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Freiluftkurse 2017 für Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Nach einem Jahr Pause bietet der Reinshagener Turnerbund wieder seine beliebten Freiluftkurse für Kinder und Jugendliche an. „Ab in die Natur“ heißt es beim Fahrrad- wie auch beim Laufkursus. Im diesem Jahr konnte der Reinshagener Turnerbund für die Kurse die Gemeinschaftsgrundschule Reinshagen als Kooperationspartner gewinnen; Verein und Schule erachten die Bewegung von Kindern in der freien Natur als sehr wichtig. Wie in den vergangenen Jahren werden die Wälder rund um das Stadion Reinshagen das Ziel der Teilnehmer beider Kurse sein. Sie finden ab 25. April bis Ende September dienstags statt und umfassen jeweils 16 Übungseinheiten. Der Laufkurs richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren. Schritt für Schritt wird das richtige Laufen erlernt und die Ausdauer trainiert. Die Übungseinheiten unter fachkundiger Anleitung finden zunächst im Stadion Reinshagen statt. Mit zunehmender Kursdauer und Fitness der Teilnehmer werden die Einheiten dann in die Wälder rund ums Stadion verlegt. Treffpunkt für den Laufkurs ist die Sporthalle der Grundschule Reinshagen, Am Schimmelbuschweg.  Gelaufen wird ab dem 25. April dienstags zwischen 19.15 Uhr und ca. 20 Uhr. Die Kosten betragen 25 Euro für Nichtmitglieder, Vereinsmitglieder können kostenfrei teilnehmen.

Der Fahrradkurs, der bereits zum 14. Male stattfindet, richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren. Der Kurs beginnt am Dienstag, 25. April. Treffpunkt ist immer dienstags an der Skaterfläche vor der Sporthalle West. Gefahren wird in der Zeit von 17 bis 18 Uhr, beziehungsweise bis 18:30 Uhr (Fortgeschrittenen). Die Kosten betragen 50 Euro für Nichtmitglieder und 25 Euro für Vereinsmitglieder. Das erfahrene Übungsleiterteam des RTB vermittelt den Teilnehmern den sicheren Umgang mit dem Fahrrad auf Nebenstraßen und in den Reinshagener Wäldern. Je nach Alter, Können und Kondition werden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt, um sie individuell fördern zu können. Dies geschieht durch Koordinations- und Geschicklichkeitsübungen mit dem Fahrrad, aber auch durch diverse Ausdauer-Übungen. Die Fortgeschrittenen werden bei anspruchsvolleren und längeren Ausfahrten im Wald gefordert und gefördert.
Auch in diesem Jahr wird der Fahrradkurs durch die Remscheider Polizei unterstützt. Die Teilnehmer, aber auch deren Eltern, erhalten Infos über ein verkehrssicheres Fahrrad, dem richtigen Sitz des Fahrradhelmes und  zum umsichtigen und sicheren Verhalten im Straßenverkehr. Als Teilnahmevoraussetzung müssen die Teilnehmer stabil Fahrrad fahren können. Das Tragen eines Fahrradhelmes und das Mitbringen eines verkehrssicheren Fahrrades werden vorausgesetzt.

Anmeldungen für beide Kurse ab sofort bei Stephan Schürmann per Mail unter schuermann-ms@t-online.de">schuermann-ms@t-online.de oder Tel. 0157-75321887 bzw. in der RTB-Geschäftsstelle per E- Mail reinshagenertb@freenet.de">reinshagenertb@freenet.de oder Telefon 696922.  

Karneval im Doppelpack auf dem Honsberg

Los geht´s am Samstag, 25. Februar, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) mit der „Karnevals-Disco“ für alle Tanzlustigen im Saal des Neuen Lindenhof. „Dieter an der Musik“ wird garantiert für die richtige Stimmung sorgen und die Kostümprämierung erst Recht!

Mit dem „Kinderkarneval am Rosenmontag“ geht´s weiter! Der Stadtteil e.V. und das städtische integrative Familienzentrum laden alle Kinder ein, ab 14 Uhr beim Rosenmontagszug über den Honsberg dabei zu sein, natürlich mit viel Musik und Kamelle. Der Zug startet in der Lindenhofstraße. Ab 15 Uhr ist dann im Neuen Lindenhof „Halli-Galli“ mit Tanz, Spielaktionen und natürlich mit viel Spaß. Und das Ganze für nur einen schlappen Euro. Also nichts wie hin und herzlich willkommen!

