Pressemitteilung der Stadt Remscheid
- Fahrstreifensperrung auf der Neuenkamper Straße: Wegen einer Sondierungsschachtung als vorbereitende Untersuchung für einen späteren Kanalanschluss richten die Remscheider Entsorgungsbetriebe (REB) am Mittwoch, 8. Februar, auf der Neuenkamper Straße Richtung Remscheid-Innenstadt eine kurzzeitige Baustelle ein. Dabei wird der rechte Fahrstreifen für zwei bis drei Tage in Höhe des Energieversorgers EWR/Möbelhaus Knappstein gesperrt. Für die damit verbundene Verkehrsbehinderung wird um Verständnis gebeten.
- Vollsperrung Bornefelder Straße (B 237) in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar: Zur Vollendung des Radwegs "Balkantrasse" steht ein weiterer wichtiger Schritt an: Nächste Woche wird die Brücke, auf der der Radweg über die Bornefelder Straße (B 237) hinweggeführt wird, aufgesetzt. Die Brücke, die in einem Stück vorgefertigt ist, wird mit einem Schwertransport angeliefert und von einem Autokran als Ganzes an ihren Platz gehoben. Dazu wird die Bornefelder Straße (B 237) für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt, und zwar in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 8./9. Februar, von 0 bis spätestens 5 Uhr zwischen den Einmündungen Bergisch Born und Am Eichholz (Abzweig Industriegebiet). Der Verkehr auf der B 237 von und nach Hückeswagen wird in dieser Nacht großräumig über Engelsburg - Dörpmühle umgeleitet. Für Ortsfremde wird die Umleitung ausgeschildert. (Büro der Oberbürgermeisterin)
"Saisonale musikalische Leckerbissen" heißt das Angebot im Cafe Mocca SiN, Hindenburgstr. 10. Jeden 1. Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr können Sie den musikalisch dargebotenen Klängen von Matthias Brehm lauschen und dabei lecker frühstücken. Wir beginnen am Sonntag, 5. Februar. Passend zur Karnevalszeit hören Sie ein Mix aus rheinischen Liedern. Vorbestellungen bitte unter Telefon RS 4608234. Matthias Brehm (ausgebildeter Musiklehrer) leitet bei Seele in Not e.V. eine Musikgruppe, die sich alle zwei Wochen donnerstags in der Zeit von 19.15 bis 20.15 Uhr trifft. Bei Interesse am Mitmusizieren melden Sie sich doch bitte unter Telefon RS 291990.
Entwicklungspsychologie und Kinderpflege sind ganz selbstverständlich Teil der Ausbildung von Erzieherinnern und Erziehern. Doch Erfahrungen mit Kindern im ersten Lebensjahr fehlt vielen Mitarbeiter/nnen von Kindertageseinrichtungen. Denn ihr Altersschwerpunkt in den Kindergärten lag bislang bei drei- bis sechsjährigen sowie bei Schulkindern in der Hortbetreuung. Im Mittelpunkt stand und steht dabei die Entwicklung der Kinder in der Familie, im Umgang mit anderen Kindern und die Vorbereitung auf die Schule bzw. die Begleitung des Überganges. Auch in Remscheid stellen sich die Kitas nun zunehmend auf die Betreuung von Jungen und Mädchen ein, die noch keine drei Jahre alt sind (Fachjargon: „U3“). Das aber erfordert ganz neue, spezielle Betreuungs- und Versorgungsansätze und –regeln. „Was braucht es, damit sie bekommen, was sie brauchen?“, ist eine Fachtagung mit anschließender Sitzung des Jugendhilfeausschusses überschrieben, zu der am 15. Februar rund 120 leitende Mitarbeiter/innen von Remscheider Kitas in der „Esche“ auf dem Hohenhagen zusammenkommen werden.
 „U3 ist der richtiger Weg, um Familie und Beruf miteinander zu verzahnen“, sagte gestern Stadtdirektor und Sozialkdezernent Burkhard Mast-Weisz (Foto links) auf einer Pressekonferenz, die der Fachtagung galt. Leider reichten die Landesmittel (noch) nicht aus, um alle Remscheider Kitas entsprechend auszustatten. Das bezog sich auf eine Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf, der am Samstag für den Ausbau von Kitaplätzen für die Unterdreijährigen in Remscheid in den Jahren 2012 und 2013 926.842 Euro aus Landes- und Bundesmitteln angekündigt hatte. Auch Thea Jüttner (Foto rechts) hält das nicht für ausreichend. Zum einen, weil bislang erst „zehn Kitas auf die Schiene gebracht wurden und 15 noch in der Pipeline sind“. Zum, anderen, weil Kleinkinder besondere Bedürfnisse hätten. „Das ist wissenschaftlich erwiesen!“
In einem Punkt teilen Jüttner und Mast-Weisz aber die Meinung von Sven Wolf: „„Es wäre pädagogisch sinnvoller. wenn der Bund statt zwei Milliarden für das Betreuungsgeld aus dem Fenster zu werfen, nochmals den Kommunen unter die Arme greifen würde.“ Von einem „Edel-Ausbau der Kitas à la Mercedes“ könne jedenfalls keine Rede sein, betonte Jüttner. „Goldene Türklinkel gibt es nicht. Der Landesjugendhilfeausschuss hat für den U3-Ausbau lediglich Mindeststandards festgelegt!“ Im Übrigen: Wenn die Gesellschaft die Arbeitskraft der Mütter benötige, dass müsse sie sich auch um die gesunde Entwicklung der Kinder kümmern.
