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Nach dem Motto "Schöne Kinder haben viele Väter"

Da hatte wohl jemand in der CDU-Geschäftsstelle nicht aufgepasst. In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Lennep stellte Gabriele Kemper-Heibutzki für die CDU-Fraktion den Antrag, die Verwaltung möge prüfen, ob am Lenneper Bahnhof eine bewachte Fahrradstation nach niederländischem Vorbild eingerichtet werden könnte; Dort gebe es an rund 100 Bahnhöfen bewachte, und witterungsgeschützt Fahrradstationen. Und auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. (ADFC) NRW habe sich für ein solches Modell in NRW stark gemacht, da unser Land nach Fläche und Bevölkerungszahl ungefähr den Niederlanden entspräche. Inzwischen gebe es rund 70 solcher Fahrradstationen in NRW. „Die CDU-Fraktion will den Radverkehr in Remscheid stärken“, heißt es in der Antragsbegründung.  Aus diesem Grund habe die Fraktion im November 2017ein Radfahrkonzept gefordert.

Das war Rolf Haumann von den Grünen bei der Vorbereitung auf die gestrige Sitzung bekannt vorgekommen. Und tatsächlich: Bereits am 30. Juni 2016, wie er sich erinnern konnte, hatte der Rat der Stadt auf Antrag der Grünen unter der Überschrift „Eine Verkehrswende für Remscheid“ mit 51 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen den folgenden Grundsatzbeschluss gefasst: „Die Stadtverwaltung setzt sich, unter Berücksichtigung von Fördermitteln, verstärkt für den Ausbau und die Verbesserung der Fuß- und Radwegeverbindungen ein. Besonders wichtig ist dabei die Verlängerung der Balkantrasse Richtung Lüttringhausen und Richtung Müngsten. Die Verwaltung prüft die Einrichtung einer Radstation am Bahnhof Lennep.“ Letzteres im Zusammenhang mit einem „Konzept für ausleihbare Cityfahrräder (auch E-Bikes/Pedelecs), z.B. durch Sponsoring und/oder öffentlich geförderte Beschäftigung“.

Bezirksbürgermeister Markus Kötter schien darob leicht verblüfft, fing sich aber schnell. Dann könne der Antrag der CDU ja an die Adresse der Verwaltung als dringende Erinnerung an diesem Ratsbeschluss verstanden werden. Und so wurde er denn auch einstimmig angenommen. Merke: Schöne Kinder haben viele Väter (altes Sprichwort).

... und für die gute Laune täglich viel Kaffee

Pressemitteilung des H2o-Badeparadies

Die Revision ist geschafft! In den vergangenen drei Wochen haben wir unser schönes Sauna- und Badeparadies unter viel Mühe und großen Anstrengungen einer „Auffrischungskur“ unterzogen. Das anspruchsvollste Projekt in dieser Zeit war zweifellos die Erneuerung der Umkleiden im Bereich der Wasserlandschaft, die sich nun in einer modernen und ansprechenden Optik präsentieren. Des Weiteren wurden umfangreiche Maler-, Fliesen-, Holz-, Elektro- und Sanitärarbeiten durchgeführt. Insgesamt wurden ca. 4.000 Meter Fugen erneuert, 400 m² Fliesen neu verlegt, acht Becken renoviert und gereinigt, zahlreiche Eimer Farbe verarbeitet ... und täglich 1,5 kg Kaffeepulver verbraucht sowie Mengen an Schokolade und Müsliriegel verzehrt, um alle Beteiligten bei Laune zu halten. Wir meinen, dass sich die Anstrengungen in jedem Fall gelohnt haben und hoffen, dass Ihnen die Erneuerungen und Veränderungen gefallen! Als kleinen „Appetizer“ erhalten Sie in der Eröffnungswoche vom 25. September bis 1.Oktober. jeden Tag 50 Prozent Ermäßigung auf ein bestimmtes Angebot. Lassen Sie sich überraschen!

