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CycloMedia startet Foto-Fahrten im Stadtgebiet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Auftrag der Stadt Remscheid und der EWR GmbH befährt die Firma CycloMedia Deutschland GmbH vom 21. August bis voraussichtlich 3. September das Stadtgebiet und macht dabei 360°-Panoramaaufnahmen. Benötigt werden die Bilder für interne Auswertungs- und Vermessungszwecke wie beispielsweise das Verkehrsschilderkataster. Anders als bei "Google-Street-View" im Jahr 2014, als der Internet-Riese „Google“ Remscheids Straßen für Online-Publikationen fotografieren ließ, werden die Panoramabilder ausschließlich für interne Zwecke benutzt und nicht im Internet veröffentlicht.

CycloMedia ist marktführender Spezialist auf dem Gebiet großräumiger und systematischer Abbildungen der Umgebung auf Grundlage von 360°-Panoramabildern (Cycloramas). Aufgrund des einzigartigen von CycloMedia entwickelten Aufnahme- und Verarbeitungsverfahrens bestechen die Panoramabilder durch eine hohe metrische Genauigkeit. Jede Aufnahme enthält Angaben über den Ort, die Himmelsrichtung und die Uhrzeit – das ermöglicht 3D-Messungen und 3D-Modellierung mit nur einem Klick.

Die in Wetzlarer Firma ist Mitglied im Verein Selbstregulierung der Informationswirtschaft (SRIW) und unterliegt damit dem Datenschutzkodex für Geoinformationsdienste. Gesichter und Kfz-Kennzeichen werden aus datenschutzrechtlichen Gründen in den Bildern unkenntlich gemacht. Weitere Informationen zum Datenschutz sowie Einspruchsmöglichkeiten zur Aufnahme von Hausfassaden finden Interessierte auf der Internetpräsenz des SRIW unter www.sriw.de.

Der alte Bahnhof wäre 106 Jahre alt geworden

Vor 106 Jahren, am 9. August 1911, wurde der neue Remscheider Hauptbahnhof (Foto rechts) eingeweiht. Er löste die „Zigarrenkiste“ ab. So nannte der Volksmund den ersten Remscheider Bahnhof (Foto links), der am 1. September 1868 mit der Eröffnung der Bahnlinie Elberfeld-Remscheid in Betrieb genommen worden war. Im Bild ein Paketwagen der Reichspost.

Weitere Fahrbahnsanierung der Ringstraße

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid setzt die Erneuerung der Fahrbahn auf der Ringstraße fort. Ab dem 7. August wird die Ringstraße zwischen der Hentzenallee und der Hackenberger Straße zur Einbahnstraße. Die Fahrtrichtung von der Kreuzung Rader Straße in Richtung Hackenberger Straße bleibt als Einbahnstraße aufrechterhalten.

Der aus Lüttringhausen kommende Verkehr wird bereits mit einer Umleitungsempfehlung über die Lüttringhauser Straße und Wupperstraße bis zur Kreuzung Ring-/Rader Straße geführt. An der Kreuzung Ring-/Hackenberger Straße wird der Verkehr über die Hackenberger Straße und Röntgenstraße umgeleitet. Hierzu wird die Röntgenstraße zur talwärts führenden Einbahnstraße.

In der ersten Bauphase wird die (in Fahrtrichtung Hackenberger Straße/Lüttringhausen) linke Fahrbahnseite bearbeitet und die einmündenden Straßen Hentzenallee, Fritz-Reuter-Straße und Christhauser Straße haben solange keine Durchfahrtmöglichkeit auf die Ringstraße. Auch hier muss dann über die Röntgenstraße bzw. Hackenberger Straße an- und abgefahren werden.

