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Gedenkstätte „Pferdestall“ nimmt Gestalt an

von Olaf Wiegand, stellvertretender Leiter des Ernst–Moritz–Arndt Gymnasiums

In den vergangenen Schuljahren haben Schülerinnen und Schüler des Ernst–Moritz–Arndt Gymnasiums (EMA) in Ergänzung des Unterrichts in der Schule, bei Studienfahrten und Unterrichtsgängen regelmäßig die Gedenkstätten für den nationalsozialistischen Terror kennengelernt, u.a in Wuppertal, Köln, Düsseldorf oder jüngst auch die „NS-Dokumentation Vogelsang“ in der Eifel. Sie beklagten, dass es in Remscheid – anders als in den umliegenden Kommunen – keine Gedenk- und Bildungsstätte gibt, obwohl durch die Arbeit von Lokalhistorikern und durch ihre eigenen Recherchen das menschenverachtende Wirken der Nationalsozialisten in dieser Stadt  belegt und auch den jüdischen Schülern der EMA bekannt ist. So könnteb ein Siignet für die künmftige Gedenk- und Bildungsstätte 'Pferdeststall' aussehen. Der Entewutrf dstammt von der EMA.Im Mai wandten sich die Schülerinnen und Schüler an Oberbürgermeister Burkhard Mast und die damalige Polizeipräsidentin Wuppertals, die heutige Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Düsseldorf, Frau Birgitta Radermacher, mit der Initiative, im ehemaligen Pferdestall des Polizeigebäudekomplexes  am Quimperplatz eine Gedenk- und Bildungsstätte zu errichten (in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 diente das Gebäude als Gefangenenlager für verhaftete Remscheider, meist Juden sowie Sinti und Roma.  .Entwürdigt mussten sie dort bis zum Tag ihrer Deportation ausharren). Beide sagten zu,  an dieser Stelle die Präsentation von zwei temporären Ausstellungen zu unterstützen, um so das Anliegen der Schülerinnen und Schüler publik zu machen.

Zur Vorgeschichte des Projekts „Pferdestall“

Vor einigen Jahren lernte Schulleiter Hans Heinz Schumacher Siegmund Freund kennen, einen ehemaligen jüdischen Schüler des früheren Staatlichen Realgymnasiums. Er war aus Frankfurt angereist, um vor dem Haus seiner von den Nazis ermordeten Eltern an der Blumenstraße Stolpersteine niederzulegen. Freund kam damals zu einem langen Gespräch in die Schule, an dem auch Geschichtslehrer Klaus Blumberg und einige Schüler/innen teilnahmen. Da der Gast von mehreren jüdischen EMA-Schülern gesprochen hatte, suchte Stephanie Licciardi, 2006/07 Schülerin der Jahrgangsstufe 13, für eine Projektarbeit im Schularchiv nach diesen Schülern. Das erwies sich als unerwartete Fundgrube, da dort u.a. die Abiturarchivalien zurück bis 1900 aufbewahrt werden. So fanden sich schnell die beiden anderen jüdischen Schüler entdecken, von denen Freund berichtet hatte.

Die Projektarbeit an führte 2007 zu einer Prämierung durch den Bergischen Geschichtsverein und zu Stolpersteinverlegungen vor dem Eingang der EMA in Erinnerung an die beiden Schüler Helmut Lazer und Siegmund, gen. Simon, Häusler, die von den Nazis deportiert und ermordet worden waren.

Bei dieser Stolpersteinverlegung am 31. Oktober 2007 beschloss Geschichtslehrer Klaus Blumberg mit interessierten Schüler/Innen der JG-Stufe 10 und 12, in der Projektgruppe „Stolpern an der EMA" die jüdischen Schüler der EMA weiter zu erforschen, damit ihnen allen ehrend und mahnend gedacht werden könne. Innerhalb von knapp zwei Jahren konnten für die Zeit von 1900 bis 1938 am Realgymnasium bzw. der Ernst-Moritz-Arndt-Oberschule für Jungen 35 jüdische Schüler gefunden und ihr Schicksal weitgehend untersucht werden.

Zum mahnenden Gedenken an 35 ermordete und emigrierte jüdische Schüler der EMA wurde am 14. Dezember 2010 der so genannte „Freund-Baum" im Eingangsbereich des Gymnasiums feierlich enthüllt. Seit 2012 erforscht die Geschichts-AG  der Oberstufe das Schul-Leben der EMA seit dem 1 .Weltkrieg; die Aktivitäten der Lehrerschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus und den Neuanfang / Wiederbeginn nach 1945. Schüler/innen der Klasse 9d berichteten in der Geschichts-AG im Juni 2016 über ihre Geschichts-Exkursion zu Remscheider Stolpersteinen mit Jochen Bilstein und Frieder Backhaus dem Autor und Herausgeber der „Geschichte der Remscheider Juden“. Diese Exkursion hatte beim ehem. Pferdestall der ehemaligen Polizei-Kaserne an der Uhlandstraße geendet.

„Um dort eine Gedenkstätte zu realisieren, brauchen wir noch reichlich Unterstützung“, weiß EMA-Schülersprecher Francesco Lo Pinto. „Dies kann auch in Form einer Spende geschehen!“ Hier die Kontodaten: Bergischer Geschichtsverein, IBAN: DE 68 3405 0000 0000 2600 18. Doch wichtiger als Geld erscheint zunächst die Zustimmung des Gebäudebesitzers. Das ist nicht die Polizei; sie ist selbst nur Mieter, sondern der Bund bzw. als Verwalter des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB). Da dürften sicherlich noch viele dicke Bretter zu bohren sein. Aber dieses Schülerprojekt ist aller Mühen wert.

 Eröffnet werden die Ausstellungen   am Jahrestag des Novemberpogroms, am 9. November, um 13 Uhr. Dabei handelt es sich zum einen um die Wanderausstellung „Vor aller Augen“ der Stiftung „Topografie des Terrors“. Diese deutsch-englische Ausstellung zeigt Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz auf der Basis einer bundesweiten Recherche in Regional- und Lokalarchiven, darunter auch im Stadtarchiv Remscheid. Und zum anderen um die von den Schülerinnen und Schülern der EMA  mit Unterstützung von Lokalhistorikern und von Lehrkräften erstellte Ausstellung zu der sogenannten „Polenaktion“ und der Pogromnacht in Remscheid. Beide Ausstellungen sollen für vier Monate in dem ehemaligen Pferdestall der Polizei zu sehen sein. Schülerinnen und Schüler der EMA werden sich zu Guides ausbilden lassen, um an den Ausstellungen interessierte Jugendliche und Erwachsene (aus Schulen, Jugendorganisationen, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Aus- und Fortbildungseinrichtungen der Polizei und Justiz etc.) an dem historischen Ort die Themen der Ausstellungen zu erläutern. Damit soll an die Verfolger und Verfolgten zwischen 1933 und 1945 in Remscheid erinnert werden. Auch sollen diese Ausstellungen jedermann eine Möglichkeit des Gedenkens geben.

Das übergeordnete Ziel der Schülerinnen und Schüler ist es, dass über die temporären Ausstellungen hinaus eine dauerhafte Gedenk- und Bildungsstätte „Pferdestall“ in Remscheid errichtet wird. Dieses Ziel wird nicht nur von der Schulleitung, sondern auch von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Alfons Ackermann als Vorsitzendem des Bergischen Geschichtsvereins, Abteilung Remscheid, unterstützt. Gedacht ist im einstigen „Pferdestall“ an eine langfristig wissenschaftliche Dauerausstellung, die die Stadtgeschichte im Nationalsozialismus und ihre Vor- und Nachgeschichte in Grundzügen dokumentiert und die Geschehnisse am historischen Lernort "Pferdestall" begreifbar macht. Ergänzt werden könnte die Dauerausstellung durch wechselnde Themenausstellungen.

