Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Gewerkschaft ver.di gründete Ortsverein Remscheid

Gründungsversammlung vonb ver.di Remscheid.

Pressemitteilung des ver.di Bezirks Rhein-Wupper, Solingen

Zur Gründung des ver.di-Ortsvereins Remscheid kamen am vergangenen Donnerstag auf Einladung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft 55 Kolleginnen und Kollegen in den kleinen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses. „Das war mehr als überwältigend, wie viele Remscheider und Remscheiderinnen ver.di Mitglieder sich auf den Weg gemacht haben“, so Sabine Hilgenberg, Geschäftsführerin des Bezirks Rhein-Wupper.“Dies zeigte, wie groß das Interesse unserer Mitglieder ist, sich gewerkschaftlich zu engagieren und mitarbeiten zu wollen.“

Die Teilnehmenden kamen aus den unterschiedlichsten Branchen, u a. aus dem Pflegebereich und der Stadtverwaltung.  Im Zentrum der Mitgliederversammlung stand die Wahl einer/ eines Vorsitzenden sowie weiterer Mitglieder des Vorstandes. Zur Vorsitzenden wurde bei drei Enthaltungen Elke Ellenbeck (55 Jahre, Beschäftigte der Stadtverwaltung Remscheid)  gewählt.  Nun freut sie sich auf die intensive Zusammenarbeit mit den übrigen neun Mitgliedern des Vorstandes, die einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt wurden. Die neue Vorsitzende rief in ihrer abschließenden Rede die ver.di Mitglieder in Remscheid zu reger Mitarbeit auf.

Das Eschbachtal war einst herzogliches Jagdgebiet

Alte Postkarte vom Eschbachtal.Der Eschbach, Grenzbach zu Wermelskirchen, war  einer der fleißigsten Bäche in Remscheid: Nicht weniger als 27 Triebwerke haben an ihm ihre Arbeit verrichtet. Er entspringt im südlichen Bereich von Bergisch Born und schließt sich im oberen Teil mit dem Tockelhaußer Bach, Beek am Grenzwall, Stocker Bach und Tenter Bach zusammen, um kraftvoll durch das Tal zu fließen. Auf diesem Wege sind noch viele Siefen, die aber katastermäßig nicht bezeichnet sind, wobei auch noch namhafte wie der Falkenberger Bach, Heintjesbach, Stockberger Bach, Aschenberger Bach, Lobach und Sellscheider Bach hinzugekommen, die den Eschbach mit feinstem Trinkwasser beliefern. Wahrend am Morsbach einzelne Talengen mit zahlreichen Verbreiterungen wechseln, musste sich der Eschbach im Laufe der Jahrtausende in einer Engschlucht durch die harten Gesteinsschluchten hindurcharbeiten. Wilhelm Engels schreibt hierzu: "Als Eckpfeiler eines besonders starken Felsriegels tritt südwestlich von Ehringhausen der Königstein eindrucksvoll hervor. Boten die schon in alter Zeit als Auen bezeichneten Talbreiten des Morsbachs günstige und früh benutzte Siedlungsmöglichkeiten, so fanden sich am Eschbach nur bei Mebusmühle, Preyersmühle und ZurMühle geringe Erweiterungen. Der größte Teil des Eschbachtales war von Sümpfen und Brüchen erfüllt. Unterhalb ZurMühle lag das Heyenbruch, oberhalb dehnte sich bis zur Preyersmühle das Langenbruch und darüber das Schnüttelbruch aus. Allerdings waren diese Sumpfgebiete bereits vor 1500 auf Betreiben der Bergischen Grafen und späteren Herzöge in grasreiche Wiesen umgewandelt worden.

Artikel vollständig lesen

„Bürgerwerkstatt“ verriet: Es gibt noch viel zu tun

Ein Gestaltungsleitfaden für den öffentlichen Raum und ein Gestaltungshandbuch für Einzelhandel und Gastronomie sollen Remscheid zu einem „neue Zentrum“ verhelfen. Mit der Aufgabe, das Stadtbild zu analysieren und Vorschläge zur Aufwertung von Grünflächen, Straßen und Plätzen zu machen, auch zur Förderung von Einzelhandel und Gastronomie, hat die Stadt die „STADTRAUM“-Architektengruppe aus Düsseldorf beauftragt. Die Innenstadt soll so umgestaltet werden, dass sie für Bewohner und Besucher lebendiger und anziehender wird, kurz: attraktiver für alle Nutzergruppen wie Händler, Bewohner und Besucher.

