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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Lenneper Karnevalsgesellschaft / Rosenmontagszug: Am 27. Februar erfolgt bis um 13 Uhr die Aufstellung der Teilnehmer am Rosenmontagszug auf der Mühlenstraße. Um 14.11 startet der Rosenmontagszug. Die Wegstrecke verläuft über: Hardtstr. - Thüringsberg - Poststr. - Kölner Str. - Ringelstr. - Leverkuser Str. - Rotdornallee - Kölner Str. - Wupperstr. - Straße Am Stadion.
Die Rheinische Post / Bergische Morgenpost (in Lennep einst „Lenneper Kreisblatt“) hat in ihrer Samstagausgabe auf der Seite „Nordrhein-Westfalen“ „Schöne Karnevalszüge in der Region“ vorgestellt. Vertreten sind darauf Kleve, Goch, Haffen-Mehr, Voerde, Kevelaer, Duisburg, Moers, Dülken, Viersen, Mönchengladbach, Dormagen, Moers, Duisburg, Krefeld, Ratingen, Neuss, Düsseldorf, Hilden, Leichlingen, Solingen und Hückeswagen („rund 200 Teilnehmer“). Lennep fehlt!!

Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Lennep- Lüttringhausen / Karnevalsfeier am Mollplatz: Vermutet haben es ja schon viele, dass die Arbeiterwohlfahrt im wahrsten Sinne des Wortes „jeck“ ist – aus diesem Grund hat der Vorstand des AWO-Ortsvereins Lennep-Lüttringhausen beschlossen, eine etwas in Vergessenheit geratene Tradition wieder aufleben zu lassen und alle Mitglieder & Freunde der Arbeiterwohlfahrt für Rosenmontag, 27. Februar, ab 11:11 Uhr in den Stadtteil-Treff der AWO, Mollplatz 3, zu einer Karnevalsfeier einzuladen. Eintritt wird keiner genommen – dafür gilt Verkleidungspflicht! Um planen zu können, bitten wir um eine kurze Rückmeldung unter der Rufnummer 66 26 26 oder unter Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de">Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de.

Bergische Industrie- und Handelskammer / Infocenter am Rosenmontag: Am Rosenmontag, 27. Februar (Rosenmontag), hat in der Hauptgeschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, Heinrich-Kamp-Platz 2, Wuppertal-Elberfeld, das Infocenter geöffnet. Dort können bis 12 Uhr dringende Außenwirtschaftsdokumente bearbeitet werden. Ansonsten ist die Hauptgeschäftsstelle ebenso wie die IHK-Geschäftsstellen in Solingen, Kölner Straße 8, und Remscheid, Elberfelder Straße 77, an diesem Tag geschlossen.

Evangelische Luther Kirchengemeinde Remscheid / Baumfällung: Am Dienstag, 28. Februar, wird auf dem Grundstück der Lutherkirche an der Martin-Luther-Straße Kastanie gefällt. Die Fällung steht nicht im Zusammenhang mit den Sanierungsarbeiten an der Kirche. Leider ist der Baum – wie im Moment zahlreiche Kastanien – von einer Krankheit befallen und nicht mehr zu retten. Nach Rücksprache mit Fachleuten muss der Baum aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Kirchengemeinde bedauert diesen Schritt. (Diakon Christian Busch)

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Vorstand des B.V. 10 will wissen, wohin die Reise geht

Als neue „Besitzer“ der Jahn-Halle an der Neuenkamper Straße präsentierte sich am 11. Februar 2016 der geschäftsführende Vorstand des RSV der lokalen Presse: Hartmut Bau, Dirk Riemer, Horst Zolnowski und Wolfgang Pipiorka. Ihr Bestreben  sei es, neues Leben in das alte Gemäuer zu bringen. Denn „Die Jahn-Halle rechnet sich für den RSV noch nicht“, wie sie damals sagten. Hintergrund: Der Zusammenschluss zwischen dem TV Jahn und dem Remscheider Schwimm-Verein war verbrieft und der Besitz des TV Jahn an den RSV übergegangen (Grundbucheintrag schon im September 2015). Das betraf nicht nur die 60 Jahre alte Turnhalle, sondern auch das 10.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem Sportplatz (Foto).