Land schweigt zur Schulsozialarbeit nach 2018

Sven Wolf.Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Die schwarze-gelbe Landesregierung eiert herum und will sich nicht festlegen,“ fasst der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf die gestrige Debatte im Plenum in Düsseldorf zusammen. "Kein klares Signal, dass der Bund endlich die Kosten wieder übernehmen soll, und keine Zusicherung konkreter Unterstützung durch das Land. Trotz Koalitionsvertrags war die Landesregierung in der heutigen Debatte nicht in der Lage, eine klare Aussage zu treffen für den Erhalt und die weitere Unterstützung der Schulsozialarbeit. Es kann nicht sein, dass hier die bestehenden Strukturen erst wieder eingerissen werden und dann irgendwann mühsam wieder aufgebaut werden müssen. Auf die 1500 vom Land bisher finanzierten zusätzlichen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter können wir nicht verzichten.

Im Rat der Stadt haben wir uns für eine gute Schulsozialarbeit eingesetzt und den Bund aufgefordert, sich endlich wieder an den Kosten zu beteiligen. Seit dem 01. Januar 2014 ist der Bund seiner Verantwortung nicht mehr nachgekommen, die Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) zu finanzieren. Die ehemalige rot-grüne Landesregierung ist mit jährlich rund 48 Millionen Euro in die Bresche gesprungen mit einem landeseigenen Förderprogramm für den Erhalt Schulsozialarbeit. Wenn das Land nun aber unter Schwarz-Gelb die Unterstützung einstellt, ist das im höchsten Maß kontraproduktiv. Die SPD hat die Landesregierung mit einem Antrag aufgefordert, die Finanzierungsverantwortung des Bundes für die Schulsozialarbeit einzufordern und das Förderprogramm des Landes fortzuschreiben. Die Städte und die Schulen brauchen dringend Planungssicherheit.

Die Schulen und die Stadt können sich zumindest darauf verlassen, dass es im Jahr 2018 weitergeht. Dafür haben wir mit einer Verpflichtungsermächtigung bei der Verabschiedung des Haushalts 2017 gesorgt und sichergestellt, dass die Städte und Gemeinden die Mittel auch in 2018 erhalten. Was danach passiert, ist allerdings völlig unklar."

3.000 Studienanfänger und 21.000 Studierende

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Rund 3.000 Studierende begannen gestern ihr Studium an der Bergischen Universität Wuppertal. Insgesamt studieren dort zurzeit rund 21.000 junge Menschen. Die konkreten Zahlen stehen erst Mitte November fest – nach Abschluss aller Nachrückverfahren. Die Anfängerzahlen liegen damit unter denen der Vorjahre und entsprechen dem des Wintersemesters 2012/13, dem Jahr vor dem Doppelten Abiturjahrgang. In den letzten sechs Jahren hatte die Bergische Universität meist rund 50 Prozent mehr Studierende aufgenommen als ihrer Aufnahmekapazität entspricht. Die Gesamtstudierendenzahl war entsprechend jährlich um rund 1.000 angewachsen.

Die in diesem Semester bei den Wuppertaler Studierenden am meisten nachgefragten Fächer sind: Bauingenieurwesen, Biologie, Germanistik, Informatik, Informationstechnologie, Kunst, Mathematik, Psychologie, Sonderpädagogik, Wirtschaftswissenschaft „Für die Universität, die Fakultäten und Fächer stellte die große Nachfrage nach Studienplätzen an der Bergischen Universität eine ungeheure Herausforderung dar, die dank des tatkräftigen Engagements der Lehrenden sowie der Verwaltung erfolgreich gelöst wurde. Das aktuelle Jahr bot die Gelegenheit zu einer Phase der Konsolidierung, da auch landesweit eine gegenüber den Vorjahren geringere Nachfrage nach Studierendenplätzen erwartet wurde“, sagt Unisprecher Dr. Johannes Bunsch.