Am Samstag, 4. Februar, geht’s los um 17 Uhr mit einem zusätzlichen Angebot bei der LTG: Pilates. Aufgrund der großen Nachfrage wird dieser Kurs kurzfristig in das umfangreiche Kursprogramm aufgenommen. Pilates ist eine Trainingsmethode, um den ganzen Körper in Balance zu bringen und die eigene Mitte zu finden. Sie ist für jeden geeignet und sorgt für eine bessere Körperhaltung. Ihre Bewegungen werden geschmeidiger, fließender und graziler. Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Atmung in den unterschiedlichen Positionen steigert das Konzentrationsvermögen und lässt gleichzeitig Ruhe einkehren. Wir bieten Ihnen ein Body & Mind-Training, das in der Lage ist, Verspannungen zu lösen und Fehlhaltungen zu korrigieren. Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=120.
Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker
Beim Karnevalskonzert am Samstag, 11. Februar, um 16 Uhr im Teo Otto Theater Remscheid und am Sonntag, 12. Februar, um 11.30 Uhr im Theater Solingen steckt auch dieses Jahr wieder der „jecke Funke“ die Bergischen Symphoniker an. Mit schwungvollen Melodien und vielen karnevalistischen Überraschungen geht es dann hinein in die tollen Tage. Ein symphonisches Orchester im Karnevalskostüm, viele Kinder mit tänzerischen Einlagen auf der Bühne und ein fröhlich-bunt kostümiertes Publikum lassen den Alltag für stimmungsvolle 90 Minuten vergessen! Machen Sie mit! Klein und Groß sind herzlich willkommen zu einem turbulenten musikalischen Feuerwerk mit "Ohrwürmern" am laufenden Band! Unter der Leitung von Thomas Holland-Moritz erklingen schwungvolle Klassiker von Strauß, Brahms, Leroy Anderson, um nur einige zu nennen. Es tanzen Schüler/nnen der GGS Daniel-Schürmann-Schule aus Remscheid (Einstudierung Beate Morvai), und der GS Klauberg aus Solingen (Einstudierung Gabriele Bremer); es singt das Druschba Ensemble. Karten für Remscheid sind für seche Euro, Jugendtickets fünf Euro, erhältlich unter Tel. RS 16 26 50, für Solingen € 8,70 bzw. 4,80) unter Tel. 0202 / 20 48 20. (Manuela Scheuber)
Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft
Was steckt hinter „Flistick“, und was produziert „HoNiVog“? So spannend wie die Firmennamen sind auch die Geschäftsideen der Schüler-Unternehmen, die dahinter stehen. Die Auflösung gibt es am 23. Februar im Allee-Center Remscheid bei der diesjährigen Messe der JUNIOR-Unternehmen NRW. An selbst gestalteten Ständen präsentieren die Schülerinnen und Schüler wie in früheren Jahren ihre Produkte und Dienstleistungen mit viel Einfallsreichtum und Originalität. Zusätzlich machen sie in einem kurzen Werbespot auf der Bühne den Kunden des Allee-Centers und Gästen der Messe ihre Produkte „schmackhaft“. Auch 2011 sind wieder Schüler von „JUNIOR-Kompakt“ dabei. Dieses Programm richtet sich speziell an die jüngere Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10. Eröffnung ist um 10.30 Uhr, Die Stände können von 11 bis 18 Uhr besucht werden. Jeweils um 11 und 16 Uhr stellen die Schüler in einem „Live-Werbespot“ auf der Bühne ihre Geschäftsidee vor. Die Messe wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Arbeitgeber-Verbandes von Remscheid und Umgebung e. V. und der Volksbank Remscheid-Solingen e.G. sowie des Allee-Centesr Remscheid, das den JUNIOR-Unternehmen einen optimalen Rahmen sowie umfangreiche Unterstützung bietet. NRW-weit wird JUNIOR vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie Nordrhein-Westfalen gefördert. Kooperationspartner in NRW ist das Bildungswerk der Wirtschaft NRW e. V. (Daniela Müller)
Improvisationen Ausstellung von Gemälden in Mischtechniken aus Acryl und Aquarell von Cornelia Sippel, Bildungsreferentin bei der Evangelischen Schülerarbeit im Rheinland, und Stephanie Beier, Jugendreferentin der Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen, im Haus der Kirche, Geschwister-Scholl-Straße 1a in Remscheid-Lennep, Öffnungszeiten: montags bis freitags 8 – 12 Uhr, montags bis donnerstags 12 – 16 Uhr. Anfahrt
Mittwoch, 1.2.2012 Große Orgelwerke, kleine Geschichten Am Mittwoch, dem 1. Februar, präsentieren Kantor Jürgen Harder, seine Frau Gunhild Harder und Tochter Frauke Harder zum letzten Mal einen Abend der beliebten Reihe "Große Orgelwerke und kleine Geschichten". Ab 19.30 Uhr geht es in der Kirche Lüttringhausen... rund um "Mehr als drei Wünsche". Aber sicherlich bleiben keine Wünsche mehr offen, wenn Jürgen Harder Werke von Johann Sebastian Bach spielt, Frauke Harder moderne Lieder zu Gehör bringt und Gunhild Harder gut ausgewählte Texte von Jörg Zink und anderen liest. Außer dem, dass dieser Abend nicht enden möge... Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten. www.ekir.de/luettringhausen
Mittwoch, 1.2.2012, 19:00-21:30 Uhr Alpha-Kurs 2012 Erstes Treffen im Alpha-Kurs: Der Alpha-Kurs ist eine Art Grundkurs des Glaubens. Darüber wollen wir uns informieren und ins Gespräch kommen. Anmeldung und Information bei: Dr. Detlef Auras, Tel.: 34 04 73 Im Johannes-NestLeipziger Str.1, Zugang über Dresdner Str. in Remscheid. www.johannes-kgm.de
Immer wieder möchten TeilnehmerInnen von Veranstaltungen und Führungen der Natur-Schule Grund mehr zu den Tier- und Pflanzenarten erfahren, die ihnen vorgestellt werden. Diplom-Biologe Jörg Liesendahl beginnt deshalb im Februar die Veranstaltungsreihe "Wildtiere im Fokus", die monatlich dienstags von 16 bis ca. 19 Uhr geplant ist und sich in den Folgeterminen wechselnden Tiergruppen widmen wird. Erste Themen und Termine sind im online-Terminkalender auf www.natur-schule-grund.de zu finden. Immer gibt es eine Einführung, die mit einem Rundgang um die Natur-Schule Grund gekoppelt sein wird, und anschließend praktische Bestimmungsübungen für Alle, die sich intensiver mit der Natur befassen wollen. Der erste Termin findet statt am Dienstag, 7. Februar, um 16 Uhr. Es wird eine allgemeine Übersicht über das Tierreich geboten und danach der Umgang mit Bestimmungsschlüsseln und Bestimmungsbüchern geübt. Mit Lupe und Stereolupe können auf diesem Wege bereits zahlreiche Tiere "bearbeitet" werden. Die TeilnehmerInnen können eigene Bestimmungsbücher mitbringen, die während der Veranstaltung praktisch erprobt werden können. Veranstaltungsort ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund (nahe der Ronsdorfer Stadtgrenze). Für die dreistündige Veranstaltung zahlen Erwachsene zwölf Euro und Kinder (bis 15 Jahren) sechs. Da das Jahr 2012 im Zeichen der Artenvielfalt auf unserem Planeten steht, freut sich die Natur-Schule Grund auf eine große Vielfalt von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich im Laufe dieses Jahres den zahlreichen Tierarten in Remscheid und dem Bergischen Land widmen werden. Diese können sich ab sofort anmelden per Telefon unter 02191 84 07 34 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de sowie über den online-Terminkalender auf www.natur-schule-grund.de.

Wegen Oberleitungsarbeiten im Bereich des Solinger Hauptbahnhofs (Ohligs) ändern sich von Freitag, 24. Februar, bis Donnerstag, 5. April, jeweils Montag bis Freitag, 0:30 bis 3:30 Uhr, die Fahrzeiten des „Müngsteners“ Richtung Remscheid-Lennep. Die RB 30700 (planmäßig 0:52 Uhr ab Solingen Hbf) verkehrt in dieser Zeit bis Solingen-Grünewald mit bis zu 15 Min. früherer Fahrzeit. In Solingen-Grünewald wartet der Zug die Ankunft des Ersatzbusses für einen Zug der Linie S 1 ab und verkehrt daher von Grünewald bis Lennep mit bis zu 25 Min. späterer Fahrzeit.
Die Natur-Schule Grund bietet auch im Februar wieder besondere Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren an, die unter dem Motto „Das moderne Bild der Erde“ jeweils eine kurze Einführung in ein Thema geben, aber auch Raum für Diskussionen und für Themen bieten, die von den TeilnehmerInnen selbst eingebracht werden können. Die Veranstaltungen wenden sich in erster Linie an Senioren 50+ , stehen aber auch jüngeren InteressentInnen offen. Am Mittwoch, 8. Februar, bietet Diplom-Biologe Jörg Liesendahl unter der Überschrift "In jungen Jahren" einen Einblick in die Anfänge unserer Welt. Themen sind u.a. der Aufbau der Erde, die Anfänge der Atmosphäre und der Erdkruste und die Kontinentaldrift, die zu einer ständigen Veränderung der Erdoberfläche geführt hat. Es geht also im wesentlichen um die Abläufe, weshalb unsere Welt überhaupt die Grundlagen für Leben bietet. Am Mittwoch, 15. Februar, geht es um "Die Anfänge des Lebens". Warum gibt es Leben auf dieser Welt? Jörg Liesendahl erläutert Theorien zur Entstehung des Lebens, stellt Schwarze Raucher vor und beschreibt das Grundbedürfnis des Lebens, die Energie. Und am Mittwoch, 29. Februar, schließlich stellt Jörg Liesendahl die Energieversorgung unserer Welt dar. Unter dem Titel "Es werde Licht" geht es um die Bedeutung der Sonneneinstrahlung für das Leben auf der Erde und die Globale Energiebilanz. Selbstverständlich wird ein kurzer Hinweis auf die momentane Klimaerwärmung nicht fehlen. Die Veranstaltungen finden immer von 15 bis 17 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund statt. Die Teilnahme kostet je Veranstaltung und Teilnehmer sechs Euro. Eine Anmeldung per Telefon unter 02191 840734 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de oder über den online-Terminkalender auf www.natur-schule-grund.de ist erforderlich.
