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Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Samstag, 24. Juni, 9 Uhr
Mit den Füßen beten: Männer auf dem Pilgerweg
Männer aus fünf Kirchenkreisen pilgern am 24. Juni  gemeinsam: Andachten, meditative Impulse, Zeiten des Redens und Schweigens lassen diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis werden. Start: Evangelische Kirche in Remscheid-Lüttringhausen, Kosten: 15 Euro (einschließlich Grillgut). Infos und Anmeldung: Männerarbeit im Kirchenkreis Lennep, Herbert Drusenheimer, Tel. RS 51820 / 0170 38 66 214, E-Mail: Drusenheimer-NRW@t-online.de">Drusenheimer-NRW@t-online.de. http://www.ekir.de/lennep/kklennep2017_maennerpilgern.php

Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr
Open-Air Gemeindefest in Remscheid-Lüttringhausen
An der evangelischen Kirche Lüttringhausen
http://www.ekir.de/luettringhausen/termine.php?ID=220446.

Pfarrer Friedhelm Haun.Irland: Kelten – Klöster – Missionare
Noch einige Plätze frei für die August-Studienreise mit Pfarrer Friedhelm Haun

Vom 7. bis zum 16. August leitet Pfarrer Friedhelm Haun aus Remscheid-Lüttringhausen, Synodalbeauftragter für Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep, eine Studienreise nach Irland. Auch bei dieser Reise geht es darum, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen kennenzulernen und dabei auch ihre Kultur und Religion hautnah zu erleben. Stationen sind unter anderem Dublin, Kilkenny und die Grafschaft Kerry. Kostenpunkt: Pro Person im Doppelzimmer: 1.800 Euro, Einzelzimmer 2.300 Euro. Noch sind einige Plätze frei! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Ausführliche Informationen bietet das Programm-Faltblatt auf der Kirchenkreis-Homepage unter Erwachsenenbildung (http://www.ekir.de/lennep/kklennep2017_studienreisen-2156.php). Pfarrer Haun erreichen Sie unter Tel. RS 76140 oder per E-Mail: erwachsenenbildung@kklennep.de"> erwachsenenbildung@kklennep.de Gerne beantwortet er Ihre Fragen.

 

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„essKULTour“ wieder mit Spezialitätenmarkt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zehn Jahre „Remscheider essKULTour“. Auch im Jubiläumsjahr zeigt die essKULTour an allen drei Tagen Remscheids genussvolle Seite. Elf Gastronomen verschmelzen klassische und kreative Speisen miteinander und sorgen für eine außergewöhnliche Geschmacksexplosion zu moderaten Preisen. Somit können Sie sich Ihren Wünschen entsprechend durch die teilnehmenden Restaurants schlemmen, Ihren Gaumen verwöhnen und sich von einer gemütlichen und stilvollen Atmosphäre berieseln lassen. Große und doch lauschige Restaurantzelte und Pavillons bieten Ihnen einen Platz zum Wohlfühlen und schützen Sie bei Wind und Wetter. Genießen Sie in vollen Zügen ein Glas Wein im exquisiten Flair und vergessen für einen kurzen Moment die Zeit um sich herum – so lässt sich auf der Remscheider essKULTour ein entspannter Tag verbringen! Das Highlight in diesem Jahr? Das gemütlichste Open Air Frühstück Remscheids! Von einem typisch englischen bis zu einem hoch exklusiven Frühstück kommen Frühstücksfans am Sonntag, 25. Juni, von 10 bis 12 Uhr auf ihre Kosten. Einen der wenigen Plätze ergattert man durch den Kauf eines Tickets bei den jeweils teilnehmenden Gastronomen - erkennbar am Symbol auf dem Standplan. Italienische Delikatessen bieten Händler auf dem Spezialitätenmarkt entlang der oberen Alleestraße an.

