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(Sozialer) Wohnungsbau statt leerstehender Kaserne?

Was wird aus der alten Polizeikaserne an der Uhlandstraße?“, fragte der Waterbölles am 21. Juli 2008. Zitat: „Im Januar 2007 waren Gerüchte aufgekommen, die Polizei wolle sich in Remscheid kleiner setzen und liebäugele mit einem Umzug zum zentral gelegenen Hauptbahnhof. Tatsache ist: Im Wuppertaler Polizeipräsidium würde man die Polizeiinspektion Remscheid gerne in einem moderneren Gebäude sehen. Das aber scheint bislang noch nicht gefunden worden zu sein. Oder ist der Plan aus finanziellen Gründen / auf Anweisung des Innenministeriums NRW fallen gelassen worden? Jedenfalls ist von einem Umzug seitdem keine Rede mehr…“

Nun hat die Remscheider SPD die Frage in ähnlicher Form erneut gestellt: „Wohnen und Leben im Gebäude der Polizei, was halten die Remscheiderinnen und Remscheider davon?“ Bereits 2013 habe die SPD in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid nach möglichen Plänen für das Gebäude gefragt. „Schon damals wurde der Verfall des Gebäudes der ehemaligen Polizeikaserne immer offensichtlicher. Das Land investiere nur, wenn Mieter in Sicht sind, so die Aussage des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) m August 2013. „Auf eine erneute Anfrage beim BLB NRW liegt uns nun eine Antwort vor“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. „Nach wie vor ist ein Teil des Gebäudes an die Polizei Remscheid vermietet. Eine Fläche von mehr als 2.500 qm stehen leer. Zurzeit wird seitens der BLB eine Marktanalyse erstellt, und anschließend soll über das weitere Vorgehen entschieden werden“. Die SPD meint, aus der ehemaligen Polizeikaserne könnten zum Beispiel schöne Wohneinheiten entstehen, wenn die Denkmalschützer diesen Plänen offen gegenüberstünden.

Landeszuschüsse zum Neubau von Mietwohnungen

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 2.März hat die SPD-Fraktion nach den städtischen Maßnahmen zum Wohnraumförderungsprogramm 2014-2017 des Landes NRW gefragt. Das Land NRW hat für das Programm 2017 insgesamt 369.300.000 Euro bewilligt zur Förderung der Neuschaffung von Mietwohnungen inkl. Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber. Davon werden der Stadt Remscheid  6,4 Millionen Euro bereitgestellt. Zudem erhält die Stadt Remscheid Fördermittel für investive Maßnahmen im Bestand in Höhe von 523.000 Euro, zusammen also 6.923.000 Euro. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf: „Erfreulich für Remscheid ist, dass die Stadt im Vergleich zu den beiden Nachbargemeinden und zum Durchschnitt in NRW für die Neuschaffung von Mietwohnungen ein deutlich höheres Pro-Kopf-Budget erhält.“ Von der Vewrwaltung möchte die Fraktion jetzt gerne wissen, welche Maßnahmen aus dem Budget finanziert werden sollen, welche Beratungsangebote die Stadt Remscheid im Bereich der Wohnraumförderung unterhält und wie hat sich die Bewilligung von Fördermitteln für die Wohnraumförderung von seit 2007 bis heute entwickelt hat.

Hilfe für die Wohnungsnotfallhilfe der Caritas

Pressemitteilung der AG Migration & Vielfalt der SPD Remscheid

Am Nikolaustag besuchten im Dezember Mitglieder der AG Migration & Vielfalt der Remscheider SPD das Tagescafé der Wohnungsnotfallhilfe der Caritas an der Schüttendelle. Anlass dieses Besuches war, dass ein Mitglied der Alevitischen Gemeinde Remscheid zum Gedenken an einen verstorbenen Angehörigen Lebensmittel für die Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtiung gespendet hatte. „Hierbei handelt es sich um einen alten türkischen Brauch, den wir nach und nach in unsere neue Heimat Remscheid überführen möchten.“ so Yurdi Kaya, die Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Migrationshintergrund. Erfreut ist sie darüber, dass das damalige Beispiel ihrer Mutter Schule gemacht hat. Denn in den Wochen danach haben mehrere Mitglieder der Alevitischen Gemeinde ebenfalls Lebensmittel für das Tagescafé der Caritas gestiftet, die Menschen ohne Obdach mit Lebensmitteln versorgt.

