
Autos für den ganz großen wie für den kleinen Geldbeutel gab es am Samstag auf der Alleestraße zu besichtigen; Probefahrten mussten bis zum Ende der „Motorshow 2012“ warten. Einzige Ausnahme: Bobbycars und Modellautos. Erstere waren ausschließlich für den Nachwuchs reserviert. Und die Mini-Boliden, für die am Markt ein kleiner Rundparcours angelegt worden war, interessierten Jung und Alt gleichermaßen. Der Spaßfaktor spielte auch bei dem „Ei auf drei Rädern“ (Foto unten rechts) eine Rolle; das kleine Elektroauto eines französischen Herstellers hatten gleich zwei Aussteller im Angebot.
Alle Werbeeinnahmen kommen gemeinnützigen Institutionen in Remscheid zugute.
„Alter Güterbahnhof Lennep darf Gewerbegebiet werden“, titelte der Waterbölles am 30. März, nachdem die Stadtverwaltung im Haupt- und Finanzausschuss über einen entsprechenden Bescheid der Bezirksregierung berichtet hatte. Hans Gerd Sonnenschein damals: „Spätestens Ende 2013 werden wir interessierten Unternehmen die erschlossenen Bauflächen anbieten können. Das ist gut für die heimische Wirtschaft!“ Damit dieser Terminplan eingehalten werden kann, ist noch viel zu tun. Beispielsweise muss die alte, seit Jahren leerstehende Güterhalle gegenüber dem neuen Bahnhof Lennep und dem früheren RWE-Verwaltungsgebäude abgerissen werden. Die Kosten des Abrisses beziffert die Verwaltung mit 110.000 Euro. Das geht aus einer Vorlage für die Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 23. Mai hervor. Ohne Abriss kein baureifes Grundstück, ist dort zu lesen.
Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG
Bis zu 13.500 Euro für die Vereinskasse winken sozial engagierten Vereinen, die sich mit ihrem Projekt beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ bewerben. Auch die Volksbank Remscheid-Solingen eG richtet den Wettbewerb für Vereine in der Region in diesem Jahr wieder auf und freut sich auf viele Teilnehmer, die sich mit tollen Projekten aus Schwerpunktbereichen wie Integration, Barrierefreiheit oder Kinder und Jugend bewerben. Dieses Mal startete die Volksbank mit einer Auftaktveranstaltung für Jury und Vereine in den regionalen Wettbewerb. Jens-Henrik Hübner, Marketingleiter der Volksbank Remscheid-Solingen eG, hofft, dass so noch mehr Vereine als sonst erreicht werden können: „Wir möchten die Teilnehmerzahl für das Bergische Land erhöhen und zeigen, dass der Wettbewerb ‚Sterne des Sports‘ lebt.“ Als Schirmherrin konnte die Volksbank Remscheid-Solingen eG die zweifache Olympia-Siegerin im Schwimmen, Rica Reinisch, gewinnen: „Ich fand das so klasse, dass ich unbedingt teilhaben wollte. Als Sportlerin weiß ich weiß, wie wichtig Vereinsarbeit ist!“
Jens-Henrik Hübner erklärte den Vereinen bei der Veranstaltung das Vorgehen und alles weitere Wissenswerte zu dem Wettbewerb. Mit zehn unterschiedlichen Schwerpunktthemen sind die Teilnahmemöglichkeiten für die Vereine vielseitig: „Also zögern Sie nicht, bewerben Sie nicht, machen Sie mit“, ermunterte Jens-Henrik Hübner die Vereine. Um möglichst viele Vereine erreichen zu können, nutzt die Volksbank in diesem Jahr zusätzlich die neuen Medien: Auf der Facebookseite „Sterne des Sports Bergischland“ können sich die Vereine austauschen, die Bewerbungsunterlagen downloaden und erfahren alle News und nützliche Bewerbungstipps rund um den Wettbewerb.