Der Sportplatz Neuenkamp bleibt bis 2020 "unter Vertrag", berichtete der Waterbölles am 17. März 2015. Damit waren TV Jahn und RSV gemeint. Der TV Jahn hatte 1990 den Sportplatz, Heimplatz des B.V. 10, für 30 Jahre an die Stadt Remscheid verpachtet. Sein Rechtsnachfolger sollte damals schon der RSV werden. „Mithin bleibt der Pachtvertrag ... bis 2020 bestehen“, teilt die Verwaltung damals mit. „2020!? Das ist nicht mehr lange hin!“, stellte am Mittwoch im Sportausschuss Markus Kötter fest. „Da muss dringend etwas passieren!“ Damit meinte der Vorsitzende des Sportausschusses die Verwaltung, und Sportamtsleiter Martin Sternkopf nahm den Ball auf: Eine schriftliche Mitteilungsvorlage sei leider zur Sitzung nicht rechtzeitig fertig geworden, aber die könne er gerne mündlich vortragen. Und das tat er denn auch. Kernaussage: Alles ist möglich, nichts beschlossene Sache. Zitat: „Der Sportplatz Neuenkamp ist von der Stadt Remscheid bis 31. Mai 2020 als Sportfläche gepachtet (...).Auch unter Zugrundelegung der Sportstättenentwicklungsplanung sollen mit dem Eigentümer (RSV) Verhandlungen über die künftige Planung für das ... Areal aufgenommen werden. Parallel dazu finden Gespräche mit dem B.V. 10 ... statt.“ Nach derzeitiger Planung sei nicht auszuschließen, dass der Sportplatz Neuenkamp als Ersatzfläche während der Umbauphase für das Sportzentrum Hackenberg benötigt wird. Nach derzeitiger Planung sei lediglich beabsichtigt, die Sportanlage Düppelstraße nach Fertigstellung des Sportzentrums Hackenberg aufzugeben.

Die von Sternkopf verlesene Verwaltungsvorlage ist die Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 13. Februar. Darin war auch ganz allgemein nach den weiteren baurechtlichen Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks gefragt worden. Antwort der Verwaltung: „Denkbar sind soziale Nutzungen sowie gewerbliche Nutzungen, die die westliche Wohnnutzung nicht stören, ggf. mit Abstufungen entsprechend den einzuhaltenden Immissionsrichtwerten.“

Vertreter des B.V. 10 machten am Mittwoch in der Sportausschusssitzung klar, dass sie alsbald wissen möchten, wohin die Reise geht. Der RSV als Besitzer des Sportplatzes habe jedenfalls keine Bedenken gegen eine Verlängerung des Pachtvertrages mit der Stadt Remscheid. Sportdezernent Thomas Neuhaus wollte sich noch nicht festlegen, sondern sagte lediglich zu, dass der Verein „ein angemessenes Angebot bekommt“. Den Vorstand des B.V. 10 beschäftigt gegenwärtig nicht nur die ungewisse Standortfrage, sondern auch die zunehmende Konkurrenz durch andere Remscheider Sportvereine, die mit Kunstrasenplatzen werben können. Dadurch habe man schon ganze Mannschaften verloren.

In diesem Zusammenhang ließ am Mittwoch die Aussage von Prof. Dr. Horst Hübner und Oliver Wulf von FoKoS, der Forschungsstelle „Kommunale Sportentwicklungsplanung“ der Universität Wuppertal, aufhorchen, dass in Remscheid inzwischen beinahe die Hälfte aller Fußballfelder mit Kunstrasen belegt sei. In ganz NRW sei das lediglich bei einem Viertel aller Plätze der Fall. Von einem weiteren Kunstrasenplatz rieten die beiden Experten ab, zumal bei den älteren Kunstrasenplätzen in Remscheid in einigen Jahren schon die ersten aufwendigen Instandsetzungsarbeiten anstünden.

