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Die Feilenhauer gründeten den ersten Berufsverband

Die Beziehungen zwischen Unternehmer (Meister, Kaufmann) und Arbeiter waren zu Beginn des 19. Jahrhunderts rein patriarchalischer Natur. Dieses Verhältnis fand seine Erklärung in der Bodenständigkeit der Arbeiterschaft und in der Tatsache, dass der Unternehmer persönlich im Betrieb mitarbeitete und bei dessen Kleinheit und Übersichtlichkeit die Arbeitsverrichtung stets überwachen konnte, ja, dass seine Söhne und andere Verwandte ihre Arbeitsplätze wahllos neben den Arbeitern hatten. Die Arbeiter wohnten in der Nähe des „Rotten", von klein auf kannten sie die Unternehmer und wuchsen mit ihnen zusammen auf. Diese enge Bindung übertrug sich auch trotz der Arbeitsverpflichtung auf das spätere Leben. Ähnliche Beziehungen erhielten sich noch bis zum Weltkriege in den Kleinbetrieben; erst die sozialpolitischen Verhältnisse der Nachkriegszeit beginnen hier eine grundlegende Wandlung zu schaffen. „Arbeiter" waren auch die hausindustriellen Kleinschmiede, Feilenhauer und Schleifer, die sich äußerlich von den späteren Lohnarbeitern (Selbständigkeit, kein fester Lohn) unterschieden. Hinzu kamen Gesellen und Lehrlinge in Hausindustrie und Handwerk.

Die familiäre Gestaltung des Arbeitsverhältnisses änderte sich teilweise, als seit den 1850er Jahren in stärkerem Umfange fremde Arbeitskräfte eingestellt wurden und auch in die Unternehmerschaft Fremde eindrangen. Am stärksten wurde das Verhältnis zwischen den Trägern der Produktion umgestaltet und entpersönlicht, als nach Einführung der Gewerbefreiheit ein verschärfter Kampf der Lebens- und Erwerbsinteressen einsetzte. Die Zunft hatte Meister und Gesellen, d. h. Arbeitgeber und Arbeitnehmer in wirtschaftlichen Beratungen zusammengeführt. Dieses gemeinsame Wirken förderte die Erkenntnisse und überzeugte die Gesellen von den Schwierigkeiten der Preisgestaltung, den Absatznöten und etwa notwendigen Arbeitseinschränkungen. Jetzt aber wurde der Arbeiter politisch aufgeklärt, und die Gewerkschaften förderten die Hebung des Selbstbewusstseins und die Betonung des Wertes der Einzelperson. Die Arbeitnehmer begannen, die Arbeitgeber als wirtschaftliche Gegner anzusehen. Die Gewerkschaften waren Organisationen, in denen die Arbeitnehmer als die wirtschaftlich Schwächeren nach einem Rückhalt suchten und die den Willen ihrer Mitglieder banden, um mächtiger zu sein.

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Der fernöstliche Ginko in seiner herbstlichen Pracht

Mit seinem hellgelben Blätterkleid scheint dieser fernöstliche Baum den beregneten Garten am Ueling hell zu erleuchten. Der Gingko-Baum aus der der uralten Pflanzenfamilie Gingkoales ist so zusagen ein lebende Fossil. Zur Jahrtausendwende wurde der Ginko zum Baum des Jahres gekürt. Seinen ersten Standort im Garten fand dieses heute prächtige Exemplar vor 20 Jahren in einem Hinterhofgarten an der Alleestraße. Als wenige Zentimeter kleiner Baumsetzling ward er dort zu einem 25 jährigen Hochzeitsjubiläum gepflanzt worden. Dort streckte er dann fünf Jahre lang seine noch jungen Zweige gen Himmel. Noch wenige Tage wird der Baum in diesem Jahr seine Blätterpracht  wohl noch halten können, bevor er sie auf das Netz  über dem nahen Gartenteich abschüttelt.  