Besonders am Samstag lässt die Schlemmermeile unter freiem Himmel keine Wünsche offen: Oldtimer-Freunde haben ab ca. 16,30 Uhr die Möglichkeit, authentische und originalgetreue Veteranen beim Zieleinlauf der beliebten Rallye Hasten Historic des Automobil-Club Bergisch Land e.V. vor dem Rathaus zu begrüßen. Weitere Informationen auf www.hasten-historic.acbl.de. Hunderte bunte Bälle begeben sich um ca. 19.30 Uhr auf die 200 m lange „Rennstrecke“ in der Wiedenhofstraße beim LIONS-Ballrennen. Dabei winken viele Preise für die zehn schnellsten Bälle. Lose gibt es für drei € bei Augenoptik Berghoff, Farbenhaus Wevelsiep und der Hauptgeschäftsstelle der Stadtsparkasse Remscheid. Weitere Informationen auf www.lions.de/web/lc-remscheid.

Beim Late Night Shopping verschmelzen „Shoppingtime“, Gourmetgenuss und ein Feuerwerk der Superlative und versprechen einen exklusiven Abend.

Spenden Sie für „Möhrchen“ durch den Kauf eines Bestecksets ! Bestecksets sind für 1,50 € an allen Gastronomieständen erhältlich. Nach ein- oder mehrfachem Gebrauch kann das Besteck in den gekennzeichneten Sammeltonnen wieder zurückgegeben werden. Die Einnahmen kommen dem Förderverein „Möhrchen“ zugute.

Die essKULTour auf einen Blick:

  • Freitag, 23. Juni, von 18 bis 23 Uhr
  • Samstag, 24. Juni, von 12 bis 23 Uhr mit Late Night Shopping, Zieleinlauf der „Hasten Historic“ ab 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz, Lions-Ballrennen von ca. 19.30 bis 20 Uhr, großes Feuerwerk um ca. 22.30 Uhr
  • Sonntag, 25. Juni, von 12 bis 18 Uhr mit Open Air Frühstück von 10 bis 12 Uhr (nur nach Voranmeldung in einem der teilnehmenden Restaurants).

Röntgen-Museum feiert seinen 85. Geburtstag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der traditionsreichen Tuchmacherstadt Lennep wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 geboren. Der Spross einer Tuchhändlerfamilie verbrachte hier seine ersten Lebensjahre. 1895 entdeckte er an der Universität Würzburg die Strahlen, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Röntgens Arbeit revolutionierte nicht nur die gesamte medizinische Diagnostik und Therapie, sie bereitete auch den Weg für neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und viele hochtechnologische Anwendungen. Der geniale Physiker, Entdecker und Forscher wurde 1901 mit dem ersten Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Erste Ideen zur Einrichtung eines Röntgenmuseums wurden von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) bereits kurz nach deren Gründung im Jahr 1905 diskutiert. Ihr damaliger Präsident Prof. Heinrich Albers-Schönberg sah die besonderen Aufgaben eines solchen Museums in der Aufarbeitung und Präsentation der geschichtlichen Entwicklung der Radiologie und der DRG. Zahlreiche Radiologen begannen enthusiastisch mit der Sammlung von Exponaten. Jedoch konnte kein geeignetes Gebäude bezogen werden. Parallel zu diesen Bemühungen, beschloss das Präsidium der Rheinisch-Westfälischen Röntgengesellschaft unter Vorsitz des Münsteraner Internisten und Radiologen Prof. Dr. Paul Krause im Jahr 1929 Spenden für die Einrichtung eines Denkmals zu Ehren Wilhelm Conrad Röntgens an seinem Geburtsort in Lennep zu sammeln. Am 29. November 1930 wurde das von Arno Breker geschaffene Kunstwerk „Der Genius des Lichts“ feierlich am Thüringsberg unweit seines Geburtshauses enthüllt.

