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Fan- und Familientag mit zwei Fußballspielen

Pressemitteilung des FC Remscheid

Am kommenden Sonntag, 30. April, um 12.30 Uhr beginnt der Fan- und Familientag des FCR im Lenneper Röntgen-Stadion mit der Partie FC Remscheid II – TS Struck II (Kreisliga B) Die Mannschaft von Mike Kupfer und Özmen Gülpolat hat fünf Spieltage vor dem Saisonende elf Punkte Vorsprung auf den dritten Tabellenplatz und damit dem ersten Nichtaufstiegsplatz. Gewinnen die Blau-Weißen ihre Heimaufgabe gegen den TS Struck II und punktet die Konkurrenz vom SSV Bergisch Born II und BV Burscheid II nicht mind. dreifach, dann wäre der Aufstieg für den FC Remscheid II in die Kreisliga A perfekt.
Um 15 Uhr folgt das Spitzenspiel der Bezirksliga Gruppe I (Erster gegen Zweiter) FC Remscheid – 1. FC Wülfrath  Die erste Mannschaft des FCR hat 13 Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten 1. FC Wülfrath. Zwar sind für die Kosanovic-Elf noch sechs Spiele auszutragen, aber das kommende Spiel geht ausgerechnet gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Wülfrath. Gewinnen die Blau-Weißen dieses Aufeinandertreffen ist der Wiederaufstieg und die sofortige Rückkehr in die Landesliga dem FCR nicht mehr zu nehmen.
Den ganzen Nachmittag dürfen sich die Zuschauer aber auch auf andere Aktionen freuen, etwa eine große Tombola. Hauptpreis ist eine Fahrt in einem Warsteiner Heissluftballon. Der frisch renovierte „1908 Treff“ wird am Sonntag bis 21.30 Uhr geöffnet sein. Davor wird ein kleiner "Biergarten" aufgebaut – hoffentlich zur Aufstiegsfeier. Trainer, Betreuer sowie die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft werden vor Ort sein und stehen den Fans für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Der FC Remscheid hofft am Sonntag bei gutem Wetter auf eine „volle Hütte“ und einen tollen Rahmen. Für ein ausreichendes Catering ist gesorgt. Es könnte für die Remscheider Bürger eine der letzten Möglichkeiten sein, das Lenneper Röntgen-Stadions nochmal voll zu erleben. Der FCR hofft daher auf zahlreiches Erscheinen seiner Fans. (Thorsten Greuling)

Bewährtes und Neues bei der 17. Röntgen-Classic

Pressemitteilung des Deutschen Automobil-Veteranen Clubs

Die Teilnehmerliste der 17. Röntgen-Classic ist voll. Die Strecke ist abgefahren und genehmigt. So kann es für die Teilnehmer in rund einer Woche am Samstag, 6. Mai, ab 8.30 Uhr auf die Strecke gehen. Gestartet wird wie gewohnt im Minutentakt an der Volksbank am Tenter Weg. Erfolgreich konnten die Organisatoren vom DAVC, dem Deutschen Automobil Veteranen Clubs Remscheid, die Handicaps durch die Baustelle Trecknase umfahren. Die Flyer der Stadt liegen den Fahrtunterlagen bei. 99 Kilometer müssen die Teilnehmer am Vormittag mit diversen Prüfungen und Kontrollpunkten hinter sich bringen. Ziel ist das Gestüt Hufenstuhl in Lindlar. Dort ist die erste Etappe zu Ende und es wartet ein Mittagessen auf Fahrer und Beifahrer. Es folgt die letzte Etappe mit 75 Kilometern und dem traditionellen Kaffeetrinken. Kurz vor Ende der Röntgen-Classic 2017 wird diese kurze Erholungspause in Wipperführt angefahren.

Zwei Neuerungen begleiten die Oldtimer-Ausfahrt in diesem Jahr. Wie in den vorangegangenen Jahren ist ein „Einstimmender Abend“ für Freitag, 5. Mai, auf dem Alter Markt in Lennep organisiert. Hier hat sich wieder einmal Lennep Offensiv voll eingebracht. Mit Livemusik und Leckereien sollen ab 18 Uhr Teilnehmer, Oldtimer und Oldtimerfans zusammen gebracht werden. Die Neuerung heißt Altstadtbühne. Mit der Rockabilly Band aus Essen an der Ruhr „Backyard Whiskers“ wird es fetzige Musik von der Bühne aus geben. Rund um die Bühne stehen die „Versorgungsstände“ für Essen und Trinken. Zentrum der kleinen Vorfeier ist 2017 der obere Alter Markt. Oldtimer können dort frei geparkt werden.

