Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

B229 in Müngsten jahrelang halbseitig gesperrt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Landesbetrieb Straßen NRW teilt mit, dass die Wupperbrücke auf der B229 im Abschnitt 15 – das ist dort, wo Remscheid, Solingen und Wuppertal aufeinander treffen – so marode ist, dass der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Solingen im Rahmen einer Sofortmaßnahme für die Zeit der Instandsetzung gesperrt werden muss. Die avisierte Sanierungszeit beträgt mehrere Jahre. Einspurigkeit wird ab der Einmündung L74 bis auf die Höhe des Müngstener Brückenweges hergestellt.

Januar 2011: Der Waterbölles blättert zurück

Der hohe EDV-Bedarf der Schulen bereiteten Politik und Verwaltung schon vor zehn Jahren Kopfzerbrechen. Die Ausstattung der Schulen mit Personalcomputern (PC), Laptops und anderen elektronischen Hilfsmitteln werde mehr Geld kosten als bisher, berichteten der externe Gutachter Dr. Detlef Garbe und Dipl. Soz.-Wiss. Jürgen Thomaßen Anfang Januar 2011den Mitgliedern des Schulausschusses. Begründung: Die Lehrpläne orientieren sich künftig am Stand der Technik und der Informationstechnologie, das gilt auch für neue Richtlinien für Grundschulen und neue Kernlehrplane für weiterführende Schulen, der EDV-Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufen I und II sei verpflichtend, und die Nutzung neuer Lernplattformen im Internet wird vom Schulministerium erwartet. So richtig verbreitete sich diese Erkenntnis aber leider erst Anfang des vorigen Jahres. Genau wie Das Coronas-Virus…

Zelte auf der Alleestraße.Auch das soll Wirtschaftsförderung sein, oder?“, fragte vor zehn Jahren Waterbölles-Leser Michael Schad und legte zwei Fotos von der Alleestraße bei. Schad wünschte sich damals von Verwaltung, Politik, Einzelhändler und Gastronomen „im gemeinsamen Interesse … klare Verabredungen zur ansprechenden Gestaltung von Außengastronomie“. sollten erarbeitet und dann auch umgesetzt werden. Klingt auch heute noch aktuell…

Der Waterbölles ist in diesem Monat 15 Jahre alt geworden. Am 19. Januar 2006 erschien der erste Artikel – aus heutiger Sicht wahrscheinlich „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“. Denn die Existenz dieses kommunalpolitischen Forums musste sich erst einmal herumsprechen. Inzwischen hat der Waterbölles, von den ruhigeren Wochenenden abgesehen, im Durchschnitt täglich mehr als 1000 Leserinnen und Leser. In der Spitze waren es bisher mehr als 3.000 „Merke: Mit den Klicks steigen auch die Einnahmen aus der Google-Werbung. Und die fließen bekanntlich über unsere Stiftung in gemeinnützige Projekte in Remscheid.

41-jährige Mutter mit zwei Söhnen (11/14) auf Diebestour. Das berichtete die Polizei am 31. Januar 2011. Das Trio hatte versucht, in ein Reihenhaus an der Hägener Straße einzubrechen. Durch eine wachsame Nachbarin, welche die Polizei alarmierte, gestört, flüchteten die Diebe unverrichteter Dinge. Bei den sofortigen Fahndungsmaßnahmen wurde eine Streifenwagenbesatzung auf ein auswärtiges Fahrzeug mit drei Insassen aufmerksam. Aufgrund der übereinstimmenden Personenbeschreibungen wurden die beiden 11 und 14 Jahre alten Brüder und deren 41-jährige Mutter, die bereits in der Vergangenheit wegen Diebstahl aufgefallen war, vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. „Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste das Trio, das über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden“, hieß es damals. Das wundert mich heute noch.

Zwei Alternativen bei der Kfz-Zulassung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit Beginn der Pandemie wurde zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeitenden das Zulassungswesen ausschließlich durch sogenannte Zulassungsdienste geregelt. Ab sofort bietet der Bürgerservice zwei Alternativen bei der Kfz-Zulassung zu den privaten Dienstleistungsunternehmen (Schildermacher, Zulassungsdienste etc.) an.

