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Vom Schnappschuss zum Fotoprojekt

Wer häufig fotografiert, braucht ein Konzept. Diese Feststellung kennt jeder, der seine Fotos sortieren wollte. Ein "Roter Faden" in der Fotosammlung verbindet verschiedene Bilder und macht aus Schnappschüssen oder Einzelfotos ein sehenswertes Fotoprojekt. Dieser Kurs für Anfänger und Amateure zeigt, wie man strukturiert und geplant fotografiert.Um das triste Dasein von tausenden Fotos auf Speicherkarten, Festplatten, CDs und DVDs, die sich niemand richtig ansehen mag, zu beenden, lädt die Natur-Schule Grund ein zu einem neuen Fotokurs. Er findet statt am Donnerstag, 2. März, um 19 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, und dauert ca.drei Stunden.Die Teilnahme kostet zwölf Euro pro Person. Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich, telefonisch unter 02191 840734 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de. Die Veranstaltung findet hauptsächlich in der Natur-Schule Grund statt, bei trockener Witterung können jedoch auch draußen Übungen gemacht werden. An entsprechende Kleidung sollte gedacht werden.

Ausgestorbene Fossilien im NaturTreff

Fossilien sind für uns Menschen der Gegenwart eine Möglichkeit, die Tier- und Pflanzenwelt lange vergangener Erdzeitalter kennen zu lernen. Zu erfahren, wann wo auf dieser Welt welche Lebensbedingungen existierten und welche Lebewesen zu dieser Zeit die Erde besiedelten. Vielfach werden Fossilien aber auch einfach nur als schöne Naturerscheinungen gesehen und gesammelt, teilweise auch als Schmuck.Zahlreiche Informationen rund um Fossilien gibt es im NaturTreff am Nachmittag, zu dem Biologe Jörg Liesendahl für Freitag, 24. Februar, einlädt. Wie entstehen Fossilien, welche Informationen über die Geschichte der Welt können wir von ihnen erwarten? Und welche Informationen können sie uns nicht geben? Der NaturTreff am Nachmittag richtet sich an Erwachsene jeden Alters. Alle zwei Wochen werden aktuelle und spannende Themen aus der Tier- und Pflanzenwelt, aus Arten-, Natur- und Umweltschutz angeboten. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und dauert ca. zwei Stunden. Veranstaltungsort ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Teilnahme kostet sechs Euro. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

Hausbesitzer in Muldenlage müssen Starkregen fürchten

Nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern ist der Klimawandel bereits eingetreten und wird sich künftig deutlich spürbar ausweiten. Für das Bergische Land, das zusammen mit Sauerland und Siegerland das „Süderbergland“ bildet, bedeutet das die Zunahme der durchschnittlichen Temperatur mit einer jahreszeitlichen Verschiebung der Niederschläge (Zunahmen im Herbst und Winter und Abnahmen im Sommer) sowie mit häufigeren und stärker ausgeprägten Extremwetter-Ereignissen. „Alle Bemühungen um die Verminderung der Treibhausgasemissionen können diese Entwicklung nicht mehr vollständig aufhalten. Sie können jedoch die Auswirkungen begrenzen. Daher sind Klimaschutzmaßnahmen nach wie vor unerlässlich“, heißt es in der Mitteilungsvorlage „Anpassung an den Klimawandel“ der Stadtverwaltung, mit der sich am 28. Februar der Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung beschäftigen wird.

Am 7. November 2016 hatte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen die in der Mittelgebirgsregion „Süderbergland“ bereits eingetretene Klimaänderungen beschrieben: „Im Vergleich zur Klimanormalperiode 1951–1980 hat sich in der aktuellen Klimanormalperiode 1981–2010 die Jahresmitteltemperatur im Süderbergland zwischen 0,5 °C und 0,8 °C erhöht. Die Schneetage sind im Vergleich zum restlichen NRW überdurchschnittlich stark zurückgegangen“. Und die dort ohnehin höchste Anzahl an Starkniederschlagstagen habe tendenziell stärker zugenommen als in den übrigen Landesteilen von NRW. Zwar sei auch im Süderbergland mit einer weiteren Erwärmung zu rechnen, aufgrund der Höhenlage bleibe die durchschnittliche Jahrestemperatur aber geringer sein als in anderen Landesteilen. Gleichwohl würden „die Schneetage weiter zurückgehen und die Winterniederschläge vermehrt als Regen denn als Schnee fallen“.

„Bei der Anpassung an den Klimawandel geht es darum, durch geeignete Maßnahmen die Belastungen, die Schäden, die Gefahren und die Folgekosten, die durch die klimatischen Veränderungen eintreten werden, soweit wie möglich zu verringern“, schreibt die Stadt Remscheid in ihrer Vorlage. Sie räumt zugleich ein: „Die Kompetenzbildung innerhalb der Stadtverwaltung ist noch zu verstärken. (...)Bei vielen heute und in Zukunft zu treffenden Entscheidungen sind die Auswirkungen des Klimawandels und die Maßnahmen zu deren Begrenzung unbedingt zu berücksichtigen, da diese oft für einen langen Zeitraum Wirksamkeit haben.“ Die Anpassung an den Klimawandel sei eine auf Dauer angelegte Aufgabe. Die notwendigen Maßnahmen müssten schon heute vorbereitet bzw. eingeleitet werden, da frühzeitiges und vorausschauendes Handeln die besten Erfolgsaussichten biete.

Vor diesem Hintergrund haben die Städte Solingen und Remscheid gemeinsam ein Konzept zur „Anpassung an den Klimawandel“ erarbeitet. Dazu unterteilten die beauftragten Gutachter etwa das Stadtgebiet Remscheid in 278 Teilflächen und zeigten deren jeweilige Betroffenheit auf (z.B. bei Hitze oder Hochwasser). Von den 36 vorgeschlagenen Maßnahmen zielen elf auf den Bereich „Hitze“, neun auf „Starkregen/Hochwasser“ und fünf auf „Wind/Sturm“ ab.

Im nächsten Arbeitsschritt wurden 36 Maßnahmen entwickelt und in Form von standardisierten Steckbriefen dargestellt. Hiervon zielen elf auf den Bereich „Hitze“, neun auf „Starkregen/Hochwasser“ und fünf auf „Wind/Sturm“ ab. Umgesetzt werden sollen sie derzeit in dem Projekt „BESTKLIMA“, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Dazu gehört beispielsweise auch eine Simulation der Fließwege und Mulden zum Umgang mit Starkregenereignissen durch ein Ingenieurbüro (die Kosten tragt die RWTH Aachen). Über die Untersuchungsergebnisse sollen im Laufe des Jahres eventuell von Starkregen betroffene Unternehmen und private Gebäudebesitzer informiert werden.

Von 95 Pkw der Stadt fahren drei mit Erdgas

In der Ratssitzung am 30. Juni 2016 hatte David Schichel (Grüne) die Verwaltung gebeten, bei der Umrüstung des Fuhrparks auch Fahrzeuge mit Erdgasantrieb in Erwägung zu ziehen. Er erwarte hierzu eine Einschätzung der Verwaltung in Form einer Vorlage. Die liegt nunmehr vor und steht am 28. Februar der Tagesordnung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung. Demnach setzen Stadtverwaltung und Technische Betriebe Remscheid (TBR) gegenwärtig insgesamt 95 Pkw ein. Von diesen sind 46 geleast. Und bei einer eine Ersatzbeschaffung kämen grundsätzlich auch Erdgasmodellen in Frage, so die Verwaltung. Von den 49 Pkw in städtischem Eigentum  seien 13  älter als zehn Jahre.

Der Neuanschaffung von Fahrzeugen muss eine Wirtschaftlichkeitsprüfung  vorausgehen. Sie  umfasst neben den Anschaffungs-  bzw. den Leasingkosten auch die Kosten des Kraftstoffverbrauchs sowie den CO2-Ausstoß [g/km] für die gesamte Vertragslaufzeit / Nutzungsdauer. Dabei habe sich in der Vergangenheit  häufig gezeigt, „dass andere Gesichtspunkte, wie  notwendige Sonderausstattungen bzw. Sonderausführungen oder die erwartete Kilometerleistung im absehbaren Nutzungszeitraum einer Entscheidung zu Gunsten von Erdgasmodellen entgegengestanden haben“. Und Leasingfahrzeugen habe sich bisher gezeigt, „dass Verträge für Erdgasmodelle nur zu deutlich höheren Kosten im Vergleich zu konventionellen Pkw möglich sind.“

Derzeit sind lediglich drei Erdgasfahrzeuge (Modell VW eco-move up) bei der Stadtverwaltung im Einsatz, zwei im Fachdienst Zuwanderung und eines im Fachdienst Umwelt. Aber die Verwaltung will auch künftig „in jedem Einzelfall geprüft, ob für den jeweiligen Einsatzzweck  ein geeignetes Fahrzeug mit einem im Vergleich zu Benzin oder  Dieselkraftstoff umweltverträglicheren Antrieb zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen auf dem Markt verfügbar ist.“

Januar trocken und kalt, aber sonnig

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der Januar war wie der Dezember zwar trockener als üblich, holte im Vergleich zum Vormonat aber auf. Dies zeigt die Niederschlagsauswertung des Wupperverbandes: So regnete es mit gut 89 Litern pro Quadratmeter an der Bever-Talsperre im Januar ca. 50 Liter weniger als im Durchschnitt, im Dezember aber waren es ca. 100 Liter weniger als üblich. An der Großen Dhünn-Talsperre fielen 66 Liter, also 40 Liter weniger als im Schnitt. Im Klärwerk Burg wurden 77 Liter gemessen. Die Messstelle Klärwerk Buchenhofen in Wuppertal-Sonnborn kam allerdings mit gut 82 Litern nah an das Mittel von 98 Litern heran.

Niederschlag fiel als Regen oder Schnee vorrangig in der ersten Monatshälfte, die zweite Januarhälfte blieb trocken bis auf ein paar Tage am Ende des Monats. Der Januar war winterlich kalt und auf einigen Talsperren des Wupperverbandes bildete sich Eis. Dennoch war der Januar sehr sonnig: Er hatte außergewöhnlich viele Sonnenstunden. NRW war dabei im Januar mit mehr als 80 Stunden – der Durchschnitt liegt bei 42 Stunden - das zweitsonnigste Bundesland.

"Kuckuck" weiter ohne ausgewiesene "Hundewiese"

Fotos: Lothar Kaiser Wenn „im Kuckuck“ in den vergangenen Jahren ein Bürgerfest gefeiert wurde, kamen auch viele Hundebesitzer. Das nebenstehende Foto vom Fest im Juni 2009 beweist es. Es war 21. Bürgerfest auf dem Freizeitgelände“ an der Intzestraße (damals ohne den SPD-Ortsverein Süd). Im vergangenen Jahr gab es den zaghaften Versuch, das Stadtteilfest neu zu beleben. Zugleich wurde eine Initiative gestartet, dort nicht nur eine Fläche für private Grillfeste auszuweisen, sondern auch eine so genannte Hundewiese. In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd verlas deren „Pate“ Dietmar Klee, Leiter des Fachdienstes Recht und Datenschutz, einen „Sprechzettel“ von Michael Zirngiebl, Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), wonach dort ein abgetrennter Bereich für Hunde zwar grundsätzlich möglich sei. Aber eine genaue Fläche sei bislang noch nicht festgelegt worden. Im Übrigen seien auch die Folgekosten einer „Hundewiese“ noch völlig unklar (Kotbeutel, Abfallbehälter) bzw. im städtischen Haushalt noch gar nicht reingeplant.
Merke: „TBR hält Kauf von Hundekotbeuteln für zumutbar“, hatte der Waterbölles im April 2016 berichtet. Damals ging es ebenfalls um eine Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Süd, damals allerdings um einen von der BV gewünschten Service für umweltbewusste Hundebesitzer im Neubaugebiet Hohenhagen. Uwe Schabla (CDU) erinnerte sich gestern noch gut daran. Dass Hundebesitzer die Beutel selbst kaufen, sei auf dem Hohenhagen gar kein Problem mehr.

Fensterpaten für Röntgens Geburtshaus gesucht

Das erste rekonstruierte Fenster für das Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen, ausgestellt im Deutschen Röntgen-Museum.Die Bauarbeiten am Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen laufen auch auf Hochtouren. Nachdem bereits im vergangenen Jahr wichtige Außenarbeiten wie die Erneuerung des Dachstuhls und der Dachdeckung abgeschlossen werden konnten, rückt nun zunehmend der Innenausbau des Gebäudes in den Vordergrund. Damit das Geburtshaus spätestens Anfang 2019 eröffnet werden kann, bedarf es jedoch noch der weiteren finanziellen Unterstützung. Diese kann durch eine einmalige Spende oder eine Fördermitgliedschaft erfolgen. Oder aber durch eine Patenschaft für eines der nach historischem Vorbild rekonstruierten Fenster. Für jedes Fenster kann ab sofort eine Patenschaft übernommen werden. Egal ob von einer Einzelperson, einer Gruppe, einem Verein oder einem Unternehmen: Jede Unterstützung zählt. Alle Paten sollen auf einer Fensterplakette namentlich aufgeführt werden.

Insgesamt 22 Fenster sollen in den nächsten Wochen und Monaten auf den drei Etagen des Hauses verbaut werden. Dabei handelt es sich um nach außen öffnende Fenster, die außenseitig auf den Fachwerkbalken montiert sind und gemäß den historischen Vorlagen mit Einfachverglasung ausgeführt werden. Ergänzt werden die Außenfenster um innere Fenster, die alle Anforderungen an Wärme- und Einbruchschutz erfüllen. Die Kosten für die einzelnen Fenster reichen von 1.430 Euro bis 3.400 Euro.

Eine kostenfrei zugängliche Ausstellung im Erdgeschoss, Tagungs- und Konferenzräumlichkeiten im Obergeschoss sowie ein Gäste- und Stipendiaten-Apartment im Dachgeschoss sollen das Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen zu einem neuen Magneten und Orientierungspunkt für Öffentlichkeit und Wissenschaft machen. Rund eine Million Euro kostet die Restaurierung und Einrichtung des historischen Gebäudes. Dreiviertel der Finanzierungssumme sind bereits durch Spendengelder sowie Fördermittel des Landschaftsverbands Rheinland und der NRW-Stiftung zusammengekommen.  (Weitere Informationen: Geburtshaus-Wilhelm-Conrad-Röntgen-Stiftung e.V., Sandra Ermisch, Ernst-Reuter-Platz 10, D-10587 Berlin, Tel.: 030 916 070-29, E-Mail geburtshausroentgen@drg.de">geburtshausroentgen@drg.de.)

Aktionsnachmittag: "Wir bauen ein Insektenhotel!"

Zahlreiche Insekten in der Natur leiden an "Wohnungsmangel", darunter vor allem Wildbienen und Solitärwespen, Hautflügler, die keinen Staat aufbauen, sondern je Neststandort nur ein oder wenige Eier legen und diese mit Futter versorgen. Diesen Insekten fehlen in unserer Kulturlandschaft morsche Bäume, sandige oder auch lehmige Flächen mit starker Sonneneinstrahlung und andere geeignete Nistplätze. Dabei ist es relativ einfach, den für Menschen völlig ungefährlichen Tieren neue Nistmöglichkeiten anzubieten. Das Insektenhotel ist z. B. hervorragend für den heimischen Garten, aber auch für den sonnigen Balkon geeignet.Die Natur-Schule Grund bietet deshalb am Samstag, dem 18. Februar 2017, einen Aktions-Nachmittag für Familien und interessierte Einzelpersonen, bei dem Insektenhotels aus verschiedenen Materialien gebaut werden. Die ca. dreistündige Veranstaltung beginnt um 140 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Der Teilnehmerbeitrag beträgt zehn Euro (Erwachsene) bzw. fünf Euro (Kind (bis 15 Jahre). Ein Familienrabatt ist möglich.Wegen des Umgangs mit Holz und Brombeerranken sind Arbeitshandschuhe nötig.Eine Anmeldung bis Freitag, 17. Fbruar, 12 Uhr, ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund per Telefon unter 02191 840734 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

Geld für Böschungssanierung in Hasteraue

Sven Wolf.Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Zur Veröffentlichung des neuen Landesstraßenerhaltungsprogramms der Landesregierung erklärt der Landtagsabgeordnete Sven Wolf (SPD): „Das neue Landesstraßenerhaltungsprogramm setzt erneut eine Rekordmarke. In 2017 stehen 127,5 Millionen Euro für die Reparatur des Landesstraßennetzes zur Verfügung. Damit wird die letztjährige Rekordmarke von 115,5 Millionen Euro nochmals erheblich übertroffen. Auch Remscheid profitiert vom Erhaltungsprogramm, denn für die Böschungssanierung in Remscheid-Hasteraue im Verlauf der L 216 werden in diesem Jahr 480.000 Euro in den 100 Meter langen Bauabschnitt investiert. Bereits in den letzten Jahren war am Hang gearbeitet worden, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern. Diese Baumaßnahme ist für unseren Straßenverkehr vor Ort ein deutlicher Gewinn, weil er die Leistungsfähigkeit des Gesamtstraßennetzes fördert.

Mit dem Landesstraßenerneuerungsprogramm 2017 setzen wir unseren Grundsatz ‚Erhalt vor Neubau‘ unbeirrt fort, denn der Nachholbedarf im Land ist enorm. Bei der Regierungsübernahme 2010 haben wir von schwarz-gelb ein Straßennetz vorgefunden, das in einem besorgniserregenden Zustand war. Seitdem haben wir das Budget für die Erhaltung der Landesstraßen schrittweise um mehr als zwei Drittel erhöht. 2010 wurden für die Erhaltung der Landesstraßen nur 76 Millionen Euro eingesetzt, heute sind es 127,5 Millionen Euro.“

Heilkräuter: Welche Wirkung haben Schleimstoffe?

In den Pflanzen, die uns als Heilkräuter bekannt sind, sind vielfältige Inhaltsstoffe für die heilende Wirkung verantwortlich. Die Mehrzahl der Kräuterseminare, die Kräuter-Fachfrau Christel Heuer in diesem Jahr in der Natur-Schule Grund anbietet, befassen sich deshalb mit verschiedenen Gruppen von Pflanzeninhaltsstoffen und deren Wirkweisen. Schleimstoffe legen z.B. eine feine Schicht auf raue, gereizte und entzündete Haut. Sie lindern Juckreiz, wirken hautpflegend und heilend. Die reiz- und schmerzlindernde Wirkung zeigt sich auch bei allen Schleimhäuten (von Nase und Mund bis zum Darm). Bei Erkrankungen der Atemwege helfen die Schleimstoffe unter anderem den Husten zu lindern. Sie wirken im Magen-Darm-Trakt, indem sie – durch ihren aufquellenden Effekt – das Darmvolumen steigern und damit den Stuhlgang regulieren. Schleimstoffe werden auch eingesetzt, um Giftstoffe aufzusaugen, Entzündungen zu hemmen, den Blutzucker zu senken und in Einzelfällen auch das Immunsystem zu stärken.
Die TeilnehmerInnen des Kräuterseminars am Montag, 20. Februar, lernen am Beispiel einiger einheimischer Kräuter - Huflattich, Spitzwegerich, Beinwell, Lein(samen), Malve (aus verschiedenen Pflanzenfamilien) - pflanzliche Schleimstoffe und ihre Wirkungen kennen. Je nach saisonalem Angebot der Natur wird im praktischen Teil ein zum Thema passendes Produkt (Tee, Creme oder anderes) hergestellt. Das ca. zweistündige Seminar beginnt um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Teilnahme kostet je Person zwölf Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von ca. fünf Euro. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule per Telefon unter 02191 840734 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.