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Ideen zur Revitalisierung der Innenstadt sammeln

‚Bürgerwerkstatt‘ verriet: Es gibt noch viel zu tun“, titelte der Waterbölles am 7. April. Tags zuvor hatte im Vaßbender-Saal am Markt Bernd Strey auf Schwachpunkte im gegenwärtigen Bild der Remscheider Innenstadt hingewiesen. Er ist Geschäftsführer der Architektengruppe „STADTRAUM“ aus Düsseldorf, die die Stadt beauftragt hat, das Stadtbild zu analysieren und Vorschläge zur Aufwertung von Grünflächen, Straßen und Plätzen zu machen, auch zur Förderung von Einzelhandel und Gastronomie. Konkret: Bis zum Herbst soll ein Gestaltungshandbuch für Einzelhandel und Gastronomie vorliegen, das Remscheid zu einem „neue Zentrum“ verhelfen soll – lebendiger und attraktiver für Bewohner, Händler und Besucher. , attraktiver für alle Nutzergruppen wie Händler, Bewohner und Besucher. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sieht die bauliche Umgestaltung der Innenstadt über einen längeren Zeitraum als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Das betonte er auch gestern bei einer Pressekonferenz im neuen Büro des Innenstadtmanagement im ehemaligen „Radio Kappen“-Ladenlokal, Markt 13. Dort hatten gestern Innenstadtmanager Jonas Reimann (Tel. 0151/15616833, E-Mail reimann@stadt-handel.de) vom Büro „Stadt+Handel“ aus Dortmund und Quartiersarchitekt Christian Wlost (Tel: 0176/55619520, E-Mail wlost@post-welters.de">wlost@post-welters.de) vom Architektenbüro „Post+Welters“, ebenfalls Dortmund, ihren ersten Präsenztag als Ansprechpartner für alle Bürger mit eigenen Ideen und für ratssuchende Hausbesitzer, die auf staatliche Zuschüsse für ihre Modernisierungspläne hoffen.

Da käme übrigens einiges in Betracht bei NRW-Bestandsinvestitionen, Energieeffizienz und Maßnahmen zur Barrierefreiheit als da wären KFW 430 (energieeffizientes Sanieren), KFW 455 (altengerechtes Umbauen), Haus- und Hofflächenprogramm (Zuschuss bis zu max. 40 Prozent der Kosten, bis zu 24 Euro pro Quadratmeter umgestalteter Fläche). Das erfordert es von den beiden Ratgebern, häufig „außer Haus“ zu sein. Der Grund dafür ist ein ganz praktischer: Die Immobilien entlang der Alleestraße, Bei den Häusern selbst, meist aus den 1950er und 1960er Jahren, für (hoffentlich rege) Beratung erbeten werden, müssen dann genau in Augenschein genommen werden. Vor allem, wenn für die vorgesehenen Maßnahmen Zuschüsse winken, zum Beispiel bei der farbliche Gestaltung von Fassaden, Fenstern, Fensterläden, Türen, Balkonen, Mauern und weiteren Gebäudeteilen sowie Vorarbeiten

  • Das Signet des neuen Innenstadtmanagements.Einbau, Rückbau oder Wiederherstellung von Vor-/Regenschutz-dächern, Kragplatten und Pergolen
  • Reparatur oder Erneuerung von Hauszugängen, Stufen, Treppen, Geländern, Fensterbänken
  • Austausch von Schaufensteranlagen sowie notwendiger vorbereitender Maßnahmen
  • Rückbau störender Werbeanlagen.

