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Neues BZI-Q ist auch für Flüchtlinge da

An einem Wochenende im Jahr lädt das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) an der Wüstenhagener Straße in Remscheid die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ein. Am vergangenen Wochenende stand auf der einen Seite, im Altbau, die Präsentation hochmoderner 3D-Technik im Mittelpunkt, und auf der anderen Seite, in einem vom Arbeitgeberverband erworbenen und umgebauten Fabrikgebäude, das neue „Zentrum der Kompetenzfeststellung, Qualifizierung undf beruflichen Integration“ (BZI-Q). Dort waren in den vergangenen Monaten auf 2.200 Quadratmetern 216 Qualifizierungsplätze für berufsbildende Maßnahmen entstanden – auch für Flüchtlinge, die in Remscheid heimisch werden wollen und sollen.

Vor zahlreichen geladenen Gästen wurde die neue Dependance am Samstagnachmittag von Dr. Marcus Jankowski, Vorsitzender des Arbeitgeber-Verband Remscheid u. Umgebung e.V.; offiziell eröffnet. Dorthin ungezogen sind BZI-Fachbereiche Qualifizierung, Umschulung und Berufsorientierung. Für Ausbilder und Projektpersonal gibt es zehn neue Büroarbeitsplätze, außerdem Pausen- und Sozialräume für Mitarbeiter und Schulungsteilnehmer.

Auf der Brachfläche gegenüber, neben dem Altbau, sollen in den nächsten beiden Jahren die neuen Ausbildungswerkstätten Metall, Elektro und Steuerungstechnik mit insgesamt 5.500 qm Nutzfläche entstehen. Damit wächst dann die Gesamtkapazität von aktuell 364 auf 428 Werkstattplätze und von 80 auf 144 Unterweisungsplätze. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2020 geplant. Das BZI wird dann nicht mehr nur technisch, sondern auch räumlich zu den modernsten Berufsbildungszentren in Deutschland gehören.  

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Stadtwerke Remscheid / Für zehn € 13 Euro Parkguthaben. Vom 19. bis 24. November haben Kunden der PSR-Parkhäuser und EWR PlusCard-Inhaber wieder die Möglichkeit, Ihre PSR-Wertkarte bzw. EWR-PlusCard preiswerter aufzuladen. Denn in diesem Zeitraum bekommen sie für zehn € eine Parkguthaben im Wert von 13 €. Die Karten können am Kassenautomaten in der Tiefgarage Rathaus, im Parkhaus Allee-Arkaden und im Parkhaus Daniel-Schürmann-Straße aufgeladen werden. Der maximale Aufladewert beträgt 50 €. (Nicole Druschke)

Vortrag der Caritas im Seniorenbüro Markt 13. Am Montag, 19. November, informieren Ursula Arps und Sabine Karthaus-Lüdorf von der Caritas-Tagespflege ab 14.30 Uhr im Seniorenbüro Markt 13, über motivierende Aktivitäten für Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld. Der Vortrag soll dazu verhelfen, gemeinsam mit pflegebedürftigen Menschen einen schönen und zufriedenstellenden Tag zu verbringen. Ursula Arps und Betreuerin Sabine Karthaus-Lüdorf geben an diesem Nachmittag Interessierten Tipps für eine entspannte Kommunikation und eine gemeinsame Alltagsgestaltung. Fragerunden und ein reger Austausch sind ausdrücklich erwünscht.

Digitalisierung von Dias, Filmmaterial & Co. Nicht alle Medien sind dauerhaft; insbesondere bei magnetischer Speicherung auf Kassetten oder auf Fotopapier droht unseren Erinnerungen schon bald das Aussterben oder Verblassen. In diesem VHS- Kurs zeigt Martin-Rudolf Haas am Montag, 19. November, 18 - 21 Uhr, im Ämterhaus, Raum 129, Elberfelder Str. 32, wie man analoge Medien mit einfachen Mitteln selber digitalisieren kann, welche Formen und Formate zukunftssicher sind und wie man Daten nach dem heutigen Stand der Technik dauerhaft, z.B. auch für kommende Generationen, archiviert. Entgelt: 19,20 Euro.