  • Termine: Ergänzend zu Terminen für Melde- und Ausweisangelegenheiten bietet der städtische Bürgerservice wieder Termine für Dienstleistungen im Kfz-Wesen an. Ein passender Termin ist via www.remscheid.de/ → TERMINE ONLINE → Link „Melde- und Zulassungswesen → Bürgerservice → Zulassungswesen oder telefonisch über das Bergische ServiceCenter unter Tel. RS 1600 buchbar.
  • Online-Dienstleistungen: Die Stadt Remscheid bietet immer häufiger online-Dienstleistungen an. Hiermit verbunden ist jetzt auch die internetbasierte Fahrzeugzulassung. Hier einige Vorgänge, die ab sofort online abgewickelt werden können: Antrag auf Neuzulassung eines Kfz, Wiederzulassung eines Kfz,  Umschreibung eines Kfz mit Kennzeichenwechsel. Vollautomatisierte Umschreibung eines Kfz ohne Kennzeichenwechsel, Außerbetriebsetzung (Abmeldung) eines Kfz,  Adressänderung des Halters eines Kfz.

Informationen dazu, welche Voraussetzungen es für die online-Abwicklung gibt und welche Vorgänge zurzeit noch die persönliche Vorsprache oder die Inanspruchnahme eines Dienstleisters erfordern, finden Interessierte hier: Stadt Remscheid - KFZ Online-Dienstleistungen. Von hieraus gelangen Interessierte auch ins STVA (Straßenverkehrsamt)-Portal der Zulassungsbehörde  https://stvaportal.remscheid.de/home. Weitere nützliche Links: BMVI - Internetbasierte Fahrzeugzulassung, Portal Remscheid - Wunschkennzeichen.

Der preußische Kronprinz im Handelshaus Hasenclever

VI

In der preußischen Heeresreform hatte Gerhard von Scharnhorst unter dem Eindruck der Niederlage gegen Napoleon ab 1807 das Militärwesen neu organisiert. Seit 1813 galt deshalb in Preußen die allgemeine Wehrpflicht, die mit dem „Gesetz über die Verpflichtung zum Kriegsdienst“ vom September 1814 gesetzlich verankert wurde. Damit waren alle preußischen Untertanen ab dem vollendeten 20. Lebensjahr zum Dienst in Heer oder Marine verpflichtet. Die aktive Dienstzeit betrug drei Jahre. Dieser Verpflichtung musste sich auch Ernst Hasenclever stellen und so verzeichnete seine Mutter in ihrer „Epochentabelle“ unter dem 5. August 1832: „Vormittags reisten David und Ernst nach Düsseldorf, der Militär-Pflichten von ihm und Richard wegen.“ 41

David Hasenclever kümmerte sich frühzeitig um die Militärbelange seiner beiden Söhne Ernst und Richard (1813 – 1876), denn es gab für sie die Option, ihre Dienstzeit bedeutend zu verringern. Diese sollten sie auf jeden Fall nutzen, denn so standen sie schneller wieder für den „Dienst“ im Familienunternehmen zur Verfügung. „Jungen Leuten von Bildung“, wie es die „Deutsche Wehrordnung“ von 1822 formulierte, stand die Möglichkeit einer Verkürzung der aktiven Dienstzeit zu. Sie dienten dann als sogenannte „Einjährig- Freiwillige“. Wobei der Ausdruck „Freiwillige“ irreführend war, den auch sie waren zur Leistung des Dienstes verpflichtet. Um diese Verkürzungsangebot in Anspruch nehmen zu können, mussten bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Erforderlich waren die freiwillige Meldung zwischen dem 17. und 20. Lebensjahr und der Nachweis der „wissenschaftlichen Befähigung“. Diese konnte entweder mit Hilfe von Schulzeugnissen oder in einer besonderen Prüfung nachgewiesen werden. Die Prüfung erstreckte sich auf drei Sprachen (Deutsch und zwei Fremdsprachen) sowie Geographie, Geschichte, Literatur, Mathematik, Physik und Chemie.

