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Weniger Bewerbungen um Stellen als Erzieher/in

Zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am kommenden Mittwoch hat die Verwaltung die Fragen der SPD-Fraktion nach dem Personalbedarf  in den 20 städtischen Kindertageseinrichtungen beantwortet. Demnach sind dort derzeit ca. 290 Mitarbeiter/innen beschäftigt. „Bisher waren und sind in den städtischen Kindertageseinrichtungen im Jahr 2017 insgesamt 41 Stellen neu zu besetzen“, heißt es in der Vorlage. Als Gründe für die entstandenen Vakanzen werden beginnende Elternzeiten, das Erreichen des Rentenalters sowie neu zu besetzende Stellen in den Kindertageseinrichtungen Am Holscheidsberg und Am Schützenplatz genannt. Zitat: „20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt, hiervon elf mit bereits guter beruflicher Erfahrung. Neun Erzieherinnen/Erzieher oder Kinderpflegerinnen/Kinderpfleger beginnen den beruflichen Einstieg nach der absolvierten Ausbildung. Allen Berufspraktikantinnen und –praktikanten, die ihre Ausbildung bei der Stadt Remscheid zum Sommer abschließen, konnte zum 1. September 2017 ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten werden. Aus der Elternzeit kehrten sieben Mitarbeiterinnen in Teilzeit zurück. 14 Berufspraktikantinnen werden zum Beginn des Kindergartenjahres neu eingestellt, so dass sich insgesamt 19 Kolleginngen und Kollegen in der Ausbildung befinden. (2016/17: 10). Die Ausbildung beenden werden elf Mitarbeiterinnen im Jahr 2018, weitere fünf in 2019 und drei im Jahr 2020. Der Migrationsanteil betrug im Berufspraktikum 2016/17 30 Prozent und beträgt zum neuen Kindergartenjahr 26 Prozent.“

Aktuell sind in den städtischen Kindertageseinrichtungen drei Stellen vakant. Zur Neubesetzung nach den Sommerferien sind Vorstellungsgespräche für die 26. Kalenderwoche terminiert. Allerdings hat die Verwaltung festgestellt, dass die die Anzahl der Bewerbungen tendenziell rückläufig ist, weshalb zur Personalgewinnung folgende Strategien angewendet werden:

  • in allen Einrichtungen Praktika innerhalb der Ausbildung zur Kinderpflegerin bzw. Erzieherin
  • Ausweitung der Stellen der Berufspraktikantinnen und –praktikanten
  • gezielte Ansprache geeigneter Bundesfreiwilliger und Integrationshelfer/innen zur Aufnahme einer Ausbildung
  • gezielte Ansprache von möglichen Rückkehrerinnen aus der Elternzeit und Abstimmung von Teilzeitbeschäftigungen
  • Dauerstellen-Ausschreibung auf www.remscheid.de
  • Höhere Stundenzahl bei Teilzeitkräften entsprechend ihrer Möglichkeiten
  • vereinfachte Verwaltungsabläufe bei Neueinstellungen
  • Entfristung von Arbeitsverträgen.

„Es ist davon auszugehen, dass diese Maßnahmen zur Personalgewinnung auch künftig erforderlich bleiben, um die gesetzlich definierte Personal-Kind-Relation in den Kindertageseinrichtungen der Stadt Remscheid tatsächlich einhalten zu können“, stellt die Verwaltung fest.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

„Hasten für Hasten“ e.V. / 3. Mitgliederversammlung: Der Vorstand des Vereins „Hasten für Hasten„ e.V. lädt die Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein für Dienstag, 27. Juni, um 19 Uhr in die Räume der Freiwilligen Feuerwehr Hasten, Oberhützer Str. 21. Auf der Tagesordnung steht u. a. die Neuwahl des Vorstandes.

