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Nun auch Laufkurs für Menschen mit Handicap

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Der Reinshagener Turnerbund (RTB), bekannt als engagierter Förderer und Anbieter für den Behindertensport, erweitert sein Angebot. Da im RTB das Laufen Tradition hat, bietet der Reinshagener TB nun auch einen Laufkurs für Menschen mit Handicap an. Aufgrund der positiven Erfahrungen bei diversen Laufveranstaltungen mit Behinderten (Staffellauf auf Schalke, Röntgenlauf) möchte der Verein sein Behindertensportangebot ergänzen und den jährlich stattfindenden Laufkurs integrativ bzw. inklusiv anbieten. Angesprochen sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Handicap, die sich gerne in der Natur bewegen. Die ersten Laufeinheiten unter fachkundiger Anleitung finden im Stadion Reinshagen statt. Bei steigender Fitness der Teilnehmer werden die Einheiten dann in die Wälder rund ums Stadion verlegt. 

Treffpunkt für den Laufkurs ist die Sporthalle der Grundschule Reinshagen, „Am Schimmelbuschweg“.  Gelaufen wird ab dem 25. April dienstags zwischen 19.15 Uhr und 20 Uhr. Die Kosten betragen 25 Euro für Nichtmitglieder, Vereinsmitglieder können kostenfrei teilnehmen. Für Anmeldungen und Rückfragen zum Kurs ist Stephan Schürmann, Abteilungsleiter Behindertensport im Reinshagener TB per Mail unter schuermann-ms@t-online.de">schuermann-ms@t-online.de oder telefonisch unter 0157-75321887 erreichbar. Weitere Infos zu den Sportangeboten des Reinhagener Turnerbundes finden sie im Internet unter www.rtb-1910.de oder können in der Geschäftsstelle unter Telefon 696922 erfragt werden.

"1. Herren, Rollhockey" ist Mannschaft des Jahres 2016

Genau 4589 Remscheider/innen beteiligten sich in diesem Jahr mit gültigen Stimmen an der Wahl der Remscheider Sportler/innen des Jahres. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Reinhard Ulbrich, der Vorsitzende des Sportbundes Remscheid, gaben gestern zwischen 19 und 21 Uhr im Teo Otto-Theater im Rahmen einer unterhaltsamen „Nacht des Sports“ die Namen der Gewinner/innen bekannt und ehrten nicht nur verdiente Sportfunktionäre, sondern auch Freizeitsportler, die im Laufe der Jahre bis zu 50 Mal die Prüfungen für das Sportabzeichen bestanden hatten.

Auf die ersten Plätze als Sportler des Jahres 2016 kamen:

  • Sportlerin 2016: Lena Henning (39 % der in dieser Kategorie abgegebenen Stimmen)
  • Sportler 2016: Hannes Schürmann (44 %)
  • Jugend: Anna Krzyzaniak (30 %)
  • Jugendmannschaft: IGR (24 %)
  • Mannschaft: IGR (40 %)

Die Ehrung  für Ehrenamtler (Plaketten) galt in diesem Jahr Uta Feldhoff (IGR Remscheid), Anja Wesasel (SC Rot-Weiß Remscheid) und Peter Ickert (Röntgen Sport Club). Den Sonderpreis „Bewegt gesund bleiben“ erhielt Christiane Haak (vielseitige Übungsleiterin beim Ehringhauser TV). Ausgezeichnet wurden ferner Freizeitsportler, die besonders oft Sportabzeichen gesammelt hatten: Manfred Isenberg (50), Reiner Quanz (50), Peter Allefeld (45), Ute Quanz (45), Anni Krause (40) und Jürgen Schoenenborn (40).

