Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

"Wer findet den Fehler?"

Foto: Heike Drechshage."Wer findet den Fehler?"schrieb Waterbölles-Leserin Heike Drechshage unter dieses Foto, das sie dem Waterböllles aus Lennep schickte. Kleiner Tipp: Vielleicht hatte der Schildermacher oder sein Auftraggeber bei dem linken Straßenschild an eine bekannte CDU-Kommunalpolitikerin gedacht - was dann allerdings ein Freudscher Fehler gewesen wäre.

Bei Rettern kommt Ortskenntnis vor dem Navi

In einem Brief an Guido Eul-Jordan, den Leiter der Feuerwehr Remscheid, haben sich Anwohner der Straße „Schlieperfeld“ in Hasten besorgt gezeigt, dass Fahrer von Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen über zu geringe Ortskenntnisse verfügen könnten. Durch ein kurzfristig eingeschaltetes Martinshorn waren sie am frühen Morgen des vergangenen Donnerstags gegen 5.30 Uhr auf einen Notarztwagen aufmerksam geworden, der sich im Hastener Hof – Alte Straße – festgefahren hatte. Etwa zehn Minuten sei zu beobachten gewesen, wie der Wagen sich „durch wechselndes Hin – Zurück – Stehenbleiben – Neuorientieren ... zentimeterweise um die dort befindliche enge und scharfe Straßenecke“ bewegte, an der ein Poller eine alte Hausecke schützt. Merke: Die Straße ist an dieser Stelle seit vielen Jahren nur für Pkw, nicht aber für Lieferwagen oder Transporter passierbar.

Ziel des Rettungswagens war ein Haus am Schlieperfeld, das viel leichter von der oberen Hastener Straße aus über die Franzstraße zu erreichen gewesen wäre. Zitat aus dem Brief der Anwohner, der in Kopie auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz erreichte: „Wenn z.B. ein Post/DHL–Transporter sich im Hastener Hof festfährt und (das auch nur mit Hilfe von Anwohnern) länger als 30 Minuten braucht, um aus der Hofschaft wieder herauszukommen, kann man sich nur wundern und staunen. Sicher lässt sich aber nachvollziehen, dass wir uns Sorgen machen: Eine Feuerwehr, ein Notarzt, welche innerhalb Remscheids den einfachen und nächsten Weg zu einer Einsatzstelle nicht finden, weil sie sich auf bekanntermaßen fälschliche bzw. irreführende Informationen von Navigationssystemen verlassen – und daher als Helfer bzw. Retter zu spät kommen, sind nicht tragbar.“

Gleichzeitig machen die Anwohner auf verkehrswidriges Parken vor einem Haus am Schlieperfeld aufmerksam, durch das oft nachts ein Engpass entstehe, indem unterhalb der Eingangstreppe geparkt werde, obwohl in der Gegenrichtung schon ein Wagen stehe: „Durch diese Lücke kann dann ein Pkw nur knapp im Schritttempo vorsichtig hindurchfahren, ein größeres Fahrzeug allerdings nicht, folglich auch keine Fahrzeuge der Feuerwehr. Die Anregung der Anwohner: „Ein Parkverbot vor den Häusern Schlieperfeld 18 und 20!“ Das dränge sich zwar jedem vernünftigen Autofahrer ohnehin auf, scheine aber auf diesen etwa 20 Metern offensichtlich nötig zu sein.

Erst links, dann rechts, dann geradeaus!

Ein gutes Dutzend kleiner Verkehrsteilnehmer und deren Anhang machten sich auf dem Honsberg mit den Regeln im Straßenverkehr vertraut. Die Polizei hatte eingeladen und war durch einen freundlichen Herrn in Uniform vertreten. Auf dem Bürgersteig ging es zu einer Kreuzung. Dort wurde die Grenze von Steig und Straße deutlich gemacht. Wer an der Kante steht und "rüber" wolle, müsse gehörig "Achtung" vor dem Straßenverkehr haben und erst nach Links, dann nach Rechts sehen und die Straße erst überqueren, wenn keine Autos nahen, war die klare Botschaft.
Ein großes Problem für die " Kleinen" ist ihre Körpergröße; Erwachsene versperren ihnen oft die Sicht. "Die Erwachsenen bitte alle hinhocken!", bat der Polizist, und so hatten die "Großen" auf einmal die Perspektive der "Kleinen" und mussten sich erstmal um einen freien Blick bemühen.
Der Bürgersteig ist auch nicht immer sicher, da es Einfahrten gibt, die beachtet werden müssen .Die Erklärungen der Polizei waren gut und kindgerecht. Aber noch wichtiger ist für Kinder das tägliche gute Beispiel der Erwachsenen, ihre Umsicht im Straßenverkehr.

Neue Datenbank für Lkw-Navigationssystem

Mittlerweile ist es fast zwei Jahre her, da stellte hat ein Vertreter des Verkehrsverbundes Rhein Sieg GmbH das Projekt „Effiziente und städteverträgliche LKW-Navigation in der Region Rheinland“ vor. Im April vergangenen Jahres griff die SPD-Fraktion das Thema auf, nachdem sich mehrere Lastzüge im Stadtgebiet wegen fehlender oder falscher Navigationsangaben festgefahren hatten, und forderte eine Datenerfassung zur Erstellung einer Datenbank für ein Lkw-Navigationssystem („Schilderkataster“). Weil die von der Verwaltung zugesagten Zwischenberichte ausgeblieben waren, fragte die SPD am Donnerstag in der Sitzung des Ausschusses Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr nach dem aktuellen Sachstand. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz berichtete, im Mai 2016 sei die Stadt Remscheid  dem Projekt „Effiziente und stadtverträgliche LKW-Navigation Region Rheinland“ beigetreten (Kooperationsvereinbarung). Es sei eine Arbeitsgemeinschaft gebildet worden, der auch ein Vertreter der Straßenverkehrsbehörde Remscheid angehöre. Diese AG habe erst kürzlich (22. Februar) in Köln getagt. Es sei vorgesehen, die relevanten Daten durch eine Befahrung des Stadtgebietes mit Spezialkameras zu erheben, die 360-Grad-Bilder machen könnten.

Das sei zwar noch nicht geschehen. „Die Kosten dafür sind aber im Haushalt eingeplant“, sagte der OB. „Die Stadtwerke Remscheid planen zurzeit ebenfalls eine Datenerhebung für ihre Zwecke und sind an einer Kooperation mit der Stadt Remscheid interessiert, um die Ergebnisse gemeinsam nutzen zu können und die Kosten aufzuteilen.“ Diese Zusammenarbeit sei sinnvoll, müsse aber noch abgestimmt werden. Sobald die Befahrung des Stadtgebietes in Auftrag gegeben worden sei, können die Rohdaten für ein Schilderkataster drei bis vier Monate später vorliegen,. Diese müssten dann durch Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung nachbearbeitet werden, „ein Aufwand, der konkret noch nicht abzuschätzen ist“, so Mast-Weisz. Da ist Geduld gefragt.

"Kloaken-Parkhaus" würde Kino-Besucher abschrecken

Die schlechte Nachricht im Waterbölles vom 2. Mai 2013:"Im Park-and-ride-Parkhaus stinkt es bestialisch nach Urin“. Und dann am 10. Juni 2016 die gute: „Remscheid freut sich auf das "Kino mit Gleisanschluss". Im nächsten Jahr soll das Kino fertig sein. Pech nur, dass es im P&R-Parkhaus, das künftig viele Kino-Besucher anfahren werden, nach wie vor nach Kloake riecht. Und wenn dort abends der Boden des Aufzugs „schwimme“, dann sei das „mit Sicherheit kein Wasser“, sagte gestern im Bauausschuss Rosemarie Stippekohl (CDU).

Woher sollte das auch kommen? Denn einen Wasseranschluss gibt es im ganzen Gebäude nicht.  Die Firma, die im Auftrag der Stadt im Treppenhaus und im Aufzug trotz der drei inzwischen installierten Videokameras für Sauberkeit sorgt, muss das Wasser zum Reinigen deshalb mitbringen. Und muss das Schmutzwasser anschließend auch wieder aufnehmen und anderswo entsorgen. Denn das Parkhaus besitzt auch keinen Abwasseranschluss. Eine Fehlplanung aus finanziellen Gründen, klang gestern im Bauausschuss bei  Thomas Judt an, dem Chef des städtischen Gebäudemanagements. Er nahm aus der Sitzung den Auftrag mit, bis zum nächsten Treffen einen konkreten Lösungsvorschlag zu machen. Denn wenn alles beim Alten bleibe, würden motorisierte Kino-Besucher sicherlich lieber nach Wuppertal ins Cinemax fahren statt ins Cinestar in Remscheid.

Das P&R-Parkhaus am Remscheider Hauptbahnhof, nur einen Steinwurf entfernt vom neuen Kino, ist schon lange eine Zumutung. Für das Kino wäre es eine Anti-Werbung, wenn nichts geschehe, betonte in der Sitzung Jürgen Kucharczyk, im Ausschuss der Sprecher der SPD-Fraktion, die dazu eine offizielle Anfrage an die Verwaltung gestartet hat. Thomas Judt gab zu bedenken, dass mit mehr Parkhausbetrieb am Abend auch „eine größere soziale Kontrolle“ verbunden sein könnte. Doch das „Prinzip Hoffnung“ reichte den Ausschussmitgliedern nicht. Aber auch Kucharczyks Vorschlag, in einem Behälter Regenwasser zum Reinigen zu sammeln, war nicht zielführend. Denn wohin damit anschließend, so lange ein Abwasseranschluss nicht in der Nähe ist? Das Problem müsse alsbald gelöst werden, befand der Ausschuss. „Nicht erst, wenn das Kino fertig ist!“

„Eine zufriedenstellende Lösung ist bis dato nicht in Sicht.“ Das schrieb die W.i.R.-Fraktion am 11. Juni 2013 (!) und forderte, es müsse zeitnah durch die Installation einer Videoanlage "Nägel mit Köpfen" gemacht werden. Damals bat die W.i.R. die Verwaltung um die schriftliche Beantwortung der Frage „Welche Kosten entstehen für einen Wasseranschluss und die Entsorgung des Schmutzwassers zur Reinigung des Parkhauses?“ Vielleicht lässt sich ja verwaltungsintern feststellen, ob diese Frage damals wirklich beantwortet worden ist. Dann ließe sich für den Bericht zur nächsten Bauausschusssitzung Arbeitszeit sparen. Eines ist jedenfalls klar: Die drei installierten Videokameras haben das Problem nicht lösen können. Zumal das Aufzuginnere weiterhin unbeobachtet bleibt.

Neues Fahrzeug in Hasten für den Katastrophenschutz

Zur Stunde wird der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid (Löscheinheit Hasten) im Gerätehaus Oberhützer Str. 21 ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF20KatS) für den Katastrophenschutz durch Jürgen Hardt (MdB) übergeben. Das Fahrzeug des Bundes ermöglicht der Feuerwehr Remscheid, ein nunmehr 28 Jahre altes Katastrophenschutzfahrzeug durch ein neues Fahrzeug auszutauschen. Im Jahre 2013 war Hardt anlässlich der „Blaulichtmeile“ unter der Müngstener Brücke auf die notwendige Ersatzbeschaffung der Katastrophenschutzfahrzeuge hingewiesen worden. Der Bund ergänzt den Katastrophenschutz der Bundesländer v.a. durch die Beschaffung von Fahrzeugen in den Bereichen Brandschutz, Betreuung, ABC- und Sanitätswesen. Erst im vergangenen Jahr hatte der Bund den Katastrophenschutz gestärkt und die Haushaltsmittel im Bundeshaushalt 2016 um fünf Millionen Euro erhöht, so dass für den ergänzenden Katastrophenschutz in 2016 insgesamt rund 53,5 Millionen Euro zur Verfügung standen. Auch in 2017 gibt der Bund rund 53,5 Millionen Euro hierfür aus. Aus diesen Mitteln konnte jetzt auch das neue Löschgruppenfahrzeig finanziert werden. Durch die landesweite Unterstützung bei Großeinsatzlagen konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Remscheid in den vergangenen Jahren bei vielen Einsätzen unterstützen, zum Beispiel bei dem Oder-Hochwasser in Magdeburg, dem Sturm „Ela“ in Mülheim und Essen sowie einem Großbrand in Krefeld.

Neue Aufzüge, Treppenanlagen und Bahnsteige

Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG

Wuppertal wird bis 2023 einen komplett erneuerten Hauptbahnhof erhalten. Innerhalb der kommenden Jahre sollen in mehreren Bauabschnitten die Bahnsteige modernisiert werden. Auf diese Weise wird für die täglich rund 40.000 Reisenden und Besuchern eine attraktive Verkehrsstation und damit ein weiteres Aushängeschild der Stadt Wuppertal entstehen. In Anwesenheit von Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW, Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, und Peter Grein, Bahnhofsmanager von DB Station&Service AG für Wuppertal, wurden gestern Details des Projekts präsentiert und ein Ausblick auf die folgenden Bauphasen gegeben. Die bereits im Juli 2016 gestarteten Modernisierungsarbeiten an Bahnsteig Gleis 2 / 3 werden voraussichtlich Ende 2017 abgeschlossen. Der Bahnsteig ist dann mit einem Aufzug barrierefrei erschlossen und der Zugang wurde durch neue Treppenanlagen verbessert.

Insgesamt investiert die Deutsche Bahn im Rahmen der Initiative „#1von150: Moderne Bahnhöfe für NRW“ rund zwölf Millionen Euro in die Modernisierung der Bahnsteige am Standort Wuppertal. Weiterhin saniert die Bahn ab voraussichtlich Anfang 2018 das historische Empfangsgebäude des Bahnhofs. So steht neben Arbeiten an der Außenfassade auch der Innenausbau auf dem Plan. Die Sanierungsmaßnahmen befinden sich aktuell in enger Abstimmung mit der Stadt in einer frühen Konzeptionsphase.

Artikel vollständig lesen

Bergisches Zukunftskonzept soll im April fertig sein

„Remscheid als Wohnstandort attraktiver machen!“, titelte der Waterbölles am 25. April 2013, nachdem die CDU-Fraktion den „Prüfauftrag“ gestellt hatte, „zeitnah mit den Städten Düsseldorf und Köln Gespräche aufzunehmen, um Remscheid als Wohnstandort attraktiver zu machen.“ „’Arbeiten in Düsseldorf / Köln, Leben in Remscheid’“ könnte eine Art ‚Arbeitsteilung’ sein, von der alle Seiten Nutzen ziehen könnten, hieß es in dem Antrag. Remscheid könne sich der Rheinschiene als zusätzlicher Wohnort anbieten. Dazu passt – wenngleich thematisch weiter gefasst, eine Mitteilung der Verwaltung, die am 2. März auf der Tagesordnung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses steht. Zitat: „Für den neuen Kooperationsraum zwischen Rhein und Wupper mit rund zwei Millionen Einwohnern wird derzeit ein Zukunftskonzept erarbeitet. Ausgelöst durch starkes Bevölkerungswachstum, das von der Rheinschiene ausgeht und zunehmend auch die Kommunen im Bergischen erreicht, werden die gemeinsamen Herausforderungen der Flächenentwicklung in den Blick genommen. Dabei stehen die Handlungsfelder Wohnen, Mobilität und Erholung / Freizeit im Mittelpunkt. Ausgelöst durch einen Impuls der Landesregierung NRW sollen geeignete, informelle Strukturen der Zusammenarbeit aufgebaut werden. (...) Ziel ist, langfristig wirksame Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Stadtentwicklung und eine neue Balance von Stadt und Umland zu finden. Großstädte und ihre Nachbarkommunen werden eingeladen, Zukunftskonzepte einer integrierten Raum- und Mobilitätsentwicklung zu erarbeiten.“

Dazu hat die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit Sitz in Solingen fristgerecht zum 14. September 2016] eine Bewerbung abgegeben. Eine Jury hat das Konzept des Bergischen Städtedreiecks („Zwischen Rhein und Wupper: zusammen – wachsen“) inzwischen als „ konsequent, fachlich kompetent und präzise“ gewürdigt  und für die zweite Phase ausgewählt: Das Land NRW unterstützt die Erarbeitung des Zukunftskonzeptes mit 200.000 Euro. Darin spielt auch die Mobilität eine große Rolle. Abgabefrist ist der 7. April. Im Mai sollen die besten Konzepte prämiert und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Des Weiteren hat die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH beim Städtebauministerium NW ein rund 100-seitiges Bewerbungskonzept für die Regionale 2025 eingereicht. Darüber informiert die Stadtverwaltung die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr am 9. März. „Die Bergischen Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal haben sich in der Vergangenheit erfolgreich um die REGIONALE 2006 beworben. Sie hat wichtige Projekte in den Städten und in der Region verwirklichen helfen und das Bewusstsein der regionalen Zusammengehörigkeit im Bergischen Städtedreieck wesentlich gestärkt. Wesentliches Merkmal war ein intensiver Beteiligungsprozess in der Region bei der Vorbereitung und Entwicklung der Ideen und Projekte“, so die Verwaltung. Mit dieser regionalisierten Strukturpolitik verfolge das Land Nordrhein-Westfalen das Ziel, „die Region als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum wettbewerbsfähig zu machen“.  Erhält eine Region den Zuschlag, würden die vorgeschlagenen Maßnahmen aus den bestehenden Förderprogrammen vorrangig gefördert. Die Regionen können so ihre Potenziale in den Bereichen Städtebau, Umwelt, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Wissen besser entwickeln. Kleiner Wermutstropfen: Diese Bewerbung steht in Konkurrenz zu einigen weiteren aus NRW. Sollte die bergische Bewerbung erfolgreich sein, müsste „in weiteren Schritten die politische Gremienstruktur zur Steuerung des weiteren Prozesses zwischen den drei Städten und dem Kreis vereinbart und vor allem ein umfangreicher Beteiligungsprozess in den Städten angestoßen und koordiniert werden“.

Oldtimer gehen im Mai zum 17. Mal „auf Strecke“

Pressemitteilung des Deutschen Automobil-Veteranen Clubs

Die 17. Röntgen-Classic steht in den Startlöchern. Die Teilnehmerliste ist mit fast 100 Fahrzeugen wieder einmal wohl gefüllt. Auch die meisten Vorarbeiten und Absprachen sind erledigt. Das Team des DAVC, des Deutschen Automobil Veteranen Clubs, Remscheid hat wieder vieles organisieren müssen. Die meisten Genehmigungen sind da. So kann es für die Teams und Fahrzeuge also am Samstag, 6. Mai, um 8.30 Uhr auf die Strecke gehen. Auch wird die Volksbank am Tenter Weg wieder der bekannte Startpunkt für die rund 180 Kilometer lange Strecke sein. Fahrzeuge von Baujahr 1928 bis 1987 sind dann zu bewundern. Viele stehen mit Wehmut an der Strecke: Die Autos ihrer Jugend fahren hier als Oldtimer mit. Von der Trecknase in Lennep aus geht es durch das Bergische Land bis Lindlar. Mittagspause soll im Gestüt Hufenstuhl gemacht werden. Kaffeepause ist dann noch kurz vor Ende der Fahrt in Wipperfürt. Von da aus geht es zurück Richtung Lennep.

Nach langen Jahren des Umfahrens, wird es in der Lenneper Altstadt eine Durchfahrt mit möglichem Halt für eine Prüfung geben. Das Ziel ist erreicht, wenn die Fahrzeuge auf den Hof von BMW Kaltenbach an der Borner Straße den Zielbogen durchfahren. Wieder heißt es für die Fahrzeugführer und ihre Mitfahrer: um Geschwindigkeit geht es nicht. Ehrenamtliche Helfer stehen bereit, den Besatzungen zum Teil knifflige Aufgaben zu stellen. Ein wenig Allgemeinwissen, ein wenig automobile Kenntnisse um das eigene und fremde Auto, sowie Geschicklichkeit sind dabei gefragt. Im Mittelpunkt aber stehen der Spaß an der Ausfahrt und der Landschaft.

Im Vorfeld wird es traditionell den „Einstimmenden Abend“ am Freitagabend, 5. Mai, auf dem Alten Markt in Lennep geben. Wieder haben die Oldtimerfans die Lenneper Pfadfinder und „Lennep Offensiv“ ins Boot holen können. Bei „Benzingesprächen“ kommen auch die Oldtimerfans zu Fuß auf ihre Kosten. Weitere Infos sind unter www.roentgen-classic.de zu finden.

Wie ist es um P&R-Parkhaus und Aufzug bestellt?

v. li. n. re. Otto Mähler, Thomas Judt und Gina Osthoff. Archivfoto: Lothar KaiserAlle paar Monate ist es in der Öffentlichkeit ein Thema: Das P&R-Parkhaus könnte innen angenehmer riechen (Foto rechts: Ortstermin mit dem WDR im Mai 2013) und der Aufzug Remscheider am Hauptbahnhof könne häufiger funktionieren. Im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 28. Februar möchte die SPD-Fraktion nun von der Verwaltung wissen, wie häufig im vergangenen Jahr das Treppenhaus des P+R Parkhauses am Hauptbahnhof gesäubert wurde, wie oft der Aufzug des Parkhauses aufgrund von Vandalismus im vergangenen Jahr instand gesetzt werden musste, wie oft konnte der Aufzug aufgrund von technischen Störungen nicht genutzt werden konnte und wie viel diese Maßnahmen gekostet haben. Gerade in Bezug auf die geplante Nutzung des Parkhauses für die Besucher des neu erbauten Kinos und das Ziel der Stadt, für Pendler nach Düsseldorf, Köln und ins Ruhrgebiet attraktiv zu werden, sei der SPD-Fraktion an einem attraktiven Parkhaus im Bereich des Hauptbahnhofes gelegen.