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Fliegenplage? Bezirksregierung kündigt Kontrollen an

Anwohner der Straßen Auf’m Heidchen und Anher sind sauer, wie Bezirksbürgermeister Stefan Grote am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd berichtete, beginnend mit „Jetzt wird es ein bisschen eklig!“ Widerlicher Gestank und unzähliger Fliegen machen in der kleinen Siedlung, die im Osten an das Gelände der Berufsfeuerwehr und das Gewerbegebiet Auf dem Knapp angrenzt, ein gemütliches Grillen im Freien unmöglich, so Grote. Dem Waterbölles bestätigte das gestern Anwohnerin Ina Lorenzen-Markus: „Vor allem bei Ostwind sind Gestank und Fliegen unerträglich!“

Entwickelt sich im Gewerbegebiet Überfeld gerade ein neuer Absatzmarkt für Produzenten von Fliegengittern? Die Berufsfeuerwehr Remscheid hat schon welche gekauft und an den Fenstern der Küche und einiger Büros angebracht. Es sind grün-schwarze Fliegen, die auf diese Weise draußen gehalten werden sollen. Woher sie kommen? Da wollte sich gestern auf Anfrage des Waterbölles Ulrich Schnell, der Leiter des Rettungsdienstes, nicht festlegen.  Der Abschleppdienst Sassenhausen gegenüber hat sich ebenfalls Fliegengitter angeschafft. Und Geschäftsführer Andreas Sattelmaier macht dort den Fliegen auch persönlich den Garaus, wo er sie erwischen kann. Auch im Garten seines Hauses Auf’m Heidchen. Der RGA zitiert den Grillfreund heute mit dem Satz „Jeder Wurstzipfel wird in wenigen Minuten von grün-schwarzen Fliegen besetzt!“

Im Verdacht, der Urheber einer lästigen Fliegenplage zu sein, steht eine Firma in der Nachbarschaft, die Reconcept Peters GmbH & Co. KG, Auf dem Knapp 12 - 14. Die Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft  hat die Gebäude der früheren RGA-Drucketrei übernommen, die zum 31. Dezember 2011 hatte schließen müssen. Auf ihrer Homepage wirbt das Recycling-mit mehr als 75 Jahren Erfahrung im Bereich Entsorgung und Verwertung von Altpapier und bietet „eine kompetente, individuelle und natürlich zertifizierte Rundumbetreuung bei allen Anforderungen für jegliche Aufgaben“ an. Nicht ausgeschlossen, dass jetzt auch noch Fachwissen  in Sachen Schädlingsbekämpfung hinzukommen muss. Wenngleich Reconcept-Geschäftsführer Rald Nawarotzki von einem Problem mit Fliegen nichts wissen wollte. „Schon mal sei eine Kontrolle durch die Bezirksregierung nach Anwohnerbeschweren im Sande verlaufen, zitiert ihn die BM.

Wie Ulrich Schnell äußerte sich auch Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann eher zurückhaltend auf die Frage, wo die Fliegen aus den Larven schlüpfen. Dem RGA sagte Beckmann: „Dass das Unternehmen damit gar nichts zu tun hat, möchte ich bezweifeln“. Immerhin lagen ihm Videoaufnahmen vor, die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (nach Beschwerden von Anwohnern über Gestank und Fliegen) auf dem Gelände von Reconcept gemacht hatten und die eine „massive Fliegensammlung“ zeigen. So Sebastian Hörter vom städtischen Umweltamt, an den das Ordnungsamt zwischenzeitlich die Angelegenheit zuständigkeitshalber weitergegeben hat.

Jetzt kümmert sich auch die für Abfallwirtschaft und Immissionsschutz zuständige Genehmigungsbehörde, die Bezirksregierung in Düsseldorf, um den Fall. Dort riefen gestern die Lokalredaktionen von RGA und Bergischer Morgenpost an. Und auch der Waterbölles. Dazu der RGA heute: Die Bezirksregierung sei für eine Stellungnahme nicht zu erreichen gewesen. BM-Redakteur Henning Röser landete bei Dr. Knut Beisheim vom Dezernat für Abfallwirtschaft. Der Waterbölles hatte die Telefonnummer eines Sachbearbeiters. Der verwies pflichtgemäß an die Pressestelle, und die bat um schriftliche Stellungnahme per E-Mail, was dann auch geschah. Dr. Knut Beisheim dagegen beantworte die Fragen des BM-Kollegen spontan, offenbar in der Annahme, es mit einem Beschwerdeführer aus der Bürgerschaft zu tun zu haben, wie heute aus der irritierten Pressestelle der Behörde verlautete. Man habe die Firma veranlasst Fliegenfallen aufzustellen und werde „in den kommenden zwei Monaten zweimal in der Woche einen Abstecher nach Remscheid machen, um nach dem Rechten zu schauen“, ist heute in der BM zu lesen.

