticket fünf €.

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Wochenrückblick vom 11. bis 17. Dezember 2017

Immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

18. Dezember, 19 Uhr
Whisky-Verkostung
Geschichte, Entstehung und Geschmack des Whiskys mit Oliver Schmidt.

Dienstag, 26. Dezember
Weihnachten im Museum
Heiligabend gab es viele Geschenke, am 1. Weihnachtstag war die gesamte Familie zum großen Mittagessen da, aber was macht man am 2. Weihnachtstag? Kommen Sie zu uns ins Deutsche Werkzeugmuseum und nehmen Sie sich die Zeit, die Dauerausstellung aber auch die aktuelle Sonderausstellung anzuschauen. Das Museum hat nur am 24. und 25. sowie am 31. Dezember und dem 1. Januar geschlossen. Alle anderen Tage sind wir für Sie da.
Neben der ständigen Ausstellung können Sie unsere Sonderausstellung „Den Bergischen ins Gesicht geschaut – Part 2. Persönlichkeiten der bergischen Industrie fotografiert von Zbigniew Pluszynski.“ besuchen. Der hervorragende Fotograf hat es geschafft, die Persönlichkeit der 24 Damen und Herren herauszuarbeiten und zu zeigen. Es ist spannend, die jeweilige Ausstrahlung aufzunehmen und die ganz unterschiedlichen Gesichtsausdrücke auf sich wirken zu lassen. Doch was macht die jeweilige Person? Die Antwort hierauf finden Sie in unseren Vitrinen. Hier zeigen wir die Produktpalette der dazugehörigen Firma. Ich verspreche Ihnen, die Bandbreite ist wirklich riesig groß. Vom kleinsten Schraubendreher für die Reparatur von z.B. Handys bis zum nahtlos gewalzten Ring von bis zu 3,5 m Durchmesser. Oder Sie suchen eine ganz besondere Zange oder müssen in Rohren die Schweißnaht entfernen - bei uns finden Sie die entsprechende Firma und den „Kopf“, der dafür verantwortlich ist. Sie werden überrascht sein, welche hervorragenden und außergewöhnlichen Firmen in Remscheid und Umgebung ansässig sind. Wir würden uns über Ihren Besuch freuen.

Land für höhere Kulturförderung gelobt

Einstimmig beschloss der Rat der Stadt am vergangenen Donnerstag auf Antrag der Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, FDP und W.i.R. die folgende Resolution an die Landesregierung: „Der Rat der Stadt Remscheid begrüßt ausdrücklich die beabsichtigte Erhöhung der Kulturförderung im Landeshaushalt. Landtag und Landesregierung werden gebeten, im Rahmen der Ausgestaltung der Förderbestimmungen sicherzustellen, dass alle Theater in Nordrhein-Westfalen in den Genuss der zusätzlichen Förderung gelangen. Wir in Nordrhein-Westfalen brauchen eine vielfältige und landesweit verankerte Theaterlandschaft.  Landtag und Landesregierung werden gebeten, im nächsten Kulturförderplan des Landes die Förderung der Theaterlandschaft in finanzschwachen Gemeinden fest zu verankern, um auf diese Weise einen Beitrag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in NRW zu erbringen. Für NRW besteht jetzt die Gelegenheit, die bestehenden Nachteile aus den in den Bundesländern unterschiedlich geregelten Kulturfinanzierungen auszugleichen.“

Begründung: „Die Theaterlandschaft in Nordrhein-Westfalen ist die dichteste in Deutschland, sie ist vielfältig und erfreut sich einer hohen Akzeptanz beim Publikum: 18 Kommunaltheater mit eigenem Ensemble, vier Landestheater, dem von Stadt und Land getragenen Düsseldorfer Schauspielhaus und über 139 Spielstätten die größte Theaterdichte in der Bundesrepublik. Bei uns in Remscheid sind das Teo Otto Theater und das Westdeutsche Tourneetheater zwei wichtige Säulen des kulturellen Lebens in der Stadt und in der Region, die es im Zusammenwirken von Stadt und Land zu erhalten gilt. Der Rat der Stadt Remscheid hat trotz finanziell schwerer Zeiten durch die Sicherung des Zuschusses an das Westdeutsche Tourneetheater und die Erhöhung des Gastspieletats des Teo Otto Theaters ein deutliches Bekenntnis abgegeben.“

