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Waldorf-Kinder durch Mobilfunk nicht gefährdet

Ist der Waldorfkindergarten an der Burger Straße durch Mobilfunkstrahlung  belastet? Diese Frage hatte im Herbst vergangenen Jahren bei Mitarbeiter/innen des Kindergartens und Eltern der dort betreuten Kinder für Besorgnis Aufregung gesorgt. Gut also, dass die Verwaltung der damaligen Bitte von Elke Rühl (CDU) in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Süd am 18. Oktober nachgekommen ist zur jüngsten BV-Sitzung eine fachliche Einschätzung einer möglichen Gefährdung der Kindergartenkinder durch die Mobilfunkantennen-Anlage auf dem Nachbargrundstück abgegeben hat. Die Stellungnahme der städtischen Fachdienste Umwelt und Gesundheitswesen stützt sich auf Fachliteratur bzw. gesetzliche Grundlagen. Ergebnis: Die damaligen Bedenken wearen unbegründet. Zitat: „Für Aufstellung, Betrieb und Einhaltung der Grenzwerte einer ortsfesten Mobilfunkanlage gibt es in Deutschland gesetzliche Regelungen. Zuständig für die behördliche Aufsicht ist die Bundesnetzagentur. Ein besonderes Anliegen der BNetzA ist die Herstellung von Transparenz und Sachlichkeit. Aus diesem Grund wurde das Portal „EMF – Monitoring der Bundesnetzagentur“ eingerichtet. Die gesetzlichen Grenzwerte werden am und im Kindergarten deutlich unterschritten. In zahlreichen nationalen und internationalen Studien konnten bei Einhaltung der aufgestellten Grenzwerte bislang keine gesundheitsschädlichen Wirkungen von hochfrequenten EM-Feldern, wie sie von Mobilfunk-Basisstationen emittiert werden, festgestellt werden.“

Gesundheit und Mobilfunk: „Zu Effekten von Mobilfunkfeldern liegt eine umfangreiche und belastbare Messdatenbasis vor. Hochfrequente EM-Felder werden aufgrund des sog. Skin-Effektes überwiegend in den äußeren Körperschichten absorbiert. Die bislang einzige wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung der Energieabsorption ist eine Erwärmung des Körpergewebes aufgrund der Rotation hauptsächlich von Wasserdipolen im elektromagnetischen Feld und der Erzeugung von Reibungswärme. (...)

Eine umfassende Übersicht über die deutsche und internationale Forschung bietet das EMF-Portal der RWTH-Aachen, in dessen Literaturdatenbank über 20.000 wissenschaftliche Arbeiten zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder erfasst sind. Die Strahlenschutzkommission (SSK) hat im Jahr 2011 eine Gesamtbewertung der Ergebnisse des Deutschen Mobilfunkprogramms (DMF) veröffentlicht. Sie stellt darin fest: ‚Die Ergebnisse des DMF zeigen, dass die ursprünglichen Befürchtungen über gesundheitliche Risiken nicht bestätigt werden konnten. Es haben sich durch die Forschungsergebnisse des DMF auch keine neuen Hinweise auf bisher noch nicht bedachte gesundheitliche Auswirkungen ergeben. In Übereinstimmung mit anderen internationalen Gremien (ICNIRP 2009, WHO 2011) kann festgestellt werden, dass die den bestehenden Grenzwerten zugrundeliegenden Schutzkonzepte nicht in Frage gestellt sind. ‘ Nach Auffassung der SSK ist die Annahme einer höheren Empfindlichkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber den Feldern des Mobilfunks wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.

Physikalische Grundlagen und behördliche Aufsicht: "Die Sendeanlage Sendemast Burger Straße 85 befindet sich auf einem Mast in 25 m Höhe. Die Entfernung im horizontaler Richtung zur äußeren Grundstücksgrenze des Kindergartens beträgt ca. 40 m und zum Gebäude des Kindergartens ca. 79 m. Für diesen Standort hat die Bundesnetzagentur entsprechend den Regelungen der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) am 28.12.2012 eine Standortbescheinigung erteilt. In dieser Standortbescheinigung sind horizontale und vertikale Sicherheitsabstände zu der Sendeanlage festgelegt, außerhalb derer die im § 3 der BEMFV festgelegten Grenzwerte eingehalten sind. Der horizontale Sicherheitsabstand beträgt 13,1 m und der vertikale 3,09 m. Diese Sicherheitsabstände sind für den Kindergarten deutlich eingehalten. (...) Auch die geplante Erweiterung der Sendeanlage durch die Telekom wird nicht zu einer Überschreitung der gesetzlich festgelegten Grenzwerte führen."

