Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Sanierung des Ehrenhains zum Jubiläum 2025?

„Verfügt die Stadt Remscheid über eine Auflistung aller sich in kommunaler Verantwortung befindlicher Denkmäler, insbesondere der Standdenkmäler im Stadtgebiet von Remscheid? Ansonsten bitten wir um eine entsprechende Auflistung“, schrieb die CDU-Fraktion im Dezember an die Verwaltung. Das  war zwar sprachlich etwas irritierend („Ansonsten“?), aber die Verwaltung hat gleichwohl geliefert. In der Kulturausschusssitzung am Mittwoch verwies sie auf das Denkmalschutzgesetz NRW,  in dem der Begriff des Denkmals definiert ist. Demnach handelt es sich dabei nicht nur um „Kunstwerke von hohem Rang und überregionaler Bedeutung“, die als Denkmäler zu schützen und zu pflegen seien, sondern auch um Objekte von regionaler oder lokaler Bedeutung. Zitat: „Es muss dabei ein ‚öffentliches Interesse‘ an der Erhaltung und Nutzung bestehen. Laut Gesetz besteht dieses öffentliche Interesse, ‚wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.‘“

Ein Denkmal müsse daher weder sonderlich alt, noch „schön“ sein. Es komme vielmehr auf seine Geschichte und ihre Bedeutung für die Menschen an. Dabei könne ein Denkmal sowohl „besonders“ als auch „typisch“ sein. Im nordrhein-westfälischen Denkmalschutzgesetz sei zudem ausdrücklich vorgesehen, dass auch „Garten-, Friedhofs- und Parkanlagen sowie andere von Menschen gestaltete Landschaftsteile“ unter Denkmalschutz gestellt werden könnten. Die Denkmalliste, in der Bau- und Bodendenkmäler erfasst werden, führe im Rathaus die Untere Denkmalbehörde. Zu den in städtischem Eigentum befindlichen Baudenkmäler siehe Anlage 1, zu den Bodendenkmälern siehe Anlage 2. Gutachten zur Instandsetzung liegen für folgenden Denkmälern vor: Ehrenhain Reinshagen, Denkmal für die Opfer des Kapp-Putsches (Stadtpark), Denkmal für die Gefallenen der sog. Einigungskriege (Stadtpark) und das Löwendenkmal auf dem Theodor-Heuss-Platz. „Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ist die sukzessive Sanierung der Denkmäler geplant“, so die Verwaltung.

Das Denkmal für die Opfer des Kapp-Putsches von 1920 konnte mit geringem Aufwand bereits im vergangenen Jahr gereinigt werden. Für die Sanierung des in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Denkmals für die Gefallenen der sog. Einigungskriege wird der Sanierungsaufwand auf knapp 27.000 Euro beziffert für einen Graffitischutz des Steins und einen Zaun, ähnlich dem um das Adolf-Clarenbach-Denkmal in Lüttringhausen. Das Geld soll für 2021 eingeplant werden. Für die Sanierung des Löwendenkmals (ca. 90.000 Euro) werde kurzfristig angestrebt, so die Verwaltung.

Der Ehrenhain Reinshagen habe den höchste Sanierungsaufwand. Er beläuft sich derzeit auf knapp 1,1 Millionen Euro. Aber: „Im städtischen Haushalt stehen hierfür bisher weder Investitionsmittel noch Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung zur Verfügung. Die Stadt Remscheid bemüht sich um eine Förderung aus dem Sonderprogramm Denkmalschutz der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt. In Gesprächen mit der Bezirksregierung Düsseldorf wurde zugleich erörtert, ob die ggf. erforderlichen Eigenmittel in die künftige Investitionsplanung aufgenommen werden können. Im Zuge der Sanierung ist angedacht, den Zugang in den Mauer-Rundling nur tagsüber zuzulassen und hierfür – in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde – schmiedeeiserne Tore einzusetzen. Damit soll ein unbefugtes Betreten der Anlage in der Dämmerung und während der Nacht unterbunden werden. Die Anlage wurde 1925 errichtet. Die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten – mitsamt historischer Einordnung – könnte demnach für das 100. Bestehen angestrebt werden. Die Untere Denkmalbehörde informiert über Fördermöglichkeiten für Denkmäler – auch in privatem Eigentum – unter https://remscheid.de/leben/bauen/denkmalschutz/146380100000079126.php.

Darüber hinaus gibt es Gedenktafeln, Grabanlagen und Kunstwerke, die nicht in der Denkmalschutzliste erfasst sind und dennoch dem kulturellen und historischen Gedächtnis der Stadtgesellschaft zuzurechnen sind. Hiervon befinden sich nach Mitteilung der Verwaltung folgende in städtischem Besitz:

  • Gedenkstätte für die Gründer des Stadtparks Remscheid Johann Peter Arns, Karl Hessenbruch und Julius Koch(Stadtpark, Julius-Koch-Weg)
  • Hasenclever Gedenkstein (Reinshagen, unterhalb Ehrenhain)
  • Gedenkstein den Mitstiftern des Bismarckparks(Reinshagen, unterhalb des Wallburghanges im Felsdurchbruch)
  • Gedenkstein an Walter Dannenberg(Lennep, Diepmannsbachtal)
  • Richard-Lindenberg-Platz(Hasten, Richard-Lindenberg-Platz)
  • Intze-Gedenktafel(Südbezirk, Intzeplatz)
  • Gedenkort „Steinernes Kreuz“(Südbezirk, Eschbachtalsperre)
  • Plastik „Die Schreitende“(Hasten, Historisches Zentrum, Park)
  • Plastik „Partnerschaftssäule Remscheid-Quimper“(Innenstadt, Quimperplatz)
  • Plastik „Der Lesende“ von Ernst Barlach(Innenstadt, Zentralbibliothek, Foyer)
  • Kupferrohrplastik vor dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (Innenstadt, Elberfelder Straße / Alte Rathausstraße)
  • Plastik „Jupiter“ (Lennep, Schul- und Sportzentrum Hackenberg)
  • Plastik „Mutter und Kind“ von Gustav Kramer(Hasten, Gesundheitshaus, Hastener Straße)
  • Gedenkplatte für die Opfer des Flugzeugabsturzes vom 8. Dezember 1988(Reinshagen, Ehrenhain)
  • Gedenktafel im Treppenaufgang des Remscheider Rathauses(Innenstadt, Rathaus, Treppenhaus zw. EG und 1. OG)
  • Gedenktafel für die jüdischen Opfer der NS-Gewaltherrschaft (Innenstadt, Rathaus, Foyer)
  • Plastik „Rhythmische Raumgestaltung mit plastischen Körpern“ von Heinrich Neumann(Hasten, Schule Höterfeld)
  • Plastik „Organisch – Anorganisches“ von Gustav Kramer(Südbezirk, Schule Bökerhöhe).

Corona-Virus: Was Arbeitnehmer wissen müssen

Pressemitteilung des Deutscher Gewerkschaftsbund, Region Düsseldorf-Bergisch

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr durch das Corona-Virus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell ‘‘als gering bis mäßig‘‘ ein. (Stand: 26. Februar). Kein Grund zur Panik also. Dennoch haben viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Fragen: Zum Beispiel, ob Home-Office möglich ist. Oder ob sie arbeiten müssen, wenn die Kitas oder Schulen ihrer Kinder geschlossen haben.

Kann ich im Home Office arbeiten, statt im Betrieb? "Sofern im Betrieb eine Regelung zum Home-Office besteht, kann der Arbeitgeber im Rahmen der bestehenden Regelungen seine Beschäftigten auch ins Home-Office schicken, damit sie von dort arbeiten", erklärt der DGB Rechtsschutz. Ein "Recht auf Home Office" für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt es in Deutschland nicht. Wer Home Office machen möchte, muss dazu also die im Betrieb geltenden Regelungen einhalten (zum Beispiel eine Betriebsvereinbarung) und sollte das mit den Vorgesetzten besprechen.

Kann ich selbst zu Hause bleiben, wenn ich keine Betreuungsmöglichkeit für meine Kinder habe? "Wenn die Behörden Kindertagesstätten aufgrund der Virusgefahr schließen, ist dies für arbeitende Eltern natürlich ein Problem, weil ihre Kinder dann unter Umständen unbeaufsichtigt sind. Dies führt jedoch nicht dazu, dass sie ihrerseits der Arbeit fernbleiben können", so der DGB Rechtsschutz. "Es liegt insbesondere kein Fall der vorübergehenden Arbeit Verhinderung gemäß § 616 BGB vor. Dieser berechtigt die Beschäftigten nur, aus persönlichen Gründen der Arbeit fern zu bleiben. Eine Kita-Schließung betrifft aber gerade nicht nur den Einzelnen, sondern eine Vielzahl von Menschen." Auch ein Anspruch auf "Kind-krank" bestehe nicht, sofern das Kind selbst nicht erkrankt ist. "Natürlich können Beschäftigte versuchen, kurzfristig Urlaub oder Überstunden frei zu nehmen. Eine kurzfristig anfallende Kinderbetreuung ist auf jeden Fall ein Grund, sodass der Arbeitgeber den Urlaub nicht ohne weiteres ablehnen kann.
Dem kann aber der Urlaubswunsch anderer Beschäftigter entgegenstehen, deren Kinder ebenfalls ohne Betreuung sind. Beschäftigten mit Kindern, die aufgrund einer Epidemie keine Betreuung haben, bleibt letztlich nur, die Situation offen mit dem Arbeitgeber anzusprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. In erster Linie ist es aber Sache der Eltern, für die Betreuung zu sorgen."

Darf ich zu Hause bleiben, weil ich befürchte, mich bei der Arbeit anzustecken? "Die Befürchtung vor Ansteckung allein reicht nicht aus, der Arbeit fernbleiben zu können", erklärt der DGB-Rechtsschutz. Beschäftigte dürfen der Arbeit nur fernbleiben, wenn sie Tatsächlich arbeitsunfähig sind. Ansonsten sind sie zur Arbeit verpflichtet. Die reine Angst davor, bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin krank zu werden, führt also nicht dazu, dass man nicht zur Arbeit erscheinen muss." 

Darf mein Chef mich auf Dienstreise in ein Ansteckungsgebiet schicken? "Die Arbeitspflicht erstreckt sich grundsätzlich auch auf Dienstreisen. Auch hier reicht eine bloße Befürchtung, man könne sich mit einem Virus infizieren, nicht aus, um die Dienstreise zu verweigern", so der DGB Rechtsschutz. "Etwas Anderes gilt, wenn eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. Reisen in solche Gebiete oder Länder muss der Arbeitnehmer nicht antreten."

Muss mein Arbeitgeber Desinfektionsmittel und Ähnliches zur Verfügung stellen, um die Infektion am Arbeitsplatz zu verhindern? "Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Verletzungs- und Erkrankungsrisiken im Betrieb so gering wie möglich sind. Er muss die erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Hierzu kann auch das Bereitstellen von Desinfektionsmittel gehören", erklärt der DGB Rechtsschutz. "Was im Einzelfall erforderlich ist, hängt sehr davon ab, um was für ein Betrieb es sich handelt und welche Infektionsrisiken bestehen. Bei Betrieben mit Kundenkontakt in höherem Maße der Fall als in Betrieben ohne Kundenkontakt."

Darf der Arbeitgeber mich nach Hause schicken? "So, wie der Arbeitnehmer grundsätzlich zur Arbeit verpflichtet ist, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer grundsätzlich beschäftigen. Solange er arbeitsfähig ist, muss und darf er im Betrieb tätig sein. Der Arbeitgeber darf ihn erst nach Hause schicken, wenn er der Meinung ist, dass der Arbeitnehmer nicht arbeitsfähig ist", so der DGB Rechtsschutz. "Auch eine Zwangsbeurlaubung unter Fortzahlung der Vergütung kommt grundsätzlich nicht in Frage. Urlaub und Überstundenabbau sind nur dann möglich, wenn der Arbeitnehmer dies beantragt, also nicht gegen dessen Willen. Entschließt sich der Arbeitgeber aus freien Stücken, den Betrieb vorübergehend zu schließen, kann er dies natürlich tun. Er muss dann aber das Entgelt weiterzahlen und darf auch nicht auf die Überstundenkonten zurückgreifen."

Darf mein Arbeitgeber mich fragen, woran ich erkrankt bin? "Der Arbeitgeber hat kein Recht darauf zu erfahren, woran ein Arbeitnehmer erkrankt ist", stellt der DGB Rechtsschutz klar. "Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung attestiert nur, dass der Beschäftigte seine Tätigkeit nicht ausüben kann und wie lange dies voraussichtlich dauern wird. Nur das ist für den Arbeitgeber maßgeblich. Mehr muss er nicht wissen, deswegen darf er auch nicht mehr wissen."

Was ist, wenn die zuständige Behörde den Betrieb dichtmacht? "Eine solche Maßnahme, wie sie in Italien bereits vollkommen ist, ist grundsätzlich auch in Deutschland möglich. Das Arbeitsministerium geht davon aus, dass es sich um einen Fall des Betriebsrisikos handelt", erklärt der DGB-Rechtsschutz.

Anlieger vom Holz hoffen auf baldigen Bauantrag

Der Konflikt ist geradezu klassisch: Auf der einen Seiten ein Betrieb, den es zu erhalten gilt, der Menschen Arbeit und Einkommen gibt und der Stadt Remscheid Steuern. Und auf der anderen Seite Anwohner, die sich über Verkehrslärm und Motorabgase ärgern und sich um die Sicherheit ihrer Kinder auf der schmalen Sackgasse sorgen, über die schwere Lastzüge – 40-Tonner – die Firma mit Rohmaterial beliefern und Fertigteile abtransportieren. Ein Dilemma, das so schon seit Jahren existiert und auch schon den städtischen Beschwerdeausschuss beschäftigt hat, ohne dass sich daran grundlegend etwas geändert hätte.

Die Rede ist von der kleinen Hofschaft Holz. „Anlieger ‚Im Holz‘ haben unterschiedliche Interessen“, titelte der Waterbölles am 29. September 2016.  Und am 8. November 2016 griff er eine Stellungnahme der Verwaltung für den Beschwerdeausschuss auf, an den die Anwohner sich schon am 21. Juni 2016 gewandt hatten, ohne dass das Thema bis dahin dort zur Sprache gekommen war: Unter Berücksichtigung des betrieblichen Bestandsschutzes sei ein neues Baugenehmigungsverfahren notwendig, so die Bauaufsichtsbehörde damals. Zitat: "In diesem Verfahren werden maßgebliche Regelungen zu Immissionsschutz, Arbeitszeiten, Schichtarbeit und zum Lieferverkehr etc. ... geprüft und geregelt! Geregelt ist bis heute – nichts!“ Und so wandten sich ein Ehepaar aus der Nachbarschaft der Holzer Firma gestern direkt an den Rat der Stadt und fragte nach: Was gedenkt die Stadt Remscheid zu tun, und vor allem wann? Und: Geht von dem früheren galvanischen Betrieb und der Härterei hinter dem Betriebsgebäude eine Gefahr für Mensch und Umwelt aus (Altlasten)?

Für die Verwaltung antwortete Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke: „Die Straße Holz ist eine öffentliche Straße ohne überörtliche Bedeutung, die vorwiegend dem Ziel- und Quellverkehr der Anlieger dient, wozu auch die dort ansässige Firma zählt. Die Nutzung der Straße ist auf keine Verkehrsart beschränkt und kann auch mit LKW befahren werden. Die Straßenverkehrsbehörde kann den Verkehr zum Schutz der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zwar grundsätzlich beschränken, ein Anliegerverkehr ist aber weiterhin zu gewährleisten. Die Anlieferung der ansässigen Firma fällt aber unter den Anliegerverkehr und kann daher mit Regelungen nach der Straßenverkehrsordnung nicht verhindert werden. Aus Sicht des betrieblichen Immissionsschutzes wurde die Verkehrssituation (Be- und Entladen von Lkws) auf dem Grundstück Holz 44 bezüglich Lärm an den angrenzenden Wohnhäusern (u.a. Holz 43 c) in einer vergangenen Beschwerde (06.03.2015) immissionsschutzrechtlich betrachtet. Dabei ist als Ergebnis festgestellt worden, dass der gebietsbezogene Immissionsrichtwert (Mischgebiet) von 60 dB(A) am Tag (06:00 bis 22:00 Uhr) durch die Ladevorgänge eines LKWs von 45 minütiger Dauer, gemittelt über den Beurteilungszeitraum von 16 Stunden, nicht überschritten wird.

Die Firma ist aufgefordert, zur Verbesserung der Ladesituation eine Lieferzone auf dem eigenen Grundbesitz einzurichten. Hierzu hat es in der Vergangenheit intensive Gespräche zwischen dem Eigentümer der Firma, der Wirtschaftsförderung, der Stadtplanung und der Bauaufsicht der Stadt Remscheid gegeben. Innerhalb der letzten Gespräche im letzten Jahr wurde durch den vom Eigentümer beauftragten Architekt ein Konzept vorgestellt, welches das Entladen der Anlieferfahrzeuge in einem neu zu bauenden eingehausten Bereich vorsieht. Diese Planung setzt zur Realisierung Flächenankäufe privater und städtischer Flächen voraus. Die zur Umsetzung benötigten Flächen befinden sich mittlerweile, durch den zuletzt durch die Politik beschlossenen Verkauf einer städtischen Fläche am Ende des letzten Jahres, im Zugriff der Firma. Ein entsprechend erforderliches Baugenehmigungsverfahren kann nunmehr seitens des Eigentümers weiter betrieben werden. Hierzu stehen die Wirtschaftsförderung und die Bauaufsicht der Stadt Remscheid in einem engen Kontakt zu diesem. Mit Eingang der Antragsunterlagen wird das Baugenehmigungsverfahren zeitlich mit der höchsten Priorität durch die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Remscheid betrieben werden, um hier schnellstmöglich unter Würdigung aller erforderlichen Belange zu einem Abschluss des Verfahrens zu gelangen.“

Und zur Frage nach eventuellen Altkasten: „Auf dem Grundstück Holz 43(d) befand sich hinter den heutigen Garagen von ca. 1955 bis 1968 eine Galvanik. 1975 erfolgte der Rückbau des Gebäudes. Heute ist hier eine Freifläche. Auf dem Grundstück Holz 44 war im Zeitraum von ca. 1912 bis 2010 eine Werkzeugfabrik mit Härterei ansässig. Hier befindet sich heute ein metallbearbeitender Betrieb. Zu den beiden angefragten Grundstücken liegen bislang keine Bodenuntersuchungen mit einer Gefährdungsabschätzung vor. Aufgrund der bekannten Vornutzungen werden diese Grundstücke im Altlasten- und Verdachtsflächenkataster als altlastverdächtige Flächen geführt. Sollten auf den Grundstücken Nutzungsänderungen oder Baumaßnahmen erfolgen werden seitens der unteren Bodenschutzbehörde, Bodenuntersuchungen zur Erstellung einer Altlastengefährdungsabschätzung von der Bauherrschaft bzw. vom Grundstückseigentümer oder von der Grundstückseigentümerin im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens gefordert. Eine Gefahrenbeurteilung der Grundstücke ist erst nach dem Vorliegen aussagekräftiger Bodenuntersuchungen möglich.“

Wann diese vorliegen werden, sagte die Verwaltung gestern nicht. Hier stehe die Politik in der Verantwortung, meinte Fritz Beinersdorf, der Faktionsvorsitzende der Linken. „Wir sollten die Verwaltung auffordern tätig zu werden!“ Auch wegen der unbefriedigenden Verkehrssituation fühlten sich die Bürger von der Verwaltung alleine gelassen, ergänzte Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) Sprecher von CDU und SPD äußerten ebenfalls Verständnis für die Sorgen der Anwohner, schlossen sich aber der Stellungnahme der Verwaltung an. Der darin enthaltene Satz “Mit Eingang der Antragsunterlagen wird das Baugenehmigungsverfahren zeitlich mit der höchsten Priorität … betrieben werden“, sagt nichts darüber aus, wann die Firma einen Bauantrag stellen wird.

Infos zur Rückkehr in den Beruf nach Familienzeit

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Selten waren die Chancen, nach einer Familienzeit wieder ins Berufsleben einzusteigen so günstig wie derzeit. Unternehmen suchen verstärkt nach Fachkräften und motiviertem Personal. Frauen und Männer aus dem Bergischen Städtedreieck, die nach einer Familienzeit den Wiedereinstieg in eine berufliche Tätigkeit planen, können sich am Montag, 2. März von 10 bis 12 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, von Angela Grote-Beverborg, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, in einer „Offenen Sprechstunde Wiedereinstieg nach Familienzeit“ informieren und beraten lassen. Bei ihr bekommen Interessenten vielfältige Tipps und Informationen, mit denen der Wiedereinstieg ins Berufsleben gelingen kann. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Mütter und Väter, die nach der Familienphase wieder in den Job zurückkehren möchten, haben häufig erst einmal viele Fragen und benötigen unterschiedlichste Unterstützung. In meiner Sprechstunde kann ich viele Tipps geben und möchte vor allem Mut machen, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und das eigene Potential auf dem Weg zurück in den Beruf auch zu nutzen“, erklärt Angela Grote-Beverborg. „Ich freue mich wieder auf interessante Gespräche.“

Auf die Offene Sprechstunde folgt an gleicher Stelle am Dienstag, 3. März, ab 9 Uhr eine dreistündige Informationsveranstaltung (Teilnahme kostenlos, Anmeldung ebenfalls nicht erforderlich). „Seit vielen Jahren arbeite ich mit Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern und kenne die Stolpersteine, die dabei manchmal im Weg sind.“ erklärt Angela Grote-Beverborg, die die Veranstaltung regelmäßig anbietet. „Ich möchte informieren und motivieren. Denn häufig ist nicht bekannt, wie die Agentur für Arbeit den Wiedereinstiegsprozess begleiten kann. Das geht von individueller Beratung und Vermittlung von Stellen über die Finanzierung von Fortbildungen bis hin zu Umschulungen in neue Arbeitsbereiche. Wir bieten zudem eine hervorragende E-Learning- Plattform für unsere Kundinnen und Kunden, auf der sie sich von kaufmännischen und EDV-Anwendungen über Bewerbungstraining bis hin zu intensiven Sprachkursen bei eigener Zeiteinteilung und mit Erfolgszertifikat kostenlos weiterbilden können.“

Frauenfest am 7. März im Neuen Lindenhof

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Frauen und Mädchen ab 14 Jahren erwartet am Samstag, 7. März, von 15.30 bis 20 Uhr ein buntes Programm im Neuen Lindenhof auf dem Honsberg. Am Vortag des Internationalen Frauentages 2020, der am 8. März begangen wird, lädt ein breites Frauenbündnis –  zum Frauenfest ein: die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Bündnis 90/ Die Grünen, DGB, Die Linke, das Frauenbüro der Stadt Remscheid, Frauenreferat im Ev. Kirchenkreis Lennep, Frauenunion, Remscheider Integrationsrat, städtisches Kommunales Integrationszentrum, Weiberwirtschaft und die Wählergemeinschaft W.I.R. e.V..

Zum Internationalen Frauentag machen Frauen auch in Remscheid auf die noch immer nicht verwirklichte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern aufmerksam. Fehlende Entgeltgleichheit, Gewalt gegen Frauen, Unterrepräsentanz von Frauen in der Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Kunst und Kultur sind Themen, die viele Remscheiderinnen bewegen. Nur ein Drittel der Führungspositionen bei der Remscheider Stadtverwaltung sind mit Frauen besetzt. Im Rat der Stadt beträgt der Frauenanteil aktuell 28,5 Prozent. Zum Internationalen Frauentag wird auch auf das Schicksal vieler Frauen in der Welt aufmerksam gemacht, deren Lebensumstände so schwierig sind, dass sie ihre Heimat unter schwierigsten Umständen und großen Gefahren verlassen müssen.

Die Teilnehmerinnen des Frauenfestes erwartet ein facettenreiches Programm mit Musik, Vortrag, Bildern, Kabarett, Frauenpolitik, Netzwerken, Essen, Trinken, Tanz und Party. In Gesprächsrunden mit Remscheider Politikerinnen, Gewerkschafterinnen, selbstständigen Frauen, aktiven Frauen des evangelischen Kirchenkreises Lennep und Frauen aus der Remscheider Stadtverwaltung bietet sich Gelegenheit zur Diskussion über das, was sich Frauen für ihre Stadt wünschen und wie Frauen selbst aktiv werden können, um ihr Remscheid zu gestalten. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für Essen und Getränke wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (5)

Darline Sarah-Michelle Scholz (15), Nelson-Mandela Sekundarschule. Hobby: Ich war zwei), Tanzen und drei), reiten. Zurzeit gehe ich zwischendurch ins Fitnessstudio. Ziele: Eine saubere Stadt, damit man sich nicht ekeln muss, wenn man durch die Strassen von Remscheid geht, weil an jeder Ecke Müll oder Erbrochenes liegt. Dazu habe ich mir auch schon eine Idee ausgedacht. Viele lieben Silvester das Feuerwerk und mit Familie oder Freunden das neue Jahr beginnen. Jedoch vergessen manche dabei, dass die meisten Tiere Angst davor haben oder das viele den Müll liegen lassen und noch Wochen nach Silvester verteilt auf den Straßen liegt. Man könnte sich in der Stadt Remscheid 4-5 größere Plätze suchen, um dann dort das neue Jahr mit Feuerwerk, Freunden und Familie zu begrüßen. Damit kann man nicht nur den Müll auf den Strassen reduzieren, sondern auch die CO2 Abgase, die von dem Feuerwerk ausgehen. Außerdem will ich mich für Menschen und Tiere in Not einsetzen. Ich würde nämlich gerne eine Spendenorganisation starten und auf Trödelmärkten Klamotten und andere Sachen verkaufen, die man nicht mehr benötigt. Das Geld will ich dann dem Roten Kreuz und an Tierheime spenden. Ein Teil dann auch nach Australien, um dort den Menschen und Tieren in Not zu helfen, da dort hunderte von Menschen ihre Immobilien verlieren und Tiere ihr Leben.

Philip Schulze (14), Sophie-Scholl-Gesamtschule. Hobby: Hobbys: Tauchen; Interessen: Lesen, Schwimmen, Powerpoint Präsentationen erstellen. Ziele: Ich möchte gewählt werden, weil ich denke, man müsste dringend mehr für die Umwelt tun. Dies möchte ich nicht nur wegen der aktuellen Beliebtheit des Umweltschutzes, sondern vor allem aus eigener Überzeugung. Außerdem möchte ich mich für soziale Themen einsetzen, besonders interessiert hat mich dabei die Deckelaktion für die Impfung gegen Kinderlähmumg, von der ich, als sie stattfand gar nicht wusste, dass sie vom Jugendrat gemacht wurde. Ich fand es sehr traurig, dass die Aktion abgebrochen wurde und möchte mich in Zukunft für solche Dinge einsetzen.

Beyda Tekerek (15), Alexander-von-Humboldt Realschule. Hobby: Hobbys: Basketball spielen, Interessen: Geschichte, Politik. Ziele: Ich möchte gewählt werden, weil ich mich für die Jugendlichen in unserer Stadt einsetzen möchte und unsere Stadt, besonders die Alleestraße, wieder zu einem schönen und lebendigen Ort machen, wo man gerne hingeht.

Belinda Tillmanns (16), Sophie-Scholl-Gesamtschule. Hobby: Ich bin besonders interessiert an Kunst und zeichne und male gerne. Außerdem spiele ich gerne Ukulele und verbringe meine Zeit oft mit Lesen oder Freunden. Ziele: Als erstes fände ich es wichtig, die Projekte des 8. Jugendrates weiter zu führen, z.B.: die Fridays for Future Projekte, das angesprochene Projekt des Jugendtreffs auf der Alleestr. und um alle Projektmitarbeiten weiterzuführen wie das RS-UNITED, die Zero-Waste-Party und alle anderen. Mir persönlich liegt am Herzen, etwas mehr Farbe und Kunst nach Remscheid zu bringen, deshalb legalisierte Orte für Graffiti spraying zu schaffen, die Alleestraße schöner und jugendfreundlicher zu gestalten, z.B. durch mehr Aufenthaltsmöglichkeiten und Gestaltung wie durch Kunst oder Pflanzen. Außerdem ist mir die weitere Modernisierung der Schulen und die Öffentlichkeitsarbeit der bestehenden Bildungsstätten wie die Bibliothek, die Kraftstation oder die Gelbe Villa, die auch Freizeitmöglichkeiten bieten, wichtig, da sich viele über ein geringes Angebot beschweren, sich jedoch nicht bewusst sind, welche Angebote wir haben. Wichtig fände ich auch, den Bibliotheken mehr Aufmerksamkeit zu geben und mehr Gelder zuzuteilen, damit die freien Bildungsmöglichkeiten, die wir haben, so ausgenutzt werden können, dass bei jedem Interesse geweckt wird. Natürlich liegt mir auch am Herzen, die Wichtigkeit des Themas Klima und dessen Schutz weiter bei unserer Jugend zu erläutern und zu verbreiten, damit endlich JEDE/R aufwacht und wir hoffentlich so etwas beitragen können, unsere Zukunft zu retten.

Mit Schnee hatten manche kaum noch gerechnet

Echter Schnee! Mit dem hatten in diesem Winter manche kaum noch gerechnet. Also nichts wie raus mit der Kamera ins Freie und die weiße Pracht im Bild festhalten! Wer weiß, wann sich die nächste Gelegenheit für Schneebilder ergibt… (Fotos: Hans Georg Müller.)

Neue Wasserkurse an Dhünn- und Bevertalsperre

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Für die Kurse von NaturGut Ophoven und Wupperverband an der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre hat die Anmeldung begonnen. Viele Schulklassen haben sich bereits angemeldet, es gibt aber noch freie Termine, insbesondere für das Kursangebot Bever-Talsperre. Die Kurse für Schulklassen der Jahrgangsstufen 1 bis 5 sind eine Entdeckungsreise in die Welt des Wassers. Sie beginnen jeweils mit einer Einführung und der Besichtigung der Talsperre. Besonders spannend ist der „Blick in die Unterwelt“, in den Talsperrendamm der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre. Während an der Bever-Talsperre im Anschluss an die Besichtigung das Thema Wasserkraft in der Praxis ausprobiert wird, widmet sich der praktische Teil an der Trinkwassertalsperre Große Dhünn der Gewässeruntersuchung der Dhünn unterhalb der Talsperre.

Interessierte Schulklassen können sich für die kostenlosen Kurse beim NaturGut Ophoven unter der Rufnummer 02171-73499-44 oder per Mail an britta.demmer@naturgut-ophoven.de anmelden. Die Ressource Wasser zu schützen, ist eine wichtige Aufgabe. Dies auf spielerische Weise und mit praktischen Experimenten jungen Menschen näher zu bringen, ist die Zielsetzung der jährlich rund 60 Kurse, die das NaturGut Ophoven und der Wupperverband anbieten. Informationen zu diesem Umweltbildungsangebot gibt es auch unter https://www.wupperverband.de/termine/fuehrungen/fuehrungen-talsperren und unter //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/www.naturgut-ophoven.de">www.naturgut-ophoven.de.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Sportanlagen bleiben gesperrt. Alle Sportanlagen bleiben bis einschließlich Freitag, 28. Februar, für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt. Nach dem derzeitigen Stand der Wetterprognosen ist die Durchführung des Spielbetriebs am kommenden Wochenende unwahrscheinlich. (Sabine Heidfeld, Fachdienst 2.45 – Sport und Freizeit)

Neues Programmheft Frühjahr/Sommer der Friedrich-Spee-Akademie Remscheid erschienen. Ab sofort ist das neue Programmheft als Printversion und als PDF-Ausgabe verfügbar. Es liegt an verschiedenen Auslagestellen zur Mitnahme aus. Hierzu gehören beispielsweise die Rathäuser Remscheid und Lüttringhausen, das Ämterhaus am Friedrich-Ebert-Platz, der Fachdienst Soziales und Wohnen (Alleestraße 66), das Gesundheitshaus (Hastener Straße 15) und das Seniorenbüro (Markt 13).Außerdem steht das Programmheft zum Download unter http://www.fsa-online.eu/programm-hw.html zur Verfügung. Bereits seit dem Jahr 2007 bietet die Friedrich-Spee-Akademie in Remscheid vielfältige Bildungs- und Freizeitangebote für Menschen in der zweiten Lebenshälfte an. Schirmherr der Akademie ist Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Bürgerdialog mit dem OB im Seniorenbüro Markt 13. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz lädt Interessierte herzlich dazu ein, mit ihm am Dienstag, 25. Februar, von 15 bis 16.30 Uhr im Seniorenbüro Markt 13 ins Gespräch zu kommen. Was sind die Wünsche und Nöte der Remscheiderinnen und Remscheider? Wo drückt der Schuh im eigenen Stadtteil? Welche Anregungen haben Menschen für Verwaltung und Politik? Nah am Menschen zu sein, das ist Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wichtig. Hierfür schafft er regelmäßig an ausgewählten Orten dieser Stadt Gelegenheit. Er möchte mit den Menschen ins Gespräch kommen. Außerhalb seines Dienstzimmers in lockerer Atmosphäre hofft er auf viele Anregungen, die zum guten Miteinander von Bürgern, Verwaltung und Politik beitragen.

Basketball  am 27. Februar von 9 bis 14 Uhr. Ein Turnier der besonderen Art wird am Donnerstag, 27. Februar, in der Sporthalle Hackenberg, Hackenberger Straße 107, ausgetragen. Denn beim Remscheider „Spieltreff Basketball“ steht nicht die Leistung, sondern der Spaß im Vordergrund. Am Ende des Turniers werden deswegen auch nicht die besten Leistungen prämiert; vielmehr erhalten alle Kinder eine Urkunde und können mit etwas Glück Basketbälle gewinnen – denn die Teilnahme und das Sammeln von Erfahrungswerten ist das Turnierziel. Gespielt wird außerdem in gemischten Mannschaften. Am 21. Remscheider „Spieltreff Basketball“ nehmen rund 450 Spielerinnen und Spieler in 44 Mannschaften aus 16 Grundschulstandorten teil. Damit richtet Remscheid wieder den größten Spieltreff in ganz NRW aus. Das Sportevent ist außerdem die größte Remscheider schulübergreifende Schulsportveranstaltung und eine der teilnehmerstärksten Remscheider Jugendsportveranstaltungen.

Bergische Lesereihe geht weiter. Die Stadtbücherei lädt Interessierte zu einer zweiten Lesung im Rahmen der Bergischen Lesereihe ein. Am Freitag, 28. Februar, stellt der Lenneper Autor Peter vom Falkenberg seinen ersten Krimi vor: „Rentner-Roulette in Lennep“. Bekannt wurde Peter Hein alias Peter vom Falkenberg durch seine historischen Romane mit Bezug zum Bergischen Land. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter Te. RS 162336.

Flirtseminar für Männer und Frauen. In diesem VHS-Seminar lernen die Teilnehmenden am Samstag, 29. Februar, 10 - 18.30 Uhr, im Ämterhaus, Raum 128, Elberfelder Str. 32, was eine attraktive Persönlichkeit ausmacht und wie Sie selbst attraktiver werden. Trainiert werden kommunikative Fähigkeiten, was Flirts interessanter und aufregender macht. Das Seminar richtet sich an Männer und Frauen aller Altersklassen. Entgelt 40 Euro.

Freier und angeleiteter Tanz nach HKiT©. Dies ist ein VHS-Workshop für Frauen, die sich eine Auszeit vom Alltag wünschen, neue Inspirationen und Impulse finden und Lebensfreude und Kreativität erfahren möchten. In einem wertungsfreien Raum tanzen sie im Kreis von Frauen. Körper-, und Wahrnehmungsübungen, Tanz-, und Atemmeditationen laden sie ein, in sich hinein zu spüren und Ihre Lebensenergie und  wilde Weiblichkeit von innen nach außen zu tanzen. Fließend oder kraftvoll, vorsichtig oder mutig, stehend, sitzend oder liegend, so wie es für Sie richtig ist. Gestärkt und energiegeladen können Sie danach wieder Ihren "Alltag tanzen". Kursleitung: Miriam Pastor-Wilkesmann. Termin: Samstag, 29. Februar, 11 bis 15.30 Uhr, im Ämterhaus, Raum 227, Elberfelder Str. 32. Entgelt: 27Euro.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

Artikel vollständig lesen

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Sonntag, 1. März, 10.30 Uhr
Gottesdienst ma(h)l anders
Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Ein Gottesdienst in anderer Form mit gemeinsamer Aktion an den Tischen für jedes Alter.
Nach dem Gottesdienst wollen wir noch gemeinsam essen und ins Gespräch kommen. Außerdem hat jeder Wahlberechtigte die Möglichkeit im Haus das neue Presbyterium zu wählen.

Freitag, 6. März, 17 Uhr
Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe – Steh auf und geh!
Ort: St. Josef (Berghauser Str. 20)
Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.  Mitwirkender: Regionalkantor Dieter Leibold (Orgel)

Artikel vollständig lesen

Neues Dach der Kita Edelhoffstraße ist feucht

„Am Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Edelhoffstraße wurden Mängel festgestellt. In einem Gutachterlichen Verfahren wurden als Verursacher der Dachdecker, der Architekt sowie der Tragwerksplaner benannt. Zurzeit werden in einem Klageverfahren die Sanierungskosten bei den Verursachern geltend gemacht“, teilt die Verwaltung der Politik zur heutigen Ratssitzung mit. „Durch den bauphysikalisch falschen Aufbau kommt es zu einer Durchfeuchtung der Dachkonstruktion. Die zu hohe Bauteilfeuchte greift auch die tragende Holzkonstruktion der Sparren an. Der Schaden ist bereits Anfang 2014 aufgetreten, und seitdem läuft auch das Beweissicherungsverfahren. Durch diesen langen Verfahrensweg ist die Konstruktion bereits stark angegriffen. Bei einer Öffnung des Dachs im vergangenen Jahr wurden bereits eklatante Feuchteschäden festgestellt. Die Sparrenköpfe sind bereits an vielen Stellen weg gefault. Diese Faulstellen sind nicht von außen ersichtlich und können, falls dies den tragenden Querschnitt oder das Auflager betrifft, im schlimmsten Fall zum Einsturz des Daches führen. Nach dem nun die Beweissicherungsverfahren abgeschlossen sind, können die Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Die Sanierungsmaßnahme sollte schnellstmöglich umgesetzt werden.“ Hierfür möchte sich die Verwaltung vom Rat der Stadt75.000 Euro als Instandhaltungsrücklage bewilligen lassen. Wann das Klageverfahren der Stadt gegen die Verursacher abgeschlossen sein wird, steht in der Beschlussvorlage nicht.

Empfang für Delegation aus Kirsehir im Rathaus

Von Dienstag bis Freitag ist eine offizielle Delegation aus der türkischen Partnerstadt Kirşehir zu Gast in Remscheid. Die Gäste aus Kirşehir sind Bürgermeister Selehattin Ekicioğlu, Ratsfrau Sule Serap Vural und Ratsherr Ykup Aslan, der IHK-Vorsitzender Mustafa Yilmaz und der Vorsitzende der Einzelhandels- und Handwerkskammer, Bahamettin Öztürk. Auf ihrem Programm stehen ein Besuch des Müngstener Brückenparks und eine Besichtigung von Schloss Burg mit Bergischer Kaffeetafel, aber auch Gespräche mit Landespolitikern und Wirtschaftsvertretern.  

Ramazan Dalgali. Der inzwischen pensionierte Sozialarbeiter vom Honsberg hatte Burkhard Mast-Weisz vor etwa zehn Jahren angesprochen: „Wir brauchen eine Städtepartnerschaft mit der Türkei“. Angefangen hatte dann alles mit einem Partnerschaftsverein und einer ersten Reise nach Anatolien. Offiziell besiegelt wurde die Partnerschaft dann im Jahre 2015 gleich doppelt: im Februar in Kirşehir und im August in Remscheid.

Dass der Kontakt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen aus beiden Städten die wichtigste Säule dieser Städtepartnerschaft sei, hob der Oberbürgermeister gestern hervor, als der die türkische Delegation zum offiziellen Empfang im großen Sitzungsaal des Rathauses begrüßte, der mit einem geselligen Abendessen verbunden war. Sevinc Brilling, die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrum Remscheid (KI), übernahm dabei die Rolle der Dolmetscherin. Die Politik war durch die Ratsmitglieder Erden Ankay-Nachtwein (SPD), Waltraud Bodenstedt (W.i.R.), Stefanie Bluth (SPD), Fritz Beinersdorf (Linke), Karl Heinz Humpert (CDU) und Sven Chudzinski (FDP) vertreten. Auch Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Vertreter der Remscheider Moscheevereine, darunter Salih Temizyürek, nahmen an dem Empfang teil, ferner Stadtförster Markus Wolff, den jugendliche Gäste aus Kirşehir ob seiner interessanten Führungen durch bergische Wälder in guter Erinnerung hätten, wie der OB hervorhob.

Die Initiative zu gegenseitigen Besuchen (Jugendaustausch) gehe nicht nur von den Partnerschaftsvereinen in Kirşehir und Remscheid aus, sondern auch von Schulen (Gertrud Bäumer) und Sportvereinen (Fußball), so der OB. Und auch Wirtschaftsvertreter aus beiden Städten seien mittlerweile an intensiveren Kontakten interessiert, wie sich gestern bei Gesprächen in der bergischen Industrie- und Handelskammer mit Hauptgeschäftsführer Michael Wenge gezeigt habe. Ihn hatte Bürgermeister Selehattin Ekicioğlu nach Kirşehir mit einer Wirtschaftsdelegation nach Kirşehir eingeladen und gebeten, das Interesse seiner Stadt an Niederlassungen bergischer Firmen schon jetzt an die Unternehmerschaft im Städtedreieck weiterzuleiten. Das bekräftigte er am Abend im Rathaus, indem er auf die zahlreichen deutschen Firmen hinwies, die in Istanbul und Umgebung Tochterfirmen gegründet hätten. So etwas wünsche er sich auch weiter östlich im anatolischen Kirşehir. Dort sei die Arbeitslosigkeit deutlich höher als in Deutschland, dort gebe er aber auch sehr viele jüngere, gut ausgebildete Arbeitskräfte, die für niederlassungswillige Remscheider Firmen interessant sein könnten. „Da stehen wir noch am Anfang“, räumte Burkhard Mast-Weisz ein.

Heute wird die türkische Delegation bei der Remscheider Kreishandwerkerschaft zu Gast sein. Gestern Vormittag legten die Gäste ihre (wirtschaftlichen) Interessen Carina Gödecke dar, der 1. Vizepräsidentin des Landtages NRW und Vorsitzenden der Parlamentariergruppe Türkei im Landtag sowie Volkan Baran (MdL, SPD), ebenfalls Mitglied der Parlamentariergruppe Türkei.  Der OB nutzte das Treffen, um auf die hohen Reisekosten bei Partnerschaftsbesuchen hinzuweisen Diese bedürften daher einer Förderung durch das Land. „Das werde ich auch noch mal schriftlich wiederholen“, kündigte Mast-Weisz gestern an.

Zur aktuellen politischen Lager in der Türkei äußerte sich Mast-Weisz nicht. Nur so viel diplomatisch: „Dazu wird es mehr als eine Bewertung geben. Uns hier in Remscheid ist das guter Miteinander a l l e r Bürgerinnen und Bürger wichtig!“ Den aktuellen Besuch empfinde er jedenfalls für die Partnerschaft sehr belebend. „Und ich hoffe, dass unsere Gäste das auch so sehen!“