Beim Waterbölles ging soeben (11.29 Uhr) die Antwort der Bezirksregierung Düsseldorf auf die gestrige Anfrage ein. Zitat: „Aufgrund einer Nachbarbeschwerde über Fliegen und Gerüche, ausgehend von der Firma Reconcept Peters GmbH, wurde die Anlage am 14. Juni durch Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Bezirksregierung Düsseldorf unangekündigt besichtigt. Dabei konnte auf dem Anlagengelände kein übermäßiger Fliegenbestand festgestellt werden. Auch ein starker Geruch war zu diesem Zeitpunkt nicht wahrnehmbar. Vorsorglich wurde mit der Anlagenbetreiberin vereinbart zusätzliche Fliegenfallen aufzustellen. Die veranlasste Maßnahme wird in den nächsten Wochen immer wieder durch die Bezirksregierung Düsseldorf überprüft. Das weitere Vorgehen hängt dann von der sich dabei darstellenden Situation ab.
In der Genehmigung der Firma ist festgelegt, dass die von der Anlage ausgehenden Gerüche im umliegenden Gewerbegebiet 7,5 Prozent der Jahresstunden nicht überschreiten darf. Daneben dürfen die von der Anlage ausgehenden Gerüche in den zu Wohnzwecken genutzten Gebieten zwei Prozent der Jahresstunden nicht überschritten werde. Grundlage hierfür ist die Verwaltungsvorschrift zum BImSchG Geruchs-Immissionsrichtlinie – GIRL.“

Waterbölles: Bleibt die Frage, was den Anwohnern Prozentangaben helfen könnten, wenn ihnen ihr Grillvergnügen weiterhin durch Gestank und Fliegen verleidet wird.

Juni 2007: Der Waterbölles blättert zurück

Anonyme Fax-Schreiber leisteten Baudezernenten Helmut Kennepohl vor zehn Jahren einen Bärendienst, als sie die CDU-Fraktion aufgeforderten, sich für dessen erneute Kandidatur einzusetzen. Vor Kennepohls Nicht-Wiederwahl in der Ratssitzung am 26. April 2007 zu schweigen und anschließend eine demokratische korrekte Entscheidung per Fax rückgängig machen zu wollen, habe „Geschmäckle“, kommentierte der Waterbölles damals. „Druck auf Demokraten“ titelte die Bergische Morgenpost und attestierte den Kennepohl-Freunden Naivität und ein seltsames Demokratie-Verständnis. Ein ähnlich deutlicher Kommentar war im RGA nicht zu lesen.  Das verwunderte damals niemanden. Schließlich gehörte auch Dr. Wolfgang Pütz, damals noch Verleger des RGA, zum Kennepohl-Freundeskreis.

Nachdem der Rat der Stadt am 14. Juni 2007 eine Erhöhung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen um fünf Prozent abgelehnt hatte, musste Oberbürgermeisterin Beate Wilding auf Forderung der Kommunalaufsicht (beim Regierungspräsidenten in Düsseldorf angesiedelt) diesen Beschluss formal beanstanden. Begründung: Der Rat habe trotz der desaströsen Finanzlage der Stadt auf erzielbare Mehreinnahmen verzichtet. Und weil die Kommunalaufsicht weiterhin bis zum Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August die Festschreibung der Gebührenerhöhung in der Satzung erwartete, berief Wilding für den 5. Juli eine Sondersitzung des Rates ein. Zwecks erneuter Beschlussfassung über die Erhöhung der Eltern-Beiträge.

