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Nicht nur am Ueling ist der Nestbau im Gange

Dompfaff-Pärchen beim Nestbau etc. Foto: Hans Georg Müller.Bis in den ersten Stock reckt sich eine Thuja bei der Nachbarin im Vorgarten. Vor Kurzem hatte sich ein Amselpärchen den Nistplatz ausgesucht und schon Eier ins Nest gelegt . Bedauerlicherweise beobachteten Rabenkrähen die werdende Amselfamilie und stahlen die gelegten  Eier unter vehemnten Flugangriffen der  Amseleltern. Nun haben seit einigen Tagen ein Dompfaffpärchen den Nistplatz übernommen. Es wird noch an der Verbesserung der Nestarchitektur gebaut (Foto), und ein kleines Liebesspiel zwischendurch durfte nicht fehlen .

Die falsche Maus tappte in die Falle

Wühlmaushügel im Zierrasen sind ein Ärgernis. Also stellte die Gärtnerin eine Lebendfalle auf, mit Nutella bestückt, und Stunden später klappte die Fallentür zu. Drinnen saß ein kleines Etwas,  regendurchnässt und etwa sechs Zentimeter lang (ohne Schwanz),  mit großen Ohren und dunklen schwarzen Augen. Dem Naturbuch nach zu urteilen war es wohl eine Gelbhalsmaus. Oder doch eine Waldmaus? Im Trinkglas saß sie kurze Zeit später völlig entspannt .vor der Kamera,  immer mal wieder sich putzend und die Nässe ablutschend. 
Die Gelbhalsmaus gilt als "Forstschädling" und ist hilfreich beim verbreiten von Sämereien. Gerne nagt sie an Kabeln und verbreitet einen schädlichen Virus. Im Garten des Nachbarns lebt sie weiter.  

Ohne Schwanzfedern ist erst mal Flugpause

Noch immer tobt besonders im Lager der Amseln der Kampf um die Weibchen und die Festlegung der Brutreviere. Die Amsel oder auch Schwarzdrossel auf dem Foto ist dabei allerdings außer Gefecht gesetzt worden. Irgendwer, war es die Katze oder der Sperber, hat ihr die Schwanzfeder gekappt, so dass sie im Flug nicht mehr richtig steuern kann.  Wohl acht bis zehn Wochen wird der Vogel auf neue Schwanzfedern warten müssen.

Tulpen nicken traurig mit den Köpfen

Sind es die vorgezogenen Eisheiligen des Monats Mai, die jetzt die Nächte frostig  bei uns gestalten? Dem Gartenliebhaber kommt es so vor. Auch manche Blütenstände sind dieses Jahr mit ihrem Austrieb  zu früh dran. Vorige Nacht hat es die Kiwi erwischt; fast alle Blätter sind erfroren. Die Azaleenblüten sind braun, und viele Blüher, darunter auch die Tulpen, lassen nach nächtlichem Froist die Blütenkelche hängen. Hortensienblätter sind welk, und der Sommerflieder zeigt noch am Mittag geknicktes Laub.

Der Jupiter, oder: Größe kommt auf den Standpunkt an

Der kleine Punkt auf 5 Uhr rechts unter dem MOnd ist der Juipiter. Darin hätte die Erde 1000 Mal Platz. Foto: Hans Georg MüllerGrell reflektiert der Mond die Sonnenstrahlen auf Remscheid. Rechts "auf fünf Uhr" steht daneben ein kleiner heller Punkt - der Jupiter. Von der Erde ist der Mond im Mittel 350.000 Kilometerm entfernt und hat einen Durchmesser von fast 3.500 km und somit ein eindruckvolles Objekt  Stände der "Jupi" an der Stelle des Mondes,  wären es von seiner Oberfläche nur 210.000 Kilometer zur Erde, denn der Planet hat einen Durchmesser von 140.000 Kilometer. Im Mittel ist er etwa 780 Millionen Kilometer von uns entfernt, und die Erde würde fast 1000 Mal in seinen "Leib" passen. Fazit: Die Größe kommt immer auf den Standpunkt an. 

