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Die Kellershämmer hatten eine wechselvolle Geschichte

Durchbruch am Kellershammer. Foto: MeierVom Johanneshammer gehen wir wieder durch den Wald am Eschbach vorbei und kommen nach etwa 500 Metern in der Region Kellershammer an. Historische Bausubstanz sieht man schon von weitem, denn die gesprengte Staumauer und die Steinbrücke der ehemaligen Eisenbahntrasse sind nicht zu übersehen. Als die Eisenbahntrasse der Wermelskirchen-Burger-Eisenbahn gebaut wurde, musste sie bei Kellershammer I erneut den Eschbach überqueren. Dafür wurde eine schone Steinbogenbrücke gebaut und der dahinterliegende Felsen durchbrochen. Bei dieser Maßnahme fand Dr. Julius Spriestersbach in den geologischen Schichten des Felsens die Versteinerungen des Urmeeres, das vor x-Millionen Jahren das Bergische Land überflutet hatte. Dieser Nachweis war eine historische Sensation und wurde in der ganzen Welt beachtet. Zusammenhängend sind diese Funde von Spriestersbach leider nirgendwo zu betrachten, da die Stadt Remscheid … diesem Thema nicht die nötige Gewichtung zukommen lässt.  Geschichtlich fangen wir auch hier wieder bei den Ursprüngen an. Bis zum Eingang in das Hammertal unterhalb Tyrol bildet der Eschbach die Grenze zwischen Wermelskirchen und Remscheid. Am Zusammenfluss von Eschbach und Lobach beginnt das Gebiet der (Stadt) Burg. Hier zeigt sich die Ausnutzung der Wasserkräfte aufs Höchstmögliche gesteigert. Dicht gedrängt und nur durch die mächtigen Stauweiher getrennt, folgt in der Talenge Werk an Werk, jedes von besonderer Bedeutung und mit mehrhundertjähriger Vergangenheit. Es ist das Gebiet der "Kellershämmer", ursprünglich Kellnershämmer "auf dem großen Steeg" nach ihrem Erbauer, dem herzoglich Bergischen Kellner Johann Bernhard Francken, der hier "auf der Eiffischen Bach" (wie der Eschbach früher hieß) einen doppelten Eisenhammer anlegte.

Oberer Kellershammer. Sammlung: Reinhard BaadeAm 29. Februar 1686 verpachtete der Komtur des Johanniterordens zu Herrenstrunden, Freiherr Bernhard Gisbert von Capell, Herr zu Wittering, dem Kellner die zur Kommende Burg gehörige fünf Viertel Morgen große Wiese am Teufelsteich  auf 29 Jahre.  Gleichzeitig erhielt der Kellner die Genehmigung, auf dem "wüßten Plätzchen über gemelter Wiesen gegenüber dem Teufelsteich an die eiffische Bach" einen Reckhammer zu setzen. Wie der Ordenskomtur zur Begründung bemerkte, hatte der Vater des Kellners den Johannitern wertvolle Dienste geleistet. Da auch der Herzog Johann Wilhelm (Jan Wellem) seine Zustimmung gab, konnte der Bau beginnen. Wie der Kellner selbst in seiner Jahresrechnung von 1692 ausführt, errichtete er am großen Steg (in der Nähe des Überganges über den Eschbach) einen doppelten Eisenhammer. Als jährliche Abgabe für die Nutzung des Wassergefälles musste er 1/2 Goldgulden an den Landesherrn abführen. Später fügte er noch ein drittes Werk unterhalb der Lobachmühle hinzu, das man als den untersten Kellnershammer (ich nenne ihn den mittleren) bezeichnete.