Die ersten Beratungsgespräche habe er bereits hinter sich, berichtete gestern Christian Wlost. Gemeinsam mit Jonas Reimann wird er künftig jeden Mittwoch im Projektbüro am Markt Ratssuchenden  von 9:30 bis15:30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung (i.d.R. Mo-Fr., 9 -17 Uhr) zur Verfügung stehen, voraussichtlich bis Anfang 2020. Beide freuen sich über die gute Zugänglichkeit und die Transparenz des Büros. „An dieser zentralen Stelle können wir uns konstruktiv mit Bürgerinnen und Bürgern austauschen sowie Ideen zur Innenstadtentwicklung sammeln.“ Innenstadtmanager Jonas Reimann versteht sich als Schnittstelle zwischen Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümern, Kunden, Innenstadtbesuchern, der Bewohnerschaft sowie der Fachverwaltung und Politik. Folglich nimmt er auch an den Sitzungen der „Lenkungsgruppe“ teil, die die vorgibt, was die Planer unter „Revitalisierung der Innenstadt“ verstehen sollen. Um auch die Öffentlichkeit am Prozess teilhaben zu lassen, soll Reimann Beteiligungsveranstaltungen organisieren.

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Röntgen-Museum feiert seinen 85. Geburtstag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der traditionsreichen Tuchmacherstadt Lennep wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 geboren. Der Spross einer Tuchhändlerfamilie verbrachte hier seine ersten Lebensjahre. 1895 entdeckte er an der Universität Würzburg die Strahlen, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Röntgens Arbeit revolutionierte nicht nur die gesamte medizinische Diagnostik und Therapie, sie bereitete auch den Weg für neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und viele hochtechnologische Anwendungen. Der geniale Physiker, Entdecker und Forscher wurde 1901 mit dem ersten Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Erste Ideen zur Einrichtung eines Röntgenmuseums wurden von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) bereits kurz nach deren Gründung im Jahr 1905 diskutiert. Ihr damaliger Präsident Prof. Heinrich Albers-Schönberg sah die besonderen Aufgaben eines solchen Museums in der Aufarbeitung und Präsentation der geschichtlichen Entwicklung der Radiologie und der DRG. Zahlreiche Radiologen begannen enthusiastisch mit der Sammlung von Exponaten. Jedoch konnte kein geeignetes Gebäude bezogen werden. Parallel zu diesen Bemühungen, beschloss das Präsidium der Rheinisch-Westfälischen Röntgengesellschaft unter Vorsitz des Münsteraner Internisten und Radiologen Prof. Dr. Paul Krause im Jahr 1929 Spenden für die Einrichtung eines Denkmals zu Ehren Wilhelm Conrad Röntgens an seinem Geburtsort in Lennep zu sammeln. Am 29. November 1930 wurde das von Arno Breker geschaffene Kunstwerk „Der Genius des Lichts“ feierlich am Thüringsberg unweit seines Geburtshauses enthüllt.

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Faszinierende Einblicke ins Körperinnere

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Einzigartige Bilder und Modelle der menschlichen Anatomie – in 3D – laden zu einer spektakulären Reise durch den Körper ein. Heute entstehen auf der Basis von Bilddaten von der Magnetresonanztomographie (MRT) und der Computertomographie (CT) am Computer mithilfe der sogenannten Cinematic-Rendering-Technologie hyperrealistische Körperbilder, die völlig neue Einblicke ins Innere eröffnen. Diese und weitere spannende Entwicklungsschritte der 3D-Visualisierungstechniken von der Röntgenstereoskopie bis hin zum 3D-Druck zeigt die Sonderausstellung "Die dritte Dimension" vom 24. Juni bis 31. August im Deutschen Röntgen-Museum.