Am Dienstag, 28. Februar, um 13 Uhr wird die AG Migration & Vielfalt den Tagestreff ein zweites Mal besuchen. Dann wird ein regelmäßiger Besucher des Tagestreffs Einblick geben in seine Lebensgeschichte. Und Yurdi Kaya will die Privatpersonen und Einrichtungen vorstellen, die den Tagestreff künftig regelmäßig mit Lebensmittelspenden unterstützen möchten. Auch für die AG Migration & Vielfalt ist die Unterstützung des Tagestreffs ein fester Bestandteil ihrer Arbeit geworden. „Wir sind für Menschen da, die in Not sind. Wir machen keine Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.“ so Yurdi Kaya.

Hospizarbeit und palliative Versorgung in der Region

Pressemitteilung der bergischen Hospizgruppen
Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen

Das ‚Netzwerk Ambulante Hospizarbeit‘, zu dem sich vier die bergischen Hospizgruppen Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen zusammengeschlossen haben, hat eine neue Broschüre zum Thema „Hospizarbeit und Palliative Versorgung“ herausgegeben. Darin stellen die Dienste ihre Angebote vor. Im Adressverzeichnis sind wichtige Ansprechpartner für eine palliative Versorgung aufgeführt. Darüber hinaus werden in der Broschüre wesentliche Gesichtspunkte von Hospizarbeit und palliativer Versorgung erläutert und die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt. „Wenn Menschen mit den Begriffen ‚Hospiz‘ und ‚Palliativ‘ konfrontiert werden, sind Angst und Unsicherheit oft die vorherrschenden Gefühle. Was bedeutet es, wenn sich der Krankheitszustand verschlechtert und der Arzt zu einer palliativen Versorgung und Hospizbegleitung rät?“ heißt es im Vorwort.

Das Informationsheft ist bei den vier Hospizgruppen kostenlos erhältlich. Diese arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, und bieten auch in diesem Jahr wieder einen gemeinsamen Hospiz-Befähigungskurs an, der am 12. Mai startet. Kontakt und weitere Informationen:

  • Hospizgruppe Hückeswagen                                            Tel. 02192/9334858
  • Ambulantes Ökumenisches Hospiz Radevormwald        Tel. 02195/684936
  • Ökumenische Hospizgruppe Remscheid                          Tel. 02191/ 464705
  • Hospizverein Wermelskirchen e.V.                                   Tel. 02196-888340:
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Wie ist es um P&R-Parkhaus und Aufzug bestellt?

v. li. n. re. Otto Mähler, Thomas Judt und Gina Osthoff. Archivfoto: Lothar KaiserAlle paar Monate ist es in der Öffentlichkeit ein Thema: Das P&R-Parkhaus könnte innen angenehmer riechen (Foto rechts: Ortstermin mit dem WDR im Mai 2013) und der Aufzug Remscheider am Hauptbahnhof könne häufiger funktionieren. Im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 28. Februar möchte die SPD-Fraktion nun von der Verwaltung wissen, wie häufig im vergangenen Jahr das Treppenhaus des P+R Parkhauses am Hauptbahnhof gesäubert wurde, wie oft der Aufzug des Parkhauses aufgrund von Vandalismus im vergangenen Jahr instand gesetzt werden musste, wie oft konnte der Aufzug aufgrund von technischen Störungen nicht genutzt werden konnte und wie viel diese Maßnahmen gekostet haben. Gerade in Bezug auf die geplante Nutzung des Parkhauses für die Besucher des neu erbauten Kinos und das Ziel der Stadt, für Pendler nach Düsseldorf, Köln und ins Ruhrgebiet attraktiv zu werden, sei der SPD-Fraktion an einem attraktiven Parkhaus im Bereich des Hauptbahnhofes gelegen.

