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Ein Stück mit Freunden über Freunde

Foto: Stadt Remscheid

Sonntag, 20. August, 16 Uhr,
Konzertmuschel im Stadtpark

Das Wolfsburger Figurentheater präsentiert am kommenden Sonntag, , 20. August, ab 16 Uhr in der Konzertmuschel im Stadtpark für Groß und Klein das Kindertheaterstück „ Freunde“ , eine Fahrradtour mit Witz und Phantasie frei nach Kinderbuchautor Helme Heines Büchern. „Freunde sind wichtig!“, finden darin der starke Jonny Mauser, Franz von Hahn, der immer die besten Ideen hat, und der verträumte, dicke Waldemar aus Mullewapp.

Flaggen in Remscheid auf Halbmast

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aus Anlass des terroristischen Anschlags in Barcelona, bei dem gestern Nachmittag im Stadtzentrum mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt wurden, hat die Stadt Remscheid als Ausdruck der tiefen Anteilnahme und Solidarität mit den Menschen in Barcelona Trauerbeflaggung vorgenommen. Europaflagge und Remscheid-Flagge wurden auf Halbmast gesetzt.

Retter aus Remscheid erhielten eine Urkunde

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

Abteilungsleiter Andreas Happe von der Bezirksregierung in Düsseldorf konnte heute drei öffentliche Belobigungen aussprechen. Dennis Wiesemann, Tom Dickel und Dustin Meyer aus Remscheid wurden mit einer Urkunde für ihre Rettungstat im vergangenen Jahr geehrt. Durch ihr beherztes Eingreifen retteten Sie zwei erschöpfte Personen, die ihre eigenen Grenzen vermutlich falsch eingeschätzt hatten, aus der Wuppertalsperre in Höhe der Wassersport- und Freizeitanlage „Kräwinklerbrücke“. „Ich danke den Rettern für ihr couragiertes Engagement. Wegen des unverzüglichen Handelns und ihrer Hilfe konnten zwei Menschen aus einer lebensgefährlichen Situation in Sicherheit gebracht werden.“, so Happe.

Zwei bergische Kläranlagen feiern Jubiläum

Die Kläranlage an der Wupper bei Schloss Burg. Foto: Peter SondermannPressemitteilung des Wupperverbandes

Sie leisten eine wichtige Arbeit für die Menschen in der Region und für die Umwelt, stehen aber dennoch nicht sehr häufig im Rampenlicht: die Kläranlagen. Zwei der insgesamt elf Kläranlagen des Wupperverbandes können in diesem Jahr auf ein Jubiläum blicken. Die Kläranlage Burg in Solingen-Unterburg ging vor 55 Jahren (1962) in Betrieb, und die Kläranlage Kohlfurth in Wuppertal-Kohlfurth nahm vor 45 Jahren (1972) den Betrieb auf.

Die Abwasserreinigung hat sich seit Entstehung der Kläranlagen enorm entwickelt. Zunächst wurden in einer mechanischen Reinigungsstufe nur grobe Schmutzstoffe entfernt, z. B. Toilettenpapier oder Stoffe, die sich absetzen, z. B. Sand. Erst später kam eine biologische Reinigungsstufe hinzu, in der im Abwasser gelöste Stoffe entfernt wurden. Die Technik entwickelte sich kontinuierlich weiter, so dass die Reinigungsleistung aller Verbandskläranlagen gesteigert wurde. Dies ging einher mit steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Leistung der Kläranlagen. Die Anlagen wurden mehrmals erweitert und umfangreich ausgebaut. Ein wichtiger Meilenstein war der Ausbau zur weitergehenden Entfernung der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor in der Kläranlage Burg von 1997 bis 2002 und in Kohlfurth von 1998 bis 2006.
Der Ausbau der Kläranlagen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Wasserqualität in der Wupper zwischen Wuppertal und Leverkusen enorm verbessert hat: von Güteklasse 5 in den 1970er / 1980er Jahren zur heutigen Güteklasse 2.

