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Immer wieder gerne ins Werkzeugmuseum

24. November | 17 Uhr
Museum im Dunkeln
Mit dem Nachtwächter Balduin Keks auf Kontrollgang. Markus Heip.

Samstag, 25. November, 11 und 13 Uhr
Gießen von klassischen Zinnfiguren
Am Samstag, 25. November, geht es im Deutschen Werkzeugmuseum heiß her. Es wird wieder einmal mit heißem Metall gearbeitet. Wie in jedem Jahr haben Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren die Möglichkeit, unter der Anleitung von Markus Heip und Horst Kaiser ihre eigenen Zinnfiguren zu gießen. In diesem Jahr dreht sich alles um die klassischen Zinnformen. Für jeden ist etwas dabei. Jeder kann sich im Gießen ausprobieren und bearbeitet seine eigene Figur selber nach. Die gegossenen Figuren dürfen selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.
Der Kurs findet zwischen 11 und 13 Uhr statt. Die Kursgebühr beträgt zwei Euro pro Teilnehmer. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Tel. RS 162519 gebeten. Anmeldeschluss ist der 23. November.

26. November - 11. März 2018
Den Bergischen ins Gesicht geschaut - Part 2
Portraits von wichtigen Persönlichkeiten, fotografiert
von Zbigniew Pluszynski

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Soziokulturelle Arbeit auf gleicher Wellenlänge

Christin Pomp (27) leitet den Jugendkulturbereich der “Kraftstation”, des Soziokulturellen Zentrums an der Honsberger Straße. Sie trat am 1. November die Nachfolge von  Julia Dill (38) an, die nach zehn Jahren Mitte April zum Bürgerzentrum “Alte Feuerwache e.V.”  nach Köln gewechselt war. Beide gehören dem “Arbeitsausschuss” (erweiterter Vorstand) der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen e.V. .an Und beide bescheinigten sich gestern in der “Kraftstation” auf “gleicher Wellenlänge” zu arbeiten, eine gute Basis für künftige gemeinsame Projekte.

Eingeladen zu der  gestrigen Pressekonferenz hatte Wolfgang Zöller als Geschäftsführer des Trägervereins Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte. Aus dem bergischen Städtedreieck gehören der LAG neben der Kraftstation auch Die Welle e.V. aus Remscheid-Lennep, die COBRA Kulturzentrum g GmbH, aus Solingen sowie die Färberei Kommunikationszentrum, Wuppertal, und die börse Kommunikationszentrum Wuppertal GmbH aus Wuppertal an.

In den vergangenen zwei Jahren war Christin Pomp die Geschäftsführerin der “Börse”. Die gebürtige Wermelskirchener wuchs in Remscheid auf und ging hier zur Schule (Sophie Scholl). Als 15-jährige Jugendliche lernte sie die Angebote der “Kraftstation” kennen und schätzen, noch unter Torsten Nagel, dem Vorgänger von Julia Dill, der sie mit dem “Bürgerfunk”-Radio bekannt machte. So reifte schließlich ihre Entscheidung, auch ihre berufliche Zukunft in der Jugendarbeit zu sehen. An der  Hogeschool van Arnhem en Nijmegen studierte sie von 2011 bis 1015 im dualen Bachelor-Studiengang Kulturelle Sozialpädagogik. Dazu gehörten auch längerfristige Praktika in der “Börse” und der “Kraftstation”, dort an der Seite von Julias Dill in Jugendkulturarbeit und Veranstaltungsmanagement “viel gefördert und gefordert”. Dazu gehörte 2014 auch das (mit einem emanzipatorischen Frauenbild verbundene) Studienprojekt  “Flohmarkt ‘Krimskrams & Krümel’ für Mädels” (Archivfoto links). An diesem Markt möchte Christin Pomp nun als eine der vier hauptamtlichen Mitarbeiter/innen der “Kraftstation” ebenso festhalten wie an dem regelmäßigen “Kinder-Kino”. Hinzu kommen sollen Projekte, die “Kunst & Kabel” miteinander verbinden – die vorhandenen PC-Kenntnisse von Jugendlichen mit kultureller und auch politischer Bildung. Das kann die Erprobung eines 3D-.Druckers ebenso sein wie die Programmierung als Vorbereitung auf die Arbeitswelt.