Das Wehr am oberen Kellershammer. Sammlung: Reinhard BaadeKellner veröffentlichte sein Vorhaben in der Kirche: "Ihre Hochfürstliche Durchlaucht Haben mir, dero Kellnern hochgnädigst erlaubt, daß ich zu mein und meiner Erben behuff auf meinem eigenen erb an das große Stegh oben der Burg an die Eiffische Bäche einen doppelten eisenhammer erbawen und darauf das nötige Wasser auss dem Bach führen möge, orth Goldg". Wie es in dem Pachtvertrag heißt, sollte der Inhaber der betreffenden Reckhammer nach 29 Jahren "bei einem zeitlichen Komtur neue Werbung tun und in der Werbung um Pachtung andern vorgezogen werden", d.h. nach Ablauf der Pachtzeit hatte der Orden das Recht, über das Gelände wieder frei zu verfügen; er konnte also unter Umstanden selbst die Kellershämmer in Besitz nehmen.

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Abgabefrist für Projektanträge endet am 29. Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bis Mittwoch, 29. Mai, können Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gewerbetreibende noch Gelder für Projekte in der Innenstadt beantragen. Dann endet die aktuelle Antragsfrist für den Quartiers- und den Verfügungsfonds, mit denen unterschiedliche Aktionen im Programmgebiet Innenstadt umgesetzt werden können. Projektanträge nimmt das Innenstadtmanagement im Objekt Markt 13 entgegen.

Mit dem Verfügungsfonds können vor allem Maßnahmen umgesetzt werden, die zur Belebung des Einzelhandels beitragen, das Stadtbild aufwerten und den öffentlichen Raum mitgestalten. Dabei kann es sich beispielsweise um Sitzmöglichkeiten, Begrünung oder Beleuchtung handeln. Der Verfügungsfonds fördert bis zu fünfzig Prozent der Projektkosten.

Der Quartiersfonds fördert insbesondere Maßnahmen, die aus bürgerschaftlichem Engagement entstehen, das Miteinander fördern, kulturelle oder künstlerische Ideen verfolgen, die Beteiligung an der Stadtentwicklung unterstützen oder allgemein eine Verbesserung der Innenstadt anstreben. Kosten bis 2.500 Euro je Projekt können gefördert werden. Die Mittel für die beiden Fonds werden vom Bund, Land NRW und der Stadt Remscheid kofinanziert.

Wichtiger Hinweis: Projektideen müssen mit zeitlichem Vorlauf mit dem Innenstadtmanagement vorbesprochen werden. Innenstadtmanager Jonas Reimann unterstützt bei der Antragsstellung. Eine Terminvereinbarung wird empfohlen unter Tel. RS 4644890 oder E-Mail innenstadtmanagement-rs@stadt-handel.de">innenstadtmanagement-rs@stadt-handel.de. Das nächste Treffen des Innenstadtbeirats findet am Mittwoch, 19. Juni, um 18.30 Uhr statt.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im April

Dienstag, 30. April, 19.30 Uhr
Berlin Comedian Harmonists „Atemlos!“
Buch und Regie: Lars Wernecke
Ausgerechnet zu ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum fliegt den Berlin Comedian Harmonists ein Blumenstrauß mit einer mysteriösen Nachricht entgegen. Eine geheimnisvolle Liebes- botschaft stellt die Welt der sechs Herren so richtig auf den Kopf; die Hormone tanzen Tango, das Geschehen schlägt seine Kapriolen, und die musikalischen Champagnerkorken knallen. Mit den Hits ihrer großen Vorbilder sowie neuen Arrangements von Udo Jürgens, den Beatles und Beach Boys bis hin zu Helene Fischer bahnt sich schließlich eine Lösung an …
Seit über 20 Jahren begeistern die Berlin Comedian Harmonists ihr Publikum und präsentieren sich frisch und brillant wie am ersten Tag. Mehr denn je verfügen sie über eine wunderbare Bandbreite und glänzen neben den Liedern der „Comedian Harmonists“ auch mit Arrangements aktueller Top-Hits.
Erleben Sie ein großes Jubiläums-Feuerwerk!
Karten Kat. II ab 21 €; Jugendticket fünf €; ewr-card; Wahlabo.

