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Morsbach soll auf voller Länge naturnah werden

Jahr

Kosten konsumtiv

Deckung Landesförderung

Deckung Drittmittel

Beitrag TBR

2019

505.000 €

454.500 €

32.900 €

17.600 €

2020

11.000 €

9.900 €

1.100 €

---

2021

0 €

0 €

0 €

---

2022

5.000 €

4.500 €

500 €

---

2023

0 €

0 €

0 €

---

2024

5.000 €

4.500 €

500 €

---

Summe

526.000 €

473.400 €

35.000 €

17.600 €

 

Im Bereich Gründerhammer soll der Morsbach verlegt werden. Dafür sollen an Aus-und Einnahmen jeweils 526.000 €  in den neuen Doppelhaushalt 2019/2020 eingeplant werden. Das hat der Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung in seiner gestrigen Sitzung dem Haupt- und Finanzausschuss und dem Rat der Stadt (22.11.) empfohlen.

Weil der Morsbach mit einem Einzugsgebiet von mehr als zehn km² gem. Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zu den gegenüber der EU berichtspflichtigen Gewässer gehört, war für ihn bereits im Jahre 2012 ein „Konzept zur naturnahen Entwicklung“ aufgestellt worden. Vorgesehen ist darin die Verlegung des Baches auf einer  Strecke von 140 Meter um ein altes Wehr herum, das derzeit noch die ökologische Entwicklungsmöglichkeit des Mosbachs erheblich einschränkt: Für Wanderfische und andere gewässertypischen Lebewesen ist es mit seiner massiven Betonsohle ein unüberwindliches Hindernis. Das alte Wehr und das bisherige Bachbett sollen künftig als „Hochwasserentlastungsrinne“ dienen.

Der Besitzer des Grundstücks, auf dem der Bach ein neues Bett erhalten soll, stellt die erforderlichen Flächen zur Verfügung. Die Kosten von knapp einer Million Euro trägt zu 90 Prozent das Land. NRW. Hinzu kommen 35.000 Euro an zweckgebundene Drittmitteln und 17.600 Euro von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) wegen der Verschlammung einiger Teiche durch städtische Mischwasserabschläge; die Schlämme die TBR entsorgen lassen.

In der Verlegung des Baches sieht die Verwaltung folgende Vorteile:

  • Der Morsbach ist auf der gesamten Länge wieder in einem naturnahen Zustand.
  • Der Hochwasserschutz auch für die Ober- und Unterlieger ist wesentlich verbessert. Dadurch erhöht sich zudem der Hochwasserschutz  der  hier angesiedelten Betriebe.
  • Die ökologischen Entwicklungsmöglichkeiten des Mosbachs sind erheblich verbessert.
  • Die Maßnahme dient der Umsetzung der WRRL.

Bis der Morsbach auf voller Länge naturnah sein wird, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. Denn es gibt eine weitere Verlegung des Bachbettes, und das schon längst. Sie steht auf dem Nachbargrundstück der Firma Völkel an; darüber, hatte der Waterbölles bereits am 22. November 2016 berichtet („Morsbach bekommt auf Firmengelände neues Bett)“ und von einer der kommunale Wirtschaftsförderung gesprochen, ohne den Stadtsäckel zu belasten. Damit hätte eigentluchg schon längst begonnen sein sollen. Die der Mieter einer EWerkshalle aufg dem Grundstück besteht auf Eerfüllung des befristeten Mietvertrages...

In Schulen sind zu viele Stellen unbesetzt

Pressemitteilung der SPD

„Die Lage auf dem Lehrkräftearbeitsmarkt ist angespannt. Das wissen wir alle. Wie die Landesregierung einräumt, ist es nicht möglich, alle zur Verfügung stehenden Stellen zeitnah mit ausgebildeten Lehrkräften zu besetzen. Die aktuellen Zahlen für Remscheid habe ich mit der Antwort auf meine Kleine Anfrage erhalten“, berichtet der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD Sven Wolf. „Vor allem im Bereich der sonderpädagogischen Förderung wird es ganz eng. Hier zeigt sich, dass das Land bei der Stellenbesetzung nicht vorankommt“, meint Wolf. „Noch immer gibt es 63 unbesetzte Stellen. Hier müssen größere Anstrengungen unternommen werden, um zukünftig den Herausforderungen der Inklusion gerecht zu werden. Wir werden sehen, ob die Einrichtung von 250 zusätzlichen Studienplätzen im Bereich der sonderpädagogischen Förderung etwas bewirken kann. Bis diese Lehrkräfte eingestellt werden können, wird es aber noch dauern.“

