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Neues Pflegeheim wird "löffelfertig" übergeben

Curata-Altenheim soll im Herbst 2017 fertig sein“, sagte am 24. November 2016 Dipl.-Ing. Rüdiger Baum, Projektsteuerer der Lindhorst-Gruppe aus Winsen an der Aller, bei der Grundsteinlegung zur neuen Seniorenresidenz der  Curata Care Holding GmbH an der Königstraße. Gestern nun folgte auf dem ehemaligen Industriegeländes – Hausnummer 73 bis 83 –  das Richtfest, und das sei, so Baum bei der Begrüßung von Überbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Bezirksbürgermeister Otto Mähler und SPD-Ratsmitglied York Edelhoff, den fleißigen Handwerkern zu verdanken, denen dieses Fest gelte. Sie waren denn auch die ersten, die nach den traditionellen Versen unter dem Richtkrank zum Richtschmaus gebeten  wurden. Erst dann folgten die Vertreter der Investorengruppe und der Betreibergesellschaft Curata sowie die Gäste und schließlich Rüdiger Baum. Dass er die Tradition des Richtfestes pflegt, bewies sein Blick auf dessen Ursprünge im 14. Jahrhundert nachweisen. Der Brauch geht auf rituelle Formen der Zinszahlung und der Abgeltung von Arbeitsleistungen zurück, wie sie im Mittelalter nicht ungewöhnlich waren.

Die Fertigstellung des neuen Altenpflegeheims kündigte er gestern für April an. Denn werde das Heim „löffelfertig“ übergeben, sagte er. Damit war gemeint, dass dann zum Betrieb der Einrichtung mit ihren 80 Einzelzimmern (zwischen 15 und 24 Quadratmetern groß), davon 44 rollstuhlgerecht, auf 2.800 Quadratmeter Grundstück bzw. 4.130 Quadratmetern Nutzfläche rein gar nichts fehlen werde, auch nicht die Bestecke.
Wie an der Grundsteinlegung nahmen auch am Richtfest Sandra Becker und Matthias Gülich; der Wuppertaler hatte die frühere Besitzerin des Grundstücks beim Verkauf an die der Lindhorst-Gruppe beraten.
Zu Beginn der Bauarbeiten waren die Arbeiter beim Ausheben der Baugrube auf harten Fels gestoßen, erinnerte Baum. Der sei vorher nicht feststellbar gewesen und habe Planänderungen erfordert, die Zeitverzögerungen zur Folge gehabt hätten.

Kinder sorgen für Weihnachtsglanz

Pressemitteilung der Volksbank im Bergischen Land

Fleißige kleine Helfer sorgen zurzeit dafür, dass die Filialen der Volksbank im Bergischen Land im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen. Kindergarten- und Grundschulkinder aus der Nachbarschaft unterstützen die Filialteams beim Weihnachtsbaum-Schmücken. In der Filiale Lüttringhausen brachte die Klasse 1a der Adolf-Clarenbach-Grundschule und ihre Lehrerin Gabi Löber selbstgebastelte Sterne und Papierketten für den Tannenbaum im Bankfoyer mit. Nach getaner Arbeit waren die Jungen und Mädchen genauso zufrieden wie Filialleiter Carsten Tillmanns und seine Kollegen. In der Filiale Hückeswagen waren die Erstklässler der Löwengrundschule zu Gast. Im Bild die Erstklässler der Adolf-Clarenbach-Grundschule, die mit dem Weihnachtsbaum um die Wette strahlten. Klassenlehrerin Gabi Löber und Filialleiter Carsten Tillmanns halfen ihnen beim Schmücken.