In der zweiten Bauphase wird auf die andere (rechte) Fahrbahnseite gewechselt. Wobei dann die auf dieser Seite einmündenden Straßen immer eine durch die Baustelle bedingte engere Zufahrt zur Ringstraße aufweisen. Die einzelnen Baufelder werden so eingerichtet, dass immer die Hälfte der Einmündung zur Verfügung steht. Lediglich bei der Werner-von-Siemens Straße ist aufgrund des geringen Platzangebots keine Verbindung zur Ringstraße in dieser Bauphase mehr möglich.

Je nach Witterung muss je Bauphase mit einer Bauzeit von rund zwei Monaten, insgesamt also von rund vier Monaten (Anfang August bis Ende November) gerechnet werden.

Vor dem Röntgengymnasium wird für die Schüler eine Fußgängerschutzanlage errichtet und die Einhaltung der Geschwindigkeit von 30 km/h wird besonders überwacht. Die Vorfahrtsregelungen in der Teichstraße und in der Albrecht-Thaer-Straße werden für die Dauer der Maßnahme geändert. Es ist bei der Einfahrt in die Röntgenstraße jeweils Vorfahrt zu achten.

Die gewohnten Bushaltestellen im Baufeld werden während der Baumaßnahme nicht angefahren. Sie werden jeweils auf der Ringstraße vor und hinter das Baufeld verlegt. Die Buslinien in der Umleitungsstrecke erhalten eine Ersatzhaltestelle in der Röntgenstraße zwischen der Albrecht-Thaer Straße und dem Montanusweg. Fußgänger können das Baufeld jeweils nur am Anfang und am Ende queren.

Trennung von Haltestellen und „Entree zur Innenstadt“

Mit der Nominierung von drei Preisträgern endete am Dienstag der Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes. Oder sollte man besser sagen „zur Umgestaltung des Zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB)“, wie es in der gestrigen Pressekonferenz offiziell hieß? Der 1. Preis geht an die Arbeitsgemeinschaft Stefan Schmitz BDA Architekten und Stadtplaner, Köln zusammen mit Lill + Sparla Landschaftsarchitekten, Köln, und das BSV Büro für Stadt und Verkehrsplanung, Aachen. Die Jury lobte sowohl die in dem Entwurf gut funktionierenden verkehrlichen Strukturen des ZOB als auch dessen „stadträumliche Qualitäten“ als „Entree zur Innenstadt“. Ein geschwungenes Dach als Witterungsschutz für die Fahrgäste schafft eine optische Zäsur zwischen den Verkehrsflächen des Busbahnhofs (drei Fünftel des bisherigen Gesamtareals) und der Platzfläche, die den Fußgängern vorbehalten ist (zwei Fünftel) – zusammen mit dem neuen zweistöckigen, ovalen Betriebsgebäude der Verkehrsbetriebe (mit Gastronomie in Parterre). Gegenüber, an der Konrad-Adenauer-Straße, sind Stadtvillen geplant. Die Zufahrt für das Parkhaus an der Engelspassage soll künftig über die Wilhelm-Schuy-Straße erfolgen. Im Video von der gestrigen Pressekonferenz Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Prof. Hartmut Welters von postwelters | partner sowie Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann und Bezirksbürgermeister Otto Mähler. Sie lobten den Entwurf.