Ihre Beweggründe nannte die CDU bisher noch nicht

Vorbemerkung: Schön, wenn Politiker den Wählern Orientierung geben können. Und wenn sie mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg halten. Ist die eigene Meinung noch nicht gefestigt, können Anfragen an die Exekutive helfen. Auf kommunaler Ebene sind das die Verwaltungen.
Ich habe längst aufgehört, die Anfragen der Lokalpolitiker zu zählen, mit denen sich im Rathaus allzu viele allzu lange beschäftigen müssen – vom Sachbearbeiter über den Amtsleiter bis zum Dezernenten und Oberbürgermeister. Anfragen, die die Verwaltung in ihren wirklichen Aufgaben lähmen, ohne zu neuen Erkenntnissen zu führen. Denn die einzige Aufgabe vieler Anfragen, mit denen die Ratsgruppen und Fraktionen die Verwaltung beschäftigen, besteht darin, im öffentlichen Diskurs Themen zu belegen, den Eindruck zu erwecken, als kümmere man sich gerade um dieses eine Thema ganz besonders.
Das kann man populistisch nennen, aber auch scheinheilig. Vor allem dann, wenn Fragen gestellt werden, auf die der Fragesteller die Antwort längst selbst kennt oder kennen sollte. Weil er an voraufgegangenen Debatten / Beschlüssen selbst beteiligt war oder weil er seine Erinnerungen über die Protokolle der betreffenden Ausschüsse leicht hätte auffrischen können. Aber, wie gesagt, Erkenntnisgewinn zur Meinungsbildung ist (leider) das Ziel vieler Anfragen nicht. Ein Beispiel gefällig?

Planung für großes Sport- und Spielfest hat begonnen“ überschrieb der Waterbölles am 11. November 2016 seinen Bericht über die Sitzung des Integrationsrates, in der Alexa Bell (CDU) für diesen Plan des Integrationsrates so geworben hatte: „Jeder, der hier sitzt, muss zehn Leute im Rücken haben, damit wir das auch hinkriegen!“ „Helfende Hände und weitere Ideen“ wünschte sich damals auch Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Integrationsrates. Der Waterbölles damals: „Für den 2. Juli 2017 plant der Integrationsrat der Stadt Remscheid, gestützt auf das Sportamt der Stadt und den Sportbund Remscheid, im Stadion Reinshagen ein großes Internationales Sport- und Spielfest, und alle Migrantenvereine in Remscheid seien herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Sportamtsleiter Martin Sternkopf hatte damals berichtet, ein internationales Catering sei geplant, Sportflächen für Kinder, internationale Tänze und die Vorstellung eher wenig bekannter (Rand-) Sportarten.

Zur Sitzung des Sportausschusses am kommenden Mittwoch legt die Verwaltung nunmehr der Politik eine Mitteilung vor, in der sie fünf Fragen der CDU-Fraktion beantwortet. Darin wird zunächst ausführlich die Entstehungsgeschichte dieses Vorhabens beschrieben:

„Der Integrationsrat der Stadt Remscheid erwog in seiner Sitzung am 22.10.2015, eine eigene Sportveranstaltung zu veranstalten, und bat den Fachdienst Sport und Freizeit der Stadt Remscheid und den Sportbund Remscheid um Unterstützung bei einer Realisierung im Jahr 2016. In einem Arbeitsgespräch zwischen der Vorsitzenden des Integrationsrates, dem Sportbund und Vertreterinnen des Fachdienstes Sport und Freizeit wurde dem Integrationsrat die Unterstützung bei der Durchführung unter der Bedingung zugesagt, dass hierfür keine Haushaltsmittel der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen. Die Kosten des Integrationssportfestes sollen durch Spenden finanziert werden, die der Integrationsrat einwirbt.
Aufgrund von Terminschwierigkeiten in 2016 beim Integrationsrat und bei Sportvereinen wurde am 19.4.2016 vom Integrationsrat eine Durchführung verworfen und in Abstimmung mit dem Fachdienst Sport und Freizeit auf den 2.7.2017 festgelegt. Der Sportbund wies darauf hin, dass er diesen Termin nicht wahrnehmen könnte, bei der Vorbereitung aber helfen würde.
Im September 2016 wird mitgeteilt, dass die Stadtsparkasse Remscheid in Zusammenarbeit mit dem  Sportbund Remscheid am 24.6.2017 ein Familienfest plant.“

