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EMA erhält Zebrastreifen direkt vor der Haustür

Als Tischvorlage erhielten die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am Dienstag von der Verwaltung auf insgesamt 14 Seiten Informationen und Einschätzungen, aber auch Bewertungen zu einreichten Vorschlägen von Bürger/innen, Schüler/innen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und der SPD-Fraktion zum geplanten Um- und Ausbau des Friedrich-Ebert-Platzes. Der vorliegenden Synopse nach zu urteilen waren im Rathaus zum Ergebnis des Planungswettbewerbs ansonsten keinerlei Anregungen der übrigen Ratsfraktionen und -gruppen eingegangen. Funktion und Gestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes seien dringend erneuerungsbedürftig. Remscheid drohe bei weiterer Vernachlässigung des Platzes „das Abrutschen in die verkehrstechnische und gestalterische Drittklassigkeit. Mit der Umgestaltung könnten zudem klimatisch positive Effekte erzielt und den Anforderungen von behinderten Menschen Rechnung getragen werden, heißt es in der Vorlage. „Die Wegebeziehungen auf dem Platz verlaufen willkürlich, querenden Fußgängern und Fahrgästen werden Orientierungslosigkeit und Desorganisation zugemutet.  Für Menschen mit Behinderung fehlt ein Leit- und Führungssystem. Für sie potenzieren sich die Funktionsmängel noch einmal. (...)  Durch die Vollversiegelung heizt sich der Platz im Sommer stark auf und beeinflusst negativ das Mikroklima. Versickerung von Regenwasser findet nur untergeordnet statt. Der erhaltenswerte Baumbestand ist zu erweitern, um das Stadtklima positiv zu beeinflussen.“

Auch erhebliche funktionale Mängel im Betriebsablauf des zentralen Omnibusbahnhofs erforderten eine grundlegende Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzers, betont die Verwaltung. Die Überdimensionierung der Verkehrsflächen sei dem „zeitgemäßen Standard anzupassen“. Bei der vorliegenden „Präsentation handelt es sich um ein Zwischenergebnis“, heißt es im ersten Satz. Die verkehrstechnischen Untersuchungen seien noch nicht vollständig abgeschlossen. Aber im Herbst könne „ die weitere Fortführung der Planung wie auch über die verkehrstechnische Querung der Elberfelder Straße ... beschlossen werden“. Die Verwaltung sieht sich in der politischen Verpflichtung, „sowohl eine Platzanlage mit Aufenthaltsqualität als auch die Funktion des zentralen Busbahnhofs auf geringerer Fläche neu zu arrangieren“. Vermutlich erstmals verwendet die Verwaltung in ihrem Bericht das Stilmittel von Frage und Antwort (stellt sich also selbst die Fragen, die sie dann beantwortet). Beispiel:

„Stehen mit dem Bau des Friedrich-Ebert-Platzes keine Mittel mehr für andere Maßnahmen in der Innenstadt zur Verfügung? Nein, nach Aussage der Bauministerin Ina Scharrenbach stehen so viele Mittel wie nötig zur Verfügung. (...)Die Ministerin ... hat am 9.Mai auf der Alleestraße in Remscheid in Aussicht gestellt, dass kein gutes städtebauliches Projekt an Geldmangel scheitern werde.“ (Da scheint also in Düsseldorf ein Füllhorn nur darauf zu warten, über Remscheids Busbahnhof ausgeschüttet zu werden.)

Der Stadt seien vor fünf Jahren (2014) 11.837.600 Euro öffentlicher Förderung aus Mitteln der Stadterneuerung in Aussicht gestellt worden basierend „auf einer sehr groben, überschlägigen Kostenschätzung“. Die Stadt sieht darin eine „verlässliche Grundlage, planerische Schritte zu konkretisieren, um Einzelprojekten zu beantragen“. Mit der Kostenberechnung der Einzelprojekte rund um den Friedrich-Ebert-Platz seien derzeit externe Planungsbüros beschäftigt. „Diese Kosten werden in Kürze vollständig vorliegen. Für andere Projekte in der Innenstadt müssen solche Kostenberechnungen erst angefertigt werden“, so die Verwaltung.

