Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Leck in Fass mit gefährlicher Flusssäure

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Feuerwehr wurde gestern gegen 18:35 Uhr zu einer Lagerhalle einer Spedition (Waterbölles: Fa. Mäuler, Auf dem Knapp) gerufen. Beim Verladen einer Palette war eines der Fässer durch einen Gabelstapler beschädigt worden. Aus dem Fass trat Flusssäure aus. Ein Mitarbeiter wurde mit Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die Umgebung um die Lagerhalle wurde von der Feuerwehr abgesperrt, die Mitarbeiter der benachbarten Firmen telefonisch gewarnt.

Zum Binden des ausgelaufenen Gefahrgutes und Sichern des Fasses gingen die Feuerwehrleute unter Chemikalienschutzanzügen vor. Das beschädigte Fass wurde in eine Überfass gestellt. Durch eine Fachfirma wurde der Gefahrstoff fachgerecht entsorgt. Die Freiwillige Feuerwehren Nord und Hasten unterstützten die Berufsfeuerwehr. Nach dem Verlassen des direkten Einsatzbereiches mussten die Einsatzkräfte über einen eigens vor Ort eingerichteten Dekontaminationsplatz gehen. Auch dort wurde die Berufsfeuerwehr durch die Freiwillige Feuerwehr unterstützt. Zusätzlich stellte die Freiwillige Feuerwehe Lüttringhausen den Grundschutz sicher. Sie wurden zu einem Paralleleinsatz auf die Autobahn entsandt, um einen PKW-Brand zu löschen.

Metalldieb nachts in Lüttringhausen geschnappt

Vergangene Nacht nahm die Polizei einen 20-Jährigen vorläufig fest, der versucht haben soll, mehrere Paletten Metall von einer Firma an der Luckhauser Straße in Lüttringhausen zu stehlen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter hatte gegen 2.50 Uhr drei Personen beobachtet, die mit ihrem Sprinter auf das Firmengelände gefahren waren und sich verdächtig verhielten. Nachdem der Mitarbeiter die Polizei verständigt hatte, bemerkten ihn die drei Personen und flüchteten. Während der Fahndung stellten Einsatzkräfte den Sprinter an der Linde und nahmen den Fahrer, einen 20-jährigen Mann aus Bochum, vorläufig fest. Die beiden anderen Männer flüchteten zu Fuß in Richtung Marscheider Wald. Einer trug ein graues T-Shirt und Jeans, der andere ein weißes T-Shirt und eine graue Hose. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Personen mehrere Paletten mit Stahl zum Abtransport bereitgestellt haben. Durch den aufmerksamen Mitarbeiter der Stahlfirma wurde die Tat jedoch vereitelt. Die Kriminalpolizei in Remscheid hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob gegen den vorläufig festgenommenen 20-Jährigen ein Haftbefehl beantragt wird, entscheidet sich im Laufe des Vormittages. (aus dem Polizeibericht)

Heute Nacht fielen wieder Steine in Scheiben

Das Werk mächtlicher Steinewerfer.Um 4:20 Uhr in der Früh begutachtete der stv. Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Jürgen Heuser, den Schaden: In nicht weniger als acht Scheiben hatten Unbekannte im Dunkel der Nacht Steine in Fensterscheiben des Stadtteilzentrums der Arbeiterwohlfahrt am Mollplatz in Lennep geworfen. „Wer auch immer dahinter steckt, soll sich keine Illusionen machen: die kriegen uns nicht klein!" so der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Antonio Scarpino. Heuser und Scarpino vermuten einen rechtsextremen Hintergrund. Es ist bereits der zweite Scheibeneinwurf innerhalb weniger Wochen. Der erste war in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai. Motivation dürften die Deutschkurse für Flüchtlinge sein, die unter dem Dach der AWO am Mollplatz seit vergangenem September mit wachsendem Erfolg stattfinden. "Wir sind stolz darauf, uns in guter Gesellschaft zu befinden!" so Antonio Scarpino weiter. In der Vergangenheit wurden mehrere Einrichtungen in Lennep & Lüttringhausen, die sich im Flüchtlingsbereich engagieren, Ziel von Scheibeneinwürfen, "Wir werden weitermachen und lassen uns nicht einschüchtern!" pflichtet ihm Jürgen Heuser bei, der sich bei den aufmerksamen Nachbarn für die Aufmerksamkeit und die Benachrichtigung der Polizei sehr herzlich bedankt!.

Der Scheibeneinwurf hat keinerlei Konsequenzen auf den Betrieb am Mollplatz. Bereits heute um 14 Uhr fandet dort das reguläre Bingospielen statt. Am Donnerstag, 15. Juni, veranstaltet die AWO ein Solidaritäts-Kaffeetrinken in den Räumlichkeiten am Mollplatz. Beginn ist um 15 Uhr. Die Einnahmen werden zur Reparatur der Scheiben verwandt.

