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"Lenneper Sommer" bringt wieder Leben in die Altstadt

Samstag, 22. Juli, ab 16 Uhr
Lennep lecker
Augusta Hardt Horizonte gGmbH / www.ahh-rs.de
Lennep lecker, lecker Lennep, unter diesem Motto gibt es Speis und Trank für Leib und Seele aus Lenneper Waffeleisen, Töpfen, Pfannen, Kaffeekannen, Grill und Smoker… Auf die Ohren gibt es Dönekes von Lothar Vieler und Covermusik von Circle of friends. Mit dabei sind:

  • Riemann Catering mit Bergischen Tappas
  • Micafé mit Kaffeespezialitäten aus der Privatrösterei
  • Burger Shack mit Hamburgern aus dem Smoker
  • Trattoria Saro mit italienischen Spezialitäten

Für die Getränke sorgt Augusta Hardt Horizonte. Hinter dem Getränkestand stehen Klienten, Angehörige, Mitarbeiter, ehrenamtliche Förderer und die Geschäftsführung.

Ab 19 Uhr stürmt dann die Gruppe Circle of Friends die Bühne.

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Kath. Kirchengemeinde St. Suitbertus / Konzert mit Musik für Euphonium und Orgel: Am Samstag, 22. Juli, ab 19 Uhr statt Christian Becher in der Kirche St. Suitbertus, Papenberger Str. 14b, das Euphonium vor. Es gehört zur Familie der Bügelhörner, wie auch das Flügelhorn oder das Tenorhorn. Mit seinem warmen Klang wird das Euphonium in Orchestern zumeist in spätromantischen Werken solistisch eingesetzt.  Christian Becher ist Lehrer am erzbischöflichen Anna-Gymnasium in Wuppertal. Im Konzert spielt er Bearbeitungen u.a. von Mozart und Marcello. Aber auch die für Euphonium komponierte "Rhapsodie for Eophonium" von James Curnow. An der Orgel spielt Dieter Leibold.  Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Heimatbund Lüttringhausen / Konzert der Bergischen Symphoniker auf der Freilichtbühne: Im Jahre 2005 präsentierten die Bergischen Symphoniker zum ersten Mal ein Konzert auf der Lüttringhauser Freilichtbühne. Die  mehr als 800 Besucher waren vom Auftritt des Orchesters vor der Kulisse der über 280 Jahre alten Stadtkirche begeistert. Am kommenden Sonntag, 23. Juli, 18 Uhr, werden die Symphoniker ihren 13. Auftritt auf der Freilichtbühne haben. Zur Aufführung gelangen Werke von Johann Strauss, Gioacchino Rossini, Emmanuel Chabrier, Edward Grieg und Leroy Anderson. Die Leitung und Moderation liegt in den Händen von Johanna Malangré. Die 27-jährige Dirigentin ist für ein Jahr Stipendiatin der Orchesterakademie der Symphoniker.
Von Anfang an hat der Heimatbund Lüttringhausen diese Konzerte tatkräftig unterstützt. Auch in diesem Jahr stellt der Bürgerverein mit Unterstützung der Firma Gedore ein großes Konzertzelt zur Verfügung. Programmzettel werden verteilt, und natürlich wird auch wieder für Blumen und Blumenschmuck gesorgt. Der Eintritt ist frei. Am Ende des Konzertes wird der Heimatbund um eine Spende für den Ausgleich seiner Aufwendungen bitten.

Remscheider Sportverein 1897 e.V. / Remscheider Stadtmeisterschaft im Tennis: Vom 23. bis 29. Juli findet die Stadtmeisterschaft im Tennis um den Pokal der Stadtsparkasse Remscheid statt. Ausrichter sind die Remscheider Tennisvereine (siehe Anlage) mit dem Hauptveranstalter RSV. Als Organisationschef fungiert Andreas Wiedenhoff, Abteilungsleiter Tennis im Remscheider SV. Am Samstag, 29. Juli, findet zudem ab 19 Uhr die „Players Night“ auf der Anlage von Grün-Weiß Lennep in Schneppendahl statt. Die weiteren Spielorte werden Blau-Weiß Remscheid (Baisiepen) und der Remscheider SV (Fürberger Str.) stellen. Die Stadtmeisterschaft wird auf der Fürberger Anlage vom RSV am Sonntag, 23.7., um 10 Uhr eröffnet. Die finalen Spiele am 29.7. finden auf der Anlage von GW Lennep statt, anschließend auch die Siegerehrung und Abschlussparty. Unter www.remscheider-sv.de findet sich der Zugang zur Turnierausschreibung; dort sind auch Anmeldungen ab sofort möglich. (Peter Brinkmann)

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Pilgerverein startet Wanderung vor Pilgerfest

Pressemitteilung der Lenneper Pilgerfreunde e.V. (i.G.)

