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Feuchtigkeit und Schimmel in den neuen Archivräumen ?

Im Vorfeld der heutigen Ratssitzung hat sich Willi R. Dresbach aus Solingen in einem „Offenen Brief“  an Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Mitglieder des Rates der Stadt Remscheid gewandt in der Hoffnung, die beabsichtigte Verlagerung des Stadtarchivs von der Honsberger Straße in den ehemaligen Aldi-Markt an der Hastener Straße in letzter Minute doch noch verhindern zu können. In dem Brief heißt es: „Nach Rücksprache mit dem damals für den Markt zuständigen Bezirksleiter kann ich mitteilen: Beding durch den Umstand, dass die Anlage in den Hang gebaut ist, haben sich immer Feuchtigkeitsprobleme mit Schimmelbildung im Markt ergeben“. Dass diese Aussage nach wie vor gültig sei, glaubt der Briefschreiber durch aktuelle Fotos in und um die Räumlichkeiten zu beweisen, die er der Verwaltung zur Verfügung gestellt hat.

Den von der Verwaltung der Beschlussvorlage beigefügten Kostenvergleich nebst der von der Verwaltung herausgestellte Stelleneinsparung glaubt Dresbach dadurch widerlegen zu können, dass er auf „eine neue zusätzliche und im Geschäftsverteilungsplan etc. der Stadt nicht vorgesehene Stelle im Archiv“ hinweist. Wenigstens für eine Übergangszeit ergebe sich sogar ein Mehraufwand. Dresbach verweist ferner darauf, dass bereits heute im Archiv Personalengpässe vorlägen, im Archiv seit rd. zehn Jahren Zugänge unbearbeitet blieben und mit dem zukünftigen Personal neue Übernahmen nicht bewältigt werden könnten sowie manche der in der Vorlage aufgezeichneten Probleme an der Honsberger Straße von der Institutsleitung mit zu verantworten seien. Des weiteren verweist der Solinger auf weitere erforderliche Mittel für die Anschaffung von Hard- und Software.

Anmerkung des Waterbölles: Was aus dem Offenen Brief von Willi R. Dresbach nicht hervor geht sind dessen Motive! Wieso interessiert sich ein Solinger Bürger für das Remscheider Stadtarchiv? Und woher hat er seine (Er-)Kenntnisse? Hat er sich gar vor den „Karren“ eines (noch) unbekannten Remscheiders spannen lassen? Ohne Antworten auf diese Fragen ist Zurückhaltung angesagt. In der heutigen Ratssitzung dürfte der Offene Brief daher wohl kaum eine Rolle spielen.

Trackbacks

waterboelles.de am : Wasserschaden: Archiv-Mauer muss freigelegt werden

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Ein Problem im Hauptmagazin des neuen Stadtarchivs an der Hastener Straße stelle ein ca. einen halben Quadratmeter großer Bereich am Fuß der hangseitigen Außenwand des Hauptmagazins dar, hatte es am 24. Juli bei einem Pressetermin in den neuen Archivräume

Kommentare

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Harald Fetsch am :

Guten Tag Herr Kaiser, Ihre Anmerkung kann ich in keiner Weise gutheißen. Der Inhalt des Briefes wird mit Ihrem persönlichen Kommentar vermengt. Die Anmerkung wäre besser als Kommentar deutlich abgesetzt worden. Die Fragestellungen ist einerseits durchaus berechtigt, um den Inhalt zu bewerten. Im Allgemeinen lautet der Tenor Ihrer Anmerkung: Da es ein Solinger ist, ist die Aussage unerheblich. Den Inhalt der Aussage bezeichnen sie als unerheblich. Von einem Journalisten hätte ich diese Haltung absolut nicht erwartet. Auch bei Behörden und auch beim Amtsgericht Remscheid bin ich so etwas gewohnt. Dort ist allein die Amtsstellung einer Person wichtig, nicht der Inhalt der Aussage. Dies gipfelte in der Aussage eines Richters: "Was Sie sagen ist vollkommen unerheblich. Allein die Tatsache, dass ein Polizist eine Anzeige geschrieben hat, ist für mich ein vollkommen ausreichender Tatvorwurf, um eine Verhandlung anzusetzen." Als ich den Richter aufforderte, mir endlich einen ordnungsgemäßen Tatvorwurf für das Knöllchen zu nennen, konnte er das nicht. Damit war die Verhandlung beendet.