Auch zum Thema „Bürgerbeteiligung“ nimmt die Verwaltung in ihrem Bericht Stellung: „Von den insgesamt 36 eingegangenen Anregungen ... wurden 21 in die Planung übernommen.“ Abgeschlossen sei der Prozess der Bürgerbeteiligung damit aber nicht abgeschlossen. „Nach Erkenntnissen und Einarbeitung der Ergebnisse der verkehrstechnischen Mikrosimulation wird der Planungsstand erneut der Öffentlichkeit ... präsentiert, so dass ... den Beteiligungsinteressen der Bürger Rechnung getragen wird.“

Zum geplanten Freiraumkonzept des Friedrich-Ebert-Platzes heißt es in der Vorlage: „Südlich entsteht der neue Aufenthaltsplatz für die Bewohner und Besucher von Remscheid. er wird im Süden durch lockere Bestandsbebauung gefasst; im Norden ist die geschwungene Überdachung der ZOB-Haltestellen raumbildend. (...). Die offene Platzfläche bietet Möglichkeiten für temporäre Nutzungen und ...; im Osten Vis-à-Vis zum Bökerspark ist ein Baumhain aus kleineren Baumarten mit schattigen Sitzmöglichkeiten und einem Trinkbrunnen mit hoher Aufenthaltsqualität vorgesehen.“

Und zum Verkehr: „Im Rahmen der gesamten Planung wurde das Büro BSV aus Aachen mit einer Verkehrsuntersuchung beauftragt. ... (Sie) hat ergeben, dass das Ergebnis des Wettbewerbs (Schließung der Fußgängerunterführung und stattdessen eine oberirdische Querung mit Fußgängersignalanlage vom ZOB zum Ämterhaus) nicht ausreicht, um insbesondere den Schülerverkehr ausreichend leistungsfähig abzuwickeln. (...) Zusätzlich wird der Knotenpunkt Elberfelder Straße / Konrad-Adenauer-Straße signalisiert und erhält zwei Fußgängerfurten. Auf diese Art und Weise können die Fußgänger künftig an zwei Stellen die Elberfelder Straße sicher und barrierefrei queren.“
Auf der Wilhelm-Schuy-Straße werde die Richtung der Einbahnstraße umgekehrt. So werde es möglich sein, hinter der Commerzbank rechts abzubiegen (Richtung Markt), um anschließend durch einen U-Turn in Höhe des Steinwegs wieder in Richtung des Knotens Elberfelder Straße – Ludwigstraße- Wansbeckstraße zu gelangen. Der Umbau der Wilhelm-Schuy-Straße bleibe Ziel des Revitalisierungskonzeptes „im Zuge der Bearbeitung des Sanierungsgebietes Alleestraße“.

Die Mitglieder der BV Alt-Remscheid diskutierten die Vorlage mit Hinweis auf Umfang und Kürze der Zeit seit Erhalt nicht, sondern wiesen sie weiter an die Fachgremien, bei denen sie ebenfalls auf der Tagesordnung steht. Eine inhaltliche Diskussion der Vorhaben auf dem Friedrich-Ebert-Platz in einer öffentlichen Sitzung der Politik steht damit weiterhin aus. In Teilen der Bevölkerung wird das Projekt Ebertplatz mit Hinweis auf vordringlichen Handlungsbedarf auf der Alleestraße durchaus kritisch gesehen bis hin zu der Forderung, das Projekt gegen Zahlung einer Konventionalstrafe an den Gewinner des Architektenwettbewerbs lieber zunächst zurückzustellen. (Bei den Modalitäten des Wettbewerbs hatte die Politik leider nicht aufgepasst, will davon aber heute nichts mehr wissen)

Mehr Arbeitsförderung von Flüchtlingen

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid

Geflüchtete Menschen können helfen, den Fachkräftemangel zu beheben – so hieß es 2015 immer wieder. Doch obwohl in Remscheid mittlerweile 373 Flüchtlinge sozial­versicherungspflichtig beschäftigt sind, arbeitet der Großteil bislang in Helferjobs, wie der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt. Mehr arbeitsmarktpolitische Förderung ist nötig, damit geflüchtete Menschen zu Fachkräften werden. Aber das wird durch rechtliche Regelungen erschwert.

