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Wochenrückblick vom 13. bis 19. November 2017

Hilfloser Kampf mit Begriffen

Waterbölles-Kommentar

„Unternehmer üben Kritik am Staatsfunk“ heißt der Beitrag im heutigen rga, in dem über eine Mitgliederversammlung der CDU-Wirtschafts- und Mittelstandvereinigung berichtet wird. Die Versammlung mit sehr überschaubarer Teilnehmerzahl war der Zeitung einen satten Fünfspalter wert. Das lag am Thema und am Referenten. Denn es sprach rga-Verleger Michael Boll. Angeblich über die „Zukunft der Zeitung“. Mehr schien er sich aber mit der unliebsamen Konkurrenz auseinanderzusetzen – vor allem mit dem von ihm so titulierten „Staatsfunk“.

Den gibt es in Deutschland zum Glück seit 1945 nicht mehr, das sollte gerade Michael Boll wissen. Es gibt einen gesellschaftlich kontrollierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk, verfassungsrechtlich geschützt überdies. Aber mit Kampfbegriffen wie „Staatsfunk“ lässt sich leichter Stimmung machen, wie die zitierten Reaktionen einiger Zuhörer belegen. Und wenn publizistisch ordentlich Stimmung gemacht wird, dann kann man auch irgendwann davon sprechen und schreiben, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk „unter Druck“ gerät.

Und so lesen wir denn kein Wort über eigene verlegerische Fehler zu Beginn des digitalen Medienzeitalters, die die Zeitungskrise verschärft haben. Das hilflose Rezept der Verleger, so wurde es auch auf dem Jahreskongress ihres Bundesverbandes deutlich, scheint zu sein: Kratzen wir an der wirtschaftlichen Grundlage von ARD und ZDF, und unser eigenes Geschäft wird wieder wachsen. Bei allem Verständnis für die schwierige Lage der Zeitungen: ein Trugschluss! Denn die wirkliche Konkurrenz agiert inzwischen global, wie es auch der Vortragstitel nahelegt: „Von Gutenberg zu Zuckerberg“.

So dient dann der rga-Beitrag geradezu als Beleg dafür, warum es öffentlich-rechtliche Medien geben muss, die von der Allgemeinheit bezahlt werden und der Allgemeinheit verpflichtet sind. Und nicht – ganz nebenbei – den eigenen geschäftlichen Interessen, getreu dem alten Satz des Publizisten Paul Sethe: „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten…“.

Andere reiche Leute scheinen das noch befördern zu wollen: „Schreiben Sie gegen die Steuereintreiber von ARD und ZDF an“, forderte Unternehmer Henner Blecher laut rga-Beitrag den Verleger auf. Ein wirklich bemerkenswertes Verständnis von unabhängiger Presse. Aber durchaus wirksam. Wie der Bericht selbst belegt.

November 2007: Der Waterbölles blättert zurück

Oberbürgermeisterin Beate Wilding und HBB-Geschäftsführer Harald Ortner bei der Grundsteinlegung. Foto: Hans-Georg Müller Den Grundsteinlegung für das HBB-Invest („Kaufland“) am Remscheider Hauptbahnhof legten am 6. November 2007 Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Vertreter des Lübecker Investorenkonsortiums.  Die Grundsteinlegung erfolgt mit mindestens einjähriger Verspätung. 2005 hatte der Rat den zuvor ausgewählten Investor aus Lübeck kurz vor der Vertragsunterzeichnung buchstäblich vor die Tür gesetzt, dann aber die Verhandlungen wieder aufgenommen, nachdem der Konkurrent, eine Immobilientochter des damals noch RAG genannten Essener Kohlekonzerns Evonik, sein Engagement in Remscheid für beendet erklärt hatte. Zwischenzeitlich hatte das größte Remscheider Vorhaben zur Regionale 2006 vor dem Aus gestanden. Die Verwaltung bezifferte damals die Kosten für die neue Ladestraße, das Parkhaus, die Stege, die Rasenrampe und viele weitere so genannte „unrentierliche Maßnahmen“ auf 25 Millionen Euro. beträgt nach Schätzungen Eingerechnet sind auch die Kosten für Grunderwerb und Planungen. Drei Viertel steuerte das Land aua dem Städtebau-Etat bei.

