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Verwaltung von Eigenheimbau derzeit wenig angetan

Lange Zeit galt ein großes Hanggrundstück im Ortsteil Hasten zwischen Artur- und Richardstraße als unbebaubar. Weil von der Hastener Straße eine Zufahrt zu der einstigen Kleingartenanlage fehlte. Dem könnte nun abgeholfen werden. Denn der Bauentwickler und Dipl.-Ingenieur Michiel Ros hat nicht nur das potenzielle Baugelände gekauft, für das es vor Jahren schon einmal einen Bebauungsplan gab, der aber nicht weiter verfolgt wurde, sondern auch ein Grundstück an der Hastener Straße. Nach Abriss eines Schuppens, der dort seitlich hinter dem vorderen Wohn- und Geschäftshaus steht, wäre genug Platz für eine kleine Stichstraße, um das Hintergelände erschließen zu können.

Doch die Remscheider Bauverwaltung, die das Projekt zunächst schriftlich begrüßt hatte, zeigte sich davon in einem späteren Gespräch gegenüber dem Investor und Bernd Quinting (CDU)derzeit gar nicht mehr so angetan. Der Verwaltung fehle das notwendige Personal zur Bearbeitung des Bebauungsplans, erfuhren Ros und Qinting, wie sie gestern berichteten. Darüber wundere er sich sehr, sagte gestern Bezirksbürgermeister Otto Mähler in einer Pressekonferenz vor Ort, an der auch Quinting und Ros teilnahmen. Dabei räumte der Projektentwickler ein, dass auf dem Baugrundstück noch Probebohrungen anstünden, die Aufschluss darüber geben sollen, ob der Boden durch Altlasten eines früheren Galvanik-Betrieb weiter oberhalb, an Hastener Straße, kontaminiert ist.

Sollte das der Fall sein und sich das Bauprojekt wegen zu hoher Sanierungskosten nicht mehr rechnen, sieht der Kaufvertrag zwischen Michiel Ros und dem Hastener Vorbesitzer die Rückabwicklung vor. Sollte der Bodengutachter aber grünes Licht geben, will Michiel Ros über seine Baulandentwicklungs-GmbH im Rathaus die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans beantragen (mit Kopien für die Fraktionen und Gruppen im Rat). Dann müsste die Verwaltung deutlich machen, ob dem nur Personalmangel entgegensteht oder auch der eine oder andere gewichtige sachliche Grund.

Wegen einer Stellungnahme hat der Waterbölles gestern bei dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze angefragt. Und bekam sie prompt: Mit den anhängigen Bauprojekten sei die Bauverwaltung gegenwärtig ausgelastet. Im Übrigen sei der "alte" Bebauungsplan nie in  Kraft getreten; Das Verfahren müsse ganz neu aufgerollt werden. Das könne frühestens in zwei Jahren geschehen. (Im Bild von li. n. re. CDU-Ratsmitglied Bernd Quinting,  Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) und Baulandentwickler Michiel Ros.)

Drei Kröten führten zur gesuchten Quelle

Adolf II., Sohn und Nachfolger von Adolf I., ist heute bekannt als der Erbauer der neuen Burg Berge, dem heutigen Schloss Burg. Zusammen mit seinen Brüdern entschied er, den Stammsitz der Familie auf einen Bergsporn oberhalb der Wupper zu verlegen. Die alte Burg übergab er 1133 dem Orden seines Bruders Everhard, den Zisterziensern, die dort ihr Kloster errichteten. Ihre Kirche diente seit jener Zeit als Familiengrabstätte der Grafen und Her­zöge von Berg.

Auszüge aus „Mythos Schloss Burg“ mit freundlicher Genehmigung des Bergischen Verlages, Remscheid. Der Bildband von Thomas Wunsch umfasst 136 Seiten und ist durchgehend farbig bebildert. Hardcover, ISBN 978-3-943886-62-7, 19,99 Euro.
Während sich die Texte historisch fundiert den Fakten widmen und der Leser durch die Erzählungen des Wandermönchs Ignatius das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein, zeigen die Fotos in aller Ausführlichkeit bekannte wie unbekannte Seiten von Schloss Burg. Als ehemaliger Burg-Fotograf hatte Thomas E. Wunsch Zugang zu allen Bereichen und führt den Betrachter so auch an Orte, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen sind.

