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Land für höhere Kulturförderung gelobt

Einstimmig beschloss der Rat der Stadt am vergangenen Donnerstag auf Antrag der Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, FDP und W.i.R. die folgende Resolution an die Landesregierung: „Der Rat der Stadt Remscheid begrüßt ausdrücklich die beabsichtigte Erhöhung der Kulturförderung im Landeshaushalt. Landtag und Landesregierung werden gebeten, im Rahmen der Ausgestaltung der Förderbestimmungen sicherzustellen, dass alle Theater in Nordrhein-Westfalen in den Genuss der zusätzlichen Förderung gelangen. Wir in Nordrhein-Westfalen brauchen eine vielfältige und landesweit verankerte Theaterlandschaft.  Landtag und Landesregierung werden gebeten, im nächsten Kulturförderplan des Landes die Förderung der Theaterlandschaft in finanzschwachen Gemeinden fest zu verankern, um auf diese Weise einen Beitrag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in NRW zu erbringen. Für NRW besteht jetzt die Gelegenheit, die bestehenden Nachteile aus den in den Bundesländern unterschiedlich geregelten Kulturfinanzierungen auszugleichen.“

Begründung: „Die Theaterlandschaft in Nordrhein-Westfalen ist die dichteste in Deutschland, sie ist vielfältig und erfreut sich einer hohen Akzeptanz beim Publikum: 18 Kommunaltheater mit eigenem Ensemble, vier Landestheater, dem von Stadt und Land getragenen Düsseldorfer Schauspielhaus und über 139 Spielstätten die größte Theaterdichte in der Bundesrepublik. Bei uns in Remscheid sind das Teo Otto Theater und das Westdeutsche Tourneetheater zwei wichtige Säulen des kulturellen Lebens in der Stadt und in der Region, die es im Zusammenwirken von Stadt und Land zu erhalten gilt. Der Rat der Stadt Remscheid hat trotz finanziell schwerer Zeiten durch die Sicherung des Zuschusses an das Westdeutsche Tourneetheater und die Erhöhung des Gastspieletats des Teo Otto Theaters ein deutliches Bekenntnis abgegeben.“

Entsetzt über leichtfertigen Umgang mit Statik

Haus Cleff: Viel Lehm hinter dünnem Putz“, titelte der Waterbölles am 30. März nach einem Video-Rundgang durch das entkernte Patrizierhaus, zu dem Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann und Dr. Andreas Wallbrecht, der Leiter des Historischen Zentrums, eingeladen hatten. Anhand der Bauspuren zeigten damals beide auf, was seit 1883 in dem Gebäude durch unüberlegte bauliche Veränderungen bis hin zu gefährlichen Eingriffen in die Statik / Fachwerkkonstruktion alles falsch gemacht worden ist. Das muss jetzt mit viel Geld korrigiert werden, um die Existenz des Rokokobaus zu sichern.

Nach dem Krieg war das Haus als Heimatmuseum weiter ausgebaut worden. Inzwischen ist es weitgehend entkernt, und zur Sanierung stehen insgesamt 1,2 Millionen Euro zur Verfügung (100.000 Euro von der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz, 495.000 Euro an Bundes-Fördermittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und 600.000 Euro an städtischen Rücklagen für Haus Cleff. Dass die Summe zur kompletten Wiederherstellung des Gebäudes nicht ausreichen wird, sagte Dr. Wallbracht am Dienstag in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Er hofft auf Drittmittel der heimischen Industrie. Die konnte die Stadt dann wie Eigenmittel einsetzen, um so an weitere Öffentliche Gelder zu gelangen. Aber: „Das wird noch viel Klinkenputzen bedeuten“, betonte der Museumsleiter. Da die bislang zugesagten Fördergelder von 595.000 Euro an keine Fristen gebunden seien, könne man das Geld für die statische Ertüchtigung der Holzkonstruktion auch noch 2019 einsetzen. Denn mit der Genehmigung des zum Jahresbeginn einzureichenden Bauantrages sei nicht vor Sommer 2018 zu rechnen.

