Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Wochenrückblick vom 10. bis 16. Januar 2022

Sportbund bietet Schulungen für Corona-Antigentests

Pressemitteilung des Sportbundes Remscheid e.V.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der damit verbundenen Regelungen besteht weiterhin eine Testpflicht für Sportler*innen zur Teilnahme am Vereinssportbetrieb, sofern diese noch keine Booster-Impfung haben. Um zukünftig auch offizielle Testungen im Verein durchführen zu können, bietet der Sportbund Schulungen für Corona-Antigentests im Sportverein an. Dank der freundlichen Unterstützung von Dr.  Volker Peinke (Mannschaftsarzt der IGR Remscheid und Facharzt für Innere Medizin) können in den kommenden Wochen folgende Schulungstermine in den Räumlichkeiten des Sportbundes stattfinden:

  • Donnerstag, 20. Januar, 15 bis 16.30 Uhr, Anmeldefrist: 18. Januar
  • Donnerstag, 20. Januar 17.30 bis 19 Uhr, Anmeldefrist: 18. Januar
  • Montag, 24. Januar, 19 bis 20.30 Uhr, Anmeldefrist: 21. Januar
  • Freitag, 28.Januar 16 bis 17.30 Uhr, Anmeldefrist: 26. Januar.

Die Dauer der kostenlosen Schulung beträgt 90 Minuten. Sie ist ausschließlich für Mitgliedsvereine (und deren Mitglieder) des Remscheider Sportbundes vorgesehen. Teilnahmevoraussetzung ist 2G+ (tagesgültigen Antigentest oder Booster-Impfung). Pro Termin können maximal zehn Personen teilnehmen – daher ist eine Anmeldung Pflicht.

Die neuen Quarantäne- und Isolationsregeln

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für alle Neufälle gelten seit dem 12. Januar in Remscheid die neuen Quarantäne- und Isolationsregeln nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 7. Januar. Zugunsten der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur und des Infektionsschutzes für insbesondere vulnerable Personengruppen haben Bundeskanzler Olaf Scholz und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 7. Januar Anpassungen der Quarantäne- und Isolationsregelungen beschlossen. Im Kern geht es hierbei um Verkürzungen der Isolation (für Infizierte) und Quarantäne (für Kontaktpersonen) sowie Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Personen mit vollständigem Impfschutz durch Auffrischungsimpfung und für frisch Geimpfte und Genesene. Weil der Landesgesetzgeber noch Zeit benötigt, um die neuen Regelungen in einer fortbeschriebenen Quarantäneverordnung umzusetzen, empfiehlt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den NRW-Gesundheitsbehörden, bereits jetzt entsprechend der Beschlüsse vom 7. Januar zu verfahren.

Nach reiflicher Prüfung des Für und Wider ist das Remscheider Gesundheitsamt dieser Empfehlung gefolgt und setzt die neuen Quarantäne- und Isolationsbeschlüsse seit dem 12. Januar bei Neufällen um. Die neuen Regeln zu Isolation (Infizierte) und Quarantäne (Kontaktpersonen) sind in der nachstehenden Abbildung (Quelle: Bundesregierung) beschrieben. Rückwirkende Änderungen für Fälle, die vor diesem Datum festgestellt wurden, nimmt das Gesundheitsamt nicht vor.

Meldestellen gegen Hass und Diskriminierung

Pressemitteilung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW

Die Landesregierung setzt sich konsequent gegen jede Form von Diskriminierung, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Hass ein. Bereits im Sommer 2021 hat das Ministerium eine Meldestelle Antisemitismus eingerichtet. Nun weitet Nordrhein-Westfalen planmäßig sein Engagement aus und schafft weitere Meldestellen für rassistische und queerfeindliche Vorfälle. Für die zunächst erforderliche Konzepterstellung und die Aufbauarbeiten werden Organisationen jetzt zur Abgabe von Interessenbekundungen aufgerufen. Integrationsminister Joachim Stamp: „Nordrhein-Westfalen ist ein weltoffenes und vielfältiges Land. Rassismus, Queerfeindlichkeit, Hass und Ausgrenzung sind ein Angriff auf unsere Gesellschaft, dem wir entschieden entgegentreten. Mit der Errichtung wissenschaftlich arbeitender Meldestellen werden wir die Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene verbessern und gleichzeitig das öffentliche Bewusstsein sowie unsere Kenntnisse zur Prävention von Diskriminierung erweitern.“