Einen Blick in das Innere des menschlichen Körpers zu werfen, interessiert die Menschen schon sehr lange. Doch über Jahrhunderte hinweg war dieser Blick unter die Haut nur Ärzten und Wissenschaftlern vorbehalten, denn es gab nur eine Möglichkeit, das Körperinnere zu erkunden – man musste den Körper mit dem Skalpell aufschneiden. Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 wurde es dann erstmals möglich, einen Blick in den lebenden Menschen zu werfen. Doch die frühen Röntgenaufnahmen waren nur zweidimensional. Man wandte zum Beispiel spezielle Betrachtungstechniken an, um die Röntgenaufnahmen so aufzubereiten, dass das menschliche Gehirn sie als dreidimensional wahrnimmt. Der wirkliche Durchbruch in der 3D-Bildgebung gelang erst durch die einsetzende Computerisierung in den 1970er Jahren. Bildgebende Systeme wie CT oder MRT scannen den Körper Schicht für Schicht. Die daraus entstehenden riesigen Datenmengen werden von Computern digital zu dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt. CT- und MRT-Daten sind auch die Basis für die neueste 3D-Visualisierungstechnik, das sogenannte „Cinematic Rendering“. Mit diesem Verfahren werden hyperrealistische Bilder erzeugt, die den Betrachter auf eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper schicken.

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Unmengen an Müll sind die Hinterlassenschaft

Zur nächsten Sitzung des Rates am 6. Juli hat die Fraktion der Linken Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach dem nächtlichen Treiben im Umfeld des Lenneper Röntgen-Gymnasiums gefragt: „Der Bereich vor dem Nebeneingang hat sich zu einem Treffpunkt Jugendlicher entwickelt. Dort versammeln sich in den Abendstunden Gruppen zum Trinken die dabei Unmengen an Müll hinterlassen. Auch in den Nachtstunden wird sich auf dem Schulgelände, nicht selten im - oder auf den Dächern des Schulgebäudes aufgehalten. Verstärkt hat sich dieses Problem seitdem kein Hausmeister mehr vor Ort ansässig ist. Eine soziale Kontrolle der Schulhöfe und der Gebäude nach Dienstschluss ist nicht mehr gegeben, und oftmals sind es die Lehrkräfte die während ihrer Arbeitszeit die Spuren dieser nächtlichen Aktionen beseitigen müssen.

Da sich dieses Problem nicht allein nur auf das Röntgengymnasium beschränkt, bitten wir in diesem Zusammenhang um die schriftliche Beantwortung nachfolgend aufgeführter Fragen betreffend den Zeitraum 2016 bis heute: Wie viele Fälle von Sachbeschädigung, Einbruch oder Vandalismus an Remscheider Schulen, Sportstätten und Kindergärten wurden gemeldet? Welche Schäden in welcher Höhe sind jeweils entstanden und in welcher Höhe lässt sich der Gesamtschaden beziffern? Mit welchen Maßnahmen oder Vorkehrungen tritt die Stadt diesem Problem entgegen? (Axel Behrend, Fraktionsgeschäftsführer)

Viel los in den Sommerferien 2017 in RS

Thomas Neuhaus (Beigeordneter der Stadt Remscheid), Daniela Gradante (Remscheider Turnverein), Rolf Haumann (Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit, Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit), Michael Ketterer (Stadt Remscheid, Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen), Jörg Liesendahl (Naturschule Grund), Elke Müller (Stadt Remscheid, Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen), Martin Sternkopf (Stadt Remscheid, Fachdienst Sport und Freizeit) und Jana Grumpe (Remscheider Sportjugend im Sportbund Remscheid e.V.) stellten heute Vormittag im Remscheider Rathaus die zahlreichen Angebote vor, die Remscheider Kinder und Jugendliche in den Sommerferien 2017 auf vielfältige Weise Spaß machen und ihnen die Möglichkeit bieten sollen, spannende und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.  Dazu zählen:

  • Mehrtägige Freizeiten in und außerhalb Remscheids, z.- T. mit Übernachtung
  • Tagesangebote
  • Offene Angebote ohne Anmeldung und ohne Teilnahmegebühren
  • Offene Spielaktionen in den Stadtteilen ohne Anmeldung/Teilnahmegebühren
  • Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements bei fast allen Angeboten