Was morgen in Remscheid so los ist

Samstag, 20. April, 18 bis 24 Uhr, Lennepe Bachtal
Osterfeuer Lennep
Nach dem erfolgreichen Umzug findet das traditionelle „Lenneper Osterfeuer“ auch in diesem Jahr wieder im Bachtal statt. Gegen knurrende Mägen gibt es rustikale Leckereien vom Schwenkgrill und kühle Durstlöscher. Die Country-Band „Reunion“ sorgt für musikalische Untermalung und gute Stimmung. Bei Einbruch der Dunkelheit wird das Osterfeuer feierlich entzündet. Die Pfadfinder vom VCP Remscheid Stamm Jeanne d´Arc grillen mit den Kindern wieder Stockbrot.

Sonntag, 21., und bis Montag, 22. April, 11 bis 18 Uhr, Alleestraße
Oster-Trödelmarkt
„Dass an Ostern im Bergischen Land nicht nur Ostereier gesucht werden, beweist einmal mehr der wohl größte Trödelmarkt in Remscheid. Im Zentrum, auf der gesamten Alleestraße, bummeln und staunen die Besucher aus ganz NRW über Kunst, Kitsch und Kurioses, feilgeboten von rund einhundertfünfzig Händlern. An beiden Osterfeiertagen genießt man diese außergewöhnliche Shoppingtour. Wer selber mittrödeln möchte, sollte sich rechtzeitig informieren und anmelden!“, schreibt der Veranstalter.

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Blaupolierte Gewehrläufe aus Burg wurden frech imitiert

Nach 1600 und zum Teil noch früher entsandte die Remscheider und Solinger Eisenindustrie ihre Vorposten ins Burger Gebiet. Erstere durch ihre Eisen- und Stahlhammer, die sich vom Remscheider Hammertal und aus dem mittleren Eschbachgebiet immer weiter ins Burgtal vorschoben, letztere durch ihre Schleifkotten an der Wupper. Wie die späteren pfälzischen Regenten bemüht waren, die Entwicklung der Burger Eisenindustrie zu fördern, geht aus verschiedenen Verordnungen und Verleihungen des 17. Jahrhunderts hervor. Der glänzende Aufschwung der märkischen Drahterzeugung veranlasste sie zu dem Versuch der Verpflanzung dieses einträglichen Gewerbes ins eigene Gebiet. Das Burgtal, das durch seine alten Beziehungen zur Remscheider Eisen- und Stahlerzeugung und durch seine starken Wasserkräfte die besten Vorbedingungen aufwies, wurde zur Versuchsstätte ausersehen. In einer kleinen Walkmühle am Eschbach ließ der Herzog Johann Wilhelm II., den der Volksmund später mit dem Namen "Jan Wellem" beehrte, um 1680 eine Feindrahtmühle einrichten, und in der stillstehenden Öl- und Walkmühle an der Wupper wurde auf seinen Befehl hin um 1690 ein Versuch mit der Herstellung gröberer Drahtsorten gemacht. Beide Unternehmungen misslangen, wahrscheinlich, weil es an geübten Arbeitern mangelte und der Bezug des zur Drahtbereitung erforderlichen märkischen Eisens auf Schwierigkeiten stieß.