Das bundesweit einzigartige koordinierte System von Meldestellen soll neben Antisemitismus die Bereiche Antiziganismus, antimuslimischen Rassismus, anti-Schwarzen-, antiasiatischen und andere Formen von Rassismus sowie Queerfeindlichkeit umfassen. Ziel der Meldestellen ist es, Betroffenen niedrigschwellig die Möglichkeit zu bieten, Vorfälle auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze zu melden und dokumentieren zu lassen. Dies soll die Grundlage schaffen für Berichte, Forschung und politisches Handeln.

„Wir hoffen besonders auf Interessenbekundungen aus der Zivilgesellschaft heraus. Denn der Aufbau der Meldestellen soll in einem engen und vertrauensvollen Austausch mit Selbstorganisationen und Communities erfolgen,“ sagte Integrationsstaatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert. Interessierte Organisationen können bis zum 25. Februar 2022 Projektkonzepte für den Aufbau der Meldestellen im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens einreichen. Anhand eines Kriterienkatalogs erfolgt die Auswahl der Träger. Diese werden anschließend zur konkreten Antragsstellung aufgefordert. Der Aufruf zur Interessenbekundung sowie Hinweise und Materialien können der Internetseite des Kompetenzzentrums für Integration (KfI) der Bezirksregierung Arnsberg entnommen werden. Wenn die Aufbauarbeiten 2023 abgeschlossen sind, soll der Betrieb der Meldestellen ausgeschrieben werden.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Eventuell Verkehrsbehinderungen im Kreuzungsbereich Hohenhagener Straße/Karl-Kahlhöfer-Straße. Am Dienstag, 18. Januar, werden von 9 bis voraussichtlich 13 Uhr dringende Kanalbauarbeiten im Kreuzungsbereich Hohenhagener Straße/Karl-Kahlhöfer-Straße durchgeführt. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bitten um Verständnis für mögliche Behinderungen.

FFP2-Pflicht in städtischen Gebäuden. In allen städtischen Gebäuden und Einrichtungen gilt ab sofort neben der bereits bekannten 3G-Regelung (geimpft/genesen/getestet) die Verpflichtung, eine FFP2-Maske zu tragen. Die sogenannte OP-Maske reicht nicht mehr aus. Alle Gäste werden gebeten, diese Regelungen zum Schutze aller zu beachten und auch weiter privat die AHA+L-Regeln – Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltag mit (FFP2-)Maske und Lüften – einzuhalten. Die FFP2-Pflicht in städtischen Gebäuden gilt selbstverständlich auch für alle Mitarbeitenden der Stadt Remscheid.
Nachtrag: Die städtischen Kulturinstitute weisen darauf hin, dass ab sofort beim Besuch eine FFP2-Maske getragen werden muss. Eine medizinische OP-Maske reicht aktuell nicht mehr aus. Dies gilt für einen Besuch des Teo Otto Theaters (inklusive der Theaterkasse), der Bibliotheken, der Volkshochschule (inklusive aller Kursveranstaltungen), der Musik- und Kunstschule, des Deutschen Röntgenmuseums, des Deutschen Werkzeugmuseums und des Stadtarchivs.

Teststellen in Remscheid im städtischen Internetportal abrufbar. Nach wie vor gibt die Stadt Remscheid auf ihrer Homepage eine Übersicht über das Bürgertestangebot in Teststellen und bei den Arztpraxen. Seit Kurzem kann man sich beispielsweise im neuen Testzentrum am Hasten testen lassen. Detaillierte Informationen zu den Testangeboten finden Interessierte auf den jeweiligen Webseiten der Anbieter:innen und Arztpraxen.