Mittels zahlreicher Detailaufnahmen aus dem Inneren des Hauses zeigte Wallbrecht den Mitgliedern der Bezirksvertretung die Schäden auf, die es dringend zu reparieren gilt. Reaktion von Rosemarie Stippekohl (CDFU): „Ich bin entsetzt, wie leichtfertig man früher mit den tragenden Holzpfeilern umgegangen sind und so die Statik des Hauses geschwächt hat!“

  • Da wurde in früheren Zeiten für Abwasserrohre einfach seitlich ein Loch in das Deckengewölbe des Kellers geschlagen, ohne an die Traglasten zu denken.
  • Da wurden in Wänden beim Einbau von Türen wichtige Querbalken in der Holzkonstruktion einfach weggesägt mit dem Ergebnis, dass sich buchstäblich „die Wände bogen“.
  • Das wurden unter einem schweren und wichtigen Deckenbalken gleich drei Ständerbalken weggenommen, was – unter einer Putzschicht – den Bruch des Deckenbalkens zur Folge hatte.
  • Da wurde vor einem Fenster ein anderer Ständerbalken entfernt, was „die ganze Sachkonstruktion instabil“ gemacht habe, so Wallbrecht.

Von Beatrice Schlieper, der Vorsitzenden des Fördervereins von Haus Cleff, kam die Bitte an den Museumsleiter, die Bezirksvertretung künftig zwei- bis dreimal im Jahr über den Fortgang der Sanierungsarbeiten zu informieren. Bei diesen würden nur solche Handwerker in der Ausschreibung Chancen haben, die gute Fachkenntnisse in der Restaurierung historischer Bauten vorweisen können, erfuhr die BV abschließend.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Lüttringhauser lebendiger Adventskalender
Auch in diesem Jahr laden wir noch bis zum 24. Dezember zum "Lebendigen Adventskalender" in Lüttringhausen zu den Treffen an bunt geschmückten Adventsfenstern herzlich ein. Eine kleine Geschichte, ein Lied, ein paar Kekse und Tee, Kakao und Glühwein sollen die kleine Feierstunde jeweils gemütlich gestalten. Alle Termine auf: http://www.ekir.de/luettringhausen/2017_advent-558.php

Samstag, 16. Dezember, 18 Uhr
39. Quempas-Singen
– Weihnachtskantate der Heinrich-Schütz-Kantorei
Ort: Lutherkirche (Martin-Luther-Str. 59a)
Wie jedes Jahr singen die Kinder der Musikalischen Früherziehung und die Lucky SingeRS Advents- und Weihnachtslieder und laden zum Mitsingen ein. Die Heinrich-Schütz-Kantorei musiziert die Kantate „Transeamus usque ad Bethlehem“ von Franz Schneider. Den Abschluss bildet wieder das Quempas-Lied mit dem Kerzenumgang der Kinder.
Mitwirkende: Chöre der Luther-Kirchengemeinde, Jörg Martin Kirschnereit (Leitung)

Samstag, 16. Dezember, 15 und 19 Uhr
Rockin' Around the X-mas Tree  – Die Weihnachtsgala mit Nicole Berendsen
Ort: Teo Otto Theater (Remscheid), Karten: Kasse des Teo Otto Theaters.
Auch dieses Jahr gibt es natürlich wieder das Kult-Weihnachtskonzert mit Nicole Berendsen und der fantastischen Band unter Leitung von Christoph Spengler. Mit dabei ist als Special Guest Frank Winkels, der im Luther-Oratorium die Hauptrolle des Luther spielt, die Kinderchöre der Grundschulen Menninghausen (Leitung: Monika Biskupek),
Dörpfeld und Reichsgrafenstraße Wuppertal (Leitung: Anna Sturmberg) sowie das kauzige Moderatoren-Duo Jochen Sahm und Friedhelm Krämer.

Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr
"Framework" spielt unplugged
Ein Ohren- und Augenschmaus: In der ev. Stadtkirche Lennep spielt „Framework" unplugged Stücke von Bourani, Joe Cocker, Bon Jovi, Robbie Williams, Queen etc. Weihnachtsstücke bekannter Rockbands ergänzen das Repertoire. Dabei werden sie von einigen Bläsern des Blechbläserensemble Lennep unterstützt. Mitsingen ist erwünscht und wird mit einem Beamer ermöglicht. Ein Experiment, was viel verspricht. Eine tolle Einstimmung in die Weihnachtszeit!

