„Fall für die Beschwerdekommission: 20 Parkplätze weg“, titelte der Waterbölles am 10. Mai. Ein Angestellter eines Unternehmens, das im Industriegebiet „Überfeld" ansässig ist, hatte sich an das mit Ratsmitgliedern besetzte Gremium gewandt, weil er mit dem Anfang des Jahres auf der Straße „Auf dem Knapp“ im Industriegebiet Ueberfeld (gegenüber der Firma „apuso“) nicht einverstanden ist. Vergangenen Mittwoch befasste sich die Kommission nicht nur mit dieser Eingabe, sondern auch noch mit einer zweiten zum gleichen Thema. Denn den Waterbölles hatte auch „apuso“-Chef Roland Klaiss gelesen, wie er der Stadt am 11. Mai schrieb: „In einem Artikel der Remscheider Internet-Zeitung ‚Waterboelles.de’ lasen wir, dass dieses Thema … auf der Tagesordnung des städtischen Beschwerdeausschusses steht. Wir … bitten um Weiterleitung dieses Schreibens an den die Beschwerdekommission.“
Darin erinnert Klaiss daran, dass die Stadt im Frühjahr vergangenen Jahres gegenüber seiner Firma ein absolutes Halteverbot eingerichtet hatte, nachdem bei Schneeglätte im Winter schwere Lkw an der Steigung hängen geblieben und wegen parkender Fahrzeuge den Gegenverkehr blockiert hatten. Bei den Halteverbotsschilder handelte es sich um solche, die bei entsprechender Wetterlage aufgeklappt werden konnten. Klaiss: „Eine Blockierung der Straße durch Lkw bei Eisglätte war dadurch zwar auch nicht zu vermeiden, dafür bräuchte es vielmehr den rechtzeitigen Einsatz bzw. die Weiterfahrt der städtischen Streuwagen über den Anschluss des Feuerwehrgeländes hinaus. Die nur im Bedarfsfall aufklappbaren Halteverbotsschilder waren aber eine vernünftige und nachvollziehbare Regelung zur Verbesserung des Verkehrsflusses bei Schnee und Eis.“ Nachdem die Klappschilder durch feste Schilder ersetzt worden waren, habe er sich im Rathaus nach dem Grund erkundigt. „Wir erhielten die schnippische Mitteilung, es sei ja nicht Aufgabe der Stadt, für uns genügend Parkplätze zur Verfügung zu stellen.“ Als dann die ersten Knöllchen verteilt worden waren, habe die Firma drei Kundendienstfahrzeuge im Zweigbetrieb in Wetter angemeldet und stationiert. Klaiss: „Als Folge davon entgeht der Stadt natürlich ein Anteil der von uns zu zahlenden Gewerbesteuer.“
Durch das ganzjährige absolute Parkverbot habe sich die Verkehrssituation in diesem steilen Teil der Industriestraße verschlechtert, meint der Unternehmer in seiner Eingabe an die Stadt. Das Parken am Straßenrand habe früher verkehrsberuhigend gewirkt. Nun könnten die - mit schweren Betonteilen aus dem oberhalb gelegenen Betonwerk beladenen - Lkw mit 50 Stundenkilometern („und mehr!“) talwärts fahren, ohne auf den Gegenverkehr achten zu müssen. Ein Abbremsen z.B. bei Ausfahrt eines Busses aus der Busspur von der Überfelder Straße sei bei diesem Tempo und Gewicht kaum möglich.
Heiko Susic vom Ordnungsamt hielt in der Sitzung des Beschwerdeausschusses entgegen, bislang seien der Verkehrsbehörde in diesem Bereich noch keine zu schnell fahrenden Lkw aufgefallen. Wohl aber habe es im vorigen Jahr in zunehmender Zahl Beschwerden anderer Firmen aus diesem Bereich gegeben darüber, dass talwärts fahrende Autofahrer in der starken Rechtskurve Fahrzeuge zu spät hätten erkennen können, die ihnen wegen der abgestellten Wagen auf der „falschen“ Fahrbahn entgegengekommen seien. Susic: „Da mussten wir dann handeln, auch wenn wir eigentlich keine Parkraumvernichter sind!“ Die Petenten wandten ein, Das Halteverbot beziehe sich auf die gesamte Steigung, nicht allein auf den Bereich vor der Kurve. Und Thea Jüttner (CDU) bezeichnete es als völlig normal, dass Autofahrer an einer Steigung wegen abgestellter Fahrzeuge dem Gegenverkehr die Vorfahrt einräumen müsse – jedenfalls bei normaler Witterung. Roland Klaiss stimmte ihr zu: „Anstelle der aufklappbaren Halteverbotsschilder hat man für ‚freie Fahrt’ an drei Tagen im Jahr mit viel Schnee eine Rennstrecke eingehandelt und damit ein ganzjähriges Verkehrsproblem!“ - Wie soll es nun weitergehen? Darüber hat der Hauptausschuss zu entscheiden. Dem empfahl die Beschwerdekommission am Mittwoch, von der Verwaltung prüfen zu lassen,
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ob die Aufstellung von Verkehrsspiegeln im Kurvenbereich sinnvoll seien,
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Fahrzeuge bergwärts künftig halbseitig auf dem Gehweg abgestellt werden könnten (mit oder, falls zu teuer, ohne Absenkung der Bordsteine), und
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neue Parkplätze geschaffen werden könnten durch Verlagerung von Abfallcontainern an einen anderen Standort.
Die Tatsache, dass bis zum ganzjährigen Parkverbot an dieser Stelle häufig über Nacht auswärtige Lkw abgestellt wurden (wie an manch anderen Stellen im Stadtgebiet), veranlasste die Kommission zu der Anregung an den Hauptausschuss, den Landesbetrieb Straßen NRW auf die Notwendigkeit hinzuweisen, die Lkw-Parkplätze an der Raststätte Remscheid auch dann zu erhalten, wenn diese nach Burscheid verlagert werden sollte.
Pressemiteilung der Stadtwerke Remscheid
Seit einigen Wochen erneuert die EWR die Gasleitungen auf der Freiheitstraße zwischen Papenberger Straße und den Hausnummern 19 und 20 auf beiden Straßenseiten. Die bisherigen Erfahrungen mit der Verkehrsführung an der aktuellen Baustelle der EWR auf der Freiheitstraße haben dazu geführt, das sich die Beteiligten (EWR und Ordnungsamt der Stadt Remscheid, Polizei, Feuerwehr u.a.) erneut mit der Frage auseinander gesetzt haben, ob eine zeitweise Schließung der Unterführung unumgänglich ist. Besonders kritisch ist, dass die Baustelle sehr nah an den Tunnelausgang heranrückt und die Strecke um die beiden Verkehrsströme – zum Einen aus dem Tunnel und zum Anderen vom Kreisel kommend – zu vereinen sehr kurz wird. Trotz dieser Problematik wurde jetzt festgelegt, den Verkehr durch den Tunnel auch in dieser Bauphase zuzulassen und den Tunnel nicht zu schließen. Es wird im Wesentlichen die jetzige Verkehrsführung beibehalten. Um das Gefährdungspotential so gering wie möglich zu halten, werden Maßnahmen zur Geschwindigkeitsregulierung getroffen. Auf beiden Spuren werden Temposchwellen ausgelegt und im Tunnel Markierungen und Leitbaken angebracht, womit erreicht werden soll, dass beide Fahrbeziehungen ungefähr gleich schnell (bzw. langsam...) fahren und das Einfädeln mittels Reißverschluss Prinzip gefahrlos von statten gehen kann (vgl. Anlage). Ab Montag, den 21.05.2012 wird mit dieser Bauphase gestartet. Da die Leitungen auf beiden Straßenseiten erneuert werden müssen, wird diese besonders schwierige Bauphase im direkten Tunnelbereich ca. vier bis fünf Wochen dauern. Mit der Erneuerung der Leitung auf der südlichen Seite von Hausnummer 31 bis 37 wird dann die Baumaßnahme beendet.
