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Das Programm der Denkerschmette im Mai

Samstag, 27. Mai, 15 Uhr
Koffedrenken met allem Dröm un Dran
im Rahmen einer Bergischen Kaffeetafel. Für Ihre Unterhaltung sorgen: Ulla Wilberg (Texte) & HeinzWohlenberg (Leierkasten) mit Liedern, Bildern und Texten rund um das Bergische Land. Auch die Mundart kommt nicht zu kurz.

Dienstag, 30. Mai,
16  Uhr „Wolle macht süchtig“
Offener Handarbeitstreff mit Cornelia Schmidt.
18.30 Uhr: 220. Plattkaller Stammtisch
Lebensart- Redensart- Mundart
Wenn Sie Interesse an RS Platt haben, es hören und sprechen wollen, sind Sie hier genau  richtig. Jeder ist herzlich willkommen.

Mittwoch, 31. Mai, 14.30 Uhr
Wir über 60
Ein bunter Nachmittag mit  Schellack, Musik, Film und Gesang.

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"Fahrradklima" in Remscheid konstant schlecht

Pressemitteilung der Grünen

Zur Veröffentlichung der Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2017 erklärt die GRÜNE Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper: „Die Situation für die Remscheider Radfahrerinnen und Radfahrer bleibt konstant schlecht. Wie in den Jahren 2014 und 2012 belegt Remscheid im bundesweiten Städteranking (Städte zwischen 100.000 und 200.000 Einwohner) mit Platz 30 einen der hinteren Plätze. Im NRW-Vergleich hat es Remscheid auf Platz 10 (von 14) geschafft. Mit einer Gesamtbenotung von 4,3 zeigt Remscheid vor allem Schwächen bei dem nicht bzw. kaum vorhandenen Leihrädern, schlechter Ampelschaltung und mangelndem Winterdienst auf Radwegen. Auf der Positivseite kann Remscheid die wenigen Fahrraddiebstähle, die Wegeweisung und den Spaßfaktor verbuchen. Das muss besser werden!“

Günter Bender, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, ergänzt: „Als einzige Fraktion im Remscheider Rat setzen wir uns konsequent für die Verbesserung des Radverkehrs in unserer Stadt ein. Unser Bestreben, die Allee-Straße für den Radverkehr frei zu geben, wurde von der Mehrheit unserer Kolleginnen und Kollegen abgelehnt. Mit unseren Anträgen zum Thema Radverkehr und der Bereitstellung von Geldern für ein Radverkehrskonzept im vergangen Haushalt, sind erste wichtige Schritte zu Verbesserung der Radverkehrs in unserer Stadt erreicht worden. Da müssen wir dran bleiben. Denn durch die rasante Entwicklung von Pedelecs und E-Bikes wird das Rad auch in Remscheid immer beliebter.“

Hintergrund: Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und fand zum siebten Mal statt. Mehr als 120.000 Bundesbürgerinnen und -bürger haben 539 Städte und Gemeinden im Herbst 2016 bewertet. Die Ergebnisse der Befragung sind unter folgendem Link zu finden: http://www.fahrradklima-test.de/karte.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Jobcenter Remscheid geschlossen: Das Jobcenter Remscheid an der Bismarckstraße bleibt am 24. Mai aus betrieblichen Gründen ganztägig geschlossen. Wer sich am Mittwoch, 24. Mai, erstmals oder erneut aus leistungsrechtlichen Gründen melden muss, hat keine Nachteile, wenn die Meldung am nächsten Arbeitstag erfolgt. Die telefonische Erreichbarkeit ist auch am 24. Mai gewährleistet. Bei Fragen erreichen Kunden das Servicecenter des Jobcenters Remscheid von 8 bis 18 Uhr unter Tel. RS 95180. (Kerstin Dette)