Die Stellenstatistik ist auch nicht immer aussagekräftig. Erden Ankay-Nachtwein, schulpolitische Sprecherin der SPD: „Die Behauptung der Landesregierung, dass sich die Quote der besetzten Schulleitungsstellen gebessert habe, bestätigt sich für Remscheid nicht. In Remscheid sind aktuell neun Schulleiterstellen nicht besetzt! In Gesprächen mit Eltern wird mir oft eine andere Situation geschildert, als die statistische Personalausstattungsquote zeigt. Da werden viele Situationen gar nicht erfasst – so etwa Veränderungen durch Elternzeit oder Altersteilzeit, Beurlaubungen, Krankheitsausfälle oder Veränderungen im Beschäftigungsumfang. Ob die Vertretungsreserve dann in den Grundschulen greift, dass erfährt man oft nur vor Ort von Schülern und Eltern der betreffenden Schule. Stellen auf dem Blatt geben eben noch keinen Unterricht!“

Neues Ballfangnetz am Jahnplatz in Sicht

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In der vergangenen Woche hat das von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) beauftragte Unternehmen mit Vorarbeiten zur Errichtung eines zwölf Meter hohen Ballfangnetzes am Jahnplatz begonnen. Zwar pausieren zurzeit die Arbeiten. Die TBR sind aber um einen erneuten Baubeginn im Monat November bemüht. Mit der Fertigstellung des Zaunes ist im Januar 2019 zu rechnen.

Der Fachdienst Sport und Freizeit hatte in Kooperation mit den TBR umfangreiche technische Untersuchungen in Auftrag gegeben, um Möglichkeiten einer Erhöhung des vorhandenen Ballfangnetzes auf benötigte zwölf Meter auszuloten und auf diese Weise die anliegende Nachbarschaft vor überfliegenden Bällen zu schützen. Insbesondere die Nähe zur gerade sanierten historischen Stützmauer des Jahnplatzes gestaltete sich hierbei als problematisch. Die aufwändigen Untersuchungen konnten im Februar abgeschlossen werden. Das Ergebnis wurde sowohl im Ausschuss für Sport, im Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss sowie in der Bezirksvertretung Lüttringhausen zustimmend beraten.

Den Beschluss, ein Ballfangnetz mit zwölf Metern Höhe zu errichten, fasste der Remscheider Stadtrat schließlich am 3. Mai. Außerplanmäßig wurden für die Umsetzung 81.000 Euro bereitgestellt. Der Fachdienst Sport und Freizeit steht in engem Kontakt mit den betroffenen Vereinen und erarbeitet für die Bauphase Möglichkeiten, um den Spielbetrieb fortsetzen zu können.

Wenn die Scholle spricht

von Alma Mühlhausen

In Gedanken versunken stand Heinrich L. mit seinem Freund und Nachbarn vor seinen Bienenstöcken und ließ seinen Blick über den Garten schweifen. Das würde ein schönes Stück Arbeit kosten, hier Ordnung zu schaffen. Als hätte der Freund seine Gedanken erraten, sagte er: „Hendrech, wüed dir dat met dr Tied nit te völl, dat hie en Oenengk te haulen? Ding Frau kann dir doch bestemmt nit mihr hölpen." „Ming Frau? Ne, Otto, die kann koum ehr Husarbet noch donn. Ech mot es senn, wat ech met dr Tied maak." Eine Weile schmiegen die Männer, dann meinte der Freund, es sei doch eine Sünde und Schande, dass der Werner damals nach Amerika ging, da er doch das schöne elterliche Anwesen hier hatte. Traurig wäre das. „Aber", zitierte er den Sinnspruch, „des Menschen Wille ist sein Himmelreich". Heinrich nickte. ,,jo", sagte er, „van Kengk ahn heet he alt sonn doll Tuen em Koppe gehatt. Do kuon mr nix drahn maaken. Äwer, Otto, ech well dr es gett sagen: „I'eh dat ech alles verkuomen lot, verkuop ech denn ganzen Krempel hie. Et es jezz noch alles nett en Oenengk. Twei Stüevker haul ech förr mech on ming Frau."