Städtische Pflegeberatung / „Wohnumfeld-Anpassung“. Die Pflegeberatung der Stadt Remscheid bietet einmal monatlich eine Informationsveranstaltung zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten an – und das trägerunabhängig, unverbindlich, kostenfrei und im neutralen Rahmen. Am Montag, 19. November, um 10 Uhr geht es in der Beratungsstelle Alleestr. 66, 1. Etage, Raum 114, um die Anpassung des Wohnumfelds im Pflegefall. Für Rückfragen steht Andrea Wild, städtische Pflegeberaterin, unter Tel. RS 162744 bzw. E-Mail pflegeberatung@remscheid.de" title="mailto:pflegeberatung@remscheid.de">pflegeberatung@remscheid.de oder Fax RS 1635 53  zur Verfügung.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

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Heute ist Welttoilettentag, auch in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Schon wieder so ein Tag, den keiner braucht, könnte man meinen. Auf den ersten Blick mag das vielleicht stimmen. Denn seit über 150 Jahren sind WC bei uns bereits flächendeckend vorhanden und ihre tägliche Nutzung für uns selbstverständlich. Aber rund 2,5 Milliarden Menschen haben auf dieser Erde keinen Zugang zu ausreichend hygienischen Sanitäranlagen. Und für diese Menschen haben die Vereinten Nationen 2013 den Welttoilettentag eingeführt. Mit gutem Grund, denn wenn Menschen ihre Notdurft im Freien verrichten, gelangen Fäkalien in Bäche und Flüsse, aus denen Trinkwasser geschöpft wird. Durchfallerkrankungen sind die Folge, an denen weltweit mehr Menschen sterben als an Aids, Malaria und Masern zusammen. Der Zugang zu Toiletten ist daher kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis des Menschen. Und das nicht nur der Gesundheit zuliebe. In vielen Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas verlassen Mädchen dauerhaft die Schule, weil es für sie keine sicheren und sauberen Toiletten gibt.

Aber auch bei uns strahlt nicht jede Toilette in reinstem Glanz, und oft dienen die stillen Örtchen auch als Ersatz für den Mülleimer: für Speisereste, über die sich die Ratten im Kanal freuen; für Feuchttücher, die unsere öffentlichen Pumpanlagen außer Funktion setzen und für abgelaufene Medikamente. Die Inhaltsstoffe der Tabletten und Pillen werden von den Kläranlagen aber nicht aufgehalten und gelangen so in Bäche und Flüsse und von dort ins Meer und über die Nahrungskette wieder zu uns. Wenn es durch diesen Tag gelingt, das Bewusstsein für diese Zusammenhänge zu erweitern und künftig das WC nicht mehr als Mülleimer benutzt wird, ja, dann ist dieser Tag sinnvoll und wichtig.

