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Fackelwanderung zum Beginn der Herbstferien

Seit vielen Jahren schon findet im Oktober in einer Kooperation der Natur-Schule Grund mit dem Sauerländischen Gebirgsverein in Remscheid eine Fackelwanderung statt. In diesem Jahr startet sie am Samstag, 21. Oktober, um 19 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Manfred Bau vom SGV hat die Tour ausgearbeitet und wird dabei spannende Geschichten erzählen, und Jörg Liesendahl von der Natur-Schule wird die Tiere der Nacht vorstellen, die bei dieser Wanderung zu sehen sein werden. Zielgruppe sind interessierte Einzelpersonen sowie Familien mit Kindern ab ca. sechs Jahren. Bei kleineren Kindern entscheiden die Eltern, ob die Kinder eine abendliche Wanderung durchhalten können. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmer sollten wärmende, wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk tragen sowie ausreichend Taschenlampen sowie Ersatzbatterien mitbringen.

Ohne Futter von "Tierfreunden" weniger Tauben

Über Dreck von Tauben in der Lenneper Altstadt beschwerte sich am 23. März bei einem „Bürgertreff“ auf dem Alter Markt (Foto) Ursula Alberti aus der Ringelstraße bei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Mit dabei war damals TBR-Chef Michael Zirngiebl. Er riet dazu, die Vögel „beharrlich zu vergrämen“, etwa dadurch, dass sie es sich nirgendwo am Haus längere Zeit bequem machen könnten (siehe "Taubenabwehr").

Das war der CDU-Fraktion als Erklärung anscheinend nicht genug. Denn Gabriele Kemper-Heibutzki erinnerte am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep mit Verweis auf den Waterbölles-Bericht an die Beschwerde über Taubenlärm und -dreck von März und fragte, was die Stadt Remscheid dagegen zu tun gedenke, „damit das Problem abgestellt wird“. Doch Michael Zirngiebl konnte nur das antworten, was er schon im März gesagt hatte, diesmal vielleicht ein wenig ausführlicher: Für Abwehrmaßnahmen, um die Tauben zu vergrämen, seien die Hausbesitzern zuständig. Und wo die Vögel in die Dachspeicher (leerstehender) (Fachwerk-)Häuser fliegen und dort nisten könnten, müsse der betreffende Hausbesitzer eben die Dachfenster vergittern oder fehlende Dachpfannen ersetzen. Ordnungsrechtlich könne die Verwaltung eine entsprechende Absicherung von Privathäusern nicht durchsetzen. „Und im Übrigen ist jeder Bürger selbst aufgerufen, das Fütterungsverbot einzuhalten!“ Damit wäre schon viel geholfen. Denn wo es für sie kein Futter gebe, ließen sich die Tauben auch nicht lange nieder...  

Vielleicht hätte die Verwaltung bei einer größeren Taubenplage eine rechtliche Handhabe, sollte von dem Taubenmist nachweisbar (!) eine Gesundheitsgefährdung ausgeben. Doch das wäre alles in allem sicherlich eine aufwändige Aktion.

Naturnahe Gewässer sind auch für Menschen wichtig

Fließgewässer prägen die Natur des Bergischen Landes, aber auch anderer Naturräume in Mitteleuropa. Im vergangenen Jahrhundert wurden sie aber oft in naturferne oder gar naturfremde Wasserläufe umgebaut, um mehr Platz für die Menschen zu erhalten. Erst seit ca. 20 bis 30 Jahren kehrten sich die Zeichen wieder um, und es wurde verstanden, dass naturnahe Gewässer auch für uns Menschen wichtig sind.
Was zu tun ist, um ein ausgebautes Fließgewässer zu renaturieren, zeigt Biologe Jörg Liesendahl am Freitag, 13. Oktober, ab um 15 Uhr im „NaturTreff am Nachmittag“ in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Veranstaltung dauert ca. zwei Stunden. Die Teilnahme kostet pro Person sechs Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Gülle: Landwirt aus Halver freigesprochen

Weil sich Fremdeinwirkung (Sabotage) nicht ausschließen ließ, hat das Landgericht Hagen gestern den Landwirt aus Halver wegen Mangels an Beweisen vom Vorwurf freigesprochen, er habe selbst 1,7 Millionen Liter Gülle selbst aus einem ungenehmigten Silo in einen Zulauf der Neyetalsperre abgelassen. Der 41 Jahre alte Landwirt hat wegen seines Güllehandels mit dem Münsterland und den Niederlanden schon seit Jahren Streit mit Nachbarn und Berufskollegen. In der Tatsperre hatte die Gülle-Flut ein massenhaftes Pflanzen- und Fischsterben verursacht.  Deswegen hatte das Oberlandesgericht Hamm dem Mann am 19. Juni empfohlen, die Berufung gegen das Urteil in einem Schadensersatzprozess in erster Instanz vor dem Landgericht Hagen zurückzuziehen, den die EWR angestrengt hatte. Darin war der Landewirt zu Schadenersatz verurteilt worden. Das Oberlandesgericht hatte dieses Urteil bestätigt und dem Beklagten empfohlen, die Berufung zurückzunehmen. Dieser Empfehlung war der Landwirt gefolgt, so dass seit Juni rechtskräftig feststeht, dass er zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet ist. Über die Höhe des Schadensersatzes hat wiederum das Landgericht Hagen zu entscheiden.