Zurzeit laufen die Planungen für eine weitere Baustelle auf der Freiheitstraße. Zur Erneuerung der Wasserleitung muss ein Gewebeschlauchrelining einer Wassertransportleitung auf der Freiheitstraße zwischen Südstraße und Königstraße durchgeführt werden. Bei dieser Maßnahme wird in die vorhandene Trinkwassertransportleitung mit einem Durchmesser von 60 cm zur Abdichtung ein Gewebeschlauch eingebracht, ähnlich dem Verfahren, welches aus der Kanalsanierung bekannt ist. Auf Grund der zu Sanierenden Leitungslänge von etwas über 600 m wird die Sanierung in 5 Teilabschnitten durchgeführt. Durch die hierfür notwendigen Baugruben wird es auf dem angesprochenen Teil der Freiheitstraße zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Als Ausführungszeitraum sind die Sommerferien vorgesehen. Ein genauer Plan für die Verkehrsführung wird rechtzeitig von der EWR veröffentlicht. Die EWR bittet alle Bürger um Verständnis für diese erforderlichen Baumaßnahmen.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Autoliebhaber kommen am Samstag, 19. Mai, zwischen 10 und 19 Uhr auf der Alleestraße wieder voll auf ihre Kosten. Dann geht es mit Vollgas in die 10. Runde der Remscheider Motorshow. Auch in diesem Jahr treffen sich rund 20 Autohäuser aus Remscheid und Umgebung auf der Einkaufsmeile zum Boxenstopp, um Novitäten, Raritäten und viel Information und Service rund um das Thema Auto zu präsentieren. Mehr als 200 Fahrzeuge verschiedenster Marken, Preis- und Leistungsklassen werden vorgestellt – und das verpackt in ein tolles Rahmenprogramm, das spannenden Tag für die ganze Familie garantiert. Ein kleiner Vorgeschmack: Für die kleinen Freunde von vier Rädern wird auf der Alleestraße ein BIG-Bobby-Car-Racing-Track aufgebaut, in dem auch die allerkleinsten Gäste herumflitzen dürfen. Außerdem sorgt die Band „The Cagle Family“ in der "Boxengasse Alleestraße" für sommerliche Klänge.(Büro der Oberbürgermeisterin)
Immer dann, wenn ein Bebauungsplan aus Acker Bauland gemacht hat, muss die zuständige Kommune sich um die Erschließung des Geländes kümmern. So auch die Stadt Remscheid im Zusammenhang mit Bebauungsplan „495 – Bergisch Born II“. Die Erschließung ist eine Voraussetzung dafür, dass die betreffenden Grundstücke „baureif“ gemacht werden können, wie der Fachmann sagt. In diesem konkreten Fall betrifft das den Endausbau der Straße „Schwarzer Weg“ in Bergisch Born, über den die Verwaltung die Anlieger bereits im August 2002 informierte. Danach wurde die Planung noch einmal überarbeitet; seit 10. Juni 2008 sind die Planänderungen rechtsverbindlich. Da sei der Ausbau des „Schwarzen Weges nur folgerichtig, meint die Verwaltung und hat der Bezirksvertretung Lennep für das kommende Jahr den Ausbau des Schwarzer Weges östlich der alten Bahntrasse Bergisch Born – Lennep angekündigt. Für die Anlieger bedeutet das: Auf die ersten Vorauszahlung auf ihren späteren Erschließungsbeitrag aus dem Jahre 2002 folgt jetzt eine zweite. Entsprechende Briefe verschickte die Verwaltung bereits Ende Februar. Beitragspflichtig ist, wer zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Beitragsbescheides Eigentümer des betreffenden Grundstücks ist.
Ernst B., der sein Grundstück Schwarzer Weg 5a nach eigenen Angaben 1994 „erschlossen gekauft“ haben will, empfiehlt die Verwaltung zu prüfen, „ob er den zu erhebenden Vorausleistungsbeitrag vom Verkäufer zurückverlangen kann. B. hat schriftlich Einwände gegen den Straßenausbau erhoben, u.a., weil zunächst einmal das Gelände gegenüber der Waldorfschule bebaut werden sollte. Ansonsten müsse später der neue Straßenbelag an mehreren Stellen würde aufgerissen werden. Auch dazu nimmt die Verwaltung in ihrer Mitteilungsvorlage an die BV Lennep zur Sitzung am 23. Mai Stellung: „Richtig ist, dass gegenüber der Waldorfschule große, derzeit unbebaute Grundstücke liegen. Wann diese bebaut werden sollen, ist … nicht bekannt. Um eine Zerstörung der neuen Straße durch Leitungsaufbrüche zu vermeiden, ist es beabsichtigt, die Versorgungsleitungen in den künftigen Gehweg, welcher aktuell noch nicht endgültig hergestellt werden soll, zu verlegen.“
„Zwei Ampelanlagen auf der Blumenstraße verzichtbar“, zitierte der Waterbölles am 28. Marz die städtische Straßenverkehrsbehörde. Schon einen Tag später hätte diese Überschrift anders ausgesehen: „Verzichtbar?“ Denn Magdalena Majewski, die Leiterin der Daniel-Schürmann-Schule, und Marianne Hülser, ihre Kollegin von der Julius-Spriestersbach-Schule, hatten sich in einem Offenen Brief zu Wort gemeldet mit Sorgen um die Sicherheit der Grundschüler, die auf ihrem Weg von uns zur den beiden Schulen an der Palmstraße die Blumenstraße überqueren müssen. Die Fußfängerampel Ecke Mandtstraße sei daher unverzichtbar; abbauen könne die Stadt bestenfalls die Fußgängerampel an der Bankstraße.