Bürgerdiskussion am 18. März gegen rechtsxtreme Parolen

Pressemitteilung von Remscheid Tolerant e.V.

„Was können wir dagegen tun, damit rechtsextreme und rassistische Einstellungen nicht salonfähig werden?“ Dieser Frage geht eine Bürgerdiskussion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 nach, die am Samstag, 18. März, von 15.30 bis 17.30 Uhr im Stadtteilzentrum Klausen, Klausen 22, stattfindet. Das politische und gesellschaftliche Klima ist in unserem Land rauer geworden. Wegsehen und Fremdschämen ist jedoch keine Lösung gegen zunehmende öffentliche Äußerungen mit rassistischen und rechtsextremen Inhalten. Um der Intoleranz Einhalt zu gebieten und auch weiterhin ein harmonisches Zusammenleben von Menschen aus vielen Nationen in unserer Stadt gewährleisten zu können, müssen wir Strategien entwickeln,

Hierzu möchte der Verein „Remscheid Tolerant“ mit dieser Bürgerdiskussion einen Beitrag leisten. Eingeladen ist Marat Trusov von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus bei der Bezirksregierung Düsseldorf; er wird in das Thema einführen. wird. Daran soll sich eine offene Diskussionsrunde anschließen, in der folgende Fragen diskutiert werden sollen:

  • „Wie empfinden Sie die gesellschaftliche Atmosphäre in unserem Land?“
  • „Welche Entwicklungen machen Angst?“
  • „Welche populären Behauptungen gibt es, von denen Sie befürchten, dass Sie auf fruchtbaren Boden treffen?“

Ferner wollen wir die Rolle der sozialen Netzwerke beleuchten: verstärken diese negative Tendenzen? Machen diese latent vorhandenen Grundstimmungen lediglich sichtbar? Oder kann man diese sogar nutzen, um das Meinungsklima in unserem Land positiv zu beeinflussen?

Im Rahmen dieser Bürgerdiskussion, zu der wir als Moderatorin die Journalistin Stefanie Bona gewinnen konnten, soll ein Beitrag zu mehr Zivilcourage geleistet werden – in der Öffentlichkeit ebenso wie im im privaten Freundeskreis.

Zwei Ferien-Wochen wie die Erwachsene fühlen

Bei der gestrigen Pressekonferenz zur "Kinderstadt" 2017. Foto: Lothar Kaiser

„Wir bewerben einen absoluten Klassiker, und das in diesem Jahr zum 23. Mal“, eröffnete gestern Mittag Sozialdezernent Thomas Neuhaus im Gemeindehaus der Ev. Lutherkirchengemeinde an der Johann-Sebastian-Bach-Straße die Pressekonferenz zur Remscheider „Kinderstadt“ 2017. Sie wird in diesem Jahr vom 17. bis 28. Juli stattfinden, jeweils montags bis freitags von 9.30 bis 16 Uhr (am 28.7. bis 14 Uhr), und zwar nicht in der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES) wie im vergangenen Jahr, sondern in der Sophie-Scholl-Gesamtschule (wie in den Vorjahren). „Gut, die Wahl zu haben“, befand Til Rebelsky vom städtischen Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen. Der Wechsel habe mit den geplanten Umbauarbeiten in der Aula der AES zu tun. In beiden Schulen sei die „Kinderstadt“ in den Ferien gern gesehen, „ohne dass die Schule gleich die Aufsicht übernimmt. Das ist eine Remscheider Besonderheit gegenüber den anderen ‚Kinderstädten‘ im Bundesgebiet.

