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Gesucht werden zehn bis zwölf Kunstwerke

„Plakataktion ‚Offene Galerie – Wir sind Remscheid!‘“, titelte der Waterbölles am 2. Juli. Die Kunst auf örtlichen Plakatwänden hatte sich Tessa Ziemßen einfallen lassen, die ein Atelier auf dem Honberg, Siemensstr. 19, hat. Die Fa. Ströer hatte damals acht Künstler/innen und der Bürgerstiftung Remscheid die großen Plakatflächen im Remscheider Straßenbild kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nunmehr hat Tessa Ziemßen vom Kulturbüro der Stadt ein weiteres Angebot für eine Ausstellung von Remscheider Kunstwerken im öffentlichen Raum erhalten. Gesucht werden zehn bis zwölf bildende Künstler/innen, die mindestens ein plakatfähigen Foto beisteuern möchten. Genre: Malerei und Bildhauerei. Sie können sich bis zum 24 September, 12Uhr,  per E-Mail kunst@tessa-ziemssen.de">kunst@tessa-ziemssen.de anmelden. Die Reihenfolge der eingehenden Mails entscheidet über Teilnahme.

Interview zum heutigen Welt-Alzheimertag

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Ältere Menschen werden vergesslich. Das war schon immer so. Aber oft steckt dahinter eine durchaus ernst zu nehmende Erkrankung. Seit 1994 wird am 21. September in besondere Weise auf die „Alzheimer“-Krankheit hingewiesen. Lejla Causevic, Leitende Oberärztin der Abteilung Innere Medizin/Geriatrie in der Sana Fabricius-Klinik Remscheid, klärt im Interview auf getreu dem Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages: „Demenz – wir müssen reden!“

Frau Causevic, warum muss darüber gesprochen werden?

Causevic: Vielfach werden Anzeichen von Alzheimer beziehungsweise Demenz auf die leichte Schulter genommen, insbesondere von Angehörigen. Sie wollen sich oftmals nicht eingestehen, dass die Mutter oder der Vater an einer ernsthaften Erkrankung leidet. „Alte Menschen werden halt vergesslich“ ist dann oft die Einstellung dazu. Über die Krankheit zu reden, offen zu sein, hilft, sie zu akzeptieren und auch im eigenen Umfeld festzustellen, dass man nicht alleine dasteht. Betroffenen muss das Gefühl gegeben werden, dass sie immer noch dazu gehören, dass sie weiter ernst genommen und geliebt werden. Darum muss über die „Krankheit des Vergessens“, wie sie früher auch genannt wurde, gesprochen werden.

Sie sprachen gerade von Alzheimer und von Demenz. Wo liegt der Unterschied?

Causevic: Die beiden Begriffe werden häufig gleich gesetzt. Aber unter dem Oberbegriff Demenz werden über 50 unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst, von denen Alzheimer, auch Alzheimer-Demenz oder Morbus Alzheimer genannt, das mit rund zwei Dritteln der Fälle häufigste ist.

Was weiß man heute über Alzheimer? Wo kommt der Name überhaupt her?

Causevic: Die Erkrankung ist nach ihrem Entdecker, dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer, benannt. 1906 verstarb eine mit 56 Jahren noch junge Patientin von ihm, die er zuvor als auffallend verwirrt und vergesslich beschrieben hatte. So etwas kannte man bis dahin nur von älteren Patienten, deren Symptome bis dahin unter anderem „Altersblödsinn“ genannt wurden. Bei der Obduktion stellte er eine geschrumpfte Hirnrinde und Eiweißablagerungen zwischen den Nervenzellen fest. Die genauen Ursachen dafür kennt man bis heute nicht und forscht weiter daran. Aber Fakt ist, dass die Eiweißablagerungen die Kommunikation zwischen den Nervenzellen stören und damit für den Abbau der Gehirnleistung sorgen. Betroffene bemerken oft eine zunehmende Vergesslichkeit oder Probleme mit der Orientierung, der Sprache oder Wahrnehmung.

Und wie kann die Medizin helfen?