Die Legende erzählt, dass sich Graf Adolf II. von Berg mit einigen Getreuen auf den Weg machte, um einen geeigneten Platz für seine neue Burg zu finden. Dieser Ort sollte für Feinde schwer erreichbar sein, gut zu verteidigen und zu versorgen. Das wichtigste, er musste eine Wasserstelle haben, um einen Brunnen anlegen zu können. Der Graf und seine Gefährten brachen im Tal der Dhünn auf und begannen mit der Suche. Viele Orte schienen geeignet, doch immer scheiterte es an einer Wasserstelle. Nach einem langen und erfolglosen Ritt machten die Männer auf einem Bergsporn oberhalb der Wupper Rast. Als sie frisch gestärkt wieder auf ihre Pferde stiegen, scheute das Pferd des Grafen. In letzter Sekunde konnte Adolf das Tier beruhigen. Als er absprang um die Ursache für die Unruhe des Pferdes zu suchen, entdeckte er zwischen den Vorderhufen drei Kröten im Gras.

Der Graf bemerkte: eine Kröte wäre nichts besonderes, zwei Kröten könnten ein Pärchen auf der Wanderschaft sein, aber drei Kröten wären kein Zufall. Irgendwo musste es Wasser geben. Der Graf rief seine Männer zusammen und gemeinsam erkundeten sie das Gelände. Tatsächlich fanden sie eine Quelle. Auch war der Ort perfekt für eine neue Burg. Hoch auf einem  Felssporn, mitten in einem Waldgebiet gelegen mit viel Wild und einer Quelle als Grundlage für einen Brunnen. Er hatte den bestmöglichen Ort gefunden, und die Kröten hatten ihm den Weg gewiesen.

Die Bilder im Rittersaal von Schloss Burg fassen wichtige Ereignisse in der Geschichte von Schloss Burg nach dem Tod Engelberts zu­sammen. So zeigen sie die Schlacht von Worringen 1288, deren Ende die Gründung der Stadt Düsseldorf mit sich führte. Zusammen mit der Ahnengalerie zeigen sie zu­dem den Aufstieg der Grafschaft zum Herzogtum unter Wilhelm von Jülich­Berg. Im Rahmen dieses sozialen Auf­stiegs verlagerten die Berger ihren Residenzort von Schloss Burg nach Düsseldorf und richteten die Burg als Jagd­schloss ein. Im Zuge der Heiratspolitik vereinten sich 1496 mit der Kin­derverlobung die Häuser Jülich­Berg und Kleve­Mark und schufen ein neues Machtterritorium, dessen Ruf bis nach England reichte. Der Ahnensaal zeigt die gesamte Breite der Herrschenden, die sich auf die ehemalige Grafschaft Berg beziehen und sie in ihre Politik eingemeindeten. So unter anderem 1614 das Haus Pfalz­Neuburg. 1777 erfolg­te die Vereinigung mit Bayern. 1808 wurde das Bergische Land von Napoleon Bonaparte zum Großherzogtum er­nannt. Bereits 1815 ging das Gebiet an Preußen über. Mit der Übergabe an Preußen teilte sich das Bergische Land in zwei Regierungsbezirke, von denen die eine Hälfte durch Köln und die andere Hälfte durch Düsseldorf verwaltet wird.

Ein herausragendes Ereignis in der Geschichte der Graf­schaft war die Schlacht von Worringen von 1288. Vorausgegangen war ein sechs Jahre währender Erbstreit um das Herzogtum Limburg. Irmgard von Limburg, verheiratet mit Rainald von Geldern, verstarb kinderlos ein Jahr nach ihrer Hochzeit. Rainald von Geldern erhob Erbansprüche auf das Herzogtum, dass seine Frau mit in die Ehe gebracht hatte. Auch Adolf V. stellte Ansprüche auf Gebiet. Neben Adolf V. gab es noch neun weitere Anwärter auf das Erbe. Bis 1283 sah alles noch nach einem friedlichen Abschluss der Verhandlungen aus. Dann verkaufte Adolf seine Rech­te an den Herzog Johann von Brabant. Die limburgischen Vasallen waren jedoch nicht bereit dem Herzog die Treue zu schwören, worauf dieser in das Herzogtum Limburg einfiel. Der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg sah in der Anwesenheit des Herzogs von Brabant seine eigene Machtposition in Gefahr und verbündete sich mit Rainald von Geldern. Der Erbstreit spaltete die Ritterschaft, die sich entweder auf die Brabanter Seite oder die des Erzbischofs stellten. In den Jahren 1283 bis 1288 erfolgten mehrere Auseinandersetzungen der Gegner, die letztendlich in der großen Schlacht von Worringen gipfelten. Sieger der Schlacht wurde Johann von Brabant, der da­durch das Herzogtum Limburg erhielt. Siegfried von Westerburg wurde durch Adolf V. gefangen genommen und ein Jahr auf Schloss Burg gefangen gehal­ten. Gegen eine Zahlung von 12.000 Mark kam er wieder frei. Die Macht des Kölner Erzbischofs über die Stadt war jedoch gebrochen, auch weil die Kölner Bürger auf Seiten der Brabanter gegen ihn gekämpft hatten. Am 14. August 1288 verlieh Adolf V. Düsseldorf das Stadtrecht.