Zum Internationalen Tag des Flüchtlings am 20. Juni bestätigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW den positiven Bundestrend: Auch in Remscheid kommen immer mehr geflüchtete Menschen auf dem Arbeitsmarkt an. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten unter ihnen stieg zwischen September 2017 und September 2018 um 56,1% auf rund 373. Auch machen deutlich mehr Flüchtlinge eine Berufsausbildung. Im September vergangenen Jahres waren es knapp 52. „Diese positive Entwicklung verdanken wir auch all den Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden der Träger und der Wohlfahrtsverbände, die mit großem Engagement bei der Integration in Arbeit und Ausbildung geholfen haben“, betont Sandra Engelberg, Sprecherin der Freien Wohlfahrtspflege in Remscheid.

Allerdings ist der Weg in Job und Ausbildung für viele Flüchtlinge noch immer lang und beschwerlich. Die Freie Wohlfahrtspflege sieht sehr kritisch, dass die rechtlichen Regelungen zur Arbeits- und Ausbildungsförderung Geflüchteter nach wie vor sehr komplex und schwer durchschaubar sind. Das gerade verabschiedete Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz hätte den Zugang zu den dringend notwendigen Maßnahmen der Ausbildungsförderung und berufsbezogenen Deutschförderung für alle Geflüchteten erleichtern können. Doch die Regelungen sind nach Ansicht der Wohlfahrtsverbände unzureichend, weil sie zu viele Gruppen Geflüchteter von einzelnen Leistungen ausschließen. „Wer in Deutschland eine Arbeitserlaubnis erhält, muss auch sofort alle nötigen berufsvorbereitenden und ausbildungsfördernden Hilfen erhalten können“, fordert Sandra Engelberg, Sprecherin der Freien Wohlfahrts­pflege in Remscheid.  „Schließlich sind sie der Schlüssel zu einer qualifizierten Tätigkeit.“
In NRW sind derzeit zwei Drittel der Geflüchteten (67 Prozent) nur im Niedriglohnbereich beschäftigt, was auch mit der Art Beschäftigungsverhältnisse zusammen­hängt. In Remscheid sind derzeit 50,2% in Helferjobs tätig, circa 29,3 in Leiharbeit. „Viele Flüchtlinge arbeiten deutlich unter ihren Möglichkeiten“, beobachtet Sandra Engelberg. „Mit gezielter Sprachförderung, beruflicher Qualifizierung und einer erleichterten Anerkennung der im Ausland erworbenen Kompetenzen könnten wir deutlich mehr von ihnen als Fachkräfte gewinnen, die unsere Wirtschaft so dringend braucht.“

Das gilt nach Ansicht der Freien Wohlfahrtspflege ebenfalls für viele Flüchtlinge, die noch auf Sozialleistungen angewiesen sind. Die Zahl der Hartz IV-Empfänger aus den acht zuzugsstärksten Asylherkunftsländern außerhalb Europas ist in Remscheid auf rund 982 im November 2018 gestiegen. „Es kommt jetzt darauf an, sie so schnell und gezielt wie möglich zu qualifizieren. Nur so können wir verhindern, dass aus ihnen die Langzeitarbeitslosen von morgen werden.“

Die Freie Wohlfahrtspflege in Remscheid begrüßt, dass Flüchtlinge verstärkt in Maß­nahmen zur Beruflichen Weiterbildung bzw. zur Berufswahl und Berufsausbildung gefördert werden. Im Dezember 2018 erhielten so fast 54 Menschen Unterstützung bei ihrer beruflichen Orientierung und Qualifizierung. Doch das reicht aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege nicht. Zu oft stehen aufenthaltsrechtliche Regelungen einer nachhaltigen Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit in wirklich zukunfts­orientierten Berufen entgegen. „Wenn wir mehr Fachkräfte statt Hilfsarbeiter wollen, müssen wir dafür die rechtlichen Weichen richtig stellen“, so Sandra Engelberg.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Bürgerbüros Lüttringhausen am 21. und 24. Juni dicht. Das Bürgerbüro Lüttringhausen, Kreuzbergstraße 15, bleibt am Freitag, 21. Juni, und am Montag, 24. Juni, aus organisatorischen Gründen geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich stattdessen an den Bürgerservice im Ämterhaus/Dienstleistungszentrum (DLZ) am Friedrich-Ebert-Platz zu wenden. Vereinbaren Sie einen Termin über die städtische Homepage www.remscheid.de oder das Bergische ServiceCenter! Über das Internet lässt sich ein persönlicher Termin beim Bürgerservice sichern. Einfach auf die Startseite gehen und im rechten Seitenbereich einen Termin im Ämterhaus über den verlinkten Kalender buchen! Termine im Ämterhaus vergibt auch das Bergische ServiceCenter von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 19 Uhr unter Tel. RS 1600.