Freiwillige Feuerwehr, Löscheinheit Hasten / Feuerwehrfest 2017: Fassanstich ist am Freitag, 26. Mai, um 19 Uhr. Ab 20 Uhr legen die hauseigenen DJ auf. Samstag, 27. Mai, geht's schon ab 15 Uhr weiter mit viel Programm für Groß und Klein. Unter anderem werden Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto geboten, besonders Mutige können einen Blick über Remscheid von der 30 Meter hohen Drehleiter werfen, während andere bei einem Stück Kuchen den Nachmittag ruhiger genießen. Ab 19.00 Uhr spielt die Coverband „SEE YOU“ live auf der großen Bühne. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Remscheider Sportverein 1897 e.V. / Remscheider Stadtmeisterschaft im Tennis: Vom 23. bis 29. Juli findet die Stadtmeisterschaft im Tennis um den Pokal der Stadtsparkasse Remscheid statt. Ausrichter sind die Remscheider Tennisvereine (siehe Anlage) mit dem Hauptveranstalter RSV. Als Organisationschef fungiert Andreas Wiedenhoff, Abteilungsleiter Tennis im Remscheider SV. Meldeschluss für den Wettbewerb ist der 16. Juli. Am Samstag, 29. Juli, findet zudem ab 19 Uhr die „Players Night“ auf der Anlage von Grün-Weiß Lennep in Schneppendahl statt. Die weiteren Spielorte werden Blau-Weiß Remscheid (Baisiepen) und der Remscheider SV (Fürberger Str.) stellen. Die Stadtmeisterschaft wird auf der Fürberger Anlage vom RSV am Sonntag, 23.7., um 10 Uhr eröffnet. Die finalen Spiele am 29.7. finden auf der Anlage von GW Lennep statt, anschließend auch die Siegerehrung und Abschlussparty. Unter www.remscheider-sv.de findet sich der Zugang zur Turnierausschreibung; dort sind auch Anmeldungen ab sofort möglich. (Peter Brinkmann)

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Richtiges Fotografieren will gelernt sein

Ist Ihnen auch schon mal das beste Motiv Ihres Lebens begegnet und Sie mussten feststellen, dass Sie es nicht optimal fotografieren konnten, weil Sie Ihre Kamera doch noch nicht so genau beherrschen? Dann wird es Zeit für den "Foto-Führerscheinkurs" in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, mit dem Fotojournalisten Peter Ralf Lipka, der hierzu immer am letzten Freitag im Monat einen Workshop anbietet, bis die Teilnehmer ein solides Grundwissen erworben haben.Der nächste Workshop des Foto-Führerscheins findet am Freitag, 26. Mai, um 18 Uhr statt und wird ca. drei Stunden dauern. Die Teilnahme kostet zwölf Euro. Anmeldung möglichst bis zum Vortag unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.
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Remscheider Netzwerk "Kleine Helden" tagt

Das Remscheider Netzwerk „Kleine Helden“ veranstaltet am Mittwoch, 21. Juni, von 9.30 bis 16 Uhr in der Friedenskirche der Ev.-Freikirchlichen  Gemeinde Remscheid, Schützenstr. 32, einen Fachtag zum Thema "Was Kinder sagen …".  Es geht dabei um die von Kindern geäußerten Unterstützungswünsche und –bedarfe für ihre familiäre Situation mit Eltern, die eine diagnostizierte psychische oder Sucht-Erkrankung haben. Das Netzwerk "Kleine Helden"  wurde 2011 in Kooperation von Fachkräften unterschiedlicher Professionen gegründet, um Zugänge zu Unterstützungsangeboten für Kinder, deren Eltern eine psychische oder Sucht-Erkrankung haben,  zu erleichtern, zu schaffen, zu vermitteln. Kinder sind zwar Angehörige der erkrankten Menschen, werden aber leider immer noch nicht als solche wahrgenommen. Die Hilfesysteme für psychisch oder suchtkranke Erwachsene einerseits und für Kinder andererseits haben häufig zu wenig Kontakt miteinander, sprechen oft unterschiedliche (Fach)Sprachen und setzen andere Arbeitsschwerpunkte.

