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Deutliche Kritik an „Blutgrätsche“ aus Wuppertal

Mit dem Motto „Das DOC - Chance für Remscheid und die Region - die Remscheider Wirtschaft bekennt sich" hatten sich der Arbeitgeber-Verband von Remscheid und Umgebung e.V., der Handelsverband NRW - Rheinland e.V., DEHOGA Nordrhein und die Kreishandwerkerschaft Remscheid schon klar positioniert, da hatte ihre gestrige Talkrunde im Minoriten-Saal der Klosterkirche in Lennep noch gar nicht begonnen. Und da war Henning Balzer, Development Director des DOC-Investors McArthurGlen Group, natürlich gerne gekommen, um das ehrgeizige Projekt (zum wiederholten Male) vorzustellen. Von ihm erfuhren die zahlreichen Zuhörer/innen - der Saal war vollbesetzt - allerdings kaum etwas, was sie nicht schon wussten, So interessierten sie sich denn mehr für die Positionen der Herren auf dem Podium: Burkhardt Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid; Dr. Marcus Jankowski, Vorsitzender des Arbeitgeber-Verband Remscheid u. Umgebung e.V.; Oliver Knedlich, Vorstand der Kreishandwerkerschaft Remscheid e.V.; Klaus Kreutzer, Vorsitzender des Regionalvorstandes Handelsverband NRW - Rheinland e.V.; Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid. Einig waren sie sich in ihrer Kritik an den politischen Entscheidungsträgern in Wuppertal. Das juristische Vorgehen der Stadt Wuppertal gegen die Remscheider DOC-Pläne verglich der OB mit einer „Blutgrätsche im Sport“. Zweifel an den eigenen FOC-Plänen in Wuppertal äußerten Klaus Kreutzer und Michael Wenge. Dies alles im Video des Waterbölles.

Sommer-Programm startet mit „Park Food Festival“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Vom 26. bis 28. Mai  und vom 8. bis 10. September findet im Stadtpark in Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid zu Beginn und Ende des „Remscheider Sommer 2017“ das Remscheider „Park Food Festival“ statt. Neben einem kulinarischen Street-Food-Angebot von heimischen Gastronomen nehmen auch verschiedene Food-Trucks teil. Die Veranstaltung wird an allen Tagen von einem musikalischen Rahmenprogramm begleitet. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Freitag, 17 bis 22 Uhr, Samstag 12 bis 22 Uhr  und Sonntag 12 bis 19 Uhr. (Rechts Video von September 2016)

Hier die Liste aller diesjährigen Teilnehmer: Nippon Noodles (Japanische / Dim Sums / Wagyu Fleisch); Fisch Art Streetfood (Surf & Turf Burger); Meat Art (Burger); Wrap Mobil (Wraps); Sweet & Tiny Crêpe Mobil (Crêpes & Kaffeespezialitäten); Food Piraten (Paninis); Frau Panya (Thai Food); IceBroz (Eisröllchen); Die Bergziege (Käsespätzle); Der Speisewagen (Big Bacon Bomb Burger); Mr. Froppy (Frozen Yogurt); Espressini (Churos); Bergische Feldküche(Hot Dogs ); Pan Kowalski (Piroggi); Kolibri Streetfood (Spiralkartoffeln & Bunte Kartoffelchips ); Bubble Waffle (Gefüllte Bubble-Waffeln); Petite Minou (Kuchen- & Kaffeespezialitäten ); Lupos Food Truck (Burger & Fries); Poffertjes (Poffertjes & Obst); Der Filetshop(Steaks); Flora Unterwegs (Arepas); Third Culture Kitchen (Taccos); Baumstriezel Manufaktur (Baumkuchen); Flammstein (Flammkuchen); Veggiewerk (Vegane Küche); Bergische Bärbel (Currywurst & Pulled Pork); Der Wurst Bully (Pulled Pork & Kartoffelstäbchen); Edel Hoffmann(Nougat); Beef Fellas (Burger & Steaks); Smoker Company (Spare Ribs & Pulled Pork); Peters Pancake (Pancakes); Don Patato (Kartoffel Variationen); Grill Royal (Wurstvariationen); Schützenhaus (Pasta-Variationen ); Kromberg (frisch geräucherten Stremellachs).