Unter den soziokulturellen Zentren in NRW sei die “Kraftstation” schon früh um Kooperationen mit Schulen bemüht gewesen und sei heute in ihrer Kinder- und Jugendarbeit federführend, sagte gestern Julia Dill. Sie ist seit vier Monaten Mutter eines Sohnes (Ole Frederick). Das war auch der Grund für ihren beruflichen Wechsel von Remscheid an ihren Wohnort Köln auf eine Stelle mit 30 Wochenstunden. Das Angebot von Wolfgang Zöller, von Wuppertal “zurück nach Remscheid” zu kommen und “wieder nah dran zu sein an den Jugendlichen”, habe sie sehr gerne angenommen, sagte Christin Pomp. “Das ist einfach mein Ding!” Sie weiß: Viele Jugendliche, die in der “Kraftstation” ein und ausgehen, kommen aus Familien, die sich finanziell keine großen Sprünge leisten können. Für sie sind kostenlose Freizeit-Angebote daher sehr wichtig, verbunden mit der Förderung ihrer kulturellen / musikalischen Interessen. Deshalb, da sind sich Julia Dill und Christin Pomp einig, sei in soziokulturellen Zentren bei Konzerten junger Musikgruppen auch nicht der “volle Saal” das oberste Ziel, sondern, den Jugendlichen Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu geben.

 

Es wurde viel gelacht, gesungen und getanzt

Es war eine fröhliche Feier, auf der viel gelacht, gesungen und getanzt wurde: Jungen und Mädchen, Lehrerinnen und Lehrer feierten gestern mit Eltern und anderen Gästen das 40-jährige Bestehen der Hilda-Heinemann-Schule in Hackenberg. Am 28. September 1977 war die städtische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung eingeweiht worden. In Anwesenheit ihrer Namensgeberin Hilda Heinemann, Ehefrau des Bundespräsidenten Gustav Heinemann. Schulsprecherin Michelle Morgenstern (oberes Foto, Bildmitte) gestern zu Beginn der Jubiläumsfeier in der Schulaula: "40 Jahre ist eine sehr lange Zeit. Selbst meine Mutter ist jünger als 40. Wir Schüler geben uns auf alle Fälle große Mühe, diese Schule jung und fit zu halten!“ Das löste den ersten großen Beifall aus und herzliches Lachen – eine gute Einstimmung auf die folgenden anderthalb Stunden.

Schulrätin Brigitte Dörpinghaus hatte zu der Feier Komplimente mitgebracht: „Diese Schule ist ein sehr wichtiger Teil der Remscheider Schullandschaft. Ihre Schülerinnen und Schüler benötigen unsere Zuwendung und Unterstützung in ganz besonderer Weise. Dies erhalten sie hier seit nun 40 Jahren von hoch engagierten Lehrerinnen und Lehrern, vielen verschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den unterschiedlichsten Unterstützern in vielfältiger und vorbildlicher Weise!“

Schon 1977 sei die Schule kein nach außen abgeschlossenes System gewesen, fuhr die Schulrätin fort. „Bei der Einweihungsfeier sangen beispielsweise Schülerinnen und Schüler der Realschule Lennep. Die Zusammenarbeit mit anderen Schulen und den verschiedensten Institutionen ist bis heute ein wichtiges Merkmal der Schule, das immer weiter ausgebaut wird. Im Sinne einer wirklich gelingenden Inklusion der Kinder mit diesen besonderen Förderbedarfen sind die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und das Zusammensein mit anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sehr wichtig. Für beide Seiten. Diese Begleitung der Schüler in der Gesellschaft, Wertschätzung und Respekt, die Stärkung von Handlungskompetenz und die Weiterentwicklung der Persönlichkeit des einzelnen sind prägende Merkmale aus dem Leitbild der Schule. Das gelingt den hier tätigen Personen bestens! Eine tolle und bestimmt nicht immer einfache Arbeit!“ Dafür wünschte Brigitte Dörpinghaus allen Beteiligten „für die kommenden Jahre weiter viel Ausdauer und Kraft und nicht zuletzt Freude am Umgang mit den anvertrauten Kindern und Jugendlichen!“. Den Eltern dankte sie für ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Kinder und den Kindern wünsche sie „die bestmögliche Entwicklung in ihrem weiteren Leben!“

Betreut werden die 135 Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und 23 Jahren (Berufsschule) von 44 Lehrerinnen und Lehrern (Sozialpädagogen), einer Krankenschwester und 24 von den Krankenkassen u.a. finanzierte so genannte Einzelfallpflegern. Lehrpläne, die „im Gleichschritt abgearbeitet“ werden müssten, gibt es nicht. „Jeder Schüler hat seine Fähigkeiten und sein Tempo“, wissen die Betreuer.

„1977 war ich zehn Jahre alt, habe kurze Hosen getragen, und die Welt war in Sachen Inklusion eine ganz andere“, begann das Grußwort von Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Er knüpfte bei Brigitte Dörpinghaus an: „Schüler müssen da sein, wo sie optimal gefördert werden können. Und deshalb wird es Schulen wie die Hilda-Heinemann-Schule auch noch in 40 Jahren geben. Die Schule mit ihrem engagierten Lehrerkollegium und dem sehr aktiven Elternverein versteht es, das habe ich in den drei Jahren gemerkt, in denen ich jetzt in Remscheid arbeite, sich zu vernetzen und ein festen Bestandteil der Gemeinschaft zu sein!“ Er freue sich, dass die Hilda-Heinemann-Schule so gut gedeiht, betonte Neuhaus. „Und ich hoffe, dass auch die Schülerinnen und Schüler das Gefühl haben, auch die Stadt Remscheid mache ihren Job gut, zuständig dafür, dass in diesem Gebäude die besten Bedingungen herrschen!“ Als Beispiele nannte er den zuletzt (mit Hilfe von Sponsoren) modernisierten „Snoezelen-Raum“  sowie die neue Lehrküche, den neuen Speiseraum („Atrium“) und den neuen Hauswirtschaftsraum.

Nachfolgend Auszüge aus der Rede von Rektor Karsten Bach:

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Papierlaternen und Girlanden aus der neuen Kita

Jungen und Mädchen aus der neuen Kindertagesstätte „Am Holscheidsberg“ zog es gestern in Begleitung von Kita-Leiterin Katharina Wolf und Erzieherin Tanja Meier ins Remscheider Rathaus. Im Foyer, auf dem Treppenpodest, schmückten die Kinder einen Weihnachtsbaum mit selbstgebastelten Papierlaternen und Girlanden. Mit dabei war auch in diesem Jahr wieder Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Er übernahm auf der Leiter, fast schon Tradition, das Schmücken der oberen Äste.

Leuchtende Laternen vor der Kita "Confetti"

Pressemitteilung des Fördervereins für Interkulturelle Erziehung e.V. (IKE)

Am Freitag feierte der IKE – Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V. – mit seiner  Interkulturellen Kindertagesstätte „Confetti“ am Rosenhügel das Martinsfest. Die Kinder zeigten einen Lichtertanz, führten das Martinsspiel auf und zogen anschließend mit ihren Eltern und vielen bunten Laternen durch den Stadtteil. Zurück in der Kita wurden Eltern und Kinder mit heißem Tee, Weckmännern und Kinderpunsch empfangen. Es war ein fröhliches Fest für die Kita, das mit seinen leuchtenden Laternen für die Anwohner vom Rosenhügel eine stimmungsvolle Atmosphäre zauberte.

Vorlese-Infoabend und Praxisseminar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer wissen möchte, was von Vorlesepaten erwartet wird, ist herzlich zum Informationsabend am Dienstag, 14. November, 19 Uhr, in die Kinder- und Jugendbibliothek des Kommunalen Bildungszentrums eingeladen. Erfahrene Vorlesepaten berichten dann über ihre Arbeit, und die Referenten des Grundlagenseminars, das am 25. November von 9.30 bis 15.30 Uhr an gleicher Stelle angeboten wird, geben einen Ausblick auf das Seminar. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Das eintägige Seminar wird begleitet von einer umfangreichen Buchausstellung mit klassischer und neuer Kinderliteratur, die sich besonders gut zum Vorlesen eignet. Bücher und Geschichten öffnen Kindern die Türen in faszinierende Welten und eignen sich wunderbar für spielerische Sprach- und Leseförderung. Kinder brauchen Bücher - und sie brauchen Erwachsene, die ihnen Bücher vorlesen oder Geschichten erzählen und dabei ihre eigene Lesebegeisterung weitergeben. Diese Rolle können ehrenamtliche Vorlesepatinnen und Vorlesepaten bei Vorlesestunden z.B. in Schulen, Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen oder Bibliotheken übernehmen. Das Seminar richtet sich an alle, die gerne ehrenamtlich vorlesen möchten und wird von mehreren von der Stiftung Lesen qualifizierten Referenten geleitet. Alle Teilnehmer/innen erhalten nach der Veranstaltung eine Teilnehmerurkunde. Anmeldungen für das Seminar nimmt die Freiwilligenzentrale „Die Brücke“ e.V., Alte Bismarckstr. 8, Tel. RS 8909050, E-Mail: freiwilligenzentrale@gmx.de">freiwilligenzentrale@gmx.de, entgegen.

Neue Kindertagesstätten ante portas

„Mit dem Umzug in die neu errichtete Kita Am Holscheidsberg ist die Containerlösung Am Stadtpark übergangsweise mit 65 U3-Plätzen neu belegt worden. Ferner steht die Kita Zaunkönig in Bergisch Born vor der Erweiterung um eine Gruppe. In allen Stadtbezirken entwickeln sich inzwischen unter Berücksichtigung der Bedarfe fortgeschrittene Planungen. Es wird im Wesentlichen davon auszugehen sein, dass acht neue mehrgruppige Einrichtungen entstehen werden“, heißt es in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 15. November. Und zu den Aussichten für das Kindergartenjahr 2018/2019: „Im Austausch mit allen Beteiligten, insbesondere den Trägern und deren Investoren, ist im kommenden Jahr mit dem Beginn der Errichtung erster Einrichtungen zu rechnen. Je nach Verfahren, Bauart und Baufortschritt könnten im noch laufenden Kindergartenjahr 2018/2019 erste Einrichtungen in Betrieb genommen werden unter der Voraussetzung positiv abgeschlossener Genehmigungsverfahren.“

Sobald in der Arturstraße (Bezirk Alt-Remscheid) das Beweissicherungsverfahren und der Abriss der Altimmobilie abgeschlossen sei, werde der Investor mit dem Neubau der sechsgruppigen Einrichtung für den Träger „Step Kids“ beginnen. Das Bieterverfahren für die städtischen Grundstücke Sedanstraße und Fritz-Ruhrmann-Straße sei abgeschlossen, derzeit liefen die Verkaufsverhandlungen der Grundstücke, wird ferner berichtet. Für den Standort Sedanstraße (Bezirk Süd) habe der Träger ISS Mehrsprachige Kindertagesstätten gGmbH mit der Firma Lindex als Investor eine Bedarfsbestätigung für eine viergruppige Einrichtung erhalten. Erste Entwürfe des Investors lägen vor und würden derzeit überarbeitet. Für den Standort Fritz-Ruhrmann-Straße (Bezirk Lüttringhausen) habe der Träger Initiative Jugendhilfe e.V. mit dem Investor Volksbank im Bergischen Land eG ebenfalls eine Bedarfsbestätigung für eine viergruppige Einrichtung erhalten, überarbeitete Entwürfe seien in Kürze zu erwarten.

Und die Aussichten ab dem Kindergartenjahr 2019/2020? „Für die übrigen vorgesehenen Standorte ist nicht auszuschließen, dass die Planungen für einzelne Einrichtungen in Kürze fortschreiten, eine Bedarfsbestätigung ausgestellt und mit der Errichtung begonnen wird.“

Heimische Pilze in ihrem Lebensraum erkunden

Im Herbst bilden zahlreiche Arten unserer heimischen Pilze ihre Fruchtkörper aus, mit großer Formenvielfalt und mit beeindruckenden Farben. Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet zwischen Grund und Westen die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Vielfalt von mehreren hundert aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt. Wichtig: Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben. Sie führt auf meist guten Wegen entlang des Morsbachtals bis ins Gelpetal.
Die ökologische Pilzwanderung startet am Sonntag, 19. November, um 10 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Wanderung ist auch für Familien mit Kindern ab ca. acht Jahren geeignet und wird etwa drei Stunden dauern. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und wasserfeste Schuhe werden empfohlen. Die Teilnahme kostet für Kinder bis 15 Jahren 3,50 Euro und für Erwachsene sieben Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Rabatt. Eine Anmeldung ist erforderlich: telefonisch unter RS 840734 oder per E-Mail unter info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Freie Kita-Träger hoffen auf 1,88 Millionen Euro

Zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses 15. November informiert die Verwaltung über das neue „Gesetz zur Rettung der Trägervielfalt von Kindertageseinrichtungen in NRW“. Dieses Gesetz befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren. Der Entwurf sieht vor, alle Träger von Kindertageseinrichtungen mit pauschalierten Einmalbeträgen zu unterstützen. Die Stadt Remscheid erhält demnach voraussichtlich einen Einmalbetrag in Höhe von 2.984.320 Euro. Die Einmalbeträge berechnen sich auf Basis der verbindlichen Entscheidung der örtlichen Jugendhilfeplanung (§ 19 Abs. 3 Kinderbildungsgesetz) der zum 15.März 2017 gemeldeten Kindpauschalen. Es verbleiben voraussichtlich rund 1,1 Mio. Euro für kommunale Einrichtungen im städtischen Haushalt. Die übrigen ca. 1,88 Mio. Euro sind für die Weiterleitung an die freien Träger bestimmt. Insgesamt will die nordrhein-westfälische Landesregierung im Rahmen des „Kitaträger-Rettungspakets“ insgesamt 500 Millionen Euro an die Kindertageseinrichtungen für die Kindergartenjahre 2017/2018 und 2018/2019 zur Verfügung stellen, um die finanziell überforderten und in ihrer Existenz bedrohten Träger von Kindertageseinrichtungen mit einem Einmalbetrag zu entlasten und so abzusichern. Die Einmalbeträge sollen noch 2017 bewilligt und an die freien Träger weitergeleitet werden. Sie sind für die Kindergartenjahre 2017/18 und 2018/19 zu verwenden.

„Die ergebniswirksame Verbuchung der ... Landesmittel sowie deren Weiterleitung an die freien Träger erfolgt periodengerecht in den Jahren 2017 bis 2019. Der Weiterleitungszeitpunkt an die freien Träger bleibt davon unberührt“, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung. „Die Zuwendungen haben keinen Einfluss auf den Trägeranteil und keinen Einfluss auf die Finanzierung der Vorjahre. Sonderzuschüsse auf Ausgleich des Defizits am Trägeranteil werden nicht berührt, Sonderzuschüsse zum Ausgleich des Defizits an der Gesamtfinanzierung können mit den Einmalbeträgen verringert oder entbehrlich werden. Nach Inkrafttreten des Gesetzes wird dem Rat unter Darlegung der endgültigen Beträge eine gesonderte Vorlage zwecks überplanmäßiger Mittelbereitstellung für die Auszahlung an die freien Träger zur Beschlussfassung vorgelegt.“

Premiere für Kinderbuch „Das Dorf ohne Schatten“

Pressemitteilung der Walther-Hartmann-Schule

Vier Klassen der Grundschule Walther-Hartmann dürfen sich auf ein besonderes Ereignis  freuen. Die Remscheider Vorleserin Ursula Wilberg kommt zum vierten Mal in ihre „alte Schule“, um über 80 Kindern am Bundesweiten Vorlesetag etwas vorzulesen, und zugleich wird es eine Premiere für ein Kinderbuch geben: Autorin und Künstlerin Eugenia Kerrinnes aus Remscheid und der Journalist Uwe Kerrinnes haben sich während eines heißen Sommertages ausgemalt, was passieren könnte, wenn es keinen Schatten mehr gäbe. Daraus entwickelten sie eine spannende Geschichte für Kinder, die mit dem Verschwinden des Schattens beginnt und nach abenteuerlichen Aktionen zum guten Ende führt.

Jutta Cramer von Clausbruch, die Leiterin der Walther-Hartmann-Schule, folgt mit der Einladung zum jährlich stattfindenden Vorlesetag für Freitag, 17. November, um 10 Uhr ihren Vorgängerinnen an der Grundschule.  Denn in der Vergangenheit hatte sich gezeigt, wie begeistert die Schülerinnen und Schüler des 3. Und 4. Schuljahrs zuhörten, wenn vorgelesen wurde. Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der „Stiftung Lesen“, „Deutsche Bahn Stiftung“ und  „Die Zeit“. Mehr als 100.000 Menschen haben sich bereits angemeldet, um mit ihrer Teilnahme Kinder und Erwachsene zum Lesen zu bringen. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit regelmäßig vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen. Sie greifen später mit mehr Freude zu Büchern, Zeitungen oder E-Books, lesen häufiger und intensiver und haben bessere Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg.