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Da hat es einer eilig, das Nest zu verlassen

Foto: Hans Georg Müller.20 Tage war der kleine Piepmatz nun schon Nestling in einem Vogelkasten am Ueling. Nun steht er auf dem Nestrand und tritt dem einen oder anderen seiner vier Vogelgeschwistern beim Herausschauen aus dem Einflugloch auf den Kopf. Auch wenn sein Gefieder fast nur grün ausschaut ist er dennoch eine Blaumeise. Noch immer füttern ihn die Vogeleltern mit Raupen und anderen Insekten. Ihr Gezirpe enthält aber auch Locklaute, um den Nachwuchs zum Verlassen des Nestes zu bewegen. Dass es sich um einen Jungvogel handelt, verraten übrigens am Schnabel die gelben Ecken.

"Libellenkrieg" über dem Gartenteich

Die warme Maiensonne macht die Libellen putzmunter. Den Gartenteich am Ueling wollen zurzeit zwei Arten für sich beanspruchen, um ihre Nachkommenschaft zu sichern . Das Vierfleck- und das Plattbachlibellenweibchen sind etwa gleich groß, wobei das Vierfleck-Weibchen die Jägerin ist . Immer wieder verscheucht es die Rivalin weit weg in den nächsten Garten. Aber immer wieder kehrt die andere zurück. Auch das Vierfleck-Männchen wird attackiert, ist aber gelassener und geht sogar zum Gegenangriff über. Der "Kampf" geht schon über Stunden und der Ausgang ist fraglich. Im Vorjahr hatte die Vierflecklibelle den Teich erobert.

Die Sitzbank ist wieder da - doch wie lange?

Die neue Bank im Lobachtal. Foto: Hans Georg Müller.Im Lobachtal nahe den Lobach-Seen stand vor etwa einem halben Jahr eine schöne Bank. Eines Tages war sie weg - geklaut. Sie kostete dem Steuerzahler mit Montage wohl etwas unter 1000 Euro.  Nun staunten die Hundeführer über den Ersatz: Die neue Bank - in gleicher Machart - ist leider nur unzureichend mit zwei dünnen Flacheisen gegen Diebstahl gesichert. " Da nehme ich den passenden Schraubenzieher" , sagte der Hundeführer , "und habe eine neue Bank für meinen Garten."  Tut er nicht; er ist ehrlich. Aber vielleicht wäre es besser gewesen, bei der Holzaktion ganz nahe am Standort der Bank vor einigen Monaten in einen der abgesägten Baumstämme von etwa einem Meter Durchmesser ein paar Sitzkerben zu sägen - und fertig. Den Stamm hätte gewiss keiner geklaut...

Was einmal eine große Buche werden will...

Der Waldboden ist zurzeit übervoll mit kleinen, etwa zwölf Zentimeter hohen Pflänzchen, Meist unter Rotbuchen (benannt nach der Holzfarbe) zu finden, die bis zu 300 Jahre alt werden können. Die Pflänzchen sind keimende Buchecker mit ihren ersten Blättern (Foto rechts). Die Samen ("Ecker") wurden früher gerne gesammelt, um damit die Küche zu bereichern. Das Mehl kann verbacken werden, und geröstet geben sie Salaten ein pikantes Aroma. Sie schmecken im Herbst auch roh frisch-nussig, wobei man aber nur wenige verzehren sollte , da das enthaltene Gift Fagin (Nabu-Bericht) Bauchschmerzen verursacht..2016 war wohl ein gutes Buchenjahr. Der Förster spricht von "Vollmast" - für Wildschweine ein üppiges Nahrungsangebot. In der Nacht, bevor diese Fotos gemacht wurden, hatte eine Rotte Wildschweine mal wieder die Drosselwiese und die Wege im Forstgut auf Ehringhausen aufgesucht und ihre Spuren hinterlassen..

