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Info über Normenkontrollklage in Anfrage versteckt

Auch die Sommerpause der Kommunalpolitiker näher sich dem Ende: Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 21. September hat die Fraktion der Linken darauf hingewiesen, dass seit Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan 657 (Designer Outlet Center in Lennep) inzwischen fast vier Monate vergangen sind und – weitaus wichtiger –Klagen vor dem Verwaltungsgericht erhoben worden sind gegen die Entwidmung der Wupperstraße und die Baugenehmigung sowie – noch wichtiger – „ein Normenkontrollantrag gegen den Bebauungsplan“. Diese Information dürfte auch im Remscheider Rathaus vorliegen; dort aber scheint gegenwärtig noch Ferienstimmung zu herrschen. Dabei würden Gegner wie Befürworter des DOC sicherlich brennend gerne erfahren, wer das Normenkontrollverfahren angestrengt hat mit welchen juristischen Argumenten er das Projekt zu Fall bringen möchte. Das weiß die FRaktion der Linkencsicherlich ebenfalls, behielt es abwer leider für sich.

Zur Sitzung des Ausschusses hat die Fraktion der Linken die Verwaltung um Antwort auf folgende Fragen gebeten:

  • "Im Juli wurde der Lenneper Karnevalsgesellschaft eine Absage erteilt, auf dem Jahnplatz im Februar nächsten Jahres ihr Festzelt dort aufzubauen. Begründet wurde die Absage u.a. damit, dass der Platz für Arbeitsmaterial benötigt wird und gem. Frau Barbara Reul-Nocke, „die Stadt sich vertraglich verpflichtet hat, dass der Jahnplatz ein Jahr nach dem Satzungsbeschluss im Stadtrat dem Investor zur Verfügung steht, damit er zügig beginnen kann.“ (RGA vom 11. Juli)
  • Zu diesem Zeitpunkt ist der Platz noch nicht in den Besitz des Investors übergegangen. Wird seitens der Stadt vom Investor Pacht- oder Mietzahlungen für die frühzeitige Inanspruchnahme verlangt? Wenn ja in welcher Höhe?
  • Zurzeit finden Kanalbaumaßnahmen in der Rader Straße /Mühlenstraße statt, die offensichtlich mit dem Bau des DOC im Zusammenhang stehen. Warum wird mit den Bauarbeiten begonnen obwohl die Frist für das Normenkontrollverfahren noch nicht abgelaufen ist? Ab wann und für wie lange steht der Jahnplatz dann auch als Parkplatz nicht mehr zur Verfügung? Warum wird der Kirmesplatz nicht als Lagerort für Arbeitsmaterial genutzt?
  • Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass der zum 30. Juni vertraglich vereinbarte Bauzeitenplan einvernehmlich auf den 30. September verschoben wurde. Aus welchen Gründen konnte der Bauzeitenplan nicht wie geplant abgeschlossen werden?
  • Wir bitten um eine aktuelle Terminplanung des DOC Projektes und der Verlagerung des Röntgenstadions."

IG Hindenburgstraße fehlt Geld für neue Lichterketten

Im Namen der Interessen- und Werbegemeinschaft Hindenburgstraße hat sich Florian Böker im Vorfeld der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (BV) am Dienstag, 29. August, Florian Böker, über Bezirksbürgermeister Otto Mähler an die BV gewandt und darauf hingewiesen, dass die Adventsbeleuchtung für die Hindenburgstraße „in die Jahre gekommen“ sei. Zitat: „Die IG Hindenburgstraße e.V. schmückt seit 25 Jahren in der Winterzeit die Hindenburgstraße in kompletter Länge mit über die Fahrbahn gespannten Lichterketten. Die Lichterketten werden ehrenamtlich installiert, vereinsintern gewartet und von dem Strom der Anwohner und Hausbesitzer gespeist. Die Winterbeleuchtung ist beliebt und wird seit sechs Jahren mit dem Lichterfest zum Dienstag nach Totensonntag von der Gemeinschaft und Besuchern gefeiert. Mittlerweile sind die Leuchtmittel der Ketten allerdings überaltert und nicht mehr zu ersetzen.“

