Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Denkerschmette: Programm im Januar

Freitag, 19. Januar, 20 Uhr
150. Philosophischer Stammtisch
Gert Rothbrust referiert zum Thema „Das hybride Ich“

Samstag, 20. Januar15 Uhr
„Bunter Nachmittag“
mit Musik, Geschichten und netten Filmen. Garniert mit Kaffee und Kuchen.
Der „Bunte Nachmittag“ in der Denkerschmette fällt witterungsbedingt aus. Das geplante Programm wird beim nächsten „Bunten Nachmittag“ am Mittwoch, 31.Januar, um 14.30Uhr  nachgeholt. (Reinhard Ulbrich)

Sonntag, 21. Januar, 11 - 16 Uhr
„Mal so, mal so“
Wunderbare Bilder haben den Weg in die Denkerschmette gefunden. Die bipolare Künstlerin Evelyn Havertz zeigt in Ihrer Ausstellung Facetten ihrer Erkrankung und ihrer Kunst. Während der Ausstellung wird Evelyn Havertz live in der Schmette ein Bild malen. Dieses wird zu Gunsten der RS Denkerschmette versteigert.

Artikel vollständig lesen

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Wuppertaler Jugendtheater „CLOSE UP“ / „tenebris“ im Teo Otto Theater:  Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Remscheid gastiert das preisgekrönte Wuppertaler Jugendtheater „Close Up“ am Dienstag, 16. Februar, um 19:30 Uhr mit „tenebris“ im Teo Otto Theater.
In einer Zeit, in der das Thema „Flucht“ von allen Seiten auf uns hereinstürzt, wagt das Junge Theaterensemble am Haus der Jugend den Versuch, eine neue, bis dato unbeachtete Perspektive aufzuzeigen: Was, wenn wir stille Beobachter um und über uns hätten, die unsere Taten aber auch Untaten mit ansähen? Was, wenn diese Beobachter schon immer da gewesen wären, aber jetzt erst zu uns sprächen? Was, wenn es der Mond wäre, der auf uns herabschaut? Das Meer wäre, das uns umgibt? Die Dunkelheit wäre, die uns ängstigt? Das Gewissen wäre, auf das wir nicht mehr hören? Was würden sie zu uns sagen? Und was würden wir antworten? Würden wir unsere Taten überdenken oder würden wir uns in den Schutz der Unwissenheit flüchten?
Von und mit jungen Menschen zwischen 14 und 19 Jahren unter der künstlerischen Leitung von Charlotte Arndt und Düara Baskinci und mit der musikalischen Unterstützung von Christopher Huber, Christopher Esch und Max Klaas. Die gezeigten Filmsequenzen wurden mit Tassilo Priebisch und Yvonne Warsitz erarbeitet. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen. Kartenanmeldungen sind beim Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Remscheid oder dem Teo Otto Theater möglich: Saime Koc, Tel. RS 162936, E-Mail saime.koc@remscheid.de.

FDP-Kreisverband Remscheid / „Liberale im Gespräch“: Das neue Jahr beginnt für die Remscheider FDP mit der siebten Auflage der Veranstaltungsreihe „LibLounge ...Liberale im Gespräch“ ein. Am Freitag, 19. Januar, trifft man sich ab 19 Uhr im Remscheider Bräu, Bismarckstraße 38, zu einem allgemeinen Gedankenaustausch. Und Themen gibt es bei den Liberalen genug. In der Bundes-. Landes- und Lokalpolitik gibt es einiges zu besprechen. Außerdem bietet eine solche Veranstaltung auch immer die Gelegenheit, sich in gemütlicher Umgebung besser kennenzulernen. Der Eintritt ist wie immer frei. Die FDP Remscheid freut sich auf viele Gäste. (Hans Lothar Schiffer)

Röntgen-Gymnasium / /Tag der offenen Tür: Das Röntgen-Gymnasium stellt sich am Samstag, 20. Januar, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr am Tag der offenen Tür als „lebendige Schule“ vor. Der Tag beginnt mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung um 9 Uhr in der Aula des Röntgen Gymnasiums. Von 9.30 Uhr bis 11.20 Uhr findet der Schnupperunterricht in den Klassen 5a, b und c statt. Im „Markt der Möglichkeiten“ stellen sich viele Fächer und Projekte ab 11.10 Uhr vor, z.B. die Fremdsprachen, das Musikprojekt „MachMusik“ und natürlich die naturwissenschaftlichen Fächer, die Experimente zum Mitmachen präsentieren.
Der Markt der Möglichkeiten schließt um 12.30 Uhr, aber unsere Mensa bietet bei Kaffee und Kuchen weiterhin die Möglichkeit, mit den Lehrkräften und Eltern der Schule ins Gespräch zu kommen.
Für Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, die einen Übergang zum Röntgen-Gymnasium in die Sekundarstufe II planen, steht unsere Oberstufenkoordinatorin Pirags zur Verfügung. Jeweils um 9.30 Uhr und 11 Uhr findet in Raum A 210 eine Übersicht über die Schullaufbahn statt. Danach besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. Ein Rundgang durch die Schule mit Oberstufenschülern schließt sich daran an. (Doris Hildebrand)