Die Offenen Ganztagsgrundschulen bieten den Familien auch in den Ferien eine verbindliche Betreuung Das Angebot „Sprache+ - Deutsch lernen in Aktion“ wird veranstaltet vom Bildungsbüro der Stadt Remscheid in Kooperation mit weiteren städtischen Dienststellen, dem Stadtsportbund, der Arbeit RS gGmbH sowie dem BZI (Berufsbildungszentrum der Industrie) und findet in der der Zeit vom 24. Juli bis 4. August (bei der Arbeit RS und in der Alexander von Humboldt Realschule) bzw. vom 7. bis 11. August (beim BZI) statt. Die Zielgruppe sind geflüchtete Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren.Die Angebote sind auch von den Inhalten und Bereichen sehr vielfältig, so dass sie für jedes Interesse und Talent etwas bieten:

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Peter Heinze aus Hilden soll Baudezernent werden

In der Nachfolge von Referatsleiter Robin Denstorff, der nach gerade mal 21 Monaten zur Stadt nach Münster wechselte, soll der parteilose Peter Heinze (48), bisher Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Hilden, in das erneut geschaffene Amt des Baudezernent der Stadt Remscheid gewählt werden. Das berichtet die Bergische Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe, gestützt auf Informationen aus Hilden. Die Wahl des studierten Stadtplaners sei für die letzte Ratssitzung vor der Sommerpause (6. Juli) vorgesehen. Bevor Heinze vor acht Jahren (2009) nach Hilden kam, um sich um die Wirtschaftsförderung zu kümmern – ihm wird hier erfolgreiche Arbeit attestiert –,  stand er zehn Jahre lang als Wirtschaftsförderer und Stadtplaner in den Diensten der Stadt Willich.

Gewählt werden Beigeordnete für acht Jahre. Der frühere Baudezernent der Stadt Remscheid war Helmut Kennepohl. Danach hatten in kurzer Folge Sigrid Burkhart und Robin Denstorff als Angestellte die Führung der Baubehörde übernommen. Jetzt soll es wieder ein Wahlbeamter werden (Amtszeit acht Jahre) – wohl auch, um wieder für mehr Kontinuität zu sorgen...

Iftar-Essen: Das gute Miteinander betonten alle

„Wir Menschen sind verschieden: wir glauben unterschiedlich, wir leben unterschiedlich, wir haben unterschiedliche Bräuche und Riten. Aber wir können miteinander auskommen, wir können einander respektieren, einander schätzen und voneinander lernen. Daran glaube ich und dafür werde ich mich auch weiterhin nach besten Kräften in meinem Amt als Oberbürgermeister unserer Stadt einsetzen. Dieses Rathaus ist ein Haus für alle Menschen und für alle Religionen unserer Stadt. Und Remscheid ist und bleibt eine Stadt, in der viele Religionen zu Hause sind.“ – Zitat aus der Rede von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern im Großen Sitzungsaal des Rathauses. Kurz vor Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan (in diesem Jahr vom 27. Mai 2017 - 24. Juni) und eine Stunde vor Sonnenuntergang um 21.56 Uhr begrüßte der OB dort zahlreiche Repräsentanten der örtlichen islamischen Gemeinden zu einem „Fastenbrechen“ (arabisch Ifṭār) mit typisch türkischen Gerichten und lud sie ein, sich ins Goldene Buch der Stadt Remscheid einzutragen. Aus Anlass des gestrigen Weltflüchtlingstags erinnerte der OB zugleich an die Millionen von Menschen weltweit, die sich auf der Flucht befinden. Und er dankte „allen Remscheidern, die Geflüchteten ihre Türen geöffnet haben“.

Am 4. Fastenbrechen im Rathaus seit 2014 nahmen auch diesmal wieder Vertreter der christlichen Religionen teil (Stadtdechant Thomas Kaster, Superintendent Hartmut Demski, Pastor André Carouge von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Schützenstraße / „Friedenskirche“ und mehrere Vertreter der neu-apostolischen Gemeinde) sowie einige Kommunalpolitiker (Waltraud Bodenstedt, Jutta Velte. Sven Wolf), ferner Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Stadtkämmerer Sven Wiertz. Vom Türkischen ins Deutsche übersetzt wurde das Gebet, das diesmal Nihat Arpaguş sprach, der Imam der DITIB-Gemeinde an der Weststraße („Allah, schenke uns den Willen zu guten Taten!“).

