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Waffenfunde in Wohnung eines Toten

Gestern kam es an der Albert-Schmidt-Allee in Lennep ab 10.30 Uhr zu einem gemeinsamen Einsatz von Ordnungsamt und Polizei. Nachdem Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) die Wohnung eines zuvor verstorbenen Mannes aufsucht hatte, um diese aufzulösen, fanden sie dort eine große Menge an waffenrechtlich relevanten Gegenstände. Um sicherzustellen, dass es durch diese Gegenstände zu keinen Gefahrensituationen kommt, wurden Polizeibeamte hinzugezogen. Bei einer gemeinsamen Suche konnten unter anderem Schwarzpulver und verschiedene Munitionen sichergestellt werden. Um die Gegenstände sicher in Verwahrung zu nehmen, wurden Mitarbeiter des Kampfmittel-Räumdienstes und ein Experte des Landeskriminalamts hinzugezogen. Das sprengstoffverdächtige Material konnte in einem nahegelegenen, unbebauten Bereich unschädlich gemacht werden. Ordnungsdezernentin Barbara Reul-Nocke: „Zu keiner Zeit hat es gestern während des Einsatzes ein Risiko für die umliegende Nachbarschaft gegeben. Der gestrige Einsatz ist ein weiterer Beweis für das gelungene lokale Zusammenspiel zwischen Ordnungs- und Polizeibehörde.“ (Pressemeldung der Stadt Remscheid)

Räuber bedrohte Autofahrer mit Waffe

Wie die Polizei Wuppertal heute mitteilte, hat am vergangenen Freitag ein Unbekannter gegen 21.10 Uhr einen Autofahrer aus Krefeld auf der Röntgenstraße überfallen. Der 42-jährige Krefelder hatte seinen Wagen der Röntgenstraße, Ecke Montanusweg, angehalten, um zu telefonieren. Plötzlich stieg der Unbekannte hinten ins Auto ein und besprühte sein Opfer mit einem Reizstoff. Außerdem zog er eine Schusswaffe und forderte in türkischer Sprache Geld. Der Krefelder flüchtete aus dem Auto und bat eine andere Autofahrerin um Hilfe. In der Zwischenzeit flüchtete der Räuber ohne Beute. Er war 25 bis 30 Jahre alt, schlank, ca. 180 Zentimeter groß, trug einen Vollbart, eine schwarze Jacke, Jeans und eine graue Kappe. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Remscheid unter der Telefonnummer 0202/284-0 entgegen.

Viele Feuerwehreinsätze wegen Schnee

Am gestrigen Samstag kam es durch einsetzenden Schneefall zu massiven Behinderungen und zahlreichen Beschädigungen. Gegen 1.35 Uhr wurden bei einem Verkehrsunfall auf der A1 zwei Personen verletzt und mussten mit Rettungswagen ins Sana-Klinikum transportiert werden. Im Tagesverlauf wurden zahlreiche Verkehrsbehinderungen durch festsitzende Lkw, umgestürzte Bäume und herabfallende Äste gemeldet. Neben der Berufsfeuerwehr waren alle sieben Einheiten der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, um Bäume Von Straßen und Stromleitungen zu entfernen. Durch umgestürzte Bäume wurden zahlreiche Pkw beschädigt. Insgesamt wurden in der Zeit von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr 15 Lkw freigeschleppt und 31 Bäume von Verkehrsflächen entfernt. Die Versorgung der Einsatzkräfte wurde durch die Johanniter Unfallhilfe sichergestellt. Das THW hatte sich angeboten die Feuerwehr beim Freischleppen von Lkw zu unterstützen.

Es besteht akute Verletzungsgefahr durch herabfallende Äste und umfallende Bäume im gesamten Stadtgebiet. Da weitere Schneefälle angekündigt sind, wird die Warnung bis einschließlich 10. Dezember aufrechterhalten. Das Foto oben zeigt eine Fichte, die den Wanderweg A 5 im Eschbachtal versperrt. Der Flachwurzler hatte mit der Schneelast in seinen Ästen auf dem felsigen, abschüssigen Grund keinen Halt mehr gefunden.

Die Morsbachtalstraße musste ab 14 Uhr gesperrt werden, da weitere Bäume umzustürzen drohten. Im Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe wurde die Feuerwehr Remscheid für die Feuerwehr Solingen Tätig, um die Eschbachstraße auch auf dem Stadtgebiet Solingen zu sperren. Warnung der Bevölkerung Radio RSG und der WDR wurden gebeten die Bevölkerung vor Schneebruch zu warnen. (Michael Hill) [aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid]

Unter Alkohol fünf Wagen beschädigt

Tödliche Verletzungen: Auf der Freiheitstraße kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 56-jähriger Mann tödlich verletzt wurde. Gegen 20.15 Uhr hatte er die dreispurige Bundesstraße überqueren wollen. Dabei wurde er vom VW Bulli eines 36-jährigen trotz Ausweichversuchs im Zufahrtsbereich einer Tankstelle erfasst.  Der 56-jährige erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an, der PKW wurde sichergestellt.