"Rollhockey-Euro" der Juniorinnen in RS

Pressemeldung der IGR Remscheid

Als die IGR Remscheid im Frühjahr diesen Jahres den Zuschlag des europäischen Rollhockey-Verband CERH zur Ausrichtung der Rollhockey-Europameisterschaft der U17-Juniorinnen erhielt, war die Freude riesengroß. Zum 3. Mal nach Mieres in Spanien 2015 und Breganze in Italien 2016 wird vom 14.-17. Dezember eine Europameisterschaft in dieser Altersklasse ausgetragen und der Sporthalle Hackenberg internationales Flair verleihen. Inzwischen stehen zwei Teilnehmer fest: Zum einen die deutsche U17-Nationalmannschaft, die von IGR-Trainer Markus Feldhoff gecoacht wird und in der aktuell vier Mädchen aus Remscheid stehen. Dazu kommt eine NRW-Auswahl, deren Gründung in diesem Jahr die IGR maßgeblich mitbetrieben hat, um möglichst vielen Mädchen aus unserer Region die Möglichkeit zu geben, ein solches Turnier mitzuerleben. Erwartet werden daneben die Nationalmannschaften der Schweiz, Frankreichs und Englands. Spanier, Italiener und Portugiesen werden wie bei den vergangenen Turnieren mangels Nationalteams in dieser Altersklasse die Meistermannschaften schicken.

Traditionell wird die Juniorinnen-Euro nach einem verdienten Mitglied des Ausrichtervereins benannt. Dafür kam für die IGR nur einer in Frage: Das verstorbene Ehrenmitglied Adolf Hirschfeld, dem der Verein und der Rollsport in Remscheid unendlich viel zu verdanken haben, wird in Abstimmung mit seiner Familie der Namensgeber für das Turnier sein, das als „Adolf-Hirschfeld-Cup“ firmieren wird. Die Schirmherrschaft über das Turnier hat das Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Remscheid, Frank Dehnke, übernommen. Eine tolle Geste gegenüber dem Remscheider Damenhockey, nachdem die Stadtsparkasse bereits als Trikotsponsor des neuen IGR-Damenteams fungiert.

Bis zum Start der Euro ist allerding noch eine Menge zu organisieren. Hier arbeiten die Verantwortlichen der IGR eng mit dem Stadtsportamt zusammen, das die Organisatoren bis dato tatkräftig unterstützt hat. Die Unterbringung der Sportler und Offiziellen werden das mk|hotel am Bahnhof und das Mercure Hotel am Jägerwald übernehmen. Der „Adolf-Hirschfeld-Cup“ steigt zu vorweihnachtlicher Zeit in Remscheid, und die IGR Remscheid wird alles dafür tun, ein guter Gastgeber und Ausrichter zu sein! Sie freut sich riesig auf das Turnier und ihre internationalen Gäste und ist dankbar für das Vertrauen, das die CERH in sie setzt.

Für Freunde des Pöhlsches `schieten

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten.

Zum Pöhlsches' schieten sind Interessenten auf dem Karl–Wiesemann–Platz neben dem Seniorentreff, Carl–Hessenbruch–Weg 1, wie in den Vorjahren wieder herzlich willkommen. Bezirksbürgermeister und SPD-Ratsmitglied Otto Mähler lädt erfahrene und neue Mitspielerinnen und -spieler zum letzten Pöhlsches Schieten 2107  für Mittwoch, 27. September, von 14.30  bis ca. 17 Uhr herzlich ein: "PLÄTT  AFF!“

Klarheit bei Eigenbeteiligung der Sportvereine

Neue Tennenplätze nur mit Vereinsbeteiligung“, berichtete der Waterbölles am vergangenen Dienstag. Die Eigenbeteiligung von Sportvereinen bei Umwandlungen von Tennenplätzen in Großspielfelder mit alternativen Belägen, z. B. Kunstrasen, soll in Remscheid auf Sportflächen, die sich im Eigentum der Stadt Remscheid befindet, als gängige Praxis festgeschrieben werden. So lautete der Beschlussempfehlung der Stadtverwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am 21. September. Doch vorgelegt wurde den Ausschussmitgliedern am Donnerstag im Rathaus Lüttringhausen als Tischvorlage eine überarbeitete Fassung. Begründung von Sportdezernent Thomas Neuhaus: Man habe den Beschluss mit dem zwischen Stadt und Sportbund Remscheid vereinbarten „Pakt für den Sport“ abgleichen müssen. Für den Ausschussvorsitzenden Markus Kötter kein Problem, Hauptsache, „nach langen Warten besteht nun endlich Klarheit!“ Und die sieht so aus:

  • Für die Ersatzsportflächen, die der Bau des D.O.C. in Remscheid-Lennep auslöst, werden von den betroffenen Sportvereinen keine Eigenbeteiligungen eingefordert.
  • Bei zukünftigen Umwandlungen der noch vorhandenen Tennenplätze  wird grundsätzlich  Eigenbeteiligung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Möglichkeiten der nutzenden Sportvereine verlangt.
  • Die Umwandlungen sollten unter dem Gesichtspunkt der optimalen Auslastung und Nutzung durch möglichst viele Sportarten und Sportvereine erfolgen. (neu gegenüber ursprünglicher Fassung)
  • Die Eigenbeteiligung muss mit jedem Sportverein nach Bedarfen der Sportart und Nutzungsanteil der Sportstätte einschließlich von Sonderwünschen rechtzeitig im Vorfeld der Baumaßnahme individuell vereinbart werden.
  • Sanierungsmaßnahmen werden gesondert betrachtet. Im Rahmen der Maßnahmenplanung wird eine Eigenbeteiligung der Vereine ein Vorziehen der Sanierungsmaßnahmen unter dem Aspekt der Finanzierungsmöglichkeit bewirken. (neu gegenüber ursprünglicher Fassung)
  • Die Gespräche über diese Vereinbarungen erfolgen zwischen Verwaltung, Sportbund Remscheid und den betroffenen Sportvereinen.

Abstimmungsbedarf bei großem Ballfangzaun

Von „Beeinträchtigungen, die durch den Spiel und Sportbetrieb auf dem Jahnplatz in Lüttringhausen entstehen“, ist in der Mitteilungsvorlage der Stadtverwaltung die Rede, die am Donnerstag im Sportausschuss lebhaft diskutiert wurde. Demnach haben sich der Fachdienst und Sport und Freizeit, die Technischen Betriebe Remscheid (TBR), das Hochbau- und Gebäudemanagement, der Fachdienst Recht und Datenschutz und die untere Denkmalbehörde auf Folgendes verständigt:

  • Weiterbeauftragung des Sicherheitsdienstes
  • zeitnahe Errichtung eines Bauzaunes zur Absicherung der gesamten Sportanlage
  • Herstellung einer funktionstüchtigen Umzäunung und Abschließung der Anlage außerhalb der Nutzungszeiten
  • Abstimmung mit Anwohnerinnen und Anwohnern und Beobachtung der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen (einvernehmliche Lösung).

Nachdem die Sicherheitsfirma den Jahnplatz über mehrere Wochen hinweg, insbesondere an den Wochenenden, kontrolliert hat, stellt die Verwaltung im Ergebnis fest, „dass gerade in den Abendstunden und auch außerhalb der Öffnungszeiten das Gelände häufig von unbefugten Personen frequentiert wurde, die dann des Platzes verwiesen wurden.“ Mündlich ergänzte Sportamtsleiter Martin Sternkopf in der Sitzung, auf dem Kunstrasen sei sogar ein Lagerfeuer entfacht worden. Und Hunde würden dort häufig frei laufen gelassen. Kritisch äußerte sich Sternkopf auch zum Fußballtraining des FC Remscheid. Die Anweisung, das Torschießen nicht gerade vor dem Tor zu üben, von dem aus die Bälle auf das Firmengelände dahinter fließen könnten, würde nicht immer eingehalten. Auf die Frage nach den Sanktionsmöglichkeiten der Stadt meinte der Sportamtsleiter kurz und bündig: „Platzverweis!“

Zu Beginn der Sommerferien wurde ein provisorischer Bauzaun errichtet, um einen unkontrollierten Zugang insbesondere zu dem Kunstrasenspielfeld zu unterbinden. Er soll auf Dauer durch einen 2,40 Meter hohen Stabmattenzaun (Kosten ca. 45.000 Euro) ersetzt werden, auch anstelle des alten Staketenzauns. Auch der neue Zaun soll das Betreten des Kunstrasenplatzes außerhalb der Nutzungszeiten durch Unbefugte unterbinden. Ausschussvorsitzender Markus Kötter empfahl für den Zaun eine Gummidämpfung: „Denn wenn ein Ball auf Metall trifft, kann das ganz schön scheppern!“

Bezüglich des Baus eines neuer, großen Ballfangzaun bestehe noch ein erheblicher Abstimmungsbedarf bei allen Beteiligten, so Sternkopf. Auch seien weitere umfangreiche statische Untersuchungen notwendig. Sie betreffen den Standort von bis zu vier Betonpfeilern, die das neue Ballfangnetz halten sollen. Kann die Anlage auf dem Sportgelände, also vor der denkmalgeschützten Bruchsteinmauer gebaut werden, wird sie neun Meter hoch werden. Drei Meter höher für den Fall, dass die Betonpfeiler auf dem Grünstreifen hinter der Mauer errichtet werden müssen. Die Bäume, die dort stehen, müssen dann gefällt werden, so die Verwaltung am Donnerstag.

