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Maskierter Mann überfällt Supermarktfiliale

Bewaffneter Täter überfällt Supermarkt. Gestern gegen 11.20 Uhr betrat ein Mann eine Supermarktfiliale an der Bismarckstraße und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe des Kasseninhalts. Nachdem er sich selbst Bargeld aus der Kasse genommen hatte, flüchtete er über die Bismarckstraße in Richtung Bahnhof. Zeugen beschrieben den Räuber als etwa 180 cm großen und jungen Mann, der mit einer Sturmhaube und Tuch vor dem Mund maskiert war. Zudem war er mit einer dunklen Jacke und dunklen Hose bekleidet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der 0202/284-0 zu melden.

Unfallbeteiligter flüchtete. Auf der Freiheitstraße kam es am Montag gegen 18.20 Uhr, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 24-jähriger Remscheider musste nach eigenen Angaben einem Pkw-Fahrer ausweichen, welcher unvermittelt auf seine Spur wechselte. Dabei beschädigte er seinen VW an einer Verkehrsinsel. Der andere Verkehrsteilnehmer entfernte sich anschließend vom Unfallort. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen SUV mit Städtekennung aus Mettmann gehandelt haben. Durch den Unfall entstand an dem VW ein Sachschaden von ungefähr 1.500 Euro. Das Verkehrskommissariat in Remscheid hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden.

Pkw fährt in den Gegenverkehr. Ein 25-Jähriger befuhr am Montag gegen 7.15 Uhr mit seinem Pkw die Solinger Straße in Richtung Remscheid und geriet in Höhe der Einfahrt Gockelshütte aus ungeklärter Ursache von seiner Fahrspur ab in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit dem Pkw eines 20-Jährigen zusammen, der Richtung Solingen befuhr. Durch die Kollision wurde der Wagen des 25-Jährigen gegen die Leitplanke geschleudert. Der andere Fahrer verletzte sich leicht. Seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs. (aus dem Polizeibericht)

Unterführung am Ebertplatz Treffpunkt von Ganoven?

Gleich zwei Überfälle in der Unterführung

Am Samstag gegen 15.15 Uhr raubten zwei Unbekannte einen 30-jährigen Mann aus. In der Unterführung am Friedrich-Ebert-Platz forderten die beiden Männer sein Mobiltelefon und sein Portemonnaie. Dabei drohte einer von ihnen mit einem Messer. Nachdem sie die geforderten Gegenstände erhalten hatten, entfernten sich die Räuber in Richtung der Alte Rathausstraße. Beide Straftäter hatten dunkle Hautfarbe. Einer ist circa 30 bis 35 Jahre alt und 180 bis 185 Zentimeter groß. Er hatte eine muskulöse Figur und war bekleidet mit grüner Camouflage-Jacke und Camouflage-Hose. Dazu trug er schwarze Schuhe und eine rote Skater Mütze. Der zweite Mann ist schmächtig, circa 20 Jahre alt und 150 bis 155 Zentimeter groß. Er trug einen dunkelblauen Kapuzenpullover und eine an verschiedenen Stellen zerrissene hellblaue Jeans. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnten die Täter nicht gefasst werden. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 in Verbindung zu setzen.