Bauantrag für ehemaliges Möbelhaus angekündigt

Es tut sich wieder was am Bahnhof Lennep: Gebäude und Grundstück des ehemaligen Möbelhauses Giminski haben einen neuen Besitzer gefunden, wie die Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 6.Dezember mitgeteilt hat. Bislang gehörte die Immobilie der DB Netz Aktiengesellschaft aus Frankfurt/Main, und die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG) hatte den Auftrag, sioch nach einem Käufer umzusehen. Der zuständige Projektleiter der BEG habe der Wirtschaftsförderung auf der Expo Real sowie in einem folgenden Telefonat mitgeteilt, dass ein Investor für das Grundstück des ehemaligen Möbelhauses gefunden worden sei. Der Investor habe der Stadt Remscheid eine „mit dem Umfeld verträgliche Planung im Rahmen einer Bauvoranfrage vorgelegt“. Inzwischen habe die BEG in Abstimmung mit dem Investor letzte ergänzende Untersuchungen zum Baugrund und zum Boden durchführen lassen. Nach Vorlage der Ergebnisse werde durch den Investor der Bauantrag vorbereitet. „Die Wirtschaftsförderung wird das Vorhaben im engen Austausch mit der BEG weiter begleiten und unterstützen und zur gegebenen Zeit in der Bezirksvertretung Lennep ausführlich vorstellen“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung abschließend – jedenfalls vorläufig.

Michael Schwerdtfeger führt den Förderverein

Zur Amtsübergabe war Michael Kleinbongartz, bislang Vorsitzender des Förderkreises des Deutschen Werkzeugmuseums, nicht erschienen. Wegen Termine im Schwäbischen, wie es hieß. Dass er „aus persönlichen Gründen“ für den Vorsitz des Förderkreises nicht mehr kandidieren wollte, war schon lange bekannt. Die Unterstützung von „Haus Cleff“ hatte er Kleinbongartz nie zu den Aufgaben des 30 Jahre alten Förderreises mit 90 Mitgliedern und einem Kassenbestand von 25.000 Euro gezählt, andere dagegen hätten sich genau das sehr gewünscht, so auch Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann und Bezirksbürgermeister Otto Mähler. Nun also können Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht, und der neue Vorstand des Fördervereins wieder gemeinsam an einem Strang ziehen. Nur so könne ein Museum funktionieren, sagte Museumsleiter Dr. Andreas Wallrecht und verwies auf jüngste gemeinsame Ausstellungen. Für den neuen Museumsshop stellt der Förderverein Wallbrecht einen Jahresetat von 3.000 Euro zur Verfügung; die Einnahmen landen in der Vereinskasse.

Im Bild Mitglieder des neuen und des alten Vorstands, mit Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht (2. von li.): Manfred Schwick (links, bisher Schatzmeister, nun Ehrenmitglied), der neue Vorsitzende Michael Schwerdtfeger (Geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Brose Gmbh & Co. KG Metallreinigung), der alte und neue Schriftführer Dr. Peter Dülgen (Geschäftsführer der FGW Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e. V.), der neue Schatzmeister Gösta Mennenöh (Geschäftsführender Gesellschaft der Heinrich Böker GmbH), Dr. Urs Diedrichs (der frühere Museumsleiter, heute wohnhaft in Genua,  kandidierte nicht mehr als stellvertretender Vorsitzender) und der neue stellvertretende Vorsitzende Hans-Dieter Sanker (Gesellschafter der Freund & Cie GmbH.

Keine Entscheidung über leerstehende Wohnungen

Ringstraße verliert ihre Bäume, wird aber ruhiger“, titelte der Waterbölles am2.  Dezember 2015. Damals wurden in Lennep die geplanten (uns inzwischen längst ausgeführten) Baufällungen an der Ringstraße heftig diskutiert. Die Verwaltung kündigte damals "lärmreduzierenden Asphalt" an. Durch den lasse sich bei Tempo 50 km/h eine Lärmminderung von etwa 4 bis 5 dB(A) erzielen lassen. Das hätte die Anwohner der GEWAG-Häuser an der Ringstraße Richtung Trecknase freuen können, hätte es sie noch gegeben. Doch schon damals standen etliche Wohnungen leer. Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender der Linken, wollte nun in der gestrigen Ratssitzung wissen, was die GEWAG mit den Häusern zu tun gedenke. Doch die Antwort, die die Verwaltung bei der städtischen Tochtergesellschaft eingeholt hatte, befand er als „enttäuschend, ausweichend“. Da es in Remscheid an Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen angele, dürften die Häuser nicht länger „verkommen“.

