Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Bioprodukte auch aus dem Discounter?

Bio-Lebensmittel, Bio-Baumwolle, Bio-Kaffee - was früher eine Nische der Bioläden war, ist heute in jedem Supermarkt zu finden. Aber ist das auch das Gleiche? Worauf kommt es an bei "Bio"?Fragen für den Biologen Jörg Liesendahl, der im NaturTreff am Nachmittag am Freitag,  30. Juni, berichten und mit den TeilnehmerInnen diskutieren wird. Die ca. zweistündige Veranstaltung beginnt um 15 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Sie richtet sich an ein erwachsenes Publikum. Die Teilnahme kostet pro Peson sechs €. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. RS  840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Fliegenplage? Bezirksregierung kündigt Kontrollen an

Anwohner der Straßen Auf’m Heidchen und Anher sind sauer, wie Bezirksbürgermeister Stefan Grote am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd berichtete, beginnend mit „Jetzt wird es ein bisschen eklig!“ Widerlicher Gestank und unzähliger Fliegen machen in der kleinen Siedlung, die im Osten an das Gelände der Berufsfeuerwehr und das Gewerbegebiet Auf dem Knapp angrenzt, ein gemütliches Grillen im Freien unmöglich, so Grote. Dem Waterbölles bestätigte das gestern Anwohnerin Ina Lorenzen-Markus: „Vor allem bei Ostwind sind Gestank und Fliegen unerträglich!“

Entwickelt sich im Gewerbegebiet Überfeld gerade ein neuer Absatzmarkt für Produzenten von Fliegengittern? Die Berufsfeuerwehr Remscheid hat schon welche gekauft und an den Fenstern der Küche und einiger Büros angebracht. Es sind grün-schwarze Fliegen, die auf diese Weise draußen gehalten werden sollen. Woher sie kommen? Da wollte sich gestern auf Anfrage des Waterbölles Ulrich Schnell, der Leiter des Rettungsdienstes, nicht festlegen.  Der Abschleppdienst Sassenhausen gegenüber hat sich ebenfalls Fliegengitter angeschafft. Und Geschäftsführer Andreas Sattelmaier macht dort den Fliegen auch persönlich den Garaus, wo er sie erwischen kann. Auch im Garten seines Hauses Auf’m Heidchen. Der RGA zitiert den Grillfreund heute mit dem Satz „Jeder Wurstzipfel wird in wenigen Minuten von grün-schwarzen Fliegen besetzt!“

Im Verdacht, der Urheber einer lästigen Fliegenplage zu sein, steht eine Firma in der Nachbarschaft, die Reconcept Peters GmbH & Co. KG, Auf dem Knapp 12 - 14. Die Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft  hat die Gebäude der früheren RGA-Drucketrei übernommen, die zum 31. Dezember 2011 hatte schließen müssen. Auf ihrer Homepage wirbt das Recycling-mit mehr als 75 Jahren Erfahrung im Bereich Entsorgung und Verwertung von Altpapier und bietet „eine kompetente, individuelle und natürlich zertifizierte Rundumbetreuung bei allen Anforderungen für jegliche Aufgaben“ an. Nicht ausgeschlossen, dass jetzt auch noch Fachwissen  in Sachen Schädlingsbekämpfung hinzukommen muss. Wenngleich Reconcept-Geschäftsführer Rald Nawarotzki von einem Problem mit Fliegen nichts wissen wollte. „Schon mal sei eine Kontrolle durch die Bezirksregierung nach Anwohnerbeschweren im Sande verlaufen, zitiert ihn die BM.

Wie Ulrich Schnell äußerte sich auch Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann eher zurückhaltend auf die Frage, wo die Fliegen aus den Larven schlüpfen. Dem RGA sagte Beckmann: „Dass das Unternehmen damit gar nichts zu tun hat, möchte ich bezweifeln“. Immerhin lagen ihm Videoaufnahmen vor, die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (nach Beschwerden von Anwohnern über Gestank und Fliegen) auf dem Gelände von Reconcept gemacht hatten und die eine „massive Fliegensammlung“ zeigen. So Sebastian Hörter vom städtischen Umweltamt, an den das Ordnungsamt zwischenzeitlich die Angelegenheit zuständigkeitshalber weitergegeben hat.