Die zweite Neuerung wird am Samstag, 6. Mai, spürbar. Noch stärker als sonst, sollte die Lenneper Altstadt mit seinem Röntgen-Museum in die Ausfahrt einbezogen werden. So werden die über 100 Oldtimer und ihre Besatzungen gegen 15.30 Uhr in die Altstadt einfahren und von Walter Mühlhoff auf dem Alter Markt vorgestellt werden. Diese Vorstellung der Fahrzeuge und Besatzungen, sonst beim Start geschehen, wird dann hier stattfinden. Eingeladen sind dann alle Besucher und Besatzungen sich an kostenlosem Kaffee und Kuchen gütig zu tun. Die Aktion läuft solange der Vorrat reicht. Vom Alter Markt geht es dann zum Endpunkt der Röntgen-Classic 2017: das Autohaus Kaltenbach an der Borner Straße. Dort nimmt Jörg  Stursberg Autos und Besatzung ab ca. 16 Uhr in Empfang. Weitere Infos zu den Autos sowie „Verpflegung“ durch das Schützenhaus stehen dort bereit. Hier erfolgt dann auch nach der Auswertung die Siegerehrung.

Vor dem Flashmob das T-Shirt nicht vergessen

Pressemitteilung des Remscheider Sportvereins 1897 e.V.

Das Programm zum 26. Remscheider City-Lauf bietet in diesem Jahr wieder tollen Sport und ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie auf dem Rathausplatz. Beginn der Veranstaltung ist um 12. Uhr. Nach zwei Bambini Läufen rund um das Rathaus für die Kindergarten-Kinder bis Jahrgang 2011 gehen in sieben Rennen – erstmal nach Jahrgängen getrennt – die Kinder und Jugendlichen ab Jahrgang 2010 an den Start und ermitteln die Stadtmeister in 1000-Meter-Rennen.

Der Team Gedanke steht beim Staffelrennen im Mittelpunkt. Ein Team besteht insgesamt aus drei Läufern und Läuferinnen, die jeweils 1000 Meter laufen. Die Startrunde jeder Staffel muss eine Läuferin absolvieren. Danach kann das Team frei zusammengestellt werden. Alle Teilnehmer erhalten nach dem Rennen wie immer das begehrte City-Lauf T-Shirt.

Die eigentliche Neuerung beim 26. Remscheider City-Lauf bildet den Abschluss der Veranstaltung. Beim erstmal angebotenen Flashmob können alle Läufer und Läuferinnen ohne Anmeldung und Startnummer an den Start gehen. Auf der 1000 Meter langen Laufstrecke können alle Teilnehmer 30 Minuten lang so viele Runden absolvieren wie sie möchten oder schaffen. Die einzige Voraussetzung ist die Teilnahme im blauen City-Lauf T-Shirt, welches kostenlos am T-Shirt Stand erhältlich ist.

Für Statistik-Freaks bietet der RSV auf seiner Internetseite www.remscheider-sv.de einen besonderen Service. Hier sind alle Ergebnisse der Jahre 2003 bis 2016 online abrufbar, ebenso alle weiteren Informationen rund um den 26. Remscheider City-Lauf. Einen Flyer gibt es in der RSV-Geschäftsstelle, Remscheid, Fürberger Straße 32-34, Tel. RS 77977. Anmeldungen für die Bambini Läufe und den Flashmob sind nicht nötig. Anmeldungen für die Staffel und die 1000m Läufe ausschließlich online unter  www.remscheider-sv.de bis zum 5. Mai 2017, 24 Uhr. Nachmeldungen am Lauftag sind nicht möglich. Die Ausgabe der Startunterlagen am Veranstaltungstag für die Staffeln und 1000m Läufe erfolgt am T-Shirt Stand. (Dirk Riemer)

