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Viele Schüler in RS mit Zuwanderungsgeschichte

Jeder dritte Schüler (33,6 Prozent) an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs) in Nordrhein-Westfalen hatte im Schuljahr 2016/17 eine Zuwanderungsgeschichte (Schuljahr 2015/16: 30,6 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, verfügen in der Schulstatistik Schülerinnen und Schüler über eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind und/oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder die Verkehrssprache in der Familie nicht Deutsch ist. Die höchsten Anteile verzeichneten hier die Städte Gelsenkirchen (53 Prozent) und Duisburg (47 Prozent), aber auch Remscheid liegt hier über dem Landesdurchschnitt.

Der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an der jeweiligen gesamten Schülerzahl unterschied sich nach Schulform: An den Hauptschulen war er auf Landesebene mit 49,6 Prozent am höchsten, gefolgt von den Real- (43,0 Prozent) und Grundschulen (41,5 Prozent). Bei Gesamtschulen (39,7 Prozent), Sekundarschulen (34,6 Prozent) und Gymnasien (26,4 Prozent) war der Anteil dagegen niedriger.

Als es in Remscheid noch jedes Jahr eine neue Schule gab

„Lehrer wa­ren Respektspersonen, häufiger gefürchtet als geliebt. Sie herrschten über die Schutzbefohlenen, wobei sie auch in mehrklassigen Systemen den Unterricht in den meisten Fä­chern allein erteilten. Der Rohrstock hatte durchaus nicht nur die Funktion des Zeigegeräts im Geografieunterricht, er war auch Zuchtrute. Überhaupt war der Unterricht mit Strafen durchsetzt. Auf eines achteten die Remscheider, damit eine Tradition aus vorpreußischer Zeit beibehaltend: Sie legten stets Wert auf die Anstellung tüchtiger Lehrer und ließen sich das etwas kosten. Erst 1909 wurde das Diensteinkommen der Lehrer gesetzlich geregelt. Lehrerinnen waren zwar um die Jahrhundertwende noch selten, jedoch hatte man 1869 schon die erste »weibliche Lehrperson« an der Hastener Schule an­gestellt. Die starke Expansion der Stadt zwischen 1880 und 1914 stellte die Remscheider Schulverwaltung vor gewaltige Probleme. Schon vor 1900 gab es 119 Klassen. Die alten Bau­ten reichten aber dennoch nicht mehr aus.

Remscheid  entfaltete bald  eine lebhafte und  vorbildliche Neubautätigkeit. Hier einige Einweihungsjahre: 1898 Ka­tholische Volksschule Menninghausen, 1901 Schule in Ha­sten, 1902 Schule in Reinshagen und Schule Holscheidsberg, 1903 Schule Neuenhof und Schule Steinberger Straße, 1904 Schule Morsbach, 1907 die 12-klassige Schule Osterbusch an der Papenberger Straße, 1909 Schule Honsberg, 1911 Schule Siepen, 1917 die 18-klassige Katholi­sche Volksschule Palmstraße.

Die Geschichte der Höheren Schulen beginnt mit dem Real-Pro-Gymnasium, das schon 1889 von 244 Schülern besucht wurde. Es gedieh 1898 zum Real-Gymnasium und bereitete die Schüler jetzt bis zur Universitätsreife vor. Daneben war 1893 die lateinlose Real­schule getreten, die bald zur Ober-Realschule ausgebaut werden sollte. Am Real-Gymnasium gab es 1901 die erste Abiturientia. Schon 1902 mussten wegen des starken And­rangs drei Sexten eingerichtet werden. 1913 entstand die seit langem geplante städtische Ober-Realschule, später Hindenburg-Schule. Sie hatte im ersten Jahr schon 412 Schüler, das am 1. April 1913 eingeweihte Königliche Real-Gymnasium, das spätere „Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA), hatte 312 Schüler. Neben diese reinen Jungenschulen trat 1913 auch noch das aus der Städtischen Evangelischen Höheren Töchterschule hervorgegangene Ober-Lyzeum. Für den Bildungsdrang der Jugend (oder ehrgeiziger Eltern) gab es kein Hemmnis mehr.  (aus: „Remscheid so wie es war“, von Dr. Gerd Courts, erschienen 1974 im Droste Verlag.)

Jugendarbeitslosigkeit saisonbedingt angestiegen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Ende Juli sind im bergischen Städtedreieck mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit ist angestiegen. Doch diese Entwicklung habe ich erwartet. Die Arbeitslosigkeit steigt üblicherweise in den Sommermonaten, weil viele Berufsausbildungen vor den Ferien endeten und sich die jungen Fachkräfte, die nach ihren Prüfungen von den ausbildenden Unternehmen nicht übernommen werden konnten, arbeitslos gemeldet haben. Zudem verzögern sich in der Ferienzeit die Entscheidungen – auch zu Neueinstellungen in den Unternehmen. Dieser Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit ist ganz typisch für die Sommermonate. Der Anstieg fällt in diesem Jahr zwar etwas höher aus, als im Durchschnitt der letzten drei Jahre, entspricht mit 1,7 Prozent Zunahme aber dem Landesschnitt.“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Gleichzeitig bleibt die Arbeitskräftenachfrage in allen drei Städten hoch. Mehr als 1.500 Stellen wurden alleine im Juli neu gemeldet - das waren rund zehn Prozent mehr Stellen als vor einem Jahr.

Im bergischen Städtedreieck stieg im  Juli die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen und Männer auf 28.544 (466 mehr als im Juni, aber 1.523 Personen weniger als vor einem Jahr). Die Arbeitslosenquote für die drei Städte stieg im Juli von 8,7 Prozent auf 8,8 Prozent (Juli 2016: 9,4 Prozent).

In Remscheid sind aktuell sind 4.982 Menschen arbeitslos gemeldet, 39 mehr als im Juni, aber 78 oder 1,5 Prozent weniger als im Juli vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg von 8,5 Prozent (Juni) auf nunmehr 8,6 Prozent an. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote noch 8,7 Prozent. Die Arbeitslosigkeit ist in Remscheid aufgrund der Jugendarbeitslosigkeit insgesamt gestiegen. Konkret meldeten sich im Juli mehr Personen (961) neu oder erneut arbeitslos als solche, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten (925). Remscheider Arbeitgeber meldeten im Juli 382 freie Arbeitsstellen. Insgesamt werden in Remscheid damit 1.147 Arbeitskräfte gesucht, das sind etwa ein Drittel mehr (291 Stellen oder 34 Prozent) als vor einem Jahr.

Derzeit werden insbesondere folgende Arbeitskräfte von den Remscheider Unternehmen gesucht: 99 Objekt- und Personenschützer (Fachkraft), 53 Fachkräfte spanende Metallverarbeitung, 42 Helfer/innen Metallbearbeitung, 40 Fachkräfte Maschinenbau-Betriebstechnik, 40 Fachkräfte Lagerwirtschaft, 36 Helfer Lagerwirtschaft, 35 Bediener von Hebeeinrichtungen, 28/ Fachkräfte Werkzeugtechnik, 26, Verkäufer, 24 Fachkräfte elektrische Betriebstechnik, 21 Mechatroniker, 21 Bürofachkräfte, 19 Gesundheits- und Krankenpfleger, 19 Friseure und 18 Fachkräfte Metallbearbeitung.

Im bergischen Städtedreieck sind aktuell sind 11.024 Ausländer arbeitslos gemeldet, 108 mehr als im Juni und 174 mehr als vor einem Jahr. Damit haben 38,6 Prozent der Arbeitslosen im bergischen Städtedreieck einen ausländischen Pass.

Gestiegen ist auch die Jugendarbeitslosigkeit. 3.059 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahre waren im Juli im bergischen Städtedreieck arbeitslos gemeldet, 251 oder 8,9 Prozent mehr als im Juni, aber immer noch 198 oder 6,1 Prozent weniger als im Juli vor einem Jahr. Vor allem die jungen Absolventen, die nach bestandener Prüfung nicht übernommen werden können, weil Unternehmen über ihren eigenen Bedarf ausgebildet haben, haben sich jetzt arbeitslos gemeldet. „Diesen kommt entgegen, dass die Nachfrage nach Fachkräften sehr hoch ist. Das bildet sich in der hohen Zahl der gemeldeten Stellen ab: So suchen die bergischen Unternehmen derzeit mehr als 5.000 Arbeitskräfte. Diese jungen Fachkräfte stehen nun dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Die Unternehmen sollten nicht lange zögern und die Chance nutzen, sich diese gut ausgebildeten und motivierten jungen Fachkräfte zu sichern“, so Martin Klebe.

Sommerprojekt für neuzugewanderte Jugendliche

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In diesen Sommerferien  bietet Stadt Remscheid – Dezernat Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport – neuzugewanderten Jugendlichen in Remscheid eine kostenlose Teilnahme an dem Projekt „Sprache+ – Deutsch lernen in Aktion“ an. Die Interessierten konnten/können sich verbindlich für fünf Module anmelden. Das Projekt bietet Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten mit integrierter Sprachförderung. Die Teilnehmer*innen müssen im Team zusammen arbeiten, gemeinsam Aufgaben lösen und dabei die deutsche Sprache verwenden. Sie können ihren Wortschatz erweitern und sicherer im freien Sprechen/ in der mündlichen Kommunikation werden.

Durch das Erlernen der Sprache und die gemeinsamen Aktivitäten erwerben die Jugendlichen nicht nur vertiefende Kenntnisse in die deutsche Sprache, sondern sie erhalten auch Einblicke über die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, können eigene Interessen und Stärken erkennen, Kompetenzen erweitern(u.a. im sozialem, sportlichen und im handwerklichen Bereich) und erfahren sich im Austausch und Spiel mit anderen als Mitglied einer Gemeinschaft. Diese gilt es zu stärken, um auch langfristig Perspektiven zu schaffen für die persönliche Lebensgestaltung der Jugendlichen und eine gelingende Integration. Beteiligt an der Aktion sind das Regionale Bildungsbüro (Andrea Staudt), das Kommunale Integrationszentrum (Miriam Neuser), die Kinder- & Jugendförderung (Michael Ketterer), der  Sportbund Remscheid e.V. (Daniela Hannemann), die Arbeit Remscheid gGmbH (Ralf Barsties), das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreis Lennep (Andreas Bunge) und das BZI GmbH, Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (Suse Hartmann).

"Lehrer von freier demokratisch politischer Gesinnung!"

„Unserem Geschichts- und Mathematiklehrer an der höheren Bürgerschule, Carl Meunier, habe ich außerordentlich viel zu verdanken. Es war ein Mann von hohen Geistesgaben und von freier demokratisch politischer Gesinnung, weshalb er auch in den beschränkten Köpfen der hiesigen Machthaber keine Anerkennung gefunden hat. Er lehrte die Weltgeschichte in freiem Vortrag und zeigte, wie es immer die Junker und Pfaffen waren, die in ihrem eigensten egoistischen Interesse das Volk ausbeuteten, wie sie es geistig verkommen ließen, wie sie immer bestrebt waren, jeden freien Gedanken zu unterdrücken, wie sie die größten Geister durch Scheiterhaufen, Folter und Kerker für sich unschädlich zu machen suchten. Nach dem Untergange der hochentwickelten griechischen Kultur und der Gründung der christlichen Staatsreligion zeigt uns die Geschichte des Mittelalters einen blutigen Weg der Gewalt, dringt doch der Feuerschein des Scheiterhaufens fast bis in die neuere Zeit hinein.

Mit wahrer Begeisterung schilderte Meunier die Ideen, welche mit der großen französischen Revolution von 1789 ins Volk gedrungen waren, wie Freiheit, Brüderlichkeit und Menschenrechte proklamiert wurden, dann allerdings durch den Anarchismus entarteten und durch die Reaktion die alte Schranke wieder aufgebaut wurde. Wenn uns in den Mathematikstunden der Beweis für irgendeinen Lehrsatz fehlte und wir mit unserem natürlichen Verstande die Richtigkeit desselben ohne weiteres einsehen konnten, so sagten wir wohl: »Wir glauben, daß der Satz richtig ist.« Das ließ er aber nicht durchgehen, er sagte dann: »Du sollst nichts glauben, Du sollst es wissen.« Diesen Satz wollte er auf die ganze Wissenschaft angewendet haben, er sagte, in der ganzen Natur beruht alles auf Ursache und Wirkung. Mit dem Glauben erreichen wir nichts, wir müssen die Ursachen aller Erscheinungen kennenlernen, wir müssen wissen, warum das Ding so und nicht anders ist. Meunier war ein erfahrener und kluger Politiker, er verkehrte in den späteren Jahren mit mir in der Gesellschaft Union, so daß ich Gelegenheit hatte, seine politischen Anschauungen kennen zu lernen.

Als Bismarck im Jahre 1874 den Kulturkampf gegen die Ultramontanen einleitete, sagte Meunier eines abends: »Da fängt der Bismarck etwas an, da wird er nicht mit fertig, die Macht der Pfaffen über die Geister ist so groß, dass er keinen Erfolg haben wird.« Es war wirklich so, es dauerte gar nicht lange, da musste Bismarck den Weg nach Canossa einschlagen und die Macht der Ultramontanen war dadurch erst recht gewachsen. Meunier war wegen seiner freien politischen und religiösen Anschauungen bei unseren städtischen Machthabern, denen er nicht zu schmeicheln wusste, nicht beliebt. Wegen seiner Liebhaberei für schöne und seltene Pflanzen und dem Studium seiner Söhne konnte er mit seinem Gehalt nicht auskommen, er geriet in Verschuldung und hat dadurch in den letzten Jahren seines hiesigen Aufenthaltes viele Mühen und Sorgen gehabt, die auch bei seinem 25jährigen Jubiläum nicht behoben wurden, da er unter den Stadtverordneten seiner freien Weltanschauung wegen wenig Freunde hatte." (aus: „Albert Schmidt · Ein Leben in der Bergischen Kreisstadt Lennep“, herausgegeben von Wilhelm Richard Schmidt, Gießen und Frankfurt am Main im Jahre 2000)  

Ü-55-Forschertage mit kostenlosen Kursen

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität bietet im September die umfangreichste Vorlesungsreihe für Bürgerinnen und Bürger des Bergischen Landes an. Am 14. und 15. September können sich alle Interessierten in über 50 unterschiedlichen Kursen über Politik, Geschichte, Religion, Sprachen und Philosophie informieren. Alle Kurse und ihre Inhalte sind ab sofort über www.wuppertal-live.de einsehbar. Die Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen ist dort ebenfalls möglich.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bergischen Universität bringen den Gästen von 10 bis 17 Uhr u.a. die lateinische Sprache in humorvoller Weise näher oder nehmen die Zuhörer mit auf die interreligiöse Reise eines Menschen, der sich als Hindu, Christ und Muslim zugleich empfindet. Die Bürgerinnen und Bürger erfahren eine andere Sicht auf den Reformatoren Martin Luther und hören interessante Details aus dem politischen Leben der Brüder Grimm. Dozenten erklären verständlich juristische Gesetzestexte ebenso wie die Lyrik Ingeborg Bachmanns. Musikfans erleben die Bandbreite vom Choral als Nationalsymbol, erfahren alles über das aktuelle Projekt KulturCampus Wuppertal und über die Wende in der Popmusik 1967. Die Bürgerinnen und Bürger können sich mit Passionen im Film beschäftigten, verschlüsselter Kommunikation in Geheimsprachen sowie Mythen und Legenden in der Wissenschaftsgeschichte. Neben vielem anderen bietet das Sprachlehrinstitut Schnupperkurse in Chinesisch und Spanisch an und der Uni-Archivar begleitet die Gäste bei einem historischen Rundgang über den Campus Grifflenberg.

