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Klosterkirche: Anstoßen auf ein gelungenes Werk

Fotos: Claudia Hellwig / Fritz Figge

Vorneweg die Bauarbeiten in einem fotografischen Zeitraffer: Zuerst kam der Bagger in den Hof vor der Klosterkirche, danach kam der Beton für die Fundamente, die Wände und die Decke, und danach der Plattenbelag. Nichts lässt heute mehr die Lager- und Kühlräume erahnen, die im felsigen Untergrund entstanden sind. Dass alles so gut geklappt hat, niemand zu Schaden kam, die Restaurantgäste während der Bauzeit nicht ausblieben und die Kosten den gesetzten Rahmen nicht überstiegen, das alles war dem Vorstand des Vereins Kulturzentrum Klosterkirche e.V. gestern Vormittag einen kleinen Empfang wert, musikalisch umrahmt vom Klassik-Trio "Kassiopeia". Ein Empfang, um auf das gelungene Werk anzustoßen und um sich bei den an Planung und Ausführung Beteiligten zu bedanken – speziell bei den Sponsoren, ohne die die neuen Kellerräume, eine moderne Heizung und eine neue Umluftanlage für den Minoritensaal niemals entstanden wären. Denn die finanzschwache Stadt Remscheid als Besitzer von Grund und Boden der unter Denkmalschutz stehenden einstigen Minoritenkirche konnte die Investitionskosten von insgesamt 450.000 Euro nicht alleine aufbringen, sondern lediglich 100.000 Euro. 110.000 Euro kamen von der Stiftung der Stadtsparkasse und 200.000 Euro vom Landschaftsverband Rheinland aus dessen Etat für die regionale Kulturförderung. Und auch die “Klosterbrüder” engagierten sich finanziell und nahmen für das Projekt eine Hypothek in Höhe von 45.000 Euro auf. Die Zahlen nannte gestern noch einmal der Vereinsvorsitzende Wolfgang Moritz. Er bedankte sich für die finanzielle Unterstützung bei Frank Dehnke, dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse, Lorenz Bahr, dem stellvertretenden Vorsitzender der Landschaftsversammlung, der Stadt Remscheid (Oberbürgermeisterin Beate Wilding ließ sich gestern durch Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann vertreten) und der Vaillant Group, vertreten durch Dr. Jens Wichtermann, den  Leiter der Unternehmenskommunikation (Vaillant hatte – unschwer zu erraten – die Heizung beigesteuert). 

Die Klosterkirche in Lennep.Dank für großes Engagement sagte Wolfgang Moritz dem Architekten Fritz Figge und Claudia Hellwig, der Managerin des Kulturzentrums „Klosterkirche“. Sie hatte es geschafft, während der Bauphase nicht nur den Kulturbetrieb am Laufen zu halten, sondern auch die Aufgabe der Bauleiterin zu übernehmen. In diesem Zusammenhang betonte Moritz auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid, insbesondere den Mitarbeitern des Gebäudemanagements (Thomas Judt und Udo Möller) und der Unteren Denkmalschutzbehörde (Dr. Angela Koch). Nunmehr sei die Klosterkirche „die wertvollste Immobilien der Stadt Remscheid“. Lorenz Bahr sah das ähnlich: „Hier ist das Geld richtig eingesetzt worden. Vor 24 Jahren mit viel bürgerschaftlichen Engagement ins Leben gerufen worden, ist das Kulturzentrum über Remscheid hinaus bekannt und beliebt und nicht mehr wegzudenken.“

Der Verein könne den nächsten Jahren selbstbewusst entgegensehen, meinte denn auch Wolfgang Moritz. Für September 2011 kündigte er das 25-jährige Vereinsbestehen an. Vielleicht ändert sich bis dahin ja auch noch etwas am Verteilschlüssel des „Kultur-Euros“ der Stadt Remscheid. Auf der Liste mit Zuschüssen an Freie Kulturträger, die der Kulturausschuss vergangenen Dienstag abgesegnet hatte, war das Kulturzentrum Klosterkirche nicht aufgetaucht. Darüber sprach Moritz vor Beginn des Empfang mit Hans Peter Meinecke, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion. Einzerheiten nannte er am Mikrofon anschließend nicht. Nur das: „Herr Meinecke, nehmen Sie es bitte nicht persönlich!“ (Mehr über das Bauprojekt der Klosterkirche gefällig? Lesen Sie Konzerzierte Aktion sichert Kulturzentrum für 20 Jahre” vom 2. Juni 2010.)

Anstoßen auf ein gelungenes Werk. Im Bild v. li. n. re.: Lorenz Bahr, Frank Dehnke, Dr. Christian Henkelmann, Wolfgang Moritz, Schatzmeister Torsten Kohl, Fritz Figge, Dr. Jens Wichtermann und Alexander Holthaus. Foto: Lothar Kaiser

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