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Stadt wartet auf schriftliches Preisangebot des RSV

Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten“, titelte der Waterbölles am 11. März. Am 14. November 2018 hatte der Eigentümer des Sportplatzes, der RSV e.V., der kaufbereiten Stadt Remscheid mitgeteilt, dass er für das Grundstück (Sportfläche) 3.635.000 €. Und dabei blieb es auch am 9. Januar in einem Gespräch zwischen Vertretern des RSV e.V. (die Herren Bau, Riemer und Tix) und der Stadtverwaltung (die Beigeordneten Peter Heinze und Thomas Neuhaus und sowie die Verwaltungsmitarbeiter Schulz und Sternkopf). Die Stadt legt weiterhin den ermittelten Grundstückswert von 540.000 Euro zugrunde. Sportdezernent Neuhaus machte das am vergangenen Montag auch Vorstandsmitgliedern des BV 1910 deutlich (Geschäftsführer Berthold Fahl, dem 2. Vorsitzenden Torsten Götz und dem Vorsitzenden Harald Maier). Das sah nach einer Patt-Situation aus. Doch die hat der RSV inzwischen aufgelöst. Wie der RGA am Mittwoch berichtete, hat der RSV einen bislang unbekannten Investor ins Spielgebracht. Der habe ihm für das Sportgelände 1,5 Millionen Euro gebeten mit dem Ziel, dort Gewerbebetriebe anzusiedeln oder Wohnungen zu bauen. Der RGA: Vorbehaltlich der Zustimmung seines Vorstandes könnte sich Hartmut Bau (RSV-Vorsitzender) vorstellen, für diese Summe „mit der Stadt ins Geschäft zu kommen, falls diese dort weiter auf Sport setzt.“ Auch könne die Stadt diese Summe in mehreren Raten abbezahlen.

Dieser deutliche Preisnachlass überraschte Politik und Verwaltung gleichermaßen. Im Sportausschuss wollte Gabriele Kemper-Heibutzki (CDU) wissen, ob im Rathaus mehr vorliegt als der RGA-Bericht. De Antwort war ein klares Nein. Thomas Neuhaus: „Preisverhandlungen kann man nicht über die Presse führen. Ich erwarte jetzt auch ein schriftliches Angebot des RSV!“ Sobald das neue Verkaufsangebot schriftlich vorliege, werde die Verwaltung ihre Drucksache 15/5910 einpflegen und dem Sportausschuss erneut vorlegen.

Der unbekannte Investor des RSV, nur eine Karte im Pokerspiel? Oder jemand, den auch mehrere Jahre eines Bebauungsplanverfahrens mit ungewissem Ausgang nicht abschrecken, weil er sich ein lukratives Geschäft verspricht?! Solche Investoren aus Remscheid mit langem Atem und keiner Angst vor juristischen Auseinandersetzungen kennt man auch im Rathaus. Die Frage von David Schichel von den Grünen „Was plant der Investor“ war angesichts der unklaren Situation lediglich rhetorisch. „Auch der Kollege Peter Hinze weiß von keinem Investor“, antwortete Neuhaus. Er kann sich auf dem Gelände auch weiterhin einen Kunstrasenplatz vorstellen, sofern die Stadt das Grundstück zu einem realistischen Preis habe kaufen könne, sagte er dem Waterbölles gestern auf Anfrage. Aber nachdem der Sportausschuss dem Rat am Mittwoch den Umbau von Tennen- und Kunstrasenplatz in Reinshagen empfohlen habe, „kann ich bis 2021 keinen Cent mehr ausgeben!“