Neben der Reinigungsleistung richtet sich der Blick des Wupperverbandes als Betreiber auch darauf, die Becken und Anlagenteile als Infrastruktur zu erhalten und zu modernisieren sowie Reinigungsverfahren und Energiemanagement zu optimieren. In der Kläranlage Burg wird noch bis 2018 eine Modernisierung umgesetzt, die u.a. die Nachklärung und die Belebungsbecken umfasst. Außerdem hat der Wupperverband in 2014 ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) installiert. Es erzeugt mehr Strom aus Klärgas als die alte BHKW-Anlage. Nun können rund 55 Prozent des Strombedarfs der Kläranlage durch die regenerative Energiequelle Klärgas gedeckt werden.

In der Kläranlage Kohlfurth soll im Herbst 2017 ebenfalls das vorhandene BHKW gegen ein neues, wirkungsvolleres BHKW ausgetauscht werden. Bereits jetzt liegt der Grad der Eigenversorgung in der Kläranlage Kohlfurth schon bei durchschnittlich 85 Prozent. So tragen die Kläranlagen nicht nur zum Gewässerschutz bei, sondern auch zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, da sie einen Großteil des benötigten Stroms selbst aus erneuerbaren Energien erzeugen.
Von der stinkenden Kloake hat sich die Wupper zu einem Fluss mit vielen Lebewesen entwickelt. Empfindliche Fischarten wie Lachse und Meerforellen haben sich dort wieder eingefunden, ebenso der Eisvogel. Auch der Biber wurde schon gesichtet. Für die Menschen ist der Fluss wieder attraktiv geworden. Sie finden an der Wupper Erholung und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und erleben den Fluss als Lebensraum. Inzwischen setzen sich in Wuppertal auch Bürgerinnen und Bürger als Wupperpaten ehrenamtlich für ihren Fluss ein.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Seniorenbüro geht an den Start: Eine Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren zu haben ist der langgehegte Wunsch des Remscheider Seniorenbeirates. Jetzt geht er in Erfüllung: Mit der Eröffnung des Seniorenbüros am Markt im Objekt Markt 13 nimmt die neue Anlaufstelle für alle Fragen rund ums Älterwerden in Remscheid ihren Betrieb auf. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und die Seniorenbeiratsvorsitzende Elke Rühl werden das Remscheider Seniorenbüro am Montag, 28. August, um 16.30 Uhr offiziell eröffnen. Mit dabei ist dann auch Gaby Schnell, die Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen.

Tag des Offenen Denkmals am 10. September: Aus aktuellem Anlass weist die Untere Denkmalbehörde der Stadt Remscheid darauf hin, dass das vollständige Programm zum Tag des Offenen Denkmals für das Stadtgebiet Remscheid Ende nächster Woche im Internetportal der Stadt Remscheid unter www.remscheid.de veröffentlich wird. Ergänzend hierzu wird es zeitnah zum Tag des Offenen Denkmals am 10. September eine entsprechende Presseinformation geben.

Depotcontainer fallen wegen Lenneper Kirmes aus: Wegen der Kirmes in Lennep stehen die Depotcontainer (fünf Papiercontainer und drei Glascontainer) auf dem Jahnplatz (Ausgang Wupperstraße/Am Stadion) vom 16. bis zum 23. August nicht zur Verfügung. Als Ausweichmöglichkeit bieten sich in dieser Zeit die Container an der Wupperstraße 2/Spielberggasse an. Um Verständnis wird gebeten.

Vorübergehende Marktverlegung in Lennep (neu2). Weil sich der Lehrerparkplatz der Katholischen Grundschule Am Stadion am 5. August als Ersatzstandort für den Lenneper Wochenmarkt nicht bewährt hat, wird umdisponiert: Am 19. August bieten die Marktbeschicker ihre Waren entlang der Mühlenstraße (Hausnummer 25 bis Wupperstraße) an.

Kein Markt in Lütterkusen: Der Wochenmarkt Lüttringhausen, der dienstags von 7 bis 13 Uhr auf der Kreuzbergstraße stattfindet, fällt bis Ende August aus. Der momentan einzige Beschicker des Marktes ist vorübergehend erkrankt.

