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Wieder Aktionstag "Junge Fahrer" der Polizei

Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre bietet die Verkehrsunfallprävention Remscheid des Polizeipräsidiums Wuppertal auch 2017 einen Aktionstag "Junge Fahrer" für Auszubildende an. Wegen des großen Interesses findet die Veranstaltung erstmalig an zwei aufeinander folgenden Tagen statt, und zwar und am Dienstag, 27.Juni,  und Mittwoch, 28. Juni, auf dem Garagenhof der Polizei Remscheid am Quimperplatz 1. Unter dem Motto "Verkehrsunfälle und ihre Folgen" wird in Kooperation mit den Verkehrswachten aus Remscheid, Dortmund, Gütersloh und Unna rund 360 Auszubildenden des Berufsbildungszentrums der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI), des Berufskollegs Technik und des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung ein abwechslungsreiches Aktionsangebot gemacht mit Gurtschlitten, Überschlagsimulator, PKW-Parcours mit "Rauschbrille", Fahrsimulator/Ablenkung durch Handy, Bergung aus einem PKW nach Verkehrsunfall und Dummy-Vorführung.

Tunnel am Pirna-Platz soll geschlossen werden

Seit dem Bau des Südstegs am Hauptbahnhof Remscheid / Willy-Brandt-Platz habe der Fußgängertunnel zwischen Bismarckstraße /Haddenbacher Straße und Pirna-Platz seine weitgehend verloren, meint die Stadtverwaltung und will sich nach der Sommerpause vom Haupt- und Finanzausschuss den Antrag erteilen lassen, mit der DB AG die bauliche Schließung des Tunnels herbeizuführen. Dabei soll dann allerdings „nicht der Eindruck eines unansehnlichen Provisoriums entstehen“. Nach der BV Alt Remscheid hat am Mittwoch auch die BV Süd dem Vorhaben der Verwaltung zugestimmt.

Als Verbindung zwischen Haddenbacher Straße und Pirnaplatz sei der Tunnel immer schon unattraktiv gewesen, heißt es in der Vorlage, die in diesem Monat  auch noch dem Bauausschuss vorliegen wird. Denn von der Haddenbacher Straße aus müsse „zusätzlich noch eine Vielzahl von signalgeregelten Fußgängerfurten unter der Neuenkamper Brücke überquert werden muss, welches für die Nutzer hohe Zeitverluste bedeutet“. Inzwischen seien in dem Tunnel „nur noch äußerst selten Fußgänger im Tunnel anzutreffen, was wiederum die ‚Angst-Raum Situation‘ verstärkt.“ Um weitere Kosten für Reinigung, Beleuchtung und bauliche Unterhaltung zu vermeiden, seien sich Stadt und Bahn AG darin einig, den Tunnel zu schließen. Falls dies nicht geschehe, müsste er von der Stadt Remscheid in die Baulast übernommen werden. Das würde bedeuten, Zitat, „dass die Stadt für die bauliche Unterhaltung von Tunnelwänden, Boden, Deckenanstrich, Beleuchtung und Reinigung zuständig würde. Für die tragende Decke bliebe die Bahn zuständig. Als Sofortmaßnahme wäre dann die unverzügliche Wiederherstellung der defekten Beleuchtung erforderlich, da der Tunnel aktuell vollständig unbeleuchtet ist.“ Die Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung einschließlich Ausbau und Entsorgung der bisherigen Beleuchtung veranschlagt die Stadtverwaltung mit ca. 20.000 €. Hinzu kämen Kosten für Reinigung, Unterhaltung und Betriebskosten (wie z.B. Strom) in Höhe von 10.500 € pro Jahr.

Intzestraße mit "Duchstich" zur Lenneper Straße

Jetzt doch Überlegungen zu einer Brückensanierung“, titelte der Waterbölles am 30. September 2016, nachdem sich die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Süd erneut mit der unsicheren Tragfähigkeit der Brücke Intzestraße beschäftigt hatten. Sie stammt aus dem Jahr 1896 und hat im Moment noch eine Tragfähigkeit bis 30 Tonnen bei (Fahrbahnbreite von 5,20 Metern; das erlaubt normalerweise nur den Begegnungsfall für Pkw). Für die Brücke besteht zwar (noch) Standsicherheit - wie auch für die parallel geführte Fußgängerbrücke –, aber auch das Risiko, „dass im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Bauwerksprüfung bzw. der jährlich durchzuführenden Bauwerksbesichtigungen eine kürzere Restnutzungsdauer festgelegt werden muss.“

Da knüpfte in der gestrigen Sitzung der BV Süd Bezirksbürgermeister Stefen Grote an. Er sah „Holland in Not“ für den Fall, dass die Brücke eines Tages wegen einer Beschränkung der zulässigen Tonnage für den Lkw- und Busverkehr ausfallen würde, und freute sich über den zur Sitzung von Heinrich Ammelt vom Zentraldienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften vorlegten Planentwurf einer Verlängerung der Intzestraße („Durchstich“)  über die Baisieper Straße hinweg, links am alten Wasserturm vorbei, bis zu einem neuen Kreisverkehr auf der Lenneper Straße in Höhe des TBR-Bauhofs. Bei Realisierung dieses Plans würde die Straßenbrücke für den Fahrzeugverkehr verzichtbar werden und könnte allein den Fußgängern gewidmet werden (bei Abbruch der alten Fußgängerbrücke). Eine direkte Verlängerung der Intzestraße bis zur Lenneper Straße entlang des Bahndamms sei im Vergleich zu einem Brückenneubau die kostengünstigste Lösung, bestätigte gestern Udo Wilde, Abteilungsleiter im Bereich Verkehrstechnik/Steuerung der Technischen Betriebe Remscheid.

Doch in einem Punkt musste BV-„Pate“ Dietmar Klee, Leiter des Fachdienstes Recht und Datenschutz, den Bezirksbürgermeister enttäuschen. Mit seiner Annahme, das Straßenbauprojekt könne bereits 2021 anlaufen, lag Grote falsch. Das gehe aus der Verwaltungsvorlage klar hervor, so Klee. Stimmt! Zitat: „Im Investitionsprogramm sind die erforderlichen Mittel in den späteren Jahren, also nach dem aktuellen Finanzplanungszeitraum 2017-2021, berücksichtigt.“ Eine konkrete jahresbezogene Einplanung des Projektes unter Berücksichtigung der Kosten und Fördermittel stehe noch aus, sei also ein Thema für künftige Haushaltsplanberatungen.

Da wird Stefan Grote also noch einen langen Atem haben müssen. Allerdings will die Verwaltung schon jetzt Schritte einleiten auf dem langen Weg zum „Durchstich“. Sie beabsichtigt, „Fördermittel im Rahmen des Gemeinde-Verkehrs-finanzierungs-Gesetzes zu beantragen. Hierzu wurde zunächst ein entsprechender „Einplanungsantrag“ mit Fristsetzung 1. Juni 2017 eingereicht, damit die grundsätzliche Fördermöglichkeit der Maßnahme geprüft und festgestellt werden kann.“ Geschätzte Kosten für die gesamte Maßnahme: Rund 4,5 Millionen €.

Von der unklaren Finanzierung einmal abgesehen hat das ehrgeizige Projekt aber noch eine weiterte Schwachstelle: Bevor ein reguläres Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden kann, sollte auch sicher sein, dass sich alle benötigten Grundstücke auf der neuen Straßentrasse im Besitz der Stadt Remscheid befinden. Das ist heute noch nicht der Fall.

Haltestellenmonitore für Besucher des Allee-Centers

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit Kurzem hängen im Erd- und Untergeschoss des Allee-Centers jeweils in Richtung Ausgang zur Haltestelle Allee-Center zwei Monitore, die den Besuchern des Centers die Abfahrtszeiten aller Buslinien in Echtzeit anzeigen, die von dieser Haltestelle abfahren. Dank der neuen dynamischen und webbasierten Haltestellenmonitore haben Besucher des Allee-Centers, die mit dem Bus Ihre Einkäufe erledigen – und das sind durchschnittlich ca. 10.000 Besucher am Tag, jetzt die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt noch besser zu planen. Mit den Haltestellenmonitoren bieten das Allee-Center und der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid ein zusätzliches Service-Angebot für Ihre Kunden an, die jetzt länger im Center verweilen können und somit unnötige Wartezeiten an der Haltestelle vermeiden.

Die webbasierte Anwendung gibt es aber auch für mobile Endgeräte, wie einem Tablet oder Smartphone, unterwegs als informativer Wegbegleiter oder dem PC zu Hause. Der Haltestellenmonitor lässt sich dabei individuell nach den eigenen Bedürfnissen gestalten und zeigt die Abfahrtszeiten an der Wunschhaltestelle in Echtzeit an. Der Haltestellenmonitor kann für jede beliebige Haltestelle im VRR, die gewünschten Verkehrsmittel, bestimmte Linien oder die Fahrtrichtung konfiguriert werden. Mehr Infos dazu finden Interessierte unter www.stadtwerke-remscheid.de.