Das Deutsche Röntgen-Museum öffnet digital

Pressemitteilung Stadt Remscheid

Ab Sonntag, 28. Februar, bietet das Team der Museumsführer wöchentlich immer um 15 Uhr eine kostenfreie digitale Führung an. Wie eine Teilnahme und die Führung funktionieren, beschreibt das Museumsteam nachfolgend: „Sie melden sich im Deutschen Röntgen-Museum unter birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de für die Führung an. Wir kreieren dann ein Zoom-Meeting und schicken Ihnen einen Link zu, mit dem Sie sich bequem in die Runde einwählen können. Dafür müssen Sie nicht einmal die passende App runterladen – sie öffnet sich automatisch mit dem Klick auf den Link.

Während der Führung schalten Sie bitte das Audio aus. Sie werden von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter im Chat begleitet, Fragen können Sie also jederzeit stellen. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Diskussion am Ende der Führung.

Dass die digitale Führung gut ankommt, zeigt das schriftliche Feedback aus einer Gruppe von fünf Familien, die am vergangenen Samstag einen Testlauf miterlebt haben: „(…) Nochmal ganz herzlichen Dank, dass Sie und ihr Team uns heute die Online-Führung ermöglicht haben. Das hat doch prima geklappt! Vielen Dank für die informative und interessante Führung, die Lust auf einen Besuch im Röntgenmuseum geweckt hat. Ich hoffe, dass wir uns bald – sofern es die Situation wieder erlaubt – mal auf den Weg nach Remscheid machen können und uns nochmal vor Ort mit dem Thema beschäftigen können (...).“

Uns als Museumsteam hat sehr gefreut, dass die Führung gut angekommen ist. Da lohnt sich der Aufwand, der mit einer digitalen Führung einhergeht auf jeden Fall. Es ersetzt auch nicht den Museumsbesuch, sondern macht Lust auf mehr. Wir werden dieses Format sicher beibehalten, auch wenn wir wieder regulär öffnen dürfen. Digital erreichen wir viele Menschen, die vielleicht nicht so einfach eine Anreise nach Remscheid schaffen.
Kontakt: Birgit Dömling,
birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de, Deutsches Röntgen-Museum, Schwelmer Str. 41, 42897 Remscheid, Tel. RS 163384, E-Mail www.roentgenmuseum.de

Die erste Stadtkirche ging im Jahre 1723 in Flammen auf

Historischer Blick auf die Stadtkirche am Markt.Die ev. Stadtkirche um 1920.Schon im 12. Jahrhundert legten die Grafen von Berg hier den Grundstein zu einer Kirche (Stadtkirche am Markt), die Engelbert I. um 1180 dem Orden der Johanniter übertrug. Sie wurde der Mittelpunkt für das spätere Dorf (Remscheid). Zäh hielten alle Generationen für den Bau späterer Kirchen an dieser Stelle fest. 1716 wurde durch Großfeuer fast das ganze Oberdorf in Schutt und Asche gelegt. Kirche und Schule blieben nach dem Bericht des Remscheider Pfarrers Albert Veitgen erhalten. Doch fielen dieselben bei einem neuen Brande im Jahre 1723 nebst den umliegenden Häusern des Oberdorfes dem wütenden Element zum Opfer. Nur das von dem da­maligen Pfarrer Wilhelm Georg Schragmüller bewohnte Haus, die „Crone" genannt, blieb „als ein Wunder des Allerhöchsten" stehen.

