Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Wie steht’s eigentlich um den neuen Ausweis-Automat?

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz und Beteiligungsausschusses am 31. Oktober, des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 12. November und zur Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses am 20.November hat die Ratsgruppe der Wählergemeinschaft W.i.R die Verwaltung um einen aktuellen Sachstandsbericht zur Anschaffung eines Ausweis-Automaten (Speed-Capture) gebeten, der nicht nur Passfotos liefern kann, sondern auch die Erfassung von allen weiteren Daten zur Erstellung eines Ausweisdokumentes ermöglicht. Zitat:.

„Die Organisationsuntersuchung von 2016 (Picture Gutachten) zeigte unter anderem durch die Anschaffung eines Passautomaten auf, wie man immer wieder auftretenden Engpässe im Bürgerservice entgegentreten kann. Daraufhin baten WiR im August 2016 zu prüfen, ob die Anschaffung eines Ausweis-Automaten der Firma Speed Biometrics auch für Remscheid sinnvoll ist (15/2691). WiR bekamen die Antwort: „…, dass die Anschaffung eines Ausweis-Automaten verwaltungsseitig geprüft, aber aus Gründen der praktischen Anwendung verworfen wurde. Da aber ständig neue Produkte auf den Markt kommen, werde die Weiterentwicklung im Hinblick auf geeignete Geräte beobachtet. Frau Reul-Nocke ergänzt, dass eine Einspeisung der so erfassten Daten unmittelbar in das städtische System aus Datenschutzgründen derzeit nicht möglich ist und die Speed-Capture-Station daher keine Arbeitserleichterung schafft.“

Im November 2017 fragte die SPD an (15/4194), ob die Stadt schon Planungen zur Anschaffung eines Speed-Capture-Automaten angestellt hat. Daraufhin erläuterte Frau Reul-Nocke, dass die Verwaltung in der Vergangenheit die Anschaffung eines Passautomaten geprüft habe. Auf dieser  Grundlage wurde eine Ausschreibung veranlasst, deren Frist am 23.11.2017 auslaufe.

In der Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klima und Ordnung vom 11.09.2018 erkundigten WiR uns mündlich, ob die angekündigte Anschaffung eines Speed Capture Ausweis-Automaten zwischenzeitlich realisiert wurde. In der Niederschrift steht dazu: „Frau Reul-Nocke erklärt, dass die Ausschreibung zwz. erfolgt ist. Leider konnten die seinerzeitigen Zusagen der Lieferfirma bisher nicht in vollem Umfang eingehalten werden, so dass die vereinbarte Lieferfrist bis zum Jahresende verlängert wurde, um der Firma Gelegenheit zu geben, die aufgetretenen Probleme zu lösen.“

In einer Mitteilungsvorlage (15/5522) vom November 2018 heißt es: „Die Empfehlung zur Anschaffung eines Selbstbedienungsterminals für Passbilder, Unterschriften und Fingerabdrücke ist aufgegriffen worden. Die Anbindung des Automaten an das städtische Netzwerk konnte bisher noch nicht realisiert werden, eine Erledigung – zumindest der Bildübertragung - ist aber bis Ende des Jahres zugesagt worden.“

In der Hauptausschusssitzung vom 21.02.2019 wurde ein Konzept zur Optimierung der Terminvergaben und zur Reduzierung der Wartezeiten im Bürgerservice des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung (FD 3.32) vorgestellt. Dort wurden auch die Schwierigkeiten thematisiert, die sich mit der Inbetriebnahme des angeschafften Speed-Capture-Automaten ergeben, sowie die sich hieraus ergebenden vertraglichen Fragestellungen erörtert.

Nun, im Oktober 2019, haben WiR gehört, dass der Laufzeit-Vertrag über den „Passfotoautomat“ verlängert werden soll, anstatt dass es eine neue Ausschreibung über einen vollfunktionierenden Ausweisautomaten gibt. WiR verstehen die Welt nicht mehr. Die Politik und der Fachdienst wünschen die Aufstellung und Anbindung eines Speed-Capture-Automaten und nicht eines Passfotoautomaten! WiR sind immer noch der Meinung, dass gerade bei dem Personalmangel im Einwohnermeldeamt die Anschaffung eines solchen Ausweis-Automaten einen erheblichen Zeitgewinn für die Remscheider Bürger bringt, Personal entlastet wird und Remscheid dadurch auch einen weiteren großen Schritt Richtung bürgerfreundliche Stadt geht.“