Vor zehn Jahren war sich Remscheids damaliger Stadtdirektor und Kämmerer Jürgen Müller sicher: Einen Einstieg Remscheids in die von Wuppertal und Solingen gemeinsam betriebene Feuerwehr-Leitstelle würden die externen Wirtschaftsprüfer von Rödl & Partner Rat und Verwaltung nicht empfehlen. Und so kam es denn auch. Zuvor hatten Wuppertal und Remscheid mit unterschiedlichen Zahlen argumentiert. Aber nicht die Remscheider, sondern die Wuppertaler Zahlen müssten in Zweifel gezogen werden, so Müller, wenn es um die Frage gehe, ob sich ein Beitritts Remscheid zur neuen Feuerwehr-Leitstelle Wuppertal-Solingen wirklich rechne. Weil Remscheid keine 150.000 Einwohner habe, sondern nur 119.000 Einwohner (heute 109.000), sei der für Remscheid errechnete „Trägerschlüssel“ von 25,78 Prozent eine „Luftnummer“. Die Remscheider Hauptwache, 1989 in Betrieb genommen, war vom Land NRW mit 767.000 DM voll finanziert worden. Müller: „Sie unterliegt damit einer Zweckbindungsfrist von 25 Jahren. Würden wir sie jetzt aufgeben, müssten wir 110.000 Euro an das Land zurückzahlen. Und innerhalb dieser 25 Jahre können wir keinerlei Abschreibungen tätigen; auch da irrt der Gutachter der Stadt Wuppertal!“

Die „Einfahrt“ zum Honsberg stellten sich Michael Happe und Martin Hellriegel vom Essener „Büro für Kommunal- und Regionalplanung“, wie sie am 20. Juni 2007 in einer Bürgerversammlung in der Aula des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums aufzeigten, in einer geraden Linie ab Freiheitsstraße vor, beidseitig befahrbar. Dazu müsse die jetzige Fußgängerunterführung ausgebaut werden. Etwa fünfzig Bürgerinnen und Bürger waren erschienen, darunter viele, die auch an den vorauf gegangenen Werkstattgesprächen teilgenommen hatten. Sie waren verständlicherweise neugierig, was sich die Planer aus Essen an neuen Grünflächen, Wege und Plätzen, attraktiven Wohn- und Infrastrukturangebote sowie zukunftsfähigen Gewerbegebiete hatten einfallen lassen. Auch schon von einem „Stadtumbaubüro“ mit Ansprechpartnern für Bürger und Investoren war damals die Rede. Nur wenn Hausbesitzer/Grundstückseigentümer bereit seien, eigenes Geld in Neubauten zu investieren (nachdem sie alte Gebäude haben abreißen lassen), könne die soziale Abwärtsspirale in Honsberg, Stachelhausen und Kremenholl unterbrochen werden, betonte Michael Happe damals. Die Freiheitstraße stellen sich die Planer nur zweispurig vor. Das ließe dann mehr Grün und mehr Parkplätze zu. Keine Chance auf dem Wohnungsmarkt räumen sie den drei- und viergeschossigen Mietshäusern nördlich der Freiheitstraße ein, wo teilweise Gardinen Mieter nur noch vorgaukelten; viele Wohnungen dort stünden inzwischen leer. Happe: „Da will niemand mehr wohnen!“ Deshalb schlagen die Planer den Abriss dieser Häuser und zum Hang hin versetzte Neubauten vor, um der Straßenflucht auf diese Weise zu mehr Luft und Licht zu verhelfen.

Am 8. Mai 2007 hatte der Bauausschuss grünes Licht für die Beseitigung des 145 Meter langen Engpasses auf der „Trasse des Werkzeugs“ gegeben. Bereits einen Monat später, im Juni, wurden die Bauarbeiten abgeschlossen: Der Engpass wurde asphaltiert und verbreitert, ist aber, das war klar, ein Engpass geblieben. Zugunsten des oberhalb liegenden Parkplatzes der „Event Location“. Der Beschluss des Hauptausschusses von Mai 2007, „durch einen Fachanwalt – bitte nicht durch das Rechtsamt – das Risiko eines Prozesses gegen den Eigentümer des oberhalb des Trassen-Engpasses gelegenen Grundstücks prüfen zu lassen“ (so der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke) geriet recht schnell in Vergessenheit...

Vor zehn Jahren nahm die neue Gesellschaft Gestalt an, in der die Stadt Remscheid und die Diakonie Aprath künftig die beiden Altenheime „Haus Lennep“ und „Stockder Stiftung“ führen wollten – und längst führen. Für das Lenneper Haus werde die Stadt eine Pacht erhalten, die zumindest dem üblichen Erbbauzins entspreche, hieß es damals.

Tunnel am Pirna-Platz soll geschlossen werden

Seit dem Bau des Südstegs am Hauptbahnhof Remscheid / Willy-Brandt-Platz habe der Fußgängertunnel zwischen Bismarckstraße /Haddenbacher Straße und Pirna-Platz seine weitgehend verloren, meint die Stadtverwaltung und will sich nach der Sommerpause vom Haupt- und Finanzausschuss den Antrag erteilen lassen, mit der DB AG die bauliche Schließung des Tunnels herbeizuführen. Dabei soll dann allerdings „nicht der Eindruck eines unansehnlichen Provisoriums entstehen“. Nach der BV Alt Remscheid hat am Mittwoch auch die BV Süd dem Vorhaben der Verwaltung zugestimmt.