Als weitere Voraussetzung musste der jeweilige Vormund eine Erklärung abgeben, dass er für die Ausrüstung, Einkleidung und den Unterhalt während der Dienstzeit des Kandidaten selber aufkommen würde. Je nach Truppenteil waren diese Kosten unterschiedlich hoch und lagen 1814 zwischen 58 und 214 Talern. Diese Kosten für Ausstattung und Unterkunft stellten den Gegenwert des Jahresverdienstes eines Handwerkers dar. Die Entscheidung, bei welchem Truppenteil die Dienstpflicht zu leisten war, lag in der Regel beim Einjährig-Freiwilligen. Die vielen Voraussetzungen für den Antritt als Einjährig-Freiwilliger erfüllten in der Regel nur die Söhne des wohlhabenden Bürgertums und somit war Ernst für diese Form der Wehrpflicht natürlich besonders „geeignet“. Da sich Ernst für den Dienst bei den prestigeträchtigen Husaren entschied, lagen seine Kosten eher im oberen Bereich der oben genannten Summe. Die Angelegenheiten der „Militärpflicht“ müssen an diesem 5. August 1832 zur allseitigen Zufriedenheit gelöst worden sein, denn Ernst führte bis zu seinem Eintritt in das aktive Militär sein normales Leben in Ehringhausen im Dienst des Familienunternehmens weiter.

Im Jahr 1833 bewegte ein besonderes Ereignis die Gemüter in Ehringhausen. Auch Ernst war bei dieser Begegnung zu Hause und als junger Mann von gerade 19 Jahren sicherlich davon beeindruckt. Am 17. Oktober 1833 beehrte der Kronprinz und spätere preußische König Friedrich Wilhelm IV. das Handelshaus Hasenclever mit seiner huldvollen Anwesenheit. Schon seit langem pflegte vor allem der Onkel von Ernst, Josua Hasenclever, Beziehungen zu preußischen Regierungskreisen und der Aristokratie des Königreiches. Dieser Besuch adelte die Bemühungen der Familie Anschluss an die feine, bessere Gesellschaft zu finden und war gleichzeitig Zeichen ihres Aufstiegs in ein neues Groß- und Bildungsbürgertum. Selbstverständlich stand dieses wichtige Geschehen auch in den „Epochentabellen“: „Am 17. Abends kam unser Kronprinz hier an. Logierte bei Josua. Wir waren alle dort versammelt. Alles geriet gut. Am 18. Morgens besuchte der Prinz unser Stammhaus, nahm hier im Hause ein Dejeuner und fuhr nach Remscheid zu Herrn Scharf wo die Behörden und Prediger versammelt waren. Von dort nach Lennep.“

Artikel vollständig lesen

Corona-Förderprogramme für Unternehmen

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Zahlreiche Unternehmen im Bergischen Städtedreieck sind von den Folgen der Corona-Krise betroffen. Dabei stehen oftmals Liquiditäts-engpässe im Vordergrund. Land und Bund haben darauf reagiert und bieten verschiedene Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft an. Im Rahmen eines Online-Sprechtags am 9. Februar bietet die Bergische IHK ihren Mitgliedsunternehmen einen Über-blick zu den verschiedenen Kredit- und Bürgschaftsprogrammen der öffentlichen Hand an. Hier können interessierte Unternehmen in vertraulichen Gesprächen mit dem Fördermittelberater der IHK und einem Fachmann der Förderbank des Landes NRW ihr konkretes Vorhaben vorstellen und sich über die individuellen Fördermöglichkeiten ihres Vorhabens beraten lassen. Weitere Informationen sind erhältlich unter Tel. 0202 2490-200 (Thomas Grigutsch) oder E-Mail t.grigutsch@bergische.ihk.de. Teilnahmevoraussetzung ist ein videofähiges Endgerät (Laptop, Smartphone) und eine stabile Netzverbindung. Interessierte Mitgliedsunternehmen der IHK können sich direkt einen kostenlosen Termin für diesen Tag reservieren.

