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Bei Ausweisen künftig noch höhere Antragswelle?

Massive Termin-Engpässe im Ämterhaus“, überschrieb der Waterbölles am 27. April die Pressemitteilung der Stadt Remscheid über „aktuell bestehende massive personelle Engpässe im Bürgerservice. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung beantwortete die Verwaltungnun  ergänzend Fragen, die die SPD-Fraktion gestellt hatte. Die schriftliche Mitteilung beginnt mit der Anmerkung, dass für die in der Anfrage genannten Dienstleistungen im Ämterhaus (Angelegenheiten des Fahrerlaubnisrechts, des Melde- und Zulassungswesens sowie für das Ausländerwesen) Terminvergaben Voraussetzung seien. Erfahrungsgemäß steige ab März eines jeden Jahres die Nachfrage nach einem Termin speziell für Zulassungen (z.B. für Motorräder, Cabrios, Saisonfahrzeuge etc.) aber auch für Personalausweis-Dokumente extrem an. Deshalb habe die Verwaltung bereits am 16. März in einer Presseinformation dazu geraten: „Jetzt Termine im Bürgerservice sichern!

Durch die sparsame Haushaltswirtschaft und die strengen Vorgaben zur Begrenzung der Personalkosten trete das Problem der Beratungsengpässe jedes Jahr auf, heißt es in der Mitteilung weiter. „Im Bürgerservice sind zur Kundenbedienung zwölf Schalterplätze im Großraumbüro eingerichtet. Zur Besetzung dieser Schalter sind 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeplant, von denen drei in Teilzeit beschäftigt sind. Durch Ausfälle wegen Krankheit, Urlaub, Schulungen usw. gelingt es zumeist nicht, alle vorhandenen Schalter gleichzeitig zu besetzen. Es wird so geplant, dass immer möglichst acht Schalter während der Öffnungszeit besetzt sind. Dies ist jedoch bei unvorhersehbaren Ausfällen auch nicht mehr möglich.“

Seit dem 17. August sei eine Mitarbeiterin krank. Dass sich diese Erkrankung über einen derart langen Zeitraum erstrecke, sei aber 2017 noch nicht absehbar gewesen. Zum 31. Dezember sei eine Mitarbeiterin der Pass-Stelle in den Ruhestand gegangen. Und Ende 2017 seien im Zeitraum November/Dezember drei Schwangerschaften im Bereich „Bürgerservice“ bekannt geworden. Zitat: „Unverzüglich nach Bekanntwerden hat sich der Fachdienst mit der Personalverwaltung in Verbindung gesetzt, um rechtzeitig den in 2018 aufkommenden Bedarf aufzuzeigen. Seit dem besteht ständiger Kontakt über jede Veränderung, jeden Ausfall und auch jeden Stellenwechsel zwischen dem Fachdienst 3.32 Bürger, Sicherheit und Ordnung und dem Fachdienst 0.11 Personal und Organisation. Anfang des Jahres 2018 wurde durch das Personalamt dann mitgeteilt, dass zwei der Auszubildenden, die 2018 voraussichtlich ihre Prüfung bestehen, ab Mai 2018 zum Bürgerservice wechseln werden. Für die 3. Stelle war eine externe Besetzung vorgesehen, die ausgewählte Kandidatin hat aber kurzfristig abgesagt, so dass hier weiter nach einer Lösung gesucht wird.“

Aufgrund weiterer unvorhergesehener krankheitsbedingter Personalausfälle sei dann Anfang Mai gemeinsam mit dem Personalrat und der Personalverwaltung eruiert worden, welche weiteren Maßnahmen kurzfristig umsetzbar seien, um bis zur Einarbeitung der neuen Kolleginnen und Kollegen und der vollständigen Nachbesetzung das Tagesgeschäft weiterhin abzuwickeln. „Ergebnis dieses Gespräches waren kurzfristige und schnelle Hilfen durch die Einsetzung von drei Auszubildenden, die zum Teil bereits im Bürgerservice einen Ausbildungsabschnitt absolviert haben. Weiterhin konnte eine ehemalige Mitarbeiterin, die sich seit 2017 im Ruhestand befindet, für zwei Nachmittage die Woche (ca. fünf Stunden die Woche) als geringfügig Beschäftige gewonnen werden. Eine weitere ehemalige Mitarbeiterin, die planmäßig noch in Elternzeit ist, hat sich auf Nachfrage bereit erklärt ab dem 18. Juni für zwei Vormittage (acht Stunden die Woche) den Bürgerservice zu unterstützen.“

Die Stelle der langzeiterkrankten Mitarbeiterin wird nunmehr zum 15. Juli neu besetzt. Eine weitere unbesetzte Stelle (eine Mitarbeiterin war kurzfristig zum 1. Juni in  einen anderen Fachdienst gewechselt) wird zum 1. Oktober mit einer aus der Elternzeit wiederkehrenden Mitarbeiterin besetzt, die 2017 aufgrund ihrer Elternzeit aus dem Bürgerservice ausgeschieden war. „Eine lange und umfangreiche Einarbeitung ist hier nicht notwendig“, so die Verwaltung. Sie weist ferner darauf hin, dass die Auszubildenden, die zur Unterstützung aber auch zur Festanstellung eingesetzt sind, noch regelmäßig am Berufsschulunterricht teilnehmen, sodass sie nicht jeden Tag im Bürgerservice zur Verfügung stehen.