Spaß ohne Alkohol ist besser als Zudröhnen

‚Buddys‘ gegen Alkohol, wo Gespräch noch möglich ist“, überschrieb der Waterbölles am 28. Januar 2016 einen Bericht über die neun frisch geschulten Buddys, die Bernd Liebetrau, Leiter der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werks Remscheid, und Sandra Schwabe vom städtischen Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen damals den lokalen Medien vorgestellt hatte. Die gleiche Überschrift könnte auch über diesem Bericht stehen. Zum siebten Mal (seit 2012) nehmen in diesem Jahr Studenten/innen aus Wuppertal (innerhalb eines studienbegleitenden Praktikums) und Schüler/innen des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs (als Ehrenamtliche) an dem Remscheider „Buddy“-Projekt teil, acht Frauen und drei Männer. Von der Uni Wuppertal kommen Jonas Kruse, Jessica Förster, Bianca Förster, Lisa Pastors und Michaela Böhme, vom Käthe-Kollwitz-Berufskolleg Leonie Masuth, Kevin Wientzek, Svenja Leonhardt, David Voges, Elena Joost und Cathrin Melzer. Aauf ihre Einsätze gegen zu großen Alkoholkonsum von Jugendlichen wareen sie im 2. Halbjahr 2016 sieintensiv vorbereitet worden. Jetzt steht der erste Einsatz kurz bevor –  die „Antidrogen-Disco“ am Freitag, 24. Februar, im Zelt des Lenneper Karnevalsgesellschaft. Und zwei Tage später, vor dem Rosenmontagszug, von 10 bis 14.11 Uhr, dann der zweite.

„Buddys“, das sind die Freunde, die Kumpels. Dementsprechend treten sie bei ihrer besonderen Art der Alkoholprävention Jugendlichen auf Augenhöhe gegenüber. Nicht als Besserwisser, sondern als Ratgeber, Konflikte vermeidend, die Jugendlichen über ihren Konsum zum Nachdenken anregend. Auch mit ein paar „Giveaways“. Motto: Spaß haben ohne Alkohol und Drogen ist besser als Zudröhnen! Und wenn mehr als ein guter Ratschlag, sondern echte Hilfe gefordert ist, können sich die Buddys, unterwegs als Zweier-Team, stets an die Mitarbeiter des Ordnungsamtes wenden, die am Rosenmontag in Lennep im Einsatz sind, wie Arndt Liesenfeld vom städtischen Ordnungsamt bestätigte. Er schätzt die Buddys ebenso wie Gunther Brockmann. Der Vorsitzende der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V. berichtete beim Pressetermin am vergangenen Mittwoch von Eltern, die den Jugendschutz offenbar nicht kennen oder nicht ernst nehmen. Denn es gingen bei ihm zunehmend Anfragen ein, ob zum Karnevalfeiern im Zelt nicht auch eigene Kinder unter 16 Jahren mitgebracht werden dürften. Brockmann: „Das geht natürlich gar nicht!“ Auch die so genannten Muttizettel würden am Zelteingang von den Ordnungskräften nicht akzeptiert. (Auf dem Muttizettel überträgt der/die Erziehungsberechtigte die Aufsicht über sein minderjähriges Kind einem anderen Erwachsenen.)

Zur „Feierkultur“ von Jugendlichen gehören außer Alkohol und Zigaretten in zunehmendem Maße auch Canabis und Amphetamine („Speed“), berichtete Bernd Liebetrau. Das sei eine besonders ungesunde Mischung, lege sich der künstliche Suchtstoff doch über den Alkohol und verhindere eine noch halbwegs reale Selbsteinschätzung der körperlich-geistigen Lage. Auch dies thematisieren die Buddys gegenüber Gleichaltrigen, wenn sie in ihrem Konsum wenig wählerisch erscheinen. Im vergangenen Jahr waren es 14 stark unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehende Jugendliche, denen in der im Röntgen-Museum eingerichteten „Jugendschutzstelle“ geholfen werden musste. Eine gegenüber den Rhein-Metropolen Düsseldorf und Köln vergleichsweise kleine Zahl. Das gilt auch für die 33 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr wegen einer Alkoholvergiftung im Sana-Klinikum Remscheid behandelt werden mussten. (Weiterhin besteht eine Vereinbarung zwischen der Sana-Klinik und der Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes zwecks Ansprache der betroffenen Eltern. Dies habe 2016, so Liebetrau, zu acht Einzelberatungen bzw. Gruppengesprächen mit Eltern und Jugendlichen geführt. Hinzu kommen als weitere Schnittstellen, um Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum frühzeitig zu erreichen, Jugendberufshilfe, Ärzte, Schulsozialarbeit und Justiz.)

