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Fliegenplage? Bezirksregierung kündigt Kontrollen an

Anwohner der Straßen Auf’m Heidchen und Anher sind sauer, wie Bezirksbürgermeister Stefan Grote am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd berichtete, beginnend mit „Jetzt wird es ein bisschen eklig!“ Widerlicher Gestank und unzähliger Fliegen machen in der kleinen Siedlung, die im Osten an das Gelände der Berufsfeuerwehr und das Gewerbegebiet Auf dem Knapp angrenzt, ein gemütliches Grillen im Freien unmöglich, so Grote. Dem Waterbölles bestätigte das gestern Anwohnerin Ina Lorenzen-Markus: „Vor allem bei Ostwind sind Gestank und Fliegen unerträglich!“

Entwickelt sich im Gewerbegebiet Überfeld gerade ein neuer Absatzmarkt für Produzenten von Fliegengittern? Die Berufsfeuerwehr Remscheid hat schon welche gekauft und an den Fenstern der Küche und einiger Büros angebracht. Es sind grün-schwarze Fliegen, die auf diese Weise draußen gehalten werden sollen. Woher sie kommen? Da wollte sich gestern auf Anfrage des Waterbölles Ulrich Schnell, der Leiter des Rettungsdienstes, nicht festlegen.  Der Abschleppdienst Sassenhausen gegenüber hat sich ebenfalls Fliegengitter angeschafft. Und Geschäftsführer Andreas Sattelmaier macht dort den Fliegen auch persönlich den Garaus, wo er sie erwischen kann. Auch im Garten seines Hauses Auf’m Heidchen. Der RGA zitiert den Grillfreund heute mit dem Satz „Jeder Wurstzipfel wird in wenigen Minuten von grün-schwarzen Fliegen besetzt!“

Im Verdacht, der Urheber einer lästigen Fliegenplage zu sein, steht eine Firma in der Nachbarschaft, die Reconcept Peters GmbH & Co. KG, Auf dem Knapp 12 - 14. Die Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft  hat die Gebäude der früheren RGA-Drucketrei übernommen, die zum 31. Dezember 2011 hatte schließen müssen. Auf ihrer Homepage wirbt das Recycling-mit mehr als 75 Jahren Erfahrung im Bereich Entsorgung und Verwertung von Altpapier und bietet „eine kompetente, individuelle und natürlich zertifizierte Rundumbetreuung bei allen Anforderungen für jegliche Aufgaben“ an. Nicht ausgeschlossen, dass jetzt auch noch Fachwissen  in Sachen Schädlingsbekämpfung hinzukommen muss. Wenngleich Reconcept-Geschäftsführer Rald Nawarotzki von einem Problem mit Fliegen nichts wissen wollte. „Schon mal sei eine Kontrolle durch die Bezirksregierung nach Anwohnerbeschweren im Sande verlaufen, zitiert ihn die BM.

Wie Ulrich Schnell äußerte sich auch Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann eher zurückhaltend auf die Frage, wo die Fliegen aus den Larven schlüpfen. Dem RGA sagte Beckmann: „Dass das Unternehmen damit gar nichts zu tun hat, möchte ich bezweifeln“. Immerhin lagen ihm Videoaufnahmen vor, die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (nach Beschwerden von Anwohnern über Gestank und Fliegen) auf dem Gelände von Reconcept gemacht hatten und die eine „massive Fliegensammlung“ zeigen. So Sebastian Hörter vom städtischen Umweltamt, an den das Ordnungsamt zwischenzeitlich die Angelegenheit zuständigkeitshalber weitergegeben hat.

Jetzt kümmert sich auch die für Abfallwirtschaft und Immissionsschutz zuständige Genehmigungsbehörde, die Bezirksregierung in Düsseldorf, um den Fall. Dort riefen gestern die Lokalredaktionen von RGA und Bergischer Morgenpost an. Und auch der Waterbölles. Dazu der RGA heute: Die Bezirksregierung sei für eine Stellungnahme nicht zu erreichen gewesen. BM-Redakteur Henning Röser landete bei Dr. Knut Beisheim vom Dezernat für Abfallwirtschaft. Der Waterbölles hatte die Telefonnummer eines Sachbearbeiters. Der verwies pflichtgemäß an die Pressestelle, und die bat um schriftliche Stellungnahme per E-Mail, was dann auch geschah. Dr. Knut Beisheim dagegen beantworte die Fragen des BM-Kollegen spontan, offenbar in der Annahme, es mit einem Beschwerdeführer aus der Bürgerschaft zu tun zu haben, wie heute aus der irritierten Pressestelle der Behörde verlautete. Man habe die Firma veranlasst Fliegenfallen aufzustellen und werde „in den kommenden zwei Monaten zweimal in der Woche einen Abstecher nach Remscheid machen, um nach dem Rechten zu schauen“, ist heute in der BM zu lesen.