Die Risikoforschung bestätigt, dass Kinder aus solchermaßen belasteten Familien ein erhöhtes Risiko haben, selbst eine ähnliche Störung zu entwickeln. Und ihre Entwicklung, Erziehung und Versorgung wird durch diese Erkrankung im Alltag beeinträchtigt. Hier braucht es Menschen, Fachkräfte, Dienste und Einrichtungen, die sich gezielt darum kümmern, dass im Sinne der betroffenen Kinder und für sie "Brücken gebaut", Angebote geschaffen und Zugänge zu Hilfen erleichtert werden. Genau hier will das Netzwerk dazu beitragen, dass zum Wohle der Kinder und der erkrankten Eltern Kooperation und Kommunikation zwischen den Hilfesystemen mit dem "Blick über den Tellerrand" gelingt. Weitere Ziele sind, die Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und Angehörige, Fachkräfte, Politik und nicht zuletzt bei die Erkrankten selbst für die Situation der Kinder zu sensibilisieren

Ottmar Gebhardt, stellvertr. Vorsitzender des Jugendhilfeausschuss es, wird die Tagung eröffnen. Gegen 10 Uhr wird Diplom-Psychologin/Pädagogin und Psychologische Psychotherapeutin Gyöngyvér Sielaff von der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die mit Kindern psychisch erkrankter Eltern arbeitet, unter dem Motto "Wie auf verschiedenen Planeten" über die elterliche seelische Erkrankung und ihre Auswirkung auf die Familie, insbesondere auf Kinder, sprechen.  Für den Nachmittag sind verschiedene Foren vorgesehen. . Anmeldung bis 9. Juli an: Stadt Remscheid, FD Jugend, Soziales und Wohnen Alleestr. 66, 42853 Remscheid, Fax: 02191-16-13342 oder 02191-16-12940, E-Mail: Marie-Therese.Frommenkord@remscheid.de oder Sabine.Poppe@remscheid.de. Der Kostenbeitrag von 15 € wird während der Veranstaltung erhoben.

Steuerungsgruppe beim „fairen Frühstück“

Zum bundesweiten Weltladentag  hatte der F(l)air-Weltladen in Lüttringhausen die Steuerungsgruppe „FairTradeTown Remscheid“ zwecks besseren Kennenlernens zu einem „fairen Frühstück“ eingeladen. Er endete mit der Open Air-Vorführung des Trommelkurses. Es war ein reichhaltiges Frühstück mit überwiegend fairgehandelten oder regionalen Bio-Produkten. Volker Beckmann begrüßte die zahlreichen Besucher dazu herzlich und stellte Sophia Merrem vom Forum für Soziale Innovation (FSI) als neue Sprecherin der Steuerungsgruppe. Diese zeigte sich von der Fülle an neuen Ideen innerhalb der Gruppe begeistert und freute sich auf ein erfolgreiches Jahr 2017. Als Promotorin für den Fairen Handel im Bergischen Land  stärkt, vernetzt und unterstützt Sophia Merrem Institutionen, Kommunen und Kirchen in allen Bereichen des Fairen Handels.

Elke Ellenbeck vom Umweltamt der Stadt Remscheid, die sich schon seit der Agenda 21 um das Thema „Nachhaltigkeit“ kümmert, wünschte sich, dass die Bürger auch über das Engagement des Oberbürgermeisters erkennen, wie sehr Nachhaltigkeit und Fairer Handel die Allgemeinheit betreffen. Sascha von Gerishem möchte die Schulen und Unternehmen, die Remscheid durch Unterstützung des Fairen Handels den Weg zum „FairTradeTown“  ermöglichten, auf der Webseite www.fairstärker.de mehr als bisher in den Fokus setzen. Stephan Jasper, der als Ratsmitglied 2011 den von Jutta Velte und Fritz Beinersdorf in den Rat eingebrachten FairTradeTown-Antrag mitgetragen hatte, begleitet den F(l)air-Weltladen schon seit Jahren in seinem Bestreben um den Fairen Handel. Albrecht Franz, in der Steuerungsgruppe als Vertreter der CDU aktiv im Bereich Akquise, wies auf Hürden hin, wenn es darum gehe Handelsketten zur Unterstützung zu bewegen: „Nur Hartnäckigkeit und Ausdauer kann zu verbindlichen Auskünften oder Bekenntnisse führen!“ Nico Falkenberg, in der Steuerungsgruppe der Vertreter der SPD Remscheid, betonte, es dürfe nicht bei Lippenbekenntnissen für Fairen Handel bleiben. Deshalb müsse die Steuerungsgruppe die Schnittstelle sein zwischen ehrenamtlichem Engagement auf der einen und Verwaltung und Politik auf der anderen Seite.