Azubis sollen einen regen Austausch pflegen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zu einem ersten Treffen hatte die Stadtsparkasse Remscheid die sechs neuen Auszubildenden eingeladen, die im August in ihr Berufsleben starten. Damit bildet die Stadtsparkasse dann insgesamt 22 Nachwuchskräfte in verschiedenen Berufsfeldern aus. „Fünf starten in diesem Jahr ihre Ausbildung als Bankkaufleute und eine ihre Ausbildung zur Informatikkauffrau. Außerdem bieten wir noch die Ausbildung zu Kaufleuten für Versicherung und Finanzen an“, sagt Ausbildungsleiterin Jutta Fricke. „Wir bieten unseren Auszubildenden eine spannende und praxisorientierte Ausbildung in einem interessanten Umfeld und erwarten individuellen Einsatz, Engagement und Freundlichkeit. Am Ende zählt natürlich die Zufriedenheit unserer Kunden mit uns als Stadtsparkasse Remscheid.“

Beim ihrem ersten Treffen erhielten die jungen Leute von Julia Göbbel, Auszubildende des 3. Lehrjahres, Tipps und einen ersten Einblick in den Ausbildungsverlauf. „Es ist uns wichtig, dass unsere Azubis von Anfang an in einen regen Austausch treten. Wir legen großen Wert auf Teamgeist und ein gutes Miteinander“, so Jutta Fricke. Auch für 2018 sucht die Stadtsparkasse Remscheid wieder neue Auszubildende. Interessenten können die Online-Bewerbung auf der Homepage www.stadtsparkasseremscheid.de/karriere nutzen.

 

Remscheider Motorshow am 20. und 21. Mai

Die Motorshow 2011 auf der Alleestraße. Fotos: Lothar KaiserPressemitteilung der Stadt Remscheid

Bei der 15. Auflage der Remscheider Motorshow präsentieren Autohäuser aus Remscheid und dem Bergischen Land sowohl am Samstag, 20. Mai, von 10 bis 17 Uhr als auch am (verkaufsoffenen) Sonntag, 21. Mai, von 12 bis 18 Uhr auf der Alleestraße viele unterschiedliche „Auto-Charaktere“ und versprechen besondere Motorenhighlights. Gezeigt werden mehr als 150 Fahrzeuge aller Preis- und Leistungsklassen. Gewinnspiele, umfassende Informationen und weitere Attraktionen garantieren einen interessanten Tag für alle Autofans. Auf der kompletten Alleestraße sorgt an beiden Tagen das „Caracho- Event-Theater“ für amüsante und abwechslungsreiche Unterhaltung; Am Samstag sind die „Autoflüsterer“ vor Ort und versuchen die unterschiedlichen Autos zu bändigen und zu verstehen; am  Sonntag folgen die „historischen Rennfahrer“. voll und ganz für die Besucher da. Auf der unteren Alleestraße können die Besucher das Fahren mit einem Segway in einem dafür aufgebauten Parcours gemeinsam mit zwei Trainern testen und erlernen.