In einer Pressemitteilung erinnerte der Wupper-Verband vor zehn Jahren daran, dass die Wupper-Talsperre vor 20 Jahren eingeweiht wurde, am 11. November 1987, Der damalige Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, hatte sie damals  in Betrieb genommen.

Befürworter des neuen Untertitels "X-Museums" für das Deutsche Röntgen-Gymnasium war vor zehn Jahren die  Gesellschaft der Freunde und Förderer desselben. Anfang November 2007 meldete sich dann im Namen des Lenneper Verkehrs- und Förderverein dessen Vorsitzender Klaus Kreutzer  zu Wort. Wilhelm Conrad Röntgen habe die von ihm entdecken Strahlen zwar „X Strahlen* genannt. Doch diese Bezeichnung sei im deutschsprachigen Raum längst wieder verschwunden. Zur Beruhigung der Gemüter wurde der Namensvorschlag daraufhin erst einmal wieder von der Tagesordnung genommen.

Dieses Thema kennen Anwohner seit Jahren zu Genüge: „’Dicke Luft’ auf der Freiheit- und der Lenneper Straße“. Hoffnung keimte auf, als es im November 2007 hieß: „Weniger Schadstoffe und Lärm durch fünf neue Ampeln“. Seitdem sind die Leerstände in den Mietshäusern entlang der Straße zwischen Amtsgericht und Bahnhof eher noch größer geworden.

„Lohnraub“ nannte vor zehn Jahren der damalige Vorsitzende des DGB Bergisch Land, Hans Peters, die aktuellen Benzinpreise. Deshalb sollten die Betriebs- und Personalräte in der Region mit ihren jeweiligen Arbeitgebern über Betriebsvereinbarungen zwecks Benzinzuschlags verhandeln.

Ohne diese Akteure wäre es nicht gegangen: Joby Joppen (Künstlerische Leitung / Regie), Richard Ulrich (Geschäftsführung / Die Schlawiner gGmbH), Hans Steinmeier (Leitung Musik / Landespolizeiorchester NRW), Charles Wesseler (Musik / Kunst– und Musikschule), Stefanie Dobke (Tanzpädagogin), Thomas Hermann- Meisterernst (Bühnenbildner), Matthias Donner (Ton und Licht), Christine Nieland (Kostümbildnerin) und zahlreiche Kinder und Jugendliche aus Klausen machten vor zehn Jahren mit bei dem Projekt  „„Klausen Kid`s Opera“, finanziert aus Kinder- und Jugendhilfemitteln der „Aktion Mensch“. Im Sommer 2006 war zwischen dem Landespolizeiorchester NRW (LPO NRW) und den Schlawinern die Idee dazu entstanden.

Am Montag, 26. November 2007, lehnte die Bezirksregierung Düsseldorf endgültig die Genehmigung des Haushaltssicherungskonzepts 2007  der Stadt Remscheid ab. Begründung: Das Gesamtdefizit steige bis zum Jahr 2010 auf über 475 Millionen Euro an. Damit blieb es in Remscheid wie bereits in den Vorjahren bei  erheblichen  Einschränkungen in der Haushaltsbewirtschaftung. Bereits 2008 erwarte Regierungspräsident Jürgen Büssow erkennbare Konsolidierungserfolge, anderenfalls werde die strikte Anwendung des Nothaushaltsrechts durch die Bezirksregierung weiter verschärft werden, hieß es damals.

Nach langem Bangen wurden am Montag, 26. November 2007, endlich alle 25 Glocken angeschlossen (Foto rfechts)an das weltweit erste digital gesteuerte Glockenspiel mit im Turm der Evangelischen Stadtkirche, das Werk des Düsseldorfer Diplom-Physikers Klaus Wolter. Und sehr zur von Citypfarrer Martin Rogalla und Kantorin Ruth Forsbach funktionierte alles. Seitdem wurden mittels Keyboard und PC für das automatische Glockenspiel zahlreiche Musikstücke eingespielt. Der Vorteil des digitalen Glockenspiels ist, dass die Glocken selbst nicht bewegt werden müssen, um sie zum Klingen zu bringen. Wolter damals: „Es gibt Glocken, die dürfen aus statischen Gründen nicht mehr geläutet werden, weil das der Glockenturm nicht mehr aushalten würde. Die elektronischen Anschlaghämmer lösen dieses Problem!“