„Fall für die Beschwerdekommission: 20 Parkplätze weg“, titelte der Waterbölles am 10. Mai. Ein Angestellter eines Unternehmens, das im Industriegebiet „Überfeld" ansässig ist, hatte sich an das mit Ratsmitgliedern besetzte Gremium gewandt, weil er mit dem Anfang des Jahres auf der Straße „Auf dem Knapp“ im Industriegebiet Ueberfeld (gegenüber der Firma „apuso“) nicht einverstanden ist. Vergangenen Mittwoch befasste sich die Kommission nicht nur mit dieser Eingabe, sondern auch noch mit einer zweiten zum gleichen Thema. Denn den Waterbölles hatte auch „apuso“-Chef Roland Klaiss gelesen, wie er der Stadt am 11. Mai schrieb: „In einem Artikel der Remscheider Internet-Zeitung ‚Waterboelles.de’ lasen wir, dass dieses Thema … auf der Tagesordnung des städtischen Beschwerdeausschusses steht. Wir … bitten um Weiterleitung dieses Schreibens an den die Beschwerdekommission.“
Darin erinnert Klaiss daran, dass die Stadt im Frühjahr vergangenen Jahres gegenüber seiner Firma ein absolutes Halteverbot eingerichtet hatte, nachdem bei Schneeglätte im Winter schwere Lkw an der Steigung hängen geblieben und wegen parkender Fahrzeuge den Gegenverkehr blockiert hatten. Bei den Halteverbotsschilder handelte es sich um solche, die bei entsprechender Wetterlage aufgeklappt werden konnten. Klaiss: „Eine Blockierung der Straße durch Lkw bei Eisglätte war dadurch zwar auch nicht zu vermeiden, dafür bräuchte es vielmehr den rechtzeitigen Einsatz bzw. die Weiterfahrt der städtischen Streuwagen über den Anschluss des Feuerwehrgeländes hinaus. Die nur im Bedarfsfall aufklappbaren Halteverbotsschilder waren aber eine vernünftige und nachvollziehbare Regelung zur Verbesserung des Verkehrsflusses bei Schnee und Eis.“ Nachdem die Klappschilder durch feste Schilder ersetzt worden waren, habe er sich im Rathaus nach dem Grund erkundigt. „Wir erhielten die schnippische Mitteilung, es sei ja nicht Aufgabe der Stadt, für uns genügend Parkplätze zur Verfügung zu stellen.“ Als dann die ersten Knöllchen verteilt worden waren, habe die Firma drei Kundendienstfahrzeuge im Zweigbetrieb in Wetter angemeldet und stationiert. Klaiss: „Als Folge davon entgeht der Stadt natürlich ein Anteil der von uns zu zahlenden Gewerbesteuer.“
Durch das ganzjährige absolute Parkverbot habe sich die Verkehrssituation in diesem steilen Teil der Industriestraße verschlechtert, meint der Unternehmer in seiner Eingabe an die Stadt. Das Parken am Straßenrand habe früher verkehrsberuhigend gewirkt. Nun könnten die - mit schweren Betonteilen aus dem oberhalb gelegenen Betonwerk beladenen - Lkw mit 50 Stundenkilometern („und mehr!“) talwärts fahren, ohne auf den Gegenverkehr achten zu müssen. Ein Abbremsen z.B. bei Ausfahrt eines Busses aus der Busspur von der Überfelder Straße sei bei diesem Tempo und Gewicht kaum möglich.
Heiko Susic vom Ordnungsamt hielt in der Sitzung des Beschwerdeausschusses entgegen, bislang seien der Verkehrsbehörde in diesem Bereich noch keine zu schnell fahrenden Lkw aufgefallen. Wohl aber habe es im vorigen Jahr in zunehmender Zahl Beschwerden anderer Firmen aus diesem Bereich gegeben darüber, dass talwärts fahrende Autofahrer in der starken Rechtskurve Fahrzeuge zu spät hätten erkennen können, die ihnen wegen der abgestellten Wagen auf der „falschen“ Fahrbahn entgegengekommen seien. Susic: „Da mussten wir dann handeln, auch wenn wir eigentlich keine Parkraumvernichter sind!“ Die Petenten wandten ein, Das Halteverbot beziehe sich auf die gesamte Steigung, nicht allein auf den Bereich vor der Kurve. Und Thea Jüttner (CDU) bezeichnete es als völlig normal, dass Autofahrer an einer Steigung wegen abgestellter Fahrzeuge dem Gegenverkehr die Vorfahrt einräumen müsse – jedenfalls bei normaler Witterung. Roland Klaiss stimmte ihr zu: „Anstelle der aufklappbaren Halteverbotsschilder hat man für ‚freie Fahrt’ an drei Tagen im Jahr mit viel Schnee eine Rennstrecke eingehandelt und damit ein ganzjähriges Verkehrsproblem!“ - Wie soll es nun weitergehen? Darüber hat der Hauptausschuss zu entscheiden. Dem empfahl die Beschwerdekommission am Mittwoch, von der Verwaltung prüfen zu lassen,
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ob die Aufstellung von Verkehrsspiegeln im Kurvenbereich sinnvoll seien,
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Fahrzeuge bergwärts künftig halbseitig auf dem Gehweg abgestellt werden könnten (mit oder, falls zu teuer, ohne Absenkung der Bordsteine), und
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neue Parkplätze geschaffen werden könnten durch Verlagerung von Abfallcontainern an einen anderen Standort.
Die Tatsache, dass bis zum ganzjährigen Parkverbot an dieser Stelle häufig über Nacht auswärtige Lkw abgestellt wurden (wie an manch anderen Stellen im Stadtgebiet), veranlasste die Kommission zu der Anregung an den Hauptausschuss, den Landesbetrieb Straßen NRW auf die Notwendigkeit hinzuweisen, die Lkw-Parkplätze an der Raststätte Remscheid auch dann zu erhalten, wenn diese nach Burscheid verlagert werden sollte.