2020 vier verkaufsoffene Sonntage in Lennep

Lennep Offensiv e.V. plant für das kommende Jahr im Zusammenhang mit größeren Publikumsveranstaltungen in der Lenneper Altstadt  vier verkaufsoffene Sonntage am 5. April („Lennep blüht auf)“), 14. Juni („Sommerfest“), 6. September („Altstadtfest“) und 13. Dezember („Weihnachtstreff)“). Entsprechende Anträge stehen auf der Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep  am 30. Oktober. Die vier Veranstaltungen sind nach Ansicht der Verwaltung in Verbindung mit der Öffnung der Verkaufsstellen „ein Publikumsmagnet mit einer Besucherzahl von mehreren Tausend und damit geeignet, einer Verödung oder strukturellen Fehlentwicklung in Remscheid-Lennep entgegenzuwirken“. Und lauf Landesgesetzgeber ist „die Belebung der Innenstädte, Ortskerne, Stadt- oder Ortsteilzentren ein weiterer wichtiger Sachgrund für eine Ladenöffnung. Aktuell sind von den rd. 40.000 m² Verkaufsfläche im Stadtbezirk Lennep rd. 5.000 m² nicht genutzt. In der Lage Kölner Straße innerhalb des zentralen Versorgungsbereiches Stadtbezirkszentrum/DOC Lennep sind von den rd. 4.600 m² Verkaufsfläche nur rd. 200 m² nicht genutzt.

Geld für Spielgeräten auf Schulhöfen

Pressemitteilung der FDP

Spielgeräte sind ein wichtiger Beitrag zur kindgerechten Bewegungsförderung und zu  Spielerlebnissen als Ausgleich in den Unterrichtspausen. Dabei spielen die  Bedürfnisse der Schülerinnen und Schülern eine Rolle, aber auch die Öffentlichkeit  profitiert von diesen Spielangeboten. So sind die Schulhöfe ein Bestandteil der  Spielflächenplanung der Stadt Remscheid.

Erstmals im Jahr 2017 konnten die Mittel für die Ersatzbeschaffungen von  Spielgeräten von 5.000 auf 45.000 Euro erhöht werden. Doch noch immer dürften  viele Spielgeräte an den insgesamt 21 Standorten der Grundschulen in die Jahre  gekommen sein und müssen in der nächsten Zeit ersetzt werden. Ohne das  Engagement von Sponsoren und Fördervereinen wären die Anlagen in noch viel  schlechterem Zustand; viele Anlagen würde es ohne diese Unterstützung gar nicht  geben.  In ihrer Antwort auf die Forderungen der Jugendlichen der "Fridays for  Future-Bewegung" (der Drs. 15/6516 () kündigte die Verwaltung an:  „Die Schulen werden bei ihren Wünschen, die Schulhöfe grüner zu gestalten, von der  Verwaltung unterstützt. Da die Entsorgung von Asphalt sehr teuer ist, können die  beantragten Maßnahmen nur sukzessive umgesetzt werden. Diese Maßnahmen  müssen aus dem Budget ‚Spielgeräte für Schulen‘ finanziert werden.“  Wir unterstützen die Anlage von mehr Grünflächen im Umfeld der Schulen. Es ist für  uns jedoch nicht akzeptabel, das ohnehin zu geringe Budget für die Spielgeräte an  Schulen hierfür zu nutzen. Wir möchten uns daher über den aktuellen Zustand der  Spielgeräte informieren und erwarten von der Verwaltung, eine andere finanzielle  Kompensation aufzuzeigen.

Zur Sitzung des Ausschusses für Schule am 13. November bitten die Verwaltung wir um  Beantwortung der folgenden Fragen:

  • In welchem Erhaltungszustand befinden sich die Spielgeräte an den  Remscheider Grundschulen und welcher Mittelbedarf ergibt sich daraus für  die Ersatzbeschaffung von Spielgeräten?
  • Sind die Neu- und Ersatzbeschaffungen von Spielgeräten in Prioritäten  unterteilt? Wenn ja, nach welchen Kriterien werden die Prioritäten  festgelegt?
  • Ist die Kontrolle, Wartung, Reparatur und Instandsetzung der schulischen  Spielflächen und Spielgeräte auskömmlich finanziert?
  • In welcher Höhe sollen nach dem Willen der Verwaltung die Budgetmittel  für die Spielgeräte künftig für die Begrünung von Schulhöfen genutzt  werden? 

Der Mobilität der Zukunft in Berlin auf der Spur

um Besuch gehört auch eine Besuch des EUREF Campus, auf dem bereits ein autonom fahrende Kleinbusse im Testbetrieb fahren.

Pressemitteilung der Neue Effizienz GmbH, Wuppertal

Wie sieht das Mobilitätsystem der Zukunft aus? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung? Vertreterinnen und Vertreter der Städte Remscheid und Solingen sind gerade gemeinsam mit regionalen Unternehmen und Studierenden dreier Universitäten  auf dem Weg nach Berlin, um Antworten zu finden. Die Fahrt knüpft damit an die zahlreichen Initiativen im Bergischen Städtedreieck an und bietet sprichwörtlich „einen Blick über den Tellerrand“. Organisiert wird die Fahrt als Seminar durch die Neue Effizienz und das Regionalbüro Arbeit und Leben Berg-Mark in Wuppertal.