Bergische Wirtschaft auf Rekordniveau

Pressemitteilung der IHK

Im Frühjahr 2017 scheint die bergische Wirtschaft auf einem konjunkturellen Höhepunkt angekommen zu sein. Nach sieben eher guten Jahren bewerten aktuell 52 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut, weitere 44 Prozent als befriedigend. Nur etwa vier Prozent sind unzufrieden. Damit erreicht der Geschäftslageindex als Differenz der Antworten „gut“ und „schlecht“ mit plus 48 Punkten ein Rekordniveau. Während dieser Wert für die Solinger Wirtschaft auf plus 17 (zum Jahresanfang plus 36) absackte, konnten die Wuppertaler Unternehmen mit plus 54 ihre sehr gute Geschäftslage halten. Eine deutliche Verbesserung erreichte die Remscheider Wirtschaft mit einem aktuellen Indexwert von plus 59. Ihre Geschäftslage hat sich im Vergleich zum Jahresanfang um 40 Punkte verbessert mit der Folge, dass Remscheid jetzt im Ranking der bergischen Großstädte vorn liegt. Insgesamt haben an der aktuellen Umfrage 514 Unternehmen mit insgesamt 23.300 Beschäftigten teilgenommen. Hierbei sind die Antworten der regionalen Betriebe mit ihrer jeweiligen Beschäftigtenzahl gewichtet worden. Im Vergleich der Branchen ist der Großhandel mit einem Indexwert von plus 71 Spitzenreiter. Auch die Wirtschaftslage der bergischen Industrie hat sich deutlich verbessert (Indexwert: plus 59). Gut gehalten haben sich die Dienstleistungen (plus 36) und das Verkehrsgewerbe (plus 24). Die aktuellen konjunkturellen Schlusslichter bilden die Kreditwirtschaft (plus 9) und der Einzelhandel (minus 1). Insgesamt sind sowohl die Umsätze als auch die Erträge deutlich gestiegen. Überwiegend erwarten die Betriebe sogar noch eine weitere Verbesserung ihrer Geschäftslage. Allerdings sind sie nicht mehr ganz so optimistisch wie zum Jahresbeginn. Denn der entsprechende Indexwert hat sich auf plus acht halbiert.

Gleichwohl rechnen die Unternehmen mehrheitlich damit, dass ihre Umsätze und Gewinne weiter wachsen werden. Sie planen deshalb, mehr Fachkräfte, Geringqualifizierte und Auszubildende zu beschäftigen. Auch die Investitionen wollen sie wieder kräftig steigern. Denn sie schätzen viele Risikofaktoren weniger gravierend ein als noch zum Jahresanfang. Gleichwohl sehen immerhin jeweils 41 Prozent wesentliche Risiken beim Inlandsabsatz, den Arbeitskosten und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Nur noch jeder vierte Betrieb hält hingegen die Energie- und Rohstoffpreise für ein besonderes Entwicklungshemmnis. Bei der Finanzierung sind es sogar nur fünf Prozent. Wachsende Risikoeinschätzungen gibt es bei den Wechselkursen (25 Prozent) und beim Fachkräftemangel (21 Prozent).

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Pop-Oratorium „Luther“ in der Wagenhalle

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Zum 500. Reformationsjubiläum 2017 ist das Pop-Oratorium „Luther“ von Michael Kunze und Dieter Falk auf Deutschland-Tournee und begeistert das Publikum. Jetzt holen die Stadtwerke das kulturelle Highlight nach Remscheid. Erleben Sie das „Projekt der tausend Stimmen“ mit einzigartigen Solisten, einer Band, den Bergischen Symphonikern und einem stimmgewaltigen Chor aus Remscheidern an einem exklusiven Ort: in der Wagenhalle an der Neuenkamper Straße. Der Remscheider Kirchenmusikdirektor Christoph Spengler, der bereits in vielen großen Konzertsälen vor Zehntausenden von begeisterten Besuchern das Pop-Oratorium präsentierte, wird es dirigieren. Damit präsentiert der SR-Unternehmensverbund mit den Stadtwerken Remscheid, der EWR, der Park Service Remscheid und der H2O GmbH  zum sechzehnten Mal ein außergewöhnliches Musik-Event in  Remscheid.

Das Pop-Oratorium beginnt in der Wagenhalle der Stadtwerke Remscheid an der Neuenkamper Straße am Samstag, 16. September, um 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr). Eine Abendveranstaltung folgt um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). Auch in diesem Jahr stehen den Gästen wieder pro Veranstaltung rund 3.000 Sitzplätze zur Verfügung. Bei jeder Aufführung werden in der Pause in der Nebenhalle kostenlos Erfrischungsgetränke gereicht.