Nicht nur am Ueling ist der Nestbau im Gange

Dompfaff-Pärchen beim Nestbau etc. Foto: Hans Georg Müller.Bis in den ersten Stock reckt sich eine Thuja bei der Nachbarin im Vorgarten. Vor Kurzem hatte sich ein Amselpärchen den Nistplatz ausgesucht und schon Eier ins Nest gelegt . Bedauerlicherweise beobachteten Rabenkrähen die werdende Amselfamilie und stahlen die gelegten  Eier unter vehemnten Flugangriffen der  Amseleltern. Nun haben seit einigen Tagen ein Dompfaffpärchen den Nistplatz übernommen. Es wird noch an der Verbesserung der Nestarchitektur gebaut (Foto), und ein kleines Liebesspiel zwischendurch durfte nicht fehlen .

Die falsche Maus tappte in die Falle

Wühlmaushügel im Zierrasen sind ein Ärgernis. Also stellte die Gärtnerin eine Lebendfalle auf, mit Nutella bestückt, und Stunden später klappte die Fallentür zu. Drinnen saß ein kleines Etwas,  regendurchnässt und etwa sechs Zentimeter lang (ohne Schwanz),  mit großen Ohren und dunklen schwarzen Augen. Dem Naturbuch nach zu urteilen war es wohl eine Gelbhalsmaus. Oder doch eine Waldmaus? Im Trinkglas saß sie kurze Zeit später völlig entspannt .vor der Kamera,  immer mal wieder sich putzend und die Nässe ablutschend. 
Die Gelbhalsmaus gilt als "Forstschädling" und ist hilfreich beim verbreiten von Sämereien. Gerne nagt sie an Kabeln und verbreitet einen schädlichen Virus. Im Garten des Nachbarns lebt sie weiter.  

Ohne Schwanzfedern ist erst mal Flugpause

Noch immer tobt besonders im Lager der Amseln der Kampf um die Weibchen und die Festlegung der Brutreviere. Die Amsel oder auch Schwarzdrossel auf dem Foto ist dabei allerdings außer Gefecht gesetzt worden. Irgendwer, war es die Katze oder der Sperber, hat ihr die Schwanzfeder gekappt, so dass sie im Flug nicht mehr richtig steuern kann.  Wohl acht bis zehn Wochen wird der Vogel auf neue Schwanzfedern warten müssen.

Tulpen nicken traurig mit den Köpfen

Sind es die vorgezogenen Eisheiligen des Monats Mai, die jetzt die Nächte frostig  bei uns gestalten? Dem Gartenliebhaber kommt es so vor. Auch manche Blütenstände sind dieses Jahr mit ihrem Austrieb  zu früh dran. Vorige Nacht hat es die Kiwi erwischt; fast alle Blätter sind erfroren. Die Azaleenblüten sind braun, und viele Blüher, darunter auch die Tulpen, lassen nach nächtlichem Froist die Blütenkelche hängen. Hortensienblätter sind welk, und der Sommerflieder zeigt noch am Mittag geknicktes Laub.

Der Jupiter, oder: Größe kommt auf den Standpunkt an

Der kleine Punkt auf 5 Uhr rechts unter dem MOnd ist der Juipiter. Darin hätte die Erde 1000 Mal Platz. Foto: Hans Georg MüllerGrell reflektiert der Mond die Sonnenstrahlen auf Remscheid. Rechts "auf fünf Uhr" steht daneben ein kleiner heller Punkt - der Jupiter. Von der Erde ist der Mond im Mittel 350.000 Kilometerm entfernt und hat einen Durchmesser von fast 3.500 km und somit ein eindruckvolles Objekt  Stände der "Jupi" an der Stelle des Mondes,  wären es von seiner Oberfläche nur 210.000 Kilometer zur Erde, denn der Planet hat einen Durchmesser von 140.000 Kilometer. Im Mittel ist er etwa 780 Millionen Kilometer von uns entfernt, und die Erde würde fast 1000 Mal in seinen "Leib" passen. Fazit: Die Größe kommt immer auf den Standpunkt an.