Mehr Erfolg hatten die landesherrlichen Bemühungen um die Einführung der Gewehrfabrikation, die zuerst im Büchsenschmiedskotten des unteren Burgtales am Burger Bahnhof, später auch in der verlassenen Drahtmühle an der Wupper und an anderen Stellen betrieben wurde und sich bis ins 19. Jahrhundert hinein als lebensfähig erwies. Werfen wir auch hier einen etwas tieferen Blick in die Geschichte: Die Burger Büchsenschmiederei hatte ihre Grundlagen in dem Remscheider Eisengewerbe, wurde aber durch das Eingreifen der Landesregierung gestützt und gefördert. Herzog Wilhelm III. (1539-1592) veranlasste um die Mitte des 16. Jahrhunderts die Errichtung einer Schleif- und Bohrmühle und gewährte den Burger Buchsenschmieden ein Privilegium. Im Jahre 1692 besaßen dann Johann Schmidt zu Burg und Heinrich Schmidt zu Westhausen am Eschbachsteg beim späteren E-Werk einen Kotten, worin sie die Buchsenläufe bohrten und schliffen. Das Remscheider Lagerbuch von 1675 nennt in Westhausen Heinrich und Hans Büchsenschmidt als Hofbesitzer. Im Jahre 1747 besichtigte der Kurfürst Karl Theodor, der in den ersten Jahrzehnten seiner langen Regierungszeit der bergischen Industrie ein lebhaftes Interesse entgegenbrachte, auch die Burger Büchsen- und Laufschmiede. Zeitweilig hatte die Burger Büchsenschmiederei, teils infolge mangelnden Absatzes, teils durch unlauteren Wettbewerb auswärtiger Schmiede und Kaufleute, die ihre minderwertigen Waren mit den angesehenen Burger Zeichen, besonders dem "Wilden Mann" versahen, mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Besonders traurig war die Lage in den Jahren 1768 bis 1770. In der Burger Gewehrlauffabrik waren nur noch drei Meister vorhanden. Die Beamten des Kurfürsten Karl Theodor befürchteten den Untergang des alten Gewerbes, weshalb sie die Unterstutzung desselben durch geeignete Verordnungen und die besondere Berücksichtigung der Burger Werkstatten bei der Gewehrbeschaffung für das jülich-bergische Militär empfahlen.

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1970: Mini-Demo für den Minirock auf der Alleestraße

Die Minirock-Demo 2070 auf der Remscheider Alleestraße. Fotos: Schwandrau

Von der Remscheider Malerin Christa Schwandrau stammen diese Farbfotos von einer Aktion, die sie heute, fast 50 Jahre später, noch schmunzeln lässt. Nicht zuletzt wegen des Transparents „Maxi, der Monetenklau, denunziert den Unterbau". So demonstrierten im Jahr 1970 einige kurzberockte junge Frauen gegen die damals gerade aufgekommene Maxi-Mode. Sie wollten auf ihre liebgewonnene Mini-Mode nicht verzichten. Die Idee zu dieser Aktion hatte eine 17-jährige Verkäuferin (Angelika) aus der Modeabteilung von Karstadt; sie durfte aber gegenüber der Polizei nicht als Veranstalterin auftreten, weil noch nicht volljährig. Das übernahm daraufhin Christa Schwandrau, und die notwendigen 50 Mark, um die Demo versichern zu können, steuerte das CDU-Ratsmitglied Peter Wolf bei.

Dem Mini-Demonstrationszug ging die Wahl einer „Miss Mini Remscheid“ voraus. Zu den wenigen jungen Mädchen, die sich trauten, der männlichen Jury ihre schlanken Beine zu zeigen, gehört Gunda Ehlis, 13 Jahre alt. Den roten Minirock, in dem sie sich den Blicken der fünfköpfigen Jury und der Zuschauer/innen stellte, hatte sie vorher noch um ein paar Zentimeter gekürzt. Und tatsächlich war ihr Rock kürzer als die ihrer Konkurrentinnen. Dafür gab’s dann den Titel und eine Schärpe. Ein (so) kurzer Rock gezieme sich nicht für ein junges Mädchen (für wen, wenn nicht für diese?), kritisierte später einer ihrer Lehrer am Gertrud-Bäumer-Gymnasium.

Vorne Angelika mit einem Megaphon, dahinter dann ein Buggy mit Gunda und ihrer Schärpe und eine kleinen Schar von Demonstrantinnen (und Demonstranten) – das war der Mini-Demonstrationszug, den Kradfahrer der Polizei sodann über die Alleestraße geleiteten, die damals noch keine Fußgängerzone war. Deshalb musste die Straße auch für die kurze Zeit der Demo für den Verkehr gesperrt werden.