Causevic: Leider lässt sich Alzheimer derzeit noch nicht vollständig heilen. Aber sowohl mit Medikamenten wie auch mit nicht-medikamentösen Therapien lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Auch vorbeugend kann man tätig werden, indem man einen gesunden und aktiven Lebensstil pflegt – wenngleich auch das keine Garantie ist. Wichtig ist allerdings auch, dass nicht jedes Anzeigen von Vergesslichkeit oder Schusseligkeit gleich auf eine Demenzerkrankung hindeuten muss. Die Diagnose dazu kann nur ein Arzt treffen. Aber das Internet, beispielsweise die Seiten der Alzheimer Forschung Initiative, bietet an mehreren Stellen Fragebögen, mit denen ein erster Selbsttest möglich ist. Sollte es hier zu Auffälligkeiten kommen, ist unbedingt ein Arzt für die weitere Abklärung aufzusuchen.

Wenn Alzheimer, oder Demenz allgemein, nicht geheilt werden kann, warum sollte man dann überhaupt frühzeitig einen Test machen? Die meisten Menschen fühlen sich ja nicht krank…

Causevic: Die derzeit zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten wirken in einem frühen Stadium der Erkrankung am besten. Je früher also Alzheimer oder andere demenzielle Erkrankungen erkannt werden, desto eher kann die Medizin mit der individuellen Therapie helfen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und noch einige Jahre länger für eine gute Lebensqualität zu sorgen. Außerdem kann eine nicht entdeckte Demenz zu Komplikationen auch bei einfachen anderen Erkrankungen aber insbesondere im Zusammenhang mit einem Krankenhausaufenthalt sorgen.

Selbst betroffen zu sein ist aber nur eine Seite der Medaille. Auch für Angehörige ist die Krankheit eine Belastung. Wie wird diesen geholfen?

Causevic: Es gibt einige Beratungsangebote für pflegende Angehörige, damit diese sich zurechtfinden können. Auch werden immer wieder Kurse angeboten, die sich mit der Pflege zuhause direkt auseinandersetzen. In der Sana Fabricius-Klinik ist dafür unter anderem die familiale Pflege unter Leitung von Marina Heinze-Salsedo ansprechbar. Auch für die Erkrankten selbst ist das geregelte und strukturierte häusliche Umfeld einer der wichtigsten Faktoren und kommt eigentlich noch vor der medizinischen Betreuung. Auch dafür bekommen Angehörige Tipps und Hilfen von verschiedenen Einrichtungen. (Stefan Mülders)

Berufskolleg produziert Stahl wie vor 2000 Jahren

Die Berufsfachschule 1 des Berufskolleg Technik Remscheid betreibt auch dieses Jahr wieder ihr Rennofenprojekt. Hierbei geht es um die Herstellung von Stahl aus Eisenerz auf dem Schulhof. Diesmal haben die Schüler*innen mit Unterstützung der der Firma A&O Lehmbau zwei Öfen gebaut. Unter vergleichbaren Bedingungen sollen die Effektivität und der Energieverbrauch (in kg Holzkohle) bei einem kleinen und einem größeren Ofen verglichen werden. Das Experiment beginnt heute um b 6 Uhr und dürfte bis ca. 22 Uhr dauern.

Vom Beginn der Eisenzeit ca. 2000 v. Chr. bis ins Mittelalter wurde Stahl vorwiegend in so genannten Rennöfen gewonnen. Für den Bau eines solchen Ofens werden Lehm, Wasser und Ziegel benötigt. Mit Begeisterung machten sich die Schüler ans Werk und bauten den Ofen innerhalb von vier Tagen. Zur Stahlgewinnung werden dann nach dem langsamen Aufheizen Eisenerz und Holzkohle abwechselnd in dem Ofen aufgeschichtet. Durch Zufuhr von Sauerstoff wird im Inneren eine Temperatur von bis zu 1300°C erreicht.