Fazit: „Durch diese Unterstützung ist es dem Bürgerservice möglich, den akuten Zustand besser zu bewältigen, die Wartezeiten vor Ort für einen bereits gebuchten Termin zu verringern und gegebenenfalls  mehr Notfall-Termine anbieten zu können. Leider ist es dadurch jedoch weiterhin nicht möglich, kurzfristig zusätzliche Termin-Schleifen freizugeben, so dass sich die Grund-Vorlaufzeit auf einen Termin verringern würde. Abhängig vom  Fortschritt der Einarbeitung der einzelnen neuen Mitarbeiter/innen ist aber vorgesehen, in nächster Zeit weitere Termine über das Internet frei zu geben.“

Im September/Oktober will der und dem Fachdienst 3.32 erneut mit Personalrat und Personalamt eine Arbeitsgruppe bilden, „um gegebenenfalls auch strukturelle Änderungen zu besprechen, so dass auf die jedes Jahr wiederkehrende erhöhte Terminnachfrage in den Frühling- und Sommermonaten rechtzeitig reagiert werden kann. Eine schnellere Bearbeitung wäre lediglich durch die Öffnung zusätzlicher Termin-Schleifen möglich, was jedoch aufgrund der aktuellen personellen Situation leider noch nicht leistbar ist. Die Termine sind bereits so eng getaktet, dass eine noch schnellere Bearbeitung eines einzelnen Anliegens nicht mehr möglich ist.“ Themas des Arbeitskreises wird auch der neue Personalausweis sein. Er wurde 2010, aber die Statistik zeigt, dass seit 2016 von Jahr zu Jahr mehr Ausweisdokumente neu beantragt werden. Mit dem Höhepunkt sei 2020 zu rechnen. „Die Prognose wird in den Arbeitskreis im September/Oktober mit einfließen, um rechtzeitig auf diese Antragswelle vorbereitet, und entsprechend handlungsfähig zu sein.“

Handlungskonzepte für vier Stadtteile sollen folgen

Mehr über die Lebenschancen der Anwohner in den Stadtteilen Rosenhügel und Hasenberg wollten in den vergangenen 21 Monaten Wissenschaftler/innen der Technischen Universität Dortmund wissen. Genauer: Mehr über die Rolle und Bedeutung dieser „Quartiere“ für die Lebenschancen. Um die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf ähnlich strukturierte Stadtteile in anderen Städten zu gewährleisten, waren Rosenhügel und Hasenberg für dieses vom Forschungsinstitut für Gesellschaftliche Weiterentwicklung (FW´GEW) des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt ausgesucht worden, da sie sich in vergleichbarer Form auch in anderen Städten finden lassen.

Anhand der Frage: „Ist das Quartier die Ursache für Benachteiligung, oder nur ein Ort, an dem Benachteiligung sichtbar wird?", analysierten die Wissenschaftler/innen, welche Möglichkeiten der Stadtteil seiner Bewohnerschaft bietet und welche nicht. Es ging darum zu klären, welche sozialen, materiellen und bildungsbezogenen Ressourcen die Anwohner brauchen, um ihre Lebenschancen zu realisieren, aber auch, inwiefern sie ihre Ressourcen im Stadtteil erweitern können. Je besser die Ressourcen, desto größer die Chancen in einem Quartier für eine sozialen Teilhabe, aber auch für ein selbstbestimmte Gestaltung des eigenen Lebens, d.h. sich die eigenen Bedürfnisse erfüllen und Zugang zu Gütern und Positionen  bekommen zu können.

Prof. Dr. Thorsten Wiechmann, von der Fakultät „Raumplanung“ der Technischen Universität Dortmund zur Quartiersforschung in Rosenhügel und Hasnberg.