Das Begegnungs- und Beratungszentrum Lüttringhausen bietet am Dienstag, 7. Februar, eine Beratung zum Thema Schwerbehindertenrecht und die damit verbundenen Anträge an. Monika Kadereit, ehemalige Mitarbeiterin des Versorgungsamtes Düsseldorf, berät in allen dazugehörigen Fragen. Von 15 bis 16 Uhr sind Ratsuchende in den Räumen des Kinder- und Jugenzentrum Lüttringhausen, Klausen 22, in Lüttringhausen willkommen. Die Beratung wird viermal im Jahr angeboten. Immer dienstags nach dem "Lütterkuser Stadtteilbrunch". Weitere Informationen erteilen die Schlawiner unter der Telefonnummer RS 953266.

Ein Klick auf das Foto, und Sie sehen es in voller Größe.
„Alles fließt. Auch die Kunst“, stellte der Waterbölles am 27. Januar zum unvollendeten Programm der Veranstaltungsreihe „30 Jahre Kunstschule Remscheid“ fest. Gestern Nachmittag wurde sie in der Städtischen Galerie an der Scharffstraße eröffnet. Und siehe da: Der „Schaffensprozess“ ist noch immer nicht abgeschlossen, so Gastgeber Charles Wesseler: „Ich kann noch nicht sagen, was in dieser Woche bis zum 5. Februar noch alles passieren wird.“ Das macht diese Kunstwoche noch eine Portion spannender – und lohnt täglich einen Blick auf de Internetseite http://www.kunstschule-remscheid.de/ mit der aktuellsten Programmversion. Auch Remscheider Schulen, die mit der Munstschule kooperieren, beteiligen sich am Programm.
Schon was ehemalige und aktive Schüler/innen der Kunstschule in den vergangenen zwei Wochen an bildlicher Kunst, Objekten, Videoinszenierungen und Theater organisiert haben, ist beeindruckend. Allein mit den vom PC abruf- und auf eine Leinwand im Eingangsbereich projizierbaren Kurzfilmen unterschiedlichster Art könnte man Stunden verbringen. Faszinierend beispielsweise der Zeichentrickfilm „Das Klavier“ von Ina Kottmann; die frühere MKS-Schülerin studiert heute Architektur in Maastricht. Der Film entstand aus einer Vielzahl von Kohlezeichnungen, die innerhalb von vier Wochen auf einer weißen Garagenwand entstanden und wieder vergingen sind, wie gestern Magdalena von Rudy zu berichten wusste, eine der Dozentinnen der Remscheider Kunstschule uns zugleich auch des Wuppertaler Medienprojekt e.V., ein Kooperationspartner der Schule. Ein weiterer Partner ist die Kinder- und Jugendwerkstatt „echt Kremig“ e.V. in Kremenholl mit Judith Mennenöh, Sie war gestern ebenso zur Eröffnung erschienen wie ihre Dozenten-Kollegen Dirk Oertelshoven und Ute Lennartz.
Eigentlich hätten „30 Jahre Kunstschule“ schon im vergangenen Jahr gefeiert werden können. Denn an den Start ging sie Schule bereits 1981. Mit Charles Wesseler, für den der Rat der Stadt zuvor eine halbe Planstelle geschaffen hatte. Räume für „seine“ Schule fand Wesseler damals allerdings nicht vor. Also begab er sich die auf Suche und fand in der Bökers Villa die ehemalige Waschküche mit einem alten Tisch. Weitere Möbel folgten nach einer Sperrmüllaktion. „Die waren so stabil; die haben wir teilweise heute noch“, verriet Wesseler gestern seinen meist jugendlichen Zuhörer/innen. Die ersten Angebote der Kunstschule seien damals Keramisches Arbeiten und Theater gewesen. Zeichnen und Bildnerisches Gestalten sei erst fünf Jahre später hinzu gekommen. Damals sei die Theatergruppe zum Bunker unter der Karl-Kind-Schule umgezogen. Eine Bewegungsübung, die er noch heute mit Mitgliedern der Gruppe macht, nahm Wesseler in den Anfangsjahren der Videokameras auf VHS-Band auf; geschnitten wurde dieser Film erst zehn Jahre später. Und gezeigt wurde er gestern augenzwinkernd unter dem Titel „Harte Männer tanzen nicht“. Wer will, kann ihn sich noch bis zum 5. Februar in der Städtischen Galerie zeigen lassen.
In der linken Spalte finden Sie unter dem blauen Balken "Text-Archiv" den Link "Veranstaltungshinweise". Er führt zu allen aktuellen Terminankündigungen im Waterbölles. (Vereine und Verbände können ihre Veranstaltungshinweise selbst in den Waterbölles einstellen, sobald sie die beantragten Zugangsdaten erhalten haben.)
 Ein „abwechslungsreiches Programm mit vielen neuen Kursangeboten“ verspricht VHS-Leiterin Nicole Hauser-Grüdl (Foto links) für das am Montag beginnende 1. Semester 2012. Ein umfangreiches VHS-Programm in einer Zeit knapper Finanzen, in der andere Volkshochschulen reduzieren müssen? Die Erklärung verpackte Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann gestern in ein Kompliment: Nicole Hauser-Grüdl sei ein Programm gelungen, das „zielgruppenorientierter, inhaltlich verdichteter und wirtschaftlich effektiver“ sei als vor ihrer Zeit. Ein VHS-Kursus ist nach dem Verständnis der VHS-Leiterin dann wirtschaftlich tragbar, wenn er über die Kursgebühren das Dozentenhonorar deckt nebst einem fünfprozentigen Verwaltungsaufschlag. Mindestens zehn Teilnehmer pro Kurs sollten es schon sein. Früher fanden Kurse auch mit sechs Teilnehmern statt, wobei vier dann jeweils noch ein Kind (mit der üblichen Entgeltermäßigung von 35 Prozent) anmeldeten, die aber in der Regel dann nie erschienen. Von dieser „köllschen Lösung“ hat sich Nicole Hauser-Grüdl inzwischen verabschiedet.