Wieder Sorgentelefon zur Zeugnisausgabe

Pressemitteilung der Bezirksregierung

Bis Freitag, 14. Juli, werden die Zeugnisse an den Schulen ausgegeben. Neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen bietet auch die Bezirksregierung Düsseldorf wieder die ‚Nummer gegen Zeugniskummer‘ an. Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären - etwa, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur Schullaufbahn einer Schülerin oder eines Schülers haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingerichtet und unter der Rufnummer 0211 / 4754002 an folgenden Tagen erreichbar: Freitag, 14. Juli, Montag, 17. Juli, und Dienstag, 18. Juli, jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.30 Uhr. Für Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist in Remscheid das Zeugnistelefon bei beim Schulamt eingerichtet unter Tel. RS 1600. Von dieser zentralen Rufnummer werden Anfragen passgenau an Experten weitervermittelt, die Auskünfte zu Zeugnisfragen geben können.

Dritte Staffel des Mentoring-Projekts abgeschlossen

Angefangen hat es mit einer Auftaktveranstaltung im September 2016, auf der sich beide Seiten das erste Mal getroffen und sich näher kennengelernt haben. Während des Schuljahres trafen sich die Projektleitung, die Mentees und die Mentoren Dann regelmäßig, um Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln und zu teilen und um den momentanen Werdegang des Projekts  zu durchschauen und zu beobachten. Im vergangenen Monat wurde das Projekt nunmehr erfolgreich abgeschlossen. An dieser Veranstaltung wurden einige Mentees und Mentoren interviewt, z.B. Imke Abrahams, Serkan Özdemir und Alexander Wolf. Es ist die Dritte Staffel des Mentoring-Projekts , die erfolgreich abgeschlossen wurde.

Aber was überhaupt ist das Mentoring-Projekt? Es besteht einerseits aus schulisch sehr erfolgreichen Schülerinnen und Schülern der  11. Klasse des Ernst-Moritz-Arndt Gymnaisums (Mentees), deren Eltern keine akademische Ausbildung genossen haben und andererseits aus gestandenen Akademikern (Mentoren). Die Schülerinnen und Schüler bewerben sich für das Mentoring-Projekt, bei der Projektleitung, bestehend aus Anne Wessels, Florian Finkler, Gunnar Müller und Olaf Wiegand, in dem sie einen Beruf angeben, den sie später gerne ausüben möchten. Die Berufe sind zum Beispiel aus den Berufsfeldern: Human-und Tiermedizin, Polizei, Journalismus und Wirtschaftsinformatik.

Nachdem sie die Bewerbung eingereicht haben, bekommen die Schülerinnen und Schüler einen jeweiligen Mentor oder eine Mentorin zugewiesen, der/die in ihrem angegeben Beruf tätig ist. Über einen Zeitraum von einem Schuljahr treffen sich die Mentees und deren Mentoren außerschulisch, hauptsächlich in den Unternehmen. Während der Treffen tauschen sich die Mentees und Mentoren über Berufsinhalte aus und dabei sammeln die Mentees neue Eindrücke und Erfahrungen. Beteiligte Personen und Sponsoren des Mentoring-Projekts sind, u.a. Erden Ankay-Nachtwein (IKE) und Friedhelm Krämer (Marianne und Emil Lux-Stiftung). Das gesamte Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium hofft nun auf einen weiteren, erfolgreichen Werdegang des Projekts und auf eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Personen. (Bericht und Fotos von Judith Kabon und Laura Körner, Schülerinnen der 10. Klasse des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums)