Die IG Hindenburgstraße wünscht sich eine zeitgemäße und vor allem energiesparende nachhaltige Lösung. Der Austausch alten mit energiesparenden Leuchtmitteln wird ca. 6000 Euro veranschlagt: 2.650 € für neue Ketten und 2.750 € für neue Leuchtmittel; hin kommt Kleinmaterial wie Haken / Grün / Kabelbinder usw. Die Wartung und Installation will die IG Hindenburgstraße auch weiterhin ehrenamtlich übernehmen. Auch hofft man auf Spenden beim Lichterfest und dem Straßenfest zu Pfingsten. Allerdings „übersteigt der Betrag bei weitem unsere Möglichkeiten“, schreibt Böker und bittet die Bezirksvertretung „herzlich um Unterstützung zur Erneuerung der Lichterketten und einer nachhaltigen Rettung unserer winterlichen Dekoration.“

 

 

Dankbar für die Treue der Mitarbeiter

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land eG

Auf fast 500 Jahre gemeinsame Arbeitszeit bringen es die diesjährigen Jubilare der Volksbank im Bergischen Land – exakt sind es 495. Mit einem Glas Sekt stießen die Vorstände Andreas Otto und Lutz Uwe Magney – Hardy Burdach fehlte urlaubsbedingt – mit ihren Mitarbeitern an. „Eine solche Treue zum Unternehmen ist nicht selbstverständlich“, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto dankbar. „Wir freuen uns über Sie und Ihren Einsatz.“

Viele der Jubilare können Bank-Geschichte und Bank-Geschichten erzählen. Ganz besonders Franz-Josef Grantl, Filialleiter in Haan, der Solinger Firmenkundenbetreuer Hans-Martin Rohde und Birgit Hartmann vom VolksbankBeratungsTeam: Sie alle arbeiten bereits 40 Jahren für die Bank – und haben beispielsweise bereits die Fusion zwischen den Volksbanken Remscheid und Solingen mitgestaltet. Claudia Böpel (Filiale Ronsdorf), Eric Brühne (Filialleiter Solingen-Mitte), Christian Fried (Leiter Betriebswirtschaft), Kay Hecker (Filiale Wermelskirchen) und Oliver Kaul (Leiter Firmenkunden) begannen vor 25 Jahren gemeinsam ihre Ausbildung bei der Volksbank Remscheid-Solingen, die Hälfte des damaligen Ausbildungsjahrgangs ist damit noch an Bord. Michaela Lingner (TeamService) startete zur gleichen Zeit ihre Banklaufbahn bei der Credit- und Volksbank in Wuppertal, auch ihre Kollegin Jutta Kühndahl (TeamService in Remscheid) ist seit 25 Jahren dabei. Mit Viola Cionfoli (Marktfolge), Viktor Dreer (Baufinanzierung), Jürgen Elsner (Compliance), Andreas Müllenmeister (Marktfolge) und Torsten Müller (Leiter Private Banking), die alle seit zehn Jahren für die Volksbank arbeiten, ist die Riege der Jubilare komplett.

Spannende Ausbildung vom ersten Tag an

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Sieben junge Menschen starteten Mitte August in ihr Berufsleben bei der Stadtsparkasse Remscheid. Zurzeit bildet das Kreditinstitut 23 Nachwuchskräfte in den Berufsfeldern Bankkaufleute, Versicherungskaufleute und IT-Kaufleute aus. Die erste Woche stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens und Bekanntmachens mit der Stadtsparkasse Remscheid. „Traditionell starten wir mit der Einführungswoche, so dass die jungen Leute uns, aber auch sich gegenseitig kennen lernen. Dazu dient auch die Azubi-Aktion mit allen drei Lehrjahrgängen“, sagt Jutta Fricke, verantwortlich für die Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid. „Unsere Auszubildenden werden mit Beginn der Ausbildung in alle Prozesse eingebunden und in allen Fachbereichen und Geschäftsstellen individuell begleitet. So lernen sie schnell das umfangreiche Spektrum des Privat- und Firmenkundengeschäftes kennen“, so Fricke weiter.

Auch Michael Wellershaus und Herbert Thelen vom Vorstand der Stadtsparkasse Remscheid haben „die Neuen“ bereits kennengelernt. „Das ist der Start in eine neue Lebensphase für die jungen Leute. Unsere Aufgabe ist es, sie während ihrer Ausbildung intensiv zu begleiten und fit für die Zukunft zu machen. Mit unserem Nachwuchs sind wir auch in Zukunft stark für die Region aufgestellt“, betonen die beiden Vorstandsmitglieder Michael Wellershaus und Herbert Thelen und fügen hinzu: „Wir werden auch künftig bedarfsgerecht, qualifiziert und praxisorientiert ausbilden.“ Gemeinsam mit Jutta Fricke (Mitte) begrüßen Herbert Thelen (r.) und Michael Wellershaus (l.) die neuen Auszubildenden. (Markus Kollodzey)