Wochenrückblick vom 6. bis 12. November 2017

Fotos gesucht, die Adventsstimmung vermitteln

Der Waterbölle sucht Fotos, die adventliche Stimmung vermitteln (E-Mail-Adresse: webmaster@waterboelles.de). Nebenstehend ein Bild aus alten Tagen: Der Remscheider Hauptbahnhof in der Weihnachtszeit. Zusammen mit zahlreichen anderen Fotos diverser anderer Züge findet es sich wieder auf einer Seite von www.bahnen-wuppertal.de, die speziell der Eisenbahnstrecke von Wuppertal über Remscheid nach Solingen gewidmet ist.

Insgesamt ist die Foto- und Infosite eine Fundgrube  für alle Freunde der Eisenbahnen und des schienengebundenen Nahverkehrs im Bergischen. Sie wird von einem Arbeitskreis von Bahnkennern permanent ausgebaut, mit einer großen Fülle von Fotos und exakten Informationen zur Geschichte der ehemaligen Bundesbahndirektion Wuppertal. Zu sehen auf den historischen Fotos ist auch die Umgebung der Züge, Lokomotiven und Waggons, Bahnhöfe, Tunnel und Brücken.

Wochenrückblick vom 30. Oktober bis 5. November 2017

 

Wochenrückblick vom 23. bis 29. Oktober 2017

Oktober 2007: Der Waterbölles blättert zurück

Remscheids größtes Graffiti“ (Foto rechts) präsentierten vor zehn Jahren  die Grüne Jugend Remscheid und der Parkservice Remscheid (PSR im Parkhaus am Markt / an der Kirchhofstraße.

Von den Grünen stammte vor zehn Jahren der Antrag, bei der Bauleitplanung den Bevölkerungsschwund zu bedenken, also bei der Flächennutzungsplanung und neuen Bebauungsplänen die aktuellen demographischen Daten zu Grunde zu legen statt eines veralteten Datenmaterials. Da klaffe zwischen zwei Bevölkerungsprognosen für 2015 eine Lücke von 4000 Menschen.

Kopfzerbrechen bereitete dem Vorstand des Verkehrs- und Fördervereins Lennep mit Klaus Kreutzer als Vorsitzendem im Oktober 2007 die anhaltende Zitterpartie um das Lenneper Oktoberfest auf der neuen „Westumgehung“ in Lennep. Zwei angrenzende Unternehmen bemühten sich per Einstweiliger Verfügung beim Verwaltungsgericht, das Fest doch noch zu verhindern, nachdem ihre Widersprüche gegen die ordnungsbehördliche Genehmigung des Festes erfolglos geblieben waren. Zur Erleichterung des Vereins teilten die Rechtsanwälte der beiden Firmen, die bei der Stadt vergeblich gegen die Sperrung der Westtangente Widerspruch eingelegt hatten, ein paar Tage später mit, das Verwaltungsgericht Düsseldorf werde nicht angerufen.

Bis Oktober 2007 hatten die Befürworter des Schaufensters der Wirtschaft– allen voran Klaus W. Kühn, Chef der Firma Erbschloe Fun Construct GmbH, und der damalige RGA-Verleger Dr. Wolfgang Pütz – noch die Hoffnung, mit Hilfe des Bahnhofsinvestors „HBB Gewerbebau Projektgesellschaften mbH“ und öffentlichen Zuschüsse das ehrgeizige Projekt quasi in letzter Sekunde doch noch retten zu können. In Bremen erfuhren Kühn und Pütz dann von HBB-Geschäftsführer Harald Ortner gehört,  dass das Projekt ohne einen Zuschuss von Land und Stadt in Höhe von zwei Millionen Euro auf tönernen Füßen stehe. Danach gingen wiederum mehr als zwei Wochen ins Land, ohne dass sich die Stadt Remscheid oder die Bezirksregierung in Düsseldorf zur Frage der Finanzierung zu Wort gemeldet hätte. Und dabei blieb es dann auch. Ohne Moos nix los.

