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Polizei ermittelt wegen Schießerei und Schlägerei

Gegen 17.50 Uhr gerieten gestern Abend mehrere Personen  an der Papenberger Straße aneinander. Ersten Ermittlungen  zufolge soll ein 39-jähriger Mann in einem Audi mit Solinger  Kennzeichen vor einem Haus gewartet haben. Mehrere Personen hätten  sich daraufhin dem Fahrzeug genähert und mit einer Pistole in die  Luft geschossen. Nach Zeugenangaben entwickelte sich anschließend  eine Schlägerei zwischen den Personen, in deren Verlauf die Waffe zu  Boden fiel. Kurz danach sollen weitere Schüsse gefallen sein; der  39-Jährige flüchtete mit dem Audi vom Tatort. An der Kreuzung  Freiheitstraße / Alleestraße konnte ein Polizeibeamter den Flüchtigen  anhalten. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. Im Fahrzeug  stellten die Beamten eine Schusswaffe sicher. Die anderen Beteiligten flüchteten vom Tatort, bevor die Polizei dort eintraf. Zwei Personen  konnten wie folgt beschrieben werden: männlich, ca. 30-35 Jahre alt,  sportliche Figur, etwa 180 cm groß, beide mit kurzen blonden Haaren,  die Seiten rasiert. Beide trugen Pullover, einer in schwarz, der  andere in grau.  Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sowohl die  Hintergründe der Tat, als die Identität der Flüchtigen sind derzeit  ungeklärt. Der 39-Jährige erlitt durch die Schlägerei leichte  Verletzungen. Er wurde nach Abschluss der kriminalpolizeilichen  Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird u.a. wegen gefährlicher  Körperverletzung ermittelt. Ob und wie die flüchtigen Täter verletzt  sind, ist derzeit unbekannt. (aus dem Polizeibericht)

Einsätze der Feuerwehr beim Sturmtief „Thomas“

Auch Remscheid blieb vom Sturmtief "Thomas" nicht verschont. Gestern und heute rückte die Feuerwehr zu insgesamt 27 Einsätzen aufgrund von Sturmschäden aus. In den meisten Fällen waren Bäume umgestürzt und hatten Stromleitungen, Pkw und Häuser beschädigt. Weiterhin hatten sich Plakatwände oder Schilder gelöst, die wieder gesichert wurden. Die ganze Nacht über waren Einsatzkräfte im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen oder die dadurch bedingten Schäden zu begrenzen. Der letzte Einsatz war am heute Morgen um 8 Uhr abgearbeitet. Personenschaden entstand nicht. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten 96 Einsatzkräfte mit der Abarbeitung dieser Einsätze beschäftigt.  Neben der Berufsfeuerwehr waren alle sieben Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Der Rettungsdienst verzeichnete insgesamt 68 Einsätze. Dabei handelt es sich um einen durchschnittlichen Wert. Anders als erwartet waren keine Einsätze darunter, die auf den Altweiber-Karneval zurückzuführen waren.

Wer hat Zusammenstoß von Passanten gesehen?

Bereits am  18. Februar gegen 18 Uhr stürzte ein 80-jähriger Fußgänger am Beginn der Balkantrasse in Remscheid Lennep, nachdem er mit einem jungen Mann zusammengestoßen war. Der junge Mann und die Frau des 80-Jährigen halfen dem Verletzten auf, und seine Frau brachte ihn später ins Krankenhaus. Dort verstarb er am gestrigen Donnerstag. Um den konkreten Hergang des Unfalls rekonstruieren zu können sucht die Polizei nun Zeugen. Wer kann Angaben zu dem Sachverhalt machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Vorhersehbarer Kahlschlag an der Düstergasse

Einen der wertvollsten Bäume der Stadt illegal gefällt“, überschrieb der Waterbölles am 11. Oktober 2016 eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid, wonach ein Fachunternehmen im Auftrag eines Investors auf dem Grundstück Heinrich-Hertz-Straße 1 eine Buche mit 5,90 Metern Stammumfang illegal gefällt hatte. Wer dafür konkret zur Rechenschaft gezogen werden kann, steht bis heute nicht fest.