Lennep ist um einen Verein reicher. Mit ihrer Gründung haben die Lenneper Pilgerfreunde e.V. die Arbeit aufgenommen. Der Gedanke ist nicht neu. Schon seit Jahren werden die Aktivitäten rund um den Jakobsweg und das Pilgerwandern von Lennep Offensiv wahrgenommen. Aus organisatorischen und finanztechnischen Gründen wurde es notwendig, diese Aktivitäten in einem neuen Verein zu bündeln. Zur Gründungsversammlung waren ca. 20 Interessenten erschienen. 13 davon erklärten sich bereit, als Gründungsmitglieder den Verein aus der Taufe zu heben.

Juristisch und organisatorisch vorbereitet von Thomas Schmittkamp, Rechtsanwalt und Vorsitzender von Lennep Offensiv, konnte die Vereinsgründung reibungslos über die Bühne gehen. Die Satzung, die den Verein auf gemeinnützige Ziele verpflichtet, wurde von Schmittkamp vorgestellt, ausführlich besprochen und von den Mitgliedern verabschiedet. Dann ging es zu den Vorstandswahlen. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Will Oberlis gewählt, der bisher schon die Pilgeraktivitäten bei Lennep Offensiv federführend betreut hatte. Zweiter Vorsitzender wurde Dr. Gerhard Wollnitz,  als Kassierer wurde Wolfgang Haagen gewählt. Zu Kassenprüfern wurden Holger Thieme und Annette Koslowski bestimmt.

Der neue Vorsitzende Willi Oberlis gab auch gleich die aktuellen Aktivitäten des Vereins bekannt. Für den 30. Juli lädt der Verein zur schon traditionellen Pilgerwanderung ein. Es geht los um 9 Uhr am Mollplatz in Lennep. Von dort fährt der Bus nach Schloss Burg. Dort findet um 10 Uhr in der St. Martinus-Kirche eine Pilgerandacht statt, die der frühere Lenneper Pfarrer Dr. Peter Schmedding hält. Nach der Andacht wird gewandert, und zwar von der Höhe hinab in das wunderschöne Tal der Wupper durch den Brückenpark Müngsten zum Parkplatz. Die Wanderstrecke beträgt etwa acht Kilometer. Mit dem Bus geht es dann zurück nach Lennep, wo die Wanderer rechtzeitig zum Pilgerfest wieder ankommen. Die Teilnahme an der Pilgerwanderung kostet 15,50 Euro, inklusive Busfahrt. Anmeldung ist erforderlich im Lennep Laden, Berliner Str. 5, Tel. 02191–4625900. Einige Plätze sind noch frei.

Vorstand für weitere drei Jahre gewählt

Pressemitteilung der Remscheider Orchesterfreunde

Mit Beendigung der erfolgreichen Spielzeit 2016/2017 hatten die Remscheider Orchesterfreunde zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Drei Musiker der Bergischen Symphoniker begrüßten die 40 Mitglieder. Harald Lux, Vorstandsvorsitzender der Remscheider Orchesterfreunde, gab seinen Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Jahr. Er wies auf die Höhepunkte der Spielzeit 2016/2017 hin und bedankte sich bei Generalmusikdirektor Kuhn und dem Geschäftsführer der Bergischen Symphoniker, Stefan Schreiner; besonders aber bei den Musikerinnen und Musikern des Orchesters. Peter Kuhn stellte die neue Spielzeit vor und Christian Leschowski, Musiker der Bergischen Symphoniker, das neue Cross-over-Format „On Fire“.

