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Das Tor für den weißen Winter steht offen

Das Schneetief "Walther" macht seiner Bezeichnung alle Ehre. Am Forstgut auf Ehringhausen stöhnt die neu angelegte Baumallee unter der Schneelast. Der Weihnachtsbaumverkauf ist demnächst angesagt. Der Forstwirt freut sich, wenn die weiße Pracht in Regen übergeht, damit der Käufer die edlen Koniferen nicht vom Schnee befreien  muß um  zu prüfen, ob sie gleichmäßig gewachsen sind.

Am Ueling fischt der Eisvogel

Eisvogel auf 'Pirsch'. Foto: Hans Georg MüllerMeist als dahinbrausender "blauer Blitz" können Spaziergänger den Eisvogel im Eschbachtal erleben. Gute Fischbedingungen haben ihn jetzt sogar bis zu den Häusern am Ueling gelockt. Der kleine Gartenteich von etwa fünf mal fünf 5 Metern im Durchmesser war von den Besitzern von abgestorbenen Seerosenblättern befreit worden, so dass der Blick auf die vielen Teichbewohner, Moderlieschen, Molche und Libellenlarven, für den Vogel frei wurde. Eine Buchensteele und der nahe Gingkobaum gaben ihm eine Ansitzwarte. Vom Schlafzimmerfenster aus gelang dann der Fotoschuss auf den mehrfach einfliegenden Jäger. Bei uns steht der Eisvogel auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten. Nur etwa 4000 bis 7000 Brutpaare sind in Deutschland anzutreffen (NABU). Der Vogel ist ein Anzeiger für ein intaktes Gewässer.

Die stillen Wächter auf dem Stadtfriedhof

Wohl die meisten Grabwächter auf dem Rermscheider Stadtfriedof sind Engel. Ob Cherubim oder Seraphim, ist nicht immer genau zu bestimmen. Oft finden sich auf den Gräbern auch kleine Putten mit lieblichem Kindergesicht, die den Hinterbliebenen Trost spenden sollen.  Oder vergeistigte Himmelsgestalten bewachen den  Ort der letzten Ruhe. Der  bevorstehende Totensonntag, ein evangelischer Feiertag, eingesetzt 1816 von Preußenkönig Friedrich Wilhelm III, lädt zum Besuch des Friedhofs ein . Ewigkeitssonntag betitelt der Volksmund diesen Tag. "Allerseelen" feierten gerade noch die katholischen Christen.

Alte Skyline von Witzhelden ist Geschichte

Lange standen sie zusammen nahe Witzhelden, nun ist der mit 202 Metern hohe Fernsehturm, der links stand, seit dem 7. November ein Schrotthaufen. Seine Funktionen hatte schon 2006 der Rheinturm übernommen,  Düsseldorfs höchstes Bauwerk mit 240.5 Meterrn. Viele Anwohner von Witzhelden trauerten, als die Sprengung angesagt wurde, und es gab eine mit Grabkerzen geschmückte Abschiedsparty, bei der auch das Bergische Heimatlied erklang . Das Wolkengebilde auf dem Foto ist übrigens nicht "Natur pur", sondern das Werk des Kohlekraftwerks Niederaußem mit seinen Wasserdämpfen und Abgasen.

Fotos von Michael Fleischmann im Lindenhof

Zur Nacht der Kultur 2017 wurde seine Foto-Ausstellung im Neuen Lindenhof auf Honsberg musikalisch untermalt eröffnet. In Zusammenarbeit mit Ute Lembeck-Lennartz von der Kunstschule Heimat und dem Stadtteil e.V. entstand eine frische Schau von Honsberg mit dem Oberthema "Mensch". Als Familienvater wie als Mitarbeiter städtischer Betriebe ist Michael Fleischmann (im Foto oben links) immer direkt am "Menschen" und so zeigen seine Schwarzweißfotos und Riesenposter meist „lebendige“ Schnappschüsse. Sie bieten nicht nur dem alteingesessenen Honsberger eine liebevolle Sicht der Dinge.

Rast der Stockenten unterhalb der Talsperre

Stockenten auf dem Teich an der Mebusmühle. Foto: Hans Georg Müller.Im Allgemeinen, wenn man von Enten spricht, meint man in unserer Gegend die Stockente. Überall, wo Wasser is,t findet sie sich auf der Nordhalbkugel der Erde. Sie stellt an ihren Lebensraum kaum Ansprücheund läßt sich von unvernünftigen " Naturfreunden" gerne füttern. Das hat zur Folge, daß andere Entenarten durchdie Überpopulation von Stockenten verdrängt werden. Unser Foto zeigt zwei Entenpaare  auf einem Stamm im Mebusmühlenteich unterhalb der Talsperre. Die Erpel schliefen, während die Weibchen den störenden Fotografen fixierten - eine Art "Arbeiststeilung.

"Kontrastprogramm" an der Halskestraße auf Honsberg

Wind und Wetter waren am Samstagabend kein Hindernisgrund für Kulturfreunde, in der „Nacht der Kultur“ auch den Stadtteil Honsberg zu besuchen. Denn auch dort (wie in Hasten, Lennep, Lüttringhausen und vor allem in der Innenstadt) hatten Künstler und gastgebende Kunstfreunde vierlerlei aufgeboten, so dass es schwerfiel, aus den zahlreichenAngebote auszuwählen.

Bewsucher/innen von dem Haus Halskestraße 30. Foto: Hans Georg Müller.Im (zur Feier des Tages einmal auf Zimmertemperatur beheizten) Haus Halskestraße 30 sorgte Christian Ose mit einer Lichtleiter und "Leuchtlokomotive" für eine optische Verbindung zwischen Halske- und Siemenstraße und beeindruckte im Übrigen mit starken Frauenbildnissen. Die Fotoschau mit dem Titel " Der Blick zum Hof" von Maria Müller zeigt die Hinterfront der Straßenzeile Siemenstraße, wo ein Einwohner seine morgendlichen Rituale pflegt, und eindrucksvolle Makroaufnahmen aus dem Pflanzen- und Tierreich. Eine Ausstellung von Bildern der Remscheider Malerin Claudia Fey und ihrer Schülerin Andrea Weyand (Premiere) schmückte das Obergeschoß. Nach dem Fototripp mit einem Gast aus Wuppertal durchs Graffitiland Honsberg konnte sich Fotograf Hans Georg Müller in seinem Studio unterm Dach bei seinen Exponaten aufwärmen. Auich viele neue Fotos von der Nordsee gab es dort zu sehen.

Aus dem Erdgeschoss dröhnte und wummerte harte Musik der Band "Grenzenlos frei"  durch alle Etagen. Jedermann war eingeladen, selbst zum Mikrophon zu greifen. Eine junge Frau aus Afghanistan nahm das Angebot eines „Kontrastprogramms“ an und sang gefühlvolle Melodien aus ihrer unruhigen Heimat.

Hin und wieder auch "Stadtteil-Café" am Honsberg

Foto: Hans Georg Müller.Hin und wieder duftet es im großen Saal des Neuen Lindenhofs nach gutem Kaffee. Auch zu kostenloser Torte und Kuchen lädt der Honsberger Stadtteil e.V. dann die Honsberger Bürger aller Nationen ein. Zu einem" Multikulti-Treff", bei dem man sich kennenlernen und über Belangloses und Wichtiges plaudern kann. Meist sind es fast hundert Bürger, Jung und Alt,  die das Angebot gerne annehmen, und auch umgezogene " ehemalige" Honsberger stoßen immer wieder dazu.  Das nächste "Stadtteil-Café"  findet übrigens am 29. November statt.

Zum 35.Mal war Honsberg in Feierlaune

Sorgenvoll schaut Thomas Weber am Freitag in den wolkenverhangenen Himmel. Ein offenes Singen mit Gregor Oertgen soll im Freien vor dem Neuen Lindenhof erklingen. Er hat mit vielen Helfern alles  arrangiert - von der großen Bühne bis zum Bierzelt.18 Uhr 50 geht der Regen los. Um 19 Uhr sollte losgejubelt werden. Ein Zeichen der Regie von Ralph Noll und Ute Friedrich-Zielas, und die ganze " Chorgemeinschaft siedelt ins Bistro des Multikultihauses  um. Fast zwei Stunden tönte dann aus Amateurkehlen Gesangsgut aus jüngerer Zeit, von "Marmor, Stein und Eisen, bricht aber unsere Liebe nicht" bis zum "Skandal im Sperrbezirk". Zuletzt "Wo die Wälder noch rauschen... "

Am Samstag trafen sich die Stadtteilbewohner und Besucher ab 14 Uhr im "Wahl-Café" des Lindenhofs. Im großen Saal waren wieder die Fotografien von "Honsberg momentan und danach" eingezogen. Erste Reibekuchen, Crêpes und Donats wurden am Eingang für den Hunger zwischendurch gereicht. Der Vorplatz hatte sich mit Ständen von vielen Aktivisten gefüllt. Kunstvoll wurden Leinentaschen,  nach Anweisung von Ute Lennartz-Lembeck unter dem Löwengraffiti gefertigt. Das Angebot an kulinarischen Genüssen kannte zum "Multikultifest" kein Grenzen. Salzkrustige Sardinen, Calamari aus Portugal und türkische Spezialitäten von scharf bis zuckersüß waren zu kleinen Preisen im Angebot. Auch die Currywurst - superlecker - bei AWO war nachgefragt. Um 15.30 Uhr war es dann soweit: Zur offiziellen Eröffnung  des Festes durch Ralph Noll, Oberbürgermeister Burkhardt Mast-Weisz und Hans Günther Korb  auch diesmal wieder ein Böllerschuss, ausgelöst von Ute Friedrich-Zielas. Mahnende Worte gab es vom OB, unbedingt zur Wahl zu gehen, um ein gutes Demokratieklima zu erhalten. Tanz aus Portugal und Tänzchen von einheimischen Minis lockten die Eltern mit ihren Smartphones vor die Bühne. Gegen Abend wummerte dann die Coverband "shake-a-delic" live, und ab 21.30 Uhr machte Dieter Disco im Saal.