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Kita der Stiftung Tannenhof bekam Gütesiegel

Die Kindertagesstätte der Evangelischen Stiftung Tannenhof, die rund 70 Kinder in vier Gruppen ab dem ersten Lebensmonat betreut, hat das Gütesiegel BETA erhalten. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, erklärt Silke Mayland, Leiterin der Kindertagesstätte der Evangelischen Stiftung Tannenhof. „Schließlich wird durch ein Gütesiegel unsere kontinuierlich gute Arbeit auch nach außen hin deutlich sichtbar.“ Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Stiftung Tannenhof, ergänzt: „Prozesse zur Qualitätssicherung gibt es bereits in vielen Bereichen, zum Beispiel in Krankenhäusern – nun also auch in pädagogische Eirichtungen. Wir freuen uns, dass unsere bereits vorhandenen Strukturen nun auch von einer externen Stelle überprüft und für sehr gut befunden wurden.“ Das Evangelische Gütesiegel BETA wird durch die Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e.V. und das Diakonische Institut für Qualitätssicherung im Diakonischen Werk der EKD e.V. verliehen.

Der Vorstand der Evangelische Stiftung Tannenhof hat für heute die Mitarbeiter der Kindertagesstätte sowie die Elternschaft eingeladen, die Auszeichnung mit dem Gütesiegel BETA zu feiern. Von den Prüfern waren die umfangreichen Bewegungsangebote (zum Beispiel das Bewegungsbad und die Waldtage) gelobt worden, das großzügige Außengelände sowie die Projekte im Rahmen der Religionspädagogik und zum wissenschaftlichen Forschen. „Hier haben wir gegenüber anderen Einrichtungen ein Alleinstellungsmerkmal“, so Mayland. „Mit dieser Feier möchten wir zum einen natürlich die ausgezeichnete Arbeit unserer Mitarbeiter würdigen“, erklärt Leicht. „Zum anderen möchten wir den Eltern zeigen, dass das Qualitätsmanagement in der Kindertagesstätte auch weiterhin für uns ein entscheidender Faktor ist. Das bedeutet konkret, dass Prozesse und Strukturen geplant, durchgeführt und am Ende kritisch hinterfragt und überprüft werden. So gelingt es uns, auch zukünftig ausgezeichnete Arbeit zu gewährleisten.“

Und weiter in Grund mit Insektenschutz

Zahlreiche Insekten in der Natur leiden an "Wohnungsmangel", darunter vor allem Wildbienen und Solitärwespen, Hautflügler, die keinen Staat aufbauen, sondern je Neststandort nur ein oder wenige Eier legen und diese mit Futter versorgen. Diesen Insekten fehlen in unserer Kulturlandschaft morsche Bäume, sandige oder auch lehmige Flächen mit starker Sonneneinstrahlung und andere geeignete Nistplätze. Dabei ist es relativ einfach, den für Menschen völlig ungefährlichen Tieren neue Nistmöglichkeiten anzubieten. Das Insektenhotel ist z. B. hervorragend für den heimischen Garten, aber auch für den sonnigen Balkon geeignet.

Die Natur-Schule Grund bietet deshalb am Samstag, 24. Februar, einen Aktions-Nachmittag für Familien und interessierte Einzelpersonen, bei dem Insektenhotels aus verschiedenen Materialien gebaut werden. Die ca. dreistündige Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und findet in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt zehn Euro je Erwachsenem und sechs Euro je Kind (bis 15 Jahren). Ein Familienrabatt ist möglich. Wegen des Umgangs mit Holz und Brombeerranken sind Arbeitshandschuhe nötig.
Eine Anmeldung bis Freitag, 23.Februar, 12 Uhr, ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund unter Tel. RS 840734 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de entgegen.