Dieses Netzwerk gegen den Alkohol-/Suchtmissbrauch bei Jugendlichen ist inzwischen auch bei der Landesregierung anerkannt. Liebetrau hofft deshalb darauf, dass der Antrag auf Förderung aus Mitteln der „Aktion Sucht“, den er im Mai stellen will, positiv beschieden wird. Das könnte dem Remscheider Projekt zu 53.000 Euro verhelfen. Denn eines ist klar: Die Alkoholprävention geht weiter. Im Laufe des Jahrs beispielsweise bei „Housepark“ und AGOT-Party „RS United“ im Stadtpark. Aber auch Einsätze vor den Glühweinständen des Remscheider Weihnachtsmarktes, bei denen Erwachsene auf den Alkoholkonsum ihre Kinder angesprochen werden, kann sich Bernd Liebetrau vorstellen.

"Bessere personelle und räumliche Ausstattung!"

Die Fraktion der Linken hat zur Sitzung des Jugendhilfeausschuss am 8. März den Antrag gestellt, die kommunalen Mittel an der Finanzierung des offenen Ganztags zu erhöhen und den pädagogischen und kindgerechten Bedürfnissen anzupassen. Dazu soll „der tatsächliche räumliche, personelle und sächliche Bedarf für alle Kinder an den unterschiedlichen Standorten des Offenen Ganztages ermittelt und festlegt werden, wie insbesondere die personelle und die räumliche Ausstattung auch kurzfristig verbessert werden können.“ Der Rat soll aufgefordert zu einem Appell an den Landtag aufgefordert werden, in dem dringend die bessere finanzielle Unterstützung der Offenen Ganztage eingefordert wird. Zur Begründung: „In der Stadt Remscheid besuchen 61 % der Primarstufenschülerinnen und – schüler das Angebot der Offenen Ganztagsschule. Diese jetzt schon hohe Nutzung des Offenen Ganztags ist aber tatsächlich nicht ausreichend. An einigen Standorten bestehen bereits seit längerer Zeit Wartelisten; der Bedarf an Betreuungsplätzen im Offenen Ganztag steigt und damit der räumliche Bedarf. Zudem: die in den Richtlinien des Landes NRW genannte Aufgabe des Offenen Ganztags ist klar und das Ziel anspruchsvoll.

Der Offene Ganztag soll nichts weniger sein als ein „attraktives, qualitativ hochwertiges und umfassendes örtliches Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot, das sich an dem jeweiligen Bedarf der Kinder und Jugendlichen sowie der Eltern orientiert. Die individuelle ganzheitliche Bildung von Kindern und Jugendlichen, die Entwicklung ihrer Persönlichkeit, der Selbst- und Sozialkompetenzen, ihrer Fähigkeiten, Talente, Fertigkeiten und ihr Wissenserwerb sollen systematisch gestärkt werden“. (...) Trotz des hohen Engagements der im Offenen Ganztag arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch sie sich nur um die Belange der Kinder intensiv kümmern, wenn ausreichend Personen da sind, die - mit unterschiedlichen Angeboten - die Entwicklung jedes einzelnen Kindes fördern.“

Aktionsnachmittag: "Wir bauen ein Insektenhotel!"

Zahlreiche Insekten in der Natur leiden an "Wohnungsmangel", darunter vor allem Wildbienen und Solitärwespen, Hautflügler, die keinen Staat aufbauen, sondern je Neststandort nur ein oder wenige Eier legen und diese mit Futter versorgen. Diesen Insekten fehlen in unserer Kulturlandschaft morsche Bäume, sandige oder auch lehmige Flächen mit starker Sonneneinstrahlung und andere geeignete Nistplätze. Dabei ist es relativ einfach, den für Menschen völlig ungefährlichen Tieren neue Nistmöglichkeiten anzubieten. Das Insektenhotel ist z. B. hervorragend für den heimischen Garten, aber auch für den sonnigen Balkon geeignet.Die Natur-Schule Grund bietet deshalb am Samstag, dem 18. Februar 2017, einen Aktions-Nachmittag für Familien und interessierte Einzelpersonen, bei dem Insektenhotels aus verschiedenen Materialien gebaut werden. Die ca. dreistündige Veranstaltung beginnt um 140 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Der Teilnehmerbeitrag beträgt zehn Euro (Erwachsene) bzw. fünf Euro (Kind (bis 15 Jahre). Ein Familienrabatt ist möglich.Wegen des Umgangs mit Holz und Brombeerranken sind Arbeitshandschuhe nötig.Eine Anmeldung bis Freitag, 17. Fbruar, 12 Uhr, ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund per Telefon unter 02191 840734 oder per Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

