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Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Sonntag, 30. April, 17 Uhr
„Irish Spring“ - Keltische Harfenklänge zum Frühling mit Tom Daun
in der in der Lenneper Stadtkirche

"Der Klang der Harfe lockt die Vögel an, heilt den verwundeten Krieger, verzaubert das Herz der Dame. Süß ist ihr Ton wie der Ruf des Kuckucks, sanft wie das Rauschen der Wellen am Strand, sehnsuchtsvoll wie der Gesang des Schwanes auf dem Fluss..." – in poetischen Worten priesen die keltischen Dichter des Mittelalters den Zauber der "Clarsach", der alten irischen Harfe. Der international renommierte Harfenist Tom Daun stellt keltische Klänge auf der Clarsach vor: Melodien des berühmten blinden Barden Turlough O'Carolan, traditionelle Weisen aus Irland und Schottland, melancholische Balladen, muntere Jigs und Reels. Eintritt acht € / vier € ermäßigt. (Johannes Geßner)

Dienstag, 2. Mai, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Yizhak und Shira Ahren: Leben in Jerusalem
Szenische Schilderung mit anschließendem Gespräch
Im Gemeindehaus der Luther-Kirchengemeinde, Joh.-Seb.-Bach-Straße 18, 42853 Remscheid
http://www.ekir.de/lennep/kklennep2017_jerusalem.php.

Pfarrer Friedhelm Haun.Noch Plätze für Studienreisen frei!
Für die Reisen “Das Elsass, Colmar und die Weinstraße” vom 24. bis zum 28. Mai (Christi Himmelfahrt, Kosten: 497 € (Einzelzimmer 579 €), Unterbringung in einem guten Mittelklassehotel.) und “Irland: Kelten – Klöster – Missionare” vom 7. bis 16. August sind noch Plätze frei. Ausführliche Informationen bietet  die Kirchenkreis-Homepage www.kirchenkreis-lennep.de unter Termine. Pfarrer Friedhelm Haun, den Synodalbeauftragten für Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep,  erreichen Sie telefonisch unter 02191 76140 oder per E-Mail erwachsenenbildung@kklennep.de">erwachsenenbildung@kklennep.de. "Ich möchte Sie mit den von mir verantworteten und geleiteten Studienfahrten dazu einladen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen kennenzulernen und dabei auch ihre Kultur und Religion hautnah zu erleben", sagt Pfarrer Friedhelm Haun. Im Jahr 2017 gehen die von ihm persönlich organisierten und begleiteten Reisen in die Toskana, ins Elsass, nach Irland und Brüssel, sowie nach Israel und Jordanien und wie jedes Jahr im Advent nach Paris.

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Wunsch nach einem „Dauerwohnheim“ unerfüllt

Sandra Engelberg und Ute Schlichting. Foto: Lothar Kaiser

„Wir betreuen pro Jahr etwa 255 Männer und 45 Frauen“, sagte Ute Schlichting, Leiterin des Fachbereichs "Wohnungsnotfallhilfen“ bei der Caritas Remscheid,  als sie der lokalen Presse im März 2009 ihren Jahresbericht 2008 erläuterte. Am Personalbestand des Fachbereichs hat sich seitdem nichts geändert –zwei Dipl.-Sozialarbeiterinnen arbeiten in Vollzeit, eine Bankkauffrau für den Bereich Verwaltung auf einer Halbtagsstelle – wohl aber die Zahl der Wohnungs- und Ratsuchenden: Sie lag im vergangenen Jahr bei 545, 433 Männer und 112 Frauen. „Früher hieß es, ‚Wohnungslosigkeit ist männlich‘. Aber inzwischen haben die Frauen aufgeholt“, sagte Ute Schlichting gestern bei der Vorstellung des Jahresberichts 2016. Verändert hat sich auch die Altersstruktur der Klienten. Waren es früher zumeist Männer ab 45, suchten im vergangenen Jahr auch 64 junge Leute zwischen 18 und 21 Jahren Hilfe und 112 junge Erwachsene zwischen 22 und 27 Jahren. Von den 294 Deutschen, die zur Schüttendelle kamen, hatten 2016 49 einen Migrationshintergrund. Die Zahl der Ausländer/innen verdoppelte sich gegenüber 2015 auf 194. 408 Erstkontakte verzeichneten die Sozialarbeiterinnen aufgrund von Wohnungslosigkeit und weitere 21 aufgrund drohender Wohnungslosigkeit (zum Vergleich die Zahlen aus 2015: 230 / 14). Der Anstieg ist auch hier unübersehbar! Bei dem Bedarf an Treuhandkontos ebenfalls. 2015 waren es 39, im vergangenen Jahr 61.

