Pressemitteilung des Wupperverbandes
Wie sieht die Staumauer der Ronsdorfer Talsperre von innen aus? Wie funktioniert die Talsperre und was sind ihre Aufgaben? Diesen und weiteren Fragen können Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren am 30. Mai 2012 im Rahmen des Programms „Umweltspürnasen“ auf den Grund gehen. Der Wupperverband lädt von 14.00 bis 15.30 Uhr zur Führung ein. Dabei können die Teilnehmer gemeinsam mit dem Talsperrenmeister einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich das Innere der Staumauer, den Kontrollgang, anschauen. Dort wird zum Beispiel auch mit einer kleinen Wasserkraftanlage umweltfreundlicher Strom erzeugt. Treffpunkt sind die Informationstafeln an der Staumauer der Ronsdorfer Talsperre, zu erreichen über die Talsperrenstraße in Wuppertal-Ronsdorf. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Wer teilnehmen möchte, kann sich unter der Nummer 0202/ 583-250 oder per Mail an info@wupperverband.de anmelden. Zur Besichtigung der Staumauer ist festes Schuhwerk erforderlich.
Einfach mal abschalten und mit anderen Eltern Erfahrungen austauschen, Probleme besprechen, Kontakte knüpfen oder neue Anregungen bekommen. Das alles ist möglich in dem kostenfreien Familienbildungsangebot "Elternstart NRW". Seit März 2012 bietet die Familienbildungsstätte "Die Wiege e.V." Kurse und Vorträge an, die jungen Eltern den Start mit ihrem Baby erleichtern sollen. Von den Trägern der Familienbildung erarbeitet, übernimmt das Familienministerium NRW die Finanzierung von fünf Terminen à 90 Minuten. Herzlich eingeladen sind Eltern oder Großeltern mit ihren Babys von 0 bis zwölf Monaten. Verschiedene Kursangebote unter der Leitung von pädagogischen Fachkräften stehen zur Wahl. In der "Schnuller-Truppe", dienstags von 10 bis 11.30 Uhr, werden Themen zur frühkindlichen Entwicklung, Gesundheit, Ernährung, Körpersprache des Babys sowie der Umgang mit der neuen Familiensituation diskutiert. Es gibt keinen feststehenden Lehrplan. Eltern und Großeltern können ihre Fragen und Probleme mitbringen. In dem Kursangebot "Harmonische Babymassage" erlernen die Teilnehmer Theorie und Praxis dieser Massage, die die Bindung zwischen Eltern und Baby vertieft. Gleichzeitig finden Eltern im Gespräch zueinander, es kann über Probleme und Erfahrungen geredet werden.
Anstatt eines Kurses besteht auch die Möglichkeit, fünf verschiedene Vorträge im Abendbereich zu besuchen. Interessante Themen werden vorgestellt. "Kinder brauchen Väter" findet am Mittwoch, 30. Mai, 19.30 bis 21.45 Uhr, statt. Ein Vortrag über die Bedeutung der Rolle des Vaters in der Familie. Achim Schad, Dipl.-Sozialpädagoge, erklärt die unterschiedlichen Wirkungen des Vaters auf die Entwicklung von Jungen und Mädchen. "Bindung und Grenzen für Professionelle und Eltern" wird am Donnerstag, 31. Mai, 19.30 bis 21.30 Uhr referiert. Gerd Poerschke, Diplom-Psychologe und Körperpsychotherapeut, erklärt die Bedeutung von Grenzen in der Erziehung. Er erläutert Möglichkeiten, wie sie funktionell gesetzt werden können. Bis Ende Juni finden noch fünf weitere Vorträge im Rahmen des kostenlosen Programms "Elternstart NRW" statt. Im Internet sind die Themen und Termine einzusehen. Die Teilnahme an einem Elternstart-Kurs kann für jedes Kind nur ein einziges Mal in Anspruch genommen werden. Ihre Anmeldung wird gerne in der Familienbildungsstätte "Die Wiege e.V." entgegen genommen. Kontakt: Tel. RS 74655 oder unter www.fbs-remscheid.de.
Am Samstag, 2. Juni, zwischen 9 und 11.30 Uhr findet auch in diesem Jahr das große Fußballturnier um den Pokal des Familienzentrums Lüttringhausen auf dem Sportplatz des 1. FC Klausen, Klausener Str. 156, statt. Jede Kindertagesstätte aus dem Familienzentrum Lüttringhausen stellt ihr eigenes Team aus Kindern und deren Vätern zusammen. Die sechs verschiedenen Mannschaften treten gegeneinander an – jeder gegen jeden. Das Finale bestreiten dann die beiden Sieger aus diesen Spielen. Für das Turnier erhält das Familienzentrum große Unterstützung vom 1. FC Klausen. Das Familienzentrum Lüttringhausen hofft auf eine große Fan-Gemeinde mit Fahnen und Trompeten. Weitere Informationen unter der Tel. RS 953392 (Kindergarten Windvogel, Sven Loos).