Erstmals werden von den Stadtwerken Remscheid für die beiden Veranstaltungen platzgebundene Tickets angeboten. Preiskategorie A: (Plätze in der Nähe der Bühne): 20 Euro für Strom- und/oder Gaskunden der EWR GmbH und 30 Euro für Nichtkunden. Preiskategorie B: (Plätze im hinteren Bereich): 10 Euro für Strom- und/oder Gaskunden der EWR GmbH und 20 Euro für Nichtkunden (alle Preise zzgl. der Vorverkaufsgebühr).  Am Dienstag, 23. Mai, beginnt der Vorverkauf für beide Veranstaltungen exklusiv an der Kasse des Teo Otto Theaters in Remscheid, damit vor allem die Remscheider Kunden die Möglichkeit haben, sich die besten Plätze zu sichern. Ab ca. Mitte Juni können dann auch Tickets online erworben werden. Um die günstigeren Preise für Strom- und/oder Gaskunden der EWR GmbH zu erhalten, reicht es aus, an der Vorverkaufskasse die EWR-PlusCard (Kundenkarte der EWR GmbH) vorzuzeigen. Wer keine Kundenkarte besitzt, zeigt einfach seine letzte Strom- und/oder Gasrechnung vor. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der EWR GmbH unter: www.ewr-gmbh.de.

Leider sind die Parkmöglichkeiten auf dem Gelände der Stadtwerke sehr begrenzt. Die Besucher werden daher gebeten, vorrangig den ÖPNV zu nutzen. Den Besuchern wird mit einem Sonderverkehr, der das Busangebot der Linie 654 zur Wagenhalle Neuenkamp ergänzt, die kostenlose Fahrmöglichkeit zum Pop-Oratorium geboten. Mit zusätzlichen Einsatzwagen wird der größte Teil des Remscheider Stadtgebietes sowie Teile Wermelskirchens abgedeckt. Für die Bereiche des Stadtgebietes, die durch die Ein­satzwagen nicht angefahren werden, sind für Besucher des Konzerts alle Linienfahrten der Stadtwerke Remscheid, die ab 12:30 Uhr an der Wagenhalle bzw. den Umsteigepunkten zu den Einsatzwagen ankommen, eben­falls zur Benutzung freigegeben. Somit haben praktisch alle Remscheider die Möglichkeit, kostenlos die Veranstaltung zu erreichen. Natürlich kom­men die Besucher nach dem Konzert ab „Wagenhalle“ auch wieder kos­tenlos nach Hause, denn es werden wiederum ausreichend Einsatzwagen bereitgestellt. Das Ticket für das Pop-Oratorium gilt auf den Fahrzeugen der Stadtwerke Remscheid als Fahrausweis für die Hin- und Rückfahrt zum/vom Konzert. Um den Gästen detaillierte Informationen über die Hin- und Rückfahrtmöglichkeiten zu bieten, werden ab 01.09.2017 in allen Bus­sen sowie im SR-MobilCenter am Friedrich-Ebert-Platz Handzettel mit dem Sonderbusfahrplan zum/vom Konzert ausgelegt, die dann auch auf der Internetseite der EWR GmbH zum Download bereitstehen.

16,3 Millionen Euro für Neubauten auf Tannenhof-Gelände

Die Evangelische Stiftung Tannenhof, Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie, investiert auf ihrem Gelände an der Remscheider Straße in Lüttringhausen in fünf neue Gebäude. Kostenpunkt: Mehr als 16 Millionen Euro. „Die Bauvorhaben werden zu einer Weiterentwicklung des Stadtteils beitragen“, waren sich auf der gestrigen Pressekonferenz Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Evangelischen Stiftung Tannenhof; und der Kaufmännische Direktor Dietmar Volk einig. Sie stellten der lokalen Presse gemeinsam mit Sieglinde Rühl-Schulz, die im Tannenhof den „Integrations-Wohnverbund“ leitet, das ehrgeizige Projekt vor, das im kommenden Jahr in mehreren Bereichen mit großem „Stühlerücken“ verbunden sein wird.