Dass nicht nur die schlanke Aufmachung des Programmheftes, vor zwei Jahren eingeführt, beim Publikum ankommt, sondern auch der Inhalt, beweist die Zahl der Anmeldungen. Die liegt schon jetzt deutlich über der des Vorjahres. Und dabei hat der 2011 eingeführte „Tag der langen Anmeldung“ noch gar nicht stattgefunden. In diesem Jahr ist er für Mittwoch, 1. Februar, von 14 bis 19 Uhr fest eingeplant. Im Übrigen sind Anmeldungen wie folgt möglich:
-
persönlich in der Volkshochschule, Elberfelder Str. 32, Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Dienstag von 14 bis 17:30 Uhr und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr.
-
telefonisch unter Tel. RS 16 - 27 86 (dann muss am 1. Kursabend eine schriftliche Anmeldung nachgereicht werden)
-
schriftlich (42853 Remscheid) unter Benutzung der Anmeldekarte,
-
-
im Internet unter: www.vhs.remscheid.de.
Aus dem 140 starken Programmheft ein paar Highlights herauszupicken, ist gar nicht so leicht. Denn in jedem der neun Fachbereiche findet sich Bemerkenswertes. Etwa die neue Aufteilung der Nähkurse (Einsteiger, Kinderbekleidung, Modedesign, Kreatives und „Stricken wie im Mittelalter“. Beim so genannten „Nadelbinden“ kann beispielsweise eine Handytasche entstehen) oder im Fachbereich „Gesundheit“ drei Kurse, die Kenntnisse vermitteln über Hundephysiotherapie und – homöopathie bzw. „Massagen für und mit Hunden“. Bei den Fremdsprachen finden sich interessante Anwendungskurse – ein Schwebebahn-Sighseeing auf Englisch und ein Spiele- und Krimi-Abend auf Spanisch.
Unter denjenigen, die an der Volkshochschule Remscheid Niederländische lernen wollen, sind auch zahlreiche Junge Leute, Studenten, die im Nachbarnand studieren (wollen), um so dem deutschen numerus clausus zu entgehen. Pech, dass eine Sprachlehrerin für Niederländisch, inzwischen weit über 80, aufgehört hat, eine andere sich mehr um die Kindererziehung kümmern möchte und eine dritte erkrankt ist. Auch deshalb enthält das Programmheft 2012 eine Stellenanzeige in eigener Sache: „Um unser breit gefächertes Kursangebot aufrecht erhalten und weiter ausbauen zu können, sind wir stets an motivierten neuen Kursleitenden sowie guten Ideen für innovative Kursangebote interessiert. Aktuell suchen wir Dozentinnen und Dozenten für Englisch, Niederländisch, Italienisch und Japanisch, für den künstlerischen und kaufmännischen Bereich sowie für die Bereiche EDV und Politik!“
Fest steht, dass die Studienreise nach Rom (9. bis 13. Mai) auf jeden Fall stattfinden wird; dafür haben sich bereits 23 Remscheider angemeldet. Dagegen wird – bei bislang nur einer Anmeldung – die „Schreibkompetenzerweiterung für Schüler/innen mit Migrationshintergrund“ höchstwahrscheinlich ausfallen. Ob hier die Klassenlehrer/innen es versäumt haben, Jungen und Mädchen mit entsprechendem Nachholbedarf auf das Angebot aufmerksam zu machen? An der VHS kann es jedenfalls nicht gelegen haben; sie hatte in den Schulen eigens hierfür gedruckte Flyer verteilt.
„Wein und Literatur im Garten der städtischen Galerie“ ist für den 29. Juni bei hoffentlich trockenem Wetter geplant. Nur eine von mehreren Veranstaltungen an gleicher Stelle. Nicole Hauser-Grüdl: „Kunstliebhaber werden mit dem neuen Frühjahrsprogramm auf ihre Kosten kommen. Im Rahmen einer neuen Kooperation mit der Städtischen Galerie werden ab März 2012 kunstgeschichtliche Führungen und Workshops zu aktuellen dortigen Ausstellungen angeboten.“ Des Weiteren wird es im Juni eine zweitägige Museumsfahrt nach Frankfurt und am 29. April erstmals eine Fahrt zum Starlight Express - dem weltweit erfolgreichsten Musical aller Zeiten - nach Bochum. In den Bereichen Musik und Tanz bietet die VHS zum ersten Mal einen Workshop zum Erlernen des Panflöten-Spielens an (geeignet für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 8 Jahren) sowie Kurse für Erwachsene in Ballett, Modern Dance und Zumba.
Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker
Am Dienstag, 7. Februar 2012 im Konzertsaal in Solingen und am Mittwoch, 8. Februar 2012 im Teo Otto Theater in Remscheid findet jeweils um 20 Uhr das 6. Philharmonische Konzert der Bergischen Symphoniker statt. Zuerst erklingt „Ein Saalzburger in New York“ von Bernd Wilden. Der Kirchenmusiker, Chorleiter, Kapellmeister und Komponist Bernd Wilden bedient sich bei diesem Stück Gershwins Tondichtung „Ein Amerikaner in Paris“. Unverkennbar findet sich in Wildens Komposition aber auch Musik aus der Oper „Die Zauberflöte“ von Mozart wieder, mitunter verfremdet und typisch amerikanisch. Im Anschluss spielt das Orchester das Konzert für Schlagzeug und Orchester von André Jolivet, einer der wenigen Konzerte für Soloschlagzeuger. Der Solist Simon Roloff aus den Reihen der Bergischen Symphoniker wechselt von Satz zu Satz auf ein anderes Hauptinstrument. Eine beeindruckende Darstellung auch ausgefallener Schlaginstrumente. Nach der Pause schließt das Konzert mit der Symphonie Nr. 99 in Es-Dur von Joseph Haydn. Das Werk gehört zu den berühmten „Londoner Sinfonien“ und ist die erste Symphonie, in der Haydn Klarinetten verwendete. Einführungsvorträge zu beiden Konzerten hält Ulrich Mutz jeweils um 19.15 Uhr. Karten für das Solinger Konzert sind erhältlich ab 15,60 Euro unter der Telefonnummmer 0212 / 20 48 20. Karten für das Remscheider Konzert sind erhältlich ab 18 Euro unter Tel. RS 16-2650. (Manuela Scheuber)
Vom 29. Januar bis 5. Februar werden in der Galerie Remscheid Werke von Künstlern präsentiert, deren kreative Laufbahn in der Kunstschule begann. Darüber hinaus gibt es jeden Tag zahlreiche Veranstaltungen. Am kommenden Sonntag um 16 Uhr soll die abwechslungsreiche „MKS-Woche“ eröffnet werden. Gezeigt wird an diesem Tag auch Videokunst von Magdalena von Rudy, das Video „Picnic HD“, in dem fünf Mädchen in der Musik- und Kunstschule Remscheid Texte über den Tod sprechen, die ihnen fremd sind, aber dennoch etwas über die Mädchen selbst erzählen, „RAISING HD“, die Suche dreier Jugendlicher nach ihrer Identität, ihrer gesellschaftlicher Position und ihren Leitbildern, und „HAKAN LYNDON HD“, in dem der türkischsstämmige Protagonist die Geschichte des Barry Lyndon aus dem gleichnamigen Film von Stanley Kubrick erzählt. Trotz seiner Sprachstörung besticht der jugendliche Erzähler durch lebhaftes Erzähltalent und ausdrucksvolle Mimik. Das nachfolgende Programm erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf der Internetseite http://www.kunstschule-remscheid.de/ findet sich die aktuellste Version. Motto: Alles fließt. Auch die Kunst.
Comiczeichnen im Funny Stil: Handwerkliche Grundlagen des Comiczeichnen im sogenannten “Funny Stil” (Aufbau und Konstruktion von Comic-Figuren, Zeichenübungen und Konstruktionswege, Ideenfindung für Kurzgeschichten) stehen am Mittwoch, 1. Februar, von 16 bis 18 Uhr auf dem Programm. (Bei Teilnahme bitte Bleistift und Papier mitbringen.)
Der Film „Amateure“ (Foto rechts) von Dirk Oetelshoven & Jens Barlag wird am Freitag, 3. Februar, ab 21 Uhr gezeigt - drei tragikomische Geschichten über das Scheitern. Lakonisch erzählt, passieren die Geschichten wie zufällig gleichzeitig, und es gibt nur wenige Schnittstellen zwischen ihnen. Ihre Gemeinsamkeit jedoch sind die Figuren, die alle versuchen, aus ihrem unbefriedigenden Leben auszubrechen um etwas Neues zu probieren.
Tom & Jenny (Foto links) sind Sängerin Jenny Thiele und Thomas Mühlhoff an der Akustik-Gitarre, eines der kreativsten und fesselndsten Singer/Songwriter-Duos in Deutschland. Von ihrem deutschsprachigen Album „Tom und Jenny – Im Zoo“ präsentieren sie am Donnerstag, 2. Febuar, ab 19.30 Uhr Geschichten von Tieren, die zugleich menschliche Emotionen und zwischenmenschliche Erfahrungen offenbaren. Dabei bewegen sich Tom und Jenny problemlos zwischen Funk, Jazz und Pop.
„Brot & Spiele“ zeigt am Samstag, 4. Februar, ab 21 Uhr Filme und Theaterstückmitschnitte dieser Multimediatheatergruppe. Unmittelbar vorher, ab 19.30 Uhr, wagt sich das Rezitationsensemble der Uni Münster an die Leiden des jungen Werthers heran. Des Weiteren präsentieren sie Texte anderer großer Literaten wie Rainer Maria Rielke, Ingeborg Bachmann und Goethe.
„Hund an der Himmelsleiter“ steht am Freitag, 3. Februar, ab 19.30 Uhr auf dem Programm. Und am Samstag, 4. Februar, ab 18.30 Uhr liest Frank Dukowski vier makabere „Geschichten aus dem Stirnhinterzimmer“, dem Hirn hinter der Stirn. Sie handeln von einem berühmten Kunstwerk und mangelnden Französischkenntnissen, einem Dorf mit befremdlichen Bewohnern und einem fragwürdigen Rabbiner, vom menschlichen Körper und der Unsterblichkeit und von einem romantischen Südseeabend.