Müllabfuhr verschiebt sich wegern Fronleichnam. Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfall, Papier und Gelbe Tonne/Gelber Sack verschieben sich aufgrund des Feiertages am Donnerstag, 20. Juni (Fronleichnam), jeweils auf den nächsten Wochentag: Leerung von Donnerstag am Freitag, Leerung vom Freitag am Samstag. Alle geänderten Abholtermine finden Interessierte aktualisiert im persönlichen Abfuhrkalender passend zur eigenen Adresse unter https://www.tbr-info.de/abfuhrkalender.html

Moderieren leicht gemacht. In Remscheid gibt es unzählige Vereine, Organisationen, Initiativen und Helferkreise, die sich in regelmäßigen Treffen selbständig organisieren. Dies erfordert für die Verantwortlichen ein kompetentes, effizientes und strukturiertes Leiten von Gruppensitzungen und -versammlungen. Verschiedene, für jeden von uns erlernbare Methoden aus der Moderationstechnik sind oft der Schlüssel zur Zufriedenheit der Gesprächsleitung sowie der einzelnen Teilnehmer/-innen. Denn damit ehrenamtliches Engagement gelingt, ist es entscheidend, dass alle Anwesenden inhaltlich mitreden und mit ihren Bedürfnissen und Vorstellungen ernst genommen werden. Dieser VHS-Workshop vermittelt am Samstag, 22. Juni, 9 bis 16 Uhr, im Ämterhaus, Raum 128, Elberfelder Str. 32, den Teilnehmenden die Grundkompetenzen und Methoden der Moderation und das notwendige Handwerkszeug, das sie in Besprechungen schnell und flexibel anwenden können. Kursleitung: Christoph Dahms. Entgeltfrei für Ehrenamtlich Tätige-

Einführung in die sichere Benutzung von Messenger-Apps. Messenger-Apps ermöglichen eine schnelle und kostengünstige Kommunikation über das Smartphone. In diesem VHS-Kurs lernen die Teilnehmenden am Samstag, 22. Juni, 10 bis 14 Uhr, im Ämterhaus, Raum 132, Elberfelder Str. 32, , wie sie die aktuell beliebteste Messenger-App WhatsApp verwenden können Die Themen sind u.a.: WhatsApp installieren, Sicherheits- und Profil-Einstellungen, Gruppen erstellen, Broadcasts und vieles mehr. Zudem werden alternative Messenger-Apps vorgestellt. Bitte bringen Sie zu diesem Kurs Ihr eingerichtetes Smartphone mit. Die Möglichkeit zur WLAN-Nutzung ist gegeben. Sie sollten außerdem bereits ein eingerichtetes Benutzerkonto haben. Kursleitung: Birthe Heeckt. Entgelt: 24 Euro.

Sommerfest der Kita „Am Schützenplatz“. Am Samstag, 22. Juni, feiert die städtische Kindertageseinrichtung „Am Schützenplatz“ (Hindenburgstraße 92) von 14 bis 17.30 Uhr ihr diesjähriges „Kindergarten-Sommerfest“ mit Spielangeboten und Kulinarischem für die ganze Familie. Wer möchte, ist herzlich zum Mitfeiern eingeladen.

Musik- und Kunstschule / Freie Unterrichtsplätze für Gitarre und Ukulele in Lennep. In der MKS-Zweigstelle in der ehemaligen Landwirtschaftsschule, Röntgenstraße 16 in Lennep gibt es wieder freie Plätze für Gitarren- und Ukulelenunterricht. Wer möchte, kann sich zunächst in einer Schnupperstunde ausprobieren. Für montags, dienstags und mittwochs lässt sich individueller Unterricht vereinbaren. Angesprochen sind Kinder ab sechs Jahren, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters. Wer kein eigenes Instrument hat, kann sich das passende gegen Gebühr ausleihen. Kaum ein anderes Instrument lässt sich so vielseitig einsetzen. Wie die Gitarre. Die Spieltechniken erlauben das Spiel nahezu aller Stilrichtungen. Die Gitarre punktet dabei als Soloinstrument und fügt sich problemlos in unzählige Ensembles und Bands ein. Weitere Informationen zum Instrument und zur Musik- und Kunstschule gibt es online unter www.mks-remscheid.de. Information und Anmeldung per E-Mail unter musikkunstschule@remscheid.de">musikkunstschule@remscheid.de oder telefonisch unter Tel. RS 162529.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

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Klezmer und Romalieder – Musik vom Balkan

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sonntag, 23. Juni, 16 Uhr,
Konzertmuschel im Stadtpark

Fünf Musiker vereint die Liebe zur Musik Osteuropas: Im Programm des „Odessa-Projekts“ reihen sich Klänge vom Balkan und aus Griechenland an Lieder aus Mazedonien, der Türkei und Russland. Der Wechsel von Balkantänzen und Klezmer, jiddischen und Roma-Liedern belebt das vielseitige Programm der Band.