Harald Lux berichtete, dass die Orchesterfreunde die Symphoniker im Jahr 2016 mit insgesamt 144.000 € unterstützt haben. Dazu beigetragen hat die Bergische Wirtschaft mit 55.000 €, woraus die Werbung und die Öffentlichkeitsarbeit des Orchesters finanziert werden kann. Ein wichtiger Beitrag von mehr als 40.000 € wird durch die 37 Paten erbracht. Dank der finanziellen Unterstützung der Stadtsparkasse Remscheid konnten die Orchesterfreunde zwei Schulkonzerte und 500 Freikarten für Jugendliche finanzieren.

Wolfgang Luge, Mitglied im Vorstand, berichtete über die Jugendarbeit des Orchesters. Helmut Epe, Schatzmeister, stellte den Jahresabschluss 2016 vor. Dem Vorstand, zu dem auch die Schriftführerin Gabriele Krause gehört, wurde Entlastung erteilt, und die vier Vorstandsmitglieder wurden für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt. Ein beeindruckendes Oboe-Solo von Christian Leschowski beendete die Versammlung.

Pilger gründen kommenden Dienstag einen Verein

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.,

Am Dienstag, 18. Juli,  wird Lennep einen neuen Verein bekommen: Der Verein „Lenneper Pilgerfreunde e.V.“ wird gegründet. Die Gründungsversammlung beginnt um 19 Uhr im Nebenzimmer der Nobis-Bar, Kölner Str. 25. Dazu gehören natürlich die erforderlichen Regularien wie die Wahl eines Vereinsvorstands und die Verabschiedung einer Satzung. Wer sich dem Verein als Mitglied anschließen möchte, kann dies direkt vor und während der Gründungsversammlung tun. Alle Pilgerfreunde sind dazu herzlich eingeladen.

Seit vielen Jahren hat der Jakobs-Pilgerweg in Lennep einen hohen Stellenwert. Lennep Offensiv hat dies schon immer gefördert und dazu im Lennep-Laden in der Berliner Straße eine Anlaufstelle für Jakobspilger eingerichtet. Sie fungiert als Stempelstelle für die Pilgerausweise und ist selbst auch berechtigt, Pilgerausweise auszustellen. Dieses Angebot wird von vielen Pilgern genutzt. Hinzu kommt die Übernachtungsmöglichkeit für Jakobspilger, die im Pilgerlager bereitgestellt wird. Es soll in Kürze endgültig fertiggestellt sein.

Auch in Lennep selbst hat sich das Pilgern etabliert. Seit dem Jakobusjahr 2010 führt Lennep Offensiv regelmäßig Pilgerfeste und Pilgerwanderungen durch. Das Angebot von mehrtägigen Wanderungen auf dem Jakobsweg in Spanien fand große Resonanz und gehört mittlerweile zu den etablierten Veranstaltungen.

Aus organisatorischen und finanztechnischen Gründen hat es sich als günstiger erwiesen, diese Aktivitäten in einen eigenen Verein auszugliedern. Dazu wurde bereits eine eigene Vereinssatzung ausgearbeitet, die auch die Gemeinnützigkeit des Vereins vorsieht. Lennep Offensiv-Vorsitzender Thomas O. Schmittkamp, der die Vereinsgründung juristisch vorbereitet hat, ist vom Erfolg des neuen Vereins überzeugt und weist darauf hin: „Lennep Offensiv wird die Tätigkeit des neuen Vereins weiterhin unterstützen und fördern und gern eng mit ihm kooperieren“.

Im Juni teils hochsommerliche Temperaturen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Im Juni setzte sich im Wuppergebiet das überwiegend trockene und teils hochsommerliche Wetter des Wonnemonats Mai fort. Wie die Auswertung des Wupperverbandes zeigt, regnete es an allen Messstellen deutlich weniger als im Juni-Durchschnitt. Der Regen verteilte sich überwiegend auf den Monatsanfang und das Monatsende. In der Mitte des Monats blieb es bis auf ein paar Tropfen am 15. Juni fast 14 Tage am Stück trocken. An der Großen Dhünn-Talsperre, Messstelle Lindscheid, fiel mit 51 Litern Regen die Hälfte der durchschnittlichen Juni-Regenmenge. In Solingen-Unterburg brachte es der Juni auf 60 Liter Regen, das sind 58 Prozent des Durchschnitts dieser Messstelle. Die Messstelle Bever-Talsperre verzeichnete mit 67 Litern im Juni rund 69 Prozent der durchschnittlichen Juni-Regenmenge. Wie schon im Mai kletterte auch im Juni das Thermometer im Wuppergebiet wieder über die 30-Grad-Marke. An der Brucher-Talsperre lag die Höchsttemperatur am 22. Juni bei knapp 34 Grad und an der Bever-Talsperre bei 33 Grad Celsius.