Beim Waterbölles ging soeben (11.29 Uhr) die Antwort der Bezirksregierung Düsseldorf auf die gestrige Anfrage ein. Zitat: „Aufgrund einer Nachbarbeschwerde über Fliegen und Gerüche, ausgehend von der Firma Reconcept Peters GmbH, wurde die Anlage am 14. Juni durch Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Bezirksregierung Düsseldorf unangekündigt besichtigt. Dabei konnte auf dem Anlagengelände kein übermäßiger Fliegenbestand festgestellt werden. Auch ein starker Geruch war zu diesem Zeitpunkt nicht wahrnehmbar. Vorsorglich wurde mit der Anlagenbetreiberin vereinbart zusätzliche Fliegenfallen aufzustellen. Die veranlasste Maßnahme wird in den nächsten Wochen immer wieder durch die Bezirksregierung Düsseldorf überprüft. Das weitere Vorgehen hängt dann von der sich dabei darstellenden Situation ab.
In der Genehmigung der Firma ist festgelegt, dass die von der Anlage ausgehenden Gerüche im umliegenden Gewerbegebiet 7,5 Prozent der Jahresstunden nicht überschreiten darf. Daneben dürfen die von der Anlage ausgehenden Gerüche in den zu Wohnzwecken genutzten Gebieten zwei Prozent der Jahresstunden nicht überschritten werde. Grundlage hierfür ist die Verwaltungsvorschrift zum BImSchG Geruchs-Immissionsrichtlinie – GIRL.“

Waterbölles: Bleibt die Frage, was den Anwohnern Prozentangaben helfen könnten, wenn ihnen ihr Grillvergnügen weiterhin durch Gestank und Fliegen verleidet wird.

Ideen zur Revitalisierung der Innenstadt sammeln

‚Bürgerwerkstatt‘ verriet: Es gibt noch viel zu tun“, titelte der Waterbölles am 7. April. Tags zuvor hatte im Vaßbender-Saal am Markt Bernd Strey auf Schwachpunkte im gegenwärtigen Bild der Remscheider Innenstadt hingewiesen. Er ist Geschäftsführer der Architektengruppe „STADTRAUM“ aus Düsseldorf, die die Stadt beauftragt hat, das Stadtbild zu analysieren und Vorschläge zur Aufwertung von Grünflächen, Straßen und Plätzen zu machen, auch zur Förderung von Einzelhandel und Gastronomie. Konkret: Bis zum Herbst soll ein Gestaltungshandbuch für Einzelhandel und Gastronomie vorliegen, das Remscheid zu einem „neue Zentrum“ verhelfen soll – lebendiger und attraktiver für Bewohner, Händler und Besucher. , attraktiver für alle Nutzergruppen wie Händler, Bewohner und Besucher. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz sieht die bauliche Umgestaltung der Innenstadt über einen längeren Zeitraum als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Das betonte er auch gestern bei einer Pressekonferenz im neuen Büro des Innenstadtmanagement im ehemaligen „Radio Kappen“-Ladenlokal, Markt 13. Dort hatten gestern Innenstadtmanager Jonas Reimann (Tel. 0151/15616833, E-Mail reimann@stadt-handel.de) vom Büro „Stadt+Handel“ aus Dortmund und Quartiersarchitekt Christian Wlost (Tel: 0176/55619520, E-Mail wlost@post-welters.de">wlost@post-welters.de) vom Architektenbüro „Post+Welters“, ebenfalls Dortmund, ihren ersten Präsenztag als Ansprechpartner für alle Bürger mit eigenen Ideen und für ratssuchende Hausbesitzer, die auf staatliche Zuschüsse für ihre Modernisierungspläne hoffen.