Und damit zu den Fragen der CDU:

  • Der Integrationsrat hat beschlossen, mit Hilfe des Sportamtes ein Integrationssportfest zu veranstalten: Was sind die konkreten Inhalte dieser Veranstaltung?

Antwort der Verwaltung: „Der Integrationsrat hat einstimmig beschlossen, ein Interkulturelles Sport- und Spielefest unter Mitwirkung des Sportbundes und es Sportamtes zu organisieren. Die Hauptmotive sind die Multikulturalität und  die Sportarten, die in Remscheid angeboten werden, im Rahmen eines feierlichen Tages  kennenzulernen. Weitere Gestaltungen werden in den Arbeitsgruppen vorbereitet und durch die Mitglieder des Integrationsrates begleitet.“

  • An welchen Teilnehmerkreis richtet sich die Veranstaltung?

Antwort der Verwaltung: Die Veranstaltung richtet sich an alle Remscheiderinnen und Remscheider und deren Kinder.

  • Richtet sich das Integrationssportfest vor allem an ausländische Mitbürger muslimischen Glaubens?

Antwort der Verwaltung: Nein.

  • Entstehen der Stadt Remscheid hierdurch Kosten? Wenn ja, wie hoch sind diese?

Antwort der Verwaltung: Durch das Dezernat 2 der Stadt Remscheid wurde bereits zu Beginn der Planung darauf hingewiesen, dass keine Haushaltsmittel für eine derartige Veranstaltung zur Verfügung stehen. Eine Unterstützung der Veranstaltung durch den Fachdienst Sport und Freizeit wurde wie bei vergleichbaren Veranstaltungen des Jugendrates, von Stadtteilinitiativen, Ferienangeboten für Jugendliche in der Planung, bei der Genehmigung und durch die Zurverfügungstellung von Sport- und Spielgeräten zugesagt.

  • Wer beteiligt sich an der Durchführung? Welche Ämter, Vereine und / oder anderen Institutionen sollen an diesem Integrationssportfest teilnehmen?

Antwort der Verwaltung: Die Organisation der Durchführung obliegt dem Veranstalter Integrationsrat der Stadt Remscheid. Der Fachdienst Sport und Freizeit und der Sportbund unterstützen bei der Realisierung im Rahmen ihrer Aufgaben und Möglichkeiten. Inzwischen wird mit den Mitgliedern des Integrationsrates und des Fachdienstes Sport und Freizeit über eine Verschiebung des Termins auf den 17. September 2017 gesprochen. Der Integrationsrat hofft, dass der Sportbund, der im Oktober 2016 wegen eines privaten Grundes seine Teilnahme für den 2.7.2017 nicht zusagen konnte, durch die Verschiebung des Termins wieder gewonnen werden kann. Danach wird sich zeigen, welche Sportarten und welche Sportvereine noch mitmachen werden.

  • Wie ist die Kommunikation zwischen Sportbund und Sportamt im Vorfeld der beiden für den Sommer geplanten Großveranstaltungen, die zeitlich dicht aufeinander folgen, gelaufen?

Antwort der Verwaltung: Bereits am 20.1.2016 fand ein erstes Vorbereitungsgespräch für ein Integrationssportfest des Integrationsrates statt, an dem der Sportbund Remscheid und der Fachdienst Sport und Freizeit teilnahmen. Die weiteren Planungen und Abstimmungen fanden in Abstimmung der drei Institutionen statt. Im Integrationsrat wurde von der Vorsitzenden Frau Ankay-Nachtwein über den jeweils aktuellen Stand regelmäßig informiert.