„Durch Klinik-Abriss Platz für rund 100 neue Wohnungen“, titelte der Waterbölles am 14. Juli 2010, nachdem die Verwaltung interessierten Lenneper Bürger/innen in der Freiherr-vom-Stein-Schule an der Hardtstraße erläutert hatte, was der Bebauungsplans Nr. 612 für das Gebiet zwischen Hans-Potyka-Straße und Virchowstraße vorsieht, wenn dort das ehemalige Lenneper Krankenhauses erst einmal abgerissen ist: Je nach Planvariante 80 bis 105 neue Wohnungen in 30 bis 35 Doppel- und 20 bis 25 Einfamilienhäusern. Nur: Das alte Krankenhaus und das frühere Schwesternwohnheim stehen heute noch.
In dem schriftlichen Bericht über den Verfahrensstand, den die Bezirksvertretung Lennep am 1. Februar angefordert hatte und der nun zur Sitzung am 23. Mai vorliegt, teilt die Verwaltung mit, man sei der Empfehlung der unteren Landschaftsbehörde und des Landschaftsbeirates gefolgt und habe entlang der Virchowstr. und südlich des bestehenden Kindergartens eine „Fläche zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen und mit Bindungen für Bepflanzungen und für die Erhaltung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen sowie von Gewässern“ vorgesehen. Dementsprechend sein eine Planergänzung erforderlich geworden nebst erneuter Offenlage bis zum 20. Februar, ohne dass allerdings weitere Stellungnahmen eingegangen seien. Die Entscheidung des Rates über die Planergänzung stehe noch aus. Der Satzungsbeschluss werde für die 2. Jahreshälfte angestrebt.
Und wann ist dann mit den ersten Bauarbeitern zu rechnen? Dazu findet sich in der Verwaltungsvorlage eine Stellungnahme der Darmstädter Projektentwicklungsgesellschaft ARCADIS vom 24. April: „Der Grundstückseigentümer, die Sana-Klinikum Remscheid GmbH, hat die Firma Arcadis Deutschland GmbH … mit dem Transaktionsmanagement der Liegenschaft beauftragt. Nach einer umfassenden Markt- und Standortanalyse und der gemeinsamen Entwicklung und Vorbereitung der verbindlichen Bauleitplanung (Bebauungsplan) mit der Stadt hat Arcadis in den vergangenen Monaten eine intensive Investorenansprache durchgeführt. Gegenwärtig steht Arcadis mit drei großen, deutschlandweit tätigen Projektentwicklern bzw. Bauträgern, die an der Entwicklung des Klinikgeländes zu einem Wohngebiet mit Einfamilien- und Doppelhäusern Interesse bekundet haben, in Verhandlung. Die Interessenten prüfen derzeit die Rahmendaten wie z.B. die notwendigen Investitionen für den Rückbau des Krankenhauses sowie des Wohnheims und die neue Erschließung mit Infrastruktur (Straßen, Ver- und Entsorgung sowie Grün- und Freiflächen) und die mögliche Erlössituation. Der Prüfprozess dauert derzeit noch an, so dass gegenwärtig noch keine konkreten Aussagen zu einem möglichen Baubeginn gemacht werden können. Arcadis ist allerdings zuversichtlich, dass der Prüfprozess der Investoren bald abgeschlossen ist und mit dem Rückbau des Klinikums als erster Maßnahme begonnen werden kann. Ziel der Stadt Remscheid wie des Grundstückseigentümers ist eine zeitnahe Vermarktung und Entwicklung des ehemaligen Klinikgeländes Lennep als attraktives Wohngebiet im Sinne des vorliegenden Bebauungsplanentwurfs.“
Pressemiteilung der Stadtwerke Remscheid
Seit einigen Wochen erneuert die EWR die Gasleitungen auf der Freiheitstraße zwischen Papenberger Straße und den Hausnummern 19 und 20 auf beiden Straßenseiten. Die bisherigen Erfahrungen mit der Verkehrsführung an der aktuellen Baustelle der EWR auf der Freiheitstraße haben dazu geführt, das sich die Beteiligten (EWR und Ordnungsamt der Stadt Remscheid, Polizei, Feuerwehr u.a.) erneut mit der Frage auseinander gesetzt haben, ob eine zeitweise Schließung der Unterführung unumgänglich ist. Besonders kritisch ist, dass die Baustelle sehr nah an den Tunnelausgang heranrückt und die Strecke um die beiden Verkehrsströme – zum Einen aus dem Tunnel und zum Anderen vom Kreisel kommend – zu vereinen sehr kurz wird. Trotz dieser Problematik wurde jetzt festgelegt, den Verkehr durch den Tunnel auch in dieser Bauphase zuzulassen und den Tunnel nicht zu schließen. Es wird im Wesentlichen die jetzige Verkehrsführung beibehalten. Um das Gefährdungspotential so gering wie möglich zu halten, werden Maßnahmen zur Geschwindigkeitsregulierung getroffen. Auf beiden Spuren werden Temposchwellen ausgelegt und im Tunnel Markierungen und Leitbaken angebracht, womit erreicht werden soll, dass beide Fahrbeziehungen ungefähr gleich schnell (bzw. langsam...) fahren und das Einfädeln mittels Reißverschluss Prinzip gefahrlos von statten gehen kann (vgl. Anlage). Ab Montag, den 21.05.2012 wird mit dieser Bauphase gestartet. Da die Leitungen auf beiden Straßenseiten erneuert werden müssen, wird diese besonders schwierige Bauphase im direkten Tunnelbereich ca. vier bis fünf Wochen dauern. Mit der Erneuerung der Leitung auf der südlichen Seite von Hausnummer 31 bis 37 wird dann die Baumaßnahme beendet.