Gemeinde-  und Stadtteilzentrum Esche / Fastenaktion vom 14. Februar bis 2. April: „7- Wochen – ohne – was?“ ist die spannende Frage am 1. Abend der Fastengruppe der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid. Menschen treffen sich, um sich bei Ihren Vorhaben für die 7 Wochen der Passions-/Fastenzeit zu unterstützen und ihre Erfahrungen austauschen. Inspiriert werden wir durch Texte und Bilder des Fastenkalenders, den alle Teilnehmerinnen erhalten. Das Fastenmotto 2018 ist eindeutig. Es heißt „Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“.  Jede und jeder ist willkommen! Termin: ab 14. Februar jeden Mittwoch von 19 bis 21 Uhr im Gemeinde-  und Stadtteilzentrum Esche (Eschenstraße 25). Beitrag: 15 €, Teilnehmerzahl: max. 15 Personen, Leitung: Diakonin Iris Niebergall, Heilpraktikerin Elke Beierling. Anmeldung unter Tel: RS 9331662 oder E-Mail i.niebergall@johannes-kgm.de">i.niebergall@johannes-kgm.de.

Artikel vollständig lesen

Kraftstation auch 2018 wieder mit KinderKino

Dank der toller Unterstützung durch eine Spende zeigt die Kraftstation an insgesamt sechs Sonntagen im diesem Jahr wieder Überraschungsfilme für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf der großen Leinwand. Los geht es am Sonntag, 28. Januar. Diesmal wird die Geschichte eines kleinen Erfinders, eines Roboters und eines außergewöhnlichen Fahrzeuges erzählt.
Eines Tages landet der Roboter vor den Füßen eines kleinen Erfinders. Er wurde beim Absturz seines Raumschiffes von seinen Eltern getrennt und muss sich nun auf die Suche nach ihnen machen. Zusammen ertüfteln die beiden ein Gefährt das zugleich fliegen, schwimmen und fahren kann! Doch inzwischen sind auch skrupellose  Schurken dem Roboter auf den Fersen.

Der Eintritt ist frei, und das Kino beginnt um 14 Uhr. Damit das richtige Kinogefühl aufkommt, darf natürlich auch das Popcorn nicht fehlen. Popcorn, Knabbersachen und Getränke könnt Ihr für kleines Geld bei uns kaufen. Nach dem Film erwartet euch Spiel und Spaß bis 17 Uhr. Alle Kinder und Eltern sind herzlich eingeladen! Das KinderKino Team der Kraftstation freut sich auf Euch! Die Kraftstation, Honsberger Straße 2. (Der Film: Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: 0 – Länge: 1 Stunde 45 Minuten)

Lebenshilfe baut neue Werkstatt am Jägerwald

Mit einem Jahresumsatz von 23 Millionen Euro, 400 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen / Mitarbeitern in mehr als 20 Einrichtungen unterschiedlichster Prägung, und mehr als 850 Betreuungsplätzen – davon mehr als 500 Beschäftigte in drei Werkstätten – ist die Lebenshilfe Remscheid ein größeres mittelständisches Unternehmen Und die größte Einrichtung für Menschen mit Behinderung in der Stadt. Eine Institution mit ehrgeizigen Plänen. Fünf Jahre lang war die Lebenshilfe auf der Suche nach einer geeigneten Ersatzimmobilie für ihre Zweigwerkstatt am Tenter Weg. Anfang 2017 fand sich schließlich mit Arnd Schein ein Inverstor, der auf seinem Grundstück am Jägerwald eine 2.880 Quadratmeter große Werkstatt bauen will. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 angepeilt. Von dem neuen Standort versprechen sich die Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe – Vorsitzende Karin Lenhard-Moyzyczyk, stv. Vorsitzende Ulrike Conrad-Kirschnereit, Kassierer Klaus Rosenbaum, Schriftführer Klaus Ebeling, sowie die Beisitzer Dirk Dürholtz, Bernd Engstermann, Manfred Hinzmann, Maria Maier und Petra Schmidt – sowie Geschäftsführer Jerrit Bennert eine erhebliche Verbesserung und Veränderung der Arbeit. Denn zum einem werde der neue Standort wesentlich größer als der aktuelle Standort (von 90 auf 120 Beschäftigte), und zum andern werde er auch vollständig barrierefrei.