Am 29. Mai wird sich die Bezirksvertretung Alt-Remscheid mit dem Thema befassen. Auf Einladung von Bezirksbürgermeister Otto Mähler trafen sich gestern die BV-Mitglieder von SPD (Sigmar Paeslack und Ernst-Peter Wolf), CDU (Norbert Stippekohl) und FDP (Philipp Wallutat) mit Magdalena Majewski, Agnes Wink (Julius-Spriestersbach-Schule), und Sabine Spieß (Schulpflegschaftsvorsitzende der Daniel-Schürmann-Schhule) mit Dipl.-Ing. Udo Wilde, Abteilungsleiter in der Straßenbauverwaltung, zu einem Ortstermin. Dabei bezweifelten die Vertreterinnen der Schulen das Ergebnis einer Verkehrszählung am einem Montag zwischen 7 und 8 Uhr nicht: Unter den 76 gezählten Fußgängern auf dem Überweg Ecke Mandstraße waren damals lediglich zwei Grundschüler. Udo Wilde habe mit seiner Annahme Recht, dass viele Jungen und Mädchen morgens von ihren Eltern mit dem Wagen zur Schule gebracht würden. Nach Schulschluss sehe das aber anders aus. Und da reiche dann, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, ein beleuchteter Zebrastreifen anstelle einer Ampelanlage nicht aus. Magdalena Majewski: „Je jünger die Grundschüler, desto schwieriger ist es für sie, die Verkehrssituation zu überblicken!“
Udo Wilde wandte ein, um eine Verkehrsertüchtigung ihrer Kinder kämen Eltern nun einmal nicht herum. Und dazu gehöre dann auch der Rat: „Wartet an einem Zebrastreifen, bis dass das Auto steht!“ In diesem Fall aber sei die Situation durch den Abbiegeverkehr aus der Mandtstraße auf die Blumenstraße doch recht unübersichtlich, selbst für Erwachsene (Autofahrer), meinte Norbert Stippekohl: „Wenn jemand nach links Richtung Markt abbiegen soll, findet er eine Lücke im fließenden Verkehr auf der Blumenstraße meist erst dann, wenn die Fußgängerampel Rot zeigt!“ (Eine Schilderung, die der Waterbölles bestätigen kann).
Der Entscheidung der Bezirksvertretung am 29. Mai konnte und wollte Bezirksbürgermeister Otto Mähler zwar gestern nicht vorgreifen, aber sein Satz „Die Kosten können nicht ausschlaggebend sein für die Entscheidung der Politik“, deutete an, worauf es hinauslaufen wird: Die Fußgängeranlage an der Bankstraße kommt weg, die an der Mandtstraße nicht!
Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid
Während der „Motorshow 2012“ am kommenden Samstag auf der Alleestraße informiert die EWR interessierte Autofahrer über alternative Kraftstoffe. Dazu gehören auch Ökostrom oder Erdgas. Neben einem Erdgasfahrzeug wird vor allem der innovative Opel Ampera für großes Interesse sorgen. Damit ist die EWR der erste Energieversorger im Bergischen Land, der den Opel Ampera - vor kurzem mit dem Titel `Car of the Year 2012´ ausgezeichnet - im Einsatz hat. „Für uns als nachhaltigem Energiedienstleister passt der neue Ampera hervorragend zu unserer Ausrichtung“, so EWR-Geschäftsführer Prof. Dr. Hoffmann (im Bild). Der Wagen wird permanent elektrisch angetrieben. Eine eigens für das Elektroauto entwickelte 16 kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt den 111 kW/150 PS starken Elektromotor mit Energie. Je nach Fahrweise, Streckenprofil und Außentemperatur lassen sich damit Distanzen zwischen 40 und 80 Kilometer emissionsfrei zurücklegen. Wenn der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht hat, startet automatisch der 63 kW / 86 PS starke 1,4-Liter-Benzinmotor und treibt als Reichweitenverlängerer den Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an. Damit ist eine Fahrstrecke von bis zu 500 Kilometern ohne Zwischenstopp möglich.
Mit Unterstützung des Remscheider Händlers „Radsport Nagel“ wird die EWR auch einige elektrisch unterstützte Fahrräder, sogenannte Pedelecs, ausstellen. Diese Elektrofahrräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, ermöglichen sie doch auch im Bergischen Land ein entspanntes und dennoch umweltfreundliches Radfahren in der Natur. Bei der diesjährigen Motorshow dürfen sich die Besucher am EWR-Stand aber auch auf ein Segway© Parcour freuen.

Die Oldtimer-Parade gestern Abend auf dem Alten Markt in Köln war nur ein Vorgeschmack von dem, was die Liebhaber gepflegter alter Autos heute in Lennep über den Tag verteilt an drei Orten erwartet: Oldtimer satt! Die „Röntgen-Classic“ der Landesgruppe NRW im Deutschen Automobil-Veteranen-Club (DAVC) dürfte auch in diesem Jahr der Höhepunkt der vom Verein Lennep Offensiv e.V. veranstalteten Röntgen-Festwoche werden. Der Start der Rallye, an der voraussichtlich mehr als 120 Oldtimer teilnehmen werden, ist um 8.30 Uhr am Tenter Weg. Am Nachmittag gegen 14.30 Uhr, wenn die Wagen von der 160 Kilometer langen Fahrt durch das Bergische Land (bis nach Köln und Düsseldorf) zurückgekehrt sind, ist auf dem Parkplatz des Möbelhauses Knappstein an der Neuenkamper Straße ein zweites Fotoshooting möglich und ein drittes dann ab 15.30 Uhr vor und nach der Siegerehrung auf dem Gelände des Autohauses Kaltenbach an der Borner Straße. Am besten zu Fuß hingehen! Parkplätze dürften knapp werden …
Pressemitteilung der SPD
Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt Remscheid am 29. Mai hat die SPD-Fraktion die Verwaltung um Antwort auf die Frage gebeten, ob im Bereich der Innenstadt ein weiterer Bedarf an Anwohnerparkzonen besteht. Aufgrund von Beschwerden von Anwohnern soll insbesondere zum Bereich Theodorstraße und Johannesstraße mitgeteilt werden, ob ein Anwohnerparken eingerichtet werden kann. Zur Zeit ist dort eine Parkscheinregelung für drei Stunden eingerichtet, aber durch das in der Nähe liegende ADAC–Gebäude und das hier befindliche Jobcenter haben Anwohner kaum die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge auch nur kurzfristig abzustellen. (Ernst-Peter Wolf)
Die für viele Firmenmitarbeiter unbefriedigende Parkplatzsituation im Industriegebiet Überfeld wird am 16. Mai zu einem Fall für die städtische Beschwerdekommission. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Beschwerdeführer ist ein Angestellter eines Unternehmens, das im Industriegebiet „Überfeld" ansässig ist. In mehreren E-Mails, die schließlich ihren Weg zur Beschwerdestelle der Stadtverwaltung fanden, kritisierte er bereits Ende Januar das einige Wochen zuvor neu eingerichtete absolute Halteverbot auf der Straße „Auf dem Knapp“ gegenüber der Firma „Klaiss" (im Bereich „Auf dem Knapp 30-34): Dadurch seien ca. 20 Parkplätze verloren gegangen. Zitat: „Da die Parkplatzsituation im Industriegebiet auch vorher schon mehr als angespannt war, verschärft dieses Halteverbot die Situation umso mehr. Erschwerend kommt noch hinzu, dass viele Lkw-Fahrer das Industriegebiet als Schlafplatz nutzen und erst am späten Morgen wegfahren, wodurch noch mehr Parkplätze wegfallen.“ Seiner Meinung nach – und der seiner Kolleginnen und Kollegen –, sei es in einem Industriegebiet mit mehreren Hundert Arbeitnehmern nicht tragbar, die ohnehin schon geringen Parkmöglichkeiten noch weiter einzuschränken. „Die Mitarbeiter müssen nun täglich 30 Minuten mehr Zeit einplanen. Dies führt … zu Unmut und Unzufriedenheit speziell gegenüber den Behörden und der Stadt Remscheid als ‚Werkzeugstadt’. Auch ein Ausweichen auf öffentliche Verkehrsmittel ist nicht möglich, da die meisten Mitarbeiter außerhalb Remscheids wohnhaft sind.“