Am Montag gegen 20 Uhr wurde in der Unterführung am Friedrich-Ebert-Platz einer 25-jährigen Remscheiderin das Portemonnaie geraubt. Die Frau wurde durch drei unbekannte Männer zunächst beobachtet. Anschließend versuchte man ihr die Handtasche zu entreißen. Das bei der Rangelei auf den Boden gefallene Portemonnaie wurde durch einen der Täter nach Wertsachen durchsucht. Nachdem die Beute scheinbar zu gering ausgefallen war, wurde die Frau von einem der Männer mit einem Messer bedroht. Er forderte die Herausgabe des Handys und verletzte die 25-Jährige leicht. Als sie schrien, flüchteten die Männer. Sie drei trugen dunkle Kleidung, hatten ein südländisches Äußeres und eine muskulöse Statur. Zwei der Täter waren ca. 30 Jahre alt, hatten kurze schwarze Haare und einen Vollbart. Einer war ca. 175, der zweite ca. 165 Zentimeter groß. Die dritte Person wurde auf etwa 35 Jahre geschätzt, war etwa 175 cm groß und trug eine Glatze. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Remscheid unter der Telefonnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Die Unterführung neben dem Ämterhaus - ein Tummelplatz von Ganoven, ein Angstraum, den es tunlich zu meiden gilt? Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid stellte gestern diese Frage und verwies auf die beiden jüngsten Raubüberfälle an dieser Stelle. Doch die Polizei bewertet die Duplizität der beiden Überfälle eher als Zufall. Und Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann teilt die Forderung von Rosemarie Stippekohl (CDU) nicht, hier müsse „mal ganz entschieden durchgegriffen werden“. Denn die Verkehrskontrolleure hätten auch auf ihr unmittelbares Umfeld ein wachsames Auge, wenn sie vom Ämterhaus aus ihre Arbeit anträten. Und im Übrigen sei die Unterführung zumindest tagsüber stark frequentiert, so dass eine soziale Kontrolle gegeben sei. Auch Bezirksbürgermeister Otto Mähler warnte vor Aufregung („Die bösen Buben sterben leider nicht aus!“), will sich aber bei der Polizei Wuppertal erkundigen, ob die Unterführung in der Vergangenheit schon mehrfach ein Tatort gewesen sei.

Hoffnung auf besseren Anschluss an Köln

Pressemitteilung der SPD

„Dank der Hartnäckigkeit unserer Fraktion wird es für den ÖPNV-Bedarfsplan ein zusätzliches Anmeldeverfahren geben“, so Sven Wolf, Landtagesabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der Remscheider SPD. „Kurz gesagt: für die Einrichtung von Bahn-Direktverbindungen zwischen Remscheid und Köln, sowie Remscheid und Düsseldorf, können wir finanzielle Mittel bekommen. Dazu wird es in der kommenden Ratssitzung eine Beschlussvorlage geben, der wir mit Freude zustimmen werden!“

Zum Hintergrund: Dass die Anbindung im Personennahverkehr an die beiden Metropolen Köln und Düsseldorf verbessert werden muss, ist lange bekannt. Die Reisezeiten vieler Remscheider Berufspendler sind zu lang und stellen keine Alternative zum Individualverkehr dar.

Sven Wolf: „Wir fordern schon lange Direktverbindungen nach Düsseldorf und Köln. Für pendelnde Berufstätige, deren Wohnort in Remscheid liegt, wie auch als Wirtschaftsstandort, für diejenigen, die in den umliegenden Metropolen wohnen und hier ihren Arbeitsplatz haben. Dazu habe ich als Abgeordneter und Vertreter der Stadt im Verkehrsverein Rhein-Ruhr (VRR) mit Remscheid Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zahlreiche Gespräche geführt und unser Anliegen prüfen lassen.“

Stellungnahme der Stadt zu Kindesmisshandlung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid wurde am 9. September über eine tragische Kindesmisshandlung in Remscheid informiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Remscheid sind sehr betroffen, dass es nach der abgeschlossenen Unterstützung seitens der Jugendhilfe zu diesem Vorfall gekommen ist. Im vorliegenden Fall wurde das Familiensystem der alleinerziehenden Kindesmutter in der Vergangenheit über einen Zeitraum mit jugendhilferechtlichen Maßnahmen unterstützt. Die Hilfe wurde Ende vergangenen Jahres im Einvernehmen zwischen der Stadt Remscheid, dem betreuenden Jugendhilfeträger und der Sorgeberechtigten mit einer guten Prognose beendet. Darüber hinaus können aus Gründen des Sozialdatenschutzes nach SGB VIII zu diesem Einzelfall keine weiteren Aussagen durch die Stadt Remscheid getätigt werden. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Hintergrund:

Seit dem 9. September liegt ein vierjähriger Junge im Krankenhaus Solingen im Koma. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal wirft dem 24 Jahre alten Freund der Mutter vor, „mit hoher Gewaltintensität auf den Jungen eingewirkt zu haben". Eine ärztliche Untersuchung habe auch frühere „auffällige Verletzungen" des Kindes ergeben. Der Verdächtige  findet sich wegen gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft.  Der Polizei war er wegen einer früheren Körperverletzung bereits bekannt.

Nachdem sie aus der Wohnung auf dem Honsberg lautes Schreien gehört hatten, hatten Nachbarn die Polizei verständigt. Lebensgefährlich verletzt wurde das Kind ins Krankenhaus gebracht. Das Mann soll es geschlagen haben, als er feststellte, dass es ins Bett gemacht hatte. Die 21 Jahre alte Mutter befand sich zu diesem Zeitpunkt nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht in der Wohnung.

Es wird jedoch im Folgenden die grundsätzliche Vorgehensweise beschrieben: Bei Bekanntwerden einer Misshandlung durch die Meldung der Polizei, wie sie sich im vorliegenden Fall darstellt, sind grundsätzlich folgende Handlungsschritte vorgesehen:

  1. Zur Klärung des genauen Sachverhaltes Kontaktaufnahme zum Krankenhaus
  2. Kontaktaufnahme zu der ermittelnden Polizei zur Erfassung der gesamten Umstände.
  3. Sicherstellung des Kindeswohls, ggf. durch Einleitung von Schutzmaßnahmen in Form einer Inobhutnahme.
  4. Soweit in dem Einzelfall sinnvoll und angezeigt Kontaktaufnahme zu den Sorgeberechtigten.
  5. Regelmäßiger Austausch mit der ermittelnden Polizeidienststelle.
  6. Bei Entlassung ggfs. anderweitige jugendhilferechtliche Unterbringung. (Aufgrund zahlreicher Medienanfragen nimmt die Stadt Remscheid zu dem aktuell berichteten Fall Stellung)

Kontrollierte Sprengung einer Panzergranate

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Kampfmittelräumdienst hat heute Mittag gegen 13 Uhr eine Panzergranate vom Kaliber 8,8 Zentimeter zwischen Hermannsmühle und Sirachskotten im Stadtbezirk Lüttringhausen kontrolliert gesprengt. Es kam zur zeitweisen Sperrung von Spazierwegen und Zufahrten durch Ordnungsbehörde und Polizei. Zwischenfälle gab es nicht. Weder Evakuierungen noch Räumungen waren erforderlich.

Ein Spaziergänger hatte die Panzergranate mit einer zehn Kilogramm schweren Sprengstofffüllung gestern Nachmittag im Waldgürtel zwischen dem Hohenhagen und Stursberg I ausgemacht. Er meldete seinen Fund der Polizei, die daraufhin die Remscheider Ordnungsbehörde informierte. Die städtische Behörde forderte unmittelbar den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf an. Die Sprengstoffexperten stellten bei der Sichtung des Fundes eine Vorspannung der Granate fest und entschieden sich zur kontrollierten Sprengung am heutigen Tag, weil weder eine Entschärfung noch ein Abtransport möglich waren. Über Nacht wurde der Fundort vor dem Zutritt Dritter gesichert.

Hubschrauber kam zweimal wegen Brandverletzungen

Gleich zweimal musste die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid gestern einen Rettungshubschrauber anfordern, um schwer verletzte Patienten in eine Verbrennungsklinik zu fliegen. Zuerst war gegen 17:45 Uhr ein dreijähriges Mädchen aufgrund einer umgestürzten Fritteuse mit heißem Fett in Berührung gekommen und musste rettungsdienstlich versorgt werden. Sie wurde mit dem Rettungswagen nach der Erstversorgung auf die Hauptfeuerwache gebracht, von wo der Rettungshubschrauber sie in eine Verbrennungsklinik nach Köln flog.

Gegen 19:15 Uhr verletzte sich ein ca. 30-jähriger Mann bei dem Umgang mit Brandbeschleuniger an einem bereits entfachten Grill in der Kippdorfstraße. Er erlitt schwerste Verbrennungen und musste ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber in nach Köln geflogen werden. Zu dem Einsatz in der Kippdorfstraße landete der Rettungshubschrauber auf der Brücke über die Bahntrasse. Hierfür wurde die Kippdorfstraße während des Hubschraubereinsatzes voll gesperrt. Ein Fahrzeug der Feuerwehr war zur Absicherung der Landestelle und Unterstützung des Rettungsdienstes mit vor Ort.

Wir weisen aufgrund der heutigen Ereignisse noch einmal darauf hin, wie gefährlich der Umgang mit flüssigen Brandbeschleunigern an heißen Oberflächen, insbesondere Grills, ist. Insbesondere das Nachschütten von Brandbeschleunigern auf bereits angezündete Grillkohle ist hoch gefährlich und kann zu unberechenbaren Reaktionen bis hin zu Explosionen führen. Ebenfalls sehr gefährlich ist der Umgang mit Fritteusen, die auf nicht ausreichend befestigten Untergründen stehen. Achten Sie immer darauf, dass die Fritteuse einen festen Standplatz hat, der nicht umkippen kann. (Sebastian Huß, Brandoberinspektor) (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Tödlicher Verkehrsunfall und Raubüberfall

Gestern kam es an der Wüstenhagener Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Seniorin tödlich verletzt wurde. Gegen 15.30 Uhr rangierte ein 47-Jähriger mit seinem Lkw auf einem öffentlich zugänglichen Firmengelände und kollidierte dabei mit einer 79-jährigen Fußgängerin. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer erlitt einen Schock und wurde von einem Notfallseelsorger betreut. Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats in Remscheid zum genauen Unfallhergang dauern an, der Lkw wurde sichergestellt.

Eine 85-jährige Rentnerin wurde gestern an der Poststraße von einem jungen Mädchen überfallen. Die 85-jährige Seniorin befand sich gegen 9.30 Uhr auf einem Verbindungsweg zwischen Lüttringhauser Straße/Poststraße und Gartenstraße. Plötzlich entriss ihr ein Mädchen die Handtasche. Die Frau stürzte dabei zu Boden und erlitt Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ein Zeuge (28 Jahre), der die Tat sah, verfolgte das Mädchen. Die junge Räuberin ließ daraufhin die Handtasche fallen und flüchtete über eine Wiese in Richtung Gartenstraße. Der aufmerksame Helfer brachte der Seniorin die Handtasche mit komplettem Inhalt zurück. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Raubes und sucht weitere Zeugen. Das Mädchen war ca. 13 bis 15 Jahre alt, etwa 130 cm groß, hatte langes schwarzes Haar, einen dunklen Teint und trug eine Baseballkappe sowie einen dunklen Rucksack. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 32 in Remscheid unter der Rufnummer 0202/284-0 in Verbindung zu setzen. (aus dem Polizebericht)

Bei Wendemanöver 12.000 Euro Sachschaden

Ein 72-jähriger BMW-Fahrer war heute gegen 11.15 Uhr auf der Freiheitstraße in Richtung Amtsgericht unterwegs. Dabei benutzte er den rechten der beiden Fahrstreifen. Plötzlich wollte er wenden und zog sein Fahrzeug nach links, wodurch es zur Kollision mit einem Lkw aus Krefeld kam, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Der 72-Jährige zog sich bei dem Unfall Verletzungen zu, die stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Lkw-Fahrer (50 Jahre) aus Krefeld blieb unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 12.000 Euro. Die Freiheitstraße musste in Fahrtrichtung Amtsgericht für etwa eine Stunde gesperrt werden. (aus dem Polizeibericht)

Zwei Schwerverletzte und ein Matratzenbrand

Schwerer Verkehrsunfall auf der Schwelmer Straße: Gestern gegen 17.30 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Schwelmer Straße. Ein PKW war in der Nähe der Ortschaft Spieckern von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Beide Insassen wurden dabei schwer verletzt. Daraufhin rückten der Rüstzug der Berufsfeuerwehr sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren beide Personen bereits aus dem Fahrzeug befreit worden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber aus Köln angefordert. Dessen Arzt begleitete die Beifahrerin mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Wuppertal. Der Fahrer des PKW wurde in Begleitung des Remscheider Notarztes ins Sana Klinikum Remscheid transportiert. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei den umfangreichen medizinischen Maßnahmen und sicherten parallel das Fahrzeug, aus dem Betriebsmittel ausliefen. Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die Schwelmer Straße in diesem Bereich voll gesperrt.

Matratzenbrand in der Stiftung Tannenhof: Gestern Um 16.27 Uhr ging bei der Leitstelle der Feuerwehr Remscheid ein Alarm der Brandmeldeanlage der Stiftung Tannenhof ein. Darauf rückten Rettungsdienst und Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Einheit Lüttringhausen der Freiwilligen Feuerwehr aus. Während der Anfahrt wurde der Leitstelle telefonisch von der Zentrale des Jochen Klepper Hauses ein Brand in einem Patientenzimmer bestätigt. Die ersteintreffende Einheit Lüttringhausen ging mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz vor und konnte schnell den Löschversuch eines Pflegers fortsetzen und die brennende Matratze löschen. Da die Station frühestmöglich evakuiert wurde, war der Personenschaden gering: Die Pflegekraft hatte bei dem Löschversuch Rauch eingeatmet und wurde leicht verletzt Sana zur Kontrolle ins Sana-Krankenhaus gebracht. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde mittels Überdruckbelüftungsgerät die Station entraucht. Alle Zimmer bis auf das Brandzimmer konnten umgehend wieder genutzt werden.  (aus dem Bericht der Feuerwehr / Sebastian Huß)

Bewaffneter Raubüberfall und Automatendiebstahl

Bewaffneter Raubüberfall: Am gestrigen Freitag gegen 14.10 Uhr betrat maskierter Mann die Geschäftsräume des TÜV an der Bismarckstraße und zwang mit einer Schusswaffe den 32 Jahre alten Angestellten zur Herausgabe von Bargeld. Der Räuber flüchtete anschließend mit der Beute. Er konnte wie folgt beschrieben werden: ca. 175cm groß, normale Statur, bekleidet mit einer braunen, langen Wildlederjacke, einer hellblauen Jeans und schwarzen Schuhen. Während der Tat trug er eine grob gestrickte braun-graue Wollmütze mit Sehschlitzen. Er sprach akzentfrei Deutsch und mit ruhiger Stimme. Hinweise zur Tat bzw. zum Täter nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen.

Beim Aufbruch eines Kondomautomaten erwischt: Zwei Jugendliche (14 und 16 Jahre) versuchten in der Nacht zu Freitag an der Haddenbacher Straße einen Kondomautomat aufzubrechen. Ein Anwohner sah, wie der Jüngere an dem Automaten hebelte, während der 16-Jährige in der Nähe "Schmiere" stand. Die eingesetzten Beamten nahmen erst den polizeibekannten 14-Jährigen fest, kurze Zeit später auch seinen bis dahin unbescholtenen Kumpel. Der Jüngere - ganz der Profi - hatte ausreichend Einbruchswerkzeug dabei. Die Polizisten stellten es sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen eines besonders schweren Falls von Diebstahl ein. Anschließend wurden die beiden in die Obhut Erziehungsberechtigter übergeben (aus dem Polizeibericht)