Karate macht fit und glücklich! - Gesundheitskarate ist eine Sportart, mit der Sie sich auch in hohem Alter noch fit halten können. Wie im Fernsehbericht des NDR vom 24.04.2012 berichtet haben Wissenschaftler der Universität Regensburg haben dies belegt. Die Depressionswerte im Fragebogen ergaben, dass die Teilnehmerinnen sich seit Sportbeginn sich glücklicher und zufriedener fühlten und weniger Beschwerden hatten. Das Kämpferische steht beim Senioren-Karate nicht so sehr im Vordergrund - es geht mehr um die Gesundheit. Ziele sind das Erhalten der Beweglichkeit und der Koordination, Sturzprophylaxe und die Steigerung des Selbstwertgefühls. Bei motorischen Lernübungen ist eine große kognitive Leistung erforderlich, wodurch die grauen Zellen angeregt werden. Das ist gut für das Gehirn und man beugt auch der Demenz vor. Die Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. biete Karate für Senioren zu zwei Terminen an in der Moll’schen Fabrik, Neugasse 4, 42897 Remscheid an. Sie sind eingeladen Montag 20:15 - 21:30 und Freitag 19:30 - 21:00 zu einer Probestunde vorbeizukommen. Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; http://www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=654
Am Samstag, 2. Juni, zwischen 9 und 11.30 Uhr findet auch in diesem Jahr das große Fußballturnier um den Pokal des Familienzentrums Lüttringhausen auf dem Sportplatz des 1. FC Klausen, Klausener Str. 156, statt. Jede Kindertagesstätte aus dem Familienzentrum Lüttringhausen stellt ihr eigenes Team aus Kindern und deren Vätern zusammen. Die sechs verschiedenen Mannschaften treten gegeneinander an – jeder gegen jeden. Das Finale bestreiten dann die beiden Sieger aus diesen Spielen. Für das Turnier erhält das Familienzentrum große Unterstützung vom 1. FC Klausen. Das Familienzentrum Lüttringhausen hofft auf eine große Fan-Gemeinde mit Fahnen und Trompeten. Weitere Informationen unter der Tel. RS 953392 (Kindergarten Windvogel, Sven Loos).
Der Hastener Turnverein (HTV) kann zur Instandsetzung seiner Tennishalle mit 10.000 Euro aus Mitteln der Sportpauschale rechnen. Das geht aus einer Verwaltungsvorlage zur Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport am 24. Mai hervor. Von allen eingereichneten Anträgen habe lediglich der des HTV den Sportförderrichtlinien in Gänze entsprochen. Gleichwohl sollen – abweichend von diesen Richtlinien – auch andere Sportprojekte gefördert werden: Der Remscheider Turnverein, der in den Jahren 2010/2011 insgesamt 152.492,26 € für Instandsetzungsmaßnahmen in die vereinseigenen Sporthallen investiert hatte, kann (nachträglich) mit 9.000 Euro rechnen. Begründung: „Der RTV stellt zwei seiner Sporthallen dem Schulsport (Gertrud-Bäumer-Gymnasium) zur Verfügung. Die Instandhaltung und Erhaltung der Funktionalität der Sporthallen liegt somit erheblich im öffentlichen Interesse.“ Mit je 500 Euro kann die Stallgemeinschaft Durchsholz und der der SC Ayyildiz rechnen. Die Stallgemeinschaft möchte eine Stirnseite der Reithalle verspiegeln. Und der SC Ayyildiz, der in den vergangenen zwei Jahren ein Vereinsgebäude auf dem Sportplatzgelände Honsberg errichtet hat, benötigt noch Geld zur Schließung einer Finanzierungslücke bei den Baukosten. Weitere Anträge für die in den Jahren 2011 und 2012 von der Stadt bereitgestellten Fördermitteln aus der Sportpauschale in Höhe von insgesamt 20.000 Euro liegen nicht vor. Der Sportbund Remscheid hatte die Anträge befürwortet.

„In Remscheid bewegt älter werden“, kündigte der Waterbölles am 28. April eine „Veranstaltung zur Förderung der Bewegung der älteren Generation“ an, die zahlreiche Sportvereine und Institutionen unter Federführung des Sportbundes Remscheid organisiert hatten. Und heute war es soweit. Rund um das Sportgelände am Stadtpark waren zahlreiche Stände und (zum Glück) Zelte aufgebaut worden, um den erwarteten Seniorinnen und Senioren kostenfreie Schnupperangebote in Sachen Gesundheit und Bewegung bieten zu können. Aber wie in Remscheid so oft: Wenn das Wetter nicht mitspielt, bleiben die Besucher aus. Noch kurz vor Beginn der Aktion war über dem Gelände ein Regenschauer niedergegangen, kalt war es obendrein, und so waren um 12 Uhr, bei der Eröffnung, die Akteure der beteiligten Organisationen gegenüber den Besuchern deutlich in der Überzahl. Und auch beim Symposium über körperliche und geistige Aktivitäten im Alter, das um 13 Uhr in der Gymnastikhalle zwischen Stadtparkschule und Sportbad begann, blieben mehr als die Hälfte der Stühle leer. Schade angesichts der Mühe, die sich die Veranstalter gegeben hatten. Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbundes Remscheid, nahm es jedoch gelassen. Eine Neuauflage von "Bewegt älter werden in Remscheid" sei nicht ausgeschlossen. Dann hoffentlich bei besserem Wetter…
Pressemitteilung der Volksbank Remscheid-Solingen eG
Bei der Volksbank Remscheid-Solingen dürfen sich Sportvereine aus der Region von ihrer Schokoladenseite präsentieren und sich mit einem Projekt aus Schwerpunktbereichen wie Integration, Kinder & Jugend oder Umweltschutz bewerben. Zum Start in den Wettbewerb lädt die Volksbank Remscheid-Solingen eG am 16. Mai, 18.30 Uhr, in die Hauptverwaltung der Volksbank, Tenter Weg 1-3, nach Lennep ein. Dort haben die Vereine nicht nur Gelegenheit, sich und die elfköpfige Jury aus Medien, Sport und Wirtschaft kennenzulernen. Auch Rica Reinisch, Olympia-Goldmedaillengewinnerin und Moderatorin, wird als Schirmherrin vor Ort sein. Die Einladungen an die Vereine aus der Region wurden bereits verschickt. Frithjof Grande, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Remscheid-Solingen eG, freut sich schon jetzt auf den Wettbewerb und hofft auf viele Bewerber: „Wir sind gespannt, welche Projekte uns in diesem Jahr vorgestellt werden. Je facettenreicher, desto besser. Deshalb möchte ich hiermit noch einmal an die Vereine appellieren: Macht mit! Es lohnt sich.“ Mit der Aktion „Sterne des Sports“ zeichnen die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund das soziale Engagement von Sportvereinen aus. Mit verschiedenen Projekten zu Schwerpunkt-Themen wie Kinder und Jugend, Integration, Gleichstellung oder Klima- und Umweltschutz können sich die Vereine zunächst auf regionaler Ebene für den Stern des Sports bewerben. Der erste Sieger auf regionaler Ebene qualifiziert sich automatisch für die Entscheidung auf Landesebene, der erste Sieger auf Landesebene nimmt dann an der Entscheidung auf Bundesebene teil.
Besuchen Sie unsere Schwimmkurse im exklusiven topmodernen Schwimmbad der Firma Hesselbach GmbH in der Freiheitsstrasse in Remscheid (gegenüber des ehemaligen Schwimmbads Freiheitsstrasse - jetzt NaturGut). Kinder ab den ersten Lebenswochen genießen die Zeit mit Mama oder Papa im Wasser. Bewegungserfahrungen im warmen Nass fördern das Kind auf seinem zukünftigen Lebensweg. Aber auch Kleinkinder bis hin zu Seepferdchengruppen werden mit viel Spaß spielerisch an das Schwimmen herangeführt. Unter Leitung von qualifizierten Trainer/innen lernt Ihr Kind spielerisch und in harmonischer Atmosphäre das Element Wasser kennen. Das Angebot richtet sich an alle, von kleinen Babys an bis hin zu Kleinkindern, die sich mit viel Spaß im nassen Element bewegen möchten. Mit den ältern Kinder wird auch das Schwimmenlernen auf Basis der Schwimmtechniken geschult! Die kleinen Gruppen von max. 6 Teilnehmern garantieren eine sehr individuelle Betreuung und die gezielte Förderung jedes Einzelnen. Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=205
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Weil sich wegen der späten Kältewelle die Vorbereitungsarbeiten verschoben haben und die Wettervorhersage für diese und die nächste Woche keine sommerlichen Temperaturen erwarten lässt, öffnet das Freibad Eschbachtal nicht, wie ursprünglich geplant, am 4. Mai. Die Freibadsaison startet jetzt - sofern nichts Unvorhersehbares eintritt - in der 20. Kalenderwoche, also nach dem 13. Mai, spätestens aber zum Feiertag „Christi Himmelfahrt“ am 17. Mai. Die offizielle Eröffnungsfeier mit Rahmenprogramm ist für den 2. Juni um 12 Uhr geplant. (Büro der Oberbürgermeisterin)
Pressemitteilung des TV Hasten 1871 e.V.
Am 6. Mai wird beim Hastener Turnverein groß gefeiert. Der Grund: 60 Jahre Behinderten- und Rehasport in Remscheid. Was 1952 als Gemeinschaft einiger Visionäre um Harald Eles begann, stellt heute die größte Gruppe ihrer Art in Remscheid dar. Anfangs als Rehabilitations-Sport für (Kriegs-) Behinderte gedacht, entwickelte sich diese Idee zu einem Verein mit über 400 Mitgliedern, der sein Angebot nicht nur in die Prävention erweiterte, sondern zunehmend weitere Kurse entwickelte, die sich zu „Wasser und zu Lande“ betreiben lassen. Die Verantwortlichen waren sich immer ihrer Verantwortung gegenüber den Mitgliedern und Kursteilnehmern bewusst, und so war die logische Entwicklung die Fusion mit einem größeren Mehrspartenverein. So wurde vor zehn Jahren der Zusammenschluss mit dem Hastener Turnverein 1871 e.V. vollzogen, um nicht nur die Verantwortung in jüngere Hände zu legen, sondern auch die zunehmenden Verwaltungsaufgaben durch bezahlte Kräfte durchführen zu lassen. Nach nun zehn Jahren im HTV kann die Abteilung um ihren heutigen Vorstand Mehr als 35 Sportangebote und Kurse anbieten, die nicht nur den Mitgliedern, sondern auch jenen Interessenten offen stehen, die von ihrem Arzt eine gültige Verordnung erhalten haben. Ab 11 Uhr wird am 6. Mai beim Empfang für geladenen Gäste sicher noch einmal die Entwicklung der letzten Jahrzehnte in den offiziellen Reden und den Gesprächen untereinander thematisiert werden, ehe dann ab 13 Uhr mit allen Vereinsmitgliedern, Freunden und Gönnern des Behinderten- & Rehabilitationssportes gefeiert wird. Ein buntes Programm für Groß und Klein erwartet die Gäste. Wie sehr die Arbeit des BRS geschätzt wird, lässt sich an den vielen gestifteten Tombolapreisen messen. Selbst Michael Schumacher schickte aus der Schweiz ein handsigniertes Cap. (Angela Voß, Kirsten Hein)

Pressemitteilung des Remscheider Schwimmvereins von 1897
„Öfter mal was Neues“. Seit mehr als 20 Jahren zählt dieses Motto zu den Spezialitäten des Remscheider City-Laufs (Fotos rechts von verregneten Lauf 2011.) Und so lautet auch das Motto der 22. Ausgabe, die auch in diesem Jahr wieder vom RSV mit Unterstützung der Stadtsparkasse Remscheid präsentiert wird. Wobei sie es diesmal besonders ernst nahmen und der Veranstaltung eine Radikalkur verpassten. So verabschiedeten sie sich von einer einer Laufstrecke, die den Busverkehr auf andere Fahrbahnen zwang und die Ordnungshüter auf dem Friedrich-Ebert-Platz und auch die Helfer an der Strecke vor so manch schwierige Aufgabe stellte - sie verabschiedeten sich von der Tunnelpassage und dem Bergablauf auf der Konrad-Adenauer-Straße. Stattdessen entschieden sie sich für eine einheitliche Streckenführung. Und diese wird die Allee-Straße, Remscheids Einkaufsmeile, von der Zange bis zum Markt mehr als sonst üblich in den Mittelpunkt des Geschehens rücken.
Wenn am 3. Juni der erste Startschuss fällt, werden alle Teilnehmer des 1.000-, 5.000- und 10.000-Meter-Laufs vom Theodor- Heuss-Platz über die Alleestraße bis zu den jeweiligen Wendepunkten und zurück über die Allee-, Fastenrath- und Rathausstraße ums Rathaus herum und damit auf einem total runderneuerten Kurs laufen. Für die Bambinis hat sich freilich nichts geändert. Sie laufen wie immer eine Runde um das Rathaus. Das Ziel für alle Läufe befindet sich wie in den Jahren zuvor auf dem Theodor-Heuss-Platz. Es ist in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass die Alleestraße in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts bei Remscheids Jugend als Flaniermeile überaus beliebt und unter dem Namen Rennstrecke bekannt war. Nun, mehr als 50 Jahre später ist sie es – wenn auch nur für einen Tag – tatsächlich. Wer hätte das gedacht?
Weitere Informationen rund um den 22. Remscheider City-Lauf sind im Internet unter www.remscheider-sv.de oder in einem Flyer zu finden, erhältlich in der RSV-Geschäftsstelle, Remscheid, Fürberger Straße 32-34, Tel. RS 77977, sowie in der Hauptstelle und allen Filialen der Stadtsparkasse Remscheid. Anmeldungen - möglichst online per Internet www.remscheider-sv.de – sind bis zum 19. Mai möglich, Nachmeldungen bis 60 Minuten vor dem Start des entsprechenden Laufs (ab 9.30 Uhr im Meldezentrum). Teilnehmern und Besuchern des Citylaufs steht das Parkhaus im Allee-Center von10 bis spätestens (!) 18 Uhr kostenlos zur Verfügung.
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Dokumentation zum Sparpakat „Stellenabbau in der Verwaltung muss weitergehen!“, forderte am Freitag, 20. April, die Wählergemeinschaft W.i.R. Das von Oberbürgermeisterin Beate Wilding in der jüngsten Ratssondersitzung vorgelegte Sparpakat zum Stärkungspakt-Gesetz des Landes hatten die Ratsmitglieder der W.i.R. zuvor durchgearbeitet. Und dabei waren sie auf „Luftnummern und andere Ungereimtheiten“ gestoßen. Das führte dann bei zahlreichen Einzelmaßnahmen der „Giftliste 2“ zu Fragen an die Verwaltung. Die W.i.R. stellte sie mit Datum 20. April schriftlich. Größtenteils beantwortete die Verwaltung die Fragen in der Sitzung überraschend schnell schon in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 26. April.
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Maßnahme Nr. 29: Die städtische Beteiligung an der von Sportvereinen auf städtischen Sportanlagen angebrachten Werbung wird zum 1.1.2013 um ein Drittel erhöht. Kumulierter Konsolidierungsbeitrag 2012 - 2021: 36.000 Euro.“ Fragen der W.i.R.: „ Gibt es Zahlungsrückstände von Vereinen aus den vergangenen Jahren? Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Stadt an den Gesamteinnahmen?“ Antwort der Verwaltung: „Die Stadt Remscheid erhebt derzeit für die in den städtischen Sporteinrichtungen angebrachten Werbebanner einen Einnahmeanteil von 20 Prozent. Ziel … ist eine Haushaltsverbesserung durch Mehreinnahmen von jährlich 4.000 € durch Erhöhung der Abgabe auf 1/3 der erzielten Einnahmen ab dem 1.1.2013. (…) In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit war es nicht möglich, lückenlose Recherchen bezüglich der Außenstände durchzuführen. Die Verwaltung wird hierüber umfassend in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport im Mai berichten.“
Maßnahme Nr. 30: Überführung des Freibades in H2O GmbH. Die Verwaltung: „Bei Überführung des Freibades Eschbachtal in die H2O GmbH können Synergien erschlossen werden, so dass als Einsparvorgabe in 2015 ein Betrag von 25.000 €, ab 2016 von 50.000 € jährlich ausgewiesen wird. Der Zuschussbedarf für 2012 beläuft sich auf 266.850 €. Kumulierter Konsolidierungsbeitrag 2012 - 2021: 325.000 Euro.“ Fragen der W.i.R.: „Wie sehen die Synergien im Einzelnen aus? Wie soll die Überführung im Detail vorgenommen werden? Wird der städtische Zuschuss gedeckelt? Wo sollen die RWE-Aktien zukünftig „platziert“ werden? Welche zusätzlichen Personaleinsparungen sind in der Sportverwaltung möglich? Gibt es eine verbindliche Zusage der Stadtwerke bzw. der Bäder GmbH das Freibad zu übernehmen? Wird eine langfristige, sozialverträgliche Deckelung der Eintrittspreise sichergestellt?“ Antwort der Verwaltung: “Die Anfrage kann derzeit noch nicht umfänglich und im Detail beantwortet werden. Zu erzielende Synergien einer Übertragung auf die H2O GmbH sowie aufzugebende Vorteile bei städtischer Betriebsführung müssen noch einem Prüfungsprozess unterworfen werden. Die Stadtverwaltung hat hierzu Gespräche mit der Geschäftsführung der Stadtwerke Remscheid GmbH aufgenommen."
Pressemitteilung des H2O Remscheid
Um die Spuren des langen Winters zu beseitigen, hat das H2O-Team in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet. Nun können kleine und große Gäste endlich wieder laue Sommertage im Freibad des H2O genießen. Holzliegedecks und Liegewiesen laden zum Verweilen ein. Das 25-Meter-Außenbecken wurde mit Frischwasser gefüllt und auf die gewünschte Temperatur von ca. 26o C erwärmt. Somit werden wir ab Dienstag, 1. Mai, das Außenbecken in Verbindung mit dem Wasser-Spielbereich (ca. 30o C) für unsere kleinen Gäste eröffnen. (Christian Liese)
Am 12. Mai findet am Sportgelände am Stadtpark eine Veranstaltung zur Förderung von Bewegung der älteren Generation statt. Von 12 bis 17 Uhr bieten Ihnen Sportvereine in der Sporthalle und am Sportbad am Stadtpark kostenfreie 20-minütige Schnupperangebote - von A wie Aktiv im Alter bis Z wie Zumba. Um 13 Uhr stehen Ihnen beim Symposium zum Thema "Bewegt älter werden" Ärtze und Experten Frage und Antwort. Auf der Freifläche "Deutsche Eiche" können Sie unter anderem unter fachlicher Anleitung den Mehrgenerationen Parcours nutzen, Ihren Blutdruck und Blutzucker überprüfen lassen, das Gehirn mit Gedächtnisübungen trainieren, einen geführten Spaziergang im Stadtpark machen, E-Bikes ausprobieren oder ihr Geschick beim Minigolf testen. Und auf die Belohnung für die Bewegung müssen Sie nicht lange warten - für das leibliche Wohl werden Sie mit Kaffee, Kuchen und Waffeln versorgt. Also besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund und kommen Sie vorbei! Weitere Informationen finden Sie unter www.sportbund-remscheid.de. Bei uns können Sie sich auch gerne bis zum 4. Mai telefonisch unter Tel. RS 34 14 43 melden, wenn Sie den Fahrservice des Bürgerbusses benötigen.
Das langjährige LTG-Mitglied Hans-Jürgen Koch wurde am Dienstag mit dem 25. goldenen Sportabzeichen ausgezeichnet. Die Übereichung fand im feierlichen Rahmen unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Erwin Rittich in der Moll´schen Fabrik statt. Hans-Jürgen Koch ist seit 37 Jahren Mitlied in der Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. und engagierte sich im Verein auch viele Jahre als Übungsleiter. Der Vorstand freut sich sehr über seine langjährigen Aktivitäten in der Leichtathletikabteilung und wünscht auch für die Zukunft viel Erfolg für die zukünftigen Abnahmen. Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Ben Vieler, Neugasse 4 42897 Remscheid Tel.: 02191 460 590 Fax.: 02191 460 59 19; www.LTG-SPORT.de
Pressemitteilung des Remscheider Schwimmvereins von 1897
Wie zwei Tage zuvor auf der Jahreshauptversammlung des TV Jahn beauftragten auch die Mitglieder des RSV auf ihrer Delegiertenversammlung ihren Vorstand einstimmig, die Vorbereitungen zur Fusion mit dem TV Jahn voranzutreiben. Diese Einmütigkeit bestimmte auch die Wiederwahl der Mannschaft um den 1. Vorsitzenden Hartmut Bau mit Wolfgang Pipiorka als Schatzmeister, Horst Zolnowski als den für die Verwaltung und den Betrieb der Vereinsanlagen Verantwortlichen, für Dirk Riemer als den Sportlichen Leiter und Werner Jaspers als den Mann für die Öffentlichkeitsarbeit. Ein Team, das seit nunmehr 14 Jahren die Geschicke des Vereins leitet und seine bislang erfolgreiche Arbeit nun um zwei weitere Jahre fortsetzen kann.
Zuvor standen die traditionellen Ehrungen für sportliche Verdienste im Mittelpunkt. Hier kassierte RSV Samo als die derzeit sportlich erfolgreichste Abteilung den Löwenanteil der Auszeichnungen. Maike Bock erhielt die Silberne Vereins-Ehrennadel als vierfache Titelträgerin bei den Weltmeisterschaften 2011 im belgischen Kelmis. Über weitere Auszeichnungen freute sich Tanja Bock, die an der Seite ihrer Schwester Maike deutsche Vizemeisterin im Damen-Paarkampf und ebenfalls deutsche Vizemeisterin im Einzelwettbewerb der U23 wurde. Björn Baumeister wurde ebenfalls deutscher Vizemeister im Einzelwettbewerb U23 und Carmen Ziemke durfte sich mit dem gleichen Titel bei der weiblichen Jugend U18 schmücken. Neben den erfolgeichen Sportkeglerinnen und Sportkeglern wurden der 14-jährige Niklas Stockhausen als derzeit bester RSV-Nachwuchsfechter und Maria Bader-Finelli als Stadtmeisterin im Halbmarathon beim Röntgenlauf 2011 geehrt. (Werner Jaspers)
Das Familienbildungswerk Bergisch-Land bietet Gymnastikkurse für Frauen an: Gemeinsam können sich Frauen bei Musik mit rhythmischen Bewegungen fit machen und ihre Kondition stärken, gleichzeitig wird die Ausdauer und die Koordination geschult. Der Kurs ist für Frauen in jedem Alter geeignet. Die körperliche Eignung wird vorausgesetzt. Ein Gymnastikkurs findet montags in der Zeit von 9 bis 10.30 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen, Klausen 22, statt. Ein anderer Gymnastikkurs findet montags in der Zeit von 18.15 Uhr bis 19.45 Uhr im Mehr Genrationen Haus Lindenhof, Lindenhofstr. 13, statt. Interessierte Teilnehmerinnen erhalten weitere Informationen beim Familienbildungswerk Bergisch-Land unter der Tel. RS 938032.
Die LTG bietet aufgrund der großen Nachfrage einen zusätzlichen Yoga-Kurs für Einsteiger an. Dienstags können Interessenten sich um 18.15 Uhr in der 1. Etage der Moll’schen Fabrik von Dieter Riehl in die Kunst des Yoga einweisen lassen. Er ist zertifizierter Yoga- und Diplomsportlehrer. Außerdem bieten wir Ihnen eine Auswahl von sechs weiteren Yoga-Kursen. Sie haben die Möglichkeit zu wählen: Montags 10:00 Uhr Frau Altmeyer-Förderer, Montags 19:30 Uhr Frau Reinertz, Dienstags 18:15 Uhr Frau Theis, Dienstags 18:15 Uhr Herr Riehl (für Einsteiger ab 24.04.2012), Dienstags 20:00 Uhr Frau Theis, Dienstags 20:00 Uhr Frau Grund, Freitags 10:15 Uhr Frau Reinertz. Sie sind herzlich eingeladen sich einen Eindruck von der ursprünglich aus Indien kommenden Lehre mit die Körperübungen, Atemtechniken und Entspannungsmaßnahmen zu machen. Einfache Übungen stärken die Muskulatur und verbessern die Durchblutung des Körpers. Sie beruhen auf dem Prinzip von Spannung und Entspannung, kombiniert mit richtigem Atmen. Yoga fördert das Wohlbefinden, beruhigt und stabilisiert alle körperlichen und geistigen Funktionen des Menschen (Harmonie von Körper, Geist und Seele). Wir freuen uns auf ihren Anruf. Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=116
 Starten sie mit mehr Bewegung in ein gesundes Leben bei der LTG. Im Frühling erwacht die Lust sich in der Natur aktiv zu bewegen. Hier verbessern sie ihre Fitness und entspannen vom Alltag. Herz und Kreislauf sowie Atmung und Stoffwechsel profitieren von dieser Sportart. Und durch den Stockeinsatz werden auch Arme, Rumpf und Schultern trainiert, die Kondition und die Koordinationsfähigkeit werden gefördert. Ab 16.April, 18:30 - 20 Uhr, ab 17.April, 9 - 10:30 Uhr, ab 19.April, 19 - 20:30 Uhr und ab 21. April, 10 - 11:30 Uhr. Treffpunkt für alle "Nordic Walking"-Kurse ist die Sporthalle Hackenberg (Hackenberger Str. 107, 42897 Remscheid). Die Nordic-Walking-Stöcke werden von der LTG kostenlos gestellt! Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=140.
