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Neues Dach der Kita Edelhoffstraße ist feucht

„Am Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Edelhoffstraße wurden Mängel festgestellt. In einem Gutachterlichen Verfahren wurden als Verursacher der Dachdecker, der Architekt sowie der Tragwerksplaner benannt. Zurzeit werden in einem Klageverfahren die Sanierungskosten bei den Verursachern geltend gemacht“, teilt die Verwaltung der Politik zur heutigen Ratssitzung mit. „Durch den bauphysikalisch falschen Aufbau kommt es zu einer Durchfeuchtung der Dachkonstruktion. Die zu hohe Bauteilfeuchte greift auch die tragende Holzkonstruktion der Sparren an. Der Schaden ist bereits Anfang 2014 aufgetreten, und seitdem läuft auch das Beweissicherungsverfahren. Durch diesen langen Verfahrensweg ist die Konstruktion bereits stark angegriffen. Bei einer Öffnung des Dachs im vergangenen Jahr wurden bereits eklatante Feuchteschäden festgestellt. Die Sparrenköpfe sind bereits an vielen Stellen weg gefault. Diese Faulstellen sind nicht von außen ersichtlich und können, falls dies den tragenden Querschnitt oder das Auflager betrifft, im schlimmsten Fall zum Einsturz des Daches führen. Nach dem nun die Beweissicherungsverfahren abgeschlossen sind, können die Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Die Sanierungsmaßnahme sollte schnellstmöglich umgesetzt werden.“ Hierfür möchte sich die Verwaltung vom Rat der Stadt75.000 Euro als Instandhaltungsrücklage bewilligen lassen. Wann das Klageverfahren der Stadt gegen die Verursacher abgeschlossen sein wird, steht in der Beschlussvorlage nicht.

Empfang für Delegation aus Kirsehir im Rathaus

Von Dienstag bis Freitag ist eine offizielle Delegation aus der türkischen Partnerstadt Kirşehir zu Gast in Remscheid. Die Gäste aus Kirşehir sind Bürgermeister Selehattin Ekicioğlu, Ratsfrau Sule Serap Vural und Ratsherr Ykup Aslan, der IHK-Vorsitzender Mustafa Yilmaz und der Vorsitzende der Einzelhandels- und Handwerkskammer, Bahamettin Öztürk. Auf ihrem Programm stehen ein Besuch des Müngstener Brückenparks und eine Besichtigung von Schloss Burg mit Bergischer Kaffeetafel, aber auch Gespräche mit Landespolitikern und Wirtschaftsvertretern.  

Ramazan Dalgali. Der inzwischen pensionierte Sozialarbeiter vom Honsberg hatte Burkhard Mast-Weisz vor etwa zehn Jahren angesprochen: „Wir brauchen eine Städtepartnerschaft mit der Türkei“. Angefangen hatte dann alles mit einem Partnerschaftsverein und einer ersten Reise nach Anatolien. Offiziell besiegelt wurde die Partnerschaft dann im Jahre 2015 gleich doppelt: im Februar in Kirşehir und im August in Remscheid.

Dass der Kontakt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen aus beiden Städten die wichtigste Säule dieser Städtepartnerschaft sei, hob der Oberbürgermeister gestern hervor, als der die türkische Delegation zum offiziellen Empfang im großen Sitzungsaal des Rathauses begrüßte, der mit einem geselligen Abendessen verbunden war. Sevinc Brilling, die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrum Remscheid (KI), übernahm dabei die Rolle der Dolmetscherin. Die Politik war durch die Ratsmitglieder Erden Ankay-Nachtwein (SPD), Waltraud Bodenstedt (W.i.R.), Stefanie Bluth (SPD), Fritz Beinersdorf (Linke), Karl Heinz Humpert (CDU) und Sven Chudzinski (FDP) vertreten. Auch Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Vertreter der Remscheider Moscheevereine, darunter Salih Temizyürek, nahmen an dem Empfang teil, ferner Stadtförster Markus Wolff, den jugendliche Gäste aus Kirşehir ob seiner interessanten Führungen durch bergische Wälder in guter Erinnerung hätten, wie der OB hervorhob.

