Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Rosenmontagszug & Winzerfest teures Sicherheitsrisiko?

Nach den tragischen Ereignissen bei der Love-Parade in Duisburg im Jahr 2011 hatte das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen einen Orientierungsrahmen für die kommunale Planung, Genehmigung, Durchführung und Nachbereitung von Großveranstaltungen im Freien herausgegeben. Demzufolge ist von einem erhöhten Gefährdungspotential auszugehen, wenn auf dem Veranstaltungsgelände oder im Bereich der Wege von oder zum Veranstaltungsort mit einer hohen Personendichte gerechnet werden muss und /oder  besondere Konflikte unter den Besuchern bzw. mit den Ordnungskräften zu erwarten aufgrund der Zusammensetzung der Besuchergruppen oder aufgrund des Konsums von Alkohol oder anderer berauschender Mittel. Nach diesen Kriterien zählt es Ordnungsamt der Stadt gegenwärtig nur zwei Veranstaltungen zu den Großveranstaltungen, die einer zusätzlichen Sicherung gegen einfahrende Fahrzeuge bedürfen:

  • die Karnevalsveranstaltungen am Rosenmontag in Remscheid-Lennep und das
  • das Sommer-und Winzerfest in Remscheid-Lennep.

Die Einstufung als Großveranstaltung hat nach Ansicht des Ordnungsamtes zur Konsequenz, „dass ein ausführliches Sicherheitskonzept durch den Veranstalter vorgelegt werden und Einvernehmen (über das Sicherheitskonzept und die Genehmigung der Veranstaltung unter dem im Sicherheitskonzept beschriebenen Bedingungen) zwischen allen beteiligten Behörden erzielt werden muss“, heißt es in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung, mit der sich gesterndie Mitglieder des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung beschäftigten. Sie waren sich mit der Verwaltung einig darin, dass die Sicherheitsauflagen mit größtmöglichem Augenmaß erfolgen sollten, um in Remscheid nicht zahlreiche Veranstaltungen unzumutbar zu erschweren oder ganz zu verhindern angesichts des polizeilichen Rasters „Abwehr Terrorgefahr“.

Als Reaktion auf die jüngsten terroristischen Angriffe in Berlin und Stockholm hatte die Remscheider Polizei die Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass aus ihrer Sicht sämtliche in Remscheid durchgeführten Veranstaltungen einer genaueren Betrachtung (hinsichtlich der Sicherung gegenüber terroristischer Angriffe durch ein Fahrzeug) bedürften. Hierbei sei es sogar irrelevant, ob die Voraussetzungen einer Großveranstaltung im Sinne des Orientierungsrahmens des Landes erfüllt seien. Ziel einer detaillierten Überprüfung solle es sein, jene Veranstaltungen zu benennen, bei denen die Veranstalter künftig ein Sicherheitskonzept einreichen und zusätzlich ggf. Zufahrtssperren errichten lassen müssten. Als Grund dafür nannte die Polizei die grundsätzliche und anhaltend hohe abstrakte Gefahr von Anschlägen mittels eines Fahrzeugs gegen eine Menschenmenge. Eine Sichtweise, die die Stadtverwaltung bislang nur von der Polizeiinspektion Remscheid kennt,. Nicht aber von anderen Polizeibehörden im Land. Die Verwaltung „Eine einheitliche landesweite Sichtweise existiert nicht. Weitere potentiell terroristische Gefahren (Drohnenangriff, Messerangriff, Angriff mit Sprengstoff, etc.) werden bei der Gefahreneinschätzung der Remscheider Polizei (im Hinblick auf Sicherungsmaßnahmen durch den Veranstalter) nicht weiter betrachtet.“

Grafik: Stadt Remscheid.In Gesprächen zwischen der Verwaltung und der Polizei wurden folgende Veranstaltungsflächen als ggf. kritisch erkannt:

  • Alleestraße
  • Hindenburgstraße
  • Theodor-Heuss-Platz
  • Gertenbachstraße
  • Alter Markt in Remscheid-Lennep

Nach einer ersten Einschätzung des und Stadtmarketings und der Ordnungsbehörde, die nach Angaben von Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann zuständig ist für die „allgemeine Gefahrenabwehr („nicht die Polizei“), kommen bei den folgenden Veranstaltungen ggf. Zufahrtssperren in Betracht (Grafik rechts).

„Folgt man den Empfehlungen der Polizei, hat dies erhebliche Auswirkung auf die Remscheider Veranstaltungslandschaft“, heißt es in der Verwaltungsvorlage weiter. „Veranstaltungen, welche bisher (nach gewissenhafter, ordnungsbehördlicher Prüfung) mit auf die jeweilige Veranstaltung angepassten Maßnahmen durchgeführt werden konnten, können zukünftig nur unter erheblichem Mehraufwand stattfinden. Betroffen sind nicht nur größere Veranstaltungen (wie bspw. das Sommer- und Winzerfest oder die Veranstaltungen an Rosenmontag), sondern auch kleinere Veranstaltungen wie bspw. der Frühlingsmarkt, der Ostertrödel, das Familienfest zum 1. Mai oder aber der Pfingsttrödelmarkt in der Hindenburgstraße. (...) Ob und inwieweit dies durch die jeweiligen Veranstalter gewährleistet werden kann, bleibt abzuwarten.“

Große Volksfeste aus
Sicherheitsgründen zu teuer?

Zugleich aber sieht die Verwaltung für die Veranstalter Licht am Ende des Tunnels. Denn im Orientierungsrahmen des Landes heiße es, dass sich die Verantwortung der Veranstalter für die Sicherheit der Besucher aus der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht ergebe und jeder (auch noch so gut vorbereiteten) Veranstaltung ein Risiko innewohne, das „nicht vollständig ausgeschlossen werden kann und das Besucher als Teil ihres allgemeinen Lebensrisikos berücksichtigen müssen“. Für die Besucher ergebe sich aus der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht der Anspruch auf Schutz vor vermeidbaren Gefahren. Die von der Polizei beschriebene „abstrakt hohe Gefährdungslage“ allein erscheint der Stadt Remscheid aber „nicht ausreichend, um konkrete (und rechtsverbindliche!) Maßnahmen gegenüber Veranstaltern zu formulieren.“ Vielmehr sei es fraglich, ob die allgemeine Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters, die Besucher vor vermeidbaren Gefahren zu schützen, den Schutz vor einer abstrakten Gefahr „Terror“ einschließe. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (VI ZR 311/11) vom 2.Oktober 2012 zum Umfang der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht“. Darin heißt es, nicht jeder abstrakten Gefahr könne vorbeugend begegnet werden. „Ein allgemeines Verbot, andere nicht zu gefährden, wäre utopisch. Eine Verkehrssicherung, die jede Schädigung ausschließt, ist im praktischen Leben nicht erreichbar. (...) Deshalb muss nicht für alle denkbaren Möglichkeiten eines Schadenseintritts Vorsorge getroffen werden.“

Die Stadt Remscheid folgert daraus, dass „besonders sensibel abzuwägen“ sei, „ob und in welchem Umfang dem jeweiligen Veranstalter eine eventuelle Sicherung der Veranstaltung durch die Errichtung von Zufahrtssperren auferlegt werden kann.“ Fazit der Stadt: „Die Empfehlung der Polizei zielt nur auf die abstrakte Gefahr „Einsatz eines Fahrzeugs gegen eine Menschenmenge“ ab – weitere potentielle Terrorgefahren (Einsatz einer Drohne, Sprengstoff, Messerangriff, Angriff mit einer Axt, etc.) werden nicht in Betracht gezogen. Die von der Polizei angeführte Begründung, „besser etwas machen, als gar nichts machen“ greift zu kurz und ist nicht verhältnismäßig, weil die isolierte Errichtung von Sperren nicht notwendig, erforderlich und geeignet ist, eine abstrakte Anschlagsgefahr auszuschließen.“

