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Wer bettelt da? Es sind junge, hungrige Bleßhühner.

Die jungen Bleßhühner, die zweiten Brut in diesem Jahr, sind schnell zur Stelle,  wenn die Altvögel allerlei Gewürm, Blattwerk und andere" Gaumenfreuden" anschleppen. Überall auf unseren stehenden Gewässern sind diese Vögel, die zu den Rallen gehören,  anzutreffen. Verwechseln kann man sie nur mit dem selteneren Teichhuhn. Das weiße "Schild" auf ihrer Stirn hat ihnen den Namen gegeben.

Nachtwanderung: Fledermäuse am Rande der Stadt

Im Rahmen der "International Bat Night" bietet die Natur-Schule Grund am Samstag, 26. August, eine Fledermaus-Wanderung im Grenzbereich von Wuppertal und Remscheid an. Die Nachtwanderung startet um 21 Uhr und dauert ca. drei Stunden. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz "Talsperrenstr. / Ronsdorfer Talsperre" in Wuppertal-Ronsdorf. Wetterfeste Kleidung und eine starke Taschenlampe mit Ersatzbatterien werden empfohlen. Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Anmeldungen an die Natur-Schule Grund unter Terl. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Zwergfledermäuse und - über größeren Wasserflächen - auch Wasserfledermäuse sind inzwischen in den Bergischen Großstädten häufiger anzutreffen. Insbesondere die Zwergfledermaus ist dabei ein oft unerkannter Mitbewohner in Häusern, die z. B. hinter der Fassadenverschieferung oder unter Dachschindeln ihren kleinen Wohnraumbedarf deckt. Waldränder, Hecken, Weideflächen und Wiesen sowie die Oberfläche von Gewässern locken die Tiere, da sie hier ihre Insektennahrung finden.

Hören können wir Fledermäuse im Normalfall nicht, es sei denn, man macht die Ultraschallrufe mit geeigneter Technik hörbar. Bei einer Wanderung rund um Heidt in Wuppertal-Ronsdorf und Langenhaus in Remscheid stellt Diplom-Biologe Jörg Liesendahl die Lebensräume der Fledermäuse am Rande der Stadt vor und erläutert ihre Biologie. Die Veranstaltung ist geeignet für interessierte Einzelpersonen bzw. Kleingruppen und Familien mit Kindern ab ca. sechs Jahren. Der Weg ist stellenweise nicht gut ausgebaut. Kinder zahlen drei Euro, Erwachsene sechs Euro, für Familien mit zwei eigenen Kindern wird ein Teilnehmerbeitrag von 15 Euro erhoben (jedes weitere eigene Kind zwei Euro).

 

Wirbeltiere und Sommerspielaktion

Auch in der letzten kompletten Ferienwoche bietet die Natur-Schule Grund wieder spannende Themen für junge Naturforscher/innen an. Im Ferienprogramm "Natur" sind für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren folgende Themen im Angebot:

  • Montag, 21.August, 10 bis 13 Uhr: Wir erforschen Wirbeltiere I
  • Dienstag, 22.August, 10 bis 13 Uhr: Wir erforschen Wirbeltiere II
  • Freitag, 25.August, 10 bis 13 Uhr: Wir erforschen Fledermäuse

Die Kurse finden jeweils unter Leitung des Diplom-Biologen und Umweltpädagogen Jörg Liesendahl statt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt je Kind und Termin acht Euro. Ort der Veranstaltungen ist jeweils die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, bzw. deren näheres Umfeld. Die Kinder müssen wettergerecht angezogen sein und sollten eine Zwischenmahlzeit dabei haben. Bitte keine kurzen Hosen oder Kleider, da mit Zecken zu rechnen ist! Anmeldungen unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Am Mittwoch, 23., und Donnerstag, 24. August., beteiligt sich die Natur-Schule Grund jeweils von 14 bis 17 Uhr an der Sommerspielaktion der Stadt Remscheid auf den Konsumterrassen am Loborn (Rosenhügel).