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Faszinierende Einblicke ins Körperinnere

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Einzigartige Bilder und Modelle der menschlichen Anatomie – in 3D – laden zu einer spektakulären Reise durch den Körper ein. Heute entstehen auf der Basis von Bilddaten von der Magnetresonanztomographie (MRT) und der Computertomographie (CT) am Computer mithilfe der sogenannten Cinematic-Rendering-Technologie hyperrealistische Körperbilder, die völlig neue Einblicke ins Innere eröffnen. Diese und weitere spannende Entwicklungsschritte der 3D-Visualisierungstechniken von der Röntgenstereoskopie bis hin zum 3D-Druck zeigt die Sonderausstellung "Die dritte Dimension" vom 24. Juni bis 31. August im Deutschen Röntgen-Museum.

Einen Blick in das Innere des menschlichen Körpers zu werfen, interessiert die Menschen schon sehr lange. Doch über Jahrhunderte hinweg war dieser Blick unter die Haut nur Ärzten und Wissenschaftlern vorbehalten, denn es gab nur eine Möglichkeit, das Körperinnere zu erkunden – man musste den Körper mit dem Skalpell aufschneiden. Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 wurde es dann erstmals möglich, einen Blick in den lebenden Menschen zu werfen. Doch die frühen Röntgenaufnahmen waren nur zweidimensional. Man wandte zum Beispiel spezielle Betrachtungstechniken an, um die Röntgenaufnahmen so aufzubereiten, dass das menschliche Gehirn sie als dreidimensional wahrnimmt. Der wirkliche Durchbruch in der 3D-Bildgebung gelang erst durch die einsetzende Computerisierung in den 1970er Jahren. Bildgebende Systeme wie CT oder MRT scannen den Körper Schicht für Schicht. Die daraus entstehenden riesigen Datenmengen werden von Computern digital zu dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt. CT- und MRT-Daten sind auch die Basis für die neueste 3D-Visualisierungstechnik, das sogenannte „Cinematic Rendering“. Mit diesem Verfahren werden hyperrealistische Bilder erzeugt, die den Betrachter auf eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper schicken.

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Philharmonisches Konzert bringt Gustav Mahler

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Die Bergischen Symphoniker laden herzlich zu ihrem zehnten und in dieser Saison letzten Philharmonischen Konzert für Dienstag, 27. Juni, in den Großen Konzertsaal Solingen und für Mittwoch 28. Juni, ins Teo Otto Theater Remscheid ein –  jeweils um 19.30 Uhr unter der Leitung von GMD Peter Kuhn., Auf dem Programm steht die Symphonie Nr. 7 e-Moll von Gustav Mahler. Es ist ein großes spätromantisches Konzert mit Instrumenten wie Tenorhorn, Mandoline, Gitarre und Herdenglocken, die sonst nicht oft in einem Symphoniekonzert zu hören sind. Dabei freuen sich die Bergischen Symphoniker über die Kooperation mit der Philharmonie Südwestfalen. Mit Sitz in Siegen-Wittgenstein (Hilchenbach) ist sie in ganz Südwestfalen präsent. Darüber hinaus gastiert das Orchester regelmäßig auf den Konzertpodien in der Bundesrepublik, aber auch in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Italien und Tschechien. 

Die Philharmonie Südwestfalen pflegt als Konzertorchester das klassische, romantische und moderne Konzert-Repertoire, hat aber in den vergangenen Jahren auch durch eine aufgeschlossene Programmpolitik von sich reden gemacht.  Großen Wert legt das Orchester auf den Bereich Education. So spielt die Philharmonie für Kinder im Kindergartenalter die Teddybärenkonzerte, jährlich eine Reihe Schulkonzerte für Grundschüler, pflegt Partnerschaften zu mehreren Jugend-Sinfonieorchestern und engagiert sich bei der Förderung begabter jüngerer Dirigenten in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat und Musikhochschulen. Seit Beginn der Saison 2011/12 ist der Kanadier Charles Olivieri-Munroe Chefdirigent der Philharmonie Südwestfalen.
Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 21,90 € unter der Telefonnummer 0212 / 20 48 20, für das Remscheider Konzert ab 24 €; Jugendticket sechs €, unter Tel. RS 162650. (Manuela Scheuber)