An der Zielgruppe hat sich nichts geändert: 220 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren mit und ohne Behinderung, darunter je zehn Kinder aus Flüchtlingsfamilien und aus Einrichtungen der evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (wie die Ev. Lutherkirchengemeinde erstmals Mitveranstalter). Die verschiedenen Träger der beliebten Ferienaktion zeichnen sich durch sehr unterschi8edliche Kompetenzen aus. Ihnen und den Sponsoren, ohne die die Aktion gar nicht realisierbar wäre, dankte Neuhaus herzlich. Besonders hob er das Bildungszentrum des Sana Klinikums Remscheid hervor. Denn die Krankenpflegeschüler/innen nehmen im Rahmen ihrer Ausbildung an der „§Kinderstadt“ teil, auch in diesem Jahr wieder zuständig die medizinische Erstversorgung vor Ort. Und spielerisch kommt die „Operation“ von Kuscheltieren und das Eingipsen von „Knochenbrüchen“ hinzu (alle Jahre wieder d i e Schrecksekunde für Väter und Mütter beim Abholen am Nachmittag).

Zehn Tage „Kinderstadt“ kostet je Kind 110 € (inkl. Mittagessen) bzw. 130 € (inkl. Frühbetreuung, Frühstück und Mittagessen). „Aber am Geld darf es nicht scheitern“, betonte gestern Thomas Neuhaus. Deshalb besteht auch diesmal wieder für Eltern mit geringerem Einkommen die Möglichkeit der Ermäßigung. Nähere Informationen bei Frau Günther (Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen) unter Tel. RS 163478.

Die Anmeldung für Regelplätze beginnt am Samstag, 4. März,  um 10 Uhr Im Gemeinde- und Stadtteilzentrum Esche, Eschenstraße 25, der Verkauf der Restverkauf am 6. März im Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, Haddenbacher Str. 38, Zimmer 008. Anmeldung für Integrativplätze (Kinder mit Behinderung)  sind dort unter  Tel. 163637 möglich.

In der „Kinderstadt“ werde das allseits bekannte „Vater-Mutter-Kind-Spiel“ weiterentwickelt zu einer Erlebniswelt, in der sich die Jungen und Mädchen wie Erwachsene fühlen könnten, erläuterte Til Rebelsky das Konzept dieses „dynamischen pädagogischen Großspielprojekts“. Denn in diesen zwei Sommerferienwochen lebe die „Kinderstadt“ mit eigener Währung (dem sog. „Fichtentaler"), einer eigenen Bank, einem Bürgeramt, einem Arbeitsamt, Freizeit und Konsumangeboten und vielem mehr. Und sogar Wahlkampf wird gemacht – für die Sitze im „Kinderstadtrat“. Das aller erfordert natürlich viele Helfer/innen. [Rebelsky sprach von einem „Sack Flöhe“, den es zu hüten gelte. ;-) ] Die ehrenamtlichen Betreuer/innen müssen mindestens 16 Jahre sein.  Interessenten können sich bei Daniela Kann (Stadt Remscheid, Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen), Tel.: 16 36 37 melden.

Hilfe für die Wohnungsnotfallhilfe der Caritas

Pressemitteilung der AG Migration & Vielfalt der SPD Remscheid

Am Nikolaustag besuchten im Dezember Mitglieder der AG Migration & Vielfalt der Remscheider SPD das Tagescafé der Wohnungsnotfallhilfe der Caritas an der Schüttendelle. Anlass dieses Besuches war, dass ein Mitglied der Alevitischen Gemeinde Remscheid zum Gedenken an einen verstorbenen Angehörigen Lebensmittel für die Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtiung gespendet hatte. „Hierbei handelt es sich um einen alten türkischen Brauch, den wir nach und nach in unsere neue Heimat Remscheid überführen möchten.“ so Yurdi Kaya, die Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Migrationshintergrund. Erfreut ist sie darüber, dass das damalige Beispiel ihrer Mutter Schule gemacht hat. Denn in den Wochen danach haben mehrere Mitglieder der Alevitischen Gemeinde ebenfalls Lebensmittel für das Tagescafé der Caritas gestiftet, die Menschen ohne Obdach mit Lebensmitteln versorgt.

Am Dienstag, 28. Februar, um 13 Uhr wird die AG Migration & Vielfalt den Tagestreff ein zweites Mal besuchen. Dann wird ein regelmäßiger Besucher des Tagestreffs Einblick geben in seine Lebensgeschichte. Und Yurdi Kaya will die Privatpersonen und Einrichtungen vorstellen, die den Tagestreff künftig regelmäßig mit Lebensmittelspenden unterstützen möchten. Auch für die AG Migration & Vielfalt ist die Unterstützung des Tagestreffs ein fester Bestandteil ihrer Arbeit geworden. „Wir sind für Menschen da, die in Not sind. Wir machen keine Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.“ so Yurdi Kaya.

Hospizarbeit und palliative Versorgung in der Region

Pressemitteilung der bergischen Hospizgruppen
Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen

Das ‚Netzwerk Ambulante Hospizarbeit‘, zu dem sich vier die bergischen Hospizgruppen Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen zusammengeschlossen haben, hat eine neue Broschüre zum Thema „Hospizarbeit und Palliative Versorgung“ herausgegeben. Darin stellen die Dienste ihre Angebote vor. Im Adressverzeichnis sind wichtige Ansprechpartner für eine palliative Versorgung aufgeführt. Darüber hinaus werden in der Broschüre wesentliche Gesichtspunkte von Hospizarbeit und palliativer Versorgung erläutert und die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt. „Wenn Menschen mit den Begriffen ‚Hospiz‘ und ‚Palliativ‘ konfrontiert werden, sind Angst und Unsicherheit oft die vorherrschenden Gefühle. Was bedeutet es, wenn sich der Krankheitszustand verschlechtert und der Arzt zu einer palliativen Versorgung und Hospizbegleitung rät?“ heißt es im Vorwort.

Das Informationsheft ist bei den vier Hospizgruppen kostenlos erhältlich. Diese arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, und bieten auch in diesem Jahr wieder einen gemeinsamen Hospiz-Befähigungskurs an, der am 12. Mai startet. Kontakt und weitere Informationen:

  • Hospizgruppe Hückeswagen                                            Tel. 02192/9334858
  • Ambulantes Ökumenisches Hospiz Radevormwald        Tel. 02195/684936
  • Ökumenische Hospizgruppe Remscheid                          Tel. 02191/ 464705
  • Hospizverein Wermelskirchen e.V.                                   Tel. 02196-888340:
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"Das Rheinland setzt ein starkes Zeichen!"

Im Beisein der Regierungspräsidentinnen von Düsseldorf und Köln, Anne Lütkes und Gisela Walsken, wurde gestern in Düsseldorf der Verein Metropolregion Rheinland e.V. aus der Taufe gehoben. In der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf unterzeichneten Vertreter von Kommunen, Kreisen, der Städte-Region Aachen, des Landschaftsverbandes Rheinland und der Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern die Satzung und bekundeten damit ihren Willen zu engerer Zusammenarbeit. Mit einer von den Handwerkskammern zur Verfügung gestellten zweiteiligen Torte wurden die Regionen anschließend auch bildlich zu einer Einheit zusammengeführt.