Die Initiative zu gegenseitigen Besuchen (Jugendaustausch) gehe nicht nur von den Partnerschaftsvereinen in Kirşehir und Remscheid aus, sondern auch von Schulen (Gertrud Bäumer) und Sportvereinen (Fußball), so der OB. Und auch Wirtschaftsvertreter aus beiden Städten seien mittlerweile an intensiveren Kontakten interessiert, wie sich gestern bei Gesprächen in der bergischen Industrie- und Handelskammer mit Hauptgeschäftsführer Michael Wenge gezeigt habe. Ihn hatte Bürgermeister Selehattin Ekicioğlu nach Kirşehir mit einer Wirtschaftsdelegation nach Kirşehir eingeladen und gebeten, das Interesse seiner Stadt an Niederlassungen bergischer Firmen schon jetzt an die Unternehmerschaft im Städtedreieck weiterzuleiten. Das bekräftigte er am Abend im Rathaus, indem er auf die zahlreichen deutschen Firmen hinwies, die in Istanbul und Umgebung Tochterfirmen gegründet hätten. So etwas wünsche er sich auch weiter östlich im anatolischen Kirşehir. Dort sei die Arbeitslosigkeit deutlich höher als in Deutschland, dort gebe er aber auch sehr viele jüngere, gut ausgebildete Arbeitskräfte, die für niederlassungswillige Remscheider Firmen interessant sein könnten. „Da stehen wir noch am Anfang“, räumte Burkhard Mast-Weisz ein.

Heute wird die türkische Delegation bei der Remscheider Kreishandwerkerschaft zu Gast sein. Gestern Vormittag legten die Gäste ihre (wirtschaftlichen) Interessen Carina Gödecke dar, der 1. Vizepräsidentin des Landtages NRW und Vorsitzenden der Parlamentariergruppe Türkei im Landtag sowie Volkan Baran (MdL, SPD), ebenfalls Mitglied der Parlamentariergruppe Türkei.  Der OB nutzte das Treffen, um auf die hohen Reisekosten bei Partnerschaftsbesuchen hinzuweisen Diese bedürften daher einer Förderung durch das Land. „Das werde ich auch noch mal schriftlich wiederholen“, kündigte Mast-Weisz gestern an.

Zur aktuellen politischen Lager in der Türkei äußerte sich Mast-Weisz nicht. Nur so viel diplomatisch: „Dazu wird es mehr als eine Bewertung geben. Uns hier in Remscheid ist das guter Miteinander a l l e r Bürgerinnen und Bürger wichtig!“ Den aktuellen Besuch empfinde er jedenfalls für die Partnerschaft sehr belebend. „Und ich hoffe, dass unsere Gäste das auch so sehen!“

80.000 € sollen für unterbrechungsfreie EDV sorgen

Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)  im Rechenzentrum des Remscheider Rathaus ist bereits mehrfach repariert worden. Ein Ausfall der Technik hätte zur Folge, „dass die gesamte IT der Stadtverwaltung incl. Mailverkehr und Internet nicht mehr zur Verfügung“ stünde, teilte die Verwaltung heute dem Rat der Stadt mit und beantragt die außerplanmäßige Bereitstellung von 80.000 € für das Haushaltsjahr 2020, um die USV und die dazugehörenden Unterverteilungen schnellstmöglich ersetzen zu lassen. Mit den bisherigen Reparaturen könne „ein dauerhafter Erfolg … nicht garantiert werden. Die vorhandene Anlage und die daran angeschlossenen Komponenten sind seit langem abgeschrieben. Sie sollten ursprünglich im Kontext des angestrebten Rathausanbaus erneuert werden.“ Im Falle eines erneuten Ausfalls müsse das Rechenzentrum über das normale Stadtnetz betrieben werden. Das Problem dabei: „Unregelmäßigkeiten (Stromausfall, Spannungsspitzen, sehr kurze Spannungseinbrüche) im Stadtnetz, die erfahrungsgemäß regelmäßig vorkommen, werden ein unkontrolliertes Herunterfahren aller Systeme im Rechenzentrum zur Folge haben.“ Sollten dabei oder beim erneuten Hochfahren der Anlage so genannte Spannungsspitzen auftreten, sei mit Schäden an der Hardware zu rechnen. „Ohne USV ist daher ein Weiterbetrieb des Rechenzentrums nicht angeraten. Dann muss ein kontrolliertes Herunterfahren des System erfolgen bis eine Ersatz-USV zur Verfügung steht. Und in dieser Zeit hätte die Stadtverwaltung dann keine EDV.

