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Beeindruckt von Willkommenskultur im Rathaus

Personalstärkste Abteilung steht vor der Teilung“, titelte der Waterbölles am 13. Juni 2018. Dchon damals war verwaltungsintern entschieden worden, den bisherigen Fachdienst 2.51 Jugend, Soziales und Wohnen in die beiden neuen Fachdienst 2.50 (Soziales und Wohnen) und 2.51 (Jugend) aufzuteilen. Das verfügte wenige Wochen später Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zum 1. Juli. Der bis zu ihrer Pensionierung Anfang 2018 von Petra Hellmann-Wien geleitete Fachdienst sei einfach „riesig“ gewesen, sagte der OB gestern in einer Pressekonferenz, und der für diesen Bereich zuständige Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Chef des Fachdezernats Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport, der den Neustart initiiert hatte, ergänzte: „Ich bin stolz darauf, dass die Reorganisation o h n e Unternehmensberatung geklappt hat; sie wird im Rathaus von allen Beteiligten mit betragen.“

Im Bild v. li. n. re. Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Carsten Thies, Egbert Willecke und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Foto: Lothar KaiserDie Stellen der beiden neuen Fachdienstleiter seien in- und extern ausgeschrieben worden, so Neuhaus weiter. Und für beide Positionen habe man „die besten Bewerber gefunden“: Carsten Thies (53) und  Egbert Willecke (57). Diplom-Verwaltungswirt Thies leitete als Verwaltungsrat den bisherigen großen Fachdienstes in den vergangen dreiviertel Jahren kommissarisch – neben der „eigenen“ Abteilung „Wohnen und Refinanzierungsfragen“. Er ist nun, genauer: seit dem 1. November 2018, für den neuen Bereich „Soziales und Wohnen“ mit 65 Mitarbeiter/innen zuständig. Diplom-Sozialarbeiter Egbert Willecke, wohnhaft in Wetter a. d. Ruhr, hat zum 1. Januar die Leitung des Fachdienstes „Jugend“ mit rund 380 Mitarbeiter/innen (incl. Kitas) angetreten. Wie Thies ist er Beamter („Städtischer Sozialdirektor“) und war zuletzt als Fachbereichsleiter Jugend, Schule und Sport für die Stadt Hattingen tätig.

Im Verwaltungsvorstand stellten sich beide gestern Morgen vor. Dort weiß man: Die neuen Fachdienste gehören zu denen mit den komplexesten Aufgabenbereichen, Senioren, Behinderte, Kinder und Jugendliche gleichermaßen betreffend, wie der OB am Nachmittag vor der Presse betonte: "Die sozialer Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist ein wesentlicher Baustein einer generationengerechten Stadt!“

Und da sind Fachleute gefragt, die sich in vielen Bundes- und Landesgesetzen (z.B. Bundesteilhabe- und Altenpflegegesetz) auskennen und mit übergeordneten Behörden gut vernetzt sind. Um soziale Sicherheit kümmern sich die Teams beider Fachdienste. So sind etwa Obdachlose dem Bereich „Soziales und Wohnen“ zugeordnet. Thies: „Da arbeiten wir gerade an einem neuen Hilfesystem!“ Eine weitere wichtige Aufgabe: Im Sozialen Wohnungsbau mit derzeit 4.600 Sozialwohnungen in der Stadt auch künftig Versorgungssicherheit herzustellen, wenn. Gelingen kann das nur durch neue Fördermittel für die Modernisierung von Wohnungen bei denen die Sozialbindung ausgelaufen ist.