Der neue Vorsitzende, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, erklärte: „Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist eine prosperierende Großstadt - vieles schaffen wir aus eigener Kraft. Aber noch mehr können wir erreichen, wenn wir regional zusammen arbeiten. Sei es bei der gemeinsamen Vermarktung oder im globalen Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze. Unser Umland profitiert von der Wachstums-Lokomotive Düsseldorf und unsere Stadt kann sich optimal entwickeln, wenn sie sich auf das Potenzial der gesamten Region stützen kann." Die Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Anne Lütkes hatten die Vereinsgründung vorangetrieben, gemeinsam den Prozess begleitet, moderiert, die Steuerungsgruppe ins Leben gerufen sowie die Satzung, die Organisationsform und das Arbeitsprogramm vorbereitet. Lütkes freute sich gestern sehr, dass es nach langer Vorbereitung nun endlich losgehe. Ihr liegt besonders das Thema „moderne und ökologisch vertretbare Infrastruktur“ am Herzen: „Eine der wichtigen Aufgaben der neuen Metropolregion, ist der Erhalt von leistungsfähigen Verkehrssystemen, sowie der Ausbau von alternativen, nutzerfreundlichen und zukunftsfähigen Mobilitätsstrukturen im Sinne einer Multimodalität. Ein Beispiel könnte ein in der gesamten Region gültiges ÖPNV-Ticket sein.“ Regierungspräsidentin Gisela Walsken (Köln) ist begeistert über den Start der Metropolregion Rheinland: „Das Rheinland ist ein starker Wirtschaftsraum. Deshalb soll der neue Verein Metropolregion Rheinland die Kooperation zwischen zehn kreisfreien Städten und 13 Landkreisen stärken und die Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern intensivieren. Das soll unsere Position in Europa und im internationalen Geschäft ausbauen.“

Zu den Vorstandsmitgliedern gehören außer Thomas Geisel u.a. Thomas Hendele (Landrat Kreis Mettmann), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin Köln), Sebastian Schuster (Landrat Rhein-Sieg-Kreis), Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer IHK Mittlerer Niederrhein) und Ulf Reichardt (Hauptgeschäftsführer IHK Köln).  Über die Idee dahinter hatte der Waterbölles bereits am 19. September 2016 ausführlich berichtet.

Die Rheinland-IHKs haben die Gründung der Metropolregion Rheinland e.V. in Düsseldorf in einer Pressemitteilung begrüßt: „Bereits seit 2009 setzen sich die sieben Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Wuppertal-Solingen-Remscheid und die Niederrheinische IHK Duisburg für eine Metropolregion Rheinland ein.“ Das Rheinland als starke Marke habe beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb um Menschen, Ideen, Ansiedlungen und Investitionen eine wichtige Rolle zu spielen. Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, betont die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns: „Die Herausforderungen für die Wirtschaft im Rheinland lassen sich ohne intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten nicht bewältigen. Besonders die Verkehrsinfrastruktur und das Standortmarketing können nur mit gemeinsamen Kräften erfolgreich gestemmt werden.“ Die rheinischen IHKs erhoffen sich nun, dass zügig arbeitsfähige und effiziente Strukturen geschaffen werden und der Verein bald sein Arbeitsprogramm 2017 und 2018 auflegt.“

Erstes "Patentreffen" im F(l)air-Weltladen

Pressemitteilung der Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V.

Am Dienstag, 21. Februar, treffen sich um 19 Uhr im F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen, Gertenbachstr. 17, zum ersten Mal Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Möglichkeit informieren wollen, Flüchtlinge aus Lüttringhausen  in ihrem Alltag zu begleiten. Eingeladen sind nicht allein Festentschlossene, sondern auch Freiwillige, die sich gern orientieren möchten und auf ihre Fragen Anworten suchen. Der Aufruf, sich zu engagieren, hat sich aus Beobachtungen ergeben, die bereits engagierte Freiwillige in den letzten Monaten gemacht haben. Sie wurden durch Erfahrungen aus der Umgebung bei den Lüttringhauser Gesprächen im November 2016 bestätigt. Wenn Integration gelingen soll, brauchen Flüchtlinge Menschen, die als "aktive Nachbarn" das Deutsch sprechen üben, auf Versorgungslücken aufmerksam werden und Wege zur Hilfe vermitteln, die Hilfestellung geben, amtliche Schreiben zu verstehen und gegebenenfalls Nachfragen bei Behörden unterstützen. Neben Gastgeber Johannes Haun von der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen stehen Barbara Schulz vom Verein BAF (Begegnen - Annehmen - Fördern) und Laura Pires Rodrigues von den Schlawinern zum Gespräch bereit.