Die „Kunstschule bei Magda“ findet am Mittwoch und Donnerstag, 1. bzw. 2. Februar, ebenfalls in der städtischen Galerie statt. Das Programm ist an beiden Tagen identisch: 15 – 16.30 Uhr: Kreative Früherziehung, 16.30 – 18 Uhr: Zeichen und Werkelkurs (mit Stoffen, Ton, Holz, und allem anderen), 18.30 – 19.30 Uhr: Zeichen und Mappenkurs (als Studienvorbereitung, etc.).
 Pressemitteilung des „Burgtheater – ein Papiertheater e.V.“
An diesem Wochenende gastiert das Papiertheater von Schloss Burg im Westdeutschen Tournee-Theater, Bismarckstr. 138. Die Besucher bekommen Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in der auf die Spielmöglichkeiten einer Papierbühne adaptierten Form zu sehen – für Kenner der klassischen Opernversion sicherlich ein unterhaltsamer und humorvoller Spaß. Am Samstag beginnt die Aufführung um 20 Uhr, am Sonntag bereits um 16 Uhr. Eintrittskarten dazu gibt es für 16 € (ermäßigt zwölf €) über die Kasse des WTT (Tel. RS 32285, Fax RS 343798, E-Mail: wtt-remscheid@t-online.de). In den eigenen Räume des Burgtheaters im alten Schulhaus von Solingen-Oberburg steht am Freitag, 3. Februar, und am Samstag, 4. Februar, jeweils um 18 Uhr die Papiertheater-Fassung von „Das Käthchen von Heilbronn“ auf dem Programm. Die Vorstellung dauert rund 80 Minuten ist für Besucher ab zehn Jahren geeignet. Gespielt wird jedoch nur nach verbindlicher Vorbestellung. Karten können telefonisch (0160-5542447 oder 0212-2441511) oder per Internet (www.burgtheater.org) erfolgen. Auf der Homepage im Internet finden sich auch ergänzende Informationen über Spielplan, Theater und den das Theater fördernden Verein. Am Samstagnachmittag (4.2.) um 15 Uhr unterhält Peter Schauerte-Lüke Kinder ab drei Jahren mit dem „Gestiefelten Kater“, Dauer etwa 45 Minuten. Es sind noch 25 Karten verfügbar.
Mit „Jugend musiziert", einer Kunstausstellung anlässlich des 30jährigen Bestehens des Kunstschulbereichs der städtischen Musik- und Kunstschule, dem Stadtentscheid im Vorlesewettbewerb 2012 sowie der 2. Remscheider Weiterbildungsmesse tritt das Kommunale Bildungszentrum in den kommenden Tagen und Wochen gleich mit vier größeren Veranstaltungen an die Öffentlichkeit. Nachdem der Regionalentscheid des bundesweit durchgeführten Nachwuchswettbewerbs „Jugend musiziert" in den vergangenen drei Jahren in den Nachbarstädten Leverkusen, Solingen und Wuppertal stattfand, kommen die Bewerber/innen in Remscheid in diesem Jahr - am 4. und 5. Februar – nach Remscheid. Das abschließende „Preisträgerkonzert“ ist für den 11. Februar, 16 Uhr, im Vaßbendersaal geplant. Im Dienstzimmer des erkrankten Kulturdezernenten Dr. Christian Henkelmann nannten gestern Nicole Hauser-Grüdl, die Leiterin des neuen Kommunalen Bildungszentrums, und Oliver Gier, der kommissarische Leiter der MKS, Einzelheiten zu allen vier Veranstaltungen. An dieser Stelle zunächst die Informationen zu „Jugend musiziert 2012“:
Erwartet werden am 4. und 5. Februar in Remscheid insgesamt 350 junge Musiker/innen im Alter von sechs bis zwanzig Jahren, 31 aus Remscheid selbst, 85 aus Wuppertal, 78 aus Solingen und 81 aus Leverkusen. Hinzu kommen 75 aus anderen Städten Nordrhein-Westfalens. Darunter auch diejenigen, die sich für den Orgel-Wettbewerb beworben haben. Er ist der einzige in ganz NRW und findet mit 14 Teilnehmern am 4. Februar von 10 bis 18.30 Uhr in der ev. Stadtkirche am Markt statt. Der Eintritt ist kostenlos. Interessierte Zuhörer und Musikliebhaber erwartet ein breites Spektrum von unterschiedlichsten Musikgattungen. Mit dabei: Klarinette, Saxophon, Klavier, Trompete, Posaune, Oboe, Gitarre, Mandoline, Blockflöte und Gesang etc.. Die zwischen zehn und 20 Minuten dauernden Vorspiele finden an beiden Tagen in Aula und Musiksaal des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, in der Stadtbücherei, im Vaßbendersaal und in Räumen der VHS stattfinden. Eine Fachjury, bestehend aus auswärtigen Musiklehrern, bewertet die musikalischen Leistungen und bietet im Anschluss an das Wertungsspiel Beratungsgespräche an. Oliver Gier: „Während der regionale Wettbewerb der Breitenförderung dient, steht bei den Landeswettbewerben und dem Bundeswettbewerb mit 2.500 Teilnehmern in Stuttgart die Talentförderung und –suche im Mittelpunkt!“