Das erste Projekt der Stiftung umfasst den Bau neuer Wohnstätten für 36 Menschen mit hohem Hilfebedarf (1:1). Zu den beiden neuen Häusern des „Integrations-Wohnverbund“ wird auch eine abgetrennte Wohngruppe mit vier so genannten Außentrainingsapartments mit eigenen Küchen gehören. Sie sind (befristet) für Menschen bestimmt, „die sich erst einmal an das „Lebern draußen gewöhnen müssen, bevor sie uns verlassen können“, so Sieglinde Rühl-Schulz. Die übrigen (größeren) Wohngruppen sind mit offenen Gemeinschaftsküchen geplant. Die beiden langgestreckten Neubauten mit Innenhöfen und Einzelzimmern nebst Nasszellen sollen auf dem inzwischen gesperrten Parkplatz hinter dem Verwaltungsgebäude entstehen, auf dem ein Bagger zurzeit den Asphalt entfernt. Aufenthaltsräume zur Beschäftigung tagsüber sind im Erdgeschoss des benachbarten „Brüderhauses“ vorgesehen.

Bisher sind die 36 Tannenhof-Bewohner, denen die Ärzte auf verschiedenen Gründen einen intensiven Betreuungsbedarf (meist über mehrere Jahre) attestiert haben, in kleineren Zwei-Bett-Zimmern untergebracht. „Diese Wohnverhältnisse sind nicht mehr zeitgemäß“, räumte Volk gestern ein. Bereits vor acht Jahren habe die Stiftung deshalb an Neubauten gedacht. Doch die Abstimmung der Pläne mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Zuschussgeber habe sich über acht Jahre hingezogen. Bis der LVR dann schließlich mit dem vorgeschlagenen Baugelände an der Remscheider Straße - „und nicht versteckt weiter hinten Richtung Landschaftsschutzgebiet“ (Volk) - einverstanden war.

Das bedeutet allerdings den Wegfall des dortigen Parkplatzes (P1) mit 80 Stellplätzen. Als Ersatz soll nahe der Zufahrt von der Erbschlöh-Straße aus (am künftigen Haupteingang zum Tannenhof-Gelände, in modular Bauweise (kurze Bauzeit) ein Parkhaus mit 283 Stellplätzen für Besucher und Mitarbeiter gebaut werden. Und gleich nebenan soll eine Sporthalle (Grafik links) für therapeutische Sportangebote entstehen, um nicht allein auf den Sportplatz angewiesen zu sein. Die neue Sporthalle sowie eine neue Wahlleistungsstation im Georg-Hafner-Haus nebenan stellen eine therapeutische Ergänzung für den Krankenhausbereich dar, so Dietmar Volk.

Das dritte Projekt umfasst - in enger Absprache mit dem Amt für Denkmalschutz -einen umfangreichen Umbau des Verwaltungsgebäudes. Volk: „Dabei werden bauliche Missstände beseitigt, sodass die Mitarbeiter der Stiftung künftig bessere Arbeitsbedingungen haben werden. Zudem entstehe ein barrierefreier Zugang und ein weiterer Fluchtweg“.

Die beiden Häuser für 36 Patienten sind mit 7,3 Millionen Euro veranschlag (LVR-Zuschuss: 3,4 Millionen), die Turnhalle mit vier Millionen, das Parkhaus mit drei Millionen und der Anbau an das Verwaltungsgebäude mit zwei und der Anbau an das Verwaltungsgebäude mit zwei Millionen Euro. Macht zusammen 16,3 Millionen Euro. Das Parkhaus soll im Mai 2018 fertiggestellt sein, der Wohnkomplex im Juli/August 2018, die Sporthalle und der Umbau im Georg-Hafner-Haus im Herbst 2018 und der Verwaltungsanbau im Oktober/November 2018.

Die Evangelische Stiftung Tannenhof wurde 1896 auf Anregung des Elberfelder Pfarrers und späteren Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Georg Wilhelm Hafner, gegründet. Über 1.200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten zurzeit in allen Bereichen für die medizinische und therapeutische sowie die allgemeine Versorgung, Pflege und Betreuung. Durchschnittlich 6.000 Patienten, überwiegend aus Wuppertal und Remscheid, werden pro Jahr mit allen Formen psychischer Erkrankungen in den Kliniken behandelt.