In der „Bürgerwerkstatt“ gestern Abend im Vaßbender-Saal am Markt riefen die Planer zusammen mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die kleine Schar von Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung gefolgt waren (Kommunalpolitiker, Hauseigentümer und Einzelhändler), dazu auf, sich an der Analyse der Ausgangslage zu beteiligen und eigene Gestaltungsideen einzubringen. In seinem Impulsvortrag wies Bernd Strey, einer der Geschäftsführer der Architektengruppe, auf gegenwärtige Schwachpunkte im gegenwärtigen Bild der Remscheider Innenstadt hin. Und der OB betonte, die bauliche Umgestaltung der Innenstadt für einen längeren Zeitraum müsse eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden. Diese könne allerdings nicht von heute auf morgen gemeistert werde

Das Büro des Innenstadtmanagement...

...befindet sich voraussichtlich ab M ai im ehemaligen „Radio Kappen“-Ladenlokal, Markt 13. Die Ansprechpartner dort sind

  • Jonas Reimann Innenstadtmanager Tel: 0151/15616833, E-Mail reimann@stadt-handel.de">reimann@stadt-handel.de,
  • Christian Wlost, Quartiersarchitekt, Tel: 0176/55619520, E-Mail wlost@post-welters.de.
  • Aufgabe des Innenstadtmanagements vor Ort sind
  • Eigentümerberatung und Aktivierung von Akteuren
  • Modernisierungstätigkeiten bei Bürgerbeteiligungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Konzeptionelle Arbeit
  • Hilfe bei der Beseitigung von Leerständen

Zur Modernisierungsberatung des Quartiersarchitekten im Innenstadtbereich gehören

  • Unterstützung der Eigentümer bei Sanierung bzw. Modernisierung
  • Individuelle und kostenlose Erstberatung vor Ort
  • Erste Einschätzung von Notwendigkeiten, Machbarkeiten und Kosten
  • Beratung zur Verbesserung des Gebäudebestands
  • Informationen über Fördermöglichkeiten
  • Themen- & Informationsveranstaltungen. (Beispiele: Grundrissänderungen/Anpassungen, Anbau von Balkonen, Dachgeschossausbau, energetische Sanierung, Freiraum)
  • Beratung über Förderprogramme:

- NRW-Bestandsinvestitionen, Energieeffizienz und Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
- KFW 430 (energieeffizientes Sanieren)
- KFW 455 (altengerechtes Umbauen)
- Haus- und Hofflächenprogramm (Zuschuss bis zu max. 40 Prozent der Kosten, bis zu 24 Euro pro Quadratmeter umgestalteter Fläche).

Da gibt es viel zu tun. Denn für das übergeordnete Revitalisierungskonzept fehlen noch zahlreiche Detailkonzepte. Und die Innenstädte verändern sich rasant – nicht zu ihrem Besten. Dafür sorgt die zunehmende Digitalisierung (elektronischer Einkauf) ebenso wie der demografische Wandel, so gestern Ute Marks von Stadt+Handel.

Zur Stärkung städtebaulicher Strukturen zählen die Planer zum einen den Ausbau fußläufiger Wegeverbindungen (zwischen Ebertplatz und Alleestraße, über den Markt hinaus zur Alten Bismarckstraße sowie als zweite „Grüne Achse“ parallel zur Alleestraße vom Teo-Otto-Theater mit einem vergrößerten Spielplatz gegenüber [weniger Parkplätze an gleicher Stelle] vorbei an der Bücherei und dem Ebertplatz bis zum Bökerspark), zum anderen den Ausbau der Innenstadt als Wohnstandort.

Im Mittelpunkt der angestrebten Aufwertung öffentlicher Räume steht der Friedrich-Ebert-Platz. Hier vermisst Bernd Strey zurzeit „belebende Fassaden“. Zu welchen Häuern diese Fassaden gehören sollen, ließ er offen. Den genannten Zielen der Revitalisierung der Innenstadt entsprechend dürften es Wohnhäuser sein. Denn auf neue Geschäftsideen warten schon jetzt entlang der Innenstadt allzu viele leerstehende Ladenlokale.