Der Caritasverband Remscheid e.V. ist seit 1981 in der Wohnungslosenhilfe tätig. Die Fachberatungsstelle für alleinstehende Menschen in Remscheid (§67 SGB XII) ging im Jahre 2000 aus dem „Betreuungs- und Beratungsdienst für (ehemals) obdachlose Familien“ hervor. Von der Kronprinzenstraße zog die Beratungsstelle im September 2007 in neu gestalteten Räumlichkeiten in der Schüttendelle 40 / Grunerstraße 7 um, wo sie auch ein Tagescafé betreibt. Dort gibt der Briefträger jeden Werktag einen Stapel Briefe ab, der selten kleiner ist als 16 Zentimeter. Denn viele Wohnungslose, die in Remscheid mal hier, mal da übernachten („Bei Freunden tingeln“, sagt Ute Schlichting) nutzen das Angebot, gegenüber Behörden das Tagescafé als ihre Postanschrift angeben zu können. Diese ist Voraussetzung zum Bezug von Transferleistungen. Ohne Adresse kein Geld!

Künftig Newsletter

Der Caritas-Verband Remscheid möchte zukünftig noch zeitnaher über seine Aktivitäten informieren. Daher wurde ein Infobrief, in dem künftig über durchgeführte Maßnahmen, neue Projekte, sozialpolitische Themen etc. informiert werden soll. Den ersten Newsletter finden Sie über diesen Link. Wer auch die künftigen Newsletter pe E-Mail erhalten möchte, kann sich über E-Mail neues@caritasverbandremscheid.de">neues@caritasverbandremscheid.de einfach und unkompliziert in den Verteiler aufnehmen lassen.

Das Tagescafé ist täglich geöffnet (Mo – Fr 8 – 14 Uhr / Sa, So, feiertags 8 – 12 Uhr) und wird täglich von ca. 20 bis 25 Menschen besucht. hat sich besonders für sozial benachteiligte Menschen zu einem Treffpunkt zur Pflege sozialer Kontakte entwickelt, denn es bietet

  • Aufenthalt in ansprechenden, freundlichen Räumlichkeiten
  • Möglichkeit der Körper-/Wäschepflege
  • tägliches kostenfreies Frühstück (für viele Besucher die einzige Mahlzeit des Tages)
  • aktuelle Tageszeitungen, Gesellschaftsspiele, Musik, Freizeitaktivitäten
  • zwei  kostenfreie Internetzugänge.

Darüber hinaus bietet der Caritasverband über den Fachdienst auch weitergehende Hilfen an:

  • Das Ambulant Betreute Wohnen nach § 67 SGB XII (seit Herbst 2014) für Menschen, die in selbst angemietetem Wohnraum oder in einem mietähnlichen Verhältnis leben. Se sollen befähigt werden, eine weitgehend eigenständige und eigenverantwortliche Lebens- und Haushaltsführung im eigenen Wohnraum aufzubauen bzw. zu stabilisieren. Finanziert wird dieses Hilfeangebot über Antragstellung beim Landschaftsverband Rheinland.
  • Das Ambulant Betreute Wohnen für alkoholkranke Menschen nach § 53 SGB XII richtet sich an suchtkranke Menschen, die aktuell Alkohol und/oder Medikamente missbräuchlich konsumieren – und dies zum Teil schon über mehrere Jahre, und deren Suchterkrankung den Status einer Behinderung erreicht hat. Bei der Hilfe handelt es sich um eine Eingliederungshilfe für körperlich, geistig und seelisch wesentlich behinderte Menschen. Auch dieses Angebot wird über den Landschaftsverband Rheinland nach Antragstellung finanziert. Für das Ambulant Betreute Wohnen sind derzeit drei weitere Sozialarbeiter/innen in Teilzeit im Fachdienst beschäftigt.

Für  chronisch mehrfach  geschädigte ältere Männer, die nie mehr in der Lage sein werden,  selbständig in einer eigenen Wohnung zu leben und auf Grund  ihrer Lebensbiographie in den vorhandenen Einrichtungen im  Stadtgebiet nicht adäquat versorgt werden können, wünschte sich Ute Schlichting schon 2009 ein „Dauerwohnheim“. Denn das könnte diesen  Menschen erlauben, ihre oftmals jahrzehntelang erworbenen „Gewohnheiten“ in einer menschenwürdigen Umgebung beizubehalten. Ein Wunsch, der bislang nicht in Erfüllung ging!