Termine des Westdeutschen Tournee-Theaters

  • Samstag, 24. Juni, 20 Uhr, PREMIERE !!! Die Theaterwerkstatt des WTT präsentiert: „Invasion der Horrorameisen
  • Sonntag, 25. Juni, 18 Uhr, „Invasion der Horrorameisen“, Eintritt jeweils: fünf € Erwachsene / drei € Schüler.

  • Donnerstag, 29. Juni, 19 Uhr, BILDUNGSLÜCKE – wir lesen aus unseren Lieblingsbüchern / von unseren Lieblingsautoren. Die „Bildungslücke“ hat zum Spielzeitende unsere „Lieblingsbücher“ zum Thema. Mitarbeiter des WTT stellen ihre literarischen Favoriten in geselliger, ungezwungener Runde vor. Gern können auch Sie Ihr Lieblingsbuch mitbringen und selbst darüber etwas erzählen oder uns zum Vorlesen „engagieren“. Da der Mensch nicht vom Buch allein lebt, gibt es anschließend auf der Terrasse Würstchen vom Grill und Getränke ad libitum. Seien Sie also herzlich Willkommen und melden sich rechtzeitig an. Eintritt: drei € (inkl. Wurst).

(Kartentelefon/Reservierungen unter Tel. RS 32285 oder E-Mail an  wtt-remscheid@t-online.de.
Das WTT wünscht Ihnen einen schönen Sommer und verabschiedet sich in die Theaterferien!

 

Musik aus unterschiedlichen Epochen

Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Tannenhof

Am Sonntag, 25. Juni, begrüßt die Evangelische Kirchengemeinde bei der Stiftung Tannenhof um 17 Uhr das „Trio Espressivo“ zu einem Konzert. Die Besucher erwartet Werke aus unterschiedlichen Epochen und Genres, so dass von Klassik über Musical bis hin zu Pop alles vertreten sein wird. Ende 2013 haben Jana Wegerhoff (Violine), Stephanie Winter (Viola) und Emine Natalie Turunc (Piano) das Trio gegründet. Seitdem treten sie regelmäßig im Bergischen Land auf. Gespielt werden unter anderem Werke von Buxtehude, Mozart, Andrew Lloyd Webber, John Miles.

Bei ihrem Konzert in der Evangelischen Stiftung Tannenhof präsentiert das Trio bereits sein viertes Programm, das besonders abwechslungsreich ist. „Wir dürfen schon verraten, dass das Trio Espressivo beim Konzert nicht alleine sein wird“, freut sich Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Evangelischen Stiftung Tannenhof. „Die drei Frauen haben Gäste aus ihrem Freundeskreis eingeladen, mit denen sie in verschiedenen Formationen  musizieren werden.“ Die Gäste beim Konzert sind Claudia Bayer, Sarah Biskupek, Doron Geiler, Juliane Mainka sowie Claudia Modrow.

 

 

Remscheider „Moments of Music“ für die Bretagne

Als das Remscheider Kinder- und Jugendorchester „Moments of Music“ (MoM) vor vier Jahren bei einer Konzertreise in der Bretagne musizierte, waren Publikum und französische Kritiker begeistert. „Un moment de bonheur“ und „Une surprise de qualité“ lobten die Presse-Schlagzeilen. In wenigen Wochen brechen die jungen Musiker nun erneut in in die Bretagne auf: Vom 13. bis 27. August ist der bretonische Küstenort Camaret-sur-Mer in der Nähe der Remscheider Partnerstadt Quimper das Zuhause der jungen Musiker aus Remscheid. Von dort aus wollen die 44 Instrumentalisten und Sängerinnen mit ihrer Musik in der Bretagne ein „Festival de la jeunesse pour l'amitié“ veranstalten, also ein Festival der Jugend für die Freundschaft und die Liebe.