Trotz des schulfreien Samstagvormittages waren einige Schüler der Albert-Schweitzer-Realschule (mit Lehrerin Anna Pietzryk) und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (mit Lehrer Malte Hensler) beim Weltladentag dabei – auch sie ein aktiver Teil des „FairTradeTown Remscheid“-Projektes. Das Röntgen-Gymnasium, das bereits zertifizierte FairTradeSchule ist, und das Leibniz-Gymnasium hatten sich aufgrund interner Termine entschuldigen lassen. Die Schüler verkaufen etwa fairgehandelte Süßigkeiten im Schulkiosk, sorgen aber auch dafür, dass der Kaffeedurst des Lehrerkollegiums durch fairen Kaffee gestillt wird. Gemein ist allen Schüler/innen, dass sie Fairen Handel aktiv unterstützen und dahinter stehen, um das Leben für die Kinder und deren Familien in den Produktionsländern nachhaltig zu verbessern.

Gemeinsam mit dem Vorstand des F(l)air-Weltladens hat die Steuerungsgruppe die Bundestagskandidaten in den F(l)air-Weltladen, Gertenbachstraße 17, in Lüttringhausen eingeladen, um drei zentrale Visionen des Fairen Handels zu besprechen: Bäuerliche Landwirtschaft, die alle Menschen ernährt, faire Arbeitsbedingungen weltweit und menschwürdiger Umgang. Zugesagt haben bereits Adrian Scheffels (Die Linke) für den 10. Juni ab 11 Uhr, Ingo Schäfer (SPD) für den 17. Juni ab 11 Uhr, Jürgen Haardt (CDU) für den 24. Juni ab 12:30 Uhr und Ilka Bremer (Grüne) für den 1. Juli ab 11 Uhr. Der Weltladentag klang rhythmisch aus, als Trommellehrer Thomas Bräutigam mit seinem Trommelkurs aus Einheimischen und Geflüchteten einen Einblick in Integrationsarbeit durch Musik gab. Merke: Rhythmus ist eine universelle Sprache, die keiner Worte bedarf. (Sascha von Gerishem)

Mehr Sicherheit bei Festen nicht auf Vereinskosten

Rosenmontagszug & Winzerfest teures Sicherheitsrisiko?“, fragte der Waterbölles am 28. April.  Im Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung hatte das städtische Ordnungsamt die Lenneper Karnevalsveranstaltungen am Rosenmontag und das das dortige Sommer-und Winzerfest als die einzigen Großveranstaltungen benannt, die nach gegenwärtiger Einschätzung einer zusätzlichen Sicherung gegen einfahrende Fahrzeuge bedürften. Verständlich, dass das die Lenneper Vereine auf den Plan gerufen hatte, die sich um den Fortbestand ihrer jährlichen Feste sorgten. Einige Vereinsvertreter saßen gestern im großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses auf der Zuschauertribüne, als sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses bemühte, die Wogen der Aufregung zu glätten: „Niemand will dem Ehrenamt die Kosten Terrorabwehr übertragen. Und die Stadt Remscheid hat auch nichts gegen Lennep. Mich haben deshalb Posts in sozialen Medien geärgert wie „Ehrenamtler sind nicht zur Terrorabwehr da“; das will doch niemand in meinem Haus“, sagte er. Und im Übrigen: „Dieses hochsensible Thema ist nichts für Panikmache und auch nichts für den Wahlkampf!“

Die Vorlage aus dem Rechtsdezernat von Barbara Reul-Nocke habe eine aktuelle Einschätzung wiedergegeben, die sich auch wieder ändern könne, fuhr der OB fort. Er sei auch auf Feste in Lüttringhausen angesprochen worden. Grundsätzlich sage die Vorlage, „dass wir uns zusammen mit Polizei immer wieder zum Thema ‚Gefährdungsabschätzung‘ abstimmen müssen!“ Er sei „zutiefst davon überzeugt, dass diese wichtige Frage der öffentlichen Sicherheit in der gemeinsamen Verantwortung von Rat und Verwaltung liegt“.