Im Namen der Gäste bedankten sich Cengiz Özdemir und Tevlik Baylan für die Einladung zum gemeinsamen Fastenbrechen. Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des Remscheider Integrationsrates: „Das Fasten im Ramadan gehört zu den Grundpflichten des Islams. Für alle erwachsenen und gesunden Muslime ist das Fasten in dieser Zeit verpflichtend, ausgenommen Alte und Kranke. Zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang nehmen die Fastenden keine Nahrungs- oder Genussmittel zu sich.“

Nachfolgend die Rede des OB in Auszügen:

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Rund um die Uhr für die Bürger im Einsatz

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit vielen Jahrzehnten sorgen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Energie und Mobilität und damit gleichzeitig für ein hohes Maß an Lebensqualität. Anlässlich des Tags der Daseinsvorsorge am 23. Juni möchte der Stadtwerke Remscheid-Unternehmensverbund verdeutlichen, welche Anstrengungen, Engagement und Innovationen täglich an 24 Stunden pro Tag erbracht werden. Der tatkräftige Einsatz an 24 Stunden pro Tag und an 365 Tagen im Jahr garantiert Strom, Gas, Wasser, Wärme und Mobilität für die Remscheider Bürger.

Versorgungssicherheit. Erste und wichtigste Aufgabe eines Energiedienstleisters ist und bleibt die sichere, kontinuierliche und zuverlässige Versorgung der Bürger mit Strom, Gas und Wasser. Die EWR verfügt über ein Stromnetz von 1.251 km, ein Gasnetz von 381 km, Trinkwasserleitungen von 462 km Länge, 529 km Breitband- und sonstige Datenleitungen sowie Leitungen für die Straßen-beleuchtung von 436 km. Für den Betrieb, die Wartung, die Erneuerung und für den Ausbau dieser Netze sind erhebliche finanzielle Mittel sowie kontinuierliche Investitionen erforderlich. Nur ein modernes und intaktes Netz garantiert eine tägliche und störungsfreie Versorgungssicherheit. In 2017 sind Investitionen von über 6 Mio. Euro in unsere Netz- und Anlageninfrastruktur vorgesehen. „Dreh- und Angelpunkt sowie unser höchstes Gut sind und bleibt unsere Infrastruktur. Das sind – Hausanschlüsse nicht mitgerechnet – bezogen auf alle Sparten über 3.000 km Leitungsnetze. Aneinander gereiht entspricht das einer Fahrtstrecke von Remscheid nach Ankara in der Türkei. Unsere Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfasernetze bilden das Rückgrat einer modernen und leistungsfähigen Versorgungssicherheit für die Remscheider Bürger sowie für die Industrie- und Gewerbe-kunden hier vor Ort. Daher ist es wichtig, diese Versorgungsleitungen ziel-gerichtet zu warten und instand zu halten. Mit neuen Technologien sowie einer kosteneffizienten Zielnetzplanung optimieren wir unsere Netze und sorgen für deren bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Seit Jahrzehnten garantieren unsere Monteure und Techniker mit ihrem Fachwissen und ihrem Know-how ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit“, betont Herr Hans-Peter Meinecke, Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWR GmbH.