Heimatbund verteilt Verantwortung auf mehrere Schultern

Mit einem Vortrag von Dietmar Volk, Kaufmännischer Direktor der Evangelischen Stiftung Tannenhof, begann gestern Abend um 19.30 Uhr im Restaurant Neuenhof, Lüttringhauser Straße 154, eine öffentliche Mitgliederversammlung. Fast so, als stünden nur Regularien auf der Tagesordnung und man hätte alle Zeit der Welt. Dabei stand im Mittelpunkt der Versammlung die Wahl eines neuen Vorsitzenden / einer neuen Vorsitzenden für die verbleibende Amtszeit bis zur regulären Mitgliederversammlung im kommenden Jahr. Denn der bisherige Vorsitzende Peter Maar, der seit 2004 den Bürgerverein verkörpert hatte wie keiner seiner Vorgänger und der seit mehr als 30 Jahren dem Vorstand angehörte, legte in der Mitgliederversammlung ein Jahr vor dem regulären Ende der Wahlperiode sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Das hatte er wenige Tage zuvor angekündigt. Und nur deshalb war die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder mit 53 so hoch, dass die Stühle im kleinen rückwärtigen Saal des Restaurants nicht ausreichten.

Auf Dietmar Volk folgte Heimatbund-Schriftführer Klaus Everling mit dem Jahresbericht. Er verwies auf 140 Veranstaltungen unterschiedlicher Art, die Bürgerinnen und Bürger von Lüttringhausen im vergangenen Jahr ehrenamtlich und erfolgreich organisiert hätten. Auch der Heimatbund-Vorsitzende Peter Maar sei dabei wieder beteiligt gewesen - „mit großem Engagement, vielen Ideen und viel Freude“.

Dagegen sei die Stadt Remscheid auf diesem Sektor kaum in Erscheinung getreten, sagte Maar (nach dem Bericht der Schatzmeisterin) in seinem persönlichen Rückblick auf seine zurückliegende Vorstandsarbeit. Darin zählte er zahlreiche Spendenaktionen (Weihnachtsbeleuchtung, Kriegerdenkmal neben der Stadtkirche etc.) auf und kündigte an, restaurieren lasse der Heimatverein auch das Kriegerdenkmal auf dem Lüttringhauser Friedhof. Denn dort werde in diesem Jahr die zentrale Trauerfeier (Volkstrauertag) der Stadt Remscheid stattfinden.

Zugleich räume Maar aber auch ein, sich mit einigen Forderungen als Vorsitzender des Heimatbundes bei der Stadt Remscheid nicht durchgesetzt zu haben. So sei leider das Bürgerbüro im Rathaus geschlossen worden, die Kreuzung Eisernstein warte noch immer auf einen Kreisverkehr, und das alte Lüttringhauser Hallenbad sei nicht zu einem Bürgerzentrum ausgebaut, sondern abgerissen worden. Für die Neugestaltung des Rathausumfeldes habe die Stadt Remscheid zwar 280.000 Euro zurückgelegt. Aber offenbar fehle ihr „wegen der großen Projekte in Lennep im Straßenbau und Handel“ (DOC) das Personal, um damit endlich zu beginnen. „Dafür habe ich kein Verständnis“, sagte Maar. „Das ist ein Trauerspiel!“

Es war mittlerweile 21.30 Uhr geworden, als Peter Maar seinen Rücktritt mit seiner angeschlagenen Gesundheit begründete und auf die drei Bypässe verwies, die ihm bereits drei Monate vor seinem Amtsantritt 2004 gelegt worden sein. Inzwischen seien ihm auch noch neun Stents gesetzt worden. Aber jedes Mal habe der Kardiologe  nach dem Eingriff versichert, sein Herz schlage weiter für Lüttringhausen.

