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Wer bettelt da? Es sind junge, hungrige Bleßhühner.

Die jungen Bleßhühner, die zweiten Brut in diesem Jahr, sind schnell zur Stelle,  wenn die Altvögel allerlei Gewürm, Blattwerk und andere" Gaumenfreuden" anschleppen. Überall auf unseren stehenden Gewässern sind diese Vögel, die zu den Rallen gehören,  anzutreffen. Verwechseln kann man sie nur mit dem selteneren Teichhuhn. Das weiße "Schild" auf ihrer Stirn hat ihnen den Namen gegeben.

Alte Bank erhielt neues Kleid mit der Spritzpistole

Die alte Bank stand schon zum Abtransport zu Deponie Solinger Straße bereit. Die "Kleinen", die inzwischen Jugendliche sind,  hatten auf ihr gespielt unter dem Pflaumenbaum. Zum Glück hat die Hausfrau nicht nur den grünen, sondern auch den künstlerischen Daumen. Geschmirgelt,  bis alles schön glatt und sauber ist, dann mit enzianblauer Farbe angepinselt, stand die Bank schon bald im Garten. Aber noch nicht genug  sie sollte zum Kunstwerk werden. Eine Löcherdecke wurde ihr übergeworfen und mit der Spritzpistolenfarbdose "weiß" bekam sie ihren ungewöhnliches Design. Kater und Huhn ( hat sie selbst gehäkelt) warten nun auf das Sommerhoch in friedlicher Eintracht...

Der Sommerflieder lockt mit süßem Nektar

Der "C-Falter". Foto: Hans Georg Müller.Viele hungrige Besucher hat der üppig blühende Sommerflieder im Garten am Ueling. Von nahem Bienenstock gesellen sich die Immen zu den Tagfaltern. Auf dem Foto stellt sich ein Besucher vor, der den Anfangsbuchstaben seines Namens  unter seinen Flügeln trägt . Es ist der "C-Falter". Dieses Exemplar hat gar zerrupfte Flügel (sieht aus wie ein alteds Blatt) und ist wohl einem hungrigem Vogelschnabel durch "Federnlassen" entkommen.  Er ist ein Kosmopolit und fast weltweit anzutreffen.

Gestern war Schlupftag für diese Mosaikjungfer

Das Aussehen der Babylibellen waren wohl Vorbild für die Aliens der Filmindustrie. Diese junge Libelle räkelte sich gestern in Ehringhausen aus der Larvenhülle und sieht ihrem bedrohlichsten Lebensmoment entgegen. Denn die Flügel werden in der nächsten halben Stunde aufgepumpt und sind empfindlich weich. Daher kann und jeder Windstoß  das Flügelpaar verknittern. Würde es dann so aushärten, wäre ein Weiterleben nicht möglich. Der normale Lebenszyclus: Libelle legt Ei, Libellenlarve schlüpft und lebt über ein Jahr (oder länger) in einem Teich, Libellenbaby kriecht aus der Larve, Libellenweibchen  fliegt und legt bald wieder Eier. Diese junge Libelle schaffte jedenfalls gestern - wie einige andere auch - den Abflug vom Teich am Ueling.

Die Schmetterlingszählung des NABU läuft

Foto: Hans Georg MüllerSeit einigen Tagen überfliegt ein relativ großer orangeroter Schmetterling den Garten. Immer wieder ist er schnell vorbei, und die Lust ihn zu bestimmen (sein Name ist „Kaisermantel“ oder „Silberstrich“ – nach dem silbrig schimmernden Band auf der Unterseite) und zu fotografieren wächst. Heute nun landetet er auf dem sonnenbeschienen Schneefelberich. Er zeigte immer seine Unterseite, die Flügel zusammengeklappt. Nun flog er in die Schattenzone und gab auch zögerlich die Oberseite zur Ansicht preis. Gut 500 Zähler der NABU-Schmetterlings-Monitoringszene sind zu Zeit in Aktion, den Bestand dieser gefährdeten Tierart dem Naturschutzbund zu melden.  Die Teilnahme ist über den NABU zu erfahren.

Blumenwiese im Verkehrsstrom der Freiheitstraße

An der Freiheitstraße möchte ich an der Einmündung Alte Freiheitstraße die Straße mittels Fußgängerampel überqueren. Doch sie zeigt Rot, und so fällt mein Blick auf die vielfarbige Blumenrabatte,  die die Hauptstraße teilt. Ich glaube, einige Ampelphasen habe ich glatt übersprungen... Übrigens: Der weiße Strich auf dem Foto ist der Mittelstreifen einer der beiden doppelspurigen Fahrbahnen.