Sonntag, 17. Dezember, 10 Uhr
Singen und Sagen – Gottesdienst mit Predigt zu einem Lutherlied
Ort. Evangelische Stadtkirche Remscheid (Markt)
Anlässlich des Reformationsjubiläums laden wir dieses Jahr zu mehreren Gottesdiensten ein, in denen zu einem Lutherlied gepredigt wird.
An diesem Sonntag soll das Lied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ im Mittelpunkt stehen. Mit diesem Festgottesdienst beginnen wir gleichzeitig den Ideellen Weihnachtsbasar.
Mitwirkende: Evangelischer Posaunenchor Remscheid, StadtKirchenChor, Pfarrer Ulrich Wester & Pfarrer Martin Rogalla.

Sonntag, 17. Dezember, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr)
Weihnachtskonzert mit dem Ehringhauser Männergesangverein von 1850
Ort: Christuskirche (Burger Straße 186a)
Eintritt: 13 € (Das Programm - das gleichzeitig Eintrittskarte ist - ist zu Beginn der Adventszeit beim Chor und im Gemeindeamt erhältlich)
Der Ehringhauser Männergesangverein von 1850 lädt herzlich zu seinem traditionellen Weihnachtskonzert in der Christuskirche ein. Auch in diesem Jahr wird der Ehringhauser Männergesangverein wohl auch wieder durch Gäste wie dem Frauenchor Ehringhausen und den Dixie Slickers unterstützt werden.
Mitwirkende: Ehringhauser Männergesangverein von 1850 und Gäste

Sonntag, 17.Dezember, 10 Uhr
Adventsgottesdienst und anschließender ideller lWeihnachtsbasar
Evangelische Stadtkirche Remscheid am Markt
Anlässlich des Reformationsjubiläums laden wir dieses Jahr zu mehreren Gottesdiensten ein, in denen zu einem Lutherlied gepredigt wird. An diesem Sonntag soll das Lied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ im Mittelpunkt stehen. Mit diesem Festgottesdienst beginnen wir gleichzeitig den Ideellen Weihnachtsbasar. Mitwirkende: Evangelischer Posaunenchor Remscheid, StadtKirchenChor, Pfr. Martin Rogalla. http://www.stadtkirchengemeinde.de/veranstaltungen

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Gitarrenpower von Klassik, Jazz bis Rock

Pressemeldung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V.

40 Jahre Internationales Bergisches Gitarrenfestival: Mit einem besonderen Jubiläumsprogramm startet das Internationale  Bergische Gitarrenfestival vom 2. bis 7. Januar ins Jahr 2018. Renommierte Gitarrist*innen aus  aller Welt geben wieder Konzerte und Workshops. Die Akademie der Kulturellen Bildung in  Remscheid ist seit vier Jahrzehnten Gastgeber und Partner  des Festivals. Profi- und Amateur-Gitarrist*innen könne sich  tagsüber  in Workshops  austoben und neue Kniffe am Instrument lernen. Abends heißt es dann Bühne frei für  internationale Stars und hochkarätige Talente der Gitarrenmusik.

Ein stimmiger Mix aus Tradition und aktuellsten Trends der Gitarrenszene machen den Reiz  des generationenübergreifenden Festivals aus. Jede*r ist herzlich willkommen - ob Anfänger*in,  Amateur*in, angehender Profi, Fingerstyler oder E-Gitarrist*in.  Die musikalische  Bandbreite reicht dabei von Klassik und Jazz bis Rock und Pop.

Zum Jubiläum hat das Festival besonders spektakuläre Gastdozent*innen eingeladen.  Für  Samstagnachmittag (6. Januar) ist zudem eine Open Stage geplant, auf der Künstler*innen  und Nachwuchstalente aus der Region spielen können. Abends wird die Akademie zur  Konzertbühne für Stars der internationalen Gitarrenszene, die Besucher*innen aus ganz  NRW anlocken. „Es lohnt sich, alle Konzerte zu besuchen!“, empfiehlt Mitorganisator Prof. Alfred Eickholt. „Bei der International Guitar Night setzen das Duo GolzDanilov und Ahmed El-Salamouny einen starken südamerikanischen Akzent. Die Young Generation und das  Eröffnungskonzert mit einer Hommage von Gerhard Reichenbach an Giulio Regondi sollte man ebenfalls nicht  verpassen! Ich freue mich aber auch auf den Auftritt von Peter Fischer zusammen  mit seiner  Band  und dem DSDS-Gewinner Tobias Regner.“
Tickets für die Konzerte gibt es an der Abendkasse, der Eintritt zum Abschlusskonzert am  Samstag ist frei.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Dezember