Der Freund schüttelte den Kopf. „Hendrech", meinte er, „mr kann et nit begriepen. Heärsch du doch noch i'en Kengk dobie! Dann wöer alles angersch! Äwer schriewen motste demm Werner dat met demm Verkuopen. Äwer kott on böngeg märr."

Werner L., den das Fernweh in die Welt getrieben, hatte die Auffassung gehegt, dass er seine Kräfte nur draußen voll entfalten könnte, nicht in der Enge seines Elternhauses. Und so trat er eines Tages mit dem Wunsch vor die Eltern, man solle ihn nach Amerika fahren lassen. Dort, in der Neuen Welt, wolle er sich eine Existenz aufbauen. Die Tränen der Mutter und die Vorhaltungen des Vaters konnten Werners Vorhaben nicht vereiteln. Und so kam es, wie es kommen musste:

Das war vor zwanzig Jahren gewesen. Doch so leicht, wie Werner es sich vorgestellt hatte, ging es nicht. Schwer musste er anfangs kämpfen, und erst im Laufe der Jahre hatte sich der bergische Junge eine Existenz gebaut, die ihn und seine Familie sorgenfrei leben ließ. Doch Reichtümer konnte er nicht häufen. Auch zu einer Reise nach Deutschland mit Frau und drei Kindern hatte es bisher noch nicht gelangt. Werners Frau war eine geborene Deutsche und wünschte nichts sehnlicher, als ihr Vaterland einmal wiederzusehen. Das einzige, was das Ehepaar mit der Heimat verband, war der Briefwechsel mit den Eltern. So wurde die Reise von Jahr zu Jahr verschoben. Dann traf eines Tages ein Brief von Werners Vater ein, dessen Inhalt dem Sohne die Absicht des Vaters mitteilte, sein Anwesen wegen seines Alters und der Krankheit der Mutter zu verkaufen. Diese Nachricht erschütterte Werner sehr, und das all die Jahre zurückgedrängte Heimatgefühl erfüllte ihn nun mit aller Stärke. Tagelang ging Werner mit schweren Gedanken belastet einher. Er sah sein Elternhaus zwischen den grünen Hecken stehen. Sah sich als Kind durch den Baumhof tollen, und alte, vertraute Bilder und Klänge erwachten wieder zum Leben. Und die Gewissheit erfüllte sein Herz, dass es die Heimatscholle selbst war, die zu ihm sprach und ihren Sohn wieder nach Hause rief. Als der Frau das veränderte Wesen ihres Mannes auffiel und sie die Frage stellte nach der Ursache, gab ihr Werner des Vaters Brief zu lesen. Dann machte er sie mit dem Plan bekannt, hier alles zu verkaufen und nach Deutschland zurückzukehren, damit sein Elternhaus nicht in fremde Hände gerate. Fassungslos starrte die Frau ihren Mann an; „Nach Deutschland zurück? Ist das dein Ernst?" Werner nickte, und ein heller Schein flog über seine Züge, als er erwiderte: „Noch heute schreibe ich den Eltern, dass wir bald für immer kommen und ihnen drei Enkelkinder mitbringen, die sie nur von Bildern her kennen, und bis zu ihrem Eintreffen Platz in dem lieben alten Schieferhause machen sollten.