Sporthalle: Studie zur Wirtschaftlichkeit im Mai

Am 3. Mai 2018 hatte der Rat der Stadt beschlossen, die vergleichende Untersuchung dreier möglicher Standorte für den Bau einer Dreifachsporthalle in der Innenstadt auszusetzen. Stattdessen wurde die Verwaltung beauftragt, die Wirtschaftlichkeit eines Ersatzbaus für die in die Jahre gekommene Sporthalle der Albert-Einstein-Gesamtschule an der Brüderstraße in Absprache mit der Kommunalaufsicht zu prüfen, um die Maßnahme ohne Belastung des städtischen Kreditrahmens im Investitionsprogramm abbilden zu können. Nach Ausschreibung wurde damit im November 2018 die Beraterfirma PSP Consult (www.psp-consult.de) beauftragt. Sie arbeitet derzeit an einer Vorlage für den Verwaltungsvorstand, wie am Mittwoch die Mitglieder des Sportausschusses erfuhren. Bis zum 20. April sei mit einer Beschlussvorlage für die Politik zu rechnen. Folgendes Beratungs- und Beschlussverfahren ist geplant: 8. Mai Ausschuss für Schule, 15. Mai Sportausschuss und 16. Mai Rat (unter Teilnahme von PSPC-Mitarbeitern zur Beantwortung ggf. auftretender Fragen).

Sportdezernent Thomas Neuhaus geht davon aus, dass sich ein Neubau an der Brüderstraße als die wirtschaftlichste Lösung erweisen wird. Davon müsse dann auch noch die Bezirksregierung in Düsseldorf überzeugt werden. Die Planung des Neubaus werde ausschließlich auf den Bedarfen des Schulsports („eine Pflichtraufgabe der Stadt“) beruhen, betonte er. Zuvor hatte Daniela Hannemann, die Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid, darauf hingewiesen, dass der Sportbund auf den Wunsch nach einer neuen Sporthalle am Stadtpark verzichtet habe mit Blick auf die neue Schulsporthalle an der Brüderstraße. Neuhaus verwies auf die um 900 gestiegene Schülerzahl und darauf, dass für diesen Neubau keine Gelder speziell für den Vereinssport ausgegeben werden dürften. Gleichwohl gebe es in Remscheid keine einzige Sporthalle, in der nicht auch Vereinssport stattfinde. Neuhaus sagte zu, der Sportbund Remscheid werde in die Planung der neuen Halle eingebunden. Die Nöte und Bedürfnisse der Sportvereine seien ihm durchaus bekannt.  Im Übrigen sei mit der Untersuchung des Hallenbedarfs der Stadt Remscheid in den kommenden Jahren des der Bildungswissenschaftler Dr. Detlef Garbe von der Leverkusener Beraterfirma Dr. Garbe & Lexis beauftragt worden. Ein Ergebnis liegt aber noch nicht vor.

TBR mit 586 Kilometer Abwasserleitungen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Weltwassertag am heutigen 22. März erinnert in jedem Jahr an die große Bedeutung des Wassers für uns alle. In diesem Jahr trägt er das Motto „Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“. Denn In vielen Regionen der Welt herrschen unhaltbare Zustände: Mindestens zwei Milliarden Menschen weltweit schöpfen ihr Wasser aus Flüssen und Teichen, die mit Fäkalien verunreinigt sind. Abwassersysteme wie bei uns gibt es dort nicht.

Jeder von uns verbraucht jeden Tag durchschnittlich 127 Liter Trinkwasser. Der größte Teil entfällt dabei auf Baden und Duschen (46 Liter), dicht gefolgt von der Toilettenspülung mit 33 Litern. Aus dem wertvollen Trinkwasser wird nach Gebrauch ungenießbares Abwasser. Dann geht es aber mit viel Aufwand weiter: Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) sorgen zusammen mit dem Wupperverband Tag und Nacht dafür, dass aus Brauch- wieder unverschmutztes Bachwasser werden kann, auch am Weltwassertag.

Durch den Wasserkreislauf kommt es nach Verdunstung und Abregnen sowie weiterer Aufbereitung durch die Wasserwerke als Trinkwasser wieder bei uns an. Aufgabe der TBR ist dabei die reibungslose Ableitung des Abwassers zu einem der drei Gruppenklärwerke des Wupperverbandes, wo das Abwasser wieder vor Einleitung in die Wupper aufbereitet wird. Tag für Tag fließen rund 14 Millionen Liter Abwasser durch die Kanäle. Der TBR-Kanalbetrieb arbeitet kontinuierlich daran, das 586 Kilometer lange Leitungssystem instand zu halten (weitere Infos siehe auch unter https://www.tbr-info.de/kanalbetrieb.html). Weitere Informationen zum Weltwassertag finden Interessierte unter https://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/gewaesserschutzpolitik/international/weltwassertag/.