FÖJ-Bewerbung startet Mitte Februar

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule ableisten. Ab dem 15. Februar 2017 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2017/2018 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2018 dauern wird. Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.

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Die neuesten Modelle erst einmal probetragen

Für Samstag hatte die Stadtsparkasse Remscheid Schulanfänger und interessierte Eltern zu ihrer siebten Schulranzenparty in das Kundencenter an der Alleestraße eingeladen. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr konnten die zahlreichen Besucher – Jung und Alt - die neuesten Schulranzen und Rucksack-Modelle mit Zubehör besichtigen. Mitarbeiter der „Schatzkiste“, von „Gottlieb Schmidt“ und der „Lingenberg OHG“ informierten Eltern und Kindern individuell über die neuesten Modelle, und natürlich dürfen die Kinder die Ranzen auch probetragen.

Verwaltung verteidigt Schulumzug zum Kremenholl

Honsberger Grundschüler schon jetzt in Kremenholl“, berichtete der Waterbölles am 13. Januar. Entgegen der ursprünglichen Planung (Umzug im August)  waren die Grundschulkinder vom Honsberg (Foto: Stadtteilfest 2013) bereits nach den Weihnachtsferien (ab 9. Januar) in die bestehenden Klassen am Hauptstandort Kremenholl integriert worden. Angesichts der zum Schuljahresende 2016/2017 (31. Juli) anstehenden Aufgabe des Schulstandortes Honsberg hatten Schulleitung und Schulaufsicht den Kindern nicht zumuten wollen, zweimal umzuziehen und zweimal den Klassenverband zu wechseln. Die Eltern der Honsberger Kinder hatten sich mehrheitlich mit dem Umzug zum 9. Januar einverstanden erklärt. Bedenken gegen die Aufgabe des Schulstandortes Honsberg - formal noch keine beschlossene Sache, da Angelegenheit der Politik - äußerten gestern im Schulausschuss Thomas Kase und Erden Ankay-Nachtwein als Vertreter der SPD. Sie verwiesen auf Bemühungen der Stadt, den Stadtteil Honsberg neu zu beleben und fragten „Hätte es da nicht eine andere Lösung geben müssen, als die Grundschule kurzfristig zu schließen?“ Doch  Schuldezernent Thomas Neuhaus, Schulrätin Brigitte Dörpinghaus und Jörg Biermann, Leiter des Schulverwaltungsamtes, verteidigten ihre Entscheidung vom Dezember. Sie war getroffen worden, nachdem am 6. Dezember die turnusmäßige Brandschutzbegehung des Schulgebäudes in Honsberg durch Mitarbeiter der städtischen. Bauordnung Brandschutzmängel ergeben hatten, wonach nur noch die Räume im Erdgeschoss sowie die Pavillonräume der OGS genutzt werden dürfen. Das aber hätte bedeuten, dass die Kinder aus den Klassenräumen im 1. Obergeschoss ins Erdgeschoss hätten umziehen müssen. Da dort nur begrenzt Räume vorhanden sind, hätte ein OGS-Raum mitgenutzt und die Klassenverbände neu geordnet werden müssen.

In der Verwaltungsvorlage zur gestrigen Ausschusssitzung über die Anmeldungen der Schulneulinge an den Remscheider Grundschulen für das Schuljahr 2017/2018 wird der schulorganisatorische Handlungsbedarf, der sich aus der aktuellen Lage für den Schulverbund GGS Kremenholl-Honsberg ergeben habe, näher erläutert: „Die demografische Entwicklung der letzten Jahre führte dazu, dass die Nachfrage an Schulplätzen am Honsberg weiter stark gesunken ist. Durch den Wegzug von Familien hat sich diese Entwicklung weiter verstärkt. In den letzten Schuljahren sanken die Anmeldezahlen deutlich unter die gesetzliche Mindestzahl – auch für den Betrieb eines einzügigen Teilstandortes. Um einen ordnungsgemäßen Unterricht sicherstellen zu können, hat die Schule bereits jahrgangsübergreifende Klassen gebildet. Für die Klasse 1 des kommenden Schuljahres 2017/2018 wurden nur vier Kinder für den Teilstandort Honsberg angemeldet. Mit diesen wenigen Anmeldungen ist es entsprechend der gesetzlichen Klassenbildungswerte (mindestens 15 Kinder pro Klasse) nicht möglich, weder eine reguläre noch eine jahrgangsübergreifende Klasse zu bilden.“