„Wir haben Wert daraufgelegt, möglichst verschiedene Perspektiven von Menschen in ganz unter­schiedlichen Lebenssituationen einzubeziehen“, legten gestern im MOSAIK-Projektbüro Markt 13 Prof. Dr. Thorsten Wiechmann, von der Fakultät „Raumplanung“ der Technischen Universität Dortmund und seine Kolleginnen zum Abschluss der ersten Projektphase dar. „Wir haben daher mit älteren und jüngeren Menschen, Deutschen und Migranten, alteingesessenen und neuzugezogenen Stadtteilbewohner/nnen, gesunden und kranken Menschen, Frauen und Männern gesprochen. In beiden Stadtteilen haben wir insgesamt 40 ausführliche Interviews mit Bewohner/nnen zu ihrem Alltag in Stadtteil, Stadt und Region geführt, ergänzend viele Experteninterviews, an Veranstaltungen im Stadtteil teilgenommen, Statistiken ausgewertet und eine geodatenbasierte Onlineumfrage durchgeführt.“

Die Ergebnisse: Viele der Interviewpartner sind zufrieden mit den Möglichkeiten in ihrem Umfeld. Auf einige wirkt sich „ihr“ Stadtteil aber auch benachteiligend aus. Insbesondere für diejenigen, die wenig Geld zur Verfügung haben, über wenig Bildung verfügen oder die Sprache nicht ausreichend gut beherrschen, um sich ihre Lebenspläne zu erfüllen und im Leben weiter zu kommen. In diesen Fällen können die Stadtteile, je nach Lebensphase und sozialer Schicht, auch zu einer Benachteiligung beitragen. Prof. Wiechmann: „Zwar lassen sich strukturelle Probleme wie Armut oder Arbeitslosigkeit nicht auf Stadtteil- oder kommunaler Ebene lösen. Funktionierende Stadtteilzentren, eine gute ÖPNV-Anbindung der Stadtteile und bezahlbare Tickets sind aber sehr wirksam. Denn diese erlauben den Bewohner/nnen, ihre sozialen Netzwerke auszubauen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern bzw. mobil zu sein.“ Gerade letzteres sei ein wichtiges Kriterium, um die eigenen Lebenspläne verwirklichen zu können. „Hier sollte die Politik ansetzen, wenn sie sozialer Benachteiligung auf Quartiersebene entgegenwirken will!“

An der TU Dortmund umfasst die Quartiersforschung in Remscheid neben dem Projekt „Lebenschancen im Quartier" auch das Projekt „Demografischer Wandel und Quartiersentwicklung - Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung" (MOSAIK) Zusammen möchten beide Projekte Erkenntnisse zur Wirkung von Wohnquartieren auf die Lebensgestaltung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie zum Zusammenleben in den Stadtteilen gewinnen und so einen Beitrag zu einer integrierenden, sozial gerechten Stadtentwicklung leisten. Die gewonnenen Erkenntnisse darüber, wie Quartiere „funktionieren“ und wie die Akteure vor Ort zusammenwirken, sollen im kommenden Jahr in Handlungskonzepte und Strategien für die sozial‐räumliche Integration in den Stadtteilen einfließen. Daran möchten die Wissenschaftler aus Dortmund Kommunalpolitiker, Mitarbeiter der Verwaltung, Wohnungsbaugesellschaften wie die GEWAG, Stadtwerke u. a. beteiligen (siehe Video-Interview mit Prof. Dr. Thorsten Wiechmann).

Ausstellung „Rettet die Kinder“ zur Geschichte von Aliya

Streben nach Verständigung und Solidarität“, titelte der Waterbölles am 15. Dezember 2017. Tags zuvor hatte der Rat der Stadt einstimmig den Antrag „Erinnerungskultur – Jüdisches Leben im Bergischen" beschlossen, den die Fraktionen und Gruppen von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken und W.i.R. gemeinsam gestellt hatten. gestellt und einstimmig angenommen wurde. Darin wurde Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gebeten, 2018 für eine Ausstellung im Foyer der Zentralbibliothek zu sorgen, die sich mit der Geschichte des Staates Israel befasst. Zugleich möge er zu einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht einzuladen und dabei das Projekt der Mahn- und Gedenkstätte im sog. Pferdestall der ehem. Polizeikaserne Uhlandstraße einzubinden. Die Gedenkveranstaltung steht noch aus; die Reichspogromnacht von 1938 wird sich am 9. November zum 80. Mal jähren. Die Ausstellung „Rettet die Kinder“ eröffnete der OB gestern in Anwesenheit von Leonid Goldberg, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, Artour Gourari, Mitglied des jüdischen Gemeinderates, Erden Ankay-Nachtwein, Vorsitzende des Remscheider Integrationsrates, und Karl Heinz Humpert, Vorsitzender der Kulturausschusses, sowie vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium der kommissarische Schulleiter Olaf Wiegand, der pensionierte Rektor Hans Heinz Schumacher und der pensionierte Geschichtslehrer  Klaus Blumberg .

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bei der heutigen Ausstellungseröffnung

Am 14. Mai 1948, verkündete der Jüdische Nationalrat die Gründung des unabhängigen Staates Israel. In der Unabhängigkeitserklärung wird das Existenzrecht Israels unter anderem mit der Shoa begründet, dem nationalsozialistischen Völkermord an den Juden Europas. Dass der drohenden Ermordung damals viele jüdische Kinder entfliehen konnten, können sie der Jugendaliya bzw. Kinderaliya verdanken. Diese Abteilung der Jewish Agency, nahm schon 1933 ihre Arbeit auf und rettete bis Kriegsende rund 5.000 jüdische Kinder und Jugendliche aus Nazideutschland. Nach dem Krieg kamen noch 15.000 Holocaustüberlebende dazu. Die Geschichte dieser Hilfsorganisation, die auch heute noch besteht - freilich mit anderen Aufgaben der Kinderfürsorge - beschreibt die Ausstellung in der Stadtbücherei; Leonid Goldberg ging darauf in seinem Grußwort ein (siehe Video). „Aliyah“ bezeichnet im Judentum seit dem babylonischen Exil (586–539 v. Chr.) die Rückkehr von Juden als Einzelne oder Gruppen nach Israel. Seit 1933 hat die Jugend-Aliyah knapp 530.000 Kinder und Jugendliche betreut. Heute leben ständig rund 15.000 Kinder zwischen zwölf und 18 jähren in mehr als 125 Jugenddörfern der Jugend-Aliyah, die dem israelischen Erziehungsministerium untersteht.

Leonid Goldberg, der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, zu Geschichte und aktuellen Aufgaben der jüdischen Hilfsorganisation Aliyah.

Vor Goldberg hatte der Oberbürgermeister den Schülerinnen und Schülern des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums dafür gedankt, dass sie mit der Gedenkstätte „Pferdestall“ an die Schicksale jüdischer Mitbürger während der Nazi-Zeit erinnern wollen. „Wir stehen in der Verpflichtung, dieses Gedenken wach zu halten“, mahnte der OB (siehe Video). „Und wir müssen uns als Demokraten wehren gegen jede Form von Antisemitismus!“

Bei der heutigen Eröffnung derAusstellung „Rettet die Kinder!“ – Die Jugend-Aliyah 1933 bis heute. Einwanderung und Jugendarbeit in Israel“ im Foyer der Zentralbibliothek präsentierten Merve Dogan und Natalia Dygas die ausgestellten Arbeiten aus der Projektwoche des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums zu Israel.

Die Ausstellung „Rettet die Kinder!“ – Die Jugend-Aliyah 1933 bis heute. Einwanderung und Jugendarbeit in Israel“ wird im Foyer der Zentralbibliothek bis zum 29. Juni zu sehen sein, zusammen mit Arbeiten, die im Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium im vergangenen Jahr im Rahmen einer Projektwoche zu Israel entstanden. Die Öffnungszeiten: Dienstags und freitags 11 bis 19 Uhr, mittwochs und donnerstags 11 bis 18 Uhr, samstags 11 bis 13 Uhr. Für Freitag, 22., Dienstag, 26., und Freitag, 29. Juni, jeweils um 15 Uhr bieten die EMA-Schülerinnen Celine Neumann, Phoebe Kampik, Milene Voß, Marina Kasokat, Theodora Tu und Merve Dogan Führungen an (Anmeldung unter Tel. RS 162235). Gestern waren es Celine Neumann und Phoebe Kampik (beide 16), die auf Wunsch den „Aliya“-Teil der Ausstellung erläuterten, während Natalia Dygas (18) und Merve Dogan (19) die ausgestellten Arbeiten aus der Projektwoche übernahmen (siehe Video).

Starkregen demnächst Thema der Politik

Pressemitteilung der SPD

Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, sondern bestenfalls zu begrenzen. Starkregen-Ereignisse, wie in den vergangenen Wochen auch in Remscheid spürbar, müssen wir gemeinsam mit Präventionsmaßnahmen zur Schadenvermeidung begegnen. Wir sehen dies als eine zentrale Zukunftsaufgabe, auf die besonders vor Ort reagiert werden kann. In den vergangenen drei Jahrzehnte haben sich die mittleren Jahrestemperaturen weltweit erhöht, damit gehen einher häufiger auftretende Extremwetterereignisse. Im Zeitraum von 1950 bis 2008 ist in NRW ein Anstieg der Starkregenereignisse zu verzeichnen.  Starkregenereignisse lassen sich nur schwer bis gar nicht vorhersagen und können auch Gebiete treffen, die im Normalfall nicht von Überschwemmungen, wie etwa in ausgewiesenen Hochwassergebieten, betroffen sind.  Unterschiedliche Akteure aus unterschiedlichen Bereichen müssen sich austauschen und zusammenwirken um eine wirkungsvolle Schadenvermeidung durch den Klimawandel insbesondere bei Starkregen auszuarbeiten.

Das zukünftig zu erwartende Klima erfordert dringend einen neuen Umgang mit (Niederschlags-)Wasser in unsere Stadt.  Hierzu liegt seit Dezember 2016 ein umfassendes Konzept der damaligen Landesregierung „Starkregen NRW“ vor, in dem unterschiedlichste Maßnahmen vor Ort beschrieben werden.  Zur Sitzung des Betriebsausschusses für die Technischen Betriebe Remscheid am 10. Juli  und  zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 11. September beantragt die SPD-Fraktion den Punkt „Starkregen in Remscheid“ auf die Tagesordnung zu nehmen.  Hierzu bitten wir um einen Bericht der Verwaltung, der insbesondere beinhaltet

  • welche Pläne bisher erarbeitet wurden oder noch erarbeitet werden können, um unsere Infrastrukturen widerstandsfähiger zu machen, um so den Klimaveränderungen insbesondere durch Starkregen entgegenzuwirken?
  • Was können die Bürgerinnen und Bürger - insbesondere Hauseigentümer – vorbeugend gegen solche Wetterereignisse machen und wie kann die Öffentlichkeit stärker für das Thema sensibilisiert und durch Informationen bei der Vorsorge unterstützen werden?
  • Wie ist der aktuelle Sachstand und wann wird mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens im Eschbachtal zu rechnen sein?  

36. Stadtteilfest: "Honsberg - immer am Ball"

Archivfotos: Hans Georg Müller. "Honsberg - immer am Ball", unter diesem Motto feiern die Honsberger mittlerweile das 36. Stadtteilfest und laden herzlich dazu ein, vom 22. bis 24. Juni mitzufeiern. Dafür haben 19 Vereine und Organisationen ein volles, attraktives Programm organisiert. Zu den Mitveranstaltern bzw. Mitwirkenden gehören neben den Stadtteil e.V. die Chorgemeinschaft Hazet & MGV Honsberg, der Spielmannszug Remscheid, die portugiesische Folkloregruppe „Os Campinos de Remscheid“, die „Kraftstation“, der Moscheeverein D.I.T.I.B. /Diyanet-Moschee, der türkische Senioren-Solidaritätsverein, die Frauengruppe „Kardelen“, das städtische Familienzentrum Honsberg, das Stadtumbaumanagement, die Offene Ganztagsgrundschule Honsberg, der Väterkreis, der Mütterkreis, die Kulturwerkstatt e.V. / Ins Blaue, der SPD-Ortsverein West, der AWO-Kreisverband Remscheid, der AWO Ortsverein West, das Familienbildungswerk Bergisch Land, die ev. Stadtkirchengemeinde, die Kunstschule „Heimat“, die KiTa Honsberg, die Tanzgruppe der GGS Kremenholl und des Tanzstudios Remscheid, die Die Cover-Band „shake-a-delic“, die Trommelgruppe des Deutsch-Togolesischen Freundschaftsverein e.V., Die Gruppe: „Mama Phil and the Family“ (mit Jazz und Blues) und Ballonkünstler Hakan Eren.

Was noch so zu sehen sein wird: Samenbälle im Wasserbecken, selbstgebaute Berliner Hocker, Budenkirmes, Hüpfburg, die Ausstellung „verschieden|gleich|zusammen“ von der Kraftstation und dem Remscheider Fotografen Thomas E. Wunsch, kurz: buntes Treiben rund um den Neuen Lindenhof.

Was es zu probieren gibt: Leckeres aus vielen verschiedenen Heimatländern: deutsch, türkisch, portugiesisch, süß und herzhaft, Cocktails, Reibekuchen, Crêpes, Kaffee, Kuchen und Donuts.

Das Stadtteilfest beginnt am Freitag 22. Juni, um 18 Uhr: „Gemeinsam Ins Blaue“, Halskestr. 20-30. Neben Musik, offenen Ateliers und gemeinsamem Essen&Trinken findet die Kunstaktion „wenn die blauen Fahnen wehen“ mit Künstlern von „Ins Blaue“ statt. Das Programm von Samstag und Sonntag:

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Hohenhagener Plauderei. Der Förderverein WohnQuartier  lädt für Mittwoch, 20. Juni,  von 18 bis 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche an der Eschenstraße zur Hohenhagener Plauderei ein. Hier sollen die Hohenhagener Gelegenheit haben, Probleme in Ihrem Stadtteil mitzuteilen und gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Kleine Speisen und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher.

Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid / Familienpolitik im Blickfeld. Wenn Kinder kommen, wenn die eigenen Eltern Pflege brauchen – Familie ist immer da, wo Menschen Verantwortung für einander übernehmen. Kinderbetreuung, Berufstätigkeit, Großeltern, Ganztag, Pflege, Arbeitszeiten, Zeiten für und miteinander, Bildung, Geld, Infrastruktur, vielfältige Familienformen - auch die gesellschaftlichen oder politischen Rahmenbedingen wirken auf Familien ein oder - im Idealfall – von ihnen zurück.
Wir Grünen nehmen Familienpolitik ernst. Deshalb steht dieses erste Halbjahr 2018 bei uns ganz im Zeichen von Familien. Zum Auftakt spricht Prof. Dr. Holger Bonin am Freitag, 22. Juni, um 17.30 Uhr im Deutschen Röntgen Museum zum Thema „Zwischen Job und Windeln – Was kann Politik mit und für Familien bewegen?“ Und im anschließenden World-Café sind dann alle gefragt. (Prof. Dr. Holger Bonin ist Chef-Koordinator der arbeitsmarktpolitischen Forschung am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn und Professor für Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an der Universität Kassel. In seiner empirisch ausgerichteten Forschung untersucht er insbesondere fundamentale strukturelle Veränderungen an den Arbeitsmärkten, die Wirksamkeit aktiver arbeitsmarktpolitischer und familienpolitischer Maßnahmen sowie die Folgen von demografischem Wandel und Zuwanderung.)

Lenneper Turngemeinde / „Auswegmöglichkeit bei Schmerzen!  Schmerzfrei leben…“ Über die(Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht) spricht der Physiotherapeut Dennis Eitner am: Samstag, 23. Juni, 15 bis 16 Uhr, bei der Lenneper Turngemeinde in der Ort: Moll’schen Fabrik, Neugasse 4, in Lennep. Die Teilnahme ist kostenfrei!  Um organisatorisch für Sie gut aufgestellt zu sein, wird um eine Anmeldung unter Tel. RS 460590 (AB) oder E-Mail info@ltg-sport.de bis 21. Juni gebeten. Seien Sie neugierig! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. (Sabine Schmittkamp)

SPD Remscheid / Welche Chancen haben Frauen in Remscheid? Wie sieht es mit der Gleichstellung in der öffentlichen Verwaltung aus? Wie sind die Rahmenbedingungen für erwerbstätige Frauen? Wie ist die Situation der geflüchteten Frauen? Was kann gegen die wachsende Altersarmut von Frauen unternommen werden? Wie sieht geschlechtergerechte Stadtentwicklungsplanung aus? Diese und weitere Fragen mehr stehen im Mittelpunkt eines Frauenpolitischen Frühstücks, zu dem die Remscheider SPD-Frauen für Samstag, 23. Juni, um 10 in die SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39, einladen. Christel Steylaers, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Remscheid, wird an dem Vormittag einen Input geben. Für Getränke und Essen wird gesorgt – Kosten entstehen keine! Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. RS 4600622 oder unter E-Mail UB.Remscheid.NRW@spd.de. (Antonio Scarpino )

Paul-Volkmann-Chor e.V. / Matinee mit dem Shanty-Chor Hasslinghausen. Einmal ein etwas anderes Konzert: „Schlager trifft Shanty“. Neben seinem abwechslungsreichen Programm mit Evergreens von Gitte oder ABBA entführt der Shanty-Chor Hasslinghausen auch in die Welt der Seefahrt. Gehen Sie mit uns auf die Weltmeere! Das Konzert findet statt am Sonntag, 24. Juni, um 11 Uhr im Vaßbendersaal am Markt.  Thorsten Schäffer begleitet am Klavier, und die Moderation übernimmt Nina Hürter. Die Gesamtleitung liegt in den Händen unserer Chorleiterin, Chordirektorin Simone Bönschen-Müller.

Bergische Symphoniker / Serenade auf Schloss Burg. Am Sonntag, 24 Juni, um 19 Uhr findet traditionell im Rittersaal auf Schloss Burg die Serenade statt. Ganz nach dem Motto „Bach pur“ gibt es gleich drei Werke des Barock-Meisters Johann Sebastian Bach: Die Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066, sowie das Doppelkonzert für Oboe und Violine c-Moll BWV 1060 und das Brandenburgische Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047. Die Solisten aus dem Orchester sind Alexei Silbert (Violine), Yo-Rong Hsieh (Oboe) und Ferenc Mausz (Trompete). Als Gast spiel Daniel Rothert (Blockflöte). Eintrittskarten 18 €, Telefon 0212 / 20 48 20 in Solingen oder in Remscheid 16 26 50. (Manuela Scheuber)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen auf der nächsten Seite:

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Einladung zum "Lenneper Sommer 2018"

Gemütliche Runde mitten auf dem Alten Markt. Foto: Lothar Kaiser Sonntag, 24. Juni, 11 Uhr
Eröffnung des „Lenneper Sommer“ mit dem
„Tischlein deck dich“ der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V.

www.lenneper-karnevalsgesellschaft.de
Die Besonderheit dieser Veranstaltung ist es, dass durch die Gäste Essen und Trinken, Tische und Stühle mitgebracht werden dürfen. Wer dies nicht möchte, kann sich bei der Lenneper Karnevalsgesellschaft Bierzeltgarnituren (unter 0160 125 42 34) reservieren lassen und sich an den LKG-Ständen mit Grillgut und Getränken versorgen.
Für Vereine, Familien, Freundeskreise oder spontane Zusammenschlüsse ist dies eine schöne Gelegenheit, einen zwanglosen Tag mit musikalische Unterhaltung in der Lenneper Altstadt zu verbringen. (Archivfoto waterboelles.de)

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Neue Ersthelfer für das Lenneper Röntgen-Gymnasium

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

Erneut fand in der vergangenen Woche am Röntgen-Gymnasium  im Rahmen des Sportunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ein (Auffrischungs-)Kurs zum Ersthelfer statt. Von der Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe Q1 frischten alle ihre Kenntnisse über die Rettungsmaßnahmen auf. So übten die Schülerinnen und Schüler praxisnah an den „Mini-Annes“, welche Rettungsschritte im Notfall vorzunehmen sind. Dabei zeigte sich: „Prüfen, Rufen, Drücken“ war für viele noch ein Begriff. Die Schülerinnen und Schüler setzen nicht nur sicher einen Notruf ab, sondern können im Falle eines Herzstillstands sogar die Herzdruckmassage als lebensrettende Sofortmaßnahme sicher durchführen. „Aber bitte auf Atemlos von Helene Fischer!“ - freuten sich sogar einige Schülerinnen und Schüler auf die abschließende achtminütige Herzdruckmassage an der Puppe. Das RöGy hatte in der Woche wohl einen Ohrwurm mehr, aber – und das ist viel wichtiger – knapp 750 sichere „neue und alte“ Ersthelfer, die im Falle eines Herzstillstands genau wissen was zu tun ist. (Pia Laerz (Sportlehrerin am Röntgen-Gymnasium)

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Baustelle auf der Ronsdorfer Straße. Die Ronsdorfer Straße wird durch eine Baumaßnahme noch bis zum 31. Juli beeinträchtigt, da Gas-/Wasser-und Stromkabel neu verlegt werden. Die Ronsdorfer Straße im Bereich zwischen Abzweig Morsbachtalstraße und Abzweig Birgder Hammer ist während der Baumaßnahme einspurig, eine Ampel regelt hier den Verkehr. Die Remscheider Straße ist zwischen der Ronsdorfer Straße und Singerberger Hammer gesperrt. Die Zufahrt zur LKW-Waschanlage bleibt frei. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu umfahren. Waterbölles: Und was ist mit den ortsunkundigen Autofahrern, die von Remscheid über die Haddenbach nach Ronsdorf wollen und von ihrem Navi geführt werden. Die werden an der Haddenbacher Straße nach rechts abgeleitet und landen dann vor der Lkw-Waschanlage. Wie wäre es denn mit einer Hinweistafel an der Haddenbacher Straße, liebe Verkehrsbehörde.

TBR: „Wir sind da! Selbstverständlich.“ Nach den heftigen und folgenreichen Starkregenereignissen, die unsere Region trafen, blieb in der vergangenen Woche auch Remscheid von den Wassermassen nicht verschont. Prompt häuften sich bei den Technischen Betrieben Remscheid die Anfragen nach einer vorzeitigen Abfuhr von durchnässtem Hausrat aus überfluteten Kellern und Wohnungen. Ebenso wurde auf dem Wertstoffhof verstärkt nasser Sperrmüll angeliefert. In öffentlichen Bereichen reinigten kommunale Kehrmaschinen mit Erdreich und Geröll bedeckte Straßen. Die TBR beteiligten sich nicht nur an den Maßnahmen der Wuppertaler Kollegen, sondern halfen auch der Remscheider Bevölkerung so schnell und unbürokratisch wie möglich. Sofern noch weiterer Handlungsbedarf in diesem Zusammenhang besteht, nehmen Sie bitte Kontakt zu auf. Es kann aber bereits heute insgesamt eine positive Bilanz der Einsätze gezogen werden – frei nach unserem Slogan: „Wir sind da! Selbstverständlich.“

GGS Hasenberg: Kinder gegen Kinderarbeit. Im Rahmen einer Projektwoche „Unsere bunte Welt“, die in der Woche vom 18. bis zum 23. Juni an der Städt. Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hasenberg, Schneppendahler Weg 41, stattfindet, wird sich eine Gruppe von elf Mädchen und Jungen mit dem Land Indien und der auch dort noch existierenden Kinderarbeit auseinandersetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Kinderarbeit „nachempfinden“ und planen Aktionen, um auf das Thema aufmerksam zu machen und um Spenden für ein Projekt gegen Kinderarbeit der Kindernothilfe zu sammeln. Hierfür werden die Kinder am 20. Juni ab 9 Uhr auf dem Lenneper Wochenmarkt zu Schuhputzern und „erarbeiten“ sich Geld für den guten Zweck. Außerdem werden sie zuvor produzierte Papiertüten gegen Spenden anbieten. Am 23. Juni von 10.30 bis 13.30 Uhr wird dieses Projekt wie auch die anderen zwölf bunten Projekte der Schule auf einem Schulfest präsentiert. Hierzu lädt die Schule herzlich ein.

„Conni-Geschichten“ in der Kinder- und Jugendbibliothek. Jeden Mittwoch – JETZT AB 16 UHR – wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6,  eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 20. und 27. Juni lesen Valeria Saieva und Vishali Gangadaran Kindern zwischen vier und zehn Jahren „Conni-Geschichten“ vor.

Bürgersprechstunde der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Am Mittwoch, 20. Juni, bietet die Bezirksvertretung Alt-Remscheid ihre nächste Bürgersprechstunde von 16.30 bis 17.30 Uhr im Rathaus Remscheid, Raum 121, an. Bezirksbürgermeister Otto Mähler lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Gesprächen über die Belange des Stadtbezirks ein. Die dabei gewonnenen Anregungen und Hinweise sollen in die Arbeit der Bezirksvertretung einfließen.

Wanderausstellung "Lebendige Gewässer". Die Stadt Remscheid  zeigt  bis 27. Juni im Wartebereich des Ämterhauses, Elberfelder Straße 36, 1. Etage, die Ausstellung „Lebendige Gewässer“. Beigeordnete Barbara Reul-Nocke eröffnete die Ausstellung am Montag, 11. Juni. Anschließend lud Dipl.-Landschaftsökologin Eva Pier von der  Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW zu einem erklärenden Ausstellungsrundgang ein. Die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW hatte die Wanderausstellung zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-  und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Die Ausstellung wendet sich mit eindrucksvollen Bildern, Modellen, Filmen und interaktiven Lernstationen an ein breites Publikum. Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden auf geeignete Weise angesprochen. Vorgestellt werden Projekten zur naturnahen Umgestaltung von Gewässern, wie sie auch in Remscheid in jüngster Zeit realisiert worden sind bzw. sich in Vorbereitung befinden.

Rettet die Kinder!“ im Foyer der Zentralbibliothek. Bis 29. Juni zeigt die Stadt Remscheid in Kooperation mit dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium die Ausstellung „Rettet die Kinder! – Die Jugend-Aliyah 1933 bis heute. Einwanderung und Jugendarbeit in Israel.“ Interessierte sind herzlich zur offiziellen Ausstellungseröffnung am Dienstag, 19. Juni, um 14 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6, eingeladen. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wird Leonid Goldberg, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, über die Ausstellung sprechen. Sie kann bis zum 29. Juni während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek (Di/Fr 11 - 19 Uhr, Mi/Do 11 - 18 Uhr, Sa 11 - 13 Uhr) besichtigt werden. Außerdem bieten Schülerinnen und Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums kostenfreie Ausstellungsführungen am 19. Juni nach der Ausstellungseröffnung sowie am 22., 26. und 29. Juni um jeweils 15 Uhr. Interessierte werden um Anmeldung unter Tel. RS 162235 gebeten.

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Auf Erkundung mit einem Remscheider Stadtführer

Foto aus dem Programm 2017 der Remscheider Stadtführer.

Freitag, 22. Juni, 15 Uhr
Die Wasserkraftwerke im oberen Eschbachtal und die Feilenfabrik Ehlis
Mühlen - Hämmer und Kotten lagen einst am Eschbach. Heute sind sie teilweise verschwunden oder liegen im Verborgenen. Machen Sie sich mit unserem Stadtführer auf die spannende Suche und lassen Sie sich mit seinen Geschichten in die Welt der frühen Remscheider Industrie einführen.
Ein Highlight der Führung ist der Besuch der ehemaligen Feilenfabrik Ehlis im Schlepenpohl, die gerade mit viel Engagement erhalten und zu einem Museum umgestaltet wird. Leitung: Klaus R. Schmidt Preis: sechs  €. Treffpunkt: Parkplatz Mebusmühle.  Anmeldung: C. Holtschneider, Tel. RS 79 13 052

Sonntag, 24. Juni, 14.45
Müngsten – von einem verschwundenen Dorf zur Müngstener Brücke:
Tief unten im Tal der Wupper, zwischen Remscheid, Solingen und Wuppertal, liegt die Hofschaft Müngsten, bis ins 19. Jahrhundert Sitz der Sensenfabrikation Remscheids und Wohnsitz der Familie Halbach. Heute prägen die Müngstener Brücke, Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, der noch immer betriebene Schaltkotten und der Brückenpark diesen Ort. Tauchen Sie mit unserem Stadtführer in die Geschichte und Industriegeschichte dieses Ortes ein und erfahren, warum es dort auch um Napoleon und Tempelchen geht. Leitung: Klaus Fickert. Preis: fünf € . Treffpunkt: „SCHOTTER“Parkplatz Brückenpark, Solinger Straße (Remscheider Seite).  Anmeldung: C. Holtschneider, Tel. RS 79 13 052.