Mit guter Zeitplanung gegen Terminengpässe

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ein jährlich wiederkehrendes Phänomen zeigt sich in den kommenden Wochen in Remscheid wie auch in anderen Städten. Beim Blick in den Ausweis fällt auf, dass der Pass für die Urlaubsreise erneuert werden muss. Das Frühlingswetter macht Lust auf dem abgemeldeten Freisitzer, das Zweirad wird angeschafft oder in den ruhigen Urlaubstagen zur Jahresmitte wird ein Gang zum Amt eingeplant. Kurz: Bis zur Jahresmitte herrscht klassischer Weise im städtischen Bürgerservice großer Besucherandrang, angemessene Wartezeiten und Ad-Hoc-Terminvergaben sind schwerlich zu halten.

Um diese Belastungsspitzen im Remscheider Bürgerservice abzufangen, gilt inzwischen für Bürgeranliegen im Bereich KFZ-Zulassung und Meldeangelegenheiten eine generelle Terminpflicht. Und auch Besuche bei der städtischen Führerscheinstelle sind nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Termine für die Bereiche Bürgerservice, Passstelle und Führerscheinstelle können beim Bergischen ServiceCenter unter Tel. RS 16-2200 reserviert werden. Das ServiceCenter ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr erreichbar. Darüber hinaus können Termine auch im städtischen Internetportal unter www.remscheid.de und während der Öffnungszeiten direkt bei der Info-Theke im Ämterhaus am Friedrich-Ebert-Platz gebucht werden. Die Informationstheke ist ebenfalls Anlaufstelle für ausgewiesene Notfälle.

Ergänzend zu den regulären Terminen, die online via www.remscheid.de oder über das Bergische ServiceCenter (s.o.) buchbar sind, werden von Montag bis Freitag um 7.30 Uhr Zusatztermine für den selben Tag freigeschaltet. Ihre Anzahl wird tagesaktuell passend zur tatsächlichen Personalkapazität ermittelt. Eine Terminvorsprache am gleichen Tag ist somit ab sofort nicht mehr nur über die Vermittlung der Infotheke in Form eines Notfall-Termins möglich. Im Ämterhaus gibt es zudem einen sogenannten Schnellschalter, an dem allerlei Dienstleistungen ganz ohne Terminreservierung erledigt werden können. Hier ein Überblick über sein Leistungsangebot:

Einwohnermeldeangelegenheiten:

  • Beantragung eines Führungszeugnisses
  • Beglaubigung von Dokumenten und Unterschriften
  • Meldebescheinigung
  • Beantragung eines Untersuchungsberechtigungsscheins nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

KFZ-Angelegenheiten

  • Abmeldung (bis zu 5 Stück)
  • Reparaturkennzeichen
  • Ausstellung einer Feinstaubplakette
  • Ausstellung einer 100 km/h Plakette
  • Beantragung eines Kurzzeitkennzeichens (nur in begründeten Ausnahmefällen und bei entsprechender personeller Besetzung)

Sonstiges

  • Verkauf von amtlichen Müllsäcken
  • Aushändigung von Formularen (z.B. Steuererklärung, Wohngeldanträge, Antrag auf Wohnberechtigungsscheine, Antrag auf Feststellung einer Schwerbehinderung, Sperrmüllkarten, Anträge auf Befreiung der Rundfunkbeitragspflicht)
  • Verlängerung eines Schwerbehindertenausweises.

Einer Auffrischungskur in der 'Funbox'

Skater-Saison auf dem Rathausplatz beginnt am 5. Mai“, kündigte der Waterbölles am 27. März 2009 an. Zwischen dem 5. Mai und 30. Oktober könnten sich dort wieder die Skater tummeln – auf der mobilen Skateanlage aus der Lenneper „Funbox“ (30 mal 30 Meter). Damit ist in diesem Jahr nicht zu rechnen, wie am Mittwoch die Mitglieder des Sportausschusses erfuhren. Zum einen, weil das Interesse der Skater an der Nutzung der Anlage unter freiem Himmel nachgelassen habe, und zum anderen, weil die Anlage selbst in die Jahre gekommen sei. In ihrem Etat hat die Stadt Rücklagen in Höhe von 259.000 Euro gebildet für die Instandsetzung der „Funbox“ (Anstrich, Toiletten, Reparatur von Sachbeschädigung, neue Skater-Installation). Letztere ist nicht so einfach, weil sich durch die Fußbodenheizung Bohrungen in den Boden verbieten. Bei einer möglichst flexiblen Nutzung der kleinen Sporthalle soll es bleiben. Markus Dobke (Sportverwaltung) hofft auf Fertigstellung der Anlage im Laufe dieses Jahres.

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Stadtsparkasse Remscheid Immobilienmesse. Am Samstag,  23. März, findet die diesjährige ImmobilienBörse der Stadtsparkasse Remscheid in der Hauptstelle an der Alleestraße statt. Von 10 bis 15 Uhr präsentieren 29 Aussteller aktuelle Immobilienangebote sowie ein breites Themenspektrum rund um die eigenen vier Wände.

Sana Klinikum Remscheid, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin / Tag der offenen Tür rund um Mutter & Kind. Für den Basar „Trödel Ovale“ rund um Baby- und Kinderbekleidung, Spielzeug etc. am Samstag, 23. März, von 11 bis 16 Uhr im Forum Ovale werden noch Interessierte gesucht, die gut erhaltene Baby- und Kindersachen verkaufen möchten. Standgebühr: ca. 3m à zehn € inkl. kostenfreiem Auslassticket aus dem Parkhaus. Reservierung bei Claudia Reichert unter Tel. RS 133018 bzw. E-Mail claudia.reichert@sana.de.

Eritrean Community in Remscheid e.V. / Tag der Offenen Tür. Die Eritrean Community in Remscheid e.V., Stuttgarter Straße 18, lädt für Samstag, 23. März, von 17 bis 20 Uhr ganz herzlich zu einem Tag der Offenen Tür ein. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Anmeldungen bei Dawit Kufluunter Tel. 0176-20107511.Initiativkreis Kremenholl e.V.  / Kremenholler Frühjahrsempfang. Für die Kremenholler Bürger/innen ist der diesjährige Frühjahrsempfang am Sonntag, 24. März, von 11 bis 15Uhr in der Kinder- und Jugendwerkstatt „echt Kremig“ e.V. , Bernhardstraße 1, der Start in ein ganz besonderes Jahr: Der Stadtteil wird 650 Jahre alt! Der Initiativkreis Kremenholl e.V. und das Team der Kinder- und Jugendwerkstatt „echt Kremig“ e.V., möchten diesen Auftakt mit ihren Gästen und Freunden gebührend feiern. Sie hoffen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Ehemalige und Freunde des schönen Stadtteils Kremenholl beim Frühjahrsempfang als Gäste begrüßen zu dürfen! Die „School of Rock“ – AG und die „Tanzmäuse“ der OGS – Kremenholl zeigen im Laufe der Veranstaltung mit viel Spaß und Freude Ausschnitte ihres Könnens. Außerdem wurde für die kleinen Gäste die Künstlerin Marion Drensek aus Radevormwald eingeladen, die mit den Kindern in der Werkstatt töpfert und mit Naturmaterialien bastelt. Und weil gemeinsames Singen glücklich macht, stellt Wolf-Dietrich Hörle für den Empfang ein kleines Liederbuch mit Frühlingsliedern zusammen.

Arbeiterwohlfahrt, Alevitische Gemeinde und SPD Remscheider / Benefizkonzert zu Gunsten der Ärztlichen Kinderschutzambulanz. Am Anfang stand eine Idee: mit Hilfe von Musik, Tanz und Unterhaltung etwas Gutes tun. Hieraus wurde die Benefiz-Veranstaltung „Hand in Hand“, die im Januar 2017 erstmals im an der evangelischen Stadtkirche am Markt in Remscheid stattfand und bei der Geld zur Unterstützung des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisch Land e.V. gesammelt wurde.
Der große Erfolg dieses Konzerts hat eine Wiederholung fast schon zur Pflicht gemacht – und so freuen sich die Arbeiterwohlfahrt, die Alevitische Gemeinde und die Remscheider SPD, jetzt  gemeinsam zur zweiten Ausgabe von „Hand in Hand“ einladen zu können. Sie findet im Vaßbendersaal statt am Samstag, 23. März, von 14 bis 19 Uhr.

FDP Remscheid / LibLounge zum Thema Europa mit Moritz Körner. Zu seiner LibLounge lädt der Remscheider Kreisverband der FDP, für Freitag 22. März, um 19 Uhr, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Remscheider Bräu ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Für ein starkes Europa“. Als Gast wird der NRW-Spitzenkandidat der FDP zur Europawahl, Moritz Körner (MdL), erwartet. Er wird über seine Ziele und Pläne für Europa sprechen und mit den Gästen diskutieren.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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8. Wettbewerb 'Jugend spielt Klassik' im Juni

Nach einer siebenjährigen Pause findet im Juni der 8. Wettbewerb „Jugend spielt Klassik“ in der Aula des Röntgen-Gymnasiums Röntgenstraße 12, statt. Nachwuchsmusizierende und junge Studierende bis 26 Jahren aus dem Bergischen Land sind vom 14. bis 16. Juni (Freitagnachmittag bis Sonntagabend) dazu eingeladen, ihr musikalisches Können im öffentlichen Wettbewerb unter Beweis zu stellen. In den Wertungen Streichinstrumente solo, Klavier solo und Holz- und Blechblasinstrument solo gibt es Geldpreise und Auftritte in Kammerkonzerten auf Schloss Burg und in der Klosterkirche Remscheid zu gewinnen.

Eine Besonderheit ist die Sonderwertung für junge Studierende der umliegenden Musikhochschulen: Hierbei locken ein Preisgeld für die besten ersten Plätze von 1.000 Euro und die solistische Beteiligung in einem Preisträgerkonzert mit den Bergischen Symphonikern am Samstagabend, 14. September. An diesem Abend wird außerdem ein Publikumspreis vergeben, der eine besondere Überraschung beinhaltet. Im Vorfeld des Wettbewerbs bereitet ein Meisterkurs mit professionellen und etablierten Musizierenden und Lehrenden die Teilnehmenden auf den Wettbewerb vor.

Verbesserungen bei Kinderzuschlag und Teilhabepaket

Mitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU) informiert über das gestern im Bundestag verabschiedete Familienstärkungsgesetz („Starke-Familien-Gesetz“):

„Damit bringen wir weitere wichtige Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut auf den Weg. Familie hat in der gegenwärtigen Regierungspolitik hohe Priorität. Auch wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden können, verbessert sich die Lage der Familien in Deutschland zusehends. Neben den bereits in dieser Legislaturperiode beschlossenen familienpolitischen Leistungen wie der Erhöhung von Kindergeld und Kinderfreibetrag, dem Baukindergeld oder dem „Gute-Kita-Gesetz“ wollen wir jetzt mit Verbesserungen beim Kinderzuschlag diejenigen unterstützen, die arbeiten, aber nur geringe Einkommen haben und durch den Bedarf für ihre Kinder in Hartz IV fallen würden.

Leider kennen und beziehen nur rund 30 % der Berechtigten den Kinderzuschlag. Außerdem verlieren heute Familien den Zuschlag vollständig, sobald sie eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten. Das kann dazu führen, dass die Familie trotz Gehaltserhöhung tatsächlich weniger Geld zur Verfügung hat. Das ändern wir jetzt. Wir werden den Kinderzuschlag auf 185 Euro erhöhen, wir schaffen die Höchsteinkommensgrenze ab, so dass die Leistung mit steigendem Einkommen nur schleichend ausläuft. Und wir schaffen wesentliche Erleichterungen bei der Antragstellung des Kinderzuschlages. Wer zusätzliches Einkommen verdient, darf künftig mehr davon behalten. Beim Bildungs- und Teilhabepaket fällt der Eigenanteil für Schülerbeförderung und Mittagessen künftig weg – das entlastet Träger und Kommunen von Bürokratie und Leistungsbezieher von Kosten. Der Betrag für die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf wird von 100 auf 150 Euro pro Schuljahr erhöht. Die Lernförderung erfolgt künftig nicht erst bei unmittelbar bevorstehender Versetzungsgefährdung, sondern früher.“

Regen im Winter kam Talsperren zugute

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Ergiebiger Regen im Dezember und Januar, ein bisher nasser März: der Regen im Bergischen Land kam den Talsperren des Wupperverbandes zugute. Der März brachte bis zum 18. Tag bereits doppelt so viel Regen wie durchschnittlich im gesamten Monat. Diese Regenmengen im Winter haben die Brauchwassertalsperren, die in der extremen Trockenheit 2018 viel Wasser an die Wupper oder die Bachläufe unterhalb abgegeben haben, wieder deutlich steigen lassen. Die Bever-Talsperre ist mit 23,5 Mio. Kubikmetern zurzeit randvoll, fast 100 Prozent. Ähnlich voll war die Bever-Talsperre zuletzt im März 2017 und im Sommer 2013. Auch kleinere Talsperren wie z. B. die Panzer-Talsperre in Remscheid oder die Brucher-Talsperre in Marienheide sind fast komplett gefüllt.

Die Wupper-Talsperre ist die größte Brauchwassertalsperre des Wupperverbandes und der zentrale Baustein für die Regulierung der Wupper bei Hochwasser und in Trockenzeiten. Sie ist derzeit mit 21,6 Mio. Kubikmetern zu 88 Prozent gefüllt. Denn der Wupperverband hält hier auch im März noch Stauraum für den Hochwasserschutz frei. Insgesamt sind die Brauchwassertalsperren durch die drei nassen Monate im Winterhalbjahr 2018/19 gut gerüstet für das Sommerhalbjahr. Von den drei Trinkwassertalsperren des Wupperverbandes sind die Kerspe-Talsperre in Kierspe und die Herbringhauser-Talsperre in Wuppertal ebenfalls so gut wie voll, beide liegen bei 99 Prozent.

Die Große Dhünn-Talsperre ist die größte Trinkwassertalsperre des Wupperverbandes. Ihre Hauptsperre hat ein Fassungsvermögen von 72 Mio. Kubikmetern. Zurzeit ist sie mit 60 Mio. Kubikmetern Wasser zu knapp 84 Prozent gefüllt. Zum gleichen Zeitraum in 2018 lag die Wassermenge in der Talsperre mit 67 Mio. Kubikmetern höher als in diesem Jahr. Durch die Regenmengen der vergangenen Monate ist der Wasservorrat in der Großen Dhünn-Talsperre zwar gestiegen, allerdings füllt sie sich langsamer als die Brauchwassertalsperren, z. B. die Wupper-Talsperre.

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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Bachtalrunde wieder beleuchtet. Nach erfolgter Reparatur eines eingeknickten Strommastes hat die EWR GmbH die Beleuchtungsanlage an der Laufstrecke Bachtalrunde wieder in Betrieb genommen. Die Lenneper Bachtalrunde wird bis 31. März ab 6 Uhr bis Sonnenaufgang sowie ab Eintritt der Dämmerung bis 22 Uhr beleuchtet.

Remscheider Straße gesperrt. Von Freitag, 22. März, 17 Uhr, bis Samstag, 23. März, 19 Uhr, wird die Remscheider Straße in Höhe des Teilstückes Einmündung Ronsdorfer Straße und Singerberger Hammer voll gesperrt, weil ein ortsansässiges Unternehmen eine Lieferung per Schwerlastkran erhält. Eine Umleitung über die Ronsdorfer Straße und die Haddenbacher Straße wird ausgeschildert. Die Zufahrt zur LKW-Waschstraße der Beitzel Express-Logistik GmbH bleibt gewährleistet.

English Grammar, Stufe A2/B1. Alle, die if-clauses, die Verwendung von "since" und "for" oder die korrekte Anwendung von simple past und present perfect noch einmal auffrischen möchten, sind in diesem VHS-Workshop am Samstag, 23. März, 10 - 15 Uhr, im Ämterhaus, Raum 135, Elberfelder Str. 32, goldrichtig! Anhand vieler praktischer Beispiele und Übungen werden Grammatikthemen wiederholt und gefestigt, die den Lernenden erfahrungsgemäß Schwierigkeiten bereiten. Gerne werden auch Wünsche der Teilnehmenden berücksichtigt. Kursleitung: Jasmin Rinn-Erskine. Entgelt: 21 Euro.

Bewerbungs-Training. Dieser VHS-Kurs richtet sich 2 x samstags ab 23. März, jeweils 9.30 - 14.45 Uhr, im Ämterhaus, Raum 129, Elberfelder Str. 32, an alle, die eine individuelle und professionelle Bewerbung (Lebenslauf, Bewerbungsanschreiben, Deckblatt) in Papier- oder Online-Form erstellen möchten. Teilnehmen können BerufseinsteigerInnen (Praktikum, Ausbildungsplatz, erste Anstellung) ebenso wie Personen mit Berufserfahrung. Dabei werden u.a. folgende Themen behandelt: Planung des Bewerbungsverfahrens, professionelle Bewerbungsunterlagen erstellen, im Bewerbungsgespräch überzeugen, das Profil in einem beruflichen Netzwerk (XING, LinkedIn). Alle Kursinhalte werden sowohl theoretisch als auch praktisch vermittelt. Kursleitung: Roxanne Marel. Entgelt: 57,60 Euro.

Virtuelle Reise in South Africa. Tauchen Sie bei der Volkshochschule Remscheid ein in die faszinierende Natur und in das Leben in Süd Afrika. Nomsa Ngqhosi lädt Sie ein zu einer virtuellen Reise, auf der sie aus ihrem Heimatland, von seinen Leuten, Sehenswürdigkeiten und Bräuchen berichten wird. Der Vortrag findet auf Englisch statt am Samstag, 23. März, 11 bis 12.30 Uhr im Ämterhaus, Raum 128, Elberfelder Str. 32. Entgelt: sieben Euro.

Trennungsschmerz und Liebeskummer - was trägt mich? Den meisten Menschen ist die Erfahrung von Trennungsschmerz oder einseitiger Liebe vertraut und sie wissen, dass das Ausmaß des Schmerzes und die Trauer über den Verlust nicht von der Dauer der Beziehung, sondern von der Intensität der zuvor empfundenen Liebe zu der anderen Person abhängt. Je nach Intensität des persönlich empfundenen Schmerzes können Betroffene in dieser depressiven Episode stark belastende seelische und körperliche Reaktionen durchleben und sogar das grundsätzliche Vertrauen in eine Partnerschaft verlieren. In einem VHS-Seminar werden am Sonntag, 24. März, 11 bis 18.30 Uhr, im Ämterhaus, Raum 128, Elberfelder Str. 32, Strategien zur Bewältigung des Schmerzes vermittelt und Wege aufgezeigt, um diese einschneidenden Erlebnisse gut zu überstehen und zu verarbeiten. Dabei geht es auch darum, noch mehr über sich selbst zu erfahren und gestärkt aus dem Erleben von Liebesverlust hervorzugehen. Geeignet ist der Workshop sowohl für Personen in einer aktuellen Verlustsituation als auch für Personen nach einer länger zurückliegenden Trennung sowie für Personen, deren Gefühle scheinbar nie erwidert werden. Mitzubringen sind ein Kästchen, eine Schere, einen Klebestift und farbige Fineliner. Die Kursleitung hat Dr. Sylvia Goldstraß. Entgelt: 36 Euro.

Sprechstunde des Integrationsrates. Die Vorsitzende des Integrationsrates, Frau Erden Ankay-Nachtwein, lädt Interessierte – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – herzlich zu einer Bürgersprechstunde für Montag, 25. März, von 15 bis 16 Uhr ins Sitzungszimmer 221 des Remscheider Rathauses ein. Der Integrationsrat vertritt die Belange der Remscheider Migrantinnen und Migranten gegenüber der Politik, der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Er arbeitet nach parlamentarischen Grundregeln und stellt die Beteiligung und Mitwirkung der ausländischen Bevölkerung an der kommunalpolitischen Willensbildung sicher. Um diesem Anspruch gerecht zu werden und die politische Tätigkeit des Integrationsrates entsprechend auszurichten, bietet die Vorsitzende zusammen mit Integrationsratsmitgliedern für alle Remscheiderinnen und Remscheider diese regelmäßige Sprechstunde an. Sie freut sich auf viele konstruktive Gespräche.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:
 

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Was morgen in Remscheid so los ist

23. März, 18 Uhr, ErlebBar
Schlemmertour
Kommen Sie mit auf einen kulinarischen Rundgang durch die Remscheider Innenstadt und erleben neben bergischen Köstlichkeiten spannende Rückblicke und Einblicke in die Stadtgeschichte. Im Preis enthalten sind drei Speisen und Getränke.   Preis: 29 € inkl. MwSt. Anmeldung zu den Führungen in der ErlebBar (Hindenburgstraße 8, 42853 Remscheid), unter Tel. TS  4610670 oder online unter www.378meter.de. (Christoph Imber)

Am Samstag, 23. März, 20.30 Uhr, Löf Eventlokal, Theodor-Körner-Str. 6
Das große Saison-Auftaktkonzert der bekannten bergischen Country Rockband REUNION.
Der Eintritt ist frei, die Künstler lassen den Hut kreisen.
Die Band REUNION steht für gute, handgemachte Country- und Rockmusik. Die deutschlandweit und mittlerweile auch international agierende Band aus dem bergischen Städtedreieck wurde 2002 gegründet. Einige der Musiker haben schon zu früheren Zeiten zusammen gearbeitet. Nach einer Schaffenspause wurde die Band schließlich „wiedervereinigt“ – daher der Name REUNION. Neben dem authentischen Sound und ausgefeiltem Satzgesang macht den Erfolg der Band vor allen Dingen eines aus – der Spaß an der Musik. Dieser überträgt sich bei Konzerten sofort auf die Zuhörer und macht jede Veranstaltung zu einer Party. Viel Bewegung auf und sogar vor der Bühne, die Nähe zum Publikum, eine große Programmvielfalt und immer neue und gute Ideen begeistern letztendlich auch „Nicht-Countryfans“. Das auch die musikalische Qualität ganz weit oben angesiedelt ist, beweist der Gewinn der PMC-Country-Music-Awards im Jahr 2006. 35 teilnehmende Bands wurden einfach abgehängt!
​REUNION sind: Maik Wentzeck – E-Bass,Gesang, Kai Wentzeck – Schlagzeug, Martin Wilcke – Banjo, Mandoline, Gitarre, Gesang, Uwe Wentzeck – Keyboards, Gesang, Markus Krämer – Gitarre, Gesang.

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Gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten

In der Sitzung des Sportausschusses am 26. September 2018 hatte die Verwaltung im Sportausschuss das Investitionsprogramm 2018-2023 für das neue Sportzentrum Hackenberg (DOC) vorgelegt. Dass damals seine mündlichen Nachfragen unbeantwortet blieben, ließ Klaus Wetzel von den Linken nicht ruhen. Schriftlich bat die Ratsfraktion der Linken am 14. Januar die Beantwortung dezidierter Fragen zur Verlagerung der Sportstätte Hackenberg mit der Begründung, die von der Verwaltung vorgelegten Summen seien nicht deckungsgleich. In der gestrigen Sitzung des Sportausschusses stellte Martin Sternkopf (Sportverwaltung) klar, dass es keine unterschiedlichen Beträge gibt, wohl aber unterschiedliche Bezeichnungen für ein und denselben Etatposten. Das herauszufinden, habe ihn selbst einige Zeit gekostet.

In der aktuellen Mitteilungsvorlage liest sich das so: Mit den im Investitionsprogramm 2018 hinterlegten Summen (528.000 € für 2017 und 750.000 € für 2018) seien die Teile des haushaltsrechtlichen Ansatzes gemeint, die als Planungsansätze (!) für die Maßnahme bereitgestellt worden seien. Die Zahlen, die den Linken aufgefallen waren, seien dagegen die realen Zahlungsflüsse, so Sternkopf. Die seit 2013 entstandenen Kosten zur Verlagerung der Sportstätten werde die Verwaltung projektscharf zuordnen und entsprechend umbuchen zwecks transparenter Darstellung des Gesamtprojekts. Im Übrigen seien „noch einzelne Recherchen notwendig, da die Federführung für die Verlagerung der Sportstätte nach Hackenberg erst im Jahre 2016 dem Fachdienst Sport und Freizeit übertragen wurde“.

Klaus Wetzel zeigte sich mit der schriftlichen wie der mündlichen Antwort der Verwaltung noch nicht zufrieden. Markus Kötter, der Vorsitzende des Sportausschusses, empfahl deshalb ein direktes Gespräch mit dem DOC-Projektkoordinator der Stadt Remscheid, Dietmar Klee. „Und Martin Sternkopf kommt bestimmt auch noch dazu!“ Damit wandte sich der Ausschuss anderen Themen zu.