Eines Morgens trat Heinrich L. in die Stube seines Freundes und hielt ihm einen Brief entgegen. „Hie, lees es", bat er den Freund, „derr es vam Jongen ut Amerika." „Sühste, Hendrecfi, nu es he doch noch te Verstangk gekuomen", freute sich der Freund. „On sing Frau on dre'i Enkelkenger brängt he noch met", strahlte der glückliche Großvater. „En dre'i Monaten es he hie, do kann he noch die Meälen en dr Heegen flüeten hüeren, denn luohrden he emmer su geän. jo, Otto, dat gött Lernen ennet Hus. Doch nu mot ech gönn, do gött et noch allerhangk te donn, ming Frau es reng ut demm Hüsken." Und wie verjüngt schritt Heinrich beschwingt seinem Hause zu. (aus: „Der Heimat zur Ehre. Bergischen Anekdoten und Geschichten“, 1960, von Alma Mühlhausen. Mit freundlicher Nachdruckgenehmigung der Erbin Erika Kleuser)

 

Eine elegante Erscheinung am Wupperufer

Windhund am Wupperufer. Foto: Hans Georg MüllerMit hoher Geschwindigkeit sprintet ein schlanker Hund am trocken gefallenen Ufer der Wuppertalsperre entlang. Nach meine Hundekenntnis ist es ein Windhund, früher auch mal Windspiel genannt. Mit dem Geparden ist er das schnellste Landtier. Einige Rassen schaffen ca. 80 Dtundenkilometer. Auf dem Foto ist wohl kein Whippet aus England zu sehen, der ist viel kleiner. Auch ein Russischer Barsoi ist es nicht, der hat lange Haare, und der Afghane hat auch eine längere Mähne. Von den Balearen stammt der Podenco mit vielen Rassen. Vielleicht hat der was mit unserem Sprinter zu tun?

Termine des Westdeutschen Tourneetheaters

Karten/Reservierungen unter Tel. RS 32285 oder E-mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de.

Schnelle HIlfe bei Herzinfarkt durch neue App?

Nach dem Sozialausschuss stimmte gestern auch der Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung („BUKO“) einstimmig dem Antrag der Linken zu, die Verwaltung möge die Möglichkeit prüfen, eine Ersthelfer-App (Smartphones) für den Fall eines Herzstillstandes im Einsatzgebiet der Remscheider Rettungskräfte einzuführen, allerdings unter Berücksichtigung der dann entstehenden Kosten. Begründung: „Bei einem Herzstillstand kommt es immer auf jede Minute an. Durch die fehlende Durchblutung treten erste Gehirnschäden aber schon nach circa drei Minuten ein.“ Aus dieser Erkenntnis heraus gründete sich in Freiburg der Verein "Region der Lebensretter"; er stellt nun in Zusammenarbeit mit der Notrufzentrale des Rettungsdienstes eine App für Ersthelfer zur Verfügung. Guido Eul-Jordan, Chef der Remscheider Feuerwehr, bezeichnete das im der gestrigen BUKO-Sitzung als gute Idee mit vielen medizinischen Vorteilen, denn bei einem gemeldeten Herzstillstand würden nicht nur die regulären Kräfte alarmiert, sondern auch automatisch auch die angemeldeten und ausgebildeten Ersthelfer. “Jede Minute zählt in einem Notfall!“ Allerdings sei die APP mit Schulungskosten verbunden. Ob diese leistbar seien, soll nun die Verwaltung prüfen.

Veranstaltungen des Teo Otto Theaters im November

Mittwoch, 14. November, 19.30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
"Gloria"
Kirchenkonzert in der Katholischen Kirche St. Josef, Menninghauser Straße

Francis Poulenc (1899-1963): Gloria FP 177
Giacomo Puccini (1858-1924): Messa di Gloria
Solisten: Adréana Kraschewski, Sopran; Adrian Dumitru, Tenor; Marek Reichert, Bariton.
Chor der Bergischen Symphoniker, Leitung Stephanie Schlüter, Bergische Symphoniker.
18 €; Jugendticket 6,50 €.

Foto: Mike König.Freitag, 16. November, 19.30 Uhr
Talkshow mit Horst Kläuser: Kall nit - talk!
Leider müssen wir die Talkshow mit Horst Kläuser am 16. November aus gesundheitlichen Gründen absagen. Herr Kläuser muss wegen einer Knochenfraktur operiert werden, so dass er am 16. November noch nicht wieder soweit „auf den Beinen“ ist, um die Talkshow zu moderieren. Wir informieren selbstverständlich alle Kunden und Partner und nehmen gekaufte Karten zurück. Über die Vorgehensweise erhalten alle Kunden eine Information Wir senden Horst Kläuser die besten Genesungswünsche und hoffen ihn bald wieder (die nächste Talkshow ist am 1. Februar 2019) auf dem grünen Sofa als Gastgeber begrüßen zu dürfen. (Constanze Mandt, Teo Otto Theater)

 

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SPD: Wollen wir potenzielle Gewerbeflächen verschenken?