Diakonisches Werk / Sommerpause des Remscheider Reparaturen-Cafés: Dreimal wird noch repariert, dann ist Sommerpause: Das Remscheider Reparaturen-Café ist geöffnet von 11 – 13 Uhr am Mittwoch, 28. Juni und 12. Juli sowie am Samstag, 15. Juli. Repariert wird in den Räumen der Stadtkirchengemeinde Remscheid am Ambrosius-Vaßbender-Platz 1. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Am 26. Juli bleiben das Reparaturen-Café und der City Brunch wegen eines gemeinsamen Ausflugs der Ehrenamtlichen geschlossen! Weiter geht’s nach der Sommerpause am Mittwoch, 13. September.  Dann ist das Reparaturen-Café wieder einmal zu Gast im Werkzeugmuseum in Remscheid-Hasten, Cleffstraße 2 – 6. Bitte beachten: Nach der Sommerpause gibt es keine Samstag-Termine mehr: Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat ist zur gewohnten Zeit von 11 – 13 Uhr am Ambrosius-Vaßbender-Platz 1 geöffnet. (Thomas Grzeschik)

SPD Unterbezirk Remscheid / Die Rente ist sicher – eine Diskussion wert: Unter dem Motto „Die (geklaute) Altersvorsorge – ein Kriminalfall?“ laden SPD-Jugend und SPD-Senioren für den 28. Juni um 18 Uhr in den Neuen Lindenhof ein zu einer Lesung mit den beiden Spiegel-Bestsellerautoren Holger Balodis und Dagmar Hühne und anschließender Diskussion ein. Dabei wollen Balodis und Hühne die Rolle der Bundesregierung, der Lebensversicherer, der Arbeitgeberverbände und Lobbyisten, die Rolle von Gutachtern und auch der Gewerkschaften beleuchten, die diese in den vergangenen zwei Jahrzehnten bei der Diskussion um die Sicherheit und die Fortentwicklung des deutschen Rentensystems gespielt haben. Folgende Fragen sollen im Rahmen dieser Diskussion besonders unter die Lupe genommen werden:

  • Wie krisenanfällig ist die gesetzliche Altersvorsorge?
  • Wie funktionieren Alternativen?
  • Welcher Akteur hat welche Karten im Spiel?

Eine lebhafte Diskussion ist garantiert – der Eintritt ist frei.

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Das Programm der Denkerschmette im Juni

Dienstag, 27. Juni
16 Uhr: „Wolle macht süchtig“
Offener Handarbeitstreff mit Cornelia Schmidt
18.30 Uhr: 221. Plattkaller Stammtisch
Interesse an RS Platt? Hier sind Sie genau richtig!

Mittwoch, 28. Juni, 14.30 Uhr
Bergische Impressionen Teil 2.
Heinrich Vogel präsentiert das Bergische Land in Text und Bild, zur Verfügung gestellt von Hans-Jürgen Conrad und Günter Wewel.

Donnerstag, 29. Juni, 15 Uhr
Bridge für Fortgeschrittene

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Immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

28. Juni, 19 - 21 Uhr
Antiquitätenstammtisch mit Hans Krielke und Dr. Andreas Wallbrecht
Geschichten und Erlebnisse zur eigenen Lieblings-Antiquität. Die Veranstaltungsreihe, die 2016 guten Zuspruch fand, wird fortgesetzt. Im Vordergrund stehen Geschichten und Erlebnisse zu den eigenen Lieblings-Antiquitäten der Besucher. Bringen Sie Ihre schönste, älteste, hässlichste oder kleinste ‚Antiquität' mit, aber vergessen Sie nicht die Geschichte, die dahinter steckt. Wir wollen zusammen die Geschichten, die jedem Stück innewohnen, kennenlernen und gemeinsam die Funktion, das Alter und die Bedeutung ergründen. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich des Alters, der Größe oder des Materials. Wir freuen uns auf ein gutes und interessantes Gespräch in direkter Umgebung der großen Dampfmaschine und den Hinterlassenschaften der Werkzeuggeschichte.

bis 2. Juli
WerkzeugKunst
Der besondere Blickwinkel der Künstlerin Justine Bocjan auf Werkzeuge. In Kooperation mit der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V.