Mit Umzug in diesen Standort wird sich auch das Haupthaus am Thüringsberg verändern. Waren bis jetzt an beiden Standorten Tenter Weg und Thüringsberg Berufsbildungsbereiche angesiedelt, so wird in Lennep künftig ein modernes und zentrales Berufsbildungszentrum entstehen. Auch der Bereich für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen wird wesentlich vergrößert. Dieser Bereich ist bereits in diesem Jahr um eine Gruppe erweitert und modernisiert worden. Dafür bekam eine Produktionsgruppe mit 24 Beschäftigten am Tenter Weg einen Übergangsstandort. Er soll solange bestehen bleiben,  bis der Neubau am Jägerwalt fertig ist.

Trotz dieser zusätzlichen Aufgaben und Ausgaben, habe das Betriebsergebnis in 2017 fast verdoppelt werden können, freute sich gestern auf einer Pressekonferenz in der Werkstatt am Thüringsberg Edgar Weisheit, der Betriebskoordinator der Werkstätten. So konnte unter anderem mit der Firma Heyco ein Großkunde wiedergewonnen und zahlreiche neue Geschäftsbeziehungen eingegangen werden (Firma SW-Stahl, Ritter Elektronik, Firma Steinhaus). Zu den größten Kunden zählt seit Jahren die Firma Robert Röntgen; ihr Auftragsvolumen vergrößerte sich in 2017 weiter. Hinzu kam ein Großauftrag für eine Firma aus Hattingen; drei Millionen Geschenkbänder für das Weihnachtsgeschäft von ALDI galt es unter Zeitdruck zu verpacken.

Die Lebenshilfe Remscheid e.V. wurde im Jahr 1962 aus einer Elterninitiative heraus gegründet. Seitdem ist die Ortsvereinigung immer weiter gewachsen, so dass nun geistig, körperlich und psychisch behinderte Menschen einen Platz gefunden haben. Rund 250 Menschen werden unterschiedliche Wohnhilfen geboten. Das sogenannte „stationäre“ Wohnen ist seit vielen Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, um einen Ersatzbau für 24 Menschen nach den aktuellen gesetzlichen Anforderungen zu errichten. Nachdem die Stadt 2017 ein geeignetes Grundstück angeboten hat, steht der Verein nun mit allen beteiligten Stellen in konstruktiven Verhandlungen und hofft auf eine baldige Realisierung des Wohnprojekts für Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf.

Seit 2001 unterstützt die Lebenshilfe Remscheid Menschen mit einer geistigen Behinderung in ihren eigenen vier Wänden. Dieser kleine Bereich ist mit den Jahren zu einem großen Wohnbereich herangewachsen. Zurzeit werden 105 Klienten zwischen 18 und 73 Jahren im Raum Remscheid individuell begleitet und gefördert, jeder vierte nicht in einer eigenen Wohnung, sondern. In einer kleinen Wohngemeinschaften gemeinsam mit anderen. Betreut werden ferner auch Familien in Remscheid und Umgebung, in denen die Kinder oder Eltern besonderer Unterstützung bedürfen. Durch eine intensivere Vernetzung der bestehenden Angebote mit der Frühförder- und Beratungsstelle verspricht sich die Lebenshilfe eine noch bessere Leistung gegenüber den betroffenen Familien, neue Wohnkonzepte eingeschlossen.
Zum Angebot gehören im Einzelnen:

Artikel vollständig lesen

Stärke des Heimatbundes ist Einigkeit!"

von Karlheinz Meermagen, Vorsitzender des Beirates des Heimatbundes Lüttringhausen

Eine entscheidende Veränderung für unseren Verein war 2017 der Rücktritt Vorsitzenden Peter Maar von seinem Amt, das er wie kaum einer seiner Vorgänger geprägt hatte. Die zahlreich anwesenden Mitglieder wählten Rechtsanwältin Christiane Karthaus zu seiner Nachfolgerin. (...) Es ist die in dieser Geräusch- und Reibungslosigkeit des Wechsels an der Vereinsspitze deutlich werdende Einigkeit und Übereinstimmung in der Sache, die in der Öffentlichkeit als Stärke des Heimatbundes wahrgenommen wird und ein wesentliches Element seiner Akzeptanz darstellt. So konnte es im Lokalteil einer örtlichen Zeitung sogar heißen, hinter  dem Heimatbund stehe ein ganzer Stadtteil. Als einen Beleg für diese Aussage kann man  das Ergebnis der Spendensammlung betrachten, zu der der Heimatbund zur Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung im alten Ortskern einschließlich des Anstrahlens der beiden Kirchen aufgerufen hatte. Die beträchtliche Summe von  10894,50 € innerhalb von sechs Wochen spricht für sich.