TBR warnen: Kanalhaie unterwegs! Den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) wurden mehrere Vorfälle gemeldet, bei denen Firmen unangekündigt bei Bürgerinnen und Bürgern angerufen und behauptet haben, seit dem 1. Januar bestünde die gesetzliche Verpflichtung zur Überprüfung älterer Kanalleitungen auf privaten Grundstücken. Die TBR weisen darauf hin, dass es diese gesetzliche Änderung nicht gibt. Die Angerufenen sollen mit dieser Behauptung verunsichert und zu teuren Aufträgen gedrängt werden. Mehr Informationen zum Vorgehen von „Kanalhaien“ können bei der Verbraucherzentrale NRW unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.abwasser-beratung.nrw/pruefung-abwasserleitung/achtung-kanalhaie.

Versorgungamt bietet Sprechstunden im Seniorenbüro. Es können wieder Sprechstunden des Versorgungsamtes Wuppertal im Seniorenbüro, Alte Bismarckstr. 4, angeboten. Dort können alle Schwerbehindertenanträge, Nachfragen, usw. direkt bei den Mitarbeitenden des Versorgungsamtes Wuppertal erledigt werden. Die Sprechstunden finden an jedem ersten Montag im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr statt. Um lange Wartezeit zu vermeiden ist eine telefonische Anmeldung Tel. RS 4645350 erforderlich. Es gilt die 3G –Regel (geimpft, genesen, getestet). Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.

Artikel vollständig lesen

Etwas Musikgeschichte zum nächsten Konzert

Pressemitteilung der Bergischen Symphoniker

Was hat Beethoven mit Russland zu tun? Gar nichts? Und hatte sein russischer Kollege Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski auch einen kompositorischen Experimentierkasten? Bei der Gegenüberstellung von Ludwig van Beethovens Streichquartett op. 59 Nr.1 F-Dur und dem Streichquartett Nr. 12 op. 77 in G-Dur von Mjaskowski werden die Besucher:innen des Kammerkonzerts der Bergischen Symphoniker am Sonntag, 23. Januar, um 11 Uhr im Teo Otto Theater erstaunliche Dinge erhören. Tatsächlich sind Beethovens Verbindungen zu Russland sehr schnell abgearbeitet. Außer vielleicht, dass der Auftraggeber der Streichquartette op. 59 per Zufall der russische Gesandte am Wiener Hof war. Andreas Kyrillowitsch Rasumowsky war allerdings nicht nur Diplomat, sondern auch Musikliebhaber und ein hervorragender Geiger. Er brachte die Quartette von Beethoven mit zur Uraufführung.

Beethoven in seiner ureigenen Art bedanke sich nicht nur mit der Verwendung einiger russischer Volkslieder, sondern mit einer bis dato ungewöhnlichen Länge und einer Tonsprache, die man heute als progressiv bezeichnen würde. Damals blieb die Musik den meisten Hörern gelinde gesagt unverständlich. Und hier ergeben sich doch Parallelen zu unserem zweiten Komponisten Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski. Musikhistorisch irgendwo zwischen Tschaikowski und Prokofjew anzusiedeln, waren auch für ihn seine 13 Streichquartette ein Experimentierkasten und Erkennungsmerkmal für den jeweiligen Stil, der auch bei ihm mehrfach wechselte. In seinem Streichquartett Nr. 12 G-Dur op. 77 findet er zu einer volksliedhaften Einfachheit zurück. Es fällt schwer zu glauben, dass er Beethovens Streichquartette nicht kannte.
Es spielen Martin Haunhorst, Violine, Shino Nakai, Violine, Johanna Seffen, Viola, und Thomas Grote Violoncello. Kartenreservierung unter Tel. RS 16 2650 zu 15 Euro bzw. Jugendticket 6,50 € sowie an der Tageskasse. (Manuela Scheuber)