Fußgängerin angefahren: Gegen 16.15 Uhr wollte gestern eine 53-jährige Frau die Borner Straße in Lennep im Bereich des Höhenweges bei Grün überqueren, als sie von dem Pkw einer 57-Jährigen angefahren wurde, die, ebenfalls bei Grünlicht, vom Höhenweg aus nach links in die Borner Straße abbog. Die Fußgängerin erlitt Verletzungen, die in einem Krankenhaus stationär behandelt wurden.

Räuber festgenommen: Vergangenen Freitag konnte die Polizei in einen Mann festnehmen, der im Verdacht steht, mehrere Raubüberfälle begangen zu haben. Gegen 17.50 Uhr versuchte der Täter zunächst ein Friseurgeschäft an der Bismarckstraße zu überfallen. Da er hier jedoch keinerlei Beute machte, flüchtete er unverrichteter Dinge. Etwa eine halbe Stunde später betrat er ein Computergeschäft an der Burger Straße und forderte vom Inhaber Bargeld. Auch in diesem Geschäft konnte er keine Beute machen, so dass der Täter erneut erfolglos flüchtete. Beamte der Polizei Remscheid entdeckten den Mann wenig später in der Nähe der Konsum-Terrassen und nahmen ihn vorläufig fest. Der zuständige Richter am Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal Haftbefehl gegen den polizeibekannten Remscheider.

Betrunkener verursachte mehrere Unfälle:  In der Nacht zu Sonntag verlor ein 50-Jähriger seinen Führerschein, weil er alkoholisiert mehrere Unfälle verursacht hatte und anschließend geflüchtet war. Gegen 2.30 Uhr kam er aus einer Disko an der Eschbachstraße, stürzte bereits auf dem Parkplatz und verletzte sich im Gesicht. Als er in sein Auto stieg, wollte ein Zeuge den 50-Jährigen daran hindern loszufahren. Dies gelang jedoch nicht. Der sichtlich alkoholisierte Mann fuhr vom Parkplatz los, beschädigte zwei Fahrzeuge und an der Ausfahrt eine Leitplanke und flüchtete in Richtung Remscheid. Auf der Straße Ehringhausen kollidierte der 50-Jährige mit drei weiteren geparkten Fahrzeugen. Hierbei verletzte sich der Fahrer so schwer, dass ihn ein Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus bringen musste. Dort wurde dem Remscheider eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Gesamtschaden schätzten die Beamten auf 20.000 Euro. (aus dem Polizeibericht)

Feuerwehrleine wurde kurzerhand zum Halfter

Nachbarn des Heinjeshammer im Eschbachtal meldeten der Feuerwehr heute einen Brand im Erdgeschoss eines leerstehenden Gebäudes. Vor Ort war bereits eine massive Rauchentwicklung aus einem teils zersprungenen Fenster im Erdgeschoss wahrzunehmen. Durch Fenster und Wohnungstür konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden. Dafür sorgten mitgebrachten Wasserreserven der Feuerwehrfahrzeuge sowie der schnelle Aufbau einer Wasserentnahme aus dem nahe gelegenen Eschbach
Kurze Zeit später kam die Meldung "Pferd im Gleisbett". Im Bereich Wefelpütt waren zwei Pferde aus ihrer Koppel ausgebrochen; ein Tier war nun auf dem Gleisbett der Bahnstrecke zwischen Lüttringhausen und Lennep unterwegs. Mittels eines improvisierten Halfters aus einer Feuerwehrleine und gutem Zureden gelang es ohne weitere Schwierigkeiten das junge Pferd von den Gleisen zu führen. Bis zur Abholung durch die Besitzer wurde es auf einem Hof eines Mitglieds der Freiwilligen Feuerwehr Lennep untergestellt, wo es Wasser, Heu und Zeit zum Beruhigen bekam. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Autobahn Richtung Köln stundenlang gesperrt