Und nun wieder Baumfällungen in Lennep. Das hat aber mit dem Bauprojekt („Wohnen im Park“) nichts zu tun, auch wenn in beiden Fällen die Stadtsparkasse Wuppertal mit im Geschäft ist. Hinter dem Bauvorhaben auf einem bisher parkähnlichen Grundstück Ecke Poststraße / Düstergasse (Poststraße 27) steht die Friedrich Baumanagement GmbH & Co. Die teilweise mehr als 100 Jahre alten Bäume dort wurden inzwischen gefällt. Das hat in der Nachbarschaft Empörung ausgelöst, war aber schon lange vorhersehbar und ist mit der „Nacht und Nebel-Aktion“ auf der Knusthöhe nicht vergleichbar. Jörg Schubert, Leiter des Fachdienst Bauen, Vermessung und Kataster, Untere Denkmalbehörde der Stadt Remscheid: „Die nötigen Baumfällungen auf dem Grundstück wurden im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens rechtlich und fachlich begleitet.“  Das Areal  - rund 3.500 Quadratmater groß - liege innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles. Die Zulässigkeit des Vorhabens richte sich somit nach § 34 Baugesetzbuch (BauGB).

Bereits vor der Sommerpause 2016 hatte Schubert den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep die Pläne des Wuppertaler Investors erläutert. Diese sehen auf dem Grundstück drei neue Mehrfamilienhäuser vor. In zwei der Häuser sollen je sieben Wohnungen, in dem anderen zur Poststraße hin fünf Wohnungen untergebracht sein. Macht zusammen 19 Wohneinheiten, sechs davon barrierefrei. Die Häuser im modernen Stadtvillenstil (Foto links) sollen auf einer Tiefgarage mit 20 Stellplätzen stehen mit Zufahrt von der Düstergasse aus. Für das Haus an Poststraße sind zudem vier weitere Garagen sowie Stellplätze vorgesehen.

Auf Nachfrage des Waterbölles bestätigte Jörg Schubert, dass im Zuge der Baumaßnahme „auch Eingriffe in den Straßenraum der Düstergasse erfolgen“ werden. Diese seien zwischen dem Bauherrn und der Stadt als Straßenbaulastträger abgestimmt. Auf die Frage nach einem darüber hinaus gehenden Ausbau der Düstergasse, der für alle Anlieger zu Erschließungskosten führen würde verwies er an die Technischen Betriebe Remscheid (TBR).  Doch deren Chef Michael Zirngiebl gab Entwarnung: Von einem Ausbau zu Lasten der Stadt sei ihm nichts bekannt; das stünde ansonsten im Etat.

Wie das Bauprojekt („Wohnen im Park“) befindet sich auch das am Rande der Lenneper Altstadt inzwischen in der Vermarktung – etwa in der Immobilienzeitschrift der Sparkasse Wuppertal, Ausgabe Februar 2017. Zitat zum Bauprojekt Ecke Poststraße / Düstrergasse: „Wohnungen in allen Größen von zwei bis sechs Zimmern sowie 68 m² bis 131 m² Wohnfläche sind, auch als Penthouse, noch erhältlich. Die Bauarbeiten werden in Kürze beginnen.“