In seiner Begrüßungsrede appellierte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an Remscheider Unternehmer u.a., sich im Breiten- und Spitzensport mehr als bisher auch finanziell zu engagieren.  „Etwas fürs Auge“, so der OB, waren die  beiden Auftritte der Remscheider „Verve Dance Company“. Die von der Tanzpädagogin Anita Frank trainierte Tanzformation erlebte im vergangenen Jahr mit dem Aufstieg in die Landesliga ihre bisher erfolgreichste Saison. In anderen Programmeinlagen machten Mitglieder des Remscheider Segelyachtclubs auf ihren Sport (auf der Bevertasperre) aufmerksam und  Boomwhacker in verschiedenen Farben aus den Zuschauern im Saal binnen weniger Minuten ein hörenswertes Rhythmus-Ensemble. Diese Schlagidiophone bestanden aus unterschiedlich langen Kunststoffröhren, deren unterschiedliche Töne harmonisch aufeinander abgestimmt waren. Den Abschluss des offiziellen Teils im Theater (bevor es ans Buffet ging) bildete das schon traditionelle Gruppenfoto auf der Bühne

Nachfolgend alle nominierten Sportler/innen und Mannschaften:

Artikel vollständig lesen

Gutachter soll Standort der 3-fach-Turnhalle empfehlen

Wie angekündigt, hat die Verwaltung für den Schul- und den Sportausschuss (Sitzung am 15. März bzw. 5. April) eine Beschlussvorlage vorbereitet, wonach ein externer Gutachter mit der Standortsuche für eine neue Dreifach-Turnhalle in der Innenstadt beauftragt werden soll. Das betrifft konkret die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, vergleichbar mit den Maßnahmen „Rathausanbau“ und „Neubau Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung“. Dafür fehle dem städtischen Gebäudemanagement das notwendige Personal. Die Untersuchung soll die Standorte von Albert-Einstein-Gesamtschule, Brüderstraße 6-8,  (als Ersatz für die bestehende Schulsporthalle), Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Elberfelder Straße 48, und Am Stadtpark betreffen. Dabei soll der Gutachter auch die Frage beantworten, welche bestehenden (Schul-) Sporthallen durch den Bau einer neuen 3-fach Halle aufgegeben werden können und welche Verwertungsmöglichkeiten sich hieraus ergeben.

Die gegenwärtige Situation an den zu prüfenden Standorten stellt die Verwaltung in ihrer neuen Vorlage wie folgt dar:

  • Albert-Einstein-Gesamtschule: Sie verfügt an der Brüderstraße über einen Hallenkomplex, der sich in einem baulich maroden Zustand befindet und einen erheblichen und dringend notwendigen Sanierungsbedarf aufweist. In dem Hallenkomplex befindet sich eine größere Sporthalle (540 qm), die bezüglich Raumumfang und Ausstattung für den Schulsport gut geeignet ist, aber auf Grund der Konstruktion und Lage in den Sommermonaten wegen zu hoher Temperaturen nur eingeschränkt genutzt werden kann. Desweitern gibt es eine Gymnastikhalle (225 qm), die auf Grund der mangelnden Größe und Ausstattung nur extrem eingeschränkt für den Schulsport zu nutzen ist, dort ist kein richtliniengemäßer Unterricht möglich. Abschließend hat der Hallenkomplex noch einen teilweise mit Matten ausgelegten Bewegungsraum (180 qm), der für den Sportunterricht gar nicht genutzt werden kann. Überdies entsprechen die Gymnastikhalle und der Bewegungsraum nicht den Sicherheitsvorgaben für den Schulsport. All das führe vermehrt zu Einschränkungen des Schulsports; mindestens 50 Sportstunden müssten in Sporthallen an anderen Standorten durchgeführt werden.
  • Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium verfügt über eine gut ausgestattete der DIN-Norm entsprechenden Einfachsporthalle (405 qm). Zudem hat sie eine Gymnastikhalle (200 qm), die zwar einigermaßen ausgestattet sei und den Sicherheitsnormen den Umständen entsprechend nachkomme, aber einen richtliniengemäßen Unterricht nur eingeschränkt zulasse, so die Verwaltung. Daher müssten aktuell 25 Sportstunden in standortfernen Sporthallen stattfinden.
  • Auf dem städtischen Grundstück am Stadtpark (eine größtenteils asphaltierte Fläche zwischen der GGS Am Stadtpark und dem Sportbad am Stadtpark) steht aktuell eine „Container“-Kita. In direkter Nähe befindet sich auch ein Kunstrasengroßspielfeld, ein Kunstrasenkleinspielfeld, zwei kleine Tartan-Mehrzweckspielfelder, eine 100 m Sprintanlage, ein Beachvolleyballfeld und eine Sporthalle (364 qm). In der Sporthalle ist der komplette Sportunterricht der GGS Am Stadtpark untergebracht.

