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Für Lebensraum von Insekten können viele sorgen

Mehrere Faktoren beeinflussen grundsätzlich den Bestand und die Artenvielfalt von Insekten. So wirkt sich insbesondere die Intensivierung der Landwirtschaft auf die Vielfalt der Insekten aus, da diese zu einer Strukturverarmung der Landschaft sowie zu einem Rückgang des Blütenangebots für Bestäuber führt und viele Insekten dadurch ihre Nahrungsgrundlagen und Lebensräume verlieren. Das Nährstoffüberangebot, die Einengung der Feldfruchtwahl, die Homogenisierung und Vergrößerung der Schläge und der damit verbundene Rückgang von Randstrukturen und Blühstreifen, sowie die gestiegene Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind einige wesentliche Einflussfaktoren. Studien belegen, dass Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide einen negativen Einfluss auf Wildbienen und Hummelarten haben. So beginnt die Mitteilungsvorlage 15/4787 der Stadt Remscheid (unter Quellenhinweis auf das Bundesamt für Naturschutz 2018), die eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 7. November 2017 beantwortet. Demnach waren nach Roten Liste in NRW (Stand 2011) 37,6 Prozent der Wildbienen und Wespen ungefährdet, bei den Tagfaltern sogar nur noch 22,5 Prozent.

„Die bundesweit festgestellte Entwicklung (etwa 80 Prozent weniger Insekten-Biomasse innerhalb eines Zeitraums von 20 Jahren) hat vor dem Bergischen Land nicht halt gemacht“, teilt die Stadtverwaltung weiter mit. „Die Vergleichsuntersuchungen von Dr. Martin Sorg zur Biomasse von Insekten wurden auch im südlichen Bergischen Land durchgeführt mit demselben Ergebnis. Es ist davon auszugehen, dass die Untersuchungsergebnisse auf Remscheid mit seiner vergleichbaren Landschafts- und Nutzungsstruktur übertragbar sind. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf ein Fachgespräch mit der Vorsitzenden des Naturschutzbeirats, der Naturschule Grund, der Biologischen Station Mittlere Wupper und der unteren Naturschutzbehörde vom 9. Januar 2018.

Die Insekten-Vorrangflächen konzentrieren sich auf fünf Remscheider Landschaftsräume. Folgende Konzeptionen und Pläne haben in Remscheid u.a. den Insektenschutz als Ziel:

  • Drei Landschaftspläne inkl. 23 Naturschutzgebiete (untere Naturschutzbehörde)
  • Zehn Pflege- und Entwicklungspläne für die Naturschutzgebiete (Biologische Station)
  • Die Untersuchung von 29 Reptilienhabitaten und trockenwarmen Biotopen (Biostation)
  • Floristische und faunistische Untersuchungen von 47 Biotopkomplexen (Biostation)

Die große Masse der Insekten ist auf Sonne, Wärme und eine arten- und blütenreiche Pflanzenwelt (Gräser, Kräuter, Sträucher) angewiesen. Wichtige Voraussetzung für Arten- und Blütenreichtum sind magere Böden und ungedüngte oder wenig gedüngte Wiesen. Von besonderer Bedeutung sind Kleinbiotope (Steinbrüche, Böschungen, Säume), Heideflächen, Feuchtgebiete, Magerwiesen, artenreiche Waldmäntel, Hecken und Felsbiotope. Einzelne Naturschutzgebiete wurden auch zum Schutz der dort lebenden Insekten (Heuschrecken, Libellen, Tagfalter) ausgewiesen (Dörpetal und Seitentäler, Feldbachtal, Schneppendahler Siepen, Steinbruchgelände Hohenhagen). Auch seien die Lage und der Zustand aller bedeutsamen trockenwarmen Biotope in Remscheid bekannt, so die Verwaltung. „Die wertvollsten Flächen werden jährlich gepflegt und begutachtet.“ Zur Pflege der für den Arten- und Insektenschutz bedeutsamsten Offenlandflächen setzt die untere Naturschutzbehörde seit 2004 jährlich rund 30.000 Euro an Naturschutz-Fördermittel des Landes ein. In den vergangenen 14 Jahren waren dies insgesamt 440.000 €.

Nach Flächenrecherche der unteren Naturschutzbehörde gibt es aktuell in Remscheid rund 100 Vorrangflächen für Insekten (trocken-warme Sonderstandorte und extensiv-mageres Offenland): zehn Heideflächen, 25 Standorte mit Magerzeigern und 60 bis 70 entwickelbare Standorte mit „Ausmagerungstendenz“ der Böden. 95 Prozent dieser Flächen werden extensiv bzw. mäßig intensiv genutzt (überwiegend von Hobby-Landwirten bzw. im Nebenerwerb), die übrigen von landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben bewirtschaftet. Rund 25 Prozent der Vorrangflächen befindet sich in öffentlichem Besitz, 75 Prozent in Privatbesitz. Gut vernetzte Landschaftsräume mit Vorrangflächen der Insektenvielfalt sind

  • Magerwiesen/Heiden (Panzertal, Feldbachtal, Dörperhöhe, Böschungen der Wuppertalsperre)
  • Südhänge und Wiesen/Heiden (Bökerhöhe, Struck, Falkenberg, Bliedinghausen)
  • Magerwiesen (um Reinshagen und Westhausen)
  • Steinbruchgelände und Magerwiesen auf dem Hohenhagen
  • Heiden und Extensivgrünlandkomplex (Westen, Grund, Grüne, Oelingrath)

Ein kontinuierliches Angebots heimischer Wildkräuterblüten, z.B. durch Ansaaten an Ackerrandstreifen, führt nach Ansicht der Naturschützer zu einem deutlichen besseren Nahrungsangebot für Wildbienen. Ungefähr ein Viertel der heimischen Wildbienenarten könne auch durch künstliche Nisthilfen relativ einfach gefördert werden, etwa auf freiwilliger Basis an Schulen und Kindergärten sowie auf innerstädtischen Grünflächen und in Parks. Empfohlen wird, das Projekt der TBR zum Straßenbegleitgrün mit blütenreichen Saatgutmischungen fortzusetzen. Aber auch private Grundstückseigentümer sollten und könnten ihr Gelände „insektenfreundlich pflegen und auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichten“. Bei Bauvorhaben im Außenbereich bzw. bei Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen verlangt die Baubehörde im Übrigen die Verwendung arten- und blütenreicher heimischer Gehölzpflanzungen. Andere Aktivitäten (z.B. Landschaftspflege, Bürgerberatung, Blumenwiesen) laufen bereits seit vielen Jahren. Und mit seinem Beschluss vom 22. Februar 2018 brach der Rat der Stadt ganz aktuell eine Lanze für Insektenhotels. Eine Arbeitsgemeinschaft aus Akteuren der Verwaltung, Naturschutzorganisatoren, Schulen, Werkstätten sowie Kitas will vor Ort Blumenwiesen und Insektenhotels als Nahrungs- sowie Brutangebote initiieren und koordinieren. Mit Merkblättern, Baukästen und Empfehlungen eigener Projekte will sich die AG an Eltern- und Schülerinitiativen, aber auch Privatpersonen und Firmen wenden.

Was geschieht im Ei?

In der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, beginnt die Kükensaison. In den kommenden beiden Wochen gibt es mehrere Möglichkeiten für interessierte Erwachsene und vor allem für Familien mit Kindern ab ca. fünf Jahren, frischgeschlüpfte Hühnerküken hautnah zu erleben und viel über die Vorgänge im Ei zu erfahren.
 
Freitag, 20. April, 18.30 Uhr
Eibiologie für Erwachsene
Warum singen Vögel? Wo brüten Vögel? Was geschieht eigentlich im Ei? Wie sehen die Eltern der Küken aus? Was frisst ein Küken und wie wächst es auf? Diese und viele andere Fragen beantwortet Biologin Stefanie Barzen in diesem Angebot für Erwachsene, bei denen es natürlich auch möglich ist, hautnah Kontakt zu frischgeschlüpften Hühnerküken zu bekommen. Vor allem aber geht es um Informationen zur Eibiologie, die in den üblichen Familienprogrammen nicht besprochen werden können. Ein Programm für die, die mehr wissen möchten!Kosten: acht € pro Person.
 
Samstag, 21. April, 16.30 Uhr und Samstag, 28. April, 17 Uhr
Vom Ei zum Küken - Wenn Vögel brüten
Die Familienaktion zum Thema "Vom Ei zu Küken" findet wie immer zweimal statt.Frisch geschlüpfte Küken hautnah erleben, das ist ein unvergessliches Erlebnis für Kinder, Eltern, Großeltern und jeden Menschen, der sich für die Natur interessiert, oft aber verbunden mit vielen Fragen:
Warum singen Vögel? Wo brüten Vögel? Was geschieht eigentlich im Ei? Wie sehen die Eltern der Küken aus? Was frisst ein Küken und wie wächst es auf?
Diese und viele andere Fragen beantwortet die Natur-Schule Grund kindgerecht in den beiden Familienangeboten, bei denen es möglich ist, hautnah Kontakt zu frischgeschlüpften Hühnerküken zu bekommen. Die Angebote richten sich an Familien mit Kindern ab ca. 5 Jahren sowie an interessierte Einzelpersonen und dauern ca. 2 Stunden; die Kosten betragen sieben € für Erwachsene und 3,50 € für Kinder bis 15 Jahre. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Familienrabatt.
 
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter Tel. RS 3748239, E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder über die facebook-Seite der Natur-Schule: www.facebook.com/Umweltbildungsstation.remscheid/.

Neue Zumba-Kids-Gruppen ab 17. April

Pressemitteilung des RTV

Zumba-Instructoren brauchen eine besondere Ausbildung und Berechtigung. Insofern hatte der RTV einige Probleme, eine Nachfolge für die Übungsleiterin der beliebten Zumba-Kids-Gruppen zu finden. Die Gruppen mussten nach dem Weggang der bisherigen Übungsleiterin zunächst geschlossen werden. Jetzt konnte mit der gelernten Erzieherin Jessica Schäfer – sie hat die notwendigen Berechtigungen – eine Nachfolgerin gefunden werden. Ab dem 17. April können Kinder zwischen vier und elf Jahren die Zumba-Rhythmen im RTV wieder spielerisch kennen lernen. Die Termine dienstags im Bewegungsraum des RTV, Theodor-Körner-Str. 6:

  • 15:45 bis 16:45 Uhr, Altersgruppe von 4 bis 6 Jahren
  • 17:00 bis 18:00 Uhr, Altersgruppe von 7 bis 11 Jahren

Es handelt sich um eine ganzjähriges Angebot, also keine zeitlich begrenzten Kurse. Außerdem kann jeder bis zu dreimal an einem Probetraining kostenlos mitmachen. Weitere Auskünfte bei Zumba-Kids-Instructor Jessica Schäfer (Tel. 0152 - 53110482) oder in der RTV-Geschäftsstelle (Tel. RS 24779, montags bis freitags von 10:30 bis 12:30 und von 16 bis 19 Uhr). Die weiteren Zumba-Angebote des RTV bleiben unverändert erhalten. (Klaus Triesch, 1. Vorsitzender)

Geld für leckere Waffeln geht an Möhrchen

Es gibt Kinder, die ohne Frühstück zur Schule gehen und erst am Nachmittag etwas zu essen bekommen. Der Verein Möhrchen macht es möglich, dass jedes Grundschulkind in Remscheid Frühstück und ein warmes Mittagessen bekommt. Deshalb hatte die alevitische Gemeinde Remscheid, Lenneper Str. 1, gestern Nachmittag auch in diesem Jahr wieder Mitglieder und Freunde zum Waffelessen eingeladen. Denn Möhrchen braucht jedes Jahr aufs Neue finanzielle Unterstützung. Bircan Aslan: „Das Geld geht 100 Prozent an Möhrchen!“ Und wer die Waffeln mit Kirschen und Sahne schon bei der ersten Benefizaktion zugunsten von Möhrchen probiert hatte, kam gestern gerne wieder.

"Diversität und Spracherwerb“ für Fachkräfte

Presseinformation der Stadt Remscheid

Das Kommunale Integrationszentrum lädt zur Veranstaltungsreihe zum Thema „Diversität und Spracherwerb“ für pädagogische Fachkräfte ein. Die Vielfalt in unserer Gesellschaft fordert verstärkt die pädagogischen Fachkräfte in Kita, OGS und Grundschule heraus. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es Gemeinsamkeiten, Ressourcen und Potentiale der Kinder zu erkennen und Sicherheit im Umgang miteinander zu gewinnen. Daher greift das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Remscheid die Themen Diversität und Spracherwerb  in vier Veranstaltungen auf. Die dritte Veranstaltung am Dienstag, 24. April, 9 -16 Uhr, in der Kraftstation, Honsberger Straße 2,  ist ein theaterpädagogischer Workshop zu Diversität („Der andere Blick“), ein praxisorientiertes Training für pädagogische Fachkräfte zur Erweiterung ihrer Diversity- und Handlungskompetenz. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven auf die vielfältigen Lebenswelten von Kindern beleuchtet. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung und Kommunikation in interkulturellen Zusammenhängen wird  durch Methoden einer diversitätsbewussten theaterpädagogischen Arbeit mit Kindern erprobt. Referent ist der Theaterpädagoge und Diversity-Trainer  Bassam Ghazi. Interessierte melden sich bitte bis zum 13. April verbindlich per E-Mail an (joby.joppen@remscheid.de">joby.joppen@remscheid.de, claudia.goencueoglu@remscheid.de">claudia.goencueoglu@remscheid.de). Wessen Anmeldung aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl (max. 16) nicht berücksichtigt werden kann, erhält eine Absage. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer*innen kostenlos.

Ostereier in Hülle und Fülle in ganz Remscheid

Ostereier in Hülle und Fülle hielten am Samstag bei angenehmem Frühlingswetter SPD und Arbeiterwohlfahrt gleich in mehreren Remscheider Stadtteilen für Jung und Alt parat. Der SPD-Ortsverein Hasten verband seine Aktion vor dem Teo Otto Theater mit der Frage an Passanten, ob sie sich Sitzmöglichkeiten vor dem Theater wünschen würden. Mitglieder des SPD-Ortsvereins Lüttringhausen verteilten die kleinen Oster-Grüße vor dem Lüttringhauser Rathaus, und reges Treiben herrschte zur gleichen Zeit im Rosengarten an der Wupperstraße in Lennep. Dorthin hatten die Arbeiterwohlfahrt Lennep-Lüttringhausen und der SPD-Ortsverein Lennep eingeladen. Kaum unter ersten jungen Grün versteckt, waren die Ostereier aus Plastik auch schon gefunden und wurden kurz darauf von Katharina Janotta, Rosana Barcala und Jürgen Kucharczyk gegen echte gefärbte Eier und solche aus Schokolade eingetauscht.

Am Samstagnachmittag folgte eine weitere Ostereisersuche auf dem Konsum-Terrassen am Rosenhügel, veranstaltet vom Bürgerverein Rosenhügel und dem AWO-Ortsverein Süd. Pech hatten diesmal die Jusos der Remscheider SPD. Ihre Ostereiersuche am Sonntag ab 11 Uhr im Remscheider Stadtpark war nur etwas für Wetterfeste (mit Regenschirm). „Die Aktion findet bei Wind und Wetter statt“, hatten die Jusos wohlweislich angekündigt. Im Waterbölles-Video: Ostereiersuche im Lenneper Rosengarten und auf den Konsum-Terrassen auf dem Rosenhügel.

Kitas: 570 Laternen für mehr Verkehrssicherheit

Die Zahl der Verkehrsunfälle zu vermindern ist ein wichtiges Anliegen der Verkehrspolitik in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm NRW stellt das Land den Kommunen auf Antrag Mittel zur Verfügung, um gezielt Maßnahmen vor Ort zu fördern und zu unterstützen.  Gemeinsam hatten die Remscheider Verkehrswacht und die Stadt Remscheid aus diesem Topf Fördermittel beantragt. Mit Erfolg: Das Land NRW stellt 3.500 Euro zur Verfügung, die in diesem Jahr in Remscheid zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzt werden können. Weitere 1.000 Euro kommen von der Verkehrswacht Remscheid.

Hintergrund: Im vorigen Jahr hatten Erzieherinnen bei einem Treffen mit der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei angeregt, Laternen zu erstellen, die sich auf den Straßenverkehr beziehen. Polizeihauptkommissar Stephan Keller bastelte daraufhin einen „Prototyp“. Und zusammen mit Fachleuten einer Werbeagentur und einem Partner für Kartonagen entstand schließlich eine Laternen, die bei Aktion zur Verkehrssicherheit (z. B. „Siehst du mich“ im Herbst) kommen können. Bei ca. 62 Kindertageseinrichtungen in Remscheid, fünf bis zehn Laternen pro Kita und ca. 5,80 Euro pro Laterne ohne Halterung ergeben sich (bei ca. 570 Laternen) Ausgaben von ca. 4.500.00 Euro. Dieser Betrag steht nun dank Land NRW und Verkehrswacht Remscheid zur Verfügung.

Remscheider Frauen kamen mit vielen Themen



Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Dreißig Frauen von der Evangelischen Kirchengemeinde Lennep besuchten vor einigen Tagen den Remscheider Landtagsabgeordneten Sven Wolf in Düsseldorf und sprachen mit ihm über Lenneper Anliegen und bundesweite Themen. So war die Situation der Beschäftigten im Schul-, Sozial- und Pflegebereich ein großes Thema. Die Besucherinnen machten sich Sorgen um die Arbeitsbelastung beim ambulanten Pflegedienst und um den Mangel an Facharbeitskräften, und sie diskutierten mit dem Abgeordneten über die Ursachen.

Ein wenig aufgehalten wurde das Programm der Besuchsgruppe durch hohen Staatsbesuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte an diesem Tag das Land Nordrhein-Westfalen und den Landtagspräsidenten. Die entgangene Viertelstunde wurde aber zur Diskussion hinzugefügt und war auch nötig in Anbetracht der vielen engagierten Beiträge der Remscheiderinnen. „Ich freue mich über das Interesse und vor allem über die kritischen Anmerkungen und Nachfragen. Ich nehme auch Anliegen - wie die Kritik am Spielplatzangebot im Viertel - mit in die weitern Besprechungen mit der Ratsfraktion in Remscheid“, sagte Sven Wolf. „Auch wenn die Stadt bei der Planung zu dem Schluss gekommen ist, dass die vorhandenen Spiel-Möglichkeiten in einem Quartier ausreichen, muss man sich darum kümmern, dass die vorhandenen Spielplätze auch in ordentlichem Zustand sind. Wenn die Menschen das Gefühl haben, dass sie mit ihren Kindern oder Enkelkindern dort nicht mehr gefahrlos hingehen können, müssen wir das sehr ernst nehmen.“

Hier zeigte sich, dass die Besucherinnen vieles bereits selbst in die Hand genommen hatten oder die Stadt informiert hatten – vom Fehlen einer Schraube bei der Schaukel bis zur Suche nach den Armen eines Clowns. „Schöne Spielplätze entstehen besonders dann, wenn Kinder und Angehörige an der Planung der Ausstattung mit Spielgeräten beteiligt werden“, so Wolf. „Denn natürlich wissen Kinder am besten, wie man wirklich gut spielen kann. Hier wollen wir auch in Zukunft mehr Beteiligung unterstützen.“

„LüttringHASEN“ diesmal auch mit Handy-App

Am Samstag, 31. März 2018, findet im Herzen der Lütterkuser Altstadt nun zum bereits dritten Mal die Osteraktion „LüttringHASEN“ statt. Neben den Geschäftsleuten aus Richthofen- und Gertenbachstraße nehmen diesmal auch Händler von der Kreuzbergstraße teil. Veranstalter der Aktion ist erneut die „Vereinigung Gertenbachstraße“ in Kooperation mit dem Heimatbund Lüttringhausen. Sie laden für diesen Tag alle Kinder mit ihren Familien zur großen Hasensuche ein. Von 10 bis 13 Uhr dürfen die Kinder dann Süßigkeiten, Papeterie-Artikel und andere Kleinigkeiten, zu großen Teilen aus fairem Handel, rund um die teilnehmenden Geschäfte suchen. Die ansässigen Cafés und die Geschäfte sind währenddessen normal geöffnet.

Der rosafarbene Osterhase vom letzten Jahr wird die Besucher wieder fröhlich bespaßen, zur Verstärkung hat er eine junge rosafarbene Häsin dabei. Als besondere Neuerung gibt es eine Handy-App mit Namen „LüttringHASEN GO“, die Charly Schulte, Sohn von Sandra und Thomas Schulte, entwickelt hat. Damit können in den teilnehmenden Läden virtuelle Ostereier gesammelt werden. Unter allen Teilnehmern, die per App Eier sammeln, werden zusätzliche Preise verlost.

Unterstützt wird die Osteraktion „LüttringHASEN“  wieder von mehreren Schauspielern der Lüttringhauser Volksbühne, die das Lütterkuser Dorp in ihren klassischen Kostümen als wunderbare Kulisse nutzen wollen. Gleichzeitig werben sie um Publikum für die mundartlichen Aufführungen auf der Heimatbühne und für den „Restaurant-Day“, ebenfalls eine Kooperation mit den Händlern der Gertenbachstraße: Im Anschluss an die Aufführung der Volksbühne am 16. Juni wird sich das Dorf ebenfalls zum dritten Mal in eine kulinarische Meile mit Kunst und Live-Musik verwandeln. (Auf www.luettringhasen.de sind alle aktuellen Informationen und Unterstützer der Veranstaltung zu finden.“

Ferienprogramm "Natur": Kinder und Insekten

Gleich zweimal können Kinder sich in den Osterferien mit der Welt der Insekten beschäftigen. In der Natur-Schule Grund werden sich Kinder im Grundschulalter am Dienstag, 27. März, von 10 bis 13 Uhr als Helfer für die Insekten betätigen. Im Außengelände geht es um weitere Nisthilfen für das große Insektenhotel, um die insektengerechte Pflege der Flächen rund um die Nisthilfen und um die Anlage weiterer insektengemäßer Flächen. Dabei lernen die Kinder diejenigen Arten erkennen, denen wir Menschen helfen können. Am Mittwoch, dem 28. März, geht es wiederum von 10 bis 13 Uhr um das Erforschen der Insektenwelt. Welche der von der Außentemperatur abhängigen Tiere sind jetzt schon zu finden, wo und wie leben sie? Und woran erkenne ich überhaupt ein Insekt?Beide Aktionen finden in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid statt. Die Teilnahme kostet je Kind acht Euro.Für beide Aktivitäten ist eine Anmeldung erforderlich unter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de, Tel. RS 3748239 oder über die facebook-Seite der Natur-Schule unter www.facebook.com/Umweltbildungsstation.remscheid/.