Teich am Birgder Hammer diente später nur den Fischen

Der Birgder Hammer. Fotos: HIZ Remscheid, Dr. Huber.Der Hammer oberhalb der Clarenbacher Hämmer und Kotten war der Birgder Hammer. Die Ortschaft Birgden wird schon 1369 als Birckten erwähnt. Die Schreibweise änderte sich bekanntermaßen, und so liest man 1439 Byrckden, 1452 Berchde, 1454 Berckden, 1469 Birckde, 1582 Birgkde, Birgte, 1622 Birckden und 1639 Bierden. Nun unterscheiden wir heute zwischen Birgden 1, 2 und 3. Birgden 1 und 3 waren in einer Gemarke und somit zusammengehörig. Birgden 2 ist  dem Talsperrenbereich zuzuordnen. Ab etwa 1800 wurde Birgden so geschrieben wie heute.  Der Birgder Hammer unterhalb Birgden am Leyerbach ist 1684 erbaut worden und hatte im Laufe der Zeit verschiedenste Namen: Clarenbacher Hammer (1807), Altenas Hammer, Schneiders Hammer, 1. Goldenbergs Hammer, zuletzt Birgder Hammer. Theiß Haddenbroch setzte mit einer Konzession vom 8.3.1684 einen Eisenhammer auf den "Halbacher Mühlbech". Um 1700 wurde der Hammer von Johannes Reinshagen im Farrenbraken betrieben. Dazwischen ergibt sich eine Lücke bis zur nächsten Eintragung 1800, die Görres & Hasenclever als Betreiber angibt. 1830 gibt es gleich zwei Eintragungen, in denen nur Stursberg und Peter Clemens zu Birgden angegeben sind. Wer macht nun was? Aller Voraussicht nach war Stursberg der Besitzer und hat an Peter Clemens verpachtet.

Das ging bis 1841. Da heißt der Hammer Goldenbergshammer und geht in den Besitz des Gottlieb Lindenberg über. Lindenbergs Stahlfabrik auf dem Büchel war abgebrannt, und so kauften die Gebrüder Lindenberg diesen Hammer, um ihn nach Fertigstellung ihrer neuen Produktionsanlagen an der Hammesberger Straße gleich wieder zu verkaufen. Das war 1863 der Fall. Ferdinand Altena kaufte das Objekt. 1867 erscheint das Hammerwerk in einer Aufzeichnung von Kißling. 1882 erwarb es Caspar Friedrich Stursberg. Sein 1867 geborener Sohn Hermann hat auch noch in diesem Hammer das Schmieden gelernt, bevor er später in den väterlichen Singerberger Hammer als Teilhaber eintrat.

Nach dem letzten Besitzer wurde der bald nach der Jahrhundertwende vernachlässigte Wasserhammer "Schneidershammer" genannt. Schon damals, zumindest von den Nachfolgern Schneiders, wurden im Hammer Werkzeuge gefertigt und bis nach dem ersten Weltkrieg Werkzeuge geschliffen. Dann verfiel der Hammer. Der Teich war bis in die 1950er Jahre ein Fischteich. Ältere Karten verzeichnen noch den Teich, jüngere nur noch die Teichdämme. Der Fußweg nach Birgden 3 ist in den alten Karten als Fahrweg, der heute bewaldete Talgrund als sumpfige Wiese zu erkennen. (Aus: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid Herausgegeben von Günther Schmidt Band 4 - Leyerbach, Diepmannsbach, Mückenbach)

Fragen nach örtlichen Inklusionsprojekten und -aktionen

Auf der Tagesordnung des Hauptausschusses am 20. Januar steht die Anfrage der SPD-Fraktion aus dem vergangenen Jahr, die Stadt Remscheid möge künftig alljährlich die besten örtlichen Inklusionsprojekt/-aktionen ausloben. In der Begründung heißt es: „In unserer bunten und vielfältigen Stadt Remscheid leben viele Menschen mit einem Handicap. Im Vergleich mit den Städten und Landkreisen des Rheinlandes hatte Remscheid im Jahr 2009 mit 11,78 Prozent den höchsten Anteil schwerbehinderter Menschen. Die täglichen Herausforderungen, die sich für die Kinder und Erwachsene mit Handicap ergeben, sind in den vielfältigsten Lebenssituationen täglich in unserer Gesellschaft wiederzufinden. Ob in den Familien, an den Arbeitsplätzen, den Gesundheitseinrichtungen, den Kindertageseinrichtungen, Schulen und Ausbildungsbetrieben oder auch bei Trägern außerschulischer Bildungsangebote, um nur einige Bereiche zu nennen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte behinderter Menschen im März 2009 in Kraft gesetzt. In unserer Gesellschaft kann uns nur eine gemeinsame Zukunft gelingen, wenn wir besondere Wege gehen - wie zum Beispiel beim Gemeinsamen Unterricht für behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche. Das Ziel, dass sich unsere Gesellschaft öffnet und dass Vielfalt ein selbstverständliches Leitbild in unserem Alltag wird durch Inklusion gegeben. In unserem kreativen Remscheid gibt es sicherlich täglich weitere Ideen und Bereicherungen für gelebte Inklusion.

Wir sollten diese positiven Beispiele besonders hervorheben und den Remscheider*innen aufzeigen, welche beachtenswerte inklusive Einrichtungen gibt. Durch die Auslobung eines jährlichen Preises wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass das Thema Inklusion stärker in den Fokus der Menschen in unsere Stadt rückt. Ziel sollte es sein – neben der Würdigung der kreativen Menschen und Organisationen auch ein angemessenes Preisgeld zu verbinden.“

Vor diesem Hintergrund, bittet die SPD-Fraktion darum, ihren Antrag zu prüfen und die folgenden Fragen zu beantworten:

  1. Sind der Stadtverwaltung Remscheid die positiven Beispiele für gelebte Inklusion in unserer Stadt bekannt?
  2. Wie und an welchen Stellen und in welcher Form werden aktuell die besonders hervorzuhebenden Inklusionsmaßnahmen gewürdigt?
  3. Gibt es die Möglichkeit, hier einen besonderen Fokus auf die Arbeitsplätze im Gesundheitswesen u. darüber hinaus, Kindertageseinrichtungen, Schulen und Ausbildungsbetrieben oder auch bei Trägern außerordentlicher Bildungsangebote zu legen?

Fünf Bankkaufleute schlossen die Ausbildung ab

Freude über einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss: Ausbildungsleiterin Jutta Müller-Fricke sowie die Sparkassen-Vorstände Herbert Thelen, Michael Wellershaus und Peter Hardebeck (hinten v.l.) gratulieren den frischgebackenen Bankkaufleuten. Foto: Stadtsparkasse Remscheid.Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Geschafft! Fünf junge Bankkaufleute haben ihre Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid erfolgreich beendet. Auch die Auszubildenden der Stadtsparkasse Remscheid mussten sich beinahe während ihrer gesamten Ausbildungszeit den Herausforderungen der Pandemie stellen. Doch allen widrigen Umständen zum Trotz konnten nun fünf junge Leute ihren Ausbildungsabschluss feiern. Da ließen es sich die Sparkassen-Vorstände Michael Wellershaus (Vorsitzender), Peter Hardebeck und Herbert Thelen nicht nehmen, den Nachwuchs-Bankerinnen und -Bankern persönlich und herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung zu gratulieren. Im Rahmen einer kleinen und Corona-konform gestalteten Feierstunde im großen Tagungs-raum der Sparkassen-Hauptstelle erhielten die frischgebackenen Bankkaufleute ihre Abschlusszeugnisse.

„Unzweifelhaft haben die seit nunmehr zwei Jahren geltenden Regeln und Einschränkungen eine erhebliche Belastung dargestellt – gerade für die junge Generation. Umso erfreulicher ist, dass unsere Auszubildenden mit Kontaktbeschränkungen, Distanzunterricht und selbstständigem Lernen im Homeoffice so souverän umgegangen sind und ihre Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht haben. Darauf sind wir sehr stolz“, lobte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Michael Wellershaus. Auch in den Abteilungen und Geschäftsstellen, die die jungen Damen und Herren im Laufe ihrer Lehrzeit durchlaufen haben, haben sie sich bewährt und vielerlei Erfahrungen sammeln können. „So freuen wir uns, dass sich fünf unserer nun ehemaligen Auszubildenden entschieden haben, unser Übernahmeangebot anzunehmen. Vorwiegend werden sie in den Geschäftsstellen die Beratung unserer Kundinnen und Kunden unterstützen“, erläutert Jutta Müller-Fricke, Ausbildungsleiterin der Stadtsparkasse Remscheid. Zudem wird ein junger Mann direkt als Trainee im Firmenkundenbereich in sein Berufsleben als Jungangestellter starten. Dies zeigt, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten unter dem Dach der Stadtsparkasse sind und welche beruflichen Karrieremöglichkeiten eine Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bietet. Je nach Talent und Neigung werden zudem eine Fülle von Fortbildungsmöglichkeiten angeboten, die in der Vergangenheit bereits viele der Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen angenommen und erfolgreich abgeschlossen haben.

„Die Grundlagen für eine erfüllende und zukunftsorientierte Berufstätigkeit liegen in der Ausbildung. Darauf können unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt aufbauen. Wir werden sie dabei unterstützen“, verspricht Michael Wellershaus. Für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2022 ist noch ein Ausbildungsplatz zu vergeben. Gerne kann man sich hierfür über den entsprechenden Link auf der Sparkassen-Homepage www.stadtsparkasse-remscheid.de bewerben. Hier findet man außerdem eine Fülle von wichtigen Informationen zur Ausbildung bei der Sparkasse. Auch Ausbildungsleiterin Jutta Müller-Fricke ist bei Fragen unter Telefon 0 21 91/ 16-69 15, über das Diensthandy 0151/10 24 93 79 oder per Mail an jutta.mueller-fricke@stadtsparkasse-remscheid.de zu erreichen.

Jetzt vier Ladestationen für E-Autos in der Rathaus-Tiefgarage

In der PSR-Tiefgarage unter dem Rathausplatz nimmt die EWR vier Ladestationen der neuen Generation in Betrieb. Besitzer von E-Autos können die neue Technik testen und bis Ende März ihr Fahrzeug kostenfrei aufladen. „Künftig wird es vergünstigte Tarife für unsere EWR-Kunden geben“, kündigten gestern bei einer Pressekonferenz vor Ort Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Thomas Hoffmann und Klaus Zehrtner (Leiter Energiedienstleistungen) an. „Strom- oder Gas-Kunden der EWR laden den Strom für ihre E-Autos künftig günstiger als Nichtkunden, und Bezieher von der EWR Ökostrom werden ihn noch preiswerter laden können. Nachhaltigkeit macht sich so bezahlt!“

Das gemeinsam mit der Stadt entwickelte und vom Rat der Stadt Remscheid im vergangenen Jahr genehmigte „öffentliche Ladesäulenkonzept" nimmt damit sichtbare Formen an. Zwei Ladestationen in der Tiefgarage wurden modernisiert: Insgesamt vier Ladepunkten stehen dort ab sofort allen E-Auto-Nutzer:innen zur Verfügung. Eine weitere Ladestation mit zwei Ladepunkten ist auf dem Gelände des Autohauses Aurego an der Lenneper Straße 166 in Betrieb genommen worden. Des Weiteren beschäftigt sich die EWR aktuell mit der Umsetzung bzw. Modernisierung von zwei Standorten (H2O und Möbelmarkt Knappstein), die öffentlich zugänglich sein werden. Bis Ende 2022 sollen weitere sechs Standorte mit 24 Ladepunkten folgen. Die Ladestationen der EWR werden als AC-Ladestationen ausgeführt, an denen Strom mit einer Ladeleistung von maximal 22 Kilowatt (kW) an ein Elektrofahrzeug übertragen werden kann.

Was ist neu an den EWR-Ladestationen? Um ein E-Fahrzeug an einer EWR-Ladestation komfortabel mit Ökostrom aufzuladen, laden Autobesitzer eine kostenlose App über den App- oder GooglePlay-Store herunter („ChargePoint“), registrieren sich und richten ein Nutzerkonto ein, um sich mit dem ChargePoint-Netzwerk verbinden zu können. Ohne Nutzerkonto ist aber auch ein sogenanntes Ad-hoc-Laden möglich. Zudem steht den Fahrern die Telefon-Hotline (069) 9530 7383, rund um die Uhr 24/7 zur Verfügung. Die Öffnungszeiten der PSR-Tiefgarage am Rathaus (Einfahrt Fastenrathstraße) sind Montag bis Samstag von 5 bis 21 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 19 Uhr. Die Ladestation auf dem Gelände der Fa. Aurego, Lenneper Str. 166, ist rund um die Uhr zugänglich.

Um eine Batterie von 20 auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufzuladen, sind drei bis vier Stunden erforderlich. Danach bekommt der Autobesitzer automatisch eine E-Mail, damit er den Platz an der Station für einen Nachfolger freimachen kann. Dafür hat er eine gewisse Karenzzeit. Sollte er diese nicht einhalten, fällt ein weiteres Entgelt an, wie Tim Folger von der EWR gestern erläuterte. Infos rund um das Laden von Elektrofahrzeugen findet man auf der EWR-Internetseite unter www.ewr-remscheid.de/ladestationenoder über die kostenlose Hotline 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr).

Für die neuen Ladestationen interessierten sich gestern auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weist und Sven Wolf (MdL), Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Remscheid. Beide fahren bereits – hybrid - mit Strom, und die Stadt will ihre Dienstwagen mit und mit auf E- bzw. Hybrid-Autos umstellen, wie der OB berichtete. Die Stadtwerke haben inzwischen schon 16 Elektro- und Hybridfahrzeuge in Betrieb genommen. Geschäftsführer Dr. Thomas Neuhaus: „Elektro-Mobilität ist unser zentrales Zukunftsthema!“ Sven Wolf geht davon aus, dass die Zahl der Neuanmeldungen von E-Autos in zwei Jahren schon über der von Autos mit Verbrennungsmotoren liegen wird. Für die EWR bedeute das, Ladestationen auch in anderen Parkhäusern in der Innenstadt zu installieren, so Klaus Zehrtner. Er rechnet im Übrigen auch mit weiteren Unternehmen in Remscheid, die auf ihren Mitarbeiter-Parkplätzen E-Ladesäulen installieren lassen werden. Zehn größere Firmen, darunter Vaillant, haben das bereits getan.

CDU bietet SPD für Kitas "Koalition der Vernunft" an

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion Remscheid ist für die Abschaffung der Kita-Gebühren in unserer Stadt. Daher hatten wir auch zur Ratssitzung am 25. Februar 2021 den Antrag, Familien entlasten – kostenfreie KITA, Kindertagespflege und OGS - gestellt. Leider haben wir als Oppositionsfraktion damals dafür keine politische Mehrheit bekommen. Die ‚Ampel‘ wollte das nicht. Vielleicht tut sich aber jetzt ein neues Fenster der Gelegenheit auf. Am 14. Dezember letzten Jahres hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolf nämlich in einem sozialen Netzwerk geschrieben, dass er für die Abschaffung der Kita-Gebühren sei. Er verband dies mit dem Hashtag ‚sozialer Neustart‘. „Die CDU-Fraktion Remscheid würde gern hier vor Ort in einer Koalition der Vernunft gemeinsam mit der SPD dieses Ziel in Remscheid umsetzen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter. „Beim Thema Knusthöhe hat die Politik gezeigt, dass in einzelnen Sachfragen auch einmal andere politische Mehrheiten als die üblichen möglich sind. Davon gehen weder das Abendland noch die ganze Welt unter.

FDP und Grüne haben ihre Wählerklientel vor allem bei den Besserverdienenden, die nicht jeden Cent umdrehen müssen. Angesichts stark steigender Preise, von denen vor allem auch unsere Familien betroffen sind, brauchen wir den sozialen Neustart bei den Kita-Gebühren jetzt. Was man vor der eigenen Haustür erledigen kann, sollte man auch erledigen. Wolf spricht sich dafür aus, dass die Kita-Gebühren überall in NRW abgeschafft werden. Warum so lange warten und nicht in Remscheid zeigen, dass das funktioniert und Familien entlastet?“, so Kötter. „Daher steht mein Angebot an Sven Wolf: Wir sollten uns so schnell wie möglich mit dem Stadtkämmerer und dem zuständigen Dezernenten Thomas Neuhaus zusammensetzen und eine gute Lösung für unsere Heimatstadt erzielen. Das schließt ja nicht aus, dass man auch landesweit für die Abschaffung der Gebühren eintreten kann. Wir sollten uns aber vor allem auf die Dinge konzentrieren, die wir hier vor Ort gemeinsam in einer Koalition der sozialpolitischen Vernunft regeln können. Jeder Euro, der der Familienkasse zur Last fällt, fehlt am Ende vor allem den Kindern.“