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Kimmenau gewinnt Goldmedaille bei Bundeswettbewerb

Wo sind Deutschlands beste Kleingärtner zu Hause? Der 21. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ - eine Art deutsche Meisterschaft der Kleingärtner, an der 51 Vereine teilnahmen und 15 davon für herausragende Leistungen mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurden – brachte es an den Tag: Unter anderem auch in Remscheid. Denn eine Goldmedaille ging bei der Preisverleihung vor 1.400 Gästen im Palais am Berliner Funkturm an die Kleingartenanlage Kimmenau. Heute stellte sich das Remscheider Siegerteam im Rathaus den Fotografen.
Kimmenau wurde 2003 fertiggestellt und dient als Ersatz für die ehemalige Gartenanlage Kammgarn, die einer Gewerbeansiedlung weichen musste, zudem war der Boden der Altfläche kontaminiert. Die neue Gartenanlage hat eine Gesamtgröße von 25.500 m², umfasst 45 Parzellen und verfügt über einen Parkplätz in einer Größe von 1.100 m². Der Rundweg durch die Anlage misst 600 Meter. Die 4.000 m² große Rahmenpflanzung der Anlage besteht aus heimischen Bäumen und Sträuchern und soll einen Bezug zur freien Landschaft schaffen.

Gepflanzt wurden ca. 22 Bäume und 2.800 Sträucher, Strauchrosen und Bodendecker. Gegenüber dem Parkplatz ist ein Toilettenhaus einschließlich einer Behindertentoilette errichtet worden. Die Abwässer werden mit Hilfe einer Pumpe über eine 230 m lange Druckrohrleitung zum oberhalb gelegenen Straßenabschnitt des Kimmenauer Weges in die Kanalisation eingeleitet. Weiterhin wurden 800 m Wasserleitung und 1.780 m Elektrokabel mit Anschluss an jede Parzelle verlegt.

Mit großer Spannung hatte eine Delegation Remscheider Gartenfreunde die  Platzierung von Kimmenau erwartet. Mit dabei: Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Sie erklärte kurz nach der Preisverleihung: "Die Freude unter den Remscheidern über die Goldmedaille für die Kleingartenanlage Kimmenau ist groß. Die Medaille ist der verdiente Lohn für eine außerordentlich gelungene Kleingartenanlage, die sich nun zu den bundesweit 15 Besten zählen darf. Die Kleingärtner in der Kimmenau können stolz auf das Erreichte sein und mit ihnen die Remscheiderinnen und Remscheider."

Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“, ausgelobt seit 1951 vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, ist Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur und eine Art deutsche Meisterschaft der 15.200 Kleingärtnervereine. Der Wettbewerb stellt den Beitrag des Kleingartenwesens für eine lebenswerte, soziale Stadt in den Mittelpunkt. Herausgeputzte Lauben und akkurat gepflegte Blumenrabatten interessieren dabei nur am Rande. Der Wettbewerb würdigt besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen, mit denen Kleingärtnervereine über die Grenzen der Kleingartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld aussenden.

Büro der Oberbürgermeisterin

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