Corona-Leugner wollen wieder mobil machen

von Susanne Fiedler

Am kommenden Sonntag, 25. Oktober, ziehen wieder einmal die Corona-Gegner und -Leugner durch die Stadt, um sich dann vor dem Rathaus zu versammeln. Man darf gegen Gesetze oder Regelungen demonstrieren, das ist ein Grundrecht. Aber dieses Recht entbindet nicht von der Einhaltung dieser Regeln. Wenn entsprechende Verstöße „mit Ansage“ zu erwarten sind und wenn damit eine gesundheitliche Gefährdung anderer einhergeht, muss man darauf reagieren, Strafen aussprechen und Bußgelder verhängen.

Ja, diese Menschen dürfen gegen den Mund-Nasen-Schutz demonstrieren, auch gegen Abstandsgebote und andere Corona-bedingte Einschränkungen. Das ist ihr Grundrecht. Und dennoch müssen sie bei der Ausübung desselben den Mund-Nasen-Schutz tragen und die Abstände einhalten. Dass Gerichte dies anders bewertet, diese Demonstrationen nicht verboten haben und der Versammlungsfreiheit einen höheren Stellenwert einräumen, beweist, dass unser demokratisches System mit seinen unabhängigen Gerichten funktioniert. Allein das würde den Vorwurf einer herrschenden Diktatur bereits widerlegen.

Auch wenn eine von Gerichten zugelassene Demonstration am Ende aufgelöst wird, weil dabei gegen geltendes Recht verstoßen wird, ist das keine Diktatur, sondern das Ergebnis der Ignoranz der Betroffenen. Man kann dagegen demonstrieren, dass innerorts nur 50 km/h erlaubt sind. Das ist auch unser Recht. Wenn ich dann aber mit Tempo 70 geblitzt werde und mein Knöllchen bekomme, dann ist das meine Dummheit – nicht Ausdruck eines diktatorischen Systems.

Bei zu hoher Geschwindigkeit kann man sich aber auch selbst umbringen, leider auch andere in Gefahr bringen. So ist das bei der Corona-Demonstration am kommenden Sonntag auch: Es besteht ein hohes Gefahrenpotential für die Gesundheit der Teilnehmer, aber auch für andere und vor allem für die Polizisten.

Ohne Akzeptanz der angeordneten notwendigen Maßnahmen geht es nicht. Die Bevölkerung muss verstehen können, was unvermeidlich ist, um eine Corona-Welle oder gar ein 2. Lockdown zu verhindern. Als die Infektionszahlen im Frühjahr immer höher wurden, war das der Fall. Die allermeisten akzeptierten die Maßnahmen. Die Akteure der Corona-Demonstrationen zeigen, dass es eine aggressive und sich immer weiter radikalisierende Ignoranz und fehlende Solidarität gibt.

EWR hohe Versorgungssicherheit bescheinigt

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Besonders in Krisenzeiten wie der seit März bestehenden Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig eine sichere Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme für die Bürger und für die Wirtschaftsunternehmen ist. In einem Benchmarking der Bundesnetzagentur und der Landesregulierungskammer NRW wurde jetzt erneut bescheinigt, dass der Netzbetrieb der EWR GmbH eine überdurchschnittliche hohe Versorgungsqualität bei der Stromversorgung gewährleistet. Dabei liegt die EWR mit einem durchschnittlichen SAIDI (System Average Interruption Du-ration Index) von 6,66 Minuten/Jahr weit unter dem deutschen Durchschnitt (Basisjahr 2018) von 13,91 Minuten/Jahr. Das bedeutet, dass pro Jahr ein Remscheider nur 6,66 Minuten Stromausfall hat. Das ist weniger als die Hälfte des Bundesdurchschnittes. Im Vergleich zu anderen Ländern, die oftmals stundenlang keinen Strom haben, sind diese wenigen Minuten pro Jahr eine beruhigende Situation.

„Wir freuen uns sehr über dieses gute Ergebnis und sehen es gleich-zeitig als Verpflichtung und Ansporn für unsere weitere und gute Arbeit bei der Modernisierung sowie beim Ausbau unserer Versorgungs-netze“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH. Die Versorgungssicherheit mit Strom stelle ein wichtiges Qualitätselement dar. Für die Bürger und die Unternehmen in Remscheid ist eine sichere Stromversorgung selbstverständlich. Eine exakte Planung, nachhaltige Modernisierungen und Investitionen in die Versorgungs-netzte (wie z. B. eine Million Euro für die Übernahmestation Luck-hausen, vgl. unsere Pressemitteilung vom 08.10.2020) garantieren auch in Zukunft eine hohe Versorgungssicherheit. „Wir investieren weiterhin kontinuierlich in unsere Strom- und Gasnetze, damit die Versorgungsqualität auf diesem hohen Niveau gehalten wird und die Bürger und Unternehmer hier vor Ort davon profitieren“, so Mike Giera, Geschäftsbereichsleiter Netze der EWR GmbH.