In einer unterhaltsamen Eröffnungsveranstaltung in der Wuppertaler Uni-Halle wurden die Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßt von Uni-Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Lambert T. Koch, dem Wuppertaler Oberbürgermeister Andreas Mucke sowie zahlreichen Professoren und Studierenden. Auf dem Programm standen informative Interviews, unterhaltsame Filme und schwungvolle Auftritte von Sängerinnen und Sängern des UNI-Chors unter Leitung von Christoph Spengler sowie Mitgliedern des Hochschulsports unter Leitung von Dr. Anja Steinbacher. Darüber hinaus gab es den Impulsvortrag „Was ist Forschung?“ von Prof. Dr. Peter Witt (Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement) und einen spitzfindigen, emotionalen Poetry Slam mit Jason Bartsch, Träger des NRW-Nachwuchsförderpreises 2015 in der Kategorie Literatur.

EMA-Schüler gründen eine Genossenschaft

Pressemitteilung des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums

Unsere Schule hat sich entschlossen mit einer Schülerfirma „Tante-EMA-Laden“  unternehmerisch tätig zu werden. Dieser wird im Frühjahr 2018 zu einer eingetragenen Schülergenossenschaft (eSG), die in enger Kooperation mit der Volksbank im Bergischen Land steht. Unterzeichnet wird die Kooperationsvereinbarung zwischen unserer Schule und der Volksbank im Bergischen Land am Dienstag, 10. Oktober, um 15 Uhr in den Räumen der Volksbank, Tenter Weg 1-3. Neben den Vertretern von Schule und Volksbank werden sämtliche Betreuer von Seiten der Schule und der Volksbank, Schülervertreter der Genossenschaft sowie der Landeskoordinator für eingetragene Schülergenossenschaften (eSG) anwesend sein.

Derzeit fokussiert sich das Angebot der Schülerfirma auf die Schulverpflegung (Snackangebote in den Pausen und auf Veranstaltungen). Neue Geschäftsideen und Geschäftsbereiche können jederzeit hinzukommen und umgesetzt werden und natürlich von Jahr zu Jahr variieren. Bei all ihren Angeboten achten die SchülerInnen besonders auf die Förderung der gesamten Schulgemeinde und auf ein nachhaltiges Wirtschaften (u.a. werden neben konventionellen Produkten auch Fairtrade-Produkte verkauft).

Die Mitarbeit und der Unterricht im Differenzierungskurs Wirtschaft erfordern sowohl eigenverantwortliches Lernen und Handeln als auch zuverlässige Arbeit im Team. Dadurch, dass die SchülerInnen eigenständig und realitätsnah in der Schule ein Unternehmen leiten, entwickeln sie Fachkompetenzen (ökonomisches Wissen; fächerübergreifend/ganzheitlich), Sozialkompetenz (u.a.: kooperieren und führen; kommunizieren und Schwierigkeiten überwinden; Erfolge als Team feiern) und Finanzkompetenz (u.a.: Satzung und Aufbau einer Genossenschaft; Buchführung).

Die SchülerInnen, die mitwirken möchten, können mit einem einmaligen Anteil Mitglied der Genossenschaft werden. Der Beitrag wird bei der Gründungsversammlung im Frühjahr 2018 von den SchülerInnen demokratisch bestimmt (voraussichtlich 15 bis 20 €). Beim (eventuellen) Verlassen der Schülergenossenschaft wird dieser Anteil wieder ausgezahlt. Die Mitglieder der Genossenschaft entscheiden selbst, welche Aufgaben sie in der Schülerfirma übernehmen möchten. Die Gewinnverwendung wird von den Genossenschaftsmitgliedern gemeinsam und demokratisch beschlossen.

E-Wagen zum Schulzentrum Hackenberg

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Ab Montag, 9. Oktober, bieten die Stadtwerke Remscheid einen zusätzliche E-Wagen in Richtung Schulzentrum Hackenberg an. Grund dafür ist das erhöhte Schüleraufkommen in den Bussen, insbesondere den E-Wagen nach den Sommerferien in Richtung Hackenberg, nachdem die dort ansässige Hauptschule ihren Unterrichtsbeginn von 7.55 Uhr auf 8.20 Uhr verschoben hat. Zeitgleich beginnt die Albert-Schweitzer-Realschule mit ihrem Unterricht. Somit kam es zu einer erhöhten Nachfrage, und die E-Wagen in Richtung Hackenberg waren so überfüllt, dass teilweise Schülerinnen und Schüler an den Haltestellen stehen gelassen wurden, da die Busse zu voll waren und eine sichere Fahrt nicht mehr gewährleistet werden konnte. Der zusätzliche E-Wagen fährt ab 9. Oktober wie folgt:

Friedrich-Ebert-Platz ab 7.32 Uhr, Markt 7.33 Uhr, Remscheid Hbf 7.35 Uhr, Loborner Straße 7.36 Uhr, Zentralpunkt 7.38 Uhr, Intzeplatz 7.39 Uhr, Breslauer Straße 7.40 Uhr, Sensburger Straße Mitte 7.42 Uhr, Mixsiepen Hauptschule 7.43 Uhr, Bökerhöhe 7.45 Uhr, Badeparadies H2O an 8.02 Uhr. (Matthias Bioly)

Einführungswoche zum Start ins Wintersemester

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Bergische Universität steht ihren Studienanfängerinnen und -anfängern auch 2017 mit Rat und Tat zur Seite: Während der ersten Woche der Vorlesungszeit, 9. bis 13. Oktober, veranstaltet die Wuppertaler Hochschule ihre traditionelle Welcome Week. Im Laufe dieser Einführungswoche erhalten die Studienstarter von Uni-Mitarbeitern und Fachschaften alle wichtigen Informationen für ihren Studienbeginn in Wuppertal. Der WELCOME WEEK GUIDE informiert über das Veranstaltungsangebot der Bergischen Universität, ihrer Fakultäten und Zentralen Einrichtungen während der Einführungswoche und ist online abrufbar unter http://www.zsb.uni-wuppertal.de/studienstart/infos-zum-studienstart/welcome-week-guide.html

Die Einführungsveranstaltungen zum Kombinatorischen Bachelor of Arts finden bereits am Freitag, 6. Oktober, ab 13 Uhr auf dem Campus Grifflenberg in Hörsaal 14 (Gebäude M, Ebene 10, Raum 12) statt. Die Zentrale Einführungsveranstaltung für alle Studiengänge beginnt am Montag, 9. Oktober, um 9 Uhr in der Uni-Halle an der Albert-Einstein-Straße. Auf dem Programm stehen neben Begrüßungen auch eine Sportaktion sowie Filme, Interviews, Musik und ein Poetry Slam. Weitere Informationen für Studienstarter an der Bergischen Universität Wuppertal unter www.zsb.uni-wuppertal.de/studienstart.

Berufskolleg Technik köchelt Stahl im Rennofen

Bis ins Mittelalter wurde Stahl vorwiegend in Rennöfen gewonnen. Diesen bauten SchülerInnen der Klasse B1M 71 des Remscheider Berufskollegs Technik jetzt nach. Der Bau eines solchen Ofens ist einfach, erfordert aber Sorgfalt: Lehm, Wasser und Ziegel genügen. Mit Begeisterung machten sich die Schüler ans Werk und bauten den Ofen innerhalb von zwei Tagen. Beim Betrieb wurden dann nach dem langsamen Aufheizen Eisenerz und Holzkohle abwechselnd in dem Rennofen aufgeschichtet. So werden im Inneren Temperaturen bis zu 1300°C erreicht.

Während das Eisenerz durch die Kohlenmonoxidgase der verbrennenden Kohle allmählich reduziert wird, verflüssigen sich die Verunreinigungen im Eisenerz und rinnen als Schlacke aus dem Ofen – daher der Name „Rennofen“.  Dabei bildet sich Eisen und CO2. Bei den hohen Temperaturen in einer reduzierenden Atmosphäre formt sich dabei aus den Erzbrocken ein Klumpen. Ein zusammengesinterter Brocken aus Schlacke und Eisen. Dieser Klumpen wird Luppe oder auch Eisenschwamm genannt. Durch das Eigengewicht ist er unten oft ziemlich Kompakt während man im oberen Bereich eine schwammartige Struktur erkennen kann, die übrig bleibt, nachdem die Unreinheiten heraus geschmolzen sind. Daher auch der Name Eisenschwamm.