Noch einmal ehrte Klaus Triesch verdiente RTV-ler

Einer guten Tradition folgend hatte der Vorstand des Remscheider Turnvereins von 1861 gestern neben Freunden und Förderern insbesondere jene Mitglieder aus den Vereins- und Abteilungsführung in die vereinseigene Gaststätte an der Theodor-Körner-Straße eingeladen, die sich im Laufe des Jahr in der einen oder anderen Weise um den RTV verdient gemacht haben. Für Klaus Triesch waren es die letzten Ehrungen, die er als Vorsitzender vornahm. Denn Nach zwölf Jahren in diesem Amt stehe für ihn „unumstößlich fest“, wie er schon in seiner Begrüßung verkündete, „dass ich mit jetzt 75 Jahren auf der kommenden Mitgliederversammlung nicht noch einmal kandidieren werde. Die Vereinsführung gehört in jüngere Hände!“ Leider sei die Frage der Nachfolge nach wie vor unbeantwortet, nachdem Dr. Rainer Maus fast genau vor einem Jahr aus beruflichen Gründen einen Rückzieher habe machen müssen. Obwohl der Verein auch ohne einen 1. Vorsitzenden voll rechtskräftig bleibe, so wäre es „für die Vorstandsarbeit sicherlich sehr schlecht, wenn niemand mehr da wäre, der die Koordination zwischen den verschiedenen Vorstandsämtern übernimmt. Für Vorschläge und Anregungen sind wir Vorstandsmitglieder immer empfänglich für zielführende Vorschläge!“ Weitere zwei Jahre könne und wolle er jedenfalls die Verantwortung nicht wieder übernehmen. Und das begründete er so: „Ich habe festgestellt, dass die Denk- und Handlungsweisen der jüngeren Mitarbeiter sich ganz erheblich von meinem Tun und Handeln unterscheiden. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies keine Wertigkeit beinhaltet, sondern es eine Tatsache ist, dass ich mich in meinem Alter nicht mehr anpassen will. Der entscheidende Grund für meine Entscheidung ist, dass ich merke, dass ich weniger belastbar, starrköpfiger und weniger kreativ geworden bin.“ (Heiterkeit im Saal)

Kurz ging Triesch auf die Entwicklung des Vereins ein. So erinnerte er daran, dass bei der vorigen Jubilarehrung mangels Gaststättenpächter Selbstbedienung angesagt gewesen sei. Inzwischen hat die RTV-Gaststätte nicht nur mit Max und Ina Süss neue Pächter, sondern auch einen neuen Namen - „Löf“. Triesch: „Die Mehreinnahmen durch die Verpachtung der Gaststätte haben verhindert, dass es in der Kasse ein deutliches Minus gibt. Bei den Mitgliedern sieht es nämlich gar nicht so rosig aus: zum 1. Oktober ein Minus von 80 Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr auf jetzt 1.633. Zudem hat sich die Zahlungsmoral erheblich verschlechtert, so dass bei der letzten Mahnung ausstehende Beträge von etwa 12.500 € Anfang Oktober angemahnt werden mussten. Hier muss der Vorstand - mit Hilfe der Abteilungen - entgegen steuern und Verbesserungen erreichen.“

Vor 50 Jahren, 1968, hatte der RTV kaum weniger Mitglieder als heute (zwischen 1500 und 1600). Abteilungsübergreifende Angebote wie die Loreley-Fahrten und die Himmelfahrtswanderung gehören längst der Vergangenheit an. Daran erinnerte Karl-Hermann Pleiß, Ehrenmitglied und RTV-Veteran wie Joachim Hartenstein. Pleiß unverblümt: „Ech kann schleit hüren. Zwischenrufe verstehe ich mit Sicherheit nicht!“) Stattdessen Schmunzeln im Saal und ein leichter Hauch von Nostalgie beim Satz von Triesch „Die Zeiten haben sich geändert!“ – In finanzieller Hinsicht aber anscheinend nicht. Denn als die Vereinsmitglieder ^968 die Frager „Breiten- oder Spitzensport“ diskutierten, entschieden sie sich für den Breitensport, weil das Geld für Spitzensport nicht reichte. Im gleichen Jahr wurde übrigens die IGR (Rollhockey) zum ersten Mal Deutscher Meister.

Und damit zu dem gestrigen Ehrungen, erstmals ohne Urkunden für 25-jährige Mitgliedschaft im RTV. Dafür zwei Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft; sie galten Wilhelm Ellerbrake (Trimm Dich) und Dirk Schmidt (Tischtennis). Für besonderes Engagement im Verein wurden Wolfgang Görtz ( Mitglied seit 1994, Trimm Dich, Ü50, Wolfgang Görtz (im RTV seit 1994, zuerst Leichtathlet, dann Hobby-Volleyballer, dort seit 1999 Übungsleiter, auch Trimm-Dich Mixed dienstags und Ü50 Herren donnerstags Ehrung Zeichen, dafür jetzt Bronzenadel),