Schnelles Internet für Industrie- und Gewerbegebiete

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Breitband gehört mittlerweile ebenso wie Strom, Gas und Wasser zu einer umfassenden Versorgung. Aus diesem Grund startete die EWR GmbH bereits im Jahr 2013 mit dem Pilotprojekt „Jägerwald“ ihren Einstieg in die Breitbandtechnologie für Gewerbegebiete. Die Verlegung von Glasfaserkabeln diente dazu, sich mit einem neuen Markt der modernen Datenübertragung mittels Lichtwellenleiter (Glasfaserkabel) vertraut zu machen und erste Erfahrungen in diesem neuen Geschäftsfeld zu sammeln. Glasfaserleitungen, die bis ins Haus gelegt werden, haben gegenüber anderen Medien die Vorteile höchster Übertragungsraten sowohl im Upload als auch im Download, schnellerer Reaktionszeit und geringer Störanfälligkeit. Die EWR GmbH baute in den letzten Monaten ihr Engagement als Dienstleister für Glasfaserinfrastruktur, mit dem Anschluss weiterer Remscheider Industriekunden an das schnelle Datennetz, aus. Mittlerweile beliefert die EWR rund 128 Industrie- und Gewerbekunden in Zusammenarbeit mit RGI (RS Gesellschaft für Informationstechnik mbH & Co. KG aus Remscheid) mit schneller Datentechnik. Dazu wurden im Stadtgebiet insgesamt 132 km Glasfaserkabel von der EWR verlegt.

Bereits seit dem Ende der 90-iger Jahre hat diesbezüglich die EWR schon die Weichen für die Datennetzzukunft gestellt, denn bei Baumaßnahmen der Versorgungsleitungen wurden in der Regel Leerrohre mit verlegt, um den Breitbandausbau vorzubereiten und danach weiter voranzutreiben. Die EWR war und ist damit der Entwicklung weit voraus. Nunmehr profitierten von der neuen Datennetz-Infrastruktur vor allem Firmen in den Gebieten Jägerwald, Am Eichholz, Auf dem Knapp, Großhülsberg, Morsbachtalstraße und Karlstraße, die an das schnelle Datennetz angeschlossen wurden. „Mit diesen Anschlüssen haben wir Gewerbe- und Industriekunden die Möglichkeit erschlossen, ihre Datenkommunikationsbedarfe mit echtem High-Speed und mit einer hohen Zukunftssicherheit zu verwirklichen. Gerade im Zeitalter von Digitalisierung, IoT (Internet of Things) und Industrie 4.0 ist dies ein wichtiger Standortfaktor und ein Infrastrukturmerkmal für die lokale Wirtschaft in und rund um Remscheid“, so Mike Giera, Geschäftsbereichsleiter Netze bei der EWR GmbH. In den kommenden Monaten plant die EWR, weitere Industrie- und Gewerbegebiete mit der neuen und schnellen Glasfaserinfrastruktur zu versorgen. Im neuen Gewerbegebiet Kipperstraße starten dazu in diesem Jahr die ersten Arbeiten mit der Verlegung von Glasfaserkabeln.

"Frohe Ostern" in Lennep schon seit gestern

Pressemitteilung von Lennep Offensiv e.V.

Vorösterliche Stimmung herrscht in Lennep schon seit dem gestrigen Mittwoch. Aktive von Lennep Offensiv hatten sich am Kreishaus platziert, um die Passanten mit einem bunten Osterei zu begrüßen. Am Ostersamstag wird Lennep Offensiv ab 10 Uhr am Alten Markt präsent sein, um den Marktbesuchern einen Ostergruß anzubieten. "Mit dieser kleinen Geste wollen wir allen Lennepern und auswärtigen Besuchern zeigen, dass in Lennep etwas Besonderes geboten wird", kommentiert der Vereinsvorsitzende Thomas Schmittkamp mit einem Augenzwinkern. "Aber unabhängig davon lohnt es sich immer, in Lennep einzukaufen." (Foto: Lennep Offensiv e.V.)

