Remscheid.
Ich mag diese Stadt. Hier bin ich groß geworden (Steinberg), und
hierhin bin ich 1988 gerne zurück gekehrt. Es ist keine liebliche
Stadt, zumindest nicht, was den Stadtkern betrifft. Dafür
entschädigt das Umland. Aber es ist eine Stadt, um deren Geschicke
sich zu kümmern lohnt. Dafür sind die Damen und Herren in Rat
und Verwaltung in erster Linie zuständig. Die einen, weil es ihr
Beruf ist, die anderen, weil sie sich berufen fühlten. Und auch
gewählt wurden. Und die Bürger? Auch sie können sich
einbringen. Und tun es ja auch, wie ihre Leserbriefe im RGA und in der
Bergischen Morgenpost beweisen.
Warum
also jetzt ein weiteres Diskussionsforum, warum seit Januar 2006 den "Waterbölles" (für Ortsunkundige: So nennen die Remscheider den Wasserturm neben dem Rathaus. Bölles=dicker Kerl)? Antwort: Weil das Internet neben Radio und Fernsehen das schnellste Medium überhaupt ist. Gerade gelesen, schon geantwortet. Und nicht schon übermorgen unauffindbar im Altpapier, sondern archiviert, auch nach Jahren noch nachlesbar. So schreiben Bürger an der Geschichte ihrer Stadt mit. Und bringen sie durch konstruktive Diskussionen und Anregungen voran. Im Interesse aller.
Wundern Sie sich nicht, wenn Sie zwischendurch im Waterbölles auch mal Werbung finden. Die 12 Euro für jeden Werbeeintrag (280 Euro für 52 Banner) kommen als steuerabzugsfähige Spende gemeinnützigen Institutionen in Remscheid zugute.