Wasserrohrbruch im Freibad Eschbachtal

Das Freibad Eschbachtal bleibt wegen eines Rohrbruchs an der Wasserzuleitung zum Nichtschwimmerbecken heute und morgen geschlossen. Der Schaden wird derzeit geprüft und aufgenommen. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das Freibad schnellstmöglich wieder zu öffnen. Deswegen wird auch über eine übergangsweise Badöffnung ohne Nutzung des Nichtschwimmerbeckens nachgedacht. Über das weitere Procedere wird zeitnah informiert. (Stadt Remscheid)

Bilanz der Verbraucherzentrale in Remscheid

Online shoppen, via Smartphone bezahlen, per Mausklick einen Kredit aufnehmen: Verbraucherprobleme im digitalen Konsumalltag bestimmten die Arbeit der Verbraucherzentrale in Remscheid im vergangenen Jahr. Neue Themen, ohne dass die Dauerbrenner wie Drücker an der Haustür oder einschüchternde Inkassoforderungen auf dem Rückzug gewesen wären. Für fast 5.000 Ratsuchende war die Beratungsstelle in der Alleestraße 32 in 2016 Anlaufstelle zu Rat und Recht.

Mal winkt eine Fitnessuhr als Gratisgeschenk, mal lockt ein Gewinnspiel zu Routenplanern im Internet. Andernorts preist eine Onlineplattform unschlagbare Schnäppchen an oder locken vermeintliche Gratis-Kochrezepte auf eine Homepage. Fast immer gemeinsame Zutat: Geschickte Täuschung, damit arglose Nutzer kostenpflichtige Bestellungen vornehmen oder in ungewollte Abos tappen. „Und gemeinsam ist den von Abzockern im Internet Geleimten, dass sie sich hilfesuchend an die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale wenden“, bilanziert Beratungsstellenleiterin Lydia Schwertner eine anhaltend hohe Nachfrage bei den Rechtsberatungen.

Artikel vollständig lesen

In der Jugendpsychiatrie brannte eine Matratze

Gestern gegen 23.08 Uhr brannte eine Matratze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Sana-Klinikums. Der Brand konnte von Mitarbeitern noch vor Eintreffen der Feuerwehr, weitestgehend gelöscht werden. Von der Hauptfeuer- und Rettungswache rückten zunächst der Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Rettungswagen und der Notarzt aus. Die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr wurde ebenfalls alarmiert. Vor Ort wurde ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz mit Kleinlöschgerät, zu Nachlöscharbeiten eingesetzt. Die Feuerwehr lüftete den betroffenen Bereich mit einem Überdrucklüfter. Drei Mitarbeiter des Krankenhauses und sieben Jugendliche, die Rauchgase eingeatmet hatten, wurden auf Verdacht einer Rauchgasvergiftung von Notärzten und Rettungsdienstbesatzungen der Feuerwehr untersucht. Der Verdacht konnte jedoch nicht bestätigt werden. Insgesamt wurden zwei Notärzte, die leitende Notärztin und drei Rettungswagen zur Einsatzstelle alarmiert. Nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsarbeiten konnte die betroffene Station bis auf ein Zimmer wieder genutzt werden. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Brand von Schweissbahnen am Ostbahnhof

Heute gegen 14:40 Uhr kam es zu einem Brand bei einer Großhandelsfirma für Dachdeckerbedarf im Südbezirk. Eine Palette mit Teer-Schweissbahnen hatte sich aus unbekannten Gründen entzündet. Bedingt durch den Teer-Anteil bildete sich eine dichte, schwarze Rauchwolke. Mehr als 20 Anrufer meldeten über Notruf zeitgleich den Brand. Von der Hauptfeuer- und Rettungswache rückten der Löschzug der Berufsfeuerwehr, ein Rettungswagen und der Notarzt zur Einsatzstelle aus. Die Löscheinheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr wurde ebenfalls alarmiert. Vor Ort hatte sich der Brand auf ein angrenzendes Dach und in den Innenraum einer Lagerhalle ausgedehnt. Eine Drehleiter wurde in Stellung gebracht, und drei Trupps der Feuerwehr wurden unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Durch die gezielten Löschmaßnahmen war der Brand schnell unter Kontrolle. Zwei Mitarbeiter der Firma, die Rauchgase eingeatmet hatten, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Notarzt untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Großbrand in Kunstoff-Fabrik in Großhülsberg

