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Gespräche mit den Hausbesitzern beginnen im Februar

Seit 2018 sind in Bochum die Stadtplaner und Architekten Yasemin Utku und Stephan Gudewer die Gesellschafter des Büros „STADTGUUT“. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen, wie es auf ihrer Homepage heißt, „in den Bereichen Städtebau und Stadtentwicklung, Städtebauliche Denkmalpflege und Stadtgestaltung, Stadterneuerung und in der Stadtforschung (...) bei Aufgabenstellungen an der Schnittstelle von Architektur und Stadtplanung.“ Das gewährleiste eine bedarfsgerechte fachübergreifende Bearbeitung für öffentliche und private Auftraggeber gewährleistet „eine bedarfsgerechte fachübergreifende Bearbeitung für öffentliche und private Auftraggeber“. Dazu gehört jetzt auch die Stadt Remscheid.  „STADTGUUT“ wurde mit „vorbereitenden Untersuchungen und dem Rahmenplan Innenstadt“ beauftragt, soll sich – im Zusammenhang mit dem vom Rat beschlossenen „Sanierungsgebiet Alleestraße“ – beispielsweise die Häuser entlang der Fußgängerzone näher ansehen – die Leerstände, die Nutzungsarten, ihre Erschließung, mögliche künftige Verwendungswecke und den baulichen Zustand. Bei der Bürgeranhörung am 14. September im früheren Schuhhaus Deichmann, Alleestraße 34,hatte frühere Schuhhaus Deichmann, Alleestraße 34, hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an die Hausbesitzer appellierte, die Chancen des Sanierungsgebietes zu nutzen, „hier etwas Schönes zu gestalten!“ Und er hatte eingeräumt: „Ja, dem einen oder anderen Gebäude sieht man die letzten 18 Jahren des Niedergangs an; da schlägt man die Augen nieder!“

Aus der Sicht der Städteplaner wäre es ein Idealfall, wenn sich bei der Untersuchung des Sanierungsgebietes herausstellen würden , dass gerade an den Stellen zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Alleestraße Häuser stehen, die einen so hohen Sanierungsbedarf haben, dass ein Ankauf durch die Stadt und der anschließende Abriss zugunsten einer oder mehrerer neuer Querverbindungen für Fußgänger die wirtschaftlichere Lösung wäre. Auf die Suche danach werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros „STADTGUUT“ in nächster Zeit begeben – und dabei auch Gespräche mit den Hausbesitzern führen.

Inzwischen kann man bereits von einem Netzwerk aus Architekten und Stadtplanern reden, das sich um Remscheid Zukunft kümmert. Seit Jahren in Remscheid unterwegs ist das Planungsbüro Stadt+Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbH (Stadt+Handel) mit Sitz in Dortmund. Es verfasste für die Stadt Remscheid vor einigen Jahren ein neues Einzelhandelskonzept und legte später zum geplanten DOC eine Verträglichkeitsanalyse vor. Hinzu kommen die SAL Landschaftsarchitektur GmbH und das Ingenieurbüro Lindschulte, beide aus Münster. Diese haben von der Stadt den Auftrag erhalten, insgesamt sechs Remscheider Innenstadtstraßen zu überplanen, alles Maßnahmen aus dem vom Rat der Stadt beschlossenen Revitalisierungskonzept für die Remscheider Innenstadt (von dem das künftige Sanierungsgebiet nur ein Teil ist).

Kurios fand es am Donnerstag im Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr Jens Peter Nettekoven (CDU), dass sich der Landschaftsarchitekt Stefan Bracht von der SAL mit der Neugestaltung des Fastenrathstraße (Foto) in dem dortigen Taxistand befasst, er die „Zange“ wenige Meter unterhalb auf der Alleestraße aber nicht unter die Lupe nehmen darf. Nettekoven: „Das kommt mir vor wie ein Patient, um den sich gleich drei verschiedene Ärzte kümmern!“ Für den Technischen Beigeordneten Peter Heinze nichts Verwunderliches: „Spezialisten in unterschiedlichen Fachgebieten gibt es nicht nur in der Medizin, sondern auch im Bauwesen!“ Dazu passt der folgende Satz auf der Internetseite von „STADTGUUT“, man bewege sich „in einem interdisziplinären Netzwerk“.

Die „Zange“ gehört zum Sanierungsgebiet, um das sich die „STADTGUUT“ GmbH kümmert. Die Ausgangslage: „Städtebauliche, immobilienwirtschaftliche und soziale Herausforderungen in der Remscheider Innenstadt. Zunehmende Leerstände, Defizite in der Bausubstanz, weiterhin zunehmende Funktionsverluste entlang der Alleestraße“, wie es Stephan Gudewer am Donnerstag im Entwicklungsausschuss darstellte. Ziel sei ein „Gesamtkonzept zur dauerhaften Stabilisierung und zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Remscheider Innenstadt“.

Folgende Schritte sind vorgesehen:

  1. Datenerhebung
  2. Analyse und Auswertung
  3. Strukturkonzept
  4. Rahmenplan
  5. Maßnahmenplanung
  6. Kosten- und Finanzierungsübersicht
  7. Umsetzungsstrategie
  8. Beteiligung und Kommunikation
  9. Beratung

Zur inzwischen angelaufenen Datenerhebung gehört die Auswertung und Aufbereitung städtischer Studien, Untersuchungen und Materialien (Revitalisierungskonzept, Einzelhandelskonzept, Mobilitätsstrategie, ISG Alleestraße) sowie die Festlegung der erforderlichen ergänzenden Erhebungen und Aktualisierungen im Abgleich mit §141 BauGB. Der Entwurf des Rahmenplan soll der Öffentlichkeit in einer „Öffentlichen Werkstatt“ im Juni vorgestellt werden, ebenso später (im November?) der Entwurf der Sanierungssatzung. Zur fortlaufenden Einbindung der Öffentlichkeit soll (im März) auch ein halbtägiger Workshop mit Verwaltung und lokalen Akteuren gehören. Ab Februar sind eine schriftliche Eigentümerbefragung und Einzelgespräche mit „Schlüsselakteuren“ vorgesehen.

 

Noch keine Entscheidung über Public Viewing zur EM

„Viele fußballbegeisterte Remscheiderinnen und Remscheider denken sicher noch gerne an freud- und schmerzvolle Momente beim öffentlichen ‚Rudelgucken‘ vor dem Remscheider Rathaus zurück. Zahlreiche Fans wünschen sich ähnliche gemeinschaftsstiftende Gänsehausmomente sicher auch zur EM 2020“, hat sich die CVDU-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid erinnert. Und auch daran: „Im Juli 2018 äußerte der Organisator der Fanfeier, Patrick Clalüna, noch Zweifel, ob es auch 2020 zur EM wieder Public Viewing geben würde.“ Zur Sitzung des Entwicklungsausschusses am Donnerstag hatte die CDU nachgefragt, ob die Stadt davon ausgehe, dass es auch anlässlich der Fußball- Europameisterschaft wieder die Möglichkeit für sogenanntes „Public Viewing“ vor unserem Rathaus in der Innenstadt geben werde und ob das Stadtmarketing schon Gespräche geführt habe, ob und in welcher Form der Wettbewerb in unserer Stadt öffentlich gezeigt werden könnte.

„Wir können verstehen, dass man sich eine solche Entscheidung nicht einfach macht, zumal der Erfolg einer solchen Veranstaltung von Faktoren abhängt, die wir vor Ort nicht beeinflussen können. Im Sinne der Fans würden wir uns natürlich freuen, wenn unser Stadtmarketing hier positive Nachrichten vermelden könnte. Ein friedliches Fanfest auf dem Theodor-Heuss-Platz dient auch dazu, unsere Innenstadt zu beleben“, schrieb die CDU. Dazu am Donnerstag der Technische Beigeordnete Peter Hinze: Es habe erste Gespräche gegeben, aber noch keine Entscheidung. „Da steht noch nichts fest!“ Zu bedenken sei schließlich, dass der wirtschaftliche Erfolg für den Veranstalter eines „Public Viewing“ vom sportlichen Erfolg der deutschen Mannschaft abhänge. Unausgesprochen schein da mitzuklingen, dass davon heute noch längst nicht alle deutschen Fußballfans überzeug seien.

Umfrage unter Schülern zu neuem Jugendtreff

Linke schlagen Jugendtreff an der Alleestraße vor“, berichtete der Waterbölles am 13. November 2019. Die Fraktion der Linken hatte zur Ratssitzung am 21.November den Antrag gestellt, in einem leerstehenden Lokal an der Alleestraße einen Jugendtreff einzurichten bzw. in die Liste „der Vorschläge zur Umsetzung eines Sofortprogramms und Prüfung von Perspektiven“ aufzunehmen. Denn „ein Jugendtreff (sollte) in die Überlegungen für eine Belebung des Problem- und zukünftigen Sanierungsgebiets einfließen“. “ Das aber empfang der Rat der Stadt als verfrühten Schnellschuss. Zunächst sollen sich damit Jugendrat, Jugendhilfeausschuss, Entwicklungsausschuss, Hauptausschuss und Bezirksvertretung Alt-Remscheid befassen.

Der Jugendrat behandelte das Thema als erstes Gremium. Er empfahl eine Befragung in den Remscheider Schulen, ob die Schülerinnen und Schüler einen Jugendtreff an der Alleestraße begrüßen würden, und wenn ja, in welcher Form. Gestern hat sich dem der Entwicklungsausschuss einstimmig angeschlossen. Kritisch äußerte sich zuvor zum Antrag der Linken CDU-Sprecher Jens Peter Nettekoven: „Sie haben vergessen zu sagen, wer einen solchen Treff bezahlen soll!“ Schließlich sei ja der Jugendtreff RIC am Markt 2010 aus Kostengründen geschlossen worden, und um die städtischen Finanzen stehe es auch heute noch nicht zum Besten. „Ohne hinterlegte Zahlen finde ich den Antrag zu plump!“

Städte starten Plakat-Aktion „Mehrweg statt Einweg“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid wollen mit einer Plakat-Aktion weiter gegen die Müllflut durch Einweg-Kaffeebecher kämpfen: Ab sofort rollen Müllwagen der Technischen Betrieb Remscheid (TBR) mit der klaren Botschaft „Mehrweg statt Einweg“ und einem Hinweis auf die „Bergische Becherkarte“ durch Remscheids Straßen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterstützt die Aktion ganz ausdrücklich: „Wir machen bei dieser Aktion gerne mit. Einwegbecher müssen der Vergangenheit angehören. Ich bin mir sicher, dass die Werbung für Mehrwegbecher, mit der insgesamt acht Fahrzeuge unserer TBR durchs Stadtgebiet rollen, bei den Menschen ankommt.“ Und weiter: „Bereits im September vergangenen Jahres haben wir im Zoologischen Garten Wuppertal gemeinsam für den „Meer-Wert-Becher“ im Bergischen geworben, den Pfandbecher gibt es inzwischen in vielen Bäckereien. Wir in Remscheid sind auch in Gesprächen mit der Fridays for future-Initiative, um mögliche nachhaltige Lösungen für Trinkgefäße in den Schulen zu finden.“

Beim Umstieg auf Mehrwegbecher helfen soll die digitale „Bergische Becherkarte“ unter www.bergischebecherkarte.de, von der auf den neuen Plakaten zu lesen ist: Die Karte bietet eine Gesamtübersicht, welche Bäckereien und Cafés Pfandbecher anbieten oder vom Kunden mitgebrachte Becher auffüllen. Mittlerweile findet sich auf der Karte eine Vielzahl eingetragener gastronomischer Betriebe, viele mit mehreren Filialen in den drei Städten. Bürger können sich auf diese Weise umfassend über die lokalen Alternativen zum Einweg-Becher informieren. Bei einem gemeinsamen Pressetermin stellten Stadtspitzen und Vertreter der Abfallwirtschaftsgesellschaften der drei Städte die neue Kampagne vor. Sie ergänzt das in 2019 gestartete Engagement rund um das Thema Mehrwegbecher, das gleich mehrere Maßnahmen umfasst.

Schulranzenparty für Schüler und Eltern am 1. Februar

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zum Start in eine perfekte Schulzeit gehört unter anderem der richtige Tornister. Was Eltern beim Kauf eines Schulranzens wissen und berücksichtigen sollten, erfahren sie auf der 10. Schulranzenparty der Stadtsparkasse Remscheid am Samstag, 1. Februar 2020, im Kundencenter an der Alleestraße. Von 10 bis 15 Uhr werden dort unter anderem die neuesten Schulranzen und Rucksack-Modelle mit Zubehör für Schulanfänger und Schülerinnen und Schüler präsentiert. Die Aussteller „Die Schatzkiste“ und „Gottlieb Schmidt“ bieten an, individuell über die neuesten Modelle zu informieren. Das Probetragen der Ranzen und eine fachkundige Beratung sind dabei natürlich garantiert, und selbstverständlich können die gewünschten Schulranzen auch direkt im Kundencenter gekauft werden.

Doch nicht nur die Schulutensilien stehen am 1. Februar im Vordergrund. Auf die Gäste wartet auch ein spannendes und umfangreiches Rahmenprogramm. Die Polizei und die Verkehrswacht Remscheid geben wichtige Tipps für den sicheren Schulweg. Wie wichtig ein richtig sitzender Ranzen ist, zeigen die Physiotherapeuten von medora. Und unter dem Motto „Kommt und bewegt euch“ präsentiert der Remscheider Sportverein (RSV) gemeinsam mit der OGGS Reinshagen Bewegungsspiele, die nicht nur auf dem Schulhof ausprobiert und gespielt werden können. Unter dem Motto „Gesundes Frühstück“ zeigt Maike Grimmelt von der Barmer, was in die Frühstücksdose gehört. Für Bewirtung sorgt in diesem Jahr der Line Dance Clubs Maverick e.V. mit einem Muffinstand. Zum zehnjährigen Jubiläum wartet auch noch eine besondere Überraschung auf die kleinen und großen Besucher – „Oh Larry“, der Ballonmeister, tritt mit seiner Ballonshow auf. (Ann-Kristin Soppa)

15000 Euro von WiFi4EU-Initiative fürs Internet

Mit Hilfe der technischen Infrastruktur der Stadt Remscheid sowie einiger Unternehmen und Einzelhändler bot der Verbund freier Netzwerker NRW e. V. bislang in der Innenstadt PC- und Smartphone-Nutzern freie Internetzugänge an, d. h. ohne sich registrieren zu müssen. Dieses Angebot besteht nun nicht mehr, doch konnte für die städtischen Gebäude und Einrichtungen mit Hilfe eines IT-Dienstleister kurzfristig eine Ersatz- bzw. Übergangslösung gefunden werden, wie der Waterbölles am 11. Januar berichtete. Wie Jörg Hockenbring, Leiter der Abteilung Informationstechnologie Stadt Remscheid, gestern den Mitgliedern des Entwicklungsausschusses mitteilte, will sich die Stadt um 15.000 Euro aus dem Fördertopf „WiFi4EU“ der Europäischen Union bemühen. Mit der WiFi4EU-Initiative sollen Bürger und Besucher in der gesamten EU über kostenlose Wi-Fi-Hotspots in öffentlichen Räumen wie Parks, Plätzen, Verwaltungen, Bibliotheken und Gesundheitszentren einen hochwertigen Internetzugang erhalten. Im Rahmen der Initiative finanziert die Europäische Kommission Gutscheine über jeweils 15.000 Euro, um Gemeinden bei der Einrichtung von Wi-Fi-Hotspots in diesen Zentren des öffentlichen Lebens unter Nutzung der Dienste von Wi-Fi-Installationsunternehmen zu unterstützen. An der WiFi4EU-Initiative können sich Kommunen aus den EU-Mitgliedstaaten und teilnehmenden EWR-Ländern (Norwegen und Island) beteiligen.

Das Geld soll dazu dienen, in Remscheid eine Reihe freier, miteinander vernetzter Zugangspunkte für das freie Internet einzurichten. Der dafür benötigte Provider soll in einem Ausschreibungsverfahren gefunden werden. „Die Betriebskosten dieses Wifi werden zu Lasten der Stadt gehen“, so Jörg Hockenbring. „Wie hoch sie sein werden, wird die Ausschreibung ergeben!“

Tipps zur Studienfinanzierung von „arbeiterkind.de“

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Organisation „Arbeiterkind“ ermutigt Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als erstes Familienmitglied zu studieren. Rolf Grünsteidl, Referent der Organisation Arbeiterkind.de informiert am Donnerstag, 23. Januar, um 17 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, über Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Außerdem stellt er vor, wie seine Organisation mit bundesweit 6.000 Ehrenamtlichen in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen Schülerinnen und Schüler, die als erste in ihrer Familie studieren, unterstützen können auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Die Ehrenamtlichen sind größtenteils selbst Studierende oder AkademikerInnen, die als erste in ihren Familien studiert haben und berichten aus eigener Erfahrung über ihren Bildungsaufstieg und ermutigen als persönliches Vorbild. So ist auch Referent Rolf Grünsteidl selbst ein „Arbeiterkind“. Interessierte können ohne Anmeldung kostenlos an der Informationsveranstaltung teilnehmen.

Kräuter helfen bei Erkältung und Grippe

In die Monate Februar und März fallen die meisten Grippe- und Erkältungserkrankungen. Viele Antibiotika-Präparate haben heutzutage ihre Wirksamkeit verloren. Doch hier hilft ein Kräuter-Seminar in der Natur-Schule Grund: Frische oder auch getrocknete Kräuter können nämlich auf vielfache Weise helfen. Besonders vorteilhaft ist, wenn wir im Vorjahr Vorräte anlegen konnten. Großartige Helfer gibt es auch unter den ätherischen Ölen. Diese lernen die Teilnehmenden des Workshops mit Kräuterfachfrau Christel Heuer kennen. Im praktischen Teil des Workshops mischen die Teilnehmenden ein Nasen-Öl für die „gestresste“ Schnupfennase und einen Bronchialbalsam zum Einreiben.
Der Workshop findet am Montag, dem 10.02.2020, um 19:30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Die Teilnahme kostet zwölf Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von 4,- bis sechs Euro. Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 6. Februar,  unbedingt erforderlich unterTel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de.

Plädoyer für Balkan-Vorzugstrasse nach Lütterkusen

von Stephan Jasper

Man wagt wohl nicht zu viel, wenn man, zurückblickend auf die Jahre 2018 und 2019, behauptet, der Klimawandel sei vom Rand ins Zentrum vieler öffentlicher Debatten gerückt. Und deutlich wird auch, dass eine umsichtige Auseinandersetzung mit einer anderen vieldiskutierten Frage, nämlich, was tun angesichts Tausender und Abertausender Menschen, die ihre Heimat fluchtartig verlassen, die Entwicklung des Klimas mit bedenken muss. Die heißen Sommer haben es uns gewissermaßen auf die Haut gebrannt, was Erderwärmung bedeutet. Die Gletscherschmelze galoppiert, der Teich im Lüttringhauser Stadtwald ist trockengefallen, die Bäume verdursten. Am Freitag, 20. September 2019, ist die Schülerschaft des Leibniz-Gymnasiums, begleitet von Lehrerinnen und Lehrern, zum Adolf-Clarenbach-Denkmal gezogen, um klarzustellen, dass sie hinter den politischen Zielen der Fridays-for-Future-Bewegung steht. Zielen, zu denen bekanntlich gehört, dem klimafeindlichen Verfeuern fossiler Bodenschätze ein Ende zu bereiten.

Ein wichtiger Schauplatz des intendierten Übergangs ins postfossile Zeitalter wird und muss auf städtischen Straßen liegen. Und ein beträchtlicher Beitrag zum Gelingen dieses Übergangs kann entstehen, sofern die Mobilitätsbedürfnisse und ihre Befriedigung vorrangig unter dem Blickwinkel der Stadt- und der Klimaverträglichkeit betrachtet und behandelt werden. Als Tendenz ist erkennbar, dass sowohl Bussen und Bahnen als auch Fahrrädern und Füßen eine weitaus größere Rolle zugedacht wird.

Sobald man beginnt, den Stadtverkehr dementsprechend neu zu organisieren, taucht allerdings ein Thema auf, das bei allen Erörterungen von klimaneutralen Autoantriebsarten außen vor bleibt. Es ist das Thema des Platzes. Platz, den busbeschleunigende Sonderspuren, breite Bürgersteige und bequeme Radwege benötigen; Platz, der in Ballungszentren besonders knapp ist; Platz, der bisher – unter der Maßgabe, der Städtebau solle vor allem den Autos gerecht werden – großzügig dem Autofahren und dem Autoparken zugestanden wurde.

Ein Verzicht auf innerstädtische Autofahrten, den das Mobilitätskonzept der Stadt Remscheid erklärtermaßen anstrebt und der durch planerische Prioritätenverschiebung zu begleiten wäre, hätte zur Folge, dass die Kinder zunehmend weniger verzichten müssten auf den Spiel- und Bewegungsraum Straße. Das wiederum könnte der Anfang vom Ende des Elterntaxiwesens sein, bei dem das Gewicht der gelösten Probleme das der dadurch neu geschaffenen vermutlich nicht übersteigt.

Angenommen, die Einschätzung des Architekten Holger Pump-Uhlmann, Mitautor des Solinger City-Konzepts 2030, trifft zu, dass die Stadtbewohner, wenn sie vor die Haustüre treten, im Grunde genommen nicht auf Unmengen herumstehender oder -rollender Pkw schauen wollen, dann wäre eine kontinuierliche Reduzierung des Autoverkehrs außerdem gewinnbringend für das optische Empfinden. Lässt sich gleichzeitig eine kontinuierliche Zunahme guter und gut verknüpfter Radwege beobachten, denn tritt ein bemerkenswerter sozialer Effekt ein, denn Radinfrastruktur ist Bedingung für ein vergleichsweise preiswertes Mobilsein.

Mindestens zwei gute Radwege hat Remscheid: die Werkzeug- und die Balkantrasse. Sie sind aber Fragmente, das heißt: Gut verknüpft sind sie weder miteinander noch mit entfernteren Stadtteilen.

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium / Tag der offenen Tür am kommenden Samstag. Am 18. Januar findet in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr unser Tag der offenen Tür statt, zu dem wir alle interessierten Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen sowie deren Eltern herzlich einladen. Nach einer kurzen Begrüßung in der Aula um 90 Uhr gibt es vielfältige Möglichkeiten die EMA kennenzulernen und aktiv zu entdecken. Ganz besonders laden wir Sie ein, zwei vollständig neue Konzepte kennenzulernen: unsere bilinguale Klasse und unser Konzept der Sportmodule. Außerdem wird es Schnupperunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik ebenso geben wie eine Öffnung all der bewährten Angebote, die außerhalb oder ergänzend zum Regelunterricht an der EMA angeboten werden. Jüngere Kinder werden derweil im EMA-Kinderland liebevoll betreut, und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Wie schützt man Kirchen und andere Gebäude vor Starkregen? Durch den Klimawandel werden in Zukunft noch mehr extreme Wetterereignisse auftreten. Dazu gehören auch Niederschläge mit sehr hoher Regenmenge über einen relativ kurzen Zeitraum. Für Dienstag, 21. Januar, um 17 Uhr lädt der Kirchenkreis Lennep zu einer Infoveranstaltung in das Haus der Kirche, Geschwister-Scholl-Straße 1a, in Lennep ein. Dr. Ute Rose von der Verbraucherzentrale NRW wird im Rahmen des Projektes „Haus- und Grundstücksentwässerung“ zu technischen Vorkehrungen bei Kirchen, aber auch anderen Gebäuden, und zu Versicherungsfragen Auskunft geben. Anschließend gibt es Zeit für Fragen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen unter Tel. RS 9681-113 oder E-Mail andrea.zimmermann@kklennep.de. (Katrin Volk)

Evangelischer Kirchenkreis Lennep / Das Reparaturen-Café in 2020. Nachfolgend die Termine des Reparaturen-Cafés der Diakonie im Kirchenkreis Lennep  am Ambrosius-Vaßbender-Platz für das erste Halbjahr 2020, jeweils von 10.30 bis 130 Uhr: 22. Januar, 12. & 26. Februar, 11. & 25. März, 8. & 22. April, 6. Mai im Werkzeugmuseum, 13. & 27. Mai, 10. & 24. Juni, Pause in den Sommerferien, 12. & 26. August, 2. September im Werkzeugmuseum. Die weiteren Termine in 2020 werden nach der Sommerpause bekannt gegeben. (Katrin Volk)

Jörg Degenkolb-Degerli.Schreibworkshop II mit Jörg Degenkolb-Degerli. Im ersten Workshop „WORTGESTÖBER“ im September 2019 beschäftigten sich die Teilnehmenden u. a. anhand von Bildbeschreibungen mit der Sach- und der emotionalen Ebene in Texten. In „WORTGESTÖBER II“ mit Jörg Degenkolb-Degerli (Foto) am Samstag, 25. Januar, 10 Uhr bis 14 Uhr, Teilnahme kostenfrei, Vorkenntnisse nicht erforderlich, geht es vor allem um die präzise Formulierung. Gelingt es mir wirklich, das zu sagen, was ich sagen will? Oder fehlen mir die Worte? Ein Workshop nicht nur für Teilnehmer des ersten „Gestöbers“, sondern generell für Schreiberlinge, Poetry-Slammer, Songtexter und alle, die sich fürs Schreiben interessieren. Vorkenntnisse nicht erforderlich. . Anmeldung per Mail an lotsenpunkt-lennep@gmx.de">lotsenpunkt-lennep@gmx.de oder unter Tel. RS 7892852.

„Dat Bergsche Wort“ kommt am Samstag, 25. Januar, um 15 Uhr ins Niederbergische Museum nach Wülfrath. Vorgestellt wird dort eine Zeitung, die erst dank 2.000 € Förderung aus dem Programm „Heimatscheck“ der Landesregierung möglich wurde, dat Blatt op Platt. Dass die Dialektlandschaft im Bergischen noch lebendig ist, zeigt die Zeitung. Seit Oktober haben sich mehr als vierzig Personen und Vereine gemeldet, um sich an dem Projekt zu beteiligen. Die sechszehn Seiten konnten so schnell gefüllt werden. Mit lokalen Information ebenso wie mit historische Texten. Aus dem Ruhrtal, Niederberg, von Anger und Düssel und von der Wupper gibt es jeweils zweiseitige Lokalteile. Beteiligt daran sind 21 Personen mit Dialekten aus 15 Orten; aus Remscheid beteiligten sich Cornelia Schmidt, Günter Hessenbruch. Initiiert wurde das Projekt bergischplatt.de vom 21-jährigen Studenten Marc Real aus Essen-Kettwig.

Schule für Musik, Tanz und Theater / Jugendkunstschule Lennep e.V. /Kunstgenuss für alle Sinne. Gleich zwei Bücher werden am Samstag, 25. Januar, ab 17 Uhr in der Künstlergalerie Rotation, Kölner Str. 6, in Lennep (unmittelbar neben dem Rotations-Café) in einer musikalisch umrahmten zweisprachigen Lesung das Publikum begeistern. Der in England geborene Profitänzer Jeremy Green und die Autorin Saga Grünwald haben sich zusammengetan, um ihre neusten Werke erstmals in Remscheid zu präsentieren. Jeremy Green liest aus seinem englischen Gedichtband "Countryside Musings", in dem er seine Eindrücke idyllischer englischer Landschaften wiedergibt, und Saga Grünwald aus ihrem Bildband "Zwischen-Reiche", in dem sie ihre Fotografien mit Gedichten und Märchen in englischer und deutscher Sprache zusammengebracht hat. Während der Lesung wird sie auch die passenden Fotos zu ihren Texten zeigen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Sängerin Bianca Rosa-Klever mit stimmungsvollen Liedern. Nach der Lesung werden die Autoren ihre Bücher auch gerne noch signieren. (David Schmidt)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Erneuerbare Energie für fast 19.000 Haushalte in RS

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Als erneuerbare Energien oder regenerative Energien werden Energiequellen bezeichnet, die im menschlichen Zeithorizont für nachhaltige Energieversorgung praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Zu ihnen zählen Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle sowie dem Uranerz verbrauchen sich diese Energiequellen nicht. Erneuerbare Energiequellen sind die wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik. „Für den Stadtwerke Remscheid Verbund ist es wichtig, für die kommenden Generationen unser Klima und unsere Umwelt bestmöglich zu schützen und zu erhalten“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer des Stadtwerke Remscheid Verbundes. Dazu gehört insbesondere, nicht nur Dienstleistungen zur Energieeinsparung anzubieten, sondern die Energie auch immer stärker aus nachhaltiger Produktion zu erzeugen. Somit gewinnt eine ressourcenschonende und klimaverträgliche Bereitstellung von Energie ständig an Bedeutung.

Die vom Stadtwerke Remscheid Verbund nachhaltig erzeugte Energie liefern Blockheizkraftwerke (BHKW), zehn Photovoltaikanlagen und 26 Windparks1)  (eigene Anlagen und Anlagen über Beteiligungen der EWR GmbH und der Stadt-werke Remscheid GmbH) sowie eine Wasserkraftanlage an der Eschbachtalsperre. Die EWR betreibt insgesamt 19 BHKW (Stand: Dezember 2019) in einer Leistungsbandbreite von 1 kW bis 1.200 kW (elektrisch). Unter den BHKW befinden sich zwei Anlagen, bei denen Biomethangas zum Einsatz kommt. Eines dieser Biogas-BHKWs befindet sich im H2O, denn was wäre ein Sauna- und Badeparadies ohne angenehme Wärme und warmes Wasser? Allein das Biogas-BHKW im H2O produziert pro Jahr CO2-neutral rund 7,5 Mio. kWh Strom und ca. 8 Mio. kWh Wärme. Durch den Einsatz von Biomethan statt Erdgas werden insgesamt jährlich ca. 5.000 Tonnen CO2 eingespart. Der Einsatz des Biogas-BHKWs ist somit ein passgenaues Beispiel für eine gelungene Kombination von Ökonomie, Umweltschutz sowie regenerativer Energieerzeugung hier vor Ort.

Nachdem sich der Stadtwerke Remscheid Verbund bereits erfolgreich seit Jahren an überregionalen Aktivitäten auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien (Erwerb von Anteilen an Green GECCO, der Thüga Erneuerbare Energien (THEE) und an Aringo) beteiligt hat, wurden diese Projekte in 2019 weiter ausgebaut. So kamen im letzten Jahr der Windpark Buchenau (Hessen) mit einer jährlichen Stromerzeugung von 42 Mio. kWh dazu. Ergänzt wurde das Portfolio in 2019 zusätzlich durch zwei PV-Anlagen und zwar in Dingolfing (Bayern) und in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) mit einer jährlichen Stromerzeugung von 8 Mio. kWh. „Rechnet man dieses Engagement in der regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert der Stadtwerke Remscheid Verbund über 65 Mio. kWh Ökostrom pro Jahr für fast 19.000 Haushalte in Remscheid. Durch den Einsatz der erneuerbaren Energien wird eine CO2-Einsparung von rd. 39.000 Tonnen pro Jahr erzielt“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann. Um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren, müssen 80 Bäume gepflanzt werden. Für die CO2-Einsparung von 39.000 Tonnen müssten über drei Mio. Bäume gepflanzt werden.

Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

  • Am 19., 20. Und 21. Januar gastieren wir mit „Die Frau vom Fischer und der Fischer selber“ im Teo Otto Theater, dort können  Karten und alle nötigen Infos bezogen werden.

Freitag, 31. Januar, 19 Uhr
 Geld. Macht. Angst.
„Es gibt immer mehr Geld. Aber für immer weniger Menschen. Und, als wenn das nicht reichte, soll es nun auch noch weniger Arbeit geben - das macht Angst.“ So wirbt die Katholische Arbeitnehmerbewegung Remscheid für eine Kabarett- Veranstaltung mit Lutz von Rosenberg Lipinsky. für Freitag, 31. Januar, 19 Uhr, im Westdeutschen Tourneetheater. Bismarckstraße 138.  „Finanzkrise, Klimawandel, Zuwanderung, Digitalisierung“ - ihnen ist gemeinsam, dass mit diesen Themen viele Menschen verunsichert werden, ob es in Zukunft für sie noch Arbeit gibt und sie ihren Lebensunterhalt bezahlen können. Gegen die Methode des Angstmachens hilft als erstes Mittel, die Polemik der Angstmacher bloßzustellen, die wahren Absichten ihrer Politik darzustellen und die Dramaturgen der Katastrophenstimmungen auszulachen. Dazu verhilft der Hamburger Kabarettist und evangelische Theologe (mit ostwestfälischem Migrationshintergrund) Lutz von Rosenberg Lipinsky.

Ab sofort gelten neue Anfangszeiten im WTT; für die Abendvorstellungen immer 19.30 Uhr statt 20 Uhr  und sonntags beginnt jede Vorstellung – auch für Erwachsene – um 16 Uhr.

Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)