Impftermin-Portal www.116117.de völlig überlastet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid:

Ab heute sollte es den über 80-Jährigen eigentlich möglich sein, sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800 11611701 oder im NRW-Impftermin-Portal www.116117.de zwei nacheinander geschaltete Termine für die Corona-Schutzimpfung zu sichern. Stattdessen erwartete die Anruferinnen und Anrufer und diejenigen, die sich online auf den Weg machten, ein Chaos. Bereits seit den frühen Morgenstunden berichten Menschen, die sich in ihrer Not auch an die unterschiedlichen Stellen der Stadtverwaltung Remscheid wenden, von Fehlermeldungen, Hinweisen auf technische Defekte, Fehlverbindungen und Dauerbesetztzeichen. Kurzum: Die groß angekündigte Terminoffensive für den Impfstart der über 80-jährigen Menschen in den lokalen Impfzentren ab dem 8. Februar ist ein Desaster.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zum Fehlstart der Terminbuchung: „Ich bin empört, wie hier mit den Menschen umgegangen wird. Es kann doch nicht sein, dass die Landesregierung die Terminvergabe ab heute vollmündig ankündigt und bereits nach kürzester Zeit alle Buchungsmöglichkeiten zusammenbrechen. Uns erreichen unzählige Beschwerden, denen wir machtlos gegenüber stehen. Nicht wir, sondern die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein verantwortet im Auftrag des Landes NRW die Corona-Schutzimpfungen und damit auch die Terminvergaben vor Ort.“

Die Stadt Remscheid hat keinerlei Einfluss auf die Impfterminvergabe. Sie bittet alle Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre und älter sind, weiter um Geduld. Leider wird es bei den vom Land in Aussicht gestellten Impflieferungen ab dem 8. Februar jetzt schon absehbar monatelang dauern, bis alle impfbereiten Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre den ersten und zweiten Impftermin bekommen haben. Die Stadt Remscheid wird umgehend öffentlich informieren, wenn das Land NRW oder die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein die Funktionsfähigkeit der Terminsysteme sichergestellt hat. Unter der Senioren-Hotline RS 4645351 und 4645581 lässt sich grundsätzlich kein Corona-Impftermin sichern!

Verwaltung hält an Einzelhandelskonzept fest

Auf den Antrag der CDU-Fraktion von September 2020, das Einzelhandelskonzept der Stadt Remscheid „den aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen“ anzupassen, hat die Verwaltung jetzt zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Mobilität an 2. Februar in deutlichen Worten geantwortet: „Das Einzelhandelskonzept der Stadt Remscheid bildet die Grundlage für die die Entwicklung des Einzelhandels in Remscheid. Entsprechend den Vorgaben von Raumordnung und Landesplanung muss ein Einzelhandelskonzept die Entwicklung der städtischen Zentren und Nebenzentren unterstützen und für eine ausgewogene Versorgungsstruktur sorgen. Das vorhandene Einzelhandelsgutachten wird dieser Aufgabe gerecht: Es bietet durch seine Ansiedlungsregeln genug Flexibilität, um auf verschiedene örtliche Situationen und aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Vorhaben, die die nachhaltige Einzelhandelsentwicklung stärken, können damit auf einer gesicherten planerischen Grundlage umgesetzt werden. Gleichzeitig stellt das Einzelhandelskonzept eine konkrete Entscheidungsgrundlage für die Bauleitplanung dar, um negativen Entwicklungen auf planungsrechtlicher Ebene zu begegnen.

Auf der Grundlage des Einzelhandelskonzepts konnte es in den letzten Jahren erreicht werden, den Trend zu rein autogerechten Standorten zu stoppen. Dafür werden Standorte in den Zentren bzw. in städtebaulich integrierten Lagen gestärkt oder neu entwickelt (z. B. Hohenhagen, Alleestraße). Hierbei hat sich gezeigt, dass die konsequente Anwendung des Einzelhandelskonzepts zu einem Umdenken auf Betreiberseite führt, weg von den rein betriebswirtschaftlich optimierten Standorten hin zu städtebaulich tragfähigen Lösungen. Zur Entwicklung solcher Standorte ist die Stadt weiterhin in Gesprächen mit Grundstückseigentümern und Entwicklern. Das Einzelhandelskonzept bildet nach wie vor eine belastbare Grundlage für die Entwicklung und Steuerung von Einzelhandelsflächen, eine Fortschreibung ist derzeit aus fachlicher Sicht nicht erforderlich. Deshalb hat die Verwaltung auch keine entsprechenden Mittel in den aktuellen Haushaltsberatungen eingeplant.“