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Viele Schüler in RS mit Zuwanderungsgeschichte

Jeder dritte Schüler (33,6 Prozent) an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen hatte im Schuljahr 2016/17 eine Zuwanderungsgeschichte (Schuljahr 2015/16: 30,6 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, verfügen in der Schulstatistik Schülerinnen und Schüler über eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind und/oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder die Verkehrssprache in der Familie nicht Deutsch ist. Die höchsten Anteile verzeichneten hier die Städte Gelsenkirchen (53 Prozent) und Duisburg (47 Prozent), aber auch Remscheid liegt hier über dem Landesdurchschnitt.

Der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an der jeweiligen gesamten Schülerzahl unterschied sich nach Schulform: An den Hauptschulen war er auf Landesebene mit 49,6 Prozent am höchsten, gefolgt von den Real- (43,0 Prozent) und Grundschulen (41,5 Prozent). Bei Gesamtschulen (39,7 Prozent), Sekundarschulen (34,6 Prozent) und Gymnasien (26,4 Prozent) war der Anteil dagegen niedriger.

CycloMedia startet Foto-Fahrten im Stadtgebiet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Auftrag der Stadt Remscheid und der EWR GmbH befährt die Firma CycloMedia Deutschland GmbH vom 21. August bis voraussichtlich 3. September das Stadtgebiet und macht dabei 360°-Panoramaaufnahmen. Benötigt werden die Bilder für interne Auswertungs- und Vermessungszwecke wie beispielsweise das Verkehrsschilderkataster. Anders als bei "Google-Street-View" im Jahr 2014, als der Internet-Riese „Google“ Remscheids Straßen für Online-Publikationen fotografieren ließ, werden die Panoramabilder ausschließlich für interne Zwecke benutzt und nicht im Internet veröffentlicht.

CycloMedia ist marktführender Spezialist auf dem Gebiet großräumiger und systematischer Abbildungen der Umgebung auf Grundlage von 360°-Panoramabildern (Cycloramas). Aufgrund des einzigartigen von CycloMedia entwickelten Aufnahme- und Verarbeitungsverfahrens bestechen die Panoramabilder durch eine hohe metrische Genauigkeit. Jede Aufnahme enthält Angaben über den Ort, die Himmelsrichtung und die Uhrzeit – das ermöglicht 3D-Messungen und 3D-Modellierung mit nur einem Klick.

Die in Wetzlarer Firma ist Mitglied im Verein Selbstregulierung der Informationswirtschaft (SRIW) und unterliegt damit dem Datenschutzkodex für Geoinformationsdienste. Gesichter und Kfz-Kennzeichen werden aus datenschutzrechtlichen Gründen in den Bildern unkenntlich gemacht. Weitere Informationen zum Datenschutz sowie Einspruchsmöglichkeiten zur Aufnahme von Hausfassaden finden Interessierte auf der Internetpräsenz des SRIW unter www.sriw.de.

Geld vom Bund für den Breitbandausbau

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Zuge der immer weiter fortscheitenden Digitalisierung der Gesellschaft und des Gewerbes ist der Bedarf an schnellem Internet immer mehr gefragt. Gerade in ländlichen Gebieten, aber auch bei uns im Stadtgebiet Remscheid gibt es viele unterversorgte Gebiete. Dies hat die Bundesregierung erkannt und entsprechende Fördermöglichkeiten für die Kreise, Städte und Gemeinden aufgelegt, um diese sogenannten „Weißen Flecken“ (Internetversorgung unter 30Mbit/s) mit schnellem Internet ausbauen zu können. Die Stadt Remscheid hat bereits aus Fördermitteln eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die einen „Masterplan zum Breitbandausbau in Remscheid“ beinhaltet, und die Stelle des „Breitbandkoordinators“ eingerichtet. Christian Marré hat diese Stelle seit dem 1. Juni inne (entsprechung der Förderung des Bundes befristet für 36 Monate). Er ist für Bürger und Betriebe der Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema Breitband.