Die Musik erzählt vom tanzenden Großvater auf einer Roma-Hochzeit, von der schönen schwarzhaarigen Unbekannten, von den wundersamen Heilwässern der serbischen Stadt Niš, von der jüdischen Emigration nach Amerika und vom großen Glück, das die Kinder bringen.

Mit mehrstimmigem Gesang, mit Saxofon, Klarinette, Geige, Akkordeon, Kontrabass und Percussion erzeugt das Odessa-Projekt eine vielfältige Klangbreite. Die Band nimmt den Zuhörer mit auf eine Reise quer durch Osteuropa, weiter zum jiddischen Theater am Broadway und zurück nach Odessa, dem Schmelztiegel der Kulturen. Ein Konzert zum Zuhören, Mitsummen, Singen und Tanzen.

Sportfest will Groß und Klein in Bewegung bringen

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Am Samstag, 29. Juni, in der Zeit von 13 bis 18 Uhr veranstaltet der Sportbund Remscheid gemeinsam mit der Stadtsparkasse das 3. Remscheider Sport- und Familienfest auf der Sportanlage „Am Stadtpark“ mit einem großen Fußballfeld, zwei Gummiplätzen, einem Kunstrasenplatz, einer Laufbahn und einem Beachvolleyballfeld; außerdem wird auch noch die Sporthalle genutzt werden. „Aller guten Dinge sind drei, und deshalb freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Sportbund unser Sport- und Familienfest ausrichten“, erklärt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. „Es beteiligen sich 15 Remscheider Vereine und Institutionen, die verschiedene Sportarten abbilden. Das zeigt, wie bunt und vielfältig unsere Stadt auch im sportlichen Bereich aufgestellt ist.“

„Die Idee ist ganz einfach - vorbeikommen und mitmachen“, unterstreicht Reinhard Ulbrich, Vorsitzender Sportbund Remscheid. Auch in diesem Jahr erhalten Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre wieder einen Laufzettel und dürfen verschiedene Sportarten ausprobieren. „Wenn der Laufzettel vollständig ausgefüllt ist, erhalten alle jungen Sportlerinnen und Sportler einen Preis und eine Urkunde. Mitmachen lohnt sich also“, sagt sich Daniela Hannemann, Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid. „Wir möchten die Remscheiderinnen und Remscheider einladen, sich zu bewegen und dabei auch noch die Vielfalt der Remscheider Vereinslandschaft im Sport kennenzulernen.“

Auch für das ganz junge Publikum ist ein spezielles Angebot geplant. „Für die Kinder bieten wir unseren Teo-Parcours an. Ziel ist es, Drei- bis Sechsjährige spielerisch und ihrem Alter entsprechend für Bewegung, Spiel und Sport zu begeistern“, so Hannemann. Auch in diesem Jahr ist der Laufzettel gleichzeitig auch ein Gutschein über ein Probetraining in den verschiedenen Vereinen. „Die Kindern und Jugendlichen erhalten mit dem Laufzettel gleichzeitig die Einladung, die Vereine an ihren Heimstätten zu besuchen und die Sportart auch im Verein einmal auszuprobieren“, erläutert Reinhard Ulbrich. Für ein abwechslungsreiches und spannendes Programm sorgen die beteiligten Vereine: RV Adler Lüttringhausen, Remscheider Schützenverein, Wassersportfreunde Remscheid, Lenneper Schwimmverein, Maverick Line Dance Club, Reinshagener Turnerbund, Hastener Turnverein, Dokan, Ganbaru Center, Remscheider Sportverein, SC Rot-Weiß Remscheid, TC Blau-Weiß Remscheid, TC Grün-Weiß Lennep, Remscheider Turnverein und Ehringhauser TV. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr können folgende Sportarten ausprobiert werden: Tanzen, Hockey, Zumba, Tennis, Karate, Basketball, Bogensport, Capoeira, Line Dance, Handball, Parcours, Jonglage, Radsport und Teo-Parcours für die Jüngsten.