Waterbölles: Die Antworten der Verwaltung liegen der CDU-Fraktion seit der vergangenen Woche vor. Sie dürfte bis Mittwoch genügend Zeit haben, daraus Honig zu saugen. Man darf also gespannt sein auf ihren Erkenntnisgewinn. Oder auf die Erhellung des eigentlichen Erkenntnisinteresses, des Subtextes sozusagen. Der öffentliche Teil der Sportausschusssitzung beginnt um 17 Uhr im Seminarraum der Sporthalle Neuenkamp.

Erstes "Patentreffen" im F(l)air-Weltladen

Pressemitteilung der Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V.

Am Dienstag, 21. Februar, treffen sich um 19 Uhr im F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen, Gertenbachstr. 17, zum ersten Mal Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Möglichkeit informieren wollen, Flüchtlinge aus Lüttringhausen  in ihrem Alltag zu begleiten. Eingeladen sind nicht allein Festentschlossene, sondern auch Freiwillige, die sich gern orientieren möchten und auf ihre Fragen Anworten suchen. Der Aufruf, sich zu engagieren, hat sich aus Beobachtungen ergeben, die bereits engagierte Freiwillige in den letzten Monaten gemacht haben. Sie wurden durch Erfahrungen aus der Umgebung bei den Lüttringhauser Gesprächen im November 2016 bestätigt. Wenn Integration gelingen soll, brauchen Flüchtlinge Menschen, die als "aktive Nachbarn" das Deutsch sprechen üben, auf Versorgungslücken aufmerksam werden und Wege zur Hilfe vermitteln, die Hilfestellung geben, amtliche Schreiben zu verstehen und gegebenenfalls Nachfragen bei Behörden unterstützen. Neben Gastgeber Johannes Haun von der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen stehen Barbara Schulz vom Verein BAF (Begegnen - Annehmen - Fördern) und Laura Pires Rodrigues von den Schlawinern zum Gespräch bereit.

Getragen wird die Initiative, Patenschaften für Flüchtlinge zu übernehmen, von der "Lüttringhauser Flüchtlingshilfe" - einer Aktionsgruppe, zu der sich Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer, die in Lüttringhausen freiwillig Deutsch unterrichten, mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, den Schlawinern, der BAF, dem Kommunalen Integrationszentrum Remscheid, dem Evangelischen Kirchenkreis Lennep  und der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen zusammen geschossen haben, um koordiniert Unterstützung anzubieten.

Spaß ohne Alkohol ist besser als Zudröhnen

‚Buddys‘ gegen Alkohol, wo Gespräch noch möglich ist“, überschrieb der Waterbölles am 28. Januar 2016 einen Bericht über die neun frisch geschulten Buddys, die Bernd Liebetrau, Leiter der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werks Remscheid, und Sandra Schwabe vom städtischen Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen damals den lokalen Medien vorgestellt hatte. Die gleiche Überschrift könnte auch über diesem Bericht stehen. Zum siebten Mal (seit 2012) nehmen in diesem Jahr Studenten/innen aus Wuppertal (innerhalb eines studienbegleitenden Praktikums) und Schüler/innen des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs (als Ehrenamtliche) an dem Remscheider „Buddy“-Projekt teil, acht Frauen und drei Männer. Von der Uni Wuppertal kommen Jonas Kruse, Jessica Förster, Bianca Förster, Lisa Pastors und Michaela Böhme, vom Käthe-Kollwitz-Berufskolleg Leonie Masuth, Kevin Wientzek, Svenja Leonhardt, David Voges, Elena Joost und Cathrin Melzer. Aauf ihre Einsätze gegen zu großen Alkoholkonsum von Jugendlichen wareen sie im 2. Halbjahr 2016 sieintensiv vorbereitet worden. Jetzt steht der erste Einsatz kurz bevor –  die „Antidrogen-Disco“ am Freitag, 24. Februar, im Zelt des Lenneper Karnevalsgesellschaft. Und zwei Tage später, vor dem Rosenmontagszug, von 10 bis 14.11 Uhr, dann der zweite.