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„Jugendkriminalität weiter effektiv bekämpfen!“

Sven Wolf.Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Das vom Land unterstützte Projekt ‚Staatsanwalt vor dem Ort‘ gewährleistet seit vielen Jahren eine enge und gute Zusammenarbeit hier bei uns vor Ort am Amtsgericht Remscheid.“, stellt Sven Wolf fest. „Eine zentrale Zuordnung zum Landgericht Wuppertal wäre ein Schritt zurück bei der Bekämpfung der Jugendkriminalität und eine Verschlechterung für Remscheid. Die schwarz-gelbe Landesregierung muss sich dafür einsetzen, das Projekt in Remscheid fortzuführen.“

Beim ‚Staatsanwalt vor dem Ort‘ werden dem Jugendstaatsanwalt die Remscheider Fälle fest zugewiesen. Er kennt die Situation vor Ort, die Gefährdungslagen, die Cliquen und den sozialen Umgang, die familiären Strukturen und viele der jugendlichen Täterinnen und Täter persönlich. „Die Informationswege zwischen Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe und Erziehungsinstitutionen, Polizei und Jugendrichterschaft sind kurz und es kann passgenau reagiert werden. Das aufzugeben, wäre fatal. Ich hoffe sehr, dass die Gerüchte, dass das Landgericht Wuppertal unseren Staatsanwalt wieder abzieht, sich als unrichtig erweisen. Jugendliche Täterinnen und Täter sollten die bestmögliche Unterstützung zeitnah hier in Remscheid bekommen. Sparen auf Kosten der Prävention von Kriminalität geht zudem auf Kosten der Sicherheit von uns allen. Aus Jugendtäterinnen und -tätern dürfen keine erwachsenen Intensivtäter werden. Bisher galt das Wort des amtierenden Justizministers, dieses Projekt in Remscheid nicht einfach zu stoppen. Ich hoffe, der künftige Justizminister erinnert sich daran. Eine reine Kosten-Nutzen-Betrachtung darf bei Jugendlichen und der Hilfe, die wir ihnen gewähren können, nicht der alleinige Gesichtspunkt sein. Der Verwaltungsaufwand wird sich zudem in der Zukunft mit der Weiterentwicklung der elektronischen Akte minimieren.“

Beratung rund um das Thema „Versetzung“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sitzenbleiben und dann? – Wiederholung als Chance? Am Montag, 3. Juli, bietet die Psychologische Beratungsstelle in ihren Räumlichkeiten Hastener Straße 15 von 8 bis 11 Uhr und 15 bis 17 Uhr die Möglichkeit, mit Schulpsychologen auszuloten, welche schulischen Chancen sich beim drohenden Sitzenbleiben bieten und wie in der Familie nun mit der Situation umgegangen werden kann. Eine Anmeldung für weitere Gespräche kann dann aufgenommen werden.

In wenigen Wochen ist es wieder so weit: Schüler mit zwei oder mehr Fünfen in den Quartalsnoten droht eine Ehrenrunde in ihrer Klassenstufe, es sei denn, es gelingt ein Leistungsanstieg oder ein Notenausgleich in anderen Fächern. Nach dem Sitzenbleiber-Atlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sind dabei im Schuljahr 2014/15 von bundesweit 2,7 Millionen Schülern knapp 53.000 Schüler hängen geblieben, die Mehrzahl in den Gymnasien, aber auch mehr als 5.000 Mädchen und Jungen in den Grundschulen. Im Ländervergleich liegt NRW dabei im Mittelfeld. In der politischen Diskussion darüber, ob denn ein Sitzenbleiben überhaupt sinnvoll ist, wird oft ins Feld geführt, das koste dem Steuerzahler in Deutschland laut einer Bertelsmann-Studie von 2009 pro Jahr 930 Millionen Euro – brächte bei leistungsschwächeren Schülern aber laut internationaler Studien zu wenig. Und so gibt es in unserem föderalen Bildungssystem Länder wie Hamburg, wo es gar kein Sitzenbleiben mehr gibt, Schulformen wie die Gesamtschule in NRW, wo die Klassenwiederholung ebenso nicht vorgesehen ist und anderseits Länder wie Bayern, wo es als wichtiges pädagogisches Instrument gilt. Hier wird die Wiederholung als Chance gesehen, den Stoff zu vertiefen; die Tatsache, dass es ein Sitzenbleiben gibt wird als Antrieb für Lernvermeider gesehen.

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