Jetzt kümmert sich auch die für Abfallwirtschaft und Immissionsschutz zuständige Genehmigungsbehörde, die Bezirksregierung in Düsseldorf, um den Fall. Dort riefen gestern die Lokalredaktionen von RGA und Bergischer Morgenpost an. Und auch der Waterbölles. Dazu der RGA heute: Die Bezirksregierung sei für eine Stellungnahme nicht zu erreichen gewesen. BM-Redakteur Henning Röser landete bei Dr. Knut Beisheim vom Dezernat für Abfallwirtschaft. Der Waterbölles hatte die Telefonnummer eines Sachbearbeiters. Der verwies pflichtgemäß an die Pressestelle, und die bat um schriftliche Stellungnahme per E-Mail, was dann auch geschah. Dr. Knut Beisheim dagegen beantworte die Fragen des BM-Kollegen spontan, offenbar in der Annahme, es mit einem Beschwerdeführer aus der Bürgerschaft zu tun zu haben, wie heute aus der irritierten Pressestelle der Behörde verlautete. Man habe die Firma veranlasst Fliegenfallen aufzustellen und werde „in den kommenden zwei Monaten zweimal in der Woche einen Abstecher nach Remscheid machen, um nach dem Rechten zu schauen“, ist heute in der BM zu lesen.

Beim Waterbölles ging soeben (11.29 Uhr) die Antwort der Bezirksregierung Düsseldorf auf die gestrige Anfrage ein. Zitat: „Aufgrund einer Nachbarbeschwerde über Fliegen und Gerüche, ausgehend von der Firma Reconcept Peters GmbH, wurde die Anlage am 14. Juni durch Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Bezirksregierung Düsseldorf unangekündigt besichtigt. Dabei konnte auf dem Anlagengelände kein übermäßiger Fliegenbestand festgestellt werden. Auch ein starker Geruch war zu diesem Zeitpunkt nicht wahrnehmbar. Vorsorglich wurde mit der Anlagenbetreiberin vereinbart zusätzliche Fliegenfallen aufzustellen. Die veranlasste Maßnahme wird in den nächsten Wochen immer wieder durch die Bezirksregierung Düsseldorf überprüft. Das weitere Vorgehen hängt dann von der sich dabei darstellenden Situation ab.
In der Genehmigung der Firma ist festgelegt, dass die von der Anlage ausgehenden Gerüche im umliegenden Gewerbegebiet 7,5 Prozent der Jahresstunden nicht überschreiten darf. Daneben dürfen die von der Anlage ausgehenden Gerüche in den zu Wohnzwecken genutzten Gebieten zwei Prozent der Jahresstunden nicht überschritten werde. Grundlage hierfür ist die Verwaltungsvorschrift zum BImSchG Geruchs-Immissionsrichtlinie – GIRL.“

Waterbölles: Bleibt die Frage, was den Anwohnern Prozentangaben helfen könnten, wenn ihnen ihr Grillvergnügen weiterhin durch Gestank und Fliegen verleidet wird.

Röntgen-Museum feiert seinen 85. Geburtstag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der traditionsreichen Tuchmacherstadt Lennep wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 geboren. Der Spross einer Tuchhändlerfamilie verbrachte hier seine ersten Lebensjahre. 1895 entdeckte er an der Universität Würzburg die Strahlen, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Röntgens Arbeit revolutionierte nicht nur die gesamte medizinische Diagnostik und Therapie, sie bereitete auch den Weg für neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und viele hochtechnologische Anwendungen. Der geniale Physiker, Entdecker und Forscher wurde 1901 mit dem ersten Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Erste Ideen zur Einrichtung eines Röntgenmuseums wurden von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) bereits kurz nach deren Gründung im Jahr 1905 diskutiert. Ihr damaliger Präsident Prof. Heinrich Albers-Schönberg sah die besonderen Aufgaben eines solchen Museums in der Aufarbeitung und Präsentation der geschichtlichen Entwicklung der Radiologie und der DRG. Zahlreiche Radiologen begannen enthusiastisch mit der Sammlung von Exponaten. Jedoch konnte kein geeignetes Gebäude bezogen werden. Parallel zu diesen Bemühungen, beschloss das Präsidium der Rheinisch-Westfälischen Röntgengesellschaft unter Vorsitz des Münsteraner Internisten und Radiologen Prof. Dr. Paul Krause im Jahr 1929 Spenden für die Einrichtung eines Denkmals zu Ehren Wilhelm Conrad Röntgens an seinem Geburtsort in Lennep zu sammeln. Am 29. November 1930 wurde das von Arno Breker geschaffene Kunstwerk „Der Genius des Lichts“ feierlich am Thüringsberg unweit seines Geburtshauses enthüllt.

Artikel vollständig lesen

Faszinierende Einblicke ins Körperinnere

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Einzigartige Bilder und Modelle der menschlichen Anatomie – in 3D – laden zu einer spektakulären Reise durch den Körper ein. Heute entstehen auf der Basis von Bilddaten von der Magnetresonanztomographie (MRT) und der Computertomographie (CT) am Computer mithilfe der sogenannten Cinematic-Rendering-Technologie hyperrealistische Körperbilder, die völlig neue Einblicke ins Innere eröffnen. Diese und weitere spannende Entwicklungsschritte der 3D-Visualisierungstechniken von der Röntgenstereoskopie bis hin zum 3D-Druck zeigt die Sonderausstellung "Die dritte Dimension" vom 24. Juni bis 31. August im Deutschen Röntgen-Museum.