IGR spielt Hockey in Australien

Nach dem Pokalsieg der IGR Remscheid im vergangenen Jahr wurde der Gedanke geboren, diesen mit einer besonderen Tour zu feiern. Mannschaftsbetreuer und IGR-Vize Carl-Heinz Federowsky erinnerte sich an seine Kontakte ins ferne Australien und legte mit der Planung los. Nach endlosen Telefonaten und E-Mails war klar: Es geht über Ostern "down under" nach Brisbane, einer 2,3-Millionen-Metropole im Bundesstaat Queensland. Auf Einladung des Stafford Roller Hockey Club verbringt die IGR-Mannschaftzehn Tage an der Ostküste des 5. Kontinents. Klar war, dass der Verein die Tour nicht würde bezahlen können. Also war Kreativität gefragt, und die Mannschaft sammelte Geld als Kellner beim Lenneper Sommer, zog mit Glüweinständen über Weihnachtsmärkte und bekam Unterstützung von Sponsoren, allen voran der Volksbank Remscheid-Solingen.

Am vergangenen Sonntagmorgen startete dann der Flieger in Frankfurt/Main und brachte 18 Remscheider in einem 21-stündigen Flug nach Brisbane. Dort angekommen gönnte sich das Team einen Tag der Erholung bei warmen 28°C und einem wolkenlosen Himmel am „Surfers Paradise“ genannten Hausstrand der Metropole. Wie bei jedem Australienbesuch stand natürlich auch der Besuch eines Tierparks mit Kängurus, Koalas, Wombats und Krokodilen auf dem Programm. In gemeinsamen Trainings mit den Spielern des Stafford Roller Hockey Clubs wurden erste Kontakte geknüpft und festgestellt, dass Australier a) sehr freundliche und aufgeschlossene Menschen sind und b) ziemlich gut Hockey spielen. Auch über das Osterwochenende steht Rollhockey auf dem Programm.

In der Kleinstadt Gympie, 100 km nördlich von Brisbane, wird mit einem Spiel der Australischen Nationalmannschaft gegen die IGR Remscheid eine funkelnagelneue Hockey-Halle eingeweiht. Eine ganz besondere Ehre für das IGR-Team. Am Sonntag und Montag hat der Stafford Roller Hockey Club ein Rollhockey-Turnier in Brisbane organisiert. Bis zum Donnerstag stehen dann wieder Sightseeing und Erholung an, bevor es wieder zurück in die Heimat geht, wo schon am Samstag das schwere Pokalhalbfinale gegen den SKG Herringen ansteht. Die IGR Remscheid freut sich, dass die Mannschaft eine so außergewöhnliche Tour machen kann. (Georg Feldhoff)

Radeln mit einer extra Portion Rückenwind

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Damit sie perfekt für den Frühling ausgestattet sind, empfiehlt die EWR GmbH ein attraktives Förderangebot ihren Ökostromkunden (EWR natur fix 24: Wer ab sofort im Fachhandel ein Elektrofahrrad kauft, erhält von der EWR statt 100 jetzt 150 Euro. Diese Frühlings-Spezial-Förderung gilt bis zum 31. Mai. Pro Haushalt werden maximal zwei Räder gefördert. Elektrofahrräder, bei denen das Treten elektrisch unterstützt wird, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gerade hier im Bergischen Land bieten sie – mit einer „extra Portion Rückenwind“ – eine kräfteschonende und um­weltverträgliche Möglichkeit, die schöne Landschaft zu erfahren.

In Remscheid gibt es insgesamt drei Ladestationen für Elektrofahrräder, an denen kostenlos Ökostrom von der EWR GmbH „getankt“ werden kann. Zwei Ladestationen befinden sich an den Endpunkten des Remscheider Teils der umgebauten Balkantrasse. Das ist zum einen die Ladestation am Alten Markt in Lennep und zum anderen die Station an der Tennishalle in Bergisch Born. Die Schlüssel sind in Lennep während der Öffnungszeiten im Café „SoWieSo“, Alter Markt 4, oder im Büro von „Lennep Offensiv“, Berliner Straße 4, sowie in Bergisch Born in der Gastronomie der Tennishalle, Bornbacher Straße 11, erhältlich. Die dritte Ladestation befindet sich direkt am Eingang des H2O Sauna- und Badeparadies. An allen Stationen können gleichzeitig vier Elektrofahrräder geladen werden. (Weitere Infos auf der EWR-Internetseite unter www.ewr-gmbh.de/privat-und-gewerbekunden/energiesparen/elektro-und-erdgasantrieb/elektromobilitaet-e-mobility).