Während das Eisenerz (eine Vermischung aus Verunreinigungen und Rost) durch die Hitze der
verbrennenden Kohle allmählich zu Eisen umgewandelt wird, verflüssigen sich die
Verunreinigungen im Eisenerz und rinnen als Schlacke aus dem Ofen – daher der Name
„Rennofen“. Im Ofen formt sich bei den hohen Erzbrocken ein Klumpen aus Schlacke und Eisen, die „Luppe“. Der ist durch sein Eigengewicht unten oft ziemlich kompakt und weiter oben eher schwammig und wird daher auch „Eisenschwamm“ genannt. Eine heiße Aktion!

Von Milch und Wasser im alten Lennep

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper,
lang, lang ist es her, dass diese beiden Fotos in Lennep gemacht werden konnten. Das Foto links stammt noch aus dem vorletzten Jahrhundert und zeigt eine volkstümliche „Partie“, wie man damals sagte, an der Lenneper Bocksgasse, die von der Pastoratstraße unterhalb von Wilhelm Conrad Röntgens Geburtshaus in Richtung Stadtkirche abzweigt. Heute sieht es dort (nach der Altstadtentkernung und/oder Sanierung) natürlich anders aus.

Noch nach dem Zweiten Weltkrieg ging man zum Milch holen zum Kaufmann, oft wurden die Kinder mit der hauseigenen Kanne dorthin geschickt, die allerdings wesentlich kleiner war als die auf unserem Foto abgebildeten Kannen. Mitunter sieht man derartige heute noch mit Blumenschmuck auf unseren Balkons oder in den Lenneper Vorgärten. Milch wurde seinerzeit übrigens auch ins Haus geliefert, gegen Aufschlag natürlich. Ebenso wie beim Wasser, sofern man keinen eigenen Brunnen im Haus hatte. Ferner das Petroleum für die Lampe und der Sand zum Reinigen der Fußböden und sonstiger Holzflächen.

Gemessen an "solchen Zuständen", die allerdings bis in letzte Drittel des 19. Jahrhunderts völlig normal waren, galt es natürlich als Fortschritt, als man am Bismarckplatz später ein Milch- und ein Wasserhäuschen anlegte, zeitweilig auch einen stattlichen Brunnen mit Fontäne und sogar eine meteorologische Station. Ich bin bei meinen Lennep-Führungen noch auf eine betagte Dame mit Gehwägelchen gestoßen, die davon erzählte, dass ihre Mutter am Bismarckplatz Wasser für das eigene Heim geholt habe. Das auf dem Foto abgebildete Milchhäuschen diente übrigens nicht nur der Lenneper Milchversorgung, sondern war letztlich Teil einer preußischen Kampagne gegen den damalig durchaus beachtlichen Alkoholmissbrauch der "unteren Schichten". Auch die Lenneper konnten damals mit dem "Fengersch" von der Kölner Straße und dem "Braselmanns" aus Beyenburg / Schwelm ein Lied davon singen. Bekannt war das Lenneper Original, genannt Bübchen, das mit seinen Mattkadetten (Marktkumpanen) kein Gläschen versäumte und es bis zur Verewigung auf einer Ansichtskarte brachte, auf der er schnapsselig auf sein altes Lennep hinunter blickte.