KOD: Aufgaben und Personalstand aufgelistet

Die Anfrage der W.i.R.-Fraktion zur personellen Ausstattung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) hat einen ungeduldigen Unterton. Zitat: „Mit mehreren Anfragen (15/7439 und 15/7603) haben wir versucht, die inhaltlichen Aufgabenbereiche und die Gesamtpersonalstärke des KOD transparent zu machen.“ Vor allem vermisste die W.i.R „eine Personalbemessung für die gesamte Abteilung anhand der im Grundlagenkonzept festgelegten Aufgabenbereiche“, d. h. den Innendienst, den Außendienst und die Leitstelle und fragte nach dem aktuellen Sachstand zur geplanten räumlichen Zusammenlegung der Abteilung. Für die zuständigen Fachausschüsse legte die Verwaltung jetzt eine ausführliche Mitteilung vor, die die Aufgaben des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) aufzählt. Diese haben hat sich in den vergangenen Jahren (im gesamten Bundesland) stetig erweitert, so dass der KOD heute „in der nordrhein-westfälischen Sicherheitsarchitektur eine wichtige Rolle zukommt“, wie es in dem Papier heißt.

Um diese vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können und dem gestiegenen Bedürfnis nach Präsenz des KOD in der Öffentlichkeit Rechnung zu tragen, sei die personelle Situation des KOD kontinuierlich angepasst worden: „Aktuell sind insgesamt 32 Kolleginnen und Kollegen im Bereich des Kommunalen Ordnungsdienstes eingesetzt, drei davon im Innendienst.“ Mit den gewachsenen Aufgaben hat sich auch der Raumbedarf erhöht. Aktuell werden Umbaumaßnahmen im Dienstleistungszentrum durchgeführt, um den KOD zusammenhängend unterbringen zu können29 Mitarbeitende des KOD, darunter fünf Auszubildende, sind in zwei Dienstgruppen im Außendienst eingeteilt. Mit dieser Personalstärke sei es „dem Grunde nach möglich“, montags bis freitags in der Zeit von 6.45 Uhr bis 22.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 22.30 Uhr in den vier Stadtbezirken im Zwei-Schicht-Betrieb unterwegs zu sein. Das schließt auch die mobile Geschwindigkeitsüberwachung und die Besetzung der ordnungsbehördliche Leitstelle durch zwei Mitarbeitenden (Tel. RS 16000) ein. Dort werden telefonische oder elektronische Bürgeranfragen beantwortet und der Einsatz des Außendienstes koordiniert. (Bei Urlaub, Krankheit oder Quarantäne erfolge die erforderliche Priorisierung von Aufgaben durch die Sachgebiets- oder Abteilungsleitung, so die Verwaltung).

Im Folgenden sind die Aufgaben des KOD kurz skizziert:

Artikel vollständig lesen

Im Krieg landete die Kaiserfigur im Schmelzofen

Das alte Kaiserdenkmal am Lenneper Mollplatz.Das am „Sedanstag" 1889 eingeweihte Kaiserdenkmal am Lenneper Mollplatz in den 1920er Jahren. Kaiser Wilhelm I., der hier nur scheinbar unantastbar ,,residiert", musste dem zunehmenden Verkehr weichen. Das Denkmal am Moll­lplatz, dem ehemaligen Kaiserplatz, wurde verkleinert, und der Kaiser kam auf den extra für ihn geschaffenen Hohenzollemplatz an der Ringstraße. Im zweiten Weltkrieg ereilte auch den Kaiser sein Schicksal. Dem Rohstoffmangel gehorchend wurde die Bronzefigur eingeschmolzen. Das Denkmal am Mollplatz verschwand in den 1960er Jahren, ebenso die herrlichen Kastanien. (aus: „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, von Rolf Lotzmann, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag)

CDU fordert Schnelltest für Kommunalpolitiker

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Mast-Weisz,

die derzeitige pandemische Lage erfüllt uns mit Sorge. Wir müssen alles tun, um die Infektionszahlen zu senken. Wir müssen aber auch alles tun, dass wir so normal wie möglich leben und arbeiten können. Unsere kommunale Demokratie ist ein hohes Gut. Leider ist auch sie zurzeit einigen Einschränkungen unterworfen. Unsere Ausschüsse und Bezirksvertretungen sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Auch dort sind ältere Personen und Angehörige von Risikogruppen vertreten.