Das attestierte ihm Karl-Heinz Meermagen, der Vorsitzende des Heimatbund-Beirats, als er Maars Verdienste würdigte. Der erste Laudator war er allerdings nicht. Kaum hatte Maar vergangene Woche seinen Rücktritt angekündigt, hatte ihm der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven einen Offenen Brief geschrieben: „Sie haben sich immer mit voller Kraft und Engagement für Ihre und unsere Heimat und deren Interessen eingesetzt. Dabei scheuten Sie sich nie, auch ein offenes Wort an die Politik zu richten. Als Vorsitzender agierten Sie jedoch immer mit offenem Visier und einer direkten Art, die ich sehr zu schätzen weiß! Lieber Herr Maar, vielen Dank für Ihr Engagement für Lüttringhausen und Ihre unermüdliche Arbeit für diesen sehr besonderen Stadtteil unserer Heimatstadt. Sie haben Lüttringhausen durch Ihre Arbeit nachhaltig geprägt. Dafür bin ich Ihnen als Bürger dieses Stadtteils sehr dankbar. Für Ihre Gesundheit wünsche ich Ihnen persönlich nur das Beste.“

Zuletzt verwies Peter Maar (Foto links) auf die anstehende Wahl und berichtete vom Beschluss des Vorstandes, künftig die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Bis zu seiner Pensionierung war Maar 40 Jahre lang Beamter in der Remscheider Stadtverwaltung (Hauptamt) gewesen. Dort sei man schließlich vom „System der organisierten Unverantwortlichkeit abgekommen“ und habe den Fachbereichen mehr Kompetenzen übertragen. Inzwischen allerdings werde dort „vielfach wieder zentralistisch durchregiert“, so Maar. Der Heimatbund habe sich dagegen bislang noch nie auf dezentrale Strukturen verstanden. Vielmehr habe der Vorstand den Vorsitzenden gerne walten lassen. Nunmehr solle es aber neue Verantwortlichkeiten geben.

Die folgende Wahl leitete Karl-Heinz Meermagen: Bei zwei Enthaltungen wurde Rechtsanwältin Christiane Karthaus (bisher stellvertretende Vorsitzende) zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die erste Frau an der Spitze des Heimatbundes wird das Amt zunächst bis zum Ende der regulären Amtszeit von Peter Maar (also bis 2018) behalten. Neue Schatzmeisterin ist Marlies Schwarz, neu im Vorstand ist Sandra Schulte als ihre Stellvertreterin. Stefan Jasper bleibt stellvertretender Schriftführer. 
In den Beirat wurden acht neue Mitstreiter gewählt: Thomas Schulte, Sascha von Gerishem, Angela Heise, Dagmar Formella, Thorsten Greuling, Bernhard Hoppe, Jochen Siegfried und Jürgen Koball.

 

Gebührenerhöhung für kleine Vereine prozentual am höchsten

Für Veranstaltungen im öffentlichen Raum im Rahmen der Heimat- und Brauchtumspflege (z. B. Schützenveranstaltungen, Schützenfeste Umzüge, Kirmes) werden von der Stadt Auflagen und Gebühren erhoben. Dass die Gebühren für die kleineren Vereine in den Stadtteilen bei kleineren Straßenumzügen und Siedlungsfesten zuletzt um mehr als das Doppelte gestiegen sind, prolkematisierte in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause Bezirksbürgermeister Otto Mähler. Er musste sich allerdings von Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke vorhalten lassen, dass der Rat der Stadt diese Gebühren selbst beschlossen habe. Dass auch bei diesen „kleinen“ Veranstaltungen die Anforderungen sowie der Prüfumfang der Ordnungsbehörde gestiegen sei, stewht in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung, die der Rat am vergangenen Donnerstag zur Kenntnis nahm. Darin beantwortet die Verwaltung eine Anfrage der SPD..

Frage: Inwieweit sind die allgemeinen Kosten innerhalb der letzten zehn Jahre gestiegen?