Ich will auf nur wenige Veranstaltungen unseres Vereins im Jahre 2017 eingehen. Ich erwähne das Fest an dem von uns restaurierten Denkmal unter dem goldenen Adler an der ev. Kirche; wieder ein schöner Erfolg. Das gilt auch für den Weihnachtsmarkt am 1. Advent ebenso wie für das Konzert der Atlanta Jazzband mit den teils launigen, teils tiefsinnigen Beiträgen des Diakons Willibert Pauels am Freitag davor. Besonders erwähnen möchte ich aber die erstmals durchgeführte Weihnachtsparty auf dem Ludwig-Steil-Platz am Vorabend des Weihnachtsmarktes. Organisiert worden war diese Veranstaltung von der „Initiative Gertenbachstraße“, deren Mitglieder gemeinsam dem Heimatbund beigetreten sind, was zu bemerkenswerten Synergieeffekten führte. Die Party gestaltete sich zu einer überaus heiteren und stimmungsvollen Angelegenheit, die Jung und Alt in fröhlich-friedliche Feierlaune versetzte und vor allem viele junge Besucher begeisterte. Den Veranstaltern gilt unser herzlicher Dank.

Was nun das gerade begonnene Jahr angeht, so will ich nur einige Problemfelder ansprechen, die die Menschen in unserem Stadtteil bewegen dürften und zu denen wir gewiss auch unsere Vorstellungen öffentlich machen werden. Da sind:

  • Die Neugestaltung des Rathausumfeldes, vor allem die gärtnerische Gestaltung hinter dem Rathaus. Der Absicht der Verwaltung, die Planungen erst 2019 umzusetzen, begegnen wir mit Unverständnis und appellieren an die Verantwortlichen, mit gutem Willen nach Möglichkeiten einer früheren Verwirklichung zu suchen.
  • Das Wohngebiet am Schützenplatz (Schule Eisernstein). Das Grundstück präsentiert sich seit dem Brand 2012 als eine verwahrloste Brache. Deshalb sollten endlich Schritte zur Bebauung eingeleitet werden. Dabei sollte auch die Möglichkeit der Errichtung von Mehrgenerationenhäusern bedacht werden.
  • Die Anbindung Lüttringhausens an die Radwegeverbindung „Balkantrasse“.
  • Die behindertengerechte Unterbringung der Stadtteilbücherei. Die derzeitige Unterbringung entspricht nicht den seit 15 Jahren geltenden Bestimmungen des Behindertengleichheitsgesetzes.
  • Das Grundstück „Altes Kino“. Hier bedarf es einer Lösung, die sowohl den privaten als auch den städtischen Grundstücksteil umfasst und auch das Problem des öffentlichen Parkraumes nicht aus den Augen verliert.
  • Die künftige Nutzung des alten Lüttringhauser Bahnhofsgebäudes.

Natürlich werden wir auch wieder Veranstaltungen planen: neben dem Weihnachtsmarkt die Weihnachtsparty auf dem Ludwig-Steil-Platz, das Konzert der  Berg. Symphoniker und ein Bürgerfest unter dem Adler. Diese Vorhaben werden durch die Angebote des Kulturkreises im Heimatbund abgerundet.
(Bericht beim „Kottenbutteressen“ des Heimatbundes Lüttringhausen am vergangenen Samstag)

Neue Stelle zur Koordinierung des Ehrenamtes

Stelle des Ehrenamtskoordinators noch unbesetzt“, titelte der Waterbölles am 29. Mai 2017, nachdem die Verwaltung unter der Überschrift „Möglichkeiten zur verbesserten Unterstützung des Ehrenamtes für Geflüchtete und Migrant*innen“ acht Fragen der Grünen beantwortet hatte. Zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 17. Januar liegt nun eine Beschlussvorlage vor, wonach (rückwirkend?) zum 1. Januar und befristet bis zum 31. Dezember 2022 die Stelle „Ehrenamtskoordination/ Patenschaften“ eingerichtet werden soll, eingruppiert nach S12 (Sozial- und Erziehungsdienst) mit jährlichen Personenkosten zwischen 65.000 (2018) und 68.200 Euro (2022). Den größten Teil davon (50.000 Euro im Jahr) übernimmt das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW. Die neue Stelle soll die Arbeit der bisher befristet eingerichteten „KOMM-AN“ Stelle fortführen, angereichert durch zusätzliche Aufgabenbereiche.