Mehr als 750 Besucher beim „Türöffner-Tag“

Pressemitteilung des Technischen Hilfswerks, Ortsverband Remscheid

Den „Maus-Türöffner-Tag 2017“ des WDR nutzen rund 750 Remscheider, um die Arbeit des Technischen Hilfswerks (THW) kennenzulernen. Der THW-Ortsverband Remscheid gehörte erstmals zu den vielen Firmen, Museen, Einsatzorganisationen etc., die in ganz Deutschland ihre Pforten am Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober, geöffnet hatten. Fünf Stunden lang bekamen die Besucher in der Zeit von 14 Uhr bis 19 Uhr die Möglichkeit den großen Fuhrpark des Ortsverbandes mit der Rettungsspinne, dem Unimog und vielen weiteren Fahrzeugen zu besichtigen. Im Weiteren präsentierten sich die verschiedenen Bergungsgruppen, die Fachgruppe Räumen, sowie die ortseigene Tauchgruppe mit ihrer Technik und standen den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Zudem wurden Rundfahrten in zwei Einsatzfahrzeugen angeboten und „Selbstversuche“ mit dem hydraulischen Spreizer.

Die ortseigene Jugendgruppe präsentierte sich ebenfalls mit einem großen Stand, verschiedenen Aktionen für die jüngeren Besucher/innen und zwei Rettungsübungen („Retten von verunglückten Personen aus Höhen“).  darstellte und für viel Aufsehen bei den Zuschauern sorgte. Der Tag wurde durch die Coverband „Just for Fun“ und die Big Band der Musik- und Kunstschule Remscheid musikalisch umrahmt. Für den reibungslosen Ablauf sorgten rund 50 aktive Helfer und 25 Junghelfer. Ein positives Fazit zog der stellvertretende Ortsbeauftragte Sven Chudzinski: „Ich bin begeistert, wie viele Menschen Interesse an unserem Ortverband hatten und unserer Einladung gefolgt sind. Dies zeigt einmal mehr wie wichtig das Engagement für eine solche Katastrophenschutzorganisation wie das THW ist.“ (Florian Berger)

Herbstkräuter für ein ein kleines Herbarium

Die Pflanzenwelt und hier vor allem Kräuter und Heilpflanzen stehen im Mittelpunkt der Kräuterspaziergänge mit dem Biologen Jörg Liesendahl an der Natur-Schule Grund. Bei einem Rundgang im Umfeld der Natur-Schule werden Kräuter gesucht, wobei den ökologischen Bedingungen des Standortes besonderes Augenmerk gilt. Selbstverständlich werden die Interessen der Teilnehmenden an Pflanzenarten besonders beachtet. Jörg Liesendahl beschreibt die Merkmale von Pflanzenarten, nennt ihre mögliche Verwendung und die dafür erforderlichen Teile der Pflanze. Im Anschluss an diesen Rundgang kann das gesammelte Pflanzenmaterial in der Natur-Schule mit Hilfe von Stereolupen und Fachliteratur mikroskopiert und gegen ähnliche Arten abgegrenzt werden. Die TeilnehmerInnen können sich unter fachkundiger Anleitung im Laufe des Jahres ein kleines Kräuterherbarium anlegen. 

Der nächste, herbstliche Kräuterspaziergang findet am Mittwoch, 18. Oktober, um 16 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Die Teilnahme kostet zehn Euro für Erwachsene bzw. fünf Euro für Kinder bis 15 Jahren.  Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. RS 840734 oder E-Mail %20info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

 

Von Alkaloiden, Herzglykosiden und Saponinen

Alkaloide gibt es in vielen Pflanzen; Art und Dosierung entscheiden über die Wirkung. Sie können anregend sein (z.B. im Kaffee), heilend und sogar tödlich giftig (z.B. Morphium, Tollkirsche, Tabak, Schierling). Pflanzen mit Herzglykosiden (Fingerhut, Maiglöckchen) sind ungenießbar bis hochgiftig. In der richtigen Dosierung und durch die richtige Zubereitung können sie jedoch das Herz stärken. Auch bei Saponinen / Seifenstoffen (Stiefmütterchen, Efeu, Königskerze) entscheidet die Dosis über die Wirkung - von heilend bis giftig. Sie wirken entzündungshemmend, entkrampfend, auswurffördernd und harntreibend; könnten aber auch die roten Blutkörperchen zerstören.