Unterhalb des neuen Stadions auch Volksfeste?

 Bei nur einer Gegenstimme (Klaus Wetzel, Mitglied der Linken) stimmte der Sportausschuss gestern in der Hauptschule Hackenberg dem überarbeiteten Plan (Variante B) des neuen Sportzentrums Hackenberg zu. Markus van Aken, Geschäftsführer des Büros Geo3, hatte ihn den Ausschussmitgliedern zuvor eingehend erläutert. Gegenüber früheren Entwürfen zeichnet sich der neue Plan durch mehr Parkplätze und besseren Lärmschutz aus.

Zusätzlich zu den 300 Parkplätzen des Freibadbades sind nunmehr 300 weitere  vorgesehen, allerdings nicht mehr direkt entlang der Hackenberger Straße, sondern unterhalb des neuen Stadions. Dieses rückt planerisch Richtung Straße, von dieser nur noch durch einen Gehweg und einen kleinen, baumbepflanzten Grünstreifen getrennt (ca. sechs bis sieben Meter breit). Der Schallschutz für die Anwohner au8f der gegenüberliegenden Straßenseite ließe sich so besser sicherstellen, erklärte van Aken. Zumal eine Schallschutzmauer links und rechts der überdachten Tribüne  auch die Stadioneingänge von der Straßen abtrenne.

100 der 300 neuen Stellplätze sollen so angelegt werden, dass sie von den übrigen abgetrennt werden können, d.h. nur bei Bedarf geöffnet werden. Das bietet die Möglichkeit, diese Fläche auch Sportlern zur Verfügung zu stellen, beispielsweise Rollschuhläufern, Basketballern und Skatern. Bislang ist auf der Anlage - nahe den drei Beachvolleyballfeldern - auch Kugelstoßen vorgesehen. Hinzukommen könnten auf den Kunstrasen bei entsprechendem Hallengerät auch Speer- und Hammerwerfen, so van Aken.

Ob der neue Parkplatz unterhalb des Stadions auch für Brauchtumsfeste geeignet sei, wollte Bezirksbürgermeister Markus Kötter wissen. Daran habe man in der Verwaltung auch schon gedacht, bekannte Sportdezernent Thomas Neuhaus. Je ebener die Fläche gestaltet werden könne - derzeit hat sie in der Planung noch ein Gefälle von drei Prozent -, desto mehr Möglichkeiten werde sie bieten. Neuhaus: Ein Oktoberfest an dieser Stelle, das wäre natürlich das Sahnehäubchen. Und deshalb werden wir das ernsthaft untersuchen lassen!“

Noch aber sehe der Beschluss der Politik für Brauchtumsfeste (auch das Oktoberfest) die Robert-Schumacher-Straße vor. Und deshalb möge man doch bitte nichts überstürzen, warnte Erwin Rittich (Lenneper TG), Er könne sich im Übrigen vorstellen, dass die Anwohner der Hackenberger Straße lieber um 19 Uhr die Pfeife eines Schiedsrichters hören würden als um 21 Uhr bayrischer Blasmusik  der “Stieflziacha”. Gleichwohl sagte Markus van Aken zu, den Grad des Gefälles auf dem neuen Parkplatz noch einmal prüfen zu wollen.

Was denn die SG Hackenberg als finanziellen Ausgleich für ihr Vereinshaus erwarten könne (das an anderer Stelle auf dem Gelände neu entstehen soll), hatte Klaus Wetzel wissen wollen. Die Frage steht schon seit einigen Monaten im Raum, blieb aber auch gestern unbeantwortet. Thomas Neuhaus nannte den Grund: „Den Gebäudewert ermittelt der unabhängig Gutachterausschuss.“ Und der habe sich noch nicht geäußert.