Als Verbindung zwischen Haddenbacher Straße und Pirnaplatz sei der Tunnel immer schon unattraktiv gewesen, heißt es in der Vorlage, die in diesem Monat  auch noch dem Bauausschuss vorliegen wird. Denn von der Haddenbacher Straße aus müsse „zusätzlich noch eine Vielzahl von signalgeregelten Fußgängerfurten unter der Neuenkamper Brücke überquert werden muss, welches für die Nutzer hohe Zeitverluste bedeutet“. Inzwischen seien in dem Tunnel „nur noch äußerst selten Fußgänger im Tunnel anzutreffen, was wiederum die ‚Angst-Raum Situation‘ verstärkt.“ Um weitere Kosten für Reinigung, Beleuchtung und bauliche Unterhaltung zu vermeiden, seien sich Stadt und Bahn AG darin einig, den Tunnel zu schließen. Falls dies nicht geschehe, müsste er von der Stadt Remscheid in die Baulast übernommen werden. Das würde bedeuten, Zitat, „dass die Stadt für die bauliche Unterhaltung von Tunnelwänden, Boden, Deckenanstrich, Beleuchtung und Reinigung zuständig würde. Für die tragende Decke bliebe die Bahn zuständig. Als Sofortmaßnahme wäre dann die unverzügliche Wiederherstellung der defekten Beleuchtung erforderlich, da der Tunnel aktuell vollständig unbeleuchtet ist.“ Die Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung einschließlich Ausbau und Entsorgung der bisherigen Beleuchtung veranschlagt die Stadtverwaltung mit ca. 20.000 €. Hinzu kämen Kosten für Reinigung, Unterhaltung und Betriebskosten (wie z.B. Strom) in Höhe von 10.500 € pro Jahr.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Steuerrecht für Vereine: Dieser Vortrag am Samstag 24. Juni, 13 bis 15.15 Uhr, im Ämterhaus, Elberfelder Str. 32, Raum 231, richtet sich an SchatzmeisterInnen, KassiererInnen oder GeschäftsführerInnen in Remscheider Vereinen. Ziel ist, einen Überblick zu geben über die verschiedenen für Vereine relevanten steuerlichen Regelungen. Schulungsinhalte: Gemeinnützigkeit, Ertragsteuern (Körperschaft- und Gewerbesteuer), Umsatzsteuer, Der Verein als Arbeitgeber, Sonderprobleme. Die Teilnahme an diesem Vortrag ist kostenfrei für in Remscheid ehrenamtlich engagierte Bürger. Ein Nachweis der ehrenamtlichen Tätigkeit wird erbeten. Diese Veranstaltung wird getragen von der Bürgerstiftung Remscheid. Link zur Kursbuchung: http://www.vhs.remscheid.de/index.php?id=92&kathaupt=11&knr=171-91006F.

Falsche Rechnungen aus Bremen: Die EWR GmbH warnt ganz aktuell ihre Kunden vor Betrügern, die gefälschte Rechnungen eines scheinbaren Energiedienstleisters aus Bremen versenden. Die Rechnungen seien für angebliche Wartungsarbeiten am Stromzähler ausgestellt gewesen und hätten zugleich einen Überweisungsträger enthalten, mit dem die Betroffenen aufgefordert werden, Geld für entstandene Servicekosten am Stromzähler auf ein Bankkonto in Belgien zu überweisen. Die EWR empfiehlt, auf keinen Fall die Rechnungen zahlen und am besten die Polizei zu informieren.