 Mit Sicherheit mehr Vergnügen! Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren: Mountainbike-Techniktraining unter der Leitung von Thorsten Pott (Deutscher Meister Cross Country - XC 2010). Trainiert werden Radbeherrschung und Balance, Bremsen, Kurventechnik, Hindernisse bewältigen, Fahranalyse, Linienwahl, sowie Up- und Downhill-Techniken. Ziele dieses Kurses ist es, Angst abzubauen, Schlüsselstellen zu meistern, Sicherheit zu gewinnen und Spaß zu haben. Voraussetzung für die Teilnahme ist sicheres Fahrradfahren, ein eigenes Bike sowie Tragen der notwendigen Schutzausrüstung: Helm, Handschuhe, ggf. Brille und Protektoren. Los geht’s am Freitag 13. April, von 16 bis 18 Uhr (insgesamt fünf Freitage), Gebühr: 50,50 € für Nicht-Mitglieder und 35 € für Mitglieder. Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=736.

- Kündigung des Gesellschaftsvertrages der Bergischen Symphoniker zum 31. Dezember 2013
- Schließung der Galerie
- Streichung des Zuschusses am das WTT und Reduzierung des Aufwandes für Schulaufführungen
- Reduzierung der Anzahl der Bezirksvertretungen
- Konsolidierungsbeitrag der REB bzw. der künftigen Technischen Betriebe Remscheid von zwei Millionen Euro im Jahr
- Konsolidierungsbeitrag der Stadtsparkasse von jährlich 2,4 Millionen Euro bis 2021
- Kündigung des Vertrages mit der Verbraucherberatung
- Streckung des Ausbaus der Offenen Ganztagsschule
- Überführung des Freibades in die H2O GmbH
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(Insgesamt enthält die Beschlussvorlage der Verwaltung vierzig Sparmaßnahmen. Die oben genannten wurden von Oberbürgermeisterin Wilding in ihrer Rede explizit erläutert.) |
Zur Stunde läßt Oberbürgermeisterin Beate Wilding die Katze aus dem Sack: Im großen Sitzungssaal des Rathauses erläutert sie den Ratsmitgliedern in einer Sondersitzung, wie sich die Verwaltung die weitere Sanierung der Stadtfinanzen vorstellt, zu der sie im Rahmen des „Stärkungspaktes“ mit dem Land verpflichtet ist. Auf 17 der insgesamt 40 vorgeschlagenen Sparmaßnahmen geht die OB in ihrer Rede zur Einbringung des Entwurfs des Haushaltssanierungsplans 2012-2021, die dem Waterbölles mit Sperrfrust 16.30 Uhr schon am Mittag vorlag, ausführlicher ein. Nachfolgend dokumentiert der Waterbölles die Rede:
“Der heutige Tag stellt einen tiefen Einschnitt in der Geschichte unserer Stadt dar. Die Verwaltung legt Ihnen heute einen Haushaltssanierungsplan vor, der von jedem von uns Opfer verlangt. Sein Ziel ist es, bis zum Jahr 2016 den städtischen Ergebnishaushalt mit Hilfe der Landeszuweisung aus dem Stärkungspakt auszugleichen und bis zum Jahr 2021 dafür zu sorgen ohne Landeshilfe die städtischen Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Diese Ziele werden wir erreichen. Ich sage bewusst „wir“. Bei dem was an Entscheidungen vor uns liegt, vermag ich niemanden – sei es im Rat, in der Verwaltung, in den Medien und in der Bürgerschaft – aus seiner Pflicht entlassen, diesen Prozess sicherlich kritisch zu begleiten, dabei doch stets auch konstruktiv mitzuwirken. Ein einfaches: „Das will ich nicht.“ oder „Das geht nicht.“ wird uns nicht weiterbringen. Es sollte lauten: „Das will ich nicht, deshalb schlage ich vor ...“ oder „Das geht nicht, aber stattdessen könnten wir ...“. Das gilt gerade auch deshalb, weil wir über Einschnitte sprechen müssen, die schmerzhaft sein werden und die niemandem leicht fallen. Wenn ich Ihnen im Laufe meiner Ausführungen die Maßnahmen des Haushaltssanierungsplanes vorstelle, werden Sie wissen, weshalb ich diese Sätze meiner Rede vorangestellt habe.
Bei allem was wir in den kommenden drei Monaten in den Ratsausschüssen, den Bezirksvertretungen und der Öffentlichkeit diskutieren werden, möchte ich an dieser Stelle hervorheben, dass mit dem Stärkungspakt die Stadt Remscheid erstmals seit zwei Jahrzehnten in die Lage versetzt wird, ihre Haushaltswirtschaft wieder ins Lot zu bringen. „Wir möchten der Landesregierung für diese Anstrengung zur Rettung kommunaler Haushalte ausdrücklich danken.“ Das sind die Worte vieler Bürgermeister und Kämmerer im Lande, die genau wissen, dass sie ohne die Unterstützung des Landes nicht schaffen können. Diesen Worten kann ich mich – auch im Namen meiner Kollegen im Verwaltungsvorstand – nur anschließen.
Vorgestern erreichte die Verwaltung der Ausführungserlass zum Stärkungspaktgesetz. Er ist der Ihnen heute vorgelegten Drucksache als Anlage beigefügt. In ihm spiegeln sich auch die Ergebnisse zahlreicher Gespräche wieder, die Stadtkämmerin Bärbel Schütte, Verwaltungsmitarbeiter und ich in den vergangenen drei Monaten geführt haben. Das gilt insbesondere für die wichtige Frage der Neuberechnung der strukturellen Lücke Remscheids durch den Gutachter und den Landesbetrieb IT.NRW. Wir haben nun die Zusage, dass es diese Neuberechnung geben wird. Alle 34 Kommunen der Phase I des Stärkungspaktes sind nun aufgefordert innerhalb der kommenden vier Wochen die Grundlagendaten zu prüfen und eventuelle Unstimmigkeiten zu melden. Die für unsere Stadt wichtige Frage der Verbuchung von Soziallasten im Umfang von 23 Millionen Euro ist dabei bereits durch den Innen- und Kommunalminister als Korrekturbedürftig dem Grunde und der Höhe nach anerkannt worden. Ich danke an dieser Stelle Herrn Wolf, der in dieser Frage unermüdlich in unserem Sinne gewirkt hat, genauso wie Frau Dr. Diemert vom Städtetag Nordrhein-Westfalen, die unsere Position ebenfalls nachhaltig unterstützt hat.