Seit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen hatte das Ministerium die Kommunen  in den vergangenen zwei Jahren mit verschiedenen Förderprogrammen unterstützt:

  • Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe (18.000 €)
  • Zusammenkommen und Verstehen (8.500 €)
  • KOMM-AN NRW – befristet bis 31.12.2017  – (ca. 41.000 €)

Daraufhin hatte der Rat der Stadt bereits am 22. September2016 dem Kommunalen Integrationszentrum (HI) der Stadt eine neue Stelle zugebilligt, befristet vom 1.9.2016 bis zum 31.12.2017.  Die Aufgabenschwerpunkte: Koordinierung, Vernetzung und Qualifizierung im Bereich der Integration, insbesondere der Flüchtlingshilfe entlang einer Integrationskette, in die das Ehrenamt einbezogen werden sollte. Doch dieses Vorhaben stand leider unter keinem guten Stern. Zitat aus der Vorlage für den Jugendhilfeausschuss: „Diese Stelle konnte erst Mitte Mai 2017 besetzt werden, da der Stellenmarkt in der Zwischenzeit niemanden hergab, der die Einstellungskriterien erfüllen konnte.“

Was hätte die Stelleninhaber / die Stelleninhaberin in den knapp neun Monaten ab September 2016 nicht alles anstoßen sollen!? Um einige zu nennen Neue Angebote für erwachsene Flüchtlinge, Arbeitskreise zu den Aktivitäten in der Flüchtlingshilfe, Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für ehrenamtlich Tätige ebenso wie für die kommunalen Partner und Multiplikatoren, insbesondere der Flüchtlingshilfe, Koordinierung und Vernetzung der vor Ort tätigen Behörden und Institutionen zur sozialen Eingliederung von Flüchtlingen.

Die Stadtverwaltung räumt ein: „Aufgrund des personellen Engpasses seitens des KI und der erst späten Besetzung der KOMM-AN Stelle konnten die freien Träger nicht die Unterstützung erhalten, die sie gebraucht hätten, um die Fördersummen entsprechend der ministerialen Vorgaben zu verwenden. Aus diesem Grund mussten nicht verausgabte Fördergelder an die Bezirksregierung Arnsberg zurückgegeben werden.“ Gleichwohl sei in Remscheid „ein starkes Netz an Ehrenamtsarbeit“ aufgebaut worden, das es auch weiterhin zu unterstützen gelte, so die Verwaltung. Das ändert aber nichts daran, dass die über längere Zeit freigebliebene Stelle ärgerlich für die einen und peinlich für die anderen war!

Die „KOMM-AN“-Mittel sollten in erster Linie zur Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements verwendet werden. Mit dem Wegfall der Stelle „würde auch die Unterstützung seitens des KI an die Träger nicht in adäquater Weise weitergeführt werden können, und somit wäre auch nicht gewährleistet, dass die Fördersumme von erneut 41.000 Euro den Trägern/Vereinen/Religionsgemeinschaften zugutekommen würde, die diese für ihre unermüdlichen Arbeit benötigen“ (Zitat). Dabei habe sich längst herauskristallisiert, dass die Ehrenamtlichen einer Qualifizierung bedürfen. Ehrenamtliche seien genauso wenig eine homogene Gruppe wie die Geflüchteten selber. Deshalb dürfe die Kommune „auch nicht von einer homogenen Gruppe ausgehen, sondern muss in der Arbeit mit Freiwilligen auch auf deren individuelle Bedürfnisse eingehen. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene benötigen auf der Basis einer vertrauensvollen Beziehung verlässliche Ansprechpartner außerhalb der Regelsysteme, um sie an die Herausforderungen der hiesigen Gesellschaft heranzuführen.“ Integration sei nicht auf einen Teilbereich beschränkt, sondern verfolge einen ganzheitlichen Ansatz – vom Kleinkind (frühkindliche Bildung) über Schulkind (interkulturelle Schulentwicklung) über Ausbildung und Beruf bis hin zum seniorengerechten Leben. Die Verwaltung: „Wir benötigen Unterstützer in den verschiedensten Handlungsfeldern: Technische und soziale Infrastruktur (Wohnen), Arbeitsmarktzugang, Schulangebote, Gesundheit, Freizeit.“ Für den / die Inhaber/in der neuen Stelle im Kommunalen Integrationszentrum bedeutet das „neue Bedarfe, ...  um ... erfolgreiche Integrationsarbeit in der gleichen Qualität weiterführen zu können“. Eine Aussage, die angesichts der langen Vakanz mutig erscheint. Die Bedarfe im Einzelnen:

  • Erarbeitung eines Patenschaft-Konzeptes von der Betreuung der unbegleitete minderjährige Ausländer/Flüchtlinge bis hin zu Wohnungs-, Schul- und Arbeitspaten zunächst in Kooperation mit dem hiesigen Jugendamt.
  • Erarbeitung von entsprechenden Qualifizierungsmodulen und Koordinierung der Qualifizierungen in Kooperation mit den freien Trägern.
  • Koordinierung der Ehrenamtsarbeit und Qualifizierung der ehrenamtlich Engagierten in Kooperation mit den Akteuren der Ehrenamtsarbeit (Wohlfahrtspflege, Freie Träger, Religionsgemeinschaften).
  • Erprobung und Implementierung von neuen Ansätzen der interkulturellen Familienarbeit und Stärkung der Erziehungskompetenzen der Eltern.