Da käme übrigens einiges in Betracht bei NRW-Bestandsinvestitionen, Energieeffizienz und Maßnahmen zur Barrierefreiheit als da wären KFW 430 (energieeffizientes Sanieren), KFW 455 (altengerechtes Umbauen), Haus- und Hofflächenprogramm (Zuschuss bis zu max. 40 Prozent der Kosten, bis zu 24 Euro pro Quadratmeter umgestalteter Fläche). Das erfordert es von den beiden Ratgebern, häufig „außer Haus“ zu sein. Der Grund dafür ist ein ganz praktischer: Die Immobilien entlang der Alleestraße, Bei den Häusern selbst, meist aus den 1950er und 1960er Jahren, für (hoffentlich rege) Beratung erbeten werden, müssen dann genau in Augenschein genommen werden. Vor allem, wenn für die vorgesehenen Maßnahmen Zuschüsse winken, zum Beispiel bei der farbliche Gestaltung von Fassaden, Fenstern, Fensterläden, Türen, Balkonen, Mauern und weiteren Gebäudeteilen sowie Vorarbeiten

  • Das Signet des neuen Innenstadtmanagements.Einbau, Rückbau oder Wiederherstellung von Vor-/Regenschutz-dächern, Kragplatten und Pergolen
  • Reparatur oder Erneuerung von Hauszugängen, Stufen, Treppen, Geländern, Fensterbänken
  • Austausch von Schaufensteranlagen sowie notwendiger vorbereitender Maßnahmen
  • Rückbau störender Werbeanlagen.

Die ersten Beratungsgespräche habe er bereits hinter sich, berichtete gestern Christian Wlost. Gemeinsam mit Jonas Reimann wird er künftig jeden Mittwoch im Projektbüro am Markt Ratssuchenden  von 9:30 bis15:30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung (i.d.R. Mo-Fr., 9 -17 Uhr) zur Verfügung stehen, voraussichtlich bis Anfang 2020. Beide freuen sich über die gute Zugänglichkeit und die Transparenz des Büros. „An dieser zentralen Stelle können wir uns konstruktiv mit Bürgerinnen und Bürgern austauschen sowie Ideen zur Innenstadtentwicklung sammeln.“ Innenstadtmanager Jonas Reimann versteht sich als Schnittstelle zwischen Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümern, Kunden, Innenstadtbesuchern, der Bewohnerschaft sowie der Fachverwaltung und Politik. Folglich nimmt er auch an den Sitzungen der „Lenkungsgruppe“ teil, die die vorgibt, was die Planer unter „Revitalisierung der Innenstadt“ verstehen sollen. Um auch die Öffentlichkeit am Prozess teilhaben zu lassen, soll Reimann Beteiligungsveranstaltungen organisieren.

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Haltestellenmonitore für Besucher des Allee-Centers

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit Kurzem hängen im Erd- und Untergeschoss des Allee-Centers jeweils in Richtung Ausgang zur Haltestelle Allee-Center zwei Monitore, die den Besuchern des Centers die Abfahrtszeiten aller Buslinien in Echtzeit anzeigen, die von dieser Haltestelle abfahren. Dank der neuen dynamischen und webbasierten Haltestellenmonitore haben Besucher des Allee-Centers, die mit dem Bus Ihre Einkäufe erledigen – und das sind durchschnittlich ca. 10.000 Besucher am Tag, jetzt die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt noch besser zu planen. Mit den Haltestellenmonitoren bieten das Allee-Center und der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid ein zusätzliches Service-Angebot für Ihre Kunden an, die jetzt länger im Center verweilen können und somit unnötige Wartezeiten an der Haltestelle vermeiden.

Die webbasierte Anwendung gibt es aber auch für mobile Endgeräte, wie einem Tablet oder Smartphone, unterwegs als informativer Wegbegleiter oder dem PC zu Hause. Der Haltestellenmonitor lässt sich dabei individuell nach den eigenen Bedürfnissen gestalten und zeigt die Abfahrtszeiten an der Wunschhaltestelle in Echtzeit an. Der Haltestellenmonitor kann für jede beliebige Haltestelle im VRR, die gewünschten Verkehrsmittel, bestimmte Linien oder die Fahrtrichtung konfiguriert werden. Mehr Infos dazu finden Interessierte unter www.stadtwerke-remscheid.de.