Auf Erkundung mit einem Remscheider Stadtführer

Weitere
Erlebnisführungen
in Remscheid

Sonntag, 1. März, 15 Uhr
Führung über die Werkzeugtrasse
Am kommenden Sonntag, wird für Remscheid eine neue junge Generation von Stadtführern an den Start gehen. Eine seit September 2019 laufende Schulung zum Stadtführer im Bergischen Städtedreieck ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Remscheid, Solingen und Wuppertal können sich neue junge und engagierte Heimatkundler freuen. Das Angebot eröffnen Ute Lenhard-Bangert und Daniel Sieper eröffnen mit einer öffentlichen Führung über die Werkzeugtrasse. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Haupteingang des Cinestar-Kino am Remscheider Bahnhof. Während der ca. 90 Minuten dauernden Führung wird auf sicherlich interessante Art und Weise über 1,8 Kilometer die alte und neue Geschichte unserer Industriestadt gezeigt und geschildert. Die Teilnahme ist kostenlos. Am Ende der Führung kann zugunsten von „Möhrchen e.V. Förderverein Mahlzeiten in Remscheider Schulen“ gespendet werden. (Lothar Vieler)

FDer Stadtführer "Nachtwächter" Lothar Vieler.reitag, 6. März, 19 Uhr,
Mit dem Nachtwächter durch Lennep,
1,5 Stunden,  Lothar Vieler, Röntgen-Museum, fünf Euro.

Donnerstag, 12. März, 19 Uhr,
Essen und Erzählen in Lennep                                                                                          
Nach einer kleinen Runde durch Lennep (ca. 45 Min.) wird nur eine Gaststätte,bei der eine festgelegte Speise mit Getränk im Preis inkludiert ist besucht, um hier neben Essen und Trinken weitere Informationen und Geschichten über Lennep zu erfahren.
1,5 Stunden,  Lothar Vieler, Treffpunkt wird bekannt gegeben, 16 Euro.

Donnerstag, 19. März, 14 Uhr,
Gang durch die Lenneper Neustadt mit anschließender Bergischer Kaffeetafel,
3 Stunden,  Lothar Vieler, Treffpunkt wird bekannt gegeben, 16 Euro.

29. März, 11 Uhr
Schmiedetour
Ort: Wenesit AG, Clemenshammer 59A
Begeben Sie sich mit unserem Schmied Caspar auf eine spannende Spurensuche durch das Gelpetal. Dabei entdecken Sie längt vergessene Schleifkotten und Hammerwerke. Im historischen Steffenshammer sind Sie anschließend gefordert mit Caspar zu schmieden und sich so einen deftigen Kottenbutter zu verdienen. Leitung: Klaus Fickert. Preis: 19 Euro inkl. MwSt. Anmeldung bei bei 378 Meter erforderlich!

Donnerstag, 2. April, 19 Uhr,
Nachtschwärmer-Führung durch Lennep incl. Verkostung,
1,5 Stunden, Lothar Vieler, Treffpunkt wird bekannt gegeben, 16 Euro.

Freitag, 3. April, 19 Uhr,
Mit dem Nachtwächter durch Lennep,
1,5 Stunden, Lothar Vieler, Röntgen-Museum, fünf Euro.
 

 

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Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Jugendrat (4)

Jeanne-Sophie Mortazawi (17), Sophie-Scholl-Gesamtschule. Hobby: Tennis, lesen, Freunde treffen, Klavier spielen, Musik hören, mich um meine Tiere kümmern. Ziele: Ich möchte gewählt werden, weil ich mich einsetzen möchte für einen stärkeren Zusammenhalt der Remscheider Jugend und deren Wünsche und Meinungen. Vor allem möchte ich das Freizeitangebot und das Angebot verschiedener Veranstaltungen, wie z. B. Festivals und Sportfeste ausbauen, Langeweile ein Ende setzen und Remscheid für Jugendliche attraktiver und lebenswerter machen. Ich möchte eine Jobbörse erstellen, speziell für Remscheider Jugendliche, um in den Ferien das Taschengeld aufzubessern und gegen die oft unfaire Bezahlung von Jugendlichen zu kämpfen.