Wir bitten Sie daher, so schnell wie möglich im Krisenstab zu diskutieren, ob die Stadt für diejenigen, die an den Sitzungen des Rates, der Ausschüsse und der Bezirksvertretungen teilnehmen (also die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die Politikerinnen und Politiker, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraktion und Gruppen, Besucherinnen und Besucher) besser schützen kann. Hier greifen wir einen Vorschlag unserer Ortspolitikerin Susanne Pütz auf und denken an Schnelltests für diesen Personenkreis, die die Stadt unserer Auffassung zur Verfügung stellen sollte.

Wir stellen dieses Schreiben auch den übrigen Geschäftsstellen der Fraktionen und Gruppen sowie der Presse zur Verfügung und hoffen auf eine schnelle und gute Lösung. Lassen Sie uns gemeinsam dem Virus den Kampf ansagen!

gez. Markus Kötter, CDU-Fraktionsvorsitzender, u-a.

Bergische IHK bietet digitale Branchentalks an

Pressemitteilung der IHK

Die Bergische IHK bietet vom 28. Januar bis zum 4. Februar insgesamt neun digitale „Branchentalks“ an. Jeder dieser Talks richtet sich an die Betriebe eines bestimmten Wirtschaftszweigs. „Wir möchten mit den Unternehmerinnen und Unternehmern besprechen, wo sie und ihre Branche ‚der Schuh drückt‘. Wir wollen wissen, was für die Unternehmen am wichtigsten ist und wie wir ihnen in diesen schwierigen Zeiten am besten helfen können.“ So beschreibt Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, den Hintergrund des neuen digitalen Veranstaltungsformats. Außerdem will die IHK kurz vor den IHK-Wahlen 2021 auch erfahren, welche Vorstellungen die Unternehmen von der Zukunft der Region haben. Folgende Branchentalks finden statt:

  • Versicherungsvermittler: „Kundengewinnung in der Pandemie“ (28. Januar, 16 Uhr)
  • Verkehr: „Verkehr in Zeiten von Corona: Güterverkehr hui, Personenverkehr pfui“ (1. Februar, 15 Uhr)
  • Gastgewerbe: „Gastgewerbe - vor und nach Corona“  (2. Februar, 10 Uhr)
  • Industrie: „Mit der Industrie durch die Krise“ (2. Februar, 16 Uhr)
  • Digitale Wirtschaft: „Corona - Digitalisierungsschub oder -bremse“ (3. Februar, 15:30 Uhr)
  • Einzelhandel: „Multi-Channel und lebenswerte Innenstädte“ (3. Februar, 17:30 Uhr)
  • Immobilienwirtschaft: „Corona-(un)abhängige Branchenentwicklung“ (4. Februar, 10 Uhr)
  • Banken und Versicherungen: „Finanzierung im Zeichen der Krise“ (4. Februar, 15 Uhr)
  • Großhandel: „Pandemie - (Kein) Einfluss auf die Branche?“ (4. Februar, 16 Uhr)

Interessierte Mitgliedsunternehmen finden online unter https://www.bergische.ihk.de/branchentalk#page alle Informationen und können sich dort auch direkt für die Branchentalks anmelden. Auch die Teilnahme an mehreren Talks ist möglich. Die Termine sind so gelegt, dass keine Zeitüberschneidungen auftreten. (Thomas Wängler)

Randalierer beschädigte Autos auf der Peterstraße

In der Nacht (22.1.) alarmierten Anwohner der Peterstraße gegen 0.39 Uhr die Polizei. Sie hatten beobachtet, wie ein unbekannter junger Mann die Straße entlang lief und mehrere abgestellte Fahrzeuge beschädigte. er Täter trat vor die Außenspiegel und Türen der Autos, zwei Spiegelgläser zerbrachen. Als der Randalierer die Anwohner an den Fenstern bemerkte, flüchtete er in Richtung Nordstraße. Er war circa 15 bis 20 Jahre alt, etwa 170 cm groß und war bekleidet mit einer dunkelblauen Jacke und einem weißen Kapuzenpullover. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem jungen Mann geben können, sich telefonisch unter Tel. 0202 2840 zu melden. (aus dem Polizeibericht)