Milchverkaufsstellen waren sozusagen eine volkstümliche Variante der privaten Schweizerhäuser der reichen Industriellen, von denen es in Lennep am Westerholt übrigens auch eines gab, wo die Kühe im Stall aus Marmorkrippen fraßen. Der Eigentümer, Herr Hardt, pflegte seine Gäste zu fragen, ob sie lieber Champagner, Cognac oder Milch trinken wollten. "Es kostet mich alles dasselbe", soll er hinzugefügt haben.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Ökumenische Initiative Lüttringhausen / 44. Literaturcafé als Literarischer Spaziergang „rund um den Beyenburger Stausee“: „Hundert Jahre Einsamkeit“. Am Montag, 21. August, wird die Reihe der Literaturcafés im F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen, Gertenbachstr. 17, fortgesetzt mit einer Vorstellung des Buches von Gabriel García Márquez „Hundert Jahre Einsamkeit“. Die kostenfreie Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und ist nach antikem Vorbild „unterwegs“ geplant, als ein „literarischer Spaziergang rund um den Beyenburger Stausee“. Treffpunkt ist die Klosterkirche St. Maria Magdalena, Beyenburger Freiheit 49. Unterwegs lässt sich gut erzählen, und außerdem sind an der frischen Luft besser die nötigen Infektionsschutzmaßnahmen einzuhalten. Um eine Anmeldung wird unter Tel. RS 564016 oder E-Mail flair-weltladen@t-online.de">flair-weltladen@t-online.de gebeten.
Gabriel García Márquez' bedeutendster Roman ist einer der schönsten der Weltliteratur: Bildhaft und anekdotenreich erzählt der Literaturnobelpreisträger die hundertjährige Familiengeschichte der Buendías - eine Geschichte von Siegen und Niederlagen, hochmütigem Stolz und blinder Zerstörungswut, unbändiger Vitalität und ihrem endgültigem Untergang. Die ganze Tragödie Lateinamerikas spiegelt sich in der phantastischen Welt von Macondo. Die Neuübersetzung von Dagmar Ploetz lässt den stilistischen Reichtum des Originals aufleuchten und bietet eine wunderbare Gelegenheit, diesen Jahrhundertroman neu zu entdecken. Referent Johannes Haun bezieht sich auf die Taschenbuchausgabe, die im F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen vorrätig ist.

Käthe-Kollwitz-Berufskolleg / Workshop zur konfrontativen Pädagogik. In dieser und der kommenden Woche können sich 41 angehende Erzieherinnen und Erzieher im Anerkennungsjahr unter Anleitung des Anti-Aggressivitäts- und Coolnesstrainer (AAT-/CT-Trainer (R)) Ingo Melzer mit den Ursachen von Gewalt und Interventionsmöglichkeiten von pädagogischen Fachkräften auseinandersetzen. Eine wichtige Maxime lautet: „Verstehen, aber nicht einverstanden sein!“. Ziel ist es die Gewaltspirale von Kindern und Jugendlichen zu durchbrechen, ohne die Beziehung zum Klientel zu verlieren.
Die sogenannte „konfrontative Pädagogik“ greift dann, wenn Empathie und Zugewandtheit nicht mehr greifen. Dann ist es notwendig, von der gewohnten Pädagogik abzuweichen und etwas Unerwartetes geschehen zu lassen, eben zu Konfrontieren.
Die präventive Arbeit gegen Gewalt beginnt für die Erzieherinnen und Erzieher nicht erst in der stationären oder teilstationären Jugendhilfe, sondern schon viel früher. Denn gewalttätige Jugendliche haben in ihrer Kindheit Kindergärten, Kindertagesstätten, Tageseinrichtungen und Schulen besucht. Deshalb sei es wichtig, auch dort schon mit gesundem Sachverstand und entsprechender Fachlichkeit hinzuschauen und einzuwirken. Da das Projekt bei den Studierenden auf so gute Resonanz stößt, wird es am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg mittlerweile jedes Jahr angeboten.

SPD-Ortsverein Lüttringhausen / "Danke, Lüttringhausen!" Die SPD lädt zu einem "Dankes-Sterngolfnachmittag" ein für Mittwoch, 23. September, von 14 bis 17 Uhr auf die Sterngolfanlage Klausen, Hans-Böckler-Straße 147a. Die Eintritte werden vom SPD-Ortsverein übernommen. "Wir sind noch immer begeistert, dass wir am vergangenen Sonntag in drei der vier Lüttringhauser Wahlbezirke die Mehrheit errungen haben", so die Vorsitzende der Lüttringhauser SPD, Dr. Gerhilt Dietrich. „"Wir werden mit Nico Falkenberg, Erden Ankay-Nachtwein und Jürgen Heuser im Rat vertreten sein!“