Das KI erhält vom Land pro Jahr 50.000 Euro Sachmittelzuschuss zur Errichtung eines Dolmetscherpools und/oder Qualifizierungsmaßnahmen für Paten und/oder Kulturmittler/innen in der Flüchtlingsarbeit plus 10.000 Euro für das „KOMM-AN“-Programm. Nicht verausgabte Mittel müssen an das Land zurückerstattet werden. Eine Nachfrage der Stadt, ob Remscheid anstelle der erneut zu besetzenden „KOMM-AN“-Stelle, die vom MKFFI immer nur für ein Jahr bewilligt wird, im KI eine neue Stemmstelle eingerichtet werden könne, beschied das Ministerium am 6.Dezember 2017 positiv mit Hinweis auf „den großen Bedarf der unbegleiteten Minderjährigen“ und empfahl, „dabei insbesondere die jungen Volljährigen in den Blick zu nehmen, die nicht immer ausreichend Hilfen im Rahmen der Jugendhilfe erhalten.“ Weil die Aufgaben des KI sich nicht weniger, sondern mehr geworden seien, so die Verwaltung, „ist die Einrichtung einer zusätzlichen Stelle – zur Bewahrung der bisherigen Qualität der Integrationsarbeit -  unumgänglich“.

Spenden sind bei "mama mia" immer willkommen

Gruppenbild mit Scheck: Karl-Richard Ponsar, Annette Stevens und Karl-Richard Ponsar. Foto: Lothar KaiserSchon seit  2005 gibt es im Kinderschutzbund Remscheid an der Elberfelder Straße den "Müttertreff Mama mia". Das Präventionsprojekt gegen Vernachlässigung von Kindern junger Mütter in schwierigen Lebenssituationen bietet dreimal in der Woche acht bis zehn Mütter mit ihren Kindern im Alter bis zu drei Jahren ein ideales Lernfeld unter gleichen. Dafür sorgen nicht zuletzt eine hauptamtliche (Annette Stevens) und drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen. Drei Jahren förderte die „Aktion Mensch“ das Projekt. Seit nunmehr neun Jahren muss sich "Mama mia" aus eigener Kraft finanzieren, denn eine Förderung durch die Stadt Remscheid erfolgt nicht. Der Kinderschutzbund ist bei „Mama mia“ folglich jedes Jahr aufs Neue auf Spenden angewiesen. Und da kann sich Karl-Richard Ponsar, der Vorsitzende des Kinderschutzbundes Remscheid, auf den Lions Club Remscheid als Sponsor verlassen: Gestern übergab . Arndt Halbach in seiner Funktion als Mitglied des Lions Club Remscheid und Organisator des jährlichen großen Benefiz Golf Turniers auf dem Golfplatz Dreibäumen einen Scheck über die stolze Summe von 8.000 Euro, den Erlös aus dem mittlerweile 15. Benefiz-Turnier vom 12. Mai 2017. 50 Golfer hatten daran teilgenommen. Und der Spendenbetrag von 8.000 Euro ergab sich aus Einzelspenden von Teilnehmern und Eingeladenen sowie aus den Erlösen von Anzeigen im begleitenden Einladungsheft.

Wer sind die Lions? Lions Club International ist eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken. Lions helfen. Ob in Kinder- und Jugendprojekten, bei der Unterstützung Sehbehinderter oder in Ländern der Dritten Welt – Lions engagieren sich ehrenamtlich für Menschen, die Hilfe brauchen. Dabei kümmern sie sich um die Mitmenschen in ihrer Nachbarschaft genauso wie um Notleidende in aller Welt. „We serve“ ("Wir dienen“) ist das Motto. Mit 1,4 Millionen Mitgliedern weltweit ist Lions Club International (LCI) eine der größten Nichtregierungsorganisationen. Derzeit engagieren sich in Deutschland mehr als 52.000 Mitglieder in 1.550 Lions Clubs für die Gemeinschaft und für Menschen in Not.