Jugendberufsagentur Remscheid geht an den Start“, titelte der Waterbölles am 25. April. Die neue Einrichtung - betrieben von Arbeitsagentur, Jobcenter und Stadt Remscheid – will sich gezielt um die jungen Menschen unter 25 Jahren kümmern, die in Remscheid arbeitslos gemeldet sind. Im März waren es 516. Und die Vermutung liegt nahe, dass darunter auch einige sind, die zu den Klienten des Fachbereichs "Wohnungsnotfallhilfen“ der Caritas gehören. Caritas-Vorstand Sandra Engelberg und Ute Schlichting betonten gestern, es sei notwendig, Teil dieses neuen Netzwerkes zu werden, das da frisch geknüpft worden sei. Schlichting untermauerte das mit drei Zahlen: „2010 gab es in Deutschland 248.000 Wohnungslose. 2016 waren es 335.000 und für 2018 sind 536.000 prognostiziert!“

Weitere Urnenkolumbarien in Bliedinghausen

Die neuen Kolumbarien auf dem Friedhof Bliedinghausen. Foto:  Technische Betriebe Remscheid (Fotograf: Jürgen Kampschulte)Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf dem Parkfriedhof Bliedinghausen ist eine weitere Urnenkolumbarien-Anlage fertiggestellt worden. Durch die Verwendung freier Flächen in Nähe der Friedhofskapelle wurden vielfach vorgetragene Anregungen von Friedhofsbesuchern umgesetzt. Gestalterisch wurde die neue Anlage an die bereits vorhandenen Kolumbarien  des Parkfriedhofes angepasst. Erstellt wurden zunächst 56 Stelen mit insgesamt 224 Fächern. Bei Bedarf kann die Kapazität auf 332 Fächer erhöht werden. Die Anlage steht ab der ersten Maiwoche für Bestattungen zur Verfügung. Informationen hierzu und zu allen weiteren Fragen rund um unsere Friedhöfe erteilt Ihnen gerne die städtische Friedhofsverwaltung unter Tel. RS 163717 oder per E-Mail: friedhof@tbr-info.de.">friedhof@tbr-info.de.

Himmet Ertürk ist Vorsitzender der VDLA-Gewerkschaft

Auf dem Gewerkschaftstag 2017 der VDLA- Gewerkschaft (Verband der Landes-Beamten, -Angestellten und -Arbeiter Nordrhein-Westfalen ) im Mercure-Hotel in Düsseldorf-Kaarst ist Himmet Ertürk, Vorsitzendes des DITIB-Moscheevereins in Remscheid, Weststraße, gestern mit 90,77 Prozent der abgegebenen Stimmen für fünf Jahre zum Landesvorsitzenden gewählt worden. Die Fachgewerkschaft VdLA mit Sitz in Düsseldorf ist im dbb beamtenbund und tarifunion organisiert und vertritt nach eigenen Angaben etwa 8.000 Beschäftigte in Behörden, Einrichtungen und Landesbetrieben der NRW-Landesverwaltung. Ertürk folgte als Landesvorsitzender auf Guido Arens, der aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Der amtierende Landesvorstand hatte daraufhin das seit 2012 kooptierte Vorstandsmitglied Himmet Ertürk nominiert. Er gehört seit mehreren Jahren dem Fachgruppenvorstand beim Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW (LBV) an. Dort ist der Remscheider mit türkischen Wurzeln angestellt, seit 2012 freigestelltes Personalratsmitglied und seit Januar 2015 Personalratsvorsitzender. Daneben ist er Mitglied im Hauptpersonalrat im Finanzministerium NRW. Seit Beginn 2016 gehört Himmet Ertürk auch der Bundes–Tarifkommission von „dbb beamtenbund und tarifunion“ an.