Das Informationsgespräch vom 19. März hat aufgezeigt, dass wir noch für das laufende Jahr 2012 – so die Aussage des zuständigen Abteilungsleiters im Ministerium für Inneres und Kommunales – mit einer Neuberechnung und Korrektur des Zuweisungsbetrages aus dem Gesetz rechnen können. Ich gehe davon aus, dass der neu zu wählende Landtag dieser Neuberechnung folgen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt werden wir unsere Klage gegen die Höhe der Zuweisung aufrecht erhalten, um die Rechtsposition der Stadt Remscheid nicht zu schwächen. Wenn nunmehr die Daten aller 34 pflichtig teilnehmenden Städte und Gemeinden in NRW auf Ihre Richtigkeit in einem mehrstufigen Verfahren geprüft werden, so ist es nachvollziehbar, dass die Höhe der zusätzlichen Landesmittel für Remscheid gegenwärtig nicht mit einem einfachen Dreisatz berechnet werden kann. Gegenwärtig gehe ich davon aus, dass wir das Ergebnis der Neuberechnung im Laufe des Monats Juni erhalten, so dass es bei der endgültigen Beschlussfassung über den Haushaltssanierungsplan vorliegen wird.
Unabhängig hiervon hat die Kommunalaufsicht erklärt, dass der Haushaltssanierungsplan nur dann genehmigungsfähig sein kann, wenn er zur Höhe zusätzlicher Landesmittel keine Aussage trifft sondern ausschließlich auf die bekannten Bedarfszuweisungen – im Falle von Remscheid sind das knapp 69 Millionen Euro bis 2020 abstellt. Das haben wir getan. Beim vom Rat beschlossenen Haushalt 2011/12 lag das Jahresergebnis 2015 bei einem Defizit von 62,2 Millionen Euro. Das war unsere Ausgangszahl – im Dezember 2011. Die Mitarbeiterinnen der Kämmerei, der Verwaltungssteuerung und des Zentraldienstes für Personal und Organisation haben dann in mehr als 60 Produktgesprächen und anhand der aktuellen Steuerschätzungen und der vorläufigen Rechnungsergebnisse aus den Vorjahren den gesamten städtischen Haushalt – wie man so schön sagt – auf Links gedreht. An dieser Stelle möchte ich allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur meinen Dank sondern auch meine Anerkennung aussprechen. Mit dieser detaillierten Fleißarbeit ist nicht nur die aktualisierte Fortführung der Ansätze im aktuellen Haushaltsjahr und die Grundlage für den Haushaltssanierungsplan gelegt worden sondern – mit Blick auf die im Herbst – beginnenden Beratungen zum nächsten Doppelhaushalt für die Jahre 2013 und 2014 das Gerüst für den Finanzplanungszeitraum bis 2017 gesetzt worden. Stadtkämmerin Bärbel Schütte und ich wissen um die enorme Arbeitsbelastung, die auf den Schultern der Beteiligten bis in die letzten Stunden vor dieser Sitzung gelegen hat. Dieser Prozess hat an den Kräften von uns allen gezehrt, da er zusätzlich und neben der Tagesarbeit vollbracht werden musste. Wenn die Bezirksregierung im Gespräch mit der Stadtkämmerin in der zurückliegenden Woche die Ergebnisse dieser Arbeit positiv gewürdigt hat, so ist dies auch ein Beleg für die Qualität der Arbeit, die Ihnen heute in einer ersten Drucksache mit einem Volumen von mehr als 100 Seiten zur weiteren Beratung vorgelegt wird.
69 Millionen Euro – diese Zahl stand am Anfang des Arbeitsprozesses. Von dieser Zahl aus galt es für uns die Null zu erreichen. In einer so genannten Perspektivplanung – die fortlaufend mit neuen Informationen und Daten gefüttert wurde – haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das aktuelle Konsolidierungsziel ermittelt. Die Ihnen heute vorliegenden Daten haben den Stand vom 27. März 2012, denn bis zur letzten Minute vor Drucklegung wurde das Zahlenwerk geprüft, verarbeitet und berechnet. Welche Veränderungen sind eingeflossen? Ich möchte die größten Positionen darunter stichwortartig erwähnen.
Erstens – die Steuern. Die Gewerbesteuer hat sich sehr gut entwickelt. Das Jahr 2011 werden wir mit 54 Millionen Euro abschließen, das sind neun Millionen Euro mehr als wir noch vor einem Jahr annehmen konnten. Diese Entwicklung setzt sich in 2012 nach heutigem Kenntnisstand fort. Unser Anteil an der Einkommenssteuer hat sich in 2011 ebenfalls deutlich besser als erwartet entwickelt. Hier haben wir im Vorjahr gut drei Millionen Euro mehr eingenommen als geplant. Wie bereits in der ersten Drucksache zum Stärkungspaktgesetz im November des vergangenen Jahres berichtet, fällt der Ertrag aus der Vergnügungssteuer deutlich höher aus als bisher eingeplant. Der Zuwachs beträgt gut eine halbe Million Euro.
Zweitens – die Schlüsselzuweisungen. Die erste Modellrechnung zum Gemeindefinanzierungsgesetz hat zu einem deutlichen Plus für Remscheid geführt. Obgleich das Gesetz nicht mehr vom bisherigen Landtag beschlossen werden konnte, werden wir die Mittel entsprechend dieser Modellrechnung erhalten. Die um 10,1 Millionen Euro höhere Zuweisung trägt wesentlich zu Verbesserung der Ausgangslage Remscheids im Konsolidierungsprozess bei. Zu einer Verschlechterung führt die vollständige Verwendung der Schul- und Bildungspauschale entgegen der bisherigen Planung für Investitionsmaßnahmen, unter anderem für den Brandschutz an Schulen. Diese Entscheidung ist ohne Alternative, da wir bis zur Genehmigung des Haushaltssanierungsplanes keine Investitionskredite aufnehmen dürfen. Die Rückführung aus dem Ergebnis- in den Investitionsplan belastet den Haushalt im Umfang von knapp zwei Millionen Euro. Die Landeszuweisung aus dem Stärkungspaktgesetz entlastet den Ergebnisplan bereits in 2011 um 9,8 Millionen Euro. Wie ich bereits sagte, werden bis 2020 mindestens 68 Millionen Euro nach Remscheid fließen. Wie alle Entlastungen wirkt sich dies auch positiv auf den Liquiditätsbedarf aus. Geld, das die Stadt Remscheid auf diesem Wege erhält, braucht sie sich nicht von den Banken zu leihen. Was bedeutet das? Ganz einfach: 68,6 Millionen Euro weniger Liquiditätskredite bis 2021 bewirken gleichzeitig 16,6 Millionen Euro weniger Zinsaufwand. Das mag die Banken ärgern, die Stadtkämmerin und mich freut es. Unerfreulich ist leider, dass dieser Effekt auch bei Aufwendungen in die Gegenrichtung wirkt – ich komme darauf noch zu sprechen.