Was am Remscheider Himmel so seine Kreise zieht

Einen Sperber konnte ich im Eschbachtal ins Bild nehmen. Er war wohl auf Mäuseschau. Oft sind seine Beute auch fast gleich große Ringeltauben. In den vergangenen 14 Tage waren am Himmel viele Mäusebussarde zu beobachten; sie waren auf "Verlobungsflug", und dabei attackierten sich die männlichen Bewerber recht häufig. Über Ehringhausen drehte auch ein Rotmilan seine Runden; er wird auch „Gabelweihe“ genannt und ist weltweit in seinem Bestand gefährdet. Der Turmfalke, auch "Rüttelfalke" genannt, ist häufig am Hauptbahnhof Remscheid zu sehen; er findet Nistmöglichkeiten an der ehemaliger Thyssen-Architektur.

Halskestraße: Hauswand als Projektionsfläche

Hauswand wird zur Leinwand umgearbeitet. Foto: Hans Georg Müller.Die " Kunsthäuser" Halskestraße 14, 16 und 18 stehen immer noch. Nach früheren Planungen sollten sie eigentlich abgerissen werden. Nun entsteht dort eine weitere Kunstfläche. Diesmal senkrecht: Die Hausflächen sollen künftig bei Kunstaktionen als Projektionswand dienen für Beamer oder Projektoren. Fenster wurden zugemauert, kleine Graffiti-Kunstwerke verschwanden auf diese Weise. Die derzeit noch farbige Hauswand soll hell gestrichen werden. Man darf gespannt sein, was wann als erstes über die Wände flimmern wird.

Im Hammertal gingen die Taschenlampen an

Fotos: Hans Georg Müller.Gut 30 Naturfreunde, wohl die Hälfte davon Kinder, folgten der Einladung des NABU Remscheid (Naturschutzbund Deutschland) zu einer nächtlichen Exkursion ins Hammertal. Die Expeditionsleitung hatte Anja You, die "barfuß" den Weg zum Feuersalamander finden sollte. Am Parkplatz Tyrol wurden die Schuhe der Naturfreunde zunächst mit einem Desinfektionsmittel eingestäubt, um einem für Salamander tödlichen Pilz (Batrachochytrium salamandrivorans) den Garaus zu machen. Besonders in Belgien und den Niederlanden hat dieser Schädling weite Populationen des Feuersalamanders hinweggerafft. Nachts und bei Regenwetter ist der Lurch, auch Regenmolch oder Feuermolch genannt, unterwegs. Aber Trockenheit ist es nachts in den Tälern zu entdecken wie der kleine Molch links im Bild. . Im nahen Siepen fischte die Biologin Anja You eine Salamander-Larve, um sie der Gruppe zu zeigen. Ein schwangeres Weibchen fand sie kurze Zeit später; es war wohl auf dem Weg zur Ablage in den Eschbach. Die Art ist bei uns noch nicht gefährdet, aber besonders geschützt.   

Erst links, dann rechts, dann geradeaus!

Ein gutes Dutzend kleiner Verkehrsteilnehmer und deren Anhang machten sich auf dem Honsberg mit den Regeln im Straßenverkehr vertraut. Die Polizei hatte eingeladen und war durch einen freundlichen Herrn in Uniform vertreten. Auf dem Bürgersteig ging es zu einer Kreuzung. Dort wurde die Grenze von Steig und Straße deutlich gemacht. Wer an der Kante steht und "rüber" wolle, müsse gehörig "Achtung" vor dem Straßenverkehr haben und erst nach Links, dann nach Rechts sehen und die Straße erst überqueren, wenn keine Autos nahen, war die klare Botschaft.
Ein großes Problem für die " Kleinen" ist ihre Körpergröße; Erwachsene versperren ihnen oft die Sicht. "Die Erwachsenen bitte alle hinhocken!", bat der Polizist, und so hatten die "Großen" auf einmal die Perspektive der "Kleinen" und mussten sich erstmal um einen freien Blick bemühen.
Der Bürgersteig ist auch nicht immer sicher, da es Einfahrten gibt, die beachtet werden müssen .Die Erklärungen der Polizei waren gut und kindgerecht. Aber noch wichtiger ist für Kinder das tägliche gute Beispiel der Erwachsenen, ihre Umsicht im Straßenverkehr.