Vorrundengruppen für S-Cup 2017 ausgelost

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz findet mit der Teilnahme von 18 Grundschulstandorten am 25. März und am 13. Mai der Sparkassen-Cup 2017 statt. Veranstaltet wird dieses jährliche Hallenfußballturnier vom Fachdienst Sport und Freizeit der Stadt Remscheid und der Stadtsparkasse Remscheid. Gespielt wird um die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Remscheider Grundschulen. Die Auslosung der Vorrundengruppen erfolgte in der Geschäftsstelle des Ausschusses für den Schulsport in der Stadt Remscheid und ergab folgende Gruppeneinteilung:

Gruppe A 

Gruppe B 

Gruppe C 

Gruppe D 

GGS Steinberg

KGS Am Stadion 

GGS Mannesmann

 

GGS Reinshagen

KGS Menninghausen

GGS Siepen 

GGS Daniel-Schürmann

GGS Am Stadtpark 

GGS Hackenberg

GGS Adolf-Clarenbach

GGS Dörpfeld (Struck)

GGS Hasten

   

GGS Walther-Hartmann

GGS Dörpfeld

Die Spiele der Vorrunde finden am 25. März parallel in zwei Dreifachsporthallen statt. Die Gruppen A und B spielen von 8:.5 bis 11.30 Uhr in der Sporthalle Hackenberg, die Gruppen C und D von 8.15 bis 13.15 Uhr in der Sporthalle Neuenkamp. Der Spielmodus aus den letzten Jahren hat sich bewährt und wird beibehalten. In den Vorrundengruppen spielt „Jeder gegen Jeden“. Die vier Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für die Endrunde. Dort spielen sie am 13.05.2017 in der Sporthalle Neuenkamp in zwei Vierergruppen „Jeder gegen Jeden“. Nach den Gruppenbegegnungen spielen die Gruppenersten gegen die Zweiten der anderen Gruppe das Halbfinale. Die beiden Verlierer der Halbfinale sind die Drittplatzierten des Turniers. Die Sieger spielen im Endspiel um den Turniersieg.

Am 14. Mai geht es weiter mit dem City-Lauf

Archivfotos: Lothar Kaiser Das Gerücht ging in Remscheid schon seit einigen Wochen um. Per E-Mail haben es gestern gegen 22.30 Uhr Hartmut Bau, Vorsitzender des Remscheider Sportverein 1897 e. V., Dirk Riemer, dessen sportlicher Leiter, und Präsident Norbert Tix bestätigt: „Wir sind sehr erfreut, Ihnen mitteilen zu können, dass der Remscheider City-Lauf auch im Jahr 2017 stattfinden kann. Termin dafür ist der 14. Mai 2017.“ Der Remscheider Sportverein 1897 habe für den City–Lauf 2017“ unter dem Motto „Remscheider Wirtschaft für Remscheider Bürger“ eine breite Unterstützung bei Remscheider Unternehmen erfahren, diese Traditionsveranstaltung zu erhalten, um somit auch die Verbundenheit zu unserer Stadt zu dokumentieren. „Damit verteilt sich beim City-Lauf 2017 die Belastung  auf mehreren  Schultern!“ Und der City-Lauf Remscheid könne in eine erfolgreiche Zukunft blicken. Für die erste Aprilwoche ist eine Pressekonferenz in den Räumlichkeiten des Sana-Klinikums geplant, um der Einzelheiten mitgeteilt werden sollen.