Zwanzig Jahre nach seiner Gründung ist Remscheids junges Orchester längst kein Geheimtipp mehr. Es beeindruckt mit gefühlvollen, fast poetischen Arrangements. Flöten, Streicher und Piano erzeugen musikalische Klangkulissen, die träumen lassen. Monika Biskupek, die Moments of Music vor zwanzig Jahren gründete und bis heute leitet, versteht es, Talente so zu fördern, dass nichts aufgesetzt oder künstlich wirkt. Egal ob Soli einzelner Instrumente oder Lieder der Gesangssolistinnen: Alles klingt leicht und natürlich, ist aber das Ergebnis harter Probenarbeit. Die meisten ihrer Orchestermitglieder hat Musikpädagogin Biskupek in der Grundschule Menninghausen entdeckt. Dort begeistert sie Kinder für das Flötespielen und das Singen. Manchmal folgt dann Unterricht bei professionellen Gesangspädagogen und es dauert nur ein paar Jahre bis zum großen Erfolg: etwa als Lorena Warkentin (Mezzosopran) und Tessa Pyschik (Sopran) beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2016 zu den Landessiegerinnen gehörten.

Während der Konzertreise in der Bretagne wird das MoM-Orchester Kirchenkonzerte in der Kathedrale von Quimper (Saint-Corentin), in der Pfarrkirche von Camaret-sur-Mer sowie in der Wallfahrtskirche Sainte-Anne-la-Palud (bei Plonévez-Porzay) geben. Außerdem treten die musikalischen Botschafter Remscheids auch mit einem „weltlichen“ Programm im Bischofsgarten von Quimper auf. Wer Kostproben der Konzerte genießen will, hat dazu an den beiden kommenden Wochenenden auch in Remscheid Gelegenheit: Am Samstag, 24. Juni, präsentiert Moments of Music ab 18.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef das Programm „Demeurez en mon amour – Bleibt in meiner Liebe“. Eine Woche später, am Samstag, 1. Juli, erklingt dieses Programm mit Liedern und Musikstücken, die von Alter Musik über Filmmusik bis zu modernen geistlichen Liedern reichen, ab 18.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Bonaventura in Lennep. Dort wird am Sonntag, 2. Juli, ab 18.30 Uhr auch das weltliche Repertoire von MoM zu hören sein. Geboten werden dabei Lieder und Musikstücke aus den Genres Alte Musik, Folklore- und Pop-Musik, Musicals und Filmmusik. Der Eintritt zu allen drei Konzerten ist frei. Spenden zugunsten der Konzertreise sind natürlich willkommen. (Matthias Kurp)

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Juni

Dienstag, 20. Juni, 19:30 Uhr
Perikles - König von Tyrus
Schauspiel von William Shakespeare

„TheaterTotal“, Bochum
Perikles – ein Mann so ungestüm wie die Jugend nur sein kann. Doch sein Erwachen aus dem Drängen ist herb: Flucht vor Tyrannen, Stürme und schwere Schicksalsschläge überschatten sein Leben. Das junge Ensemble von TheaterTotal entführt die Zuschauer auf Perikles' Irrfahrten quer durch das südliche Mittelmeer. Was uns wie ein unglaubliches Drama aus vergangener Zeit erscheinen mag, findet sich in der Realität unserer Zeit wieder.
Der Umgang mit dem Fremden wird für die Heldenfigur Perikles zu einer immer wiederkehrenden Herausforderung. Durch Anpassung und dank seiner rhetorischen Fähigkeit als führender Staatsmann gelingt es ihm schließlich die schwierigen Aufgaben zu meistern.
Heiteres und Leichtigkeit, Hochmut und tiefer Fall verbinden sich in feinen Gesten und großen Bildern zu einer bewegenden Inszenierung. Die 24 jungen Teilnehmer dieses einzigartigen Projekts sind längst nicht nur Darsteller: von Kostümschneiderei, Bühnenbild und Regieassistenz, über Management, Fundraising, Grafik-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu Ton-,Licht- und Bühnentechnik – Alle sind in allen Positionen auf und hinter der Bühne vertreten, machen grundsätzlich alles selber, oder lernen es zu tun. 21€; Jugendticket fünf €.