Preis für neuen ZOB geht nach Köln und Aachen

Pressemitteilung des Architektenbüros postwelters | partner

Ein wichtiger Meilenstein zur Umgestaltung des Zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB) auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Remscheid ist erreicht: Der Sieger des Wettbewerbes (1. Preis) für die Umgestaltung der ZOB steht fest; es ist die Arbeitsgemeinschaft Stefan Schmitz BDA Architekten und Stadtplaner, Köln, zusammen mit Lill + Sparla Landschaftsarchitekten, Köln und das BSV Büro für Stadt und Verkehrsplanung, Aachen. Dies hat das Preisgericht in seiner Sitzung am gestrigen Dienstag nach intensiver Prüfung und Diskussion entschieden. In ihrer Begründung lobte die Jury unter Vorsitz von Prof. Andreas Fritzen sowohl die in dem Entwurf gut funktionierenden verkehrlichen Strukturen des ZOB als auch dessen stadträumliche Qualitäten. Das Preisgericht entschied gemäß der Auslobung drei Preise zu vergeben. Der erste Preisträger erhält ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 16.000 Euro ging an die Arbeitsgemeinschaft Franz Reschke Landschaftsarchitektur mit Freie Planungsgruppe Berlin und Jan Derveaux | Rimpau & Bauer Architekten aus Berlin. Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Hummert Architekten, Pulheim mit wbp Landschaftsarchitekten, Bochum und SHP Ingenieure aus Hannover erhält für den dritten Preis 11.000 Euro. Der Wettbewerb war von der Stadt Remscheid in enger Kooperation mit den Stadtwerken Remscheid ausgelobt worden.

Die Vorprüfung der Arbeiten sowie die Organisation des Preisgerichts übernahm das Dortmunder Büro postwelters | partner mbB. Im Preisgericht waren, neben Herrn Oberbürgermeister Mast-Weisz auch sein (bisheriger) Stellvertreter Lothar Krebs sowie Otto Mähler als Bezirksbürgermeister und Rosemarie Stippekohl als seine Stellvertreterin. Zudem waren Vertreter der Stadtwerke Remscheid, darunter Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Hoffmann und Bereichsleiter Matthias Bioly, sowie Vertreter der Stadt Remscheid und weitere politische Vertreter anwesend. Die Jury komplettierten hochqualifizierte externe Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten und Verkehrsplaner. Die Wettbewerbsergebnisse werden ab sofort für die Öffentlichkeit im Innenstadtbüro am Remscheider Markt gegenüber der Stadtkirche in den  Schaufenstern präsentiert.

Die Stadt Remscheid hatte sich zur Umsetzung des Konzeptes „Revitalisierung der Innenstadt“ und auf der Grundlage eines zuvor erstellten ÖPNV-Fachbeitrags (»Rahmenbedingungen des öffentlichen Personennahverkehrs für die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes«) für ein konkurrierendes Verfahren zur Neugestaltung des ZOB am Friedrich-Ebert-Platz entschieden. So soll die Chance genutzt werden, mit Hilfe von Fördergeldern (80 Prozent der von der Stadt eingeplanten 1,3 Millionen Euro kommen vom Land, 90 Prozent der von den Verkehrsbetrieben vorgesehenen vier Millionen Euro vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) einen vielfältig genutzten, urbanen Platz in der Innenstadt zu schaffen. Die im Wettbewerb enthaltenen Themenbereiche umfassten den ZOB inklusive Haltestellenüberdachung und die Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen, die Platzgestaltung sowie ein Gebäude für die Leitstelle und mit Sozialräumen für das Fahrpersonal.

Ziel war es, eine einheitliche und abgestimmte, qualitätsvolle Lösung zu finden, welche die unterschiedlichen Ansprüche an den vielfältig genutzten Stadtraum berücksichtigt, die Anforderungen der Bürger bestmöglich und architektonisch qualitätsvoll umsetzt und die Attraktivität der angrenzenden Straßen unterstützt. Dazu wurde ein Wettbewerb ausgelobt, um eine geeignete Arbeitsgemeinschaft für die Durchführung dieser - für Remscheid inhaltlich wie städtebaulich bedeutsamen - Bauaufgabe zu finden. Aufgrund des breiten Themenspektrums richtete sich der Wettbewerb an Arbeitsgemeinschaften aus Verkehrsplanern, Landschaftsarchitekten, Stadtplanern und/oder Architekten. Ausgelobt wurde er nach den »Richtlinien für Planungswettbewerbe« von der Stadt Remscheid in enger Kooperation mit den Stadtwerken Remscheid ausgelobt. Die Wettbewerbsbetreuung erfolgte durch das Dortmunder Büro postwelters | partner mbB. Insgesamt acht Büros wurden zur Teilnahme am Wettbewerb über ein zuvor durchgeführtes europaweites Vergabeverfahren ausgewählt und eingeladen. Den Teilnehmern blieben insgesamt neun Wochen zur Bearbeitung und Fertigstellung der Planunterlagen. Sieben Büros reichten ihre Arbeiten bis zum 30. Juni fristgerecht und anonym ein. Alle Wettbewerbsbeiträge wurden von dem unabhängige Preisgericht am Dienstag anonym bewertet. Erst nach der Auswahl der Preisträger wurde dem Preisgericht die Urheberschaft der eingereichten Arbeiten bekannt gegeben. In einem nächsten Schritt werden die drei Preisträger zu weiteren Verhandlungen aufgefordert. (In die Politik kommt der endgültige Entwurf, so hieß es auf der Pressekonferenz, im November. Baubeginnt könnte dann 2019 sein.)

(Weitere Einzelheiten, insbesondere zu dem mit 20.000 Euro prämiierten Entwurf des neuen ZOB, teilten in der heutigen Pressekonferenz Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Prof. Hartmut Welters von postwelters | partner mit. Stadtwerke-Chef Dr. Thomas Hoffmann und Bezirksbürgermeister Otto Mähler lobten den Entwurf. Dazu wird der Waterbölles morgen ein Video veröffentlichen)

Aus dem Erläuterungsbericht zum 1.Preis

Der mit dem 1. Platz und 20.000 Euro prämiierte Entwurf des neuen ZOB auf dem Friedrich-Ebert-Platz betont ganz bewusst die Eigenständigkeit des Platzes (Entree zur Innenstadt) gegenüber dem ZOB, um ihn nicht nur als Vorplatz sondern, auch als allgemein nutzbarer Stadtplatz für die Remscheider Bürger zur Geltung zu bringen. Ein geschwungenes Dach als Witterungsschutz für die Fahrgäste schafft eine optische Zäsur zwischen den Verkehrsflächen des Busbahnhofs und der dem Fußgänger vorbehaltenen Platzfläche. Der Platz erhält eine klare Fassung und wirkt zusammen mit dem ovalen Betriebsgebäude als klar definierter Stadtraum und nicht nur als Verteilerfläche für die Fahrgäste im Vorfeld des Busbahnhofes.

Die Fassung des Platzes im Süden wird durch Neubebauungen ergänzt, die den Villentypus der vorhandenen Bebauung aufnehmen. Der Platz erfüllt zugleich alle mit dem Busbahnhof verbundenen Funktionen. Er bietet Orientierung, Aufenthaltsmöglichkeiten und Witterungsschutz für die Fahrgäste des ÖPNV. Die Orientierung wird durch Bodenbänderungen mit LED-Bestückung unterstützt. Sie leiten den Fahrgast auf die Überwege zu den Haltestellen und zeigen in Verbindung mit Infotafeln den Standort der einzelnen Linien an.

Die Aufenthaltsqualitäten für wartende Fahrgäste sind vielfältig. Sie betreffen nicht nur die Überdachung und witterungsgeschützte gläserne Fahrgastunterstände, sondern auch Wartebereiche auf der Platzfläche. Hier werden sowohl Sitzflächen im Freien als auch Aufenthaltsmöglichkeit im Gebäude mit und ohne gastronomischen Service angeboten.

Der Gastronomiebetrieb kann die öffentliche Toilettenanlage als auch den separaten Warteraum bewirtschaften. Dessen Notwendigkeit ist allerdings in Frage zu stellen, wenn an gleicher Stelle ausreichend Gastronomieflächen angeboten werden. Diese sind in Form eines Bistros oder eines Fastfood-Restaurants möglich. Sie beleben den Platz, sorgen für soziale Kontrolle und bieten einen willkommenen Service für wartende Fahrgäste.

Die Zufahrt für das Parkhaus an der Engelspassage erfolgt über die Wilhelm-Schuy-Straße in Ostrichtung, die Abfahrt über die Platzfläche nach Osten auf die Elberfelder Straße nach Süden. Dort gibt es die Möglichkeit einer 180° Kehre, um die überörtliche Verkehrsstraße zu erreichen. Die Neubebauung das ZOB erfolgt stufenweise von Nord nach Süd. Eine genaue Festlegung der Abschnittsflächen geschieht unter Berücksichtigung der Betriebsmöglichkeiten des ZOB während der Bauzeit.

Fahrspur musste großflächig abgestreut werden

Aufgrund einer stark verunreinigten Fahrbahn durch ausgelaufene Betriebsmittel aus einem Pkw kam es heute zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Elberfelder Straße in Höhe des Allee-Centers. Dort musste Fahrbahn in Fahrtrichtung Hasten für Reinigungsarbeiten gesperrt werden. Die Arbeiten der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Hasten nahmen zwei Stunden in Anspruch. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet.

In Unterburg rollt morgen der Bagger an

Pressemitteilung der Stadt Solingen

In Unterburg beginnt in dieser Woche die "heiße Phase": Die städtische Stützwand an der Eschbachstraße wird auf einer Länge von rund 300 Metern neu gebaut. Dabei kommt ein großer Bagger zum Einsatz, der die Eschbachstraße ab Mittwoch, 26. Juli, im jeweiligen fortschreitenden Baubereich (50 bis 70 Meter) während der täglichen Arbeitszeit (montags bis freitags 7 bis 18 Uhr) komplett versperrt. Für diese Arbeiten ist innerhalb des Gesamtprojektes eine Bauzeit von sechs bis acht Monaten geplant.  

Wer an der Eschbachstraße wohnt, kann von der jeweils freien Seite bis zur Baustelle fahren. Aus Solingen kommend sind die Häuser bis zur Nummer 52a und 57 erreichbar, aus Richtung Remscheid / Wermelskirchen die Hausnummern 56/58/60 und ab 71 aufwärts. Die Straße Mühlendamm ist über die Mühlendammbrücke erreichbar. Außerhalb der Arbeitszeiten können Anlieger die Baustelle einspurig passieren. Für den Durchgangsverkehr gilt weiterhin die großräumig Umleitung. Wer aber die Restaurants und Cafés in Unterburg besuchen und mit der Seilbahn zum Schloss hinauffahren möchte, kann wie gewohnt die Parkplätze in Unterburg nutzen. Aufgebaut wird das Bohrgerät am Mittwoch, 26. Juli, spätestens am Donnerstag nimmt es seine Arbeit in Höhe der Mühlendammbrücke auf und arbeitet sich bachaufwärts vor. Damit das Betonbett rund um die einzelnen Bohrpfähle aushärten kann, wird dabei zunächst erst jeder fünfte Pfahl gesetzt, nach und nach werden dann die Lücken dazwischen gefüllt. Parallel dazu werden die Kanalbauarbeiten an der Eschbachstraße stromaufwärts weitergeführt, Versorgungsleitungen umverlegt und mehrere Gebäude unterfangen. Mit diesen Arbeiten wird die Tieferlegung des Bachbettes zum Schutz vor Hochwasser vorbereitet.

Blumenwiese im Verkehrsstrom der Freiheitstraße

An der Freiheitstraße möchte ich an der Einmündung Alte Freiheitstraße die Straße mittels Fußgängerampel überqueren. Doch sie zeigt Rot, und so fällt mein Blick auf die vielfarbige Blumenrabatte,  die die Hauptstraße teilt. Ich glaube, einige Ampelphasen habe ich glatt übersprungen... Übrigens: Der weiße Strich auf dem Foto ist der Mittelstreifen einer der beiden doppelspurigen Fahrbahnen.

Verkehrsbehörde gab fachkundigem Wuppertaler Recht

Dem Beschwerdeausschuss blieb es gestern vorbehalten, den Reigen der Ausschusssitzungen vor der Sommerpause zu beenden. Er tat dies mit der Behandlung der Eingabe von Norbert Bernhardt, Bürger aus der Nachbarstadt Wuppertal. Der hatte sich in einem eng beschriebenen Brief auf mehr als drei Seiten mit den Verkehrsverhältnissen auf dem Markt (mit Elberfelder Straße oberhalb) beschäftigt und herausgefunden, dass es dort in der Frage von Fußgängerzone und „verkehrsberuhigtem Geschäftsbereich etwas durcheinander geht. Auch weil wohl teilweise die entsprechenden Verkehrsschilder fehlen. Abschließend verweist Bernhardt auf einen ähnlichen Fall in Wuppertal: „Vergleichbar mit dem Remscheider Markt ist die Wuppertaler Friedrichstraße. Nachdem sich die Fachverwaltung jahrelang gegen eine StVO-gemäße Umwidmung gesträubt hatte, wurde die ehemalige Fußgängerzone auf Druck der ... Straßenverkehrsbehörde in einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit Tempo-20-Zonmre umgewandelt.“ Und er hoffe, dass dies in Remscheid nun reibungsloser vonstattengehe. Und siehe da: Es geht! Die Verwaltung reagierte auf seine Angabe prompt mit einer Mitteilungsvorlage. Zitat:

„Aufgrund der Eingabe eines Wuppertaler Bürgers wurde die Verkehrsregelung im Bereich Markt und Elberfelder Straße im Rahmen der Verkehrsbesprechung überprüft. Aktuell ist der beschriebene Bereich von der Blumenstraße aus als Bussonderspur (mit Zusatz „Taxen frei") ausgewiesen. Im weiteren Verlauf ist der Bereich als Fußgängerzone mit dem Zusatz "Linien- und Taxiverkehr frei" gekennzeichnet. Der Bereich vor den dortigen Taxihalteplätzen ist als sog. "verkehrsberuhigter Bereich" (VZ 325 StVO) ausgewiesen.

Baulich ist der gesamte Bereich so gestaltet, dass in Längsrichtung geschwindigkeitsfördernde Verkehrsflächen angelegt sind. Die „Fußgängerbereiche" sind baulich (durch eine doppelreihige Pflastersteine) von der „Fahrbahn" getrennt.

Der Bereich Markt hat eine erhebliche, verkehrstechnische Erschließungsfunktion. In der Zeit von montags bis freitags befahren täglich 1024 Fahrzeuge des ÖPNV (ohne Taxenverkehr) den beschriebenen Bereich; samstags (620 Fahrzeuge) und sonntags (553 Fahrzeuge) nimmt die Verkehrsbelastung ab, ist aber noch immer als bedeutsam zu bezeichnen.

Vor dem Hintergrund der verkehrstechnischen Erschließungsfunktion (der Fahrzeugverkehr nimmt keine „untergeordneten, unbedeutenden Rolle" ein) sowie der vorhandenen Trennung von „Gehweg" und „Fahrbahn" erfüllt der Bereich Markt nicht die Anforderungen an einen verkehrsberuhigten Bereich nach VZ 325 StVO. Ebenfalls ist die Ausweisung einer Fußgängerzone unzweckmäßig, da die geforderte Schrittgeschwindigkeit von Fahrzeugen kaum eingehalten werden kann. Aufgrund dessen wird der Bereich Markt als sog. „verkehrsberuhigter Geschäftsbereich" nach § 45 Abs. 1d StVO mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h ausgewiesen. Ergänzend wird die Beschilderung des fußläufigen Teils der Alleestraße bzw. der Alten Bismarckstraße angepasst, um den Fußgänger auf die geänderte Verkehrsführung aufmerksam zu machen.“