Egbert Willecke nannte für seinen Zuständigkeitsbereich „Armut „eine in den nächsten Jahren wachsende Herausforderung“. Ihr müsse durch mehr Bildungschancen für Kinder begegnet werden, gerade solchen mit Migrationshintergrund (Sprachprobleme). Der Vater von zwei Kinder (27 und 31 Jahre alt, von Beruf Lehrer) und seit zwei Jahren „stolzer Großvater“ ist an Kultur und Sport (VfL Bochum) interessiert und läuft Marathon (426‘45‘‘) „In Remscheid fühle ich mich sauwohl“, verriet er gestern. Das liege an der tollen Willkommenskultur im Rathaus. „Davon war ich wirklich beeindruckt!“

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium / Tag der offenen Tür.  Für Samstag, 19. Januar, von 9 bis 12.30 Uhrladen wir interessierte Grundschüler/innen und ihre Eltern zu einem Aktionstag mit Unterrichtsbesuchen, einer Rallye durch die Fachräume und Informationen für die Eltern ein. Auftaktveranstaltung ist um 9 Uhr in der Aula. Von 9.30 bis 10.30 Uhr findet Vorführunterricht in unseren fünften Klassen statt. Für die Kinder gibt es im Anschluss eine Fachraumrallye. Eltern werden ab 11.10 Uhr in vier Räumen von der Schulleitung oder der Erprobungsstufenkoordination beraten, außerdem stellen sich diverse Arbeitsgruppen vor und auch die Schüler- sowie Elternvertreter haben ein offenes Ohr für die Gäste. Auch künftige Schüler/innen der Oberstufe aus anderen Schulformen können sich an diesem Tag über die EMA informieren. Von 10 bis 11 Uhr findet im Raum Physik alt eine Infoveranstaltung speziell für Oberstufenschüler/innen statt.(Julia Velioglu und Chris Haeberlein)

SPD Ortsverein Remscheid-West / Filmabend 100 Jahre Frauenwahlrecht. Der SPD Ortsverein Remscheid-West und die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratischen Frauen (ASF) laden anlässlich des 100. Jahrestages zur Einführung des Frauenwahlrechts zu einem Filmabend für Samstag, 19. Januar,  um 19 Uhr ins Foyer der Zentralbibliothek ein. „Zu Beginn des Jahres 1919 wurde die Nationalversammlung der noch jungen deutschen Republik in allgemeiner, freier, gleicher und geheimer Wahl bestimmt, um eine neue Verfassung zu beschließen und ein parlamentarisches Regierungssystem zu etablieren,“ erinnert Sven Wolf, Vorsitzender der SPD Remscheid-West. „Bei dieser Wahl konnten erstmals auch Frauen ihre Stimme abgeben und sich zur Wahl stellen. Der lange Kampf der Sozialdemokratie für das Frauenwahlrecht fand seinen erfolgreichen Abschluss. Diesem Ereignis wollen wir im Rahmen eines Filmabends gedenken“ ergänzt Gerhilt Dietrich, Vorsitzende der AsF. Es wird ein Spielfilm gezeigt, der den Kampf der Frauen in der Schweiz für das Frauenwahlrecht in den 1970er Jahren nachzeichnet. Zugleich laden wir bei einem kleinen Imbiss zum Gespräch ein.

Teo OttoTheater & Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e. V. / „Infinity“. am 20. Januar 2019 um 16 Uhr findet im Teo Otto Theater eine Benefizvorstellung zu Gunsten des „Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e. V.“ statt.  Aufgeführt wird die Tanzvorstellung „Infinity – Von Weiten die voller Wunder sind“ der Company Infinity, die als Projekt der Tanzwerkstatt am Teo Otto Theater hervor gegangen ist. Im Juni 2018 hatte „Infinity“ unter künstlerischen Leitung von Michèle Bialon Premiere.
Der Remscheider Hausarzt Dr. med. Christoph Güldenring ist neben seinem Beruf ein großer Liebhaber des Schauspiels und Teil von „Infinity“, das er schauspielerisch mitgestaltet. Außerdem ist er Mitglied im Hospizverein. Der Berufsalltag eines Arztes zeigt täglich, wie sehr ein Hospiz für unheilbar kranke Menschen in Remscheid zu deren umfassenden und menschlich wertvollen Versorgung fehlt. Deshalb ist es Christoph Güldenring eine Herzensangelegenheit die Bewegung zu unterstützen. Gemeinsam mit Michèle Bialon fasste er den Entschluss, „Infinity“ erneut zur Aufführung zu bringen und das gesammelte Eintrittsgeld dem Verein zu spenden.
Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterstützt das Vorhaben und stellt die Bühne des Teo Otto Theaters für dieses Projekt zur Verfügung. Wir freuen uns, diese wunderbare, fröhliche, engagierte und talentierte Gruppe, die so viel Herzblut und Wärme in die Premiere legte, im Januar wieder bei uns begrüßen zu dürfen und freuen uns auf die Reise, die wir durch die unendlichen Weiten unternehmen können. Karten 15 €; Jugendtickets fünf € an der Kasse oder im Webshop theaterkasse@remscheid.de">theaterkasse@remscheid.de / 02191 16 26502.