Der Lenneper Bezirksbürgermeister Markus Kötter fragte nach konkreten Beispielen für mögliche Sicherungsmaßnahmen. „Das erfordert ein gemeinsames Konzept“, entgegnete der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. Die zusätzliche Sicherheit dürfe nicht auf Kosten der Vereine gehen, sondern sei von der Allgemeinheit aufzubringen. „Und dann sollten wir im Zusammenhang mit Vereinsfesten den Begriff der ‚Terrorabwehr‘ nicht länger verwenden“, schlug Beatrice Schlieper von den Grünen vor. „Auf dieser Ebene bewegen wir uns hier nicht!“

Einstimmig beauftragten die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstag die Verwaltung zu prüfen,

  • wie Veranstaltungen in der Stadt künftig gesichert werden können.
  • unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang Amtshilfe anderer Behörden, beispielsweise der Ordnungsbehörden anderer Gemeinden, der Landespolizei oder der Bundespolizei beansprucht werden kann,
  • mit welchen konkreten Maßnahmen finanzieller, personeller oder sonstiger Art die Stadt Remscheid die Veranstalter bei der Einhaltung der neuen Sicherheitsauflagen unterstützen wird,
  • mit welchem Kostenaufwand zu rechnen ist und wie die entsprechenden Mittel im Haushalt abgebildet werden können.

Grundsätzlich wurde die Verwaltung beauftragt, alle diese Punkte in enger Abstimmung mit den Vereinen und der Politik (insbesondere den Fraktions- und Gruppenvorsitzenden sowie den Bezirksbürgermeistern) zu prüfen. Zitat: „Es gilt der allgemeine Grundsatz, dass Vereine in keiner Weiser zur Terrorabwehr herangezogen werden, da es sich hierbei um eine rein staatliche Aufgabe handelt. Wir beauftragen die Verwaltung, nach der Ermittlung der für die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen entstehenden Kosten in Verhandlungen mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales zu treten, um eine Rückerstattung der Kosten zu erreichen.“ Auf diese Formulierung einigten sich die Ratsfraktionen und -gruppen in einer Sitzungspause, nachdem SPD und CDU zunächst unterschiedliche Anträge gestellt hatten.

Einig war sich die Politik, dass ein Sicherheitskonzept alsbald vorliegen müsse. Und dabei gehe es dann auch nicht mehr nur um zwei Veranstaltungen in Lennep, betonte Wolf Lüttinger (FDP): „Das wäre mir zu einfach. Wir müssen auch nach der Rolle der Polizei fragen!“ Dabei komme es darauf an, die Sicherheitslage zusammen mit der Polizei für das bergische Städtedreieck einheitlich zu betrachten, so Rechtsdezernentin Barbara Reul Nocke. „Auch sollte der Beitrag der Polizei an der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen dann klar sein!“

Dass die Vereine Planungssicherheit brauchen, betonte Bezirksbürgermeister Kötter. Auf seine Frage an Reul-Nocke nach der künftigen Bearbeitungszeit der Behörden bei Veranstaltungsanträgen hieß es ausweichend „Wir sind bemüht...!“ Doch das reichte den Kommunalpolitikern nicht. Beatrice Schlieper: „Die Genehmigung muss so frühzeitig eintreffen, dass die Vereine die notwendigen Vorkehrungen treffen können!“ Nettekoven zählte dazu auch Verträge mit Dienstleistern. Gerade in dieser Frage „brodelt es in den Vereinen gegenwärtig.“