Zu zwei Einsätzen rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften am gestrigen Samstagabend aus. Zunächst war von einem Passanten gegen 20.46 Uhr ein Wohnungsbrand gemeldet worden. Der entpuppte sich jedoch als stark rauchender Kamin, so dass die Berufsfeuerwehr Remscheid und die Einheit Nord der Freiwilligen Feuerwehr ihren Einsatz abbrechen konnten.
Gegen 21:41 Uhr wurde über die Notfallzentrale eines Fahrzeuges, das sich auf der A 1 auf der Diepmannsbachtalbrücke befand, bei der Leitstelle Remscheid ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Pkw und mehreren eingeklemmten Personen gemeldet. Bei Eintreffen stellte sich heraus, dass es sich um vier Pkw sowie eine schwer und drei leicht verletzte Personen handelte. Die waren bereits aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen. Die Einsatzstelle erstreckte sich aufgrund der weit entfernt voneinander entfernt stehen gebliebenen Fahrzeuge, weit verteilter Fahrzeugteile sowie einer aus der Verankerung gerissenen Schutzplanke und eines aus dem Fahrzeug gerissenen Motorblocks über mehrere hundert Meter. Während die Verletzten medizinisch versorgt wurden, sorgten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Remscheid und der Einheit Lennep der Freiwilligen Feuerwehr für die Absicherung der Fahrzeuge und die Aufnahme der ausgelaufenen Betriebsmittel. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden voll gesperrt. (aus dem Bericht der Feuerwehr Remscheid)

Schwerer Unfall mit sechs Verletzten

Auf der Straße Dörpmühle in Lennep kam es gestern gegen 16.10 Uhr zu einem schweren Unfall. Der Fahrer (29 Jahre) eines Renault, der Richtung Hückeswagen fuhr, verlor aus unklarer Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Citroen eines 46-jährigen Mannes aus Hückeswagen. In dem Citroen befand sich auch die Ehefrau (41 Jahre) und die drei Kinder (Jungen im Alter von 4, 6 und 8 Jahren) des Mannes, sowie ein Hund. Bei dem Unfall verletzte sich der 29-jährige Remscheider schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik.
Auch alle Familienmitglieder im Citroen mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden, waren jedoch leicht verletzt. Der Hund der Familie zog sich ebenfalls Verletzungen zu und wurde von einem Tierarzt versorgt. Im Rahmen der Unfallermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. (aus dem Polizeibericht)

Raubüberfall mit Holzlatte auf offener Straße

Räuber mit auffälliger Tätowierung. Nachdem ein 55-Jähriger am Samstagabend gegen 19.30 Uhr unmittelbar vor seiner Wohnung am Osterbusch von einem Unbekannten aufgefordert worden war, ihm Geld auszuhändigen, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Männern. Ein weiterer Täter, den das Opfer bis dahin nicht gesehen hatte, schlug dem Remscheider mit einer Holzlatte von hinten auf den Kopf. Anschließend flüchteten beide Täter ohne Beute in Richtung Papenberger Straße. Sie konnten durch den Zeugen als süd-osteuropäische aussehend beschrieben werden. Zudem soll der erste Täter ungefähr 20 Jahre alt und 175 cm groß gewesen sein. Er war mit einem roten Kapuzenpullover bekleidet und trug eine auffällige Tätowierung auf dem rechten Handrücken. Das Opfer wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt, lehnte eine weiterführende Behandlung jedoch ab.

18-Jähriger im Park überfallen. Zu einem Raubdelikt kam es am Samstag gegen 0.15 Uhr auf der Emil-Nohl-Straße. Ein 18-Jähriger befand sich zur Tatzeit alleine in der dortigen Parkanlage, als er von vier männlichen Personen angegriffen wurden. Diese warfen ihr Opfer zu Boden und schüchterten es mit Schlägen ein. Dabei fielen ein Mobiltelefon und ein Schlüssel aus dessen Hosentaschen. Beide Wertgegenstände steckten die Täter ein und flohen in Richtung Rader Straße. Eine weitere Täterbeschreibung konnte nicht abgegeben werden.

Maskierter Mann überfällt Supermarktfiliale

Bewaffneter Täter überfällt Supermarkt. Gestern gegen 11.20 Uhr betrat ein Mann eine Supermarktfiliale an der Bismarckstraße und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe des Kasseninhalts. Nachdem er sich selbst Bargeld aus der Kasse genommen hatte, flüchtete er über die Bismarckstraße in Richtung Bahnhof. Zeugen beschrieben den Räuber als etwa 180 cm großen und jungen Mann, der mit einer Sturmhaube und Tuch vor dem Mund maskiert war. Zudem war er mit einer dunklen Jacke und dunklen Hose bekleidet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der 0202/284-0 zu melden.