Lenneper "Wintertreff" vor romantischer Kulisse

Romantische Kulisse mit dem hell erleuchteten Turm der ev. Stadtkirche Lennep. Foto: Lothar KaiserKein Regen oder Schnee und auch nicht zu kalt – soll kann es bis Sonntag bleiben, damit der „Wintertreff“ auf dem Alter Markt in Lennep so gut besucht bleibt wie bei der Eröffnung am Donnerstag und den gestrigen Auftritten von Schüler/innen des Röntgen-Gymnasiums und der Musikband „Van Anderen" mit Sängerin Acaya. Für heute Abend hat sich aus Essen die Rock-Band „The Fellows" angesagt, und für morgen, zum Abschluss des verkaufsoffenen Sonntags, die in Remscheid bestens bekannte Gruppe „Acoustic Arts" (schon ab 16.30 Uhr). All das vor der romantischen Kulisse des hell erleuchteten Turms der ev. Stadtkirche Lennep.

Denkerschmette: Programm im Dezember und Januar

Samstag, 16. Dezember, 20 Uhr
Wir genießen zusammen die Vorweihnachtszeit
Weihnachtssongs und Elvis-Gospel mit Steve Montana. Eintritt frei, der Künstler freut sich aber über eine Spende. Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 17. Dezember, 11 Uhr.  FÄLLT AUS! Neuer Termin folgt demnächst.
Zum 1. Mal in der Schmette: Heikes Jazzcocktail. Ein bunter Mix aus der Welt des Jazz. Heike Kraske und ihre Band freuen sich auf einen beschwingten Sonntagmorgen mit einem prickelnden und bekannten musikalischen Cocktail Mix, der nicht nur jedem zu Kopf steigt, sondern auch in die Beine geht. Eintritt frei.

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Streben nach Verständigung und Solidarität

Vor 70 Jahren - am 29. November 1947 - nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Plan an zur Beendigung der britischen Mandatsherrschaft in Palästina und zur Teilung des Gebietes in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Ein Jahr später, mit Ende des britischen Völkerbundmandates am 14. Mai 1948, verkündete der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv die Gründung des unabhängigen Staates Israel. In der Unabhängigkeitserklärung wird das Existenzrecht Israels unter anderem mit der Shoa begründet, dem nationalsozialistischen Völkermord an den Juden Europas. „Deshalb steht Deutschland in einer besonderen Verantwortung für Israel“, heißt es in der Begründung des Antrages „Erinnerungskultur – Jüdisches Leben im Bergischen", der in der gestrigen Ratssitzung von den Fraktionen und Gruppen von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken und W.i.R. gestellt und einstimmig angenommen wurde. Zitat: „Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft hat das seit Jahrhunderten bestehende jüdische Leben in Deutschland und Europa zu zerstören versucht, indem die jüdische Bevölkerung Europas Opfer eines historisch nicht vergleichbaren grausamen Genozids wurde. Auch das jüdische Leben in Remscheid wurde ausgelöscht, indem jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger diskriminiert, isoliert, enteignet, entwürdigt, verfolgt, verhaftet und getötet wurden.“

In dem  Antrag wird Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gebeten, 2018 – wie bereits 2008 geschehen – gemeinsam mit Kirchen und Religionsgemeinschaften zu einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht einzuladen und dabei das Projekt der Mahn- und Gedenkstätte im sog. Pferdestall der ehem. Polizeikaserne Uhlandstraße einzubinden. Und er wird gebeten, 2018 eine Ausstellung im Foyer der Zentralbibliothek in Zusammenarbeit mit der Botschaft des Staates Israel in Deutschland vorzubereiten und durchzuführen. Auch möge die Stadt Remscheid den Jugendaustausch der Evangelischen Stadtkirchengemeinde organisatorisch und finanziell (1.000 Euro) unterstützen.  

Die Erinnerung an die Opfer der Shoa sei in Remscheid lebendig dank der vielen bürgerschaftlichen Initiativen, die sich seit den 1980er Jahren mit dem Schicksal der jüdischen Remscheiderinnen und Remscheider befasst haben. Die Stadt Remscheid strebe nach Verständigung und Solidarität zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland, heißt es in  der Antragsbegründung. Erinnert wird auch an Alt-Oberbürgermeister Willi Hartkopf:

Er widmete sich in seiner 21-jährigen Amtszeit mit großem Engagement der Begegnung und Versöhnung zwischen Israelis und Deutschen. Dazu gehörte auch der Aufbau von Beziehungen zu den die Shoa überlebenden Remscheiderinnen und Remscheidern in aller Welt mit ihrer Heimatstadt. Die Remscheider Autoren Jochen Bilstein und Frieder Backhaus haben mit ihrer Forschungsarbeit über das „Das Leben der Juden in Remscheid“ viele Opfer aus der Namenslosigkeit und dem Vergessen befreit. Die gleichnamige Ausstellung des Remscheider Stadtarchivs fand großen Zuspruch in der Bevölkerung und verdeutlichte, dass auch in Remscheid großes Unrecht geschah.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Wilding, auf Initiative von Ilse Faeskorn und Frieder Backhaus und mit Untestützung der christlichen Gemeinden und der jüdischen Kultusgemeinde wurde 2005 die Aktion “Stolpersteine gegen das Vergessen” ins Leben gerufen. Im Zuge derer Umsetzung sind bisher mehr als 170 Stolpersteine für Opfer der NS-Diktatur im Rahmen des Kunstprojektes von Gunter Demnig gesetzt werden konnte. Zahlreiche Verlegungen von Stolpersteinen wurden von Überlebenden jüdischen Remscheiderinnen und Remscheiden begleitet, die häufig auch in Begleitung von Familienangehörigen nach Remscheid kamen, darunter Herr Sigmund Freund, Herrn Zwi Mandelbaum sel. A., Frau Ester Ron sel A. und Herrn Peter Ron.

Der Rat der Stadt Remscheid hat sich darüber hinaus dazu entschieden, ein zentrales Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu errichten.

Bereits seit langem besteht ein reger Jugendaustausch zwischen Israel und Jugendaustausch, der von der Evangelischen Stadtkirchengemeinde unter Leitung von Frau Beate Morvai durchgeführt wird. Zu Ostern 2018 wird eine Gruppe von Remscheiderinnen und Remscheidern nach Israel reisen, bevor während der Sommerferien 2018 der Gegenbesuch von Jugendlichen aus der im Norden Israels gelegenen Gemeinde Mitzpe Hila in Remscheid eintreffen wird. Die Stadtverwaltung unterstützt diesem Jugendaustausch. Die israelische Jugendgruppe wird vom Oberbürgermeister offiziell empfangen und in Remscheid willkommen geheißen.

Das vielbeachtete Schulprojekt des Städt. Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, den sog. Pferdestall der ehem. Polizeikaserne Uhlandstraße als historischen Ort zu einer Mahn- und Gedenkstätte umzugestalten, belegt eindrucksvoll eine lebendige Erinnerungskultur in unserer Stadt, die maßgeblich von den Schulen mitgetragen werden.

In diesen Tagen feiern wir den 15. Jahrestag der Vollendung des Baus einer neuen Bergischen Synagoge. Sie ist eine Landmarke für jüdisches Leben im Bergischen, das sich in einer lebhaften, aktiven und engagierten jüdischen Kultusgemeinde wiederspiegelt.

Auf die Initiative des Vorsitzenden der jüdischen Kultusgemeinde, Herrn Leonid Goldberg, haben sich die Oberbürgermeister der bergischen Großstädte der weltweiten Kampagne „Mayors United Against Anti-Semitism“ angeschlossen, um Antisemitismus öffentlich zu machen, ihm offensiv zu begegnen und lokal Maßnahmen dagegen zu ergreifen.“

Barrierefrei von der Allee zum Rathaus?

„Kann eine direkte, barrierefreie und sichere Zuwegung vom Theodor-Heuss-Platz zur oberen Alleestraße wie auch zum Taxistand eingerichtet werden?“, hatte die SPD wissen wollen, und die Verwaltung hatte am Dienstag in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid die Antwort parat. Die längst vom Rat der Stadt beschlossene Maßnahme 1.12 „Umgestaltung Fastenrathstraße“, Teil des Konzeptes zur Revitalisierung der Innenstadt (http://www.remscheid.de/Remscheid_Tourismus/medienpool/dokumente010/Konzept_zur_Revitalisierung_der_Innenstadt.pdf).