Einer Arbeitsgruppe der Arbeitsgemeinschaft "Hilfen zur Erziehung" erarbeitete vor zehn Jahren "Leitlinien zum Schutz des Kindeswohls" bei akuten Gefährdungssituationen – als Grundlage für gesetzlich vorgeschriebene Vereinbarungen mit allen Trägern von Diensten und Einrichtungen, die nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz Leistungen erbringen. Damit übernahmen später alle Träger der Jugendhilfe in gleicher Weise den Schutzauftrag für das Kindeswohl und verpflichteten sich, das Jugendamt zu informieren, wenn die Gefährdung des Kindeswohls mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nicht abgewendet werden kann. Besondere Bedeutung kommt dabei Kontrollbögen für das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu. Als Risikofaktoren für eine mögliche Gefährdung bei 14- bis 18-Jährigen nennt der Schutzbogen Traurigkeit/Zurückgezogenheit, auffällige Ruhe bzw. Teilnahmslosigkeit, depressives Verhalten, fehlende emotionale Schwingungsfähigkeit, aufmerksamkeits-/ beziehungssuchendes Verhalten, auffällig mangelnde Frustrationstoleranz, Selbstverletzungen, Antriebsarmut bzw. mangelndes Interesse an der Umwelt, anhaltende Schaukelbewegungen, unsicheres/wechselndes Nähe- und Distanzverhalten, auffälliges Kontaktverhalten gegenüber Gleichaltrigen, mangelndes Selbstwertgefühl, Hinweise auf Zugehörigkeit zu einer extremistischen Gruppierung, Missbrauch von Alkohol und Drogen, Straffälligkeit (Diebstahl, Drogen, Körperverletzung, Sexualstraftat), schwere psychische Störung und auffälligen Medienkonsum.

Die Ankündigung der Stadt Remscheid, auf der Fichtenstraße die Beschränkung auf 30 km/h aufzuheben und wieder 50 km/h zuzulassen, schließlich handele es sich um eine Haupterschließungsstraße, löste vor zehn Jahren in der Bezirksvertretung Süd heftige Diskussionen aus. Anwohner der Fichtenstraße konnten sich noch daran erinnern, dass die Bauverwaltung d auf einer frühen Bürgerversammlung zum geplanten Neubaugebiet „Alter Flugplatz“ im Anschluss an den Straßenausbau verkehrsberuhigende Maßnahmen angekündigt hatte, um den Durchgangsverkehr von der Fichtenstraße fernzuhalten, Und die Kindertagesstätten Ahömchen e.V. und Sedanstraße, die Walter-Hartmann-Schule und andere sammelten vor zehn Jahren fast 500 Unterschriften gegen Tempo 50. Doch die Verwaltung blieb hart. „Wir brauchen Straßen, auf denen der Verkehr fließen kann!“, sagte damals in der BV Verkehrsplaner Udo Wilde.-.Sieben Jahren zuvor hatte sich das in einer Antwort der Verwaltung auf eine Antrag der CDU noch ganz anders angehört: „Von einer Aufhebung der bestehenden „Zonen 30" (wird) abgeraten, zumal die entsprechende Entwicklung innerhalb des Stadtgebietes von Remscheid im Wesentlichen als abgeschlossen betrachtet werden kann und sich bewährt hat.“

Ehrenmitglied der Jungen Union wurde im Oktober 2007 Staatssekretär a.D. Gerd Lemmer.  Der Remscheider war nach Ende des Zweiten Weltkriegs der erste JU-Vorsitzende in Remscheid. Auf der Feier zum 60-jährigen Bestehen der Jungen Union (JU) schilderte Lemmer, wie schwierig – in vielerlei Hinsicht, auch politisch – in Remscheid die ersten Nachkriegsjahre gewesen seien. Damals habe die Junge Union gerne die Versammlungen der Kommunisten besucht und kräftig mitdiskutiert. Zwar sei man auch zu den Sozialdemokraten gegangen. „Aber da war es langweiliger!“

Auf das Oktoberfest auf der neuen Verbindungsstraße zwischen den Straßen „Am Bahnhof" und „Alte Kölner Straße" folgte 2007 übrigens auf einstimmigen Beschluss der Bezirksvertretung Lennep die Namensnennung in „Robert-Schumacher-Straße“. Damit wurde zwölf Jahre nach seinem Tod ein Kommunalpolitiker und Landtagsabgeordneter gewürdigt, der über viele Jahre hinweg in Remscheid die SPD verkörpert hatte. Robert Schumacher starb am 14. Januar 1995 im Alter von 59 Jahren in Lennep, wo er die letzten 22 Jahre seines Lebens verbracht hatte.