Kian Lavrin Mortazawi (14), Sophie-Scholl-Gesamtschule. Hobby: Klavier spielen, Tennis, Jugendrat, Freunde treffen, Geschichte, Musikhören, Reisen. Ziele: Ich möchte gewählt werden, weil ich mich einsetzen möchte für Chill-Out-Areas für Teens in den einzelnen Stadtteilen, wo sie bei gutem Wetter gemeinsam auf coolen Lounge- und Jugendbänken abhängen können und für mehr Hotspots zur kostenlosen Internetnutzung z.B. bei den neuen Chill-Out-Areas. Des weiteren möchte ich mich einsetzen für bessere Freizeitmöglichkeiten z.B. mehr Partys und Veranstaltungen für Teens

Aurora Piperato (14), Alexander-von-Humboldt Realschule. Hobby: Freunde treffen, reiten. Ziele: Ich möchte in den Jugendrat, weil es mir Spaß macht, mich für Jugendliche einzusetzen. Außerdem möchte ich mich für die Interessen und Ideen der Jugendlichen einsetzen.

Marie Predota (15), Sophie-Scholl-Gesamtschule. Hobby: Lesen. Ziele: Unterstützung bei verschiedenen Projekten in der Schule (z.B. Mädchenraum, Streitschlichter, Vivarium unsere Umwelt und gegen den Klimawandel: indem Remscheid grüner und umweltfreundlicher wird.  Deshalb möchte ich mich dafür einsetzen, dass jede/r darauf achtet, umweltfreundlicher zu leben und einen persönlichen Beitrag für unser Klima zu leisten.     - Mehr Toleranz und Respekt unter den Jugendlichen und auch gegenüber anderen Altersgruppen in Remscheid. Jede/r sollte akzeptiert werden, wie er/sie ist und egal woher man kommt, welche Religion man hat, welche Hautfarbe oder welche Sexualität.      - Mehr Freizeitangebote für Jugendliche in Remscheid. Man kann z.B. das Ferienprogramm erweitern und /oder auch am Wochenende Aktivitäten und Ausflüge anbieten. Natürlich werde ich mich, falls ich gewählt werde auch für die anderen Wünsche und Interessen der Jugendlichen einsetzen.

Greta Lilly Raffelsieper (14), Gertrud-Bäumer-Gymnasium. Hobby: zeichnen, singen, tanzen. Ziele:  1. Umwelt 2. Förderung der Hobbies der Jugendlichen und Kinder 3. Offenheit gegenüber verschiedenen Sexualitäten 4. Offenheit gegenüber Neuem 5. Mehr Orte für Jugendliche, um sich mit Freunden zu treffen 6. Schulen schöner gestalten.

Künftig zwei Teamleitungen im Bürgerservice

Mit der Genehmigung einer neuen Sachbearbeiter-Stelle im städtischen Bürgerservice (Ämterhaus), die die Verwaltung beantragt und mit jährlich 53.600 Euro veranschlagt hat, ist in der heutigen Ratssitzung zu rechnen. „Die Abteilung Bürgerservice im Fachdienst Bürger, Sicherheit und Ordnung ist zuständig für die Aufgabenbereiche Einwohnermeldewesen, Personaldokumente und Kraftfahrzeugzulassungen und damit ein stark frequentierter Bereich mit durchschnittlich mehr als 350 Bürgerkontakten täglich,“ so die Veraltung. „In diesem Aufgabenbereich sind neben der Abteilungsleitung insgesamt 27 reguläre Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter tätig, die das Aufgabenspektrum im Front- und Back-Office, sowie an der Info-Theke wahrnehmen. Zusätzlich sind drei Mitarbeiterinnen in Elternzeit mit unterschiedlichen Stundenanteilen zur Unterstützung im Kundenbereich dort eingesetzt. Die Abteilungsleiterin wird von drei Fachkoordinatoren unterstützt, die Dienst- und Fachaufsicht über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gesamten Aufgabenbereichs obliegt aber der Abteilungsleitung. Im Zuge der aktuell anstehenden Digitalisierung sämtlicher Aufgaben des Bürgerservice nach dem Onlinezugangsgesetz ist deutlich geworden, dass zur effektiven Wahrnehmung der fachlichen Begleitung des Digitalisierungsprozesses eine Entlastung auf der Leitungsebene dringend geboten ist.“

Die Idee: Es sollen zwei Teamleitungen etabliert werden, „wobei die bisherige Stelle der Teamkoordination zur Teamleitung des Back-Office mit Dienst- und Fachaufsicht über diesen Mitarbeiterkreis weiter entwickelt werden soll.“ Gleichzeitig werde dieser Stelle die stellvertretende Abteilungsleitung zugeordnet. Eine weitere Stelle „Teamleitung Front-Office“ soll im Rahmen der Personalentwicklung aus dem Mitarbeiterkreis des Front-Office entwickelt werden unter Mitnahme der bisherigen Stelle und bei gleichzeitiger Erweiterung des Aufgabenportfolios.