1500 Fallschirmsprünge auf einen winzigen Punkt

Der Deutschlandcup der Fallschirmspringer im  Deutschen Fallschirmsport Verband e.V.  wird in diesem Jahr in Freiburg / Lahr (Baden-Württemberg / 3. und 4. Juni), Meißendorf (Niedersachsen / 10. Und 11. Juni) Remscheid (7. bis 9. Juli) und Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern / 26. und 27. August) ausgetragen. Der Fallschirmclub Remscheid e.V. mit seinem Präsident und Gründungsmitglied Klaus F. H. Mathies erwartet zu diesem für Remscheid bisher einmaligen Zielspringen rund 35 Vierer-Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet. Aus einer Höhe von 1.000 Metern müssen die 140 Sportler/innen punktgenau im Stadion Hackenberg auf einer nur 20 Zentimeter großen Scheibe mit winzigem elektronischem Messpunkt landen. Diese liegt im Mittelpunkt einer größeren (und damit von weitem besser sichtbaren), gepolsterten Matte mit einem Durchmesser von 6,50 Meter. Und weil der Deutschlandcup der Zielspringer in verschiedenen Disziplinen (Mannschaft, Einzel, Männer, Frauen, Jugend und 60) ausgetragen wird, können die Zuschauer - Eintritt frei! – an diesem Juli-Wochenende mit rund 1500 Sprüngen rechnen. Klaus F. H. Mathies gestern auf einer Pressekonferenz im Remscheider Rathaus: „Weil es in Remscheid keinen Flugplatz (mehr) gibt, müssen wir (kostspieligere) Hubschrauber einsetzen. Um das ganze Pensum zu schaffen, werden sie im Takt von vier, fünf Minuten starten und landen." Und das besondere Highlight für die Besucher: Zehn erfahrene Tandem-Springer stehen (gegen Honorar) bereit, besonders Mutigen einen Tandem-Sprung aus 2.500 Metern Höhe zu bescheren. Das Interesse daran sei bereits jetzt groß, berichtete Mathies. Er rechnet für das Wettkampf-Wochenende mit insgesamt 150 Tandem-Flügen.

Die Bemerkung erinnerte auf der Pressekonferenz Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz daran, dass ihm Klaus F. H. Mathies zu seiner Oberbürgermeisterwahl einen Gutschein für einen Tandem-Flug übergeben hatte, den er bislang noch nicht eingelöst hat. Eine gute Gelegenheit für den OB als Schirmherrschaft des Deutschlandcups in Remscheid, das jetzt endlich nachzuholen? Im Prinzip Ja. Doch er habe sich für Anfang Juli schon mit Freunden zu einem Segeltörn auf der Ostsee verabredet, verriet Mast-Weisz gestern. Und fügte dann hinzu „Glück gehabt!“

Für die Großveranstaltung hat der Fallschirmclub Remscheid e.V. (www.fsc-remscheid.de, https://www.facebook.com/fsc.remscheid/?fref=ts) mehrere Unterstützer mit ins Boot geholt. Da wäre die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit Sitz in Solingen zu nennen, gestern durch ihre Pressesprecherin Annette Kolkau vertreten. Im Interesse der Tourismusmarke der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal („Die Bergischen Drei“) sieht sie derartige Veranstaltungen mit bundesweiter Ausstrahlung natürlich ebenso gerne wie die Sparkassen der bergischen Großstädte. Mit denen hatten die Remscheider Fallschirmspringer  schon beim NRW-Tag 2016 in Düsseldorf aus Anlass des 70jährigen Bestehens des Landes Nordrhein-Westfalen gut zusammengearbeitet. Unterstützung kommt diesmal auch von  der Lenneper Turngemeinde (LTG). Die verschob nicht nur ihr für dieses Wochenende sein bei der Stadt bereiuts für Hackenberg angemeldete Vereinsfest, sondern stellte für den Deutschlandcup auch zusätzliche „Bodentruppen“ (Mathies) auf dem Sportgelände zur Verfügung.

Unterstützung kommt auch von der Schule für Musik, Tanz und Theater - Jugendkunstschule Lennep e.V. Er will am Samstagabend in Hackenberg („Open Air“) für ein unterhaltsames Rahmenprogramm sorgen, wie David Schmidt berichtete. Eine neue Formation von Gesangsdozentin Jennifer Budek werde dann bekannte Songs der Gruppe ABBA auf die Bühne bringen.