Die meisten Vereine in Remscheid, die das Jahr über größere Events planen, können nach der Botschaft „Auflagen mit Augenmaß“ erst einmal aufatmen. Nicht aber Gunther Brockmann, der Vorsitzende des Lenneper Karnevalsvereins. Denn in der gestrigen Ausschusssitzung betonte Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke, die Kosten für zusätzliche Sicherungsmaßnahmen gegen einfahrende Fahrzeuge müsse die finanzschwache Stadt künftig dem Lenneper Karnevalsverein als Veranstaltung von Rosenmontagsfeiern und Winzerfest aufbürden. Sie hoffe deshalb auf kreative Ideen für mobile, preiswerte Zufahrtssperren. „Ein Thema, mit dem sich die Fraktionen noch eingehen d befassen werden“, meinte die Ausschussvorsitzende Tanja Kreimendahl (CDU). Denn falls auf den Veranstalter zusätzliche Kosten aufkämen, würde er unter Umständen „das Ganze gleich abblasen“.

Waterbölles: Auf die Reaktion von Gunther Brockmann darf man gespannt sein. Ich kann sie mir schon jetzt lebhaft vorstellen...

Feste feiern in der ehemaligen Großbäckerei Hammes

Aus dem Produktionsgebäude der ehemaligen Großbäckerei Hammes im Industriehof Trecknase 6 soll ein „Bergisches Event Center“ werden für Feste aller Art. Ein entsprechender Änderungsantrag vom Produktionsbetrieb zur Versammlungsstätte für maximal 250 Personen liegt im Remscheider Rathaus vor, wie am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep Jörg Schubert bestätigte, der Leiter des Fachdienst Bauen, Vermessung und Kataster, Untere Denkmalbehörde der Stadt Remscheid. Ungenehmigt hatten in der Halle kürzlich mehr als 250 Personen gefeiert. Das schätzten Mitarbeiter der Ordnungsbehörde anhand der aufgestellten Sitzgelegenheiten. Sie hatten die Feier am späteren Abend beendet, nachdem sie von Anwohnern über ein „Verkehrschaos im Viertel“ informiertworden waren. Gegen den Veranstalter wurde damals ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Für eine weitere Veranstaltung wurde inzwischen bei der Verwaltung eine Ausnahmegenehmigung beantragt, da das eigentliche Umwidmungsverfahren noch nicht ab geschlossen ist. Diese Feier soll heute stattfindet – mit weniger als 200 Personen, wie es heißt.  Das Ordnungsamt dürfte das gewiss überprüfen wollen...

Fan- und Familientag mit zwei Fußballspielen

Pressemitteilung des FC Remscheid

Am kommenden Sonntag, 30. April, um 12.30 Uhr beginnt der Fan- und Familientag des FCR im Lenneper Röntgen-Stadion mit der Partie FC Remscheid II – TS Struck II (Kreisliga B) Die Mannschaft von Mike Kupfer und Özmen Gülpolat hat fünf Spieltage vor dem Saisonende elf Punkte Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz und damit dem ersten Nichtaufstiegsplatz. Gewinnen die Blau-Weißen ihre Heimaufgabe gegen den TS Struck II und punktet die Konkurrenz vom SSV Bergisch Born II und BV Burscheid II nicht mind. dreifach, dann wäre der Aufstieg für den FC Remscheid II in die Kreisliga A perfekt.
Um 15 Uhr folgt das Spitzenspiel der Bezirksliga Gruppe I (Erster gegen Zweiter) FC Remscheid – 1. FC Wülfrath  Die erste Mannschaft des FCR hat 13 Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten 1. FC Wülfrath. Zwar sind für die Kosanovic-Elf noch sechs Spiele auszutragen, aber das kommende Spiel geht ausgerechnet gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Wülfrath. Gewinnen die Blau-Weißen dieses Aufeinandertreffen ist der Wiederaufstieg und die sofortige Rückkehr in die Landesliga dem FCR nicht mehr zu nehmen.
Den ganzen Nachmittag dürfen sich die Zuschauer aber auch auf andere Aktionen freuen, etwa eine große Tombola. Hauptpreis ist eine Fahrt in einem Warsteiner Heissluftballon. Der frisch renovierte „1908 Treff“ wird am Sonntag bis 21.30 Uhr geöffnet sein. Davor wird ein kleiner "Biergarten" aufgebaut – hoffentlich zur Aufstiegsfeier. Trainer, Betreuer sowie die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft werden vor Ort sein und stehen den Fans für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Der FC Remscheid hofft am Sonntag bei gutem Wetter auf eine „volle Hütte“ und einen tollen Rahmen. Für ein ausreichendes Catering ist gesorgt. Es könnte für die Remscheider Bürger eine der letzten Möglichkeiten sein, das Lenneper Röntgen-Stadions nochmal voll zu erleben. Der FCR hofft daher auf zahlreiches Erscheinen seiner Fans. (Thorsten Greuling)