Dariusz Lepiorz (Trainer bei den jungen und den Hobby-Kickboxern, außerdem Organisator, Betreuer und Kampfrichter bis hin zu Deutschen Meisterschaften) und Josephine („Josi“) Rehorn (Übungsleiterin bei „Fit & Fun“, die das Fahrradfahren auch bei „Wind und Wetter“ nicht lässt) geehrt, und für besondere sportliche Erfolge das Judo-Team mit Teammanager Cedric Pick und Abteilungsleiter Philip Mähler und dem Trainer-Duo Benjamin Klöckner und Peter Degen (nach Aufstieg in die dritthöchste NRW-Liga wird jetzt vor mehr Publikum in der Sporthalle Neuenkamp gespielt), die Rollkunstlauf-Formation „Magic Team“ mit dem Trainer-Duo Annika Schmidt und Christine Heppner (5. Platz bei der EM 2017 in Barcelona und 2. Platz bei der DM 2018), die Tischtennis-Mannschaft mit Bastian Rosbach (Aufstieg die siebthöchste Landesliga, nicht abstiegsgefährdet) und Timo Heydasch (Bogensportler erst seit Mitte 2017 und schon Platz 5 bei der DM 2018).

Eine Ehrenurkunde und die Bronzenadel des Vereins für herausragende Mitarbeit erhielten Monika Berger (Trainerin für Bogensport und seit 2011 dabei), Sabrina Leyendecker (Übungsleiterin im langjährige Leiterin der Abt. Rollkunstlauf), Annika Schmidt (Rollkunstlauf) und Katrin Wichern (Volleyballspielern seit ihrem12. Lebensjahr und Trainerin seit 2003).

Barrieren abbauen, Zugänge schaffen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der „Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Remscheid“ lädt alle Interessentinnen und Interessenten zum öffentlichen Fachvortrag „Zusammen gegen Gewalt! Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken, Barrieren abbauen, Zugänge schaffen“ für den 20. November um 14 Uhr in den Neuen Lindenhof (kleiner Sitzungssaal, Honsberger Straße 38, Zugang barrierefrei) ein. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Fachdienst für Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Remscheid sowie „Indigo“ der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, veranstaltet. Referentin ist Ceyda Keskin.

Hintergrund: Fast jede zweite Frau mit Behinderungen erlebt körperliche und/oder sexualisierte Gewalt. Oft ist es für die Betroffenen schwer, passende Unterstützungsangebote zu finden. Häufig gibt es keine rechtlichen Konsequenzen für die Täter und Täterinnen. Was muss sich verändern? Zu dieser Frage arbeitet der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe mit verschiedenen Schwerpunkten. Seit 2014 gibt es die „Suse-Projekte“, die in diesem Vortrag mit ihren Inhalten, Zielen und Erfolgen von Referentin Ceyda Keskin vorgestellt werden. Zudem wird die besondere Lebenssituation von Frauen mit Behinderungen Erwähnung finden, sowohl in Bezug auf die Betroffenheit von Gewalt als auch bezogen auf die besonderen Herausforderungen bei der Nutzung rechtlicher Möglichkeiten. Beispiele, Zitate und Best-Practice-Erfahrungen werden die Inhalte des Vortrags praxisnah veranschaulichen.

Der Vortrag ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter: Tel. RS 163959 oder Email: jutta.kaiser@remscheid.de">jutta.kaiser@remscheid.de. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Kommunales, Heimat, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im November