SG Altstadt Lennep e.V. / Skireise nach Österreich. Bei unserer diesjährigen Skireise, die vom 9. bis zum 16. März stattfindet, sind noch einige Plätze frei. Es geht per Bus zum Reschenpass nach Österreich in  die bekannten Skigebiete Ischgl/Samnaun und Nauders, die mit mehr als 200 Pistenkilometern und einer Höhenlage von bis zu 2.900 Metern ein fantastisches Skivergnügen versprechen. Natürlich kommt auch der Après-Ski nicht zu kurz, und so sind Schmuggler-Alm, Alm-Rausch und als Höhepunkt die Trofana-Alm in Ischgl fest in die Skireise integriert. Anschließend kann im Wellnessbereich des Hotels relaxed werden. Information und Anmeldung bei Elke Müller, Tel. RS 70820 bzw. E-Mail dahme2006@arcor.de">dahme2006@arcor.de. (Rolf Störte, Vorsitzender)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Drohende Dieselfahrverbote beunruhigen Unternehmer

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge beunruhigen viele unserer Mitgliedsunternehmer. Schon Fahrverbote in den Nachbarstädten am Rhein und im Ruhrgebiet würden nicht nur zehntausende Pendler, sondern auch zahlreiche bergische Unternehmen betreffen. Sperrzonen in Wuppertal hätten noch wesentlich größere Auswirkungen“. Das betonen Axel Blankennagel, Vizepräsident der Bergischen IHK, und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Viele Unternehmer seien extrem verärgert darüber, dass die Bundesregierung durch ihre Untätigkeit in den vergangenen Jahren einer Organisation wie der Deutschen Umwelthilfe erst die Möglichkeit gegeben habe, die Republik mit Klagen zu überziehen. So machten jetzt Verwaltungsgerichte Verkehrs- und Umweltpolitik – mit absehbar extrem negativen Auswirkungen auf Bürger und Wirtschaft.

Die auf den „Diesel-Gipfeln“ beschlossenen Milliarden-Hilfen für betroffene Kommunen kämen viel zu spät, so die IHK-Vertreter. Erstens, weil es lange dauere, bis die Gelder tatsächlich dort ankämen und zweitens, weil die damit geförderten Maßnahmen auch Zeit bräuchten, um Wirkung zu entfalten. So seien Fahrverbote vermutlich nicht mehr zu vermeiden. Um eine Versorgung der Innenstädte weiterhin sicherstellen zu können, müssten zumindest großzügige Ausnahmeregelungen für die Wirtschaftsverkehre beschlossen werden.

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Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Januar