Entscheidungstraining zur Studien- und Berufswahl

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

„Welche Studiengänge gibt es?“, „Welches Studium passt zu mir?“, „Welche Anforderungen erwarten mich?“ Für unentschlossene Abiturienten bietet die Zentrale Studienberatung der Bergischen Universität Wuppertal auch in diesem Semester Workshops zur Reflexion und Entwicklung von Studienwünschen und Berufszielen an. Die nächsten zweitägigen „Entscheidungstrainings“ finden am Freitag, 12. Mai, und Samstag, 13. Mai, statt (Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr. Ort: ZSB-Trainingszentrum Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, Wuppertal-Elberfeld). Weitere Termine: 19. und 20. Mai, 23. und 24. Juni sowie 7. und 8. Juli. Eine Anmeldung unter zsbworkshops{at}uni-wuppertal.de ist erforderlich.

Im Mittelpunkt der Seminare stehen Informationen und Übungen zur Entscheidungsfindung. „Ziel des Trainings ist weniger die Vermittlung umfassender Informationen über einzelne Studiengänge, als vielmehr zu lernen, professionelle Informationsquellen zu nutzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen“, sagt Diplom-Psychologin Brigitte Diefenbach, Studienberaterin an der Bergischen Uni. Die Trainings für Gruppen von bis zu 14 Schülerinnen und Schülern finden im ZSB-Trainingszentrum am Uni-Hauptcampus (Campus Grifflenberg) in Wuppertal-Elberfeld, Gaußstr. 20, statt. Auf Anfrage können für Kurse der Oberstufe zusätzliche Termine vereinbart werden! Der Kostenbeitrag pro Schüler beträgt 40 Euro.

Bewährtes und Neues bei der 17. Röntgen-Classic

Pressemitteilung des Deutschen Automobil-Veteranen Clubs

Die Teilnehmerliste der 17. Röntgen-Classic ist voll. Die Strecke ist abgefahren und genehmigt. So kann es für die Teilnehmer in rund einer Woche am Samstag, 6. Mai, ab 8.30 Uhr auf die Strecke gehen. Gestartet wird wie gewohnt im Minutentakt an der Volksbank am Tenter Weg. Erfolgreich konnten die Organisatoren vom DAVC, dem Deutschen Automobil Veteranen Clubs Remscheid, die Handicaps durch die Baustelle Trecknase umfahren. Die Flyer der Stadt liegen den Fahrtunterlagen bei. 99 Kilometer müssen die Teilnehmer am Vormittag mit diversen Prüfungen und Kontrollpunkten hinter sich bringen. Ziel ist das Gestüt Hufenstuhl in Lindlar. Dort ist die erste Etappe zu Ende und es wartet ein Mittagessen auf Fahrer und Beifahrer. Es folgt die letzte Etappe mit 75 Kilometern und dem traditionellen Kaffeetrinken. Kurz vor Ende der Röntgen-Classic 2017 wird diese kurze Erholungspause in Wipperführt angefahren.

Zwei Neuerungen begleiten die Oldtimer-Ausfahrt in diesem Jahr. Wie in den vorangegangenen Jahren ist ein „Einstimmender Abend“ für Freitag, 5. Mai, auf dem Alter Markt in Lennep organisiert. Hier hat sich wieder einmal Lennep Offensiv voll eingebracht. Mit Livemusik und Leckereien sollen ab 18 Uhr Teilnehmer, Oldtimer und Oldtimerfans zusammen gebracht werden. Die Neuerung heißt Altstadtbühne. Mit der Rockabilly Band aus Essen an der Ruhr „Backyard Whiskers“ wird es fetzige Musik von der Bühne aus geben. Rund um die Bühne stehen die „Versorgungsstände“ für Essen und Trinken. Zentrum der kleinen Vorfeier ist 2017 der obere Alter Markt. Oldtimer können dort frei geparkt werden.

Die zweite Neuerung wird am Samstag, 6. Mai, spürbar. Noch stärker als sonst, sollte die Lenneper Altstadt mit seinem Röntgen-Museum in die Ausfahrt einbezogen werden. So werden die über 100 Oldtimer und ihre Besatzungen gegen 15.30 Uhr in die Altstadt einfahren und von Walter Mühlhoff auf dem Alter Markt vorgestellt werden. Diese Vorstellung der Fahrzeuge und Besatzungen, sonst beim Start geschehen, wird dann hier stattfinden. Eingeladen sind dann alle Besucher und Besatzungen sich an kostenlosem Kaffee und Kuchen gütig zu tun. Die Aktion läuft solange der Vorrat reicht. Vom Alter Markt geht es dann zum Endpunkt der Röntgen-Classic 2017: das Autohaus Kaltenbach an der Borner Straße. Dort nimmt Jörg  Stursberg Autos und Besatzung ab ca. 16 Uhr in Empfang. Weitere Infos zu den Autos sowie „Verpflegung“ durch das Schützenhaus stehen dort bereit. Hier erfolgt dann auch nach der Auswertung die Siegerehrung.

Chaoten-Auftritt kostete die Stadt 1.500 Euro

"Was sich am Abend des Rosenmontags im Hardtpark abspielte, hatte mit der den Tag über anhaltenden Hochstimmung eher weniger gemein. Was die Polizistinnen und Polizisten im Hardtpark erleben mussten, ist aus meiner Sicht unfassbar. Hier wurden die Menschen angegriffen, die täglich ihre eigene Gesundheit für uns und für unsere Sicherheit aufs Spiel setzen. Eine große Anzahl alkoholisierter Personen hatte sich im Hardtpark versammelt und griff unvermittelt die Ordnungsbehörden an. Darüber hinaus hinterließen sie ein Bild der Verwüstung in der schönen Parkanlage. Ich habe die Verwaltung gebeten, der Bezirksvertretung eine Auflistung aller entstandenen Schäden zur Verfügung zu stellen. In der kommenden Sitzung werden wir gemeinsam überlegen müssen, wie wir es künftig vermeiden, dass es zu solchen Ausschreitungen kommt, “ sagte Bezirksbürgermeister Markus Kötter am 31. März auf dem Bürgerempfang der Bezirksvertretung (BV) Lennep in der Klosterkirche.

Gestern nun tagte die BV und erfuhr von Michael Zirngiebl, dem Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), war der Chaoten-Aufritt am Abend des Rosenmontags im Hardtpark die Stadt gekostet hatte: Rund 1.500 Euro – Ausgaben für Personal, Fahrzeuge und Entsorgung. Nennenswerte Schäden habe es nicht gegeben, aber die Männer hätten einen ganzer Kubikmeter Müll einsammeln müssen, berichtete Zirngiebl. „Ärgerlich, dass der schöne Rosenmontagszug derart überschattet wurde!“

Das soll kein zweites Mal passieren, waren sich die Kommunalpolitiker einig. Manche hatten zwar mit höheren Ausgaben gerechnet, aber letztlich „wäre jeder Handschlag an anderer Stelle sinnvoller gewesen“, so Kötter. „Für das nächste Jahr sollten wir über Platzverweise nachdenken!“ Ein Thema für Polizei und Ordnungsbehörde, empfahl Zirngiebl.

Kleiner Sturm im Kremenholler Wasserglas

Der Schulhof auf Kremengholl gestern Nachmittag: Ohne Bauschutt, aber auch ohne eine Hinweistafel mit Schließzeiten. Foto: Lothar Kaiser

Der Schulhof der ehemaligen Hauptschule  an der Tersteegenstraße in Kremenholl ist bei den in der Umgebung wohnenden Jungen und Mädchen als Spielplatz beliebt – auch mangels anderer Freiflächen in der Nachbarschaft. Die Zeiten, in denen dort gespielt werden darf, hat die Stadtverwaltung in einer Benutzungsordnung klar geregelt: Je nach Jahreszeit um 18 bzw. 19 Uhr. Die Schlüsselgewalt hat die Stadt einer Bürgerin übertragen, die gleich nebenan wohnt.  Abends zur festgelegten Uhrzeit soll sie das eiserne Hoftor abschließen. In der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am vergangenen Dienstag wurden allerdings Zweifel laut, ob sie diese Zeiten wirklich genau nimmt oder nicht vielmehr die Kinder früher nach Hause schickt.

Kein Thema für die Kommunalpolitik, meinen Sie? Dann kennen sie Rosemarie Stippekohl nicht. Sie widmete dem Thema am Dienstag vor Publikum gut 20 Minuten. Die CDU-Ratsfrau meint, der Hof könne als Aufenthaltsort und zum Spielen von Kindern und Jugendlichen auch bis 20 Uhr geöffnet bleiben (Beispiel: Kochstraße) und hatte das Thema  in der BV in der Vergangenheit schon mehrfach angesprochen. Es sei aber weiterhin so, „dass Kinder und Jugendliche schon vor Ablauf der zulässigen Benutzungszeiten vom ‚Schulhof‘ verwiesen werden“, wie ihr Eltern berichtet hätten. Die CDU in ihrer jüngsten Anfrage: „Remscheid bietet Kindern und Jugendlichen nicht unbedingt eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten. Dies gilt insbesondere auch für die Innenstadt. Daher sprechen wir uns nachdrücklich dafür aus, dass die Schulhöfe auf jeden Fall in der festgelegten Benutzungszeit von Kindern und Jugendlichen zum Spielen genutzt werden dürfen. Irgendwelche Einschränkungen sind hier nicht hinzunehmen, wenn sich die Kinder und Jugendlichen an die Benutzungsordnung halten.“

Gegenwärtig sei der Hof gar nicht zum Spielen freigegeben, sagte es am Dienstag in der BV Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann. Denn dort lagere noch bis zu den Sommerferien Baumaterial (im Zusammenhang mit dem Bezug von Schulräumen durch das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg). Also noch eine „Hängepartie“ mit Fortsetzung im August? Zum Glück erbarmte sich Sozialdezernent Thomas Neuhaus, zwar nicht zuständig für das städtische Gebäudemanagement, von dem Beckmann seine Informationen zur Sitzung erhalten hatte, dafür aber zuständig für vieles andere, was mit Kindern zusammenhängt. Er will sich nun bei Thomas Judt, dem Leiter des Gebäudemanagements, nach dem aktuellen Stand der Dinge erkundigen. Auch nach den Vereinbarungen zum „Schlüsseldienst“.

Waterbölles: Manchmal ist es besser, sich von den Gegebenheiten an Ort und Stelle selbst ein Bild zu machen. So sah der Schulhof der ehemaligen Hauptschule  an der Tersteegenstraße in Kremenholl gestern Nachmittag (Foto). Keine Spur von Bauschutt, der Spielen verhindern könnte (der Container am Gebäudeeingang dürfte damit nicht gemeint gewesen sein). Keine Spur aber auch von einer Hinweistafel, die anzeigt, wann der Hof abends abgeschlossen wird.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Sonntag, 30. April, 17 Uhr
„Irish Spring“ - Keltische Harfenklänge zum Frühling mit Tom Daun
in der in der Lenneper Stadtkirche

"Der Klang der Harfe lockt die Vögel an, heilt den verwundeten Krieger, verzaubert das Herz der Dame. Süß ist ihr Ton wie der Ruf des Kuckucks, sanft wie das Rauschen der Wellen am Strand, sehnsuchtsvoll wie der Gesang des Schwanes auf dem Fluss..." – in poetischen Worten priesen die keltischen Dichter des Mittelalters den Zauber der "Clarsach", der alten irischen Harfe. Der international renommierte Harfenist Tom Daun stellt keltische Klänge auf der Clarsach vor: Melodien des berühmten blinden Barden Turlough O'Carolan, traditionelle Weisen aus Irland und Schottland, melancholische Balladen, muntere Jigs und Reels. Eintritt acht € / vier € ermäßigt. (Johannes Geßner)

Dienstag, 2. Mai, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Yizhak und Shira Ahren: Leben in Jerusalem
Szenische Schilderung mit anschließendem Gespräch
Im Gemeindehaus der Luther-Kirchengemeinde, Joh.-Seb.-Bach-Straße 18, 42853 Remscheid
http://www.ekir.de/lennep/kklennep2017_jerusalem.php.

Pfarrer Friedhelm Haun.Noch Plätze für Studienreisen frei!
Für die Reisen “Das Elsass, Colmar und die Weinstraße” vom 24. bis zum 28. Mai (Christi Himmelfahrt, Kosten: 497 € (Einzelzimmer 579 €), Unterbringung in einem guten Mittelklassehotel.) und “Irland: Kelten – Klöster – Missionare” vom 7. bis 16. August sind noch Plätze frei. Ausführliche Informationen bietet  die Kirchenkreis-Homepage www.kirchenkreis-lennep.de unter Termine. Pfarrer Friedhelm Haun, den Synodalbeauftragten für Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep,  erreichen Sie telefonisch unter 02191 76140 oder per E-Mail erwachsenenbildung@kklennep.de">erwachsenenbildung@kklennep.de. "Ich möchte Sie mit den von mir verantworteten und geleiteten Studienfahrten dazu einladen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen kennenzulernen und dabei auch ihre Kultur und Religion hautnah zu erleben", sagt Pfarrer Friedhelm Haun. Im Jahr 2017 gehen die von ihm persönlich organisierten und begleiteten Reisen in die Toskana, ins Elsass, nach Irland und Brüssel, sowie nach Israel und Jordanien und wie jedes Jahr im Advent nach Paris.

Artikel vollständig lesen

Was morgen in Remscheid so los ist

28. April, 19 Uhr, ErlebBar, Hindenburgstraße 8
Kneipenführung (neue Route)
Gehen Sie auf einen Streifzug durch die Kneipenszene Alt-Remscheids und erhalten spannende Rückblicke, Einblicke und Überblicke über Jahrzehnte Remscheider Kneipenkultur. Von der ErlebBar in der Hindenburgstraße bis zum Markt begegnen Ihnen fast vergessene Kultstätten und lustige Anekdoten. Preis: 15 € inkl. MwSt.

Artikel vollständig lesen

Auch 2017 immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

Archivfoto: Deutsches Werkzeugmuseum27. April, 19 bis 21 Uhr
Die Werkzeughändler Hilger, Cleff und Ihre Mitbewerber
Unter dem Titel „Die Werkzeughändler Hilger, Cleff und ihre Mitbewerber. Ein Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung“ steht am Donnerstag, 27. April, von 19 bis 21 Uhr eine besondere Veranstaltung des Deutschen Werkzeugmuseums. Die Gebrüder Hilger sowie die Brüder Cleff bauten und bewohnten das Haus Cleff und handelten mit Kleineisen. Doch nicht nur diese Familien taten das in Remscheid oder ‚auf dem Hasten‘. An diesem Abend suchen wir weitere wichtige Patrizierhäuser, andere geschichtsträchtige Orte oder Denkmale auf und erfahren die Geschichte, die dahinter steht. Hierfür haben wir wieder Hans Krielke gewinnen können, der ein absoluter Kenner der Materie ist. Sie werden staunen, was auf dem Hasten alles passiert ist und wer hier gewohnt hat.
Wer Handel mit Werkzeugen aus Remscheid treibt, fährt vollbeladen von hier los, aber er bekommt bestimmt nicht mit leeren Wagen zurück. Und da ist es nicht unwahrscheinlich und sogar geschichtlich verbürgt, dass Wein ein beliebtes Handelsgut war. Aus diesem Grund werden wir bei unserem Rundgang an bestimmten Stellen sehr leckere Weine verkosten. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter Tel. RS 162519 oder per E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de bis zum 26. April an. Die Gebühr beträgt zehn Euro pro Teilnehmer inkl. der Weinverkostungen.

Artikel vollständig lesen