Zurzeit laufen die Planungen für eine weitere Baustelle auf der Freiheitstraße. Zur Erneuerung der Wasserleitung muss ein Gewebeschlauchrelining einer Wassertransportleitung auf der Freiheitstraße zwischen Südstraße und Königstraße durchgeführt werden. Bei dieser Maßnahme wird in die vorhandene Trinkwassertransportleitung mit einem Durchmesser von 60 cm zur Abdichtung ein Gewebeschlauch eingebracht, ähnlich dem Verfahren, welches aus der Kanalsanierung bekannt ist. Auf Grund der zu Sanierenden Leitungslänge von etwas über 600 m wird die Sanierung in 5 Teilabschnitten durchgeführt. Durch die hierfür notwendigen Baugruben wird es auf dem angesprochenen Teil der Freiheitstraße zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Als Ausführungszeitraum sind die Sommerferien vorgesehen. Ein genauer Plan für die Verkehrsführung wird rechtzeitig von der EWR veröffentlicht. Die EWR bittet alle Bürger um Verständnis für diese erforderlichen Baumaßnahmen.
Mit dem neuen Fachbuch „Studio Basiswissen, Licht und Beleuchtung“, das sich speziell an Anfänger und Einsteiger wendet, will der Remscheider Fotograf Helmut Harhaus den Fotointeressierten den Einstieg in die Studiofotografie leicht und überschaubar machen durch zahlreiche Tipps und Kniffe, wie sich mit geringem finanziellen Aufwand gute und attraktive Fotos im Studio machen lassen. Helmut Harhaus, Jahrgang 1953, ist Berufs-Fotograf und Augenoptikermeister. Seit vielen Jahren betreibt er ein Fotostudio in Lennep, Kölner Straße 27, das dem Optik-Geschäft „blickpunkt Harhaus“ angeschlossen ist. Bei seinen Sach- und Produktaufnahmen für Industrie und Werbung legt er Wert auf Detail-Strukturen – gut genug auch für Formate von zwei mal sechs Metern. („Studio Basiswissen, Licht und Beleuchtung“, Verlag Photographie, Gilching. ISBN: 978-3-933131-69-9).
Pressemitteilung des Sana-Klinikums
Der Rückenschmerz ist die „Schmerz-Volkskrankheit“ Nr. 1. Etwa jeder Dritte leidet deutschlandweit daran. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur. Patienten, Angehörige und Interessierte können sich am Donnerstag, 24. Mai, im Rahmen eines interdisziplinären Patientenseminars im Sana-Klinikum Remscheid über die Vielschichtigkeit dieses Leidens und die diversen Behandlungswege informieren. Die beteiligten Mediziner aus den Fachbereichen Neurologie, Orthopädie/Unfallchirurgie und Schmerzmedizin möchten deutlich machen, dass insbesondere der Rückenschmerzpatient von einer frühen Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachrichtungen profitieren kann. Das Patientenseminar findet von 18 bis 20 Uhr im Forum Ovale des Sana-Klinikums statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Auf dem Programm stehen die Vorträge „Der Rückenschmerz aus der Sicht des Neurologen“ (PD Dr. Ulrich Junghans), „Rückenschmerzen bei Osteoporose - minimal invasive Therapie osteoporotischer Wirbelbrüche“ (Dr. Bernhard Fortmeier) sowie „Wann, welches Medikament - wann spielt die Seele eine Rolle?“ (Dr. Uwe Junker). Im Anschluss haben Interessierte die Möglichkeit, Fragen mit den Experten zu besprechen. „Die Volksweisheit ‚Jeder hat sein Päckchen zu tragen’, kommt nicht von ungefähr“, betont Dr. Uwe Junker, Chefarzt des Zentrums für Anästhesie, Intensiv-, Schmerz- und Palliativmedizin am Sana-Klinikum. „Kaum eine Schmerzart ist so häufig Ausdruck seelischer oder sozialer Probleme wie der Rückenschmerz.“ (Katrin Krause)
Pressemitteilung des Krankenhauses Radevormwald
Mit einer offenen Mitarbeiterversammlung starten heute die Johanniter GmbH und die Sana Kliniken AG den Trägerwechsel im Johanniter-Krankenhaus Radevormwald und in den Altenpflegereinrichtungen. Zugleich stellt Sana als neuer Träger den Fahrplan zur Neuausrichtung vor. Oberste Priorität hat die Sicherstellung der medizinischen Versorgung durch die Umsetzung einer zukunftsfähigen Krankenhausstruktur. Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter wird mit dem bestehenden Arbeitsvertrag von den Sana Kliniken übernommen. Die Verträge zwischen der Johanniter GmbH und der Sana Kliniken AG werden zum 1. Juni 2012 wirksam. Das Krankenhaus wird künftig von einer Doppelspitze geleitet: Als neue Geschäftsführer werden Oliver Bredel (50) und Gunnar Schneider (34) berufen. Beide Klinikexperten verfügen über langjährige Erfahrungen. Sie sind zugleich im Sana-Klinikum Remscheid tätig - Oliver Bredel als dessen Geschäftsführer und Gunnar Schneider als kaufmännischer Leiter. Mit umfangreichen Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro bekennen sich die Sana Kliniken klar zum Standort Radevormwald. Um das Krankenhaus zukunftsfähig aufzustellen und auszubauen, fließen die Finanzmittel in die Sanierung der Station 1, in die medizinische Infrastruktur sowie in die Verbesserung der Ablaufprozesse.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Autoliebhaber kommen am Samstag, 19. Mai, zwischen 10 und 19 Uhr auf der Alleestraße wieder voll auf ihre Kosten. Dann geht es mit Vollgas in die 10. Runde der Remscheider Motorshow. Auch in diesem Jahr treffen sich rund 20 Autohäuser aus Remscheid und Umgebung auf der Einkaufsmeile zum Boxenstopp, um Novitäten, Raritäten und viel Information und Service rund um das Thema Auto zu präsentieren. Mehr als 200 Fahrzeuge verschiedenster Marken, Preis- und Leistungsklassen werden vorgestellt – und das verpackt in ein tolles Rahmenprogramm, das spannenden Tag für die ganze Familie garantiert. Ein kleiner Vorgeschmack: Für die kleinen Freunde von vier Rädern wird auf der Alleestraße ein BIG-Bobby-Car-Racing-Track aufgebaut, in dem auch die allerkleinsten Gäste herumflitzen dürfen. Außerdem sorgt die Band „The Cagle Family“ in der "Boxengasse Alleestraße" für sommerliche Klänge.(Büro der Oberbürgermeisterin)
Ab jetzt droht weniger Zoff, wenn Kunden von Telekommunikationsunternehmen während der Vertragslaufzeit umziehen. Bislang bestand in diesem Fall grundsätzlich kein Kündigungsrecht, so dass Kunden oft fast zwei Jahre für einen Festnetz- oder DSL-Vertrag bezahlen mussten, den sie am neuen Wohnort nicht mehr nutzen konnten. Wer weiterhin erreichbar sein wollte, musste einen zweiten Vertrag abschließen, doppelte Kostenbelastung inklusive. Diesen Missstand hat der Gesetzgeber nun beseitigt. „Wer umzieht, kann zukünftig seine Verträge – ganz gleich ob Festnetz, Internet oder Mobilfunk – ohne Änderung der Laufzeit oder sonstiger Vereinbarungen an den neuen Wohnort mitnehmen. Vorausgesetzt, der Anbieter bietet die vereinbarte Leistung dort auch an“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW und hat noch weitere Hinweise: „Für den Aufwand darf das Unternehmen ein Entgelt verlangen, das allerdings nicht höher sein darf als für die Schaltung eines Neuanschlusses. Bietet die Firma die bisherige Leistung am neuen Wohnort nicht an, kann der Kunde den Vertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende vorzeitig kündigen. Noch schneller aussteigen kann man, wenn eine kürzere Frist vereinbart wurde.“ Damit ein Umzug entspannt über die Bühne geht, sollten Kunden folgende Tipps beachten:
Immer dann, wenn ein Bebauungsplan aus Acker Bauland gemacht hat, muss die zuständige Kommune sich um die Erschließung des Geländes kümmern. So auch die Stadt Remscheid im Zusammenhang mit Bebauungsplan „495 – Bergisch Born II“. Die Erschließung ist eine Voraussetzung dafür, dass die betreffenden Grundstücke „baureif“ gemacht werden können, wie der Fachmann sagt. In diesem konkreten Fall betrifft das den Endausbau der Straße „Schwarzer Weg“ in Bergisch Born, über den die Verwaltung die Anlieger bereits im August 2002 informierte. Danach wurde die Planung noch einmal überarbeitet; seit 10. Juni 2008 sind die Planänderungen rechtsverbindlich. Da sei der Ausbau des „Schwarzen Weges nur folgerichtig, meint die Verwaltung und hat der Bezirksvertretung Lennep für das kommende Jahr den Ausbau des Schwarzer Weges östlich der alten Bahntrasse Bergisch Born – Lennep angekündigt. Für die Anlieger bedeutet das: Auf die ersten Vorauszahlung auf ihren späteren Erschließungsbeitrag aus dem Jahre 2002 folgt jetzt eine zweite. Entsprechende Briefe verschickte die Verwaltung bereits Ende Februar. Beitragspflichtig ist, wer zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Beitragsbescheides Eigentümer des betreffenden Grundstücks ist.
Ernst B., der sein Grundstück Schwarzer Weg 5a nach eigenen Angaben 1994 „erschlossen gekauft“ haben will, empfiehlt die Verwaltung zu prüfen, „ob er den zu erhebenden Vorausleistungsbeitrag vom Verkäufer zurückverlangen kann. B. hat schriftlich Einwände gegen den Straßenausbau erhoben, u.a., weil zunächst einmal das Gelände gegenüber der Waldorfschule bebaut werden sollte. Ansonsten müsse später der neue Straßenbelag an mehreren Stellen würde aufgerissen werden. Auch dazu nimmt die Verwaltung in ihrer Mitteilungsvorlage an die BV Lennep zur Sitzung am 23. Mai Stellung: „Richtig ist, dass gegenüber der Waldorfschule große, derzeit unbebaute Grundstücke liegen. Wann diese bebaut werden sollen, ist … nicht bekannt. Um eine Zerstörung der neuen Straße durch Leitungsaufbrüche zu vermeiden, ist es beabsichtigt, die Versorgungsleitungen in den künftigen Gehweg, welcher aktuell noch nicht endgültig hergestellt werden soll, zu verlegen.“
Pressemitteilung der IHK
Wie können mittelständische Industrieunternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern? Die Antwort: Unter anderem durch „flexible und innovative Arbeitszeitmodelle“. Das war deshalb auch der Titel des 2. Workshops, der jetzt im Rahmen der Workshop-Reihe „Fachkräfte für familienfreundliche Unternehmen“ in den Räumen der Robert Herder GmbH & Co. KG in Solingen stattfand. Firmenchef Frank Daniel Herder schilderte den circa 30 Teilnehmern seine positiven Erfahrungen mit Vertrauensarbeitszeit, Heimarbeit und Jobrotation. Gabriele Kracht, Geschäftsführerin der Credo Stahlwarenfabrik Gustav Kracht GmbH + Co. KG, erläuterte die in ihrem Unternehmen eingerichteten unterschiedlichen Arbeitszeitkonten ohne Kernzeit und das Modell Jobsharing. „Flexible Arbeitszeitmodelle werden in unseren Unternehmen schon seit Jahren praktiziert“, machten die beiden Firmenchefs deutlich. „Ohne dieses Angebot könnten wir unseren Fachkräftebedarf nicht mehr decken“, so Kracht. Außerdem gelte es heute zusätzlich, soziale Verantwortung zu übernehmen. „Insbesondere jüngere Mitarbeiter aus problematischen Verhältnissen brauchen hier Unterstützung – und die bekommen sie, soweit es uns möglich ist“, betonte Herder.
Pressemitteilung des Krankenhauses Radevormwald
Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen eine Übernahme des Johanniter-Krankenhauses Radevormwald durch die Sana Kliniken AG. Die Johanniter GmbH hatte sich aus wirtschaftlichen Gründen entschieden, das Krankenhaus zu veräußern. Zuletzt sprach sich auch die Stadt Radevormwald für einen Trägerwechsel an die Sana Kliniken AG aus. „Wir freuen uns, dass das Bundeskartellamt so rasch entschieden hat“, begrüßte Dr. Jörg Blattmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Johanniter GmbH, die heutige Entscheidung. Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, erklärte: „Damit ist ein wichtiger Schritt für einen erfolgreichen Übergang vollzogen.“ Mit der Freigabe durch das Bundeskartellamt kann Sana mit der Umsetzung des Trägerwechsels beginnen. Im ersten Schritt werden die rund 300 Beschäftigten des Johanniter-Krankenhauses sowie der Johanniter-Senioreneinrichtungen in Radevormwald in einer Mitarbeiterversammlung am Mittwoch, 16. Mai, umfassend über die Entwicklungen in ihren Häusern informiert. Das Bundeskartellamt mit Sitz in Bonn ist für den Schutz des Wettbewerbs und die Kontrolle bei Zusammenschlüssen in Deutschland verantwortlich. Sämtliche Zusammenschlussverfahren des Bundeskartellamtes sind öffentlich zugänglich und können im Internet eingesehen werden. Nach der Zustimmung des Bundeskartellamtes zum Trägerwechsel bedarf es noch der Zustimmung der Kommunalaufsicht in Gummersbach. Danach liegen alle Genehmigungen vor und die Sana Kliniken AG darf die Geschäfte im Krankenhaus Radevormwald aufnehmen. Die Senioren-Einrichtungen werden von der Johanniter Seniorenhäuser GmbH übernommen. (Susanne Heintzmann)
Jahrelang war der einstige Autoschalter der Stadtsparkasse Remscheid auf dem Rathausplatz außer Betrieb. Jetzt endlich kommt neues Leben in den Pavillon. Sobald er umgebaut ist. Die Sparkasse hat das Gebäude an Salvatore Lerose verpachtet, den Inhaber des Cafés "Lavazza" im Remscheider Allee-Center. Der möchte in dem für seine Zwecke umgebauten Pavillon künftig ein weiteres Café betreiben. Nicht nur, um Hochzeitspaare und ihre Gäste mit einem Glas Sekt bewirten zu können, wenn die standesamtliche Trauung im nahen Rathaus hinter ihnen liegt. Vielmehr ist das neue Caf'e ein Angebot für jedermann, geöffnet von Montag bis Samstag. Salvatore Lerose: "Das steigert die Attraktivität des Wochenmarktes!". Einzelheiten sollen demnächst auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden.
Unter dem Motto „Industriegeschichte erlebbar machen" hat Hubert Haenel (CDU), ehemaliger Bezirksvorsteher in Alt-Remscheid und Mitglied im Vorstand des Bergischen Geschichtsvereins, anlässlich der Aufstellung des restaurierten Schwungrades an der Autobahnausfahrt Remscheid für Samstag, 19. Mai, um 11 Uhr Heimatfreunde sowie Vertreter von Rat und Verwaltung zu einer kleinen Feier auf den Hof der Spedition Mäuler eingeladen. Das 3,1 Tonnen schwere Schwungrad einer alten Dampfmaschine war auf Haenels Initiative bereits im November vergangenen Jahres an der Autobahn gut sichtbar aufgestellt worden („Remscheid hat Schwung“) als Wahrzeichen für den Wirtschaftsstandort mit langer Tradition. „Doch ohne die Unterstützung vieler anderer wäre mein Traum vom Schwungrad nie Wirklichkeit geworden. Und da man im Winter schlecht mit Würstchen und Bier (zum Selbstkostenpreis) im Freien feiern und Danke sagen kann, möchte ich dies jetzt gerne nachholen“, so Haenel in seiner Einladung. „Die aktuelle Diskussion über das Sparpaket und andere Probleme, mit denen wir hier vor Ort zu kämpfen haben, lässt uns oft vergessen, dass Remscheid einst ein bedeutendes Industrie- und Handelszentrum war. Wir sollten stolz darauf sein und unsere Traditionen pflegen. Das Rad soll Werbung für unsere Stadt sein, die eine große Geschichte hat - und hoffentlich auch eine gute Zukunft!“
Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid
Während der „Motorshow 2012“ am kommenden Samstag auf der Alleestraße informiert die EWR interessierte Autofahrer über alternative Kraftstoffe. Dazu gehören auch Ökostrom oder Erdgas. Neben einem Erdgasfahrzeug wird vor allem der innovative Opel Ampera für großes Interesse sorgen. Damit ist die EWR der erste Energieversorger im Bergischen Land, der den Opel Ampera - vor kurzem mit dem Titel `Car of the Year 2012´ ausgezeichnet - im Einsatz hat. „Für uns als nachhaltigem Energiedienstleister passt der neue Ampera hervorragend zu unserer Ausrichtung“, so EWR-Geschäftsführer Prof. Dr. Hoffmann (im Bild). Der Wagen wird permanent elektrisch angetrieben. Eine eigens für das Elektroauto entwickelte 16 kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt den 111 kW/150 PS starken Elektromotor mit Energie. Je nach Fahrweise, Streckenprofil und Außentemperatur lassen sich damit Distanzen zwischen 40 und 80 Kilometer emissionsfrei zurücklegen. Wenn der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht hat, startet automatisch der 63 kW / 86 PS starke 1,4-Liter-Benzinmotor und treibt als Reichweitenverlängerer den Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an. Damit ist eine Fahrstrecke von bis zu 500 Kilometern ohne Zwischenstopp möglich.
Mit Unterstützung des Remscheider Händlers „Radsport Nagel“ wird die EWR auch einige elektrisch unterstützte Fahrräder, sogenannte Pedelecs, ausstellen. Diese Elektrofahrräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, ermöglichen sie doch auch im Bergischen Land ein entspanntes und dennoch umweltfreundliches Radfahren in der Natur. Bei der diesjährigen Motorshow dürfen sich die Besucher am EWR-Stand aber auch auf ein Segway© Parcour freuen.