Oldtimer gehen im Mai zum 17. Mal „auf Strecke“

Pressemitteilung des Deutschen Automobil-Veteranen Clubs

Die 17. Röntgen-Classic steht in den Startlöchern. Die Teilnehmerliste ist mit fast 100 Fahrzeugen wieder einmal wohl gefüllt. Auch die meisten Vorarbeiten und Absprachen sind erledigt. Das Team des DAVC, des Deutschen Automobil Veteranen Clubs, Remscheid hat wieder vieles organisieren müssen. Die meisten Genehmigungen sind da. So kann es für die Teams und Fahrzeuge also am Samstag, 6. Mai, um 8.30 Uhr auf die Strecke gehen. Auch wird die Volksbank am Tenter Weg wieder der bekannte Startpunkt für die rund 180 Kilometer lange Strecke sein. Fahrzeuge von Baujahr 1928 bis 1987 sind dann zu bewundern. Viele stehen mit Wehmut an der Strecke: Die Autos ihrer Jugend fahren hier als Oldtimer mit. Von der Trecknase in Lennep aus geht es durch das Bergische Land bis Lindlar. Mittagspause soll im Gestüt Hufenstuhl gemacht werden. Kaffeepause ist dann noch kurz vor Ende der Fahrt in Wipperfürt. Von da aus geht es zurück Richtung Lennep.

Nach langen Jahren des Umfahrens, wird es in der Lenneper Altstadt eine Durchfahrt mit möglichem Halt für eine Prüfung geben. Das Ziel ist erreicht, wenn die Fahrzeuge auf den Hof von BMW Kaltenbach an der Borner Straße den Zielbogen durchfahren. Wieder heißt es für die Fahrzeugführer und ihre Mitfahrer: um Geschwindigkeit geht es nicht. Ehrenamtliche Helfer stehen bereit, den Besatzungen zum Teil knifflige Aufgaben zu stellen. Ein wenig Allgemeinwissen, ein wenig automobile Kenntnisse um das eigene und fremde Auto, sowie Geschicklichkeit sind dabei gefragt. Im Mittelpunkt aber stehen der Spaß an der Ausfahrt und der Landschaft.

Im Vorfeld wird es traditionell den „Einstimmenden Abend“ am Freitagabend, 5. Mai, auf dem Alten Markt in Lennep geben. Wieder haben die Oldtimerfans die Lenneper Pfadfinder und „Lennep Offensiv“ ins Boot holen können. Bei „Benzingesprächen“ kommen auch die Oldtimerfans zu Fuß auf ihre Kosten. Weitere Infos sind unter www.roentgen-classic.de zu finden.

Vorstand des B.V. 10 will wissen, wohin die Reise geht

Als neue „Besitzer“ der Jahn-Halle an der Neuenkamper Straße präsentierte sich am 11. Februar 2016 der geschäftsführende Vorstand des RSV der lokalen Presse: Hartmut Bau, Dirk Riemer, Horst Zolnowski und Wolfgang Pipiorka. Ihr Bestreben  sei es, neues Leben in das alte Gemäuer zu bringen. Denn „Die Jahn-Halle rechnet sich für den RSV noch nicht“, wie sie damals sagten. Hintergrund: Der Zusammenschluss zwischen dem TV Jahn und dem Remscheider Schwimm-Verein war verbrieft und der Besitz des TV Jahn an den RSV übergegangen (Grundbucheintrag schon im September 2015). Das betraf nicht nur die 60 Jahre alte Turnhalle, sondern auch das 10.000 Quadratmeter große Grundstück mit dem Sportplatz (Foto).

