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Immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

18. Dezember, 19 Uhr
Whisky-Verkostung
Geschichte, Entstehung und Geschmack des Whiskys mit Oliver Schmidt.

Dienstag, 26. Dezember
Weihnachten im Museum
Heiligabend gab es viele Geschenke, am 1. Weihnachtstag war die gesamte Familie zum großen Mittagessen da, aber was macht man am 2. Weihnachtstag? Kommen Sie zu uns ins Deutsche Werkzeugmuseum und nehmen Sie sich die Zeit, die Dauerausstellung aber auch die aktuelle Sonderausstellung anzuschauen. Das Museum hat nur am 24. und 25. sowie am 31. Dezember und dem 1. Januar geschlossen. Alle anderen Tage sind wir für Sie da.
Neben der ständigen Ausstellung können Sie unsere Sonderausstellung „Den Bergischen ins Gesicht geschaut – Part 2. Persönlichkeiten der bergischen Industrie fotografiert von Zbigniew Pluszynski.“ besuchen. Der hervorragende Fotograf hat es geschafft, die Persönlichkeit der 24 Damen und Herren herauszuarbeiten und zu zeigen. Es ist spannend, die jeweilige Ausstrahlung aufzunehmen und die ganz unterschiedlichen Gesichtsausdrücke auf sich wirken zu lassen. Doch was macht die jeweilige Person? Die Antwort hierauf finden Sie in unseren Vitrinen. Hier zeigen wir die Produktpalette der dazugehörigen Firma. Ich verspreche Ihnen, die Bandbreite ist wirklich riesig groß. Vom kleinsten Schraubendreher für die Reparatur von z.B. Handys bis zum nahtlos gewalzten Ring von bis zu 3,5 m Durchmesser. Oder Sie suchen eine ganz besondere Zange oder müssen in Rohren die Schweißnaht entfernen - bei uns finden Sie die entsprechende Firma und den „Kopf“, der dafür verantwortlich ist. Sie werden überrascht sein, welche hervorragenden und außergewöhnlichen Firmen in Remscheid und Umgebung ansässig sind. Wir würden uns über Ihren Besuch freuen.

Etwas mehr Regen als im Durchschnitt

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Ein November, der seinem Namen Ehre macht: Nass und wenig sonnig präsentierte sich der Herbstmonat im Wuppergebiet. Die Auswertungen des Wupperverbandes ergaben, dass die Niederschlagsmengen über dem Durchschnitt lagen. Oft waren es 20 Liter pro Quadratmeter mehr. So regnete es an der Bever-Talsperre 144 Liter, Durchschnitt sind 124. In Wuppertal am Klärwerk Buchenhofen waren es 120 Liter, das Mittel sind hier 97 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen waren es mit 119 Liter rund  21 Liter mehr, hier liegt die langjährige Messung bei 98 Litern. Im Klärwerk Solingen-Burg waren es mit rund 128 Litern nur 8 Liter über dem Durchschnitt von 120 Litern. Der meiste Niederschlag wurde in Remscheid an der Messstation Tenter Weg gemessen: Dort fielen 152 Liter. Leverkusen war – wie so oft – die niederschlagsärmste Station im Wupperverbandsgebiet. Sie lag mit 72 Litern auch nur knapp 3 Liter über dem Mittel von 69 Litern.

Die regenreichsten Tage waren zwei Montage, der 27. und der 20. November. Am 27. November fielen an der Bever-Talsperre fast 32 Liter, am 20. November waren es 25 Liter. In Solingen-Burg am Klärwerk waren es am 27. November 22 Liter und am 22. November 24 Liter. Komplett regenfrei war es nur selten. Laut DWD lagen die Sonnenstunden ca. 20 Prozent unter dem Durchschnitt. So schien in Nordrhein-Westfalen 40 Stunden die Sonne, das November-Mittel liegt bei 53 Stunden.

Blauer Mond: ALDI bleibt Lösung schuldig

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf der Grundlage von Gesprächen zwischen der ALDI Gesellschaft Radevormwald, der Geschäftsleitung der RSE Grundbesitz und Beteiligungs GmbH sowie der Salzgitter Mannesmann Stainless Tubes Deutschland GmbH wurde der Stadt Remscheid gegenüber das gegenseitige Interesse signalisiert, den „Blauen Mond“ als Wahrzeichen zu erhalten. Der Wiederaufbau würde an anderer Stelle in einer Höhe von rund 17 Metern, dies entspricht in etwa dem jetzigen niedergelegten „Kopfteil“ des Mannesmannturmes, erfolgen. Hierfür ist ein Standort im Zufahrtsbereich der Salzgitter Mannesmann Stainless Tubes Deutschland GmbH als Nachfolgeorganisation der Fa. Mannesmann Werke an der Bliedinghauser Straße in Aussicht genommen. Über den weiteren Umgang mit dem verbleibenden Stahlskelett auf dem Geschäftsparkplatz an der Burger Straße wurde keine Aussage getroffen.

Eine nicht maßstabs- und lagegetreue Darstellung ist aus der Bildmontage der Stadt Remscheid links ersichtlich. Baudezernent Peter Heinze zeigte sich über die Vorschläge für den Wiederaufbau enttäuscht: „Wie ein multinationales Unternehmen wie Aldi so nachlässig mit einem so wichtigen Identifikationsdenkmal für ganz Remscheid umgehen kann, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Aldi muss hier noch einmal nacharbeiten“, stellt Heinze fest.

Der aktuelle Vorschlag der Firma ALDI wurde dem notwendigen intensiven Auseinandersetzungs- und Diskussionsprozess seitens der Stadt Remscheid unterzogen. Als Ergebnis ist nun festzuhalten, dass dem Vorschlag nicht gefolgt werden kann. Die Bezirksvertretung Süd wurde in der Sitzung am 13. Dezember darüber informiert. Eine teilweise Versetzung des Denkmals in der vorgeschlagenen verkürzten Form würde dem Charakter und der Bedeutung des Denkmals nicht gerecht werden. Weniger als ein Drittel einschließlich des „MW“-Emblems würde von dem ursprünglich knapp 59 Meter hohen ehemaligen Messeturm nur noch übrig bleiben.

Waterbölles: Da kennen die Verantwortlichen von ALDI Nord die Remscheider aber schlecht. Das Angebot des Discounters wird insbesondere im Südbezirk nicht als ernsthaft gemeintes Angebot verstanden, sondern als Kampfansage. In der Rolle der Firmenberater möchte ich nicht stecken. Denn das könnte noch einige Kunden kosten...

Was ein Multikopter alles möglich macht

Einen Kalender mit 13 Luftbildern im Format DIN A3 (ca. 42 x 30 Zentimeter) hat Micha Wimmershof herausgegeben und bietet ihn auf seiner Homepage https://www.grossformat-fotografie.de/kalender-remscheid-2018/ für 18 Euro zum Kauf an. Der 43 Jahre alte Remscheider arbeitet seit 2013 als Fotograf, spezialisiert auf die Fotografie von Menschen. In seinem Fotostudio am Honsberg bietet er, angefangen bei Porträts und Bewerbungsbildern, die verschiedensten fotografischen Genres an. Auch arbeitet er als Hochzeitsfotograf.

Neue Technik brachte ihn auf die Idee mit dem Kalender. Die Aufnahmen entstanden mit Hilfe eines Multikopters (umgangssprachlich „Drohne“), der eigentlich nur für Hochzeitsaufträge angeschafft worden war. Inzwischen fliegt Wimmershof mit dem Gerät regelmäßig Remscheid und das Bergische Land ab.

Die Kalenderbilder wurden alle in der direkten Vogelperspektive fotografiert. So entstanden ganz ungewöhnliche Aufnahmen, die manchen Remscheider zunächst rätseln lassen, welcher Ort denn hier gezeigt wird.  

Berliner Röntgenschule zu Gast in Lennep

In Zusammenarbeit mit dem Röntgen-Gymnasium (Rögy), der Welle e.V. und der Deutschen Röntgengesellschaft will das Deutsche Röntgen-Museum ein nachhaltiges Angebot für die Röntgenschule in Berlin-Neukölln und ihr Projekt „Röntgen“ entwickeln. Seit gestern ist die Berliner Schule in Lennep zu Gast. Es handelt sich um den ersten Durchgang der neuen "Schule am anderen Ort". Für März 2018 ist der erste „Regel-Besuch“ für die 7. Jahrgänge vorgesehen. Drei Tage lang sollen die Schüler/innen dann in Lennep auf spielerische und künstlerische Weise mit der Geschichte und dem Prinzip der Röntgenstrahlen vertraut werden. Im Sinne einer fortlaufenden Auseinandersetzung mit Wilhelm Conrad Röntgen ist im 10. Jahrgang, entsprechend dem Rahmenlehrplan  Physik, eine wissenschaftliche Vertiefung der Thematik geplant Der jährlich stattfindende Besuch von Schüler/innen der Berliner Röntgenschule im Geburtsort von Wilhelm Konrad Röntgen soll zu einer stärkeren Identifizierung der aus sechs Berliner Stadtbezirken kommenden Jungen und Mädchen mit ihrer Schule führen, damit sie sich mehr als bisher als "Schüler/innen der Röntgenschule" fühlen. Für die erste Bildungsreise hat das Deutsche Röntgen-Museum mit dem Röntgengymnasium und der Welle e.V. gemeinsame Aktivitäten abgestimmt.

Das Tor für den weißen Winter steht offen

Das Schneetief "Walther" macht seiner Bezeichnung alle Ehre. Am Forstgut auf Ehringhausen stöhnt die neu angelegte Baumallee unter der Schneelast. Der Weihnachtsbaumverkauf ist demnächst angesagt. Der Forstwirt freut sich, wenn die weiße Pracht in Regen übergeht, damit der Käufer die edlen Koniferen nicht vom Schnee befreien  muß um  zu prüfen, ob sie gleichmäßig gewachsen sind.

28 Maßnahmen für eine grüne Infrastruktur

Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag dem Rat der Stadt ein  „Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur“ empfohlen – „im Sinne einer Optionswahrung für die Maßnahmenförderung“. Es handele es um einen Vorratsbeschluss, erläuterte das in der Sitzung Baudezernent Peter Heinze.

Im Frühjahr hatte das Land NRW unter Federführung des Umweltministeriums angekündigt, eine Vernetzung und Optimierung von Freiräumen bis ins Stadtumland fördern zu wollen, „um eine Verbesserung der Klima- und Umweltbedingungen und der Lebensqualität sowie der Umweltgerechtigkeit in den Quartieren, Stadtteilen und Stadtumlandgebieten zu erreichen“. Den konkreten Maßnahmen in Trägerschaft der Kommunen oder privater Träger, z. B. Vereine, müsse allerdings ein „Integriertes Handlungskonzept Grüne Infrastruktur“ zugrunde liegen.  Selbiges beschloss der Aufsichtsrat Bergische Gesellschaft am 19. Mai und sicherte sich so Förderoptionen von fast zehn Millionen Euro. Damit können nun die bergischen Großstädte und private Träger auf Förderung von insbesondere solchen Maßnahmen hoffen, die über Städtebauförderung nicht finanzierbar sind – wie z. B. der Stadtpark in Remscheid oder Umsetzungsmaßnahmen aus dem Klimaanpassungskonzept.

In dem Konzept für das Bergische Städtedreieck werden die Handlungsfelder Mobilität, Klimaschutz und Grüne Infrastruktur auf räumlicher Ebene zusammengeführt. Gleichzeitig werden etwa Bahntrassenwege mit angrenzenden Quartieren und Grünräumen vernetzt. Insgesamt wurden von den Fachbereichen Grünflächen/Umwelt und Stadtentwicklung der Städte 28 (klimarelevante) Maßnahmen entwickelt, davon 17 mit Priorität. Das Land lässt das integrierte Handlungskonzept nunmehr durch Gutachter prüfen. Mit einer Entscheidung sei Ende 2017 zu rechnen, so die Verwaltung. Bei positiver Entscheidung könnten dann von den Maßnahmenträgern Förderanträge erarbeitet und umgesetzt werden.

Der Vorratsbeschluss brauche nicht ausschließen, dass mit konkreten Planungen nicht schon jetzt begonnen werde, meinte David Schichel (Grüne), und Waltraud Bodenstedt (WiR) regte an, in die Maßnahmenliste auch das von der Arbeit Remscheid gGmbH betreute Freizeitgebiet Kräwinklerbrücke an der Wuppertalsperre aufzunehmen. „Solche Vorschläge brauchen wir“, freute sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

2018 zahlt die Musterfamilie 8,90 € mehr

Nach der Bestimmung des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (KAG NRW) sind ungewollte Über- bzw. Unterdeckungen bei Gebührenforderungen der Kommunen innerhalb von vier Jahren zu verrechnen bzw. auszugleichen. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) haben die Straßenreinigungsgebühren  für den Sommer- und Winterreinigung in 2018 wieder getrennt kalkuliert, wie von der Rechtsprechung gefordert, und schlagen dem Rat der Stadt zur Sitzung am 14. Dezember vor, die Gebühren für die Sommerreinigung in 2018 unverändert zu lassen bei 1,60 €/Frontmeter für überörtliche Straßen, 1,86 €/Frontmeter für innerörtliche Straßen und 3,29 €/Frontmeter für innerörtliche Straßen m. bes. Reinigungsaufwand.

Beim Winterdienst war seit 2014 ein Überschuss entstanden, der in 2017 nur teilweise verrechnet wurde. Die verbleibende Summe von  300.000 € soll in 2018 durch eine Gebührensenkung aufgelöst werden. Vorgeschlagen wird dem Rat der Stadt folgende Staffel:

  • Winterwartung Prioritätenklasse 1          0,90 €/Frontmeter (bisher: 0,94 €/Frontmeter)
  • Winterwartung Prioritätenklasse 2          0,76 €/Frontmeter (bisher: 0,80 €/Frontmeter).

Bei der öffentlichen Abfallentsorgung steigt der Gebührenbedarf für die Restmüllgefäße um ca. 2,19 Prozent und sinkt bei den Bio-Tonnen um ca. 0,91 Prozent.  Daraus ergeben sich Gebührensteigerungen

  • für die jeweiligen Restmülltonnen von 341 auf 348,00 Euro, von 682 auf 696 Euro, von 1.558,00 auf 1.592 Euro, von 2.228, auf 2.277 Euro, von 4.886,50 auf 4.993,50 Euro und von 9.773 auf 9.987 Euro.
  • für die  Biomülltonnen von105,50 auf 104,50 bzw. von 211 auf 209 Euro..
  • Der Betrag für den Gebührenanteil am Kaufpreis für den grauen amtlichen Müllsack steigt um drei Cent auf 1,59 Euro und “ und der für den orangefarbenen amtlichen Müllsack um sechs Cent auf 3,18 Euro.

Die Gebühren für Schmutzwasserentsorgung steigen um drei Cent pro Kubikmeter leicht an, weil die kalkulierten Wassermengen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent sinken. Bei den Niederschlagswassergebühren bleiben die Kosten und Erträge stabil, die Kanalbenutzungsgebühren folglich unverändert. Die Gebühr für die Ausfuhr der Kleinkläranlagen musste auf 75,12 €/cbm Ausfuhrmenge angehoben werden. Die Kleineinleiterabgabe beträgt unverändert 0,44 €/cbm.

Fazit:  Nach der Modellberechnung des Bundes der Steuerzahler ergibt sich durch die vorgeschlagenen Gebührensätze für das Jahr 2018 für die Modellfamilie Mustermann/Musterfrau eine Mehrbelastung von 8,90 € im Jahr.

Wupper für Mensch und Natur attraktiver

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die Verbandsversammlung des Wupperverbandes kam gestern in Wuppertal zu ihrer jährlichen Sitzung zusammen. Sie besteht aus 101 Delegierten der Wupperverbands-Mitglieder: Städte und Gemeinden, Kreise, Unternehmen der Wasserversorgung und Entsorgung sowie weitere Firmen. „Für die Weiterentwicklung und die Zukunftsfähigkeit des Verbandes wurden in 2017 wichtige Weichen gestellt, sowohl in inhaltlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Die Rückkehr von Wanderfischen in unsere Gewässer ist ein sehr ermutigendes Signal“, resümieren Verbandsratsvorsitzende Claudia Fischer und Vorstand Georg Wulf.

Auf dem Weg zu einer lebendigeren und natürlicheren Wupper und ihrer Nebenbäche ist der Wupperverband in Kooperation mit seinen Mitgliedern und Partnern in 2017 ein großes Stück vorangekommen. In Leichlingen hat der Verband beim Wupper-Projekt Balker Aue die Dynamik des Flusslaufs durch Baumstämme erhöht und durch Strömungslenkung auch Steilufer geschaffen. Diese sollen Eisvögeln als Brutplätze dienen. In Wuppertal wurde die gemeinsame Arbeit von Stadt Wuppertal und Wupperverband um einen weiteren Baustein fortgeführt. Der 400 m lange Abschnitt der Wupper im Bereich Pfälzer Steg ist ein weiterer Schritt, um die 15 km Stadtfluss in Wuppertal zu einer abwechslungsreicheren Lebensader zu entwickeln, zum Wohl der Flora und Fauna und als Steigerung der Lebensqualität für die Menschen. Das bisher umfangreichste Wupper-Projekt des Verbandes wurde in Wuppertal-Laaken in diesem Jahr begonnen, Fortsetzung folgt in 2018. In Zusammenarbeit mit dem Familienunternehmen Vorwerk schafft der Verband Inseln und verbreitert das Flussbett stellenweise sogar um das Doppelte des bisherigen Flusslaufs.

Auch für 2018 sind bereits Projekte in Planung, z. B. die naturnahe Gestaltung der Wupper im Bereich des Bayer-Werks in Elberfeld in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen und der Stadt Wuppertal. „Das Engagement der in Wuppertal ansässigen Unternehmen für ihre Stadt und ihren Fluss ist beispielhaft. Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar und werten es auch als Bestätigung unserer Arbeit“, freut sich Vorstand Georg Wulf.

Am Ueling fischt der Eisvogel

Eisvogel auf 'Pirsch'. Foto: Hans Georg MüllerMeist als dahinbrausender "blauer Blitz" können Spaziergänger den Eisvogel im Eschbachtal erleben. Gute Fischbedingungen haben ihn jetzt sogar bis zu den Häusern am Ueling gelockt. Der kleine Gartenteich von etwa fünf mal fünf 5 Metern im Durchmesser war von den Besitzern von abgestorbenen Seerosenblättern befreit worden, so dass der Blick auf die vielen Teichbewohner, Moderlieschen, Molche und Libellenlarven, für den Vogel frei wurde. Eine Buchensteele und der nahe Gingkobaum gaben ihm eine Ansitzwarte. Vom Schlafzimmerfenster aus gelang dann der Fotoschuss auf den mehrfach einfliegenden Jäger. Bei uns steht der Eisvogel auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten. Nur etwa 4000 bis 7000 Brutpaare sind in Deutschland anzutreffen (NABU). Der Vogel ist ein Anzeiger für ein intaktes Gewässer.