Seit Jahren gibt es einen Weg zwischen Theodor-Heuss-Platz und Alleestraße. Er verläuft zwischen dem Sparkassengebäude und den Zu-/Abfahrten zur „Tiefgarage Rathaus“, ist jedoch nicht barrierefrei, da eine Treppe zum Theodor-Heuss-Platz hoch- bzw. herunterführen. Wer die Treppe vermeiden will, muss entweder einen großen Umweg durch das Allee-Center nehmen oder entlang der Fastenrathstraße über den Taxistand gehen. Und dabei muss er dann die kaum einsehbare Zu- und Ausfahrt zur Tiefgarage passieren. Die Verwaltung dazu: „Über eine Neugestaltung der Fastenrathstraße soll eine fußläufige und barrierefreie Alternative zum Fußweg zwischen Sparkassengebäude und Tiefgarageneinfahrt geschaffen werden. Das Ziel besteht bei dieser Maßnahme darin, die Gestaltung im Bereich des Fußgängerübergangs an der Alleestraße, Ecke Fastenrathstraße (höhengleiche Pflasterung zwischen Fahrbahn und Gehweg) nach Norden bis zum Zugang zum Theodor-Heuss-Platz fortzuführen. Einen Gestaltungsentwurf für diese Planungsaufgabe und den textlichen Hinweis auf das Ziel einer barrierefreien Verbindung entwickelt der derzeit in der verwaltungsinternen Abstimmung befindliche Gestaltungsleitfaden, allerdings auf dessen Maßstabsebene noch keinen graphischen Nachweis der Barrierefreiheit. Nach der öffentlichen Vorstellung des Gestaltungsleitfadens, Beteiligung der Bürger und Beschlussfassung ist der Leitfaden, bzw. der Entwurf für diesen Teilraum Grundlage der Ausführungsplanung, die die notwendigen Elemente zur Herstellung der Barrierefreiheit enthalten soll.“

Waterbölles: Könnte das bitte mal jemand so „übersetzen“, dass es auch Otto Normalverbraucher versteht?

Auszubildende der Stadt im Landtag

Besuch aus Remscheid im Landtag. Foto; Volker Zierhut

 „Ein sehr gutes Gespräch mit den Auszubildenden – über viele Themen: Rente, Verkehr, DOC, G9, Demokratie und Politikerlaufbahnen“, freuten sich die Landtagsabgeordneten Jens Nettekoven und Sven Wolf. „Wir nehmen auch mit, dass die Stadt noch attraktiver für die Jüngeren werden könnte.“ Beim Besuch Auszubildende der Stadt im Landtag war ein wichtiges Thema auch die Frage nach der Sicherheit der Renten und dem Generationenvertrag. „Das ist ein Grundversprechen unserer Gesellschaft: Wenn ich ein Leben lang hart gearbeitet habe, muss ich mir im Alter keine Sorgen machen. Wir müssen uns darum kümmern, dass das auch in Zukunft gilt, und auch über andere Rentenmodelle, zum Beispiel eine Finanzierung auch aus Steuermitteln und eine gesicherte Grundrente für alle diskutieren“, meinte Sven Wolf. Jens Nettekoven dazu: „Da müssen wir auch den Menschen ehrlich sagen: Ihr müsst länger arbeiten, oder es gibt Einschränkungen bei der Rente. Ein schwieriges Thema, dass man offen ansprechen sollte. Ein 55-jähriger Soldat oder Bauarbeiter hat einiges körperlich geleistet – auch das muss man berücksichtigen.“

Die Auszubildenden interessierten sich auch dafür, ob die beiden Abgeordneten schon von Jugend an Politiker werden wollten. Das kam erst später, berichteten beide. Die Entscheidung sei auf einer Elb-Fähre nach einem Gespräch mit Parteifreunden gefallen, woraufhin innerhalb von zwei Stunden sein Handy- Akku leer gewesen sei, erzählte Jens Nettekoven. Bei Sven Wolf war es nach einer Demonstration für bessere Studienbedingungen und eine vernünftige Bibliotheksausstattung an der Uni Köln, als er entschied, etwas bewegen zu wollen. „Und politische Willensbildung funktioniert am besten über Parteien.“

Bereits im Jahr 2012 war schon einmal ein Remscheider Ausbildungsjahrgang mit seinem Ausbildungsleiter Thomas Riedl zu Gast im Landtag bei Sven Wolf; Jens Nettekoven rückte erst nach der Bundestagswahl 2013 in den Landtag nach. Damals ging es in der Landespolitik gerade um die Finanzhilfen aus dem Stärkungspakt für die Stadt. Nicht nur die schwierige Haushaltslage hat sich seitdem gebessert, mit ihr auch die Ausbildungslage: für das nächste Jahr sucht die Stadt über 30 Auszubildende – Tendenz steigend!  (Pressemitteilung der beiden Landtagsabgeordneten)