Der Düsseldorfer Architekt lernte die Remscheider Innenstadt im vergangenen Jahr erstmals näher kennen – und entdeckt in ihr „viel Grün“. Etwa in der Alleestraße, nicht aber auf dem Rathausplatz. Hier ließen sich mobile Blumenkübel aufstellen und im nördlichen Bereich, zur Hochstraße hin, sei noch Platz für Bäume und Sitzgelegenheiten, schlug er gestern vor. Im Übrigen könnte der Rathausplatz über die mit Bäumen und Lichtstelen aufgewertete Fastenrathstraße besser mit der Alleestraße verbunden werden. Die obere Alleestraße sei an der „Zange“ von Verkehrsschildern förmlich zugestellt.

Sitzgelegenheiten hat Bernd Strey auf der Alleestraße sehr wohl entdeckt. Aber die seien wohl seit 1972 nicht weiter gepflegt worden, vermutete er. Gegen Pflasterung hatte er nichts einzuwenden, wünschte sich aber ein einheitlicheres Bild. Entdeckt habe er leider ein „Sammelsurium von Pflastersteinen – alles, was der Markt so hergegeben hat im Laufe der Jahre“. Den Markt empfand Bernd Strey als Trennung („Leerraum“) zwischen Alleestraße und Alter Bismarckstraße.

Gut fand der Planer die zahlreichen Vordächer an der Alleestraße („Regenschutz“), weniger gut deren unterschiedliche Ausgestaltung und Höhe. Bei den Häusern selbst, meist aus den 1950er und 1960er Jahren, war er gnädiger; die hätten „durchaus ihre Qualität“, meinte er. Was ihm dagegen gar nicht gefiel, waren die vielen Werbetafeln an den Häusern und Warenpaletten  und Werbeständer („Hindernisse“) vor den Geschäften. Zu einem weiß-blauen Zelt vor einer Wurstbuden an der Alleestraße gegenüber der Einmündung der Scharffstraße  hatte er lediglich eine ironische Bemerkung übrig. Kritisch sah er die vielen elektrischen Spielgeräte für Kleinkinder in der Fußgängerzone. Alles in allem müsse die Alleestraße künftig aufgeräumter werden (Zustimmung voin den Bürgern).

Radeln mit einer extra Portion Rückenwind

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Damit sie perfekt für den Frühling ausgestattet sind, empfiehlt die EWR GmbH ein attraktives Förderangebot ihren Ökostromkunden (EWR natur fix 24: Wer ab sofort im Fachhandel ein Elektrofahrrad kauft, erhält von der EWR statt 100 jetzt 150 Euro. Diese Frühlings-Spezial-Förderung gilt bis zum 31. Mai. Pro Haushalt werden maximal zwei Räder gefördert. Elektrofahrräder, bei denen das Treten elektrisch unterstützt wird, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gerade hier im Bergischen Land bieten sie – mit einer „extra Portion Rückenwind“ – eine kräfteschonende und um­weltverträgliche Möglichkeit, die schöne Landschaft zu erfahren.

In Remscheid gibt es insgesamt drei Ladestationen für Elektrofahrräder, an denen kostenlos Ökostrom von der EWR GmbH „getankt“ werden kann. Zwei Ladestationen befinden sich an den Endpunkten des Remscheider Teils der umgebauten Balkantrasse. Das ist zum einen die Ladestation am Alten Markt in Lennep und zum anderen die Station an der Tennishalle in Bergisch Born. Die Schlüssel sind in Lennep während der Öffnungszeiten im Café „SoWieSo“, Alter Markt 4, oder im Büro von „Lennep Offensiv“, Berliner Straße 4, sowie in Bergisch Born in der Gastronomie der Tennishalle, Bornbacher Straße 11, erhältlich. Die dritte Ladestation befindet sich direkt am Eingang des H2O Sauna- und Badeparadies. An allen Stationen können gleichzeitig vier Elektrofahrräder geladen werden. (Weitere Infos auf der EWR-Internetseite unter www.ewr-gmbh.de/privat-und-gewerbekunden/energiesparen/elektro-und-erdgasantrieb/elektromobilitaet-e-mobility).