Fleißig sparen mit Feldmaus Freddy bis Jahresende

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Corona hat zwar alles ziemlich durcheinandergewirbelt, dem Wert des Sparens kann das Virus indes nichts anhaben – im Gegenteil. „Gerade in Krisenzeiten wird noch einmal deutlich, dass es wichtig sein kann, auf Rücklagen zurückgreifen zu können. Der jungen Generation einen bewussten Umgang mit Geld näher zu bringen, ist das Anliegen des Weltspartages am 30. Oktober“, erläutert Ann-Kristin Soppa, Abteilungsleiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadtsparkasse Remscheid. Damit die Kinder und Jugendlichen auch unter Corona-Bedingungen ihre Sparschweine und -dosen zur Sparkasse bringen können, wird die bekannte und beliebte Jugendsparwoche im KundenCenter an der Alleestraße und in allen Sparkassen-Geschäftsstellen im Stadtgebiet bis zum Jahresende verlängert.

Bis zum Jahresende können die jungen Sparkassenkundinnen und -kunden ihre Schätze auf ihre Konten einzahlen und dürfen sich im Gegenzug über kleine Geschenke zum Aussuchen als Anerkennung für ihr Durchhaltevermögen freuen. Als da wäre allen voran die niedliche Plüschmaus Freddy, die die fleißigen Sparer gerne nach Hause begleiten wird. „Münzgeldeinzahlungen sind selbstverständlich weiterhin für Minderjährige kostenlos“, betont die Sparkassen-Sprecherin. Selbstverständlich finden alle Einzahlungen unter Einhaltung aller vorgeschriebenen hygienischen Maßnahmen statt. (Ann-Kristin Soppa)

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Donnerstag, 22. Oktober
Tipps und Tricks zur Fahrradreparatur
Von 11 bis 12.30 Uhr können die Teilnehmenden unter der fachkundigen Leitung von Torsten Kosela vom Fahrradgeschäft Hasten das Flicken von Reifen und damit verbundene Tricks erlernen. Dies hilft, wenn das Fahrrad nach dem Winter mit platten Reifen aus dem Keller geholt wird oder auch unterwegs bei einer Fahrradtour. Kostenfrei mit einer Materialpauschale von vier €. Anmeldungen bis zum 21. Oktober unter Tel. RS 162519 oder E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de. (max. 8 Personen, Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz, Anmeldepflicht)
Für Museumsbesucher, die mit dem Fahrrad kommen und eine Panne haben, gibt es im Museum schon seit Jahren Hilfe: Ein kleines Reparatur-Set enthält u.a. Material zur Behebung von Reifenschäden und das dafür nötige Werkzeug, Ersatzventile, Schutzhandschuhe sowie eine Abdeckplane. Für alle, die auf ihrer Tour von schlechtem Wetter überrascht werden, liegt für die Weiterfahrt außerdem ein Regenponcho bereit. Dieser Service ist kostenlos, über eine kleine Spende an den Förderkreis würde sich das Museum jedoch freuen.

Samstag, 24. Oktober
Als die Bilder laufen lernten – Großes Kino
Am Samstag, 24. Oktober, heißt es im Deutschen Werkzeugmuseum wieder „Als die Bilder laufen lernten – Großes Kino im DWM“. In diesem Jahr müssen wir uns leider etwas beschränken und können nur von 19 bis 21 Uhr Filme zeigen. Natürlich sind das nicht irgendwelche Filme, sondern alle haben etwas mit Werkzeugen, Remscheid und dem Bergischen Land zu tun. Das reicht uns aber noch nicht aus, denn im Vordergrund stehen „alte“ 16 mm-Filme. Das kennt heute kaum noch einer in Zeiten von mp3- und Media-Player. Aber gerade dieses spezielle Tackern des Projektors ist schon ein außergewöhnliches Erlebnis.