Drittens – die Kostenerstattungen. Die kommunale Familie forderte bereits seit langem, dass der Bund sich an den Kosten der Grundsicherung im Alter beteiligt. In diesem Jahr können wir mit einer Erstattung unserer Kosten von 45 % rechnen. Das entspricht einer konkreten Entlastung des Haushalts um 2,2 Millionen Euro. Im kommenden Jahr werden uns 75 % und ab 2014 dann 100 % unserer Kosten ersetzt – das entspricht 6 Millionen Euro. Mit Blick auf den demographischen Wandel ist das ein wichtiger – ich hoffe jedoch gemeinsam mit meinen Kollegen nicht einzigartiger – Beitrag des Bundes zur Entlastung von Städten und Gemeinden. Ich danke der Bundesregierung für diesen ersten Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe sehr, dass in einem nächsten Schritt die Eingliederungshilfe in ähnlicher Weise angepackt wird. Das Aktionsbündnis, dem wir angehören, wird in dieser Frage am Ball bleiben.
Viertens – die Personal- und Versorgungsaufwendungen. Nachdem es der Verwaltung in den beiden zurückliegenden Jahren 2010 und 2011 gelungen war, die Tarifsteigerung bei den Beschäftigten und die Anpassung der Beamtenbezüge durch personalwirtschaftliche Maßnahmen vollständig zu erwirtschaften und damit zu kompensieren, verrate ich nichts Neues, wenn ich sage, dass dies bei der gegenwärtigen Tarifrunde nicht der Fall sein wird. Hier ist eine Steigerung der Personalaufwendungen um drei Millionen Euro vorgesehen – was einer geschätzten Tarifsteigerung von 3,5 % in 2012 entspricht. Darüber hinaus entsteht höherer Mittelbedarf für die im Dezember beschlossenen Stelleneinplanungen im Rettungsdienst und im Brandschutz – hier handelt es sich um knapp 600.000 Euro. Die zwischen Verwaltung und Rat im vergangenen Jahr getroffene Zielvereinbarung zum Abbau von 261 Stellen im Rahmen der Altersfluktuation auf 371 Stellen in diesem Jahrzehnt wird umgesetzt. Die vereinbarten Ziele werden erreicht, so dass die hier erwarteten Minderaufwendungen auch eingetreten sind. Dieses Ergebnis wäre nicht möglich gewesen, wenn es nicht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsleitung und Personalrat geben würde. Der Stellenabbau wird von der Mitarbeitervertretung mitgetragen – die erforderlichen Schritte der Personalentwicklung werden von ihm kritischkonstruktiv begleitet. Im Zuge des Stellenabbaus wird es der Verwaltung gelingen, die Entwicklung der Personalaufwendungen auf einem Niveau von 85 Millionen Euro – und damit innerhalb der Vorgaben des Innenministers – mit fallender Tendenz darzustellen. In dieser Betrachtung finden sich auch die noch ausstehenden Beförderungen wieder, die nach einer Wartezeit von zwei Jahren durchgeführt werden sollen, um einen Beförderungsstau – wie in den vergangenen Jahren – nicht entstehen zu lassen. In der Ihnen heute vorliegenden Drucksache informiert der Zentraldienst Personal und Organisation noch einmal umfassend über die aktuelle Situation und die Entwicklungsperspektiven. Ein nicht planbares und auch nicht beeinflussbares Element des Ergebnisplanes stellen die Versorgungsaufwendungen für pensionierte Beamtinnen und Beamte dar. Die von der Stadt Remscheid modellhaft in den 90er Jahren begonnene private Vorsorge für unsere neu eingestellten Beamten kann hier aus nahe liegenden Gründen nicht greifen. Aktuell erhalten 306 Ruhestandsbeamte Versorgungsbezüge und haben Anspruch auf Beihilfeleistungen. Gut ein Drittel dieses Personenkreises ist älter als 80 Jahre. Die steigende Lebenserwartung führt hier zu einer Steigerung von gut einer Million Euro.
Fünftens – die Transferaufwendungen. Im Sozialtransfer wird der in der Vergangenheit eingeplante globale Mehraufwand zugunsten einer kontenscharfen Einplanung aufgegeben. Hier kommt es aufgrund der zwischen Fachdezernat und Verwaltungssteuerung rückgekoppelten Aufwandsentwicklung zu einer deutlichen Ansatzsteigerung. In 2012 sind es sechs Millionen Euro, die zusätzlich und über die bisherige Einplanung hinaus berücksichtigt werden müssen. Über den Zeitraum der kommenden zehn Jahre summieren sich die Mehraufwendungen auf 38,7 Millionen Euro. Dem gegenüber werden jedoch auch Minderaufwendungen aus dem Haushaltssanierungsplan stehen, die durch die Auf- und Ausbau von Präventionsketten zwischen Stadt und freien Trägern erreicht werden sollen. Die Minderaufwendungen summieren sich im Gegenzug auf 14,5 Millionen Euro.
Die öffentliche Diskussion über Kommunalfinanzen wurde in der vergangenen Woche von der Belastung westdeutscher Kommunen durch den Solidarpakt dominiert. Die Stadt Remscheid hat sich bisher – das bedeutet von 1991 bis einschließlich 2011 – mit 73,8 Millionen Euro an den Einheitsleisten beteiligt. Bis zum Auslaufen des Solidarpaktes in 2019 werden wir nach aktueller Planung weitere 39,9 Millionen Euro beisteuern müssen. Diese Summe wird voll und ganz – mit jedem Cent – aus Liquiditätskrediten finanziert. Dafür werden wir bis 2019 nach aktueller Zinsprognose knapp 5,2 Millionen zusätzliche Zinsen zahlen müssen. Ich sprach eingangs von der Hebelwirkung der Landeszuschüsse für den Stärkungspakt – hier stelle ich ein Beispiel dar, bei dem sich diese Wirkung ins Gegenteil verkehrt. Um die Belastung künftiger Generationen aus dieser kreditfinanzierten Verpflichtung deutlich zu machen, will ich Ihnen zwei Zahlen nicht vorenthalten. Die erste stammt aus dem Jahr 2020 – also dem ersten Jahr, in dem – nach heutiger Gesetzeslage – keine Zahlung mehr zu leisten ist. Trotz des Wegfalls der Zahlungspflicht werden wir 2020 1,46 Millionen Euro Zinsen für die Zahlungen aus den Vorjahren aufbringen müssen. Im darauf folgenden Jahr werden es dann 1,5 Millionen Euro sein – gut 50.000 Euro mehr.