Peter Heinze aus Hilden soll Baudezernent werden

In der Nachfolge von Referatsleiter Robin Denstorff, der nach gerade mal 21 Monaten zur Stadt nach Münster wechselte, soll der parteilose Peter Heinze (48), bisher Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Hilden, in das erneut geschaffene Amt des Baudezernent der Stadt Remscheid gewählt werden. Das berichtet die Bergische Morgenpost in ihrer heutigen Ausgabe, gestützt auf Informationen aus Hilden. Die Wahl des studierten Stadtplaners sei für die letzte Ratssitzung vor der Sommerpause (6. Juli) vorgesehen. Bevor Heinze vor acht Jahren (2009) nach Hilden kam, um sich um die Wirtschaftsförderung zu kümmern – ihm wird hier erfolgreiche Arbeit attestiert –,  stand er zehn Jahre lang als Wirtschaftsförderer und Stadtplaner in den Diensten der Stadt Willich.

Gewählt werden Beigeordnete für acht Jahre. Der frühere Baudezernent der Stadt Remscheid war Helmut Kennepohl. Danach hatten in kurzer Folge Sigrid Burkhart und Robin Denstorff als Angestellte die Führung der Baubehörde übernommen. Jetzt soll es wieder ein Wahlbeamter werden (Amtszeit acht Jahre) – wohl auch, um wieder für mehr Kontinuität zu sorgen...

Rund um die Uhr für die Bürger im Einsatz

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit vielen Jahrzehnten sorgen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Energie und Mobilität und damit gleichzeitig für ein hohes Maß an Lebensqualität. Anlässlich des Tags der Daseinsvorsorge am 23. Juni möchte der Stadtwerke Remscheid-Unternehmensverbund verdeutlichen, welche Anstrengungen, Engagement und Innovationen täglich an 24 Stunden pro Tag erbracht werden. Der tatkräftige Einsatz an 24 Stunden pro Tag und an 365 Tagen im Jahr garantiert Strom, Gas, Wasser, Wärme und Mobilität für die Remscheider Bürger.

Versorgungssicherheit. Erste und wichtigste Aufgabe eines Energiedienstleisters ist und bleibt die sichere, kontinuierliche und zuverlässige Versorgung der Bürger mit Strom, Gas und Wasser. Die EWR verfügt über ein Stromnetz von 1.251 km, ein Gasnetz von 381 km, Trinkwasserleitungen von 462 km Länge, 529 km Breitband- und sonstige Datenleitungen sowie Leitungen für die Straßen-beleuchtung von 436 km. Für den Betrieb, die Wartung, die Erneuerung und für den Ausbau dieser Netze sind erhebliche finanzielle Mittel sowie kontinuierliche Investitionen erforderlich. Nur ein modernes und intaktes Netz garantiert eine tägliche und störungsfreie Versorgungssicherheit. In 2017 sind Investitionen von über 6 Mio. Euro in unsere Netz- und Anlageninfrastruktur vorgesehen. „Dreh- und Angelpunkt sowie unser höchstes Gut sind und bleibt unsere Infrastruktur. Das sind – Hausanschlüsse nicht mitgerechnet – bezogen auf alle Sparten über 3.000 km Leitungsnetze. Aneinander gereiht entspricht das einer Fahrtstrecke von Remscheid nach Ankara in der Türkei. Unsere Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfasernetze bilden das Rückgrat einer modernen und leistungsfähigen Versorgungssicherheit für die Remscheider Bürger sowie für die Industrie- und Gewerbe-kunden hier vor Ort. Daher ist es wichtig, diese Versorgungsleitungen ziel-gerichtet zu warten und instand zu halten. Mit neuen Technologien sowie einer kosteneffizienten Zielnetzplanung optimieren wir unsere Netze und sorgen für deren bedarfsgerechte Weiterentwicklung. Seit Jahrzehnten garantieren unsere Monteure und Techniker mit ihrem Fachwissen und ihrem Know-how ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit“, betont Herr Hans-Peter Meinecke, Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWR GmbH.