Der gesamte Prozess dauert etwa acht Stunden. Die Begeisterung der SchülerInnen war deutlich zu erkennen. Fragen wie „“ie lange dauert das noch?“ oder „Wann kann ich nach Hause gehen“, gab es nicht. Selbst bis in den späten Abendstunden waren alle SchülerInnen mit Begeisterung dabei. Auch die Besuche von Eltern und KollegInnen taten der Aktion gut. Die SchülerInnen erklärten den Besuchern gerne, was da gerade so passierte. ()

Barrierefreies Wohnen im alten Berufskolleg?

Die SPD-Fraktion hat den Antrag gestellt, die Verwaltung möge einen Bebauungsplan aufstellen, damit das bisherige Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung an der Stuttgarter Straße für barrierefreies und generationenübergreifendes Wohnen umgebaut werden kann.

Begründung: „Viele Städte und Kommunen sind von Wohnungsnot bedroht. Auch barrierefreier Wohnraum steht meist nicht ausreichend zur Verfügung. Der demografische Wandel bietet die Chance, neue Formen des Zusammenlebens zu erproben. Modelle, in denen Menschen ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten einsetzen können, um selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu leben und zu wohnen. Für viele Senioren und Seniorinnen ist eine stationäre Pflegeeinrichtung keine akzeptable Wohnform. Gemeinschaftliche Wohn-projekte sind eine zukunftsfähige Alternative zu herkömmlichen Wohnformen.

Projekte für generationenübergreifendes Wohnen gibt es mittlerweile in zahlreichen Städten und Kommunen. Sie bieten viele Vorteile. Vermutlich wird der Bedarf nach solchen Wohnformen, die auch gegenseitige Hilfestellung und Betreuung umfassen, im Alter noch zunehmen. Andererseits ist ein wachsendes Interesse an der Innenstadt als Wohnstandort zu beobachten. Die SPD-Fraktion unterstützt Umsetzung neuer Wohnformen. Aufgabe von Wohnungswirtschaft und Stadtpolitik ist es, geeignete Angebote auch für diese Bevölkerungsgruppen zu sichern, indem die Anpassung des Wohnungsbestands an die veränderten Bedürfnisse der Bevölkerung vorangetrieben und das Schaffen zusätzlicher Angebote für selbständiges und selbstorganisiertes Wohnen unterstützt werden.“

Antwort auf Fragen zur Schulsozialarbeit

In der zurückliegenden Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 14. September kündigte Ratsmitglied Sven Wolf zur Ergänzung des vorliegenden Antrags für die nächste Ratssitzung einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen und Gruppen von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, DIE LINKE, FDP und W.i.R. an, der das Ziel verfolge, dass die Verwaltung einen Betrag in Höhe von 218.950 € für 2018 im Gesamthaushalt sicherstelle. Deckungsmöglichkeiten seien die reduzierte LVR-Umlage oder die RWE-Dividende. Auf die Frage von Ratsmitglied Jens-Peter Nettekoven, ob es für die Schulsozialarbeit ein Konzept und eine Evaluation gebe, wie 2014 beschlossen, verwies Beigeordneter Thomas Neuhaus auf die vorliegenden Konzepte der Träger. Ratsmitglied Nettekoven forderte, alle relevanten Informationen zugänglich zu machen.

Zur Vorbereitung der bevorstehenden Ratssitzung am 28. September hat die Verwaltung die Vorschläge geprüft und eine Lösungsmöglichkeit erarbeitet. Ihr Beschlussvorschlag an den Rat der Stadt: „Zur Fortführung der Schulsozialarbeit im Jahr 2018 gemäß dem Fördersteckbrief „Soziale Arbeit an Schulen“ des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW wird die zusätzliche Bereitstellung von 218.950 Euro beschlossen“, Zugleich erläutert die Verwaltung in der Vorlage die inhaltliche Konzeption der Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz.