So ist es um die Kunstrasenplätze bestellt

Sportstätte

Zuletzt
instandgesetzt

Beschreibung

Geplante Instandsetzung

Sportanlage Honsberg

2009

Umwandlung des Rasenplatzes in Kunstrasenplatz, incl. Unterbau und Entwässerung

Nach Bedarf  - Erneuerung 11m Punkt / bzw. 5m Raum; ggfls. 16m Raum

2027 - Neuer Kunstrasenbelag

Sportanlage „Am Stadtpark“

2010

Erneuerung des sandverfüllten Kunstrasenplatzes (BJ 1990)

Ausbessern der elastischen Tragschicht

Umwandlung Kunststoffplatz in sandverfüllten Kunstrasenplatz

Nach Bedarf  - Erneuerung 11m Punkt / bzw. 5m Raum; ggfls. 16m Raum

2028 – Neuer Kunstrasenbelag
wahrscheinlich Erneuerung elastische Tragschicht
Überprüfung der Entwässerungsanlage

Sportanlage Jahnplatz

2011

Umwandlung der Sportanlage in Kunstrasenplatz u. Multifunktionsplatz, Erneuerung Leichtathletikanlagen

Nach Bedarf  - Erneuerung 11m Punkt / bzw. 5m Raum; ggfls. 16m Raum

2028

Sportanlage Bergisch Born

2013/2014

Erneuerung der Rasentragschicht des Rasenplatzes,

Errichtung Kleinspielfeld

Nach Bedarf  - Erneuerung 11m Punkt / bzw. 5m Raum; ggfls. 16m Raum

2032 - Neuer Kunstrasenbelag

Sportanlage Neuenhof

2014/2015

Umwandlung des Rasenplatzes in Kunstrasenplatz, incl. Unterbau und Entwässerung,

Errichtung Kleinspielfeld

Nach Bedarf  - Erneuerung 11m Punkt / bzw. 5m Raum; ggfls. 16m Raum

2033 - Neuer Kunstrasenbelag

Sportanlage Bliedinghausen

2015/2016

Umwandlung des Rasenplatzes in Kunstrasenplatz, incl. Unterbau und Entwässerung

Nach Bedarf  - Erneuerung 11m Punkt / bzw. 5m Raum; ggfls. 16m Raum

2034 - Neuer Kunstrasenbelag

Die Stadt Remscheid verfüge derzeit über eine anteilige Quote von 46,7 Prozent bei Kunstrasenplätzen, der Landesdurchschnitt liegt bei 24,8 Prozent,. Antwortete die Verwaltung auf eine Anfrage der CDU-Ratsgruppe und verwies zugleich auf die Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung der Stadt Remscheid, veröffentlicht durch Prof. Hübner und Oliver Wulff von der Bergischen Universität Wuppertal im Sportausschuss vom 22. Februar. Die Antwort stand gestern als Mitteilungsvorlage auf der Tagesordnung des Haupt- und Verwaltungsausschusses.

„In der Fachwelt ist als Durchschnitt anerkannt ,dass ein Kunstrasenplatz im Schnitt nach 15 Jahren erneuert werden sollte“, schreibt die Verwaltung. Die nebenstehende Tabelle gibt einen Überblick über die Herrichtung und Instandsetzungsmaßnahmen der bestehenden Kunstrasenplätze der städtischen Sportanlagen sowie weitere geplante Maßnahmen. „Die Erneuerung der Bereiche um den 11m Punkt / bzw. des 5m Raumes oder ggfls. 16m Raumes erfolgen im Rahmen der laufenden Unterhaltung nach Bedarf. Durch diese Instandsetzungsmaßnahmen ist eine grundlegende Erneuerung der Kunstrasenplätze nach den bisherigen Erfahrungen des Fachdienstes Sport und Freizeit erst nach ca. 18 Jahren erforderlich.“