Das sei ein Thema für den Aufsichtsrat der GEWAG, sagte der Oberbürgermeister und verwies damit indirekt an dessen Vorsitzenden, SPD-Ratsmitglied Lothar Sill. Und das nahm den Ball auf. Gewiss, die Frage, ob der Abriss der Häuser geplant sei, sei nicht beantwortet worden. Aber eine konkrete Planung gebe es nun einmal (noch) nicht. Der Grund: Die GEWAG habe viele ältere Wohnungen, um die sie sich kümmern müsse. Furt Fritz Beinersdorf dürfte das heißen: Er muss die Häuser an der Ringstraße weiter im Auge behalten.

Nachfolgend die Antwort der GEWAG im  Wortlaut: „Bezugnehmend auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Gesellschaft sich im Rahmen ihrer Portfolio-Analyse kontinuierlich mit dem eigenen Gebäudebestand auseinandersetzt. Dabei betrachtet sie nicht nur die einzelne Immobilie, sondern auch räumlich zusammenhängende Gebäudekomplexe, die sich unter anderem einer Baualtersklause zuordnen lassen. Diese ganzheitliche Betrachtung kommt auch bei den Häusern an der Ringstraße, Zeppelinstraße und Leverkuser Straße insbesondere aufgrund der Bausubstanz und Ausstattung zum Tragen. Mit Hilfe dieses konzeptionellen Gesamtüberblickes und weiterer Untersuchungen wird die Gesellschaft die strategische Ausrichtung für dieses Wohngebiet festlegen. In der derzeitigen Phase ist eine verbindliche Aussage hinsichtlich der zukünftigen Nutzung der Häuser und Grundstücksflächen nicht möglich.“

Arbeitslosenquote fiel auf neuen Tiefststand

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist im bergischen Städtedreieck im November auf den niedrigsten Wert seit September 2001 gesunken. Die Bewertung dieser Entwicklung in den drei Städten fällt gleichwohl zwiespältig aus. Während in Remscheid und Solingen die Arbeitslosigkeit auch real gesunken ist, hat in Wuppertal die Gesamtzahl der Menschen, die einen Job suchen, erneut zugenommen. Dieser Befund ergibt sich, wenn man zu den arbeitslos gemeldeten Personen auch die Teilnehmer an Aktivierungs- und Weiterbildungsmaßnehmen hinzurechnet und damit die tatsächliche Unterbeschäftigung ermittelt. Die daraus resultierende Unterbeschäftigungsquote ist in Wuppertal im Vergleich zum Vorjahr, anders als in Remscheid und Solingen, weiter gestiegen. Das zeitgleich die Arbeitslosenquote in Wuppertal erstmalig seit vielen Jahren auf unter neun Prozent gesunken ist, bleibt deshalb ein Muster ohne Wert“, erläutert Martin Klebe (Foto), Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wupper-tal, die aktuelle Entwicklung.

Im bergischen Städtedreieck sank die registrierte Arbeitslosigkeit im November auf nun 27.293 arbeitslose Frauen und Männer. Damit sind aktuell 612 Menschen weniger arbeitslos als im Oktober und auch 1.687 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von 8,6 Prozent im Oktober auf aktuell 8,4 Prozent (November 2016: neun Prozent). So niedrig war die Arbeitslosenquote im bergischen Städtedreieck zuletzt im September 2001.

Der Arbeitsmarkt In Remscheid ist die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November leicht um 103 auf 4.687 Menschen gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 8,1 Prozent (2016: 8,4 Prozent). Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote im November noch 8,4 Prozent. Arbeitgeber meldeten im November 350 freie Arbeitsstellen in Remscheid. Insgesamt werden in Remscheid damit 1.279 Arbeitskräfte gesucht, das sind 336 Stellen oder 35,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind in Remscheid derzeit Fachleute und Helfer aus den Bereichen Metallerzeugung und -bearbeitung, Metallbau, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe, Mechatronik-, Energie- u. Elektroberufe, Verkehr, Logistik sowie Schutz-, Sicherheits- und Überwachungsberufe.

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Debatte im Büro des Innenstadtmanagements

Die Überlegungen von Edgar Neufeld, Stadt- und Immobilienentwickler aus Bochum, der die ISG Alleestraße berät (siehe Waterbölles-Interview von Dienstag) fließen in die Pläne zur Revitalisierung der Remscheider Innenstadt ein. Das sagte gestern Abend im städtischen Informationsbüro (Markt 13) Jonas Reimann vom Innenstadtmanagement auf Nachfrage eines Interessierten Bürgers. Vorausgegangen war ein Vortrag von Reimann und seinem Kollegen Christian Wlost vom Innenstadtmanagement u. a. über Zuschussmöglichkeiten für Hausbesitzer, aber auch eine Diskussion über (mangelnde?) Einflussmöglichkeiten der Bürgerschaft auf die Planungen; speziell jene, die den Friedrich-Ebert-Platz betreffen. Informationen über den weiteren Planungsprozess steuerte dazu Heinrich Ammelt vom Fachdezernat für Stadtentwicklung, Bauen und Wirtschaftsförderung bei. Reimann ging zunächst auf den Architektenwettbewerb zum Ebertplatz ein.In einem kurzen Video hat der Waterbölles versucht, die auf der einen Seite emotionale und auf der anderen eher vorsichtig-verhaltene Atmosphäre dieser Veranstaltung einzufangen.

Scheinbar ein Wohltäter, der nicht rechnen kann?

Kaum zeichnet sich ab, dass (unerwartet) Geld vom Land in den Remscheider Stadtsäckel fließt, da meldet sich auch schon die CDU-Fraktion zu Wort, die den Bürgerinnen und Bürgern vermeintlich diese Wohltat zukommen lassen würde, so denn der Oberbürgermeister dies zuließe. In ihrer Anfrage zur Ratssitzung am 30. November an den OB liest sich das jedenfalls so: „Remscheid stehen rund neun Millionen Euro mehr zur Verfügung als erwartet. Sieht die Verwaltung Spielräume für eine finanzielle Entlastung der Bürger, zum Beispiel bei der Grundsteuer B? Ab welchem Zeitpunkt sieht die Verwaltung ggf. eine Möglichkeit zur Entlastung der Bürger und wenn ja, in welcher Höhe?“

In der Begründung heißt es: „Remscheid erhält mehr Geld aus Düsseldorf und hat weniger Verpflichtungen gegenüber dem Landschaftsverband Rheinland. Stadtkämmerer Sven Wiertz kann sich also über zusätzliche neun Millionen Euro freuen.“ Zwar sei der CDU-Fraktion das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts wichtig; sie verstehe sich aber auch als Sachwalter der Interessen derjenigen, die in dieser Stadt wohnen und / oder arbeiten und hier ihre Steuern und Sozialabgaben zahlen. Daher habe sie – neben der Haushaltsdisziplin – auch immer die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt – zum Beispiel bei der Grundsteuer B, die quasi alle trifft – im Blick. „Der Stadtkämmerer will am 30. November im Rat einen Überblick darüber geben, wie sich die Finanzlage der Stadt entwickelt. Dabei sollte er auch erklären, wie er zu einer möglichen Entlastung unserer Bürgerinnen und Bürger steht.“

„Spielräume“ im städtischen Haushalt zur Entlastung der Bürger? „Waren die Kollegen in den letzten Sitzungen überhaupt anwesend?“, fragte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. „Die CDU scheint bei den bisherigen Debatten nicht dabei gewesen zu sein. Anders lässt sich der unausgegorene Vorschlag der CDU nicht erklären. Wir haben gemeinsam im Rat einen Doppelhaushalt verabschiedet und die Rahmen für die beiden Jahre 2017 und 2018 beschrieben. Darin enthalten sind auch Entlastungen für uns alle durch die Senkung der Grundsteuer. Weitere Spielräume durch zusätzliche Mittel aus Düsseldorf sehe ich nicht!“