Auch für das leibliche Wohl während der Veranstaltung haben die Vereine und der Sportbund gesorgt. „Es gibt ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Und natürlich wird auch gegrillt“, erklärt Daniela Hannemann. Und Frank Dehnke abschließend: „Wir freuen uns auf die dritte Auflage des Sport- und Familienfests und bedanken uns gleichzeitig für das tolle Engagement des Remscheider Sportbunds und der vielen Remscheider Sportvereine.“ (Ann-Kristin Soppa)

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im Juni

Sonntag, 23. Juni, 19 Uhr
Serenade auf Schloss Burg
Eine Zeitreise im Rittersaal mit den Bergischen Symphonikern von Mozart bis Richard Strauss; die Reiseleitung übernehmen Oboe und Cembalo.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Symphonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Matthias Georg Monn (1717-1750): Concerto per il Clavicembalo D-Dur F 41
Richard Strauss (1864-1949) : Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur AV 144 (TrV 292)
Solisten: Christian Leschowski, Oboe, Tobias Deutschmann, Cembalo.
Karten 18 €; Jugendticket 6,50 €.

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Schlechtes Jahrgangszeugnis für die Schulpolitik

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Das ist schon ein deutliches Signal, wenn der Personalrat seine Anträge aus 2018 noch einmal stellen muss, weil keiner der Anträge annähernd umgesetzt wurde. Das gilt nicht nur für die Besoldungsfrage, zu der die SPD-Landtagsfraktion einen Gesetzentwurf im Jahr 2018 vorgelegt hatte. Die Landesregierung bekommt hier ein schlechtes Jahrgangszeugnis und hat einiges nachzuarbeiten“, stellt der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf fest. Es sei inhaltlich überhaupt nichts passiert, noch ließe sich überhaupt erkennen, dass außer Lippenbekenntnissen Taten folgen werden, zitiert Wolf aus dem Anschreiben, das ihm zusammen mit den Anträgen der GEW und des VBE von der Personalversammlung der Remscheider Grundschullehrkräfte am 11. Juni zugegangen ist. Lehrkräfte nutzten noch immer ihre eigenen Geräte, weil sich in punkto IT-Ausstattung noch nichts getan hätte. Auch die Bekämpfung des Unterrichtsausfalls, die Frage der Einbindung von Seiteneinsteigern in den Unterricht und Entlastungsmöglichkeiten für Lehrkräfte seien weiter drängende Themen.

„Es hat sich unter dem Strich nichts getan, was die Situation der Lehrerinnen und Lehrer an den Grundschulen wirklich verbessert. Der Frust bei den Grundschullehreinnen und -lehrern ist entsprechend groß, die Kritikpunkte sind zahlreich. Leider sind unsere konstruktiven Vorschläge und guten Argumente abgebügelt worden. Auf diesem Ohr ist die Landesregierung taub und nimmt keine Ratschläge entgegen. Wir setzen weiterhin Themen auf die Agenda und versuchen, die Verbände mit Anhörungen im Landtag frühzeitig in die Diskussion einzubeziehen. Wir haben auch kritisiert, dass die Landesregierung die Bildungskonferenz nicht fortgeführt hat, die eine gute Einbeziehung von Schülern, Eltern, Lehrerverbänden und Kommunalen Spitzenverbänden in die Schulpolitik des Landes sicherstellte. Alle Beteiligten saßen dort an einem Tisch und konnten so miteinander statt übereinander sprechen. Die Ministerin hat leider deutlich werden lassen, dass diese Art der Beteiligung nicht mehr erwünscht ist. Stattdessen beruft sich die Regierung auf die Mindestanforderungen des Schulgesetzes bei der Beteiligung. Das ist für uns kein Engagement für Beteiligung, das ist Dienst nach Vorschrift und insofern lediglich ein ‚stets bemüht‘.“

getAppi.de siegt beim Gründerpreis 2019

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Das Team des Röntgen-Gymnasiums hat es auf das Siegertreppchen ganz nach oben geschafft. Mit ihrem Produkt „getAppi.de“ haben die Teammitglieder Katherina Spieß, Shayan Ansari und Luca Jungke die Jury des Deutschen Gründerpreises für Schüler 2019 überzeugt. Bei der Siegerehrung der Stadtsparkasse Remscheid begeisterten die Gymnasiasten einmal mehr mit einer perfekten Präsentation. Die Teammitglieder, die in den vergangenen Monaten ihre Geschäftsidee für ein fiktives Unternehmen entwickelt hatten, unterstützt von RöGy-Lehrer Alexander Gropper und Unternehmenspaten Hans Werner Jungke, freuen sich nun über 500 Euro Preisgeld.