Jugendliche engagieren sich für die Natur

"Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann." Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a.  die Hühner in der Natur-Schule und sind für die Planung, Pflege und die Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.
Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Seit dem 15. Februar 2018 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2018/2019 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2019 dauern wird.

Die BewerberInnen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle "Natur-Schule Grund", doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss. Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: "Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben."

„Jugend musiziert 2018“ mit Konzert

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am 3. und 4. Februar hat in der Musikschule Leverkusen der 55. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ stattgefunden. Teilnehmende aus allen Städten des Bergischen Landes präsentierten ihr Können und verzeichneten hervorragende Erfolge. Hierunter auch viele Musizierende aus unserer Heimatstadt. Mit einem kleinen Konzert werden die Leistungen der Remscheider Preisträgerinnen und Preisträger noch einmal besonders gewürdigt. Hierzu lädt die Musik- und Kunstschule für Sonntag, 18. Februar, um 11 Uhr ins Foyer des Kommunalen Bildungszentrums, Zentralbibliothek, Scharffstr. 4 – 6, ein. Das Konzert ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Die Remscheider Preisträger/innen von „Jugend musiziert 2018“ sind Emilia Fritzsche (Blockflöte) 1. Preis, Nina Weingerl (Blockflöte) 1. Preis, Ceren Vural (Blockflöte) 2. Preis, Johanna Weber (Blockflöte) 1. Preis, Eleanor Gusdorf und Christian Kleiner (Duo: Klavier und ein Streichinstrument) 2. Preis, Anne Rebecca Kirchhoff und Michelle Mäurer (Duo: Klavier und ein Streichinstrument) 1. Preis, Charlotte Bachus und Katinka Langenohl (Duo: Klavier und ein Streichinstrument) 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Jonas Kremser (Gitarre) 1. Preis, Charlotte Nolte (Gitarre) 1. Preis, Kilian Kolodziej (Gitarre) 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Florentine Werth (Gitarre) 2. Preis, Lorena Warkentin (Musical) 1. Preis, Liljana Cavaretta (Musical) 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Jan Peter Heynen (Posaune) 1. Preis, Merlin Höller (Posaune) 2. Preis, Julia Heynen (Querflöte) 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb, Lukas Christoph Kirchhoff (Trompete) 1. Preis. 

Popcorn und Abenteuer im KinderKino

Die Kraftstation freute sich m Januar über zahlreiche Gäste im Kinderkino und lädt im Februar zur nächsten Filmvorführung ein. Am Sonntag, 18. Februar, öffnet das einzige Kinderkino in Remscheid wieder seine Pforten und heißt alle Kinder und Eltern herzlich willkommen.

Nachdem die erste Vorführung in diesem Jahr so erfreulich gut besucht war gibt es auch an diesem Sonntag wieder einen spannenden Film in der Kraftstation an der Honsberger Straße 2. Diesmal wird die abenteuerliche Geschichte von Sophie und ihrem riesigen Freund auf der großen Leinwand gezeigt! Die Vorstellung beginnt um 14:00 Uhr. Der Eintritt ist frei und Popcorn gibt es für kleines Geld!

Nach dem Film (Empfehlung: ab 8 Jahren Ι FSK: 0, Länge: 1 Stunde 52 Minuten) ist die Kraftstation noch bis 17 Uhr geöffnet.

Klares Rauschen am heutigen Rosenmontag

 

Das „Buddy–Projekt“ ist beim diesjährigen Lenneper Rosenmontag (12. Februar) wieder vertreten. Gegen 11 Uhr suchen die unsere Buddys vom Basisquartier (Röntgen–Museum) die öffentlichen Plätze wie etwa den Hardt-Park auf, um mit Jugendlichen über Alkoholkonsum zu sprechen. Die Buddys werden bis 14.11 Uhr unterwegs sein. Dann startet der Karnevalszug.