Am morgigen Mittwoch erhält die Stadt in Berlin vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die offizielle Zusage über Fördermittel in Höhe von 13,6 Millionen Euro für den Breitbandausbau. Dieser kann aber erst starten, wenn ein Telekommunikationsunternehmen den Zuschlag für eine EU-Ausschreibung der Stadt Remscheid erhalten hat. Zunächst muss diese Ausschreibung vorbereitet, erstellt und veröffentlicht werden. Die Stadt hatte für den Förderantrag im 4. Aufruf des BMVI einen  „Masterplan“ erstellt, um den Breitbandausbau mit Fördermitteln von Bund (50 %) und Land NRW (40 %) plus zehn Prozent Eigenmittel (als finanzarme Stadt) voranzutreiben. Mit dem positiven Entscheid des BMVI kann nun der „Netzausbau für Glasfaserleitungen bis ins Haus“ EU-weit ausgeschrieben werden.

Christian Marré (50), der neue Breitbandkoordinator der Stadt, kommt aus Wipperfürth. Seine Ausbildung als Fernmeldehandwerker absolvierte er bei der Deutschen Bundespost in Wuppertal. Danach arbeitete er zunächst als Monteur im unterirdischen Linienbau bei der Deutschen Bundespost in Wuppertal, danach als  Servicetechniker im Außendienst – erst im Privatkunden-, dann im Geschäftskundenservice im Bergischen Land bei der Deutschen Bundespost Telekom bzw. Deutsche Telekom AG. Nebenberuflich bildete er sich fort zum Industriemeister Elektrotechnik Fachrichtung Nachrichtentechnik (IHK-Abschluss: 2001), war danach  Ausbilder für IT-Berufe bei der Deutsche Telekom AG in Hagen und Wuppertal und schließlich  Studienbegleiter bei der Deutsche Telekom AG in Bonn.

Fässchen Bier zur Förderung der Nachbarschaft

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Nüdelshalbach

Der Bebauungsplan 472 am Ende der Nüdelshalbach brachte 1991 die Bürger der Nüdelshalbach zusammen, um im Rahmen einer Bürgerinitiative gegen dieses Bauvorhaben zu argumentieren. In einer Bürgerversammlung in Haus Goldenberg wurden Rainer Hasenclever, Sigrid Klenner, Gabriele Lipka und Armin Zache, von allen Anwohnern der Hofschaft beauftragt, die Aktivitäten einer Bürgerinitiative zu koordinieren. Horst Braun, Bergischer Naturschutz Verein, referierte über die Folgen für die Natur, wenn die Pufferzone zum angrenzenden Naturschutzgebiet Diepmannsbachtal wegfallen würde. Zusätzlicher  Autoverkehr sei in der Straße nicht möglich, so einstimmige Überzeugung der Bürger. Feuerwehr, Krankenwagen oder Anlieferungen per LKW würden schon jetzt zwischen den parkenden Autos stecken bleiben.

Durch umfangreiche Aktivitäten versuchten die Akteure zu überzeugen: Plakate geklebt, Unterschriften gesammelt, die politischen Gremien einbezogen, Leserbriefe geschrieben, Teilnahme an verschiedenen Umweltfesten in der Stadt. Die Argumente schienen jedoch Politik und Verwaltung nicht zu überzeugen. So wurden Spenden gesammelt, um anwaltliche Unterstützung finanzieren zu können. Die Nüdelshalbacher bastelten, stickten, backten Weihnachtsgebäck, um es auf dem Lüttringhauser Weihnachtsmarkt zu verkaufen. Sogar Erlöse aus eigenen Blutspenden kamen in den Topf. 847 Unterschriften wurden Oberbürgermeister Reinhard Ulbrich im Sommer 1993 übergegeben . Die meisten stammten wohl von Erholungsuchenden des Diepmannsbachtals, denn die Hofschaft dürfte damals etwa 350 Anwohner gezählt haben.

In der entscheidenden Ratssitzung konnten die Ratsmitglieder frei entscheiden und stimmten mehrheitlich gegen die Bebauung. Der BP 472 wurde eingestellt. Für das nun nicht mehr benötigte Geld wurde ein Apfelbäumchen im Klauser Bachtal gepflanzt, 2 Ruhebänke mit Blick auf die Wiese finanziert, der RBN erhielt einen Betrag um eine Fläche im Naturschutzgebiet Diepmannsbachtal ankaufen zu können. Die freiwillige Feuerwehr wurde an ihrem 1.Sommerfest an der Haddenbacher Straße unterstützt. (Es ist gut, dass die  Feuerwehrleute die Straße auch heute im Blick haben, der Autoverkehr ist nicht geringer geworden, die Straße ist, wie damals dokumentiert, oftmals durch die vielen Autos blockiert).Am 24. SAugust 1996 wurde ein großes Sommerfest für die Nüdelshalbacher als Dankeschön für ihren Einsatz organisiert.