Pressemitteilung der Daniel-Schürmann-Schule
Ein lustiges Familienmusical zu den Abenteuern von Till Eulenspiegel wird am 29. Mai im Remscheider Teo-Otto-Theater aufgeführt. Schülerinnen und Schüler der Daniel-Schürmann-Schule beteiligen sich dabei singend und tanzend an einer Kooperation mit der ChorAkademie Bergisch-Land. Das Singspiel wurde von Marcia Müller (Chorakademie Bergisch Land) während des schulischen Musikunterrichts einstudiert. Alle kleinen und großen Zuschauer dürfen auf dieses Familienmusical gespannt sein. Aufführungen: Dienstag 29. Mai, 10.30 und 16.30 Uhr (M. Majewski)
„Zwei Ampelanlagen auf der Blumenstraße verzichtbar“, zitierte der Waterbölles am 28. Marz die städtische Straßenverkehrsbehörde. Schon einen Tag später hätte diese Überschrift anders ausgesehen: „Verzichtbar?“ Denn Magdalena Majewski, die Leiterin der Daniel-Schürmann-Schule, und Marianne Hülser, ihre Kollegin von der Julius-Spriestersbach-Schule, hatten sich in einem Offenen Brief zu Wort gemeldet mit Sorgen um die Sicherheit der Grundschüler, die auf ihrem Weg von uns zur den beiden Schulen an der Palmstraße die Blumenstraße überqueren müssen. Die Fußfängerampel Ecke Mandtstraße sei daher unverzichtbar; abbauen könne die Stadt bestenfalls die Fußgängerampel an der Bankstraße.
Am 29. Mai wird sich die Bezirksvertretung Alt-Remscheid mit dem Thema befassen. Auf Einladung von Bezirksbürgermeister Otto Mähler trafen sich gestern die BV-Mitglieder von SPD (Sigmar Paeslack und Ernst-Peter Wolf), CDU (Norbert Stippekohl) und FDP (Philipp Wallutat) mit Magdalena Majewski, Agnes Wink (Julius-Spriestersbach-Schule), und Sabine Spieß (Schulpflegschaftsvorsitzende der Daniel-Schürmann-Schhule) mit Dipl.-Ing. Udo Wilde, Abteilungsleiter in der Straßenbauverwaltung, zu einem Ortstermin. Dabei bezweifelten die Vertreterinnen der Schulen das Ergebnis einer Verkehrszählung am einem Montag zwischen 7 und 8 Uhr nicht: Unter den 76 gezählten Fußgängern auf dem Überweg Ecke Mandstraße waren damals lediglich zwei Grundschüler. Udo Wilde habe mit seiner Annahme Recht, dass viele Jungen und Mädchen morgens von ihren Eltern mit dem Wagen zur Schule gebracht würden. Nach Schulschluss sehe das aber anders aus. Und da reiche dann, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, ein beleuchteter Zebrastreifen anstelle einer Ampelanlage nicht aus. Magdalena Majewski: „Je jünger die Grundschüler, desto schwieriger ist es für sie, die Verkehrssituation zu überblicken!“
Udo Wilde wandte ein, um eine Verkehrsertüchtigung ihrer Kinder kämen Eltern nun einmal nicht herum. Und dazu gehöre dann auch der Rat: „Wartet an einem Zebrastreifen, bis dass das Auto steht!“ In diesem Fall aber sei die Situation durch den Abbiegeverkehr aus der Mandtstraße auf die Blumenstraße doch recht unübersichtlich, selbst für Erwachsene (Autofahrer), meinte Norbert Stippekohl: „Wenn jemand nach links Richtung Markt abbiegen soll, findet er eine Lücke im fließenden Verkehr auf der Blumenstraße meist erst dann, wenn die Fußgängerampel Rot zeigt!“ (Eine Schilderung, die der Waterbölles bestätigen kann).
Der Entscheidung der Bezirksvertretung am 29. Mai konnte und wollte Bezirksbürgermeister Otto Mähler zwar gestern nicht vorgreifen, aber sein Satz „Die Kosten können nicht ausschlaggebend sein für die Entscheidung der Politik“, deutete an, worauf es hinauslaufen wird: Die Fußgängeranlage an der Bankstraße kommt weg, die an der Mandtstraße nicht!