Antwort: Soweit die Gebührenpflicht durch die Sondernutzungssatzung begründet wird (Container, Gerüste, Informations- und Werbestände,  Außenbestuhlung, Plakatierungen usw.), sind die Gebühren von 2000 bis 2008 konstant geblieben. Zum 1.1.2009 ist auf der Basis des Konsolidierungsgutachtens der Firma Rödl & Partner eine Anpassung um zehn % erfolgt. Zum 01.01.2011 ist eine weitere Anpassung einzelner Gebührentatbestände um zehn % erfolgt, wobei gleichzeitig ein Sondertarif für die Außengastronomie (max. fünf Monate pro Jahr werden berechnet) eingeführt worden ist. Die Sondernutzungsgebühren sind seit 2011 nicht mehr erhöht worden.
Soweit die Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr erhoben werden (Veranstaltungen, Ausnahmegenehmigungen im Straßenverkehr) sind überwiegend Rahmengebühren bestimmt, wobei die in Remscheid erhobenen Gebührensätze bis auf die Einführung der Gebührentatbestände für die Umweltzone zum 1.12.2012 und die Erhöhung der Gebühren für die Innenstadtparkausweise zum 10.06.2013, seit dem 1.2.2006 nicht mehr erhöht worden sind. Die aktuelle Gebührenanpassung fand zum 1.7.2015 statt.
Im Rahmen dieser Gebührenanpassung wurde erstmals dem wesentlich erhöhten Prüfumfang bei der Genehmigung von Veranstaltungen Rechnung getragen, welcher sich nach den Ereignissen in Duisburg im Jahr 2011 ergeben hat.Die Verwaltungsgebühren orientieren sich an der Kategorisierung der jeweiligen Veranstaltung (Nennung der Grundgebühr in Euro):

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Ferienjobs: Man muss auch die Regeln kennen!

Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Region Düsseldorf-Bergisch Land

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und für viele Schülerinnen und Schüler beginnt damit die Zeit der Ferienjobs. Eigentlich eine gute Sache: Die Arbeit hilft, das Taschengeld aufzubessern und gewährt gleichzeitig Einblicke in die Arbeitswelt. Aber: Man muss auch die Regeln kennen, die für die Ferienarbeit gelten. Der DGB-gibt Tipps:

Jugendarbeitsschutz. Das ist die gesetzliche Lage: Ferienjobs gibt es in allen erdenklichen Branchen, und dabei gibt es durchaus auch gefährliche Arbeiten. Die sind aber für Kinder und Jugendliche tabu. „Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, macht DGB-Regionsgeschäftsführerin Sigrid Wolf klar. Dieses Gesetz gibt den Rahmen des Erlaubten vor:
Ferienjobs – das müssen leichte Tätigkeiten sein: zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitung austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten. Auch mit Gefahrenstoffen hantieren oder Akkorde arbeiten ist untersagt.

  • Bis einschließlich dem 14. Lebensjahr ist arbeiten eigentlich verboten. Aber: Wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder über 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten.
  • Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. hier gibt es weniger Einschränkungen. „Aber das heißt nicht, dass alles erlaubt ist“, erklärt Wolf.. „Schulpflichtige dürfen nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben. Diese sind in erster Linie zur Erholung da."
  • Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden die Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler, die bereits 16 Jahre alt sind. Wolf: „Sie dürfen z. B. in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten, allerdings nicht an Wochenenden.“ Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen Sportveranstaltungen zum Beispiel.
  • Im Jugendarbeitsschutzgesetz sind die Ruhepausen von unter 18-Jährigen geregelt. Wer viereinhalb bis sechs Stunden am Tag arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei mehr als sechs Stunden sind es 60 Minuten.

Lohn. Nun zum wichtigsten Kapitel: der Bezahlung! Mit dem Mindestlohngesetz haben Ferienjobberinnen und Ferienjobber, die älter als 18 Jahre sind, Anspruch auf 8,84 Euro je Stunde in den alten Bundesländern. Das gilt auch, wenn der Ferienjob als geringfügige Beschäftigung (bis zu 450 Euro/Monat) ausgeübt wird. Bei Geringfügigkeit dürfen maximal 51 Stunden im Monat gearbeitet werden.
Für unter 18-Jährige gilt das Mindestlohngesetz hingegen nicht – eine gesetzliche Lücke, die von vom DGB vehement kritisiert wird. Hier sollte man die Lohnhöhe genau im Blick haben, wenn der Arbeitsvertrag unterzeichnet wird: „Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden. Zwar sind keine Beiträge zur Sozialversicherung fällig, Steuern jedoch schon, wenn der Lohn über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von 735 Euro brutto liegt“, sagt Wolf. Dabei werden die Steuern normalerweise im nächsten Jahr erstattet, wenn man beim Finanzamt einen Antrag stellt. Dafür benötigt der Arbeitgeber in jedem Fall die elektronische Lohnsteuerkarte – auch die erhält man beim Finanzamt.