Keine Angst vor Ringelnattern im Kompost: Weil zur Zeit in Gärten vereinzelt Schlangen und Ei-Gelege – beispielsweise im Komposthaufen – beobachtet werden, beruhigen die Experten der unteren Naturschutzbehörde (uNB) wie in jedem Jahr aufs Neue: In Remscheid gibt es keine wildlebenden Giftschlangen. Neben der harmlosen bräunlichen Blindschleiche kommen hier Ringelnattern vor, die bis 130 Zentimeter lang werden können. Die Ringelnatter ist ebenfalls scheu und beißt nicht. Nur in Bedrängnis kann sie sich aggressiv verhalten und manchmal laut zischen. Zu erkennen ist die Ringelnatter an der graugrünen bis schwarzen Hautfärbung. Charakteristisch ist das mondsichelförmige Mal am Kopf. Dieses Mal ist in der Regel gelb, kann aber auch weiß oder orangerot sein.
Durch den stetigen Rückgang natürlicher Feuchtlebensräume suchen Ringelnattern gerne sonnige Gärten und Kleingartenanlagen auf. Je nach Witterung legen sie von Juni bis August ihre ovalen, weißlichen bis bräunlichen Eier (Färbung erinnert an Champions) in zusammenhängenden Gelegen an warmen geschützten Stellen ab. Häufig sind das Mist- oder Komposthaufen. Dank der Wärme, die bei der Zersetzung des organischen Materials entsteht, entwickeln sich in 20 bis 40 Eiern kleine Ringelnattern, die im September schlüpfen. Die uNB Remscheid bittet darum, in den nächsten acht Wochen darauf zu verzichten, Mist- oder große Komposthaufen in Feuchtgebieten und in Gewässernähe umzusetzen. Die Ringelnatter steht wie alle einheimischen Schlangen unter Naturschutz.

Spätere Termine/Veranstaltungen auf der nächsten Seite:

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„essKULTour“ wieder mit Spezialitätenmarkt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zehn Jahre „Remscheider essKULTour“. Auch im Jubiläumsjahr zeigt die essKULTour an allen drei Tagen Remscheids genussvolle Seite. Elf Gastronomen verschmelzen klassische und kreative Speisen miteinander und sorgen für eine außergewöhnliche Geschmacksexplosion zu moderaten Preisen. Somit können Sie sich Ihren Wünschen entsprechend durch die teilnehmenden Restaurants schlemmen, Ihren Gaumen verwöhnen und sich von einer gemütlichen und stilvollen Atmosphäre berieseln lassen. Große und doch lauschige Restaurantzelte und Pavillons bieten Ihnen einen Platz zum Wohlfühlen und schützen Sie bei Wind und Wetter. Genießen Sie in vollen Zügen ein Glas Wein im exquisiten Flair und vergessen für einen kurzen Moment die Zeit um sich herum – so lässt sich auf der Remscheider essKULTour ein entspannter Tag verbringen! Das Highlight in diesem Jahr? Das gemütlichste Open Air Frühstück Remscheids! Von einem typisch englischen bis zu einem hoch exklusiven Frühstück kommen Frühstücksfans am Sonntag, 25. Juni, von 10 bis 12 Uhr auf ihre Kosten. Einen der wenigen Plätze ergattert man durch den Kauf eines Tickets bei den jeweils teilnehmenden Gastronomen - erkennbar am Symbol auf dem Standplan. Italienische Delikatessen bieten Händler auf dem Spezialitätenmarkt entlang der oberen Alleestraße an.

Besonders am Samstag lässt die Schlemmermeile unter freiem Himmel keine Wünsche offen: Oldtimer-Freunde haben ab ca. 16,30 Uhr die Möglichkeit, authentische und originalgetreue Veteranen beim Zieleinlauf der beliebten Rallye Hasten Historic des Automobil-Club Bergisch Land e.V. vor dem Rathaus zu begrüßen. Weitere Informationen auf www.hasten-historic.acbl.de. Hunderte bunte Bälle begeben sich um ca. 19.30 Uhr auf die 200 m lange „Rennstrecke“ in der Wiedenhofstraße beim LIONS-Ballrennen. Dabei winken viele Preise für die zehn schnellsten Bälle. Lose gibt es für drei € bei Augenoptik Berghoff, Farbenhaus Wevelsiep und der Hauptgeschäftsstelle der Stadtsparkasse Remscheid. Weitere Informationen auf www.lions.de/web/lc-remscheid.

Beim Late Night Shopping verschmelzen „Shoppingtime“, Gourmetgenuss und ein Feuerwerk der Superlative und versprechen einen exklusiven Abend.

Spenden Sie für „Möhrchen“ durch den Kauf eines Bestecksets ! Bestecksets sind für 1,50 € an allen Gastronomieständen erhältlich. Nach ein- oder mehrfachem Gebrauch kann das Besteck in den gekennzeichneten Sammeltonnen wieder zurückgegeben werden. Die Einnahmen kommen dem Förderverein „Möhrchen“ zugute.