Ein Wort in eigener Sache

Mit dem Waterbölles ist die "Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung" verbunden (siehe „Stiftungsverzeichnis des Landes NRW"). Zusätzlich zu den Erträgen der Stiftung kommen auch die Einkünfte aus Werbung im Waterbölles in voller Höhe gemeinnützigen Zwecken zugute: Ein Werbebanner, das 52 Wochen lang (jede Woche einmal neu) erscheint - bei freier Wahl des Wochentages -, kostet 300 Euro, ein einmaliges Werbebanner zwölf Euro. Die Idee in anderen Worten: Wer ohnehin vor hat, einer gemeinnützigen Einrichtung in Remscheid 300 Euro zu spenden, tut dies über die Stiftung des Waterbölles und bekommt dafür 52 Werbebanner „geschenkt“.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Vom 15. Mai bis zum 3. Juli gibt’s wieder jeden Dienstag den City-Spieltag auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Daniel-Schürmann und der Katholischen Grundschule Julius Spriestersbach. Unterstützt von der Daniel-Schürmann-Schule und begleitet von der städtischen Kinder- und Jugendförderung können hier Kinder von 16 bis 18 Uhr gemeinsam spielen. Der erste Nachmittag steht ganz im Zeichen des Fussballs. Außerdem ist das Spielmobil der AGOT (http://www.agot-rs.de) mit allerlei Spielangeboten vor Ort. Für das kostenlose Angebot ist keine Anmeldung erforderlich. Wichtig: Bei Dauerregen fällt die Aktion aus. (Büro der Oberbürgermeisterin)
Pressemitteilung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep
Drei Mitarbeiterinnen des Frühförderzentrums „Limpopo“ für Kinder mit Behinderungen im russischen Pskow besuchen vom 13. bis zum 19. Mai den Evangelischen Kirchenkreis Lennep: Anna Gorodiskayam, Elena Kozlova und Nadezhda Parfenova. Sie werden im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Sana-Klinikum Remscheid und in weiteren Frühfördereinrichtungen in Remscheid und Bonn hospitieren. Der Evangelische Kirchenkreis Lennep unterstützt seit 2003 „Limpopo“. Das Frühförderungsprojekt für Kinder mit Behinderungen, das an ein Heilpädagogisches Zentrum für ältere Kinder und Jugendliche sowie eine Werkstatt angeschlossen wurde, wirkt als Modelleinrichtung weit über Pskow hinaus. In Zusammenarbeit mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Sana-Klinikum konnte in den vergangenen Jahren eine professionelle Frühförderung etabliert werden. Ein interdisziplinäres Team aus russischen Ärzten, Psychologen, Ergotherapeuten, Motopäden und Pädagogen kümmert sich qualifiziert um die kleinen Patienten und deren Familien in Pskow. Das SPZ berät den Kirchenkreis in fachlichen Fragen und unterstützt den regelmäßigen Austausch mit dem Frühförderteam in Pskow. Dabei geht es auch diesmal um neue Methoden und Ansätze in der Rehabilitation von Kindern mit Behinderungen. Pskow wurde im Zweiten Weltkrieg zu 98 Prozent zerstört. Der Initiative Pskow in der Evangelischen Kirche im Rheinland geht es um Versöhnung und Solidarität. Spendenmöglichkeit – Stichwort: „Pskow“, Konto: 10 10 20 80 21, Evangelischer Kirchenkreises Lennep, KD Bank Duisburg, BLZ 35 06 01 90. (Ingo Klein)
von Angelika Mendo, Marion Kriwald und Anne Quast, der Betriebsrat der Verlässlichen e.V.
Fassungslos hat der Betriebsrat des Vereins „ die Verlaessliche e.V.“ erfahren, dass der Kita-Bereich von der Stadt Remscheid mit 12 Millionen Euro jährlich bezuschusst , der Offene Ganztag dagegen die Stadt 600.000,- Euro kosten darf! Und jetzt soll trotzdem beim Offenen Ganztag auch noch gespart werden!? Wo doch immer versprochen wurde, bei Bildung und Betreuung wird nicht gespart, weil Remscheid sich das für seine Kinder einfach nicht leisten kann?!!!
Die städtischen Zuschüsse für die OGS sind in den vergangenen zwei Jahren bereits gekürzt worden, obwohl das OGS-System chronisch unterfinanziert ist. Was bedeutet das für unsere Mitarbeiter? Wir befürchten Qualitätsminderung unserer pädagogischen Arbeit, Arbeitsplatzverlust, mehr Stress am Arbeitsplatz und höheren Krankenstand. Nichts ist mehr sicher! OGS-Plätze für alle sind in Gefahr! Familie und Beruf sind somit nicht mehr vereinbar, da wir den Eltern keine Verlässlichkeit für die Plätze zusichern können!! Auch Notfälle können nicht mehr berücksichtigt werden!! Wir möchten, dass eingehalten wird: Wir lassen kein Kind zurück! Wir sparen nicht bei Bildung und Betreuung.