Ein Duett für musikalische Bildung

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stadtsparkasse Remscheid gemeinsam mit den Remscheider Orchesterfreunden für die musikalische Bildung an unseren Schulen. Zu diesem „Duett“ zählen unter anderem die Schulkonzerte und die Besuche der Bergischen Symphoniker in den verschiedenen Klassen. Die Bergischen Symphoniker sind ein Garant für die musikalische Bildung in Remscheid und Solingen. Mit vielen verschiedenen Projekten engagieren sich die Musikerinnen und Musiker in den Schulen in beiden bergischen Städten. „Ein Angebot, was wir für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt nicht missen möchten. Deshalb engagieren wir uns als Sparkasse auch gemeinsam mit den Orchesterfreunden für dieses wichtige Projekt“, sagt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid.

Die Bergischen Symphoniker sind eine musikalische Familie, die die beiden Städte Remscheid und Solingen über die bergischen Grenzen hinaus repräsentiert. Zur Unterstützung und zum Erhalt dieser wichtigen Institution haben die Remscheider und Solinger Orchesterfreunde, die Stadtsparkassen Remscheid und Solingen sowie die beiden Städte eine Orchesterstiftung gegründet. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, über die Zukunft und die weitere Entwicklung unseres Orchesters zu wachen und seine Arbeit auf unterschiedlichste Art und Weise voranzubringen – mit Leidenschaft und Tatkraft, Beiträgen und Spenden und viel Liebe zur Musik“, erklärt Harald Lux, Vorsitzender der Remscheider Orchesterfreunde und fügt hinzu: „Dabei liegt ein großes Augenmerk in der musikalischen Erziehung der Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen in Remscheid.“ Und das Angebot kann sich sehen lassen – von einem Besuch einer Orchesterprobe, über Freikarten für Schülerinnen und Schüler zu den Symphoniekonzerten bis hin zu Schulbesuchen der Symphoniker ist alles dabei. „Wir wollen die Musik für die Kinder und Jugendlichen greifbar machen“, darin sind sich Dehnke und Lux einig und das gelingt nur mit einem spannenden und interessanten Programm.

So besuchen die Bergischen Symphoniker regelmäßig die dritten Klassen in allen Remscheider und Solinger Schulen und bringen dabei tolle Musikangebote mit – Lieder zum Mitsingen, Instrumente zum Anfassen und viele spannende Aufgaben. Dabei lernen die Kinder spielerisch verschiedene Spielweisen kennen und erleben unmittelbar wie sich Musikmachen anfühlt und -hört. In den Klassen vier, fünf und sechs geht es dann mit den Schulkonzerten weiter, hier können die jungen Zuhörer das ganze Orchester im Theater erleben. Und wenn dann einmal die Lust an symphonischer Musik geweckt ist, stehen den Schülerinnen und Schüler Freikarten zur Verfügung. „Hierfür halten wir ein Kontingent von mindestens 500 Karten pro Saison bereit“, erklärt Harald Lux.

Rekordergebnis bei der Spendensammlung

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen e.V.

Seit vielen Jahren organisiert der Heimatbund Lüttringhausen über seinen Förderverein eine Spendensammlung zur Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung in Lüttringhausen. Stets waren diese Spendensammlungen so erfolgreich, dass sie ausreichten, ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel die Weihnachtsbeleuchtung möglich zu machen. Nachdem schon in den letzten Jahren hervorragende Ergebnisse erzielt werden konnten, führte die vor Weihnachten 2017 durchgeführte Spendensammlung zu einem neuen Rekordergebnis: 10.941,50 Euro wurden innerhalb weniger Wochen von Lüttringhauser Bürgerinnen und Bürgern sowie von Unternehmen gespendet!

Bereits vor einigen Jahren konnte die noch aus der Nachkriegszeit stammende Beleuchtung durch 49 Herrnhuter Sterne ersetzt werden. Und seit dem vorletzten Jahr wird die kath. Kirche Lüttringhausen nach Anschaffung von hochmodernen Strahlern ebenfalls zur Advents- und Weihnachtszeit angestrahlt. Jetzt ermöglicht das erfreulich hohe Spendenaufkommen weitere Modernisierungsmaßnahmen. So kann in Erwägung gezogen werden, die sehr stromintensive Beleuchtung der evangelischen Kirche Lüttringhausen durch wirkungsvolle und energiesparende Strahler zu ersetzen. Dank des in Lüttringhausen immer schon vorhandenen ausgeprägten bürgerschaftlichen Engagements und des Einsatzes des Heimatbundes ist folglich garantiert, dass auch in Zukunft zur Advents- und Weihnachtszeit das „Lüttringhauser Sternendorf“ mit einer stimmungsvollen und ansprechenden Weihnachtsbeleuchtung aufwarten kann. Auf diesem Wege nochmals ein herzlicher Dank an alle Unterstützer!