Bedeutend für Technik- und Industriegeschichte der Region

Im oberen Morsbachtal, nicht weit von der Hofschaft Hermannsmühle entfernt, liegt der ehemalige Bärenhammer. Das im 16. Jahrhundert gegründete Hammerwerk ist längst nur noch eine Ruine. Für das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland, ist der in einem Naturschutzgebiet gelegene Bärenhammer jedoch mit seinen erhaltenen Relikten ein „Paradebeispiel für einen Jahrhunderte alten Hammerstandort und die sich darum entwickelnde Kulturlandschaft“. So steht es in der Verwaltungsvorlage, mit der sich gestern die Bezirksvertretung Süd befasste. Kernaussage: Der alte Obergraben mit Hammerteich, Damm und Überlauf sowie noch erkennbaren Auenmauern des Hammergebäude nebst existieren zwei Essen mit Schornsteinen im Innenbereich werden zusammen mit dem Untergraben als Bodendenkmal unter Schutz gestellt.  Die BV Süd hatte nichts dagegen.

„Bodendenkmäler dokumentieren das Wirtschaften des Menschen, der zu Handels- und Gewinnzwecken über den unmittelbaren Bedarf hinaus Erze geschmolzen und verarbeitet hat. Die denkmalrechtliche Bedeutung der Hammerwerke für die Menschheitsgeschichte liegt zum einen darin, dass sie über Ziele und Umfang der Metallverarbeitung sowie über Wandel der angewandten Techniken zu informieren vermögen. Zum anderen bilden sie eine der Grundlagen, aus denen wir die Entwicklungen der Arbeits- und Produktionsverhältnisse erschließen können“, heißt es in der Vorlage. „Archäologische Grabungen und archäometallurgische Untersuchungen bieten die Möglichkeit nachzuweisen, wann und unter welchen technischen Bedingungen hier die Verhüttung und Bearbeitung von Eisenwaren stattfand. Außerdem können wertvolle Informationen zum Siedlungswesen und den sozialen Strukturen der Metall bearbeitenden Bevölkerung während der verschiedenen Zeitalter erforscht werden. Die erhaltenen Befunde stellen wichtige landesgeschichtliche Bodenurkunden dar, denn ihre Erforschung dient der Ergänzung und der Präzisierung archivarischer Urkunden und historischer Zeugnisse.“ Das Bodendenkmal „Hammerwüstung Bärenhammer“ sei  bedeutend für die Geschichte des Menschen im Bergischen Land, die Siedlungs- und Stadtgeschichte von Remscheid sowie für die Technik- und Industriegeschichte der Region. Es werde deshalb als  ortsfestes Bodendenkmal in die Liste der geschützten Denkmäler aufgenommen.

Die Verwaltungsvorlage geht ausführlich auch auf den Morsbach ein: „Der Morsbach entspringt westlich von Lennep auf einer Höhe von 302 m ü. NN und mündet nach 15,2 km bei Müngsten und einer Höhe von 101 m ü. NN in die Wupper. Dieses starke Gefälle von 1:100 hat dazu geführt, dass in den vergangenen Jahrhunderten an diesem Bach 42 Schleifkotten und 48 Hämmer betrieben werden konnten. Mit den Nebenbächen zusammen waren es 67 Schleifkotten und 90 Hämmer.“ (erstmals im Waterbölles erschienen am 27.5.2011 und jetzt nach vorne gestellt)