Besuchen Sie unsere Schwimmkurse im exklusiven topmodernen Schwimmbad der Firma Hesselbach GmbH in der Freiheitsstrasse in Remscheid (gegenüber des ehemaligen Schwimmbads Freiheitsstrasse - jetzt NaturGut). Kinder ab den ersten Lebenswochen genießen die Zeit mit Mama oder Papa im Wasser. Bewegungserfahrungen im warmen Nass fördern das Kind auf seinem zukünftigen Lebensweg. Aber auch Kleinkinder bis hin zu Seepferdchengruppen werden mit viel Spaß spielerisch an das Schwimmen herangeführt. Unter Leitung von qualifizierten Trainer/innen lernt Ihr Kind spielerisch und in harmonischer Atmosphäre das Element Wasser kennen. Das Angebot richtet sich an alle, von kleinen Babys an bis hin zu Kleinkindern, die sich mit viel Spaß im nassen Element bewegen möchten. Mit den ältern Kinder wird auch das Schwimmenlernen auf Basis der Schwimmtechniken geschult! Die kleinen Gruppen von max. 6 Teilnehmern garantieren eine sehr individuelle Betreuung und die gezielte Förderung jedes Einzelnen. Durch Sport mehr erleben! Kontakt und Anmeldung: Lenneper Turngemeinde 1860 e.V. Herrn Ben Vieler, Neugasse 4, 42897 Remscheid, Tel.: 02191 460590, Fax.: 02191 4605919; www.LTG-SPORT.de/page.php?page=pages&id=205
„Herkulesaufgabe im Stadtteil hervorragend gemeistert!“, titelte der Waterbölles am 22. Januar. Tags zuvor, beim traditionellen „Kottenbutteressen“ des Heimatbundes Lüttringhausen, hatte dessen Vorsitzender Peter Maar die bekannte und beliebte Sozialarbeiterin Barbara Schulz mit der Goldenen Ehrennadel und dem Ehrenbrief des Vereins ausgezeichnet. Zwölf Jahre lang hatte sie im Kinder- und Jugendzentrum der „Schlawiner“ gGmbH in Klausen die Stadtteilarbeit verantwortet. Als dann im vergangenen Jahr die Arbeiterwohlfahrt für ihr Familienbildungswerk Bergisch-Land im Honsberger Mehrgenerationenhaus „Lindenhof“ eine neue Leiterin suchte, bot sich für Barbara Schulz die Gelegenheit, beruflich noch einmal etwas Neues zu beginnen - und neue Herausforderungen zu meistern: Mit 36 Dozenten und Dozentinnen, rund 2100 Teilnehmern im Jahr (1.400 Erwachsenen und 700 Kinder) und insgesamt rund 1.860 Unterrichtsstunden - verteilt auf die acht Veranstaltungsorte „Lindenhof“, MütterTreff „Mama Mia“, die Familienzentren Honsberg und Nordstraße, das Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen, die Kita Klauser Delle, den „Hof Glassiepen“ und das Badeparadies H2O (Baby- und Kleinkinder-Schwimmen) - hat das Familienbildungswerk der AWO eine stattliche Größe.
Als der Heimatbund sie auszeichnete, arbeitete Barbara Schulz bereits drei Wochen auf ihrer neuen Stelle. Dort hat sie sich inzwischen gut eingearbeitet. Das brauchte ihr gestern auf einer Pressekonferenz Ralf Noll, Leiter des Mehrgenerationenhauses, gar nicht ausdrücklich zu bescheinigen, das belegte bereits das von ihr zusammengestellte Programm des Familienbildungswerks für die Monate April bis Juli mit einer Vielzahl von Angeboten für Groß und Klein, Jung und Alt. „Und für den Herbst habe ich auch schon ein paar neue Ideen im Kopf“, verriet die engagierte Sozialarbeiterin. Voll kann sie sich auf Konzeption und Organisation der zahlreichen Kurse und Gesprächgskreise konzentrieren, denn für die Verwaltungsaufgaben ist weiterhin Nicole Odenberg zuständig. Familienbildung, das ist für Barbara Schulz die Begleitung, Unterstützung und Förderung der Familien in ihren gesamten Lebenslagen, ein Lernort zur Orientierung und Unterstützung bei der Gestaltung eines verantwortungsbewussten und gelingenden Familienlebens. Zitat: „Familienbildung informiert, unterstützt und stärkt in der Eltemrolle, richtet einen positiven Blick auf die Kinder, stärkt entwicklungsförderndes Verhalten, fördert Achtsamkeit und Respekt gegenüber anderen und ermutigt zu Elternnetzwerken.“
Ganz vorne, auf der zweiten Seite des gestern vorgestellten Programmflyers stehen die drei Kurse von „Elternstart NRW“, die Barbara Schulz besonders am Herz liegen. „Elternstart“ ist ein durch das Familienministerium NRW gefördertes kostenloses Angebot für Mütter und Väter (mit einem Kind im ersten Lebensjahr), die schon zu einem frühen Zeitpunkt im Bereich der frühkindlichen Bindung und in Erziehungsfragen gefördert und auch an weitere Angebote der Familienbildung herangeführt werden sollen. Jeweils fünf Mal 90 Minuten umfassen die drei Kurse, von denen zwei in der nächsten und der dritte in der übernächsten Woche beginnen: Der erste Eltern-Kursus beginnt im „Lindenhof“ am Montag, 7. Mai, um 11.30 Uhr, der zweite am Dienstag, 8. Mai, um 14.30 Uhr im Familiebzentrum Honsberg und ds „Eltern-Café“ im „Lindenhof“ öffnet erstmals am Dienstag, 15. Mai, um 11 Uhr seine Pforten. „Bei Bedarf können weitere Kurse folgen“, betonte Schulz gestern. Und bei allen drei Kursen sollen Eltern und/ Großeltern von Kindern bzw. Enkeln unter einem Jahr neue Kontakte knüpfen und sich austauschen können, wobei eine pädagogische Fachkraft Themen wie Eltern-Kind-Beziehung oder den Umgang mit neuen und auch anstrengenden Familiensituationen anspricht und beratend begleitet. Aber selbstverständlich können auch die Eltern Themen einbringen: Aus den Bereichen Gesundheit, Hygiene und Ernährung zum Beispiel, Sicherheit und erste Hilfe, Entwicklung (erste Spiele, Spielzeug, Rituale) oder Erziehung (Tagesablauf, Grenzen, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit).