Zwei bergische Kläranlagen feiern Jubiläum

Die Kläranlage an der Wupper bei Schloss Burg. Foto: Peter SondermannPressemitteilung des Wupperverbandes

Sie leisten eine wichtige Arbeit für die Menschen in der Region und für die Umwelt, stehen aber dennoch nicht sehr häufig im Rampenlicht: die Kläranlagen. Zwei der insgesamt elf Kläranlagen des Wupperverbandes können in diesem Jahr auf ein Jubiläum blicken. Die Kläranlage Burg in Solingen-Unterburg ging vor 55 Jahren (1962) in Betrieb, und die Kläranlage Kohlfurth in Wuppertal-Kohlfurth nahm vor 45 Jahren (1972) den Betrieb auf.

Die Abwasserreinigung hat sich seit Entstehung der Kläranlagen enorm entwickelt. Zunächst wurden in einer mechanischen Reinigungsstufe nur grobe Schmutzstoffe entfernt, z. B. Toilettenpapier oder Stoffe, die sich absetzen, z. B. Sand. Erst später kam eine biologische Reinigungsstufe hinzu, in der im Abwasser gelöste Stoffe entfernt wurden. Die Technik entwickelte sich kontinuierlich weiter, so dass die Reinigungsleistung aller Verbandskläranlagen gesteigert wurde. Dies ging einher mit steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Leistung der Kläranlagen. Die Anlagen wurden mehrmals erweitert und umfangreich ausgebaut. Ein wichtiger Meilenstein war der Ausbau zur weitergehenden Entfernung der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor in der Kläranlage Burg von 1997 bis 2002 und in Kohlfurth von 1998 bis 2006.
Der Ausbau der Kläranlagen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Wasserqualität in der Wupper zwischen Wuppertal und Leverkusen enorm verbessert hat: von Güteklasse 5 in den 1970er / 1980er Jahren zur heutigen Güteklasse 2.

Neben der Reinigungsleistung richtet sich der Blick des Wupperverbandes als Betreiber auch darauf, die Becken und Anlagenteile als Infrastruktur zu erhalten und zu modernisieren sowie Reinigungsverfahren und Energiemanagement zu optimieren. In der Kläranlage Burg wird noch bis 2018 eine Modernisierung umgesetzt, die u.a. die Nachklärung und die Belebungsbecken umfasst. Außerdem hat der Wupperverband in 2014 ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) installiert. Es erzeugt mehr Strom aus Klärgas als die alte BHKW-Anlage. Nun können rund 55 Prozent des Strombedarfs der Kläranlage durch die regenerative Energiequelle Klärgas gedeckt werden.

In der Kläranlage Kohlfurth soll im Herbst 2017 ebenfalls das vorhandene BHKW gegen ein neues, wirkungsvolleres BHKW ausgetauscht werden. Bereits jetzt liegt der Grad der Eigenversorgung in der Kläranlage Kohlfurth schon bei durchschnittlich 85 Prozent. So tragen die Kläranlagen nicht nur zum Gewässerschutz bei, sondern auch zur Verringerung des CO2-Ausstoßes, da sie einen Großteil des benötigten Stroms selbst aus erneuerbaren Energien erzeugen.
Von der stinkenden Kloake hat sich die Wupper zu einem Fluss mit vielen Lebewesen entwickelt. Empfindliche Fischarten wie Lachse und Meerforellen haben sich dort wieder eingefunden, ebenso der Eisvogel. Auch der Biber wurde schon gesichtet. Für die Menschen ist der Fluss wieder attraktiv geworden. Sie finden an der Wupper Erholung und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und erleben den Fluss als Lebensraum. Inzwischen setzen sich in Wuppertal auch Bürgerinnen und Bürger als Wupperpaten ehrenamtlich für ihren Fluss ein.

CycloMedia startet Foto-Fahrten im Stadtgebiet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Auftrag der Stadt Remscheid und der EWR GmbH befährt die Firma CycloMedia Deutschland GmbH vom 21. August bis voraussichtlich 3. September das Stadtgebiet und macht dabei 360°-Panoramaaufnahmen. Benötigt werden die Bilder für interne Auswertungs- und Vermessungszwecke wie beispielsweise das Verkehrsschilderkataster. Anders als bei "Google-Street-View" im Jahr 2014, als der Internet-Riese „Google“ Remscheids Straßen für Online-Publikationen fotografieren ließ, werden die Panoramabilder ausschließlich für interne Zwecke benutzt und nicht im Internet veröffentlicht.