Unfallbeteiligter flüchtete. Auf der Freiheitstraße kam es am Montag gegen 18.20 Uhr, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 24-jähriger Remscheider musste nach eigenen Angaben einem Pkw-Fahrer ausweichen, welcher unvermittelt auf seine Spur wechselte. Dabei beschädigte er seinen VW an einer Verkehrsinsel. Der andere Verkehrsteilnehmer entfernte sich anschließend vom Unfallort. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen SUV mit Städtekennung aus Mettmann gehandelt haben. Durch den Unfall entstand an dem VW ein Sachschaden von ungefähr 1.500 Euro. Das Verkehrskommissariat in Remscheid hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden.

Pkw fährt in den Gegenverkehr. Ein 25-Jähriger befuhr am Montag gegen 7.15 Uhr mit seinem Pkw die Solinger Straße in Richtung Remscheid und geriet in Höhe der Einfahrt Gockelshütte aus ungeklärter Ursache von seiner Fahrspur ab in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit dem Pkw eines 20-Jährigen zusammen, der Richtung Solingen befuhr. Durch die Kollision wurde der Wagen des 25-Jährigen gegen die Leitplanke geschleudert. Der andere Fahrer verletzte sich leicht. Seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs. (aus dem Polizeibericht)

Unterführung am Ebertplatz Treffpunkt von Ganoven?

Gleich zwei Überfälle in der Unterführung

Am Samstag gegen 15.15 Uhr raubten zwei Unbekannte einen 30-jährigen Mann aus. In der Unterführung am Friedrich-Ebert-Platz forderten die beiden Männer sein Mobiltelefon und sein Portemonnaie. Dabei drohte einer von ihnen mit einem Messer. Nachdem sie die geforderten Gegenstände erhalten hatten, entfernten sich die Räuber in Richtung der Alte Rathausstraße. Beide Straftäter hatten dunkle Hautfarbe. Einer ist circa 30 bis 35 Jahre alt und 180 bis 185 Zentimeter groß. Er hatte eine muskulöse Figur und war bekleidet mit grüner Camouflage-Jacke und Camouflage-Hose. Dazu trug er schwarze Schuhe und eine rote Skater Mütze. Der zweite Mann ist schmächtig, circa 20 Jahre alt und 150 bis 155 Zentimeter groß. Er trug einen dunkelblauen Kapuzenpullover und eine an verschiedenen Stellen zerrissene hellblaue Jeans. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnten die Täter nicht gefasst werden. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 in Verbindung zu setzen.

Am Montag gegen 20 Uhr wurde in der Unterführung am Friedrich-Ebert-Platz einer 25-jährigen Remscheiderin das Portemonnaie geraubt. Die Frau wurde durch drei unbekannte Männer zunächst beobachtet. Anschließend versuchte man ihr die Handtasche zu entreißen. Das bei der Rangelei auf den Boden gefallene Portemonnaie wurde durch einen der Täter nach Wertsachen durchsucht. Nachdem die Beute scheinbar zu gering ausgefallen war, wurde die Frau von einem der Männer mit einem Messer bedroht. Er forderte die Herausgabe des Handys und verletzte die 25-Jährige leicht. Als sie schrien, flüchteten die Männer. Sie drei trugen dunkle Kleidung, hatten ein südländisches Äußeres und eine muskulöse Statur. Zwei der Täter waren ca. 30 Jahre alt, hatten kurze schwarze Haare und einen Vollbart. Einer war ca. 175, der zweite ca. 165 Zentimeter groß. Die dritte Person wurde auf etwa 35 Jahre geschätzt, war etwa 175 cm groß und trug eine Glatze. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Remscheid unter der Telefonnummer 0202/284-0 entgegen. (aus dem Polizeibericht)

Die Unterführung neben dem Ämterhaus - ein Tummelplatz von Ganoven, ein Angstraum, den es tunlich zu meiden gilt? Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid stellte gestern diese Frage und verwies auf die beiden jüngsten Raubüberfälle an dieser Stelle. Doch die Polizei bewertet die Duplizität der beiden Überfälle eher als Zufall. Und Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann teilt die Forderung von Rosemarie Stippekohl (CDU) nicht, hier müsse „mal ganz entschieden durchgegriffen werden“. Denn die Verkehrskontrolleure hätten auch auf ihr unmittelbares Umfeld ein wachsames Auge, wenn sie vom Ämterhaus aus ihre Arbeit anträten. Und im Übrigen sei die Unterführung zumindest tagsüber stark frequentiert, so dass eine soziale Kontrolle gegeben sei. Auch Bezirksbürgermeister Otto Mähler warnte vor Aufregung („Die bösen Buben sterben leider nicht aus!“), will sich aber bei der Polizei Wuppertal erkundigen, ob die Unterführung in der Vergangenheit schon mehrfach ein Tatort gewesen sei.