Die Filme versetzen den Betrachter in eine Zeit vor 30, 40, 50 oder noch mehr Jahren. Sie vermitteln Ihnen einen tollen Einblick in frühere Arbeitsweisen, auch wenn sich die Sehgewohnheiten deutlich geändert haben und man den Eindruck hat, alles passiert etwas zu langsam.

 Natürlich kommen auch die Kids nicht zu kurz. Sie können sich Ihren eigenen Button herstellen. Erst den Umriss eines Werkzeugs aufstempeln, entsprechend ausmalen und dann den Button pressen. Um die Kino-Atmosphäre perfekt zu machen, bieten wir Gummibären, Chips, Eiskonfekt und noch weitere typische „Kinonaschereien“ an. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings doch: Popcorn können wir in diesem Jahr leider nicht servieren. Dafür gibt es diverse leckere Getränke.
Anmeldung bis 22. Oktober über E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder Tel. RS 162519.

Dienstag, 27. Oktober, 19 Uhr
Vortrag zur Firmengeschichte von FLOTT
Als Begleitprogramm zu der Sonderausstellung ‚FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse‘, die noch bis 1. November im Deutschen Werkzeugmuseum zu sehen ist, hat das Museum unterschiedliche Aktionen angeboten. Hierzu gehörten praktische Vorführungen oder eine Werksbesichtigung im Böker-Bau. Zum Abschluss wird am Dienstag, 27. Oktober, um 19 Uhr Jan Peter Arnz als Geschäftsführender Gesellschafter einen Vortrag zur Firmengeschichte halten. Dabei wird er wichtige Stationen der Firma aber auch der Familie präsentieren. Immerhin stellt er die fünfte Generation dar. Herausforderungen, Innovationen und Ausblicke in die Zukunft wird er thematisieren. Selbstverständlich wird er auch auf Fragen eingehen. An diesem Abend kommen alle Informationen aus erster Hand.

Sonntag, 15. November,
Jazzmatinee der besonderen Art: Chamegu, feat. Norbert Gottschalk
Nach dem Debutkonzert im Deutschen Werkzeugmuseum im Frühjahr 2019 freuen wir uns auf ein weiteres herausragendes Jazzkonzert. Merken Sie sich schon einmal den 15. November vor und sichern Sie sich Ihre Karte im Vorverkauf, der gerade begonnen hat. Leider gibt es nur eine begrenzte Anzahl Plätze.

„Chamegu“ ist ein hervorragendes klassisches Klaviertrio, das bekannte Melodien mit neuen Kompositionen kombiniert. Dabei nutzt das Trio die ganze Bandbreite des Jazz aus und präsentiert dies in eigenständig klangvollem, modern arrangierten und rhythmisierten Gewand. Die drei Musiker sind: Roland Strich, Piano, Keyboards und Arrangements; Andreas Genschel, Schlagzeug, und Volker Höhmann, E- und Kontrabass. Sie spielen sehr gerne mit Gastmusikern zusammen, was sie auch an diesem Morgen tun werden. Hierfür haben sie keinen geringeren als Norbert Gottschalk ausgesucht, einen der bedeutendsten Jazzvokalisten Europas. Sein 1988 erschienenes Debüt-Album wurde mit dem internationalen „Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet und sicherte ihm einen Platz unter den zehn besten Jazz- und Scat-Sängern weltweit, wie die Londoner Fachzeitschrift „Mark’s Press“ berichtete. Auch spielt er Gitarre, Trompete und Flügelhorn. Ich verspreche Ihnen, Sie werden beeindruckt sein.

Die kulinarischen Angeboten steuert das „Ristorante Il Camino“ bei. Paulo Carreira Gomes will einen Antipasti-Teller par excellence vorbereiten und mit einem leckeren Salat sowie einem italienischen Dessert abrunden. Alles coronagerecht verpackt und für jeden einzelnen Gast zubereitet. Dazu bieten wir Kaffee und Tee, aber auch Sekt, Wein oder Softdrinks.

Die Eintrittskarte für das Konzert und das außergewöhnliche Frühstück bieten wir Ihnen zum Preis von 27 € an. Getränke werden nach Verbrauch abgerechnet. Die Karten bekommen Sie bei uns im Werkzeugmuseum, oder Sie können sie auch per Tel. RS 162519 oder E-MailWerkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de">Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de) bestellen.

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Maskenpflicht in der Innenstadt wird ausgewiesen

In diesem Bereich der Innenstadt ist Maskenpflicht. Auch für die so genannten Querdenker!Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der mit Allgemeinverfügung vom 20. Oktober festgelegte Innenstadtbereich, in dem die neue verbindliche Maskenpflicht gilt, wird mit entsprechenden Schildern bestückt. Die Hinweisschilder im DIN A2-Format werden kurzfristig an den Laternenmasten angebracht.

Die Maskenpflicht für den öffentlichen Raum in der Remscheider Innenstadt bedeutet zugleich, dass auch vor Kneipen, Restaurants und Gaststätten im öffentlichen Raum (Straße/Plätze) das Rauchen untersagt ist. Wer sich im Regelungsbereich auf öffentlichen Flächen bewegt, muss immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Diese darf nur abgelegt werden, solange gegessen oder getrunken wird.

Die Analyse des aktuellen Infektionsgeschehens lässt keinen Rückschluss darauf zu, dass sich Menschen bei der Ausübung eines Kontakt-Vereinssports mit dem Coronavirus infizieren. Aus diesem Grunde wird der Kontaktsport zum aktuellen Zeitpunkt nicht untersagt.

RSV bekommt vom Land NRW 300.000 Euro

Im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ erhält der Remscheider Sport-Verein 1897 e.V. 300.000 Euro für die die Modernisierung der Umkleidebereiche und die Teilerneuerung des Daches seines Vereinsgebäudes. Das hat gestern die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, bekanntgegeben. Von dem Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen. „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren“, so Milz. Insgesamt stehen 300 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

In einer Pressekonferenz im Vereinsheim des BV 10 an der Neuenkamper Straße hatten am 21. August Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sportdezernent Thomas Neuhaus und Vertreter des RSV ihr gemeinsames Ziel vorgestellt,  auf das sie sich kurzfristig verständigt hatten: Eine Finanzspritze des Landes NRW über 1,5 Millionen Euro für den RSV und 750.000 Euro für die Stadt Remscheid als neuen Besitzer des Sportplatzes Neuenkamp, den der RSV der Stadt für eine geringe symbolische Summe überlassen will.

In dieser Rechnung scheinen auf den ersten Blick nun 1,2 Millionen Euro zu fehlen. Doch dem ist nicht so. Der Antrag des RSV über 1,5 Millionen Euro bezieht sich auf das Städtebauförderungsprogramm des Landes und den Plan des Sportvereins, auf dem von der Stadt gepachteten (Tennis-)Gelände an der Fürberger Straße eine neue Halle zu bauen. Da wirken die jetzt bewilligten 300.000 Euro für die dringend nötige Dachsanierung etc. nur wie ein willkommenes Zubrot. Wie aber soll mit dem Sportplatz Neuenkamp verfahren werden, wenn das Land dem RSV weniger als 1,5 Millionen bewilligt? Erwartet der Verein dann von der Stadt, die Finanzlücke zu schließen? Dann dürfte das im August zu Ende geglaubte Verhandlungsmarathon wohl aufs Neue beginnen.

Die hochwertigen Waren gingen in den Export

Schon früh schenkten Remscheider Kaufleute und Fabrikanten dem Ausstellungswesen als einem besonderen Mittel zur Hebung des Absatzes ihre Aufmerksamkeit. Einer regen Beteiligung an der Berliner Gewerbeausstellung von 1844 folgten die Erfolge auf der Londoner Ausstellung des Jahres 1851, auf der die Remscheider Industrie reiche Anerkennung erntete. Hier erhielten die Firmen Heinrich und Robert Böker, A. Mannesmann und Hilger & Söhne Preise für die von ihnen ausgestellten Erzeugnisse. Die Exportfirmen Hilger & Söhne, Joh. Bernh. Hasenclever & Söhne, Luckhaus & Günther, F. J. Luckhaus & Cie. erregten durch eine Sammlung von Remscheider Werkzeugen auf der Pariser Ausstellung von 1855 allgemeines Aufsehen. Andere Ausstellungen folgten und hoben das Ansehen Bergischer Tüchtigkeit. Später lehnte die Remscheider Fabrikantenschaft eine Beschickung von Ausstellungen ab. Dieser Standpunkt war insofern berechtigt, als sich der Export nach Übersee und einigen wichtigen europäischen Ausfuhrländern nicht durch Ausstellungen bessern ließ. Trotzdem erzielten einzelne Remscheider Firmen auf diesem Wege weitere gute Geschäftsabschlüsse.

In den Jahren nach 1870 brachten die sogenannten Gründerjahre Unruhe in die Wirtschaft, wenn auch der Remscheider Produktionsapparat selbst damals nicht über ein tragbares Maß aufgebläht wurde. Der Rückschlag nach der Periode einer großartigen Entfaltung aller Kräfte in Deutschland, die bis zu Übererzeugung und Überspekulation ging, traf aber auch den Bergischen Industriebezirk mit einem scharfen Rückgang der Preise und geringerer Absatzmöglichkeit. Zugleich wurden die Erzeugnisse schlechter. Die Ursachen des Sinkens der Qualität und des großen Schadens, den diese Entwicklung anrichtete, waren verschiedener Art. Zunächst spielte eine Umschichtung in der Unternehmerschaft mit. Die Fabrikanten hatten die Kaufleute aus der Leitung der Produktion hinausgedrängt und traten nun selbst in deren ureigenes Tätigkeitsfeld ein, indem sie zunächst im Inland, dann auch im Ausland ihre Erzeugnisse ohne fremde Vermittlung abzusetzen suchten. Die Folge war ein wilder Wettbewerbskampf. Der Großhändler wurde von den deutschen Märkten im Allgemeinen ausgeschaltet.

In Deutschland unterboten sich Kommissionäre (Verleger) und Fabrikanten. Erstere zogen von einem Meister zum andern, spielten die ihnen gemachten Preisangebote gegeneinander aus und drückten den alsdann am billigsten liefernden Meister nochmals im Preise. Was blieb diesem anders übrig, als sich am Material schadlos zu halten, z. B. Eisen anstatt Stahl zu verarbeiten? Die minderwertige Ware ging hinaus, und später wunderte man sich, wenn der Abnehmer ausländische Erzeugnisse vorzog. Auch auf dem Weltmarkt wurde der Qualitätsgedanke vernachlässigt, weil man vielfach glaubte, nur bei billigen Preisen im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, d. h. billig und deshalb schlecht lieferte, während es oft richtiger gewesen wäre, den umgekehrten Grundsatz zu befolgen, die Preise festzuhalten, aber die Qualität zu steigern.

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Zweimal vier Bürgerforen zur Allee am 7. November

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem die Ergebnisse der Online-Beteiligung zur Situation und möglichen Perspektiven der Alleestraße ausgewertet und weitergedacht wurden, werden Samstag, 7. November, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr  in vier Beteiligungsveranstaltungen mögliche Ansätze zur Diskussion gestellt. Die beauftragten Planungsbüros STADTGUUT und Stadtraumkonzept haben ein Rahmenkonzept und mögliche Maßnahmen erarbeitet, die wir mit Ihnen diskutieren und weiterentwickeln möchten.

Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, sich grundsätzlich über den aktuellen Stand der Planungen zur Alleestraße zu informieren und sich zu vier Themenschwerpunkten mit Ihrer Ortskenntnis und Ihren Anregungen einzubringen. Aufgrund der aktuellen Situation werden vier moderierte, einstündige Online-Foren (Beginn jeweils 14 Uhr bzw. 15.30 Uhr) für eine Beteiligung am Planungsprozess angeboten. Vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich.

  • Forum 1: Zukünftige Erreichbarkeit der Alleestraße.  
  • Forum 2: Zukünftige Freiräume der Alleestraße.
  • Forum 3: Neue Nutzungen und Stadtmacher auf der Alleestraße.
  • Forum 4: Neues Wohnen und Gemeinschaft auf der Alleestraße

Die Online-Foren werden mit der Anwendung „Zoom“ durchgeführt. Eine Softwareinstallierung ist dazu nicht erforderlich. Für die Online-Foren gibt es keine Teilnehmerbeschränkung.

Anmeldung erbeten an Tobias Mader, Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 42853 Remscheid, Tel. RS 162633, E-Mail: tobias.mader@remscheid.de">tobias.mader@remscheid.de mit Angabe von Name, E-Mail Adresse, des gewählten Forums (1, 2, 3 oder 4), Titel der Veranstaltung (Forum 1, Forum 2, Forum 3  oder Forum 4) und Startzeit der Veranstaltung (14 oder 15.30 Uhr). Die Teilnehmenden erhalten mit der Anmeldebestätigung einen Link für das gewünschte Onlineforum.

„Beratungsstelle Arbeit“ mit Schwerpunkt "Ausbeutung"

Unter dem neuen Namen „Beratungsstelle Arbeit“ wird die „Erwerbslosenberatungsstelle“, das Arbeitslosenzentrum des Diakonisches Werk im ev. Kirchenkreis Lennep e. V. an der Kirchhofstraße, im kommenden Jahr seine Beratungsarbeit fortsetzen, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes. Die bisherigen Erwerbslosenberatungsstellen im Lande seien ein zentraler Baustein für den Aufbau eines flächendeckenden Beratungsnetzwerks bei Arbeitslosigkeit und gegen Arbeitsausbeutung in Nordrhein-Westfalen, teilte das Arbeitsministerium gestern mit. Dort fänden Betroffene weiterhin „Rat zu Qualifizierung und Beschäftigung sowie Unterstützung bei wirtschaftlichen, psychosozialen und rechtlichen Fragen“.

Über die Förderempfehlungen für die künftigen „Beratungsstellen Arbeit“ wurde in einem mehrstufigen Bewertungsverfahren entschieden. Die gestern veröffentlichte Liste der Einzelträger und Trägerverbünde nennt für den Bereich der Stadt Remscheid das örtliche Diakonische Werk. Darüber freue er sich, sagte dem Waterbölles Geschäftsführer Florian Schäfer: „Die Arbeit kann weitergehen!“ Der neuer Schwerpunkt „Arbeitsausbeutung“ bezieht sich auf Beschäftigungsverhältnisse, bei denen vorgeschriebene – gerechte und angemessene – Arbeitsbedingungen umgangen werden, zum Beispiel durch die Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohns, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz oder fehlende Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Einen wichtigen Teil der Beratungsarbeit werde die Unterstützung der Ratsuchenden bei der Suche nach Rechtsanwälten bilden, so das Ministerium von Karl-Josef Laumann.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Heilpflanzen des Herbstes. Im Herbst ziehen sich die Kräfte der mehrjährigen, krautigen Pflanzen zurück in den Wurzelstock. Es ist Erntezeit von heilkräftigen und schmackhaften Wurzeln, reifen Beeren, Samen und Rinde. Hieraus lassen sich kostbare Kräuterarzneien wie Tinkturen, Tees, Kapseln und Medizinalweine herstellen. In diesem VHS-Workshop am Samstag, 31. Oktober, 10 bis 14.30 Uhr, in der Naturheilpraxis Torsten Salamon, Joseph-Haydn-Str. 2, in Wermelskirchen, werden Sie die unterschiedlichsten Wurzelwildkräuter wie Löwenzahn, Walderdbeeren, Baldrian, Wilde Karde, Beinwell, Brennnesseln und deren Verwendungsmöglichkeiten kennenlernen. Aber auch die Früchte der Hundsrose, des Holunders, des Sanddorns, der Eberesche, der Kornelkirsche, des Weißdorns und des Hopfens haben gesundheitsfördernde Eigenschaften. Rindenprodukte von Weide, Faulbaum und Eiche verschaffen ebenfalls Linderung bei bestimmten Beschwerden. Die Samen der Klette haben eine ähnliche Wirkung wie die bekannte Mariendistel. Im Kurs werden auch einige Kräuterarzneien hergestellt. Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung, kleine Marmeladengläser, eigene Getränke und einen Pausensnack. Kursleitung: Torsten Salamon. Die Kosten zur Herstellung der Kräuterarzneien (ca. fünf €) werden vor Ort an den Dozenten bezahlt. Entgelt: 40 Euro.

Vorrübergehend kein Kartenverkauf für das Teo Otto Theater. Die aktuelle Lage in Bezug auf das Corona-Virus ist turbulent und unbeständig. Auflagen und daraus resultierende Änderungen für unsere Veranstaltungen, die wir an einem Tag vorbereiten ,sind einen Tag später bereits überholt und müssen erneut geändert werden. Aus diesem Grund müssen wir ab sofort und vorübergehend den Verkauf von Theaterkarten aussetzen! Wir arbeiten daran, die die Vorgaben zu erfassen und bestmöglich umzusetzen. Sobald wir wissen, unter welchen Bedingungen wir planbar spielen dürfen und wie wir dies in den bereits im Verkauf befindlichen Spielplan intergieren können, geht der Verkauf weiter. Mögliche Änderungen teilen wir Ihnen selbstverständlich persönlich mit. Die Theaterkasse bleibt geöffnet. Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihre Geduld!

Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing der Stadt Remscheid / Kampagne „Kaufe und Genieße lokal“. Mit der Kampagne „Kaufe und Genieße lokal“ wollen die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing Remscheid die Remscheiderinnen und Remscheider dafür sensibilisieren, die Unternehmen vor Ort zu unterstützen, indem sie am, Ort shoppen und schlemmen. In der Wagenhalle der Stadtwerke Remscheid wollen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Technische Beigeordnete Peter Heinze, Chef-Wirtschaftsförderer Ingo Lückgen, Wirtschaftsförderer Joachim Karp, sowie Inna Safenreider und Pia-Anabel Watermeier vom Stadtmarketing am Dienstag, 27. Oktober, die Kampagne offiziell eröffnen und ausführlich über „Kaufe und Genieße lokal“ berichten.

Online-Formular für Reiserückkehrende vereinfacht Meldepflicht beim Gesundheitsamt. Für all diejenigen, die entgegen der dringenden Empfehlung des Remscheider Corona-Krisenstabs dennoch in ein ausländisches Corona-Risikogebiet fahren, wird die Meldepflicht beim Gesundheitsamt einfacher: Reiserückkehrende aus ausländischen Risikogebieten finden im Internetportal der Stadt Remscheid ab sofort eine online-Hilfe für ihre pflichtige Sofort-Meldung beim Gesundheitsamt. Auf der Starseite www.remscheid.de  ist ein Online-Formular hinterlegt, über das Ein- und Rückreisende direkt das Gesundheitsamt kontaktieren können, um ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet und eventuelle Symptome anzuzeigen. Sofern ein Corona-Testergebnis bereits vorliegt, kann es direkt über das Formular hochgeladen werden. Ein später eintreffendes Corona-Testergebnis muss ohne gesonderte Aufforderung an das Gesundheitsamt versendet werden: Corona@remscheid.de">Corona@remscheid.de. In jedem Fall gilt: BLEIBEN SIE ZU HAUSE!

Instrumentenkarussell für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Das Instrumentenkarussell „inka“ ist ein Kurs, in dem Kinder verschiedene Instrumente wie beispielsweise Violoncello, Schlagzeug, Mandoline und Akkordeon genauer kennenlernen und ausprobieren können. Der Kurs steht allen Kinder im Vorschul- und Grundschulalter offen. Über das instrumentale Angebot hinaus bietet der Kurs zusätzlich die Möglichkeit, am Kunstschulunterricht teilzunehmen. Unterrichtstermin ist ab Dienstag, 27. Oktober, jeweils dienstags, 16.30 bis 17.15 Uhr, in der Musik- und Kunstschule Remscheid, Scharffstr. 7-9 (bis 22.12.2020). Kosten: 22 € /Monat; Sozialermäßigung möglich. Anmeldungen jederzeit über das Sekretariat der MKS: Sebastian Brüninghaus, Tel. RS 162529 oder E-Mail musikkunstschule@remscheid.de">musikkunstschule@remscheid.de.

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