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler ist Deutschlands größtes Existenzgründer-Planspiel, an dem seit 1999 über 80.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Ausgezeichnet werden die besten fiktiven Geschäftskonzepte von Schülerteams ab der 9. Klasse. Das RöGy-Team hat mit „getAppi.de“ eine digitale Lösung für die Vorbereitung von Abitur-Bällen entwickelt, die bei der Budgetplanung und Buchhaltung unterstützt und weitere hilfreiche Tipps für die Planung der Schulabschlussfeier bietet.
 

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Busschule erfreut sich wachsender Beliebtheit

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Seit dem 1. April führt der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remcheid bis zum Beginn der Sommerferien die bereits neunte Busschule in Folge durch. In diesem Jahr nehmen ca. 880 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen von insgesamt 22 Remscheider Grundschulen teil. Seitdem kann der Verkehrsbetrieb große Erfolge verbuchen, denn mittlerweile ist das Projekt so beliebt, dass die Grundschulen von sich aus auf den Verkehrsbetrieb zukommen, um sich einen der begehrten Termine zu reservieren. „Wir haben die Busschule in 2011 neu konzipiert und genau auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt, die nach dem 4. Schuljahr von der Grundschule in weiterführende Schulen wechseln. Im fünften Schuljahr steht damit für viele Schüler-/innen ein neuer, häufig längerer Schulweg an, für den sie selbständig den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Unsere Busschule bereitet sie darauf vor. Sie erfreut sich bei den kleinen Fahrgästen großer Beliebtheit“, so Prof. Dr. Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid GmbH.

In Theorie und Praxis wird den Kindern vermittelt, wie sicheres Busfahren funktioniert und wie man mögliche Gefahren beim Busfahren erkennt und wie diese vermieden werden können. Die Busschule soll Kinder fit machen fürs Busfahren. Zu Beginn der Busschule wird den Kindern ein Kurzfilm vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gezeigt, in dem die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit bzw. bei der Benutzung von Bussen im öffentlichen Verkehr aufgezeigt werden.

„In der Praxis wird das richtige Verhalten auf dem Weg zur Haltestelle, an der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen, während der Busfahrt als auch beim Überqueren der Straße geübt. Das macht die Kinder für den Schulweg fit“, so Nicole Druschke, Mitarbeiterin im Verkehrsbetrieb, die die Busschule seit neun Jahren organisiert. Die praktischen Übungen finden an einer Haltestelle „Alte Ziegelei“ auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Remscheid statt. Damit das Thema im Unterricht weiter vertieft werden kann, bekommen die Lehrerinnen und Lehrer kostenloses Begleitmaterial mit. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzlich eine Teilnehmerurkunde, damit die Busschule ein unvergessliches Erlebnis bleibt.

Informationsabend „Studieren, Wohnen und Arbeiten“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im September 2019 öffnet der neue Studienort Remscheid-Honsberg seine Pforten – eine Initiative der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) und der Stadt Remscheid für die Menschen in der Region und für die Bergische Wirtschaft. Die RFH stellt allen Interessierten am Montag, 1. Juli, ab 18 Uhr im kleiner Saal des Lindenhofs, Honsberger Straße 38, ihre Bachelorstudiengänge „Betriebswirtschaftslehre“, „Wirtschaftsinformatik“ und „Produktionstechnik“ vor. Diese richten sich an Abiturient*innen, Fachabiturient*innen, Auszubildende, Praktikant*innen oder bereits Berufstätige. Zahlreiche bergische Unternehmen unterstützen das Angebot durch die Möglichkeit von studentischer Mitarbeit.