„Buddys“, das sind die Freunde, die Kumpels. Dementsprechend treten sie bei ihrer besonderen Art der Alkoholprävention Jugendlichen auf Augenhöhe gegenüber. Nicht als Besserwisser, sondern als Ratgeber, Konflikte vermeidend, die Jugendlichen über ihren Konsum zum Nachdenken anregend. Auch mit ein paar „Giveaways“. Motto: Spaß haben ohne Alkohol und Drogen ist besser als Zudröhnen! Und wenn mehr als ein guter Ratschlag, sondern echte Hilfe gefordert ist, können sich die Buddys, unterwegs als Zweier-Team, stets an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes wenden, die am Rosenmontag in Lennep im Einsatz sind, wie Arndt Liesenfeld vom städtischen Ordnungsamt bestätigte. Er schätzt die Buddys ebenso wie Gunther Brockmann. Der Vorsitzende der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V. berichtete beim Pressetermin am vergangenen Mittwoch von Eltern, die den Jugendschutz offenbar nicht kennen oder nicht ernst nehmen. Denn es gingen bei ihm zunehmend Anfragen ein, ob zum Karnevalfeiern im Zelt nicht auch eigene Kinder unter 16 Jahren mitgebracht werden dürften. Brockmann: „Das geht natürlich gar nicht!“ Auch die so genannten Muttizettel würden am Zelteingang von den Ordnungskräften nicht akzeptiert. (Auf dem Muttizettel überträgt der/die Erziehungsberechtigte die Aufsicht über sein minderjähriges Kind einem anderen Erwachsenen.)

Zur „Feierkultur“ von Jugendlichen gehören außer Alkohol und Zigaretten in zunehmendem Maße auch Canabis und Amphetamine („Speed“), berichtete Bernd Liebetrau. Das sei eine besonders ungesunde Mischung, lege sich der künstliche Suchtstoff doch über den Alkohol und verhindere eine noch halbwegs reale Selbsteinschätzung der körperlich-geistigen Lage. Auch dies thematisieren die Buddys gegenüber Gleichaltrigen, wenn sie in ihrem Konsum wenig wählerisch erscheinen. Im vergangenen Jahr waren es 14 stark unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehende Jugendliche, denen in der im Röntgen-Museum eingerichteten „Jugendschutzstelle“ geholfen werden musste. Eine gegenüber den Rhein-Metropolen Düsseldorf und Köln vergleichsweise kleine Zahl. Das gilt auch für die 33 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr wegen einer Alkoholvergiftung im Sana-Klinikum Remscheid behandelt werden mussten. (Weiterhin besteht eine Vereinbarung zwischen der Sana-Klinik und der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes zwecks Ansprache der betroffenen Eltern. Dies habe 2016, so Liebetrau, zu acht Einzelberatungen bzw. Gruppengesprächen mit Eltern und Jugendlichen geführt. Hinzu kommen als weitere Schnittstellen, um Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum frühzeitig zu erreichen, Jugendberufshilfe, Ärzte, Schulsozialarbeit und Justiz.)

Dieses Netzwerk gegen den Alkohol-/Suchtmissbrauch bei Jugendlichen ist inzwischen auch bei der Landesregierung anerkannt. Liebetrau hofft deshalb darauf, dass der Antrag auf Förderung aus Mitteln der „Aktion Sucht“, den er im Mai stellen will, positiv beschieden wird. Das könnte dem Remscheider Projekt zu 53.000 Euro verhelfen. Denn eines ist klar: Die Alkoholprävention geht weiter. Im Laufe des Jahrs beispielsweise bei „Housepark“ und AGOT-Party „RS United“ im Stadtpark. Aber auch Einsätze vor den Glühweinständen des Remscheider Weihnachtsmarktes, bei denen Erwachsene auf den Alkoholkonsum ihre Kinder angesprochen werden, kann sich Bernd Liebetrau vorstellen.