Drei Notärzte bei Unfall auf der A1 mit 20 Pkw

Gegen 21:30 Uhr gingen gestern zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Auf der auf der A1 waren zwischen der Anschlussstelle Remscheid und Raststätte Remscheid auf einer Länge von über 400 Metern in Fahrtrichtung Köln 20 Pkw-Fahrer verunglückt. Zwei Personen mussten durch die Feuerwehr schwerverletzt mit schwerem Rettungsgerät aus ihren Fahrzeugen gerettet werden, zwei weitere Personen verletzten sich mittelschwer und fünf leicht. Die Fahrzeuge wurden teilweise erheblich beschädigt, ein Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Von einem mit Holzbrettern beladen Anhänger hatte sich die Ladung großflächig auf der Fahrbahn verteilt und behinderte die Arbeit der Feuerwehr. Auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut, Batterien abgeklemmt und der Brandschutz sichergestellt. Neben dem Hilfezug der Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren Lennep, Lüttringhausen und Bergisch Born im Einsatz. Zusätzlich zum Rettungsdienst der Stadt Remscheid waren je ein Rettungswagen aus Radevormwald und Wermelskirchen sowie drei Notärzte im Einsatz. Zur Betreuung der restlichen Beteiligten wurde ein Bus der Stadtwerke eingesetzt sowie die Betreuungskomponente des DRK. Nach den eigentlichen Rettungs- und Absicherungsarbeiten unterstützt die Feuerwehr die Polizei bei der Unfallaufnahme durch Ausleuchten der Einsatzstelle. Die Wache auf dem Knapp wurde durch die Löscheinheit Nord besetzt, um für Paralleleinsätze gerüstet zu sein. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zum Rosenmontag

Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin hat Auswirkungen auf den Rosenmontagszug in Lennep. Wenn der sich am 27. Februar um 14.11 Uhr am Rande der Altstadt in Bewegung setzen wird, werden ihn nicht nur ca. 30 Ordnungskräfte des veranstaltenden Karnevalvereins begleiten (doppelt so viele wie im Vorjahr, die eine Hälfte Vereinsmitglieder, die andere Hälfte eigens dafür engagiert), sondern auch die Stadt wird auf Anraten der Polizei „aufrüsten“: Das städtische Ordnungsamt wird am Rosenmontag in Lennep mit 30 Mitarbeiter/innen vertreten sein, die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) mit 22 und das Jugendamt mit fünf. Das kündigte am Donnerstag in der Ratssitzung Ordnungsdezernentin Barbara Reul-Nocke an. Weitere Einzelheiten zum Karnevalseinsatz werden im Remscheider Rathaus heute besprochen.

Fest steht die Sicherung der Zugstrecke an fünf Straßeneinmündungen durch große, querstehende Fahrzeuge der TBR als eine Art Schutzwall vor möglichen Aktionen von Terroristen nach dem Beispiel der Sattelschlepper-Attacke in Berlin. Ein eher unwahrscheinliches Szenario, aber die Polizei hatte dazu geraten, auf Nummer Sicher zu gehen. Nach dem Anschlag war auch der Remscheider Weihnachtsmarkt mit einem Gabelstapler abgesperrt worden. Die fünf TBR-Fahrzeuge sollen mit Fahrern besetzt bleiben, um Einsatzfahrzeugen im Bedarfsfall schnell Platz machen zu können.

Radfahrer um Mitternacht in Lennep ausgeraubt

Gestern gegen 00.05 Uhr kam es auf der Gartenstraße in Lennep zu einem Raubüberfall. Als ein 47-jähriger Radfahrer an einer Gruppe von drei Männern vorbeifahren wollte, schlug einer ihn zu Boden und entwendet sein Portemonnaie. Dann schlug ein weiterer ihn mit einer Metallstange. Als sich der 47-Jährige zur Wehr setzte, flüchteten die Räuber in unbekannte Richtung. Ein Täter ist circa 190 cm groß, 18-20 Jahre alt und hatte kurze, blonde, an den Seiten abrasierte Haare. Er war dunkel bekleidet und trug schwarze Turnschuhe. Der Zweite ist circa 180 cm groß und 18-20 Jahre alt. Er hatte ebenfalls kurze blonde Haare. Er trug einen roten Kapuzenpullover und eine dunkle Hose. Der Dritte Täter ist circa 175 cm groß. Er war dunkel gekleidet mit schwarzer Lederjacke. Der Geschädigte zog sich leichte Verletzungen zu. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Eisflächen dürfen nicht betreten werden