Die Fachstelle Sucht des Diakonischen Werkes schult in Kooperation mit der Stadt Remscheid Jugendliche ab 18 Jahren und junge Erwachsene als Buddys, die bei öffentlichen Festen die Veranstalter dabei unterstützen, dass es friedlich und fröhlich bleibt, auch wenn Alkohol ausgeschenkt wird. Dieses Projekt zur Alkoholprävention versteht sich als Ergänzung zu Maßnahmen für Sicherheit und Ordnung. Das Buddy – Projekt firmiert unter dem Namen „MIDZ“ Mitdenkzentrale für klares Rauschen. Buddys sind Mitdenker! Die Mitglieder der MIDZ suchen das Gespräch über die Lust am Rausch mit oder ohne Alkohol, den Kick im Leben, ohne das die eigene Welt aus der Kontrolle gerät. Wie kann man feiern und Spaß haben und dabei trotzdem klar im Kopf sein. Geht das?

"Jecke Teens Dance"im Karnevalszelt in Lennep

Die Einrichtungen der AGOT(Arbeitsgemeinschaft Offener Türen) – der Fachdienst Prävention Diakonisches Werk und die LKG (Lenneper Karnevalsgesellschaft) – veranstalten dieses Jahr am Freitag, 9. Februar, die Anti Drogen Disco „JECKE TEENS DANCE" im Karnevalszelt auf der Robert-Schumacher-Strasse in Lennep. Diese Disco wird seit Jahren zweimal im Jahr durchgeführt (einmal im Karnevalszelt und einmal in der Halle West) und ist für SchülerInnen der 5. bis 7. Klasse gedacht. Mit dieser Anti-Drogen-Disco soll den Schülern gezeigt werden, dass sie auch ohne Alkohol und Zigaretten eine prima Party feiern können. Gerade an Karneval ist das eine wichtiger Ansatz, da die Gesellschaft an den "tollen Tagen" etwas ganz anderes widerspiegelt.

Der Einlass zu der Party ist um 16.30 Uhr und der Beginn ist um 17.11 Uhr. Die Veranstaltung endet um 21 Uhr. Zwei professionelle DJ sorgen für gute Musik. Die Kinder können sich aber auch an Ständen zum Thema "Sucht" informieren und an einem Quiz teilnehmen. Dies wird natürlich von dem Fachdienst Prävention vom Diakonischen Werk durchgeführt. Es können ebenfalls Getränke & Speisen für einen geringen Unkostenbeitrag erworben werden. Die Sicherheit der Veranstaltung wird durch Mitarbeiter verschiedener Jugendhilfe-Einrichtungen (Freie Träger, sowie der ev. Kirche), des Diakonischen Werkes und einer Security Firma gewährleistet.
Die Karten für die Veranstaltung kosten drei € und sind an allen Schulen, bei Catering Riemann und in der „Welle“ erhältlich. Des Weiteren gibt es auch eine Abendkasse.

Jugendherberge, weil Burg Zukunft hat

Bergische Parlamentarier und Stadtspitzen haben eine „Burger Resolution" unterzeichnet:

„Weil Burg Zukunftspotenzial hat: Die Jugendherberge in Solingen- Burg muss erhalten werden! Für eine funktionierende Gesellschaft ist es von großer Bedeutung, dass junge Menschen Gemeinschaftserfahrungen sammeln, dass sie das Miteinander als etwas Positives erleben und dass sie lernen, in der Gruppe die eigene Position und Rolle zu finden. Deshalb haben Klassen- und Gruppenfahrten von Schülerinnen und Schülern eine pädagogische Bedeutung für das positive Miteinander, die nicht unterschätzt werden darf. Das alles kann in einer Jugendherberge hautnah erlebt werden: Soziales Verhalten einüben, Rücksichtnahme und Toleranz erfahren, ganzheitliches, vernetztes und nachhaltiges Lernen ermöglichen, Gelerntes in anderen Zusammenhängen anwenden, Natur und Kultur unmittelbar kennenlernen und erleben, Freizeit sinnvoll gestalten und vieles andere mehr…

Unser Bundesland Nordrhein-Westfalen, der Bund und die EU haben das Potenzial des Standortes Solingen-Burg erkannt und investieren nahezu 50 Millionen Euro Fördermittel in den Stadtteil und das Schloss. Der Stadtteil Burg und das Schloss werden derzeit umfassend saniert und das Museum konzeptionell neu aufgestellt. Diese Investitionen werden die Aufmerksamkeit vieler Investoren wecken. Und mehr noch: Solingen-Burg ist „trendy“, es bietet touristische Attraktionen für viele Alters- und Interessengruppen und ist zudem idealer Ausgangspunkt zur Erkundung des Bergischen Landes. Deshalb hat eine Jugendherberge am Standort Solingen-Burg das Potenzial sowohl zum Aushängeschild des Bergischen Landes als auch des Deutschen Jugendherbergswerks zu werden!