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Gülle: Landwirt muss Schadenersatz leisten

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Das Oberlandesgericht Hamm hat heute das Grundurteil des Landgerichts Hagen im Verfahren um die Gülleverschmutzung der Neyetalsperre vor zwei Jahren bestätigt. In dem Schadensersatzprozess, den die EWR GmbH wegen der Gülleverschmutzung der Neyetalsperre in 2015 gegen einen Landwirt aus dem Oberbergischen führt, fand heute der Verhandlungstermin vor dem Oberlandesgericht Hamm statt. Dem Landwirt wird vorgeworfen, die Neye-Talsperre durch Einleitung von Gülle massiv geschädigt zu haben. Verhandlungsgegenstand war die von dem in erster Instanz unterlegenen Landwirt ei‎ngelegte Berufung. Das Oberlandesgericht Hamm bestätigte das vom Landgericht Hagen erlassene Grundurteil und empfahl dem Beklagten, die Berufung zurückzunehmen. Dieser Empfehlung ist der Landwirt gefolgt, so dass nun rechtskräftig feststeht, dass er zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet ist. Dieses Ergebnis bestätigt die von der EWR vorgetragene Haltung gegenüber dem verantwortlichen Landwirt und ist auch aus Verbrauchersicht positiv zu bewerten. Über die Höhe des zu zahlenden Schadensersatzes wird nun das Landgericht Hagen entscheiden. Ein Termin steht noch nicht fest. (Prof. Dr. Hoffmann)

Markenkommunikation für Kleinunternehmer

Pressemitteilung der IHK

Auch für Kleinunternehmer ist eine gezielte Markenkommunikation ein wichtiges Werbemittel, um sich von Mitbewerbern abzusetzen und sich den Kunden zu präsentieren. Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) bietet deshalb am 27. Juni ein Seminar zu diesem Thema an. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der IHK-Hauptgeschäftsstelle Wuppertal am Heinrich-Kamp-Platz 2. Referent Oliver Maikranz, oundmdesign, wird die Grundlagen einer erfolgreichen Außendarstellung vermitteln. Dabei geht er auf die verschieden Werbemedien (online wie offline) und ihren gezielten Einsatz ein. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Klein. Bergisch. Gut.“, die bereits seit 2014 angeboten wird. Ziel ist es, den Unternehmern nützliche Informationen aus verschiedenen unternehmensrelevanten Bereichen zu vermitteln. Darüber hinaus sollen der Erfahrungsaustausch untereinander und das Knüpfen von Kontakten ermöglicht werden. Im zweiten Halbjahr 2017 sind noch zwei weitere Veranstaltungen geplant. Darin geht es um „Diversity - Vorteil durch Unterschiedlichkeit“ (7. September) und „Pflege als Zukunftsthema in Unternehmen“ (12. Dezember). Die Veranstaltungen richten sich an alle interessierten bergischen Kleinunternehmen. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon: 0202 2490-501 (Sofia Ernst), E-Mail: s.ernst@wuppertal.ihk.de">s.ernst@wuppertal.ihk.de oder online unter www.wuppertal.ihk24.de, Dokumenten-Nummer 18196728.

Werkzeugindustrie gegen EU-Nickelverbot

Pressemitteilung des Fachverbandes Werkzeugindustrie (FWI)

In einer mehrseitigen Stellungnahme hat sich der FWI Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) gegen drohende Einschränkung der Verwendung von Nickel für Handwerkzeuge ausgesprochen. Der FWI reagiert damit auf ein Vorhaben der Europäischen Chemikalienagentur ECHA, die bislang nur für Schmuck geltenden Einschränkungen der Nickelabgabe u. a. auf Handwerkzeuge auszuweiten. Ziel der ECHA ist dabei die Eindämmung von Nickelallergien. Dem FWI sind jedoch keine Fälle bekannt, in denen der Kontakt mit Handwerkzeugen eine solche Allergie ausgelöst hätte. Dies wird auch von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall bestätigt. Die drohende Einschränkung der Verwendung von Nickel bei Handwerkzeugen wäre daher aus Sicht des FWI unverhältnismäßig.