Im Oktober 2007 dachte die Leitung des Landesbetriebs Straßenbau (LSB) Nordrhein-Westfalen erstmals über alternative Standorte für die Autobahn-Raststätte Remscheid nach. Der Grund: Nach dem dreispurigen Ausbau der  A1 sei dort für eine Raststätte kein Platz mehr. Zumal schon jetzt die Zahl der Parkplätze für Lastwagen nicht mehr ausreiche. Und Lastwagenfahrer seien verpflichtet, ihre Ruhezeiten einzuhalten, fänden aber immer häufiger keinen freien Rastplatz. Und das bei einem in den nächsten Jahren weiter anwachsendem Güterverkehr auf den Autobahnen. Eine Prognose, die sich längst bewahrheitet hat. Die Raststätte Remscheid gibt es immer noch, und ein Ersatz ist nicht in Sicht.

Der Orkan „Kyrill“ von Januar 2007 habe in Remscheid Wälder auf einer Gesamtfläche von etwa 130 Hektar zerstört, teilte im Oktober 2007 die Stadt Remscheid mit. Das entspreche nahezu sechs Prozent der Gesamtwaldfläche und etwa 27 Prozent der bisherigen Fichtenfläche. Für die Wiederaufforstung zur Begründung neuer Mischwälder aus Laub- und Nadelhölzern durch das Remscheider Stadtforstamt wurden damals mindestens drei Jahre veranschlagt. Die Ergebnisse nach zehn Jahren: sehenswert!

Am Mittwoch, 31. Oktober 2007, wurde der notarielle Vertrag unterzeichnet, und dem damaligen Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz sah man bei der anschließenden Pressekonferenz die Erleichterung an, dass nun alles „in trockenen Tüchern“ ist: Eine gemeinnützige GmbH, ausgestattet mit dem geringstmöglichen Betriebskapital von 25.000 Euro, löste die bisherigen städtischen Altenheime „Stockder-Stiftung" und „Haus Lennep" mit ihren 220 Pflegeplätzen ab und betreibt seit dem 1. Dezember 2007 die „Bergische Alten- und Pflegeinrichtungen Remscheid“. An der neuen Gesellschaft hält die Bergische Diakonie Aprath (BDA) 51 Prozent (=12.750 Euro) und die Stadt Remscheid 49 Prozent (=12.250 Euro). Dem hatte im April 2007 der Rat der Stadt zugestimmt.

Wochenrückblick vom 16. bis 22. Oktober 2017

Ausflugstipp: Wochenende in der Stadt der Grachten

Kleiner Ausflugstipp gefällig? Keine drei Stunden von Remscheid entfernt liegt die niederländische Großstadt Amsterdam. Die Stadt der Grachten lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Mit dem Pkw zu erreichen über A1, A3 und A12 nach 267 Kilometern. Für ein erstes Kennenlernen empfiehlt es sich allerdings, sich einem erfahrenen Busreise-Veranstalter anzuvertrauen. Wochenend-Städtereisen nach Amsterdam gehören seit vielen Jahren zum festen Programm vieler Anbieter. Als Beispiel sei hier eine dreitägige Reise mit  zwei Übernachtungen und Zusteigemöglichkeit in Wuppertal: genannt. Dazu gehört auch eine  Bootsfahrt durch den Amsterdamer Grachtengürtel mit seinen 1.000 Brücken, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Wer am Nachmittag auf dem Ausflug nach Volendam am Ijsselmeer und zu einer Käserei verzichten will, um stattdessen in Amsterdam mit seinen vielen Museen etwas für die kulturelle Bildung zu tun, kann sich mit der Reiseleitung verständigen und beim Abendessen oder am nächsten Tag beim Frühstück am nächsten Tag wieder zu der Reisegruppe stoßen, bevor der Bus nach Den Haag / Scheveningen fährt. Das Video des Waterbölles zeigt im Wesentlichen Amsterdam vom Heck eines Ausflugsbootes aus. (Titelfoto: Ulrike Kaiser)