Mehrkosten erfordern weiteres Nachdenken

Die Umwandlung des Tennenplatzes im Stadion Reinshagen in Kunstrasen können sich die Technischen Betriebe Remscheid (TBR), die von der Verwaltung mit dieser Prüfung beauftragt worden waren, in zwei Varianten vorstellen:

  • Kunstrasenspielfeld für Fußball und American Football (1.100.000 €,)
  • Kunstrasenspielfeld für Fußball, American Football und Hockey (1.155.000 €). Das Hockey-Spiel auf einem wasserverfüllten Kunstrasenplatz hatte zuvor der Reinshagener Turnerbundes (RTB) beantragt, unterstützt vom Sportbund Remscheid.

„Beide Varianten liegen deutlich über den bisher verauslagten Kosten zur Errichtung von Kunstrasenplätzen“, heißt es in der Tischvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am Donnerstag. Verwiesen wurde dabei auf

  • Jahnplatz (2011):                      796.000 € (einschl. Kleinspielfeld, Laufbahn)
  • Bergisch Born (2014):               482.000 € (einschl. Kleinspielfeld und Laufbahn)
  • Neuenhof (2015):                      628.000 € (einschl. Kleinspielfeld)
  • Bliedinghausen (2016): 583.000 € (incl. Planungskosten)

Die Mehrkosten beim Tennenplatz im Stadion Reinshagen ergeben sich aus dessen Größe, zusätzlichen Ausstattungen, Markierungen und Beleuchtungen sowie und eine Untersuchung des Platzes durch den Kampfmittelräumdienst. Denn die Bezirksregierung Düsseldorf hat darauf hingewiesen, dass der Platz teilweise in einem Bombenabwurfgebiet aus dem 2. Weltkrieg liegt. Um das eingehend untersuchen zu können, müsse die nach 1945 vorgenommenen, vier Meter hohen  Aufschüttungen zumindest teilweise entfernt werden. Kosten: 25.000 €. Angesichts der genannten Mehrkosten Vertreter der Sportvereine nun zunächst einmal die die jeweiligen sportlichen Anforderungsprofile von American Football, Fußball und Feldhockey mit der TBR abstimmen, um Kostensenkungen zu erreichen. Ein neuer Gesprächstermin wurde für den 9. November vereinbart.

1. Interkulturelle Sport- und Spielfest des Integrationsrates

Weil das Wetter mitspielte und am Nachmittag nach zögerlichem Zustrom doch noch zahlreicher Besucher kamen, war das gestrige 1. Interkulturelle Sport- und Spielfest des Remscheider Integrationsrates auf dem Gelände und in der Halle des Sportzentrums Hackenberg letztlich eine runde Sache. Auch dank des Engagements vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer aus diversen Vereinen und Organisationen. Zwischen 12 und 17 Uhr gab es viele unterschiedliche sportliche Aktivitäten selbst auszuprobieren oder zu bestaunen, und von den kleinen Besucher/innen wurden die Angebote des AGOT-Mobils dankbar angenommen, gelegentlich auch unter Muttis Obhut. Neugierig schauten fünf Kühe von der nahen Weide beim Bogenschießen zu, und wo erst kürzlich Fallschirmspringer mit dem Hubschrauber zu Wettbewerben gestartet waren, machte diesmal eine Weltkugel aus Gummi den Rasen platt. Nicht ausgeschlossen also, dass aus diesem ersten Experiment tatsächlich eine Institution wird... Im Video ein kleiner Ausschnitt aus dem Geschehen.

220 Schwimmer aus 25 Vereinen am Start

Pressemitteilung des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NW

Am Samstag, 16., und Sonntag, 17. September, ist das Sportbad am Stadtpark einmal mehr Schauplatz eines integrativen Schwimmwettkampfes. Beim „Kurzbahn-Cup“ treten Schwimmer mit und ohne Behinderung gemeinsam im sportlichen Vergleich an. Dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NW (BRSNW) als Veranstalter und der SG Remscheid als Ausrichter liegen die Meldungen von rund 220 Schwimmern  aus 25 Vereinen vor, die an den beiden Wettkampftagen knapp 1000 Einzelstarts absolvieren werden. Vertreten sind Vereine aus Hessen, Niedersachsen und natürlich aus NRW. Die weiteste Anreise hat der SV Nordenham. Die Wettkämpfe finden am Samstag von 8.30 bis ca. 17.30 Uhr und am Sonntag von 9 bis ca. 16 Uhr statt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt, und der Eintritt ist frei. Interessierte können vorab das Meldeergebnis unter www.sg-remscheid.de einsehen.