Mehr Bewerber auf weniger Ausbildungsstellen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die Bilanz für das erste Halbjahr auf dem Ausbildungsmarkt zeigt eine verhaltene Entwicklung, denn es wurden uns für das bergische Städtedreieck bislang 84 Ausbildungsstellen weniger gemeldet als im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit. Auch wenn wir den Abstand zum letzten Jahr seit Jahresbeginn schon verkleinern konnten, gibt es noch viel zu tun, das gilt besonders für Solingen. Hier bereitet mir der Rückgang der gemeldeten Ausbildungsstellen, vor allem in den Bereichen Maschinenbau und Betriebstechnik, Fahrzeugtechnik, Mechatronik sowie Energietechnik Sorgen“, erklärt Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Meldeten bergische Unternehmen in den ersten sechs Monaten des Ausbildungsjahrs, das im Oktober 2016 begann und bis Ende September 2017 verläuft, insgesamt 2.417 Ausbildungsstellen. Das waren 84 (3,4 Prozent) betriebliche Ausbildungsstellen weniger als vor einem Jahr zur Halbjahresbilanz.

1.578 Stellen sind zur Halbzeit im Berufsausbildungsjahr noch unbesetzt, das sind 57 weniger als vor einem Jahr. Aktuell sind noch 2.202 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, im Jahr davor waren es zum Zeitpunkt der Halbjahresbilanz 2.132 Unvermittelte. Rein rechnerisch stehen im Bergischen Städtedreieck aktuell 100 Bewerbern 63 Ausbildungsplätze gegenüber. Im letzten Jahr waren es 67 Ausbildungsstellen.

Mehr Ausbildungsstellen werden in folgenden Berufskategorien gesucht: Kaufleute Verkehr- und Logistik, Verkauf von Lebensmitteln, Verkauf von Drogerieartikeln, Büro und Sekretariat, Steuerberatung, Verwaltung, Arzt- und Praxishilfe, Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik sowie im Bereich Fahrzeugtechnik. Weniger Nachwuchskräfte als vor einem Jahr werden im Maschinenbau- und Betriebstechnik, in der Gastronomie, in der Unternehmensorganisation, im Handel, im Bereich Versicherungen und Finanzdienstleistungen, bei der Speisenzubereitung sowie in der Mechatronik und Energietechnik gesucht.

Den 2.417 Ausbildungsstellen stehen 3.861 Bewerberinnen und Bewerber aus Remscheid, Solingen und Wuppertal gegenüber, 120 mehr (+3,2 Prozent) als im Vorjahreszeitraum. Von diesen Bewerbern haben 41 Prozent einen Realschulabschluss, 23 Prozent einen Hauptschulabschluss, 16,4 Prozent Abitur und 15,5 Prozent Fachhochschulreife. Nur 2 Prozent verlassen die Schule ohne Hauptschulabschluss und 2,2 Prozent machen keine Angaben zu ihrem Abschluss.

Am stärksten gestiegen ist die Zahl der ausbildungssuchenden Jugendlichen mit Hauptschulabschluss, gefolgt von den Jugendlichen mit Abitur und mit Realschulanschluss. Gesunken sind hingegen die Zahlen der Bewerber mit Fachhochschulreife sowie die der Bewerber ohne Hauptschulabschluss. Von den allgemeinbildenden Schulen sowie Hochschulen und Akademien meldeten sich mehr Bewerber bei der Berufsberatung. Von berufsbildenden Schulen nahmen weniger Bewerber die Hilfe der Berufsberatung in Anspruch.

Artikel vollständig lesen

Offene Sprechstunde und Bewerbungsmappencheck

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer einen Ausbildungsplatz sucht oder sich über die Berufswahl beraten lassen möchte, kann ohne Termin am Donnerstag, 6. April von 14 bis 18 Uhr zur Berufsberatung in Remscheid, Solingen  oder Wuppertal kommen. In einer offenen Sprechstunde erhalten Jugendliche Tipps und Rat, können sich über Ausbildungsplätze informieren sowie im ‚Check‘ Tipps für die gelungene Bewerbung bekommen. „Alle Jugendlichen, die Gesprächsbedarf rund um die Berufswahl und Ausbildungsstellensuche haben, sind bei unserer offenen Sprechstunde der Berufsberatung herzlich willkommen. Unser Angebot richtet sich an alle Jugendlichen: An die, die sich zur Berufswahl beraten lassen möchten, an die, die Lernschwierigkeiten in ihrem Ausbildungsverhältnis haben, an Abiturienten, die einen Studienplatz suchen, an Studenten, die Alternativen zu ihrem derzeitigen Studium überlegen wollen oder auch junge Menschen, die sich in einer Notlage befinden, weil sie nach einem Praktikum nicht in die Ausbildung übernommen werden“, sagt Stefanie Petrick von der Berufsberatung in Wuppertal. „Kurzentschlossene können sich jederzeit an die Berufsberatung wenden. Wir wollen ihnen helfen und beraten individuell – egal, ob es um eine Ausbildungsstelle oder um die ersten Überlegungen zur Berufswahl geht“.

Wer die offene Sprechstunde und den Bewerbungsmappencheck für Jugendliche nutzen möchte, kann sich am Empfang in Remscheid, Solingen oder Wuppertal melden. Die Anschriften lauten:
  • Agentur für Arbeit Remscheid, Bismarckstr. 8
  • Agentur für Arbeit Solingen, Kamper Str. 35
  • Agentur für Arbeit Wuppertal, Hünefeldstr. 3-17.

„Man kann mit jeder Frage zu uns kommen. Dazu gehört genauso, dass wir die mitgebrachten Bewerbungsunterlagen checken, dass wir den Jugendlichen helfen, ihren passenden Beruf zu finden und sie auch unterstützen, sich auf Bewerbung oder Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten“ sagt Stefanie Petrick. „Mit einer guten Vorbereitung und einer gelungenen, der Stelle angemessenen Bewerbung“ ist die Teamleiterin der Berufsberatung überzeugt, „hat man gute Chancen auf den Ausbildungsplatz in seinem Traumberuf – und damit auf einen guten Start ins Berufsleben“. Bei Fragen zu der Veranstaltung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ Wuppertal unter 0202 2828-460 zur Verfügung. (Petra Sommer-Trakalas)

Zu Ultimo ein Bankschalter für Senioren?

Die Barrierefreiheit in den Filialen der Stadtsparkasse Remscheid war ein Tagesordnungspunkt in der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirats. Er hatte dazu Jörg Böing von der Stadtsparkasse eingeladen. Böing berichtete, dass das Geldinstitut in Sachen Barrierefreiheit sehr gut aufgestellt sei; alle Zweigstellen, SB- und Geldausgabestellen seien von Senioren und Behinderten ohne Probleme zu erreichen. Ilse Brenning (SPD) berichtet von langen Schlangen am Monatsende in der Hauptstelle. Dann müssten sich auch Senioren hinten anstellen und lange Warte- und damit Stehzeiten in Kauf nehmen. Ilse Brenning schlug vor, an diesen Tagen einen Schalter für Senioren zu deklarieren. Alte und behinderte Menschen bräuchten dann nicht mehr so lange zu warten. Auch würde ein einfacher Wasserspender den Menschen die Wartezeit sicherlich verkürzen. Jörg Böing versprach, diese Vorschläge im Hause prüfen zu lassen. (Frank Bonkamp)

Bewerber sind Anforderungen nicht immer gewachsen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Die schon im Februar eingesetzte Frühjahresbelebung hat sich im März noch einmal verstärkt und beschert dem Arbeitsmarkt weiter sinkende Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosigkeit ist aktuell dank eines leichten Rückgangs in Solingen sowie deutlichen Rückgängen in Remscheid und Wuppertal insgesamt kräftig gesunken. Dieser Rückgang ist deutlich höher als im Durchschnitt der letzten drei Jahre, in denen die Arbeitslosigkeit im März im Vergleich zum Februar um rund 214 Personen sank. Ursache für die positive Entwicklung sind die weiterhin steigende Arbeitskräftenachfrage sowie der verstärkte Einsatz von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen ist begünstigt durch das gute Wetter aktuell auf über 4.400 freie Stellen im bergischen Städtedreieck gestiegen. Dadurch haben im März mehr Menschen eine neue Arbeit gefunden und weniger ihren Job verloren und sich arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Auch die Beschäftigung ist gestiegen und erreicht ein neues Rekordhoch“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Im bergischen Städtedreieck sank die Arbeitslosigkeit auf nun 29.639 arbeitslose Frauen und Männer. Damit sind aktuell 663 weniger als im Februar und 703 weniger als vor einem Jahr.

In Remscheid sind aktuell sind 5.032 Menschen arbeitslos gemeldet, 121 weniger als im Februar und 173 oder 3,3 Prozent weniger als im März vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt von 8,8 Prozent im Februar auf aktuell 8,6 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote noch 8,9 Prozent. Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von 9,4 Prozent im Februar auf aktuell 9,2 Prozent (März 2016: 9,5 Prozent).

Die Arbeitslosigkeit ist in Remscheid gesunken, weil im März mehr Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten (1.063 Personen) als sich neu oder erneut arbeitslos meldeten (940 Personen). Im Vergleich zum letzten Jahr begannen mehr Menschen eine Ausbildung /  Maßnahme oder fanden einen neuen Job. Arbeitgeber meldeten im März 316 freie Arbeitsstellen in Remscheid. Insgesamt werden in Remscheid damit 1.070 Arbeitskräfte gesucht, das sind 348 Stellen oder 48,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Derzeit werden von den Remscheider Unternehmen insbesondere folgende Arbeitskräfte gesucht: 47 Objekt- und Personenschützer, 47 Fachkräfte spanende Metallbearbeitung, 40 Fachkräfte elektrische Betriebstechnik, 39 Fachkräfte Maschinenbau, 36 Fachkräfte Lagerwirtschaft, 32 Helfer Metallbearbeitung, 30 Verkäufer, 28 Bürofachkräfte, 24  Helfer Lagerwirtschaft, 23 Fachkräfte schleifende Metallbearbeitung, 23 Fachkräfte Werkzeugtechnik, 19 Fachkräfte Kraftfahrzeugtechnik, 22 Helfer Kunststoff- und Kautschukherstellung, 19 Krankenpfleger,  18 Helfer zur Bedienung von Hebeeinrichtungen sowie 17 Fachkräfte Mechatronik.

Statistisch gesehen konkurrieren im März im Städtedreieck 16,9 Bewerber um eine Stelle im Bereich Land-, Forst-, Tierwirtschaft, Gartenbau. Am günstigsten ist das Verhältnis zwischen Arbeitslosen und gemeldeten Stellen im Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung. Hier kommen auf eine Arbeitsstelle aus diesem Berufsbereich rechnerisch nur 2,8 Arbeitslose.

Artikel vollständig lesen

DOC-Bebauungsplan erst im April im Amtsblatt

„Es mutet merkwürdig an, dass nach der Eile, die zur Verabschiedung des Satzungsbeschlusses Ende letzten Jahres führte, Monat um Monat ins Land ging, ohne dass dieser ortsüblich im Amtsblatt veröffentlicht wurde“, kommentierte Peter Lange am 25. März eine kritische Presseerklärung der Bürgerinitiative Lennep e.V.  vom 22. März zu der bislang fehlende Bekanntmachung des DOC-Bebauungsplans Amtsblatt der Stadt Remscheid.  Gestern nun ließ Lange dem Leserbrief in der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Ratssitzung mehrere Fragen zum Thema folgen. Sie wurden von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz beantwortet.

Nachfolgend die Fragen von Peter Lange samt Einleitung: „Mit großer Eile wurde Ende 2016 der Satzungsbeschluss für den Rat vorbereitet und schließlich auch im Rat verabschiedet. Als Remscheider Bürger der sich schon etwas länger mit dem Thema DOC beschäftigt habe ich daraufhin eine schnelle Veröffentlichung im Amtsblatt erwartet. Zu meiner Überraschung ist diese bis heute nicht erfolgt, so das der Satzungbeschluss noch keine Rechtskraft erlangt hat. Dieser Sachverhalt wiederum schiebt das Ende der Klagefrist weit in das Jahr 2018 hinein. Trotzdem wird öffentlich behauptet, der Baubeginn des DOC werde Anfang 2018 erfolgen. Dies würde bedeuten das der Baubeginn zu einem Zeitpunkt erfolgt da der Satzungsbeschluss noch keine Bestandskraft erlangt hat. Die Aussage von Ihnen Herr Oberbürgermeister im Stadtentwicklungsausschuss, auf die von Frau Stamm geäußerten Zweifel an dem in der DOC Zeitung publizierten Baubeginn, " man solle sich überraschen lassen" spricht nicht für Transparenz. Wenn man nach dem Satzungsbeschluss sage und schreibe drei Monate verstreichen lässt ohne diesen ortsüblich zu veröffentlichen und diese Verzögerung nicht plausibel zeitnah erklärt schafft man damit unnötig Raum für Spekulationen.