CycloMedia ist marktführender Spezialist auf dem Gebiet großräumiger und systematischer Abbildungen der Umgebung auf Grundlage von 360°-Panoramabildern (Cycloramas). Aufgrund des einzigartigen von CycloMedia entwickelten Aufnahme- und Verarbeitungsverfahrens bestechen die Panoramabilder durch eine hohe metrische Genauigkeit. Jede Aufnahme enthält Angaben über den Ort, die Himmelsrichtung und die Uhrzeit – das ermöglicht 3D-Messungen und 3D-Modellierung mit nur einem Klick.

Die in Wetzlarer Firma ist Mitglied im Verein Selbstregulierung der Informationswirtschaft (SRIW) und unterliegt damit dem Datenschutzkodex für Geoinformationsdienste. Gesichter und Kfz-Kennzeichen werden aus datenschutzrechtlichen Gründen in den Bildern unkenntlich gemacht. Weitere Informationen zum Datenschutz sowie Einspruchsmöglichkeiten zur Aufnahme von Hausfassaden finden Interessierte auf der Internetpräsenz des SRIW unter www.sriw.de.

Geld vom Bund für den Breitbandausbau

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Zuge der immer weiter fortscheitenden Digitalisierung der Gesellschaft und des Gewerbes ist der Bedarf an schnellem Internet immer mehr gefragt. Gerade in ländlichen Gebieten, aber auch bei uns im Stadtgebiet Remscheid gibt es viele unterversorgte Gebiete. Dies hat die Bundesregierung erkannt und entsprechende Fördermöglichkeiten für die Kreise, Städte und Gemeinden aufgelegt, um diese sogenannten „Weißen Flecken“ (Internetversorgung unter 30Mbit/s) mit schnellem Internet ausbauen zu können. Die Stadt Remscheid hat bereits aus Fördermitteln eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die einen „Masterplan zum Breitbandausbau in Remscheid“ beinhaltet, und die Stelle des „Breitbandkoordinators“ eingerichtet. Christian Marré hat diese Stelle seit dem 1. Juni inne (entsprechung der Förderung des Bundes befristet für 36 Monate). Er ist für Bürger und Betriebe der Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema Breitband.

Am morgigen Mittwoch erhält die Stadt in Berlin vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die offizielle Zusage über Fördermittel in Höhe von 13,6 Millionen Euro für den Breitbandausbau. Dieser kann aber erst starten, wenn ein Telekommunikationsunternehmen den Zuschlag für eine EU-Ausschreibung der Stadt Remscheid erhalten hat. Zunächst muss diese Ausschreibung vorbereitet, erstellt und veröffentlicht werden. Die Stadt hatte für den Förderantrag im 4. Aufruf des BMVI einen  „Masterplan“ erstellt, um den Breitbandausbau mit Fördermitteln von Bund (50 %) und Land NRW (40 %) plus zehn Prozent Eigenmittel (als finanzarme Stadt) voranzutreiben. Mit dem positiven Entscheid des BMVI kann nun der „Netzausbau für Glasfaserleitungen bis ins Haus“ EU-weit ausgeschrieben werden.

Christian Marré (50), der neue Breitbandkoordinator der Stadt, kommt aus Wipperfürth. Seine Ausbildung als Fernmeldehandwerker absolvierte er bei der Deutschen Bundespost in Wuppertal. Danach arbeitete er zunächst als Monteur im unterirdischen Linienbau bei der Deutschen Bundespost in Wuppertal, danach als  Servicetechniker im Außendienst – erst im Privatkunden-, dann im Geschäftskundenservice im Bergischen Land bei der Deutschen Bundespost Telekom bzw. Deutsche Telekom AG. Nebenberuflich bildete er sich fort zum Industriemeister Elektrotechnik Fachrichtung Nachrichtentechnik (IHK-Abschluss: 2001), war danach  Ausbilder für IT-Berufe bei der Deutsche Telekom AG in Hagen und Wuppertal und schließlich  Studienbegleiter bei der Deutsche Telekom AG in Bonn.