Die Bergische Wirtschaft umfasst nicht nur Großkonzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen und kleinere Familienbetriebe. Gemeinsam stehen all diese vor einer enormen Herausforderung: Wie lässt sich der zunehmende Bedarf nach Fach- und Führungskräften zukünftig decken? Der oft weit auseinanderliegende Arbeits- und möglicherweise auch Studienplatz schmälert die Attraktivität, sich weiterzubilden. Mit dem Angebot der Rheinischen Fachhochschule Köln besteht jetzt in Remscheid für die Bergische Wirtschaft eine attraktive Möglichkeit, Beruf und Weiterbildung zu vereinen. Die staatlich anerkannten Studiengänge „Betriebswirtschaftslehre“, „Wirtschaftsinformatik“ und „Produktionstechnik“ werden mit dem akademischen Grad „Bachelor of Art“ beziehungsweise „Bachelor of Science“ beziehungsweise „Bachelor of Engineering“ abgeschlossen. Studieren in Remscheid bedeutet:

  • eine exzellente akademische Ausbildung im familiären Umfeld
  • ein direkter persönlicher Austausch mit Dozent*innen und Kommiliton*innen
  • keine überfüllten Hörsäle, sondern kleine Semestergruppen
  • ein hoher Praxisbezug
  • anerkannte Abschlüsse einer staatlich anerkannten Fachhochschule
  • bezahlbares Wohnen am Studienort

Die RFH lädt Interessierte, auch Eltern, zu der Infoveranstaltung hjerzlich ein. Sie ist seit 1971 als Hochschule staatlich anerkannt, hat derzeit circa 6 500 Studierende und zeichnet sich durch kleine Semestergruppen und ein hohes Maß an Praxisnähe aus, das durch projektbezogenes Arbeiten, branchenerfahrene Dozentinnen und Dozenten durch die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft erreicht wird.

Neue Aufsichtsratsmitglieder und eine Dividende

Pressemitteilung der Alexanderwerk AG

Im Rahmen der gestrigen Hauptversammlung der Alexanderwerk AG wurden – teilweise auf Vorschlag eines Aktionärs - Franz-Bernd Daum und Jürgen Kullmann zu Aufsichts-ratsmitgliedern bestellt. Der Wahlvorschlag des Aufsichtsrats, Thomas Mariotti zum Aufsichtsratsmitglied zu bestellen, wurde abgelehnt. Der Aufsichtsrat hat Franz-Bernd Daum zum Vorsitzenden und Jürgen Kullmann zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Gleichzeitig hat die Hauptversammlung auf Vorschlag eines Aktionärs beschlossen, für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von 0,83 Euo je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten. Der Gewinnverwendungsvorschlag der Verwaltung wurde abgelehnt.

Webcam liefert einen aktuellen Blick aufs Geschehen

Foto der Stadt Remscheid aus der neuen Baustellen-Webcam an der Ring-/Raderstraße.

Kreuzungsausbau in 18 Monaten ist ambitioniert“, überschreib der Waterbölles am 29. Mai seinen Bericht über eine Pressekonferenz, in der  Michael Zirngiebl, Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR), den Beginn der Bauarbeiten auf der Kreuzung Ring / Rader Straße für den 3. Juni angekündigt hatte. Ein aktuelles Foto aus der inzwischen von der Stadt Remscheid an der Großbaustelle installierten Webcam zeigt auf den ersten Blick – wenig. Der Verkehr läuft, aber haben die Bauarbeiten überhaupt begonnen? Ganz genau weiß das Projektleiter Gunter Breidbach: „Im Vorfeld sind bereits einige Leitungen in den Bereichen verlegt worden, die ohne größere verkehrliche Probleme zu erledigen waren. Das war aus Sicht der Gesamtbauzeit für den Knotenausbau förderlich. Aber in der großen Fläche kann erst gearbeitet werden, wenn die neu verlegten Leitungen auch in Betrieb genommen bzw. angeschlossen sind. Diese Anschlussarbeiten laufen gerade!“ In der Reihenfolge wird der Gehweg zuerst erstellt und dann erst mit der neuen Fahrbahnbau begonnen. Breidbach: „Solange wird die alte Fahrbahn auch noch erhalten bleiben, um die Arbeiten von einer befestigten Fläche aus machen zu können. Es dauert noch eine Weile, bis die Großfräse kommt und die großen sichtbaren Veränderungen auch aus dem Blick der Webcam zu hektischem Treiben auf der Baustelle führt!“

Hier der Link zur Baustellenkamera: http://ojqaspn036nm4egk.myfritz.net:20080/axis-cgi/jpg/image.cgi?compression=80&resolution=1280x720