Als in RS noch viele Schornsteine für dicke Luft sorgten

Zählen Sie bitte mal nach: Es sind mindestens 25 Schornsteine, die vor gut 87 Jahren in der Remscheider Innenstadt für "dicke Luft" sorgten. Sie gehörten zum Industrie-Komplex zwischen Freiheitstraße und Rosenhügel. Damals war der Gelände noch in der Hand eines einzigen Unternehmens - dert Bergischen Stahl-Industrie (BSI). Die Luftaufnahme entstand im Jahre 1929.  (aus: “…aber die Jahre waren bestimmt nicht einfach. Remscheider Zeitzeugen berichten aus Kindheit und Jugend“. Von Gerd Selbach. Herausgegeben von der Volkshochschule der Stadt Remscheid 1985.)
Wie die Szenerie rund um den Remscheider Bahnhof "heute" (Juli 2011) aus gegenläufiger Perspektive aussieht, zeigt anschaulich das Luftbild, das Waterbölles-Leser Armin Gerhardts freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Steuerungsgruppe beim „fairen Frühstück“

Zum bundesweiten Weltladentag  hatte der F(l)air-Weltladen in Lüttringhausen die Steuerungsgruppe „FairTradeTown Remscheid“ zwecks besseren Kennenlernens zu einem „fairen Frühstück“ eingeladen. Er endete mit der Open Air-Vorführung des Trommelkurses. Es war ein reichhaltiges Frühstück mit überwiegend fairgehandelten oder regionalen Bio-Produkten. Volker Beckmann begrüßte die zahlreichen Besucher dazu herzlich und stellte Sophia Merrem vom Forum für Soziale Innovation (FSI) als neue Sprecherin der Steuerungsgruppe. Diese zeigte sich von der Fülle an neuen Ideen innerhalb der Gruppe begeistert und freute sich auf ein erfolgreiches Jahr 2017. Als Promotorin für den Fairen Handel im Bergischen Land  stärkt, vernetzt und unterstützt Sophia Merrem Institutionen, Kommunen und Kirchen in allen Bereichen des Fairen Handels.

Elke Ellenbeck vom Umweltamt der Stadt Remscheid, die sich schon seit der Agenda 21 um das Thema „Nachhaltigkeit“ kümmert, wünschte sich, dass die Bürger auch über das Engagement des Oberbürgermeisters erkennen, wie sehr Nachhaltigkeit und Fairer Handel die Allgemeinheit betreffen. Sascha von Gerishem möchte die Schulen und Unternehmen, die Remscheid durch Unterstützung des Fairen Handels den Weg zum „FairTradeTown“  ermöglichten, auf der Webseite www.fairstärker.de mehr als bisher in den Fokus setzen. Stephan Jasper, der als Ratsmitglied 2011 den von Jutta Velte und Fritz Beinersdorf in den Rat eingebrachten FairTradeTown-Antrag mitgetragen hatte, begleitet den F(l)air-Weltladen schon seit Jahren in seinem Bestreben um den Fairen Handel. Albrecht Franz, in der Steuerungsgruppe als Vertreter der CDU aktiv im Bereich Akquise, wies auf Hürden hin, wenn es darum gehe Handelsketten zur Unterstützung zu bewegen: „Nur Hartnäckigkeit und Ausdauer kann zu verbindlichen Auskünften oder Bekenntnisse führen!“ Nico Falkenberg, in der Steuerungsgruppe der Vertreter der SPD Remscheid, betonte, es dürfe nicht bei Lippenbekenntnissen für Fairen Handel bleiben. Deshalb müsse die Steuerungsgruppe die Schnittstelle sein zwischen ehrenamtlichem Engagement auf der einen und Verwaltung und Politik auf der anderen Seite.

