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Planierraupe soll bei Rückwärtsfahrt nur zischen

Die Hofschaft Morsbach, von der städtischen Deponie aus gesehen. Foto: Lothar Kaiser

Mit der Beschwerde einer Anwohnerin über den Baulärm, der von der Deponie an der Solinger Straße ausgeht, muss sich am kommenden Mittwoch der städtische Beschwerdeausschuss beschäftigen. Was die Remscheiderin besonders nervt, ist der Warnton der rückwärtsfahrenden Baustellenfahrzeuge, besser gesagt, was sie genervt hat. Denn einer Mitteilungsvorlege der Verwaltung zur gleichen Sitzung scheint das Problem inzwischen gelöst zu sein. Aber der Reihenfolge nach:

„Schon letztes Jahr hatte ich ... mit dem Leiter der Deponie ... gesprochen, und dabei die Auskunft erhalten, dass die Bautätigkeiten noch Jahre anhalten werden und man nichts gegen den Lärm aufgrund von Arbeitsschutzvorschriften usw. tun könne. Da ich mich mit der unerträglichen Lärmbelästigung nicht abfinden werde, habe ich recherchiert, wie man andernorts damit umgeht“, heißt es im Brief der Beschwerdeführerin an die Stadt Remscheid. Und dabei sei sie dann auf der Internetseite des Ministeriums für Verkehr in Baden-Württemberg fündig geworden. Dort las sie, „dass es alternativ zu dem Warnton möglich ist ergänzende Spiegel oder eine Rückfahrkamera zu benutzen. Auch ist es nicht nötig, dass die ganze Zeit ein Warnton zu hören ist. Es besteht Wahlfreiheit hinsichtlich des eingesetzten Systems. Bezogen wird sich auf die europäische Norm EN 474. Da es sich um eine europäische Norm handelt, dürfte diese auch für Remscheid gelten, bzw. für den Subunternehmer, der für sie tätig ist.“ Als nach einer Winterpause am 6. Februar die Bautätigkeiten auf der Deponie wieder fortgesetzt worden seien, habe sie den Warnton der rückwärtsfahrenden Fahrzeuge als noch lauter empfunden als im vorigen Jahr: „ Trotz geschlossener Fenster und heruntergelassener Außenrollos ist der Piepston jetzt auch im Haus deutlich zu hören, draußen ist es gar nicht mehr auszuhalten. Mir graut es schon jetzt vor dem Sommer. Ich trage seit dieser Woche Ohrstöpsel um nicht komplett wahnsinnig zu werden!“

Die Stadtverwaltung bestätigt, dass auf der Deponie Solinger Straße mit Hilfe von Planierraupen die Bodenoberfläche durch den Einbau von verschiedenen Materialien (Boden, Dichtungsboden, Filtermaterialien) angedichtet wird. Zitat: „Gerade der Einbau der Materialien auf der Böschung ist nicht unproblematisch. Hierzu werden die Materialien mit Planierraupen vom Böschungsfuß aus in das Baufeld eingeschoben. Hierbei lässt sich ein Rückwärtsfahren der Planierraupen zur Korrektur der Einbaustärken der Materialien nicht vermeiden.“ Des Weiteren seien dort Kettenbagger, Walzenzüge, Radlader und Lkw im Einsatz.