Mittwoch, 21. November, 19.30 Uhr
Park Stickney
1. Meisterkonzert
Park Stickney aus New York gilt derzeit als die Nr. 1 der Jazzharfe. Seine Shows auf der großen Konzertharfe zeigen das besinnliche Instrument in völlig neuem Gesicht: Virtuos und perkussiv, mit Basslinien, die sich groovend in die perlenden Bebop-Läufe eines Miles Davis Stücks weben, tremoloartiges Flirren bei andalusischen Alhambra-Klängen oder vielschichtig bei seinen eigenen Kompositionen, die alle Genregrenzen übersteigen.
Fast perplex kann man beobachten, wie Stickney mit großem Körpereinsatz mehrere Pedale seiner Harfe in einem Rutsch gleichzeitig bedient, ähnlich wie Autorennfahrer dies bei Gas, Bremse und Kupplung tun. Die Ergebnisse sind in beiden Fällen die gleichen: rasante Manöver, ungeahnte Effekte in unglaublichen Grenzbereichen werden so möglich. Pedal slides, Chromatische Improvisationen, alles klingt leicht bei ihm, egal ob er „Bohemian Rhapsody“ von „Queen“ spielte oder über Mozart-, Debussy- oder Beethovenmotive improvisierte. Er ist ein Grenzgänger zwischen europäischer Klassik, Jazz und Rockmusik. Und so ist jeder Konzertabend einzigartig und garantiert anders, als man es erwartet.
Neben seinem Profil als Star der Jazzharfe arbeitet er an klassischen Programmen und ist ein hervorragender Jazz- und Klassik-Pianist. Park lebt abwechselnd in New York und in Genf.Karten 20 €; Jugenticket fünf €; Konzertabos; Wahlabo. Foyer nicht barrierefrei.

Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr
Luciana Jury
Klangkosmos

Luciana Jury wurde 1974 in der Provinz der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geboren. Von ihren Eltern hat sie die Liebe zu den lateinamerikanischen Wurzeln und das Wissen um den großen musikalischen Reichtum und zur Poesie geerbt. Lucianas Mutter, Marta Mantello, war Folksängerin, die mit ihrem Mann, dem Schriftsteller und Filmregisseur Zuhair Jury, einem leidenschaftlichen Gitarristen, Sänger und Maler, auftrat.
Luciana Jury wuchs auf in einer der typischen Vorstädte von Buenos Aires. Dort existiert ein urbanes Universum, in dem Tango, argentinischer Cumbia, Rock, lateinamerikanische Volksmusik und die harten Realitäten des Lebens koexistieren. So atmete Luciana von frühester Jugend die Geschichten der Menschen ein, hörte und teilte ihre Lieder und Rhythmen. Als Malerin, Komponistin, Gitarristin und vor allem Sängerin ist sie eine sensibel-ausdrucksstarke Chronistin des Lebens in den Vorstädten. Lucianas Repertoire umfasst traditionelle, mündlich überlieferte Lieder, Stücke von namhaften Komponisten sowie einige ihrer eigenen Kompositionen und Texte. Ihre Auftritte sind explosiv wie ein Gewitter in der Nacht. Ihre Stimme ist archaisch wild, wie aus einer anderen Zeit und modern zugleich: sie ist ernst und sentimental, wenn sie die vergessenen Melodien aus dem 19. Jahrhundert singt. Sie ist dynamisch und lebensfroh, wenn sie eine ländliche Cueca spielt und singt.
Karten zehn €; Jugendticket fünf €. Foyer nicht barrierefrei.

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Auf Erkundung mit einem Remscheider Stadtführer

Donnerstag, 22. November, 15 Uhr
„Trümmerkindertreff“ mit Lothar Vieler im „Backhaus“
Während seiner jüngeren Führungen ist Lothar Vieler, Stadtführer in Lennep, des Öfteren darauf angesprochen worden, dass es an der Zeit wäre,  die außergewöhnlichen Umstände während und nach dem 2. Weltkrieg in Lennep in Erinnerung zu bringen: „Viele Remscheider und Lenneper Mitbürger haben zu diesem Thema sicherlich vieles zu berichten, zu fragen und zu ergänzen. In Zusammenarbeit mit „ Augusta Hardt Horizonte“  lade ich gerne für den 22.11. ins Backhaus, Sauerbronnstraße/ Ecke Rotdornallee, ein in der Hoffnung auf  viele interessante Erzählungen. Wer Bilder aus dieser Zeit hat, kann diese gerne mitbringen.“ Vieler wird mit seinem großen Bilderfundus hilfreich zur Seite stehen, um an diesem Nachmittag Erinnerungen noch lebendiger werden zu lassen. Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Backhauses zu zivilen Preisen. Voranmeldung erbeten bis 19.11. Lothar Vieler, Tel. RS 666861.