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Erster Sonder-Nachmittag im städtischen Pass- und Meldewesen am 8. Mai. Um den vielen Terminwünschen vor den Sommerferien Rechnung zu tragen, bietet der städtische Bürgerservice am Mittwoch, 8. Mai, einen Sonder-Nachmittag für Angelegenheiten des Melde- und Passwesens außerhalb der regulären Öffnungszeiten an. Die Zusatztermine werden von 14 bis 16 Uhr freigeschaltet. Sie sind wie gewohnt online via www.remscheid.de, über das Bergische ServiceCenter unter Tel. RS 162200 oder während der Öffnungszeiten direkt bei der Info-Theke im Ämterhaus am Friedrich-Ebert-Platz buchbar.

Ampelanlage Elberfelder Straße wird ab 23. April umgebaut. Nach Ostern ist auf der Elberfelder Straße mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen: Vom 23. April (Dienstag) bis voraussichtlich 3. Mai (Freitag) wird die Ampelanlage in Höhe der Einfahrt zum Parkhaus des Allee-Centers im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) umgebaut. Sie erhält neue Steuergeräte und wird auf LED umgerüstet. Außerdem sind kleinere Tiefbauarbeiten an einem Standmast geplant. Für die Arbeiten wird der Verkehr in Richtung Hauptbahnhof vor der betroffenen Kreuzung auf zwei Fahrspuren mittels gelber Fahrbahnmarkierung über die Rechtsabbiegerspur geleitet.

Nachteinsatz an der Brücke Diepmannsbacher Straße. An der Brücke Diepmannsbacher Straße werden in den Nächten ab kommendem Sonntag (14. April) bis voraussichtlich Donnerstag (18. April) Montagearbeiten ausgeführt. Die nächtlichen Arbeitszeiten sind dem Umstand geschuldet, dass der Zugverkehr innerhalb des Fahrplans uneingeschränkt stattfinden muss. In den Zugpausen zwischen 0.30 und 4.50 Uhr werden nicht mehr benötigte Betonschalungselemente demontiert und Haltevorrichtungen für die städtische Versorgung mit Gas und Wasser über den Gleisen montiert. Für die Geräuschentwicklung, die mit der Nachtarbeit einhergeht, wird um Verständnis gebeten.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

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Die Welt der Wirbellosen erforschen

Auch nach Ostern bietet die Natur-Schule Grund spannende Ferienkurse für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren an. An drei Tagen geht es vor allem um die wirbellosen Tiere in der Natur des Bergischen Landes. Die Veranstaltungen finden Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils unter Leitung des Biologen Jörg Liesendahl von 10 bis 13 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, statt. Je Tag und Kind wird ein Teilnehmerbeitrag in Höhe von acht Euro fällig.Am Mittwoch, 24. April, lädt Jörg Liesendahl ein zur Erforschung der "Tierwelt im und am Wasser". Dazu gehören u.a. Köcherfliegen und Steinfliegen, deren Larven im Wasser und deren erwachsene Formen am Wasser zu finden sind. Aber natürlich auch Strudelwürmer, Schnecken und viele andere Tiere, die oft nur mit dem Mikroskop zu sehen sind.Den wirbellosen Tieren, sofern sie nicht zu den Insekten gehören, widmet sich der Ferienkurs am Donnerstag, 25.April. Würmer, Tausend- und Hundertfüßer sowie Asseln sind zusätzlich zu den Arten des Vortages Objekte der jugendlichen Forschung.
Die Insekten sind dann Thema beim Abschluss des Ferienprogramms am Freitag, 26.April. Wie unterscheiden sich z.B. Käfer und Wanzen? (Wild-)bienen, Fliegen, Wollschweber und viele mehr warten geradezu darauf, beobachtet zu werden.
Die Kinder sollten jeweils ein kleine Pausenverpflegung dabei haben und wetterfest gekleidet sein. Für die Veranstaltungen ist jeweils ein Anmeldung bis zum Vortag erforderlich unter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de.

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Gründonnerstag, 18. April, 19 Uhr
Feierabendmahl Reinshagen
Ort: Gemeindehaus (Reinshagener Straße 11)
Das Feierabendmahl ist unser spirituelles Angebot für Leute, die aktiv im Berufsleben stehen, die mitten in der „Familienphase“ sind, also Eltern von Kindergarten-, Schulkindern und Jugendlichen, aber auch für Singles und alle, die sich ein Angebot für das „Mittelalter“ in unseren Gemeinden wünschen.
Wir feiern zusammen in der Tischgemeinschaft Abendmahl und wollen dann bei einem gemütlichen Abendessen gemeinsam über ein aktuelles Thema sprechen.