Fan- und Familientag mit zwei Fußballspielen

Pressemitteilung des FC Remscheid

Am kommenden Sonntag, 30. April, um 12.30 Uhr beginnt der Fan- und Familientag des FCR im Lenneper Röntgen-Stadion mit der Partie FC Remscheid II – TS Struck II (Kreisliga B) Die Mannschaft von Mike Kupfer und Özmen Gülpolat hat fünf Spieltage vor dem Saisonende elf Punkte Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz und damit dem ersten Nichtaufstiegsplatz. Gewinnen die Blau-Weißen ihre Heimaufgabe gegen den TS Struck II und punktet die Konkurrenz vom SSV Bergisch Born II und BV Burscheid II nicht mind. dreifach, dann wäre der Aufstieg für den FC Remscheid II in die Kreisliga A perfekt.
Um 15 Uhr folgt das Spitzenspiel der Bezirksliga Gruppe I (Erster gegen Zweiter) FC Remscheid – 1. FC Wülfrath  Die erste Mannschaft des FCR hat 13 Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten 1. FC Wülfrath. Zwar sind für die Kosanovic-Elf noch sechs Spiele auszutragen, aber das kommende Spiel geht ausgerechnet gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Wülfrath. Gewinnen die Blau-Weißen dieses Aufeinandertreffen ist der Wiederaufstieg und die sofortige Rückkehr in die Landesliga dem FCR nicht mehr zu nehmen.
Den ganzen Nachmittag dürfen sich die Zuschauer aber auch auf andere Aktionen freuen, etwa eine große Tombola. Hauptpreis ist eine Fahrt in einem Warsteiner Heissluftballon. Der frisch renovierte „1908 Treff“ wird am Sonntag bis 21.30 Uhr geöffnet sein. Davor wird ein kleiner "Biergarten" aufgebaut – hoffentlich zur Aufstiegsfeier. Trainer, Betreuer sowie die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft werden vor Ort sein und stehen den Fans für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Der FC Remscheid hofft am Sonntag bei gutem Wetter auf eine „volle Hütte“ und einen tollen Rahmen. Für ein ausreichendes Catering ist gesorgt. Es könnte für die Remscheider Bürger eine der letzten Möglichkeiten sein, das Lenneper Röntgen-Stadions nochmal voll zu erleben. Der FCR hofft daher auf zahlreiches Erscheinen seiner Fans. (Thorsten Greuling)

Feste feiern in der ehemaligen Großbäckerei Hammes

Aus dem Produktionsgebäude der ehemaligen Großbäckerei Hammes im Industriehof Trecknase 6 soll ein „Bergisches Event Center“ werden für Feste aller Art. Ein entsprechender Änderungsantrag vom Produktionsbetrieb zur Versammlungsstätte für maximal 250 Personen liegt im Remscheider Rathaus vor, wie am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep Jörg Schubert bestätigte, der Leiter des Fachdienst Bauen, Vermessung und Kataster, Untere Denkmalbehörde der Stadt Remscheid. Ungenehmigt hatten in der Halle kürzlich mehr als 250 Personen gefeiert. Das schätzten Mitarbeiter der Ordnungsbehörde anhand der aufgestellten Sitzgelegenheiten. Sie hatten die Feier am späteren Abend beendet, nachdem sie von Anwohnern über ein „Verkehrschaos im Viertel“ informiertworden waren. Gegen den Veranstalter wurde damals ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Für eine weitere Veranstaltung wurde inzwischen bei der Verwaltung eine Ausnahmegenehmigung beantragt, da das eigentliche Umwidmungsverfahren noch nicht ab geschlossen ist. Diese Feier soll heute stattfindet – mit weniger als 200 Personen, wie es heißt.  Das Ordnungsamt dürfte das gewiss überprüfen wollen...

Die Führungspositionen in der Stadtverwaltung...

 

gesamt

männlich

weiblich

Frauen in %

Kernverwaltung

 

 

 

 

Dezernat

5

4

1

20

Fachdienstleitung

26

19

7

26,92

Abteilungsleitung

63

44

19

30,16

Sachgebietsleitung

29

20

9

31,03

Durchschnitt

 

 

 

29,27

TBR

 

 

 

 

Betriebsleitung

1

1

0

0

Geschäftsbereichsleitung

6

5

1

16,67

Bereichsleitung

14

11

3

21,43

... im April dieses Jahres nach Geschlecht. Die Tabelle, zusammengestellt von der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Christel Steylaers, stand gestern auf der Tagesordnung des Hauptausschusses. Sie weist über die acht Rubriken einen durchschnittlichen Frauenanteil von 21,4 Prozent aus. Zum Vergleich: Der Frauenanteil an Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden liegt derzeit bei 34 Prozent, der Frauenanteil an Führungspositionen in den Ministerien des Landes NRW bei 31,7 Prozent.

Chaoten-Auftritt kostete die Stadt 1.500 Euro

"Was sich am Abend des Rosenmontags im Hardtpark abspielte, hatte mit der den Tag über anhaltenden Hochstimmung eher weniger gemein. Was die Polizistinnen und Polizisten im Hardtpark erleben mussten, ist aus meiner Sicht unfassbar. Hier wurden die Menschen angegriffen, die täglich ihre eigene Gesundheit für uns und für unsere Sicherheit aufs Spiel setzen. Eine große Anzahl alkoholisierter Personen hatte sich im Hardtpark versammelt und griff unvermittelt die Ordnungsbehörden an. Darüber hinaus hinterließen sie ein Bild der Verwüstung in der schönen Parkanlage. Ich habe die Verwaltung gebeten, der Bezirksvertretung eine Auflistung aller entstandenen Schäden zur Verfügung zu stellen. In der kommenden Sitzung werden wir gemeinsam überlegen müssen, wie wir es künftig vermeiden, dass es zu solchen Ausschreitungen kommt, “ sagte Bezirksbürgermeister Markus Kötter am 31. März auf dem Bürgerempfang der Bezirksvertretung (BV) Lennep in der Klosterkirche.