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Neue Tennenplätze nur mit Vereinsbeteiligung

Die Eigenbeteiligung von Sportvereinen bei Umwandlungen von Tennenplätzen in Großspielfelder mit alternativen Belägen, z. B. Kunstrasen., soll in Remscheid auf Sportflächen, die sich im Eigentum der Stadt Remscheid befindet, als gängige Praxis festgeschrieben werden. So die Beschlussempfehlung der Stadtverwaltung zur Sitzung des Sportausschusses am 21. September. Demnach wird künftig in solchen Fällen generell eine Eigenbeteiligung der nutzenden Vereine gefordert. Weiter heißt es in der Vorlage: „Sonderwünsche der Vereine bei Umwandlungen oder Erweiterungen müssen von ihnen grundsätzlich selbst getragen werden. Im Rahmen der Maßnahmenplanung wird eine Eigenbeteiligung der Vereine ein Vorziehen der Sanierungsmaßnahme unter dem Aspekt der Finanzierungsmöglichkeit bewirken.“ Konkret benannt werden im Folgenden die DOC-Ersatzmaßnahmen in Hackenberg und der Tennenplatz in Reinshagen. Zitat: „Für die Ersatzsportstätten, die der Bau des D.O.C. in Remscheid-Lennep auslöst, werden von den betroffenen Sportvereinen keine Eigenbeteiligungen eingefordert. Für die Modernisierung des Tennenplatzes im Stadion Reinshagen wird eine zusätzliche Eigenbeteiligung für die Sonderwünsche, die vom RTB vorgeschlagen wurden, gefordert.“

Bei der Modernisierung der Sportstätte Bergisch Born 2013 war das Prinzip der Vereinsbeteiligung erstmals angewendet worden. Damals hatte sich der SSV Bergisch Born an der Ausgestaltung des neuen Sportplatzes im Rahmen der Bauarbeiten mit Muskelkraft bzw. finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt ca. 50.000 € beteiligt. Das galt dann später auch  für die Modernisierung der Sportstätte Neuenhof (TS Struck) und der Sportstätte Bliedinghausen (TuRa Süd).

Auch bei der Modernisierung des Tennenplatzes im Stadion Reinshagen (mit Kunstrasen) im Jahr 2018 geht die Verwaltung von einer (noch unbestimmten) Kostenbeteiligung aus. Dabei spielt auch eine Rolle, dass der Reinshagener Turnerbund (RTB) die Anlage eines wasserverfüllten Kunstrasenplatzes vorgeschlagen hat, auf dem dann auch Feldhockey gespielt werden kann.

Die Verwaltung weist in ihrer Vorlage ferner auf zwei Sonderregelungen hin:

  • Die Modernisierung der Sportanlage „Jahnplatz“ in Lüttringhausen sei 2011, als das Thema „Eigenbeteiligung“ noch nicht aufgegriffen worden war, komplett aus dem Konjunkturpaket II finanziert worden.
  • Die DOC-Ersatzmaßnahme auf der Sportanlage Hackenberg bedeute für diese „eine erhebliche Aufwertung“. Allerdings sei „aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen und der gesamtstädtischen Bedeutung der Ersatzsportstätte nur bedingt eine Mitwirkung an der Ausgestaltung möglich“. Zudem sei „zu beachten, dass durch die massiven Beeinträchtigungen während der langen Bauphase der Ersatzsportstätte bei den betroffenen Vereinen finanzielle Belastungen (möglicher Mitgliederverlust, mögliche Einnahmeverluste, Mehrkosten durch Transporte in der Verlagerungsphase) entstehen, welche einer Eigenbeteiligung der betroffenen Vereine und Mitglieder gleichgesetzt werden können.“

Abschließend verweist die Verwaltung auf die von Prof. Dr. Horst Hübner und Herr Oliver Wulf fortgeschriebene der Sportentwicklungsplanung der Stadt. Danach liegt die Quote der Kunstrasenplätze in NRW durchschnittlich bei 24,8 Prozent, in Remscheid mit aktuell 46,7 Prozent aber deutlich höher.