Der Sportplatz Neuenkamp bleibt bis 2020 "unter Vertrag", berichtete der Waterbölles am 17. März 2015. Damit waren TV Jahn und RSV gemeint. Der TV Jahn hatte 1990 den Sportplatz, Heimplatz des B.V. 10, für 30 Jahre an die Stadt Remscheid verpachtet. Sein Rechtsnachfolger sollte damals schon der RSV werden. „Mithin bleibt der Pachtvertrag ... bis 2020 bestehen“, teilt die Verwaltung damals mit. „2020!? Das ist nicht mehr lange hin!“, stellte am Mittwoch im Sportausschuss Markus Kötter fest. „Da muss dringend etwas passieren!“ Damit meinte der Vorsitzende des Sportausschusses die Verwaltung, und Sportamtsleiter Martin Sternkopf nahm den Ball auf: Eine schriftliche Mitteilungsvorlage sei leider zur Sitzung nicht rechtzeitig fertig geworden, aber die könne er gerne mündlich vortragen. Und das tat er denn auch. Kernaussage: Alles ist möglich, nichts beschlossene Sache. Zitat: „Der Sportplatz Neuenkamp ist von der Stadt Remscheid bis 31. Mai 2020 als Sportfläche gepachtet (...).Auch unter Zugrundelegung der Sportstättenentwicklungsplanung sollen mit dem Eigentümer (RSV) Verhandlungen über die künftige Planung für das ... Areal aufgenommen werden. Parallel dazu finden Gespräche mit dem B.V. 10 ... statt.“ Nach derzeitiger Planung sei nicht auszuschließen, dass der Sportplatz Neuenkamp als Ersatzfläche während der Umbauphase für das Sportzentrum Hackenberg benötigt wird. Nach derzeitiger Planung sei lediglich beabsichtigt, die Sportanlage Düppelstraße nach Fertigstellung des Sportzentrums Hackenberg aufzugeben.

Die von Sternkopf verlesene Verwaltungsvorlage ist die Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 13. Februar. Darin war auch ganz allgemein nach den weiteren baurechtlichen Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks gefragt worden. Antwort der Verwaltung: „Denkbar sind soziale Nutzungen sowie gewerbliche Nutzungen, die die westliche Wohnnutzung nicht stören, ggf. mit Abstufungen entsprechend den einzuhaltenden Immissionsrichtwerten.“

Vertreter des B.V. 10 machten am Mittwoch in der Sportausschusssitzung klar, dass sie alsbald wissen möchten, wohin die Reise geht. Der RSV als Besitzer des Sportplatzes habe jedenfalls keine Bedenken gegen eine Verlängerung des Pachtvertrages mit der Stadt Remscheid. Sportdezernent Thomas Neuhaus wollte sich noch nicht festlegen, sondern sagte lediglich zu, dass der Verein „ein angemessenes Angebot bekommt“. Den Vorstand des B.V. 10 beschäftigt gegenwärtig nicht nur die ungewisse Standortfrage, sondern auch die zunehmende Konkurrenz durch andere Remscheider Sportvereine, die mit Kunstrasenplatzen werben können. Dadurch habe man schon ganze Mannschaften verloren.

In diesem Zusammenhang ließ am Mittwoch die Aussage von Prof. Dr. Horst Hübner und Oliver Wulf von FoKoS, der Forschungsstelle „Kommunale Sportentwicklungsplanung“ der Universität Wuppertal, aufhorchen, dass in Remscheid inzwischen beinahe die Hälfte aller Fußballfelder mit Kunstrasen belegt sei. In ganz NRW sei das lediglich bei einem Viertel aller Plätze der Fall. Von einem weiteren Kunstrasenplatz rieten die beiden Experten ab, zumal bei den älteren Kunstrasenplätzen in Remscheid in einigen Jahren schon die ersten aufwendigen Instandsetzungsarbeiten anstünden.

Rögy-Sporthalle wird wohl erst im Sommer fertig

Auf der Baustelle für die neue Dreifach-Turnhalle am Röntgen-Gymnasium in Lennep ist schon seit Monaten Baustopp. Erst hat das Wetter nicht mitgespielt – bei Temperaturen unter fünf Grad rührt kein Bauarbeiter Beton an. Aber auch nach dem Winter ist auf der Baustelle niemand zu sehen. Der Grund: Die Stadt als Bauherr ist mit den bisherigen Arbeiten höchst unzufrieden.