Beim Betrieb von selbstfahrenden Arbeitsmitteln sei bestehe beim Rückwärtsfahren zwischen dem Fahrer und Personen im Rückraum der Maschine oft eine unzureichende Direktsicht, so die Verwaltung. Eine Gefahrenlage, die so weit wie möglich mit technischen Hilfsmitteln minimiert werden. So sei etwa die die Rückraumüberwachung mittels Kamera beim Rückwärtsfahren „inzwischen Stand der Technik“. Die in der Umgebung arbeitenden Arbeiter warne dabei ein akustisches Signal (Piep-Ton oder seit neuestem auch ein in großer Entfernung nicht mehr wahrnehmbarer Zisch-Ton). Nach der Eingabe der Bürgerin sei mit der auf der Deponie tätigen Baufirma erneut verhandelt worden mit dem Ergebnis, dass von den bisherigen Sicherheitsvorkehrungen beim Einsatz der Planierraupe doch abgewichen werden und das das Warnsignal an der Planierraupe Ende Februar abgestellt werden konnte. Für alle anderen auf der Baustelle eingesetzten Baugeräte (Lkw, Walzenzug) gelte diese Ausnahme leider nicht. Allerdings sei die Planierraupe auf der Baustelle der Deponie Solinger Straße das Baugerät gewesen, bei dem der akustische Warnton am häufigste ansprang. Fazit der Verwaltung: „Damit hat sich die Situation der Anlieger durch die Änderung deutlich verbessert.“ Zumal aus logistischen Gründen versucht werde, die anliefernden Lkw-Fahrer ohne Rückwärtsfahren durch die Baustelle zu schleusen. Die Oberflächenabdichtung der Deponie wird noch ca. sechs Jahre andauern. Dabei werde sich die Baustelle vom Grundstück der Beschwerdeführerin ca. 350 Meter entfernen. Auch will die Stadt bei künftigen Ausschreibungen akustische Warnsysteme vorgeben, die nach Angaben von Betriebsleiter Michael Zirngiebl (TBR) nur noch im Gefahrenbereich hinter der Planierraupe eindringlich hörbar ist.

Richtiges Fotografieren will gelernt sein

Ist Ihnen auch schon mal das beste Motiv Ihres Lebens begegnet und Sie mussten feststellen, dass Sie es nicht optimal fotografieren konnten, weil Sie Ihre Kamera doch noch nicht so genau beherrschen? Dann wird es Zeit für den "Foto-Führerscheinkurs" in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, mit dem Fotojournalisten Peter Ralf Lipka, der hierzu immer am letzten Freitag im Monat einen Workshop anbietet, bis die Teilnehmer ein solides Grundwissen erworben haben.Der nächste Workshop des Foto-Führerscheins findet am Freitag, 26. Mai, um 18 Uhr statt und wird ca. drei Stunden dauern. Die Teilnahme kostet zwölf Euro. Anmeldung möglichst bis zum Vortag unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.
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Jetzt Anträge für Schallschutzfenster stellen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Straßenverkehr ist laut. Wer an den Remscheider Hauptverkehrsstraßen wohnt, wird dies bestätigen. Auf die Gesundheitsgefährdung von Lärm aus dem Straßenverkehr hat die Stadt Remscheid im Rahmen des Lärmaktionsplans reagiert und ein Förderprogramm für den Einbau von Schallschutzfenstern aufgelegt. Seit dem 1. Januar können Hauseigentümer einen Antrag auf einen finanziellen Zuschuss stellen. Fenster, Fenstertüren und schallgedämmte Rollladenkästen in Wohn- und Schlafräumen und für Schlafräume falls erforderlich auch schallgedämmte Lüfter werden bezuschusst. Welche Hauptverkehrsstraßen und welche Gebäude förderberechtigt sind, kann unter http://geoportal.remscheid.de/mapbender3/application/laermschutz_foerderprogramm nachgesehen werden. Weitere Informationen sind unter unter http://www.remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000127782.php erhältlich. Die Förderrichtlinien und das Antragsformular können dort ebenfalls heruntergeladen werden.

Der April war trocken, aber auch frostig

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Dass der April seinem Namen alle Ehre machte, zeigen die Auswertungen des Wupperverbandes. Von Ostersonntag auf Ostermontag brachte er noch einmal bis ins Flachland Schnee. So fielen am 16. April an vielen Messstationen z. B. Bever-Talsperre (Hückeswagen), Klärwerk Buchenhofen (Wuppertal-Sonnborn) oder auch an der Großen Dhünn-Talsperre (Wermelskirchen) zwischen 16 bis 17 Liter pro Quadratmeter an Niederschlag zum Teil in Flockenform. Dabei war der Monat weitgehend trocken. An vielen Tagen fiel im Wuppergebiet kein Regen, z. B. an 18 Tagen an der Bever-Talsperre. An den Tagen mit Niederschlag wurden nur zwischen 1 bis 4 Liter pro Quadratmeter gemessen. Entsprechend lag die Monatsbilanz auch weit unter dem Durchschnitt. An der Bever-Talsperre fielen zum Beispiel 35 Liter im ganzen Monat, Durchschnitt sind hier 87 Liter. Am Klärwerk Solingen Burg waren es 29,5 Liter, das langjährige Mittel liegt bei 76 Litern. Auch die Temperaturen kann man als Element eines klassischen „Aprilwetters“ einstufen. War das erste Monatsdrittel noch warm, sanken im zweiten Drittel die Temperaturen. An Ostern gab es sogar Frost. Im Mittel glich sich dies laut DWD allerdings aus: So sind ca. 7,5 °C durchaus typisch für den April.

Mit erneuerbaren Energien auf Wachstumskurs

Pressemitteilung der Vaillant Group

Der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant Group hat gestern auf seiner digitalen Jahrespressekonferenz Unternehmenszahlen für das Jahr 2016 und einen Ausblick auf das erste Quartal 2017 präsentiert. Die Umsatzerlöse im Jahr 2016 lagen mit 2,403 Mrd. Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Damit kompensierte das Remscheider Familienunternehmen nicht nur den allgemein rückläufigen Markttrend in der europäischen Heiztechnikbranche, sondern auch die deutliche Abwertung mehrerer bedeutender Landeswährungen gegenüber dem Euro. Währungskursbereinigt übertrafen die Umsatzerlöse das Vorjahr um 3,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich im Jahresvergleich deutlich um 15,8 Prozent auf 215 Mio. Euro.

Auch der Start ins Jahr 2017 verlief für die Vaillant Group erfolgreich. Im ersten Quartal des Jahres setzte sich das Wachstum weiter fort; insbesondere mit zweistelligen Umsatz-steigerungen in China und der Türkei. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir moderates Wachstum bei Umsatz und Er-gebnis“, so Vaillant Group CEO Dr. Carsten Voigtländer. Wie die Geschäftsführung des Unternehmens hervorhob, befindet sich die Heiztechnikbranche in einem grundlegenden Wandel. Künftig werden Technologien auf Basis erneuerbarer Energien, digitale Produkte und Dienstleistungen sowie globale Wachstumsmärkte außerhalb Europas noch stärker im Fokus stehen. Diese Entwicklung spiegelt die strategische Ausrichtung der Vaillant Group wider.

Der wichtigste Absatzmarkt des Unternehmens außerhalb Europas ist China. Der Umsatz in der Volksrepublik stieg gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent, währungskursbereinigt sogar um 33 Prozent. Seit 2011 verzeichnet die Vaillant Group in China jährlich Wachstumsraten auf zweistelligem Niveau. Mittlerweile ist das Unternehmen landesweit an 28 Standorten vertreten und ist in mehr als 2.000 Showrooms präsent. Damit ist die Vaillant Group der präsenteste europäische Heiztechnikanbieter in China.

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Essbare Wildkräuter und heimische Heilpflanzen

Essbare einheimische Kräuter und Heilpflanzen stehen im Mittelpunkt der Kräuterspaziergänge mit dem Biologen Jörg Liesendahl. Zunächst werden bei einem kurzen Rundgang (ca. 1,5 Stunden) im Umfeld der Natur-Schule Grund Kräuter gesucht, wobei den ökologischen Bedingungen des Standortes besonderes Augenmerk gilt. Selbstverständlich werden auch die Interessen der Teilnehmenden an Pflanzenarten besonders beachtet. Jörg Liesendahl beschreibt die Merkmale einer jeweils überschaubaren Anzahl von Pflanzenarten, nennt ihre mögliche Verwendung und die dafür erforderlichen Teile der Pflanze. Im Anschluss kann das gesammelte Pflanzenmaterial in der Natur-Schule mit Hilfe von Stereolupen und Fachliteratur mikroskopiert und gegen ähnliche Arten abgegrenzt werden.Die TeilnehmerInnen können sich unter fachkundiger Anleitung im Laufe des Jahres ein kleines Kräuterherbarium anlegen. Der nächste Kräuterspaziergang findet statt am Mittwoch, 17. Mai, um 16 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, und kostet zehn Euro für Erwachsene bzw. fünf Euro für Kinder bis 15 Jahren.Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Frühlingsabend mit der digitalen Spiegelreflexkamera

Das Bergische Land zur Goldenen Stunde ist bei jedem Wetter perfekt geeignet, um beeindruckende Landschaftsfotos zu machen. Ein Workshop für Anfänger und Hobbyfotografen in der Natur-Schule Grund vermittelt im typisch Bergischen Frühling ein breites Spektrum an Basiswissen zum Umgang mit der digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR). Dieser äußerst flexible und variable Workshop beschäftigt sich mit der Landschaftsfotografie in all ihren Variationen, ausgerichtet auf die gerade vorliegende Witterung und mit dem Schwerpunkt, den die Teilnehmer durch ihr eigenes Interesse selbst bestimmen. Unter Anleitung des Fotojournalisten Peter Ralf Lipka können sich die Teilnehmer am Dienstag, 16. Mai, ab 19 Uhr mit den verschiedenen Aspekten des Themas auseinandersetzen. Die Teilnahme kostet 12,- Euro je TeilnehmerIn. Veranstaltungsort ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13.Anmeldungen nimmt die Natur-Schule unterTel. RS 840734 oderE-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen. Weitergehende Informationen zu diesem Termin und seinen Inhalten sowie auch zu anderen Fotokursen sind zu finden auf www.remscheid-live.de (unter "wo?" bitte ein "n" eingeben und die "Natur-Schule Grund" als Veranstaltungsort bestätigen).

Die Sitzbank ist wieder da - doch wie lange?

Die neue Bank im Lobachtal. Foto: Hans Georg Müller.Im Lobachtal nahe den Lobach-Seen stand vor etwa einem halben Jahr eine schöne Bank. Eines Tages war sie weg - geklaut. Sie kostete dem Steuerzahler mit Montage wohl etwas unter 1000 Euro.  Nun staunten die Hundeführer über den Ersatz: Die neue Bank - in gleicher Machart - ist leider nur unzureichend mit zwei dünnen Flacheisen gegen Diebstahl gesichert. " Da nehme ich den passenden Schraubenzieher" , sagte der Hundeführer , "und habe eine neue Bank für meinen Garten."  Tut er nicht; er ist ehrlich. Aber vielleicht wäre es besser gewesen, bei der Holzaktion ganz nahe am Standort der Bank vor einigen Monaten in einen der abgesägten Baumstämme von etwa einem Meter Durchmesser ein paar Sitzkerben zu sägen - und fertig. Den Stamm hätte gewiss keiner geklaut...

Workshop "Bitterstoffe" in der Natur-Schule Grund

Bitterstoffe regen den Appetit an. Sie starten bereits im Mund mit ihren Wirkungen, regen den Speichelfluss an und geben damit dem Magen Signale für die Magensaftproduktion. Sie fördern die gesamte Verdauung in Magen, Darm, Galle und Leber, besonders bei schwer verdaulichem Essen. Die TeilnehmerInnen eines Praxisseminares in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, lernen am Montag, 15. Mai, um 19:30 Uhr einheimische Bitterkräuter (Beifuß, Engelwurz, Löwenzahn, Nelkenwurz, Schafgarbe), ihre Wirkungen und Verwendungsmöglichkeiten kennen. Im praktischen Teil des Workshops setzen sie einen Magenbitter an. Die Veranstaltung  wird ca. zwei Stunden dauern. Die Teilnahme kostet zwölf Euro zuzüglich einer kleinen Materialkostenumlage pro Person.Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.