Mittwoch, 13. Dezember, 10.30 und 17 Uhr
Westdeutsches Tourneetheater
Aschenputtel
Für Kinder ab vier Jahren.  nach dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Von „Ruckedigu“ bis „Bibidi Babidi Bu“: Aschenputtel verzaubert jede Generation! Die ewig junge Geschichte des Mädchens, das von der bösen Stiefmutter zur Dienstmagd gemacht wird und am Ende doch ihre große Liebe findet und zur Prinzessin wird, wurde schon tausendmal erzählt und immer wieder hören große und kleine Kinder gern zu.
Das Westdeutsche Tourneetheater brachte uns im letzten Jahr eine tolle und humorvolle Inszenierung von „Robin Hood“. In diesem Jahr dürfen wir uns auf eine ebenso schöne Inszenierung des Märchens der Gebrüder Grimm freuen. Alle Kinder und Erwachsenen, die sich gern in eine Märchenwelt hinein träumen, erwartet eine fantasievolle Geschichte, in der auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Karten zehn €; Jugendticket fünf €; Familienticket.

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„Eschtival“ 2018 mit Höhnern, Jürgen Drews u. a.

Pressemitteilung des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V.

Wir haben zwar ab heute den ersten Schneefall in Remscheid, aber das Organisationsteam bestehend aus Mitarbeitern des Sportamtes und des Fördervereins Freibad planen schon das Ende der Freibadsaison 2018. Denn das „Eschtival“ für 2018 steht bereits, und es dauert diesmal ein ganzes Wochenende.

Das Eschbachtal als schöne Lokation, nette Leute, stimmungsvolle Musik, und ein abwechslungsreiches, attraktives Programm, das macht das  „Eschtival“ zu einem interessanten Wochenenderlebnis. Nach der ersten erfolgreichen Auflage möchten wir nun in die zweite Runde starten und freuen  uns über jeden, der ein Teil des „Eschtivals“ sein möchte. Und hier das Programm für 2018, auf das wir stolz sind:

Freitag, 7. September
Die Höhner
Einlass ab 18 Uhr. Karten 25 € plus VVK-Gebühr, Abendkasse 29 €.

Samstag, 8. September
Band Casa de Loco
und anschließend
Jürgen Drews mit Band
Einlass ab 16 Uhr, Karten – 25 € plus VVK-Gebühr, Abendkasse 29 €.

Sonntag, 9. September
Band Fachwerk
und anschließend
Lina Marrocco mit Band
Einlass ab 15 Uhr. Karten zehn € nur Abendkasse.

(Video rechts: "Köbes unterground" in diesem Jahr im Eschbachtal)

Wochenendticket für alle drei Veranstaltungstage: 35 € plus VVK-Gebühr für die ersten 500 Tickets, ansonsten 49 € plus VVK-Gebühr. Tickets sind ab heute Uhr über das Internet bei „Remscheid Live“ sowie bei Gottl. Schmidt, Alleestraße, dem Rotationstheater in Lennep und dem Merkur-Reisebüro in Lüttringhausen oder den sonst bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.  (Stefan Grote)

Gemeinsame Sache - Mit Kultur durchs Land

Neun Kulturanbieter aus unserer Region haben unter dem Titel "Gemeinsame Sache" eine neue Kooperation gestartet. Erstmals arbeiten dabei private und öffentliche Einrichtungen aus sechs bergischen Städten zusammen, um zu zeigen: Auch abseits der großen Metropolen gibt es im Bergischen Land ein vielfältiges Kulturangebot. Dabei hat jeder Veranstaltungsort seinen eigenen Charakter, jede Stadt ihr eigenes Profil. Gemeinsam haben die Städte viel zu bieten - das soll jetzt das Projekt "Gemeinsame Sache" sichtbar machen, zu dem sich die Kulturanbieter zusammengetan haben. Konkret: Klosterkirche, Rotationstheater, WTT und Bergische Symphoniker bieten erstmals eine gemeinsame Abo-Reihe mit dem Kulturverein Burscheid, der Kattwinkelschen Fabrik, dem Kultur-Haus Zach, der Alten Drahtzieherei und dem Kulturkreis Radevormwald an. Zwei Abos haben die beteiligten  Einrichtungen aufgelegt, bei denen die Abonnenten jeweils ein halbes Jahr lang von Stadt zu Stadt reisen.