Die Organisation für "Jugend musiziert" in der bergischen Region haben das Kollegium und das Sekretariat der Musik- und Kunstschule übernommen mit Heide Rieth als Vorsitzende. Das Catering hsat die Karl-Kind-Schule übernommen. Die Preisträger der Regionalwettbewerbe nehmen im März an den Landeswettbewerben teil. Die ersten Preisträger aller Bundesländer sind schließlich zum Bundeswettbewerb eingeladen. Seit 1963 haben mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche an "Jugend musiziert" teilgenommen, allein 2011 waren es 20.000. Für einige von ihnen war dies der Start in eine Weltkarriere.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Grundfinanzierung sicher. Die Finanzierung der Regionalwettbewerbe liegt in den Händen der Kommunen. Die Sparkassen, als größter Einzelförderer aus der Wirtschaft, engagieren sich seit vielen Jahren bei "Jugend musiziert". Sie unterstützen den Nachwuchswettbewerb auf allen Wettbewerbsebenen, auch in Remscheid. Details zu den Teilnehmern, den Terminen der Vorspiele und den Preisträgerkonzerten finden sich im Internet unter http://www.musikundkunstschule-remscheid.de. Veranstaltet wird „Jugend musiziert" vom Deutschen Musikrat. Dort sei aufgefallen, so Oliver Gier, dass Jugendliche sich weniger als früher für Kammermusik interessieren. Die Ursache dafür seien Musikpädagogen im Nachmittagsunterricht der Schulen. Gier: „Wann sollen Musikschüler noch üben, wenn sie erst um 18 Uhr aus der Schule kommen. Und dann mehrere Schüler für Kammermusik zusammenzubringen, ist noch viel schwieriger!“
In Remscheid fällt in diesem Jahr die Entscheidung im regionalen Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels am Montag, 13. Februar, ab 14.30 Uhr, und wie in den Vorjahren in der Kinder- /Jugendbibliothek an der Scharffstraße. Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt. Sein Ziel: Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Mehr als 700.000 Kinder aller Schularten beteiligen sich jährlich am Wettbewerb. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale im Juni. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Bundesweit beteiligen sich auch in diesem Jahr hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen daran, nachdem im vergangenen Dezember in mehr als 7.500 Schulen die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt worden waren. In der Stadtbücherei kommen folglich am 13. Febriar die Schulsieger zusammen. Die ehrenamtliche Jura an diesem Tag besteht aus Bibliothekare, Buchhändler, Lehrer und dem Stadtsieger des Vorjahres. Alle teilnehmenden Kinder gewinnen Urkunden und Bücher, je zwei Ehrenkarten für eine Theatervorstellung im Teo Otto Theater und mehrere Bücher, die der örtliche Buchhandel zur Verfügung gestellt hat. Nicole Hauser-Grüdl, die Leiterin des neuen Kommunalen Bildungszentrums: „Der Vorlesewettbewerb will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen aufmerksamen Zuhören sensibilisieren. So machen die Kinder dann die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten und neue Horizonte eröffnen!“
Das Familienbildungswerk Bergisch-Land bietet eine Kurs-Reihe für „kleine Forscher“ an. Gerade im Kindergartenalter haben Kinder ein ausgeprägtes Interesse an Naturphänomenen und sind begeisterte Entdecker. In fünf Einheiten kommen die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren der Natur auf die Schliche. An jeweils einem Samstagvormittag treffen die Kinder auf ein Chemie-Labor, bauen eine Luft- und eine Wasser-Werkstatt auf, begeben sich auf die Spur von Elektrizität und Licht und Farbe. Der erste Themen-Tag, das „Chemie-Labor“, findet am Samstag, 11. Februar, in der Zeit von 10 bis 12.15 Uhr im MehrGenerationenHaus Lindenhof, Lindenhofstraße 13 statt. Weitere Informationen erteilt das Familienbildungswerk Bergisch-Land unter Tel. RS 938032.
Pressemitteilung des Signforum 24 e. V.
Angeführt vom Remscheider Unternehmen „Gerhardts Werbung“ präsentiert sich der Signforum 24 e.V., eine Interessengemeinschaft von Werbetechnikern und artverwandten Unternehmen, vom 2. bis 4. Februar auf der WeTec 2012 und der TVP 2012. Beide Fachmessen finden in Stuttgart statt. Während die WeTec den werbetechnischen Bereich wie Beschriftungen und Außenwerbung abdeckt, beschäftigt sich die TVP mit der Veredelung von Textilien. Beides sind Geschäftsfelder, die die Werbeunternehmen der Zukunft betreffen. „Gerhardts Werbung“ ist bereits seit 1991 Anbieter des Komplettangebots und überregional für 3D Buchstaben und Logos aus eigener Fertigung bekannt. "Wir wirken dem Trend des Outsourcings aktiv entgegen, bei uns werden die meisten Produkte im Hause hergestellt. ‚Wir fertigen selbst’ – dieser Slogan ist bei uns schon lange Programm." so Inhaber Martin Gerhardts, zugleich Vorsitzender des Signforum 24 e.V. Der Verein betreibt das Internetforum signforum24.info und hat mehr als 3.700 Mitglieder. Diese präsentieren sich regelmäßig auf einschlägigen Fachmessen. Zahlreiche Seminare und Workshops sorgen für den nötigen Transfer von Know-how in der Branche. "Beim heutigen Konkurrenzdenken ist es zwar nicht einfach, die Leute von diesem Weg zu überzeugen, wer jedoch einmal in den Genuss der Leistungsfähigkeit unserer Internetplattform gekommen ist, möchte diese so schnell nicht wieder missen."
|