Bei einem Kräuterseminar in der Natur-Schule Grund lernen die TeilnehmerInnen einige Pflanzen, in denen die genannten Inhaltsstoffe enthalten sind, und natürlich ihre besonderen Wirkungen kennen. Das Seminar mit Kräuterfachfrau Christel Heuer findet am Montag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt und wird ca. zwei Stunden dauern. Die Teilnahme kostet zwölf Euro, ggf. zuzüglich einer kleinen Materialkostenumlage. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule entgegen; Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Hochwasserschutz und Wasser in Trockenzeiten

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Sie ist die zweitgrößte Talsperre des Wupperverbandes und ging vor 30 Jahren in Betrieb: die Wupper-Talsperre mit einem Fassungsvermögen von 25,6 Mio. Kubikmetern. Seitdem erfüllt die Wupper-Talsperre, die am Schnittpunkt der Stadtgebiete Remscheid, Radevormwald und Hückeswagen liegt, wichtige Aufgaben für die Wasserwirtschaft in der Region: „Wenn es viel regnet oder die Wupper durch Schneeschmelze viel Wasser führt, leistet die Wupper-Talsperre im Verbund mit weiteren Talsperren an der oberen Wupper Hochwasserschutz für die unterhalb liegenden Gebiete“, erläutert Jürgen Fries, Betriebsleiter der Brauchwassertalsperren beim Wupperverband.

Als die Talsperre gebaut wurde, war dies zunächst ein erheblicher Einschnitt sowohl für die Natur als auch für die dort lebenden Menschen. 750 Menschen mussten in dem Gebiet, in dem sich heute die 227 Hektar große Wasserfläche befindet, ihre Häuser verlassen. Ein Schritt, der sicherlich vielen Betroffenen sehr schwer gefallen ist. Doch u.a. die Erfahrung aus den extremen Hochwässern der Jahre 1890, 1905, 1925/26 und 1946 aber auch Trockenjahre, z. B. 1959, hatten den Wupperverband und seine Mitglieder sowie die Behörden in dem Vorhaben bestärkt, mit der Wupper-Talsperre den Hochwasserschutz und auch die Wasserabgabe maßgeblich zu verbessern.

In Trockenzeiten nutzt der Wupperverband das gespeicherte Wasser, damit die Wupper nicht trocken fällt und mindestens 3,5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde am Referenzpegel in Wuppertal führt. Neben den wasserwirtschaftlichen Aufgaben ist die Talsperre heute auch für die Erholung und Freizeitgestaltung der Menschen und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen von großer Bedeutung.

Die Wupper-Talsperre wurde von 1982 bis 1987 gebaut und am 11. November 1987 im Beisein des damaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, feierlich eingeweiht. Der Bau der Talsperre kostete seinerzeit 235 Mio. DM. Das Land NRW unterstützte das Bauprojekt mit einem Zuschuss von 103 Mio. DM für den Hochwasserschutz.

Anlässlich des Jubiläums lädt der Talsperrenbetrieb des Wupperverbandes interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Führung ein. Die Führung findet am Mittwoch, 25. Oktober, um 11 Uhr statt und richtet sich an Kinder ab sechs Jahren  und Erwachsene. Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung ist bis zum 20. Oktober möglich und erfolgt über das Anmeldeformular auf www.wupperverband.de unter Termine. Die Führung ist kostenlos und dauert ca. zwei Stunden. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz am Staudamm der Wupper-Talsperre in Krebsöge / Rader Straße. Besichtigt wird auch der Kontrollgang im Staudamm, daher sind 350 Stufen zu überwinden. Eine gute Kondition, feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind für die Führung erforderlich,

"Bänker" arbeiteten in der Natur-Schule Grund

Innerhalb der „Social Days“, dem konzernweiten Programm der Deutschen Bank zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ihrer Mitarbeiter, hat ein Team der Deutschen Bank Filialen Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf den Förderverein für Umweltbildung Remscheid e.V. unterstützt . Unter dem Motto „Unser Soziales Jahr 2017“ unterstützt die Deutsche Bank aktuell elf Projekte und Initiativen im Bergischen Land; die Natur-Schule Grund ist eines davon. Andreas Friedrichs von der Deutschen Bank in Remscheid: „Wir engagieren uns gerne ehrenamtlich für den Verein, weil er sich für eine nachhaltige Umweltausbildung von Jugendlichen einsetzt. Möglich ist dies aber nur durch finanzielle Unterstützung und das ehrenamtliche Engagement Freiwilliger. Deshalb freut es uns, bei dem Austausch des Zaunes der Natur-Schule Grund helfen zu können.“

Der Förderverein für Umweltbildung setzt sich seit 1996 dafür ein, positive Naturbezüge für Jugendliche durch praktische Erfahrungen zu schaffen. Die Einrichtung legt bei ihrer Arbeit besonderen Wert darauf, dass ihre Besucher eine Sensibilität gegenüber ihrer Umwelt entwickeln, um langfristig ein ökologisches Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Besonders wichtig sind dabei projektorientiertes Lernen und die Verknüpfung von Natur und Technik. Das Deutsche Bank Team engagierte sich an zwei Samstags-Terminen beim Austausch des Zaunes um den Bauern- und Apothekergarten und unterstützte das Projekt dabei durch handwerkliche und praktische Mithilfe. „Wir freuen uns, einen Teil zum Erhalt der Umweltbildungsstation beitragen zu können und hoffen, dass die Besucher hier auch zukünftig noch viel lernen werden.“, so Andreas Friedrichs.