Der FWI und andere betroffene Verbände kritisieren auch das Vorgehen der ECHA. Diese versucht, die Einschränkung auf dem Wege einer Leitlinie durchzusetzen, die aus rein formaler Sicht keinen Gesetzescharakter hat. Daher wurde seitens der ECHA keine umfangreiche Untersuchung der ökonomischen Auswirkungen einer solchen Einschränkung vorgenommen, die bei einer gesetzlichen Regelung innerhalb der europäischen REACH-Verordnung vorgeschrieben ist. In der Praxis hätte eine Leitlinie, die als Handlungsanleitung für die Vollzugsbehörden dienen soll, jedoch dieselben Auswirkungen wie eine gesetzliche Regelung, da auf dieser Grundlage Marktverbote für Produkte ausgesprochen werden können. Der FWI wird im Schulterschluss mit weiteren betroffenen Verbänden auch im weiteren Verlauf des Verfahrens die Interessen der Werkzeughersteller vertreten. Aufgrund der enormen ökonomischen und technologischen Auswirkungen der geplanten Nickel- Restriktion auf die Unternehmen der Werkzeugindustrie schließen die betroffenen Verbände auch eine Klage gegen die ECHA als letztes Mittel nicht aus. tschen Werkzeugherstellern, die Gestaltung eines fairen Wettbewerbs sowie die Stärkung des Produktionsstandortes Deutschland sind vorrangige Ziele des Verbands. Darüber hinaus gibt es 50 außerordentliche Mitglieder im FWI. Sie sind z. T. Industrieunternehmen mit Nähe zum Werkzeug und dessen Vertriebswegen aber auch Dienstleister und ausländische Unternehmen zählen hierzu. Der FWI hat Kooperationen mit sechs weiteren Fachverbänden geschmiedet. Hersteller von Technischen Bürsten und von Holzschrauben sind ebenfalls Mitglieder im FWI. Hinweis: Um die Neutralität Ihrer Berichterstattung zu gewährleisten, bitten wir Sie darum, nicht ohne Rücksprache mit uns Produktfotos als Illustration Ihrer Beiträge zu verwenden. Kontakt: Rainer Langelüddecke, Geschäftsführer FWI Elberfelder Str. 77 42853 Remscheid Postfach 10 03 62 42803 Remscheid Telefon: 02191 438-21 Telefax: 02191 438-79 E-mail: fwi@werkzeug.org www.werkzeug.org www.werkzeugnachrichten.de www.deutscheswerkzeug.de www.werkzeugsicherheit.de

Offene Sprechstunde und Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 18. Juni, von 14 bis 18 Uhr zur Berufsberatung in Remscheid, Solingen  oder Wuppertal kommen. In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen. „Alle Jugendlichen, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Stefanie Petrick von der Berufsberatung in Wuppertal. „Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht“.

Wer die offene Sprechstunde und den Bewerbungsmappencheck für Jugendliche nutzen möchte, kann sich am Empfang in Remscheid, Solingen oder Wuppertal melden. Die Anschriften lauten:
  • Agentur für Arbeit Remscheid, Bismarckstr. 8
  • Agentur für Arbeit Solingen, Kamper Str. 35
  • Agentur für Arbeit Wuppertal, Hünefeldstr. 3-17.

„Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Stefanie Petrick. „Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“. Bei Fragen zu der Veranstaltung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ Wuppertal unter 0202 2828-460 zur Verfügung. (Petra Sommer-Trakalas)

Bestelltes Eis muss Foto der Karte nicht entsprechen

Sommerzeit ist Eiszeit. Leckere! Aber auch die Zeit für Überraschungen. Denn der Amaretto-Becker im bevorzugten Eiscafé ist auf der Speise-/Eiskarte zwar von zwölf kleinen Gebäckkügelchen ("Amarettini") gekrönt, aber das will nichts heißen. Es können durchaus auch nur drei sein. Denn der Inhaber des Eiscafés ist nicht verpflichtet, exakt das zu liefern, was auf der Karte steht. Die enthält – übrigens auch in Restaurants und Gaststätten –  rechtlich gesehen kein konkretes Angebot, sondern lediglich die Offerte gegenüber dem Gast, eine Bestellung abzugeben zu können. Lydia Schwertner von der Remscheider Verbraucherberatungsstelle: „Der Gastwirt nimmt ein solches Angebot abhängig davon an, ob die bestellten Speisen und Getränke vorrätig sind oder nicht. Damit ist der Gastwirt nicht zwingend gebunden, genau das zu leisten, was abgebildet ist.“ Einzige Ausnahme: Wenn der Verbraucher bei der Bestellung gesagt hat, dass er das auf der Karte abgebildete Eis haben genauso haben möchte, und er bekommt dann ein viel kleineres oder ein völlig anderes Eis, kann er das verweigern, weil vertraglich etwas anderes vereinbart war.

Im Einzelfall kann sich auch die Frage nach irreführender Werbung stellen und ob es sich um einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht nach dem UWG handelt. Schwertner: „Diese Verstöße können dann von gewerblichen Verbänden, Konkurrenten des Händlers oder der Verbraucherzentrale verfolgt werden. Der einzelne Verbraucher hat in der aktuellen Situation jedoch nichts davon!“