Getragen wird die Initiative, Patenschaften für Flüchtlinge zu übernehmen, von der "Lüttringhauser Flüchtlingshilfe" - einer Aktionsgruppe, zu der sich Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer, die in Lüttringhausen freiwillig Deutsch unterrichten, mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, den Schlawinern, der BAF, dem Kommunalen Integrationszentrum Remscheid, dem Evangelischen Kirchenkreis Lennep  und der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen zusammen geschossen haben, um koordiniert Unterstützung anzubieten.

Remscheider Stadtführer rechnen für 2017 mit 150 Gruppen

Foto aus dem Programm 2017 der Remscheider Stadtführer.„Entdecken Sie Ihre Stadt! Die hügelige Landschaft, die zahlreichen Quellen und Bäche, der Wald und das Vorkommen von Eisenerz prägten die Entwicklung der Stadt Remscheid und machten sie zur Wiege der eisen- und textilverarbeitenden Industrie.“ So einladend beginnt das Jahresprogramm der Interessengemeinschaft Remscheider Stadtführer, das Claudia Holtschneider, Linda Kessler und Lars Johann gestern Abend im „Miro“ vorstellten. „Wir möchten Ihnen die vielfältigen Seiten unserer Stadt zeigen und Sie auf Bekanntes und Verborgenes aufmerksam machen. Wir erzählen Ihnen von den bergischen Menschen, ihrem Leben und ihrer Arbeit.“

In dem aktuellen Programm 2017, aus dem auch das nebenstehende Foto stammt,  finden sich zahlreiche unterhaltsame Führungen zu unterschiedlichen Themen der Remscheider Stadt- und Industriegeschichte. „Jede Führung hat ihren ganz besonderen Reiz“, versichert die inzwischen seit elf Jahren in wechselnder Zusammensetzung bestehende Interessengemeinschaft, die auch Mitglied im Bundesverband der Gästeführer Deutschland e.V. ist. Alle Führungen können auch als Sonder/Gruppenführungen mit den jeweiligen Stadtführern zu einem Wunschtermin vereinbart werden (www.stadtfuehrung-rernscheid.de, Claudia Holtschneider, Tel. RS 7913052, E-Mail c.holtschneider@via-temporis.de).

„Remscheid kulinarisch“ verspricht beispielsweise Lars Johann. Mit ihm geht’s auf einen Whisky in die Kultkneipe „Saxo“, für die ein oder andere bergische Spezialität ins „Miro“ und zum Ausklang in die „Erlebbar", die in Remscheid gerösteten Kaffee und Remscheider Bräu anbietet. Und als Nachtschwärmer verspricht auch Lothar Vieler  „wat zom eaten on zom drenken“ beim Gang durch die romantischen Gassen der historischen Altstadt von Lennep. Als Nachtwächter Gustav om Hackenberge ist Vieler stets ausgerüstet mit Laterne, Hörn und Hellebarde. In Zylinder, Gehrock und Gamaschen zeigt auch in diesem Jahr wieder Harald Blondrath alias Herr Röntgen „seine Stadt“ Lennep, in der er geboren wurde und deren Ehrenbürger er ist. Auf den Spuren der Tuchmacher bewegt sich Harald Fennel als Königlicher Kommerzienrat Hermann Hardt. Der Tuchmacher und Mitinhaber der Tuchfabrik Johann Wülfing & Sohn lebte in Lennep Ende des 19. Jahrhunderts.

Von der Möglichkeit der Sonderführungen machen gerne Familien, Unternehmen (Geschäftskunden, betriebl. Weihnachtsfeiern), Partnerschaftsvereine, Schulklassen (aktuelle und ehemalige) sowie Lehrerkollegien Gebrauch, wie Linda Kessler gestern berichtete. Insgesamt veranstalteten die in der  Interessengemeinschaft zusammengeschlossenen zehn Stadtführer im vergangenen Jahr 58 offene Führungen, etwa 40 für auswärtige Besucher und jeder einzelne noch einmal sechs private, zusammen also noch einmal 60. Macht zusammen mehr als 150. Und mit so vielen rechnet Lars Johann auch in diesem Jahr wieder.