Es ist verständlich, dass damals in Zeiten des erstarkten Luthertums und des aufblühen­den Remscheider Eisengewerbes in kürzester Zeit für das zerstörte Gotteshaus ein Ersatz geschaffen wurde. 1723 erfolgte der Neubau des Kirchenschiffes, und 1726 wurde der Turm neuerrichtet, wie die Eisenanker an der Südseite des Langhauses und am Kirch­turm noch heute bezeugen. So stand die Kirche durch Jahrhunderte. Generationen knieten vor ihrem Altar, ver­nahmen den brausenden Ton der Orgel und sahen zum vertrauten Die heutige 'Citykirche' am Markt in den 1950-er Jahren. Foto: Alfred Lambeck.Zwiebelturm, dessen Glocken ihre metallene Stimme weit über das Bergische Land sandten. An vorfestlichen Abenden glänzte der Turm oft im strahlenden Licht friedlicher Scheinwerfer und zauberte mit den kleinen Bürgerhäusern der engsten Nachbarschaft ein unvergleichlich romantisches Bild der Remscheider Altstadt. Die Kirche war Sinnbild der Heimat. Sie stand gleich einem zeitlosen Wächter am Ein­gang des Dorfes, durch die Bausteine aus eigener Erde eng mit der bergischen Land­schaft verbunden.

Der zweite Weltkrieg ließ nur die Umfassungsmauern stehen. Verschwunden war der malerische Dachaufbau des markanten Turmes. Durch die Fensterhöhlen des Kirchen­schiffes gähnte die trostlose Leere des ausgebrannten Inneren. Nur zögernd schritt der Wiederaufbau voran. Baumeister und Bürger diskutierten eine Zeitlang über einen neuen Standort. Trotz aller Bedenken behauptet die Kirche ihren alten Platz am Markt. (aus: „Remscheider Bilderbogen“ von Max Eulenhöfer aus dem Jahre 1950)

Trauer um Helmut F. Ruppert

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Eigentlich können und wollen wir es nicht glauben oder wahrhaben: Die Nachricht vom Tode unseres Mitglieds Helmut Ruppert (21.12.1942 – 3.2.2021) hat uns überrascht und sprachlos gemacht. Bei unseren Zusammentreffen haben wir Helmut Ruppert stets als fröhlichen Menschen erlebt, der freundlich wie energisch für seine Themen stritt: den Radverkehr, umweltbewusste Mobilität und Klimaschutz. Als Vorsitzender der Remscheider Ortsgruppe des Verkehrsclubs Deutschland war er ein sachkundiger wie angenehmer Mitstreiter, wenn es darum ging Remscheid für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer attraktiver zu machen. Wenn er gerufen wurde, um seine Expertise und Leidenschaft für nachhaltige Mobilität oder Verkehrspolitik einzubringen, ließ er sich nicht zweimal bitten.

Helmut Ruppert kämpfte schon für grüne Themen, als dieser in seiner roten Heimat, der SPD, noch ein Nischendasein fristeten. Er warb schon zu Zeiten für ein Tempolimit, als im Kanzleramt Bundeskanzler Gerhard Schröder amtierte, der ein bekennender Anwalt der Automobilindustrie war. Diskussionen über das Für und Wider ging er mit Gelassenheit und Bestimmtheit an. Er glaubte an die Kraft des besseres Arguments, weswegen er jede Diskussion stets mit seinem fast schon ansteckenden, freundlichen Lächeln beendete.

Spät, vielleicht zu spät, haben wir Helmut Ruppert in unseren Reihen wiederentdeckt. Als wir im Rahmen unserer Klimaschutzwochen im Herbst 2019 nach fachkundigen Referenten suchten, hat er mehrere unserer Veranstaltungen mit seiner Sachkunde aufgewertet. Im guter Erinnerung bleibt uns eine sehr erfolgreiche Podiumsdiskussion im Bahnhof Lüttringhausen über die Perspektiven des Bahnverkehrs in unserer Region. „Mit seiner sympathischen Art hatte er schon gewonnen, bevor er zu Wort kam!“, erinnert sich Ursula Wilberg, die Organisatorin der Klimaschutzwochen .

Helmut F. RuppertPressemitteilung der Grünen

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Helmut Ruppert erfahren. Mit Helmut Ruppert verlieren wir einen politischen Freund und Mitstreiter für eine klimafreundliche Mobilitätswende. Noch im September letzten Jahres standen wir mit ihm auf der Straße und haben uns beim „Parking Day“ für mehr Raum für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen eingesetzt.