Kräuter-Workshop über Pflanzen konservieren

Die Teilnehmer/innen eines Workshops, der am Montag, 21. August, ab 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, stattfinden wird, lernen verschiedene Möglichkeiten kennen, wie man Kräuter / Pflanzen für den Winter haltbar machen kann. Im Praxisteil arbeiten sie mit den Pflanzen, die die Natur zu diesem Zeitpunkt zu Verfügung stellt, z.B. Mittelmeerkräuter für ein Pesto, Kräuteressig oder –öl. Die Teilnahme kostet pro Person zwölf Euro zuzüglich einer kleinen Materialkosten-Umlage. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis Freitag, dem 18. August, 14 Uhr, unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Zwei bergische Kläranlagen feiern Jubiläum

Die Kläranlage an der Wupper bei Schloss Burg. Foto: Peter SondermannPressemitteilung des Wupperverbandes

Sie leisten eine wichtige Arbeit für die Menschen in der Region und für die Umwelt, stehen aber dennoch nicht sehr häufig im Rampenlicht: die Kläranlagen. Zwei der insgesamt elf Kläranlagen des Wupperverbandes können in diesem Jahr auf ein Jubiläum blicken. Die Kläranlage Burg in Solingen-Unterburg ging vor 55 Jahren (1962) in Betrieb, und die Kläranlage Kohlfurth in Wuppertal-Kohlfurth nahm vor 45 Jahren (1972) den Betrieb auf.

Die Abwasserreinigung hat sich seit Entstehung der Kläranlagen enorm entwickelt. Zunächst wurden in einer mechanischen Reinigungsstufe nur grobe Schmutzstoffe entfernt, z. B. Toilettenpapier oder Stoffe, die sich absetzen, z. B. Sand. Erst später kam eine biologische Reinigungsstufe hinzu, in der im Abwasser gelöste Stoffe entfernt wurden. Die Technik entwickelte sich kontinuierlich weiter, so dass die Reinigungsleistung aller Verbandskläranlagen gesteigert wurde. Dies ging einher mit steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Leistung der Kläranlagen. Die Anlagen wurden mehrmals erweitert und umfangreich ausgebaut. Ein wichtiger Meilenstein war der Ausbau zur weitergehenden Entfernung der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor in der Kläranlage Burg von 1997 bis 2002 und in Kohlfurth von 1998 bis 2006.
Der Ausbau der Kläranlagen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Wasserqualität in der Wupper zwischen Wuppertal und Leverkusen enorm verbessert hat: von Güteklasse 5 in den 1970er / 1980er Jahren zur heutigen Güteklasse 2.

Neben der Reinigungsleistung richtet sich der Blick des Wupperverbandes als Betreiber auch darauf, die Becken und Anlagenteile als Infrastruktur zu erhalten und zu modernisieren sowie Reinigungsverfahren und Energiemanagement zu optimieren. In der Kläranlage Burg wird noch bis 2018 eine Modernisierung umgesetzt, die u.a. die Nachklärung und die Belebungsbecken umfasst. Außerdem hat der Wupperverband in 2014 ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) installiert. Es erzeugt mehr Strom aus Klärgas als die alte BHKW-Anlage. Nun können rund 55 Prozent des Strombedarfs der Kläranlage durch die regenerative Energiequelle Klärgas gedeckt werden.

In der Kläranlage Kohlfurth soll im Herbst 2017 ebenfalls das vorhandene BHKW gegen ein neues, wirkungsvolleres BHKW ausgetauscht werden. Bereits jetzt liegt der Grad der Eigenversorgung in der Kläranlage Kohlfurth schon bei durchschnittlich 85 Prozent. So tragen die Kläranlagen nicht nur zum Gewässerschutz bei, sondern auch zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, da sie einen Großteil des benötigten Stroms selbst aus erneuerbaren Energien erzeugen.
Von der stinkenden Kloake hat sich die Wupper zu einem Fluss mit vielen Lebewesen entwickelt. Empfindliche Fischarten wie Lachse und Meerforellen haben sich dort wieder eingefunden, ebenso der Eisvogel. Auch der Biber wurde schon gesichtet. Für die Menschen ist der Fluss wieder attraktiv geworden. Sie finden an der Wupper Erholung und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und erleben den Fluss als Lebensraum. Inzwischen setzen sich in Wuppertal auch Bürgerinnen und Bürger als Wupperpaten ehrenamtlich für ihren Fluss ein.

Eigene Kosmetik aus Naturmaterialien

von Hans Kadereit

Die Kräuter-Fachfrau Christel Heuer sprach in der Naturschule Grund ein ganz aktuelles Thema an: Kosmetische Produkte aus dem Ladenregal gehören zum Alltag; doch gibt es immer mehr Frauen, die sich für die Hintergründe der Herstellung dieser Produkte interessieren und zugleich die Natur im Blick haben. Sie stellen fest, dass ihrer Haut Kosmetika aus alten Rezeptbüchern besser bekommen als Produkte vom Fließband. Dem entsprechend hatte Christel Heuer für die elf Teilnehmerinnen des Kosmetik-Kurses in der Naturschule elf Spezialrezepte für „natürliche Kosmetik“ parat. Deren Ausgangsstoffe: Sesamöl und Rosenwasser, Lavendel und Rosmarinöl, aber auch Molke und afrikanische Sheabutter sowie Natron und Distelöl.

All das war auf dem Tisch vor den Teilnehmerinnen verlockend ausgebreitet. „Ausprobieren tut gut“ kommentierte das eine Teilnehmerin. „Mal andere Shampoos versuchen“ wollte eine andere. Für eine dritte war es bereits der zweite „Heuer-Kursus“. Dabei habe sie viel über Kosmetika gelernt. „Wir wollen nicht nur unser Gesicht schmücken, sondern auch auf mehr Gesundheit für den gesamten Körper sorgen“, erklärte Christel Heuer und stimmte damit ein wenig gegen die Massenware aus den Supermarktregalen ein.

Doch bei der Herstellung eigener Produkte gibt es viel zu beachten: Sorgfältiger Umgang mit den Naturrohstoffen auf dem Tisch, Unterscheiden zwischen Cremes und Salben, strenges Beachten der Verarbeitungstemperaturen und den Umgang mit ätherischen Ölen, der „Powerkraft der Pflanzen“ – das mussten die Teilnehmerinnen lernen, bevor sie im letzten Teil des Abends an die fachgerechte Eigenproduktion gehen konnten.

CycloMedia startet Foto-Fahrten im Stadtgebiet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Auftrag der Stadt Remscheid und der EWR GmbH befährt die Firma CycloMedia Deutschland GmbH vom 21. August bis voraussichtlich 3. September das Stadtgebiet und macht dabei 360°-Panoramaaufnahmen. Benötigt werden die Bilder für interne Auswertungs- und Vermessungszwecke wie beispielsweise das Verkehrsschilderkataster. Anders als bei "Google-Street-View" im Jahr 2014, als der Internet-Riese „Google“ Remscheids Straßen für Online-Publikationen fotografieren ließ, werden die Panoramabilder ausschließlich für interne Zwecke benutzt und nicht im Internet veröffentlicht.

CycloMedia ist marktführender Spezialist auf dem Gebiet großräumiger und systematischer Abbildungen der Umgebung auf Grundlage von 360°-Panoramabildern (Cycloramas). Aufgrund des einzigartigen von CycloMedia entwickelten Aufnahme- und Verarbeitungsverfahrens bestechen die Panoramabilder durch eine hohe metrische Genauigkeit. Jede Aufnahme enthält Angaben über den Ort, die Himmelsrichtung und die Uhrzeit – das ermöglicht 3D-Messungen und 3D-Modellierung mit nur einem Klick.

Die in Wetzlarer Firma ist Mitglied im Verein Selbstregulierung der Informationswirtschaft (SRIW) und unterliegt damit dem Datenschutzkodex für Geoinformationsdienste. Gesichter und Kfz-Kennzeichen werden aus datenschutzrechtlichen Gründen in den Bildern unkenntlich gemacht. Weitere Informationen zum Datenschutz sowie Einspruchsmöglichkeiten zur Aufnahme von Hausfassaden finden Interessierte auf der Internetpräsenz des SRIW unter www.sriw.de.

Honig vor ALDI lockte unzählige Bienen an

Honig aus einem kurz zuvor gekauften Glas, das einem Kunden vor der ALDI-Filiale an der Kreuzbergstraße in Lüttringhausen aus der Hand geglitten und zu Bruch gegangen war, lockte gestern innerhalb weniger Minuten unzählige Bienen an. In einem Alarm-Anruf bei der Feuerwehr war von mehr als 300 Insekten auf eine Fläche von ca. ein bis zwei Quadratmetern die Rede. Die Anzahl der Bienen könne aber „nicht abschließend bestätigt werden“, so die Feuerwehr.

Nachdem Mitarbeiter der Filiale wegen des großen Bienen-Andrangs vergeblich versucht hatten, den Honig von Pflaster zu entfernen, alarmierten sie die Feuerwehr. Diese rückte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und sechs Feuerwehrmännern an und stellten vor Ort fest, dass unachtsame Kunden der Filiale womöglich durch die Bienen gefährdet seien. Unter schwerem Atemschutz und in dicker Schutzkleidung, die ansonsten bei der Bekämpfung von Bränden eingesetzt wird, und mit Klebeband, das die Hosenbeine eng an den Bein en fixierte, um ein Eindringen von Bienen zu verhindern, verfrachteten sie die Honigreste in eine verschließbare Kunststoffbox. Anschließend wurde eine Schlauchleitung gelegt, und mit einem Sprühstrahl ("Regen") wurden die noch verbliebenen Bienen und Wespen vertrieben, die sich um Reste von Honig auf den Pflastersteinen geschart hatten. Sodann diente der Schlauch dazu, eben diese Reste vom Pflaster zu spülen. Verletzt wurde niemand. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid, Peter Siewert)

Geld vom Bund für den Breitbandausbau

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Zuge der immer weiter fortscheitenden Digitalisierung der Gesellschaft und des Gewerbes ist der Bedarf an schnellem Internet immer mehr gefragt. Gerade in ländlichen Gebieten, aber auch bei uns im Stadtgebiet Remscheid gibt es viele unterversorgte Gebiete. Dies hat die Bundesregierung erkannt und entsprechende Fördermöglichkeiten für die Kreise, Städte und Gemeinden aufgelegt, um diese sogenannten „Weißen Flecken“ (Internetversorgung unter 30Mbit/s) mit schnellem Internet ausbauen zu können. Die Stadt Remscheid hat bereits aus Fördermitteln eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die einen „Masterplan zum Breitbandausbau in Remscheid“ beinhaltet, und die Stelle des „Breitbandkoordinators“ eingerichtet. Christian Marré hat diese Stelle seit dem 1. Juni inne (entsprechung der Förderung des Bundes befristet für 36 Monate). Er ist für Bürger und Betriebe der Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema Breitband.

Am morgigen Mittwoch erhält die Stadt in Berlin vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die offizielle Zusage über Fördermittel in Höhe von 13,6 Millionen Euro für den Breitbandausbau. Dieser kann aber erst starten, wenn ein Telekommunikationsunternehmen den Zuschlag für eine EU-Ausschreibung der Stadt Remscheid erhalten hat. Zunächst muss diese Ausschreibung vorbereitet, erstellt und veröffentlicht werden. Die Stadt hatte für den Förderantrag im 4. Aufruf des BMVI einen  „Masterplan“ erstellt, um den Breitbandausbau mit Fördermitteln von Bund (50 %) und Land NRW (40 %) plus zehn Prozent Eigenmittel (als finanzarme Stadt) voranzutreiben. Mit dem positiven Entscheid des BMVI kann nun der „Netzausbau für Glasfaserleitungen bis ins Haus“ EU-weit ausgeschrieben werden.

Christian Marré (50), der neue Breitbandkoordinator der Stadt, kommt aus Wipperfürth. Seine Ausbildung als Fernmeldehandwerker absolvierte er bei der Deutschen Bundespost in Wuppertal. Danach arbeitete er zunächst als Monteur im unterirdischen Linienbau bei der Deutschen Bundespost in Wuppertal, danach als  Servicetechniker im Außendienst – erst im Privatkunden-, dann im Geschäftskundenservice im Bergischen Land bei der Deutschen Bundespost Telekom bzw. Deutsche Telekom AG. Nebenberuflich bildete er sich fort zum Industriemeister Elektrotechnik Fachrichtung Nachrichtentechnik (IHK-Abschluss: 2001), war danach  Ausbilder für IT-Berufe bei der Deutsche Telekom AG in Hagen und Wuppertal und schließlich  Studienbegleiter bei der Deutsche Telekom AG in Bonn.

Mit Soforthilfen mehr als 1.215.000 Euro eingespart

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Deutschlandweit gibt es die Aktion Stromspar-Check KOMMUNAL inzwischen Standorte in 170 Städten und Landkreisen. Das vierköpfige Team in Remscheid hat bis heute mehr als 1050 Haushalte in Remscheid zu Energiefragen beraten und dabei diese mit über 13.700 Soforthilfen im Wert von 70.800 Euro ausgestattet. Der erzielte Gesamteinsparnutzen summiert sich für die beratenen Haushalte auf Basis der durchschnittlichen Lebensdauer der eingesetzten Soforthilfen auf inzwischen mehr als 1.215.000 Euro. Betrachtet man die langfristigen Einsparungen, profitieren durch die Wasser- und Energieeinsparungen für die Warmwasserbereitung bei Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe-Haushalten auch die Kommunen und der Bund – als Träger der Kosten der Unterkunft (KdU) – durchschnittlich 245 Euro pro Check. Dank gesunkener Kosten der Soforthilfen können durchschnittlich mehr Soforthilfen in den Haushalten verbaut werden als noch zu Beginn des Projektes. Während im Jahr 2014 im Durchschnitt 11,9 Soforthilfen ausgegeben wurden, sind es aktuell 14,5.

Dank einer zusätzlichen Förderung durch den Stromsparcheck NRW erhalten Interessenten ab einem Kühlgeräteverbrauch von wenigstens 200 kWh über dem eines gleichgroßen Gerätes mit der Energieeffizienzstufe A+++ einen Zuschuss in Höhe von bis zu 350 Euro (150 € Förderung durch den Bund, bis zu 200 € Förderung durch das Land NRW) für den Austausch. Während im Jahr 2015 die Zahl der eingelösten Gutscheine noch bei lediglich neun lag, sind in diesem Jahr bereits 21 Gutscheine eingelöst worden. Nicht zuletzt durch den Kühlgerätetausch stellen wir einen deutlichen Anstieg der notwendigen Beratungstermine fest. Während früher zwei Termine für die eigentliche Beratung ausreichten, werden nun oft drei Termine in Anspruch genommen. Hinzu kommt noch der Monitoring-Termin nach Ablauf eines Jahres.

Das Ziel, verstärkt auch Flüchtlingshaushalte zu beraten, konnte umgesetzt werden. Die Anzahl der Klienten mit Migrationshintergrund ist deutlich gestiegen. Sprachliche Barrieren werden durch gutes Informationsmaterial, ehrenamtliche Dolmetscher (z.T. ehemalige Nutzer des Stromsparchecks) und durch das Zeigen und Vorführen überwunden. Diese Beratungen benötigen natürlich mehr Zeit, die sich die Stromsparchecker jedoch gerne nehmen, da die Erfolge deutlich zu sehen sind.

Der Pluspunkt des Remscheider Projektes ist die Clearingberatung. Klienten erhalten hierbei Hilfe und Unterstützung, wenn sie Stromschulden haben bzw. eine Stromsperre droht oder bereits besteht. Im Durchschnitt gibt es einen akuten Krisenfall im Monat.

Mit Beginn der mit der Heizsaison 2017/2018 bietet das Bundesprojekt Stromspar-Check Kommunal an 20 Modellstandorten Wärme-Soforthilfen an. Ziel ist es, dass jeder Haushalt, der Wärmesoforthilfen erhält, durchschnittlich sieben Prozent (jährlich ca. 180 kWh) an Heizenergie einspart. Hierdurch erhöht sich das Einsparpotenzial um weitere ca. 170 Euro. 10.000 Haushalten sollen bundesweit von diesem Modell profitieren. Der Standort in Remscheid bewirbt sich um die Teilnahme. (Dorothee Biehl)