1 Frage: Womit ist die Verzögerung bei der Veröffentlichung im Amtsblatt zu begründen?

2 Frage: Für welchen Termin ist die Veröffentlichung im Amtsblatt geplant, grobe Einschätzung reicht!

3 Frage: Ist geplant bereits vor Abschluss der Klagefrist mit dem Bau des DOC zu beginnen? Oder wird auf jeden Fall die Erlangung der Bestandskraft des Satzungsbeschlusses abgewartet?

Frage an die Fraktionen und Gruppen außer Pro NRW/Pro Deutschland deren Antwort ist nicht von Interesse)

4 Frage: Sind die Fraktionen und Ratsgruppen über die Gründe der Verzögerung informiert, interessieren sie sich nicht für dieses Thema, oder weshalb wird so wenig nachgefragt und nicht auf die notwendige Transparenz gedrungen die ja im Interesse aller liegen sollte, auch der grundsätzlichen Befürworter des DOC Projektes?“

Oberbürgermeister Mast-Weisz dazu: „Auf Grundlage des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan Nr. 657  „Gebiet Röntgen-Stadion, Jahnplatz und Kirmesplatz in Remscheid-Lennep“ des Rates der Stadt Remscheid am 13.12.2016 wurde seitens der Verwaltung mit Beginn des Jahres 2017 (nach allgemeiner Schließung der Dienststellen der Stadtverwaltung Remscheid über die Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel) an der Dokumentation und Erstellung der Antwortschreiben nebst zugehörigen Unterlagen der im Rahmen der erneuten Beteiligung eingegangenen Stellungnahmen an die betroffenen Bürgerinnen und Bürger (der Öffentlichkeit), der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, sowie der kommunalen Körperschaften (Gemeinden/Kreise) gearbeitet. Die Unterrichtung der Betroffenen sollte vor Bekanntmachung des Bebauungsplans 657 durch Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt Remscheid durch die Verwaltung erfolgen.

Aufgrund der bekannten personellen Engpässen im Bereich des Fachdienstes 0.12 und des hohen logistischen Aufwandes aufgrund der Vielzahl der der Verwaltung vorliegenden Stellungnahmen des zuvor dargestellten Personen- / Körperschaftskreises, wurden diese Unterlagen im Laufe der 11. / 12 Kalenderwoche versandt. Die Verwaltung stellt derzeit die für die Bekanntmachung erforderlichen Unterlagen / Schriftsätze zusammen. Eine Bekanntmachung durch Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt Remscheid ist derzeit für Mitte / Ende April vorgesehen.“ Dazu Jens Peter Nettekoven (CDU), auch im Namen von SPD, FDP und W.i.R.: „Die  Schreiben an die Bürger im Vorfeld der Veröffentlichung findet unsere Zustimmung!“

Den Baubeginn auf Grundlage einer erteilten Baugenehmigung bestimme alleine der Bauherr / Investor, so der OB weiter. Mit dem Tage der Erteilung der Baugenehmigung habe der Bauherr / Investor das Recht, innerhalb von drei Jahren mit der Ausführung des Bauvorhabens zu beginnen. Ob und wann aus Sicht des Bauherrn / Investors bei Vorliegen aller hierfür erforderlichen Rechtszustände und Genehmigungen mit dem Bau begonnen werde, liege ebenfalls ausschließlich in der Entscheidungshoheit des Bauherrn / Investors.

Auf der Suche nach verborgenen Talenten

‚Talent Company‘ an der ‚Sophie‘ feierlich eröffnet“, berichtete der Waterbölles am 19. Januar. Dank der bildungsorientierten Strahlemann-Stiftung aus Heppenheim und des ergänzenden finanziellen Engagements von bergischen Unternehmen und Stiftungen hatte die Sophie-Scholl-Gesamtschule einen 60m² großen Raum als Berufsorientierungsbüro einrichten können mit internetfähigen Arbeitsplätzen, einem elektronischen Whiteboard, Multifunktionsdrucker, Scanner etc. sowie mit qualitativ hochwertigen Möbeln (Schränken, Konferenztisch und -sessel, gemütlichen Sitzmöglichkeiten in einer „Lounge“ etc.). Die „Talent Company“ soll künftig den Schülerinnen und Schülern vielversprechende Berufsperspektiven vermitteln, indem sie ihnen hilft, ihre bislang verborgenen Talente zu entdecken, und sie mit heimischen Unternehmen zusammenbringt. Gestern war die Firma Steinhaus zu Gast – und der Waterbölles mit der Videokamera.