  • Wir Unterzeichnenden, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Bergischen Land sprechen uns für den Erhalt einer Jugendherberge in Solingen-Burg aus:
  • Wir sind sicher, dass mit einer modernen und weltoffenen Jugendherberge das Bergische Land auch in zukünftigen Generationen attraktiv wahrgenommen und erlebbar wird;
  • Wir sind überzeugt, dass eine Jugendherberge in Solingen-Burg attraktiv und wirtschaftlich geführt werden kann;
  • Wir sind überzeugt, dass eine Jugendherberge in Solingen-Burg die positive Entwicklung rund um „Schloss Burg“ nachhaltig und positiv fördert;
  • Wir glauben, dass die Zukunft mit einem attraktiven Standort in Solingen-Burg durch einen Neu- bzw. Ersatzbau nachhaltig gesichert werden kann;
  • Wir sind bereit, dafür jede mögliche Unterstützung zu geben: Ein attraktives Neubaugrundstück mit großen Expansionsmöglichkeiten kann kurzfristig durch die Stadt Solingen bereitgestellt werden;
  • Wir sind überzeugt, dass junge Menschen und junge Familien, die das Bergische Land und Solingen-Burg besuchen, Gefallen an unserer Heimat finden und den Wohnwert des Bergischen für sich entdecken werden.

"Zirkel des Lernens" nimmt Fahrt auf

Das Projekt der Bergischen Großstädte zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) nimmt Fahrt auf. Die Klasse des Röntgen-Gymnasiums, die in diesem Schuljahr am "Zirkel des Lernens" teilnimmt, hatte heute zwei MitarbeiterInnen des Gebäudemanagements der Stadt Remscheid zu Gast, die hochaktuelle Einblicke in das Energiemanagement der Schule boten.
Carolin Künz erläutert das Energiemanagement der Stadt Remscheid
Carolin Künz erläutert das Energiemanagement der Stadt Remscheid
Carolin Künz, Energiemanagerin, erläuterte zunächst die allgemeinen Aufgaben ihrer Abteilung und dann die konkreten Möglichkeiten, wie sowohl die SchülerInnen als auch die Stadt selber Heizenergie, Strom und Wasser sparen können.
Für die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe stellte André Hohmann, Sachbearbeiter der Gebäudeleittechnik, in einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt die aktuellen Verbrauchswerte an Heizenergie und Strom dar. Ein Einblick, den die Schülerinnen und Schüler morgen durch einen Gang zur Energiezentrale des Röntgen-Gymnasiums und in der kommenden Woche mit der Besichtigung des Blockheizkraftwerkes der EWR an der Neuenkamper Str. vertiefen werden.
Damit ist diese Klasse dabei, die Energiesituation ihrer Schule zu analysieren. Im weiteren Verlauf stehen dann die Bewertung der ermittelten Fakten und die Ideenfindung für die Energiezukunft der Schule an.
Andrè Hohmann mit einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt
Andrè Hohmann mit einer Live-Schaltung zur Energiesteuerung der Stadt
Das Projekt "Zirkel des Lernens" wird zur Zeit in allen drei Bergischen Großstädten an neun Schulen durchgeführt. Es wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn gefördert und läuft insgesamt über einen Zeitraum von 2 Jahren.
Beteiligt sind neben den teilnehmenden Schulen in Wuppertal der Förderverein der Station Natur und Umwelt als Projektträger, in Solingen und Remscheid die Regionalen Bildungsbüros, in Solingen der städtische Strategiebereich Nachhaltige Entwicklung, in Remscheid die Natur-Schule Grund und koordinierend Liesbeth Bakker (Ideaalwerk) aus Wuppertal.