Zur Fortführung des Projekts „Soziale Arbeit an Schulen“ in 2018 schlägt die Verwaltung vor, den Steuersatzes der Vergnügungssteuer von 5,5 % auf 6,5 % zu erhöhen, die zugleich auch geeignet ist den vorläufigen Wegfall der Wettbürosteuer zu kompensieren und es ermöglicht, die Entwicklung des Steueraufkommens dem Rechnungsergebnis anzupassen:

Zur Fortführung des Projekts „Soziale Arbeit an Schulen“ in 2018 schlägt die Verwaltung vor, den Steuersatzes der Vergnügungssteuer von 5,5% auf 6,5% zu erhöhen, die zugleich auch geeignet ist den vorläufigen Wegfall der Wettbürosteuer zu kompensieren und es ermöglicht, die Entwicklung des Steueraufkommens dem Rechnungsergebnis anzupassen. Denn zur Fortführung des Projektes ist einerseits ein kommunaler Mindestanteil von 89.007,48 Euro zum Erhalt der Landesfördermittel in Höhe von 356.029,92 Euro notwendig sowie andererseits die Bereitstellung der darüber hinausgehenden Mittel in Höhe von 129.942,52 EUR zur Erhaltung der derzeitigen Quantität und Qualität der Schulsozialarbeit.

1. Remscheider Mathematik-Wochenende

Pressemitteilung des Landesverbandes Mathematikwettbewerbe NRW e.V.

In der Zeit vom 22. bis 24. September fand im Schullandheim Overath Klefhaus das 1. Remscheider Mathematik-Wochenende statt, an dem 36 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10 teilnahmen. Dabei konnten sich die Kinder und Jugendlichen unter Anleitung von zehn ehrenamtlichen Dozenten/innen drei Tage mit spannenden mathematischen Fragestellungen auseinandersetzen und Freizeit miteinander erleben. Eingeladen waren die Remscheider Preisträger der 56. Regionalrunde der Mathematik-Olympiade, die am 10. November 2016 in der Mensa des Leibniz-Gymnasiums ausgetragen worden war. Die meisten Teilnehmer des Remscheider Mathematik-Wochenendes kamen von Remscheider Gymnasien, einige zusätzlich aus Solingen.

Ziel des Remscheider Mathematik-Wochenendes war die Förderung von mathematisch besonders begabten Schülerinnen und Schülern. Diese sollten ihr ausgeprägtes Interesse an der Mathematik anerkannt sehen, Schüler/innen gleicher Interessenlagen kennenlernen und die Möglichkeit erhalten, tiefer in die Mathematik einzudringen. Alle Schülerinnen und Schüler besuchten an den drei Tagen sechs 90-minütige Arbeitsgruppen mit spannenden mathematischen Themen, die über den allgemeinen Unterrichtsinhalt hinausgehen, vorrangig aus den Gebieten der Geometrie und der Kombinatorik. Daneben blieb natürlich auch noch viel Freizeit. Am Samstagnachmittag wurden unter Mithilfe von Frau Daniel und Herrn Tissot vom Remscheider Leibniz-Gymnasium verschiedene sportliche Aktivitäten angeboten, am Abend wurde gegrillt, Stockbrot gegart und am Lagerfeuer gesungen.

Im Nachhinein bleibt festzustellen, dass alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler positiv angetan bis begeistert waren. Auch die Dozenten, überwiegend Oberstufenschüler bzw. Studenten, gaben nur positive Rückmeldungen und erklärten sich mehrheitlich bereit, beim nächsten Mal wieder mitzumachen. Der Landesverband Mathematikwettbewerbe NRW e.V., der jedes Jahr die Mathematik-Olympiade und die Mathematische Sommerakademie ausrichtet, unterstützte auch das Remscheider Mathematik-Wochenende. Als regionaler Förderer konnte die Stadtsparkasse Remscheid gewonnen werden.  Organisiert und geleitet wurde das Wochenende von Patrick Bauermann, der früher über viele Jahre sehr erfolgreicher Teilnehmer und Preisträger der Mathematik-Olympiaden war und seit mehreren Jahren mit großem Erfolg die Solinger Mathematik-Wochenenden organisierte.