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W.I.R. votiert für evangelischen Heimträger

Nach umfassender Diskussion und Bewertung aller uns derzeit vorliegenden Fakten  einschließlich der Erkenntnisse aus der Sondersitzung von Bau- und  Sozialausschuss, BV Süd und des Seniorenbeirates vom 08.12.2006 wird die W.i.R. Fraktion zur Ratssitzung am 11.12.2006 folgende Entscheidung treffen: Die W.i.R. Fraktion ist nach eingehender Überprüfung der  Sachverhalte, vom gesamten Konzept des Investors und Betreibers “Evangelische Alten- und Krankenhilfe e.V. (EAK)“ überzeugt und wird zur o. g. Ratssitzung entsprechend votieren.  Begründung:

 Pflegequalität und Pflegekonzept: Nach unseren Erkenntnissen ist die Pflegequalität  in den bereits bestehenden, stationären Altenhilfe/Pflegeinrichtungen als gesichert anzusehen. Das durch die EAK vorgestellte Pflegekonzept ist überzeugend und realistisch dargestellt.

Städtebauliches Konzept: Die Anordnung der Gebäudeteile, besonders des Pflegezentrums, ist großzügig und modern gestaltet. Das wird unter anderem dadurch erreicht, dass die EAK das Projekt auf einer Fläche von ca. 7120 qm plant (siehe Pkt. Grundstücksgröße).

Folgekosten: Da die EAK ein so genanntes Betreibermodell plant, erwarten W.i.R. aufgrund der niedrigeren Pflegesätze im Vergleich zum Investorenmodell der AWO in den kommenden Jahren mehrere Millionen an Einsparrungen für die Stadt Remscheid, welches sich auch positiv für die Heimbewohner auswirken wird.

Investor: Bis zu der Sondersitzung ging die Politik davon aus, dass  die Fa. Knebes der Investor für das AWO Konzept war. Das ist nicht der Fall. Die AWO bzw. die Fa. Knebes waren in der oben genannten Sitzung nicht bereit, den „unbekannten“ Investor, welcher ja letztendlich die Grundstücke kaufen soll, zu benennen. Damit haben  AWO und die Fa. Knebes wichtige Tatsachen in ihrem Angebot verschwiegen. Genau genommen liegt aus diesem Grund nur ein Angebot eines Kaufinteressenten (Investor) vor, nämlich der EAK!  Die Fa. Knebes ist somit und offenkundig kein Käufer (Investor) und war für das Auswahlverfahren nicht zur Abgabe berechtigt.

Grundstücksgröße: Die EAK plant, die gesamte Grundstücksgröße von 7120 qm zu erwerben. Der unbekannte Investor plant abweichend von der Ausschreibung nur ca. 5000 qm zu erwerben. Dadurch hat die Stadt das Verwertungsrisiko für den Rest der Fläche. Ein konkretes Kaufpreisangebot des noch unbekannten Investors liegt leider auch nicht vor. Auch diese Tatsachen wurde erst in der oben genannten Sitzung bekannt.

 Einhaltung des Bebauungsplanes: Beide Bewerber halten den Bebauungsplan nicht ein. Bei der EAK handelt es sich jedoch nur um Kleinigkeiten, welche durch einfache Korrekturen verändert werden können. Da die AWO die vorhandene Nahwärmeleitung überplant hat und verschiedene Abstandsflächen nicht einhält, ist eine gravierende Umplanung  oder die Veränderung des Bebauungsplanes erforderlich. Die Folgen auf das Projekt sind heute nicht abzusehen.

Die W.i.R. Fraktion möchte noch einmal ausdrücklich ihr Unverständnis und ihre Kritik gegenüber dem Baudezernat, der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), der AWO und der Fa. Knebes  zum Ausdruck bringen. Es ist äußerst unprofessionell und fatal, dass erst durch intensives Nachfragen der Ausschussmitglieder bekannt wurde, dass die Fa. Knebes nur einen Teil des Grundstückes kaufen,  will und so ganz nebenbei erwähnt wurde, dass nicht nur die AWO als künftiger Betreiber und die Firma Knebes als Projektentwickler sich präsentierten, nein, es gibt zusätzlich einen unbekannten  Dritten!

Die Präsentation der EAK  in der oben erwähnten Sitzung hat uns davon überzeugt, dass diese langjährige und etablierte Einrichtung ein qualitativ hochwertiger und zuverlässiger Partner sowohl für die zu betreuenden Bewohner als auch für die Stadt Remscheid sein wird.

  • Angelika Heinzel, Mitglied im ASGW
  • Alexander Ernst, Mitglied im Bauausschuss
  • Reinhold Kretschmer, Mitglied im Seniorenbeirat
  • Wieland Gühne, Fraktionsvorsitzender

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