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Wochenrückblick vom 19. bis 25. Juni 2017

Foto von der Remscheider Talsperre in frühen Jahren

Die Eschbachtalsperre um 1906. „In Remscheid kommt, wer auf sich hält, schon mit dem Regenschirm zur Welt." Ob sich Prof. Dr. h.c. Dipl. Ing. Ludwig Otto Intze von diesem „geflügelten Wort" beeinflussen ließ, am 4. Mai 1889 den Grundstein für die erste Trinkwassertalsperre Deutschlands in Remscheid zu legen, bleibt ungewiss. Fest steht nur, dass die damaligen Niederschlagsmessungen in Remscheid doppelt so hoch waren wie im übrigen Land. In nur 47 Tagen speisten Remscheids Quellen und Bäche, von deren Fleiß auch die Hämmer-, Kotten- und Mühlenbesitzer ein „Lied sangen", die Sperre, für deren Bau der Stadtrat 643.000 Mark bewilligt hatte. Die Sperre hatte einen Inhalt von einer Million Kubikmetern, bei einer Oberfläche von 134.000 Quadratmetern. Die tiefste Stelle lag bei 17 Metern, und der Fuß der 25 Meter hohen Sperrmauer hatte eine Dicke von 15 Metern. Nach Renovierung der Sperre und dem Neubau des Autobahnhotels (im Bild oben der Vorgänger), bietet die Talsperre mit ihrem Umland heute ganz anderes Bild. (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

Tunnel am Pirna-Platz soll geschlossen werden

Seit dem Bau des Südstegs am Hauptbahnhof Remscheid / Willy-Brandt-Platz habe der Fußgängertunnel zwischen Bismarckstraße /Haddenbacher Straße und Pirna-Platz seine weitgehend verloren, meint die Stadtverwaltung und will sich nach der Sommerpause vom Haupt- und Finanzausschuss den Antrag erteilen lassen, mit der DB AG die bauliche Schließung des Tunnels herbeizuführen. Dabei soll dann allerdings „nicht der Eindruck eines unansehnlichen Provisoriums entstehen“. Nach der BV Alt Remscheid hat am Mittwoch auch die BV Süd dem Vorhaben der Verwaltung zugestimmt.

Als Verbindung zwischen Haddenbacher Straße und Pirnaplatz sei der Tunnel immer schon unattraktiv gewesen, heißt es in der Vorlage, die in diesem Monat  auch noch dem Bauausschuss vorliegen wird. Denn von der Haddenbacher Straße aus müsse „zusätzlich noch eine Vielzahl von signalgeregelten Fußgängerfurten unter der Neuenkamper Brücke überquert werden muss, welches für die Nutzer hohe Zeitverluste bedeutet“. Inzwischen seien in dem Tunnel „nur noch äußerst selten Fußgänger im Tunnel anzutreffen, was wiederum die ‚Angst-Raum Situation‘ verstärkt.“ Um weitere Kosten für Reinigung, Beleuchtung und bauliche Unterhaltung zu vermeiden, seien sich Stadt und Bahn AG darin einig, den Tunnel zu schließen. Falls dies nicht geschehe, müsste er von der Stadt Remscheid in die Baulast übernommen werden. Das würde bedeuten, Zitat, „dass die Stadt für die bauliche Unterhaltung von Tunnelwänden, Boden, Deckenanstrich, Beleuchtung und Reinigung zuständig würde. Für die tragende Decke bliebe die Bahn zuständig. Als Sofortmaßnahme wäre dann die unverzügliche Wiederherstellung der defekten Beleuchtung erforderlich, da der Tunnel aktuell vollständig unbeleuchtet ist.“ Die Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung einschließlich Ausbau und Entsorgung der bisherigen Beleuchtung veranschlagt die Stadtverwaltung mit ca. 20.000 €. Hinzu kämen Kosten für Reinigung, Unterhaltung und Betriebskosten (wie z.B. Strom) in Höhe von 10.500 € pro Jahr.

Hufeisen in der Eschenlaube

von Alma Mühlhausen

Als ich eines Tages die Stätte aufsuchte, an der ich geboren bin und mich ins Leben spielte, begrüßte mich beim Betreten des kleinen im bergischen Stil angelegten Gärtchens die Trauereschenlaube. Uralt ist die Esche, deren Zweige bis auf den Boden reichen. Schon als Kind war mir die Stätte liebvertraut, die mir eine Märcheninsel meines Kinderlandes dünkte. Das einstöckige Schieferhäuschen, das zu dem Gärtchen gehörte, wurde im Kriege eingeäschert. Das Gärtchen aber überstand alle Gefahren und lacht noch heute mit blühendem Antlitz dem Vorübergehenden zu. Die Eschenlaube aber hat ihre Geschichte. Der heutige Besitzer des Anwesens, der auf der Trümmerstätte ein neues, der bergischen Landschaft angepasstes Haus gebaut hat, erzählte sie mir; sie hat sich vor Jahren zugetragen und mich zutiefst erschüttert, da ich als Kind an der Ursache des Geschehens mitbeteiligt war.

„Einige Jahre nach dem Kriege", so begann der freundliche Hausherr, „sägten wir einen Nebenstamm der Esche ab. Beim Zerkleinern des Holzes fanden wir, tief hineingewachsen, ein Hufeisen. Es muss über sechzig Jahre im Baum gewesen sein, denn durch die Umklammerung wurde die Rinde im Laufe der Zeit tief eingeschnitten. „Ein Hufeisen?", fragte ich, und ein eigenes Gefühl beschlich mich, als ob etwas, das lange schlief, erwachen wollte. „Ja", sagte der Herr, „ich will es Ihnen gerne zeigen, denn ich habe es mir aufgehoben."

Als ich das etwas rostige Hufeisen, das sich in nichts von anderen unterschied, in der Hand wiegte, stand plötzlich hell und klar ein Bild vor meinen Augen, und mein Herz sang die Weise dazu.

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Weitere Ausbildungsplätze, wo Bedarf besteht

Für 2018 wird die Stadt Remscheid 31 Ausbildungsstellen anbieten, 17 für die reine Verwaltung und 14 für Bauzeichner, Elektroniker und Informatiker sowie zwei Plätze für ein duales Studium im Bereich der Sozialarbeit. Wie Personalamtsleiter Roland Wagner heute im Haupt- und Finanzausschuss berichtete, sei das grundsätzliche Ziel der Stadt, die Zahl der Ausbildungsplätze im Bereichen mit Bedarf weiter auszubauen. Das hänge im Einzelfall aber von den räumlichen und personellen Kapazitäten ab.

Unmengen an Müll sind die Hinterlassenschaft

Zur nächsten Sitzung des Rates am 6. Juli hat die Fraktion der Linken Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach dem nächtlichen Treiben im Umfeld des Lenneper Röntgen-Gymnasiums gefragt: „Der Bereich vor dem Nebeneingang hat sich zu einem Treffpunkt Jugendlicher entwickelt. Dort versammeln sich in den Abendstunden Gruppen zum Trinken die dabei Unmengen an Müll hinterlassen. Auch in den Nachtstunden wird sich auf dem Schulgelände, nicht selten im - oder auf den Dächern des Schulgebäudes aufgehalten. Verstärkt hat sich dieses Problem seitdem kein Hausmeister mehr vor Ort ansässig ist. Eine soziale Kontrolle der Schulhöfe und der Gebäude nach Dienstschluss ist nicht mehr gegeben, und oftmals sind es die Lehrkräfte die während ihrer Arbeitszeit die Spuren dieser nächtlichen Aktionen beseitigen müssen.

Da sich dieses Problem nicht allein nur auf das Röntgengymnasium beschränkt, bitten wir in diesem Zusammenhang um die schriftliche Beantwortung nachfolgend aufgeführter Fragen betreffend den Zeitraum 2016 bis heute: Wie viele Fälle von Sachbeschädigung, Einbruch oder Vandalismus an Remscheider Schulen, Sportstätten und Kindergärten wurden gemeldet? Welche Schäden in welcher Höhe sind jeweils entstanden und in welcher Höhe lässt sich der Gesamtschaden beziffern? Mit welchen Maßnahmen oder Vorkehrungen tritt die Stadt diesem Problem entgegen? (Axel Behrend, Fraktionsgeschäftsführer)