Kurz bevor eine Außenwand der Turnhalle mit Schalbrettern versehen und betoniert werden konnte, erkannten Fachleute des Remscheider Gebäudemanagements den Pfusch. Die Bewehrungsstähle, die den Beton erst haltbar machen, waren falsch gesetzt. Viel zu weit außen ragten sie aus der Bodenplatte. Die Überdeckung mit Beton hätte nicht ausgereicht. Üblich sind drei bis vier Zentimeter zwischen Eisenstab und den Außenkanten des Betons. An der Turnhalle am Röntgen-Gymnasium ist es an manchen Stellen weniger als ein Zentimeter. „Da kommt es dann zu Frostabplatzungen, so dass die Stäbe dann frei liegen, und damit ist der Korrosionsschutz nicht mehr gewährt“, sagt der Chef des Gebäudemanagements, Thomas Judt. Bestellt habe die Stadt aber eine wasserdichte Außenwand für das Gebäude, die auch noch nach Jahrzehnten keine Feuchtigkeit aufnimmt oder ins Innere dringen lässt.

Einziges Mittel für die Bauarbeiter waren anscheinend ein paar kräftige Schläge mit dem Hammer. Das sollte die Fehler korrigieren. Judt: „Hier hat sich möglicherweise jemand, der gemerkt hat: OK, ich bin hier aus der Flucht geraten, gemeint sich helfen zu können, indem er diese Stähle mit dem Hammer bearbeitet, um die Stäbe letzten Endes hinter der Verschalung verschwinden zu lassen. Man kann Stähle zum Beispiel mit einer Rolle biegen, aber nicht wenn die schon einbetoniert sind.“ Und er ergänzt: „Fehler sind ja menschlich, aber man kann so was nur beheben, wenn man das Gespräch sucht.“

Seit dem Baustopp reden vor allem die Gutachter und Statiker. Die Stadt und der Bauunternehmer aus Weeze haben jeweils ihre Leute in Stellung gebracht. Die sollen ermitteln: Wer ist für den Schaden verantwortlich, wie kann das Dilemma aus der Welt geschafft werden, wie lange dauert das, und was kostet das? Die Stadt schlägt zum Beispiel vor, dass der Unternehmer auf eigene Kosten die Wand dort verbreitet, wo der Stahl nicht korrekt gesetzt ist. Das könnte verhindern, dass in einigen Jahren Wasser eindringt. Vielleicht klappt das. Vielleicht muss ein Teil der Außenwand aber auch ganz abgerissen und neu gebaut werden.

Einen langen Prozess um Schadenersatz will die Stadt möglichst verhindern, sagt Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke. „Wir sind im Gespräch mit dem Unternehmer, beziehungsweise mit dem Subunternehmer, der diese speziellen Arbeiten ausgeführt hat, um eine Einigung im Vorfeld herbei zu führen. Wir wollen den Baumangel beseitigt bekommen, damit die Arbeiten fortgeführt werden können.“

Für Gebäudemanager Thomas Judt sind Baumängel Alltag. „Damit haben wir ständig zu tun. Schimmel nach Sanierungen, falsches Arbeiten und so weiter. Aber in den 14 Jahren, in denen ich jetzt Gebäudemanager in Remscheid bin, hab ich Mängel in einer Größenordnung wie an dieser Turnhalle am Rögy noch nicht gesehen.“

Seit ein, zwei Wochen liegen die Temperaturen stabil über fünf Grad. Das ist auf Baustellen die übliche Marke, jenseits der die Betonarbeiten möglich sind. Wäre der Pfusch am Stahlbeton nicht dazwischen gekommen, würde vielleicht sogar schon am Innenausbau gearbeitet. „Jetzt müssen wir neu planen“, sagt Thomas Judt. Er glaubt, dass die Halle, die immerhin 4,5 Millionen Euro kostet, frühestens zum Beginn des neuen Schuljahres fertig werden wird.