Klaus Kreutzer Verkehrs- und Förderverein Lennep am :

Ich kann zwar nichts zu dem Schimmel im (ehemaligen) ALDI beitragen. Es ist mir auch nicht ersichtlich, dass oder ob sich hier ein „Solinger“ vor einen Remscheider Karren hat spannen lassen. Nur zu Willi R. Dresbach: Er ist ein herausragender Stadthistoriker, geboren und aufgewachsen in Lennep in der Berliner Strasse. Willi Dresbach wohnt jetzt in Solingen. Wenn man aber seine Aufenthalte im Remscheider Stadtarchiv zählt, könnte man meinen, er ist mehr dort als in Solingen. Ich habe schon sehr viel historisch Interessantes und Bedeutendes über unseren gemeinsamen Geburtsort Lennep von Willi Dresbach gelernt und bin dankbar für seine kooperative Hilfe in Sachen Stadtgeschichte. Wir sollten so tolerant sein, auch einen Solinger zu Wort kommen zu lassen, ohne von ihm ein Meinungsvisum zu verlangen.

Chronist am :

Zu den Ausführungen von Herrn Dresbachs hat die Verwaltung den Anbieter des Objekts, die Fa. V & V, um Stellungnahme gebeten. Sie liegt inzwischen vor, unterschrieben von Firmenchef Hans-Joachim Benner. Darin heißt es: „Die Behauptungen des Herrn Diplom-Betriebswirts Willi Dresbach … empören. Es bleibt dabei, dass es keine Feuchtigkeitsschäden gibt, mit Ausnahme einer Stelle im Personalraum, die nach dem vorgelegten Ausbaukonzept beseitigt werden soll. (…) Wir sind es nun leid, die Dinge „wiederzukauen“ und diffamiert zu werden. (…) Herr Dresbach … hat Behauptungen aufgestellt, die nachweislich falsch sind.“

Willi R. Dresbach am :

1. Ich fühle mich berechtigt, meine Meinung zur Verlagerung des Archivs zu äußern, da ich wohl derzeit als einzige lebende natürliche Person ein Depositum – nicht zuletzt auf Wunsch des Leiters des HIZ - im Remscheider Stadtarchiv unterhalte und daher persönlich von einer Verlagerung betroffen bin. 2. Ich zähle zweifellos zu den häufigsten Besuchern des Remscheider Archivs und kenne gleichfalls sehr viele andere Archive. Nur wenige andere Nutzer der Einrichtung dürften über die Kenntnisse und Erfahrungen bezüglich Archive etc. verfügen. 3. Ich wurde von der Leitung bisher wegen meines Einsatzes für das Archiv und meinen Arbeiten zur Lenneper Stadtgeschichte geschätzt. Man gab mir bisher das Gefühl „zur Familie zu gehören“. Etliche Male hat man mich wegen Leistungen für das Archiv gefordert. 4. Ich kann mir ein eigenes Bild von Verhältnissen schaffen. Erst recht lasse ich mich nicht „vor den Karren anderer spannen“, wie behauptet wird. Woher diese Aussage stammt, würde mich doch sehr interessieren. 5. Was die Probleme im ehemaligen Aldi-Markt betrifft, so musste ich – für mich erfreulich – feststellen, dass die gleiche - und von mir lediglich zitierte - Aussage des Mitarbeiters auch einem Mitglied des Remscheider Rates gegenüber erfolgte.

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