Die essKULTour auf einen Blick:

  • Freitag, 23. Juni, von 18 bis 23 Uhr
  • Samstag, 24. Juni, von 12 bis 23 Uhr mit Late Night Shopping, Zieleinlauf der „Hasten Historic“ ab 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz, Lions-Ballrennen von ca. 19.30 bis 20 Uhr, großes Feuerwerk um ca. 22.30 Uhr
  • Sonntag, 25. Juni, von 12 bis 18 Uhr mit Open Air Frühstück von 10 bis 12 Uhr (nur nach Voranmeldung in einem der teilnehmenden Restaurants).

Weitere Ausbildungsplätze, wo Bedarf besteht

Für 2018 wird die Stadt Remscheid 31 Ausbildungsstellen anbieten, 17 für die reine Verwaltung und 14 für Bauzeichner, Elektroniker und Informatiker sowie zwei Plätze für ein duales Studium im Bereich der Sozialarbeit. Wie Personalamtsleiter Roland Wagner heute im Haupt- und Finanzausschuss berichtete, sei das grundsätzliche Ziel der Stadt, die Zahl der Ausbildungsplätze im Bereichen mit Bedarf weiter auszubauen. Das hänge im Einzelfall aber von den räumlichen und personellen Kapazitäten ab.

Intzestraße mit "Duchstich" zur Lenneper Straße

Jetzt doch Überlegungen zu einer Brückensanierung“, titelte der Waterbölles am 30. September 2016, nachdem sich die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Süd erneut mit der unsicheren Tragfähigkeit der Brücke Intzestraße beschäftigt hatten. Sie stammt aus dem Jahr 1896 und hat im Moment noch eine Tragfähigkeit bis 30 Tonnen bei (Fahrbahnbreite von 5,20 Metern; das erlaubt normalerweise nur den Begegnungsfall für Pkw). Für die Brücke besteht zwar (noch) Standsicherheit - wie auch für die parallel geführte Fußgängerbrücke –, aber auch das Risiko, „dass im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Bauwerksprüfung bzw. der jährlich durchzuführenden Bauwerksbesichtigungen eine kürzere Restnutzungsdauer festgelegt werden muss.“

Da knüpfte in der gestrigen Sitzung der BV Süd Bezirksbürgermeister Stefen Grote an. Er sah „Holland in Not“ für den Fall, dass die Brücke eines Tages wegen einer Beschränkung der zulässigen Tonnage für den Lkw- und Busverkehr ausfallen würde, und freute sich über den zur Sitzung von Heinrich Ammelt vom Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften vorlegten Planentwurf einer Verlängerung der Intzestraße („Durchstich“)  über die Baisieper Straße hinweg, links am alten Wasserturm vorbei, bis zu einem neuen Kreisverkehr auf der Lenneper Straße in Höhe des TBR-Bauhofs. Bei Realisierung dieses Plans würde die Straßenbrücke für den Fahrzeugverkehr verzichtbar werden und könnte allein den Fußgängern gewidmet werden (bei Abbruch der alten Fußgängerbrücke). Eine direkte Verlängerung der Intzestraße bis zur Lenneper Straße entlang des Bahndamms sei im Vergleich zu einem Brückenneubau die kostengünstigste Lösung, bestätigte gestern Udo Wilde, Abteilungsleiter im Bereich Verkehrstechnik/Steuerung der Technischen Betriebe Remscheid.

Doch in einem Punkt musste BV-„Pate“ Dietmar Klee, Leiter des Fachdienstes Recht und Datenschutz, den Bezirksbürgermeister enttäuschen. Mit seiner Annahme, das Straßenbauprojekt könne bereits 2021 anlaufen, lag Grote falsch. Das gehe aus der Verwaltungsvorlage klar hervor, so Klee. Stimmt! Zitat: „Im Investitionsprogramm sind die erforderlichen Mittel in den späteren Jahren, also nach dem aktuellen Finanzplanungszeitraum 2017-2021, berücksichtigt.“ Eine konkrete jahresbezogene Einplanung des Projektes unter Berücksichtigung der Kosten und Fördermittel stehe noch aus, sei also ein Thema für künftige Haushaltsplanberatungen.

Da wird Stefan Grote also noch einen langen Atem haben müssen. Allerdings will die Verwaltung schon jetzt Schritte einleiten auf dem langen Weg zum „Durchstich“. Sie beabsichtigt, „Fördermittel im Rahmen des Gemeinde-Verkehrs-finanzierungs-Gesetzes zu beantragen. Hierzu wurde zunächst ein entsprechender „Einplanungsantrag“ mit Fristsetzung 1. Juni 2017 eingereicht, damit die grundsätzliche Fördermöglichkeit der Maßnahme geprüft und festgestellt werden kann.“ Geschätzte Kosten für die gesamte Maßnahme: Rund 4,5 Millionen €.

Von der unklaren Finanzierung einmal abgesehen hat das ehrgeizige Projekt aber noch eine weiterte Schwachstelle: Bevor ein reguläres Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden kann, sollte auch sicher sein, dass sich alle benötigten Grundstücke auf der neuen Straßentrasse im Besitz der Stadt Remscheid befinden. Das ist heute noch nicht der Fall.

Ideen zur Revitalisierung der Innenstadt sammeln

‚Bürgerwerkstatt‘ verriet: Es gibt noch viel zu tun“, titelte der Waterbölles am 7. April. Tags zuvor hatte im Vaßbender-Saal am Markt Bernd Strey auf Schwachpunkte im gegenwärtigen Bild der Remscheider Innenstadt hingewiesen. Er ist Geschäftsführer der Architektengruppe „STADTRAUM“ aus Düsseldorf, die die Stadt beauftragt hat, das Stadtbild zu analysieren und Vorschläge zur Aufwertung von Grünflächen, Straßen und Plätzen zu machen, auch zur Förderung von Einzelhandel und Gastronomie. Konkret: Bis zum Herbst soll ein Gestaltungshandbuch für Einzelhandel und Gastronomie vorliegen, das Remscheid zu einem „neue Zentrum“ verhelfen soll – lebendiger und attraktiver für Bewohner, Händler und Besucher. , attraktiver für alle Nutzergruppen wie Händler, Bewohner und Besucher. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sieht die bauliche Umgestaltung der Innenstadt über einen längeren Zeitraum als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Das betonte er auch gestern bei einer Pressekonferenz im neuen Büro des Innenstadtmanagement im ehemaligen „Radio Kappen“-Ladenlokal, Markt 13. Dort hatten gestern Innenstadtmanager Jonas Reimann (Tel. 0151/15616833, E-Mail reimann@stadt-handel.de) vom Büro „Stadt+Handel“ aus Dortmund und Quartiersarchitekt Christian Wlost (Tel: 0176/55619520, E-Mail wlost@post-welters.de">wlost@post-welters.de) vom Architektenbüro „Post+Welters“, ebenfalls Dortmund, ihren ersten Präsenztag als Ansprechpartner für alle Bürger mit eigenen Ideen und für ratssuchende Hausbesitzer, die auf staatliche Zuschüsse für ihre Modernisierungspläne hoffen.

Da käme übrigens einiges in Betracht bei NRW-Bestandsinvestitionen, Energieeffizienz und Maßnahmen zur Barrierefreiheit als da wären KFW 430 (energieeffizientes Sanieren), KFW 455 (altengerechtes Umbauen), Haus- und Hofflächenprogramm (Zuschuss bis zu max. 40 Prozent der Kosten, bis zu 24 Euro pro Quadratmeter umgestalteter Fläche). Das erfordert es von den beiden Ratgebern, häufig „außer Haus“ zu sein. Der Grund dafür ist ein ganz praktischer: Die Immobilien entlang der Alleestraße, Bei den Häusern selbst, meist aus den 1950er und 1960er Jahren, für (hoffentlich rege) Beratung erbeten werden, müssen dann genau in Augenschein genommen werden. Vor allem, wenn für die vorgesehenen Maßnahmen Zuschüsse winken, zum Beispiel bei der farbliche Gestaltung von Fassaden, Fenstern, Fensterläden, Türen, Balkonen, Mauern und weiteren Gebäudeteilen sowie Vorarbeiten

  • Das Signet des neuen Innenstadtmanagements.Einbau, Rückbau oder Wiederherstellung von Vor-/Regenschutz-dächern, Kragplatten und Pergolen
  • Reparatur oder Erneuerung von Hauszugängen, Stufen, Treppen, Geländern, Fensterbänken
  • Austausch von Schaufensteranlagen sowie notwendiger vorbereitender Maßnahmen
  • Rückbau störender Werbeanlagen.