Schriftliches Nein zu Karneval in der Halle steht aus

Gunther Brockmann (Foto), Vorsitzender der Lenneper Karnevalsgesellschaft, wollte es in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lennep genau wissen. Weil die politischen Entscheidungsprozesse sich innerhalb der dafür gewählten Gremien abspielen sollten, statt dort über die lokalen Medien lediglich einen leisen Nachhall zu finden. Konkret: Im April vergangenen Jahres hatte Brockmann über die BV Lennep angefragt, ob sich die Sporthalle Hackenberg nicht für Vereinsfeste eigne oder dafür hergerichtet werden könne, speziell für die Karnevalsfeiern der Lenneper Karnevalsgesellschaft. Zur Sitzung der BV am 4. Mai teilte die Verwaltung stattdessen mit: „Der Lenneper Karnevalsgesellschaft wird zur Durchführung der karnevalistischen Zeltveranstaltungen (in der Größenordnung aus dem Jahr 2016, verbunden mit kleineren Zeltumbauten) die … Robert-Schumacher-Straße an maximal zehn Tagen / Jahr (inklusive Auf- und Abbau)  zur Verfügung gestellt.“

Dass die Sporthalle nicht zur Verfügung gestellt werde, war Brockmann im Juni offiziell mitgeteilt worden. Doch damit hatte er sich nicht abgefunden und bei den Kommunalpolitikern interveniert. Daraufhin hatte sich die BV am 14. Juni „mit einer generellen Ablehnung einer Nutzung der Sporthalle Hackenberg für Großveranstaltungen der Lenneper Karnevalsgesellschaft (LKG) nicht einverstanden“ erklärt und die Verwaltung aufgefordert, die Gespräche mit der LKG fortzuführen und „möglichst noch im laufenden Jahr eine Lösung für die in Rede stehenden Veranstaltungen in der Sporthalle Hackenberg ab 2019 herbeizuführen unter der Annahme, dass dann die Dreifach-Sporthalle am Röntgen-Gymnasium in Betrieb genommen und für sportliche Zwecke verfügbar ist.“ Für 2018 sollten die Gesprächspartner nach einer Zwischenlösung suchen und über das Ergebnis „zeitnah berichten“.

Das aber, so Brockmann gestern, scheine bei der Verwaltung nicht angekommen zu sein, da diese weiterhin an der Ablehnung festhalte. Daher wollte er nun gerne von den BV-Mitgliedern wissen, wie sie mit dieser Situation umgehen wollen und wie sie sich die weitere Vorgehensweise vorstellen.
Die Antwort übernahm Bezirksbürgermeister Markus Kötter. Er kenne die abschließende Ablehnung durch den Verwaltungsvorstand auch nur durch die Presse (21. September). Erst zur nächsten Sitzung der BV werde es wohl eine entsprechende  schriftliche Mitteilung der Verwaltung geben. Können manche Verwaltungsmühlen wirklich so langsam mahlen?? REB-Chef Michael Zirngiebl, der in der gestrigen Sitzung Sportdezernent Thomas Neuhaus (der Sportausschuss tagte zeitgleich) vertrat, musste einräumen, dass dem so sei. Damit war die noch ausstehende Vorlage gemeint. Im Übrigen verwies er auf die durch Schulsport und Sportvereine stark frequentierte Halle und auf fehlende Fluchtwege, Brandschutz- und Rettungsmaßnahmen, durch die die Halle für Freizeitveranstaltungen erst ertüchtigt werden müsse. Die Kosten dafür seien mit 25.000 bis 40.000 Euro veranschlagt worden. Auch sei der Hinweis auf neue Hallenkapazitäten durch die Dreifach-Turnhalle des Röntgen-Gymnasiums nicht zutreffend, da diese lediglich drei bisherige alte Hallen ersetze (Glocke, Rögy, Am Stadion). Und auch die Tatsache, dass sich in der Sporthalle Hackenberg die Toiletten eine Etage höher befänden, spräche gegen Vereinsfeste in der Halle.

Ob die BV-Mitglieder diese Ansicht teilen, muss sich erst herausstellen. Vielleicht in der Februar-Sitzung. Sofern die Verwaltung ihrer Entscheidung bis dahin schriftlich begründet hat. Gestern jedenfalls äußerte sich in der Sache nur Roland Kirchner (W.i.R.): „Keine Bedenken!“ Denn abends fände in der Halle gar kein Schulsport statt. Und angesichts des erfahrungsgemäß schlechten Wetters in der Karnevalszeit könnten die Sportvereine sicherlich einmal im Jahr zu Gunsten der Karnevalisten auf die Halle verzichten.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Verwaltung der Karnevalsgesellschaft gestern - nach längeren Hickhack um eine über der Straße verlaufende Stromleitung - die Genehmigung für ein Festzelt auf der Robert-Schumacher-Straße erteilt hat, damit dort im Februar Karneval gefeiert werden kann.