„Unser Mobilitätsystem verändert sich heute und in den nächsten Jahren grundlegend. Es ist wichtig, aktuelle Entwicklungen zu kennen und bewerten zu können.“, erklärt Maxim Jonelat, Mitarbeiter im Projekt Bergisch.Smart.Mobility. Technologische Entwicklungen wie autonomes Fahren und 5G, neue Angebotskonzepte unter Schlagworten wie Sharing oder Mobility as a Service (MaaS) sowie gesellschaftliche Anforderungen an Klimaschutz, Gesundheit und Lebensqualität tragen gleichermaßen dazu bei und stellen unsere Städte vor neue Herausforderungen.“

Artikel vollständig lesen

Gewerkschafter wollen über die Mobilität reden

Pressemitteilung der DGB-Region Düsseldorf – Bergisch Land

Mobilität ist ein zentrales Zukunftsthema. Befördert einerseits durch technologische Entwicklungen bei Antrieben, Vernetzung und Automatisierung, andererseits durch neue, innovative Geschäftsmodelle im Bereich des Öffentlichen Personenverkehrs, hat die Suche nach nachhaltigen, sicheren, effizienten und vor allem finanzierbaren Lösungen begonnen. Parallel zu diesem Strukturwandel wächst der politische Druck auf die handelnden Akteure, nehmen Diskussionen zum Klimawandel immer größeren Raum ein und ändert sich durch demographischen Wandel die Bevölkerungsstruktur.

Was bedeutet dieser Wandel für die Unternehmen und Verwaltungen im Bergischen Städtedreieck? Wie werden sich hier Arbeitsplätze in Industrie und Dienstleistung in Zukunft entwickeln. Welche Konsequenzen ergeben sich für die betrieblichen Interessensvertretungen und die Gewerkschaften? Reden wir drüber. Reden wir über die Zukunft der Mobilität. Am Samstag, 16. November;, zwischen 9.30 und 15 Uhr in „Haus Müngsten“ unter der Müngstener Brücke. Anmeldungen per Mail bis zum 14. November an nrw.duesseldorf.anmeldungen@dgb.de">nrw.duesseldorf.anmeldungen@dgb.de. Das Impulsreferat hält Prof. Dr. Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts. Zu den Moderatoren der drei Arbeitsgruppen gehört auch Peter Lange, der Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Remscheid.

Mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Die Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten am Sana-Klinikum Remscheid hat mit Dr. Christine Stanull seit dem 1. September eine neue Chefärztin. Nachdem sie im April dieses Jahres kommissarisch die Leitung der Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten am Sana-Klinikum Remscheid übernommen hatte, wurde sie mit Wirkung zum 1. September zur Chefärztin ernannt. Die 44-Jährige kam im Oktober 2017 als Leitende Oberärztin ans Haus und tritt die Nachfolge von PD Dr. Christian Jakobeit an, der in den verdienten Ruhestand gegangen war. „Mit Frau Dr. Stanull konnten wir eine Chefärztin mit langjähriger Expertise und überzeugenden fachlichen Qualifikationen gewinnen, die zudem die Abteilung, das Klinikum und die Region bestens kennt“, sagt Geschäftsführerin Svenja Ehlers. „Sie wird die Abteilung in der nächsten Zeit weiterhin zukunftsfähig ausgestalten und die interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere mit der Onkologie stärken.“

Die Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten deckt ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Spektrum der Inneren Medizin ab. Besondere Schwerpunkte bilden spezielle Erkrankungen des gesamten Verdauungssystems, des Stoffwechsels und der Hormondrüsen sowie die Abklärung und Therapie unklarer Infektionskrankheiten der Leber, des Magen-Darm-Traktes und des gesamten Bauchraums. Darüber hinaus kümmern sich die Experten der Abteilung um Stoffwechselerkrankungen sowie die Abklärung endokrinologischer Funktionsstörungen, beispielsweise des Wachstums, der Schilddrüse oder Nebenschilddrüsen. „In all diesen Bereichen werden wir weiter mit Menschlichkeit und Kompetenz für die Gesundheitsfragen der Remscheider Bürger ansprechbar sein“, sagt Dr. Christine Stanull, der dabei auch die kollegiale und interdisziplinäre Zusammenarbeit auf allen Ebenen wichtig ist. „Zu den niedergelassenen Kollegen besteht bereits eine enge und sehr gut funktionierende Verzahnung im Sinne der Patienten, die ich von meiner Seite aus weiter pflegen und an der einen oder anderen Stelle noch ausbauen möchte“, betont die neue Chefärztin. Auch mit den anderen Abteilungen des Sana-Klinikums wird Frau Dr. Stanull die Zusammenarbeit weiter ausbauen, hierzu gehört neben den internistischen Abteilungen insbesondere die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Ich freue mich darauf, die Abteilung weiterentwickeln zu dürfen und die bestehenden Kooperationen zu intensivieren.“