Ein lästiger Einwanderer wird im Lobachtal vernichtet

Da musste etwas geschehen gegen das drusige Springkraut! Vor gut 150 Jahren kam es über England aus Ostindien nach Europa und um die Jahrhundertwende (1900) auch zu uns. Bis zu drei Meter hoch wird die Pflanze und bildet bis 4.300 Samenkörner aus,  die zur Freude der Kinder bei Berührung des Körnerstandes lustig durch die Luft sausen - um dann später neue Pflanzen zu bilden.

Das drusige Springkraut stirbt zum Winter ab. Die im Boden verbleibenden Knollen und Wurzelreste bilden zum neuen Jahr neue Pflanzen, und so haben Nachbarpflanzen keine Chance, in ökologischer Eintracht mit dieser " Pest" zu existieren. Die untere Wasserbehörde mit Dagmar Jaspers hat im renaturierten Lobachtal nun damit begonnen, dem Krautwuchs Einhalt zu gebieten. Mit im Boot ist die Biologische Station untere Wupper, die dort in dieser Woche zwei im Bundesfreiwilligendienst stehende Mitarbeiter einsetzte. Möglichst mit viel Wurzelwerk kann die Pflanze leicht aus dem Erdreich gezogen werden. Wenn schon Samen gereift sind, sollten diese zermahlen oder verbrannt werden; die Restpflanze gehört auf den Kompost. 

Gabelweihe jagte auf der Wuppertalsperre

Immer wieder zieht ein Greifvogel über den Waldungen vor Hammerstein seine Kreise. Er ist größer als unser viel gesehener Mäusebussard.  An den gegabelten Schwanzfedern erkenne ich den Rotmilan. Wegen dieser Federn wird der Vogel auch Gabelweihe genannt. Weltweit ist er eine bedrohte Vogelart und mit etwa 15.000 Brutpaaren in Deutschland auch keine häufige Population mehr. Sein Verwandter, der Schwarzmilan,  ist bei uns nicht oft gesehen, aber weltweit besser vertreten. 
Der Rotmilan ist ein wendiger Flugkünstler und hat unter den Vögeln nur den Habicht und den Uhu zu fürchten. Aber auch Windräder können ihm gefährlich werden. Er jagt meist Kleinsäuger und Vögel. Auf dem Foto stieß er durch die Wasseroberfläche der Wuppertalsperre und erkannte wohl eine Fischmahlzeit...

Vorbereitungen auf eine Ausstellung im Lindenhof

Hans Georg Müller bereitet eine Ausstellung im Neuen LIndenhof vor."Hallo, Herr Fotograf", wurde ich bei einem Spaziergang mit der Fotokamera über den Honsberg von einem älteren Mann begrüßt. Er hatte mich schon oft beobachtet, wie ich vor einer Graffitihauswand oder dem alten Bunker meiner fotografischen Passion frönte. Seit 2016 ist der Ortsteil mein Sujet. Lebensgewohnheiten der "Leute" hier, Graffitihäuser und künstlerische Objekte dort, geschaffen meist von der Künstlergruppe " Ins Blaue". Oder Models in den "Abrißhäusern", alles wird mit der Digikamera erarbeitet. Im Ämterhaus und in der Stadtsparkasse zeigte ich schon Bilder "auf Leine" in einer Vorschau auf größere Formate . In meinem Studio in der Halskestraße 30, wo ich dank der GEWAG Remscheid eine Wohnung zum Atelier machen konnte, kommen nun die größeren Fotografien in die Rahmen, um in Kürze im Neuen Lindenhof ausgestellt zu werden.

Da hat es einer eilig, das Nest zu verlassen

Foto: Hans Georg Müller.20 Tage war der kleine Piepmatz nun schon Nestling in einem Vogelkasten am Ueling. Nun steht er auf dem Nestrand und tritt dem einen oder anderen seiner vier Vogelgeschwistern beim Herausschauen aus dem Einflugloch auf den Kopf. Auch wenn sein Gefieder fast nur grün ausschaut ist er dennoch eine Blaumeise. Noch immer füttern ihn die Vogeleltern mit Raupen und anderen Insekten. Ihr Gezirpe enthält aber auch Locklaute, um den Nachwuchs zum Verlassen des Nestes zu bewegen. Dass es sich um einen Jungvogel handelt, verraten übrigens am Schnabel die gelben Ecken.