Vorbereitet auf ein Leben nach der Schule

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

„Unsere Schülerinnen und Schüler sollen einen Überblick über unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten bekommen sowie Einblicke in diverse Berufsfelder gewinnen. Auf dieser Basis können sie bewusst und selbstbestimmt entscheiden, welche Richtung sie bezüglich ihres späteren Berufs oder Studiums einschlagen möchten.“ so Matthias Lippert, Schulleiter des Röntgen-Gymnasiums Remscheid, auf die Frage nach den Zielen der schulischen Berufsorientierung. „Es ist das Ziel, die Persönlichkeit eines jeden Einzelnen zu stärken, seine Potentiale zu entdecken und auszubilden, damit jede Schülerin und jeder Schüler in die Lage versetzt wird, auf einer soliden Grundlage kompetent eine Entscheidung für das Leben nach der Schulzeit zu treffen.“ Dass das Röntgen-Gymnasium an der Erfüllung dieses Zieles seit Jahren erfolgreich arbeitet, wurde ihm durch die Verleihung des „Berufswahl-Siegels Nordrhein-Westfalen“ bestätigt.

Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink, Geschäftsführer der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände, überreichte am Dienstag Vertretern der Schule die Urkunde zur ersten Rezertifizierung des Siegels. In seiner Rede unterstrich er, dass dieses Gütesiegel ein Nachweis für überdurchschnittliche berufs- und studienvorbereitende Maßnahmen darstelle und auch vier Jahre nach der Erstvergabe die Qualitätsstandards weiterhin erfüllt seien. Dabei werde besonders auf Transparenz im Kontext Schule und Wirtschaft, Kontinuität und Nachhaltigkeit der berufsvorbereitenden Maßnahmen und die Vernetzung mit lokalen und regionalen Berufsbereichen und Universitäten und Fachhochschulen geachtet.

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Politik erwartet Antworten mit Substanz

Verwaltung verteidigt Schulumzug zum Kremenholl“, titelte der Waterbölles am 3. Februar. Entgegen der ursprünglichen Planung waren die Grundschulkinder wegen festgestellter Brandschutzmängel bereits nach den Weihnachtsferien in die Klassen am Hauptstandort Kremenholl integriert worden. Das war eigentlich erst erst für August geplant gewesen. Zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege am 7. März hatte die SPD-Fraktion deshalb von der Verwaltung wissen wollen, wie die Schule Honsberg künftig genutzt werden soll. Bei einer Ortsbesichtigung hatten die Fraktionsmitglieder von einem Mitarbeiter des Gebäudemanagements erfahren, dass die Gebäudesubstanz grundsätzlich gut sei. Die SPD-Fraktion hatte daher angeregt, nach Interessenten für das Gebäude Ausschau zu halten im Sinne der angestrebten Wiederbelebung des Stadtteils.

Eine Antwort bekamen die Mitglieder des Bauausschusses am 3. März von der Verwaltung nicht. Und so wurde die Frage der SPD denn in der gestrigen Sitzung des Bauausschusses erneut gestellt. Doch der einzige Vertreter der Verwaltung – Frank Schulz vom städtischen Amt für Liegenschaften – war darüber von den zuständigen Kollegen nicht informiert worden und konnte daher nur die Achseln zucken. Auch die Frage von Jürgen Kucharczyk (SPD), der in Vertretung von Otto Mähler die Sitzung leitete, ob denn der Bau der Dreifachturnhalle an Röntgen-.Gymnasium inzwischen weiter vorangehe („Die Sportvereine brauchen eine verlässliche Planung!“) blieb unbeantwortet. Nun erwarten die Kommunalpolitiker in der nächsten Ratssitzung am 6. Juli auf beide Fragen von der Verwaltung Antworten mit Substanz.