Sonntag, 20. Januar, 16 Uhr
Infinity
Von Weiten, die voller Wunder sind

Benefiz mit der Companie Infinity zu Gunsten des Hospiz Bergisches Land
Wir liegen im Gras, spüren unter uns einen festen Untergrund, riechen die Erde, spüren die Sonne auf unserer Haut und fühlen uns zu Hause. Doch lassen wir uns treiben, schwerelos und ohne Angst verliert sich unser Blick im Treiben der Wolken, in den tiefen des Blaus das über uns liegt. Und wird es Nacht, wird diese für uns unerreichbare Fremde wahrlich lebendig. Sternenbilder und Kometen, Sternschnuppen wie weite Planeten machen uns neugierig über jenes was dort über uns wacht. In uns wird der Wunsch geweckt den Alltag zu verlassen uns auf eine Reise zu begeben die uns zu Entdeckern macht die über das hinaus geht was in Büchern geschrieben steht. Diese Reise wird unter der künstlerischen und choreografischen Leitung von Michèle Bialon tänzerisch dargestellt.
Nach dem großen Erfolg von "Infinity" kommt die Companie erneut zusammen und präsentiert ihren Abend als Benefizernastaltung zu Gunsten des "Förderverein Christliches Hospiz Bergisches Land e. V." Karten 15 €; Jugendtickets fünf  €; Sonderveranstaltung: keine Ermäßigung.

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Kosten des DOC-Straßenbaus stehen noch nicht fest

Eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Kostenentwicklung bei Straßenbaumaßnahmen beantwortete die Verwaltung am 11. Januar im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr wie folgt: „Auch bei den Straßenbaumaßnahmen, die im Rahmen der DOC-Planungen von der Stadt Remscheid zu finanzieren sind, können Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen werden. Ob allerdings Kostensteigerungen eintreten, ist abhängig von verschiedenen Faktoren und kann weder bzgl. der Frage „ob“ noch bzgl. der Frage „wie hoch“ pauschal beantwortet werden. Natürlich haben die Verhältnisse auf dem Baumarkt zum Zeitpunkt der Ausschreibungen einen erheblichen Einfluss auf evtl. Kostenveränderungen gegenüber den dem Gesamtkostenrahmen zugrundeliegende Kostenschätzungen. Aus den Ergebnissen der Ausschreibungen in den vergangenen Jahren lässt sich hierzu allerdings keine seriöse Prognose ableiten. Eine konkrete Aussage über evtl. Kostensteigerungen und/oder Mehrkosten ist daher jeweils erst im Zuge der Ausschreibungsverfahren der jeweiligen Maßnahmen bzw. nach entsprechender Auswertung der Ausschreibungen möglich. Bzgl. Kostenrahmen DOC ist in diesem Zusammenhang auch die im städtebaulichen Vertrag geregelte Refinanzierung / Kostenerstattung von Maßnahmen der verkehrlichen Infrastruktur durch den Investor zu berücksichtigen, die unter Berücksichtigung von bislang üblichen Preissteigerungsraten auf einen Maximalbetrag gedeckelt ist.“

Den Zeit- und Personalkostenaufwand zur Beantwortung der CDU-Anfrage gibt die Verwaltung, wie in der Mitteilung nachzulesen ist, mit zwei Arbeitsstunden bzw. 150 Euro an. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven bemerkte das in der Ausschusssitzung nicht ohne Süffisanz. Im Übrigen sei die Antwort „sehr wohlwollend und wenig konkret“. TBR-Chef Michael Zirngiebl dazu: Die Arbeiten zum Ausbau der Kreuzung Ring-/Rader Straße seien noch gar nicht ausgeschrieben worden.

Denkerschmette: Programm im Januar

Freitag, 18. Januar, 20 Uhr
160. Philosophischer Stammtisch
Michael Hefendehl referiert zum Thema: „Wo sind die märchenhaften  Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat?“ Warum driftet Euroopa nach rechts?
Samstag, 19. Januar, 15 Uhr
Denkerschmetten Kaffeeklatsch
Bei einer (oder auch zwei) guten Tasse Kaffee, sehr gutem Kuchen und leiser Kaffeehausmusik kann man tratschen, klönen und sich gepflegt unterhalten.
Mal ganz ohne Programm, nur zum Austausch.

Montag, 21. Januar, 15.30 Uhr
Singen für Kinder mit Wolf-Dietrich Hörle
Alle Kinder ab dem 1.Schuljahr sind herzlich willkommen

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Referent sparte vor Katholikenrat kein Reizthema aus

Die Worte des Gastreferenten sorgten bei vielen Gästen für nachdenkliche Gesichter: Dr. Daniel Deckers, Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Kirchenexperte, sprach beim Neujahrsempfang des Remscheider Katholikenrats am Dienstagabend im Gemeindezentrum von St. Josef an der Menninghauser Straße über "Kirche, Glaube und Religion an der Schwelle des 3. Jahrtausends". Unter dem Titel "Krise! Welche Krise?" zeichnete er ein düsteres Bild der Gegenwart. Schließlich gebe es gleich drei schwerwiegende Krisen - eine der Kirche als Organisation, eine des Glaubens und eine der Religion.