Nach nunmehr weiteren 20 Jahren ist der Generationswechsel gelungen. Die Nüdelshalbach hat einen guten Ruf. Junge Menschen haben alte Häuser gekauft und auf zeitgerechten Wohnstandard gebracht.  Auch die Wiese hat einen altersbedingten Eigentümerwechsel erlebt und wird weiter extensiv bewirtschaftet und naturnah entwickelt. Nun soll das Konto aufgelöst werden. Der Rest von 500 Euro soll Kindern der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V. zur Verfügung gestellt werden. Ein Fässchen Bier bleibt dann noch für die jungen Neubürger der Straße für ein  Kennenlerntreffen, um die gute Nachbarschaft zu fördern. (Erika Hasenclever (für Rainer Hasenclever), Sigrid Klenner, Gabriele Lipka, Armin Zache)

Vier Talsperren mit offiziellen Badestellen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die erste Sommerferienhälfte bot bereits warme Tage und Gelegenheit zum Baden. Damit das Baden in den Badegewässern auch in der zweiten Ferienhälfte ein Vergnügen bleibt, weist der Wupperverband auf die Regelungen hin und bittet alle Talsperrengäste um gegenseitige Rücksichtnahme. Der Verband betreibt im Wuppergebiet 14 Talsperren. Davon sind vier Talsperren als Badegewässer nach EG-Richtlinie ausgewiesen: die Bever-Talsperre, die Wupper-Talsperre, die Brucher- und die Lingese-Talsperre. An diesen Talsperren ist an den gekennzeichneten Badestellen das Baden erlaubt, erfolgt aber auf eigene Gefahr. Die Badesaison geht vom 15. Mai bis zum 15. September. In diesem Zeitraum wird die Wasserqualität an den Badestellen alle vier Wochen von den zuständigen Gesundheitsämtern des Oberbergischen Kreises bzw. der Stadt Remscheid untersucht.
Alle Informationen über das Baden an den vier Badegewässern, z. B. wo befinden sich die Badestellen sowie Infos zur Qualitätsüberwachung und zu den Baderegeln, sind auf
www.wupperverband.de zu finden in der Rubrik Service / Freizeit / Baden Badegewässer. Das Baden in den Trinkwassertalsperren Große Dhünn-, Kerspe- und Herbringhauser Talsperre sowie an weiteren Talsperren, die dem Naturschutz dienen, z. B. Panzer- und Ronsdorfer Talsperre, ist verboten. Auch der Stausee Beyenburg ist kein Badesee.

„Damit das Baden für alle Gäste ein entspanntes Vergnügen ist, appellieren wir an alle, sich rücksichtsvoll zu verhalten und die Regeln zu beachten“ betont Jürgen Fries, Betriebsleiter der Brauchwassertalsperren des Wupperverbandes. Grundsätzlich darf Müll nur in die eigens aufgestellten Abfallbehälter entsorgt werden. Das Mitführen von Hunden sowie Campen, Zelten, Grillen und der Einsatz von Modellbooten/-flugzeugen usw. sind an den Badestellen nicht gestattet.
Offene Feuerstellen sind grundsätzlich an allen Talsperren verboten mit Blick auf die Brandgefahr in den Sommermonaten. Gerade an heißen Tagen und in den Sommerferien wird es an den Talsperren voll. Umso wichtiger ist es, dass alle Besucher dazu beitragen, den Aufenthalt für sich selbst und andere angenehm zu gestalten. Die Beachtung der Regeln dient letztlich sowohl dem Komfort als auch der Sicherheit der Badegäste. Das Springen von Staumauern und –dämmen, z. B. an der Ronsdorfer Talsperre, oder auch von der Kräwinklerbrücke an die Wupper-Talsperre ist lebensgefährlich und daher strikt verboten.