Vertrag. „Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln", rät die DGB-Regionsgeschäftsführerin Sigrid Wolf.

Unfallschutz. Und was passiert, wenn sich jemand verletzt? „Schülerinnen und Schüler sind während ihres Ferienjobs bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers versichert“, sagt Wolf. Dieser Schutz beginnt ab dem ersten Arbeitstag und gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. 

Wenn es Probleme gibt. Und wenn Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten? „Im Klartext: Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Verstöße gegen Arbeitsschutzgesetze muss keiner tolerieren. Am besten wendet man sich in solchen Fällen an die zuständigen Aufsichtsbehörden - in der Regel sind das örtliche Gewerbeaufsichtsämter oder die Ämter für Arbeitsschutz. Arbeitgeber, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen, müssen mit heftigen Geldbußen rechnen.“

Fest am Mollplatz für den ganzen Stadtteil

Pressemitteilung der AWO Lennep-Lüttringhausen

Ein Fest von Nachbarn für Nachbarn und für Freunde soll es werden. Bei Musik und Leckereien werden. Und geplant ist auch eine Diskussionsrunde über „den Wert des Ehrenamtes“.  Stattfinden soll das Ganze am Samstag, 15. Juli, von 13 bis 18 Uhr im Haus Mollplatz 3 und umliegendes Areal. Mit dem Sommerfest soll Jung und Alt soll die Arbeit des Wohlfahrtsverbandes vorgestellt und Ideen für künftige Aktivitäten gesammelt werden. Im Vordergrund steht aber ein schöner Nachmittag, wo bei Kaffee und Kuchen, Grillwurst und kühlen Getränken zu moderaten Preisen einige schöne Stunden in Gemeinschaft verlebt werden können.

„Wir als AWO fühlen uns als ein lebendiger kleiner Teil von Lennep und Lüttringhausen. Wir wollen Angebote schaffen, die zu klein sind für die großen Vereine und doch zu wichtig, als dass sie gar nicht angeboten werden. Dafür brauchen wir engagierte Menschen jeden Alters, die bereit sind bei uns mitzuwirken.“ so der stellvertretende Vorsitzende der AWO Lennep-Lüttringhausen, Jürgen Heuser. „Wir freuen uns, dass wir mit den „Lennies“ (der Hausband der Lebenshilfe) und dem Musikerduo Henning Hantelmann und „MoMo“ ein sehr, sehr attraktives Bühnenangebot vorweisen können, die alleine schon den Besuch unseres Sommerfestes lohnen!“ so der Vorsitzende der AWO Lennep-Lüttringhausen, Antonio Scarpino. Der „Clown René“ kommt von unseren Nachbarn, der Lebenshilfe, vorbei und wird Groß und Klein unterhalten. Das Trio „GarLopSi“, welches aus dem Kreis der aktiven AWO-Mitglieder hervorgegangen ist, wird einen Auftritt haben. Darüber hinaus wird der Verein zur Betreuung ausländischer Flüchtlinge B.A.F. seine Arbeit vorstellen. Mit einer Diskussionsrunde über „Den Wert des Ehrenamtes“ sollen Einrichtungen aus Lennep und Lüttringhausen zu Wort kommen bzw. dem Ehrenamt ein Gesicht gegeben werden.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Lennep-Lüttringhausen ist in einem positiven Umbruch! Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche neue Aktivitäten unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt am Mollplatz 3 angesiedelt. Darüber hinaus hat sich die AWO zum Ziel gesetzt, sich mehr in den Stadtteil zu öffnen. Das soll nun das 1. Sommerfest am Mollplatz zeigen.