Die ersten Beratungsgespräche habe er bereits hinter sich, berichtete gestern Christian Wlost. Gemeinsam mit Jonas Reimann wird er künftig jeden Mittwoch im Projektbüro am Markt Ratssuchenden  von 9:30 bis15:30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung (i.d.R. Mo-Fr., 9 -17 Uhr) zur Verfügung stehen, voraussichtlich bis Anfang 2020. Beide freuen sich über die gute Zugänglichkeit und die Transparenz des Büros. „An dieser zentralen Stelle können wir uns konstruktiv mit Bürgerinnen und Bürgern austauschen sowie Ideen zur Innenstadtentwicklung sammeln.“ Innenstadtmanager Jonas Reimann versteht sich als Schnittstelle zwischen Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümern, Kunden, Innenstadtbesuchern, der Bewohnerschaft sowie der Fachverwaltung und Politik. Folglich nimmt er auch an den Sitzungen der „Lenkungsgruppe“ teil, die die vorgibt, was die Planer unter „Revitalisierung der Innenstadt“ verstehen sollen. Um auch die Öffentlichkeit am Prozess teilhaben zu lassen, soll Reimann Beteiligungsveranstaltungen organisieren.

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Röntgen-Museum feiert seinen 85. Geburtstag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der traditionsreichen Tuchmacherstadt Lennep wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 geboren. Der Spross einer Tuchhändlerfamilie verbrachte hier seine ersten Lebensjahre. 1895 entdeckte er an der Universität Würzburg die Strahlen, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Röntgens Arbeit revolutionierte nicht nur die gesamte medizinische Diagnostik und Therapie, sie bereitete auch den Weg für neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und viele hochtechnologische Anwendungen. Der geniale Physiker, Entdecker und Forscher wurde 1901 mit dem ersten Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Erste Ideen zur Einrichtung eines Röntgenmuseums wurden von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) bereits kurz nach deren Gründung im Jahr 1905 diskutiert. Ihr damaliger Präsident Prof. Heinrich Albers-Schönberg sah die besonderen Aufgaben eines solchen Museums in der Aufarbeitung und Präsentation der geschichtlichen Entwicklung der Radiologie und der DRG. Zahlreiche Radiologen begannen enthusiastisch mit der Sammlung von Exponaten. Jedoch konnte kein geeignetes Gebäude bezogen werden. Parallel zu diesen Bemühungen, beschloss das Präsidium der Rheinisch-Westfälischen Röntgengesellschaft unter Vorsitz des Münsteraner Internisten und Radiologen Prof. Dr. Paul Krause im Jahr 1929 Spenden für die Einrichtung eines Denkmals zu Ehren Wilhelm Conrad Röntgens an seinem Geburtsort in Lennep zu sammeln. Am 29. November 1930 wurde das von Arno Breker geschaffene Kunstwerk „Der Genius des Lichts“ feierlich am Thüringsberg unweit seines Geburtshauses enthüllt.

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Faszinierende Einblicke ins Körperinnere

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Einzigartige Bilder und Modelle der menschlichen Anatomie – in 3D – laden zu einer spektakulären Reise durch den Körper ein. Heute entstehen auf der Basis von Bilddaten von der Magnetresonanztomographie (MRT) und der Computertomographie (CT) am Computer mithilfe der sogenannten Cinematic-Rendering-Technologie hyperrealistische Körperbilder, die völlig neue Einblicke ins Innere eröffnen. Diese und weitere spannende Entwicklungsschritte der 3D-Visualisierungstechniken von der Röntgenstereoskopie bis hin zum 3D-Druck zeigt die Sonderausstellung "Die dritte Dimension" vom 24. Juni bis 31. August im Deutschen Röntgen-Museum.

Einen Blick in das Innere des menschlichen Körpers zu werfen, interessiert die Menschen schon sehr lange. Doch über Jahrhunderte hinweg war dieser Blick unter die Haut nur Ärzten und Wissenschaftlern vorbehalten, denn es gab nur eine Möglichkeit, das Körperinnere zu erkunden – man musste den Körper mit dem Skalpell aufschneiden. Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 wurde es dann erstmals möglich, einen Blick in den lebenden Menschen zu werfen. Doch die frühen Röntgenaufnahmen waren nur zweidimensional. Man wandte zum Beispiel spezielle Betrachtungstechniken an, um die Röntgenaufnahmen so aufzubereiten, dass das menschliche Gehirn sie als dreidimensional wahrnimmt. Der wirkliche Durchbruch in der 3D-Bildgebung gelang erst durch die einsetzende Computerisierung in den 1970er Jahren. Bildgebende Systeme wie CT oder MRT scannen den Körper Schicht für Schicht. Die daraus entstehenden riesigen Datenmengen werden von Computern digital zu dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt. CT- und MRT-Daten sind auch die Basis für die neueste 3D-Visualisierungstechnik, das sogenannte „Cinematic Rendering“. Mit diesem Verfahren werden hyperrealistische Bilder erzeugt, die den Betrachter auf eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper schicken.

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