Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Geld reicht nur aus für die Sanierung der Fassade

Haus Cleff: Rückfall auf den harten Boden der Realität“, titelte der Waterbölles am 13. Juni. Im Kulturausschuss hatte sich herausgestellt, dass das vorhandene Geld für die Sanierung des in den Jahren 1778 und 1779 im Stil des bergischen Rokoko von den Gebrüdern Hilger erbauten Patrizierhauses „Haus Cleff“ bislang lediglich ausreicht, um die äußere Hülle des Hauses – bestehend aus vielen Holzbalken, diversen Holzarbeiten (an den Fenstern), Ziegeln und Schiefer – vom Mansardendach bis zum steinernen Sockel instand zu setzen. Mehr aber auch nicht.

Mit der äußere Restaurierung des Hauses wird jetzt begonnen. Ein Teil des Gebäudes ist bereits eingerüstet; die noch fehlenden Gerüste sollen in der kommenden Woche folgen. Ein  Bauzaun verhindert das Betreten der Baustelle durch Unbefugte. Mit Pressevertretern begaben sich der Düsseldorfer Architekt Bernhard Bramlage, anerkannter Fachmann für Denkmalsanierungen, und die städtische Architektin Anja Klein gestern auf das Gerüst, um sich die verwitterten Holzteile der Fenster aus der Nähe anzusehen. Für die Sanierung des Denkmals stehen derzeit insgesamt 3.545.551 Euro  zur Verfügung:

  • Eingeplante Haushaltsmittel der Stadt Remscheid (Investitionsplan): 1.200.000 Euro
  • Wert der Instandhaltungsrückstellungen zum 31.12.2018: 1.715.551 Euro
  • Förderung aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages: 490.000 Euro
  • Fördergelder der Stiftung Deutsche Denkmalpflege: 120.000 Euro

Die Handwerkerarbeiten an der Fassade sollen in den nächsten Tagen ausgeschrieben werden; hier sind echte „Künstler“ gefragt. Spätestens in zwei Jahren will Architekt Bramlage das Haus von außen wiederhergestellt haben - – vom Dach, wo man beginnen will, bis zum Kellersockel, Parallel will sich die Stadt Remscheid um weitere Fördergelder bemühen, um den Innenausbau vorantreiben zu können. Hiermit bis Ende 2023 fertig zu sein, erscheint überaus ambitioniert und dürfte, wenn überhaupt, nur bei großzügigem Geldzufluss (auch mit Hilfe von Sponsoren?) und der baldigen Vorlage eines neuen Museumskonzeptes gelingen. Bleibt das erforderliche Geld aus, träfe der Satz von Volker Leitzbach, kulturpolitischer Sprecher der SPD, aus der Juni-Sitzung des Kulturausschusses zu: „Eine neue Fassade mit nichts dahinter!"

Bisher sind seit 2015 für vorbereitende Sanierungsuntersuchungen und Sicherungsmaßnahmen 383.505,07 Euro verausgabt worden. Auf Grundlage der aktuellen Kostenschätzung ergibt sich ein Gesamtaufwand in Höhe von 2.217.000 Euro (brutto) für die Sanierung der Gebäudehülle (erster Bauabschnitt). Auf dieser Grundlage wurde zwischenzeitlich ein Antrag auf Gewährung einer Landeszuwendung aus der Denkmalförderung gestellt, der folgende Maßnahmen umfasst:

  • statische Ertüchtigung der Außenwände und der flankierenden Bauteile innen
  • Austausch bzw. Ergänzung von nicht mehr tragfähigem Holzwerk und Fachwerkverbindungen, Ertüchtigung der Sparren und Pfetten der Dachkonstruktion;
  • Wiederherstellung der Auflager Decke / Außenwand;
  • Instandsetzung der Fassaden und der Dachhaut
  • Abbruch und Erneuerung der Schieferflächen unter Berücksichtigung des historischen Schieferbildes;
  • Abbruch und Erneuerung der Bedachungen und der alten Bleianschlüsse an den Übergängen zum Gesims, den
  • Restaurierung bzw. Rekonstruktion des Holzwerks Fassade
  • Restauratorische Bearbeitung der historischen Fensterelemente, Gesimse, Lisenen, Läden und Gauben;
  • Rekonstruktion von vier fehlenden Fensterelementen;
  • Anstrich des gesamten Holzwerks in den Außenwänden mittels Leinöl.

An dem gestrigen Ortstermin nahmen auch  Bezirksbürgermeister Otto Mähler, Karl Heinz Humpert, der Vorsitzende des Kulturausschusses, und natürlich auch Museumsleiter Dr. Andreas Walbrecht  teil.

Bilingualer Zweig ab dem Schuljahr 2020/21

Pressemitteilung des Ernst–Moritz–Arndt–Gymnasiums

Die Schulkonferenz hat in dieser Woche wichtige Entscheidungen über das künftige Profil der Schule getroffen. So hat sie dem Antrag der Fachschaft Englisch auf Einrichtung eines bilingualen Zweigs zugestimmt. Ab dem Schuljahr 2020/21 soll er angeboten werden. Überdies wird Angebot für sportbegabte Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2020/21 so modifizieren, um es für einen noch größeren Kreis an sportbegabten Kindern interessant zu machen. Olaf Wiegand, stellvertretender Schulleiter: „Wir freuen uns darüber hinaus, dass wir auch weiterhin den Unterricht nach Maria Montessori anbieten können, den viele Kinder bereits in der Grundschule kennengelernt haben. Und auch die Eltern der Kinder, die sich bewusst für eine Halbtagsschule mit G9 entscheiden möchten, werden bei uns ein passendes Angebot finden!“

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Schule für Musik, Tanz und Theater / Rotationstheater / Jugendkunstschule Lennep e.V. / Cajòn bauen und Spielen lernen! In einem Musik-Workshop im Atelier „Rotation“, Kölner Straße 6, wird am Samstag, 16. November, von 10 Uhr bis 15 Uhr unter Anleitung von Töm Klöwer ein eigenes Instrument mit  dem Namen „Cajón“ (ins Deutsche übersetzt „Holzkiste“) angefertigt. Die Cajón bildet im Klang ein Schlagzeug nach und hat als Percussion-Instrument schon eine lange Tradition. Ursprünglich waren es leere Transportkisten, die zur Kolonialzeit von den afrikanischen Sklaven in Peru als Trommelersatz verwendet wurden. Anfang der 1970er Jahre wuchs die Popularität der Cajón in Europa durch die Flamencomusik und später durch Unplugged- Konzerte. Nach der Fertigstellung der Cajón werden die Teilnehmer deren typische Spielweise kennenlernen – mit Rhythmen von Hiphop über Rock bis Afro. Kursbeitrag: 105,50 € (beinhaltet auch den Cajón-Bausatz). (David Schmidt)

DGB Düsseldorf-Bergisch Land / Kampagne NRW 2020. Für den 16. November planen die drei DGB-Stadtverbände Remscheid, Solingen und Wuppertal gemeinsam im Auftrag der DGB-Region Düsseldorf Bergisch Land die Abschlusskonferenz der Kampagne NRW 2020 des DGB NRW. Diese im Städtedreieck erstmalige Konferenz findet an dem Ort statt, der als der Mittelpunkt der drei Bergischen Großstädte betrachtet werden kann, im Haus Müngsten im Müngstener Brückenpark. Die Konferenz steht unter dem Titel „Reden wir über….Mobilität“ und will den Versuch unternehmen, die künftige Arbeitsplatzentwicklung anhand unterschiedlicher Aspekte der Mobilität (Automotive, ÖPNV, Klimawandel usw.), die im Bergischen Städtedreieck von herausragender Bedeutung sind, zu diskutieren und zu bewerten. Mit der Vorsitzenden des DGB NRW, Anja Weber, dem Präsidenten des Wuppertal Instituts, Prof. Uwe Schneidewind, dem Verkehrs- und Strukturpolitischen Sprecher der FDP im Landtag NRW, Bodo Middeldorf, sowie dem Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen in NRW, Volker Wente, konnte der DGB für diese Diskussion  einen illustren Kreis von Experten gewinnen.

Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI) / Tage der offenen Tür.  Am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November, von 10 bis 16 Uhr möchten wir unsere Arbeit in den Ausbildungswerkstätten und Techniklaboren präsentieren. Hier geht es um Ausbildung 4.0 (Zusatzqualifikationen Metall / Elektro, digitale Lernplattformen, Ausstellung „WAVE von künstlicher Intelligenz“, Wuppertal Institut), Ausstellung bergischer Industriebetriebe mit freien Ausbildungsplätzen für 2020, Bewerbungscheck für Ausbildungsinteressierte mit Gewinnspiel, Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus und  Infos zu neuen Weiterbildungslehrgängen. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Webseiten unter www.bzi-rs.de. Unser Kompetenzzentrum für CNC-Technik präsentiert sich in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Spinner, Keller, Heidenhain, GE Fanuc, Siemens, Zoller und anderen bereits ab dem 11. November 2019 mit den SPINNER-Technologie-Tagen. (Roland Klassen)

Schule für Musik, Tanz und Theater / Rotationstheater / Jugendkunstschule Lennep e.V. / Ein mordsmäßiges Wochenende. Das Actors Studio NRW präsentiert am 17. November um 19 Uhr ein neues Stück: „Ein mordsmäßiges Wochenende“, Komödie von Carl. Vier Damen und ein Herr haben sich für ein Yoga-Wochenende auf einem abgelegenen Bauernhof angemeldet. Es sind die verschiedenartigsten Typen und es ist daher nicht einfach, sie für ein ganzes Wochenende unter einen Hut zu bringen. Als einer der Kursteilnehmer auf mysteriöse Weise verschwindet, das Telefon nicht mehr funktioniert und man Angst einflößende Geräusche wahrnimmt, ist das ein Grund, zusammenzurücken. Regie: Oliver Scheemann. Karten unter: rotationstheater.rs@t-online.de">rotationstheater.rs@t-online.de Tel. RS 661422. (David Schmidt)

Remscheider Turnverein von 1861 (Korp.) / Ehrung von Mitgliedern. Einer guten Tradition folgend möchte der RTV-Vorstand am Sonntag, 17. November, um 11 in der vereinseigenen Gaststätte „Löf“ (RTV-Gaststätte) mit Mitgliedern, Freunden und Förderern bei Imbiss und Umtrunk zusammenkommen, die sich im Laufe des Jahres um das Vereinsleben verdient gemacht haben. Der Vorstand des RTV möchte auf diese Weise seinen Dank ausdrücken und jedem Teilnehmer die Möglichkeit geben, die Kontakte innerhalb der RTV-Vereinsfamilie weiter zu vertiefen.

Ins Blaue Art Gallery, Siemensstraße 21 / „Der Wald und der Sturm“. Prof. Dr. Uwe Schneidewind vom Wuppertal Institut spricht das Grußwort bei der Eröffnung der Ausstellung „Der Wald und der Sturm“ in der Projektreihe „Gemischte Gefühle“ am Sonntag, 17. November, um 16 Uhr. Die Ausstellung mit Malerei, Fotografien, Objekte, Installationen und Video (von Markus Bollen, Andrea Bryan, Christine Burion, Christian von Crumbkow, Veronika Moos, Isabel Oestreich, Beatrix Rey, Margret Schapka, Eva Wal und Katja Wickert) ist bis zum 8. Dezember jeweils sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung (Tel. 0151 | 25 88 65 35) geöffnet.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

Artikel vollständig lesen

Grundschulen kommen in NRW zu kurz

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

 

„Gestern haben wir in einer Aktuellen Stunde im Landtag über die Situation an den Grundschulen debattiert. Der WDR hatte am 7. November berichtet, dass GEW und Grundschulverband NRW dem Ministerium zum 100-jährigen Jubiläum den sogenannten ‚Dortmunder Denkzettel‘ verpasst haben“, berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Darin wurde ein Kurswechsel in der Schulpolitik gefordert, eine bessere Bezahlung der Grundschullehrkräfte und weniger Arbeitsbelastung.“ Unbesetzte Stellen, unfaire Besoldung und überlastete Lehrkräfte – so sehe die Situation an vielen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen aus. „Im Schnitt sind zurzeit ca. 14 Prozent aller neu eingestellten Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger. Für Remscheid habe ich mit einer Kleinen Anfrage gerade kürzlich die aktuellen Zahlen für das Schuljahr 2018/19 abgefragt. Insgesamt sind in Remscheid 26, 1 Prozent der neu eingestellten Lehrkräfte Seiteneinsteiger. Schaut man sich das allerdings genauer an, fällt die Situation an den Grundschulen auf. Dort sind in Remscheid mit 54,5 Prozent Seiteneinsteigern über die Hälfte der Neueinstellungen mit Seiteneinsteigern besetzt worden.“

Hinzu kämen in Remscheid 25 unbesetzte Stellen bei der sonderpädagogischen Förderung insgesamt an den Schulen, sowie acht vakante Schulleitungsstellen, davon wiederum fünf an den Grundschulen, so der Abgeordnete. „Ein vorrangiges Ziel der Landesregierung muss die Bekämpfung des Lehrkräftemangels sein, um eine stabile und ausreichende Personalversorgung zu sichern. Dazu muss auch die Zahl der Studienplätze und Studienstandorte erhöht werden. Den Grundschulen wurde vom Schulministerium die Erarbeitung eines Masterplans Grundschule versprochen. Bisher gibt es zum Masterplan nur große Ankündigungen, wie die eines Leitbildes einer Grundschule, die ‚leistungsstark –vielfältig –sozial‘ sein soll, die Vorstellung des konkreten Plans wurde mehrfach verschoben. Erst sollte er Ende 2018 kommen, dann Anfang 2019, dann vor den Sommerferien und jetzt vor Weihnachten. Inzwischen ist aber die halbe Legislaturperiode bereits um. Ankündigungen hätten längst Taten folgen müssen. Eine bessere Besoldung für die Lehrkräfte der Grundschule, die wir gefordert haben, könnte helfen, mehr Studierende zu motivieren, ein Grundschullehramt anzustreben. Leider zeigte sich die Landesregierung hier auch in der gestrigen Debatte uneinsichtig. Seiteneinsteiger und Wiederbeschäftigung von Pensionären – das kann keine Dauerlösung sein.“

Zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag

November 2016:
Erstmals gemeinsame Gedenkfeier am Ehrenhain

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit 1952 gedenkt die Bundesrepublik Deutschland am zweiten Sonntag vor dem Ersten Advent der Toten der Kriege und der Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Die Stadt Remscheid, der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. und der Heimatbund Lüttringhausen e.V. laden gemeinsam zu einer zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag für Sonntag, 17. November, um 11 Uhr in den Ehrenhain Reinshagen, Wallburgstraße, ein. Alle Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, sich dem traditionellen gemeinsamen Gang zur Gedenkstätte anzuschließen. Er beginnt um 10.45 Uhr vom Parkplatz der Sportanlage Reinshagen aus. Die diesjährige Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von dem Blechbläser-Ensemble der Bergischen Symphoniker und dem Remscheider Männerchor Germania e.V. Die Gedenkansprache hält Stadtdechant Msgr. Thomas Kaster.

Regenreicher Oktober im Wuppergebiet

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Nach einem trockenen Sommerhalbjahr 2019 und einem in der zweiten Monatshälfte nassen September lag der Oktober mit seinen Niederschlägen an den Messstellen im Wuppergebiet über dem Durchschnitt. Insbesondere bis zum 20. Oktober zeigte sich der Herbst von der nassen Seite. Dies geht aus den Auswertungen des Wupperverbandes hervor. An der Bever-Talsperre in Hückeswagen wurden 133 Liter pro Quadratmeter erreicht, im Schnitt sind es dort 109 Liter. In der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen waren es 118 Liter statt der durchschnittlichen 91 Liter. In der Kläranlage Solingen-Burg lag der Wert bei 156 Liter, der Oktober-Durchschnitt liegt dort bei 110 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid wurden 126 Liter gemessen, im Schnitt sind es 94 Liter.

Gleich am Monatsanfang gab es viel Regen. So wurden z. B. am 1. Oktober in Buchenhofen und in Solingen-Burg je 19 Liter ermittelt. An der Messstelle Lindscheid waren es 17 Liter. Im letzten Monatsdrittel regnete es bis auf ein paar Schauer kaum noch. Am meisten Regen fiel mit 144 Litern an der Brucher-Talsperre in Marienheide. Die niederschlagsärmste Messstelle im Wuppergebiet war die Station Leverkusen: 90 Liter wurden hier erfasst, 64 Liter sind es im langjährigen Mittel. Der 31. Oktober ist das „wasserwirtschaftliche Silvester“. Ein Rückblick auf das Wasserwirtschaftsjahr (WWJ) 2019 (1. Nov. 2018 bis 31. Okt. 2019) zeigt: An der Messstelle Bever-Talsperre fielen im WWJ 2019 insgesamt 1.194 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Der Jahresdurchschnitt an dieser Messstelle liegt bei 1.297 Liter. Somit lag das WWJ 2019 um 103 Liter unter dem Durchschnitt. Nasse Monate gab es überwiegend nur im Winter (Dezember 2018, Januar und März 2019). Der Sommer war hingegen wieder deutlich trockener als im Durchschnitt. Erst in der zweiten Septemberhälfte und im Oktober gab es wieder nennenswerte Regenmengen. Diese Niederschlagsverteilung im Jahresverlauf ist ein Zeichen dafür, dass durch den Klimawandel Extreme auch in unserer Region zunehmen. Künftig ist häufiger mit längeren Trockenperioden im Frühjahr und Sommer, nassen Wintermonaten sowie Starkregen und Stürmen zu rechnen.

Artikel vollständig lesen

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Reisebericht über Neuseeland in der VHS. Udo Straßmann berichtet am Samstag, 16. November, 15 bis 17 Uhr in der VHS Remscheid, Elberfelder Str. 32, Raum 227, multimedial über seine spannenden Reise durch das faszinierende Neuseeland. Für die Teilnahme an der Kaffeetafel (ab 14 Uhr), die nicht verpflichtend ist, wird ein zusätzlicher Kostenbeitrag von sechs € am Veranstaltungsort erhoben. Um Anmeldung wird gebeten. Entgelt: vier Euro.

Kindertrödel in der Kita Remscheider Straße. Am Samstag, 16. November, veranstaltet die städtische Kindertageseinrichtung Remscheider Straße (39) 11 bis 15 Uhr einen Kindertrödel. Wer günstige Kinderbekleidung, Spielsachen, Kinderbücher und andere kindgerechten Kleinigkeiten sucht, ist dort von 11 bis 15 Uhr richtig: Es gibt es allerlei Schnäppchen zu entdecken – und außerdem Leckeres in der Cafeteria wie etwa Waffeln und Getränke. Interessierte Eltern sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. Anmeldungen unter Tel. RS 5894244.

Liebe kennt kein Alter, Die Liebe ist das Thema am Donnerstag, 21. November, von 14.30 bis 16 Uhr im Seniorenbüro Markt 13. „Die Liebe im Alter“ ist eine offene Veranstaltung mit Dipl.-Psychologin Kerstin Hohs von der Beratungsstelle Pro Familia. Interessierte sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen eingeladen.  Aufgrund des begrenzten Raumangebots wird um Anmeldung gebeten bei Annette Mores, Tel. RS 4645350.

Live-Freischaltung der Senioren- und Gesundheits-App "Gut versorgt in Remscheid". Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, wenn Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Freitag, 22. November, um 12 Uhr auf der Bühne der Aktionsfläche im Allee-Center Remscheid sein offizielles „Go!“ für die Liveschaltung der Senioren-App „Gut versorgt in Remscheid“ geben wird. Wer möchte, kann sich dann vor Ort von Mitarbeitern der Firma „Gut versorgt in ...GmbH“ aus Herford oder Mitarbeitenden des Seniorenbüros Markt 13 bei der Einrichtung der kostenfreien App helfen lassen. Remscheid ist die erste Stadt im Bergischen, in der das Informationsportal „Gut versorgt in …“ mit umfassenden Informationen für die Remscheiderinnen und Remscheider aus den Bereichen „Senioren“ und „Gesundheit“ aktiviert wird. Es ist außerdem über die Homepage www.gut-versorgt-in.de erreichbar. Neben allgemeinen Informationen zu Betreuungsvollmachten, Patientenverfügungen und Freizeitangeboten, einem Pflegegradrechner und vielem mehr sind entsprechende lokale Angebote eine besondere Stärker dieser App.

Bebauungsplan zwecks Durchstichs der Intzestraße zwischen Baisieper Straße und Lenneper Straße. Nachdem die Bezirksvertretung Süd  am 22. Mai beschlossen hat, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung zum Bebauungsplan Nr. 677 durchzuführen, hat der Rat der Stadt am 4. Juli den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan gefasst, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Verlängerung der Intzestraße bis zur Lenneper Straße zu schaffen. Die Planunterlagen liegen bis einschließlich Freitag, 22. November, im Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 2. Obergeschoss, zur Einsichtnahme aus ( Montag, Mittwoch, Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Dienstag von 8 bis 17.30 Uhr, Freitag von 8 bis

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

Artikel vollständig lesen

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Samstag, 16. November, 15 Uhr
Seniorentanz im Vaßbendersaal
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius-Vaßbender-Platz)
Heute laden wir wieder alle jung gebliebenen SeniorInnen zum Tanztee in den Vaßbendersaal ein. Bei Kaffee, Kuchen und Dieter an der Musik wird das Tanzbein geschwungen. Mitwirkende: Klaus-Dieter Wiedenhoff & Citybrunch-Team. Verzehr: Getränkepauschale drei € (Schnittchen, Kuchen und Torte, von 0,5 € bis zwei €)

Samstag, 16. November, 10 bis 16 Uhr
9. Kreiskirchlicher Frauentag
„Ente zu verschenken - barfuß unterwegs zu mir selbst" ist der Titel von Schwester Jordanas Buch, aus dem sie zum 9. kreiskirchlichen Frauentag am Samstag, 16. November, vorlesen wird. Der Frauentag findet von 10 bis 16 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ludwig-Beck-Straße 4, in Radevormwald, statt. Neben der Buchlesung der bekannten Dominikanerin von Bethanien (Beginn 10.30 Uhr) stehen unter dem Motto: "Unterwegs im Glauben" am Nachmittag vier inspirierende Workshops auf dem Programm, in denen Frauen sich austauschen, tanzen, singen, meditative Impulse spüren und über die Ermutigung von Segenstexten nachdenken können. Andrea Hansen, Frauenreferentin im Ev. Kirchenkreis Lennep, hat sich zusammen mit dem Ausschuss für Frauenfragen im Ev. Kirchenkreis viele Kooperationspartner ins Boot geholt. Das Programm des 9. Kreiskirchlichen Frauentags entstand in Kooperation  mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid.

Sonntag, 17. November, 10 Uhr
KuK – Kirche und Kyrios
Ort: Evangelische Stadtkirche Remscheid (Markt)
Unsere Gottesdienstreihe „Kirche und K …“ (KuK) widmet sich heute dem „Kyrios“ (griechisch: Herr) und damit dem Herrn der Kirche und dem Weltenrichter.
Mitwirkende: Martin Rogalla (Predigt), Ursula Wilhelm (Orgel).

Artikel vollständig lesen

Denkerschmette: Programm im November

Samstag, 16. November, 15 Uhr
Mitsingnachmittag in der Schmette
Gute Laune singen mit Ernst Melzer.

19 Uhr
ACAJA: Guitar`n Voices
Es spielt das bergische Duo Jane und Carsten Auf dem Kampe.
Eintritt frei, der Hut geht rum…Muss wegen Erkrankung des Künstlers leider ausfallen.

Sonntag, 17. November, 15.30 Uhr
Mini-Workshop „Unser Niederes Selbst führt einen planlosen Krieg mit sich selbst und häuft Verletzungen auf – unser Höheres Selbst heilt planvoll alle Wunden.
Dauer ca. drei Std., Kostenbeitrag 20 Euro.
Anmeldung unter Tel. RS 460 4711. Leitung: Clemens Müller

Artikel vollständig lesen

Frauen in Führungspositionen für sich gewinnen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie können klein- und mittelständische Unternehmen Frauen in Führungspositionen für sich gewinnen? Das „Kompetenzzentrum Frau und Beruf“ hat in Zusammenarbeit mit Unternehmen ein neues Programm für das Bergische Städtedreieck entwickelt, um Unternehmen aus Remscheid, Solingen und Wuppertal fit zu machen für Frauen in Führung.    Denn kleinere und mittelständische bergische Unternehmen bieten mit ihrer häufig familiären Ausrichtung und ihren flachen Hierarchien beste Voraussetzungen, um auch für weibliche Talente ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.

Wo man die Frauen findet und welche Rahmenbedingungen geschaffen werden sollten, wird beim Programm „Bergische Unternehmen: Erfolgreich mit Frauen in Führung“ erläutert.  Das Veranstaltungsformat ist als Unterstützung und Austauschmöglichkeit konzipiert. Das Programm startet im November. Insgesamt finden drei Fachforen in Remscheid, Solingen und Wuppertal statt. Begrüßt werden die Teilnehmenden vom Oberbürgermeister der jeweiligen Stadt. Die Teilnahme an den drei Fachforen ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten per Mail an competentia@stadt.wuppertal.de">competentia@stadt.wuppertal.de.

  • Termin in Remscheid:  Montag, 25. November 2019, 16.30 bis 19 Uhr, HUDORA GmbH, Jägerwald 15. Sabine Domgörgen, Executive Director der Hudora GmbH, spricht über das Thema „Individuelle Führungsverantwortung bei Hudora“. Einen Input zum Thema „Gute Praxis für mehr Frauen in Führung bei der Vaillant Group“ gibt Dr. Frank Steineke, Direktor der Vaillant-Group.
Artikel vollständig lesen

Neuer Pachtvertrag zu Neuenkamp ist unterschriftsreif

Der RSV hat der Stadt Remscheid Nachvertrag für den Sportplatz Neuenkamp zugesandt. Der Vertrag steht auf der Tagesordnung der Sportausschusssitzung am 20. November, verbunden mit einem knappen „Vorwort“ der Stadt Remscheid. Zitat: „Nach Rücksprache mit dem Fachdienst Recht und Datenschutz ist der Vorschlag des RSV nicht zu beanstanden. Der Fachdienst Sport und Freizeit beabsichtigt daher, die Unterzeichnung des Nachvertrages nach der Sitzung  des Ausschusses für Sport in die Wege zu leiten.“

Unterzeichnet war der Pachtvertrag vom 23. Mai 1990 vom Remscheider Sportverein 1897 e.V. als Verpächter, vertreten durch seinen Vorstand, als Rechtsnachfolger des Turnverein Jahn Remscheid 1882(Korp.), und durch die Stadt Remscheid als Pächterin, vertreten durch den Oberbürgermeister. Diesen Vertrag hatte der RSV zum 1.6.2020 gekündigt. Diese Kündigung wird widerrufen, „da die Vertragsparteien nunmehr eine zeitlich begrenzte Fortsetzung des Pachtverhältnisses beabsichtigen“. Hierzu wurde Folgendes vereinbart: „Das Pachtverhältnis ... wird zu unveränderten Bedingungen bis zum 31. Mai 2021 fortgesetzt. Mit Ablauf des 31. Mai 2021 endet das Pachtverhältnis, ohne dass es einer weiteren Erklärung bedarf, wenn nicht bis zum 31. Dezember 2020 eine Verlängerung vereinbart wird. Die weiteren Regelungen aus dem Pachtvertrag vom 23. Mai 1990 bleiben unverändert und werden hiermit bestätigt.“

Ballonfahrt über 955 Grünflächen und 519 Verkehrsinseln

Auch kleinste Naturschutzgebiete sind wichtige Oasen“, titelte der Waterbölles am 29. August und stellte seinen Leserinnen und Lesern die Aktion „#schutzstattschmutz“ vor, die gegenwärtig noch andauert. Mit rund 200 Hinweisschildern in Parks und auf Grünstreifen, auf denen Grafiken von Biene, Schmetterling oder Käfer an die bekannten Naturschutz-Schilder im Remscheider Grüngürtel erinnern! Das damit verbundene Gewinnspiel ist inzwischen abgeschlossen; die drei Gewinner stehen fest und konnten gestern in der Verwaltung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) ihre Preise in Empfang nehmen. Es gratulierten TBR-Chef Michael Zirngiebl, Frank Ackermann (TBR/Öffentlichkeitsarbeit) und im  Maikäferkostüm Frauke Rentz von der Wuppertaler Agentur „bürger albrecht partner“, die die Kampagne für die TBR ausgearbeitet hatte.

Der erste Preis, eine Ballonfahrt, fiel auf Robert Predota, der zweite, ein Tag in dem ( von der Wuppertaler AWG beheizten) Freibad Neuenhof, auf Melanie Werner, und der dritte, fünf Gläser Honig aus Remscheid und seinem Umland, auf Nicole Elle-Hüren. Insgesamt hatten sich an dem Preisausschreiben 150 Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Und fast alle hatten die gestellten Preisfragen richtig beantwortet, nachdem sie den unter https://schutzstattschmutz.de veröffentlichten Text über die große Bedeutung von Grünflächen Mensch und Tier aufmerksam gelesen hatten. Der enthielt eine Vielzahl von Informationen über Remscheids Grün, mit Zahlen bestückt. Kleine Auswahl gefällig? 955 Grünflächen, 519 Verkehrsinseln, Rand- und Rasenstreifen sowie 80 Parks und Grünanlagen. Hinzu kamen Zahlen aus dem Bundesgebiet: 40.000 Tonnen Müll durch Coffee-To-Go-Becher und 346.000 Tonnen Hundekot pro Jahr in Deutschland. 80 Kilogramm Lebensmittel wirft jeder Bundesbürger pro Jahr weg und wer Kippen gedankenlos oder sogar bewusst ins Grün schnippt, ist eine Giftschleuder. Denn bei 7.000 Schadstoffen in jedem einzelnen Zigarettenfilter schädigt das die Umwelt erheblich.