In der vergangenen Nacht kam es in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb im Industriegebiet Lüttringhausen zu einem Großbrand, bei dem hoher Sachschaden entstand.  Am frühen Morgen meldeten Nachbarn sichtbare Flammen am Hallendach eines Industriebetriebs an der Schlosserstraße. Neben den Löschzug der Berufsfeuerwehr wurden die Löscheinheit Lüttringhausen der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert, vor Ort dann auch die Löscheinheit Lennep. Vom Brand betroffen war die 980 qm große Produktionshalle. In dieser befinden sich neun große Pressen, in denen Kunstoffgranulat zu thermoplastischen Formteilen für die Kraftfahrzeugindustrie und den Maschinebau hergestellt werden. Das Feuer hatte von den Maschinenanlagen bereits auf das Flachdach der ca. 15 m hohen Halle übergegriffen. Über zwei Drehleitern erfolgte ein Löschangriff von außen auf den Dachbereich. Gleichzeitig drangen an drei verschiedenen Stellen die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten in das Gebäude vor, um den Brand auch dort zu bekämpfen. Insgesamt wurden gleichzeitig zwei Wenderohre über die beiden Drehleitern, ein B-Rohr und zwei C-Rohre eingesetzt. Durch den gezielt vorgetragenen Angriff von drei Gebäudeseiten konnte der Brand erfolgreich bekämpft werden. Die Feuerwehr hatte den Brand nach zweieinhalb Stunden gelöscht. Betriebsangehörige vor Ort unterstützten die Feuerwehr beratend und durch Bereitstellung der Schlüssel.

An einigen Maschinen in der Halle befanden sich Druckgasflaschen mit deutlich erhöhter Temperatur. Diese wurde gekühlt. Ausgetretenes Maschinenöl aus den beschädigten Maschinen in der Produktionshalle konnte durch das Aufbringen von Ölbindemittel aufgefangen werden. Mit Wärmebildkameras kontrollierten die Einsatzkräfte die Halle und spürten so vereinzelte Brandnester auf. Durch den hinzugerufenen Betriebselektriker wurde der betroffene Hallenbereich vom Stromnetz genommen. Zur Brandursachenermittlung nahm nach Abschluss der Löscharbeiten die Polizei die Ermittlungen auf. Der Brandschaden ist insbesondere durch Beschädigungen an den Maschinen- und Anlagenteilen sehr hoch. Personen wurden nicht verletzt. Genauere Angaben zur Schadenhöhe und Brandursache können erst nach Abschluss der entsprechenden Untersuchungen gemacht werden. Vor Ort waren 51 Einsatzkräfte der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr. Die Feuerwehr konnte um 2.25 Uhr von der Einsatzstelle abrücken. Die Löscheinheit Nord besetzt während der Einsatzdauer die Hauptwache. (Josef Köster) [aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid]

41-Jähriger um 22 Uhr ausgeraubt

Gegen 22 Uhr beraubten zwei Unbekannte gestern einen 41-Jährigen auf der Lenneper Straße in Remscheid. Nachdem einer der Täter den Mann zu Boden gestoßen hatte, entriss ihm der andere das Portemonnaie. Obwohl der Mann sich wehrte und nach den Tätern schlug, konnten diese in Richtung Grünstraße/Berghauser Straße flüchten. Ein Räuber ist circa 172 cm groß, hatte dunkle Haare und eine schlanke Figur. Er war dunkelhäutig und trug eine rote Kappe. Der zweite Täter hatte ebenfalls eine schlanke Figur, dunkle Haare und war dunkelhäutig. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Fahrer verletzt im Pkw eingeschlossen

Gegen 12:25 Uhr wurde die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Remscheid über einen Verkehrsunfall auf der Solinger Straße nahe dem Abzweig Morsbachstraße zwischen einem PKW und einem Kleintransporter informiert. Daraufhin rückten der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Remscheid sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus. Bei Eintreffen ergab die Erkundung der Einsatzstelle, dass der PKW bei dem Unfall so stark beschädigt worden war, dass sich die Fahrertür nicht mehr öffnen ließ und der Fahrer verletzt im Pkw eingeschlossen war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die beiden Fahrzeuge. Die ersteintreffende Rettungswagenbesatzung übernahm die medizinische Versorgung des PKW-Fahrers, der anschließend von den Kräften der Feuerwehr schonend mittels hydraulischen Rettungsgerätes aus dem Fahrzeug befreit und schwer verletzt ins Sana-Krankenhaus Remscheid transportiert wurde. Der Fahrer des Kleintransporters konnte sich selbständig aus seinem Fahrzeug befreien und wurde nach der rettungsdienstlichen Versorgung vor Ort ins Sana-Klinkum Remscheid gebracht. Für die Zeit der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurde die Solinger Straße voll gesperrt. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)