Sven Wolf weiter: „Bereits weniger Anteile an der Einkommens- und Umsatzsteuer bescheren uns ein Minus von 4,5 Millionen Euro. Das hat uns der Stadtkämmerer Sven Wiertz bereits im September ausführlich erläutert. Schon im Bundestagswahlkampf wurde immer wieder über Steuersenkungen im Bund diskutiert. Diese Debatte ist auch nach Wochen der Sondierung über eine schwarze Ampel nicht zu Ende. Remscheid könnte das mit einem Minus bis zu drei Millionen Euro treffen. Auch hierzu hat die Stadt Remscheid im Mai berichtet. Dabei muss unser städtischer Haushalt viele Risiken und Mehrbelastungen auffangen: Personalausgaben, die aufgrund der Tarifanpassungen, steigen, die von Allen gewollte Unterstützung der Schulsozialarbeit oder die Mehrbelastungen zur Krankenhausfinanzierung, die erst vor kurzem in Düsseldorf auf den Weg gebracht wurde.“

Die SPD-Ratsfraktion sieht derzeit keine Chance, mehr als bisher geplant an der Steuerschraube zu drehen. Und: Mit der SPD werde es „nur solides Haushalten und keine Augenwischerei“ geben, so Wolf. Die Haushaltsdisziplin sei ohne Alternative. Im Übrigen stehe fest, dass für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zum 1. Januar 2018 die Grundsteuer von 784 % auf 640 % deutlich sinken werde. Wolf: „Scheinbar gibt es in der CDU-Fraktion nur wenige, die wenigsten die Grundrechenarten beherrschen!“

Lichterfest wartete erst einmal auf die Dämmerung

Bereits zum 7. Mal feierte die Interessengemeinschaft Hindenburgstraße gestern ihr Lichterfest. Rund 25 Akteure hatten dazu eingeladen, von 16. 30 bis ca. 20 Uhr bei Kerzenschein und besinnlicher Atmosphäre,  viel Live-Musik, Kulinarischem und Kreativem die beginnende Adventszeit einzuleiten. Mit einer Weihnachtsbeleuchtung, die die eigens energiesparende Leuchtmitteln angeschafft worden  waren. (Brannten am Abend eigentlich wirklich alle Girlanden über der Straße?)

Als um 16.30 Uhr  im Westen die Somme unterging und sich in einigen Fenstern dieses schönen Eckhauses gegenüber dem Gertrud-Bäumer-Gymnasium (erstmals mit offener Mensa mit von der Partie) spiegelte, war das Lichterfest allerdings erst in wenigen Anfängen zu erahnen. M an wartete allgemein erst einmal auf die Dämmerung. Was vielleicht auch daran gelegen haben mag, dass sich die Hindenburgstraße mit ihren kleinen Läden und Gaststätten in den vergangenen Jahren ein alternatives Flair erworben hat, vergleichbar mit dem Luisenviertel in Wuppertal. Und Künstler im weitesten Sinn haben es ja mit der Uhrzeit noch nie genau genommen... Als „feste Burg“ erscheint da die Open-Air-Andacht vor den Epe-Malerwerkstätten, zu der Pfarrer Ulrich Wester für 18 Uhr eingeladen hatte.

Pavillons sind Hemmschuhe für die Alleestraße

Planerischer Stillstand auf der Alleestraße? Seit dem 18. Juni 2015 gibt es den Ratsbeschluss, dass die beiden oberen Pavillons nicht abgerissen werden sollen. Beantragt hatte das die SPD-Fraktion – aufgeschreckt durch Bürger-Plädoyers für den Erhalt der Häuschen und mögliche Abbruchkosten von rund 800.000 Euro. Auf einen Meinungsumschwung der Kommunalpolitiker hoffen Ralf Wieber, Geschäftsführer der ISG und Vorsitzender der Marketingrates Innenstadt, und Edgar Neufeld, Stadt- und Immobilienentwickler aus Bochum, der die ISG berät. Er hat der Alleestraße, eine echte Flaniermeile, trotz der vielen Leerstände kürzlich „gute Zukunftschancen“ attestiert. Allerdings sieht er keinen Sinn in den drei Pavillons im Fußgängerbereich, die in den Planungen der Stadt zur Revitalisierung ebenfalls nicht vorkommen. Neufeld hält die drei Häuschen für Hemmschuhe der innerstädtischen Entwicklung. Mehr dazu im Video.