Gegenüber den veranschlagten 10,6 Millionen wird die neue Sportanlage Hackenberg in der neuen Variante mit 10.825.000 Euro beziffert. Das übersteigt den Kaufpreis des DOC-Investors MacArthurGlen für das alte Lenneper Stadion also um ca. 225.000 Euro. Rittich betonte gestern, dass die Sportvereine eine Entnahme dieser Summe aus der jährlichen Sportpauschale ablehnen würden. Da müsse sich die Stadt schon etwas anderes einfallen lassen. Generell sei für ihn aber die Variante B „ein guter Kompromiss“. Da stimmte David Schichel von den Grünen ausdrücklich zu. Die „zusätzliche Planungsrunde“ in den vergangenen Monaten habe sich gelohnt. „Das ist ein überzeugendes Konzept, auch städteplanerisch!“ Der Sportdezernent hörte das gerne. Thomas Neuhaus lobte die Planvariante B ebenfalls,  da sie nicht nur die Bedürfnisse der Sportler befriedige, sondern auch die Sorgen der Anwohner entkräfte. Damit könne das neue Sportzentrum „ein adäquaten Ersatz für alles, was wegfällt“ werden.

Für Freunde des Pöhlsches `schieten beginnt die Saison

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.

Nicht mehr lange, und für die Freunde des Pöhlsches `schieten beginnt die Saison 2017. Saisonauftakt ist am Mittwoch, 19. April, um 14 Uhr auf dem Karl–Wiesemann–Platz neben dem Seniorentreff, Carl–Hessenbruch–Weg 1. Und wie in den Vorjahren sind Interessenten wieder herzlich willkommen. Die weiteren Termine:10. 5., 24. 5., 07. 6., 21. 6. (OB-Pokal), 05. 7., 26. 7., 09. 8., 30. 8. (Stadtmeisterschaft), 13. 9. Und  27. 9. Bezirksbürgermeister Otto Mähler: „Auf eine gute Saison ein kräftiges PLÄTT  AFF!“

Es geht: Mehr Parkplätze und besserer Lärmschutz!

Links alt, rechts neu: Die neue Sportanlage Hackenberg, Ersatz für das Lenneper Stadion, bekommt unterhalb des Stadions zusätzliche Parkplätze speziell für Großveranstaltungen. Die bislang entlang der Hackenberger Straße geplanten Stellplätze entfallen. Und damit sei dann auch der notwendige Lärmschutz für die Anwohner sichergestellt, heißt es in der Verwaltungsvorlage für die Sitzung des Sportausschusses am 5. April.

Die Kosten der Planungsvariante B des Architektenbüros Geo3 schätzt die Verwaltung auf 10.825.067,29 €.  Sie empfiehlt dem Sportausschuss, auf dieser Basis grünes Licht zu geben (bzw. Dem Haupt- und Finanzausschuss zu empfehlen)  zu weitergehenden Prüfungen, Gutachten und Detailplanungen für den Bauantrag. „Der Sportbund Remscheid hat sich nach intensiver Beratung ebenfalls für einen Grundsatzbeschluss zur Ausbauvariante B ausgesprochen“, so die Verwaltung.

Mit den bisherigen Plänen wäre zwar der Trainingsbetrieb zu allen Zeiten und auf allen Plätzen der Sportanlage möglich gewesen, und auch auf den südlichen Plätzen hätten keine Einschränkungen für Turnier- und Ligaspiele bestanden. Allerdings hätten im künftigen Stadion aufgrund des Immissionsschutzes Turnier- und Ligaspiele an Sonntagen zwischen 13 und 15 Uhr nicht stattfinden können, zudem hätten die Abendspiele grundsätzlich vor 19 Uhr beginnen müssen. Das aber wäre, so die Verwaltung in ihrer neuen Vorlage, „für die Nutzerinnen und Nutzer der Sportanlage und angesichts einer Investition von mehr als zehn Millionen Euro nicht akzeptabel gewesen“. Deshalb hatte die Verwaltung den externen Planern von Geo3 den Auftrag erteilt, die Planung lärmtechnisch weiter zu optimieren, um auf allen Plätzen einen möglichst uneingeschränkten Spiel-, Turnier- und Ligabetrieb unter Gewährleistung des Immissionsschutzes zu ermöglichen.