Einen Blick in das Innere des menschlichen Körpers zu werfen, interessiert die Menschen schon sehr lange. Doch über Jahrhunderte hinweg war dieser Blick unter die Haut nur Ärzten und Wissenschaftlern vorbehalten, denn es gab nur eine Möglichkeit, das Körperinnere zu erkunden – man musste den Körper mit dem Skalpell aufschneiden. Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 wurde es dann erstmals möglich, einen Blick in den lebenden Menschen zu werfen. Doch die frühen Röntgenaufnahmen waren nur zweidimensional. Man wandte zum Beispiel spezielle Betrachtungstechniken an, um die Röntgenaufnahmen so aufzubereiten, dass das menschliche Gehirn sie als dreidimensional wahrnimmt. Der wirkliche Durchbruch in der 3D-Bildgebung gelang erst durch die einsetzende Computerisierung in den 1970er Jahren. Bildgebende Systeme wie CT oder MRT scannen den Körper Schicht für Schicht. Die daraus entstehenden riesigen Datenmengen werden von Computern digital zu dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt. CT- und MRT-Daten sind auch die Basis für die neueste 3D-Visualisierungstechnik, das sogenannte „Cinematic Rendering“. Mit diesem Verfahren werden hyperrealistische Bilder erzeugt, die den Betrachter auf eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper schicken.

Artikel vollständig lesen

Rund um die Uhr für die Bürger im Einsatz

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit vielen Jahrzehnten sorgen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Energie und Mobilität und damit gleichzeitig für ein hohes Maß an Lebensqualität. Anlässlich des Tags der Daseinsvorsorge am 23. Juni möchte der Stadtwerke Remscheid-Unternehmensverbund verdeutlichen, welche Anstrengungen, Engagement und Innovationen täglich an 24 Stunden pro Tag erbracht werden. Der tatkräftige Einsatz an 24 Stunden pro Tag und an 365 Tagen im Jahr garantiert Strom, Gas, Wasser, Wärme und Mobilität für die Remscheider Bürger.

Versorgungssicherheit. Erste und wichtigste Aufgabe eines Energiedienstleisters ist und bleibt die sichere, kontinuierliche und zuverlässige Versorgung der Bürger mit Strom, Gas und Wasser. Die EWR verfügt über ein Stromnetz von 1.251 km, ein Gasnetz von 381 km, Trinkwasserleitungen von 462 km Länge, 529 km Breitband- und sonstige Datenleitungen sowie Leitungen für die Straßen-beleuchtung von 436 km. Für den Betrieb, die Wartung, die Erneuerung und für den Ausbau dieser Netze sind erhebliche finanzielle Mittel sowie kontinuierliche Investitionen erforderlich. Nur ein modernes und intaktes Netz garantiert eine tägliche und störungsfreie Versorgungssicherheit. In 2017 sind Investitionen von über 6 Mio. Euro in unsere Netz- und Anlageninfrastruktur vorgesehen. „Dreh- und Angelpunkt sowie unser höchstes Gut sind und bleibt unsere Infrastruktur. Das sind – Hausanschlüsse nicht mitgerechnet – bezogen auf alle Sparten über 3.000 km Leitungsnetze. Aneinander gereiht entspricht das einer Fahrtstrecke von Remscheid nach Ankara in der Türkei. Unsere Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfasernetze bilden das Rückgrat einer modernen und leistungsfähigen Versorgungssicherheit für die Remscheider Bürger sowie für die Industrie- und Gewerbe-kunden hier vor Ort. Daher ist es wichtig, diese Versorgungsleitungen ziel-gerichtet zu warten und instand zu halten. Mit neuen Technologien sowie einer kosteneffizienten Zielnetzplanung optimieren wir unsere Netze und sorgen für deren bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Seit Jahrzehnten garantieren unsere Monteure und Techniker mit ihrem Fachwissen und ihrem Know-how ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit“, betont Herr Hans-Peter Meinecke, Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWR GmbH.