SG Remscheid e.V. / 14. BRSNW-Cup. Auch in diesem Jahr richtet die Startgemeinschaft Remscheid den Cup des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW (BRSNW) aus. Auf Grund der Corona-Pandemie findet der Wettkampf am 26. und 27. September im Sportbad Remscheid mit einem stark eingeschränkten Angebot statt. Gleichwohl sind der BRSNW und die SG Remscheid mit dem Meldeergebnis von 163 Sportlerinnen und Sportler bei insgesamt 757 Starts überaus zufrieden. Der BRSNW-Cup ist ein integrativer Wettkampf, bei dem sowohl behinderte als auch nicht behinderte Schwimmerinnen und Schwimmer gegeneinander antreten. Die erreichten Zeiten werden -abhängig von Vorhandensein, Art und Schwere der Behinderung- in Punkte umgerechnet. Dies ermöglicht es, die Leistungen aller Aktiven fair zu bewerten. Der Förderverein wird, wie bei jedem Wettkampf der SG Remscheid, das Catering für die Schwimmerinnen und Schwimmer sowie für Kampfgericht und die offiziellen Gäste übernehmen. Wegen der begrenzten Kapazität der Schwimmhalle sieht das Hygienekonzept keine Zuschauerinnen und Zuschauer verzichten. Vor (Andreas Frie, 1.Vorsitzender SG Remscheid e.V.)

1. Kammerkonzert der Bergischen Symphoniker. Am Sonntag, 27. September, um 11 Uhr im Teo Otto Theater und am Sonntag, 4. Oktober, um 18 Uhr im Kunstmuseum Solingen findet das 1. Kammerkonzert der Bergischen Symphoniker statt. Fast 30 Jahre lang beschäftigte sich Ludwig van Beethoven mit der Gattung Streichquartett. Mit ihrer Mischung aus Tradition und Innovation einerseits und Wagnis und Wahnsinn andererseits sind sie nicht nur musikhistorisch den Symphonien mindestens ebenbürtig. Das sah im Übrigen nicht nur der Meister selber so. Wer also noch, und warum? Das erfährt das Publikum in diesem Konzert. Es spielen Julia Brockmann und Shino Nakai, Violinen, Johanna Seffen, Viola, und Thomas Grote, Violoncello. Kartenreservierung für Remscheid unter Tel. RS 162650 zu 15, Euro, Jugendtickets  6,50 €, und an der Tageskasse.

Bergische Symphoniker / Rhapsody in School mit Solist Fabio Martino im Röntgen-Gymnasium. Am Mittwoch, 30. September, um 10.30 Uhr wird der Pianist Fabio Martino im Rahmen des bundesweiten, vom Pianisten Lars Vogt gegründeten Projekts „Rhapsody in School“ und in enger Kooperation mit den Bergischen Symphonikern das Röntgen-Gymnasium besuchen. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe freuen sich auf den Besuch des Künstlers, der nicht nur Stücke aus seinem Repertoire spielen, sondern auch auf vorbereitete Fragen der Schülerinnen und Schüler eingehen wird.

Kultur untereinander: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zu Gast in Steph Hoffmanns Podcast. Auf der Zielgeraden des Kommunalwahlkampfs trafen sich Steph Hoffmann und Burkhard Mast-Weisz auf der Lüttringhauser Heimatbühne, um eine Dreiviertelstunde über Kultur und Privates zu töttern. Wer die neueste Ausgabe vom Remscheider Kultur-Podcast „Kultur untereinander“ auf www.kultur-untereinander.de oder einer der üblichen Podcast-Plattformen anklickt, lernt den OB von seiner privaten Seite kennen, Er erfährt, wieso Burkhard Mast-Weisz mit Kettcar und Roller in die Autowerkstatt fuhr, stundenlang heimlich auf der Mülltonne saß oder von der eigenen Familie vom Lego-Bauen ausgeschlossen wurde. Steph Hoffmann entlockt dem Stadtoberhaupt, warum er Ostersonntag mit der Gang unterwegs war, während andere beim Osterfrühstück saßen, wie er den Sound der Stadt fühlt und wie „Mockelzahn, der Pirat“ ganze Kinderscharen begeisterte.  In Bielefeld gab es damals ja nix, nach dem Rollschuhlaufen klingt eine Oboe manchmal wie ein Dudelsack und mit der C-Flöte ist es schwierig Mitglied einer Rockband zu werden. Den Podcast „Kultur untereinander“ gibt es übrigens kostenlos (wie den Waterbölles).

Schlossbauverein Burg a. d. Wupper e.V. / Märchen, Mythen und Sagen. Im Obergeschoss des Grabentorgebäudes lädt die Remscheider Künstlerin Melanie Ballsieper mit der Ausstellung ihrer Bilder zu einer Auszeit zum Träumen und Wiedererkennen ein, denn die meisten der Märchen und mythologischen Figuren sind jedem aus der eigenen Kindheit bekannt. „Die Bilder, die ich male, verbinden Farbe und Wort, Abbildung und Sprache. Sie führen auf magische Reisen in Anderwelten zu Wesen der alten Zeit, zu Göttinnen und Göttern. Sie erlauben freien Zugang zu unseren Seelenwelten, zu unserem inneren Kind und unserem ursprünglichen Selbst,“ so die Künstlerin über ihre Werke. Auf Schloss Burg sind ihre Bilder in der Zeit vom 15. September bis 18. Oktober täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Melanie Ballsieper selbst ist täglich von 12 bis 16 Uhr vor Ort. Der Eintritt zur Ausstellung ist im Museumseintritt inbegriffen. (Nadine Neuschäfer)

Fördervereins WohnQuartier Hohenhagen e.V. / Plauderei auf dem Hohenhagen. Der Förderverein WohnQuartier  Hohenhagen lädt für den 16. September von 18 bis 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche zu einer Hohenhagener Plauderei ein. Dabei sollen alle Hohenhagener Gelegenheit haben , Probleme in ihrem Stadtteil mitzuteilen und gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Gemäß den Corona - Regeln ist dabei zu beachten, dass keine Speisen, wohl aber Getränke zu moderaten Preisen angeboten werden. Außerhalb des Versammlungsraumes muss ein Mund- , Nasenschutz getragen werden. Der Verein freut sich über jeden Besucher. Die Hohenhagener Plauderei findet ab sofort wieder jeden 3. Mittwoch im Monat statt. Weitere Infos unter unserer Homepage : Foerderverein-Hohenhagen.de

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen, die diese Rubrik nutzen.
Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember
.


Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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In der Vogelwelt kehrt Ruhe ein und Abflugstimmung

In der Vogelwelt ist bei den meisten Arten die Brutsaison vorbei und so ist auch der Vogelgesang fast vestummt. Kurz war die Stimme des Zilpzalps (Foto ) zu vernehmen , der wie alle Laubsänger binnen 14 Tagen den Zug nach Süden antritt. Auch der Hausrotschwanz gab seinen, dem Entkorken einer Flasche ähnlichen Ruf nochmal zu Gehör.  verläßt uns ebenfalls in Kürze.Die Kohlmeise und das Rotkehlchen stimmten irgendwann mit ein. Aber alle nur kurz und sparsam.Ungewohnte Gäste stellten sich am späten Abend im Hochwald am Uehling ein. Ein Uhu-Paar unterhielt sich wohl eine halbe Stunde lang mit einem einsilbigen "Uhuu-uhuu-uhuuu".

THW macht Bahnstrecke wieder frei

Pressemitteilung des Technischen Hilfswerks, Ortsverband (OV) Remscheid

Beim Abschleppen einer historischen E-Lok der Baureihe 103 löste sich am vergangenen Freitag eine Stange aus deren Untergestell und verkeilte sich am Bahnübergang Schnittert am Casperbroicher Weg in unmittelbarer Nähe des Solinger Hauptbahnhofs. Durch diesen Vorfall schleifte das Gespann Teile des Bahnübergangs mit und entgleiste schließlich. Teile des beschädigten Bahnübergangs mussten in der Nacht zu Sonntag durch das Technische Hilfswerk (THW) entfernt werden. Nach dem die Bahnstrecke ab 2.40 Uhr vollständig gesperrt worden war und durch das Technische Hilfswerk Ortsverband (OV) Solingen ausgeleuchtet wurde, konnten die THW Ortsverbände Solingen und Remscheid gemeinsam die Strecke räumen. Mit der Rettungsspinne, einem Schreitbagger des OV Remscheid für schwere Bergung wurden die eiserne Platten des Bahnübergangs angehoben und neben dem Gleisbett abgelegt. Damit ein Arbeitszug der Deutschen Bahn (DB) die Teile aufnehmen kann, wurden sie von THW-Helfern mit Motortrennschleifern zerkleinert. Am Sonntag gegen 4 Uhr wurde die Bahnstrecke durch das Notfallmanagement der DB wieder freigegeben und der Einsatz erfolgreich beendet.

Zunächst hatte die Fachleute des THW bereits am Samstagmittag versucht, die Gleise wieder instand zu setzten. Dies hatte aber erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr, so dass die Arbeiten auf die Nacht verschoben wurden. (Florian Berger, Oliver Mugalla)

Dringender Rat von Krisenstab und Gesundheitsamt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Entwicklung der Zahlen zur aktuellen Gesundheitslage zeigen weiter einen Anstieg von Corona-Infektionen im Stadtgebiet Remscheid. Allein von Freitag bis heute sind 13 Personen zusätzlich erkrankt. Die heutige 7-Tage-Inzidenz liegt mit einem Wert von 37,05 über der ersten Eingriffsschwelle der aktuellen CoronaSchVO. Der Erlass fordert seit dem 1. September ein, dass die betroffene Kommune, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens abstimmen und umsetzen muss, wenn die 7-Tages-Inzidenz eines Kreis oder einer kreisfreie Stadt über dem Wert von 35 liegt. Einen Kontakt zum Lagezentrum Gesundheit hat es bereits gegeben. Es geht jetzt darum, in enger Abstimmung lokal gegen die Ausbreitung des Virus vorzugehen, indem passend zur Analyse der Fallzahlen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen werden.

Eine Analyse der Remscheider Zahlen macht deutlich, dass der Anstieg insbesondere auf reiserückkehrende Familienverbünde mit Kindern im Kita- und Schulalter zurückgeführt werden kann. Die Kinder tragen die Infektionen in die Betreuungs- und Bildungseinrichtungen hinein. Aus diesem Grund hat der Remscheider Krisenstab im ersten Schritt ein umfassendes Informationspaket beschlossen, das geeignet ist, nochmals verstärkt zielgruppenorientiert auf die Gesundheitsrisiken, Verhaltensempfehlungen, Quarantänenotwendigkeiten und Ahndungsmöglichkeiten bei Verstößen aufzuklären. Adressaten dieser mehrsprachig angelegten Kommunikationsoffensive werden unter anderem die Schulen, Kitas, Sportvereine, Kirchen, Vereine und Institutionen mit dem Ziel sein, eine möglichst umfassende Elternschaft passgenau zu erreichen. Über diese Offensive wird in den kommenden Tagen weiter informiert. Über weitere Maßnahmen wie eine stadtweite Maskenempfehlung in der Öffentlichkeit oder die gezielte Intensivierung der Corona-Schutz-Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst wird der Krisenstab zu Wochenbeginn entscheiden.

Die aktuelle Gesundheitslage für das Wochenende 19./20. September

Anzahl der Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden:
19.09.2020 = 60 (+11 Neuinfektionen; 2 Personen wurde von vorgestern auf gestern aus der häuslichen Quarantäne entlassen)
20.09.2020 = 62 (+2 Neuinfektionen; 0 Personen wurden von gestern auf heute aus der häuslichen Quarantäne entlassen)

Nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in häuslicher Quarantäne befinden, weil sie in Verdacht stehen, sich angesteckt zu haben:
19.09.2020 = 300
20.09.2020 = 306

Anzahl der Reiserückkehrenden aus unterschiedlichen Risikogebieten in gesetzlicher Quarantäne, die im Regelfall einen Zeitraum von 14 Tagen nach Einreise umfasst:
19.09.2020 = 4
20.09.2020 = 4

7-Tage-Inzidenz:
Die 7-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Menschen in einer bestimmten Region in sieben Tagen neu erkrankt sind, und zwar bezogen auf jeweils 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner dieser Region. Die 7-Tage-Inzidenz wird berechnet, indem man die Neuinfektionen der letzten sieben Tage durch die Bewohnerzahl Remscheids (aktueller Basiswert ist 113.350) teilt und mit dem Faktor 100.000 multipliziert.
Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mit 7-Tage-Inzidenz:
20.09.2020 = 34, Inzidenz 37,05 (19.09.20202 = 36,17)

Insgesamt positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider:
19.09.2020 = 426; von den 426 Personen sind 366 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 348 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben.
20.09.2020 = 428; von den 428 Personen sind 366 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 348 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben.

Stationäre Versorgung von COVID-19 erkrankten Personen in Remscheid:
Es befinden sich in Remscheid aktuell 4 an COVID-19 erkrankte Personen in stationärer Behandlung – davon 0 Personen auf der Intensivstation, Stand 18. September.

75 Kinder in zwei weiteren Schulen in Quarantäne

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An der Gemeinschaftsgrundschule Kremenholl gibt es seit gestern (19.9.) zwei positiv getestete Kinder aus gleichem Familienverbund. Eines besucht die Klasse 1B, das andere ist Mitglied der Klasse 4A. Beide Kinder sind symptomfrei. Sie wurden am Freitag, 18. September, auf das Coronavirus getestet, nachdem das Virus bei einem Familienmitglied festgestellt worden war. Beide Kinder haben zuletzt am Mittwoch, 16. September, ihre Klassen besucht. Das jüngere Schulkind hat zudem am selben Tag an einer kleinen Lerngruppe, gemischt aus den Klassen 1A und 1B, teilgenommen. Aus diesem Grund werden insgesamt 51 Kinder der Klassen 1B und 4A sowie die Kinder, die sich aus der Klasse 1A an der Lerngruppe beteiligt haben, bis einschließlich Mittwoch, 30. September, in häusliche Quarantäne geschickt. Vor Quarantäneende wird sie das Gesundheitsamt auf Covid-19 testen. Sieben Lehrkräfte haben am 16. September Kontakt zu den Kindern gehabt. Für fünf von ihnen ist die häusliche Quarantäne bereits angeordnet. Ob zwei nicht in Remscheid lebende Lehrkräfte gleichfalls in häusliche Quarantäne gehen, entscheidet das Gesundheitsamt des jeweiligen Wohnortes.

Gestern (19.9.) wurde außerdem die Coronainfektion einer Kindes bekannt, das die Klasse 3b der GGS Freiherr-vom-Stein besucht. Es wurde am Freitag, 18. September, symptomfrei im Rahmen einer Umfelduntersuchung auf das Coronavirus getestet Es gehört nicht demselben Familienverbund an, aus dem die an der GGS Kremenholl infizierten Kinder stammen. Das Kind hat zuletzt am Freitag, 18. September, am Unterricht teilgenommen. In der Folge gilt für alle 24 Schülerinnen und Schüler der Grundschulklasse 3b häusliche Quarantäne bis Freitag, 2. Oktober. Auch sie werden abschließend vom örtlichen Gesundheitsamt abgestrichen. Gleiches gilt für fünf Lehrkräfte, die zuletzt am 18. September die Klasse unterrichtet haben. Ob zwei weitere in häusliche Quarantäne gehen, entscheidet das Gesundheitsamt des jeweiligen Wohnortes.

Ein Schildbürgerstreich ohne triftige Gründe?

Auf 344 Kommentare brachte es bislang ein Eintrag in der Facebook-Gruppe „Remscheider unter Remscheidern“, der den Blitzer vor der Bäckerei Schüth an der Freiheitstraße betrifft. Ausgerechnet direkt vor dem Schaufenster und der kleinen Sitzgelegenheit für Kunden hatte die Verkehrsbehörde die mobile Anlage zur Geschwindigkeitsmessung platziert, als wolle sie den Handwerksmeister ärgern. Wenn es für diese behördliche Entscheidung triftige Gründe geben sollte, würde sie der Waterbölles aus der Verwaltung gerne erfahren, um sie seinen Leserinnen und Lesern mitzuteilen. Bis dahin firmiert diese Geschichte unter „Schildbürgerstreich“.

 

Wochenrückblick vom 14. bis 20. September 2020