 

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Dabeisein ist alles beim City-Lauf 2017

Totgesagte leben bekanntlich länger. Das gilt zur Freude vieler auch für den Remscheider City-Lauf. Als der Waterbölles am 26. Mai 2016 den 25. City-Lauf zum Finale im bewährten Rahmen für den 5. Juni ankündigte, konnte noch niemand ahnen, dass es dem Remscheider Sportverein 1897 e. V. mit finanzieller Unterstützung des Sana-Klinikums und örtlicher Unternehmen gelingen würde, die Tradition fortzusetzen. Zunächst war es nur ein Gerücht. Doch am 4. März hieß es dann offiziell: „Am 14. Mai geht es weiter mit dem City-Lauf“. Das untermauerten gestern Hartmut Bau, Vorsitzender des Remscheider Sportverein 1897 e. V., und Dirk Riemer, dessen sportlicher Leiter, zusammen mit Sana-Geschäftsführer. Holger Praßel auf einer Pressekonferenz im Klinikum an der Bürgerstraße. Gastgeber Praßel: „Wir freuen uns, Partner zu sein bei diesem Sportevent für die ganze Familie!“ Sport sei für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig und trage zum Wohlbefinden bei. Und weil das Sana-Klinikum Remscheid eng mit der Stadt verbunden und das Krankenhaus für Remscheid sei, deshalb sei es für Sana auch wichtig, diese Veranstaltung zu unterstützen und aufrecht zu erhalten.

Das Stichwort „Gesundheit“ griff Hartmut Bau gerne auf. Das sei schließlich auch d a s Thema des RSV, was dessen zahlreiche sportliche Angebote bewiesen Zunächst habe es im vergangenen Jahr so ausgesehen, als werde es in Remscheid tatsächlich keinen City-Lauf mehr geben. Doch hatten „Hoffnungsträger den RSV animiert“ - Seitenblick auf Sportdezernent Thomas Neuhaus -, „einen Neustart zu wagen. Und ich freue mich wahnsinnig, dass es geklappt hat!“

„Ich hätte mir die Großstadt Remscheid ohne einen City-Lauf als belebendes Element für die Innenstadt auch nicht vorstellen können“, entgegnete Neuhaus. „Das wäre wirklich jammerschade gewesen!“ Und Sportamtsleiter Martin Sternkopf ergänzte, dass seine Mitarbeiter/&innen und er selbst „sich darauf freuen, in das Rahmenprogramm und die Logistik des City-Laufs am 14. Mai einsteigen zu können“.

Der RSV, der in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen feiert, sehe den City-Lauf langfristig, betonte Dirk Riemer. „Also auch zum 125-järigen in fünf Jahren!“ Wobei in diesem wie in den hoffentlich folgenden Jahren das Miteinander vor der sportlichen Leistung stehen werde, so Hartmut Bau. Anstelle eines 10.000-Meter-Laufs steht deshalb in diesem Jahr als elfter und letzter Lauf am Nachmittag ein „Flashmob“ auf dem Programm (eine Idee von Arnd Bader). Zu diesem Halbstundenlauf braucht sich niemand anzumelden. „Einfach kommen, sein blaues T-Shirt bei den Organisatoren abholen und loslaufen“, beschrieb Riemer gestern die Regeln. Auch für die Bambini-Läufe ist keine Anmeldung erforderlich. Die Online-Anmeldung zum Staffellauf und dem 1.000-Meter-Lauf erfolgt über www.remscheider-rsv.de (hier mehr online zum City-Lauf 2017)

Bis zu 1.800 T-Shirts in allen Größen werden an diesem Tag für alle Läuferinnen und Läufer bereit liegen, angefangen um 12 Uhr beim Lauf der Bambini und ihrer Eltern. Über 300 bis 400 Teilnehmer am Flashmob würde sich Riemer freuen. „Toll wären 600!“ Und wenn sich das kostenlose S-Shirt noch viel mehr nicht entgehen lassen wollen? Dann, so der sportliche Leute des RSV, „werden wir eine Liste aufmachen und die fehlenden nachbestellen!“

Auf Dauer kein 10.000-Meter-Lauf mehr beim Remscheider City-Lauf? Da will sich der RSV noch nicht festlegen. Riemer: „Vielleicht legen wir 2018 wieder einen auf. Dann aber möglichst ohne auswärtige Läufer/&innen, denen es nur auf die Goldmünze ankommt!“

Zur neuen Freibad-Saison ein dritter Bademeister

Wenn es allein nach Rat und Verwaltung ginge, wären seit gestern die Weichen für eine schöne Saison im Freibad Eschbachtal gestellt. Aber über das Wetter konnte gestern der Rat der Stadt leider nicht entscheiden. Also war es Optimismus, dass Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach dem einstimmigen Beschluss, zum 1. April im Stellenplan der Stadt eine dritte Schwimmmeisterstelle für das Freibad einzurichten mit  Personalkosten von 47.700 Euro, verkündete: „Ich freue mich auf einen schönen Sommer!“ Die Mehrausgaben an dieser Stelle werden übrigens weitgehend kompensiert durch einen Kw-Vermerk an anderer Stelle (Sportstättenunterhalter des Röntgen-Stadions). Zugleich beauftragte der Rat der Stadt die Verwaltung gestern, „nach Ablauf der Saison einen umfassenden Bericht sowie ein Konzept im Hinblick auf Investitionen und den weitergehenden Betrieb des Freibades zu erarbeiten“. Kommentar von Thomas Brützel (W.i.R.): „Eigentlich hätte ich eine andere Reihenfolge erwartet: Erst das Konzept, dann die neue Planstelle!“ Und die Reihenfolge war nicht das einzige Ungewöhnliche an diesem Tagesordnungspunkt: Eigentlich hätte er in den Haupt- und Finanzausschuss gehört, doch die Beschlussvorlage war zu dessen jüngster Sitzung nicht fertig geworden, wie der OB einräumen musste. Und weiter schieben mochte die Verwaltung ihn auch nicht. Denn die Frühjahrsarbeiten im Freibad stehen kurz bevor.

„Die abgelaufene Freibadsaison 2016 hat neben vielen gelungenen Aktionen, die zusätzlich angeboten und auch gut angenommen wurden, gezeigt, dass die zusätzlichen Angebote ... einen angemessenen und verlässlichen Personaleinsatz bedingen, da sonst die Öffnungszeiten aus Sicherheitsgründen reduziert werden müssten. (Betreiberverantwortung und Betreiberpflichten)“, hatte die Verwaltung die neue Stelle begründet. „Hauptamtlich sind im Freibad Eschbachtal derzeit zwei Mitarbeiter beschäftigt. Die Stelle des Betriebsleiters hat seit 1995 einen Kw-Vermerk, der mit der damals für Anfang 1997 beabsichtigten Schließung des Bades begründet wurde.“ Am 23. Juni 1997 hatte der Rat jedoch entschieden, das Freibad weiter in städtischer Verantwortung zu belassen.

Bereits dieser Beschluss beinhaltete die befristete Einrichtung einer dritten Schwimmmeisterstelle. Aber dann wurde bis zum Jahre 2015 der ehemalige Badleiter, der auch die Dienstwohnung auf dem Gelände bewohnt, über das als saisonale Zusatzkraft eingestellt. Nachdem dieser Vertrag 2016 aus gesundheitlichen Gründen ausgelaufen war, „nutzte der Fachdienst Sport und Freizeit aus Gründen der Sparsamkeit die Möglichkeit der Personalgestellung durch einen Dritten“, so die Verwaltung weiter. Aber: „Aufgrund hoher Ausfallzeiten hat sich dieser Weg als nicht verlässlich und praktikabel erwiesen.“

Außerhalb der Saison arbeiten die Schwimmmeister sowie Fachkräfte aus dem Fachdienst Sport und Freizeit an der Behebung von baulichen Mängeln bzw. am Substanzerhalt der Freibadanlage (z.B. Sanierung barrierefreie Toilette, undichte Anschlüsse der Ringleitung, Sanierung der  Duschanlage etc.). Das Kassenpersonal und die Rettungsschwimmer werden in der Saison über Zeitverträge eingestellt (z.B. Studentinnen und Studenten).  Im Übrigen werden, um Personalkosten für die Stadtverwaltung einzusparen, schon seit Jahren öffentliche geförderte Mitarbeiter eingesetzt. Denn es gibt immer viel zu tun. Die Verwaltung: „Die technische und bauliche Ausstattung des Freibades ist auf dem Stand der sechziger Jahre und sehr störanfällig. Viele Arbeiten müssen daher von den hauptamtlichen Mitarbeitern noch von Hand (z.B. Chlorierung) erledigt werden und sind entsprechend zeitintensiv.“