Vor Vertretern der Pfarrgemeinden, von Verbänden und aus der Politik sparte er kein Reizthema aus - nicht die Missbrauchsfälle und die "Willkür von Entscheidungsträgern im Umgang mit Recht", nicht den Personalmangel, der Gemeinden landauf landab zu Sparmaßnahmen und Fusionen zwinge, und auch nicht die schwächer werdende religiöse Bindung innerhalb der Bevölkerung. Kritik übte Deckers auch am kirchlichen Arbeitsrecht, in dem Konfession und persönliche Lebensführung der Mitarbeiter noch immer eine sehr wichtige Rollte spielten. Der Referent forderte eine stärkere "Willkommenskultur" für Menschen ohne kirchliche Bindung, die sich gleichwohl mit ihrem Arbeitgeberidentifizierten.

Die Kirche brauche einen neuen Diskurs über "Identität" und "Diversität", gab er den Gästen mit – und erntete dafür anerkennenden Applaus. Ein Präsent gab es aus den Händen von Elisabeth Schnocks. Sie hatte zuvor ihren ersten Neujahrsempfang in neuer Funktion eröffnet: Im vergangenen Frühjahr war sie zur Vorsitzenden des Remscheider Katholikenrats gewählt worden.

Jugendamtselternbeirat bekam Sitz im Ausschuss

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (AG-KJHG) des Landes Nordrhein-Westfalen bestimmt in § 5 Absatz 1 die beratenden Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. Mit der Änderung des AG-KJHG vom 17. Juni 2014 kam unter Ziffer 9. „eine Vertreterin oder ein Vertreter aus dem Jugendamtselternbeirat“ als beratende Mitglied im Jugendhilfeausschuss hinzu sowie dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter.  Diese Gesetzesänderungen finden (erst) jetzt durch eine Änderungssatzung zur „Satzung für das Jugendamt für die Stadt Remscheid“ Berücksichtigung. Diese stand gestern auf der Tagesordnung der Jugendhilfeausschusssitzung und wurde einstimmig beschlossen. Als beratendes neues Mitglied des Ausschusses hatte die Vorsitzende Gabriele Leitzbach schon zur Beginn der Sitzung Jeanette Schmidt(34) verpflichtet, Mutter von zwei Kindern im Vorschulaltes. Sie ist die Remscheider Jugendamtselternbeiratsvorsitzende, ein Wort mit 34 Buchstaben, das deshalb in den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses künftig wohl keine große Rolle spielen dürfte. Ansonsten wurde das neue Mitglied jedoch allgemein als Bereicherung des Ausschusses begrüßt.

Bitte einmal Teilzeit und zurück in Vollzeit

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Die Lebensumstände der Menschen haben sich in der rasant drehenden Welt verändert. Die Arbeitswelt kennt keine Gnade und fordert Flexibilität. Aber was passiert, wenn eine Familie das Babyglück ereilt? Wie sieht es mit Menschen aus die ihre Eltern pflegen müssen? Muss die Teilzeitarbeit für Frauen in einer Einbahnstraße enden? Nein, das muss es nicht! Seit dem 1. Januar haben insbesondere Erziehende die Möglichkeit ihr Recht von der Rückkehr auf Vollzeit geltend zu machen. Die bisherige Rechtslage nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz sorgte insbesondere bei vielen Frauen dafür, dass sie in die klassische Teilzeitfalle tappten. Ein gesetzlich verankertes Recht zur Rückkehr auf einen Vollzeitarbeitsplatz war bis Ende 2018 nicht gegeben. „Wir schaffen eine Brücke zwischen Familie und Beruf“, so die SPD-Unterbezirksvorsitzende Christine Krupp. „Mir persönlich gehen zwar  die Regelungen nicht weit genug, aber es ist zumindest ein Einstieg  in die richtige Richtung.“