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die Minusgrade der vergangenen Tage haben dazu geführt, dass sich auf den Talsperren des Wupperverbandes Eisflächen gebildet haben. Daher warnt der Verband ausdrücklich davor, die Eisflächen auf den Talsperren zu betreten. Das Betreten ist lebensgefährlich und daher strengstens verboten. Durch Hohlräume unter der Eisfläche ist die Gefahr enorm groß, in das Eis einzubrechen. Denn im Gegensatz zu natürlichen Seen haben Talsperren einen schwankenden Wasserstand. Wenn sich auf einer Talsperre eine Eisfläche bildet, kann bei sinkendem Wasserstand zwischen dem Eis und dem Wasser ein Hohlraum entstehen. Die Gefahr, dass die Eisfläche bricht, ist daher bei Talsperren größer als bei natürlichen Seen mit konstantem Wasserstand. Um die Bevölkerung auf die Gefahr hinzuweisen, hat der Wupperverband Warnschilder mit Piktogrammen aufgestellt. Die Schilder sind grundsätzlich zu beachten, unabhängig davon, wie großflächig oder dick die Eisschicht auf den Talsperren ist. Wer die Eisflächen dennoch betritt, handelt unverantwortlich und begibt sich selbst in Lebensgefahr. Der Wupperverband appelliert an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Besonders wichtig ist auch, dass Eltern mit ihren Kindern über diese Gefahr sprechen. Im Rahmen von turnusmäßigen Kontrollfahrten an den Talsperren leisten die Mitarbeiter des Talsperrenbetriebs außerdem Aufklärungsarbeit vor Ort.

Polizeikontrolle zeitweilig bei dichtem Schneetreiben

Gestern Nachmittag richtete die Polizei auf der Neuenkamper Straße, B 229, eine Kontrollstelle ein. Unterstützt wurde sie dabei vom Technischen Hilfswerk durch Ausleuchtung des Kontrollbereichs. Außerdem wurden Zelte für die Einsatzkräfte zum zwischenzeitlichen Aufwärmen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt errichtet. Die Kontrolle diente nach Angaben der Polizei zur Kriminalitätsbekämpfung und der Ahndung verkehrsrechtlicher Verstöße. Resultat: Die Polizei war mit zwölf Beamten vor Ort und hat an die 100 Fahrzeuge kontrolliert. Acht Personen mussten Blutproben wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss abgeben. Zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden eingeleitet (technische Veränderung und falsche Beladung). zwölf Verwarngelder/Zahlkarten wurden wegen diverser Verstöße erteilt.

Angst vor Rutschpartie auf glattem Pflaster

Innerhalb von Minuten wurde am Samstag ab 16 Uhr in Remscheid aus Sprühregen auf Straßen und Bürgersteigen eine spiegelglatte Eisfläche: Blitzeis! „Vollen Einsatz“ erforderte das von dem Mitarbeitern der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), die mit allen 18 Streufahrzeugen unterwegs waren, und von den Ärzten und Pflegekräften des Sana-Klinikums; mehrere Teams mussten dort teils komplizierte Brüche von Armen, Becken und Hüften operieren, die Folge von Stürzen auf Eisflächen. Und auch die Polizei hatte mehr zu tun als üblich, wobei die Rutschpartien mit Autos noch relativ glimpflich verliefen: Bei den 14 Unfällen an diesem Tag blieb es bei Sachschaden (ca. 36.000 Euro).

Vielleicht wären einige Knochenbrüche vermeidbar gewesen, hätten Hausbesitzer bzw. Mieter ihre Streupflicht ebenso ernst genommen wir die TBR. Viele Bürger seien leider untätig geblieben, kritisierte ein Schichtleiter der TBR. Vielleicht aus Angst, auf dem glatten Pflaster vor der eigenen Haustüre selbst auszurutschen?!“