Was sonst noch im neuen Programm zu finden ist? Das sind die Themen: Frühkindliche Medienerziehung, Sexuellem Missbrauch vorbeugen / Kinder stark machen, Fitnessgymnastik für Frauen, Fitness für Frauen, Pilates für Frauen, Reha-Sport, Englisch für Kinder von 4 bis 6 Jahren (derzeit noch zu wenig Anmeldungen), Englisch für Erwachsene (Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene), Wirtschafts-Englisch, Kreatives Malen und Gestalten (mit Jürgen Paschke), Zuschneiden und Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene, Baby- und Kleinkinder-Schwimmen für Eltern und Kinder bis 5 Jahre mit und ohne Handicap, PEKIP, Spielgruppen ür Eltern und Kinder ab dem ersten Lebensjahr, „Zwergengruppen“ für Kinder in Vorbereitung auf den Kindergarten, „Zwergen-Tanz“ für Kinder im Alter von drei und vier Jahren, Naturwissenschaftliche Experimente mit Feuer, Wasser, Luft und Erde für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren, Kreatives Gestalten mit mit Speckstein für Eltern und Kinder, Entspannung für Frauen in der Familienphase, „Stress lass nach!!“ (Familienmanagerinnen finden ihren Platz zwischen den Rollen als Mutter, Hausfrau, Ehefrau, Freundin, Berufstätige), ADS / ADHS Aufmerksam-Defizit-Syndrom, Grundlagen für eine gute Entwicklung, „Prinzessinnen und Prinzen?“ (Die Wirkung der Werbung auf das Aufwachsen unserer Kinder) und schließlich „Wie müssen Eltern ihre positiven und negativen Gefühle äußern“ (Methoden der Anerkennung und Ermutigung). Barbara Schulz: „Einige Kurse haben bereits begonnen. Weitere Interessent/innen können aber gerne noch hinzukommen!“
Übrigens: Eine Ermäßigung der Kursgebühren um ein Viertel erhalten im Familienbildungswerk Bergisch-Land Alleinerziehende, kinderreiche Familien (mit drei und mehr Kindern), Familien nicht-deutscher Herkunft, Familien im ALG II-Bezug und Behinderte. Anmeldung und Auskunft: Tel. RS 938032, FAX RS 938038 oder E-Mail barbara.schulz@awo-kreis-mettmann.de.
In diesem Jahr will die Stadt Remscheid Bundesmittel in Höhe von 434.400 € für den U3-Ausbau in den Kindertageseinrichtungen „Villa Kunterbunt“, Edelhoffstrasse (270.000 €), und Kremenholler Str. (162.000 €) sowie für Maßnahmen in der Kindertagespflege (2.400 €) einsetzen. Für den Fall, dass zeitnahe Bewilligungen des Landesjugendamtes ausbleiben, will die Stadt hilfsweise Anträge auf vorzeitigen Maßnahmebeginn stellen. Ferner sind in diesem Jahr aus Mitteln des Landes NRW 231.710 € eingeplant, 68.000 € für das Montessori Kinderhaus e.V., Ronsdorfer Str, 34.000 € für die Initiative Jugendhilfe e.V., Klauser Delle, und 129.710 € für die Kita Ahörnchen. Für diese sind an Landesmitteln im kommenden Jahr dann noch einmal 210.300 €.
Wie die Verwaltung gestern im Jugendhilfeausschuss mitteilte, reichen die zu erwartenden Bundesmittel von 434.000 € und die zu erwartenden Landesmittel (insgesamt 442.000 €) nicht aus, um auch die Kindertageseinrichtungen Albrecht-Thaer-Str., Rosenhügel, Dicke Eiche, Eisernstein und Struck auszubauen. Denn für 2013 blieben an Landesmittel als Restbetrag lediglich 50.384 € übrig – nicht genug, um auch diese geplanten Maßnahmen maximal zu fördern. Zitat: „Die Finanzierung aus Bundesmitteln ist nach heutiger Kenntnis insgesamt ausgeschöpft. Weitere Mittel sind nicht in Aussicht gestellt. Auch ist zu erkennen, dass künftige fachbezogene Pauschalen aus Landesmitteln den Finanzbedarf für den weiteren U3-Ausbau nicht decken werden. Sofern man den U3–Ausbau von einer unmittelbaren Refinanzierung aus Landesmitteln abhängig macht, ist eine zeitnahe Realisierung nicht zu erreichen. Die Maßnahmen müssten über Jahre gestreckt werden. Dies stünde in krassem Widerspruch zu dem Rechtsanspruch ab 1.8.2013.“ Um den Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahren in einem angemessenen zeitlichen Rahmen zu realisieren, komme eine Finanzierung des U3-Ausbaus aus kommunalen Mittel in Betracht. zu ziehen und Finanzierungsmöglichkeiten für den Ausbau zu prüfen. Dies gelte zum einen für die Maßnahmen Albrecht-Thaer-Str., Rosenhügel, Dicke Eiche, Eisernstein und Struck, zum anderen aber auch für die Maßnahmen, die sich auf Basis des Ratsbeschlusses vom 30.10.2008 in der Planung befinden. Zitat: „Die geschätzte Finanzierungssumme hierfür von rund vier Millionen € für diese fünfzehn Einrichtungen könnte unter heutigen Bedingungen bei den dabei vorgesehenen 134 Plätzen max. mit 2.278.000 € (Neubau) oder 911.200 € (Umbau) gefördert werden. Dies bedeutet, dass auch die Frage einer Vorfinanzierung aus kommunalen Mitteln hinsichtlich der Unschädlichkeit einer Förderung aus Landesmitteln mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein Westfalen geprüft wird.“
Das Familienbildungswerk Bergisch-Land bietet neue PEKIP-Kurse an. Die Gruppen nach dem „Prager-Eltern-Kind-Programm“ unterstützen Eltern und Kinder im ersten Lebensjahr. Im intensiven Kontakt bieten sie Eltern die Gelegenheit, ihre Kinder von Beginn an in ihrer individuellen Entwicklung kennen zu lernen, zu begleiten und zu fördern. Die Babys können sich in einem warmen Raum nackt bewegen und machen ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit Gleichaltrigen Die Eltern knüpfen Kontakte und nutzen den Austausch untereinander. Ein Kurs für Eltern und ihre Kinder, die im Januar, Februar und März 2012 geboren sind startet am Dienstag, 7. Mai, um 11 Uhr im Mehr Generationen Haus Lindenhof, Lindenhofstr. 13. Der Kurs findet einmal wöchentlich statt. Die Gruppe wird von einer pädagogischen Fachkraft mit einer PEKIP-Zusatzqualifikation geleitet. Weitere Informationen erhalten interessierte Eltern beim Familienbildungswerk Bergisch-Land unter der Tel. RS 938032.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid Wegen der ungebrochenen großen positiven Resonanz auf den Kinder-Circus Jonny Casselly in den vergangenen Jahren wird das attraktive Programm in den Herbstferien 2012 erneut aufgelegt. Wieder können pro Ferienwoche 150 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren mit und ohne Behinderung ein echtes Circusprogramm einstudieren und ihre Kunststücke im Rahmen einer Galavorstellung präsentieren. Während der Circuszeit werden motorische, kreative und soziale Fähigkeiten spielerisch erlernt und gefördert. Herzstück des Projekts ist die Circusfamilie Casselly, die die Kinder professionell anleitet - unterstützt von 20 Betreuern und vielen Helfern. Träger dieses außergewöhnlichen Projekts ist eine Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus der Stadt Remscheid (Kinder- und Jugendförderung; Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing), den Schlawinern e. V., dem Stadtteil e. V., dem Internationalen Bund und dem Circus Casselly.

Natürlich hatten die Jungen und Mädchen gestern beim „Spielplatzfest Hohenhagen“ auf dem Spiel- und Bolzplatz „Am alten Flugfeld“ zwischendurch auch mal richtig Spaß – zum Beispiel auf der Schaukel (Foto). Aber insgesamt kam bei Schauern und kaltem Wind doch keine rechte Spiellaune auf. Schade für die Kinder. Und schade auch für die Mitglieder der zahlreichen Vereine, die sich um die Organisation des Festes gekümmert hatten, um Spieleparcours, Bastel- und Kreativständen u. v. Regen Zulauf hatten auch in diesem Jahr wieder die Aktionen der Polizei und der Jugendfeuerwehr.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
In der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) im Rathaus Lüttringhausen erwartet die Theaterpädagogin Claudia Kumpfe am Mittwoch, 9. Mai, um 9 Uhr pädagogische Fach- und Lehrkräfte der OGS zu dem sechsstündigen Workshop „Sprache leben, Sprache spielen -Theaterspiel im Ganztag“. In diesem Workshop werden viele Spiele und Übungen miteinander ausprobiert. Im eigenen Spiel sollen die Teilnehmer/innen erfahren, wie man ein Märchen, Gedichte und Geschichten theaterpädagogisch umsetzt, und so erleben, wie viel Freude Theaterspielen macht, aber natürlich auch, welche Hemmungen es zu überwinden gilt, wie man die Angst nimmt, wie wichtig das Gruppenklima ist und vieles mehr. Das Ziel: Am Ende des Workshops sollen alle mit einem guten Korb voll Handwerkszeug und einer gehörigen Portion Freude am Spiel mit Sprache ausgestattet sein, sofort in die Praxis umsetzbar. (Büro der Oberbürgermeisterin)
![(Fotos: Von Doris Werheid [2] und Barbara Zirbes [1])](/bilder2/kinderfest2012.jpg)
Am 23. April wird in jedem Jahr ein internationales Kinderfest in der Türkei gefeiert. Mustafa Kemal Atatürk, der Staatsgründer der modernen türkischen Republik, erklärte diesen Tag als „Tag der Kinder“. Er widmete ihn den Kindern dieser Welt unter dem Motto: „Unsere Kinder sind unsere Zukunft“. „Die Integration und das Verständnis für andere Kulturen bereits im Kindesalter zu fördern, ist ein wichtiges Anliegen“, so Joby Joppen, die Stadtteilmanagerin der Schlawiner. Diese veranstalteten gestern in Zusammenarbeit mit den „Lütteraten“, dem städtischen Fachdienst „Jugend, Soziales und Wohnen“, der RAA, dem „Bildung statt Ausgrenzung“ e.V., dem Internationaler Bund e.V., der OGGS Eisernstein, der Welle gGmbH, der ev. Kita Klausen und der Frauengruppe „El Ele“ das internationale Kinderfest erstmals seit mehreren Jahren nicht auf dem Vassbenderplatz am Remscheider Markt, sondern vor und in der Stadtteilbibliothek Lüttringhausen an der Gertenbachstrasse. Auf dem Programm standen u. a. Kinderschminken, eine Bilderbuchbetrachtung, ein Puppen-Theaterstück, eine Jonglier-Mitmach-Aktion oder ein Malwettbewerb.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Zu einem ganz besonderen Konzert lädt die Musik- und Kunstschule in die Klosterkirche ein. 100 Jahre Zeitgeschichte - von 1912 bis heute - werden hör- und sichtbar gemacht. Dreizehn junge Sänger und Sängerinnen ab neun Jahren aus der Gesangsklasse von Astrid Ruckebier lassen alte Schlager Revue passieren. So kommen Lieder wie „Bel Ami“, „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ oder „Die Männer sind alle Verbrecher“ zu Gehör, während Bilder und Anekdoten aus der jeweiligen Zeit den Gesang ergänzen. Lieder der Comedian Harmonists und der Beatles sind ebenfalls mit von der Partie. Schließlich folgen Popsongs unserer Tage, wobei hier ein Schwerpunkt auf den aktuellen Songs der Sängerin Adele liegt, wie etwa „Set fire to the rain“, „Rolling in the deep“ oder „Someone like you“. Das Konzert findet am Montag, 23. April, ab 19 Uhr in der Klosterkirche in Lennep statt. Einlass ist um 18.45 Uhr. Der Eintritt ist frei! (Büro der Oberbürgermeisterin)
Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf
„Seit gestern stehen die bereits Ende März angekündigten Landesmittel zur Verfügung“ freut sich Sven Wolf. „In der jüngsten Sitzung des Rates hatte es hier nochmals eine Nachfrage gegeben, die sich jetzt einfach beantworten lässt: Die Gelder sind da!“ Der U3-Ausbau und die ausreichende Bereitstellung von Betreuungsplätzen seien weiterhin eines der wichtigsten Ziele im Land und für Remscheid. Dies nicht nur, weil ab August 2013 den Eltern ein Rechtsanspruch zusteht, sondern weil es politisch sinnvoll ist, betont Wolf. Grundsätzlich habe seit dem Krippengipfel im Jahr 2007 zwischen Bund, Ländern und Kommunen Einigkeit bestanden, dieses wichtige Ziel nach vorne zu bringen. In 2010 sei es dann leider faktisch zu einem Bewilligungsstopp gekommen, da die Bundesmittel über das Land bereits verteilt waren. Erst seit 2010 habe die Rot-Grüne Landesregierung eigene Landesmittel dazugelegt. Zunächst als Sofortprogramm im Nachtrag 2010 mit 150 Mio. Euro und dann als Landesprogramm U3-Ausbau NRW für 2011 bis 2013 mit weiteren 250 Mio. Euro, mithin also 400 Mio. Euro. Für Remscheid stehen neben den Bundesmitteln, die bereits abrufbereit waren, jetzt auch die Landesmittel von insgesamt € 492.384 für 2012 und 2013 zur Verfügung. „Welche Maßnahmen mit den fachbezogenen Pauschalen des Landes angegangen werden, steht nach einer Entbürokratisierung und Beschleunigung des Verfahrens nun im Ermessen der Jugendämter. Die kennen den Bedarf vor Ort einfach besser“ erinnert Wolf an die Reform der vergangenen Monate.
von Gerda Spaan, Vorsitzende des OGS-Vereins "Die Verlässliche" e.V.
Verein und Elternrat haben in der Diskussion am Dienstagabend in der RTV-Gaststätte noch einmal deutlich gemacht, dass Verständnis für die Bevorzugung des U-3 Ausbaus mit der Bildungspauschale besteht. Es wurde auch noch einmal erklärt, dass es einzelne Grundschulstandorte gibt, an denen die räumlichen Ressourcen baulich erweitert werden müssten. Dass aber die Einsicht besteht. dass dieses im Moment nicht finanzierbar ist. Wir wenden uns aber gegen eine Deckelung der OGS-Plätze auf dem Stand der Bewilligung des vergangenen Jahres. Wir mussten im vergangenen Jahr ca. 80 Plätze zurückgeben, weil die räumlichen Möglichkeiten für eine Aufnahme nicht gegeben waren. Inzwischen ist aber der Ausbau in Kremenholl erfolgt, der in Menninghausen läuft. Goldenberg und Adolf-Clarenbach werden im Sommer erweitert. Und an allen Standorten wird der Schulraum konsequent für Unterricht und Betreuung genutzt unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten. Sollten wir nun die Plätze nicht bekommen, ist das für die Eltern überhaupt nicht zu verstehen. Es fehlen dann allein an Adolf-Clarenbach schon 20 Plätze für neue Erstklässler. An insgesamt acht Standorten hätten wir dann Probleme mit der Platzvergabe. Wir könnten dann auch Eltern, die in Siepen und Stadtpark keinen Platz bekommen, nicht mehr raten, ihre Kinder an einer anderen Schule anzumelden. Auch das funktioniert dann nicht mehr. Wir möchten nicht arbeitslose Eltern oder Familien im Hartz IV-Bezug oder Familien mit vier Kindern in Konkurrenz um Plätze gestellt sehen gegen berufstätige Eltern. Damit würden wir auch dem Erlass zum Offenen Ganztag nicht mehr gerecht. Dieser stellt inzwischen die chancengerechte Bildungsförderung an die erste Stelle und dann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wir hatten schon im vergangenen Jahr diese fürchterliche Konkurrenzsituation. Die Eltern haben sich auf eine Warteliste gesetzt und sich darauf verlassen, dass sie in diesem Jahr einen Platz bekommen. Hinzu kommt noch, dass wir nach Schuljahresbeginn immer noch Kinder aufnehmen müssen. Das sind die sogenannten "Notfälle". Zum Beispiel, eine Mutter bekommt Arbeit und kann nicht arbeiten ohne Betreuungsplatz. Oder eine Mutter ist schwer erkrankt, Betreuung wird gebraucht. Oder eine Familie ist zugezogen nach Remscheid, benötigt dringend Platz wegen Arbeit. Oder es gibt große Probleme in der Familie, Kind braucht dringend einen Platz. D.h., dass wir auch im vergangenen Jahr über die 15 Grundschulen verteilt zusätzlich etwa 30 Kinder noch aufgenommen haben, die wir nicht einmal unbedingt bezahlt bekommen. Diese Kinder haben wir zum Schuljahresende also schon mehr. Bisher konnten sich Jugendamt und Arbeitsamt darauf verlassen, dass wir dieses möglich machen. Auch diese Flexibilität und Verlässlichkeit würde dann wegfallen.
Im nächsten Jahr werden in Remscheid insgesamt 60 Grundschüler weniger eingeschult. D.h., es werden 30 Kinder weniger einen OGS-Platz brauchen. Wir sehen schon an der Entwicklung der Betreuungszahlen, dass sich der Bedarf einpendelt. Aber wir halten es für dringend erforderlich, nicht auf dem Stand des letzten Jahres festzuschreiben. Dann hätten wir jetzt schon zu viele Kinder. Wir haben hier mit dem OGS- System ein für die Familien absolut verlässliches Angebot. Die Eltern hatten bisher immer die absolute Sicherheit, dass es funktioniert. Das sollte so bleiben. Wir hoffen, daß Politik ein Einsehen hat. Wir stellen keine unvernünftigen Forderungen, sondern sehen mit diesem für Familien verlässlichen System den Standort Remscheid gestärkt. Also auch weiter: Wir lassen kein Kind zurück - Wir sparen nicht bei Bildung und Betreuung.
Pressemitteilung der Stadt Remscheid
Am Mittwoch, 25. April, ist es endlich wieder soweit: In der Zeit von 14 bis 17.30 Uhr findet zum sechsten Mal das „Spielplatzfest Hohenhagen“ auf dem Spiel- und Bolzplatz „Am alten Flugfeld“ statt. Mit einem großen Spieleparcours, vielfältigen Bastel- und Kreativständen, Brandmalerei auf Baumscheiben sowie Aktionen der Polizei und der Jugendfeuerwehr werden abwechslungsreiche Spiel- und interessante Beschäftigungsmöglichkeiten für Alt und Jung geboten. Außerdem gibt es viele praktische Informationen rund um das Thema „Gesund genießen“. Kulinarisch locken Würstchen vom Grill, Kaltgetränke, Kaffee und natürlich eine große Auswahl an Kuchen. Veranstaltet wird das Fest mit Unterstützung der Stadt Remscheid von zahlreichen Einrichtungen, Initiativen und engagierten Bürgern: Arbeitskreis Zahngesundheit, engagierte Eltern, Evangelische Johannes-Kirchengemeinde Remscheid, Familienbildungsstätte „Die Wiege e.V.“, Gesundheitskonferenz – „mobil & gesund“, Jugendfeuerwehr Remscheid, Kindertageseinrichtung und Familienzentrum Ahörnchen e.V., Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen der Stadt Remscheid, Nachbarschaftsgruppe „Treppenhaus & Gartenzaun“, Polizeipräsidium Wuppertal, Seniorentreff Birkenstraße, Spielplatzpatinnen, Sportjugend, städtische Kindertagesstätte Sedanstraße, TV Jahn, Veranstaltungsservice und Sicherheitsdienst Remscheid, Verlässliche Grundschule Walther Hartmann, Fachdienst Grünflächen und Friedhöfe der Stadt Remscheid. (Büro der Oberbürgermeisterin)
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