Pressemitteilung der CDU-Fraktion
„Wir reden in Remscheid zu wenig darüber, wie wir die Stadt als Wirtschaftsstandort stärken können. In Gesprächen bestätigen uns Facharbeiter, Mittelständler und auch viele junge Menschen, dass Politik und Verwaltung sehr viel über soziale Themen debattieren, man sich aber zu wenig Gedanken darüber mache, wie die Stadt als Industrie- und Wirtschaftsstandort gestärkt werden kann. Wir können nur das Geld ausgeben, dass wir zuvor erarbeitet haben. Diese einfache Regel gilt für jeden Einzelnen und jede Familie. Kommunen, Land und Bund handeln leider oft nicht nach dieser Devise. Wenn Remscheid eine gute Zukunft haben soll, dann müssen wir raus den ewigen Negativmeldungen und den Stillstand beenden“, fordert der Remscheider CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried. „Die Zeit der Kaffeerunden des Sich-gegenseitig-auf-die-Schultern-Klopfens ist vorbei. Remscheid braucht Handlungsfähigkeit. Diese Erkenntnis muss endlich auch bei unserer Oberbürgermeisterin ankommen, die die Dinge schleifen lässt und nicht führt“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bernd Quinting.
von Dr. Wilhelm R. Schmidt
Trotz gelegentlichen Regens fanden sich am Freitagnachmittag zum angekündigten Rundgang durch Lennep rund 30 interessierte „Bürger/innen aus allen Altersstufen ein (sogar mit einem Kinderwagen). Die ca. 50 Bauten und einem ganzen von der Firma Wender & Dürholt (W & D) erstellten Stadtviertel geltende Führung dauerte aufgrund des großen Interesses und vieler Fragen über zweieinhalb Stunden. Dank an den Verein Lennep Offensiv, der den Rundgang in das Programm der Röntgenwoche aufnahm und den Lenneper Altstadtfreunden, die im Oktober des letzten Jahres die Eröffnung der Wender & Dürholt-Ausstellung im Tuchmuseum zusammen mit der Hardtstiftung organisierte.
Der Rundgang umfasste ausgewählte Baubeispiele aus der Firmengeschichte in der Zeit zwischen 1870 und 1970. Dabei wurde u. a. auch auf weitere Architekten und Baufirmen hingewiesen, die mit der Firmengeschichte direkt in Verbindung standen (Albert Schmidt, Arthur Schmidt, Gries & Lohmann, Fried. Wilh. Höffgen u.a.). Vom Röntgenmuseum aus ging es über die Schiller-, Werner- und Wiesenstraße zur Post- und Bergstraße. Es folgten Kölner- und Wupperstraße, die untere Leverkuser Straße (Kindsgasse) sowie die untere Sauerbronnstraße, zuletzt wurde über die Geschwister-Scholl-Straße der Bogen zu den historischen Schulbauten an der Röntgenstraße geschlagen, vorbei zuletzt am Kinderhaus Westerholt, an dessen Erstellung 1870 nicht nur der Architekt Albert Schmidt, sondern auch der Bauunternehmer Wilhelm Wender und der Zimmermeister Louis Dürholt beteiligt waren. Der Rundgang endete auf der Hardtstraße nach einem (nur fotografischen) Blick auf das nicht mehr existente alte evangelische Gemeindehaus. Da aus verschiedenen Gründen nicht alle Interessierte am Freitag teilnehmen konnten, wird der Rundgang im Sommer noch einmal angeboten werden. Die sehr gut besuchte Ausstellung im Tuchmuseum endet heute um 17 Uhr. Die mehr als 500 Dokumente und Bildmaterialien, die zur Vorbereitung des Themas digitalisiert wurden, gehen an Archive. Dazu gehören zwischenzeitlich verschollene Firmenschriften, Fotos und sonstige Firmenunterlagen, die Privatpersonen zur Verfügung gestellt hatten. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön.
Ein Wort in eigener Sache

Mit dem Waterbölles ist die "Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung" verbunden (siehe „Stiftungsverzeichnis des Landes NRW"). Zusätzlich zu den Erträgen der Stiftung kommen auch die Einkünfte aus Werbung im Waterbölles in voller Höhe gemeinnützigen Zwecken zugute: Ein Werbebanner, das 52 Wochen lang (jede Woche einmal neu) erscheint - bei freier Wahl des Wochentages -, kostet 300 Euro, ein einmaliges Werbebanner zwölf Euro. Die Idee in anderen Worten: Wer ohnehin vor hat, einer gemeinnützigen Einrichtung in Remscheid 300 Euro zu spenden, tut dies über die Stiftung des Waterbölles und bekommt dafür 52 Werbebanner „geschenkt“.
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