In der Mitteilung der Verwaltung an die Mitglieder der Beschwerdekommission heißt es: „Die 7,50 Meter breite Straße sei die einzige Zufahrt zum Gewerbegebiet Ueberfeld, teilweise mit Parkstreifen versehen, und im genannten Bereich leicht ansteigend, wobei die Kuppe an einer 90°-Linkskurve liege und daher dort für den Begegnungsverkehr schwer einsehbar. In den Wintern 2009/2010 und 2010/2011 habe es diesbezüglich verschiedene Beschwerden und Besprechungen mit ansässigen Firmen gegeben. Hintergrund: Ansässige Firmen hätten nicht liefern bzw. nicht angeliefert werden können, da abgestellte Fahrzeuge einen Begegnungsverkehr unmöglich gemacht hätten. Zitat: „Durch die schlechte Sichtbeziehung kam es regelmäßig vor, dass entgegenkommende Lkw-Fahrer sich zu spät sahen und in der Straße rückwärts setzen mussten.“ Im Winter hätte sich die Situation dadurch verschärft, dass die abgestellten Fahrzeuge wegen der Schneewälle die Fahrspur weiter eingeengt hätten. Man habe sich schließlich für eine Klappbeschilderung (Halteverbot) bei Schnee entschieden. Doch nachdem am 20. Dezember 2011 die Feuerwehr Polizei und Ordnungsamt alarmiert habe, weil sich die Lkw auf der Straße „Auf dem Knapp" bis zur B229 stauten und auch die Ausfahrt der Feuerwehr zugestaut war, hätten sich die Polizei und Ordnungsamt für ein dauerhaftes Halteverbot in dem Kurvenbereich entschieden. Zitat: „Es war klar, dass dadurch Parkstände vernichtet werden. Das Interesse an vorhandenem Parkraum musste jedoch hinter der Sicherheit und der Leichtigkeit des Verkehrs zurückstehen.“
Eine Vorab-Version dieser Mitteilung erhielt der Petent. Da mache es sich die Stadt Remscheid wohl etwas zu einfach, war seine Reaktion. „Wenn man ein Industriegebiet konzipiert, so muss man doch in Betracht ziehen, wie viele Firmen dort ansässig sind und wie viele Angestellte diese Firmen haben und dass für diese auch ausreichend Parkraum zur Verfügung steht. Es gibt sicherlich im Umfeld des Industriegebiets Brachflächen, die zu Parkplätzen umgebaut werden könnten.“ Auf diesen Hinweis ging die Verwaltung in ihrer Stellungnahme nicht ein.
Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid
Der neue Radweg auf der umgebauten Balkantrasse erfreut sich bei Radlern wie Fußgängern großer Beliebtheit. Dabei trifft man neben herkömmlichen Fahrrädern immer häufiger auf sogenannte Pedelecs – Räder, bei denen das Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h von einem Elektromotor unterstützt wird. Und genau für diese entspannte und umweltfreundliche Art, unser schönes Bergisches Land zu erkunden, bietet die EWR einen neuen Service: Heute wurden von der EWR zwei Ladestationen für Elektrofahrräder in Remscheid offiziell eröffnet. Die Stationen befinden sich jeweils an beiden Endpunkten des Remscheider Trassenstücks – auf dem „Alter Markt“ in Lennep sowie an der Tennishalle in Bergisch Born. Beide „Strom-Tankstellen“ stehen jeweils in unmittelbarer Nähe von Gastronomiebetrieben, so dass sich die Fahrer während des Ladevorgangs selbst auch gleich eine Pause gönnen und `ihren Akku´ mit einem Kaffee oder einem zünftigen Radler aufladen können.
Die neuen EWR Ladestationen sind für Pedelecs, E-Bikes, Elektroroller oder die trendigen Segways gedacht. Für Elektroautos hatte die EWR bereits vor längerer Zeit drei Elektrotankstellen im Stadtgebiet errichtet. An allen Ladestationen fließt 100 Prozent Ökostrom, damit die Elektrofahrzeuge auch wirklich umweltschonend unterwegs sind. Um an eine der jeweils vier Steckdosen der Fahrrad-Ladestation zu gelangen, benötigen die Radler einen Schlüssel. Diese Schlüssel sind leihweise in Lennep während der Öffnungszeiten im Café „SoWieSo“, Alter Markt 4, oder im Büro von „Lennep Offensiv“, Berliner Straße 4, sowie in Bergisch Born in der Gastronomie der Tennishalle, Bornberger Straße 11, erhältlich. Das eigene Ladegerät kann während des Ladevorgangs nebst Helm sicher in einem Fach verschlossen werden. Ebenso lässt sich das hochwertige Elektrofahrrad selbst an einem stabilen Edelstahlbügel anschließen. Somit kann man die Ladezeit in Lennep auch nutzen, um die historische Altstadt zu erkunden oder z. B. das benachbarte Röntgenmuseum zu besuchen.
Für diejenigen, die noch nicht im Besitz eines Elektrofahrrades sind, gibt es seit diesem Jahr auch ein neues EWR-Förderprogramm: EWR-Ökostrom-Kunden erhalten beim Kauf eines neuen Elektrofahrrades 100 € . Elektrofahrräder mit CO2-freiem Strom stellen eine umweltfreundliche Möglichkeit dar, unsere schöne Landschaft zu erkunden“, so EWR-Geschäftsführer Prof. Dr. Hoffmann. „Mit der Errichtung der Fahrrad-Ladestationen gehören wir zu den ersten in der Region, die eine solche Ladeinfrastruktur aufgebaut haben. Als besonderes Highlight tanken die Pedelec-Fahrer an unseren Ladestationen sogar zum Nulltarif!“
Pressemiteilung der Stadt Remscheid:
Ab kommenden Montag, 7. Mai, bis voraussichtlich Ende Mai wird die Ampelanlage Borner Straße / Alte Trecknase / Flurweg umgebaut und deshalb abgeschaltet. Vorbereitende Arbeiten starten bereits am morgigen Freitag, 4. Mai. Während des Umbaus inklusive anstehender Tiefbauarbeiten regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Baustellenbeschilderung zu beachten und den Baustellenbereich mit Vorsicht zu passieren. (Büro der Oberbürgermeisterin)
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Dokumentation zum Sparpaket „Stellenabbau in der Verwaltung muss weitergehen!“, forderte am Freitag, 20. April, die Wählergemeinschaft W.i.R. Das von Oberbürgermeisterin Beate Wilding in der jüngsten Ratssondersitzung vorgelegte Sparpaket zum Stärkungspakt-Gesetz des Landes hatten die Ratsmitglieder der W.i.R. zuvor durchgearbeitet. Und dabei waren sie auf „Luftnummern und andere Ungereimtheiten“ gestoßen. Das führte dann bei zahlreichen Einzelmaßnahmen der „Giftliste 2“ zu Fragen an die Verwaltung. Die W.i.R. stellte sie mit Datum 20. April schriftlich. Größtenteils beantwortete die Verwaltung die Fragen in der Sitzung überraschend schnell schon in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 26. April.
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Maßnahme Nr. 31, 32 und 33: Pauschale Sachkostenreduzierungen bei den Fachdiensten 3.66, 3.67 und 3.39. Die Verwaltung: „Die Sachkosten werden in 2012 um 10% sowie in 2013 um 20% reduziert. Ab 2014 fließen Aufwandsreduzierungen in den abzuführenden Konsolidierungsbeitrag der Technischen Betriebe/REB ein.“ Kumulierter Konsolidierungsbeitrag 2012 – 2021 489.700 Euro, 232.150 Euro bzw. 59.450 Euro.“ Fragen der W.i.R.: „Obwohl zurzeit noch ein Gutachten erarbeitet wird und es noch keinerlei Entscheidungen gibt, sieht sich die Verwaltung heute schon in der Lage, konkrete Zahlen zu benennen. Wie ist das möglich? Welche Folgen hat die Sachkostenreduzierung für das Erscheinungsbild der Verkehrsflächen, Spielplätze, Grünflächen, Friedhöfe und den Forst?“
Antwort der Verwaltung zum Fachdienst 3.66 (Straßen- und Brückenbau): Mit Ratsbeschluss vom 8.7.2010 zum zum Schuldenabbau 2010 - 2015 war vorgesehen, … das Sachkostenbudget von 2010 bis 2012 um jährlich 100.000 € zu erhöhen. Ab 2013 sollte eine Erhöhung von 150.000 € p. a. erfolgen. Aufgrund der weiterhin schlechten Haushaltslage und der Teilnahme am Stärkungspakt … musste hierauf verzichtet werden. Mit dem Sofortprogramm zur Beseitigung von Frostschäden wurden in 2011 vom Rat der Stadt zur Sanierung von Fahrbahndecken einmalig zusätzlich 900.000 € für die Schadensbeseitigung bereitgestellt und weitgehend abgearbeitet. Für Restmaßnahmen an einzelnen Straßen und Maßnahmen, die nicht mehr in 2012 fertiggestellt werden konnten, wurde … eine Übertragung von rund 180.000 € nach 2012 beantragt, da witterungsbedingt nicht alle Arbeiten in 2011 zu Ende geführt werden konnten. Nunmehr sind weitere Sparmaßnahmen erforderlich, um am Stärkungspakt teilnehmen zu können. Daraus ergibt sich für 2012 dass der bereits beauftragte Jahresvertrag für die Straßenunterhaltungsarbeiten (vornehmlich Gehwegsanierungen) nicht vollausgeführt werden kann (es kann insofern zu einer Schadensersatzforderung des Auftragnehmers bzgl. des entgangenen Gewinns kommen, was jedoch noch zu klären ist). Wünschenswerte Reparaturen und Reparaturen zur Vermeidung von Schadensausweitungen / Folgeschäden können nicht mehr durchgeführt werden. Es werden lediglich Reparaturen zur Beseitigung von Verkehrsgefahren erledigt. Bei den Wartungs- und Reparaturarbeiten bei Lichtsignalanlagen können nur sicherheitsrelevante Arbeiten durch die Wartungsfirmen durchgeführt werden. Markierungsarbeiten werden nur noch punktuell durchgeführt, wenn die Verkehrssicherheit es erfordert. Unfallschäden an Lichtsignalanlagen können nur noch beseitigt werden, wenn Verkehrsgefährdungen gegeben sind. Im Bereich der Unterhaltung von Brücken, Treppen und Stützmauern werden in 2012 keine weiteren Maßnahmen mehr durchgeführt werden. Bei Unfallschäden sind bei Bedarf zusätzliche Mittel bereitzustellen.
Für das Jahr 2013 wird kein Jahresvertrag zur Vergabe von Straßenunterhaltungsarbeiten und Tiefbauarbeiten für die Verkehrstechnik ausgeschrieben. Es werden keiner großflächigen Maßnahmen an Gehwegen und Fahrbahnen durchgeführt, sondern nur noch Flickarbeiten zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. Bei Lichtsignalanlagen ist eine Umschaltung auf Festzeitprogramme vorzunehmen, wenn Induktionsschleifen nicht mehr erneuert werden können. (…) „Getragen von dem Ziel der Gesamtverwaltung, die genannten Einsparungen zur Teilnahme der Stadt Remscheid am Stärkungspakt des Landes Nordrhein-Westfalen zu realisieren, ist die aufgezeigte Vorgehensweise unvermeidbar.“ (Der Waterbölles hat die zweiseitige Stellungnahme des Fachdienstes gekürzt, war aber bemüht, die Kernaussagen zu erhalten.)
Antwort der Verwaltung zum Fachdienst 3.66 (Grünflächen): Die Konsolidierungsvorgabe liegt in 2012 bei 77.600 Euro, zu erzielen im Sachkostenbereich. Dies führt zu einem weiteren Leistungsabbau auf allen Ebenen (Schulen, Kinderspielplätze, Grünanlagen, Straßenbegleitgrün, Kindertageseinrichtungen etc.). Das äußere Erscheinungsbild wird sich signifikant verschlechtern, Beschwerden aus der Bevölkerung wird nur noch bei „Gefahr im Verzug“ nachgegangen werden können. Reparaturen in den Anlagen müssen vernachlässigt werden, Gehölzflächen werden „der Natur überlassen“, Gehwege werden in Teilen nicht mehr frei geschnitten, Wegereparaturen werden weitgehend nicht mehr ausgeführt. Auch Reparaturen von Spielgeräten werden nur durchgeführt, wenn diese mit geringen Eigenmitteln möglich sind. Die Reduzierung des Spielangebotes wird durch den Abbau nicht reparabler Geräte dennoch weiter voranschreiten. Soweit aus Sicht der Verwaltung die Sicherheit einzelner Flächen nicht mehr gewährleistet werden kann, werden Spielflächen zukünftig geschlossen. Ob in 2012 auch zehn Prozent bei den Arbeiten am städtischen Baumbestand gekürzt werden können, bleibt abzuwarten. Erfahrungsgemäß werden zum Jahresende überplanmäßige Mittelbereitstellungen aus Gründen der Gefahrenabwehr unabweisbar sein.
2013 ist ein weiteres Einsparpotenzial von rd. 77.000 Euro zu finden. Da dann keine weiteren, disponiblen Mittel mehr im Budget vorhanden sind, verbleibt lediglich eine Teil-Lösung: der für 2012 und 2013 geschlossene Pflegevertrag über (im Wesentlichen) Straßenbegleitgrün wäre im Einvernehmen mit dem Vertragspartner für 2013 aufzulösen, ggfs. gegen Zahlung einer Entschädigung. Etwa 125 Flächen, überwiegend Straßenbegleitgrün, würden nicht mehr unterhalten. Allein 80.000 m² Rasenflächen sind hiervon betroffen. Werden diese Flächen „sich selbst überlassen“, können sich Sichtbeziehungen negativ auf die Verkehrssicherheit auswirken können. Die Verwaltung wird nur noch im Einzelfall in der Lage sein, solche Gefahrenstellen „auf Zuruf“ zu bearbeiten. Dann könnte der Kommune ein Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht vorgehalten werden können. (Der Waterbölles hat die zweiseitige, eng beschriebene Stellungnahme des Fachdienstes stark gekürzt, war aber bemüht, die Kernaussagen zu erhalten.)