Pressemitteilung der SPD

„An der Stadtgrenze zu unseren Wermelskirchener Nachbarn liegt die Lösung für das Gewerbeflächenproblem unserer Stadt. Eine große Grünfläche liegt hinter einem bereits existieren Gewerbegebiet in Bergisch Born. Im Mai haben sich die Stadtoberhäupter von Hückeswagen, Wermelskirchen und Remscheid darauf verständigt, auf einer Fläche im Schnittpunkt des Städtedreiecks ein interkommunales Gewerbegebiet zu entwickeln“, betont Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Remscheid, Hückeswagen und Wermelskirchen können ihre Unternehmen kaum noch ausreichend mit geeigneten Gewerbeflächen versorgen. Dies führt zu Unternehmensabwanderungen, zum Verlust von Arbeitsplätzen und geringeren Steuereinnahmen.

Neun Hektar potenzieller Gewerbeflächen liegen im Gleisdreieck in Bergisch Born und grenzen an unsere Nachbarstädte. Bereits 2016 haben SPD, DIE GRÜNEN, FDP und W.i.R. nach Lösungen gesucht und die Verwaltung aufgefordert, die erforderlichen Maßnahmen für die Realisierung dieses Gewerbegebietes umzusetzen.

Ginge es nach dem Willen der CDU, würde man abwarten bis eine Umgehungsstraße gebaut wird. Doch diese B 51n spielt nicht in der Champions-League und entsprechend der Prioritätenliste ist ein Baubeginn erst für 2030 vorgesehen!“

Christin Krupp, Parteivorsitzende macht deutlich: „Die SPD setzt auf die Entwicklung des Gleisdreiecks sowie auf das als „Erdbeerfelder“ bezeichnete Gebiet am Ortseingang Lenneps. Die Gewerbeerschließung ist ein Schlüsselthema für unsere Stadt. Sie sichert den Erhalt von Arbeitsplätzen und schafft Erweiterungsmöglichkeiten für die hier ansässigen Unternehmen!“

Sven Wolf: „Mit der Erschließung des Gewerbegebietes Gleisdreieck werden die Verkehrsflüsse neue Wege finden. Der Durchgangsverkehr durch Bergisch Born wird sich aus unserer Einschätzung deutlich reduzieren und dies schneller als eine Ortsumgehung B51n es schaffen könnte, auf die wir bereits seit Jahren warten und auch heute nicht absehbar ist, wann sie gebaut wird. Der Oberbürgermeister hat angekündigt genau diese zentrale Frage im Rahmen der weiteren Beratung durch ein Verkehrsgutachten untersuchen zu lassen. Diese Ansicht teilt die SPD-Ratsfraktion ausdrücklich.“

Drehknöpfe für einen höheren Wirkungsgrad?

Das motiviert! – Schön wär’s, wenn sich im täglichen Leben positiv besetzte Einstellungen per Drehknopf verstärken ließen. Tatsächlich handelt es sich in diesem Fall um metallene Heizkörperverkleidungen, aus denen Thermostatventile ragen und in die mittels Laser Morsezeichen ausgeschnitten wurden, zusammen mit bedenkenswerten Begriffen. Zeit darüber nachzudenken, ist in einem Wartezimmer allemal. Und das ist in diesem Fall auch des Rätsels Lösung.  Weil ihm die nüchternen Radiatoren unter den Fenstern seiner neuen Praxis im Alleecenter nicht gefallen hatten, war Hans-Timm Grabow, Facharzt für diagnostische Radiologie zusammen mit seiner Frau und dem beteiligten Architektenbüro auf die Idee mit der Lasercut-Beschriftung der Heizungsverkleidungen gekommen. Eine gute Idee, finde ich.