Im Übrigen sei es rechtlich nicht möglich, gegen den Willen der Eltern Anmeldungen für den Hauptstandort Kremenholl zum Teilstandort Honsberg zu verweisen. Denn für die Wahl einer Grundschule und eines konkreten Standortes zähle nun einmal ausschließlich der Elternwille. Bereits für das Schuljahr 2016/2017 waren an der Schule Honsberg lediglich fünf I-Dötze angemeldet worden. Da für den Teilstandort keine weiteren Anmeldungen – auch unter Berücksichtigung zugewanderter Familien – erfolgten,  wurden die Kinder den Klassen 1 in Kremenholl zugewiesen.

„Mit den ab dem Schuljahr 2017/2018 am Teilstandort Honsberg noch verbleibenden Klassen 3 und 4 (16 und 13 Kinder) ist aus der schulfachlichen und insbesondere aus der pädagogischen Verantwortung heraus der Schulbetrieb/Unterrichtsbetrieb nicht mehr sichergestellt.“ Weiter stellt die Verwaltung fest. „dass alternativlos für das Schuljahr 2017/2018 die Jahrgänge 3 und 4 vom Teilstandort Honsberg zum Hauptstandort Kremenholl in die dortigen Klassen 3 und 4 zu integrieren sind oder den Eltern anzubieten, ihre Kinder für die Jahrgänge 3 und 4 an einer anderen aufnahmefähigen Grundschule anzumelden.“ Schon jetzt werden in Kremenholl die 3. und 4. Klasse in je drei Lerngruppen unterrichten. „Das gibt die größere Zahl von Lehrerinnen und Lehrern her“, so Jörg Biermann. Auch unter dem Aspekt der Lehrerversorgung sei ein weiterer Unterrichtsbetrieb in Honsberg nicht möglich. Über die Zukunft der Honsberger Schulgebäude müsse selbstverständlich noch der Rat der Stadt entscheiden.

Noten für Klettergerüste und Spielgeräte an Grundschulen

Für Kontrollen, Wartung, Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten aller schulischen Spielflächen und Spielgeräte stehen der Stadt Remscheid in diesem Jahr Haushaltsmittel in Höhe von ca. 110.000 Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 45.000 Euro für Ersatzbeschaffungen von Spielgeräten mittels haushaltsneutraler Etatverschiebungen (in den Vorjahren waren es lediglich 5.000 Euro pro Jahr). Das geht aus dem Bericht hervor, den die Verwaltung gestern im Schulausschuss vorlegte. Demnach schlägt die Ersatzbeschaffung eines Klettergerüstes inklusive Fallschutz mit ca. 40.000 Euro zu Buche. Darin enthalten sind die Abbau- und Entsorgungskosten des Altgerätes inklusive Fallschutz, die Gründungsarbeiten der Bodenfläche sowie die Anschaffung und der Aufbau des Neugerätes. Der Bericht machte klar: Weiterhin übersteigen der Reparatur- und Ersatzbedarf die finanziellen Möglichkeiten der Stadt. Sponsoren sind gefragt!

Die Wartung und Pflege der Klettergerüste an den Remscheider Schulen erfolgt durch die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) im Rahmen der Leistungsvereinbarung zwischen der Stadt Remscheid und den TBR über die Pflege- und Unterhaltung der städtischen Grünflächen. Bei den regelmäßigen Kontrolltätigkeiten an den Spielgeräten durch die TBR werden bereits kleinere Reparaturarbeiten durchgeführt. Auch den mit geringem Arbeitsaufwand verbundene regelmäßige Austausch der üblichen Verschleißteile übernehmen die TBR, umfangreichere Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten die betriebseigene Schlosserei und Schreinerei.

Der Aufwand hierfür (ohne Kleinreparaturen/Austausch während der Kontrollen) betrug im Jahr 2016 ca. 380 Stunden für sämtliche Spielgeräte und -kombinationen im Grundschulbereich. Unter den Begriff der Spielkombination fallen die großen Spielgeräte, welche die unterschiedlichsten Bewegungsabläufe an einem Gerät ansprechen, die also die Möglichkeit des Kletterns, des Rutschens, Balancierens, Hangelns etc. an einem Gerät vereinen. Diese Geräte basieren teilweise auf einer Stahlkonstruktion, teilweise bestehen sie aus recyceltem Kunststoff oder aber, sie sind aus Holz hergestellt, was bei der Mehrzahl der Kombinationen der Fall ist. Einzelne Spielkombinationen bestehen auch aus einer Kombination der verschiedenen Materialien.

Die ersten Kombinationen wurden bereits vor gut 20 Jahren aufgebaut. Im Rahmen des OGS-Ausbaus kam an den Grundschulen im Zeitraum von 2006 bis 2009 eine ganze Reihe von Kombinationen hinzu. Da die Geräte permanent bespielt und beklettert werden, unterliegen sie einem entsprechenden nutzungsbedingten Verschleiß. Hinzu kommen die Witterungseinflüsse, die zu einer entsprechenden Alterung der verschiedenen Materialien führen.

Bezogen auf das Gerät am Teilstandort Lüttringhausen, eine Kletterkombination aus Holz aus dem Jahr 2006, lässt sich der Erhaltungszustand von Kletterkombinationen beispielhaft beschreiben (s. auch unten, Tabelle Erhaltungszustände der Spielkombinationen). Das Gerät ist trotz wiederholter, regelmäßiger Reparaturen abgängig (Zustandskategorie 5). Einzelne Möglichkeiten des Bespielens mussten bereits partiell an dem Gerät ersatzlos entfernt werden. Die Gesamtkonstruktion verfügt leider nur noch über eine begrenzte Nutzungsdauer von geschätzten zwei oder drei Jahren. Tragende Teile im Untergrund sind erwartungsgemäß statisch nicht mehr ausreichend funktionsfähig. Die Stabilität der Konstruktion wird über die Verbindungen der einzelnen Bauteile untereinander gewährleistet. Andere vergleichbare Spielkombinationen aus Holz weisen durchaus eine längere Nutzungsdauer auf, aber auch sie befinden sich bereits in der Endphase ihrer Nutzung.

Bei Geräten mit fugenlosem Fallschutzbelag aus Gummigranulat zeichnet sich nach zehn bis zwölf Jahren das Nutzungsende dieser Beläge ab. Nach einer ersten Prüfung steht bei etwa zwölf Granulatflächen eine Erneuerung an. Teilweise befindet sich unter den Spielgeräten als Fallschutz aber auch Holzhackschnitzel, dieser wird im Bedarfsfall erneuert.

Bei einer Einteilung der 35 Spielkombinationen in Kategorien, entsprechend ihrem Erhaltungszustand, ergibt sich folgende Abstufung (Kasten rechts:

Zustand*

Anzahl Spielkombinationen

Aufstelljahre

Sehr gut

./.

./.

gut

11

2011 bis 2014

befriedigend

16

1998 bis 2010, überwiegend 2007

ausreichend

1

1998

mangenhaft

7

1998 und 2001, sowie 2006, 2007

Die Grenzen zwischen den Zustandskategorien verlaufen fließend. Die Kategorie „gut“ beschreibt einen geringen altersbedingten Verschleiß, tragende Teile sind sämtlich in Ordnung. Es sind nur die üblichen Verschleißteile zu erneuern, wie z.B. Kettenglieder an Schaukeln. „Befriedigend“ beschreibt einen normalen altersbedingten Verschleiß, Verschleißteile wurden regelmäßig erneuert, Grundkonstruktion noch in Ordnung, hier wurden u.U. aber auch schon einzelne Bauteile ersetzt (z.B. Treppen, Handläufe, Podeste, Verstrebungen, Seilnetze etc.) oder der Ersatz steht in naher Zukunft an.

„Ausreichend“ steht für einen erheblichen Verschleiß, auch bei erfolgter regelmäßiger Wartung, eine grundlegende Überarbeitung steht an, die Grundkonstruktion ist im Wesentlichen noch in Ordnung (trotz oder gerade wegen etwaiger Erneuerungen). Einzelne Teile der Grundkonstruktion sind u.U. erneut auszutauschen (z.B. Pfosten eines Spielturmes). Im konkrete Fall ist ein Holz-Kombispielgerät mit Rutsche an der GGS Siepen gemeint, dessen Überarbeitung durch die Werkstatt der TBR bereits begonnen hat.