Im Hinblick auf den Kunstrasen im Stadion Reinshagen heißt es, dieser befinde sich nunmehr „am Ende seiner Nutzungszeit“. Zuletzt seien Instandsetzungen 2014 (Bereiche der 11m Punkte) und 2015 (5m Räume) erfolgt. Voraussichtlich werde nochmals eine teilweise Instandsetzung der Hockey-Linierung folgen müssen. Bei der Erneuerung von vorhandenen Kunstrasenplätzen lägen bislang kein Erfahrungswerte vor, es müsse aber mit Kosten zwischen 200.000 und 300.000 € gerechnet werden. Zitat: „Im Rahmen der ... Landesförderung mittels der Sportpauschale (jährlich 300.000 €), sowie den an den Abschreibungen der Sportstätten orientierten jährlichen Haushaltsmitteln kann ... aus heutiger Sicht der zu erwartende Finanzbedarf gedeckt werden. Konkrete Rücklagen oder haushaltswirtschaftliche Festlegungen bestehen nicht.“

Die Eigenbeteiligung von Vereinen (50.000 € ggfs. mit Muskelhypothek) wurde in den vergangenen Jahren bei der Neunanlage von Kunstrasenplätzen (Erfahrungswerte zwischen 500.000 und 800.000 €) per Einzelbeschluss durch den Rat festgelegt. Grundsätzlich obliegt es der Entscheidung des Rates inwieweit eine Eigenbeteiligung der Vereine bei Sanierungsmaßnahmen in Erwägung zu ziehen sei, so die Verwaltung. Eine Vorlage über Eigenanteile bei Neuanlage von Kunstrasenplätzen sowie Sanierungsmaßnahmen sei in Arbeit.

Bei diesem Wetter waren alle gut gelaunt

Zum mittlerweile elften Mal lockte das „Spielplatzfest Hohenhagen“ gestern Nachmittag Jung und Alt auf den Spiel- und Bolzplatz „Am alten Flugplatz“. Und eröffnet wurde es wie im Vorjahr durch Bezirksbürgermeister Stefan Grote und Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Diesmal allerdings nicht bei Regen und stürmischem Wind, sondern bei strahlend blauem Himmel. Und entsprechend gut gelaunt waren alle, die dieses Fest mit organisiert hatten: Das Diakoniecentrum Hohenhagen, engagierte Eltern, die evangelische Johannes-Kirchengemeinde, die Familienbildungsstätte „Die Wiege“, der Förderverein WohnQuartier Hohenhagen e.V., die Gemeinschaftsgrundschule Walther Hartmann, die Kindertageseinrichtung und Familienzentrum Ahörnchen e.V., der Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen der Stadt Remscheid, die Nachbarschaftsgruppe „Treppenhaus und Gartenzaun“, Spielplatzpatinnen, die städtische Kindertagesstätte Sedanstraße, das Technisches Hilfswerk, der Veranstaltungsservice und Sicherheitsdienst Remscheid und die Offene Ganztagsbetreuung der Walther-Hartmann-Schule.
Mit einem großen Spieleparcours sowie vielfältigen Bastel- und Kreativständen wurden abwechslungsreiche Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten geboten. Würstchen gab’s vom Grill; wer Zuckerwatte probieren wollte, musste allerdings länger warten. Das und manches mehr im Video des Waterbölles.

Die Schlawiner laden wieder zum Seifenkistenrennen ein

Endlich ist es wieder soweit – das Seifenkistenrennen 2017 steht an. Seit einigen Jahren veranstalten “Die Schlawiner“ gGmbH im Industriegebiet Großhülsberg das beliebte Seifenkistenrennen. Das diesjährige Rennen findet am Sonntag, 25. Juni, von 12 bis 16.30 Uhrauf der Schlosserstraße in Lüttringhausen statt. In diesem Jahr fahren die Seifenkisten-Fans um den Bäckerei-Steinbrink-Preis in den drei Klassen Junior-, Spaß- und Promi-Klasse. Es dürfen Fahrer/innen ab acht Jahren mitmachen. Wer bei unserem Rennen mitmachen möchte, kann das Anmeldeformular auf unserer Website www.dieschlawiner.de ausfüllen und bis spätestens 20. Juni 2017 zurückschicken. Neben dem Rennen wird es auch viele Leckereien und Spieleangebote für die Kinder geben. Bei Fragen können sich Interessierte unter Tel. RS 953246 (Richard Ulrich) oder  953247 (Laura Pires Rodrigues) melden.