Marko Röhrig neuer DGB-Vorsitzender in Remscheid

Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Stadtverband Remscheid

Auf der konstituierenden Sitzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Remscheid wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Vertreterinnen und Vertreter der im DGB zusammenge-schlossenen acht Mitgliedsgewerkschaften wählten den Vorsitzende und seine beiden bei-den Stellvertreter/-innen. Neuer DGB-Stadtverbandsvorsitzender wurde Marko Röhrig (Foto), Ge-schäftsführer der IG Metall in der Geschäftsstelle Remscheid-Solingen. Zu seinen stellvertretenden Vorsitzenden wurden Ulrike Caplan von der Gewerkschaft Nahrung, Ge-nuss, Gaststätten (NGG) und Dirk Heibeck von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Alle drei wurden einstimmig gewählt. Des Weiteren besteht der Vorstand aus Dirk Geitebrügge (Gewerkschaft der Polizei (GdP)), Erden Ankay-Nachtwein (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)) und Lutz Faß-bender, ebenfalls von der IG Metall.
Marko Röhrig umriss die inhaltlichen Schwerpunkte des DGB in Remscheid: „Neben unse-rer großen Veranstaltung zum „Tag der Arbeit“ auf dem Rathausplatz wollen wir uns künf-tig auch mit weiteren Aktionen und Stellungnahmen einbringen. Deshalb wird es auch da-rum gehen müssen, sich personell breiter aufzustellen und neue Generationen von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern zu gewinnen“, so der neugewählte Vorsitzende. Ein weiterer Schwerpunkt für den DGB vor Ort wird die Begleitung des geplanten DOC in Lennep sowie die Integration von Geflüchteten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt sein. Außerdem wird sich der gesamte Vorstand kontinuierlich für die Arbeit gegen Rechts mit allen demokratischen Bündnispartnern der Stadt einsetzen.

Die ersten 13 Azubis nach der Fusion

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land eG

Dieser Ausbildungsjahrgang schreibt vom ersten Tag an Geschichte: 13 junge Männer und Frauen bilden seit Montag den ersten Ausbildungsjahrgang der Volksbank im Bergischen Land. „Sie kommen in einer spannenden Zeit in die Bank“, begrüßte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto seine jüngsten Mitarbeiter. „Wir freuen uns, dass Sie da sind.“ Ihre Bewerbungen hatten die neuen Volksbank-Azubis noch an die Volksbank Remscheid-Solingen und die Credit- und Volksbank geschrieben, doch die beiden Genossenschaftsbanken sind inzwischen zu einer fusioniert. Im Juni hatten die Vertreterversammlungen dem Zusammenschluss zugestimmt, zum 1. August erfolgte die Eintragung ins Genossenschaftsregister und somit ist die Fusion jetzt auch rechtlich wirksam. Andreas Otto ermunterte die angehenden Bankkaufleute, so viel wie möglich aus der zweieinhalbjährigen Ausbildungszeit mitzunehmen: „Saugen Sie alles auf, was Ihnen begegnet. Die Kollegen helfen Ihnen dabei.“ Und sein Vorstandskollege Lutz Uwe Magney brachte auf den Punkt, was die in der Region verwurzelte Genossenschaftsbank seiner Meinung nach von einer Groß- und Direktbank unterscheidet: „Sie – und alle anderen Mitarbeiter in dieser Bank. Wie wir mit den Menschen, unseren Kunden, umgehen, macht den Unterschied.“

Die neuen Azubis stammen aus Remscheid, Wuppertal, Solingen, Hückeswagen und Wermelskirchen. Mit ihnen durchlaufen nun 40 junge Menschen in drei Jahrgängen die Ausbildung bei der Volksbank im Bergischen Land. Die 13 „Neuen“ lernen in den nächsten Tagen während der Einführungswoche mit Ausbildungsleiter Thomas Willczek schon die ersten Abteilungen und Kollegen der Volksbank im Bergischen Land kennen. Auch der erste interne Unterricht steht bereits auf dem Plan. Ab der nächsten Woche wartet die erste Ausbildungsstation in einer der 25 Filialen auf die neuen Azubis. Fürs nächste Für das nächste Jahr sucht die Volksbank im Bergischen Land neue Auszubildende. Bewerbungen sind bereits möglich. Kontakt: Thomas Willczek, Tel. 02191 699-451.

Sommerferiensprechstunde mit Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

 

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 10. August, von 14 bis 18 Uhr zur Berufsberatung in Remscheid, Solingen und Wuppertal kommen. In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen. „Alle Jugendliche, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Stefanie Petrick von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht“. Wer die offene Sprechstunde und den Bewerbungsmappencheck für Jugendliche nutzen möchte, kann sich am Empfang in Remscheid, Solingen oder Wuppertal melden. Die Anschriften lauten:

  • Agentur für Arbeit Remscheid, Bismarckstr. 8
  • Agentur für Arbeit Solingen, Kamper Str. 35
  • Agentur für Arbeit Wuppertal, Hünefeldstr. 3-17

„Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Stefanie Petrick. „Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“.