Im Sportausschuss sagte Thomas Judt am Mittwoch, bis Ende März werde sich entscheiden, ob die Stadt mit der jetzigen Baufirma weitermachen oder sich nach einer neuen umsehen werde. Das hänge vom Sanierungskonzept ab, das man von dem Verursacher erwarte. Dafür werde eine Anwaltskanzlei der Firma in der nächsten Woche eine Frist von drei Wochen einräumen. Falle dieses Konzept zur Zufriedenheit der Stadt aus, könne das Mauerwerk in weiteren neun Wochen fertig sein. Der anschließende Ausbau der Halle werde dann drei bis vier Monate beanspruchen. Bislang habe die Stadt von der Firma verschiedene Nachweise zur Bauausführung eingefordert, teilweise aber nicht erhalten.

Freiluftkurse 2017 für Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Nach einem Jahr Pause bietet der Reinshagener Turnerbund wieder seine beliebten Freiluftkurse für Kinder und Jugendliche an. „Ab in die Natur“ heißt es beim Fahrrad- wie auch beim Laufkursus. Im diesem Jahr konnte der Reinshagener Turnerbund für die Kurse die Gemeinschaftsgrundschule Reinshagen als Kooperationspartner gewinnen; Verein und Schule erachten die Bewegung von Kindern in der freien Natur als sehr wichtig. Wie in den vergangenen Jahren werden die Wälder rund um das Stadion Reinshagen das Ziel der Teilnehmer beider Kurse sein. Sie finden ab 25. April bis Ende September dienstags statt und umfassen jeweils 16 Übungseinheiten. Der Laufkurs richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren. Schritt für Schritt wird das richtige Laufen erlernt und die Ausdauer trainiert. Die Übungseinheiten unter fachkundiger Anleitung finden zunächst im Stadion Reinshagen statt. Mit zunehmender Kursdauer und Fitness der Teilnehmer werden die Einheiten dann in die Wälder rund ums Stadion verlegt. Treffpunkt für den Laufkurs ist die Sporthalle der Grundschule Reinshagen, Am Schimmelbuschweg.  Gelaufen wird ab dem 25. April dienstags zwischen 19.15 Uhr und ca. 20 Uhr. Die Kosten betragen 25 Euro für Nichtmitglieder, Vereinsmitglieder können kostenfrei teilnehmen.

Der Fahrradkurs, der bereits zum 14. Male stattfindet, richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren. Der Kurs beginnt am Dienstag, 25. April. Treffpunkt ist immer dienstags an der Skaterfläche vor der Sporthalle West. Gefahren wird in der Zeit von 17 bis 18 Uhr, beziehungsweise bis 18:30 Uhr (Fortgeschrittenen). Die Kosten betragen 50 Euro für Nichtmitglieder und 25 Euro für Vereinsmitglieder. Das erfahrene Übungsleiterteam des RTB vermittelt den Teilnehmern den sicheren Umgang mit dem Fahrrad auf Nebenstraßen und in den Reinshagener Wäldern. Je nach Alter, Können und Kondition werden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt, um sie individuell fördern zu können. Dies geschieht durch Koordinations- und Geschicklichkeitsübungen mit dem Fahrrad, aber auch durch diverse Ausdauer-Übungen. Die Fortgeschrittenen werden bei anspruchsvolleren und längeren Ausfahrten im Wald gefordert und gefördert.
Auch in diesem Jahr wird der Fahrradkurs durch die Remscheider Polizei unterstützt. Die Teilnehmer, aber auch deren Eltern, erhalten Infos über ein verkehrssicheres Fahrrad, dem richtigen Sitz des Fahrradhelmes und  zum umsichtigen und sicheren Verhalten im Straßenverkehr. Als Teilnahmevoraussetzung müssen die Teilnehmer stabil Fahrrad fahren können. Das Tragen eines Fahrradhelmes und das Mitbringen eines verkehrssicheren Fahrrades werden vorausgesetzt.

Anmeldungen für beide Kurse ab sofort bei Stephan Schürmann per Mail unter schuermann-ms@t-online.de">schuermann-ms@t-online.de oder Tel. 0157-75321887 bzw. in der RTB-Geschäftsstelle per E- Mail reinshagenertb@freenet.de">reinshagenertb@freenet.de oder Telefon 696922.