Geänderte Verkehrsführung an der Trecknase

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An der Baustelle Trecknase wird in den Nächten von Freitag, 2. Juni, bis Montag, 5. Juni, jeweils in der Zeit zwischen 21.30 und 6 Uhr eine neue Wasserleitung verlegt. Dafür muss ein Graben durch die jetzt befahrenen Fahrspuren von der alten Bushaltestelle (Baumarkt) ins Baufeld erstellt werden. Die Gräben, die in den Nächten entstehen, werden vorübergehend mittels Stahlplatten abgedeckt. Ab 21.30 Uhr wird der gesamte Verkehr aus Remscheid in Richtung Lennep über den bestehenden Bypass geleitet. Hierdurch ist es möglich, den Richtungsfahrverkehr aus Lennep im Bereich der Nachtbaustelle aufrecht zu erhalten. Dort wird es aufgrund der Baustellenerfordernisse mittels Baken zu Verschwenkungen kommen.

Aus Bergisch Born kommend wird sich der Linksabbieger in Richtung Autobahn bzw. Remscheid mittels STOP-Schild in den fließenden Verkehr einordnen müssen, die Lichtsignalanlage wird ausgeschaltet. Tagsüber ändert sich hingegen in diesem Zeitraum nichts an der derzeitigen Baustellensituation und den jetzt bestehenden Fahrbeziehungen. Wegen der Arbeiten in der Nacht wird um Verständnis und besondere Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer in der Nacht gebeten.

Ein erfolgreicher Tag für die Stadtwerke

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Am 12. November 2016 veranstaltete der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid den ersten Busfahrer (m/w)-Bewerber-Tag. Diese Aktion richtete sich in erster Linie an Quereinsteiger/-innen mit Führerscheinklasse B, die gern mit Menschen arbeiten und sich weiterentwickeln möchten. Ca. 150 Interessenten folgten an diesem Tag der Einladung und informierten sich bei den Stadtwerken über das Berufsbild des/der Busfahrers/-in. Vergangenen Montag begann nun für neun Männer und Frauen aus dem damaligen aus diesem Bewerberpool in der hauseigenen Fahrschule der Stadtwerke bei Fahrlehrer Daniel von Seelen die Ausbildung zum Busfahrer bzw. zur Busfahrerin mit Führerscheinklasse D. Wenn alles nach Plan läuft, dauern die theoretische und die praktische Ausbildung insgesamt ca. sechs Monate, bevor die neuen Fahrer/innen dann im Remscheider Liniennetz unterwegs sein werden. Inhalte der umfangreichen Ausbildung sind 140 Stunden Grundqualifikation mit anschließender IHK-Prüfung, 45 Stunden theoretische und ca. 60 Stunden praktische Führerscheinausbildung mit jeweils anschließender Prüfung beim TÜV. Dazu kommen zwei Wochen Ticket- und Tarifschulung mit schriftlicher Prüfung und letztendlich fünf Wochen praktische Linienkunde mit Lehrfahrern im Echtbetrieb mit mündlicher Abnahmeprüfung.

Auf diesem Wege bedanken sich die Stadtwerke Remscheid nochmals für alle eingegangenen Bewerbungen und hoffen, dass eine künftige Bewerberoffensive wieder so erfolgreich verläuft und der Verkehrsbetrieb weitere Interessierte mit Führerscheinklasse B für das Berufsbild begeistern kann.

Remscheider Motorshow am 20. und 21. Mai

Die Motorshow 2011 auf der Alleestraße. Fotos: Lothar KaiserPressemitteilung der Stadt Remscheid

Bei der 15. Auflage der Remscheider Motorshow präsentieren Autohäuser aus Remscheid und dem Bergischen Land sowohl am Samstag, 20. Mai, von 10 bis 17 Uhr als auch am (verkaufsoffenen) Sonntag, 21. Mai, von 12 bis 18 Uhr auf der Alleestraße viele unterschiedliche „Auto-Charaktere“ und versprechen besondere Motorenhighlights. Gezeigt werden mehr als 150 Fahrzeuge aller Preis- und Leistungsklassen. Gewinnspiele, umfassende Informationen und weitere Attraktionen garantieren einen interessanten Tag für alle Autofans. Auf der kompletten Alleestraße sorgt an beiden Tagen das „Caracho- Event-Theater“ für amüsante und abwechslungsreiche Unterhaltung; Am Samstag sind die „Autoflüsterer“ vor Ort und versuchen die unterschiedlichen Autos zu bändigen und zu verstehen; am  Sonntag folgen die „historischen Rennfahrer“. voll und ganz für die Besucher da. Auf der unteren Alleestraße können die Besucher das Fahren mit einem Segway in einem dafür aufgebauten Parcours gemeinsam mit zwei Trainern testen und erlernen.

VRR-Tickets jetzt über App „DB Navigator"

Pressemitteilung der Bahn AG

Mit Bus, U- oder Straßenbahn in der Rhein-Ruhr-Region zu fahren, ist ab sofort noch komfortabler: Tickets für den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sind nun auch im DB Navigator und über bahn.de buchbar. Wer in der App oder auf der Webseite nach VRR-Verbindungen sucht, bekommt über die Fahrplanauskunft die entsprechenden Einzel-, Tages- und Gruppentickets angezeigt. Anschließend können die Fahrkarten gebucht und als Handy-Ticket im DB Navigator abgelegt oder als Online-Ticket ausgedruckt werden. Wer keine Fahrplanauskunft benötigt, findet alle Tickets im DB Navigator auch unter dem Menüpunkt „Verbundtickets“

„Durch die Integration des VRR in den DB Navigator bieten wir Fahrgästen in der Region Rhein-Ruhr nun noch mehr Möglichkeiten zum mobilen Ticketkauf“, sagt VRR Vorstand José Luis Castrillo. Mit dem DB Navigator steht den Fahrgästen in der Region neben der DB Regio VRR App nun eine weitere Möglichkeit zum mobilen Ticketkauf der DB per Smartphone zur Verfügung. Mit dem VRR sind bereits Tickets aus acht Verkehrsverbünden im DB Navigator buchbar. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Integration weiterer Verkehrsverbünde, auch in NRW“, erklärt Uwe Blumenstein, Leiter DB Vertrieb West. „Ziel ist ein flächendeckendes Angebot, damit Kunden auch in den Verbünden mit wenigen Klicks an ihr Ticket gelangen.“

Der DB Navigator bietet unter „Meine Reise“ einen schnellen Überblick über die aktuelle Fahrt mit Echtzeitinformationen zu Abfahrts- und Ankunftszeiten, Gleisangaben und Sitzplatzreservierungen. Die App ist auch für die Apple Watch und für Smartwatches mit Android-Betriebssystem verfügbar. Damit können alle gebuchten Tickets auch über die Uhr abgerufen werden. Der DB Navigator gehört zu den beliebtesten Mobilitäts-Apps. Täglich wird die mobile Reiseauskunft ca. 2,5 Millionen Mal aufgerufen. (Kirsten Verbeek)

Geänderte Verkehrsführungen in Bergisch Born

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die am 20. April eingerichtete Sperrung des Buchholzer Weges ist seit dem 6. Mai aufgehoben. Nun werden im Zuge der Kanalbaumaßnahmen in Bergisch Born ab Samstag, 13. Mai, für etwa ein Jahr veränderte Verkehrsführungen notwendig. Hier die Änderungen im Überblick. Die B 51 wird von der Einmündung Raiffeisenstraße bis zum Abzweig B 237 zur Einbahnstraße in Richtung Wermelskirchen. Die B 237 wird von der B 51 bis zum Abzweig Schwarzer Weg ebenfalls in Richtung Hückeswagen zur Einbahnstraße. Die Straße Schwarzer Weg nimmt als Umleitung den Verkehr aus Wermelskirchen in Richtung Lennep und den Verkehr aus Hückeswagen in Richtung Wermelskirchen oder Lennep über die Raiffeisenstraße auf. In dieser Funktion sind der Schwarze Weg und die Raiffeisenstraße ebenfalls Einbahnstraße. Der Verkehr aus dem Industriegebiet Bergisch Born kann in die B 237 nur noch nach rechts abbiegen. Für die Fahrtrichtung Wermelskirchen oder Lennep dient dann ebenfalls die Umleitung über Schwarzer Weg und Raiffeisenstraße.

Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Für Fußgänger wurden an der Raiffeisenstraße, der B 237 und der B 51 Fußgängerampeln eingerichtet. Für die Benutzer der Balkantrasse ist bei der Querung der Fahrbahn besondere Vorsicht geboten. Das Stopp-Schild und die Wegeführung (Drängelgitter) sind zwingend zu beachten, um Gefahrensituationen zu vermeiden.

RS hatte die steilste Straßenbahnstrecke Deutschlands

 

 

Die Alte Bismarckstraße um 1930.Die Alte Bismarckstraße in früheren Jahren.

Die Remscheider Straßenbahn im Einweihungsjahr 1893 auf dem steilsten Stück der Bismarckstraße, die hier ein Gefälle von 10,6 Prozent hat. Eine steilere Straßenbahnstrecke ohne Zahn¬rad- oder Seilzughilfe hat es in Europa nicht gegeben.Mit acht Prozent Steigung war die Alte Bismarckstraße die steilste  Straßenbahnstreccke in ganz Deutschland. Eine Einkaufsstraße wie die Alleestraße war vor mehr als hundert Jahren die Alte Bismarckstraße (Foto oben links). Und sie war zugleich die steilste Eisenbahnstraße von ganz Deutschland. Bild rechts vom 13. Juli 1893 zeigt einen Wagen der Linie 4 auf der Talfahrt. Den Berg hinauf musste der Elektromotor der Bahn seine ganze Kraft aufbieten: Die Steigung betrug acht Prozent.