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Remscheider SPD-Frauen / „Die Zukunft der Pflege – die Pflege der Zukunft“. Die Pflege muss weiter verbessert werden und steht vor besonderen Herausforderungen. Angesichts der demographischen Entwicklung wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahren weiter erhöhen: Wie können die Bedingungen und die beruflichen Perspektiven für Pflegekräfte verbessert werden, damit jetzt und in der Zukunft die Pflege gesichert ist? Welche Unterstützung und die soziale Absicherung brauchen pflegende Angehörige? Welche Anforderungen kommen auf unsere Systeme der sozialen Sicherheit und auf die Pflegeversicherung zu? Was kann und muss die Politik leisten, um die Pflege zu verbessern und zukunftsfähig zu machen?
Die Remscheider SPD-Frauen – die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) – lädt für Dienstag, 20. November, um 19 Uhr in die Remscheider SPD-Geschäftsstelle, Elberfelder Straße 39, zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein. Als Gast hat der Solinger Landtagsabgeordnete Josef Neumann sein Kommen zugesagt. Josef Neumann ist Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Landtag Nordrhein-Westfalen. Für die Remscheider AsF werden Regina Yossoufi (Pflegefachkraft), Ulrike Heuser (pflegende Angehörige) und Sabine Krause-Janotta (Ehrenamtliche der Lebenshilfe Lennep) berichten. Diese Veranstaltung richtet sich an Frauen wie Männer gleichermaßen. (Antonio Scarpino)

Fördervereins WohnQuartier Hohenhagen e.V. / Plauderei auf dem Hohenhagen. Der Förderverein WohnQuartier  Hohenhagen lädt für den  21. November von 18  bis 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche zu einer Hohenhagener Plauderei ein. Dabei sollen die alle Hohenhagener Gelegenheit haben , Probleme in Ihrem Stadtteil mitzuteilen und mit den Vereinsmitgliedern  gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Kleine Speisen  und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher.

Interreligiöser Frauentreff Remscheid / Interreligiöse Themenreihe „Verfolgt wegen des Glaubens?“ Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit gehört zu den internationalen Menschenrechten. Trotzdem werden diese Rechte auf der ganzen Welt verletzt. Menschen werden wegen ihrer Religion verfolgt, benachteiligt und diskriminiert. Dies nimmt der interreligiöse Frauentreff (IFT) in Remscheid zum Anlass, eine Vortragsreihe mit dem Titel „Verfolgt wegen des Glaubens?“ zu organisieren und exemplarisch auf die Situation von zwei kleineren Religionsgemeinschaften einzugehen, deren Mitglieder von massiver Verfolgung und Bedrohung betroffen waren, bzw. immer noch sind.
Im ersten Vortrag „Verfolgt wegen des Glaubens – Yesiden“ am Mittwoch, 21. November, um 19 Uhr im Johanneshaus (bei der Kath. Kirche St. Suitbertus), Papenberger Str. 14 b, wird Walid Batal, Flüchtlingsberater beim Caritasverband Remscheid, die Religionsgemeinschaft der Yesiden näher erklären.  Für den zweiten Vortrag „Verfolgt wegen des Glaubens? – Bahá’í“ am Montag, 3. Dezember, um 19 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum  der „Schlawiner“, Klausen 22, konnten wir Dr. phil. Nicola Towfigh als Referentin gewinnen, langjähriges Mitglied in verschiedenen Leitungsgremien der Bahá’í –Gemeinde in Deutschland.
Nach einem kurzen Vortrag der Referenten können die Besucher gerne Fragen stellen und miteinander ist Gespräch kommen. Dem IFT ist es wichtig, dass diese Veranstaltungsreihe keine Diskussionsplattform darstellt, sondern eine wertschätzende Gesprächsrunde aller Besucher wünscht. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Um eine kleine Spende wird gebeten.