Sparkassen-Azubis haben Prüfung bestanden

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Nach zweieinhalbjähriger Ausbildung haben in der Stadtsparkasse Remscheid elf Auszubildende die Abschlussprüfung zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann erfolgreich bestanden. In einer kleinen Feierstunde überreichten die drei Vorstandsmitglieder Frank Dehnke, Michael Wellershaus und Herbert Thelen zusammen mit Jutta Fricke, verantwortlich für die Ausbildung, den frisch gebackenen Bankkaufleuten  die Ausbildungszeugnisse und gratulierten ihnen zu dem erreichten Abschluss. „Für uns war Ihr Ausbildungsjahrgang etwas Besonderes“, betont Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke. „Mit Ihnen gemeinsam haben wir das Projekt Azubi-Geschäftsstelle ins Leben gerufen. Das war für uns ein spannendes Pilotprojekt, das wir - auch dank Ihrer hervorragenden Arbeit – in diesem Jahr gerne fortsetzen.“

Für den kommenden Ausbildungsstart in diesem Jahr sind bereits alle Ausbildungsplätze vergeben. „Im Mai wird unser Bewerberportal wieder geöffnet. Dann beginnen wir mit der Suche nach Auszubildenden für das Jahr 2018“, sagt Ausbildungsleiterin Jutta Fricke. Alle Informationen und das Online-Bewerbungsverfahren finden Interessierte auf der Internetseite www.stadtsparkasse-remscheid.de in der Rubrik Ausbildung und Karriere. Darüber hinaus ist Jutta Fricke unter der E-Mail jutta.fricke@stadtsparkasse-remscheid.de erreichbar. Im Bild: Sparkassenvorstand Frank Dehnke (mittlere Reihe rechts), Michael Wellershaus (oben links) und Herbert Thelen (oben rechts) freuen sich gemeinsam mit Jutta Fricke, verantwortlich für die Ausbildung (links) und den frischgebackenen Bankkaufleuten.

Arbeit in Pflege- und Gesundheitsberufen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit lädt alle Männer und Frauen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid, die sich für eine Ausbildung oder Arbeit in Pflege- und Gesundheitsberufen interessieren, zu einer Infobörse für Donnerstag, 23. Februar, von 13 bis 15:30 Uhr ins Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstraße 10a, ein. Fachleute aus neun Unternehmen sowie deren Azubis und Branchenvertreter informieren über die Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in Pflege- und Gesundheitsberufen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services und der Berufsberatung beantworten alle individuellen Fragen der Besucherinnen und Besucher. Zudem präsentieren die Wuppertaler Pflegefachschulen ihr Angebot und geben wertvolle Tipps: Wussten Sie zum Beispiel, dass man in Wuppertal die Ausbildung in der Altenpflege auch in Teilzeit absolvieren kann?

Aktuell werden in der Region mehr als 300 Arbeitskräfte in diesen Berufen gesucht, darunter beispielsweise Altenpfleger/in, Altenpflegehelfer/in, (Gesundheits- und Kinder-) Krankenpfleger/in, Operationstechnische/r Assistent/in, Krankenpflegehelfer/in, Medizinische Fachangestellte, Pflegedienstleitungen, Altentherapeuten, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten. „Die steigende Anzahl der Pflegebedürftigen und der Rückgang der klassischen familiären Pflege lässt die Nachfrage der Unternehmen nach Pflegekräften stetig steigen, daher sind die Beschäftigungschancen in dieser Branche hervorragend“, sagt Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Auf der Infobörse können sich unsere Kundinnen und Kunden aus erster Hand über Ausbildungen und Arbeitsstellen in diesen Berufen informieren und gleich mit Arbeitgebern und deren Nachwuchs sprechen. „Die Veranstaltung ist Teil der Bemühungen der Agentur für Arbeit, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zusammenzuführen.“ Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Auch Schulklassen sind herzlich willkommen