Dr. Christine Stanull begann ihre Laufbahn vor 19 Jahren in ihrer Geburtsstadt Solingen, weitere Stationen führten sie als Oberärztin nach Siegen, erneut Solingen und Wuppertal. Sie promovierte 2003 zur klinischen Bedeutung der biliären Mikrolithiasis (krankhafte Veränderung der Gallenflüssigkeit) und legte im Laufe der Folgejahre ihre Facharztprüfungen Innere Medizin, Gastroenterologie sowie Hämatologie und Onkologie ab. Des Weiteren verfügt sie über die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. (Stefan Mülders)

Zehn Jahre Linksfraktion Remscheid

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid

Gestern feierte DIE LINKE Fraktion im Rat der Stadt Remscheid ihren zehnten Geburtstag mit einer kleinen Party in ihrer Geschäftsstelle. Fritz Beinersdorf, seit zehn Jahren Fraktionsvorsitzender, freute sich, unter den vielen Teilnehmern auch Wolfgang Bluhm als Gründungsmitglied der Fraktion begrüßen zu können. Er war extra aus seiner neuen Heimat Krefeld angereist. Der Remscheider Künstler, Klaus Küster, der Bluhm in der Ratsfraktion 2011 folgte und bis zum 31. August 2016 Mitglied der Fraktion war, war ebenfalls anwesend und bereicherte die Feier. Thorsten Schwandt der die Nachfolge von Klaus Küster antrat, ist nun ebenfalls Mitglied der Ratsfraktion und Bezirksvertreter in der BV Alt-Remscheid.

Fraktionsgeschäftsführer Axel Behrend hatte für die Feier eine Power-Point- Präsentation vorbereitet, in der die verschiedensten Initiativen, Anträge und Anfragen der Fraktion dargestellt wurden. Das führte natürlich zu neuen Diskussionen und Ideen für die weitere erfolgreiche Arbeit im Rat, in den Bezirksvertretungen und in den Ausschüssen. So wurde aus den vielen Gesprächen und Vorschlägen, die unter anderem zum Kommunalwahlprogramm gemacht wurden, auch ersichtlich, dass DIE LINKE Remscheid gut gerüstet ist für die Kommunalwahl 2020. (Axel Behrend)

Zur Einweihung des Bergischen Löwen kamen 27.000

Bergischer Löwe leidet unter Pflanzen und Moosen“, titelte er Waterbölles am 12. November 2018. Das löste mancherlei Reaktionen aus. Die einen forderten den Abriss des Kolosses wegen seiner Nazi-Vergangenheit (dazu hat der Waterbölles heute einen schon etwas älteren Beitrag über die Einweihung am 1. Mai 1939 nach vorne geholt), während andere vorschlugen, diese Vergangenheit am Sockel des steinernen Löwen durch eine Tafel deutlich zu machen. Die Verwaltung hat ein Sanierungskonzept für Januar angekündigt. Inzwischen ist von Kosten in Höhe von 90.000 Euro die Rede.

Den Plan zum Bau eines monumentalen Denkmals auf dem Remscheider Rathausplatz, der damals nach dem Diktator (Adolf Hitler) benannt war, hatte der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Walther Hartmann am 28. Juni 1937 verkündet. Am 1. Mai 1939 fand die feierliche Enthüllung statt. Geschickt hatte man den »Tag der Arbeit« gewählt, damit keine Schicht ausfallen musste. So fanden sich am Vormittag 27.000 Menschen auf dem weiten Platz ein, um Zeugen des Geschehens zu werden. Die Nationalsozialisten entfalteten das nun schon vertraute Zeremoniell mit Marschmusik und Fahnenweihe.

Sechs Banner der Deutschen Arbeitsfront erhielten den braunen Segen, die Kapelle der Bergischen Stahlindustrie spielte »Volk ans Gewehr«, eine in diesen Monaten besonders zielgerichtete Melodie, und Kreisleiter Brinkschulte übergab das Denkmal an die Stadt Remscheid.

Auf seinem Sockel standen die Worte »Dem Schöpfer des Großdeutschen Reiches in Dankbarkeit 1.5.1939«. Beifall rauscht auf, Oberbürgermeister Kraft lässt verlauten, der Löwe sei als »Mahnmal und Aufforderung zur Einigkeit errichtet worden«. Dann gibt es noch einmal Musik. Das Volk trollt sich. Auf Bökers Wiese ist Kirmes, und auch das ist an einem solchen Tag eine Attraktion. Am Abend illuminiert das Feuerwerk »Rathaus in Flammen« die Szene. Der Schöpfer des Denkmals, Professor Jakob Wilhelm Meller aus Rodenkirchen, ist zufrieden seines Weges gezogen, die Remscheider haben ihren Löwen zu lieben begonnen. Der hat den Krieg auch überstanden, allerdings die Inschrift am Sockel ver­loren.  (aus: „Remscheid so wie es war 2“, von Dr. Gerd Courts, erschienen im Droste Verlag, Düsseldorf, im Jahre 1978.) (Neuauflage im Waterbölles, dort erstmals veröffentlicht am 25. April 2012)

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Kulturkreis im Heimatbund Lüttringhausen e.V. / Töttern im Rathaus Lüttringhausen. Am Donnerstag, 24. Oktober, ab 18.30 Uhr wird im Ratssaal des Lüttringhauser Rathauses das nächste "Töttern" stattfinden. Es wird dabei um den Sport gehen. Über "Kommerz olé - Ehrenamt in der Krise?" diskutiertem Peter Frymuth, Vize-Präsident des Deutschen Fußballbundes, Präsident u.a. des Fußballverbandes Niederrhein, Jens-Peter Nettekoven, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der CDU, sportpolitischer Sprecher der NRW-Regierung, Ralf Niemeyer vom FC Remscheid und Gerd Kirchhoff vom 1. FC Klausen. Die Ablösesummen, die mittlerweile im Profifußball bezahlt werden, sind schlechterdings nicht mehr nachzuvollziehen. Schwappt diese Welle in den Amateurbereich rüber? Kleine Amateurvereine wissen kaum noch ihren Sport zu organisieren und zu finanzieren. Ehrenamtler zu finden ist jetzt schon beinahe unmöglich. Wie ist der Stand der Dinge? Kann man noch etwas ändern? Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit des Kulturkreises wird herzlich gebeten.

Freiwilligen Feuerwehr Lüdorf / Feuerwehr-Ehrenzeichen. Am Samstag, 12. Oktober, fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Löscheinheit Lüdorf ein Kameradschaftsabend statt. In diesem Rahmen wurden Beförderungen und Ehrungen vorgenommen. Aufgrund von bestandener Probezeit bzw. erfolgreich absolvierten Lehrgängen wurden Mirko Walther vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann und Elmar Windemuth vom Brandmeister zum Oberbrandmeister befördert. Brandinspektor Markus Labenz erhielt für 35 Jahre aktive Feuerwehrzugehörigkeit das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes in Gold und Unterbrandmeister Jürgen Blasberg erhielt für 40 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit die goldene Ehrennadel der Stadt Remscheid und die silberne Ehrennadel vom Verband der Feuerwehren NRW. (Elvira Rogawski)

Förderverein MannesmannHaus e.V. / Projekt "Blauer Mond". Liebe Freunde und Förderer, im Auftrag von Herrn Schützeberg möchte ich Sie auf die nächste Sitzung hinweisen. Sie findet statt am 24. Oktober ab 19 Uhr in der Gaststätte Rautzenberg an der Burger Straße. Einer der Tagesordnungspunkte ist die Begehung des Standortes, wo seit nunmehr fast fünf Jahren nur noch der Torso des "Blauen Mondes" steht. An der Begehung am 2. November ab 11 Uhr wird auch Oberbürgermeister Mast-Weisz teilnehmen. (Ralf Henke)

Bergisches Museum Schloss Burg an der Wupper / 41. Basar der Kunsthandwerker. Die größte Veranstaltung im Jahresprogramm von Schloss Burg ist der Basar der Kunsthandwerker vom 25. Oktober  bis 3. November, täglich von 10 bis 18 Uhr (Ausnahme: samstags und 31. Oktober 10 bis 20 Uhr; 1. November 14 bis 22 Uhr). Zehn Tage lang zeigen rund 130 Aussteller in Westdeutschlands größter Burganlage ihr Können. Viele von ihnen zählen seit Jahren schon zu treuen Begleitern des Basars, aber es gibt natürlich auch jedes Jahr Neues zu entdecken, damit bei den Besuchern keine Langeweile aufkommt. Dies und die Tatsache, dass keine Wiederverkäufer zugelassen sind, sind ein wichtiger Aspekt des Erfolgs.
Verbunden mit dem Standort und der zauberhaften Atmosphäre von Schloss Burg ist dieser Markt auch bei Besuchern über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus sehr beliebt und zieht regelmäßig rund 20.000 Besucher von Nah und Fern an. Liebhaber von Handwerk und Kunst können durch die prunkvollen Säle, historischen Räume und weitläufigen Höfe des Schlosses schlendern und das eine oder andere Geschenk finden. Extravagantes, Kurioses, Dekoratives oder Nützliches – die Angebotspalette ist breit gefächert. Bei Dämmerung, im romantischen Ambiente mit vielen schimmernden Lichtern, ist die Stimmung besonders schön. Das Highlight des Basars ist deshalb auch die „Lange Nacht der Kunsthandwerker“ am 1. November, diesmal mit Sondererlaubnis zum Verkauf schon ab 14 Uhr, was zuvor aufgrund des Feiertagsgesetzes nicht möglich war. Besucher können also an Allerheiligen von 14 bis 22 Uhr nach Herzenslust stöbern, shoppen und natürlich auch schlemmen. Hierfür gibt es neben vielen Feinkostständen im Rahmen des Rundgangs wie immer ein sehr großzügiges und vielseitiges kulinarisches Angebot auf dem Vorplatz.
Pendelbusse verkehren am Feiertag und an den Wochenenden vom Rewe-Parkplatz direkt an der Autobahnausfahrt Wermelskirchen und von Unterburg (Burger Bahnhof) im Halbstundentakt. An den Sonn- und Feiertagen steht in Unterburg auch der Parkplatz an der Alten Schlossfabrik (Navi: Eschbachstr. 160) zur Verfügung. Eintritt sechs Euro p. P. / Kinder drei Euro. (Nicole Zimmer)

SPD Remscheid / Der Rosenhügel, ein ungeschliffener Diamant? Es gibt keinen anderen Stadtteil, bei dem Vorurteil und Realität so weit auseinander klaffen wie beim Stadtteil Rosenhügel im Südbezirk. Nicht unbedingt auf Rosen gebettet, bietet er einen bunten Strauß an Einrichtungen und schönen Orten: Das WTT, zwei Kindergärten, die einzige Sekundarschule Remscheids, das Stadtteilbüro, den Kleiderladen des Kinderschutzbundes und das Zentrum Süd – all das mitten im Rosenhügel beheimatet. Die Konsumterrassen sind das größte Begegnungszentrum Remscheids unter freiem Himmel, und mit seinem Bürgerverein hat der Rosenhügel die wohl lebendigste Interessenvertretung aller Remscheider Stadtteile. Obwohl die Fakten ausnahmslos für den Rosenhügel sprechen, hat der Stadtteil, der geographisch in der Mitte Remscheids liegt und als „Remscheid in klein“ bezeichnet werden kann, ein Imageproblem.
Was können wir dafür unternehmen, dass der Rosenhügel das Image bekommt, was er verdient? Um sich hierzu Gedanken zu machen, laden die Remscheider SPD und die SPD-Ratsfraktion für Freitag, 25. Oktober, um 15 Uhr zu einem Nachbarschaftsgespräch ins Stadtteilbüro, Stephanstraße 2, ein. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wollen wir uns bei einem kleinen Rundgang mehrerer Themen annehmen, bspw. der Verkehrssituation, dem Zustand der Gehwege und Grünflächen und vielem anderem mehr. Wir würden uns freuen, zahlreiche Anwohner*innen begrüßen zu können.

Die Helfenden Handwerker Remscheid e.V. / Einladung zur Spendenübergabe auf dem Helferfest Mit einem Skat- und Golftournier, dem mittlerweile kultigen Rossetti-Cup und den Spielen ohne Grenzen (2019 zum ersten Mal) konnten die Helfenden Handwerker in diesem Jahr 15.000 Euro für den guten Zweck erspielen. Damit ist die Marke magische von 100.000 Euro geknackt. So viel Geld haben die Helfenden Handwerker in den vergangenen sechs Jahren seit ihrem Bestehen gespendet. Seien Sie dabei, wenn am Samstag, 26. Oktober,  um 14.30 Uhr beim Helferfest auf dem Gelände der Firma Küster, Auf Knapp 3, die 15.000 Euro aufgeteilt und überreicht werden. 10.000 Euro gehen in diesem Jahr an die Ärztliche Kinderschutz Ambulanz und jeweils 2.500 Euro an das Frühaufsteher Projekt des BIZ und dem Verein Unbehindert Miteinander. Das Helferfest wird in jedem Jahr gefeiert und ist den rund 50 Unterstützern und fleißigen Helfern gewidmet.

Akademie der Kulturellen Bildung/ Einladung zum Tanzen. Am Samstag, 26. Oktober, von 15 bis 18 Uhr sind an der Akademie der Kulturellen Bildung in Küppelstein wieder alle Tanzinteressierten willkommen, die Lust haben, zeitgenössischen Tanz kennenzulernen und sich tänzerisch auszuprobieren. Fachbereichsleiter Fabian Chyle stellt im Kurs „DanceAbility“ ein Tanzformat vor, das offen für alle Menschen ist – ob mit Behinderung oder ohne. Die Tänzerinnen und Tänzer erleben in der Akademie spontane tänzerisch-kreative Prozesse und finden eine eigene Bewegungssprache. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Mit der Devise „Pay what you can“ können die Tanzinteressierten beim Tanznachmittag an der Akademie selber entscheiden, wie viel sie für das Angebot bezahlen möchten. Um eine kurze Anmeldung bei Marina Stauch (Tel. RS 794-211) wird gebeten.

Schule für Musik, Tanz und Theater / Rotationstheater / Jugendkunstschule Lennep e.V. / Workshop „Ins Labyrinth der Radierkunst einsteigen“. Der Workshop mit Clemens Hillebrand beginnt am Samstag, 26. Oktober, von 10 bis 14 Uhr im Atelier der „ROTATION“, Kölner Straße 6, in Lennep. Clemens Hillebrand (* 1955 in Köln) ist Kirchenmaler, Glaskünstler und Grafiker. Sein Workshop finden 2019 jeweils am letzten Samstag im Monat von 10 bis 14 Uhr statt (26.Oktober, 30. November und 21. Dezember) und wendet sich an interessierte Jugendliche (ab 14 Jahren) und Erwachsene. Ein Kurs (vier Stunden) kostet 40 Euro zzgl. 15 Euro Material. Anmeldung unter Tel. RS 661422. (David Schmidt)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

Artikel vollständig lesen

Begegnungen mit einer uralten Hochkultur

von Klara Marnach-Wetzel

Am 7. Oktober  startete eine 35-köpfige Reisegruppe aus Remscheid unter der Leitung von Pfarrer Hans Jürgen Roth zu einer Rundreise auf Kreta, der größten Insel Griechenlands. Die Reise war von ihm zusammen mit den Teilnehmer/innen an zwei Abenden intensiv vorbereitet. Worden. Besucht wurden auf Kreta alle vier Provinzen.

Im Osten bummelten wir durch die Hafenstadt Agios Nikolaos und machten eine Bootsfahrt zur Insel Spinalonga, ursprünglich eine venezianische Festungsanlage, die bis 1957 Leprastation war. Durch die Lassithi-Hochebene, der Kornkammer Kretas mit zahlreichen malerischen Windmühlen, fuhren wir zur Dikti-Tropfsteinhöhle, der Legende nach die Geburtshöhle von Zeus.

In der Provinz Heraklion besichtigten wir das Freilichtmuseum Lychnostatis und als einen der Höhe­punkte der Reise die Ausgrabungen von Knossos, Palastanlage der minoischen Könige. Dabei erfuhren wir auch vieles über die Archäologie auf Kreta. Bestaunen konnten wir Fundstücke der minoischen Kunst im archäologischen Museum in Heraklion, unter anderem wunderschöne 4000 Jahre alte Gold­schmiedearbeiten. Weitere archäologische Projekte lernten wir im Landesinnern in Gortys kennen, zur Römerzeit Inselhauptstadt (67 v.Chr. bis 823 n.Chr.), wo in Stein gemeißelt Europas älteste Gesetzestexte gefunden wurden, und im neuem Ausgrabungsprojekt Eleftherna in der Nähe des Töpferdorfes Margarites.

Auf der Reise nach Westkreta fuhren wir zunächst Richtung Süden durch das Gebirge nach Kali Limenes, Hafenstädtchen am Libyschen Meer, wo wir die Höhle besuchten, in der der Apostel Paulus, begleitet von Titus, nach seiner Anlandung gewohnt hat. Ein Abstecher galt Matala an der Südküste mit den schon in prähistorischer Zeit bewohnten Kalksteinhöhlen, die in den 1960-er Jahren ein Hippie-Treffpunkt waren. Über das Bergdorf Spili mit seinem schönen venezianischen Löwenbrunnen erreichten wir, wieder an der Nordküste angelangt, unser zweites Hotel in Rethymnon.

Rethymnon, die drittgrößte Stadt Kretas, zeigt schon auf den ersten Blick die wechselhafte Geschichte Kretas im Zentrum des Mittelmeeres. Denn dort finden sich städtebauliche Zeugnisse vor allem der venezianischen, aber auch der osmanischen Zeit (17./18.Jh.). Man sieht eine venezianische Loggia, aber auch charakteristische Holzerker im türkischen Stil. Die Moschee Neratzes ist eine umgewandelte Kirche, die mit einem Minarett versehen wurde. Die große Festung (16. Jh.) zeugt von der Macht der Republik Venedig.

Von Rethymnon aus starteten wir in die westlichste Provinz Kretas, wo wir die Hafenstadt Chania und das Nonnenkloster Agia Irini besuchten. Dort wurden wir im Refektorium mit einem köstlichen Mittagessen verwöhnt. In den Klosterwerkstätten hergestellte Ikonen und Handarbeiten konnten erworben werden. Auf der Halbinsel Akrotiri besichtigten wir das Kloster Agia Triada und verkosteten die Weine des klösterlichen Weingutes. Neben dem “touristischen“ Programm gab es ein geistliches Begleitprogramm mit „Gedanken für den Tag“ und einer Abendmahlfeier in der katholische Kirche Sankt Antonius in der Altstadt von Rethym­non, die von Pfarrer Roth geleitet und von uns mit gestaltet wurde unter dem Motto „Auf Kreta begegnet uns Paulus“. Anschließend wurden wir vom „Verein für die Katholische Kirche auf Kreta“ spontan zu Wein und Raki eingeladen und genossen auch hierbei die herzliche Gastfreundschaft der Kreter.

Denkerschmette: Programm im September

Dienstag, 22. Oktober, 19 Uhr
Unser Treffpunkt im Viertel
Die „kleine Kneipe“ im Viertel gibt es nicht mehr, unser offener Stammtisch bietet hier Ersatz. Neue Leute kennenlernen, leckeres Bier, gute Weine, gute Gespräche und ganz viel Spaß.

Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr
Skat & Rommé
Wir freuen uns über neue Spieler/ Innen

Samstag, 26. Oktober, 15 Uhr
“Weinselig”
Angela Heise & Ulla Peters
Was erzählen uns die Klassiker zum Wein, die Musik…Bei Kaffee, Kuchen und Weinen aus der Pfalz werden Sie es erfahren. Freuen Sie sich mit uns auf einen außergewöhnlichen Nachmittag. Eintritt frei, der Hut geht rum…

Sonntag, 27. Oktober, 15 - 19 Uhr
Show-Treff
Zum 2. Mal in der Schmette.
Verschiedene Künstler/ Innen zeigen uns musikalisch Ihr Können.Sie entscheiden, wer der/ die beste Darbietung bringt. Eintritt frei, der Hut geht rum… Bitte unbedingt anmelden.

 

Artikel vollständig lesen

Delfin Trixi als Anerkennung fürs Sparen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Die Stadtsparkasse Remscheid lädt vom 28. bis 31. Oktober zur Jugendsparwoche in ihr Kundencenter an der Alleestraße und in alle Geschäftsstellen ein. Münzgeldeinzahlungen sind dabei für Minderjährige kostenlos. Die Bedeutung des Sparens erhält durch den Weltspartag am 30. Oktober und die Jugendsparwoche besondere Aufmerksamkeit. Gerade der jungen Generation soll damit verdeutlicht werden, wie wichtig es ist, mit dem eigenen Budget auszukommen und etwas für größere Anschaffungen zurückzulegen. Damit wird frühzeitig auf einen bewussten Umgang mit Geld hingewiesen. „Sparen hat nach wie vor einen hohen Wert. Dafür wollen wir werben“, sagt die Sparkassen-Sprecherin. Als Bonbon für ihren Spareifer können sich alle jungen Sparer ein Geschenk aussuchen. „Inndiesem Jahr haben wir die Delfindame Trixi mit im Boot“, verrät Sparkassen-Sprecherin Ann-Kristin Soppa. Alternativ zum niedlichen Stofftier kann man zwischen einer Weltkarte zum Ausmalen und einer Trinkflasche wählen. Damit soll der Spareifer der jüngsten Sparkassenkunden belohnt werden.

Wiederum soll im Rahmen der Jugendsparwoche eine gemeinnützige Einrichtung in Remscheid unterstützt werden. Für jede Einzahlung spendet die Stadtparkasse Remscheid fünf Euro an „Remscheid brummt“. Bei diesem Projekt geht es um den Erhalt der Artenvielfalt vor Ort. Durch verschiedene Maßnahmen, wie zum Beispiel das Aufstellen von Nisthabitaten, zusätzliche Blühangeboten und charakteristische Lebensraumstrukturen soll der Insektenschutz vor Ort gestärkt und auf seine Bedeutung aufmerksam gemacht werden. Verschiedene Bildungsprojekte ergänzen die unterschiedlichen Aktivitäten. „Auch wir als Stadtsparkasse haben in diesem Jahr auf dem Vordach unseres Hauptstellengebäudes ein Bienenvolk angesiedelt. Durch die Unterstützung von ´Remscheid brummt` wollen wir den Gedanken an Umweltschutz und Nachhaltigkeit in unserer Stadt stärken“, erklärt Ann-Kristin Soppa.

Um den Gedanken des Sparens und der Sparerziehung der nachwachsenden Generation weltweit im Bewusstsein zu halten, wurde der Weltspartag auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress (Weltvereinigung der Sparkassen) im Oktober 1924 in Mailand von Vertretern aus 29 Ländern beschlossen und von den europäischen Sparkassen amn31. Oktober 1925 erstmalig begangen.