„Im Front-Office sind versierte und bewährte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, die in der aktuellen Situation keine Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung innerhalb des Bürgerservice haben. Der Wechsel in eine Laufbahn des gehobenen Dienstes ist nur bei Teilnahme am Angestelltenlehrgang II möglich, was aber wegen der Arbeitsbelastung im Front-Office des Bürgerservice aus dienstlichen Gründen nicht zu realisieren ist“, beschreibt die Verwaltung das gegenwärtige Dilemma der „Personalentwicklung“. Um die Entlastung auf der Leitungsebene des Bürgerservice zu erreichen und zugleich eine Perspektive zur Personalentwicklung zu eröffnen, „soll eine Dienstkraft aus dem Front-Office unter Mitnahme der bisherigen Stelle zur Teamleitung des Bürgerservice aufsteigen und mit dem Fachwissen und der Erfahrung am Schalter eine verantwortungsvollere Aufgabe übernehmen. Parallel soll diese Mitarbeiterin bzw. dieser Mitarbeiter ab April 2020 den Angestelltenlehrgang II absolvieren und sich entsprechend fortbilden und qualifizieren.“

Die Bergischen Drei auf der Reise & Camping

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Weg zur Messe Essen war gestern mehr oder weniger romantisch verschneit: Die Kollegen sind wohlbehalten an ihrem Messestand angekommen und werden in den folgenden Tagen die Qualitäten der Bergischen Drei präsentieren – insbesondere die vielen Möglichkeiten, lange und kurze Wanderungen durch die Region zu unternehmen. Eine neue Broschüre informiert über Rundwanderwege. Insgesamt neun Rundwanderungen beschreibt die neue Broschüre – in jeder der bergischen Großstädte sind es drei. Und damit wird eine echte Angebotslücke geschlossen, denn kürzere Rundwege in „Nachmittagsportionen“, gab es im Angebot der Bergischen Drei bislang nicht. Im Schnitt 6,5 Kilometer lang sind die Touren, also rund zwei Stunden muss man für eine Wanderung einplanen. Die Wege verlaufen meist jenseits der bekannten Routen und bieten damit kompakte, naturnahe und abwechslungsreiche Wandererlebnisse. Jede Route ist ausführlich beschrieben, ein entsprechender Kartenausschnitt ist hinterlegt.

„Schon nach den ersten Messestunden waren die ersten Kartons leer. Viele Messebesucher aus dem Ruhrgebiet interessieren die Wandermöglichkeiten in unserer wald- und flussreichen Landschaft, die ja eigentlich nur 25 Kilometer weiter südlich liegt“, so Sylke Lukas vom Bergisch Land Tourismus Marketing e.V. (BLTM). Wer einen Blick in die Broschüre werfen möchte: https://bit.ly/2wPoZQL. Sie ist erhältlich beim BLTM in Solingen, Kölner Str. 8 oder unter info@die-bergischen-drei.de">info@die-bergischen-drei.de zu bestellen. Die Reise + Camping ist mit 1000 Aussteller und rund 95 000 Besuchern die größte Urlaubsmesse in NRW. Noch bis zum 1. März sind die Bergischen Drei in Essen zu finden: in Halle 7, Stand 7D 22. (Anette Kolkau)

Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

Neue Anfangszeiten im WTT. für die Abendvorstellungen immer 19.30 Uhr statt 20 Uhr;  und sonntags beginnt jede Vorstellung – auch für Erwachsene – um 16 Uhr.
Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)

Zum Umgang mit dem Corona-Virus in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid bereitet sich seit dem Auftreten des Corona-Virus in China auf den Umgang mit der Epidemie vor. Die Federführung für die Information der Bürgerinnen und Bürger in Remscheid und die notwendigen Maßnahmen haben bei der Stadtverwaltung Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus und die Leitenden Amtsärzte Dr. Frank Neveling und Dr. Gabriela Marek. „Aufgrund der Erfahrungen bei der Pandemie ʹSchweinegrippeʹ in 2009/2010 nutzen wir unsere damals erarbeiteten Konzepte, um den bestmöglichen Schutz und gegebenenfalls die Behandlung der Bevölkerung in Remscheid zu gewährleisten“, so Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus. Demnach wurde der Krisenstab einberufen, dem Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamtes, der Feuerwehr, des Ordnungsamtes, des Jugendamtes, des Sozialamtes, der Psychologischen Beratungsstelle, des Sportamtes, der Personalverwaltung, des Personalrates, der Kämmerei und der Pressestelle angehören.

Die ab sofort regelmäßig tagende Arbeitsgruppe stimmt nun die jeweils aktuell notwendigen Maßnahmen ab. Einen besonderen Schwerpunkt wird das städtische Expertenteam auf den Schutz besonderer Bevölkerungsgruppen in Kindertageseinrichtungen, Altenheimen, Schulen/Offenen Ganztagsschulen und öffentlichen Einrichtungen legen. „Es geht jetzt zuallererst darum, dass wir weiterhin Ruhe bewahren“, so Thomas Neuhaus, der die Stadt Remscheid mit einem gut aufgestellten Gesundheitssystem für gut gerüstet hält, um die möglichen Herausforderungen zu bewältigen.

Die Dynamik der Krankheit ist derzeit nicht sicher vorherzusagen. Die Amtsärzte Dr. Gabriela Marek und Dr. Frank Neveling schließen nicht aus, dass das Corona-Virus auch Remscheid erreichen wird. Das Gesundheitssystem in Remscheid ist jedoch für den Ernstfall gerüstet: Die Informations- und Einsatzkette zwischen Gesundheitsamt, Rettungsdienst, Krankenhaus und Feuerwehr wurde schon in der Vergangenheit erprobt. Für die Bevölkerung sind im Ernstfall die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte die erste Kontaktperson. Von dort werden weitere Maßnahmen zur Abklärung und Behandlung eingeleitet – jeweils nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt. Die Kliniken sind auf die Testung und Isolierung von verdächtigen Personen vorbereitet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln bei Verdachtsfällen Kontaktpersonen und ordnen Maßnahmen an, um die Ausbreitung der Erkrankung so gut es geht zu verhindern oder zu verlangsamen.

Wichtige Verhaltensregeln

Aus medizinischer Sicht wichtig ist jetzt auch das Verhalten jedes Einzelnen: Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Niesetikette, gute Händehygiene sowie ein rund ein bis zwei Meter großer Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuen Corona-Virus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. Nähere Informationen zur Hygiene finden sich auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de). Wenn ein Arztbesuch notwendig ist, sollten die Praxen vorab telefonisch benachrichtigt werden, um Kontakte zu Mitpatienten zu minimieren. Vor allem wichtig ist es, die Ruhe zu bewahren, denn nach bisherigen Erkenntnissen verläuft die Erkrankung in den meisten Fällen wie eine Grippe. Nur die wenigsten haben ein Risiko für einen schweren Verlauf oder Komplikationen.

Bürgertelefon Corona-Virus: Unter der Rufnummer (0211) 8554774 ist das ServiceCenter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar. Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Corona-Virus stattfinden. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Corona-Virus beantwortet das Robert Koch Institut auf https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html. Umfassende Informationen zum Corona-Virus finden Interessierte auch auf https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html, im Internetportal des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen unter https://www.mags.nrw/coronavirus sowie im Internetportal des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html.

Positive Grundhaltung bleibt – übers Jahr gesehen

„2019 ist unser bestes Jahr“, strahlten auf der gestrigen Bilanzpressekonferenz der „Volksbank im Bergischen Land“ der Vorstandsvorsitzende Andreas Otto und Vorstand Lutz Uwe Magney. „Wir haben eine Menge geleistet und umgesetzt!“ Dazu gehörte etwa die nicht leichte und recht fortbildungsintensive Umstellung der Bank-IT (EDV) im Sommer 219 („Eine besondere Herausforderung“). Diese habe der Bank den Ausbau zahlreicher digitaler Leistungen ermöglicht, erläuterte Magney, etwa das Bezahlen mit dem Android-Smartphone (Apple-Pay wird im Laufe des Jahres folgen) und Echtzeit-Überweisungen. Zufrieden ist der Vorstand vor allem mit dem Kreditwachstum von 4,5 Prozent. Nachfragen nach Krediten kamen besonders von privaten und gewerblichen Bauherrn sowie Bau- und Projektträgern, zumeist aus dem „Düsseldorfer Speckgürtel (Hilden, Haan, Ohligs), aber auch aus Teilen von Wuppertal. Demgegenüber sei die Investitionsbereitschaft der (exportabhängigen) Unternehmen eher abwartend bis zurückhaltend. Wohl auch wegen des Handelskrieges zwischen China und den USA, des Brexit und latenter Virus-Ängste (Lieferenpässe?). Andreas Otto: Die einen bauen Überstunden ab, die anderen fahren bereits Kurzarbeit. Da ist also für das erste Halbjahr 20230 mit deutlichen Bremsspuren zu rechnen. Ich hoffe, dass es bei Dellen bleibt und keine tiefen Täler daraus werden!“  Grundsätzlich habe sich an seiner positiven Grundhaltung jedenfalls noch nichts geändert.

Der Volksbank-Vorstand Andreas Otto und Lutz Uwe Magney.Zuwächse erzielte die Bank auch beim Wertpapiergeschäft. Das beweise ein Umdenken bei den „normalen“ Sparern: „Aktien sind nichts Böses. Heute setzen moderne Sparer auf chancenreichere Geldanlagen wie Wertpapiere und Fonds. Wer in Aktien investiert, hat natürlich immer ein höheres Risiko. Aber es ist zurzeit die einzige Chance, eine Rendite zu erzielen, die über der Inflationsrate liegt.“, sagt Andreas Otto. Inzwischen halten Kunden der Volksbank Wertpapiere im Werte von 991 Millionen Euro (131 Millionen Euro mehr als 2018) bei Kundeneinlagen von insgesamt 1.838 Millionen Euro (2018: 1.690). Müssen die Volksbank-Kunden demnächst mit Minuszinsen rechnen? Der Vorstand winkte gestern ab. Das gelte, wenn überhaupt, in absehbarer Zeit nur für institutionelle und Firmenkunden „mit erheblicher Liquidität“ (ab 250.000 Euro).

Die 24 Filialen zwischen Hilden und Radevormwald, Velbert und Wermelskirchen sind die wichtigen Säulen der „Volksbank im Bergischen Land“. „Wir brauchen den persönlichen Draht zu unseren 75.000 Kunden, um komplexere Themen wie etwa Baufinanzierung oder Altersvorsorge besprechen zu können“, sagt Andreas Otto. Zugleich sollen aber auch die digitalen Zugangswege zum Banking ausgebaut werden. Und das „VolksbankBeratungsTeam“ wird in Kürze auch per Chatfunktion erreichbar sein.

Für die Teilnehmer der Bilanzpressekonferenz zum vorläufigen Jahresabschluss 2019 hatten Andreas Otto und Lutz Uwe Magney gestern auch eine Rechenaufgabe parat. Das ergab sich so bei der Frage der Journalisten nach dem Jahresgewinn und dem Eigenkapital der Bank, nachdem sie im vorgelegten Zahlenspiegel beides nicht hatten entdecken können (wie auch bei anbderen Banken üblich). Da war zwar die Bilanzsumme mit  2,6 Milliarden Euro ausgewiesen (2.589.000.000 Euro) – 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr –, und von einer Aufstockung des Eigenkapitals um 20 Millionen Euro war die Rede. Aber zum Jahresgewinn gab es nur den Hinweis, der summiere sich aus der Kapitalspritze von 20 Millionen Euro, den gezahlten Steuern in Höhe von 8,4 Millionen Euro, den Dividenden (sechs Prozent Zinsen) für die 11.454 Genossenschaftsmitglieder (gleich 1,4 Millionen Euro) und den 320.000 Euro, die die Volksbank mehr als 180 Vereinen und Institutionen – von der Elterninitiative bis zum Sportverein, vom Kinderhospiz bis zur Klima-Allianz – für gemeinnützige Projekte, soziales und bürgerschaftliches Engagement gespendet hatte. Machte nach Adam Riese 22,56 Millionen Euro. Unbestätigt! Und das Eigenkapital? Da war ein weiterer Hinweis des Vorstandes schon deutlicher: Das liege bei neun Prozent der Bilanzsumme. Das wären dann rund 233 Millionen Euro. Ebenfalls unbestätigt. Es entspräche zugleich 16 Prozent der Risiko-Aktiva in der Bilanz, so Lutz Uwe Magney, und liege damit unter den Volks- und Raiffeisenbanken im Deutschlang im guten Mittelfeld. Kurze Recherche bei Google: Früher musste das haftende Eigenkapital einer Bank mindestens acht Prozent der nach ihrem Risiko gewichteten Aktiva (Risikoaktiva) betragen. Heute ist im europäischen Sprachgebrauch der Bänker von einer Gesamtkapitalquote von mindestens acht Prozent die Rede. Aber sei es, wie es sei: Mit einer Quote von 16 Prozent kann der Vorstand der Volksbank folglich wirklich zufrieden sein, zumal die Quote früher schon mal niedriger war.

Remscheider Rotarier wollen Demenzkranken helfen

Pressemitteilung des Rotary-Club Remscheid

Für Samstag, 21. März, um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) lädt der Rotary-Club Remscheid zu einem Benefiz-Konzert in die Kundenhalle der Hauptstelle Stadtsparkasse, Alleestraße 76 – 88, ein („Stay together” bis 24 Uhr). Spendeneintritt: 25 Euro inkl. vier Euro Verzehrgutschein zzgl. Vorverkaufsgebühren. Mit dem Erlös dieses Konzerts möchte der Rotary Club hauptsächlich demente Menschen in Remscheid helfen und weitere Projekte seines Sozialfonds unterstützen. Einer der Spendenempfänger wird etwa die Ev. Auferstehungs-Kirche sein, die Betroffenen und deren Angehörigen ein  „Demenz-Tanzen“ bietet.

Für eingängige Melodien, angereichert mit Jazz- und Swingelementen, Anleihen aus Folklore, Blues, Soul und Electro, abgestimmt mit Reggae, sorgt am 21. März zusammen mit ihrer Band die Sängerin, Songwriterin und Produzentin Maya Fadeeva, deren rauchige Stimme ein wenig an Amy Winehouse erinnert. Zum Repertoire gehören auch Eigenkompositionen sowie individuelle Interpretationen bekannter Songs. Aufgewachsen in St. Petersburg und später auch in New York zu Hause, entdeckt sie über die anarchischen Tom & Jerry Cartoons schon mit sieben Jahren ihre Liebe für den Swing. In Zusammenarbeit mit „Club des Belugas“ und dem Plattenlabel „Glamjazz Records“ veröffentlichte Maya am 13 April 2018 ihr Debütalbum „Chamäleon“. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Solo-Album, das voraussichtlich im Oktober 2020 veröffentlicht wird.

2015 hatte die Sängerin am Conservatorium Maastricht den Bachelor of Music, Jazzgesang, erlangt. Es folgten Auftritte bei der Jazz Rally Düsseldorf 2011, dem JazzTube-Wettbewerb in Bonn 2012, dem Jazzfestival Kaliningrad 2013, den Leverkusener Jazztage 2016 und dem Viersener Jazz-Festival 2019, wo die Remscheider Rotarier sie erlebten und für das Konzert im März buchten. Als Vorband konnte der Club das Songwriter-, Folk-, Pop-Duo Hanna Meyerholz & Phil Wood gewinnen.

Der Vorverkauf erfolgt über die Ticket-Plattform Remscheid-live.de (verlinken mit: https://www.remscheid-live.de/?308874) Inhaber der rga-card erhalten zehn Prozent Rabatt in deren VVK-Stellen. (Michael Birker)

Patientenseminar informiert über Blutarmut

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Das Sana-Klinikum Remscheid lädt für Dienstag, 3. März, zum ersten Patientenseminar in diesem Jahr ins Forum Ovale ein. Beginn ist wie gewohnt um 18 Uhr. Chefärztin Dr. Christine Stanull wird über „Erste Überlegungen und Schritte bei Blutarmut“ informieren. Die Oberärzte Athanasios-Vaios Katirtzis (Mögliche Ursachen aus gastroenterologischer Sicht) und Vunan Awunti Mundi (Diagnostik und Therapie bei Blutungen im Magen-Darm-Trakt) steigen dann in weiteren Kurzvorträgen etwas tiefer in die Thematik ein. Professor Dr. Artur Wehmeier, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Nephrologie, erklärt anschließend, wie Blutarmut entsteht. Wie immer ist nach den Vorträgen ausreichend Zeit für Nachfragen und Gespräche mit den Referenten.

In Deutschland leiden sehr viele Menschen an einer Anämie – und das oft sogar unerkannt. Als Anämie oder Blutarmut wird der Mangel an roten Blutkörperchen und des roten Blutfarbstoffs bezeichnet. Wie das mit Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit, Atemnot, Leistungsschwäche und Herzrasen zusammenhängt, wie man Blutarmut therapieren kann und vielen weiteren spannenden Fragen rund um den besonderen Saft gehen die Referenten aus der Kliniken für Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten sowie der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Nephrologie im Patientenseminar „Blut ist ein ganz besonderer Saft“ nach. (Stefan Mülders)