In 2012 wird die Stadt Remscheid gut 24,6 Millionen Euro an den Landschaftsverband als überörtlicher Träger von Sozial-, Schul- und Kultureinrichtungen zahlen. Die ursprünglich vorgesehene Steigerung des Umlagesatzes auf 17,0 % konnte mit dem Beschluss der Landschaftsversammlung auf 16,7 % abgemildert werden. Die Stadt Remscheid hat gemeinsam mit einem großen Kreis von Gebietskörperschaften eine Stellungnahme zum Haushalt des Landschaftsverbandes abgegeben. Beim Zusammentreffen der Verwaltungsvorstände der drei Bergischen Städte und des LVR wurde auch diese Frage eingehend diskutiert. Dabei war klar, auch der Haushalt des LVR wird durch steigenden Transferaufwand im Sozialbudget und die wachsende Aufgabenfülle belastet. LVR und Kommunen sitzen bei der Forderung nach staatlicher Hilfe in dieser Frage in einem Boot. Zugleich erwarten wir auch die Bereitschaft des LVR die eigene Haushaltskonsolidierung ebenfalls fortzuführen. Das wurde uns im Gespräch zugesagt.
Soweit die wesentlichen Änderungen, die während des Vollzugs des Haushalts 2011/12 entstanden bzw. abzusehen sind. Das Haushaltsjahr 2012 wird dadurch netto um 28,1 Millionen Euro entlastet. Im Zeitraum der mittelfristigen Finanzplanung bis 2015 summieren sich die Netto- Verbesserungen auf knapp 120 Millionen Euro. Nach diesen Zahlen trennen uns 2016 noch 25,6 Millionen Euro vom Erreichen einer schwarzen Null, wie sie im Stärkungspaktgesetz vorgesehen ist. Das ist die Ausgangsbasis auf der der Haushaltssanierungsplan mit einem Bündel von 40 Maßnahmen aufsetzt. Dieser Maßnahmenkatalog ist Ergebnis intensiver Gespräche und Beratungen in der Verwaltung und im Verwaltungsvorstand. Entgegen manch geäußerter Befürchtung ist es hier nicht zu einer Filterung oder zu einem Wegfall von Maßnahmen gekommen. Wie sollte das auch möglich sein? Die Stadt Remscheid befindet sich seit 20 Jahren in der Haushaltssicherung. Der heute vorgestellte Haushaltssanierungsplan fußt auf Maßnahmenplänen und diversen Haushaltssicherungskonzepten. Viele Einschnitte haben wir in der Vergangenheit bereits unternommen und gleich einer Frucht, die mehrfach ausgepresst wurde, wird es von Mal zu Mal schwieriger noch zusätzlichen Saft zu gewinnen. Deshalb erhalten Sie hier einen ungefilterten Bericht über die Vorschläge der Verwaltung. Aus diesem Katalog werde ich ihnen einige Maßnahmen – wegen ihres Volumens und ihrer Bedeutung – kurz vorstellen:
„SSV Bergisch Born: Im Aufwind und mit ehrgeizigem Plan“, titelte der Waterbölles am 12. September 2011 zur Feier des 80jährigen Vereinsbestehens (Foto rechts). Inzwischen ist die Zahl der Mitglieder um 60 auf 580 gestiegen: 300 Mitglieder zählt die Fußballabteilung, 130 Mitglieder spielen Tennis, und 150 betreiben Breitensport. Und dem ehrgeizigen Plan, dem Umbau vereinseigenen Sportplatzes vom Aschen- zum Kunstrasenplatz mit vierbahniger Kunststoff-Sprintlaufbahn, neuer Weitsprunganlage, neuen Ballfangzäunen aus Stahldraht, einer Beregnungsanlage für den Platz (Kunstrasen kann sich sonst im Sommer auf bis zu 60 Grad erhitzen) und einer modernisierten Trainingsbeleuchtung, ist der Vereinsvorstand seitdem einen guten Schritt näher gekommen. Nicht ausgeschlossen, dass schon im nächsten Jahr mit dem Umbau begonnen werden kann, für den der Vereinsvorstand schon vor einigen Jahren das Motto „Mitten im Grünen: Born“ ausgegeben hat. Er möchte aus der Sportanlage (Fußballplatz und Tennisanlage) an der Bornbacher Straße gleich neben der neuen Fahrradtrasse („Balkan-Trasse?) eine „Begegnungsstätte für jedermann“ machen, wie Bernd Brüggehoff und Carlos Dantas, der Chef der Fußballabteilung, vergangene Woche den Mitgliedern des Schul und Sportausschusses erläuterten.
Mit dabei: Landschaftsarchitekt Illgas vom Büro für Sportstätten und Grünplanungen aus Straelen am Niederrhein, das den Umbau plant. Der Kompagnon von Illgas, Alfred Ulenberg, besitzt noch die Pläne der ersten, inzwischen 33 Jahre alten Umbaumaßnahmen auf dem Sportplatz, die er damals verantwortet hatte. Und deshalb konnte sich Illgas vergangenen Donnerstag auch sicher sein: Der Umbau zum Kunstrasenplatz wird kostengünstiger als üblich. Weil die alte Entwässerung nicht erneuert werden muss. Dennoch: Für einen Pappenstiel ist ein Kunstrasen nicht zu bekommen. Bernd Fiedler, der Leiter des städtischen Sportamtes, nannte in der Sitzung Zahlen: 550.000 bis 600.000 Euro werde der Ausbau des Platzes wohl kosten. Einen Teil davon übernimmt der Verein in barer Münze, einen anderen in Form von Eigenleistungen (Abtragen der alten Deckschicht des Platzes etc.).
Doch ohne städtische Zuschüsse wäre ein Baubeginn in 2013 nicht möglich. „Der Schul- und Sportausschuss wird den ambitionierten Plan nach Kräften positiv begleiten“, sagte Hans Peter Meinecke (SPD) in der Sitzung. Und mit Geld. Damit der Plan „in einigen Jahren verwirklicht werden kann“. Geld, das aus der so genannten Sportpauschale (des Landes) kommen wird. Derzeit verbirgt sich dahinter ein Jahresbetrag von 760.000 Euro. Für das nächste Jahr hofft die Stadt auf 300.000 Euro mehr. Mit wie viel Geld aus diesem Topf der Rat das Stadt das Projekt „Mitten im Grünen: Born“ des SSV Bergisch-Born befördern wird, muss sich allerdings erst noch zeigen.
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