Trotz des schulfreien Samstagvormittages waren einige Schüler der Albert-Schweitzer-Realschule (mit Lehrerin Anna Pietzryk) und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (mit Lehrer Malte Hensler) beim Weltladentag dabei – auch sie ein aktiver Teil des „FairTradeTown Remscheid“-Projektes. Das Röntgen-Gymnasium, das bereits zertifizierte FairTradeSchule ist, und das Leibniz-Gymnasium hatten sich aufgrund interner Termine entschuldigen lassen. Die Schüler verkaufen etwa fairgehandelte Süßigkeiten im Schulkiosk, sorgen aber auch dafür, dass der Kaffeedurst des Lehrerkollegiums durch fairen Kaffee gestillt wird. Gemein ist allen Schüler/innen, dass sie Fairen Handel aktiv unterstützen und dahinter stehen, um das Leben für die Kinder und deren Familien in den Produktionsländern nachhaltig zu verbessern.

Gemeinsam mit dem Vorstand des F(l)air-Weltladens hat die Steuerungsgruppe die Bundestagskandidaten in den F(l)air-Weltladen, Gertenbachstraße 17, in Lüttringhausen eingeladen, um drei zentrale Visionen des Fairen Handels zu besprechen: Bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt, faire Arbeitsbedingungen weltweit und menschwürdiger Umgang. Zugesagt haben bereits Adrian Scheffels (Die Linke) für den 10. Juni ab 11 Uhr, Ingo Schäfer (SPD) für den 17. Juni ab 11 Uhr, Jürgen Haardt (CDU) für den 24. Juni ab 12:30 Uhr und Ilka Bremer (Grüne) für den 1. Juli ab 11 Uhr. Der Weltladentag klang rhythmisch aus, als Trommellehrer Thomas Bräutigam mit seinem Trommelkurs aus Einheimischen und Geflüchteten einen Einblick in Integrationsarbeit durch Musik gab. Merke: Rhythmus ist eine universelle Sprache, die keiner Worte bedarf. (Sascha von Gerishem)

Mit erneuerbaren Energien auf Wachstumskurs

Pressemitteilung der Vaillant Group

Der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant Group hat gestern auf seiner digitalen Jahrespressekonferenz Unternehmenszahlen für das Jahr 2016 und einen Ausblick auf das erste Quartal 2017 präsentiert. Die Umsatzerlöse im Jahr 2016 lagen mit 2,403 Mrd. Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Damit kompensierte das Remscheider Familienunternehmen nicht nur den allgemein rückläufigen Markttrend in der europäischen Heiztechnikbranche, sondern auch die deutliche Abwertung mehrerer bedeutender Landeswährungen gegenüber dem Euro. Währungskursbereinigt übertrafen die Umsatzerlöse das Vorjahr um 3,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich im Jahresvergleich deutlich um 15,8 Prozent auf 215 Mio. Euro.

Auch der Start ins Jahr 2017 verlief für die Vaillant Group erfolgreich. Im ersten Quartal des Jahres setzte sich das Wachstum weiter fort; insbesondere mit zweistelligen Umsatz-steigerungen in China und der Türkei. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir moderates Wachstum bei Umsatz und Er-gebnis“, so Vaillant Group CEO Dr. Carsten Voigtländer. Wie die Geschäftsführung des Unternehmens hervorhob, befindet sich die Heiztechnikbranche in einem grundlegenden Wandel. Künftig werden Technologien auf Basis erneuerbarer Energien, digitale Produkte und Dienstleistungen sowie globale Wachstumsmärkte außerhalb Europas noch stärker im Fokus stehen. Diese Entwicklung spiegelt die strategische Ausrichtung der Vaillant Group wider.

Der wichtigste Absatzmarkt des Unternehmens außerhalb Europas ist China. Der Umsatz in der Volksrepublik stieg gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent, währungskursbereinigt sogar um 33 Prozent. Seit 2011 verzeichnet die Vaillant Group in China jährlich Wachstumsraten auf zweistelligem Niveau. Mittlerweile ist das Unternehmen landesweit an 28 Standorten vertreten und ist in mehr als 2.000 Showrooms präsent. Damit ist die Vaillant Group der präsenteste europäische Heiztechnikanbieter in China.

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