Seit vielen Jahren stand Helmut uns beratend zur Seite, wenn es um die Verbesserung des Nahverkehrs und die Belange der Radfahrer*innen ging. Gemeinsam hat er mit Parteikolleg*innen an einer Verlängerung der Balkantrasse gearbeitet, uns bei Veranstaltungen als Experte und Referent unterstützt und stand uns bei allen Verkehrsfragen mit Rat und Tat zur Seite. Helmut hat sich mit großem Engagement für unsere Stadt Remscheid, den Kremenholl und den VCD eingesetzt. Mit Leidenschaft hat er für seine Ziele gekämpft und beharrlich daran festgehalten den Verkehr in unserer zu Stadt zu verbessern. Er wird uns und Remscheid von Herzen fehlen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Fraktionsvorsitzender David Schichel, Kreisverbandssprecherin Ilka Brehmer und Bürgermeisterin Beatrice Schlieper

Neue Musik-Kurse nach dem Lockdown

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Ende der häuslichen Langeweile ist in Sicht, daher jetzt schon an die Zeit nach dem Lockdown denken: Das Instrumentenkarussell „inka“ ist ein Kurs, in dem Kinder und Jugendliche verschiedene Instrumente genauer kennen lernen und ausprobieren können. Das Kursangebot findet an allen Standorten der Musik- und Kunstschule des Kommunalen Bildungszentrums, Scharffstraße 7-9, statt. Darüber hinaus bietet der Kurs zusätzlich die Möglichkeit am Chor und am Kunstschulunterricht teilzunehmen. Die Kosten: 22 € /Monat; Kursstart: Voraussichtlich ab dem 7. März (ggf. situationsbedingt später); Kursdauer: Über drei Monate jeweils 45 Minuten pro Woche Unterricht. Anmeldungen jederzeit online unter www.mks-remscheid.de sowie über das Sekretariat der MKS, Sebastian Brüninghaus, Tel. RS 162529. Nachfolgend der genaue Wochenplan und das jeweilige Angebot:

Scharffstraße 7-9:
Dienstags, 16.30 Uhr: Für Kinder im Grundschulalter, Schlagzeug, Violoncello, Akkordeon, Blockflöte/Querflöte.
Donnerstags, 14.30 Uhr: Für Kinder im Grundschulalter, Gitarre / Ukulele, Klavier, Blockflöte, Querflöte, Violoncello.

Kreuzbergstraße 15:
Dienstags, 16 Uhr: Für Kinder im Grundschulalter, Violine, Violoncello, Klavier, Gitarre.

Röntgenstraße 16:
Mittwochs, 17 Uhr: Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren, Saxophon, Oboe, Trompete, Querflöte, Keyboard / Akkordeon.

Wohnwagen für 30.000 Euro ging in Flammen auf

In der Nacht auf heute brannte gegen 1.15 Uhr ein Wohnwagen auf dem Parkplatz Jahnplatz. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte der Wohnwagen einer 83-jährigen Frau aus Menden Feuer gefangen; brannte komplett aus. Durch die Flammen und herumfliegende Fahrzeugteile wurden zudem weitere Fahrzeuge leicht beschädigt. Zu der Ursache des Brandes ermittelt die Kriminalpolizei. Der Sachschaden liegt bei circa 30.000 Euro.

Erneut mit geklauten Kennzeichen unterwegs und wieder erwischt. Mit gestohlenen Kennzeichen ist gestern Abend (22. 2.) ein Autofahrer aus Remscheid in eine Routinekontrolle der Polizei geraten. Eine Streifenwagenbesatzung hatte den 25-Jährigen gegen 18 Uhr auf der Westfalenstraße in Radevormwald kontrolliert und war zunächst darauf gestoßen, dass sich an dem nicht zugelassenen Audi gestohlene Kennzeichen befanden. Doch damit nicht genug: Im Besitz einer Fahrerlaubnis war der Remscheider ebenfalls nicht, und weil ein Drogentest positiv ausfiel, veranlasste die Polizei eine Blutprobenentnahme. Zusätzlich fanden die Beamten bei einer Durchsuchung noch eine geringe Menge Betäubungsmittel sowie ein Schreiben der Polizei Wuppertal: Dort war der Remscheider Mitte vergangenen Jahres mit dem gleichen Auto angehalten worden - ebenfalls mit gestohlenen Kennzeichen.

Schwerverletzt beim Ausparken. Gestern Nachmittag, 22.2., gegen 1625 Uhr befand sich ein 77-jähriger Remscheider befand in Begleitung seiner 86-jährigen Ehefrau auf dem Gehweg der Wallburgstraße, als eine 81-jährige Pkw-Fahrerin dort ausparken wollte. Dabei übersah sie den hinter dem Fahrzeug befindlichen Mann; dieser stürzte bei dem Zusammenstoß zu Boden und geriet mit den Beinen unter die Räder. Er musste mit schweren Verletzungen ins ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär verblieb. (aus dem Polizeibericht)

Auch Hofschaft Hasten soll Info-Tafeln bekommen

Mit "Geschichte unserer Stadt - Remscheid Lennep Lüttringhausen" gelang dem katholische Theologe und ehemalige Gymnasiallehrer Hans-Jürgen Roth 2008 ein fesselndes Buch. Es liegt mittlerweile in der 2. aktualisierte Auflage vor (2017. 356 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-945763-43-8 © Bergischer Verlag), zusammen mit mehreren anderen Neuerscheinungen aus seiner Feder. Die jüngste, erschienen im Januar, ist „Die Hofschaft Hasten in Remscheid – Rund um die Alte Straße mit Geschichten aus alten Zeiten“. Und damit ist nicht der gesamte Stadtteil Hasten gemeint, sondern die enge aneinander stehenden Fachwerkhäusern an der Alte Straße, nicht weit vom Deutschen Werkzeugmuseum entfernt. Hans Jürgen Roth kennt sich in dem historischen Quartier sehr gut aus, schließlich wohnt er dort schon seit vielen Jahren – an der Alte Straße – und wie sollte es anders sein, in einem Fachwerkhaus.

Im Vorwort seines Buches schreibt er über die Alte Straße: „Mit ihren geschichtsträchtig gewachsenen Häusern hat sie einen besonderen Charme für Bewohner und Besucher. Viel Material konnte ich über Jahrzehnte hin sammeln: Viele Dokumente und Fotos, und viele Geschichten erzählen von Zeitzeugen aus ihren Kindertagen. All das ließ mich Hintergründe besser verstehen und hat mich ermutigt, eine Geschichte der Hofschaft zu schreiben. (…) Man geht einfach ganz anders durch einen Ort, wenn man etwas von seinem Werden weiß. (…) Viele Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen sind zusammengekommen, die mich veranlasst haben, dieses Büchlein über die Hofschaft „Alte Straße" zu schreiben, und ihre bewegende und interessante Geschichte festzuhalten. Schließlich liegt hier die Keimzelle von ganz Hasten.“

Über Roths jüngstes Buch wurde auch W. Jürgen Ackermann, der Vorsitzende des Vereins Hasten für Hasten e.V. auf die alte Hofschaft aufmerksam. Auch dort soll es künftig für Heimatfreunde einen   „historischen Rundgang“ geben Nach dem Beispiel von „Büchel“ und „Platz“, auch dies zwei zum Hasten gehörenden Hofschaften mit zahlreichen historischen Fachwerkhäusern. Initiiert vom Verein Hassten für Hasten e.V. Die „Info-Tafeln“ mit Fotos und Texten stehen vor denkmalgeschützten und historisch besonders interessanten Häusern.  Ein Heimatkunde-Projekt, bei dem Verein eng mit Renate Falkenberg von der Remscheider Denkmalschutzbehörde zusammenarbeitet. Und das soll nun auch beim dritten „historischen Rundgang durch die Hofschaft Hasten geschehen. „Wir befinden uns noch in der Anfangsphase“, bitten W. Jürgen Ackermann um Geduld. Über die Inhalte der voraussichtlich neun bis zehn Tafeln sei zusammen mit Ernst Günter Söhnchen und Hans-Jürgen Roth noch nicht entschieden worden die Gestaltung der Tafeln übernommen hat. Ackermann freut sich, dass auch diesmal wieder die Kölner Mediendesignerin Amelie Felde die Gestaltung der Tafeln übernommen hat.

1. Online-Diskussion der Remscheider SPD

Pressemitteilung der SPD

Am Mittwoch, 3. März, ab 19 Uhr geht es in der 1. Online-Diskussion der Remscheider SPD  unter dem Motto „Arbeiten und Wirtschaften unter Corona: Einblicke – Ausblicke – Perspektiven“ um Existenzängste und Perspektiven – um die Frage, was im Mittelpunkt stehen soll: die Gesundheit, die Arbeitsplätze, das (legitime) Gewinnstreben oder das ökonomische Überleben. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat unser Land keine Herausforderung mehr erleben müssen, die im wahrsten Sinne des Wortes alle betrifft: Corona. Die Remscheider SPD möchte wissen: Wie sieht Arbeiten und Wirtschaften unter Corona aus – für Beschäftigte wie für Unternehmende, für (Solo-)Selbstständige wie für Belegschaftsvertretende. „Als SPD ist es uns ein echtes Anliegen, bewusst den Blick  auf beide Seiten - die sozialen und wirtschaftliche – zu lenken. Dabei gilt es besonders auf das Arbeiten und Wirtschaften von klein- und mittelständischen Betrieben zu schauen, auf deren Sorgen und Perspektiven in der jetzigen Situation und in der Zukunft zu hören und nach Lösungen zu suchen.“, so der stellv. Vorsitzende der Remscheider SPD, Ralf Gassen.

Wir freuen uns, dass wir mit Stefan Grote (Inhaber von Elektro-Technik-Grote), Bettina Reckert (Betriebsrätin der EDSCHA Holding GmbH) und Torsten Dehnke (Inhaber des MIRÓ) interessante Diskussionspartnerinnen und Diskussionspartner gewonnen haben. Eine Zusage der Friseur-Innung steht noch aus. Abgerundet wird die Diskussionsrunde von Stefanie Bluth. Die Moderation übernimmt Ralf Gassen. „Wir möchten wissen, wie es den Beschäftigten in der Pandemie geht. Aber auch: Wie verzweifelt sind die Unternehmerinnen und Unternehmer? Wie werden die Probleme miteinander (Arbeitgeber und Belegschaft) gelöst? Bewährt sich die Sozialpartnerschaft in der Krise? Ich denke, wir werden eine sehr lebendige Diskussion erleben.“ sagt Jörg-Dieter Krause, Personalrat und Mitorganisator. Wer an der Diskussion teilnehmen möchte, bekommt auf Wunsch unter UB.Remscheid.NRW@spd.de">UB.Remscheid.NRW@spd.de einen Zugangslink zugesendet. (Antonio Scarpino)

Kommunen brauchen bessere Finanzierung

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid soll die NRW-Landesregierung und den Deutschen Bundestag offiziell auffordern, die Städte und Gemeinden in der Corona-Krise besser zu unterstützen. Eine entsprechende Resolution bringt die Fraktion DIE LINKE in die Ratssitzung am 25. Februar ein. „Die Lage ist ernst“, sagt Brigitte Neff-Wetzel, Fraktionsvorsitzende der Remscheider LINKEN im Rat. „Wenn es bei den geplanten Regelungen bleibt, wird unserer Stadt das Geld fehlen, um halbwegs unbeschadet aus der Krise zu kommen. Am meisten werden darunter diejenigen leiden, die auf eine funktionierende soziale Infrastruktur angewiesen sind. Wir laden daher die anderen Ratsfraktionen herzlich ein, mit uns gemeinsam mehr Druck auf die Regierenden in Berlin und Düsseldorf zu machen.“

Konkret fordern die Fraktion, dass die Städte und Gemeinden zum Ausgleich der Corona-Verluste einen größeren Anteil der Umsatzsteuer zugewiesen bekommen. Außerdem soll das Land den geplanten Finanzausgleich als Zuschuss und nicht nur als Kredit vergeben. Die Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer sollen zumindest zur Hälfte vom Land NRW ausgeglichen werden. Außerdem wird die Gründung einer NRW-Kasse zur Entschuldung der Kommunen gefordert. (Axel Behrend)

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Internationaler Frauentag 2021 Was ist wunderbar daran, Frau zu sein? Mit einer ganz besonderen Aktion fordert das Remscheider Frauenforum 2.0 alle Remscheiderinnen und Frauen, die sich mit Remscheid verbunden fühlen, auf, eine Videobotschaft zum Internationalen Frauentag zu senden. Die Frage: „Was ist für Dich wunderbar daran, Frau zu sein?“ soll in maximal 15 Sekunden auf einem kleinen (Handy-)Video beantwortet werden. Die Clips werden zusammengestellt und sind am 8. März  auf dem YouTube-Kanal der Stadt Remscheid zu finden. Wer mitmachen will, schickt das Video bis zum 3. März entweder über WhatsApp an 0176 42272843  oder über www.wetransfer.com an christoph.sykulski@t-online.de">christoph.sykulski@t-online.de. Das Frauenforum freut sich auf viele schöne Statements.

Bergische Symphoniker / 1. Familienkonzert als Videoeinspielung. Das 1. Familienkonzert („DIE WAHRE GESCHICHTE DER MOZARTKUGELN“) mit Musik von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart für Kinder ab 5 Jahren findet als Videoeinspielung am Sonntag, 28. Februar, um 16 Uhr auf der Homepage und dem YouTube-Kanal der Bergischen Symphoniker statt. Die Idee ist von Barbara Overbeck, die die Geschichte gemeinsam mit dem Orchester unter der Leitung von Anna Handler auf kindgerechte Weise zu allen Familien nach Hause bringt. Das Teo Otto Theater Remscheid, das Kulturmanagement Solingen sowie die Bergischen Symphoniker wollen mit diesem Video freischaffende Künstler*innen der Städte Solingen und Remscheid unterstützen. In ihrem Namen bedanken wir uns sehr herzlich für Ihre Zuwendung  und hoffen, in der aktuellen Situation einen Beitrag zum Erhalt der künstlerischen Vielfalt unserer Region beitragen zu können. Kontoverbindung: Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH, Stadt-Sparkasse Solingen, IBAN-Nr.  DE12 3425 0000 0000 0290 09.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bietet Bürgersprechstunde an. Normalerweise kommt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz regelmäßig bei seinem „Bürgerdialog vor Ort“ in allen Stadtteilen mit den Menschen ins Gespräch. In diesen Corona-Zeiten müssen diese persönlichen Termine derzeit leider ausfallen. Stattdessen bietet Burkhard Mast-Weisz eine Bürgersprechstunde am Telefon oder per Video-Chat an für Dienstag, 23. Februar, von 16 bis 18 Uhr. Hierfür wird um Anmeldung per Email gebeten unter oberbuergermeister@remscheid.de">oberbuergermeister@remscheid.de. Die Bürgerinnen und Bürger bekommen dann einen festen 15-Minuten-Termin für ihr Telefonat oder ihren Video-Chat. Sollten sich mehr Interessierte melden, werden zusätzliche Sprechzeiten angeboten.

Teilsperrung der Balkantrasse bis April. Die Technischen Betriebe Remscheid verlegen einen neuen Schmutzwasserkanal zwischen Remscheid-Bergisch Born und Wermelskirchen-Neuenhöhe. Dazu wurde im ersten Schritt der Radweg „Balkantrasse“ zwischen den Zufahrtrampen Albert-Einstein-Straße/Neuenhöhe und Buchholzen (K 22) gesperrt. Eine Umleitungsstrecke wird über den Rad-/Gehweg an der B 51 ausgeschildert. Die Sperrung endet voraussichtlich im April.

Baumpflanzungen an der B237. Angesichts anstehender Baumpflanzungen an der B237 kann es seit dem 22. Februar in der Zeit von 7.30 bis 15.30 Uhr zwischen den Ortschaften Karlsruhe und Bornefeld zu Verkehrseinschränkungen kommen. Die Arbeiten werden wechselseitig in mehreren Abschnitten durchgeführt, verbunden mit halbseitigen Fahrbahnsperrungen. Zur Regelung des Verkehrs wird eine mobile Lichtsignalanlage aufgestellt.

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Wirtschaftsjunioren haben neuen Vorstand

Der neue Wiju-Vorstand von li. n. re. Christoph Imber (2. Vorsitzender), Thomas Strycker (3. Vorsitzender) und Jan Engels (1. Vorsitzender). Foto von Michael Schütz)Pressemitteilung der Wirtschaftsjunioren Remscheid

Seit Januar vertritt ein neuer Vorstand den Verein den Remscheider Wirtschaftsjunioren (Wiju), bestehend aus Jan Engels (1. Vorsitzender), Christoph Imber (2. Vorsitzender) und Thomas Strycker (3. Vorsitzender). In der Mitgliederversammlung wurde den knapp 40 Mitgliedern das Programm für 2021 vorgestellt, das Covid19-bedingt zumindest im ersten Halbjahr aus Online-Veranstaltungen bestehen wird. Für das zweite Halbjahr hofft der Verein, auch wieder Präsenzveranstaltungen durchführen zu können. Verschiedene aktuelle Themen, die aus der Pandemie resultieren, finden sich im Programm wieder. Aber auch andere Felder kommen nicht zu kurz. So ist z.B. eine Diskussion über erneuerbare Energien in Planung, und auch der Austausch mit der Remscheider Politik wird fortgesetzt. Ein Sommer- oder Herbstfest in den neuen Räumen der Gründerschmiede an der Hindenburgstraße soll dem gemeinsamen Austausch ebenso dienen wie der enge Kontakt zu den Wirtschaftsjunioren aus Solingen und Wuppertal. Bei Fragen oder zur Kontaktaufnahme siehe die im letzten Jahr neugestaltete Internetseite www.wj-remscheid.de. Der Vorstand wird auch dieses Jahr vom wiedergewählten Verwaltungsrat und dem, durch die Bergische IHK gestellten Geschäftsführer Ralph Oermann tatkräftig unterstützt.