Die Kölnarena lacht! Und die  SPD Remscheid lacht mit. Kaum zu glauben wie schnell ein Jahr vergeht, aber es ist tatsächlich schon wieder soweit an die närrische Zeit 2019 zu denken! Wir laden Sie / Dich herzlich ein, am Mittwoch, 27. Februar 2019, ab 17 Uhr mit uns in die "Lachende Kölnarena" zu kommen!
Los geht es um 17 Uhr am Rathaus Lüttringhausen, (17.15 Uhr Bahnhof Lennep, 17.30 Uhr am Teo-Otto-Theater) mit einem Bus von Rather Reisen Leverkusen. Ein Abend mit vielen bekannten Künstlern – Brings, Höhner und Bernd Stelter sind nur einige von ihnen – erwarten uns. Und das Besondere in der Kölnarena: Es findet im Prinzip ein großes Picknick statt - Lebensmittel und Getränke dürfen mitgebracht werden! Natürlich gibt es auch vor Ort genug Essen und Trinken zu kau-fen. Trotzdem hat es immer einen gewissen Charme, wenn die Frikadelle gegen ein Stück Käse getauscht wird, Um 1.45 Uhr geht es mit dem Bus zurück nach Remscheid. Preis: 62 € pro Person. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen: Tel. RS 4600622, E-Mail UB.Remscheid.NRW@SPD.de">UB.Remscheid.NRW@SPD.de, Wie immer zählt erst die Überweisung des Teilnehmerbeitrages als ver-bindliche Anmeldung (IBAN DE20 3405 0000 0000 0131 44). Bitte das Stichwort "Lachende Kölnarena", den Namen und den Zustiegsort angeben! (Bianca Juhr)

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Sonntag, 18. November, 19.30 Uhr
Zwischen Vergangenheit und Zukunft – 70 Jahre Israel
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius-Vaßbender-Platz)
Unser heutiger Referent Prof. Moshe Zimmermann (israelischer Historiker) war Direktor des Richard-Koebner-Zentrums für Deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. 2005 wurde er von Bundesaußenminister Joschka Fischer in die unabhängige Historikerkommission des Auswärtigen Amt berufen, um die Geschichte des Amtes im Nationalsozialismus und den Umgang mit dieser Vergangenheit nach 1945 zu untersuchen. „Politisch steht Zimmermann der Politik von Ministerpräsident Netanjahu kritisch gegenüber und kritisiert auch die Vereinnahmung der Shoah für die gegenwärtige israelische Politik.“ (Wikipedia) Ein Vortrag in Kooperation mit der Synodalbeauftragten für den Jüdisch-Christlichen Dialog, Frau Dr. Barbara Baenkler-Falkenhagen. Eintritt: Spende.

Montag, 19. November, 19.30 Uhr
Wein & Käse – Leben im Gefängnis
Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Mitwirkende: Gefängnisseelsorger Reiner Feistauer, Klaus Stachuletz (Dr. Mojo).

Dienstag, 20. November, 19.30 Uhr
Hören & Verstehen – Musikalische Exequien
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius-Vaßbender-Platz)
Musikalische Exequien – ein Konzert mit Begräbnismusik. Ein Konzert beim Begräbnis? Ja, diese Musik führte Heinrich Schütz tatsächlich zur Begräbnisfeier seines Landesherrn auf. Werner Rizzi und Ursula Wilhelm erzählen, wie diese Musik entstand und was in dieser Komposition so alles an textlichen und musikalischen Aussagen steckt. Mitwirkende: Werner Rizzi, Ursula Wilhelm. Eintritt: Frei

 

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