Karfreitag, 19. April, 18 Uhr
Klagelieder – Musik zum KarfreitagOrt: Evangelische Stadtkirche Remscheid (Markt)
Eintritt: Spende
Maria, die ihren Schmerz über das Sterben ihres Sohnes klagt, Jeremia mit seinen Klageliedern: Am Karfreitag bedenken wir den schmerzvollen Tod Jesu am Kreuz.
Die Musikerinnen singen und spielen Passionsmusik von Claudio Monteverdi, François Couperin und anderen Komponisten aus Renaissance und Barock.
Mitwirkende: Hae Min Geßner (Sopran), Gudrun Fuß (Gambe), Ursula Wilhelm (Cembalo).

15. bis 18. April
 Ökumenische Kinderbibelwoche 2019
Freunde fürs Leben - Jonatan und David

Die diesjährige ökumenische Kinderbibelwoche findet vom 15.bis 18. April  täglich von 10 bis 16 Uhr im CVJM-Haus, Gertenbachstr. 38, statt. Zu biblischen Geschichten erwartet Kinder vom 1. Bis 6. Schuljahr Spiel, Spaß und Spannung.
Für Donnerstag, 18. April, 14 Uhr, sind wieder alle Eltern, Großeltern, Freunde und Lüttringhauser zum Abschlussgottesdienst in die Hl. Kreuz-Kirche, Richard-Pick-Str. 4 eingeladen. Die KiBiWo endet an diesem Tag gegen 15 Uhr an der Kirche. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Material und Essenskosten wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Auch dieses Jahr bietet der CVJM Lüttringhausen e.V. wieder eine Frühbetreuung mit Frühstück ab 8 Uhr an. Hierfür wird ein Kostenbeitrag von zehn € erhoben. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung für die Frühbetreuung bei Sabine Wunsch (wunsch@cvjm-luettringhausen.de">wunsch@cvjm-luettringhausen.de, Tel. RS 953520) und im Jugendbüro des CVJM. (Klaus Rörig, CVJM Lüttringhausen e.V.)

Ostermontag, 22. April, 10 Uhr
Neuer Organist stellt sich vor
Zur musikalischen Vorstellung des neuen Organisten für die Kirchengemeinde der Evangelischen Stiftung Tannenhof, Martin Storbeck,  wird herzlich zum feierlichen Gottesdienst für den Ostermontag, 22. April, um 10 Uhr in die Kirche der Stiftung Tannenhof, Remscheider Str. 76, eingeladen. Martin Storbeck hat Kirchenmusik studiert, spielt virtuos auf Orgel und Klavier und entlockt auch der Blockflöte ungeahnte Melodien. Gern möchte der Musiker gemeinsam mit Mitgliedern der Kirchengemeinde der Evangelischen Stiftung Tannenhof einen neuen Chor ins Leben rufen. Die Kirchengemeinde würde sich zum Ostermontags-Gottesdienst über viele Besucher freuen. (Katrin Volk)

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an
alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Öffnungszeiten am Gründonnerstag. Am Gründonnerstag, 18. April, sind die Agenturen für Arbeit in Remscheid, Solingen und Wuppertal sowie die Berufsinformationszentren in Solingen und Wuppertal und auch die Familienkasse Wuppertal bis 13 Uhr geöffnet. Das Jobcenter in Remscheid schließt um 12.30 Uhr für den Publikumsverkehr, danach ist der Zugang für terminierte Beratungsgespräche möglich. Folgende Servicenummern beiben am Gründonnerstag von 8 bis 18 Uhr erreichbar: Agentur für Arbeit, kostenlose Servicerufnummer für Arbeitnehmer 08004555500 bzw. für Arbeitgeber: 08004 555520, Familienkasse 08004 5555 30, Jobcenter Remscheid 02191/95180.