“Mangelhaft“ beschreibt eine sehr erhebliche Abnutzung, eine grundlegende Instandsetzung bzw. Überholung ist zwingend erforderlich, hier sind zudem regelmäßige Reparaturen notwendig um das Gerät überhaupt noch für eine Nutzung freizugeben, Grundkonstruktion u.U. abgängig, es können auch einzelne Bauteile abgebaut sein oder aber das Gerät ist als letzte Konsequenz abgesperrt. Das Ende der Nutzungsdauer ist in der Regel erreicht. Geprüft wird jeweils, ob das Gerät noch „gehalten“ werden kann oder nur noch der Abbau bleibt. Neben einem Klettergerüst in Lüttringhausen sind aktuell weitere sechs Klettergerüste dieser Kategorie zugeordnet: Zwei Kombinationen befinden sich an der Grundschule Reinshagen. Hier erfolgt derzeit eine Neuplanung mit Ersatzgeräten. Die Klettergerüste werden bis dahin, falls erforderlich und möglich, verkehrssicher gehalten. Des Weiteren handelt es sich um eine Holz-Kletternetzanlage an der KGS Am Stadion in Lennep. Auch diese wird für die Reststandzeit am Standort durch die Werkstatt soweit möglich bespielbar gehalten. Bei einer Holz-Kletternetzanlage an der ehemaligen Pestalozzischule bleibt nur der Abbau. Auf dem Gelände der GGS Freiherr-vom-Stein steht die grundlegende Überarbeitung einer Spielkombination durch die TBR-Werkstatt an. An der GGS Hasten muss eine alte Holzkombination abgebaut werden.

"Strategien der Lehrergewinnung überlegen!"

Der „Qualitätszirkel der Offenen Ganztagsschule in Remscheid“ ist ein vom Land NRW unterstütztes und von der Kommune beauftragtes Gremium zur Begleitung und Weiterentwicklung der Qualität der OGS. Das Gremium hat sich inzwischen mit dem Qualitätsbericht der Verwaltung zu den Offenen Ganztagsschulen in Remscheid für das Schuljahr 2014/2015 beschäftigt. Die Stellungnahme liegt dem Schulausschuss zur heutigen Sitzung vor. Demnach sieht der Zirkel, so die Verwaltung in ihrer Vorlage,  „die Notwendigkeit, die aus dem aktuellen Bericht hervorgehenden Empfehlungen und Bewertungen hinsichtlich der Umsetzung der Qualitätsstandards gegenüber den zuständigen politischen Gremien darzustellen, um gemeinsam auf den Qualitätsausbau der OGS in Remscheid hinwirken zu können.“

Die Stellungnahme selbst ist wesentlich konkreter. Ein Beispiel: „Die aktuelle ist geprägt ist von Lehrermangel und defizitärer Ausstattung der Träger. Es sollte an einzelnen Standorten untersucht werden, welche ständige personelle Mindestausstattung vorgehalten werden müsste, um die Koordination und Umsetzung von Vernetzung und Qualitätsentwicklung innerhalb und außerhalb der OGS abzusichern.“ Künftig will sich der Qualitätszirkel näher m it der Frage befassen, ob dem Angebot der OGS überhaupt genügend Ressourcen zur Verfügung stehen. Dabei soll „die Erfüllung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages der OGS im Mittelpunkt stehen“.

Mit Blick auf die künftig wieder ansteigenden Schülerzahlen sollten die Bedarfe standortbezogen ermittelt und die notwendigen Maßnahmen zur Bedarfsdeckung aufgezeigt werden, lautet eine Empfehlung an die Verwaltung. Und zum Problem des Lehrermangels, heute im Waterbölles angesprochen, heißt es in der Stellungnahme: Der an Schulen z.T. leider vorhandene Lehrermangel kann nicht zu Lasten des sozialpädagogischen Personals der OGS gehen, da auch hier die personelle Ausstattung keine Möglichkeiten bietet, zusätzliche Betreuungszeiten zu leisten. Die Träger sollten sich hierzu mit den Schulstandorten verbindlich vereinbaren. Darüber hinaus sind Strategien der Lehrergewinnung zu überlegen.“