  • Das "Blaue Abo" bietet unter dem Titel "Musik & Kabarett Quartett" eine spannende Mischung aus Kunst und Musik in der Katt (12.1.), ein Jazzkonzert im Burscheider Haus der Kunst (23.4.), das Zusammentreffen von Symphonikern und Clubsounds im Teo Otto Theater (25.5.) und eine Reise durch das Liebesleben von Kurt Tucholsky in der Klosterkirche Lennep (5.7.).
  • Beim "Roten Abo" heißt es "Bühne frei!" für die Komödie "Engelchen & Teufelchen" im WTT (26.1.), preisgekrönte Folk-Musiker im Kultur-Haus Zach (21.2.), Boogie Woogie im Rotationstheater (2.3.), Shakespeares "Othello" im Bürgerhaus Radevormwald (11.4.) und Sissi Perlinger in der Alten Drahtzieherei Wipperfürth (1.6.).

Die bunte Mischung der Veranstaltungen ist Absicht. Die neuen Abos sollen die kulturelle Vielfalt unserer Region zeigen und zugleich Lust auf neue Entdeckungen machen. Das ist auch das Anliegen der beteiligten Einrichtungen: Sie wollen die Menschen ermuntern, auch über die Stadtgrenzen hinaus zu schauen und das Kulturangebot in den Nachbarschaft zu nutzen. Denn gemeinsam, so finden die Beteiligten, haben die Bergischen Städte viel zu bieten.

Die Abos kosten jeweils 58 Euro pro Person und umfassen vier bzw. fünf Veranstaltungen. Bis 10. Januar können die Abos auf Remscheid-Live.de (unter dem Suchbegriff "Gemeinsame Sache") online gebucht werden. Dort gibt es auch alle Infos zu den einzelnen Veranstaltungen. Faltblätter mit dem Abo-Programm sind zudem bei den beteiligten Veranstaltungsorten erhältlich. Außerdem können die Abos bei diesen Vorverkaufsstellen gebucht werden:

Remscheid-Innenstadt – Gottl. Schmidt
Remscheid-Lennep – Rotationstheater
Remscheid-Lüttringhausen – Merkur-Reisebüro
Hückeswagen – Bergische Buchhandlung
Radevormwald – Bergische Buchhandlung
Wermelskirchen – Buchhandlung Marabu
Wipperfürth – Bergische Buchhandlung.

Die Theaterlandschaft gleichberechtigt fördern

Zur Ratssitzung am 14. Dezember haben die Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, FDP und W.i.R. den Antrag gestellt, der Rat möge die folgende Resolution an die Landesregierung richten: „Der Rat der Stadt Remscheid begrüßt ausdrücklich die beabsichtigte Erhöhung der Kulturförderung im Landeshaushalt. Landtag und Landesregierung werden gebeten, im Rahmen der Ausgestaltung der Förderbestimmungen sicherzustellen, dass alle Theater in Nordrhein-Westfalen in den Genuss der zusätzlichen Förderung gelangen. Wir in Nordrhein-Westfalen brauchen eine vielfältige und landesweit verankerte Theaterlandschaft. 3. Landtag und Landesregierung werden gebeten, im nächsten Kulturförderplan des Landes die Förderung der Theaterlandschaft in finanzschwachen Gemeinden fest zu verankern, um auf diese Weise einen Beitrag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in NRW zu erbringen. Für NRW besteht jetzt die Gelegenheit, die bestehenden Nachteile aus den in den Bundesländern unterschiedlich geregelten Kulturfinanzierungen auszugleichen.“

In der Begründung des Antrags heißt es: „Die Theaterlandschaft in Nordrhein-Westfalen ist die dichteste in Deutschland, sie ist vielfältig und erfreut sich einer hohen Akzeptanz beim Publikum: 18 Kommunaltheater mit eigenem Ensemble, vier Landestheater, dem von Stadt und Land getragenen Düsseldorfer Schauspielhaus und über 139 Spielstätten die größte Theaterdichte in der Bundesrepublik. Bei uns in Remscheid sind das Teo Otto Theater und das Westdeutsche Tourneetheater zwei wichtige Säulen des kulturellen Lebens in der Stadt und in der Region, die es im Zusammenwirken von Stadt und Land zu erhalten gilt. Der Rat der Stadt Remscheid hat trotz finanziell schwerer Zeiten durch die Sicherung des Zuschusses an das Westdeutsche Tourneetheater und die Erhöhung des Gastspieletats des Teo Otto Theaters ein deutliches Bekenntnis abgegeben.“