Im vorigen Jahr im „Rosengarten“

AWO Lennep-Lüttringhausen  & SPD Lennep /  Alle Jahre wieder. Bereits zum dritten Mal laden die Arbeiterwohlfahrt Lennep-Lüttringhausen und der SPD-Ortsverein Lennep zu einer gemeinsamen Ostereiersuche für Kinder ein. Diese findet statt am Samstag. 20. April, von 11 bis 13 Uhr im „Rosengarten“ an der Wupperstraße in Lennep. Wie in den vergangenen Jahren werden in mehreren Runden Plastik-Ostereier versteckt, die von den Kindern gesucht werden können. Für je drei gleichfarbige Eier gibt es am Stand ein kleines Präsent.
„Die Ostereiersuche hat sich bewährt – deshalb ist es selbstverständlich, dass wir sie auch dieses Jahr wieder anbieten“, so die Bezirksvertreterin Katharina Janotta, die vor zwei Jahren die Idee mit der Ostereiersuche hatte. Während die Kleinen auf die Suche nach Ostereiern gehen, können die Großen bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee auf ihren Nachwuchs warten. In diesem Jahr wird von Seiten der Veranstalter komplett auf Einwegbesteck und Einweggeschirr verzichtet. „Wir schleppen in diesem Jahr lieber Geschirr als blaue Müllsäcke!“ so der Vorsitzende der AWO Lennep / Lüttringhausen, Antonio Scarpino. Falls größere Gruppen an der Ostereiersuche teilnehmen möchten, würde er sich über einen Hinweis unter Tel. RS 662626 freuen.

Steffenshammer / Anschmieden. In diesem Jahr eröffnet der Steffenshammer  seine 11. Saison am Ostersamstag, 20. April, mit dem „Anschmieden“. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr schmieden an der Feldesse Martin Cramer-Backhausen und Bernd Schochow, und im Hammergebäude wird das bewährte Team um Dieter Orth und Fritz Halbach historische Schmiedetechnik vermitteln und zum Mitmachen einladen. Der Ausflug in die Vergangenheit lohnt sich. Lassen Sie sich das nicht entgehen! Wie immer ist auch für eine Stärkung in den Pausen gesorgt. Parkmöglichkeiten stehen bei Fa. Hermann Kemper, Gerstau 34 und auf dem Gelände ehemals Teppichknoten, Clemenshammer 34 sowie bei der Firma Wenesit AG, Clemenshammer 59a zur Verfügung. Das Steffenshammer – Team freut sich über Ihren Besuch und wünscht ein sonniges und angenehmes Osterfest.

SPD-Unterbezirk Remscheid / Ostersonntag zur Ostereiersuche in den Stadtpark. Bereits zum sechsten Mal laden die Remscheider Jusos (das sind die jungen SPD-Mitglieder) zu Ostern (diesmal zu Ostersonntag, 21. April, von 11 bis 13 Uhr) zur Ostereiersuche in den Stadtpark am Schützenplatz ein. Die Ostereiersuche findet statt auf der Fläche des Staudengartens unterhalb des großen Spielplatzes unterhalb des Schützenhauses. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir schon alles erlebt: Sonne & Regen, Wind und Wetter - aber war eines immer vorhanden: der Spaß der Kinder. Deshalb laden wir in diesem Jahr wieder zur traditionellen Ostereiersuche ein und freuen uns auf viele, viele neugierige Kinder.“ so der Juso-Vorsitzende Burhan Türken.
Während die Kleinen sich auf der Suche nach Plastikostereiern begeben, die am Stand gegen Schokoladenhasen eingetauscht werden, können sich die Erwachsenen bei einem Stück Kuchen die Zeit vertreiben. Kosten entstehen keine - das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf zwölf Jahre beschränkt. Die Kinder werden gebeten, Osterkörbe mitzubringen. Falls Gruppen teilnehmen möchten, ist eine kurze Information unter UB.Remscheid.NRW@spd.de erwünscht.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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