Artikel vollständig lesen

Naturkosmetik selber machen

Die Natur-Schule Grund und Kräuterfachfrau Christel Heuer laden ein zu einem Kräuter-Workshop zum Thema "Naturkosmetik". Die TeilnehmerInnen lernen verschiedene Materialien für die einfache Herstellung von natürlicher Kosmetik kennen. Es werden mindestens fünf verschiedene Produkte für die Gesichtspflege hergestellt (Peeling, Gesichtswasser, Creme u.a.). Der Kurs findet am Freitag, 23. Juni, in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt, beginnt um 180 Uhr und dauert vier Stunden. Neben dem Teilnehmerbeitrag in Höhe von 20 Euro fallen Materialkosten in Höhe von 15 Euro an. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis Mittwoch, 21.Juni, 13 Uhr, unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule ab sofortunter Tel. RS 840734 oder per E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

Gülle: Landwirt muss Schadenersatz leisten

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Das Oberlandesgericht Hamm hat heute das Grundurteil des Landgerichts Hagen im Verfahren um die Gülleverschmutzung der Neyetalsperre vor zwei Jahren bestätigt. In dem Schadensersatzprozess, den die EWR GmbH wegen der Gülleverschmutzung der Neyetalsperre in 2015 gegen einen Landwirt aus dem Oberbergischen führt, fand heute der Verhandlungstermin vor dem Oberlandesgericht Hamm statt. Dem Landwirt wird vorgeworfen, die Neye-Talsperre durch Einleitung von Gülle massiv geschädigt zu haben. Verhandlungsgegenstand war die von dem in erster Instanz unterlegenen Landwirt ei‎ngelegte Berufung. Das Oberlandesgericht Hamm bestätigte das vom Landgericht Hagen erlassene Grundurteil und empfahl dem Beklagten, die Berufung zurückzunehmen. Dieser Empfehlung ist der Landwirt gefolgt, so dass nun rechtskräftig feststeht, dass er zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet ist. Dieses Ergebnis bestätigt die von der EWR vorgetragene Haltung gegenüber dem verantwortlichen Landwirt und ist auch aus Verbrauchersicht positiv zu bewerten. Über die Höhe des zu zahlenden Schadensersatzes wird nun das Landgericht Hagen entscheiden. Ein Termin steht noch nicht fest. (Prof. Dr. Hoffmann)

Foto-Workshop: Natur im Fokus

Logo der Foto-WorkshopsDie Makrofotografie ist ein sehr anspruchsvolles Teilgebiet der Fotografie und gerade für Anfänger und Hobbyfotografen aufgrund der oft teuren Ausrüstung nicht einfach zu erschließen. Es gibt aber neben der Makrofotografie mit der Nahfotografie einen interessanten Übergangsbereich, der viel zu selten in Kursen und Workshops thematisiert wird. In einem Workshop mit dem Fotojournalisten Peter Ralf Lipka sollen die Teilnehmer Nah- und Makrofotografie kennen lernen, um selbst zu entscheiden, was für sie interessanter ist.

Der Foto-Workshop findet in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund am morgigen Dienstag statt. Er beginnt um 19 Uhr und wird ca. drei Stunden dauern. Die Teilnahme kostet zwölf Euro pro TeilnehmerIn.Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Pflanzenfarbstoffe und ihr Nutzen

Alle Pflanzen enthalten Farbstoffe, besonders in den Blüten und Früchten. Bei einigen Pflanzen wirken die Farbstoffe (zusammen mit anderen Inhaltstoffen) auf ganz besondere Weise und fördern die Gesundheit. Sie wirken entzündungshemmend, abschwellend und krampflösend, unterstützen die Ausleitungsorgane (Nieren, Blase), helfen bei Entgiftungsprozessen, aktivieren die Zellatmung und noch einiges mehr. Bei einem Praxisseminar der Natur-Schule Grund am Montag, dem 19.06., stellt Kräuterfachfrau Christel Heuer folgende Pflanzen und die darin enthaltenen Pflanzenfarbstoffe in den Mittelpunkt: Holunder, Goldrute, Kamille, Ringelblume, Mariendistel, Weißdorn. Im praktischen Teil des Workshops erstellen die TeilnehmerInnen eine Tinktur oder mischen einen Tee. Das Kräuterseminar findet am Montag, 19. Juni. in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund statt. Es beginnt um 19:30 Uhr und dauert ca. zwei Stunden.Die Teilnahme kostet zwölf Euro zuzüglich einer kleinen Materialkostenumlage.Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich; telefonisch unter RS 840734 oder E-Mail: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de

Da hat es einer eilig, das Nest zu verlassen

Foto: Hans Georg Müller.20 Tage war der kleine Piepmatz nun schon Nestling in einem Vogelkasten am Ueling. Nun steht er auf dem Nestrand und tritt dem einen oder anderen seiner vier Vogelgeschwistern beim Herausschauen aus dem Einflugloch auf den Kopf. Auch wenn sein Gefieder fast nur grün ausschaut ist er dennoch eine Blaumeise. Noch immer füttern ihn die Vogeleltern mit Raupen und anderen Insekten. Ihr Gezirpe enthält aber auch Locklaute, um den Nachwuchs zum Verlassen des Nestes zu bewegen. Dass es sich um einen Jungvogel handelt, verraten übrigens am Schnabel die gelben Ecken.