CDU: Leitung des Theaters öffentlich ausschreiben

Die CDU-Fraktion macht sich Gedanken über die Nachfolge von Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann (Foto) als künstlerischer Leiter des Teo Otto Theaters. Zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am Dienstag, 28. November, im Rotationstheater in Lennep hat CDU-Ausschusssprecherin Monika Hein nun für ihre Fraktion den Antrag gestellt,  die Verwaltung möge die Leitung des Theaters Anfang 2018 öffentlich ausschreiben. Am 1. Februar 2018 geht Stadtdirektor Henkelmann in den Ruhestand. Als künstlerischer Leiter des Teo Otto Theaters habe er Maßstäbe gesetzt, heißt es in der Begründung des Antrags. Zitat: „Er hat in den vergangenen Jahren durch sein kompetentes und umsichtiges Wirken dafür gesorgt, dass das Teo Otto Theater als der Kern unserer Kultur in Remscheid wahrgenommen wurde. Unter Dr. Christian Henkelmann als Theater-Intendant war unser Theater ein wichtiger kultureller Botschafter unserer Kommune. Es war unser Aushängeschild und eine dominante Einrichtung – ein wahrer kultureller Kristallisationspunkt, zumal Remscheid über keine Stadthalle verfügt.“

Das Haus habe von der künstlerischen Leitung Henkelmanns gelebt, so die CDU über ihr Parteimitglied. „Daher sollte die künstlerische Leitung (spätestens) Anfang kommenden Jahres ausgeschrieben werden, damit der neue künstlerische Leiter / die neue künstlerische Leiterin seine bzw. ihre erste wesentliche Herausforderung meistern kann, nämlich die Gestaltung des Programms der Spielzeit 2019/2020. Das heißt aber, dass die Stelle spätestens Mitte nächsten Jahres besetzt sein muss. Weiter heißt es in dem Antrag: „Dr. Henkelmann verstand sich in seiner Amtszeit auf die Mentalität der Menschen im Bergischen Land. Diese Form der Empathie für die Bedürfnisse und Ansprüche des Theaterpublikums ist kein unwesentlicher Garant für den Erfolg. Zudem wusste er die verschiedenen Sparten (Sprechtheater, Musiktheater und Tanz) auf mustergültige Art und Weise abzudecken. Um ein solches hervorragendes Niveau auch in Zukunft gewährleisten zu können, ist eine zeitnahe öffentliche Ausschreibung unserer Auffassung nach zwingend notwendig.“ Mitunterzeichner des Antrags sind Jens Peter Nettekoven als CDU-Fraktionsvorsitzender und seine beiden Stellvertreter Tanja Kreimendahl und Mathias Heidtmann.

Premiere für Kinderbuch „Das Dorf ohne Schatten“

Pressemitteilung der Walther-Hartmann-Schule

Vier Klassen der Grundschule Walther-Hartmann dürfen sich auf ein besonderes Ereignis  freuen. Die Remscheider Vorleserin Ursula Wilberg kommt zum vierten Mal in ihre „alte Schule“, um über 80 Kindern am Bundesweiten Vorlesetag etwas vorzulesen, und zugleich wird es eine Premiere für ein Kinderbuch geben: Autorin und Künstlerin Eugenia Kerrinnes aus Remscheid und der Journalist Uwe Kerrinnes haben sich während eines heißen Sommertages ausgemalt, was passieren könnte, wenn es keinen Schatten mehr gäbe. Daraus entwickelten sie eine spannende Geschichte für Kinder, die mit dem Verschwinden des Schattens beginnt und nach abenteuerlichen Aktionen zum guten Ende führt.

Jutta Cramer von Clausbruch, die Leiterin der Walther-Hartmann-Schule, folgt mit der Einladung zum jährlich stattfindenden Vorlesetag für Freitag, 17. November, um 10 Uhr ihren Vorgängerinnen an der Grundschule.  Denn in der Vergangenheit hatte sich gezeigt, wie begeistert die Schülerinnen und Schüler des 3. Und 4. Schuljahrs zuhörten, wenn vorgelesen wurde. Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der „Stiftung Lesen“, „Deutsche Bahn Stiftung“ und  „Die Zeit“. Mehr als 100.000 Menschen haben sich bereits angemeldet, um mit ihrer Teilnahme Kinder und Erwachsene zum Lesen zu bringen. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit regelmäßig vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen. Sie greifen später mit mehr Freude zu Büchern, Zeitungen oder E-Books, lesen häufiger und intensiver und haben bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg.