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Arbeitsgruppe soll Züge nach Düsseldorf ermöglichen

In einer Resolution plädierte der Rat der Stadt Remscheid im September 2018  für Züge nach Düsseldorf und Köln: „Der VRR wird aufgefordert, die von uns geforderte und vom VRR in Aussicht gestellte Direktverbindung von Remscheid nach Düsseldorf umzusetzen. Gleichzeitig muss gemeinsam mit dem VRS die Direktverbindung nach Köln vorangetrieben werden.“ Zuvor bereits hatte der Kreis Mettmann gemeinsam mit den Städten und Verkehrsbetrieben im bergischen Städtedreieck eine regelmäßige Direktverbindung der S-Bahn 7 nach Düsseldorf befürwortet.

Martin Husmann, bis Ende 2018 Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), hatte im Januar vergangenen Jahres vor dem Haupt- und Finanzausschuss Rat und Verwaltung Hoffnungen auf eine Direktverbindung von Remscheid nach Düsseldorf gemacht: Diese sei fahrplantechnisch möglich und würde die Reisezeit von 51 Minuten auf 40 Minuten reduzieren. Die Beschaffung der zusätzlich notwendigen Fahrzeuge müsse der Streckenbetreiber Abellio kalkulieren. Eine Direktverbindung von Remscheid über Solingen nach Köln sah Husmann dagegen damals wegen der „sehr dichten Trassenbelegung“ zwischen  Solingen und Deutz und dem „Nadelöhr Hohenzollernbrücke“ nicht.

Was folgte war eine Absage: Mit Schreiben vom 21. August 2018 teilte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit, dass die vom VRR zu tragenden Kosten, insbesondere für die zusätzliche erforderliche Fahrzeugbeschaffung, so hoch seien, „dass eine Umsetzung aus wirtschaftlichen und finanziellen Gründen nicht möglich ist“. Aus einer Direktverbindung würden sich jährliche Mehrkosten von rd. 1,1 Mio. € bzw. über drei Mio. € ergeben, „für die aktuell keine Finanzmittel zur Verfügung stehen“. Diese Ausgaben wären „aufgrund der negativen verkehrlichen Auswirkungen auch nicht zu rechtfertigen“. Kein Verständnis für Position des VRR-Chefs zeigte damals Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Er werde im neuen Jahr „die von allen als notwendig erachteten Direktverbindungen nach Düsseldorf und nach Köln weiterverfolgen“, kündigte er im November an. Er habe sich diesbezüglich auch mit der Bezirksregierung Düsseldorf verständigt, die das Vorhaben unterstütze.

Gut, dass am Sprichwort „neue Besen kehren gut“ ein Fünkchen Wahrheit zu sein scheint. Denn beim VRR weht inzwischen ein frischer Wind. Martin Husmann wurde in den Ruhestand verabschiedet und Ronald R. F. Lünser als sein Nachfolger ins Amt des VRR-Vorstandssprechers eingeführt. Lünser kam von Abellio, war dort „einer der qualifiziertesten Manager in unseren Reihen“, wie ihm Abellio-CEO Stephan Krenz Ende Januar bescheinigte. Und gestern trafen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf in Gelsenkirchen mit Ronald R. F. Lünser zusammen.

Es sei ein sehr angenehmes, konstruktives Gespräch gewesen, sagte der OB anschließend am Autotelefon. Für direkte Züge nach Köln habe der neue VRR-Chef aus den bekannten Gründen zwar wenig Hoffnungen machen können („Das bleibt unser grundsätzliches langfristiges Ziel!“), dafür aber sei man überein gekommen, sich in nächster Zeit mit einer Direktverbindung nach Düsseldorf in den Hauptverkehrszeiten (!) näher zu befassen: Lünser habe den „sehr guten Vorschlag“ gemacht, den bisherigen Schriftwechsel als wenig zielführend ad acta zu legen und unter Beteiligung der städtischen Verkehrsplanung eine Arbeitsgruppe einzurichten, um herauszufinden, unter welchen verkehrstechnischen und finanziellen Bedingungen eine Direktverbindung nach Düsseldorf machbar ist. Mast-Weisz: „Und das unter dem Vorzeichen, dass es klappen soll, und nicht, um die Hindernisse voranzustellen. Ziel soll sein, Zwischenergebnisse schon vor der Sommerpause vorlegen zu können!“ Gemeinsames Ziel sei es, die neue Verbindung zum Fahrplanwechsel 2019/2020, spätestens aber 2020/2021 zu realisieren.

Zu Köln sagte Sven Wolf nach dem Gespräch in Gelsenkirchen, eine Zwischenlösung könne vielleicht eine Schnellbusverbindung sein. Die hatten der Rheinisch-Bergische und der Oberbergische Kreis im Zusammenmit ihr „ihrer“ Regionale 2025 ins Gespräch gebracht.

Der Zeichenzwang und die Zeichenrolle (I)

Teil I

Der Gebrauch von Warenzeichen im Bergischen Sensenhandwerk geht bis weit vor 1600 zurück. Das Privilegium von 1600 erhob diesen Brauch in den Paragraphen 13 bis 15 zum Zeichenzwang und übertrug dem Cronenberger Handwerksgericht die Überwachung des Zeichenwesens. Von ihren Besitzern wurden die Warenzeichen als altes Familiengut geachtet und gehütet. Das Streben der Schmiede war darauf gerichtet, durch gutes Material und beste Arbeit den alten Ruf der väterlichen Zeichen zu vermehren. In der Wahrung des ererbten Zeichens ehrten sie das Andenken ihrer Ahnen, und mit echt bergischer Zähigkeit bekämpften sie jeden Übergriff in ihre alten Rechte. Die Schlichtung von Zeichenstreitigkeiten und die Ahndung von Zeichenverletzungen bilden deshalb einen wesentlichen Teil der Cronenberger Gerichtsverhandlungen.

Nach den Bestimmungen des Handwerksprivilegs (§ 15) ging das Zeichen beim Tode des Besitzers auf den ältesten Sohn über, und die anderen Söhne durften es nur „gebrochen", d. h. mit gewissen Abänderungen verwenden. Auch der älteste Sohn war, solange der Vater noch seinen Betrieb fortsetzte, gehalten, ein abgeändertes Zeichen zu führen. Stiefsöhne waren von dieser Berechtigung ausgeschlossen. Deshalb beschwerte sich Peter Grote zu Büchel in der Sitzung des Handwerksgerichts vom 11. Dezember 1601 über seinen „Halbbruder" aus der zweiten Ehe seines Vaters: Johann Tilen zu Schwabhausen, der das väterliche Zeichen, den „Bären", mit einem Stern schlug. Man stellte Johann Tilen anheim, sich mit seinem Stiefbruder zu vergleichen, oder aber ein anderes Zeichen zu schlagen und beim Gericht eintragen zu lassen.

Das Zeichen musste als „Erbgut" den Söhnen eines Verstorbenen verbleiben. So beklagte sich Ern Heysiepen am 11. Dezember 1601 beim Handwerksgericht, dass sein Stiefvater Johann im Heysiepen seines Vaters Zeichen: „drei Sterne und eine gellersche Blom" (Mispelblüte im geldrischen Wappen) benutzte. Das Gericht bestätigte ihm, dass die Zeichen als „Erb" anzusehen seien, worauf sich sein Stiefvater bereit erklärte, sich des Zeichens zu entäußern und ein anderes zu schlagen.

Die Vererbung der Zeichen führte oft zu recht verwickelten Verhältnissen. Im Jahre 1620 klagte Zenses zum Büchel gegen Zehlis zum Hütz und dessen Sohn Hens, dass sie seinem Zeichen, den „drei Muscheln", zu nahe kämen. Hierauf behaupteten die Beklagten, zum Gebrauch dieses Zeichens in gebrochener Form solange berechtigt zu sein, als des Klägers Großvater lebe. Man legte ihnen auf, den Beweis der Verwandtschaft zu erbringen und bis auf weiteres das Zeichen der „drei Muscheln" mit einem Stern oder Ringelchen zu brechen.

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De Kater Prinz

Do wonnte fröüher em Limpe opp demm Johannesberg, dä  Webersch, Wau. Sinne Frouw  ongerheil en kleinen Schmeerwinkel on de Wau kroste son bessken em Hushalt römm. Emm sinn Stolz woar en statzer Kater, met demm seck dä Wau denn ganzen leiwen langen Dag am meesten beschäftigten. Prinz hette dä Kater, on met de Tied hatte em dä Wau so allerhang kleine Konststöckkes bie gebrait.

Ienen Dags los Wau en de Zeitong, dat man denn Katten met Gedold dat Kallen biebrengen könn. Als hei seck owends met sinner Frouw doröwer ongerheil, meinte die, „du Dommkopp, dat ess doch bloß enn Aprilschäärz. Sowat gött ett doch nech. Kick doch ens op dat Datum der Zeitong, da steht doch dä ieschte April. Katten küänen nech kallen, datt sölltest du doch weeten.

Wau leet seck van sinner Frouw öwer nech belehren on antwoetete „du häss jo keine Ahnong. Wie eß et dann beispielsweise met demm Papagei?

Wenn mann seck met demm beschäftigt, kann man em met de Tied dat Kallen biebrengen. Dat sölltest du doch ock weeten. Op jeden Fall wird eck et met onserem Prinz ens verseuken. Vielleicht stemmt dat doch, wat en de Zeitong steht. Et send doch nech alles Aprilschäärze, watt am ierschten April en de Zeitong stond.

Sinne Frau schöttelte met demm Kopp on lächelte. Wat sie dachte, sachte sie nech.

Am angern Dag feng dä Wau onverdrossen met demm Unterricht ahn. Äwer schon bahl merkte hei, datt et gar nech so ieanfach wor, denn Prinz zeigte wennig Verständnis. Die em biegebrachten kleinen Konstöckke mackte Prinz op Kommando, äwer vom Kallen woll hei scheinbar necks weeten.

Dä Wau soet oft stondenlang vör sinnem Prinz on emmer on emmer wiar hörte man: Nun sag mal schön Prinz – Prinz – Prinz.

Äwer Prinz störte seck nech drahn on potzte seck gelangweilt. Dat geng nu schon dagelang so, on dä Kater Prinz woll on well et nech begrieapen. Su allmählich verlor dä Wau nu die Gedold on eenes Dags platzdem em dä Kragen on wütend reip hei: „Verdammt nohmol seeß du jetz ens endlich Prinz – Entweder du kalls jetz endlich oder du kanns meck ens em Hengerschem …...Do schnurrte dä Kater Prinz: „Miau…

Ett ess biss hütt noch nit eruet, opp dä Prinz nu endlich sianen Namen kallen kann odder nech. Deswegen lieawe Lütt passt opp watt am iearschten April in de Zeitong stieart un glüövt nech alles.

Wie nennt man datt hütt, Fake-Nius odder su, wall

Bös strackes önker Klärchen

Neue Kinderfeuerwehr heißt „Die Löschlöwen“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den demographischen Wandel wird es immer schwieriger, Kinder und Jugendliche für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. Um diesem Trend entgegen zu wirken, hat der Rat der Stadt Remscheid mit dem Beschluss vom 22. November 2018 die Gründung einer Kinderfeuerwehr zum 1. Januar 2019 beschlossen. Vierzig Jahre nach der Gründung der Jugendfeuerwehr Remscheid wird die neue Kinderfeuerwehr, die erste im Bergischen Städtedreieck, ihr erstes Gruppentreffen am 12. März veranstalten. Die Gruppenabende der „Löschlöwen“ werden im Gerätehaus der Löscheinheit Hasten, Oberhützer Straße 21, stattfinden. Betreut werden die Kinder während dieser Zeit durch besonders geschulte ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, von denen mehrere eine pädagogische Ausbildung absolviert haben.
Um die Gruppentreffen flexibel und umfänglich gestalten zu können, wurde entsprechendes Material und ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft, gefördert durch das Land. In die Kinderfeuerwehr können Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr eintreten, wobei ein Übertritt in die Jugendfeuerwehr mit dem vollendeten zehnten Lebensjahr möglich ist. Wer Gründungsmitglied werden möchte, kann sein Interesse ab sofort unter E-Mail
Feuerwehr@Remscheid.de">Feuerwehr@Remscheid.de  oder Tel. RS 162552 anmelden.

Erster Kongress für Schülerfirmen im Bergischen Land

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Nachhaltige Schülerfirmen bieten jungen Menschen die Chance, sich mit aktuellen und künftigen Fragestellungen der gesellschaftlichen Entwicklung auseinanderzusetzen. Möglichkeiten zur Gründung und zum Betrieb solcher Schülerfirmen werden am Dienstag, 19. Februar, bei einem Kongress auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal vorgestellt (Hörsaalzentrum FZH, Rainer-Gruenter-Str.). Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Auf dem Kongress werden zunächst Projekte regionaler Schülerfirmen vorgestellt. Im Anschluss daran stehen Vorträge und Podiumsdiskussionen auf dem Programm.

„Mit der Ausrichtung dieses Kongresses wollen wir der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeiten nachhaltiger Schülerfirmen vorstellen. Aktuell wird hierzu ein schlagkräftiges regionales Netzwerk aufgebaut, welches Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Schulen insgesamt unterstützend zur Seite stehen möchte. Seitens der Bergischen Universität Wuppertal wird u.a. ein Zertifikatsprogramm entwickelt, das Schülerinnen und Schülern offensteht und den Erwerb von Leistungspunkten bereits zu Schulzeiten ermöglicht“, erklärt Organisator Wolfgang Kuhn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics der Bergischen Universität. „Nachhaltige Schülerfirmen im Bergischen Land“ ist ein Projekt der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit KURS 21 e.V. und dem Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Vorhaben durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit einem Fördervolumen von knapp 125.000 Euro.

Preis in Berlin für zwei Projekte mit kleinem Budget

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zum ersten Mal reichte die Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid bei „DAVID“, dem Stiftungswettbewerb der Sparkassen-Finanzgruppe,  zwei von ihr geförderte Projekte ein und kam damit sogleich in die engere Wahl (Top 10). Besondere Aufmerksamkeit erzielte der von der Stiftung der Stadtsparkasse zum elften Mal geförderte BRSNW Cup. Stiftungsvorstand Michael Wellershaus hatte bei der bei der Stiftungsfachtagung in Berlin gemeinsam mit Stephan Schürmann vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW e.V. diesen integrativen Schwimmwettkampf vorgestellt. Dabei bestreiten Schwimmer mit und ohne Behinderung gemeinsam einen Wettkampf. Damit die Leistungen aller Teilnehmenden fair vergleichbar sind, erfolgt die Wertung nicht nach Zeit, sondern nach Punkten. Wiederholt fand dieser Schwimmwettbewerb in den vergangenen Jahren im Sportbad am Remscheider Stadtpark statt.

Auch die von der Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid unterstützte Vogelbeobachtungsstation der Natur-Schule Grund wurde als vorbildliches Beispiel gewürdigt und in die Wettbewerbsbroschüre aufgenommen. Hierbei bauten Sparkassen-Azubis eine viel beachtete Vogelbeobachtungsstation auf dem Gelände der Natur-Schule in Remscheid. 

Beide Projekte wurden von der Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid mit je 5.000 Euro unterstützt. „Wir freuen uns sehr, dass gleich zwei der von uns eingereichten Konzepte im ersten Anlauf die Wettbewerbsjury beeindruckt haben. Das zeigt, dass wir bei den von uns sorgsam ausgewählten Initiativen ein gutes Händchen beweisen. Denn der ‚DAVID‘ zeichnet ja gerade die Projekte aus, die für ihre Region eine große Wirkung haben“, erklärte Michael Wellershaus erfreut.

Der Stiftungspreis der Sparkassen-Finanzgruppe wurde im Rahmen der Stiftungsfachtagung in Berlin zum 13. Mal verliehen. Der „DAVID“ zeichnet Projekte der deutschen Sparkassenstiftungen aus, die trotz eines relativ kleinen Budgets von unter 25.000 Euro für Nachhaltigkeit stehen und Vorbildcharakter haben. Weiterhin macht es der „DAVID“ möglich, dass die verschiedenen Projekte einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden, so Strahlkraft über die jeweilige Region hinaus entwickeln und beispielgebend für andere Stiftungen sind.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr
Wein & Käse
Handelsmacht Venedig

Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Mitwirkende: Dr. Hennig Peiseler (Referent).

Gemeinsame Fahrt zum Kirchentag
Wer zusammen mit anderen Christen den Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni  in Dortmund besuchen will, kann ein Angebot des Kirchenkreises Lennep nutzen. Organisiert wird die Buchung der Dauerkarten (98 Euro für Erwachsene, 54 Euro ermäßigt, Familienkarte 158 Euro), eine gemeinsame Fahrt im Reisebus und die Unterkunft im Gemeinschafts- oder Privatquartier. Es stehen Gemeinschaftsunterkünfte und in begrenzter Anzahl auch Privatunterkünfte zur Verfügung. Informationen zu diesem Angebot oder Anmeldungen direkt unter Tel. RS 9681113 oder per E-Mail an andrea.zimmermann@kklennep.de. Anmeldeschluss ist der 4. Februar. Schon am Sonntag, 3. Februar, wird um 10 Uhr Mixed Generations, Remscheids größter Pop- und Gospelchor, in der Evangelischen Stadtkirche Lennep, Kirchplatz 3, unter der Losung „Was für ein Vertrauen“ mit, auf den Evangelischen Kirchentag einstimmen. (Katrin Volk,Referentin für Öffentlichkeitsarbeit)

Hamburg, Danzig, Petersburg: Kirchenkreis Lennep organisiert drei Studienreisen
Die drei Studienreisen, die der Evangelische Kirchenkreis Lennep in diesem Jahr für interessierte Reisende organisiert, führen nach Hamburg, Danzig und in die beiden russischen Städte Petersburg und Nowgorod. Geleitet werden die Reisegruppen jeweils von Pfarrer Friedhelm Haun, Synodalbeauftragter für Erwachsenenbildung im Kirchenkreis. Die goldene Stadt an der polnischen Ostsee wird vom 30. Mai 2019 bis 2. Juni besucht. Unter anderem steht in der ehemaligen Hansestadt die Visite des Danziger Bernsteinmuseums auf dem Programm. Der Reisepreis beträgt ca. 705 Euro.  
Auf der Reise nach St. Petersburg und Nowgorod vom 1. bis 9. August wird der Katharinenpalast, das Alexander-Newskij-Kloster und eine der größten Kunstsammlungen der Welt, die Eremitage, besichtigt.  Der Reisepreis beträgt ca. 1.740 Euro. Vom 6. bis 9. September fährt eine Reisegruppe mit dem Bus gemeinsam in die Stadt der Elbphilharmonie nach Hamburg. Der Reisepreis beträgt etwa 300 Euro. Anmeldungen und Fragen zu den neuen Studienreisen unter der Telefonnummer: 02191/76140 oder per E-Mail: Fhaun2607@aol.com">Fhaun2607@aol.com. (Katrin Volk,Referentin für Öffentlichkeitsarbeit)

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Termine des Westdeutschen Tourneetheaters

​Samstag, 16. Februar, 20 Uhr
Sonntag, 17. Februar, 18 Uhr
URFAUST  - Ein Kindsmord“ nach J.W. Goethe mit Gastschauspielern. Eintritt je 14 € / zehn € ermäßigt.

Donnerstag, 21. Februar, 20 Uhr KINO im WTT: „3 Tage in Quiberon“ Film über Romy Schneider mit Marie Bäumer,  Eintritt: fünf €,  http://www.wtt-remscheid.de/content/programm/filmtheater/

Freitag, 22. Februar, 15 Uhr SeniorenKINO im WTT: „About Schmidt“ mit Jack Nicholson,  Eintritt: drei €. Ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen im Foyer - Kuchen auf Spendenbasis: Wer möchte, darf mitbringen!  http://www.wtt-remscheid.de/content/programm/filmtheater/

Karten/Reservierungen unter Tel. RS 32285 oder E-mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de.

Vorlesewettbewerb am 18. Februar in der Bücherei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Remscheid? Beim Regionalentscheid des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels treten die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Remscheid an. Er findet statt am Montag, 18. Februar, um 14.30 Uhr in der Zentralbibliothek an der Scharffstraße. Schüler und Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe lesen vorbereitete und unbekannte Texte vor, und eine Jury aus Bibliothekaren, Lehrern, Buchhändlern und Jugendlichen entscheidet über die Sieger. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen.

Mit rund 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb Deutschlands größter Lesewettstreit. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels-Stiftung veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, gehört zu den zentralen Anliegen des Vorlesewettbewerbes. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am Mittwoch, 26. Juni, in Berlin. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Alle teilnehmenden Kinder erhalten vom Börsenverein eine Urkunde und einen Buchpreis, außerdem einen Buchpreis der lokalen Buchhandlungen sowie einen Gutschein für eine Theateraufführung im Teo-Otto-Theater. Der aktuelle Stand des 60. Vorlesewettbewerbs sowie alle Infos, Termine und Teilnehmerschulen finden sich auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de.

Stadtsparkasse behauptet sich als Marktführer

Frank Dehnke, für weitere fünf Jahre vom Rat der Stadt bestätigt als Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, sieht das führende Geldinstitut der Stadt auf einem „erfolgreichen Weg der Veränderung“, und das trotz der unverändert herausfordernden Rahmenbedingungen. Das belegte er in der gestrigen Pressekonferenz mit einer Bilanzsumme per 31. Dezember 2018 von 1.610 Millionen Euro (ein Plus gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 von 3,21 Prozent). Diesen Erfolg könnten sich alle 316 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse auf die Fahnen schreiben, betonte Dehnke. Das Geschäftsjahresergebnis entspreche mit einem Kreditvolumen 1.180 Millionen Euro und Vermögensanlagen in Höhe von 1.592 Millionen Euro den Erwartungen. „Außerdem konnten wir unsere Eigenkapitalquote steigern. Damit haben wir unsere starke Marktposition behauptet und sind in Remscheid nach wie vor Marktführer im Privat- und Firmenkundengeschäft.“ Dass die Stadtsparkasse das Vertrauen ihrer Kundinnen und Kunden besitze, machte Dehnke auch daran fest, dass  im Geschäftsführ 2018 3.700 aufgegebenen Giro- und Tagesgeld-Konten 4.300 neu angelegte gegenüberstanden.

Mit rund 280 Projekten im letzten Jahr bleibt die Stadtsparkasse Remscheid einer der größten Förderer von gemeinnützigen Projekten vor Ort. Spenden und Sponsoring gab es unter anderem für Schulen, Kindertagesstätten und für Vereine in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Wissenschaft und Bildung. „Uns ist wichtig, die Spenden möglichst breit zu streuen, damit viele gesellschaftliche Bereiche davon profitieren. Wir wissen: Ohne unsere Unterstützung wären viele Projekte nicht zu realisieren“, sagte Vorstandsmitglied Michael Wellershaus. Den jährlichen Spendentopf von 60.000 Euro aus dem Stiftungsvermögen aufzufüllen, ist bei den kaum spürbaren Zinsen auch für die Experten der Sparkasse nicht mehr möglich. Deshalb wird das Spendenvolumen inzwischen mit eigenen Spenden aufrechterhalten. So kann auch in diesem Jahr wieder der „Remscheider Sommer“ gefördert werden.

Auch mit den Kreditgeschäften ist der Sparkassenvorstand zufrieden; man habe alle Kreditwünsche der Kunden erfüllen können, wobei man darauf geachtet habe, dass ein Kreditnehmer seine Zahlungsraten auch werde einhalten können und kein Risiko eingehe. Bei der Baufinanzierung (Neuerwerb, Renovierung, Sanierung Modernisierung.) konnte die Stadtsparkasse in eine Steigerung von rund neun Prozent im Vergleich zu 2017 verzeichnen. Und im ImmobilienCenter wurden Immobilien im Wert von 9,4 Millionen Euro vermittelt.

Auch das Anlagegeschäft florierte, allerdings bei veränderten Schwerpunkten. Weil bei festverzinslichen Anlagen kaum noch eine Rendite zu erzielen ist, wandten sich mehr als früher Geldanleger, die auf Tagesgeldkonten nicht unbedingt schnell und flexibel Geld zur Verfügung haben müssen, den Aktien zu. Nachgefragt werde aber auch der Sparkassenkapitalbrief mit Nachrangabrede. „Der ist mit einem Zinssatz von bis zu 2,25 Prozent für die heutigen Verhältnisse durchaus attraktiv“, sagte Herbert Thelen.

Wer auf einen Schlag mindestens 250.000 Euro anlegen will, kann von der Stastsparkasase Remscheid ebenfalls bedient werden: Über die zum Sparkassenverbund gehörende Vermögensverwaltung VVS der Frankfurter Bankgesellschaft. Es wird ein individuelles Anlegerprofil ermittelt, abgestimmt auf die finanzielle Situation, die Anlegermentalität und die kurz-, mittel- und langfristigen Wünsche der Kunden. 18 Remscheider Sparkassenkunden nutzten im vergangenen Jahr dieses Angebot legten insgesamt 18 Millionen Euro an. Sämtliche Privatkunden der Sparkasse legten in 2018 rund drei Mal so viel Geld an wie 2017.

Wie die Kunden die Dienstleistungen der Sparkasse in Anspruch nehmen, beobachtet der Vorstand sehr aufmerksam. Denn Ausgaben für Service- Angebote, die nicht in Anspruch genommen werden, kann sich in Zeiten, in denen die Bankaufsicht das Eigenkapital der Banken im strengen Blick hat, kein Geldinstitut mehr leisten. Dem entsprechend will die Stadtsparkasse im Laufe dieses Jahres, wie frühzeitig angekündigt, ihr Filialnetz optimieren, d. h. auf sechs Geschäftsstellen und 20 SB-Standorte reduzieren.

  • Die Geschäftsstelle Vieringhausen wird zum 1. April geschlossen. Der dortige Geldautomat sollte zu einem Discounter in der Nähe verlegt werden. Doch dort winkte man ab; ein SB-Geldautomat bringe keine neuen Kunden. Die könnten sich Geld auch an der Ladenkasse auszahlen lassen. Der SB-Automat soll nun am aten Standort erhalten bleiben.
  • Die SB-Geschäftsstellen Bergisch Born, Bliedinghausen, Honsberg und Kremenholl werden zum 31. Mai geschlossen, die auf dem Hasenberg  zum 30. September. Die SB-Geschäftsstelle im Allee-Center wurde zum 30. September 2021 gekündigt. Der Plan in Bergisch Born, den Geldautomaten in die Nähe ALDI-Marktes zu verlegen, ging nicht auf; er bleibt nun am alten Standort.
  • Aus der SB-Geschäftsstelle Markt wird zum 31. Mai ein reiner Geldautomaten-Standort.
  • Der Geldautomat am Lenneper Kreishaus wird am 29. März außer Betrieb genommen.
  • Die SB-Geschäftsstellen Phoemix und Hackenberg bleiben bestehen.
  • Für Honsberg wird derzeit ein neuer Geldautomaten-Standort geprüft.

Herbert Thelen, stellvertretendes Vorstandsmitglied: „Ein Kunde der Stadtsparkasse Remscheid nutzt nach der Statistik nur noch einmal im Jahr eine Filiale, die Internetseite aber hundert Mal und die Sparkassen-App seines Smartphone sogar 200 Mal. Die Kunden möchten ihre Bankgeschäfte heutzutage eben flexibel erledigen!“ Diesem Anspruch trage ein modernes, leistungsstarkes und sicheres Online-Banking Rechnung. „In 2018 gab es über 5,5 Millionen Besuche der Internetfiliale, das entspricht rund 15.300 Besuchen pro Tag. Mittlerweile nutzen etwa 50 Prozent aller Privatkunden das  Online-Banking, im Firmenkundenbereich liegt die Quote bei rund 77 Prozent.“

Eine deutliche Steigerung gab es auch bei den Nutzern der Sparkassen-App, mit der knapp 11.000 Kunden ihre Bankgeschäfte erledigten. „Die Nachfrage nach digitalen Leistungen steigt stetig. Aber die Kundinnen und Kunden wünschen weiterhin bei komplexen Finanzfragen den persönlichen Kontakt“, betonte Thelen am Donnerstag. Dafür biete sich neben dem KundenCenter an der Alleestraße und  den personenbesetzten Filialen in Hasten, Handweise, Lennep und Lüttringhausen vor allem das Kundenservicecenter an, telefonisch erreichbar an sechs Tagen in der Woche an insgesamt 58 Stunden. Im vergangenen Jahr sei dort  rund 110.000 Mal angerufen worden.

Das im letzten Jahr gegründete StartupCenter wird sich in diesem Jahr auch des wachsenden Problems der Unternehmensnachfolge in heimischen Unternehmen annehmen. Vorstandsmitglied Michael Wellershaus: „Wir wollen zu einem erfolgreichen Generationenwechsel in den Betrieben beizutragen.“ Eine Art „Nachfolger-Börse“ ist für den 25. Februar um 19 Uhr in der Zentrale an der Alleestraße geplant.

In der Geschäftsstelle Lennep wird ab 1. März 2019 analog zu den anderen Geschäftsstellen von 12.30 bis 14 Uhr eine Mittagspause eingeführt. Unabhängig davon können die Kundinnen und Kunden selbstverständlich individuelle Beratungszeiten vereinbaren und den Selbstbedienungsbereich nutzen. Ab Juni wird die Geschäftsstelle Lennep (nach Hasten, Lüttringhausen und Handweiser) vier Wochen zur „Azubi-Geschäftsstelle“.

Derzeit hat die Stadtsparkasse  19 Auszubildende (Bankkaufleute, Versicherungskaufleute und IT-Kaufleute). Einen Unterschied zwischen Azubis mit Abitur und solchen mit Mittlerer Reife habe man nicht festgestellt, freute sich Frank Dehnke. „Auch die mit Mittlerer Reife haben die Ausbildung ein halbes Jahr früher erfolgreich beenden können!“ Für dieses Jahr stehen wieder sechs Ausbildungsplätze zur Verfügung. Gleichwohl geht der Sparkassenvorstand von einem weiteren Stellenabbau von zwei bis drei Prozent jährlich aus. „Aber geräuschlos und sozialverträglich, also ohne Kündigungen“, wie Dehnke betonte. Eigenkündigungen von Mitarbeiter/innen gebe es bei der Stadtsparkasse nicht: „Die Quote liegt bei null!“ Das spreche für die Attraktivität der Sparkasse als Arbeitgeber.