Antwort der Verwaltung zum Fachdienst 3.66 (Forstbetrieb): Die Konsolidierungsvorgabe liegt in 2012 bei 20.800 Euro und in 2013 bei 38.650 Euro, zu erzielen im Sachkostenbereich. Diese Vorgabe beinhaltet allerdings auch Teilbeträge, die nicht gekürzt werden können. Die Waldkalkung – je 18.000 € in 2012 und 2013, ist nicht reduzierbar, da ansonsten kein Landeszuschuss in Höhe von 12.500 € realisiert werden könnte. Nicht disponible sind ferner Forstinventur (30.000 € in 2012 als gesetzliche Pflichtaufgabe), Beiträge zu Verbänden (je 1.050 € in 2012 und 2013) und Kfz-Steuer (je 1.600 € in 2012 und 2013).
Durch die weiteren Sachmittelkürzungen ergeben sich für den städtischen Forstbetrieb, der bereits seit dem 1.1.2009 als sog. „Betrieb gewerblicher Art“ vorsteuerabzugsberechtigt ist, u. U. erhebliche Konsequenzen, da sich die Kürzungen ggfls. kontraproduktiv auf die in erheblichem Umfang generierten Erträge auswirken können.
Im Rahmen der Schutz- und Erholungsfunktionen öffentlicher Wälder und durch die sich stetig verschärfende Rechtsprechung gewinnt die Verkehrssicherungspflicht im Wald an Bedeutung und bindet zunehmend Personal- und Finanzressourcen. auch Baumkontrollen und Gefahrenbaumbeseitigungen sind ein zunehmend größerer Fixkostenbestandteil zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit in den Remscheider Erholungswälder. Eine pauschale Budgetkürzung führt daher zu einer überproportionalen Kürzung der wenigen noch disponiblen, d.h. gleichzeitig ertragsseitig wirkenden Restmittel für die Holzproduktion und -vermarktung. Dies hätte ggfl. erhebliche Ertragsausfälle zur Folge, da Holzeinschlags- und notwendige Rückemaßnahmen nicht mehr im üblichen Rahmen finanziert werden könnten und somit weniger Holz produziert und vermarktet werden könnte – mit nachteiligen Folgen für Waldbau, Ökologie und das Wirtschaftsergebnis des FD 3.39 insgesamt.
Den wachsenden Aufgabenbereich „illegale Müllentsorgung im Wald“ (Beschwerden aus der Bürgerschaft) wird der Fachdienst 3.39 im Falle einer Sachkostenreduzierung nur noch bedingt wahrnehmen können. Abfallablagerungen im Wald werden infolgedessen weiter zunehmen. Wälder, Waldparkplätze und Erholungseinrichtungen drohen zu vermüllen, Instandhaltungsmaßnahmen der Naherholungseinrichtungen (Ruhebänke, Wander-, Reit-, Lauf- und Nordic-Walkingwege, Schutzhütten, Lehrpfade etc.) werden nicht mehr angemessen ausgeführt werden können und drohen mittelfristig zu verkommen – eine weitere Zunahme von Beschwerden und eine u. U. drastische Reduktion der Erholungsleistungen der Wälder werden die Folge sein. (Hier die vollständige Stellungnahme)
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Wegen kurzfristig notwendig gewordener dringender Unterhaltungsarbeiten der EWR GmbH wird die Morsbachtalstraße (L 216) in Höhe Hasteraue ab Montag, 23. April, bis voraussichtlich Donnerstag, 26. April, voll gesperrt. Von Gerstau aus ist die Morsbachtalstraße in Richtung Müngsten sowie umgekehrt nicht mehr befahrbar. Die Anlieger der Morsbachtalstraße bis einschließlich Hasteraue können nur noch aus Richtung Müngsten erreicht werden. Für den überörtlichen Verkehr werden Umleitungen Pressemitteilung der Stadt Remscheid ausgeschildert.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Er misst insgesamt rund 28 Kilometer, der neue Panorama--Radweg, der auf einer Strecke von 6,4 Kilometern den nord-östlichen Teil Remscheids durchquert. Als ehemalige Bahntrasse verbindet diese Strecke Mensch, Natur und Region, und das bereits seit dem 12. Mai 1876, als erste Züge die Menschen zunächst nach Wermelskirchen, später auch nach Burscheid und Opladen zur Arbeit, zu Freunden und zu Verwandten beförderten. Am 31. Mai 1986 wurde der Bahnbetrieb eingestellt, und die alte Bahnstrecke geriet immer mehr in Vergessenheit. Vor einem Jahr kaufte die EWR GmbH die Bahntrasse und startete mit den Arbeiten für den Umbau. Ab 22. April ist sie wieder da: Die Balkantrasse. Der im Mai 2011 begonnene Umbau der Bahnstrecke in einen Panorama-Radweg ist auf dem Teilstück bis Burscheid abgeschlossen. Das soll am April gebührend gefeiert werden: Um 11 Uhr erfolgt an diesem Tag die offizielle Eröffnung durch Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH, auf dem Parkplatz an der Robert-Schumacher-Straße (Bahnhof Lennep). Anschließend informieren Vereine, Einrichtungen und Institutionen zum Thema Bahntrassen und Radwanderwege und stellen außerdem ihre Vereinsarbeit vor. Auch beim Bühnenprogramm dreht sich alles um Bewegung. An weiteren Stationen im Bereich „Im Alten Berge“ erfahren alle Interessierten Wissenswertes rund um die Eisenbahn. In Höhe des Schwarzen Weges in Bergisch Born unterhalten und informieren die Rudolf-Steiner-Schule und der Kindergarten „Zaunkönig“. An der Tennishalle in Bergisch Born gibt es viele Informationen zu anderen Bahntrassen, Hilfe bei Fahrradpannen und Neuigkeiten zum Fahrrad. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. (Büro der Oberbürgermeisterin)
Die Deutsche Bahn AG arbeitet in den Nächten 11. und 12. April sowie 16. bis 18. April, jeweils zwischen 0.40 Uhr und 4.40 Uhr, an der Oberleitung (Fahrdraht) im Bahnhof Solingen Hbf. Neben der Erneuerung der 15.000 Volt führenden Oberleitung werden auch neue Fahrleitungsmaste erstellt und Kabeltrassen gebaut. Während dieser Arbeiten werden die Streckengleise zwischen Hilden und Solingen Hbf und Solingen-Mitte in beiden Richtungen komplett gesperrt. Drei Nacht-Züge der S-Bahnlinie S 1 werden zwischen Hilden und Solingen in beiden Richtungen durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Regionalbahn RB 47, 0.59 Uhr ab Solingen-Grünewald, fährt 30 Minuten später (1.29 Uhr) nach Remscheid-Lennep ab.
von Michael Schad
Hier mal wieder eine Story aus dem Fundus der Unglaublichkeiten bei der Bahn: „Die Bahn baut und keiner weiß etwas davon“. Wer viel mit der Bahn fährt und im Internet unterwegs ist, bekam am Montag vergangener Woche eine E-Mail, in der die Deutsche Bahn über eine Baustelle in Wuppertal und den damit verbundenen Ausfall des "Müngsteners" zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal Hbf informierte. Aufmerksame Zeitungsleser erfuhren es wenig später. Die meisten Pendler hingegen waren Montag früh vollkommen überrascht, denn auf den Remscheider Bahnhöfen gab es keine Informationen dazu. Soweit hätte es jedoch nicht kommen müssen. Bereits am Freitag wurde die Bahn auf das Informationsdefizit hingewiesen. Es folgten Abwiegelungen und Behauptungen, Plakate seien angebracht. Dies stimmt jedoch nur teilweise. Auf den Stationen entlang der Wuppertaler Talachse sind die Informationen tatsächlich vorhanden. Hier könnte man sie an der einen oder anderen Stelle noch besser sichtbar anbringen. Ganz anders aber stellt sich die Situation auf der Strecke nach Remscheid dar. Auf keinem der Haltepunkte sind die Plakate mit den Hinweisen auf den Ausfall von Haltestellen und alternativen Fahrtmöglichkeiten vorhanden. Der zuständige Mitarbeiter, so die Bahn, komme frühestens am Donnerstag nach Remscheid, hieß über Twitter. Hier gibt es alle Details zur Fahrplanänderung wegen der Baustelle in Wuppertal: http://bauarbeiten.bahn.de/nrw/Strecke/RB_47-Solingen-Remscheid-Wuppertal/46. Foto von Michael Schad rechts: Viel leeres Weiß im Infokasten der Bahn auf dem Remscheider Bahnsteig.)
„Holpriger Start in eine neue Ära der Kreisverkehre in RS“, titelte der Waterbölles am 24. August 2011, nachdem es in den beiden Wochen zuvor auf dem frisch eingerichteten Mini-Kreisel auf der Königstraße“ einige Male gekracht hatte. Gerald Hein (Amtsleiter Straßen- und Brückenbau) ließ Kritik an der Planung damals nicht gelten: „Der Mini-Kreisel entsprach von vornherein allen Anforderungen der Straßenverkehrsordnung! Den Vorwurf, wir hätten nicht sorgfältig genug gearbeitet, weise ich entschieden zurück!“ Also lag’ s wohl an den Remscheider Autofahrern, die keine Kreisverkehre gewohnt sind und folglich damit so ihre Schwierigkeiten haben. Ein Thema für die „Verkehrsbesprechung“, zu der sich städtische Bedienstete (Straßenbau, Ordnungsamt) regelmäßig mit der Verkehrspolizei treffen. Denn weitere Kreisverkehre in Remscheid sind nicht ausgeschlossen: Der Ausbau des Eisernstein in Lüttringhausen ist eine Jahre alte Forderung der dortigen Bezirksvertretung, und an der Ringstraße in Lennep bietet sich diese ampelfreie Art der Verkehrsregelung gleich an zwei Stellen an – an der Rader Straße und an der Trecknase.
Und deshalb entschloss sich die „Verkehrsbesprechung“ jetzt kurzfristig zu einer ungewöhnlichen Unfallverhütung, sprich: Verkehrserziehung. Der Kreisverkehr auf dem Tenter Weg macht sie möglich. Dort können sich Autofahrer an das Befahren eines „Kreisels“ gewöhnen, ohne befürchten zu müssen, dass ihnen ein anderer Autofahrer von rechts die Vorfahrt nimmt. Denn außer der einmündenden und wieder herausführenden Straße existieren an diesem Kreisverkehr keinerlei andere Straßen, die den „Kreisverkehr-Neuling“ zusätzlich verunsichern könnten.
Heute nun hat das kreisförmige Übungsfeld ab 16 Uhr Premiere. Dafür wird der Tenter Weg kurz davor und kurz dahinter für den „Durchgangsverkehr“ gesperrt. Gegen eine Gebühr von zehn Euro hat jeder interessierte Autofahrer dann den Kreisverkehr für zehn Minuten für sich. Das Ende dieser „Versuchsballons“ ergibt sich aus der Nachfrage. Die Gebühr fließt übrigens in den Etat der Stadt für neue Ampelanlagen auf der Freiheitstraße, die dort die lang ersehnte „Grüne Welle“ ermöglichen sollen – wenn endlich genügend Geld dafür da ist.
Also, liebe Autofahrer, gönnen Sie sich ruhig mal zehn Minuten Kreisverkehr ganz für sich alleine. Es ist für einen guten Zweck. Und die Remscheider Kirmes mit ihren Karussells ist ohnehin nicht mehr das, was sie mal war.
Die beiden Remscheider Lions Clubs haben sich zu einer gemeinsamen Benefizaktion verabredet: Sie pflanzen im Bereich des Lenneper Bahnhofs Bäume und begrünen so den Einstieg zum neuen „Panoramaradweg Balkantrasse“. Bei der Pflanzaktion, die zur Stunde stattfindet, sind auch die beiden Club-Präsidenten, Dr. Frank Neveling und Kristina Hellwig, mit von der Partie. Anstoß zu der Aktion war der Aufruf des internationalen Lions-Präsidenten Wing-Kun Tam, in diesem Jahr weltweit eine Million Bäume zu pflanzen. Inzwischen sind es schon weit mehr als sechs Millionen. Pressesprecher Stefan Böhmer vom Lionsclub Remscheid: „Im wald- und baumreichen Remscheid möchten die Lions mit ihrer Baumpflanzung Akzente setzen – und haben sich daher den noch etwas kargen Einstieg zur Balkantrasse ausgewählt. Außerdem wird auf halber Strecke nach Bergisch Born eine Rastinsel gestaltet. Ermöglicht wurde die Aktion durch die großzügige Unterstützung der Remscheider Stadtwerke sowie der Wohnungsbaugesellschaft GEWAG und die tatkräftige Hilfe von Forstamtsleiter Markus Wolff und seiner Mannschaft.“
Prof. Dr. Walter Buschmann, Referatsleiter Technik- und Industriedenkmale beim Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland, hat vor wenigen Tagen ein Gutachten zur nationalen Bedeutung der Müngstener Brücke vorgelegt, das im Bewerbungsverfahren um den Titel eines Weltkulturerbes sehr hilfreich sein kann. Hervorgehoben wird in dem Gutachten die Bedeutung der Brücke: „Im internationale Vergleich ist die ‚Riesenbrücke bei Müngsten’ … nicht die größte, höchste oder hinsichtlich der Gesamtkonstruktion die längste Brücke dieser Gattung. Ihre hohe Bedeutung resultiert aus dem hier sichtbaren Entwicklungsschritt in der Geschichte der Brücken- oder generell der Stahlkonstruktionen.“ An der Müngstener Brücke zeigten sich die im System der Bogenbrücken verborgenen Möglichkeiten für ein formvollendetes und landschaftsbezogenes Bauen, so der Wissenschaftler. Sein Fazit: „Die Müngstener Brücke ist wegen des Beitrags zum Stahlbau, zum Großbrückenbau, zur Verwissenschaftlichung des Bauwesens und als Beispiel für die gute und landschaftsbezogene Gestaltung einer Ingenieurkonstruktion ein Bauwerk von nationaler Bedeutung.“ Die Brücke sei ein Glanzstück für die Entwicklung dieser Bautechnik, für die Entwicklung der Eisen- und Stahlkonstruktionen und generell für ein mathematisch-wissenschaftlich orientiertes Bauwesen sowie für ein geradezu spektakulär landschaftsbezogenes Bauens.
Zur Faszination des Bauwerks trage besonders der großformatige Bogen bei: „ Mehr noch als die Balkenbrücken und Deutschen Bögen mussten die echten Bogenbrücken die an sie gestellten besonders hohen gestalterischen Erwartungen erfüllen. So ist die Wahl des Bogens auch für die Müngstener Brücke eine erste, sehr stark von ästhetischen Gesichtspunkten bestimmte Entscheidung gewesen. Wie aus der gut dokumentierten Planungsgeschichte der Müngstener Brücke hervorgeht, wurden zwar alternative Konstruktionsformen untersucht. Die vom Ministerium für öffentliche Bauten in Berlin bevorzugte Gerüstträgerbrücke wurde jedoch von der Königlichen Eisenbahndirektion Elberfeld abgelehnt, weil die Landschaft negativ beeinflusst werden könne. Das Tal der Wupper sei ein landschaftlich reizvolles Ausflugsgebiet und die Ästhetik sei daher gebührend zu berücksichtigen.13 Mit Rücksicht auf die Schönheit des Tales sei auch eine Auslegerbrücke in Bogenform einer Gerüstträgerbrücke vorzuziehen. Die Opposition der Eisenbahndirektion veranlasste das Ministerium dann im Zuge der Ausschreibung alle drei Konstruktionsformen untersuchen zu lassen, mit dem Ergebnis, dass sich die Bogenbrücke nicht nur in ästhetischer Hinsicht sondern auch hinsichtlich der Kosten und der Montagetechnik als die bessere bzw. günstigere Brückenform erwies.“
Gerühmt werde die Müngstener Brücke auch hinsichtlich der wohlausgewogenen Proportionen und ihrer harmonischen Symmetrie. Dazu trage die parabelförmige Bogenform mit mehrfach geneigten Ebenen bei: „Zunächst verjüngt sich der Bogen in der Breite von 19 Meter an den Fußpunkten bis auf 5,5 Meter unter den Gerüst oder Fahrbahnträgern. Diese Schrägstellung der Bogenaußenwände wird ergänzt durch eine weitere Neigung der Fachwerkebenen aus der Lotrechten nach innen zur imaginären Mittelachse hin. Beide Schrägstellungen sind statisch bedingt: die Fußpunkte mussten zur Verankerung des Bogens diese Breite haben und die Neigung der Bogenaußenwände gegen die Mittelachse soll den Horizontalkräften aus Wind entgegenwirken. Zugleich bewirken aber diese Maßnahmen eine beeindruckende Eleganz der Linienführung.
Pressemitteilung der Bergischen Entwicklungsagentur
Über die Hälfte der Besucher von Solingen-Burg nutzen die Seilbahn, die seit nunmehr 60 Jahren die Gäste auf den Berg nach Schloss Burg und auch wieder hinunter befördert. Jetzt ist auch der Fahrradtransport möglich - einmalig in Nordrhein-Westfalen! Die Seilbahnbetreiber haben sechs Sessel umgerüstet, den Prototyp haben sie selbst entwickelt. Dieser ist stufenlos verstellbar und somit für verschiedene Fahrradformen und Größen geeignet. Die Bergische Entwicklungsagentur hat gemeinsam mit der Stadt Solingen für Fahrradständer an Berg- und Talstation gesorgt sowie Umbaumaßnahmen für den stufenlosen Zugang durchgeführt. „Die Maßnahme macht großen Sinn im Hinblick auf den Verbund der Panorama-Radwege“, so Nothnagel. Denn auch wer nicht zu Schloss Burg möchte, kann von der Bergstation gleich weiterfahren zum Bergischen Panorama-Radweg, der in Olpe an den Ruhr-Sieg-Radweg anschließen wird. Der Fahrradtransport ist übrigens nur nach oben möglich, runter fährt es sich selber ja auch schneller. „Wenn die Resonanz gut ist, werden wir weitere Sessel nachrüsten“, verspricht Seilbahnbetreiber Stefan Irlenbusch. Der Fahrradtransport kostet derzeit 1,80 Euro, Rollstühle, Kinderwagen und ähnliches fahren auch in Zukunft kostenlos mit. (Dazu der Ausflugtipp des Waterbölles: Mit dem Fahrrad von Lennep durch das Diepmannsbach- und das Morsbachtal nach Müngsten und weiter nach Unterburg. Dann mit der Seilbahn nach Schloß Burg, weiter nach Wermelskirchen, und über die Bahnkantrasse zurück nach Lennep.)
Der Solinger Ortsteil Burg mit seinem touristischen Anziehungspunkt Schloss Burg soll und muss zeitgemäßer und moderner werden, um neue Zielgruppen anziehen zu können. In enger Zusammenarbeit mit den Gastronomen in Burg und der Hochschule Niederrhein hat die Bergische Entwicklungsagentur (BEA) das Projekt „Burger Gastlichkeit“ im Herbst 2010 gestartet. Im Frühjahr vergangenen Jahres trafen Gastronomen und Studenten in einem Workshop zusammen. Im Rahmen eines Langzeitpraktikums haben sich die Studenten in Folge weiterhin intensiv mit der aktuellen Situation und den Maßnahmen für die Zukunft der Burger Gastronomie auseinandergesetzt. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag den Burger Gastronomen vorgestellt. Die Studenten legten eine umfassende Analyse der Ist-Situation sowie der bestehenden und möglichen neuen Zielgruppen vor. Das Gastronomie-Konzept enthält ein Leitbild und einen eigenen Logoentwurf, der eine Burgzinne zeigt mit dem Schriftzug „BURG – Das Gastro Team“, natürlich mit Besteck, und auch der Burger Brezel hat einen Ehrenplatz. Derzeit sind die Besucher vor allem sogenannte Mid Ager (20- bis 49jährige), die hauptsächlich an sonnigen Wochenenden bis 18 Uhr die Burger Gastronomie besuchen. „Die Gastronomie wird während des Tagesausflugs genutzt, extra deswegen kommt keiner“, weiß Annette Nothnagel von der Bergischen Entwicklungsagentur. Das Ziel: Mehr Besucher an Regentagen, unter der Woche und nach 18 Uhr, mehr Qualität, engere Zusammenarbeit und mehr Angebote für die Zielgruppe der aktiven Best Ager oder auch Geschäftsreisende.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Während der Osterferien (2. bis 14. April) wird im Verkehrsknotenpunkt Handweiser/Zentralpunkt (Schnittpunkt der Lenneper Straße, Burger Straße und Bismarckstraße) die Fahrbahndecke in mehreren Teilbereichen saniert. In einigen Haltstellenbuchten werden neben der Fahrbahn auch Bordsteine erneuert. Außerdem wird eine Wartehalle ersetzt. Für alle Verkehrsteilnehmer - Fahrzeugführer genauso wie Fußgänger und Busfahrgäste – bedeutet das Einschränkungen. Fahrspuren werden verschwenkt und die Halteplätze der Linienbusse verlegt. Weil alle Fahrbeziehungen während der gesamten Bauzeit bestehen bleiben und deshalb in kleinen Teilabschnitten gearbeitet wird, wechselt die Verkehrsführung in dieser Zeit häufig. Autofahrer werden gebeten, die Baustelle mit besonderer Aufmerksamkeit und Vorsicht zu durchfahren. Busfahrgäste werden über Aushänge an den Haltstellen über mögliche Verlegungen informiert. (Büro der Oberbürgermeisterin)
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