Durch dieses Gesetz  können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab einer Betriebsgröße von mindestens 45 Mitarbeitern für mindestens ein bis maximal fünf Jahre in Teilzeit gehen. Nach dieser Zeit besteht dann der gesetzliche Anspruch auf Vollzeit. Dieses ist ein richtiger Schritt um aus der Teilzeitfalle zu helfen. Insbesondere Frauen sind heute von der Altersarmut betroffen. Altersarmut ist aktuell ein weibliches Thema. Damit dies nicht so bleibt, steuert das nun eingeführte Gesetz in die richtige Richtung.

Aber damit ist es allemal nicht getan, vor uns liegen noch weitere Vorhaben um die moderne Arbeitswelt zu ermöglichen. Die im Grundgesetz verankerte soziale Marktwirtschaft kommt heutzutage kontinuierlich unter Druck. Eine globalisierte Welt erfordert moderne arbeitsmarktpolitische Instrumente. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass es die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind, die tagtäglich ihre Leistung erbringen, um die Unternehmenserfolge zu sichern. Flexibilität darf daher keine Einbahnstraße sein. Die Beschäftigten erwarten zu Recht, dass Politik auch die Antworten für faire und planbare Arbeitsbedingungen schafft. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und sich nicht einem Turbokapitalismus unterordnen

Glöck on Gesongthiet för twentich nüngtien

En Frau set biem Doktere m Wartezemmer. No ehr kuemen noch twei Männer, die sech deite newer sie setten. Do seät de eng för denn angern, komm sett dech en betschen miehr hieröm, dann kann mir sech gett vertällen. die Frau hürt sech dat Gekäll an, on mot stellegen lachen. Et stellt sech nue eruet, datt dä eng ienenachtzeg Johr, on dä anger gett öwer ziewenzeg es.

Datt die sech völl te vertällen hang, kann mir sech guet vüarstellen. Sue gieat ett dann:

Dr. Schmitz left jo uech alt nitt miehr. On vüerege Weeke hand se den Pitter begrawen. Ett Settchen wat met änn en de Schual gegangen es, hant se en et Armenhues gedonn. Dat arm Mensch. Siewen Blagen hät ett gruetgetrokken. Ewwer die noch dervan lewen, wohnen nitt hie. On ett wuel nitt op sienen aulen Dag noch hie uet där Hiemet wech.

Et seat datt set em Armenhues reit guet hant. Die twei wiaten nitt, dat dat nitt mihr Armenhues het. Sie lewen noch in där Vergangenhiat. Sie Wohnen noch en ehrem klieanen Hüsken, wo där Jong gett drahn gebaut hätt. Nee, ent Armenhues brueken se nitt.

Ech sinn fruah, datt ech noch son betschen eröm schlappen kann.

Wie gieht et dir dann? Bie mir wellen de Biean nitt miehr sue reite. On dann han ech et uech op där Lout. Dann schwieagen se en Uegenbleck on hangen ehren Gedanken noh. Dä Ienenachtzegjörege tüet en Notizbuek uet där Täschen. He bladert get dren, dann hät he gefongen, wat he söckt. Vürsechteg nömmt he mett spetzen Fengern en vierbleadreg Klieblatt eruet on gött et nienem Nober met denn Woaden: Göf datt diener Frau. Ett sall öngk Glöck brengen emm nöüen Johr.

Öwer diese nette Geste, har ech lange nohdenken müaten. En Ieanenachtzegjöriger, dä doch bestemmt em Lewen genog metgemakt hätt. Twei verlorene Krege, Arbetslosegkieat, on schmeitrege Tieden, datt alles hätt änn nett onger gekregen. He denkt en seinem huehen Auler noch dran, angern en Freude te maken änn Glöck te wönschen, Gesongthiet för datt nieue Joar.

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