Gestern nun tagte die BV und erfuhr von Michael Zirngiebl, dem Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), war der Chaoten-Aufritt am Abend des Rosenmontags im Hardtpark die Stadt gekostet hatte: Rund 1.500 Euro – Ausgaben für Personal, Fahrzeuge und Entsorgung. Nennenswerte Schäden habe es nicht gegeben, aber die Männer hätten einen ganzer Kubikmeter Müll einsammeln müssen, berichtete Zirngiebl. „Ärgerlich, dass der schöne Rosenmontagszug derart überschattet wurde!“

Das soll kein zweites Mal passieren, waren sich die Kommunalpolitiker einig. Manche hatten zwar mit höheren Ausgaben gerechnet, aber letztlich „wäre jeder Handschlag an anderer Stelle sinnvoller gewesen“, so Kötter. „Für das nächste Jahr sollten wir über Platzverweise nachdenken!“ Ein Thema für Polizei und Ordnungsbehörde, empfahl Zirngiebl.

ISG Alleestraße: Blumenbeete und eine Ausstellung

Auf Handlungsempfehlungen soll Projektzeitplan folgen“, schrieb der Waterbölles am 19. August 2016 über einen Workshop des ISG Alleestraße e.V. hatte Moderator Oliver Haarmann von der „oh! Design- und Beratungsagentur in einem kleinen Kreis interessierter Mitglieder von jedem Teilnehmer eine Ergänzung des Satzes „Die Alleestraße würde ein wundervoller Ort werden, wenn …“ erbeten. Münden sollten die Ergebnisse des vierstündigen Workshops in einen Katalog von Handlungsempfehlungen. Anhand derer wollte die ISG dann einen verbindlichen Projektzeitplan erarbeiten und die dazu gehörende Öffentlichkeitsarbeit. Ob das inzwischen geschehen ist, blieb in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid auch nach dem Bericht von Haarmann über den damaligen Workshop „Leitbild, Identität und Marke für unsere Alleestraße“ weiter vage.

Zuvor hatte ISG-Geschäftsführer Ralf Wieber die bisherigen Aktivitäten des ISG Alleestraße e.V. so zusammengefasst: In 2016 sei die Alleestraße einmal grundgereinigt worden. Ein Hausmeister gehe die Fußgängerzone werktäglich zwei bis drei Stunden lang ab. An der Alleestraße habe die ISG ein Büro eingerichtet, das täglich „mindestens fünf Stunden Lang“ besetzt sei. In diesem Jahr habe man angefangen, die Beete (Baumscheiben) zu bepflanzen. Für die untere Alleestraße sei eine Ausstellung geplant über die negativen Folgen des Internethandels für den lokalen Einzelhandel („Amazon ist keine Stadt!“) Und im Übrigen stimme die ISG alle Aktionen im Rahmen ihres Budgets („Nur 398.000 Euro innerhalb von fünf Jahren!“) wie vorgeschrieben mit der Stadt ab. Die ersten Gelder seien im Juni vergangenen Jahres in die Vereinskasse geflossen. Damit seien keine großen Sprünge möglich. Aber, so Wieber, man könne ja auf Millionen-Zuschüsse des Landes im Zuge der beschlossenen Revitalisierung der Innenstadt hoffen und darauf, „dass wir dieses Geld vernünftig verballern werden“. Zwischenruf von Bezirksbürgermeister Otto Mähler: „... dass wir dieses Geld gut verplanen werden!“

Widerspruch zur geplanten „Internet-Ausstellung“ kam von Hans Lothar Schiffer (FDP): Das dafür vorgesehene Geld lasse sich sicherlich sinnvoller einsetzen. Denn der Trend zum Interneteinkauf lasse sich nicht mehr umkehren.

Fachwerkhäuser sind stark sanierungsbedürftig

Mit dem Designer Outlet-Center, für das die Stadt am vergangenen Freitag die Baugenehmigung erteilt hat, rückt auch die Lenneper Altstadt wieder ins Blickfeld. Der Stadt Remscheid ist das nur recht. Sie besitzt an der Brandgasse, am Mollplatz, am Munsterplatz, der Neugasse, Mühlenstraße, Tuchmachergasse und Wallstraße insgesamt 19 bergische Schiefer-/Fachwerkhäuser mit insgesamt 5.103 Quadratmeter Wohnfläche – und würde einige davon gerne verkaufen. Denn die Wohnfläche, für die die Stadt derzeit Miete kassiert, ist um etwa ein Viertel niedriger als die Gesamtfläche. Denn vier Häuser stehen komplett leer, davon sind drei stark sanierungsbedürftig. Von denen wiederum zwei zum Verkauf anstehen. Erheblich bis stark sanierungsbedürftig sind des Weiteren auch drei vermiete Häuser. und in zwei anderen sind aus dem gleichen Grund die Dachgeschosswohnungen nicht bewohnbar. Das geht aus einer Aufstellung der Liegenschaftsabteilung hervor, die am Mittwoch, 26. April, auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Lennep steht. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17.30 Uhr in der Hilda-Heinemann-Förderschule, Hackenberger Str. 117.

In einem Fall ist der Sanierungsbedarf auch äußerlich leicht zu erkennen: Das leerstehende Haus Munsterplatz 19 (oben links) muss abgestützt werden, um es standsicher zu halten. Dort „sind die Schäden im Fachwerk soweit fortgeschritten, dass eine Ausfachung aus dem Fachwerk gekippt ist“, heißt es im Bericht der Verwaltung. Und weiter: „Im Bereich Munsterplatz sind die Häuser 17, 19 und 21 als ein Ensemble zu betrachten. Das Haus 17 (links), zum eigentlichen Munsterplatz gerichtet, ist aufgrund auszubessernder Boden- und Deckenbalken als sanierungsbedürftig einzustufen. Bei den Häusern 19 und 21 (links davon), an der Gasse zur Wallstraße als Doppelhaus gelegen, wurden erheblich Schäden am Fachwerk festgestellt. Die geschädigten Balken im Haus 19 müssen denkmalgerecht ausgetauscht werden.“

Auch das Haus Munsterplatz 24/Wallstr. 20 ist stark sanierungsbedürftig:  Im Zuge einer Schadensreparatur im Dachbereich waren  Schäden im Fachwerk (Pilzbefall und Fäulnis) entdeckt worden, die nach Angaben eines Gutachters bereits vor etwa 40 Jahren bei einer ersten Sanierung entstanden sind. Das miteinander verbundene Doppelhaus werde derzeit an einen privaten Investor mit der Auflage einer zeitnahen und denkmalgerechten Sanierung veräußert, so die Verwaltung.

Das Haus Mühlenstraße 14 ist zum größten Teil an eine Hilfsorganisation und an eine Privatperson vermietet. Eine leer stehende Wohnung im Obergeschoss ist aufgrund von damaligen Sanierungs- und Bausünden als sanierungsbedürftig anzusehen. Im Haus Neugasse 2 sind die Räumlichkeiten im Erdgeschoss an eine soziale Einrichtung sowie im Obergeschoss an Privat vermietet. „Das Dachgeschoss ist aufgrund von Schäden im Fachwerk erheblich sanierungsbedürftig“, ist im Bericht der Verwaltung zu lesen.

Fazit der Stadt: „Gemeinsam mit der GEWAG als Verwalter werden die Kosten für eine denkmalgerechte Sanierung aller als sanierungsbedürftig bezeichneten Objekte ermittelt und zusammengestellt. Seitens der Verwaltung ist danach ein Konzept zu entwickeln, in wie weit eine Sanierung umgehend durchgeführt werden soll und Objekte danach verkauft werden oder im Eigentum verbleiben und vermietet werden.“

Für den Fall, dass Liebhaber bergischer Fachwerkhäuser die Verhandlungen mit der Unteren Denkmalschutzbehörde über die notwendige Sanierung nicht scheut: „Alternativ können Objekte je nach wirtschaftlicher Auswirkung ohne vorherige Sanierung zu angemessenen Preisen verkauft werden!“

Jugendberufsagentur Remscheid geht an den Start


Insgesamt 516 junge Menschen unter 25 Jahre waren im März in Remscheid arbeitslos gemeldet, 21 Personen oder 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon wurden 192 junge Menschen ohne Job von der Agentur für Arbeit Remscheid (Rechtskreis SGB III) und 324 Personen vom Jobcenter Remscheid (Rechtskreis SGB II) betreut. Die Agentur für Arbeit berät frühzeitig beruflich, das Jobcenter unterstützt besonders förderungsbedürftige Jugendliche, und der dritte Sozialleistungsträger im Bunde ist die Jugendhilfe. Sie setzt sich insbesondere für benachteiligte junge Menschen einsetzt, die entweder intensive Unterstützung im Elternhaus benötigen oder gar in Pflegefamilien oder Heimeinrichtungen leben. Für die hilfesuchenden / hilfsbedürftigen Jugendliche bedeutet das unterschiedliche Anlaufstellen und verschiedene Ansprechpartner. Denn jede Institution hat ihre eigenen Kompetenzen, eigene Angebote und Budgets. All diese professionellen und differenzierten Dienstleistungsangebote zur besseren Förderung der Jugendlichen sinnvoll miteinander zu verknüpfen, ist Aufgabe der neuen Jugendberatungsagentur, die gestern im Remscheider Rathaus mit den Unterschrift der Repräsentanten der drei beteiligten Institutionen - der Stadt Remscheid (vertreten durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz), des Jobcenters Remscheid (Dirk Faust) und der für Remscheid zuständigen Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal (Martin Klebe) - besiegelt wurde. Es ist die erste Jugendberufsagentur (JBA) im bergischen Städtedreieck; eine zweite ist für Solingen vorgesehen.

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für junge Menschen ein wichtiger Schritt ins weitere Leben. Dabei hilft in Remscheid beispielsweise die im Kommunalen Integrationszentrum mit Landeszuschüssen eingerichtete Koordinierungsstelle für ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ (KAoA). Zielgruppe sind Schüler/innen der Sekundarstufe I (8. Und 9. Klasse). Ihnen sollen mit Hilfe von „Potenzialanalyse“ und praktischen Berufsfelderkundungen geeignete Berufe schmackhaft gemacht bzw. realistische Chancen auf dem Arbeitsmarkt aufgezeigt werden, um nach Schulabschluss den Einstieg in die Arbeitslosigkeit möglichst zu vermeiden

Bei einem zweiten Projekt arbeiten in Remscheid seit März 2015 Arbeitsagentur und Jobcenter mit der städtischen Tochtergesellschaft Arbeit Remscheid gGmbH gemeinsam an der „Assistierten Ausbildung“ (AsA). Sie gilt Jugendlichen, die auf Grund ihrer Noten oder aus anderen Gründen einen schwierigen Start in die Ausbildung befürchten müssen. Sie erhalten an der Freiheitstraße einen Stütz- und Förderunterricht und machen in einem Remscheider Unternehmen ein Praktikum, um zeigen zu können, wie es um ihre Motivation und Eignung bestellt ist. Des Weiteren betreibt die Arbeit Remscheid die Produktionsschule „„Catering und Eingemachtes“ (Freiheitstraße 181/ Am Bruch), für derzeit zwölf schulmüde und sogenannte „ausgeförderter“ Jugendliche, die durch sinnstiftendes und praktisches Arbeiten wieder auf „den Geschmack“ kommen sollen zu lernen.

Gemeinsam haben diese drei Beispiele die Erkenntnis, dass nicht alle jungen Menschen die gleichen Startbedingungen haben und viele bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle auf Hilfen angewiesen sind. Nicht wenige Jugendliche drohen den Anschluss völlig zu verlieren. Schulabbruch, Schulden, schwieriger familiärer Hintergrund - die fehlende Perspektive kann viele Gründe haben. Und wenn dann noch ein Zuständigkeitswirrwarr die existierenden Hilfsangebote unüberschaubar erscheinen lässt...

Die neue Jugendberufsagentur

Zielgruppen der Jugendberufsagentur sind Jugendliche

  • mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, die noch nicht wissen, was sie im Anschluss an die Schule machen wollen, deren Abschluss aber unmittelbar bevorsteht.
  • die Gefahr laufen, die Schule ohne Abschluss verlassen zu müssen
  • die die Schule zum Jobben verlassen haben, jetzt aber doch eine Ausbildung anstreben.

Die Jugendberufsagentur bietet ihnen ein umfassendes Informations-, Beratungs- und Qualifizierungsangebot. Sie bündelt und strukturiert die Angebote des Jobcenters Remscheid, der Stadt Remscheid, und der Agentur für Arbeit Remscheid. Die beteiligten Träger tauschen sich über geplante oder bereits erfolgte Unterstützungsmaßnahmen für Jugendliche aus und stimmen diese aufeinander ab. Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • erleichterter Zugang für alle jungen Menschen zu den Dienstleistungsangeboten der drei beteiligten Träger, insbesondere für die Gruppe der sozial benachteiligten Jugendlichen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf,
  • Optimierung der Kommunikation und des Informationsaustausches zwischen den beteiligten Institutionen,
  • gemeinsame Maßnahmeplanung bei den Förderangeboten und
  • gemeinsame Fallberatung und -besprechung.

Die Öffnungszeiten der JBA sind Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und Freitag von 7.30 Uhr bis 12 Uhr. Die Anmeldung erfolgt über die Eingangszonen von Jobcenter (im Erdgeschoß) und Arbeitsagentur (1. Etage) sowie für die Mitarbeiter/innen der Jugendsozialarbeit über eine telefonische Terminvereinbarung.

Hier will die neue Jugendberufsagentur strategisch, aber auch im Einzelfall ansetzen. Durch die neue JBA sollen die verschiedenen Institutionen und deren Hilfssysteme zusammenrücken und den Jugendlichen Beratung aus einer Hand anbieten – und an einem Ort, in diesem Fall am Sitz von Jobcenter und Arbeitsagentur im Haus Bismarckstr. 8-10 in Bahnhofsnähe. Dort werden künftig stundenweise auch Mitarbeiter der Jugendsozialarbeit der Stadt Remscheid anzutreffen sein, darunter auch Lutz Pawlas, wie Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern bemerkte: „Wir schaffen keine neue Institution, sondern intensivieren die Zusammenarbeit der drei Einrichtungen. Bisher wurden im ungünstigsten Fall vereinzelt Jugendliche von A nach B geschickt, weil sich die Zuständigkeit überschnitt. In der Jugendberufsagentur können wir dies in gemeinsamen Fallbesprechungen viel schneller im Sinne der Kunden klären. Durch die Kooperationsvereinbarung können wir einfacher Daten austauschen, leichter notwendige Maßnahmen abstimmen und damit auch schneller die jungen Leute gezielt fördern oder anderweitig für sie tätig werden."

Für Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, besitzt die JBA eine große Bedeutung für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt: „Aufgrund der demografischen Entwicklung sinkt die Zahl der Schulabgänger stetig. Zugleich steigt der Fachkräftebedarf der Unternehmen im bergischen Land. Wenn wir der Wirtschaft auch weiterhin genügend Fachkräfte vermitteln wollen, dann dürfen wir keinen Jugendlichen zurücklassen. Wir brauchen jeden, und durch die Jugendberufsagentur soll jeder Jugendliche dort abgeholt werden, wo er gerade steht und die Unterstützung erhalten, die er benötigt." Dirk Faust, Geschäftsführer des Jobcenters Remscheid, sieht vor allem die Chance, mit der Kooperation mittelfristig den Weg in die Langzeitarbeitslosigkeit zu unterbrechen. „Ein stabiler Lebenslauf mit guter Ausbildung ist die Basis für eine spätere existenzsichernde Beschäftigung. In der Jugendberufsagentur können wir unsere unterschiedlichen Angebote stärker bündeln und gemeinsam insbesondere Jugendlichen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf zielführende Angebote machen und sie auf dem Weg in Ausbildung begleiten."

„Gut ausgebildete Jugendliche, die ihr Auskommen mit ihrem Einkommen haben, sind der Rohrstoff für unsere Stadt“, betonte der OB. Da dürfe niemand durch „durchs Netz fallen“. Von Arbeitslosigkeit betroffen seien insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund bzw. ohne Schulabschluss, so Dirk Faust. Leider sei gegenwärtig die Jugendarbeitslosigkeit in Remscheid um einige Projektpunkte höher als im Landesdurchschnitt, ergänzte Sozialdezernent Thomas Neuhaus. „Mit Qualifizierungs- und Arbeitsangeboten wollen wir versuchen, die Arbeitslosigkeit abzubauen.“

Daran arbeitet im Job-Center das so genannte „U25-Team“. Und das wird künftig von städtischen Jugendsozialarbeitern unterstützt, um jene arbeitslose Jugendlichen wieder zu erreichen, die sich der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter entzogen haben. Was die Mitarbeiter der Arbeitsagentur und des Jobcenters nicht leisten können, sollen die Jugendsozialarbeiter übernehmen – in die Familien gehen, mit den Eltern sprechen, den Jugendlichen klar machen, wie wichtig ist, „dass sie endlich aus dem Quark kommen und wieder zu einem festen Tagesrhythmus kommen“. Mast-Weisz weiter: „Schul- und Leistungsverweigerung sind keine Lösung, verstärken im Gegenteil nur die vorhandene Probleme!“ Und Jobs ohne fachliche / technische Kenntnisse durch Ausbildung werde es künftig auf dem Arbeitsmarkt kaum noch geben.

Wie die Problemlösung im Einzelfall aussieht, soll das neue Team der Jugendberufsagentur am Runden Tisch festlegen und einen entsprechenden Hilfeplan aufstellen. „Wir müssen verhindern, dass die jungen Leute sich nicht weitere Jahre ihre eigene Zukunft verstellen!“ Das habe auch eine volkswirtschaftliche Seite, räumte der Oberbürgermeister ein: Für den Lebensunterhalt von Arbeitslosen muss die Allgemeinheit aufkommen. „Arbeitslosigkeit ist der größte Luxus, den sich eine Gesellschaft leisten kann!“